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Donnerstag, 12. April 2018

Jemand wollte einen Unfall beim DSK Freien Fahren bei der Vollkaskoversicherung geltend machen. Ist sowohl bei dem Versicherer als auch vor dem Landgericht gescheitert aufgrund von Ausschlussklauseln.


Freitag, 30. März 2018

Treffen sich am Carfreitag zwei Lambos auf der Autobahn.


Wie der deutsche Amtsschimmel sich erfolgreich gegen Elektromobilität wehrt.

Eine Münchnerin hat einen unverschuldeten Unfall mit dem Elektroroller - Totalschaden.

Daraufhin kauft sie sich einen Neuen, bekommt aber keine Förderung:

Den neuen Roller, den sie als Ersatz bekam, fördert die Stadt nicht, der Grund: Eichinger hätte einen neuen Antrag stellen und auf dessen Genehmigung warten müssen, bevor sie den Ersatzroller bestellte. Aber daran hatte sie nicht gedacht - und nachträglich gestellte Anträge werden kategorisch nicht genehmigt.

Mit Betonung auf kategorisch - weil, wo kämen wir da hin? Wenn jeder wie er lustig ist, Elektroroller kauft? Kruzifix auch.

Dann lieber ersticken.


Mittwoch, 28. März 2018

Uber wurde in Arizona die Lizenz für autonomes Fahren entzogen.

Relativ schnell - nach der Nummer hier:

Uber was told on Monday evening to suspend its autonomous car-testing program in Arizona. The move follows the death of Elaine Herzberg, a pedestrian who was struck and killed by one of the company's self-driving vehicles on March 18. According to the Associated Press, Governor Doug Ducey told Uber CEO Dara Khosrowshahi that public safety should be a top priority, and that "[t]he incident that took place... is an unquestionable failure to comply with this expectation."

autonom | Unfall | Uber | Arizona |


Donnerstag, 22. März 2018

Polizei veröffentlicht Onboard-Video zu dem tödlichen Unfall mit autonomem Uber-Volvo.

Die Polizei in Tempe / Arizona hat 2 Videos veröffentlicht zu dem tödlichen Unfall von Elaine Herzberg mit einem autonomen Uber Volvo: einmal mit Sicht nach vorne und einmal mit Sicht auf den Fahrer.

Die NYT hat die Details - sollte man sich nicht auf nüchternen Magen anschauen.

Eigentlich haben alle 3 (!) Beteiligten versagt: die Frau hat die Straße überquert, ohne auf den Verkehr zu achten - der Uber-Fahrer war abgelenkt und hatte die Hände nicht am Lenkrad - die Radar/Lidar Systeme des autonomen Autos haben das Objekt nicht erkannt bzw. das Auto hat nicht reagiert.

Für die öffentliche Debatte finde ich es gut, dass das Video veröffentlicht wurde - würden wir in Deutschland nie erleben. Für den Fahrer tut es mir ein bisschen leid, dass er so aus dem Fenster gehangen wird. Aber 2 Tonnen bei 60 km/h sind nunmal eine große Energiemenge, die man nicht einfach so auf die Öffentlichkeit loslassen kann.

Jetzt ist Uber am Zug. Um nicht das Vertrauen komplett zu verlieren, müssen sie die Karten auf den Tisch legen: was ist passiert und warum hat das System versagt. Das ist eigentlich die Bringschuld dafür, dass sie im öffentlichen Verkehr ihre Experimente mit Prototypen machen dürfen. Sie haben mit Sicherheit jedes Byte in hoher Frequenz überwacht und im Log abgespeichert.

Aber ich fürchte das wird genauso wenig passieren, wie VW oder BMW nicht den Quellcode ihrer Motorsteuerung offenlegen.

autonom | Unfall | Video | Uber | Volvo |


Dienstag, 20. März 2018

Tödlicher Unfall einer Fußgängerin mit einem autonomen Uber-Volvo.

Elaine Herzberg hat die traurige Ehre als erste von einem autonomen Fahrzeug überfahren zu werden:

Police identified the victim as 49-year-old Elaine Herzberg and said she was walking outside of the crosswalk with a bicycle when she was hit at around 10pm on Sunday. Images from the scene showed a damaged bike. The 2017 Volvo SUV was traveling at roughly 40 miles an hour, and it did not appear that the car slowed down as it approached the woman, said Tempe sergeant Ronald Elcock.

Elcock said he had watched footage of the collision, which has not been released to the public. He also identified the operator of the car as Rafael Vasquez, 44, and said he was cooperative and there were no signs of impairment.

In Tempe bzw. Phoenix / Arizona hat man sich schon an die fahrerlosen Autos gewöhnt - es ist eine der ersten Regionen, in denen das erlaubt ist.

Kennt Ihr den Begriff Bananensoftware?

Reift beim Kunden.

So lustig das bei manchen Anwendungen sein kann, im Fall von autonomem Verkehr darf das natürlich erst dann auf die Öffentlichkeit losgelassen werden, wenn es absolut ausgereift ist - also mehr als sicher. Und einen Fußgänger wahrzunehmen und eine Notbremsung oder ein Ausweichmanöver einzuleiten, gehört zu den Dingen, die ein solches Gefährt als erstes in- und auswendig können muss.

Stellt sich heraus, dass der Unfall vermeidbar war, muss Uber sofort die Lizenz entzogen werden - alles andere wäre fahrlässig von den politisch Verantwortlichen.

Der kommerzielle Druck der Start Up Konzerne mag enorm sein, aber natürlich steht unser aller Gesundheit an erster Stelle. Das ist ja auch einer der Gründe, warum der autonome Verkehr besser ist: keine Unfälle. Das autonome Auto soll besser und schneller reagieren, als das je ein Mensch könnte.

Zu dem Unfall siehe auch New York Times und Jalopnik.

autonom | Unfall | Uber | Volvo | Phoenix |


Samstag, 10. März 2018

Henry Hope-Frost ist tödlich verunfallt - er war eine ziemliche Größe in der Motorsport Medienwelt.

Nicht nur in Goodwood.

Er war auf dem Weg nach Hause mit dem Motorrad, als es einen Unfall mit einem Auto gab. Er war erst 47 und hinterlässt Frau und 3 Kinder.

Es ist immer spooky und surreal, wenn man sieht, dass er vor kurzem noch mitten im Leben stand. Und auch bitter, dass es ihn als stolzen und taffen Wintermotorradfahrer erwischt hat.

Die Szene hat eine kleine Kampagne gestartet, um der Familie des Freiberuflers in der schweren Zeit finanziell etwas unter die Arme zu greifen.


Freitag, 09. Februar 2018

Prof. Pennig die Zweite.

Wer schon mal Ärger mit dem Schlüsselbein hatte weiß, dass dieser Knochen fast bei jeder Bewegung zum Einsatz kommt. Umso unangenehmer, wenn er durchgebrochen ist. Oder zertrümmert - so wie das bei meinen Motocross Eskapaden im Herbst 2013 hinbekommen habe.

Damals war ich sehr froh in guten Händen gelandet zu sein, denn 5 Einzelteile zusammenzupuzzeln ist auch für erfahrene Chirurgen eine Herausforderung.

Heute - 4,5 Jahre später - weiß ich wie gut diese Operation tatsächlich verlaufen ist, denn das Schlüsselbein ist so gut wie neu - nicht die geringsten Probleme.

Hier ist mein Eintrag von damals - Prof. Pennig, der Chefarzt des St. Vinzenz in Köln - hatte witzigerweise auch schon Kai und Gerri auf dem OP Tisch.

Nachdem ich letzte Woche von einem nicht-autonomen Fahrzeug aus dem Kreisverkehr torpediert wurde und eigentlich die Tapferkeitsmedaille verdient hätte, weil mich das KH Wesseling mit gebrochenem Querlenker zur Arbeit geschickt hatte, war mir natürlich sehr gelegen an einer akkuraten Wiederherstellung.

Also habe ich mich wieder in die Obhut des St. Vinzenz begeben, um mich von Prof. Pennig zusammenschrauben zu lassen. Hier die Aufnahme: für die fünf Schrauben werden 5 Löcher gebohrt, die 5 Gewinde geschnitten, um die kleine Platte mit den 5 Schrauben zu fixieren - da ist echtes Handwerk und Präzision gefragt.

Prof. Pennig die Zweite.

Morgen soll ich wieder entlassen werden und in echter Fanboy Manier musste ich natürlich noch ein Selfie mit dem Chefarzt machen:

Prof. Pennig die Zweite.

Ich bin ja fast schon Stammkunde. Der Doc meinte auch er hätte sich bemüht die beiden Narben schön symmetrisch anzuordnen. Aber so angenehm das auch ist, sanft zur Vollnarkose einzuschlafen, um dann zusammengeschraubt wieder aufzuwachen - mein Bedarf an OPs und mein Vorrat an Schlüsselbeinen wäre jetzt erschöpft. Von daher hätte ich nichts dagegen, wenn die jetzt bis zu meiner Entsorgung nicht mehr zerbrochen werden.

Apropos Entsorgung: in den paar Tagen, in denen ich hier war, haben sie unten im Hof 3 Särge verladen (Korrektur während ich schreibe: 4) - der Leichenwagen parkt immer zwischen den gelben Tonnen und den Altglascontainern. Die hohe Frequenz hat aber eher mit der angeschlossenen Hospiz als mit der Qualität des Krankenhauses zu tun.

Jedenfalls kann ich meine Empfehlung von damals heute nur wieder bestätigen: falls ihr mal so eine Verletzung habt und Wert darauf legt, dass das ordentlich gemacht wird - meldet Euch bei Prof. Pennig und seinem Team - Ihr werdet keine besseren Fahrwerksspezialisten finden.

Schlüsselbein | Clavicula | Pennig | Vinzenz | Fahrrad | Unfall | Kreisverkehr |


Dienstag, 30. Januar 2018

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Ich kann es kaum abwarten. Die Verkehrsdichte nimmt immer weiter zu, aber ebenso auch die Unaufmerksamkeit der Fahrzeuglenker. Und der Stress - man hat den Eindruck hier in Köln wird das Verhalten täglich aggressiver.

Ich wohne seit 25 Jahren in Köln - der Verkehr hat sich massiv zum Schlechten gewandelt. Von wegen Fortschritt.

Gekniffen sind die Schwächsten in der Kette: Fußgänger und Radfahrer - sowohl platzmäßig als auch im verzweifelten Versuch zwischen den ganzen Aggro-Abgelenkten mit ihren 1,5 bis 2,5 Tonnen Gefährten nicht unter die Räder zu kommen.

Woran ich heute morgen krachend gescheitert bin.

Dieser übersichtliche Kreisverkehr hat den von rechts kommenden PKW offensichtlich so überfordert, dass er den ordnungsgemäß fahrenden Radfahrer mit heller Beleuchtung morgens um 6 Uhr übersehen hat. Ohne die abrupte Flugbahnänderung wäre ich eigentlich geradeaus gefahren:

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Warum sind Straßen nur so verdammt hart? Ich habe zum Glück nur Schürfwunden und Prellungen - ebenso wie mein bedauernswertes Rad:

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Herzlichen Dank an die beiden Damen, die mir zur Hilfe gekommen sind - sie waren sicher auch zu spät auf der Arbeit. Und an den Unfallverursacher die Gedankenanregung, dass man einem Verletzten, den man auf dem Gewissen hat, auch gerne gute Besserung wünschen kann, statt mit vereinten Kräften ihn so schnell wie möglich an Armen und Beinen von der Straße zu ziehen (Real Story).

Menschen haben evolutionsbedingt ein eingeschränktes Sichtfeld von geschätzten 160°. OK, die muss man natürlich erstmal einsetzen, aber geschenkt. Computer - also autonome Fahrzeuge - haben keine Einschränkung. 360° Panoramablick - immer. Mit mehreren Kameras und Radarsystemen (Lidar) und viel schnelleren Reaktionszeiten, als dies ein Mensch je könnte. Kollisionen sind so gut wie ausgeschlossen, während sie heute an der Tagesordnung sind.

Gerade für die Schwächsten - also Fußgänger und Radfahrer - gute (Überlebens-) Aussichten. Und auch für die ganzen noch sinnlos sterbenden Auffahrunfallopfer. Keine Woche, an der hier am Kölner Autobahnring nicht so ein Unfall passiert. Gestern ist auf der A61 ein Polizeiauto in ein Stauende gekracht.

Als Radfahrer würde ich mich jedenfalls im autonomen Verkehr viel sicherer fühlen als mit den menschlichen Honks, die heutzutage hinter’s Steuer gelassen werden.

In other news: Waymo kauft FCA Tausende (!) Chrysler Pacifica ab, um sie autonom fahrend einzusetzen.

Fahrrad | Unfall | Kreisverkehr | Autonom |


Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Rückblick | Jahresrückblick | MikesBlog | Blogger |


Mittwoch, 01. November 2017

Kurze Durchsage der Touristenfahrten Rennleitung: auch auf der Nordschleife muss auf Sicht gefahren werden.

Grund ist die gestrige Gruppenkaltverformung Anfahrt Hatzenbach (PM der Polizei, Videoszenen nach dem Unfall).

Touristenfahrten | Nordschleife |


Montag, 25. September 2017

Urteil im Sophia Floersch Formel 4 Vorfall: 1 Rennen gesperrt.

Beim 1.Finallauf in Hockenheim musste sie zuschauen - das DMSB Gericht hat festgestellt, dass sie 6 (!) Rote Flaggen missachtet hat.

Hier die Vorgeschichte.

Beim 2. Rennen ist sie dann aber von Startplatz 12 auf Platz 3 vorgefahren - das ist doch ein versöhnlicher Saisonabschluss.


Mittwoch, 20. September 2017

18 Tage nach Beinbruch: Rossi reitet wieder.

Nicht normal diese MotoGP Fahrer - und Valentino Rossi besonders. Eigentlich verletzt er sich nicht oft, verglichen mit der Anzahl und der langen Jahre seiner Einsätze an der Weltspitze. Aber wenn er sich verletzt, dann zieht er alle Register das so schnell wie möglich abzuhaken. Nach seinem Unfall auf der Rossiranch am 31.8. und der Operation noch in der Nacht sitzt er bereits seit Montag wieder auf dem Motorrad. Und gestern hat er schon 20 Trainingsrunden absolviert.

Unglaublich, das so schnell anzugehen - hoffentlich geht alles gut. Falls er am Wochenende beim Lauf in Aragón startet - Entscheidung soll wohl heute getroffen werden - dann bitte ohne Sturz. Soviel Drama - das ist ja sogar vor dem Fernseher kaum auszuhalten.

MotoGP | Rossi |


Dienstag, 15. August 2017

Wenn auf der Nordschleife bei Touristenfahrten ein Unfall passiert und zeitgleich auf der GP-Strecke der OGP stattfindet, dann lautet die Überschrift natürlich: Schwerer Unfall beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring.


Samstag, 12. August 2017

Dino Calcum hatte einen Mega-Unfall in der TCR am Ring und versucht das Geld zum Astra-Wiederaufbau über Crowdfunding reinzubekommen.


Donnerstag, 20. Juli 2017

Ken Roczen sitzt wieder auf dem Motorrad!

Er hat seit seinem Unfall vor 6 Monaten einiges an Operationen über sich ergehen lassen müssen.

Roczen |


Mittwoch, 19. Juli 2017

Lausitzring ist verkauft, wird zur Dekra-Teststrecke für autonomes Fahren umgebaut.

Während ich noch darüber nachdenke, welche Auswirkungen sowohl Elektromobilität als auch der autonome Verkehr mit sich bringen könnte in Zukunft, kommt der erste Einschlag schon viel früher als erwartet:

Der Lausitzring wird an die Dekra verkauft, die will für 30 Mio. € eine Test-Areal daraus machen. Die Dekra war auch bisher schon von Anfang an am Lausitzring engagiert - auch finanziell - und es gibt dort auch bereits das DATC = Dekra Automobil Test Center.

In den Meldungen zu dem Thema ist zwar noch davon die Rede, dass weiterhin Rennveranstaltungen stattfinden können, aber ich glaube das dient nur zur Beruhigung der Szene. Denn eine 30 Mio. € Investition geht nicht spurlos vorbei - für so ein Budget kann man schon knapp eine komplette Rennstrecke bauen.

Als ich im November die TU Europe Konferenz in München besucht habe, gab es einen Vortrag von Chris Reeves (Horiba MIRA), der die Ausstattung einer solchen Anlage beschrieben hat: es wird versucht alle Fahrsituationen nachzubauen, also Straßen, Kreuzungen, usw. komplett mit Zubehör wie z.B. Ampeln.

Zitat aus meinem Beitrag vom November:

Test und Erprobung erfordern neue Methoden - Controlled Environment löst die Teststrecke ab. Wo früher Dauerhaltbarkeit z.B. getestet wurde, werden heute reale Straßensituationen, Ampeln und Kreuzungen abgebildet. Sogar Mobilfunktestzellen werden installiert, um den Datenverkehr zu validieren.

Da entsteht aktuell natürlich ein großer Bedarf und wenn man mehrere Kunden hat, dann hat das sogar den Vorteil, dass deren Fahrzeuge sich unterwegs begegnen im Verkehr - also wie im echten Leben.

Ich vermute, sowas möchte die Dekra dort auch installieren.

Und da sind sie dann auch schon, die ersten Auswirkungen der autonomen Mobilität für den Rennsport. Allerdings werden die Betreiber froh sein, überhaupt einen Abnehmer gefunden zu haben im heutigen Klima.

Der Lausitzring hat eine bewegte Vergangenheit: obwohl erst 2000 eröffnet, mussten die Gesellschaften schon 2002 Insolvenz anmelden. Das war ein Fall aus großer Höhe, hatte man doch schon von der Formel 1 geträumt und bei den Baukosten von 310 Millionen Mark auch insgesamt 241 Millionen Mark Steuergelder versenkt. Es gab damals sogar Gerüchte, der Nürburgring wolle die Rennstrecke übernehmen. Uns - also die Leute, die sowieso niemand fragt - war von Anfang an klar, dass das Projekt völlig überdimensioniert ist und sich nicht tragen kann. Was habe ich mich aufgeregt, dass in Deutschland jeder Landrat meint unbedingt eine Formel 1 Strecke bauen zu müssen, während dem kleinen Motorsportler in England die günstigen Breitensport-Strecken hinterhergetragen werden.

Damals wäre ich sogar fast selber mal auf dem Lausitzring gestartet, aber der Motorrad-Seriensport wurde rumgeschubst, bis keine Strecken mehr übrig waren.

Den meisten wird der Lausitzring aber wegen zwei anderen Ereignissen traurig in Erinnerung bleiben: als Michele Alboreto sein Leben und Alex Zanardi seine Beine verloren hat - beides 2001.

Lausitzring | Dekra | autonom | Testzentrum | Alboreto | Zanardi |


Mittwoch, 12. Juli 2017

Viele Fragen, viele Antworten: der Floersch-Formel-4-Vorfall kommentiert von ADAC und DMSB.

Das hat man selten erlebt, dass ein Formel 4 Rennen international soviel Aufmerksamkeit bekommt - zumal Mick Schumacher gar nicht mehr in der Serie mitfährt. Sophia Flörsch wurde von einem Sicherheitsfahrzeug fast von der Strecke gerammt, sie hat es per Onboardvideo über Social Media geteilt und international Fürsprache bekommen. Auch ich war geschockt, habe es aufgegriffen und bissig kommentiert. Allerdings sind für mich viele Fragen offen geblieben und ich habe - was bei mir eher selten vorkommt - einen Schwung Fragen formuliert und ADAC bzw. DMSB um Antwort gebeten.

Heute kamen zwei ausführliche Emails mit den aufgeteilten Antworten von ADAC (Oliver Runschke) und DMSB (Michael Kramp), die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

1.) Welcher Vorfall hat die roten Flaggen erfordert?

ADAC: Ein Dreher von Tom Beckhäuser im zweiten freien Training in das Kiesbett in Kurve 10. Auf dem im Internet kursierenden Clip ist das im Kiesbett entgegen der Fahrtrichtung stehende Fahrzeug von Beckhäuser auf der Höhe des Bergungsfahrzeuges zu sehen.

2.) Wie waren die genauen zeitlichen Abstände dieses Vorfalls, das rote Flaggensignal und das Beinahe-Zusammentreffen von Bergungswagen und Sophia Floersch?

ADAC: Die Session wurde um 13.42 Uhr mit der roten Flagge unterbrochen. Zu dem Zeitpunkt als Sophia Flörsch Kurve 10 passierte, wurde seit rund 30 Sekunden rot gezeigt. Auf dem Video-Clip ist zu erkennen, dass Sophia Flörsch zwei Posten mit roten Flaggen passiert sowie eine Signalbrücke mit roten Lampen. Das Onboardvideo der Incident-Cam zeigt, dass Sophia Flörsch bei der Anfahrt zur Schikane Vollgas gibt, die Schikane mit Tempo 151 km/h durchfährt und im Scheitelpunkt Kurve in der Anfahrt auf die Gegengerade wieder beschleunigt.

3.) Welche offizielle Kommunikation kann man zu diesem Vorfall finden und wann wurde diese veröffentlicht? (Die Homepage schweigt sich jedenfalls aus: https://www.adac-motorsport.de/adac-formel–4/de/news-all/)

ADAC: Sämtliche Entscheidungen der Sportkommissare bei der ADAC Formel 4 werden im Media Center vor Ort ausgelegt. Gesammelt werden die Entscheidungen am Montag nach der Veranstaltung online veröffentlicht. Zu finden sind die Entscheidungen im frei zugänglichen ADA-Motorsport-Presseportal unter der Rubrik Ergebnisse. Entscheidungen, die direkte Auswirkungen auf den sportlichen Ablauf der Veranstaltung haben, werden entsprechend in Newstexten und Pressemeldungen erwähnt.

4.) Wie ist die Verantwortung bezüglich der Strafe aufgeteilt - welche Rollen spielen Veranstalter, ADAC und DMSB? Welche Person(en) verantworten die Strafe gegenüber Sophia Floersch?

DMSB: Der DMSB stellt bei der Formel 4 die Mitarbeiter der Race Control (Renndirektor etc.), die Technischen und die Sportkommissare. Die Besatzungen der S-Wagen sind Mitglieder der DMSB-Staffel. Die Strafen wurden von einem Dreiergremium der Sportkommissare verhängt. Vorsitzender ist Achim Loth, der seit mehreren Jahren permanent bei allen Formel–4-Veranstaltungen als Sportkommissar tätig ist.

5.) Gibt es bei der F4 Serie so etwas wie Race Stewards bei der Formel 1, die sich aus Fahrerkreisen rekrutieren, über solche Vorfälle beraten und zu einem Ergebnis kommen?

DMSB: Nein, Race Consultants gibt es in Deutschland derzeit nur in der DTM.

6.) Wie ist die weitere Vorgehensweise zu diesem Vorfall?

DMSB: Wie vom Reglement vorgesehen, ist der Fall von den Sportkommissaren vor Ort bestraft und darüber hinaus an das Sportgericht des DMSB weitergeleitet worden. Die Unterlagen sind inzwischen in der DMSB-Geschäftsstelle eingegangen und das Verfahren wird in Kürze eröffnet. Da verschiedene Fristen bei der Ladung der Beteiligten zu beachten sind, dauert es erfahrungsgemäß einige Wochen bis zur Verhandlung.

7.) Wird es von der F4 Organisation eine in Englisch verfasste Kommunikation geben, um die Bedenken der internationalen Motorsport-Community zu adressieren?

(Mike: hier gab es eine Rückfrage - also noch offen)

8.) Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um eine ähnlich brenzlige Situation in Zukunft zu verhindern? Nur auf diese F4 Serie bezogen oder serienübergreifend?

DMSB: Das Thema der roten Flaggen wird sicher in der Fahrerbesprechung der Formel 4 bei der nächsten Veranstaltung vom Renndirektor erneut zur Sprache gebracht. In Art. 10.3 b des Rundstreckenreglements heißt es u. a.
„Wenn das Zeichen zur Unterbrechung (rote Flagge) gegeben wird:
1) Während eines Trainings / einer Qualifikation / eines Warm-up: Alle Fahrzeuge müssen sofort ihre Geschwindigkeit verringern und langsam zu den Boxen zurückfahren;
3) Überholen ist verboten und die Fahrer sollten beachten, dass sich Renn- und Servicefahrzeuge auf der Strecke befinden können, dass die Strecke aufgrund eines Unfalls vollständig blockiert sein kann und die Strecke aufgrund der Witterungsbedingungen im Renntempo nicht mehr befahrbar ist.”
Erinnert sei in diesem Zusammenhang übrigens an den Unfall in Spielberg (Rennen 1, Kurve 3), wo die Strecke tatsächlich durch mehrere verunfallte Fahrzeuge blockiert war. Gerade weil ein Fahrer nicht wissen kann, welche Hindernisse sich hinter der nächsten Kurve auf der Strecke befinden, muss er bei roter Flagge „auf Sicht fahren“ und das Tempo entsprechend anpassen.

9.) Warum wird den jungen Serienteilnehmern nicht erlaubt, mit eigenem Videomaterial ihre Social Media Kanäle zu füttern, wo doch aktuell selbst die Formel 1 die Zeichen der Zeit erkannt hat?

ADAC: Grundsätzlich begrüßen wir wenn die Teilnehmer der ADAC Formel 4 aktiv Social-Media-Kommunikation betreiben. Deshalb gibt es auch spezielle Bewegtbildrichtlinien, die die Bedürfnisse von Social-Media-Kommunikation abdecken. Das im Umlauf gebrachte Material war allerdings kein Material aus einer klassischen Onboardkamera sondern Material aus der vom Reglement vorgeschriebenen „Incident Cam“. Diese Aufnahmen stehen dem DMSB zur Analyse von Zwischenfällen zur Verfügung sowie den Teams zur Unterstützung ihrer internen Analysen. Sie enthalten Daten wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Gaspedalstellung etc.. Die Veröffentlichung dieses Materials ist den Teilnehmern laut ADAC Formel 4 Reglement (Artikel 27.10.) untersagt. Zuwiderhandlungen sehen entsprechende Strafen vor.

Soweit die Antworten - natürlich liegt mir wie immer viel daran, dass sich jeder seine eigene Meinung bildet - ergänzend biete ich hier auch meinen Kommentar dazu an:

Generell finde ich die Aufteilung ADAC / DMSB interessant - so ein konkreter Fall hilft es anschaulich zu erklären. An der Stelle auch herzlichen Dank an die beiden Herren für die ausführlichen und nüchternen Antworten und die detailreichen Hintergründe.

Zum Vorfall selber: Sophia hat die Diskussion heftig aufgeheizt, indem sie das Video ohne Erklärung der Umstände in Umlauf gebracht hat. Freies Training und Abbruch mit roter Flagge - das hätte geholfen, um die Situation zu verstehen. Ich werde auch den Eindruck nicht los, dass sie absichtlich Stimmung machen wollte - die Darstellung der Dinge ist schon sehr einseitig und oberflächlich betrachtet sieht es so aus, als wäre im Rennen ohne Vorwarnung ein Fahrzeug der Streckensicherung auf die Rennstrecke gefahren.

Natürlich muss sich auch die Streckensicherung Gedanken machen, wie das passieren konnte - auch bei rot muss man damit rechnen, dass noch eine Hitzköpfin angeflogen kommt.

Bei der Strafe für das Video hat Sophia die Umstände nicht erklärt, siehe Punkt 9.) oben. Erstmal wurden öffentlich die 20.000 € diskutiert, in Wirklichkeit sind es dann nur 5.000 € geworden. Ich bin jedenfalls davon ausgegangen, dass es sich um teaminterne Aufnahmen handelte - ich wusste bis heute gar nicht, was eine Incident Cam ist. Wieder was gelernt.

Und wie kommt die ganze Geschichte in die Bildzeitung, bzw. auf bild.de? Die generell und nach Mick Schumacher die Formel 4 ja nicht unbedingt auf dem Schirm haben? Sophia wird pressetechnisch von Georg Nolte betreut, der auch Nico Rosberg zu seinen Klienten zählt. Die Beziehungen wären also theoretisch da, um so eine Story sogar bei Bild zu platzieren.

Ich bin mal gespannt, wie Sophia - oder soll ich sagen Georg Nolte? - weiter mit der Sache umgeht. Spätestens zur Gerichtsverhandlung wird das Thema wieder aufleben. Auch die Reaktionen von Leena Gade, Marco Bonanomi, Peter Dumbreck, Damon Hill, David Heinermeier-Hansson, Filipe Albuquerque, …. würden mich interessieren - ob ihnen die Hintergründe bei ihren Kommentaren so klar waren?

Eure Kommentare sind auch willkommen - im Forum oder auf Twitter bzw. Facebook.

UPDATE:

ENGLISH SUMMARY

The original story with the video of the incident went viral internationally and has been discussed a lot. Here is a summary of what the organisers have to say - I asked them a couple of questions and they came back with detailed answers. They are pasted above in original form in German and are condensed by myself to the key facts here in English.

The incident happened in the second free practice session when a car got stranded in the gravel of corner 10 - right after the chicane - see track layout here. The stranded car can be seen in the video opposite the intervention car - facing into the wrong direction.

Due to the stranded car the session got stopped with red flags at 13:42 and when Sophia passed corner 10 the track was already red flagged for about 30 seconds. In the video it can be seen that she passes 2 posts with red flags and 1 red signal light.

The video was not an ordinary onboard video, as it was not recorded by the team’s own equipment, but contained in the so-called “incident cam”, which is required by regulations for every participant. These recordings shall allow the organisers to analyse incidents and are not allowed to publish, which is also part of the regulations (Artikel 27.10) as is the minimum penalty of 20.000 € in case of infringement. See the original Formula 4 regulations in English here for reference.

Flagging signals are part of “Rundstreckenreglement”, which states that one has to slow down immediately and slowly drive back to the pits.

In the short video Sophia posted it can be seen that she is on full throttle twice: approaching the chicane and after the chicane.

Concluding the summary of the details above, let me also add my personal view: the story made big highlights internationally, but also here locally in all motorsport publications. Surprisingly also in Bild Zeitung, which is German yellow press. Given that Sophia’s press officer is the same Georg Nolte who also looks after Nico Rosberg, the connections for placing such a story are theoretically given. Normally Bild Zeitung couldn’t care less about Formula 4 now that Mick Schumacher has moved on and left the series.

I’m not biased in any way, but I also picked up the story and I didn’t spare with criticism against the organisers. However now, after knowing more background, I feel sort of betrayed, as key facts have been suppressed. The way it went and also how it was handled afterwards with no or little intention to clarify the underlying details, I’m under the impression this was a welcomed little sensation to raise Sophia’s publicity.

Clearly the intervention car should operate much more sensible even under red flags - no question about that. But red flags should be strictly respected by drivers for their own safety, but also that of others.

Floersch | Formel4 | DMSB | ADAC |


Montag, 12. Juni 2017

Ian Hutchinson verletzt sich wieder schwer am linken Bein - nachdem er dort bereits 30 Operationen hinter sich hat.

Motorradrennfahrer Ian Hutchinson hat ein Riesen-Comeback hinter sich, nachdem er 2010 fast sein linkes Bein verloren hat:

During a British Supersport race held in wet conditions, Hutchinson fell and was then struck by another rider as he lay on the track, sustaining compound fractures to his tibia and fibula in his left leg.

Die Wiederherstellung dauerte ewig:

An 18-month-long recovery period ensued and in September 2013, Hutchinson went under the surgeon’s knife for the 30th and final time.

… um dann 2015 tatsächlich wieder auf der Isle of Man zu gewinnen.

Auch dieses Jahr hatte er bereits zwei Siege eingefahren und alle schauten gespannt auf den großen Abschluss-Fight in der Senior TT.

Wo Ian Hutchinson dann diesen fürchterlichen Unfall hatte und sich das Bein gebrochen hat. Natürlich das Linke.

IOMTT | Hutchinson | Beinbruch |


Sonntag, 21. Mai 2017

Sébastien Bourdais hatte einen schweren Unfall beim Qualifying für Indy 500 - Beckenbruch.

autoweek.com:

Sébastien Bourdais suffered multiple fractures to his pelvis and a fracture to his right hip following one of the most horrific crashes in recent Indianapolis Motor Speedway history during Saturday’s qualifications for the 101st Indianapolis 500. According to IndyCar medical director Dr. Geoffrey Billows, Bourdais will undergo surgery on his pelvis Saturday at Indiana University Health Methodist Hospital.

Das hätte sogar noch schlimmer ausgehen können. Er war gerade auf den schnellsten Runden, die bisher bei der Veranstaltung gefahren wurden (231,6 mph = 372,7 km/h).

In 6 Wochen ist schon 24h Le Mans - eigentlich soll er dort seinen Titel im #68'er Ford GT zusammen mit Dirk Müller und Joey Hand verteidigen - diese Besetzung hatte im Vorjahr die GT Wertung gewonnen.

Und nicht nur das: für Sébastien Bourdais ist das Rennen immer etwas ganz Besonderes, denn Le Mans ist seine Geburtsstadt.

Indy | Bourdais | LeMans | LeMans24 |


Samstag, 20. Mai 2017

Wieder ein schwerer Unfall bei den Touristenfahrten, diesmal PKW mit Beifahrer am Schwedenkreuz.


Donnerstag, 18. Mai 2017

Nicky Hayden hatte einen schweren Unfall auf dem Rennrad - liegt anscheinend jetzt in künstlichem Koma. Auf den Bildern sieht man sein zerstörtes Rad und einen Peugeot mit zertrümmerter Windschutzscheibe - muss heftig gekracht haben. War in Rimini und er war mit einer Gruppe von anderen Fahrern auf einer Trainingsrunde.

UPDATE:

Das hört sich gar nicht gut an:

Former MotoGP champion Nicky Hayden has suffered severe brain damage and his condition is “extremely critical” after being hit by a car while cycling in eastern Italy, the American’s Honda World Superbike team said on Thursday.


John McGuiness kann durch seinen Unfall bei der NW200 leider nicht bei der Isle of Man TT starten.


Sonntag, 14. Mai 2017

Tragischer Unfall heute auf der Nordschleife, den Brendan Keirle mit dem Leben bezahlen musste. Er ist kein Unbekannter am Ring, hat sich vor Jahren in der Region niedergelassen und das Sliders Guest House betrieben. Er war auch ein guter Freund von Jørund und hat - wenn ich mich recht erinnere - die Bridge-to-Gantry Methode erfunden. In Youtube sind einige seiner schnellen Onboardrunden archiviert.

UPDATE:

Die Ereignisse waren viel dramatischer, als man das für möglich halten konnte. Dale Lomas hat die Hintergründe:

Bren had just sold his beloved Sliders Guesthouse, and was set to leave tomorrow morning. Off to Spain.

Sein letzter Tag am Ring, bevor er der Eifel den Rücken kehrt?

Der Fahrzeugdefekt passierte in der Mutkurve im Klostertal - eine schnelle unübersichtliche Links. Und Dale vermutet, dass Brendan eventuell ankommende Motorradfahrer warnen wollte, weil Öl auf der Fahrbahn sein könnte von dem Defekt:

This afternoon he’s in a car that’s burning oil, maybe even dropping it. Reports are fairly consistent, the affected car pulled over the other side from Mutkurve(Angstkurve) at the top of Klostertal. This is a fast, blind left-hander with more than its fair share of fatalities. Bren knew this. And he knew bikes were behind, maybe going fast.

Sein eigenes Leben geopfert für andere - auf der Strecke, die er liebte - an seinem letzten Tag in der Eifel.


Samstag, 22. April 2017

Toto Wolff über seinen Nordschleife-Crash in der aktuellen Auto Motor und Sport (9/2017).

Was war Ihr schlimmster Unfall?

Ich habe mir auf der Rennstrecke alle möglichen Teile gebrochen. Ich bin gleich in meinem ersten Rennen in der Formel Ford in Brünn mit einem anderen kollidiert. Dabei brach ich mir die Hand. Mein Unfall auf der Nordschleife war vom Verletzungsgrad her aber der schlimmste.

Das war der Rekordversuch 2009, oder?

Ich fuhr den Rekord in der Aufwärmrunde und gar nicht in der eigentlichen Rekordrunde. Das Auto hat sich den ganzen Tag komisch angefühlt. Irgendwie giftig. Ich wollte die Runde schon abbrechen. Die Lauffläche löste sich vom Reifen. In der Senke der Fuchsröhre war die Kraft so groß auf dem rechten Hinterrad, dass es platzte. Das passierte bei über 280 Sachen.

Das klingt ziemlich heftig.

Der erste Einschlag war mit 27g. Ich habe eine Verwüstung auf 400 Metern hinterlassen. Gott sei Dank bin ich nicht in den Wald geflogen. Mein Sitz hing nur noch an einer Schraube. Danach hatte ich einen Filmriss. Es gibt eine Aufnahme, die zeigt, wie ich das Auto abdrehe und aussteige. Gefunden haben sie mich mit Helm und HANS-System hinter der Leitplanke. Ich habe mir ein paar Wirbel gebrochen und außerdem eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte zwei Monate nur im Sitzen schlafen. Ich habe mir auch die Geschmacks- und Geruchsnerven abgerissen. Alles was ich aß, schmeckte wie Pappe. Aber es kam wieder zurück.

Ich war damals vor Ort, um den angesprochen Film für ihn zu erstellen.

Das war vor ziemlich genau 8 Jahren - am 15.April 2009.

So sah der Landporsche vor dem Unfall aus:

Und so der heutige Mercedes Formel 1 Chef:

Eigentlich hatte er vor wie Niki Lauda unter 7 Minuten zu fahren. Im Grunde ein Marketing Stunt, denn Lauda´s Rundenzeiten war auf dem wesentlich längeren alten Nürburgring zustande gekommen und nicht nur auf der Nordschleife.

Meine Kameras haben den Unfall leider nicht überlebt - GoPro gab es damals noch nicht.

Man bekommt aber einen Eindruck von dem Einschlag - in der Fuchsröhre möchte man nicht verunfallen. Und auch Toto´s Fahrkünste sind nicht ohne, er hatte den Porsche trotz der zickigen Hinterachse sauber im Griff.

Wolff | Fuchsröhre | Landporsche |


Mittwoch, 04. Januar 2017

In Texas wird Apple verklagt, weil sie Facetime während der Autofahrt zulassen. Vor 2 Jahren gab es einen Unfall mit Todesfall, weil ein Fahrer mit dem Handy abgelenkt war.

Meiner Meinung nach ist die Handy Spielerei während der Fahrt auch der Grund für die ganzen Stau-Ende Unfälle, die sich gefühlt in letzter Zeit verzigfacht haben.


Montag, 24. Oktober 2016

Da überschlagen sich in den letzten Tagen aber viele Autos:

Auf der A 61 ist es nach ersten Angaben der Polizei gegen 22 Uhr am Sonntagabend zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Nach ersten Informationen soll sich ein Pkw mit mindestens zwei Insassen überschlagen kurz hinter der Anschlussstelle Weilerswist in Fahrtrichtung Venlo überschlagen haben.

Siehe gestern. Wird Zeit den Mensch aus dem (Straßen-) Verkehr zu ziehen. Der ist doch ganz klar mit dem Führen von Fahrzeugen überfordert.


Sonntag, 23. Oktober 2016

Aus den Lokalnachrichten:

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am späten Freitagabend auf der A4 ein 39-Jähriger ums Leben gekommen. Auf regennasser Fahrbahn hatte sich ein Auto an der Anschlussstelle Eifeltor überschlagen.

Ob sich der Unfall mit einem autonom fahrenden Fahrzeug hätte vermeiden lassen können?

Jeder Unfall mit einem selbstfahrenden Auto wird einmal komplett um die Welt verschlagzeilt, aber die menschlichen Unfälle werden mit Schulterzucken abgehakt.

Wenn ich im Kölner Berufsverkehr auf dem Arbeitsweg unterwegs bin, würde ich mir für einige Kandidaten wünschen sie hätten nicht die Kontrolle über ihr Auto. Und wenn dann mal wieder einer auf dem Dach liegt, ist das auch keine Überraschung. Und oft genug sind dann auch Unschuldige unter den Opfern.

Autonom |


Samstag, 23. Juli 2016

Schlechte Nachrichten.

Der Jahreshöhepunkt der CNG ist das WEC 6h-Rennen, das morgen um 13h startet. Dort tritt sie als Veranstalter auf. Ebenso wie bei den gleichzeitig stattfindenden Touristenfahrten auf der Nordschleife und da gab es heute einen schrecklichen Unfall.


Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Sonntag, 17. April 2016

Heftiger Unfall von Nico Bastian beim N24h Qualirennen.

Quasi ungebremst in der Hohenrain Schikane in die Reifenstapel (Video) - der Alptraum an der schnellsten Stelle der Nordschleife. Gut, dass er ..



.. unverletzt aussteigen konnte und sich auch schon gemeldet hat, dass es ihm gut geht.

Er erwähnt auch, dass nach der Unfallursache geforscht wird, wodurch ein Fahrfehler ja mehr oder weniger ausgeschlossen ist.

Wie sieht das eigentlich mit der Haftung des Herstellers aus bei diesen Kaufautos?

Die Ergebnisse der 72 (!) Starter sind hier und die Rundenzeiten sind ziemlich exakt auf dem Niveau des Vorjahres (schnellste Runde 8:19,226 gegenüber 8:18,690 von N24h 2015).

FIAGT3 | N24h | AMGGT3 | Bastian |


Mittwoch, 30. März 2016

Gute Fotos sind selten Zufall, besonders nicht im Motorsport.

Wie man am Beispiel von Sutton Images und dem Alonso Unfall gut sehen kann.

Alles ein Produkt detaillierter Planung, gutem Werkzeug und natürlich Handwerkskunst.


Montag, 28. Dezember 2015

Für Genießer: Mit dem Motorrad beim Nordschleifetraining.

Es gibt nicht mehr viele dieser Trainings, aber wenn man einen Termin mitmacht und dann auch noch hinter Helmut Dähne herfahren kann, dann steht dem Norschleifen-Himmel nichts mehr im Wege.

Hecke auf, Hecke zu, in ganz alten Zeiten. Lagerfeuer im Wald beim 1000 km-Rennen. Elefantentreffen nicht zu vergessen. Die alte Betonschleife bei Start und Ziel. Verrückte Autofahrer. Touristenfahrten mit Bussen auf der Ideallinie. Sonne hier, ein paar Kilometer weiter Regen. Streiks von GP-Fahrern weil es schneite. Sheene gegen Roberts, Mang gegen Ekerold, Wimmer auf der Cup-XS 360. Etliche Crashs auf zwei und vier Rädern, vor allem am Adenauer Forst. Der Lauda-Unfall, der Winkelhock-Überschlag. Die Zeit der 8-Stunden-Rennen, als Helmut Dähne und die Eckert-Truppe sich gegen die Werke stemmten. Mike Baldwins Schlüsselbein im Hatzenbach auf der Endurance-Werks-Honda mit angeklebtem Nummernschild beim privaten Training in der ersten Runde. Senna im 16-V-Baby Benz nach dem Umbau. Die Rallye-Wettbewerbe für Motorradfahrer, Dähnes ewiger Rundenrekord mit der RC30, die Faszination der 24 H-Rennen mit Zuschauern, die überall die Strecke vollpinseln, die extreme Steilstrecke vor dem Karussel.

Schöner Lesestoff mal wieder beim Gasgriff Salat!

Dähne | Motorrad |


Montag, 05. Oktober 2015

24h-Gewinner Laurens Vanthoor mit üblem Unfall.

Hat sich Bein und Hüfte gebrochen - so ist es passiert.


Donnerstag, 24. September 2015

Touri-Unfall nicht aus einer, sondern aus zwei Video-Perspektiven.

Kamera 1, Kamera 2.

Ganz heftiger Unfall, der Fahrer geht’s verhältnismäßig gut.

Ich erinnere mich an Zeiten, da war man froh überhaupt ein Foto von sich zu bekommen. Heutzutage wird nicht nur alles aus allen Perspektiven aufgenommen bzw. gefilmt und es ist auch schon online, bevor man wieder zuhause ankommt.

Unfallvideo |


Sonntag, 23. August 2015

Lieber Hans-Joachim Stuck: für wie naiv hälst Du uns.

Am Freitag abend war STRassenfest in Nürburg und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mein erster Ringrennbesuch für dieses Jahr steht noch aus - da freue ich mich auf die WEC nächste Woche.

War ganz gut besucht, man beachte das standesgemäße SAVE THE RING Shirt:

Sabine darf natürlich nicht fehlen:

Wettertechnisch kein Grund zur Klage - die Lenzbühne vom Feinsten:

Nein, auch wenn es so aussieht - die Gesprächspartner wurden nicht der Größe nach aufgereiht:

Pünktlich zu Ossi’s Einführungen auf der Bühne habe ich mein Auto abgestellt und - man hätte es nicht besser inszenieren können - kam die tapfere Kämpferin Uschi Schmitz um die Ecke und als wir gemeinsam Richtung Lenz’schem mobilen Kundgebungstruck gingen ist Ossi kurz auf die STR Historie und das rot-weisse N eingegangen. Und bei der Gelegenheit ist auch mein Name gefallen.

Mein Gehirn hat noch eine der wenigen freien Schubladen Schlüsselmomente aufgemacht und die Situation abgeheftet. Danke Ossi.

Auch ohne diesen persönlichen Seelenbalsam fand ich Ossi’s Moderation und Einleitung richtig gut. Er hat den Gesprächspartnern den Raum gegeben, den sie brauchten - ohne sich selber in irgendeiner Form in den Vordergrund zu rücken.

Trotzdem ist es mir schwergefallen zu bleiben. Der Grund war Hans-Joachim Stuck, der erste der Redner von den insgesamt 9 Leuten auf dem Lenztruck.

Wisst Ihr, wer an dem Tempolimit jetzt Schuld sein soll? Jean Todt, der FIA Präsident.

Der hat nämlich - O-Ton HJS - ebendiesen schon am folgenden Sonntag nach dem folgenschweren Unfall angerufen und gedroht, dass das 24h-Rennen ausfällt, wenn keine einschneidenden Maßnahmen - wie z.B. Tempolimit - ausgesprochen werden.

Was soll man da machen? Da sind selbst dem DMSB Präsidenten die Hände gebunden. Nochmal O-Ton HJS: das ist der Oberchef, das 24h-Rennen ist international ausgeschrieben, dann hat die FIA die Verantwortung - kannste halt nix machen.

Bin ich der einzige, den das an das Vorgehen der RLP Regierung erinnert, die auch versucht hat von der eigenen Schuld abzulenken und den schwarzen Peter Richtung Brüssel bzw. EU geschoben hat?

HJS schiebt ihn noch ein bischen weiter bis nach Paris - Hauptsache: weg.

Und hier spanne ich nochmal den Bogen zurück zu der Überschrift, denn dass der Herr Motorsportpräsident die versammelten Motorsportler für so einfältig hält ihm diese Nummer abzukaufen, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Denn zeitgleich zum 24h-Rennen sind im Rahmenprogramm die WTCC Piloten gefahren - eine direkt von der FIA ausgerichtete Weltmeisterschaft - OHNE TEMPOLIMIT.

Jean Todt ruft also extra an und fordert Maßnahmen für ein Rennen, das nicht in seiner Verantwortung liegt (N24h), während ausgerechnet das Rennen, das in seiner Verantwortung liegt (WTCC) nicht betroffen ist.

Die Begründung des Tempolimits für die arme Nordschleife ist nicht nur unlogisch, es ist auch superpeinlich. Selbst wenn es - hoffentlich bald - aufgehoben wird, die Nordschleife ist die erste Rennstrecke auf der ganzen Welt, die ein 24h-Rennen mit Tempolimit durchgeführt hat. Ausgerechnet die Nordschleife!

Danke an alle Beteiligten.

Wer hier länger mitliest weiss, dass ich ein Freund von Reverse Engineering bin. Manche Sachen werden erst im Nachhinein erklärbar, wenn mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangen bzw. wenn man ein komplexes Konstrukt auseinanderbaut und dabei feststellt, welche Rädchen ineinander greifen.

An dem tragischen Unglückstag war zufälligerweise der DMSB Geschäftsführer Christian Schacht persönlich vor Ort. Kommt nicht so oft vor bei der VLN.

Und um seinem Anspruch als Macher gerecht zu werden - oder aus Angst vor Staatsanwaltschaft? - hat er erstmal den Stecker gezogen und großflächig alles was irgendwie schnell ist von der Nordschleife verbannt. Angefangen von der SP10 (!) bis zur GT3 wurde alles gesperrt.

Ist mir zwar bis heute ein Rätsel wie der DMSB, der gar nicht für die Streckenabnahme zuständig ist, so etwas beschließen kann - aber Schwamm drüber.

Dieser Schnellschuß - noch am selben Tag oder einen Tag später - hat dann natürlich zu reger Betriebsamkeit aus Richtung ADAC Nordrhein geführt, denn das 24h-Rennen stand vor der Tür. Schlimmer noch, das Qualirennen war schon 2 Wochen später (11.–12.4.).

Und so wurden wir dann mit den Massnahmen beglückt, die bis heute gelten - inklusive Tempolimit. Alles wieder vom DMSB.

Dank Tempolimit war das GT3 Verbot vom Tisch, der Goldesel N24h gerettet und was mit der VLN und anderen passiert (sinkende Starterzahlen!) interessiert doch nach dem 24h-Rennen niemanden mehr.

Ebenso zufälligerweise hat ausgerechnet an dem Unfallort Audi seit einiger Zeit seine VIP-Base aufgeschlagen und - der nächste Zufall - ist HJS nach wie vor - neben seiner ehrenamtlichen DMSB-Präsidentschaft - in Lohn und Brot beim Volkswagenkonzern.

Auch diese Location wurde durch das Tempolimit gerettet.

Und wenn man jetzt- reverse engineered - diese ganzen Zufälle aneinanderreiht, dann machen die Entscheidungen auf einmal ganz viel Sinn.

Ich will damit nicht sagen, dass es auch so war - das können nur die Beteiligten offenlegen. Aber die Jean Todt Nummer klingt im Vergleich zu der oben aufgeführten alternativen Handlungsfolge so märchenhaft, dass man uns schon für sehr einfach denkend halten muss, diese Nummer zu kaufen.

Dabei hab ich den Mann mal verehrt :/ Gestern ist er einfach nur noch tiefer gesunken - ein Armutszeugnis. Das ging übrigens nicht nur mir so und der Applaus war eher Mitleid als Anerkennung.

Der CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher meinte bei seiner Ansprache, dass die Veranstaltung ja eigentlich hinfällig sei. Und auf einmal wird es auch dem letzten klar, dass der Runde Tisch letzte Woche auch eine gute Gelegenheit darstellt, dem STRassenfest den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem ich die beiden aber überstanden hatte, hat sich noch eine sehenswerte Diskussion entwickelt - auch wenn nichts neues herausgekommen ist.

Immerhin haben Jürgen Alzen und Klaus Abbelen ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht - Jürgen hat sich in keiner Weise vom Hans beeindrucken lassen und Klaus hat gewohnt hemdsärmelig noch Zebrastreifen und Verkehrskreisel in’s Spiel gebracht.

Leicht geschluckt habe ich, als sowohl Olaf Manthey als auch Klaus Abbelen den Nissan Leuten ordentlich eingeschenkt haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war Stümper das Qualitätsmerkmal für deren technische Leistung das Aufsteigen in den Griff zu bekommen.

Als Karl Mauer zu Wort kam, war ihm auch nicht besonders zu lachen zumute, denn die VLN kämpft mit deutlich sinkenden Starterzahlen. Das ist keine Eintagsfliege, sondern scheint sich bedrohlich zu manifestieren. Gilt auch für die anderen Serien. Der Grund unisono: Tempolimit.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und hier kann man sich das auch im Nachhinein nochmal anschauen.

Es gibt sogar eine schriftliche Zusammenfassung der Redebeiträge.

STRassenfest | CarstenSchumacher | Stuck | Todt | Tempolimit | Nürburg | Schacht | DMSB |


Sonntag, 12. Juli 2015

Wolfgang Kaufmann stinksauer auf Tempolimit.

Das hat mich sowieso schon überrascht, warum Fighter Wolfgang sich noch nicht zu Wort gemeldet hat.

Dafür legt er jetzt umso kräftiger nach:

„Die nach dem Unfall beim ersten Saisonlauf getroffenen Maßnahmen und die daraus resultierenden Folgen auf der Rennstrecke führen den Motorsport ad absurdum“, so Kaufmann nach dem vierten Lauf. „Die Einführung von Tempolimits auf einer Rennstrecke (!) sind nur schwer begreiflich und haben auch nicht auf jeden Teilnehmer die gleichen Auswirkungen. Für die großen Werke ist es einfach. Ihre hochmodernen GT3-Renner sind mit Elektronik vollgestopft, da wird dann einfach ein Tempobegrenzer programmiert. Aber was sollen die vielen kleinen Teams, sofern sie nicht schon aufgegeben haben, machen. In manchen Autos gibt es keine Speelimiter, oft auch nur sehr kleine Displays. Dazu kommt, dass man schon bei unterschiedlichen Reifentypen, Slicks oder Regenreifen, andere Abrollumfänge und damit Geschwindigkeiten hat“, sagte Kaufmann.

Einmal Racer - immer Racer. Ich würde mir wünschen, dass sich viel mehr Fahrer gegen das Tempolimit zur Wehr setzen, statt sich pragmatisch zu arrangieren. Eine unglaubliche Beleidigung für die Nordschleife vor unseren Augen, aber keiner steht ihr bei.

WolfgangKaufmann | Tempolimit |


Montag, 01. Juni 2015

Cayman GT4 bei Testfahrten verunfallt (Update).

Wilhelm Hahne berichtet von einem Unfall am großen Pflanzgarten Sprunghügel, bei dem der Porsche GT4 Prototyp komplett ausgebrannt ist angefangen hat zu brennen. Fahrer Sven Müller ist zum Glück nichts passiert - und er konnte den Brand löschen.

Er stellt dabei die Frage, warum man sonst nirgendwo etwas darüber liest.

Und er gibt auch gleich die Antwort: weil es nicht in das Marketingkonzept passt.

Er schlägt auch die Brücke zur GT3 Geschäftemacherei und dem damaligen Unfall im Kesselchen, als eine Motorradfahrerin das Zusammentreffen mit dem BMW Ringtaxi mit dem Leben bezahlt hat.

Wie eine versteckte Botschaft ist an der GT4 Unfallstelle deutlich - und mahnend - der STR Schriftzug zu lesen. Den Sven Müller quasi durchgestrichen hat.

UPDATE:

Wilhelm Hahne korrigiert, dass der GT4 nicht ausgebrannt ist, sondern nur gebrannt hat und von Sven Müller selber gelöscht werden konnte.

Ich habe auch heute erfahren, dass der GT4, der sich hier in Entwicklung befindet, ein budgetfreundliches Rennauto werden soll. Das GT4 Reglement wird dabei noch nicht einmal ausgereizt und es sollen möglichst viele Serienteile Verwendung finden.

Bei der starken Basis, die der Cayman GT4 schon in der Straßenversion liefert, könnte das ein netter Racer werden!

Hahne | MotorKritik | Porsche | CaymanGT4 | Pflanzgarten | STRLogo |


Montag, 25. Mai 2015

F1 Monaco: der Computer ist Schuld?

Den GP von Monaco zu gewinnen steht neben dem WM Titel ganz oben auf der Wunschliste aller Fahrer.

Lewis Hamilton hat dieses Wochenende alles richtig gemacht: zum ersten Mal in seiner Karriere von der Pole gestartet (0,342 Sek. vor dem Rest) und 15 Runden vor Schluß uneinholbar mit 25 Sek. Vorsprung in Führung gelegen - alle Pflichtboxenstopps erfolgreich abgehakt.

Dann so: Safety Car wegen Unfall und sein Team schickt ihn noch einmal zusätzlich in die Box, um nochmal neue Reifen aufzuziehen. WTF? In Monaco, wo überholen quasi unmöglich ist? Warum dieses Risiko? Durch die Nummer wurde er einkassiert von Rosberg und Vettel und am Ende nur Dritter.

Oh je.

Man weiss ja nie ob’s stimmt, aber wer nimmt schon freiwillig seinen führenden Piloten aus dem Rennen. Beim Monaco GP! Es scheint so zu sein, als hätte man falschen Zahlen vertraut, die der Computer ausgespuckt hat in Bezug auf den Abstand von Hamilton auf Rosberg.

Toto Wolff:

“We have to follow the data. This is how the sport works.”

Und das GPS Signal sei in Monaco so schlecht.

Klar sucht man jetzt händeringend nach Ausreden, weil die Nummer ist schon schwer peinlich. Besonders, da Mercedes dieses Jahr keine Gegner hat und nur über seine eigenen Füsse stolpern kann. Was sie ja dann mit Anlauf gemacht haben.

Gerade für eher rechthaberischen Lauda / Zetsche / Wolff keine einfache Situation.

Für mich macht es den Eindruck, als hätte man sich in der Zahlen- und Computerflut verhaspelt. Nicht über den Dingen stehend entschieden, sondern getrieben - ohne den Überblick zu behalten.

Was mich aber am meisten in der aktuellen Berichterstattung ärgert: dass der Computer schuld sei. Das ist ein Ausblick auf unsere Zukunft, wenn wir Menschen uns der künstlichen Intelligenz hingeben und dem Computer blind vertrauen. Wenn wir gar nicht mehr in der Technik-getriebenen Welt als Mensch dominant genug sind, um Entscheidungen zu treffen.

Die Formel 1 als Vorreiter für ein unter dem Strich sehr bedrohliches Szenario, bei dem wir nur noch Passagier sind. Vor dem auch Steven Hawking eindringlich warnt.

Und mit Sport hat das Ganze natürlich auch schon lange nichts mehr zu tun - das sind Technologieschlachten, bei denen der Fahrer so vernetzt integriert ist wie die ECU. Und einfach nur funktionieren muss im Spiel von Input und Output.

Und wo wir schon im Nerdbereich unterwegs sind: da liegt es in der Natur der Sache, dass ab und zu ein paar Nullen dabei sind! :D

Formel1 | Hamilton | Monaco | Computer | KünstlicheIntelligenz | Hawking |


Mittwoch, 22. April 2015

1.Tempolimit VLN-Lauf.

Der 2.VLN-Lauf jetzt am Wochenende ist gleichzeitig auch der erste insgesamt in der Geschichte der VLN (in der Geschichte des weltweiten Rennsports?), der unter Tempolimit ausgetragen wird. Bei 190 (!) gemeldeten Fahrzeugen.

Im Presse Vorbericht fehlt jeder Hinweis darauf oder auf den Unfall - stattdessen werden die GT3 und ihre Fahrer bejubelt.

Wem’s gefällt. Ohne mich.

Tags: VLNLangstrecke | Tempolimit |


Der 28.März und die Folgen.

Alexander Kraß hat auf seiner Webseite nordschleifologie.de seine Sicht der Dinge aufgeschrieben. Er war Augenzeuge bei dem tragischen Unfall am Flugplatz - ist gleichzeitig aber auch Nordschleifen-Liebhaber und Verfechter für Tradition und Erhalt.

“Die Nordschleife wird immer - zu recht - als die schönste, vor allem aber auch als die schwierigste Rennstrecke der Welt beschrieben und beworben. Das ist der Anspruch, den der Nürburgring auch weiterhin nach außen tragen muss: wirklich eine absolute Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug zu sein. Der Nürburgring und insbesondere die Nordschleife darf und muss mit diesem Anspruch, die schwierigste Rennstrecke der Welt zu sein, dastehen und muss ihn weiter verteidigen, sonst werden aus der vielzitierten Einzigartigkeit und Schwierigkeit der Strecke nur Makulatur, nur Phrasen, nur Worthülsen unter den vielen Superlativen, die in der heutigen Medienwelt zur Beschreibung noch so banaler Dinge verwendet werden.”

Nehmt Euch die 10 Minuten Zeit zum Lesen - Alex hat ein Vielfaches an Zeit benötigt, um seine Gedanken in Worte zu fassen.

Tags: Nordschleifologie | Flugplatz | Tempolimit |


Donnerstag, 09. April 2015

Warum die GT3 an allem schuld sind.

Ja ja, die bösen GT3! Natürlich sind nicht die GT3 schuld, das Problem ist viel komplexer. Da wir aktuell den Tiefpunkt der GT3 Problemtik erleben mit der Entscheidung ein Tempolimit auf einer Rennstrecke einzuführen, möchte ich mal etwas weiter ausholen.

Erstmal ein kleiner Rückblick: 2005 wurden die GT3 von Stéphane Ratel und der SRO in’s Leben gerufen als günstige Alternative zu GT1/GT2, die dem Werkssport vorbehalten bleiben sollten. Leistungs- und Preismäßig sollten sie sich in der Region vom Porsche Cup ansiedeln - was am Anfang auch so war. Inzwischen sind über 30 verschiedene Fahrzeuge homologiert.

Auf der Nordschleife wurden die Autos zum ersten Mal 2009 zugelassen, dafür wurde die SP9 erschaffen - eine 1:1 Übernahme der homologierten GT3 Klasse. Die Mintgen Viper war in 2009 das erste GT3 Auto auf der Strecke.

Und jetzt wird’s kompliziert - ich versuche das mal einzeln aufzubröseln.

Die Hersteller haben immer neidisch auf Porsche geschaut, die es tatsächlich fertig bringen mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell ist bei Audi die Idee geboren, basierend auf dem schon sportlichen R8 einen günstigen, aber trotzdem schnellen, Rennwagen zu erschaffen, der dann - und das ist der wichtige Teil - in großen Stückzahlen verkauft werden soll. Und bei einem Rennwagen reden wir schon von großen Stückzahlen bei 50 oder so. 50 mal 400.000 € Kaufpreis sind immerhin 20 Millionen Euro.

Gesagt - getan! Und weil bei der Langstrecke so viele potentielle Kunden unterwegs sind, sollte das auch der große Aufschlag vom R8 werden. Dazu musste man das neue Auto aber auch schmackhaft machen und das geht natürlich am besten, wenn man das 24h-Rennen gewinnt.

Audi war sich nichtmal zu schade Einfluss auf das Reglement zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Win on Sunday - sell on Monday - allerdings nicht auf die Serienfahrzeuge bezogen, sondern die Kunden sollten den Renn-R8 kaufen, mit dem das Werk so erfolgreich Motorsport betreibt.

Black Falcon hatte damals freudig auf den R8 gesetzt und nach den ersten Fahrten den Audi ganz schnell wieder entsorgt.

Es war wie verhext - 4 Anläufe brauchte Audi, um endlich den Gesamtsieg feiern zu können. Der Aufwand wurde in schwindelerregende Höhen getrieben - nichts dem Zufall überlassen.

Die anderen Hersteller - auch nicht blöd - haben gesehen, was Audi vorhat und haben ähnliche Programme in kleinerem Maßstab gestartet. Die GT3 Szene fing an sich auszubreiten, allerdings nicht aus sportlichen, sondern vielmehr aus geschäftlichen Gründen.

Und als die Hersteller einmal Blut geleckt hatten, wurden sie auch schnell die eigentlichen Kräfte hinter Reglement und Veranstalter.

Peter Geishecker reibt sich die Hände - auf einmal stehen die zahlungskräftigen Industriekunden bereit für VIP und LKW Flächen, Filmproduktionen und sonstige Leistungen, die von der Wige angeboten werden. Endlich! Auch haben die Hersteller ihre ausgefahrenen Kommunikationskanäle mit N24h Meldungen gefüttert - ein Traum für Wige/Geishecker, dem die Vermarktungsrechte für das Rennen zugesprochen wurden.

Die VLN war zur Tatenlosigkeit verurteilt und durfte die Bühne bereiten für die 24 Stunden. Hersteller und ADAC Nordrhein haben mit DMSB & Co leichtes Spiel, Audi wurde mit Spezialregeln wettbewerbsfähig gemacht. Auf einmal wurden Tankkannen und Boxenstopp Mindestzeiten zur Pflicht - ein eigener Technikausschuss durfte von Rennen zu Rennen neue Gesetze für einzelne Fahrzeuge erlassen.

Eine VLN BOP (Balance of Performance) wurde über die GT3 Homologations-BOP gestülpt. Witzigerweise betraf das hauptsächlich Porsche, deren Leistungs- und Verbrauchsvorteil einfach rausgekürzt wurde - als Stellschrauben gibt es Gewicht, Restriktor, Leistung, Tankinhalt (!) und Tankkannenrestriktor (!).

Mit sportlichem Wettbewerb hat das Ganze natürlich nichts mehr zu tun, mit Breitensport schonmal garnicht. Rennsieger werden von Norbert Kreyer am Mischpult zusammengemixt und im Hintergrund sorgt eine undurchschaubare Gemengelage von monetären Einzelinteressen zu einem Politikdickicht, das kaum zu durchschauen ist.

Wenn Ihr jetzt meint das seien weltfremde Verschwörungstheorien, dann habe ich hier einen praktikablen Sanity Check für Euch: die Entscheidungen von vorgestern - aber auch der vergangenen Monate und Jahre kamen vielen Leuten unlogisch und geradezu dumm vor. Als hätten die Entscheider keine Ahnung vom Motorsport. Wenn Ihr jetzt meine Erklärung als Antrieb für die Entscheidungen anzieht, dann sind sie auf einmal gar nicht mehr so dumm und unerklärlich. Reverse Engineering nennt man das.

Ab und zu führen einige Leute vertrauliche Gespräche mit mir, man ist sogar der Meinung, dass meine freche Schnauze wichtig ist als Gegengewicht zu den Bücklingen in der Motorsport Presselandschaft. Die habe ich dann auch genutzt, um meine Theorie auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und sie hat immer gehalten.

Wir haben uns Schritt für Schritt vom Sport verabschiedet, Marketing und Unternehmensinteressen haben das Sagen. DMSB und ADAC Nordrhein haben es forciert, die VLN hat sich nicht gewehrt - und jetzt ist es zu spät.

Meiner Meinung waren die GT3 auf der Nordschleife ein Desaster waiting to happen. 20 Autos in irrer Geschwindigkeit, die um jeden technischen Vorteil untereinander beraubt wurden, jagen im Verkehr um die Strecke. Die Risiken, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, werden automatisch größer und die hohe Dichte an Fahrzeugen fordert einen Unfall mit mehreren Beteiligten geradezu heraus. Meiner Meinung nach ist die fatale Nissan Katastrophe diesem viel wahrscheinlicheren Szenario einfach nur zuvorgekommen.

Die Langstrecke ist längst zum Spielball von Konzernen geworden und so passiert tatsächlich das Lächerlichste, was man sich auf einer - auf DER - Rennstrecke vorstellen kann: Tempolimit. Einzig und allein geschuldet den Geschäftsplänen von Unternehmen. Viele davon mit hohem Ansehen im Motorsport: BMW, Audi, Porsche, usw. Es muss weitergehen - der große Marketingaufschlag 24h-Rennen steht vor der Tür!

Wenn man dann noch weiß, das Hans-Joachim Stuck Repräsentant des VW Konzerns ist (Audi, Porsche, Bentley), dann schließt sich der Kreis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: diese Unternehmen haben schon tatenlos mit angesehen wie der Nürburgring von Politik und Gier zerfressen wurde - jetzt sind sie sich nicht zu schade dem halbtoten Komapatienten noch ein Clownsgesicht zu malen - nur damit die Euro wie geplant in der Kasse klingeln.

Was ich davon halte? Es widert mich einfach nur noch an.

Save The Ring.

Tags: Tempolimit | DMSB | FIAGT3 |


Dienstag, 07. April 2015

Rennsport und Tempolimit? Ich bin dann mal weg.

Der DMSB hat es tatsächlich geschafft den Nordschleifensport ad absurdum zu führen, nur um die GT3 nicht nach Hause schicken zu müssen.

Statt das Problem zu lösen wird eine komplette Meisterschaft in Schutzhaft genommen. Der Cunning Plan vom DMSB ist nämlich - Festhalten! - Tempolimit. Kein Witz.

Für die Rennfahrer empfinde ich das schon als Demütigung, wenn das wirklich so kommt. Ausgerechnet die fahrerischen Schlüsselstellen wie Schwedenkreuz oder Metzgesfeld - oder eine der wenigen Stellen zum Überholen (Döttinger Höhe) werden quasi vom Renngeschehen ausgeklammert - Runde für Runde.

Da verliert man doch als Fahrer den Fluss und selbst die Nordschleife - die größte und schönste Rennstrecke auf der ganzen Welt - kann dann auf einmal nur noch nervig werden.

Der DMSB hat zwar Motorsport im Namen, aber er sollte sich lieber umbennen in DHVB - Deutscher Herstellervertreter Bund oder so. Die Interessen des Sport werden mit den Füssen getreten zugunsten Marketing & Co - mir tun die Leute leid, die dieses Trauerspiel auch noch gut finden.

Ich habe den Nordschleifensport noch erlebt, als er richtig geil war, das was wir jetzt vorgesetzt bekommen sollen ist nur noch das kastrierte Überbleibsel. Mag sein, dass es Leuten gefällt, die es nicht anders kennen, aber ich leide zu sehr.

Auch wenn ich mich innerlich sträube mich mit dem Tempolimitthema überhaupt auseinanderzusetzen, so wirft es doch mehr Fragen auf, als es beantwortet:

  • Was ist mit dem Pflanzgarten? Bellof hat vor über 30 Jahren schon vorgeführt, dass man dort Unterluft bekommen kann.
  • Was ist bei den Touristenfahrten? Auch Tempolimit? Wer kontrolliert das? Was passiert, wenn man zu schnell fährt - auf einer Privatstraße?
  • Wenn die GT3 wegen der fehlenden Döttinger Höhe die Flügel nicht mehr flach zu stellen brauchen, sind die dann in den Kurven nicht viel schneller als jetzt? Und ist das dann nicht sogar gefährlicher?
  • Wieso gibt es zusätzlich ein Zuschauerverbot, wenn die Autos sowieso nur Halbgas fahren? Damit sich das Elend keiner angucken muss?
  • Mit was für Umbaumaßnahmen wird denn da gedroht - sollen etwa Schikanen eingebaut werden auf dem Kulturgut Nordschleife?
  • Was machen die jetzt mit der WTCC?
  • Wie will man bei einem GT3 5% weniger Motorleistung einbauen? Sollen jetzt neue - homologierte? - Kennfelder rausgefahren werden? Und wie will man das dann nachprüfen?

Die haben sich verzockt mit Ansage - 2009 ging das los, als der GT3 Tür und Tor geöffnet wurde. Eine Klasse, die nicht kontrollierbar von einer anderen Organisation homologiert wird, um dann auf der Nordschleife Rennen zu fahren: Rezept für Desaster und jetzt - wie gesagt - ist die Can of Worms sperrangelweit offen und statt eine Lösung zu finden, die echten SPORT ermöglicht, werden Fahrer, Strecke und Zuschauer vergewaltigt, damit die Hersteller ihren Präsentierteller nicht verlieren.

Ganz ehrlich: ich bin raus.

Ich verkrafte nicht Rennfahrern zuzuschauen, die Runde für Runde kastriert werden und den rechten Fuss nicht auf das Bodenblech pressen dürfen.

Der Reiz der Nordschleife liegt darin mit ihr zu kämpfen - ob mit dem Fahrrad oder einem 600 PS Auto. Runde für Runde und im Langstreckensport einen möglichst langen Stint - echter Sport. Schlimm genug, dass es kaum eine freie Runde ohne Unfall (= Gelbphase) gibt - jetzt werden die Gelbphasen schon fest eingebaut. Das ist doch eine Zumutung für jeden Vollblutracer.

Richtig wäre gewesen die Leistung der Fahrzeuge so zu balancieren, dass sie nicht unendlich weiterentwickelt und schneller werden, aber gleichzeitig eine Herausforderung für Fahrer und Strecke bleiben.

Man hatte diese Möglichkeit eines Nordschleife-spezifischen Reglements mit den SP-Klassen - eine über Jahrzehnte gewachsene Szene, denen man mit der priviligierten GT3 die Pistole an den Kopf gesetzt hat.

Jetzt sind den Machern die GT3 fatal über den Kopf gewachsen und statt die falsche Entwicklung zu korrigieren und gegenzusteuern wird im Schnellschuss eine Hindernisbahn aufgebaut, die einfach nur ätzend ist und die einzige Herausforderung, die übrig bleibt, ist es bei dieser Gängelei nicht die Nerven zu verlieren. Da ist ja jeder Stau im Kreuz Köln West besser zu ertragen.

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist und die schönste Zeit haben wir schon eine Weile hinter uns gelassen. Artur mit der Diva und Drosselklappe auf Vollanschlag über Flugplatz und Schwedenkreuz - das möchte ich im Gedächtnis behalten. Und keine bunten €400k Kaufautos, die im 200 km/h Limiter Angst haben müssen kalt zu werden.

Wer lupft verliert und hier wird eine ganze Szene zum lupfen verdonnert. Und verliert gewaltig.

Dieser Kommentar trifft es:

Vom Mythos zur Lachnummer in … 3 … 2 … 1 ….

Ich komme gerne wieder zurück, wenn sich die Fahrer ihre geliebte Herausforderung zurückerkämpft haben.

Save The Ring.

Tags: DMSB | Tempolimit | VLNLangstrecke | N24h |


Montag, 06. April 2015

Böser Unfall beim Drift-Cup.

Polizei PM:

Mo., 06.04.15/ 10:10 h Rennunfall mit 3 schwer verletzten Personen Grand-Prixstrecke Nürburgring Im Rahmen einer geschlossenen Rennveranstaltung (Nürburgring Drift-Cup) kam ein 42-jähriger Teilnehmer im Michael-Schumacher-S mit seinem PKW ins Schleudern und blieb schließlich mitten auf der Strecke stehen. Ein nachfolgender Rennteilnehmer konnte nicht mehr ausweichen und prallte in die linke Fahrzeugseite des quer stehenden Fahrzeuges. In dem ersten PKW wurde der Fahrer schwerstverletzt und mittels Rettungshubschrauber in eine Fachklinik ausgeflogen. In dem zweiten Fahrzeug zogen sich sowohl der 24-jährige Fahrer, als auch die 20-jährige Beifahrerin diverse Brüche zu. Sie wurden mittels DRK ins Krankenhaus ver-bracht.

Man hat den Eindruck die Presse stürzt sich dankbar darauf - mit Bildern vom Nissan/Flugplatz-Unfall.

Tags: Driftcup | Unfall |


Freitag, 03. April 2015

Leseempfehlung: Wilhelm Hahne´s Wort zu Ostern.

Diesmal geht es über den runden Alibi-Tisch des DMSB …

“Man lässt einen „Runden Tisch“ entscheiden, was sich die Herren bei der Präsidiumssitzung des DMSB ausgedacht haben.”

… über den Niclas Kentenich Unfall …

“Motor-KRITIK findet es nicht gut, wenn sich bei einem Aufprall in die Leitplanken ein Stück dieser Sicherheitseinrichtung im Fahrzeug wieder findet.”

… den schon im Vorfeld ausgeguckten Bentley als 24h-Gewinner …

“Aus meiner Sicht wird alles getan, um einen solchen Erfolg darzustellen.”

… die Atmosphäre bei den Leuten rund um den Ring …

“Die erlebte Stimmung war immer depressiv, die Situation des Rings wurde – unter diesen Bedingungen – als aussichtslos empfunden.”

… die aktuelle Schachmattsituation der Gesellschafterstruktur und den sich anbahnenden Gerichtsprozessen mit dem Fazit:

“Im Moment – um es ganz volkstümlich zu formulieren – wird die gute alte Nordschleife „an die Wand gefahren“. (..)”

“Steht nun der Nürburgring, die Nordschleife vor dem Exidus? - Ja! - Wenn man jetzt nicht in Mainz – und das möglichst umgehend – eine Kursänderung vornimmt. Man sollte nicht jede Verantwortung, für das was aktuell geschieht, weit von sich weisen. Man sollte sich der Aufgabe stellen, sie annehmen. - Mainz hat schließlich den Nürburgring nicht nur in eine Insolvenz geritten, sondern auch gegen EU-Gesetze verstoßen. - Die Politik ist hier zum Täter geworden. - Und flüchtig!”

Ein attraktiver Lösungsansatz darf nicht fehlen, man wird doch noch träumen dürfen!

“Eine Stiftung, die zu je einem Drittel von der Landesregierung, dem ADAC und der deutschen Automobilindustrie (VDA) ins Leben gerufen wird.”

“Aber so positiv kann man wirklich nur kurz vor Ostern denken. Dieses Fest erinnert uns an das Wunder, bei dem jemand den Tod besiegte.”

Amen.

Tags: WilhelmHahne | MotorKritik | Ostern | Karfreitag |


Sonntag, 29. März 2015

Das war sowas von klar, dass die Springermedien jetzt den Todesfahrer verschlagzeilen.

Jann Mardenborough ist eines der größten Talente des Motorsports und Nissan hat mit seiner Academy einen Weg gefunden, diese Talente zu entdecken. Dass das über die Playstation geht ist überraschend und beeindruckend, aber man steigt nicht vom Sofa auf und fährt dann in Le Mans in einem Prototypen auf’s Podest.

Der 23-Jährige hat sogar so beeindruckt, dass er dieses Jahr den neuen LMP1 Nissan fahren wird.

Und was macht die Springerpresse daraus?

BILD: Horror-Crash auf der Nordschleife | Auto rast Zuschauer tot

(Link)

DIE WELT: Todesfahrer kam durch Playstation-Sieg ans Steuer

(Link)

Mit Journalismus hat das nichts zu tun, das ist ein elendes Hetzergesindel - ohne Rücksicht auf Verluste sabernd und gierig auf der Suche nach Klickzahlen.

Tag: Springer


Samstag, 28. März 2015

Ein schlimmer Unfall hat die neue VLN Saison schon nach 70 Minuten gestoppt.

Eigentlich hatte ich mich gefreut meinen ersten Blogpost nach längerer Zeit mit etwas Erfreulichem zu füllen - aber das wird im Umfeld des Rings zunehmend schwerer.

Heute haben wir unsere alte Wohnung in Köln an den Vermieter übergeben, um nach 8 Monaten Renovierung unser neues Zuhause zu beziehen. Deshalb kann ich VLN auch nur online verfolgen.

Unterwegs habe ich schon versucht ein paar Infos aufzuschnappen - aber es kam von 11 bis 12 Uhr nur Musik - bittere Umsetzung eines “Livestreams”. Wie man unterwegs das iPhone für VLN Streaming nutzen kann: renn.tv/2269.

Bei Twitter das gleiche Trauerspiel: die VLN hat ungelogen 5 Tweets dieses Jahr abgesetzt - mit “Das Rennen wurde gestartet” hat die Follower für 2015 begrüsst.

Nach 70 Min. ist das Rennen abgebrochen, ich höre dass der Nissan GT3 am Flugplatz über den FIA Zaun in die Zuschauer geflogen ist.

Ganz bittere Geschichte, da hat man sofort einen Kloß im Hals. Als Fotograf geht man freiwillig einige Risiken ein, aber als Zuschauer?!

Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist, wie es sich anhört. Da rollt jetzt schon - nach nur 70 Minuten - eine Lawine auf VLN, Nürburgring und das 24h-Rennen zu: ist die Nordschleife noch sicher genug für GT3s? Sollen GT3s verbannt werden - oder die Zuschauer? Wie sieht es mit der Haftung aus bei einer privat betriebenen Rennstrecke: haftet der Veranstalter oder der Betreiber?

Da wackelt nach nur 70 Minuten schon wieder das ganze Kartenhaus.

UPDATE:

Sehr traurig - bei dem Unfall hat es unter den Zuschauern mehrere Verletzte und ein Todesopfer gegeben (vln.de).

Tags: VLNLangstrecke | N24h |


Sonntag, 15. Februar 2015

Alex Zanardi Schlüsselbeinbruch.

Seit seinem schweren Unfall ist Alex Zanardi umso mehr auf Arme und Schultern angewiesen. Das Letzte, was er da gebrauchen kann, ist ein Schlüsselbeinbruch.

Tags: Zanardi | Schlüsselbein |


Sonntag, 30. November 2014

Fukushima.

Da hört man gar nichts mehr von, oder? Alles in Ordnung? Leider nein.

Schaut Euch diese sehr ernüchternde Reportage an, lief vor ein paar Tagen in der ARD.

Ziemlich erschreckend.

Den RLP Grünen hat es damals den Einzug in’s Parlament beschleunigt, 2 Wochen nach dem Unfall wurden sie von nicht-im-Landtag-vertreten auf über 16% katapultiert.

Tag: Fukushima


Sonntag, 03. August 2014

BMW Ringtaxi Crash - im Brünnchen. Und auf Youtube.

Niek Storteboom - einer der ersten Ringer - meinte mal: “Wenn Du schon auf der Nordschleife einen Unfall baust, dann mach es am Brünnchen. Dann haben die anderen wenigstens auch was davon.”

Hat Niek damals dann sogar gemacht und seinen Peugeot stilecht auf dem Dach abgestellt.

Und heute das BMW Ringtaxi. Stramm in der Leiteplanke geparkt, vor aller Leute Augen:

youtu.be/kLdDciLMdv8

Hätten sie besser mal Sabine behalten! Sie wurde - zusammen mit Ossi Kragl - von BMW im März 2011 gedisst.

(Via bridgetogantry.com.)

Tags: RingtaxiBrünnchenCrash |


Sonntag, 01. Juni 2014

Unfall statt Werbung - und die Sensationsblätter sofort zur Stelle: der verunglückte Rosberg/Wehrlein Marketing Stunt.

Das ist schon sehr bitter, wenn sich jemand beim Motorsport verletzt - aber leider lässt sich das nicht 100%ig ausschliessen.

Noch viel bitterer ist es aber, wenn die Rennfahrer für Marketing eingesetzt werden und sich dann jemand verletzt.

Nico Rosberg war 2 Tage nach seinem Monaco Sieg in Diensten von Mercedes in Südtirol/Italien unterwegs zusammen mit Pascal Wehrlein.

Und da kam es zu einem Unfall bei einem Werbedreh.

So wie ich das verstehe hatten die dort eine kleine Strasse gesperrt und dann in relativ gesitteten Mercedesmodellen mit Nationalspieler-Beifahrer irgendein Programm abgezogen. Rosberg fuhr vorneweg, Wehrlein knapp dahinter, Rosberg muss auf einmal bremsen, Wehrlein weicht aus, fährt eine Einfahrt hoch … und erwischt 2 Leute, die dort stehen.

Sehr unglückliche Geschichte. Macht natürlich in den Medien komplett die Runde und Bild hat sogar ein Video ausgegraben - besonders schnell fahren die meiner Meinung nach nicht.

Schmerzhaft für die Verletzten - aber auch die beiden Pilooten. Muss man denn als Werksfahrer wirklich jeden Scheixx über sich ergehen lassen? Pascal Wehrlein ist gerade mal 19 Jahre alt - er hat sich auf Facebook kurz gemeldet und ist schwer geknickt: fb.com/829118473783740.

Das mit der Werbung ist auf jeden Fall auch komplett nach hinten losgegangen.

Ironischerweise wurde zeitgleich bekannt, dass Nivealöw den Führerschein für 6 Monate abgeben darf.

Zum Thema DTM: super Ergebnis für Steff Reinhold’s Team - Marco Wiedmann nach Pole auf 1 und Maxime Martin nach Quali 4 auf 6. RMG führt nach 3 Rennen jetzt auch die Teamwertung und Marco die Fahrerwertung an! :)

Für Pascal Wehrlein war das natürlich ein schweres Rennen, ist 14. geworden (bester Mercedes 11. - tun sich schwer dieses Jahr).

Tags: Wehrlein | Rosberg | Mercedes


Freitag, 09. Mai 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Was sonst noch passiert ist:

NEIN. Doch. Oh!!

(Den Begriff Inverstor im Zusammenhang mit Rennstrecken kann ich echt nicht mehr hören.)

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 27. April 2014

V wie verantwortungslos?

Eigentlich steht das V in VLN für Veranstaltergemeinschaft, aber etwas mehr Verantwortung würde den Teilnehmern gut zu Gesicht stehen.

Nach dem Report von Meyrick Cox bei VLN 2, der nach 31 unfallfreien Renn-Jahren in einen 5-fachen Überschlag geschickt wurde, hat sich das Verhalten leider nicht verbessert, im Gegenteil.

Daniel Zils:

“Die Lage auf der Nordschleife ist völlig eskaliert und die Gelb-Situationen waren absolut grenzwertig.”

Jochen Krumbach:

“Generell bin ich heute erschrocken, mit welcher Brutalität und Härte die Teilnehmer miteinander umgehen, und welche Respektlosigkeit zwischen langsameren und schnelleren Fahrzeugen herrscht.”

Sogar der schwarz-gelbe Aston, der letztes Mal den Cox-Astra entsorgt hat, war wieder aggressiv unterwegs, da gab es wohl einen Zwischenfall auf der Döttinger Höhe, der sogar im TV zu sehen war (hat das jemand als youtube-Link?).

Edit: Hier der Aston-Crash als Video. Danke Patrick!

Edit 2: Stuart Leonard - der Aston Pilot - beschreibt den Unfall via AM-PM so: “Ich war im Windschatten des Porsche. Rechts von ihm war eine Lücke die ich nutzen wollte und bin zum Überholen ausgeschert. Die Lücke wurde plötzlich schmaler und dann ist es zu dem bedauernswerten Unfall gekommen.”

Edit 3: der Audi hatte laut Datarecording 252 km/h auf der Uhr, als der Aston reingeknallt ist.

Edit 4: weitere Fahrerstimmen zur Situation.

Ich befürchte nur: ändern wird sich nichts. Von der VLN sind keine Konsequenzen zu erwarten, jedes Rennen wird von einem anderen Veranstalter durchgeführt und 10 Clubs zu einer gemeinsamen Meinung zu bewegen ist eine kaum zu bewältigende Aufgabe.

Die richtige Lösung wäre, wenn die Teilnehmer von sich aus zur Vernunft kommen. Aber die aktuelle Mischung, die hauptsächlich aus GT3s und hartumkämpften Cups besteht, ist ein Ritt auf der Rasierklinge.

Tags: VLNLangstrecke


Dienstag, 22. April 2014

31 Jahre unfallfreie Rennen auf der Nordschleife enden im unverschuldeten 5-fachen Überschlag.

19 x 24h-Rennen und unzählige VLN Läufe unfallfrei überstanden - und dann kommt ein Aston Martin und kegelt ihn aus der Bahn. Das ist Meyrick Cox - richtig: dem Meyrick Cox - letztes VLN Wochenende passiert:

“The team then set to identifying the Aston in question. With some kind help from the VLN officials and a quick call to Test Centre boss, Wolfgang Schuhbauer; the driver is identified as Stuart Leonard. He’s new to the Ring, and new to GT3 racing. Over a coffee in the Aston lounge, the team meet up with Wolfgang for a quick chat. Leonard had already left the circuit, despite having been counseled to be less aggressive before the race and having only told the team that he had a “minor contact”, which had led to the puncture in his rear left, not even where it happened. He hadn’t the courtesy even to check that MC was alive, since it seems inconceivable that he might not have noticed an Astra cartwheeling off his left flank shortly before he felt the puncture.”

(Aus dem Rennbericht von Carpe Diem Racing - trotz dem unglücklichen Ende ein sehr lesenswerter Bericht - eine echte Wohltat verglichen mit dem heutzutage üblichen PR Geschwafel!)

Der Aston-Fahrer - Stewart Leonard - sprach von einem “kleinen Kontakt” und wusste nichtmal, wo das passiert ist. Dass sich ein Astra in seinem Rückspiegel daraufhin mehrfach überschlagen hat, hat ihn ebensowenig interessiert wie das Befinden des Astra-Fahrers. Im Aston-Martin Pressebericht ist sogar nur lapidar von einem “Reifenschaden” die Rede.

Und in der VLN Chronik nicht weniger lapidar so:

18:35 #32 Leonard / Wilson (Aston Martin Vantage GT3) Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf dem Grand Prix Kurs.

18:36 #366 Ohlinger / Thorsen / Cox (Opel Astra OPC CUP) müssen das Rennen nach einem Unfall beenden.

Ich hatte in letzter Zeit öfter mal die Gelegenheit genutzt, um mit Meyrick zu reden - ein sehr unterhaltsamer Gesprächspartner! - und wir kamen auch auf das Pulverfass erfahrene Cup-Fahrer vs unerfahrene GT3 Gentleman Drivers zu sprechen. Aber dass es dann ausgerechnet ihn erwischt, ist schon ziemlich bitter.

Ich bin auch der Meinung, dass solche aggressiven Fahrweisen von der Rennleitung geahndet werden müssen. Ich fürchte nur, dass der VLN das Rückgrat dazu fehlt, nachdem den GT3 immer der rote Teppich ausgerollt wird.

Schade um den schönen 31 Jahre unfallfrei Rekord - sehr beeindruckende Statistik nach so vielen Starts.

Und womit Aston-Martin Fahrer Stuart Leonard sicher am allerwenigsten gerechnet hat: der Astra, den er in’s Jenseits befördert hat, wurde pilotiert von einem frischgebackenen Aston-Martin Aufsichtsratsmitglied!

Tags: MeyrickCox | AstonMartin | StuartLeonard


Mittwoch, 26. Februar 2014

Übrig Ns vom Mittwoch.

Tags: ÜbrigNs


Donnerstag, 09. Januar 2014

Die Flut an Mist-Berichten über den Skiunfall von Michael Schumacher.

topfvollgold:

“Die Flut an Mist-Berichten der Regenbogenpresse über den Ski-Unfall von Michael Schumacher ist — wie erwartet — in die deutschen Zeitschriftenregale geschwappt.”

Ganz bittere Sammlung von skuril bis peinlich, was da alles rund um den Unfall zusammengedichtet wird. Aber die bissigen Kommentare von Moritz ziehen den Zeitungen schön die Hosen runter.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Schumacher


Montag, 30. Dezember 2013

Michael Schumacher´s Unfall.

Es hat ihn leider sehr schwer erwischt, habt Ihr sicher alle mitbekommen. Das ist ja wirklich in allen Medien, heute waren die Titelseiten der Zeitungen damit voll.

Das Motorsportjahr 2013 ist echt ein Jahr zum Vergessen, eine Hiobsbotschaft jagt die nächste. Beim Skifahren. BEIM SKIFAHREN!! Nach 300 Formel 1 Rennen. Ist mit dem Kopf so heftig gegen einen Fels gefallen, daß der Helm kaputtgegangen ist und auch wohl einiges im Kopf. Hier gibt es Details vom Mediziner. Nach Schädel-OP jetzt künstliches Koma und abwarten.

Manche Leute sind so makaber, denen sind Likes wichtiger als Charakter - gut, daß Sascha sich da mal ordentlich auskotzt, dann muss ich das nicht machen. E-kel-haft. Ähnlich gelagert greift der Postillion das Thema auch auf, allerdings auf seine eigene sachliche Art.

Hoffen wir das Beste - das wird ein ganz hartes Rennen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Schumacher


Freitag, 15. November 2013

Übrig Ns vom Freitag

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Samstag, 09. November 2013

Mikebericht von der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war Rallyetag in der Eifel und für mich das erste Mal seit 2 Monaten (gefühlt 2 Jahre!), daß ich wieder in die Nähe von Rennautos gekommen bin. Mir war ja das und das dazwischengekommen.

Voll einsatzbereit bin ich noch nicht, aber für eine Pommes bei der traditionellen Meupather Mittagspause reicht es immer. Die Atmosphäre ist unübertroffen:

Der kleine Ort hat auch ohne die Rallye ordentlich Benzin im Blut, da guckt dann auch schonmal ein Rennauto aus einer Scheune.

Achim's 4x4 war immer heftig umlagert und die Familie auch nicht weit:

Hier liegen Alex und Achim allerdings unterm Auto, ...

... es gab nämlich einen kleinen Defekt bei der Kraftübertragung:

Aber wer den Achim kennt, weiß daß ihn solche Kleinigkeiten nicht aufhalten können und rechtzeitig in der Sollzeit war die Krawallbüchse wieder attackebereit:

Was man sonst nicht sieht sind die herrlichen Motorräume, da kann man glatt von essen:

Ja zum Nürburgring - schön das zu lesen:

Apropos lesen - mir dürfte man sowas nicht in die Hand geben, da hätten wir uns längst dreimal um den Baum gewickelt:

Michael Küke mit seinem neuesten Werk:

Also nicht der Kaffee, sondern der Porsche:

Ganz knapp fertig geworden, obwohl seit Jahren sein Privatprojekt. "Wie das immer so ist." Stimmt. Aber für einen Rollout nicht schlecht, sind Gesamtzweiter geworden. Wow.

An dem Rad dreht der Michael:

Und sogar serienmässig Nfiziert:

"Das hat Stil!" ... meint Christian Kohlhaas. Der sich den übrigen Samstag im Ex-RWE in Quiddelbach vergnügt hat - mit "Stihl"!

Kremer-Chef Eberhard Baunach war auch im Einsatz:

Und das ist der frischgebackene deutsche Rallyemeister ...

Georg Berlandy:

Der Servicewagen vorbildlich Nfiziert, ...

... aber das Einsatzfahrzeug nicht! Hab ich direkt mal korrigiert. :)

Sieht doch viel besser aus :)

Georg erzählte mir noch, daß er den Wagen fast versenkt hätte, weil man ihm nach der Nordschleife erzählt hatte, daß Michael Küke 40 Sekunden schneller war. Stellt sich raus, war eine Fehlinfo - stellt Euch mal vor er hätte deswegen das Auto verloren! So hat er das Ding zum 9.Mal gewonnen. :)

Das ist Edwin Wolves, die Frisur passt zu seinem Fahrstil finde ich. Leider hatte er heute einen Unfall, ich hoffe er ist ok.

Also wenn ich bei der Rallye mitfahren würde, das wäre meine Servicestelle, volle Punktzahl:

Das 24h-Rennen fährt immer mit:

Der Einsatzwagen von Patrick Simon und Olli Martini, ...

... machen sich gerade fertig:

Wenn der Patrick so schon zur Mittagspause grinst, wie denn dann heute abend? Sind Gesamt-9. geworden!!!

Das Schöne an der K-AW sind die vielen Exoten, z.B. Lancia Delta:

Renault Alpine:

Lancia Stratos:

... gemischt mit Golf, Polo, Acona und Kadett - herrlich!

Der Preis für das beste Zuschauerauto geht an diesen Wagen aus BM. Obwohl - fahren die nicht alle Unimog in BM? :)

Und wo lässt man so einen schönen Herbsttag am besten ausklingen? Rischtisch - bei Retti! :)

Tags: Mikebericht | RallyeKAW | Ringmini | Berlandy | Küke


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 15. Oktober 2013

Traurige Nachricht aus Australien: Sean Edwards - der Gewinner des 24h-Stunden Rennens 2013 - ist bei Unfall verstorben.

Das ist ein echter Schocker. Mit 26 Jahren hinterlässt Sean eine junge Familie und eine unvollendete Karriere zurück.

Das Tragische an der Sache: er war als Beifahrer in einem Porsche, als der Unfall passierte und die Familie (Edit: die Familie des Fahrers) hat von der Tribüne zugeschaut. Hier und hier ist es in den Nachrichten in Australien.

Sean hat nicht nur das 24h-Rennen am Nürburgring dieses Jahr gewonnen, er führt aktuell auch im Porsche Supercup, nur noch das Doppelrennen in Yas Marina steht aus.

Mein herzliches Beileid an die Angehörigen und Freunde, das ist wirklich bitter. :/

Tags: SeanEdwards | Queensland | N24h


Freitag, 13. September 2013

Mikebericht von VLN 7 - Freitagstraining

Ein paar Eindrücke vom Freitagstraining - hier findet Ihr für das Rennen morgen die Essential Links für #VLN7.

Es gibt sie doch noch, die echten Breitensportler in der VLN.

Michael Schumacher, Dirk Adorf :)

Der M1 immer ein Hingucker, auch wenn er nur dasteht.

Number One is back.

Der neue GT3 Spec Ferrari, ganz frisch zum ersten Mal am Nürburgring auf der Nordschleife. Mit nagelneuem Bilstein-Fahrwerk übrigens. Hier ein kleines Video mit Pierre Kaffer am Steuer zum ersten Mal die 20.832 Meter unter die Räder nehmen:

 

Der muss dann auch rot sein - eh klar. GT Corse setzt morgen 3 Autos ein, 2 x SP8 und 1 x SP9.

ADAC und Lindner, da war doch was? Dass sich überhaupt noch jemand traut diesen Namen spazierenzufahren, ätzend.

Der Volvo ist auch wieder da.

Ebenso der McLaren, mal die Daumen für eine Zielankunft drücken.

Ganz schön lange ToDo-Liste.

Wochenspiegel Nummer 60 und ...

... Wochenspiegel Nummer 59. Ob beide mitfahren?

Das Stuckauto ist auch wieder dabei nach dem heftigen Unfall von Papa Stuck letztes Mal im Training. Den Unfall gibt es übrigens auf Video von dem SLS, der dahinter gefahren ist (danke für den Tipp Michael):

Heftige Nummer!

Dieter's Einsatzauto - wir planen für Sonntag wieder einen Talk, mal sehen, ob es zeitlich hinhaut.

Das ist doch mal ein Hingucker.

Jörg Otto und Peter Becker das erste Mal mit dem Cup-Porsche dabei diese Saison, werden unterstützt von Wolfgang Destree - sein Auto hatte in Barcelona einen heftigen Einschlag nach einer Meinungsverschiedenheit mit Stefan Mücke. Dabei lagen sie gut im Rennen. Nächstes Mal soll die Sexbomb wieder fahren.

2 x Kremer, sogar mit Zulassung.

Bei den Freitagstrainings sieht man auch mal solche Exoten.

Ein neuer Ford Focus von Björn Herrmann.

Ohne Worte ;)

Auf dem Parkplatz gefunden :)

Der beste Reifenstapel ever, hier fällt auf jeden Fall keiner die Treppe runter!

Alles startbereit für ein schönes Rennen morgen, leider kann ich es mir nicht bis zuende angucken - die Crossbahn ruft ;)

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht | GTCorse | Freitagstraining

 


Freitag, 30. August 2013

6 Stunden Sao Paulo - in Gedenken an Allan Simonsen.

Die WEC, eine große Familie! Im ersten Rennen nach Le Mans und dem tragischen Unfall von Allan Simonsen im Aston Martin bringt die WEC ihre Trauer zum Ausdruck. In Sao Paulo ist am Wochenende 6 Stunden Rennen und es scheint so also würden alle mitmachen, großer Sport. Vor dem Rennstart gibt es auch noch eine Schweigeminute und alle tragen Trauerbinden - hat mir Atze eben gemailt (der ist mit Manthey vor Ort im Einsatz).

Toyota LMP1.

Marcel Fässler präpariert seinen Helm.

Unten auf der Seite bei den Aston Martins - das ist Bruno Senna’s Auto.

Beim Manthey Werksporsche direkt an dem 50 911 auf der Seite und ganz vorne.

Rechts vorne beim Audi - das ist der Wagen von Mr Le Mans, der Fellow-Däne Tom Kristensen.

Die Bilder sind über Instagram eingebettet und wenn Ihr auf das Bild klickt kommt Ihr zu den Profilen.

Tags: LeMans | LM24 | AllanSimonsen | SaoPaulo


Sonntag, 21. Juli 2013

Mikebericht von VLN 5. // renn.tv Coverage Nürburgring Endurance VLN 5.

After my Le Mans adventures 4 weeks ago it was time for Nürburgring Endurance again!

(Nach meinen Le Mans Abenteuern von vor vier Wochen war es wieder Zeit für VLN Langstrecke!)

First thing to say hello to me in the paddock was this, Save The Ring!

(Komm ich im Fahrerlager an und erstmal das: Finger weg!)

Olaf Manthey fully relaxed after his Le Mans double victory in GT-PRO.

(Ein entspannter Olaf Manthey mit Le Mans Doppelsieg in der Tasche.)

Nice to see some Ja zum Nürburgring stickers on some cars.

(Schön auch ein paar JzN Sticker auf den Autos zu sehen.)

Cozy racecar.

(Picknickdecke im Rennauto lässt aber auch tief blicken.)

Uwe Alzen, we had some very entertaining discussions about politics. His arguments are as uncompromising as his driving.

(Habt Ihr Euch mal mit Uwe Alzen über Politik unterhalten? Da macht er genauso wenig Gefangene wie auf der Rennstrecke, sehr empfehlenswert.)

Transit van with Porsche wheels/brakes? Want!!

(Transit mit Porschefelgen und -bremsen? Muss ich haben.)

Ralf Schall and his DTM Mercedes 190.

(Die Schalls bleiben ihrem 190er treu.)

A situation I know from Le Mans too well: Pierre Kaffer signing autographs.

(Wie in Le Mans: Pierre Kaffer beim Autogrammeschreiben.)

I used the chance to get some inside tipps from the social media guru Pierre!

(Hab ich mir vom Social Media Experten Pierre direkt mal ein paar Tipps abgeholt.)

Tire Pressure (Luftdruck)

Christopher won in court against his manager when he arrived at the Ring. And he won the class Cup Porsche while being here.

(Christopher Mies kam schon mit einem Sieg am Nürburgring an und ist mit noch einem wieder nach Hause gefahren.)

You always wonder how I do these pictures? That's how, thanks Bjoern! :)

(Ihr fragt Euch, wie ich immer diese Selbstportraits mache? Geheimnis gelüftet dank Bjoern! :) Lange Arme können allerdings nicht schaden.)

This is Helmut Kissling, who I know back from the days when working at Opel DTM 20 years ago. After the Kissling company took over responsibilities in the Astra Cup, he does not enter racing cars anymore. I have to admit I like his new role, especially as Helmut celebrated his 70th birthday in January!

(Helmut Kissling kenn ich schon ewig, das geht zurück bis zu meinen Laufversuchen als Dateningenieur bei Opel. Aber eigentlich kannte ich ihn immer nur in oder unter einem Auto steckend! Ich muss sagen seine neue Rolle gefällt mir auch ausgesprochen gut. Mit 70 ist es ja auch lange noch nicht zu spät mal was neues auszuprobieren!)

This is the Opel Gang with Volker Stryek, Stefan and Helmut Kissling.

(Die Opel Truppe mit Volker Strycek, Stefan und Helmut Kissling.)

Nice and tidy. (Akurat das Werkzeug.)

Ring Coach René Wolff, looks after the French part of Kremer Racing.

(René Wolff kümmert sich um den Franzosen-Porsche, den Kremer Racing einsetzt.)

Can you guess why the numbers on the steering wheel?

(Könnt Ihr raten, was die Nummern auf dem Lenkrad sollen?)

Proper TAPE job! (Sauber abgeklebt!)

Uwe just out of his car, after his qualifying record lap in 8:02,418. Watch it onboard here: renn.tv/2199. Which reminds me of his 8:09,949 race record lap that I released as DVD 8 years ago - the pre-GoPro era.

(Uwe gerade aus dem Auto nach seiner Rekordrunde für die Pole Position. Die Onboard dazu könnt Ihr Euch hier anschauen: renn.tv/2199. Erinnert mich an meine renn.tv DVD von 2005, auch schon wieder 8 Jahre her. Das war noch in der Vor-GoPro-Era.)

Unbelievable, sunshine at the Ring! One driver - Herbert von Danwitz - mentioned to me he managed 3 dry laps so far this year. And now this!

(Sonne? Am Ring? Herbert von Danwitz meinte, er hätte bisher 3 trockene Runden zusammengebracht. Und jetzt so!)

Some samples of the machinery used at the Ring's paddock, like this aircooled Suzuki 2 stroke ...

(Aus der Kategorie Grundehrlichefahrzeuge war einiges am Ring im Fahrerlager im Einsatz, diese luftgekühlte 2-Takt Suzi, ...)

... a very nice Zündapp Mofa ...

(... Zündapp Mofa ...)

... and what is "Klapprad" in English?

(... und Klapprad!)

We always had to drive with MYK numberplate, because they united KO (Koblenz) and MY (Mayen). That was decades ago, but recently they allowed the old combinations again. I'm born in Mayen, so this is really nice.

(MY Nummernschild! Daß ich das noch erleben darf. Muss dazusagen, daß ich in Mayen geboren bin.)

Kissling Corvette got new owner.

(Neuer Besitzer für die Kissling Corvette.)

Was talking to Georg Weiss, when his car got pushed to the grid. Good to have the camera handy, I like that picture.

(Hab mich mit Georg unterhalten, als sein Auto in die Startaufstellung kam. Gut die Kamera griffbereit zu haben, mir gefällt das Bild!)

Do you know Masseur Axel? A must see movie, not only because I did that, but it's just hilarious. Thats's the man himself and here is his movie: youtu.be/IXvsiFgWX7Y.

(Wisst Ihr noch? Masseur Axel? Das isser!)

While we are talking about Dirk Adorf: we watched the start together, which was fun. He has a new role, offering his help to BMW teams. Both as a driver and consulting any way they want.

(Wo wir gerade über den Dirk sprechen - haben uns schön den Start zusammen angeguckt. Er hat sich einer neuen Aufgabe verschrieben, nämlich BMW Teams seine Hilfe als BMW Mann anzubieten. Sowohl was das Fahren angeht, als auch sonstige Tipps und Tricks. Kommt gut an in der Szene!)

Pohlen racing is back!

I spent some time at Wehrseifen ...

(Hab mich ein bisschen im Wehrseifen rumgetrieben ...)

I was prepared to run for cover! That was close.

(Ich bin gedanklich schon hinter die Leitplanke gesprungen, das war knapp.)

Different kind of Mercedes battle.

(Eine etwas andere Art von Mercedes Kampf.)

Umbrellas: yes. Rain: no!

(Regenschirme ja, aber kein Regen!)

Nice message für Wolf Silvester: Tschüss für alles.

Hot temperatures leads Ferraris to strip!

(Kaum gehen die Temperaturen hoch, ziehen die Italienerinnen die Klamotten aus!)

Ever heard of Dennis Trebing? Look at this!!

(Dennis Trebing? Schonmal gehört? Schaut Euch dieses Bild an!!)

That was Dirk Adorf's drive.

(Den ist der Dirk gefahren.)

Dieter Weidenbrück - my regular talk partner in the hangouts we do - drove the 991 to victory in class V6.

(Klassensieg für den Dieter Weidenbrück!)

Class victory for the 458 as well. Check GT Corse on Facebook.

(Klassensieg in der SP8, GT Corse ist auch auf Facebook.)

Great to meet Aziz again, finished 2nd overall!

(Schönes Wiedersehen mit Aziz, ist 2. geworden!)

The leading car: Frikadelli Racing. Coming into the pits ...

(Frikadelli führt und kommt in die Boxen zum Fahrerwechsel ...)

... and all mechanics photographer jump at it!

(und sofort stürzen sich alle Mechaniker Fotografen auf das Auto!)

Off goes Klaus Abbelen ...

(Jetzt fährt Klaus die Schlußrunden ...)

... while Patrick Pilet checks back with race control some incident.

(... während Patrick Pilet bei der Rennleitung vorspricht.)

Patrick Huisman looking foward to win this race and hard to believe: Sabine couldn't take part due to some minor injury on her ancle!

(Patrick Huisman hofft auf den Sieg und kaum zu glauben: Sabine konnte nicht mitfahren, weil sie sich den Knöchel verstaucht hat!)

Teammanager Frank Lynn not always citable! :)

(Frank Lynn auch nicht immer zitierfähig!)

Look at this: first and second place next to each other at the pitwall: Frikadelli and Schubert. I did this little Video, when Klaus crossed the line for the first overall victory of Frikadelli Racing.

(Lustig zu sehen, Frikadelli - 1. - und Schubert - 2. - waren direkt nebeneinander. Hier auf Video, als Klaus über die Ziellinie fährt.)

Off to the ceremony ...

(Auf zur Siegerehrung ...)

... of course with crate of beer!

(... natürlich mit Kasten Bier!)

No idea how that happened.

(Hab keine Ahnung, wie das passiert ist.)

Johannes Stuck had some argument with Jochen Krumbach.

(Johannes Stuck hat mit Jochen Krumbach wohl noch was offen.)

But it wasn't this. Watch this video how it happened.

(Das kann's nicht gewesen sein, hier ist ein Video vom Unfall.)

 

Happy Karl Mauer to see Frikadelli, Schubert and Wochenspiegel on the podium.

(Karl Mauer freut sich, was für ein tolles Podium: Frikadelli, Schubert, Wochenspiegel.)

Champagne!

Sabine's mother Uschi couldn't stay at home and watched this live, Audi's Werner Frowein was one of the first to congratulate.

(Uschi hat es zuhause nicht mehr ausgehalten und live vor Ort mitgefiebert - Werner Frowein von Audi war einer der ersten Gratulanten.)

Next VLN is in 5 weeks time, but I'm not sure Team Frikadelli has recovered from their party until then! :)

Thank you for reading my report - check out my full picture set here and keep the feedback coming on the renn.tv Facebook page.

(Das nächste VLN Rennen ist zwar erst in 5 Wochen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Frikadelli's sich bis dahin von der Siegerfeier erholt haben!

Danke für das Lesen dieses Mikeberichts - hier gibt es das komplette Foto Set. Und über Rückmeldungen freue ich mich im N-Forum oder auf der renn.tv Facebook Seite.)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke | Coverage | English


Donnerstag, 11. Juli 2013

Anwalt beschäftigt sich mit Renntraining.

Renntraining auf dem Lausitzring - ich wundere mich, daß da jemand überhaupt jemand den Anwalt einschaltet. Fahren die nicht mit Enthaftung?

UPDATE:

Hier noch eine Mail zum Thema, ähnlich gelagerter Fall.

Da muß man sich schon fragen, was das mit der Enthaftung überhaupt soll. Vor Gericht landen kann trotzdem immer und das Risiko der Haftung fährt bei Renntrainings anscheinend ständig mit. Wenn der Staatsanwalt schon eine abgebrochene Fussraste als fahrlässig ansieht?! (Danke für die Mail Andreas!)

Tags: Enthaftung | Anwalt | Renntraining


Montag, 24. Juni 2013

Third renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.3 aus Le Mans.)

Like always with events like this, time is just flying by. In the beginning you think one week is plenty, and afterwards you wonder where it all went.
But this was a very sad race too, because Dane Allan Simonsen has paid his Aston Martin entry with his life. As a spectator one didn't realize, only after 4 laps he had a heavy accident and a long repair work and safety car phase followed. At Radio Le Mans they read out the message at 6 pm. Race and party went on, but the closer you got to paddock, you felt something is wrong.
The only one who expressed his anger that everything was supposed to just carry on was Giancarlo Fisichella at a RLM interview. I'm not saying that the matter has been ignored altogether, but in a 'professional' way it has been continued according to plan. As an outside spectator for me this was something between bizarre and macabre. The last fatal accident apparently went back to 1986.
Racing is dangerous, we all know. But it's sold to the spectators as action and fun. In that perspective I find Isle of Man TT more honest: everybody knows what they are doing and they talk openly about it.

(Wie immer bei so einer Veranstaltung vergeht selbst eine ganze Woche wie im Flug. Du denkst am Anfang das ist irre viel Zeit und hinterher fragt man sich, wie das so schnell durchrauschen konnte.
Leider war es auch ein sehr trauriges Rennen, denn der Däne Allan Simonsen hat seinen Einsatz bei Aston Martin mit dem Leben bezahlt. Als Zuschauer hat man das erst garnicht mitbekommen, nach nur 4 Runden hatte er seinen schweren Unfall und es gab eine sehr lange Reperaturpause mit Safety Car Phase. Bei Radio Le Mans wurde dann um 18 Uhr die Meldung verlesen. Das Rennen und die Party gingen zwar weiter, aber je näher man zum Fahrerlager kam, umso gedrückter war die Stimmung.
Den einzigen, den ich mitbekommen habe, der auch mal seinem Ärger darüber Luft gemacht hat, daß einfach alles weiterlaufen soll, war Giancarlo Fisichella im RLM Interview. Ich will jetzt nicht sagen, daß das Thema ganz weggeschwiegen wurde, aber man hat 'professionell' so gut es geht nach Plan weitergemacht. Als unbeteiligter Zuschauer empfand ich das als eine Mischung aus skuril und makaber. Den letzten Todesfall bei einem Le Mans Rennen gab es wohl 1986.
Motorsport ist eine gefährliche Geschichte, wissen wir alle. Dem Zuschauer wird es aber als Spaß und Spektakel verkauft. Da find ich Isle of Man TT ehrlicher: da weiß jeder worauf er sich einlässt und es wird auch nicht drumrumgeredet.)

Raceday for me started like all other days in the Audi Camp, but this time a special Audi 100 cought my attention: a camper van!
(Sowas gibt's nur im Audi Sport Camp: ein Audi 100 Wohnmobil.)

And while I'm looking at the camper, an original Audi sport quattro jumped into my view!
(Und wo ich mir das so angucke, springt mir ein herrlich originaler Audi sport quattro in's Sichtfeld!)

One of 223.

Attractions didn't stop going further into paddock: Derek Bell.

Historic Le Mans Contenders driving in front of me.

Beautiful noise that was!

Wow, 962 Le Mans Winner!

That's me, never had a racing weekend beard that long! Radio Le Mans, proper cap, double jacket - off we go!
(So einen langen Motorsport-Wochenende-Bart hat ich aber auch noch nie!)

Pierre Kaffer having some food and with him Andrea Bertolini, he rather prefers the AF Corse catering.
(Eigentlich fährt der Andrea Bertolini bei Aziz auf dem 458, aber bei AF Corse ist das Essen so lecker.)

Good to see from above: Audi's 'workshop'. Whereas the others use conventional truck plus tent, Audi raises a solid construction. That's properly one of the reasons they are entering three cars.
(Kann man Audi's Werkstatt-Halle gut sehen von oben - die anderen alle mit Truck und Vorzelt.)

In the grid I went to Olaf Manthey, readers of my blog know what happened last year: we met at the Dunlop bridge spectators point at the start. Pretty cool to meet him now again as Porsche Werks Team.
(In der Startaufstellung bin ich natürlich gleich zu Olaf Manthey, wisst Ihr noch letztes Jahr?)

Legends are not for Sale, support for struggling Nürburgring to fight against the threatening sale, which the government wants to push trough. I you want to read more, check out Save The Ring to get started.
(Unstützung für Otto Flimm aus Le Mans!)

I didn't realize Nicki Raeder squeezing into that picture too ...
(Hab den Nicki garnicht gesehen ...)

... let's do a proper one!
(... nochmal eins richtig!)

One of the many N stickers in Le Mans. Well ... one of two to be precice, but they are both really great surprise to me. So far the only car entered in Le Mans with N stickers was the LMP2 by Kai Kruse. If you ask me, these stickers look great in France too! :)
(Einer der vielen N-Aufkleber im Le Mans Starterfeld. Also um genau zu sein: einer von insgesamt zwei ;) Aber beide waren eine schöne Überraschung für mich! Bisher gab es in Le Mans nur ein Auto mit N-Aufklebern: der LMP2 von Kai Kruse. Also wenn Ihr mich fragt: in Frankreich sehen die auch nett aus!)

Busy!

The new Michelin board shows movies too!
(Die neue Anzeigetafel kann auch Filme!)

Extra busy at Audi.

Great to see a twitter handle! @AllanMcNish Have not seen any on the cars though, maybe next year.
(Aah, endlich mal ein Twitter Benutzername! @AllanMcNish Hab aber keine auf Autos gesehen, vielleicht nächstes Jahr.)

All grandstands completely packed.
(Alle Tribünen rappelvoll.)

I love this picture: Loic Duval with his car.
(Mein Lieblingsbild: Loic Duval an seinem R18.)

Alex Wurz - fair sportsman.

And Romain Dumas too.

Oliver Jarvis with his mechanics.

The winners from 2012 and 2011.

This is how the teams and cars are lined up.
(So werden die Fahrer und Autos aufgestellt.)

Group C drives past!

.. and the trophee!

#3 team looks a bit undecided.
(Nummer 3 team sind etwas unentschlossen aus.)

Team Toyota.

Dom Farnbacher giving Marc Goossens a hand.

Marc the Goose!

I've never met Faisal Binladen before - let alone together with Jaber and Aziz! That was really great.
(Faisal Binladen und ich treffen uns das erste Mal, und dann auch noch zusammen mit Jaber und Aziz! Super Geschichte.)

Together with my ticket I also bought a grand stand pass for T4. On my way I came across the original Art Car, welded together by indididual pieces of sheet metal, great work.
(Zusammen mit meiner Eintrittskarte habe ich auch eine Tribünenkarte gekauft und zwar T4. Auf dem Weg dahin ist mir dann das originale Artcar dazwischen gekommen. Das ist tatsächlich aus Einzelblechen zusammenschweißt, wirklich toll.)

And yes, they sell Radio Le Mans Radio. Yours for 10 €.

Another big Audi building.

Did you ever wondered how the Dunlop bridge looks inside? That's how.
(When es Euch wir mir geht und Ihr immer mal wissen wolltet, wie die Dunlop Brücke innendrin aussieht - so:)

T4 - cool, like at Nürburgring.

My seat ...

... view straight to chicane.

Tricky weather conditions for specators too.
(Das Wetter auch für die Zuschauer nicht einfach.)

We have a race!

I had a great time on the grand stand, stayed there for 3 hours. Especially when it started to rain you could see the driver skills, as they never knew what the conditions would be like. At some point four of them are together throught the gravel! Pierre Kaffer was one of the few who _always_ hit is apex, no matter what, great driving at these conditions
(Bis um 6 hab ich es auf der Tribüne ausgehalten - 3 Stunden. Hat echt Spaß gemacht, weil es immer wieder angefangen hat zu regnen. Trocknet dann auch immer schnell wieder ab, aber die Fahrer wussten nie, was ihnen blüht. Sind auch schonmal zu viert durch's Kiesbett! Pierre Kaffer war einer der wenigen, der _immer_ den Scheitelpunkt in der Schikane getroffen hat, das war schon stark bei dem Wetter.)

Back through the bridge ..

You always meet friendly people at Le Mans!

That was the Bahrain tent, already starting the countdown for their 6 Hour Race.
(Im Bahrain Zelt wurde schon das 6-Stunden Rennen runtergezählt.)

Now we know how the fans get their merchandise.
(Jetzt wissen wir auch, wie die Fans immer an ihre Fähnchen kommen.)

The biggest race is not enough, a lot of stuff elsewhere too.
(Das größte Rennen reicht noch nicht, auch sonst viel zu sehen.)

Drive SRT.

Play Forza 5.

Art Car Miniature!

Original:

More model cars:

Delta Wing now white and closed and electric.

Team Eurosport! Gustav Büsing and Wolfgang Savelsbergh.

This is a typical Romain Duman face, love it!
(Ein typischer Romain Dumas Gesichtsausdruck, der ist echt super!)

Everything Caterham.

How to properly transport tyres!

At the Audi paddock, I was allowed a sneak peak - thanks for that!
(Am Audi Paddock durfte ich als Besucher auch mal reinschauen, danke dafür!)

Next to the Audi garage was the JWM Ferrari 458. You're now allowed as visitor to enter the pitlane, but within the garage you can do what you want if the team is ok with that. So I tried my luck shooting some pictures from there.
(Direkt neben Audi war der JWM 458 Ferrari, also hab ich von da mal probiert ein paar Bilder zu machen. Man darf als Besucher nämlich nicht in die Boxengasse, da sind die super streng. Kann das Team sogar eine Drive Through bekommen.)

That was the moment when the #1 stalled. Started, but suddenly stopped. Apparently the alternator, was a long repair, but they managed to finish fifth at the end.
(Das war der Moment, als der #1 nicht mehr fahren wollte. Ist angefahren und stand dann. Das sei die Lichtmaschine gewesen hieß es später, gab eine lange Reperatur und sind am Ende doch noch Fünfter geworden.)

Funny situation to sit next door and see in TV what happens behind that wall.
(Das war lustig im Fernsehen zu sehen, was da gerade hinter der Wand passiert.)

Getting dark, but merchandising still busy!
(So langsam wurd's dunkel, aber der Fanshop immer noch stark belagert.)

I think I look ok for 3 am - in contrast to Michael next to me LOL!
(Für 3 Uhr morgens seh ich doch noch ok aus, kann man vom Michael nicht behaupten, Haha!)

That's how the Eurosport container look like.
(So sehen übrigens die Eurosport Container aus.)

R.I.P. Allan

Everytime I visited the Porsche garage I found Olaf Manthey like this.
(Jedesmal, wenn ich bei Porsche vorbeigeguckt hab, stand Olaf so da.)

Le Mans Camp Site.

For the last 3 hours of the race I went to Tetre Rouge.
(Für die letzten drei Rennstunden bin ich nach Tetre Rouge.)

Safety Car again.

See the Dunlop bridge in the background?
(Seht Ihr hinten die Dunlop Brücke?)

Changing weather all the time.
(Immer wieder Regenwolken.)

N Sticker in Le Mans! :)

Last lap, the Toyota went between the two Audis, fair move and that's how they crossed the line.
(Letzte Runde, die Toyota haben sie fairerweise dazwischen gelassen und sind so über die Ziellinie.)

P1 for Manthey Porsche in GT PRO.

Straight after the checkered flag ...

... the van race begins! ;)

And bicycles ...

On my way back I've seen this - great idea! :)

See more of my pictures in the Le Mans Gallery.
(Noch mehr Bilder gibt's in der Le Mans Galerie.)

This was only my second Le Mans, but full of drama it was. I'm really happy for Tom Kristensen to scored his 9th victory, but the loss of Allan Simonsen is hard to accept.
(Das war erst mein zweiter Le Mans Besuch, aber es war sehr aufwühlend. Hat mich gefreut für Tom Kristensen, daß er noch einen 9.Sieg draufpacken konnte, aber der tödliche Unfall von Allan Simonsen ist nur schwer zu verdauen.)

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Dienstag, 28. Mai 2013

30 Jahre 6:11,13.

Heute auf den Tag genau vor 30 Jahren - am 28.Mai 1983 - ist Stefan Bellof auf der Nordschleife den sagenhaften Rundenrekord von 6 Minuten 11 Sekunden gefahren.

Wo gibt es sowas, daß ein Rundenrekord 30 Jahre lang hält?

Das Besondere an dem 1000km-Rennen 1983 war, daß es auf dem reinen Nordschleifen-Kurs abgehalten wurde. Die GP-Strecke war zu dem Zeitpunkt gerade im Bau und wurde erst 1984 eröffnet. Die Gruppe C hatte ihren Höhepunkt und Stefan Bellof war der überragende Fahrer. Und so ist der Rekord bis heute ungeschlagen.

Es gibt sogar ein Video davon, Derek Bell hat eine Riesen-Kamera in’s Auto geschnallt bekommen und kommentiert eine komplette Onboard-Runde. Gibt es bei Duke Video zu kaufen und bei youtube geistern einige illegale Kopien davon rum.

Wo wir gerade von Onboard sprechen: um die Zeit etwas in’s Verhältnis zu setzen, die Rekordrunde auf meiner DVD von Uwe Alzen von 2005 im Turbinchen - 8:09,949 für die VLN Streckenvariante - entspricht in etwa einer Nordschleifenzeit von 6:41 Min.. Man kann die Abschnitte ja gut stoppen auf der DVD und das kleine Stück T13 geschätzt dazu addieren. Damit hätte Uwe Alzen 1983 auf Startplatz 5 gestanden!

Doch auch der zweite 956 von Mass/Ickx war nicht langsam: 6:16,85. Das wäre heute genauso Rekord, allerdings mit 199 km/h Durchschnitt und nicht wie die Rekordrunde mit 202,1 km/h als einzige Runde über 200 km/h.

Rekordrunde ist eigentlich auch falsch, weil es im Training und nicht im Rennen gefahren wurde. Im Rennen ist Stefan Bellof auch die schnellste Runde mit 6:25,91 gefahren, dann aber ganz heftig am Großen Sprunghügel Pflanzgarten abgeflogen.

Auszüge aus dem Stefan Bellof Buch:

"Freier Flug: Die Strecke von der Kuppe am oberen Bildrand bis zur Einschlagstelle absolvierte Stefan Bellof als atemberaubende Luftreise."

"Totalschaden: Der Porsche 956 ist reif für den Schrottplatz"

"Autogrammstunde: Kurz nach dem Unfall schreibt Bellof schon wieder Autogramme"

Das Auto ist wohl wieder aufgebaut und soll - festhalten - im Rahmen des OGP dieses Jahr mit Derek Bell am Steuer auf der Nordschleife fahren!

Das läuft unter dem Stichwort Stefan Bellof Tribute von stefan-bellof.de und wird extra zu Ehren der sich heute zum 30.Mal jährenden Rekordrunde durchgeführt - irre!

Eine gute Quelle für das Rennen ist auch Rudi Izdebski, der es damals besucht hat und seine Bilder hier ausstellt. Er hat auch diesen und diesen Bericht dazu.

Stefan Bellof war übrigens auch einmal Teilnehmer beim 24h-Rennen - 1982 - und meinen Blogeintrag Nummer 1983 habe ich ihm hier gewidmet: renn.tv/1983.

Empfehlen kann ich zur Lektüre auch den von Tom Schwede erstellten 3-Teiler zu 30-Jahre Gruppe C: renn.tv/1905.

Und wenn ich mir was wünschen darf: daß die 6:11 niemals nie geknackt wird! :)

Tags: Bellof | Rundenrekord


Sonntag, 19. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Samstag.

Tag 3 meiner Mikeberichte vom 24h-Rennen und heute stand 2x Training an: normales Zeittraining um halb zwölf und abends um 6 das Top 40 Qualifying.

Nachmittags um 3 war aber noch Pressekonferenz mit Otto Flimm, also dachte ich, ich lass es ruhig angehen und gönn mir das Zeittraining mal abseits der Strecke. Schön mit Live Timing, Radio Le Mans und DVB-T in meinem Bloggermobil - fast so wie zuhause!

War echt wieder eine Wohltat den Engländern zuzuhören, das musste ich dann auch mal tweeten ;)

Danach dann zur Pressekonferenz in's Dorint gescootert, zum Glück war das Wetter sonnig und trocken. Wer hätte das gedacht.

Manfred Sattler (links) mit auf dem Podium ...

... und die Veranstaltung gut besucht. Anlass war die Gründung der Interessengemeinschaft Nürburgring.

Stellt sich raus: Otto Flimm hat Geburtstag! 84 ist er geworden mit seinem 29er Baujahr, meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Schade, daß es ihm nicht gegönnt ist, in Ruhe zu feiern, sondern stattdessen wieder für den Erhalt der Nordschleife zu kämpfen.

Danach hab ich mich aufgemacht zum Hatzenbach, dachte mir das passt ganz gut mit der prallen Sonne.

Unterwegs schon den ersten Unfall gesehen, ...

... aber ich glaube ...

... der liegt da schon eine Weile, da wächst obendrauf schon wieder neuer Wald.

Als nächstes sind dann Aliens gelandet, aber sie sind gleich wieder weg, als sie mich gesehen haben.

Seltsame Sachen wachsen da im Wald, z.B. kleine Bierfässer ...

... und solche seltsamen Gewächse.

Kein Wunder, denn wir sind ohne Zweifel - mitten in der Eifel!

Am Hatzenbach wird man freudig von einer großen SAVE THE RING Fahne in Empfang genommen ...

... und auch einem frischen Propeller.

Die haben da einiges an Wald abgeholzt, kann man jetzt besser in die Hatzenbach-Sektion reingucken schätze ich mal.

Dank perfektem Ablaufplan ;) war ich früh genug da und konnte mir die Konstruktionen rundum angucken.

Also das wird bei Regen nicht viel bringen sag ich mal voraus. Leichter Sonnenschutz ja, aber mehr auch nicht.

Die Leute hängen einiges auf, den Herrn Bitburger zum Beispiel ...

... oder orange Bären.

Orange Bären?

Mike Du Spinner, der ist doch garnicht echt! :) Lustige Truppe mit dicken Armen, Bier in der Hand und kräftig Spaß in den Backen! Gibt schlimmeres! ;)

Das ist Peter Philippi! Das weiß ich, weil er mir später das Revanchebild geschickt hat :) Ich glaub ich brauch dringend eine neue Tarnung, jeder erkennt mich :)

Gibt's jetzt auch noch blaue Lätzchen? Hätt ich auch lieber als das in Lila.

Die Streckenwarte nehmen's gelassen und binden sich erstmal die Hosen zu.

Und die 24h-Party-Crew stapelt hoch statt tief.

Sogar der Kameramann grüßt mich! Achnee, zieht sich die Jacke an.

Kurzer Blick auf die Uhr ...

... ach ist nochwas Zeit, wen haben wir denn noch?

Bei dem Wetter lässt es sich aushalten.

Die Fernsicht ist auch nicht schlecht. Immer wieder lustig: die Notausgangschilder. Ich glaub im Falle einer Panik sollen einfach alle durcheinanderrennen, dann klappt das schon!

Wie gerne würde ich jetzt hier wirklich Radio Le Mans hören! Geht aber nicht, hab bis jetzt zumindest noch nichts anderes gehört.

Da ist doch noch was besonderes: ein Unimog California! Die sind superselten und der hier ist top in Schuss.

Bei Getränke Zimmer mächtig was los, aber ...

... dann kommen endlich die Top 40. Nimmt nicht jeder den Curb mit, ...

... das hat mich überrascht. Der ist doch ziemlich flach dachte ich.

Maxi Götz hat den 458er auf 32 gefahren, ...

... kein Wunder bei Doppel-N!

Beim McLaren gab es Drama noch vor dem Start, da hat sich ein Rad selbstständig gemacht hörte ich im Radio. Hier sind jetzt alle wieder dran, aber hat wohl keine Zeit gewertet bekommen - schade.

Hier sind alle Ergebnisse vom Top40-Qualifying.

Das ist Frank Stippler - Vorjahressieger und dieses Jahr Polesetter im Stuckaudi. Kann ja sein, daß ich mich täusche, aber das sah sehr entspannt aus. Hat nichtmal den Curb mitgenommen.

Ganz anders bei Frikadelli, starten am Sonntag von Position 13. In der Ergebnisliste stehen die mit "No team name", also das ist ja wohl ein Gerücht.

Das ist die #26 und der startet von 11.

Der rote der zwei gelben Mantheys ist die #18 aus der SP7, startet von 19.

Pedro Lamy fährt auf Platz 2, der Bilstein-Aston hat ein Fahrwerk - von Bilstein natürlich - das rein aus der Theorie am Computer entworfen und aus dem Baukastensystem gebaut wurde und auf Anhieb auf der Strecke funktioniert. Da hat auch Martin Flick seine Finger mit drin und den haben sie ja jetzt auch zum Chef gemacht. Manchmal erwischt es doch die Richtigen!

Der SAVE IT - DON'T SELL IT Porsche ist auf 23 gelandet und startet damit aus der zwölften Reihe.

Und der grüne der gelben Mantheys ist das #50 Auto aus der SP9 - also GT3 - und startet von Position 4 aus der zweiten Reihe.

Im Fahrerlager ...

... musste ich dann noch ein paar ramponierte Ns ersetzen, aber die müssen jetzt halten bis Sonntag abend! ;)

Mit dem Christian Menzel hab ich dann noch auf der Haribocouch abgehangen, aber dann hatte er wichtigeres zu tun:

Autogramme schreiben!

Das ist Bodo Kräling - bei romantischem Sonnenuntergang im Rollerlager ;)

Das bischen Licht wollte ich noch nutzen für ein paar Bilder, bis die Sonne dann ganz weg ist.

Titus ist auch wieder da ...

... und hat einen standesgemäßen Auftritt. Die graue Mütze, mit der ich da rumgedackelt bin, hatte ich erst vor dem Wochenende im Kölner Titus-Shop gekauft ;)

Der Ja-zum-Nürburgring Stand gleich daneben, könnt Ihr mal vorbeischauen.

Freude am Fahren! Schräglage geht auch auf der Zielgeraden, alles eine Frage der Technik.

Wir haben das mal im Detail diskutiert.

Wie auch den Start von der Pole Position.

Der geht nämlich so!

Wub - der Autoblogger! Der hat User-ID 68 bei uns im N-Forum. Dafür muss man weit zurückblättern!

Auch wenn noch so viel Ferrari beim Chris auf der Jacke steht, innendrin ist er Audi. Nur der 200er hatte nie eine blaue Lampe (oder doch? bin nicht sicher)

Der Ferrari schon. Die wurde dann fachmännisch vom Team eingebaut. Also gebaut hat eigentlich nur einer, und die anderen 10 haben zugeschaut. Dafür haben sie sogar extra Taschen den Teamkleidungsjacken.

Bei GT Corse wird halt an alles gedacht.

Wenn Ihr jetzt meint, das mit den "10" war doch übertrieben, diese 9 und ich dazu = 10.

Richtig zugucken kann auch nicht jeder, das ist hart einstudiert.

Im Fahrerlager finden sich inzwischen auch dezente Protesthinweise.

Wurde aber auch sonst noch fleißig geschraubt.

Bei Gazoo zum Beispiel.

Ringcoach René Wolff!

Die Leute hatten ordentlich was zu gucken.

Der Ralf Zensen hat den besten Parkplatz im Fahrerlager!

Hier wurde auch fleissig geschraubt, ...

... und ich fürchte das wird heute was länger. Der arme LMS Scirocco hat einen ordentlichen Treffer gelandet. Hoffentlich bekommen die den wieder fit, Karosse musste auf die Richtbank.

Das ist die mobile Werkstatt von Carl-Frans van Vliet.

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch über die Mikrofone, die in den Helmen im Einsatz sind. Bin da sowieso beeindruckt, seit ich damals die Aufnahmen mit Dirk gemacht hatte. Er hatte für die DVD eine Runde beim Fahren kommentiert und die Stimme kommt klar und deutlich, weil die Mikrofone auch den Gegendruck (die anderen Geräusche) mit berücksichtigen.

Dann bin ich in diese Truppe Osnabrücker gestolpert, die campieren im Schwalbenschwanz und einer kannte mich wohl. Da muss natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht werden. "Sollen wir uns vor den Porsche legen? Kein Problem!"

Durch das Fenster hab ich dann ...

Obi und Mecki gesehen - muß ich doch Hallo sagen.

Und der Jack bei MarcVDS hat mir noch ein Bit spendiert - was soll da noch passieren. Leider ist sein Shuttlekollege dann los, konnten wir nicht mehr zusammen trinken. Wird nachgeholt!

Zum Abschluss gab's dann noch einen schicken babyblauen Landy an der Tankstelle. Der englische Vorbesitzer hatte die Zahlen bei der RAL Angabe durcheinandergebracht, das ist dann dabei rausgekommen. Und zum Andenken hat der jetzige Besitzer ihn auch wieder in dieser Farbe restauriert.

Und um den Tag abzurunden ein M6 aus München mit selbstgemachtem N und SAVE THE RING drunter.

"Die machen sowieso mit uns was sie wollen, aber wir zeigen wenigstens Flagge."

Seh ich auch so!

Für den Rennsonntag ist auch noch trockenes Wetter tagsüber angesagt, aber für die Nacht gibt es Unwetter-Vorhersagen. Also nehmt die Schuhe besser mit in's Zelt rein ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Mittwoch, 13. Februar 2013

Gut eingefahren, Extras.

Da schreibt mich grad einer an, er habe seinerzeit vom Harald Thönnes einen Seat gekauft. Leider hatte er jetzt einen Unfall und dabei ist das N kaputtgegangen. Jetzt muss aber unbedingt wieder eins drauf!

Der kleine Aufkleber sorgt doch immer wieder für neue lustige Geschichten. :)


Sonntag, 01. Juli 2012

Fieser Unfall für Marcus Grönholm, X Games.

Die X Games laufen grade, wer ESPN empfängt kann die verrückten Spiele aus L.A. auf dem Fernseher verfolgen.

Neben den Skatern und BMX’lern sind auch die Crosser und Rallyefahrer am Start, z.B. Ken Block oder eben auch Marcus Grönholm. Der hatte beim Training einen schweren Unfall

Grönholm cleared the jump and appeared to be setting up for the next turn but crashed into an exposed light post base, according to a witness on the scene.

Er wurde bewußtlos in’s Krankenhaus eingeliefert, ist inzwischen aber wieder bei Bewußtsein und wird weiter durchgecheckt. Get well soon Marcus!

Noch einen Fiesta hat es erwischt, der Finne Toomas Heikkinen knallt nach dem Sprung gegen das Gerüst auf der Gegenseite:

Er hat sich dabei “nur” den linken Knöchel gebrochen.

Ziemlich selektive Wettbewerbe.


Montag, 25. Juni 2012

Gemballa McLaren / 24h-Rennen.

Die Wellen von dem McLaren vs Seat Unfall am Anfang des 24h-Rennens sind ja etwas hochgeschaukelt (worden), bisher gab es dazu nur die Onboard aus dem Seat zu sehen - ist aber inzwischen gelöscht. Es gibt auch einen (offenen?) Brief auf Youtube. (Ein Brief auf Youtube?? Auf die Idee muß man auch erstmal kommen!) Im McLaren war auch eine Kamera, die Onboard davon hat Zakspeed heute hochgeladen.

Normalerweise ist es umgekehrt, d.h. die Teams halten solche Unfallvideos immer sorgfältig unter Verschluß, ganz schön inflationär inzwischen.

An der beliebten Schuldfragendiskussion möchte ich mich garnicht beteiligen, aber man sieht schon deutlich, daß man an der Stelle lieber nicht abfliegen möchte. Und das Lenkrad loslassen macht man sicher auch nicht gerne, aber besser ist das. Der Funkspruch vom Klaus Ludwig ist trocken - ich muß bei sowas aber immer an das hier denken, Klassiker halt.


Montag, 18. Juni 2012

Geschafft! Mit dem Fahrrad vom Ring nach Le Mans.

Ich muß zugeben, ich hatte ja so meine Bedenken, aber wir haben es geschafft: mit dem Rad vom Ring nach Le Mans.

Abfahrt Freitag 8.Juni, 11 Uhr:

Ankunft Mittwoch 13.Juni, 15 Uhr:

Zwischen diesen beiden Bildern liegen 6 Tage und 773 km auf dem Rad.

Die Route hatte zwar einige Überraschungen auf Lager, aber war wirklich schön. Los ging es erstmal über die Ardennen und gleich am ersten Tag haben wir 1.600 Höhenmeter kassiert. Und haben uns direkt mal einen Rückstand auf unseren Tagesschnitt eingehandelt (109 statt 122 km). Den hatten wir danach aber schnell wieder rausgefahren.

Auf der Tour gab’s fast komlett nur Gegenwind und komischerweise waren immer da wo wir gefahren sind auch Windräder aufgebaut. Geregnet hat es nur 1/2 Tag, das hätte uns auch schlimmer erwischen können.

10 kg Gepäck haben wir uns gegönnt, waren dann doch froh in Le Mans unsere gepackte Tasche in Empfang nehmen zu können, die der Ansgar für uns mitgebracht hatte. Endlich raus aus den Radklamotten!

Ich war zum ersten Mal in Le Mans und muß sagen, das ist schon überwältigend. Fest in englischer Hand wird das Rennen zelebriert und gemeinsam gefeiert. Da steht völlig selbstverständlich der Aston Martin vor dem Zelt oder der Porsche Turbo und es ist kein Zuschauer dabei, der nicht das Rennen verfolgt oder die Teams nicht kennt.

Überall gibt es Stände mit Modellautos oder Motorsport-Büchern und die Hersteller ziehen große Catering-Gebäude hoch. Da wird einem nochmal der gigantische Fehler der Nürburgring Erlebniswelt vor Augen geführt, denn die Hersteller wollen keine fertigen Gebäude, sondern Platz zum Austoben, auf dem sie dann selber architektonisch gestalten können. Audi hat insgesamt 9 (!!) solcher Hochhäuser aufgebaut und die Gäste mit 150 (!!) eigenen Shuttles rumkutschiert. Wenn sie nicht grade im Hubschrauber über die Strecke geflogen wurden.

Le Mans an sich ist ziemlich groß, die haben 140.000 Einwohner. Ist auch ein schönes Städtchen. Am Freitag war bei der Fahrerparade alles auf den Beinen, trotz sehr bescheidenem Wetter. Witzigerweise wird Freitags auch die Landstraße wieder aufgemacht, da kann man dann ganz normal über die Strecke fahren, auf der das Rennen ausgetragen wird. Was wir natürlich gemacht haben! :)

Toyota hat am Anfang des Rennens richtig gut Druck gemacht, sogar einen 5er-Stint hingelegt. Doch dann ging es heftig zur Sache, beide durch Unfall raus.

Der eine mit Überschlag und Anthony Davidson ist wohl noch im Krankenhaus:

Und der andere ausgerechnet mit dem Publikumsliebling Delta Wing kollidiert:

(bei ca. 1:00 Min.)

Die haben dann alles probiert, das kleine schwarze Auto wieder flott zu kriegen, aber Lenkung ab und eine Antriebswelle krumm, da war nichts zu machen. Wir standen auch grade in den Porsche Curves, als das passiert ist:

Audi hat dann zwar noch versucht sich selber ein Bein zu stellen und ausgerechnet Lokalmatador Romain Dumas hatte eher einen schlechten Tag, aber am Ende sind die Audi auf 1-2-3-5 in’s Ziel gekommen - mit dem Vorjahressieger und der #1 (Fässler/Lotterer/Tréluyer) als Gewinner.

Eine Sache haben wir nicht hinbekommen: die Riesenradfahrt - muß wohl irgendwann nachgeholt werden ;)

Unter’m Strich aber ein Riesenspaß dieser Le Mans Trip, und ich möchte mich ganz herzlich bedanken:

  • bei meiner frisch-Vermählten, daß sie mir frei gegeben hat,
  • bei Kai, daß er meine Marotten 10 Tage lang ausgehalten hat,
  • bei Ansgar für den unschlagbaren VIP Shuttle zurück,
  • bei den Bilsteinern Jörg und Steffen für alles und so,
  • gilt auch für Atze,
  • bei Felbermayr, AF Corse und Audi Fan Camp für das Asyl und die Verpflegung.

Übrigens, Dominik Farnbacher ist Zweiter der GTE-Pro geworden mit Luxury Racing (18.Gesamt) und Pierre Kaffer 3. der LMP2 mit Pecom Racing (9.Gesamt). Pedro Lamy hat die GTE-Am gewonnen mit der Labre Corvette - hier gibt es das gesamte Ergebnis bei GT-Eins.

Und unsere gesammelten Bild-Eindrücke von der Bob-Wollek Memorial Tour gibt es zum Nachblättern nochmal hier oder bei NR2LM.com.


Freitag, 13. April 2012

Hätte es 1976 Internet gegeben, ...

... dann wäre Niki Lauda’s Unfall Minuten später im Netz zu sehen gewesen.

So wie die Dreharbeiten zu Rush am Donnerstag:

In dem Zusammenhang gibt’s noch ein paar unangenehme Auseinandersetzungen.


Sonntag, 02. Oktober 2011

Die Touristenfahrten ...

… fliegen den Düsseldorfer Betreibern grade buchstäblich um die Ohren: zu den heftigen Unfällen vor kurzem kommt ein schwerer Unfall gestern Ausgang Fuchsröhre, als wohl jemand der ausgestiegen war, um zu helfen, von einem Auto erfasst wurde und dann heute eine Art Massenkarambolage im Bereich Kesselchen und mehrere Stunden Sperrung.

Der Arbeitskreis Sicherheit tagt anscheinend garnicht mehr, stattdessen gibt’s nur markige Aufheizsprüche. Von wegen Ist wieder auf, Nervenkitzel, Ideallinie und so. Am Terminal für das Sicherheitsvideo laufen inzwischen Werbefilme.

Hoffentlich haut da bald mal einer auf Not-Aus, bevor die gierigen Blut°Sauger alles hingerafft haben. Den Opfern wünsche ich gute Besserung.

UPDATE:

Jalopnik und bridgetogantry greifen das Thema auf.

UPDATE:

Autoblog (deutsch) und Agentur dapd.

UDPATE:

Rhein-Zeitung.

UPDATE:

Bonner General-Anzeiger.

UPDATE:

GT-Spirit.

UPDATE:

Video von der Baustellen-Situation kurz bevor dem Unfall.

UPDATE:

Pistonheads - und noch eine andere Videorunde.

UPDATE:

Axis of Oversteer.


Montag, 05. September 2011

Übrig Ns vom Montag.
Samstag, 06. August 2011

Vor 10 Jahren ... Ulli Richter.

Das 6-Stunden Rennen am 4.August 2001 hat nur 3,5 Stunden gedauert. Es gab einen sehr schweren Unfall, bei dem Ulli Richter sein Leben lassen musste. Mit auf dem Auto gefahren sind Ulrich Galladé und Olaf Manthey, der damals seine Porsche noch selber gesteuert hat.

Ulli Richter führt mit 28 Gesamtsiegen immer noch die VLN-Tabelle an (zusammen mit Olaf Manthey und Jürgen Alzen).

Das war ein trauriges Fahrerlager vor 10 Jahren, denn Ulli Richter war nicht nur sehr erfahren und schnell, sondern auch sehr beliebt. Möge er in Frieden ruhen und sein Andenken an ihn hochgehalten werden.


Sonntag, 10. Juli 2011

Heftiger GT-Masters Unfall am Ring, Kiesbett und Reifenstapel unversehrt.

Gut, daß keinem was passiert ist.

Kiesbett und Reifenstapel hat der Alpina B6 im Flug überquert, alles andere ist aber ziemlich hin: Auto, Dixiklo und die große BMW Werbung. Uups.


Samstag, 18. Juni 2011

Übrig Ns vom Samstag.

“Am 14. Mai 2011 kam es während der Testläufe zur Inbetriebnahme des Ring°Racer am Nürburgring durch den Hersteller S&S zu einer Betriebsstörung an der pneumatischen Beschleunigungsanlage.”

Wurde im Landtag besprochen. (Via.) Da kann man auch lesen:

  • daß die Nürburgring GmbH und nicht die Nürburgring Automotive GmbH zuständig ist
  • daß es der TÜV Süd ist, der die Abnahme macht
  • daß S&S nach wie vor der Hersteller ist
  • daß die Bahn bei dem Unfall beschädigt wurde
  • daß man nicht weiß, wann die Bahn eröffnet wird.

Die NAG bewirbt nach wie vor “Juni 2011” als Starttermin.

“Alles was den Motorsport würzt, die Nähe zwischen Fahrern und Fans, die Improvisation, das gemeinsame Fahrerlager, die Kameradschaft, der Funktionär mit eigener Sporterfahrung, der Sportwart mit Vernunft und Hilfsbereitschaft – all das bleibt auf der Strecke, wenn der Tsunami der VIP-Tickets, das englische Marketing-Gesülze und die von Anwaltskanzleien ausgearbeiteten Verträge eine erfolgreiche Breitensport-Disziplin überrollen.

Erinnert sehr an das überdimensionierte Erlebnis°Grab am Ring, das er - Dr.Ziegahn als DSK Präsident - noch vor 2 Jahren in höchsten Tönen gelobt hat:

“Für ihren unternehmerischen Mut in diesen schwierigen Zeiten gebührt den Investoren und Planern des Projekts Nürburgring 2009 höchstes Lob. Immerhin haben sie rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ich wünsche ihnen, dass sich ihre Investitionen auszahlen. Denn dann wird nicht nur die Nürburgring GmbH allein von dieser mutigen Entscheidung profitieren, sondern die gesamte Region.”

Grade so ein Verein wie der DSK hätte die Möglichkeit gehabt, den Hirngespinsten schon in der Planung Paroli zu bieten. Aber man hat es vorgezogen den roten Teppich auszurollen. Kann man doch nicht ernstnehmen sowas. (Danke Thomas!)


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

=====

Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)
Sonntag, 29. Mai 2011

Übrig Ns vom Sonntag.
Sonntag, 08. Mai 2011

PM der Rennleitung.

“In ein Gerangel um die Ideallinie gerieten am Samstag mehrere Pkw- und Motorradfahrer bei der Einfahrt in den Streckenabschnitt „Adenauer Forst“, so dass es beinahe zu einem Unfall zwischen den insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen gekommen wäre.
In solchen Fällen kommen auch für die Nürburgring-Nordschleife die Regelungen der StVO zum Tragen. Die Ermittlungen ergaben letztlich, dass alle beteiligten Personen einen vorwerfbaren Beitrag zum Entstehen der Situation geleistet hatten und sie damit zumindest mit einem Bußgeld rechnen müssen.

Ich hab da nichts geändert, genauso formuliert kam die Pressemitteilung der Polizei an. Das kommt für mich leicht überraschend, daß man jetzt auch bei Beinaheunfällen ermittelt und Bußgelder verteilt. Weil man sich über die Forsteinfahrt nicht einig war.

Einen vorwerfbaren Beitrag zum Entstehen der Situation” - wie sieht’s denn da mit der reißerischen Werbung des Veranstalters aus? Im Sinne von Adrenalinkick, Speed, Spaß & Co. Oder die Suche nach der Ideallinie, die für die Touristenfahrten im NAG Werbeprospekt so angepriesen wird:

“Der entscheidende Vorteil: Es gibt keinen Gegenverkehr, der die Ideallinie stört.”


Donnerstag, 28. April 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Tim Scheerbarth wird diese Woche die 1LIVE Rubrik “Mein Tag” befüllen. Kommt immer abends zwischen 18 und 19 Uhr. Da paßt es gut in’s Timing, daß am Wochenende VLN ist, denn von dort wird er auch berichten. Hoffentlich nur Gutes!

  • Neben dem Eifler Betongebirge - das ja leider nicht gestoppt werden konnte - ist in RLP der sogenannte “Hochmoselübergang” im Gespräch. Eine Monsterbrücke, die in 156m Höhe das Moseltal überspannt. Die FAZ hat jetzt einen aktuellen Artikel dazu.

  • Die Saga um Bernie Ecclestone und Gerhard Gribkowsky geht in die nächste Runde, Thema diesmal: Erpressung. Die Bildzeitung stürzt sich auch schon drauf, der Insasse der Einzelzelle in der JVA Stadelheim hat übrigens die schöne Nummer 4711.

  • Gute Besserung an Richard Göransson! Er hatte einen schweren Unfall. (Via.)

  • Am Osterfreitag ist der Rettungshubschrauber sogar mitten auf der Bahn im Brünnchen gelandet, um einen Verletzten zu versorgen.

  • Falls sich jemand wundert, warum z.B. solche Firmen wie Porsche nichts gegen die Einbetoniertung des Rings unternehmen: die wollen schließlich auch auf die Strecke.


Donnerstag, 14. April 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.
Mittwoch, 13. April 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Der Gerichtstermin heute von Wilhelm Hahne war ein Satz mit X. Der Termin wurde verlegt und findet jetzt am 11.Mai statt. Der Grund ist noch nicht ganz klar, auf jeden Fall waren alle - auch Wilhelm Hahne - ziemlich überrascht. Eine Handvoll Unterstützer ist auch gekommen, wir haben dann die Kaffeequalität im Landgericht getestet und für gut befunden.

Unser Termin steht aber nach wie vor - nämlich nächste Woche Mittwoch - und sollte sich da was ändern, lest Ihr das natürlich hier. Zumindest konnte man sich schonmal vor Ort umschauen: Zugangskontrolle wie am Flughafen und der Fahrradständer größer als der von der Uni nebenan.


Freitag, 08. April 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.

“Ein Teilnehmer an einem Fahrsicherheitstraining kann nach einem Unfall auch dann Schadensersatz erhalten, wenn er zuvor erklärt hat, dass er auf eigene Gefahr an dem Training teilnehme.”

  • “Copyright muß neu geschrieben werden.”

meint Jens Seipenbusch (Piratenpartei) auf N24.

z.B.: ”(..) das Internetzeitalter scheint jegliche Kontrolle über Informationen unmöglich zu machen. Blogger, die ungestraft ihre furchtbar falsche Meinung schreiben, (..) (Danke Mirko!)


Mittwoch, 30. März 2011

“Unvergessliche Erlebnisse.”

Letzten Donnerstag gab es auf der Müllenbachschleife der GP-Strecke einen heftigen Unfall bei einem Lehrgang der “Nürburgring Driving Academy”.

Weil auch die Feuerwehr aus Nürburg ausgerückt ist, kursieren die Gerüchte und die Leute haben die Nachrichten verfolgt, was denn nun passiert sei. Es kam aber nichts, also hab ich bei den Behörden mal ein paar Infos zusammentelefoniert:

Ein Formelfahrzeug ist während eines Rennfahrertrainings im Fahrbetrieb in Brand geraten. Der Fahrer hat großflächige Verbrennung erlitten und befindet sich in intensiver medzinischer Betreuung. Die Staatsanwalt ist aktiv und der Formelwagen sichergestellt.

Nach öffentlich zugänglichen Informationen - z.B. wie es dem Fahrer geht - sucht man vergeblich. Die NAG, die hier selber die Rolle des Veranstalters einnimmt, wirbt als wäre nichts geschehen auf ihren “Produktseiten” und über das Bestellformular kann bei der Nürburgring Automotive GmbH “Driving Academy” direkt gebucht werden. Ich würde irgendwo eine Erwähnung von Risiken erwarten, finde aber nichts. Die Trainings werden als “Artikel” angeboten.

Zitat: “Erlebe einen Adrenalinkick, den Du nicht mehr vergessen wirst.”

Ich wünsche dem verletzten Fahrer von Herzen gute Besserung.


Montag, 28. Februar 2011

Mantheyfahrer des Jahres.

Eine schöne Würdigung von Marcel Tiemann und unserer Fahrerwahl auf der Homepage von Manthey Racing:

Marcel Tiemann ist nicht vergessen – das ist die klare Aussage der Fans, die den sympathischen Wahlmonegassen zum beliebtesten Nürburgring-Piloten 2010 wählten, auch wenn er im vergangenen Jahr bedingt durch den fürchterlichen Imola-Unfall kaum an der Nordschleife zu sehen war! „Das Votum fiel eindeutig zugunsten von Marcel aus“, stellt Mike Frison fest, der die Wahl erstmals 2002 über das bei Fans bekannte und beliebte Internetforum 20832.com initiierte. „Marcel hat 2010 der Nordschleife seinen Stempel aufgedrückt. Jetzt wünschen die Langstrecken-Fans dem Kämpfer Marcel alle Kraft für eine schnelle Genesung!“

Hier der komplette Eintrag: www.manthey-racing.de.

Der Link zum Wahlergebnis läuft leider noch in's Leere, weil das Forum ausgeschaltet ist, aber wir arbeiten dran! ;)


Donnerstag, 22. Juli 2010

Adrenalinkicks der Extraklasse.Die Performance Days am letzten Sonntag werden angepriesen als "Adrenalinkicks der Extraklasse". Im Enthaftungsvertrag, den man als Teilnehmer unterschreiben muß, erfährt man mehr Details:

"Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Versicherungsschutz aus diesem Grund begrenzt ist, bzw. unter Umständen sogar ausgeschlossen sein kann! Bei der Teilnahme an den "Track Days" als Fahrer oder Beifahrer ist aufgrund der Geschwindigkeit und der Streckengegebenheiten ein gegenüber dem Straßenverkehr erhöhtes Unfallrisiko gegeben. Außerdem sind je nach körperlicher Konstitution auch ohne Unfall gesundheitliche Auswirkungen (Unwohlsein, Übelkeit etc., bei Vorerkrankungen auch schwere Folgen) nicht auszuschließen. Ich (sowohl Fahrer als auch Mitfahrer) nehme auf eigenes Risiko an der Veranstaltung teil."

Die Haftung an sich läßt sich am besten als völlig unklar beschreiben, denn zum einen haftet man für verursachte Schäden an fremdem Eigentum ("Der Fahrer nimmt zur Kenntnis, dass die durch ihn verschuldeten Schäden vollständig zu tragen sind ..") - jedoch gleichzeitig enthaftet man die anderen Teilnehmer (".. erkläre ich .. den Verzicht auf Ansprüche jeder Art .. gegen die anderen Teilnehmer ..").

In meinen Augen wirkt das eher wie russisches Roulette der Extraklasse.
Montag, 24. Mai 2010

Marcel Tiemann hatte in Imola einen schweren Unfall, für den er nichts konnte. Die Pressemitteilung liest sich nicht besonders gut. Die besten Genesungswünsche an dieser Stelle für Dich Marcel!

Der R8 ist der Drittplazierte vom 24h und "völlig zerstört".

UPDATE:

Marcel wurde von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt. Diagnostiziert wurden Schädel-Hirn-Trauma, ein Halswirbelbruch und gebrochene Rippen. Das ist bitter, hoffentlich ist er bald wieder fit.

Hier ist ein Video von dem heftigen Crash.
Samstag, 17. April 2010

Dieser heftige Unfall von Natacha Gachnang hat Marc Hennerici die erste Pole Position der neuen GT1 WM zugespielt, sie waren zum Zeitpunkt des Unfalls im Qualifying die Schnellsten auf der Strecke. Die beiden Rennen aus Abu Dhabi kommen heute live im DSF auf Sport1 um 14 und 18 Uhr.
Samstag, 10. April 2010

Manthey bleibt siegfähig ohne voll zu fahren, Olaf meinte im Interview: bloß jetzt keinen Unfall mehr vorm 24h-Rennen. Der Hybrid-Porsche ist auch auf's Podium gefahren, von außen kann man schlecht erkennen, ob der kurzzeitige Vorderradantrieb mehr Traktion bringt. Auch auf dem Podium der Audi R8 mit Stippler/Fässler/Rockenfeller. (das Wige Livetiming war etwas hinten dran!)
Peter Venn fährt jetzt in dem roten Subaru, schönen Sound hat der Wagen, aber laut Peter erkennt man von außen immer, wenn er lupft! (Pop Off)
Chris Kohlhaas hatte Pause, weil die Vipertruppe in Hockenheim spielt, so konnten wir mal die neue Gastronomie am Ring erkunden: Retti (die ED Tanke) hat nämlich eine neue schicke Kaffee-Ecke. Volle Punktzahl von uns, Käsebrötchen, Kaffee und Nußecken vom Feinsten und der große Fernseher samt Senderauswahl (VLN TV) auch. Sogar wenn Patrick in der Boxengasse interviewt ist eine Kamera dabei, toll.
Stefan Reinhold aus unserer Andernacher Gang ist jetzt auch öfter am Ring, er hat von Toyota F1 aus bei Phoenix angeheuert. Er hatte auch damals die ersten Audi 200 Einsätze als Teamchef durchgezogen, jetzt also schließt sich der Kreis, denn er betreut wieder einen Audi! Allerdings ist kaum noch ein Audi mit Quattro unterwegs, da muß Dieter Götz wieder die Kohlen aus dem Feuer holen.

flickr.com/renntv

Meine ganz persönliche Schrecksekunde hatte ich, als Chris Mamerow direkt vor mir heftig in die Leitplanke gekracht ist, zum Glück ist weder Chris noch der Streckensicherung noch mir was passiert. Dem Porsche geht's allerdings nicht so gut, links waren beide Räder krumm. Passiert ist das Ganze am Anfang der Links vorm Schwalbenschwanz, da gab es wohl ein Mißverständnis beim Überrunden. Trotz des flachen Winkels ist das schon immer eine heftige Erfahrung, wenn man hinter der Leitplanke denkt: hoffentlich hält sie. Sie hat.
Samstag, 27. März 2010

Ein schöner Saisonauftakt für die VLN, sogar der Regen hat eine Pause gemacht. Freut man sich als Fotograf natürlich besonders drüber. Das Feld macht einen ausgeglichenen Eindruck, das Endergebnis zeigt das auch: 1.Manthey mit Porsche (Lieb, Tiemann, Bernhard), dann Abt Audi R8 mit Ekström/Collard vor dem BMW GT2 M3 mit Farfus, Lamy, Alzen. Da sind die Favouriten für das 24h-Rennen schon einmal auf dem Podest vereint. Marc Lieb ist nur wenige Sekunden nach Ablauf der Zeit über die Ziellinie gefahren.

Die zwei neuen GT3 Z4 hatten eine tolle Premiere und sind sowohl optisch als auch aktustisch ein Traum, ebenso hatte das Team Black Falcon mit seinen beiden Audi R8 einen klasse Einstand. Schön auch, daß Land wieder am Start war, sogar in klassischer Lackierung blau-silber.

Im Ringradio gewohnt souverän waren Lars und Patrick am Start, hat Spaß gemacht reinzuhören. Jetzt müssen wir gemeinsam rausfinden, wo der 2.Werks-BMW mit dreimal Dirk abgeblieben ist. Im Forum gibt's dafür die Kommentarerubrik, da ist schon der passende Thread eröffnet. Auch sonst gibt es einige Ausfälle, da müssen wir mal nach Gründen fahnden.

Von der Schwedenkreuz-Jury weiß ich zu berichten, daß Andy Gülden souverän die Tagesbesterwertung im grünen Kleen-Z3 für sich entscheiden konnte, allerdings mit leicht bitterem Beigeschmack, denn im finalen Versuch ist ihm die Straße ausgegangen. Die Leitplanke hinter dem Kiesbett Arembergkurve hat den Versuch dann endgültig gestoppt. Gewundert hat mich auch, daß von den ganzen Alpecin Minis es leider keiner ins Ziel geschafft hat. Und im Kesselchen soll es einen heftigen Unfall mit Überschlag gegeben haben, da seien 3 Autos verwickelt gewesen.
Montag, 08. März 2010

Sir Stirling Moss hatte einen fiesen Unfall zuhause und liegt mit einigen gebrochenen Knochen auf Intensiv in der Obhut von Professor Sid Watkins. Mit 80 braucht man sowas garnicht. Gute Besserung!

Dabei fällt mir Olli Martini ein, der auch einen fiesen Unfall hatte. Immerhin auf der Rennbahn und dazu noch in einer Kurve, die bisher namenlos ist! Natürlich auch an Dich Olli die besten Genesungswünsche, hoffentlich bist Du bald wieder fit und auf dem Mountainbike am Start.
Montag, 02. November 2009

Tobias Hagenmeyer hatte einen Autobahn-Unfall vor 3 Wochen: Arm gebrochen und schwere Gehirnerschütterung. Ist vom Auto nicht mehr viel übrig, das Nachrichtenvideo ist mal wieder typisch für die heutigen flachen und sensationsgeilen Medien: null Inhalt. Ich wünsche eine schnelle und gute Genesung!
Montag, 26. Oktober 2009

Auf der Webseite von Stereo Screen kann man sich einen toll gemachten Film der Formel 1 Fahrt von Nick Heidfeld auf der Nordschleife anschauen, der die Einmaligkeit gut rüberbringt. Stereo Screener Tim Hahne ist übrigens ein Neffe von Wilhelm Hahne. O-Ton Dr.Theissen: "Irgendwo kam die Idee hoch und ist dann sofort zum Selbstläufer geworden". Jetzt kann ich es ja ruhig sagen: es war meine Idee und eigentlich war das Ganze mit Toyota geplant. Viele Ex-Zakspeed Leute arbeiten um die Ecke in Köln und es war nicht schwer ein paar Freiwillige zu finden. Die Marketingabteilung hatte auch schon ein kleines Budget losgeeist - beinahe ein Selbstläufer! Aber nur beinahe, weil sich kein Fahrer gefunden hat (damals das Duo R.Schumacher / J.Trulli, no comment). Nachdem das mit Toyota endgültig nicht zu machen war, konnte ich durch meine Zusammenarbeit mit BMW die Idee dort einfach unterbringen, natürlich auch in der Hoffnung, das Ganze filmtechnisch zu begleiten. Aber der Selbstläufer bekam tatsächlich eine irre Dynamik und BMW hat medienmäßig alle Register gezogen. Davor habe ich auch viel Respekt, dieses historische Ereignis hat es verdient.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, die Fahrt gleichzeitig als kurzes Video, als auch als Foto festzuhalten, habe mir den Hatzenbach dafür ausgesucht. Mit dieser Aktion hat BMW echtes Motorsportherz gezeigt.
Was mich im Nachhinein abends in den Nachrichten stutzig gemacht hat: trotz der vielen Zuschauer und der historischen Bedeutung dieser Demofahrt hat eine ganz andere Nachricht vom Nürburgring in den Mainstreammedien die Runde gemacht. Vom Formel 1 auf der Nordschleife kein Wort.
Auch traurig zu sehen, daß BMW & Nick Heidfeld in dieser Form nicht mehr die Formel 1 bereichern. Aber dafür bekommen wir Gabi Reloaded mit Weltklassefahrern frei Haus in der Eifel präsentiert.
Samstag, 26. September 2009

Diesen Unfall hat Scott Sharp am Donnerstag völlig unverletzt überstanden (Petit Le Mans, Road Atlanta). Das Auto soll für's Rennen wieder aufgebaut werden.


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