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Dienstag, 27. November 2018

Wieso hatten wie eigentlich so einen trockenen Sommer?

Weil der Jetstream nicht mehr funktioniert - das ist der Motor für unser Wetter und der läuft nicht mehr rund.

Wer das nicht glaubt ist in guter Gesellschaft.


Mittwoch, 14. November 2018

Die Elektrobusse halten so langsam Einzug in die Städte. Hier in Köln gibt es auch eine Linie - durfte ich heute wieder beobachten am Höninger Platz in Zollstock - sehr angenehm. Rollen leise und abgasfrei - hat etwas sehr friedliches. Gerade bei dem kalten Wetter eine Wohltat zu den Diesel Giftschleudern, die offensichtlich alle den Motorschutz der Abgasreinigung bevorzugen. Aktuell steht ja Opel am Pranger.

Ich komme dort mit dem Fahrrad an (so um 7h) und das erste, was mir begegnet: ein Taxi - Diesel natürlich - das im Leerlauf die Leute verpestete, damit der Fahrer die Heizung laufen lassen kann.

Es sind diese Kontraste, die sich der Bevölkerung immer mehr aufdrängen, wenn die Elektroflotte zunimmt und es wird der Zeitpunkt kommen, wo man mit dem Finger auf die Verbrennerbenutzer zeigt. So wie wenn einer in der U-Bahn raucht oder jemand besoffen in irgendeinen Vorgarten pinkelt: was für ein Vollassi, schert sich nicht um die Gemeinschaft.

So wird es den Verbrennern auch gehen - und sie können ihre Geräuschkulisse und die Abgase ja auch schlecht verheimlichen.


Freitag, 18. Mai 2018

Honda Fahren 2018.

Die Motorradsaison steht vor der Tür und wie schon letztes Jahr habe ich mich gefreut wieder von Honda eingeladen zu werden, um die neue 2018er Modellpalette zu testen. Schon 2x hintereinander - in Köln nennt man so etwas Tradition.

Der ich mich natürlich verpflichtet fühle. Von daher gut, dass die Fireblade auch wieder am Start war:

Honda Fahren 2018

Was sag ich eine … viele!

Honda Fahren 2018

Ich habe natürlich nach der SP Ausschau gehalten, die es mir letztes Jahr so angetan hat mit ihrem messerscharfen Fahrwerk und dem süchtigmachenden Schaltautomat - auf Neudeutsch: Quickshift mit Blipper.

Honda Fahren 2018

Soweit so geil - und mit speziellem Detail für Audiophile: Akrapovic.

Honda Fahren 2018

Damit habe ich mir erstmal die Sinne warmgefahren und die Gegend erkundet, denn die Veranstaltung war diesmal in der Honda Akademie in Erlensee nähe Hanau.

Dieses Jahr habe ich noch gar nicht auf dem Motorrad gesessen - was natürlich auch hiermit zu tun haben könnte.

Zurück in der Basis habe ich bei einem Kaffee diese schöne Sammlung gesehen:

Honda Fahren 2018

Moment mal - was ist das?!

Honda Fahren 2018

Sagenhaft, ein Paris-Dakar Renner von 1991:

Honda Fahren 2018

Da wurden Erinnerungen wach, denn drei Jahre vorher - also 1988 beim 10-jährigen Paris-Dakar Jubiläum - hatte ich mir den Prolog in Paris angeschaut. So etwas lasert sich in’s Gehirn - da reicht der bloße Anblick von authentischem Material für eine Gänsehautmassage.

Die Africa Twins standen natürlich nicht zufällig da rum - Honda hat zum 30. Geburtstag die "Adventure Sports" aufgelegt - eine verschärfte Version der neuen Africa Twin, die 2016 vorgestellt wurde.

1986 hat Honda mit einem Prototypen die Paris-Dakar gewonnen und die Erfahrung in einem Serienmotorrad umgesetzt, das 1988 als erste Africa Twin vorgestellt wurde.

Von ’88 bis ’03 wurde sie erst als 650er, dann als 750er gebaut bevor es eine lange Pause bis 2016 gab. Wenn man das aktuelle Modell mit dem ersten von vor 30 Jahren vergleicht, dann ist es zwar mit der Zeit gegangen, aber seinem Ursprung bis in’s Detail treu geblieben - wo gibt es so etwas heute noch? Bewährtes feiern mit den Möglichkeiten der heutigen Technik - stark.

Die Adventure Sports hat 95 PS, großen 24L Tank für über 500 km, viel Bodenfreiheit (270 mm), Sitzhöhe (920 mm) und strammes Gewicht (243 kg vollgetankt).

OK - bin längst überredet - Probefahrt:

Honda Fahren 2018

Geht bärig, gut um’s Eck und ist sehr bequem.

Honda Fahren 2018

Die Größe taugt mir natürlich auch und das Gewicht merkt man beim Fahren nicht so, wie man das vermuten würde. Nur das mit den Wheelies wollte nicht klappen, aber da kann das Motorrad ja nichts für, wenn’s der Fahrer nicht drauf hat.

Die Fahrbilder sind übrigens wieder von Gerhard Gasgriffsalat Rudolph - vielen Dank an dieser Stelle für die schönen Aufnahmen und die Geduld!

Unser nächster Programmpunkt vor dem Mittagessen war eine Besichtigung der Akademie und was sich erstmal trocken anhört, hatte doch Einiges zu bieten.

Ovalkolben - erinnert Ihr Euch?

Honda Fahren 2018

Die Honda NR von 1992:

Honda Fahren 2018

Davon wurden nur 300 Stück gebaut. Vor 26 Jahren. Steht da einfach so rum.

Ovale Kolben übrigens, weil sich dadurch die Anzahl der Ventile verdoppeln lassen konnte. Ein Riesenaufwand für eine Verbesserung des Gaswechsels:

Honda Fahren 2018

Aber die Akademie unterrichtet noch ganz andere Sachen, wie z.B. Bootsmotoren:

Honda Fahren 2018

… oder Generatoren. Die sehen innen so aus:

Honda Fahren 2018

Auf dem Weg zur Kantine dann dieses zierliche Gefährt:

Honda Fahren 2018

Ziemlich alt und ein Teilnehmer meinte, dass ein paar Stück es damals sogar nach Deutschland geschafft haben. Ich habe kürzlich meine Hercules Ultra in gute Hände abgegeben - da sind auch Pirelli Mandrake drauf - damals unschlagbarer Reifen:

Honda Fahren 2018

Nach der Pause wurde es dann nackt - genauer gesagt CB 1000 R:

Honda Fahren 2018

Frisch für 2018 auf den Markt gekommen und im Grunde genommen ein Nachfolger meines eigenen Motorrades - der 900er Hornet. Die ich ja letztes Jahr extra zu diesem Event mitgebracht hatte - ich wusste ich werde das Foto noch einmal gut gebrauchen können:

Honda Hornet 900

Eine Hornet gibt es dafür nicht mehr im Honda Programm - aber da muss niemand traurig sein, denn die Neue hat es in sich:

145 PS bei 212 kg vollgetankt, Fireblade Motor (der von 2006), geschmiedete Kolben und das Beste: optional mit dem Quickshifter der Fireblade.

Die ich ja vorher schon gefahren bin, daher hatte ich den direkten Vergleich. Und was soll ich sagen, die CB 1000 R ist unglaublich handlich, messerscharf zu dirigieren und hat ähnlichen Bumms wie die Fireblade. Auch Charakteristik (im Sport Modus) und Sound ähnlich - eine echte Waffe. Sieht auf den ersten Blick gar nicht so gefährlich aus, aber ich glaube die wird ordentlich Gegner abräumen.

Honda Fahren 2018

Honda Fahren 2018

Ich bin gespannt wie die Tests ausfallen, aber ich glaube die wird auf der Rennstrecke viel Freude machen.

Ich habe dann auch mal 125er und 300er getestet - man ist ja neugierig. Die Kleine ist für unsereins natürlich anstrengend, aber die 300er kann man schon ernst nehmen. Bis Tempo 120 auf der Landstraße mit ihren 31 PS gut unterwegs - nur beim Überholen muß man das schon ordentlich vorbereiten. Dafür aber mega-handlich und sehr einfach zu fahren.

Honda Fahren 2018

Honda Fahren 2018

Kostet 5.090 € Liste - kann man nicht meckern. Wobei … für 3.350 € bekommt man eine gebrauchte 900er Hornet mit wenig Kilometern - soviel habe ich für meine vor 2 Jahren bezahlt.

Ich habe dann mal gefragt, was denn das teuerste Motorrad auf dem Hof ist. Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee war.

Die Bremsen sehen ja erstmal performant aus:

Honda Fahren 2018

Aber bei dem fehlenden Kupplungshebel könnte man schon stutzig werden:

Honda Fahren 2018

Auch bei dem Navi im Cockpit:

Honda Fahren 2018

… und der Knöpfesammlung:

Honda Fahren 2018

Und wenn ich Euch jetzt noch sage, dass der Trumm 380 kg wiegt! Aber ich habe es gewagt - Voilá - Mike auf der Goldwing:

Honda Fahren 2018

1,8 L Boxermotor mit 6 Zylindern und 126 PS. Automatikgetriebe mit 7 Gängen - und da ist der Rückwärtsgang noch nicht mitgezählt. Kofferraumvolumen von 110 Litern (50 + 2x30), Apple Car Play und Start-Stopp-Funktion an der Ampel. Kostet schlappe 36.000 €.

Honda Fahren 2018

Wenn Ihr mal an so einer steht, müsst Ihr unbedingt hupen. Die geilste Motorradhupe, die ich je gehört habe. Würde sich ein 40 Tonner nicht für schämen müssen.

Ich hab damit auch eine Runde auf der Landstraße gedreht - natürlich mit Radio an. Und ich war überrascht, wie einfach und komfortabel sie zu fahren ist. Das Vorderrad wird in einem Doppelquerlenker geführt und das sieht man nicht nur, man merkt es deutlich. Das Motorrad knickt nicht ein und Stöße werden senkrecht abgefedert. Dadurch entsteht eine Sänften-artige Fahrweise, die dem Bomber natürlich bestens taugt. Und das Getriebe schaltet knackig und kurz und beim Anbremsen auch frühzeitig runter, damit der Motor mitbremsen kann. Das haben die Ingenieure top programmiert, das Motorrad ahnt schon, was man vorhat und schaltet entsprechend. Man kann aber auch manuell eingreifen, vorausgesetzt man findet den richtigen Knopf. Aber das ist natürlich Gewohnheit - bei so einer Testfahrt ist man immer wieder auf der Suche.

Das war ein schwergewichtiger Abschluss eines aufregenden Tages, aber eine Aktion fehlt noch: Stickertausch!

Honda Fahren 2018

Das ist Alex kettenritzel.cc Hauser, der in Berlin die bloggenden Motorradfahnen hochhält - schaut mal vorbei, da gibt es bestimmt auch bald einen Bericht.

Leider war die Monkey noch nicht mit dabei - die kommt Mitte Juni. Dafür gibt es aber schon den Preis: 4.090 € Liste. Hat 9,4 PS, 107 kg vollgetankt und Upside-Down Gabel. Ich prophezeie mal blitzschnellen Ausverkauf.

Nach so viel Honda freue ich mich jetzt auf schönes Wetter und meine eigene Hornet, die nicht nur frisch bereift, sondern inzwischen auch frisch getüvt in der Garage steht.

Miketest | Honda | Fireblade | CB1000R | Goldwing |


Samstag, 12. Mai 2018

N24h - 24h-Rennen Essential Links.

N24h | EssentialLinks |


Freitag, 11. Mai 2018

Schöner N24h Freitag.

Heute hat für mich der Tag am Ring erst nachmittags angefangen, weil ich ja noch den Beitrag über gestern schreiben musste. Also entspannt im Kesselchen mit dem Elektroroller hochgesurft - und es hat sich gelohnt: noch etwas Qualifying vom N24h mitbekommen …

N24h 2018 - Freitag.

N24h 2018 - Freitag.

.. auch wenn ich hier keinen Mut hätte zu campen:

N24h 2018 - Freitag.

Und dann die WTCR über die letzte Kurve fliegen zu sehen, um für die Steilstreckenkurve zu ankern - das ist schon ein Spektakel.

Ich wollte mal den Roller an der Steilstrecke testen - aber das kannste vergessen. Ich schätze da bräuchte er doppelte Leistung:

N24h 2018 - Freitag.

Über den normalen Weg hat es aber gut geklappt - und der ist ja auch nicht unsteil.

Das Top 30 Qualifying dann an der Hohen Acht bzw. Wippermann angeschaut und es ist beängstigend, wie schnell die Autos dort dank Aerodynamik um’s Eck pfeilen.

Das Wetter war Hammer - wird immer besser und es war noch genau so wenig los wie gestern.

N24h 2018 - Freitag.

Was gut ist, denn man hat am Zaun freie Auswahl was den Sichtplatz angeht und mit dem Fahrrad oder Roller kann man prima am Zaun langfahren - sehr angenehm.

N24h 2018 - Freitag.

Auch sind die Leute alle sehr entspannt, weil man sich nicht so dicht auf der Pelle hockt und alle sich streßfrei ordentlich breit machen können. Das hebt die Stimmung.

Zum Abschluss noch ein Bierchen im Brünnchen …

N24h 2018 - Freitag.

... und der Rückweg wurde standesgemäß über die Nordschleife angetreten - super Erlebnis und der Roller ist jetzt offiziell eingeweiht worden.

N24h 2018 - Freitag.

N24h | WTCR | Elektroroller |


Montag, 09. April 2018

Motorradsport darf nicht zum Kontaktsport mutieren.

Sorry für die dünne Blogaktivität über’s Wochenende - unsere Kleine hat ein neues Kinderzimmer bekommen und am Wochenende war auch noch Kindergartenflohmarkt - da muss der Blogger mal kurz pausieren.

Ich habe auch gelernt, dass man im IKEA nicht nur den Samstag meiden sollte, in der Ferienzeit ist auch ein Freitag bedenklich. Immerhin ist der Bloggermobiltransit gut zur Aufnahme von Übergrößepaketen geeignet - unsere PAX-Sammlung ist jetzt weiter angewachsen.

Wenn man sieht, was die Leute in langen Schlangen vor den Kassen an Material rausschleppen, um es in ihre Autos auf den überfüllten Parkplätzen zu verladen, dann kann es einem bei den Umsätzen schon schwindelig werden. Kein Wunder, dass das Begehrlichkeiten weckt. Dabei gibt es in Köln sogar 2 IKEAs. Egal - ich schweife ab :)

Sonntag Abend habe ich mir zum Ausgleich F1 und MotoGP im Doppelpack gegeben: erst die F1 in Bahrain - das war ganz unterhaltsam, weil die Autos schon im Vorfeld ordentlich durchgemischt wurden. Kimi hat beim Reifenstopp einen Mechaniker umgefahren, weil das Team ihn losgeschickt hat, obwohl das linke Hinterrad geklemmt hat. Er hat das sofort bemerkt, hält mitten in der Boxengasse an, steigt aus und schmeißt nur noch das Lenkrad in’s Auto. Er hätte ja das Rennen trotzdem zu Ende fahren können, hat aber keine Sekunde gezögert und sich sofort entschieden hier und jetzt auszusteigen. Grande Kimi. Dem Mechaniker geht es den Umständen entsprechend gut.

Während Red Bull einen Komplettnuller verbuchen musste, hat McLaren mit Alonso und Vandoorne einen schönen 7. + 8. Platz eingefahren.

Nach dem Warm-Up in Bahrain ging es direkt nach Argentinien zur MotoGP. Dort war das Wetter durchwachsen, als gäbe es nicht schon Dramatik genug in der Serie. Jack Miller stand auf Pole und während der Startaufstellung hat ein Team nach dem anderen den Grid verlassen, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln - weil sich das Wetter verbessert hat. Außer einem: Pole Mann Jack Miller. Was dann in der Startaufstellung zu diesem kuriosen Anblick geführt hat.

Vorher ist Marc Marquez das Motorrad ausgegangen, da wurde er doch leicht hektisch. Und im Nachgang für seinen Starrsinn mit einer zusätzlichen Boxendurchfahrt bestraft.

Bis es dazu kam hat er das Feld ziemlich souverän angeführt - war schnellster Mann auf der Strecke. Ich hatte schon Bauchschmerzen, als er durch die Strafe das Feld wieder von hinten aufrollen musste - und er hat auch eine ziemliche Spur der Verwüstung hinterlassen. Hier das Manöver gegen Rossi, der zu dem Zeitpunkt auf 6 unterwegs war.

Und damit komme ich auf die Überschrift zu diesem Post zurück: ich kann nicht verstehen, warum Marquez das Rennen zu Ende fahren durfte - so ein Gemetzel hat mit Sport nichts mehr zu tun und muss sofort zur Disqualifikation führen. Schnell fahren ist eine Sache - und Marquez war klar Schnellster auf der Strecke, hat mehrfach die schnellste Runde gefahren. Aber Sport lebt nicht nur von Können, sondern auch von Kameradschaft und Fairness - und die lässt Marquez komplett vermissen. Das darf er ja als Charakter gerne vor sich hertragen und man kann es gut oder schlecht finden - aber als Vorbild dient es nicht und zum Wohle seiner Fahrerkollegen darf man es ihm nicht durchgehen lassen.

Nach diesem Vorfall hier vor 2 Jahren kam ich ja schon zu einem ähnlichen Ergebnis. Es ist einer feiner Grad zwischen Siegwillen und Respekt - den anderen Fahrern gelingt es besser auf diesem zu balancieren.

Die Rossi-Marquez-Fehde wird damit natürlich wieder entfacht, Rossikumpel Uccio hat Marquez direkt mal aus der Box geschmissen, als sich dieser entschuldigen musste/wollte.

Das Rennen selber war ansonsten wieder mega, in der Endphase waren 4 Marken vorne: Honda (Crutchlow), Ducati (Miller), Yamaha (Zarco) und Suzuki (Rins) - jeder hätte es machen können, am Ende hatte Cal Crutchlow die Nase vorne (Ergebnis).

Ein schöner Ausgleich für mein ansonsten motorsportfreies Wochenende - dabei war es erst der 2.Lauf der Saison. Und so direkt hintereinander wird einem wieder klar, was für eine verkorkste Rennserie die Formel 1 im Vergleich doch ist.

MotoGP | Formel1 | Marquez | Rossi |


Mittwoch, 21. März 2018

VLN 1 am Samstag.

Diesmal mit Wetter zum Rennenfahren - kann also losgehen.

Wer wie ich auf vln.de die Starterliste sucht, wird erst einmal von einem neuen Design überrascht. Nicht nach meinem Geschmack muss ich ehrlich sagen, ich bin mehr der Form-follows-Function Typ. Die neue Seite versucht aber mit Animationen und riesigen Fotos zu beeindrucken, aber übersichtlicher wird sie dadurch nicht.

Übrigens jetzt basierend auf WordPress - ich hab mal den Quellcode gescannt. Das ist riskant, denn es ist ein sehr dominates CMS im Netz - d.h. ein lohnendes Angriffsziel, weil man bei einer Schwachstelle direkt eine große Reichweite erwirken kann. Naja, ich muss es ja nicht administrieren.

Das Archiv scheint nicht vor 2010 zu gehen - das wäre schade, wenn die alten Rennen dem Design zum Opfer gefallen wären. Die habe ich immer gerne zu Rate gezogen - gerade für die Vor-GT3-Zeit.

Wer direkt zur Starterliste möchte - bitteschön. Die braucht man nämlich, um bei uns im N-Forum beim Tippspiel mitzumachen, das Heiner dankenswerterweise wieder gestartet hat. Falls also jemand mit dem Gedanken spielt mitzutippen - jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Es lohnt sich auch, denn jeder Laufsieger darf sich auf ein Buch vom Gruppe C Verlag freuen. Auch hier ein dickes Dankeschön für die Unterstützung!

Bisher satte 173 Teilnehmer in der Starterliste und immer noch viele Kaufautos (alleine 24 GT3 in der SP9, 7 in der GT 4 also SP10 und 9 in der TCR), aber die große Zeit der Hersteller-Cups scheint sich dem Ende zu neigen: da bleiben noch 6 Porsche (CUP2), 20 mal M235i (CUP5), 1 x KTM (CUPX), und 10 mal Cayman (CUP3). Astra und Toyota finden nicht mehr statt bzw. bekommen keine eigene Klasse mehr. Dafür aber mit 15 Autos erfreulich viele Teilnehmer in der H2 bis 2L - Clio, Manta, Calibra, Kadett, Golf, Jetta ... da scheint die Saat aufzugehen, die Karl Mauer gestreut hat.

Man mag es kaum glauben, aber in 7 Wochen ist schon 24h-Rennen - da wird bei Teams und Fahrern ab Samstag eine ziemlich hohe Taktzahl angeschlagen werden.

In der Starterliste ist mir jetzt nicht so viel aufgefallen, was nicht schon vorher die Runde gemacht hat - außer vielleicht dass Marc Basseng bei Dörr einen Lamborghini lenken wird, Emmanuel Collard Aston Martin fährt, Michael Tischner bei Ring Racing einen GT4 M4, André Lotterer Cayman bei PROsport fährt, Georg Griesemann auch wieder dabei ist, SpeedBeat einen E12 530i in der V4 einsetzt, Neu-Opel-Chef-über-Bande Carlos Tavares wieder Calibra fährt, Guido 'Bugs Bunny' Wirtz auch wieder / immer noch dabei ist, und der Hyundai TCR mit Tarquini/Larini/Lauck gesamtsiegverdächtig besetzt ist.

Ich habe das Gefühl bzw. die Hoffnung, dass die Herstellerdominanz etwas nachlässt oder sich zumindestens etwas breiter verteilt. Würde der Serie gut tun.

VLNLangstrecke |


Freitag, 16. März 2018

Absage der VLN Testfahrten jetzt am Wochenende wegen Wetter.


Dienstag, 30. Januar 2018

Toyota bestätigt alle 8 WEC Rennen - inklusive Fernando Alonso.

The team has officially submitted its entry to the Automobile Club de l’Ouest and will participate in all eight rounds of the 2018-19 season with two hybrid-powered race cars as it targets victory in the Le Mans 24 Hours and the WEC World Championships.

Die Nummer 7 unverändert mit:

  • Mike Conway
  • Kamui Kobayashi
  • José María López

Nummer 8:

  • Sébastien Buemi
  • Kazuki Nakajima
  • Fernando Alonso

Anthony Davidson, who won five races in 2017 alongside Sébastien and Kazuki, will remain an important member of the team, bringing his World Championship-winning experience to a new role as Reserve and Development Driver.

Schade, dass es Porsche zu teuer geworden ist - aber zum einen darf man Hans Joachim Stuck sowieso nicht mehr alles glauben und zum anderen stehen die Vorzeichen gut, dass es auch ohne Porsche eine Megasaison wird.

Spa 6h am 4./5. Mai ist auf jeden Fall fest eingeplant - und wenn das Wetter passt, dann hänge ich wieder den Sonntag dran zum Motorradfahren.

Toyota | FIAWEC | Alonso |


Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

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Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Rückblick | Jahresrückblick | MikesBlog | Blogger |


Samstag, 02. Dezember 2017

Neue Webcams: Nürburg und Adenau.

Nürburg:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Adenau, Kaufhaus Fabry:

EDIT:

Leider lässt die Bandbreite der Fabry-Kamera keine Einbettung zu.

Natürlich auch auf 20832.com/wetter zugefügt.

Webcam | Wetter | Nürburg | Adenau |


Donnerstag, 30. November 2017

Webcams und Wetter für Nürburgring und Nordschleife.

Alles auf einen Blick - auch über 20832.com/wetter zu erreichen:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Nordschleife:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Breidscheid:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Breidscheid / E-Unit:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

GP-Strecke:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Altes Fahrerlager:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Döttinger Höhe:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Nürburg:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Adenau, Kaufhaus Fabry:

EDIT:

Leider lässt die Bandbreite der Fabry-Kamera keine Einbettung zu, daher hier der Link.

Deutschlandwetter heute, morgen, die nächsten Tage, Video.

Regenradar Uni Bonn:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Regenradar Deutscher Wetterdienst:

renn.tv Blog - Ringwetter, Webcams und Wettervorhersage.

Wetter | Webcam | Nürburgring | Nordschleife | Regenradar | Adenau | Nürburg | Breidscheid | DöttingerHöhe |


Sonntag, 12. November 2017

Rallye Köln-Ahrweiler - 24.Ausgabe 2017 - Mikebericht.

Das heißt nächstes Jahr steht das 25.Jubiläum in’s Haus und von Veranstalterseite gab es keine Bedenken, dass dieses auch stattfinden wird.

Für mich startete der Ausflug nach Mayschoß am Freitag ungewohnt: mit dem Fahrrad nach Brühl zum Bahnhof, dort den Zug nach Bonn und umgestiegen in die Bahn Richtung Ahrbrück.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Warum? Weil zum einen habe ich inzwischen meine KVB Monatskarte in ein JobTicket umgetauscht, das den gesamten VRS Verkehrsverbund einschließt - und zum anderen war mir immer aufgefallen, dass in Mayschoß das Fahrerlager direkt am Bahnhof eingerichtet wird - höchste Zeit diesen witzigen Zufall auszunutzen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und tatsächlich - nach gemütlicher Fahrt (1:40h, davon 30 Min. Zwischenstopp in Bonn) komme ich DIREKT im K-AW Fahrerlager an. Find ich cool - kein Parkplatzsuchen und unterwegs konnte ich wunderbar mit dem Laptop arbeiten und das Ganze zum Preis zweier Anschlusstickets für je 3,60€ (Mayschoß ist die letzte Station im erweiterten VRS Verbund).

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Es gibt nur 1 Schienenspur - d.h. die Bahn muss hin- und herfahren, daher fährt sie nur jede Stunde.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Im Smalltak im Fahrerlager meinte ein Pärchen zu mir, wenn es das doch bloß auch für den Ring gäbe. Volle Zustimmung von meiner Seite: einfach mit dem Zug anreisen, man läuft sowieso den ganzen Tag durch die Gegend, und dann wieder mit dem Zug zurück.

Überhaupt war es schön wieder viele bekannte Gesichter - und Autos! - zu treffen. Die Gruppe H Fahrzeuge haben schon ein Loch gerissen, aber trotzdem konnte man noch nicht von wenig Autos sprechen. Schwierig ist auch die Situation mit dem KFP - das gärte wohl auch schon eine Weile vor sich hin, weil die Rallye-Autos ja im Straßenverkehr bewegt werden zwischen den Etappen und da ist ein gewisser Standard nicht das Schlechteste.

Bei der K-AW kommen sogar die Schilder mit einer ordentlichen Portion Historie:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und was ist das denn für ein N?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Büdchen immer gut besucht und lecker - hebe ich mir für später auf:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wann habt Ihr das letzte Mal Windsplits an einem Rallyeauto gesehen?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Darius hatte seinen wunderschönen Escort mitgebracht, der nach meinem Besuch eine farblich passende Nfektion an der Backe hatte. Unser Deal: Darius lässt die beiden Ns ganz! Na - da bin ich mal gespannt - der Attackebruder lässt nämlich freiwillig keine Sekunde liegen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Über mangelnde Gegner braucht er sich nicht zu beklagen und Opel steht nicht nur bei Mr. K-AW hoch im Kurs.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Feld macht sich auf den Weg Richtung Freitags-WP, diesmal um die Ecke in Dernau. Und Gerri dokumentiert:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Opel dort auf der Rampe hatte tatsächlich ein Automatikgetriebe - was es nicht alles gibt.

Georg Berlandy ist inzwischen so eine Größe, dass seine Autos historischen Wert haben. Da gilt es, sie so original wie möglich zu erhalten - da gehört auch der N-Aufkleber dazu:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Vorwagen mit der Nummer 1: Ringmini.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Achim hat aufgerüstet und hinten eine Haldex Kupplung verbaut. Vorher hatte der Wagen permanenten Allradantrieb, der sich natürlich entsprechend verspannt und hohen Verschleiß verursacht. Vor dem Einbau gab es aber einige Aufgaben zu lösen, z.B. die Verzahnung selber anfertigen. Leichte Übung für Flash Korden in Kooperation mit Flex und Drehbank.

Dann wurde es aber Zeit für die Rennpommes - und ein Bierchen passte auch noch rein:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri hat sich unterwegs sogar noch eine Renault Alpine zugelegt - die wollte er immer schon haben:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Rückfahrt war ruhig und komfortabel - eine gute Gelegenheit schonmal ein paar Fotos zu sichten und Instagram zu füttern.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Samstag führte mich nach Reifferscheid - diesmal natürlich mit dem Auto. Das Wetter war zwar leicht ungemütlich, aber bei solchen Augen- und Ohrenschmäusen wird einem schnell wieder warm um’s Herz:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Andere waren besser vorbereitet als ich:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… stellt sich raus das war der Kinderpunsch von Uli:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… der den Mike direkt mal mit einem Becher versorgt hat. Das hat gutgetan und wir hatten interessante Benzingespräche. Der bevorstehende Wandel in der Mobilität beschäftigt alle - und ich habe noch niemanden getroffen, dem die Formel E z.B. gefallen würde.

Da feiern wir lieber den Ringmini - Zeit für ein Gruppenfoto:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… um dann festzustellen, dass der Wichtigste fehlt! Also Achim geschnappt und weil Karl Mauer auch gerade griffbereit war ein neuer Versuch - danke an Marc für das Bild:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri, Mike, Karl, Ringmini, Kai, Achim, Chris - schön!

Georg Berlandy kam auch vorbei - und wie wir inzwischen wissen auf dem Weg zu seinem 12.Gesamtsieg:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Gang macht Planungen für die nächsten WPs, aber ich klinke mich aus:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wer war das eigentlich?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Ich bin zu Retti auf einen Kaffee - aber wenn man erstmal da ist, vergehen die Stunden auch wie im Flug. Ich war auch nicht der einzige mit der Idee:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

“Retti Köln-Ahrweiler” quasi und als ich ihm mein Lieblingsauto auf dem Foto zeigt, meinte er nur trocken: “Warte mal …” - verschwand kurz und kam dann damit wieder:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Nicht ohne Grund die beste Tankstelle der Welt! Die übrigens nächstes Jahr 90.Geburtstag feiert und ein Buch steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt schon Pflichtlektüre.

Hier die Foto-Galerie vom Wochenende - ich werde noch weitere Fotolinks als Update in diesem Post hier einfügen. Und freue mich schon auf nächstes Jahr - die 25. Rallye K-AW.

UPDATE:

Wie versprochen noch ein paar Links - to be continued:

RKAW | Rallye | KölnAhrweiler | Ringmini | Berlandy |Mikebericht | Mikefotos | Mayschoß | Meuspath | Reifferscheid |


Sonntag, 24. September 2017

Über die Alpen zum Ring - standesgemäß schon vor der Abfahrt Nfiziert.

Kristian aus Bulgarien schrieb im Sommer:

Hi, I’m planing a trip to The ‘Ring this summer and my Honda Integra would be proud to wear the N sticker on this trip. I fully support the ideas behind it.

Das ist doch die richtige Einstellung, auf jeden Fall schon auf dem Weg zum Ring ordentlich Nfiziert zu sein.

Hier sind seine Fotos von der Tour - am Stilfser Joch sieht es sehr ungemütlich aus - Megarespekt vor den Radfahrern, die sich weder von Wetter noch von Höhenmetern abhalten lassen. Und wem die Bilder gefallen: hier Kristian's komplettes Fotoset - war wohl eine schöne Tour!


Donnerstag, 21. September 2017

Faster, Higher, Farther - das Dieselgate-Buch von Jack Ewing.

Selbst wenn man die Abläufe bei Volkswagen so intensiv verfolgt, wie ich das hier im Blog gemacht habe, verliert man schnell die Übersicht in der komplexen Gemengelage zwischen Politik und Industrie, zwischen Deutschland, Europa und Amerika und den vielen Schachzügen der Mächtigen im Hintergrund.

Trotzdem hatte ich das Gefühl einigermaßen durchzublicken, denn als Ingenieur, in Deutschland, in der Autoindustrie arbeitend, sogar selber schon am Prüfstand Kennfelder programmiert, zeitgleich mit Ferdinand Piëch bei Audi in Ingolstadt gearbeitet - wie kann mir jemand von der New York Times aus Amerika noch etwas Neues beibringen?

Wenn ich ehrlich bin, dann dachte ich die Lektüre des Buches wird für mich eher Pflichtveranstaltung als Augenöffner.

Wie ich mich täuschen sollte!

In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: durch meine Vorgeschichte war ich befangen, habe Ereignisse als selbstverständlich hingenommen, obwohl sie von großer Bedeutung sind und war auch nicht in der Lage, die Entwicklung aus der Distanz als großes Ganzes wahrzunehmen.

Jack Ewing ist das hervorragend gelungen: er hat behutsam die Historie ausgebreitet, akribisch alle Details aufbereitet und navigiert souverän zwischen den Schlüsselpersonen - aber auch geografisch zwischen den Kontinenten.

Alle Rollen der Akteure wurden - soweit das in der Öffentlichkeit möglich ist - zu den Geschehnissen logisch und zeitlich einsortiert: über die Porsches und Piëchs zu Pischetsrieder, Wiedeking und Winterkorn - die Liste der Handelnden ist mächtig und lang.

Auch technisch ist Jack Ewing sattelfest unterwegs. Mir war neu, dass der EA 189 Motor quasi die Ablösung von Pumpe-Düse hin zu Common Rail war - und welche Machtverhältnisse zu diesem Zeitpunkt im VW Konzern herrschten.

Aber auch solche Details, dass Oliver Schmidt nach Miami geflogen ist, weil er dort nicht nur das schöne Wetter genießen wollte, sondern selber in Florida auch Mietwohnungen besitzt.

Und gefreut habe ich mich, dass auch Felix Domke und der CCC den ihnen gebührenden Platz in dem Werk gefunden haben.

Der Unterschied zwischen dem deutschen bzw. europäischen Rechtssystem und dem amerikanischen war hierzulande in der Berichterstattung immer etwas zu kurz gekommen. Jack Ewing räumt damit auf. Auch die Vorgeschichte, warum es überhaupt zu der Enthüllung kam, die dann auffällig? zufällig? genau zum Start der 2015er IAA eingeschlagen ist - spannend, aber auch unterhaltsam zugleich. Da bleibt für Verschwörungstheorien nicht mehr viel Raum und wir müssen eingestehen, dass wir ohne die beharrliche Emissionsforschung in Amerika heute alle ein gewaltiges Stück dümmer wären.

Es wird während der Lektüre auch klar, dass uns das Thema noch lange nicht loslassen wird - so sehr das Matthias Müller auch herbeizureden versucht.

Fazit: volle Punktzahl und unbedingter Lesebefehl für alle, die irgendwie mit Autos zu tun haben. Also quasi jeder, der hier mitliest würde ich schätzen.

Ich selber habe die englische Originalversion gelesen, aber es gibt auch eine deutsche Übersetzung. Und Kindle gibt es auch - gut für Bahnfahrer wie mich.

Danke an Jack Ewing für dieses Buch!

Dieselgate | Ewing | Miketest | Buchvorstellung | NewYorkTimes | Piëch | Volkswagen |


Samstag, 02. September 2017

Lance Stroll rockt das verregnete Monza Qualifying.

Ist 4. geworden und weil die beiden Red Bull vor ihm strafversetzt werden (neue Motoren), steht er jetzt in die ersten Reihe neben Polefahrer Lewis Hamilton.

Im Regen zeigt sich wer’s drauf hat und Lance Stroll - 18 Jahre alt - ist noch nie vorher mit einem F1 im Regen bzw. mit Regenreifen gefahren. Und steht beim Italien GP in der 1.Reihe in der Startaufstellung. Krass.

Esteban Ocon nicht viel schlechter - startet im Force India direkt dahinter.

Leider ist für Sonntag schönes Wetter angesagt - Regen wäre gut!

Stroll | Formel1 | Williams |


Sonntag, 07. Mai 2017

Beim Hondafahren gestern ist mir aufgefallen, dass meine Jacke schon ziemlich alt ist:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

2001 habe ich die GSX-R 1000 ganz neu bekommen. Jørund Seim - der ja leider nicht mehr unter uns ist - hat mich trotz Frosttemperaturen am Ring überredet eine Runde Nordschleife zu drehen. Mal ganz davon abgesehen, dass der Gixxer noch gar nicht eingefahren war. Egal - hier ist die Runde - und guckt mal, welche Jacke ich anhabe:

youtu.be/m5fWceQ6Lko

Ist erstaunlich, wie lange sie das schon mitmacht. Ist von Held. Offensichtlich bin ich noch nicht bei kaltem Wetter gestürzt :)


Dienstag, 21. Februar 2017

Windkraftpark am Ring.

Rund um die Nordschleife könnten in der VG Adenau 30 Windkrafträder aufgestellt werden. Da haben wir noch nicht über die VG Kelberg gesprochen.

Sturm im Wald e.V. stemmt sich gegen diese überzogenen Pläne und versucht zu retten, was zu retten ist.

Was mir persönlich bei diesen Planungen immer fehlt, ist die geplante Stromgewinnung durch diese Anlagen. Und wie der Bürger, der ja die Nachteile in Kauf nehmen muss, davon profitiert. Wird der Strom für die Eifler dann billiger? Das wäre doch das mindeste. Oder kostenloses Tanken für Elektroautos. Warum werden nicht mal solche Vorschläge gemacht? Als Kompromiss? Statt immer nur bräsig durchzuboxen.

Wie vergleicht sich z.B. so ein Eifel Windpark gegenüber einem in der Nordsee? Oder einem Solarkraftwerk? Von der Effizienz und der Ausbeute her.

Und wenn die Annahmen für die Kraftwerke falsch waren, werden sie dann wieder abgebaut?

Und was mir auch noch keiner erklären konnte: wenn dem Wind die Energie entzogen wird, hat das dann nicht auch Einflüsse? Zum Beispiel auf das Wetter? Oder ist das marginal?


Samstag, 29. Oktober 2016

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest.

Im Herbst kann man noch prima Motorradfahren und Saisonkennzeichen kommt mir sowieso nicht in´s Haus. Der Verkehr in Köln lässt mir auch gar keine andere Wahl als oft den Helm anzuziehen, aber auch sonst fühle ich mich auf dem Bike immer noch wohlsten um von A nach B - oder auch von A nach A zu kommen.

Kennt ihr das: wenn man mal von einem Produkt überzeugt ist, dann ist der Hersteller auch bei Ersatz die erste Wahl.

Diese Held Handschuhe sind über 20 Jahre alt:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

… und heute noch im Einsatz. Das sind tatsächlich echte Helden: die Verarbeitungsqualität ist beeindruckend und bei dem ein oder anderen Sturz haben sie mich auch vor Schlimmerem bewahrt.

Auf der Intermot konnte man bei Held alle Modelle in allen Größen anprobieren - gerade bei meinen langen Fingern ist es wichtig, das vorher auszuprobieren.

Was ich gerne hätte wäre ein Handschuh, der zwar warm hält, aber trotzdem noch gut Gefühl für Gas und Bremse bietet. Beim Zirkeln im Stadtverkehr ist es ganz gut, wenn man beides sensibel dosieren kann.

Empfohlen hat man mir dann dieses Modell:

… das quasi 2 Handschuhe in einem ist: ein Goretex Innenhandschuh für warm und gegen Regen - und wenn man unter dem Innenhandschuh reingeht ein dünner und gefühlvoller Handschuh für die wärmeren Tage.

Nur der Preis war etwas heftig: 189,95 €.

Nachdem ich mir jetzt im Herbst ein paar Mal die Finger abgefroren habe und ich auch keine Lust hatte durch Hein Gericke, Polo und Louis zu tingeln, habe ich kurzerhand zugeschlagen:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Zu dem stolzen Preis kommen auch nochmal 4,95 € Versandkosten, obwohl ich direkt im Werk bestellt habe - also zusammen 194,90 €.

Aber dafür hat man dann auch etwas Reales:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Hier nochmal der Goretex Innenhandschuh:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

… und hier wenn man unten drunter reingeht:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Alles sensationell gut verarbeitet. Es geht ja nicht nur darum, dass die Teile länger halten - sie müssen auch bei einem Sturz widerstandsfähig sein und die Nähte müssen zu bleiben. Das ist halt der Unterschied zu einem 49,95 € Handschuh. Die sehen vielleicht optisch gar nicht so schlecht aus, aber stürzen möchte ich damit nicht. Also, eigentlich möchte ich natürlich überhaupt nicht stürzen.

Kennt Ihr dieses Detail:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Hört sich jetzt doof an, aber das ist ein Scheibenwischer. Kein Witz, das ist der Zeigefinder der linken Hand - die rechte muss ja Gas geben - und funktioniert wunderbar, um kurz das Visier sauber zu wischen. Haben sogar die 20 Jahre alten Teile und ich habe dieses Feature liebgewonnen. Bin sehr froh, dass es nach wie vor eingebaut wird!

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Überhaupt ist die Ähnlichkeit zu den Urahnen enorm:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Man sieht zwar die Weiterentwicklung, aber Bewährtes wird bewahrt - sehr schön.

Nicht verstanden habe ich diese Öffnungen:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

… die ja eigentlich wieder kalt machen:

Held Motorrad-Handschuhe im Miketest: Gore-Tex Air n Dry. (CLICK for High Res.)

Aber bei herbstlichen Temperaturen so um die 10°C sind sie sehr komfortabel zu fahren. Ich habe sie erst sei 2 Wochen und die Form wird sich noch meiner Hand anpassen, aber ich bin jetzt schon froh so aufgerüstet zu haben.

Bei 5°C - so kalt war es beim Losfahren morgens um 6h auch schon - kommen sie an die Grenze - aber nicht so, dass einem die Finger abfallen. Etwas ungemütlich, aber ok. Dafür sind sie abends auf der Heimfahrt, wenn es wieder wärmer ist, optimal.

Dank der Goretex sollen sie auch wasserdicht sein. Das ist gut zu wissen, aber muss ich nicht testen. Für den Winter bin ich gut gerüstet, wenn das Wetter passt - um im Schnee noch mit dem Motorrad zu fahren, dafür bin ich dann doch zu alt.

Jedenfalls sind die Held-Teile eine klare Empfehlung und schön, dass es noch deutsche Familienbetriebe gibt, die Handwerk und Qualität in Ehren halten. Da zahlt man dann auch gerne etwas mehr.

Held | Motorrad | Handschuhe | Miketest |


Freitag, 21. Oktober 2016

3 neue Nürburgring Webcams: Breidscheid, T13 und Touristeneinfahrt.

Die CNG investiert sinnvoll, es gibt 3 neue Webcams: Breidscheid, T13 und Touristeneinfahrt:

Habe ich auch auf 20832.com/wetter ergänzt. (Via.)

Webcam |


Montag, 10. Oktober 2016

Intermot 2016 Mikebericht - Startet Elektro jetzt voll durch?

Die Intermot Motorradmesse findet alle 2 Jahre in Köln statt und dieses Jahr war es wieder soweit. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn zum einen wollte ich mal ausloten, wo wir in Bezug auf E-Mobilität stehen und zum anderen hatte ich mir ja extra Visitenkarten machen lassen. Die wollen verteilt werden. Ich hatte vor ein paar Kontakte zu knüpfen und das ist mir auch ganz gut gelungen.

Interessant zu beobachten, dass man heutzutage nicht mehr verächtlich angeschaut wird, wenn man sich als Blogger vorstellt. Je nach Firma wird man inzwischen mit offenen Armen empfangen - das war nicht immer so.

Insgesamt waren 220.000 Besucher da und das konnte man am Samstag auch deutlich sehen:

Vorreiter was die Bestromung angeht, ist BMW. Alle anderen - Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati, … - zucken beim Thema Elektro nur mit den Schultern. Ja, es gäbe Überlegungen, aber nichts Spruchreifes. Da ist KTM mit der Freeride auch schon ein Stück weiter.

Aber zurück zu BMW: durch i3 und i8 hatte ich gehofft, dass der C Evolution ein paar revolutionäre Ansätze in sich trägt. Immerhin ist der i3 Wegbereiter, was die Serienproduktion von Kohlefaserteilen angeht.

Der Roller wird schon seit 2 Jahren in Serie gebaut und die einzige Neuerung, die zuerst bei der Autoshow in Paris vorgestellt wurde, ist die Reichweitenverlängerung von 100 auf 160km. Und eine neue Farbe.

Ganz schön dünn, da war ich doch etwas enttäuscht. Habe dann mich dann mal so durch die technischen Daten gefragt. Gewicht: 270 kg. Au weia. Da ist wohl eher Blei als Carbon im Einsatz - ganz schön heftig für einen Roller. Problem seien die Batterien, die Industrie ist noch nicht in der Lage, vernünftige Komponenten beizusteuern. Top Speed liegt bei 120 km/h - dann wird abgeregelt. Der könnte auch schneller, aber dann verbraucht er einfach zu viel. Und 120 sei ok, um nicht mit den LKWs kämpfen zu müssen.

Aber als tiefer gebohrt hatte, stellt sich raus, dass bei dem Gerät viele Kompromisse eingegangen wurden. Das Ladegerät ist fest verbaut, damit man auch unterwegs aufladen kann. Das Ding wird aber heiß, also braucht es Wasserkühler, -leitung und pumpe. Was für ein Aufwand. Da hätte ich lieber auf das Ladegerät verzichtet - 100 km Reichweite und gut ist. Wer fährt denn schon mehr als 100 km am Tag mit einem Roller? Oder geht damit auf mehrtägige Motorradtour? Da hat man doch sicher bessere Alternativen im Fuhrpark.

Geht aber noch weiter: der Antrieb basiert auf 96V und ist quasi aufgesetzt. Denn den gleichen Roller gibt es auch als Verbrenner. Der läuft allerdings stramme 180 km/h und kostet statt 15.000 € für die Strom-Variante nur 11.650 €. (Wiegt aber auch 270 kg.) Das 12V Bordnetz wurde vom fossilen Vorgänger übernommen sodaß 2 unterschiedliche Stromkreise verwaltet werden müssen. Der Elektromotor sitzt auch nicht an oder im Hinterrad, sondern wird über Kette, die in Öl läuft, angetrieben.

Je mehr ich bohrte, desto mehr fühlte ich mich von hinten durch´s Knie in´s Auge getroffen. Zumal auch die Sitzposition gewöhnungsbedürftig ist, weil man nicht besonders in das Fahrzeug integriert wird, sondern einfach oben drauf sitzt.

Performance-mässig muss das Schwergewicht allerdings eine Rakete sein: aus dem Stand bis 50 km/h gibt es im Straßenverkehr aktuell nichts, was mithalten könnte. Das glaube ich und hätte es auch gerne mal ausprobiert. Es gab einen Probefahrtbereich mit irre vielen Motorrädern, aber auch einer langen Schlange von Fahrwütigen:

Das hätte ich besser mal am ruhigeren Freitag gemacht, aber da hatte ich meinen Führerschein nicht dabei. Bin ich das nächste Mal auch schlauer. Vielleicht ergibt sich ja eine andere Möglichkeit den Roller mal zu testen - am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, denn ich glaube dafür ist er gemacht.

Im kompletten Gegensatz dazu völlig kompromisslos war dieses Gefährt, das ich in Halle 10 gefunden habe:

Elmoto ist die Marke der jungen Firma ID-Bike aus Stuttgart und es gibt sie schon seit ein paar Jahren. Sie haben schon über 4.000 Bikes verkauft und die HR–4 ist die neueste Entwicklung. Kann man ab Februar nächstes Jahr für 4.000 Euro kaufen.

Läuft knapp 50 km/h und der Kracher: wiegt weniger als 60 kg! Der absolute Hit, ich habe es mal hochgehoben - man glaubt es nicht. Die Reichweite liegt bei mindestens 60 km - damit kommt man doch gut hin bei so einem kleinen Flitzer.

Interessant wie hier die Grenzen zwischen Motorrad und Fahrrad komplett verwischt werden:

Viele Komponenten kennt man aus dem Downhillbereich - das macht Sinn. Die schlanke Form sagt schon alles:

Blinker, Licht, .. - alles dran:

Ich könnte mir vorstellen, dass damit eine ziemlich dynamische Fortbewegung möglich ist.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vespa / Piaggio einen schicken E-Roller auf den Markt bringen - bietet sich doch an! Aber beworben wird lediglich dieses Fahrrad:

Sicher nicht schlecht, aber halt ganz andere Baustelle. Und dann ist mir dieses gelbe Gerät bei denen versteckt am Stand aufgefallen:

Das ist doch ein Piaggio E-Roller, oder nicht? Ja, ist es - aber wird hauptsächlich an Großkunden verkauft. Weil - festhalten - kostet 6.000 €. Hoppla. Jetzt verstehe ich warum die den verstecken:

Dabei ist es ein schickes Ding und man braucht nur ein Stromkabel einstecken, dann wird aufgeladen. Auf der Homepage wird der Liberty Elektrik nichtmal gelistet - WTF? Nichtmal technische Daten sind im Netz zu finden - wenn da jemand mehr weiss füge ich es gerne hier ein.

Die Lücke hat ein junges Start-Up aus Remagen erkannt und mischt mit dem Kumpan E-Roller den Markt auf:

Die sitzen in der alten Fahrrad-Fabrik von Schauff. Es gibt auch einen kleinen Tretroller im Retrodesign, der immerhin 30 km weit kommt mit einer Ladung.

Der Rest der Elektroszene ist ziemlich chinesisch, jeder Trend wird aufgegriffen und jede kleine Bude ist quasi Vollsortimenter:

Lustige Zeiten, die da anbrechen.

Sehr gut gefallen haben mir diese Roller von Egret:

Nicht unbedingt Leichtgewichte, aber dafür auch solide und stabil. Wären zu schwer um sie lange rumzutragen, aber könnte ich mir optimal im Kofferraum vorstellen. Es gibt auch eine Version mit Luftreifen, damit rollte sich richtig komfortabel.

Ich bin alles kreuz und quer probegefahren - hat mächtig Spaß gemacht und man hatte auch eine weitläufige Teststrecke. Hier ein paar Bilder des lustigen Treibens:

Für die Kinder gab es eine eigene Bahn:

Tolle Spielzeuge sind das - kleine Motorräder mit Elektromotor, leicht und leise - was hätten wir uns damals danach die Finger geleckt.

Es gab sogar einen Puky-Stand!

Design-mässig pendelt sich das alles gerade erst so ein:

Das größte Problem sind wohl die voluminösen Batterien und das schwere Gewicht. Da muss man bei der Optik - noch! - Abstriche machen:

Ansonsten war das natürlich in erster Linie eine Motorradmesse - mit jeder Menge Neuigkeiten. Zum Beispiel die neue Prima 6S:

OK - Spaß - das Ding sah übel aus - da ist jede Gebrauchte besser. Wollte ich gar nicht näher rangehen.

Im Gegensatz zur neuen Fireblade, der kann man einiges zutrauen:

Ich bin auf den Naked Ableger gespannt - als Hornetfahrer ist das wohl auch meine Pflicht. Aber bisher noch keine Infos dazu.

Die kleine MXS 125 war auch da - das wäre doch schon perfekt als Elektroflitzer:

Stattdessen: Automatikgetriebe! Wusste ich gar nicht:

Gibt es auch für die neue Africa Twin - man hat zwei Schalter am linken Lenker für rauf und runter. Kostet etwa 1.000€ mehr und wiegt 10kg. Gibt es bei Honda für einige Modelle und 2016 zum ersten Mal mit über 50% Take Rate bei den Modellen wo es angeboten wird. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe - auf dem Bild sieht man die Gänge für die blaue Kupplung und die anderen sind für die rote Kupplung.

Was für ein Aufwand, aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal.

Bei KTM gab es natürlich den MotoGP Renner zu sehen:

Was freue ich mich auf 2017!

Die KTM sieht noch nicht so filigran aus wie die Konkurrenz, man merkt, dass sie erstmal die Basics hinbekommen wollen. Ich drücke die Daumen, zumal KTM auch als einzige auf eine Stahlrahmen-Konstruktion setzen.

Rossi’s Bike war natürlich auch - mehrmals - vertreten:

Des Doktor´s Anker:

Das ist die 2015er Version am Yamaha Stand.

Bei Gilles Tooling stand die 2016er Version und die Details sind immer wieder faszinierend:

Das ist kein Showbike, hier die Rahmennummer:

Und steht einfach so in der Ecke rum:

Das war lustig, weil die Leute das Bike kaum beachtet haben. Als ich aber angefangen habe ein paar Details zu fotografieren, haben sie genauer geguckt und realisiert was da gerade vor ihnen steht.

Die Firma Gilles ist aber auch interessant, machen z.B. solche Kunstwerke:

Oder dieses Frästeil - extra als Hingucker:

Das war mal ein 11 kg Alublock.

Bei Ducati gab es diesen Scrambler, finde ich ganz nett:

Wäre doch was für die Stadt.

Ebenfalls Ducati - 205 PS! Da wäre mancher froh die im Auto zu haben:

Und man sieht schon rein optisch, dass das was kann:

Diese Naked bei Kawa fährt in einer französischen Rennserie - sieht spassig aus:

Die Aufklebescheinwerfer der Superbikes:

Kein Showbike, sondern frisch von der Rennstrecke. Inklusive aufgelösten Aufklebern vom Vorbeitanken:

Sagte ich schon, dass ich solche Details liebe?

Und jetzt schaut Euch mal im Vergleich Toni Mang´s 350er von 1979 an:

So sind die sich damals um die Ohren gefahren!

Ungefederte Massen waren auch noch nicht erfunden:

Held hatte die Kawa ausgestellt und weil es kälter wird, habe ich mich nach Handschuhen umgesehen. Dieses Modell ist echt clever:

Ist es kalt, dann geht man in den vorderen Bereich und hat einen Goretex Innenhandschuh. Bei warmem Wetter geht man unten rein und hat wieder einen dünnen Handschuh mit super Gefühl für den Gasgriff:

Leider etwas teuer - aber was muss das muss. Schön auch, das man bei Held alle Modelle in allen Größen angekarrt hat - man konnte schön ausprobieren und vergleichen.

Die neue Kreidler. Die neue Kreidler?

Dieses Transformer-Design geht mir mächtig auf die Nüsse:

Auf dem Trip sind irgendwie alle, aber mit Form-follows-Function hat das nichts mehr zu tun, das ist nur noch Show.

Bei Bell hat es mir dieser Crosshelm angetan:

Die Seitenpolster sind magnetisch befestigt und lassen sich ganz einfach rausnehmen:

Und das Material ist nicht nur sicher, es sorgt auch für gute Belüftung - man meint fast einen Fahrradhelm zu tragen:

Garmin stand auch auf meiner Liste, denn ich wollte mal hören, ob es spannende Neuentwicklungen im Navi-Bereich gibt. Sie hatten einen kleinen Super-Ministand, das war alles:

Und die 4 Leutchen, die von der Firma da waren, waren quasi rund um die Uhr belagert. Neuigkeiten gab es keine, die mir geholfen hätten - hier hinkt die Technik den Kundenwünschen auch noch um einiges hinterher.

Bei Abus habe ich gelernt, dass man auch verschiedene Schlösser mit einem Schlüssel ordern kann:

Und zwar so: man kauft ein Schloss und wenn man später noch eines dazukauft - z.B. ein hochwertiges Fahrradschloss - dann gibt man beim Händler den Code des ersten Schlosses an und bekommt den gleichen Schlüssel auch für das zweite Schloss. Finde ich super - muss ich mal ausprobieren. Das sind die Sachen, die einem sonst keiner erzählt.

Hättet Ihr gedacht, dass diese zierliche Lady neben dem bloggenden Eierkopf:

solche Sachen veranstaltet? Das war lustig, weil ich war dort am Stand von Icon USA und wurde von motoguru erkannt, dem ich auf Instagram folge. Das ist der Kollege mit auf dem Bild. Kleine Welt mal wieder! Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ein paar neue Apps kennengelernt, die ihm in den USA beim navigieren helfen. Werde ich mal hier testen.

Die Stuntfahrer an sich sind schon ein komisches Volk - so oder so ähnlich haben die ihre Hinterradbremsen:

GoPro war auch vertreten und natürlich konnte man das Personal schön mit Fragen löchern. Die neue Hero5 ist wirklich fein mit dem Bildschirm und Touch Display. Nicht besonders leicht, dafür aber schön klein.

Das hier ist GoPro´s 360° Lösung:

Kostet natürlich viereckig, aber da steckt einiges an Knoffhoff drin. Man kann z.B. alle auf einmal aufladen über einen zentralen Stecker und eine Software um die 6 Kameras zusammenzusetzen gibt es auch.

Und dann war da ja auch noch die Drohne Karma:

Bei Liqui Moly wird einem erstmal klar, wieviele verschiedene Produkte es rund um´s Motorrad gibt:

Ziemlich erklärungsbedürftig - besonders im Bereich Additive oder Motorspülung etc.

Diesen Helm habe ich bei Arai gefunden - immer gut, wenn man an der Patina erkennt, dass das garantiert keine Replika ist:

Lang ist es her, heute ist Papa Jos stolz auf Max - wie z.B. zeitgleich in Suzuka.

Solche Reifen gab es bei Polaris zu bestaunen:

Überhaupt eine interessante Firma, denn denen gehört Indian Motorcycles, die bei diesem Guy Martin Stunt eine Hauptrolle spielen. Und die aktuell einen neuen Flat-Tracker vorgestellt haben. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Victory Motorcycles gehört auch zu denen, die haben - abgeleitet von Brammo, die sie aufgekauft haben - einen rattenscharfen Renner für die Isle of Man TT Zero am Start. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Nicht dass ich mich beschweren will, denn zu sehen gab es genug. Eine Weltenbummler Vespa vielleicht?

Oder einen Trialkurs im Außengelände?

Oder einer der seltenen Phototypen?

Großen Zuspruch hat auch der Custom Bereich bekommen, hier waren jede Menge Selbstgebaute unterwegs:

Die meisten waren allerdings 2-Zylinder, komischerweise ist das bei den Umbauern normalerweise der Triebsatz der Wahl:

Es gab auch hier und da einen Reihenvierer, z.B. diese äußerst begrüssenswerte Kombination:

Ebenfalls sehr vernünftig - ein Öhlins Federbein in Elmar Geulen´s Street Magic:

Völlig abgefahren dagegen diese Metallskulpturen - Schrott neu in Szene gesetzt:

Wobei so ein meditierender Buddafrosch aus Altmetall so ziemlich das Schrägste ist, was mir je unter die Augen gekommen ist:

Insgesamt muss man abschließend feststellen, dass die Grenzen zwischen den Fahrzeuggattungen immer mehr verschwimmen. Da wird dann eine KTM kurzerhand zum Quad umgestrickt:

Mein persönliches Messehighlight möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ein ganz ein scharfes Geschoss:

Hört auf den Namen Exeet und die Firma von Sebastian Jornitz ist sogar hier um die Ecke bei Euskirchen. Ich darf da nicht hinfahren … ich darf da nicht hinfahren … ich darf da hinfahren … ich muss da hinfahren! Wie wär´s mit einer Variante mit Elektromotor?

Entweder schließt sich dann der Kreis - oder ich werde hochkant aus der Halle getreten.

Falls Euer Bedarf an Intermot-Eindrücken noch nicht gedeckt ist, schöne Blogger-Reportagen gibt es auch bei kraftrad.com, motofire.com, Gasgriff Salat und Griesgram 999.

Intermot | Elektro | Mikebericht | Elmoto | Piaggio | Kumpan | Egret | Gilles | Held | Bell | Abus | GoPro | Polaris | Indian | Exeed |


Freitag, 09. September 2016

Miketest: Focus RS auf Alpentour.

Ursprünglich wollte ich mit dem Motorrad in die Alpen fahren. Hab ich lange nicht mehr gemacht und nachdem inzwischen die 900er Hornet zum Fuhrpark gehört, stand dem nichts mehr im Wege.

Urlaub war genehmigt, Cheffin zuhause hat auch approved … doch dann kam mir der Gedanke, ob vom Fahrvergnügen so ein Focus RS eigentlich mit einem Motorrad mithalten kann? 350 PS sind doch eine Ansage und die Performance von dem Auto wird auch überall gelobt?

Der Gedanke ließ mich nicht los - also spontan bei der Ford’schen Presseabteilung angefragt. Ich hatte mir wenig Hoffnungen gemacht, das Auto ist doch stark nachgefragt. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als es dann hieß: Mike, gute Nachrichten, Du kannst den RS haben! Wow. Da wurd ich dann doch leicht nervös, aber der Miketest für das Auto ist sowieso Pflichtprogramm, nachdem das mit dem Fiesta ST so gut geklappt hat. Und ja - versprochen - der nächste Miketest wird ein Nicht-Ford!

Ihr wisst inzwischen, dass ich auch regulär bei Ford in Köln 4 Tage die Woche arbeite und man gibt mir die Freiheit meinen bloggenden Abenteuern freien Lauf zu lassen. Dass sich Ford’s und meine Themen zunehmend stärker überschneiden ergibt für mich völlig neue Möglichkeiten - Le Mans zum Beispiel. Aber auch als der RS zum ersten Mal vorgestellt wurde, das war nämlich auch in Köln - und ich mittendrin.

Kurz antesten konnte ich den Wagen auch schonmal, aber die bevorstehenden 10 Tage waren natürlich ein komplett anderes Kaliber.

Nach der Übergabe zuhause angekommen war die Familie natürlich neugierig, wie sich so ein Geschoss im Alltag benimmt - für mich eine gute Gelegenheit die Familientauglichkeit zu testen. Nach dem Volltanken - denn ich wollte während der ganzen Zeit akkurat den Verbrauch ermitteln - ging es dann am Samstag mit der kleinen Maus im Auto nach Nürburg zum STRaßenfest:

Allerdings musste ich auch vorsichtig sein, um keine Begehrlichkeiten zu wecken - ist mir nicht gelungen:

Wo wir schonmal da sind - dieses Foto durfte natürlich nicht fehlen:

In Merkenich beim Kinderfest waren wir auch:

… und der Wagen hat alles mit Bravour bestanden! Kurze Beschleunigungseinlagen wurden auf der Rückbank sogar mit Begeisterungsausbrüchen quittiert. Ich frag mich von wem sie DAS wohl hat?

Ausgangsbasis für den RS ist der 5-türige Focus, d.h. er bringt alle praktischen Eigenschaften eines Familienautos mit. Platz, Kofferraum, kompakte Abmessungen - alles im grünen Bereich. Und im Normal Modus gelingt die Tarnung sogar ganz gut - man muß schon Insider sein, um den RS als solchen richtig einzuordnen zu können.

Kofferraum ist ein lustiges Thema, denn wenn man ihn öffnet offenbart sich zwischen Spoiler und Antenne echte Maßarbeit:

Insgesamt gibt es 4 Fahrstufen, wobei ich mich nur in 1 (Normal) und 2 (Krawall, bzw. Sport) aufgehalten habe. 3 (Track) und 4 (Drift) sollte man im Straßenverkehr auch eher meiden:

Tag 1 meiner Tour ging erstmal über die Autobahn, das Tagesziel war das Stilfser Joch. In Füssen war Tankstopp:

… und so langsam wurde es bergiger. Und schlössiger:

Ich wurde dann nochmal eingebremst wegen Almabtrieb - sowas kann dauern. Also Pause gemacht und Mals im Vinschgau angeschaut.

Hat mich ein bisschen an Nürburg erinnert, alles voll Pokale:

… Vollgastiere …

… und Profimaterial:

Eine sehr schöne Gegend - gar keine Frage:

Dann ging es weiter, denn ich hatte ja noch was vor und um 19:30 - pünktlich zum Sonnenuntergang - war ich dann vor Ort: am Stilfser Joch.

Es gab kaum Verkehr und mein Herz machte Luftsprünge, als wir endlich Serpentinen jagen durften.

So ein Rheinländer wie ich ist natürlich schwer beeindruckt, wenn die Berge sich mächtig auftürmen - herrlich.

Inzwischen war ich aber auch durch von der Autobahnfahrt - es wurde Zeit sich eine Unterkunft zu suchen. Dank booking.com ging das überraschend gut und ich habe in Sulden einen echten Geheimtipp gefunden: das Hotel Nives - volle Punktzahl:

Das Hotel Nives in Sulden - sehr empfehlenswert! (CLICK for High Res.)

Also wenn Ihr mal in der Nähe seid: das Haus ist 4 Jahre alt, sehr großzügig mit großen Fensterflächen und geräumigen Zimmern und auffallend gut durchdacht.

Die Aussicht vom Balkon:

Die Aussicht vom Balkon des Hotel Nives in Sulden - traumhaft. (CLICK for High Res.)

Ich war natürlich neugierig und es stellt sich heraus, dass der Besitzer Architekt ist - das macht Sinn. Die Preise sind günstig und das Ambiente modern, aber gemütlich.

Ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt 2 Tage zu bleiben, aber ich wollte ja Meter machen - also weiter.

Stilfser Joch komplett war angesagt und die Straße ist natürlich der Hammer. Vor langer Zeit bin ich sogar mal mit dem Rad hoch - nonstop. Würde ich heute nicht mehr schaffen:

Ursprünglich dachte ich, dass das mit dem RS eine Riesengaudi wird, aber war dann doch nicht so. Stellt sich nämlich raus, dass der Lenkanschlag ziemlich begrenzt ist, sodaß man in den engen Kehren entweder zum Ausholer mutiert oder behäbig wie ein Schwertransporter um die Kurven zirkeln muss. Ken Block hätte da weniger Probleme, aber das hab ich mir natürlich gespart. Wobei der respekteinflößende Abgrund auch nicht ganz unschuldig war.

Das war der erste Dämpfer für mein Motorrad vs. RS Experiment, obwohl das mit dem Motorrad natürlich auch mächtig eng ist. Die Autos heutzutage werden aber auch immer breiter, jeder ist mit SUV oder Camper unterwegs - da passt man bei Gegenverkehr kaum noch aneinander vorbei.

Egal - ich war dann oben - und da war vielleicht was los:

Die Radfahrer haben natürlich meinen größten Respekt. Eine schöne Überraschung gab es in der Herberge:

Hier sind wir richtig.

Bei der Suche nach meiner nächsten Unterkunft habe ich dann festgestellt, dass man sich sogar im Refugio einquartieren kann:

Aber den Gedanken habe ich nicht weiter verfolgt.

Nachdem das Stilfser Joch standesgemäß Nfiziert war:

… und der RS passend abgelichtet:

… musste ich wieder aufbrechen. Die Einheimischen fahren übrigens wenig überraschend entweder Defender oder Teneré:

Auf der anderen Seite ging es dann wieder runter und man sollte immer etwas Bremsreserve einbauen:

Was mich auch etwas überrascht hatte, was das hohe Verkehrsaufkommen auf den Pässen:

Überholen ist mit dem Auto ziemlich schwierig, obwohl es dem RS überhaupt nicht an Leistung oder Drehmoment mangelt.

Trotzdem habe ich alles an Pässen mitgenommen, was mir in den Weg kam und da waren einige traumhafte Straßen dabei.

Und wie fährt sich der RS so?

Hier die Antwort als Video:

youtu.be/cU3Jw7fA710

Der Motor ist echt eine Wucht. Das ist jetzt keine Übertreibung, aber es ist von der Beschleunigung her ziemlich egal, ob man berghoch oder bergrunter fährt, so bärig drückt das an. Und bei kleinen Autos mit großem Motor rennt man bei mir ja offene Türen ein. Und dann kann ich auch gut mit Abstrichen leben: die Schaltwege sind etwas lang - Focus halt - und der Schalthebel sitzt komfortabel, aber unsportlich. Das Auto ist innen superleise, dadurch hört man mit empfindlichem Gehört (= also ich) jedes Klappern. Und davon gibt es, dank sportlichem Fahrwerk, einiges.

Das war’s dann aber schon - trotz meiner 2 Meter passe ich super rein und fühle mich wohl. Die heutzutage serienmäßigen Gimmicks sind nicht so mein Fall, ich kann noch alleine Licht einschalten oder den Scheibenwischer bedienen. Aber das ist der Tribut an das Großserienprodukt - im Inneren ist außer Lenkrad, Sitzen, usw. Focus angesagt. Und da die Golf-Liga hart umkämpft ist, ist die Serienausstattung mächtig.

Aber bei dem Wagen geht es ja erstmal um’s Fahren und hier noch ungekürzt die Abfahrt vom schönen Penser Joch - erst im Normal, dann später im Sport-Modus - um beides mal im Vergleich zu sehen:

youtu.be/_ab1_AuJ2jk

Das Penser Joch kann ich übrigens sehr empfehl’N:

Eine flüssige Straße mit wenig Verkehr auf beiden Seiten des Berges, so wünscht man sich das. Der Grund ist wohl die außen rum gehende Bundesstraße, die vom normalen Verkehr gewählt wird. Laut Café-Betreiber gibt es aber auch Ausnahmen, es verirren sich schonmal polnische LKW-Fahrer, die im Navi kürzeste Route eingeben. Gewagter Ansatz in den Alpen!

Nachdem wir über das Hotel von Tag 2 besser nicht reden, wurde meine nächste Unterkunft wieder ein Volltreffer:

Das private Apartmenthaus Residence Reißenschuh in Sterzing. Liebevoll eingerichtete und geräumige Appartments, genau das Richtige für den Mike mit seinem ganzen Technikprüll, der wieder aufgeladen werden will. Und natürlich schnelles WLAN - gaaanz wichtig! Wieder volle Punktzahl, es gibt eine tolle Pizzaria direkt um die Ecke und damit alles zusammen noch ein echter Geheimtipp sowohl für Motorrad- als auch Skifahrer.

Ich hatte mir vorgenommen den Miketest schon im Netz zu haben, bevor ich zuhause ankomme. Und es klappt, denn aktuell sitze ich noch in Sterzing in Südtirol und habe mir Jaufenpass und Timmelsjoch für das Schlussfinale aufgehoben.

Wenn ich daran denke, dass ich den RS Schlüssel am Montag wieder abgeben darf, werde ich schon etwas traurig. Ich glaube wir zwei könnten - besonders hier in Südtirol - ein paar schöne Monate verbringen.

Am meisten beeindruckt mich der Motor: was für ein Kraftpaket. Kann alles: mächtig Kraft von unten raus, richtig Biss in der Mitte und scheut sich auch nicht vor Drehzahl. Die Bremsen sind standfest und kernig, Sound und Fahrwerk gierig und der Allradantrieb rundet das Paket so richtig schön ab: keine Gripprobleme am Kurvenausgang und super Traktion auch bei schlechtem Wetter. Würde ich gerne mal im Schnee ausprobieren! Das clevere Torque-Vectoring, dass einen immer von hinten außen in die Kurven schiebt, macht den Wagen umheimlich schnell.

Der Spritverbrauch hielt sich trotz Attackemodus noch in Grenzen: über 15 Liter bin ich nicht gekommen, aber auch nicht unter 11 Liter. Insgesamt sind es für die genau 1.501 km, die ich bisher gefahren bin mit Volltanken, ebenso genau 197,3 Liter gewesen - also im Schnitt 13,2 Liter. Kann man gut mit leben, vor allem weil ich immer alles rausgeholt habe, was ging.

Aber ich bin dem Auto auch mit Respekt begegnet, denn man wird ganz schnell ganz schnell. In den Händen eines kundigen Fahrers wird die Kombination mit Sicherheit zu einer ernstzunehmenden Waffe. Da werden sich Fahrer mit x-fach teureren Autos auf die ein oder andere Demütigung gefasst machen müssen.

Falls Ihr jetzt Lust auf den RS bekommen habt, es würde mich nicht wundern. Aber Lieferzeiten sind wohl sooo lang, dass man fast von ausverkauft sprechen kann. Hat wohl bei Ford - außer beim Entwicklerteam - keiner damit gerechnet, dass das so ein Kracher wird. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Konkurrenz reagieren wird: gibt es weitere Modelle mit Drift-Modus? Allrad und Torque-Vectoring? Unter 40k €?

Spannende Zeiten, die da auf uns zukommen!

FocusRS | Miketest | Mikebericht | alpNtour |


Montag, 29. August 2016

Noch weitere 5 Jahre: Erftlandring Kartbahn in Kerpen Manheim.

Am Freitag bin ich mit Kai nochmal nach Manheim, um sein Schalterkart zu zünden.

War nicht viel los, muss an dem guten Wetter gelegen haben?

Wir haben zwar auch geschwitzt, aber dann muss man halt mehr trinken.

Das Kart hatte jedenfalls mehr Qualm als wir:

… da musste sogar der Zahnriemen für die Wasserpumpe die Waffen strecken:

Aber das ist das Gute in Manheim: der Shop hat alles vorrätig. (Nur leider baut sich die Achse nicht von selber aus.)

Aber es gibt noch eine gute Nachricht: die Bahn bleibt uns bis 2021 erhalten. So jedenfalls der aktuelle Stand, der sich gefühlt stündlich ändert. Aber nehmen wir das erstmal so hin und freuen uns, noch ein paar Runden auf der kultigen Bahn drehen zu dürfen.

Das ist sogar mir gelungen:

Aber für die Rundenzeiten war der Krawallkai zuständig - eh klar:

Erftlandring | Manheim | Kart |


Samstag, 20. August 2016

Erstes ZO832-Treffen heute in Nürburg.

Ich wusste selber nicht, was passieren wird, aber es sind tatsächlich 8 x ZO832 zusammengekommen.

Auf dem Foto fehlt noch einer aus WO, die anderen sind aus MYK, OS, E, LM, K, DAU und LDK.

Da waren teilweise also richtig weite Anfahrten dabei. Aber hat sich gelohnt, Wetter war top und das Ganze wurde um 15:20 auch noch gründlich vom VLN-Sound untermalt.

Die Leute, die zufällig vorbeigekommen sind, konnten mit dieser seltsamen Ansammlung an normalen Autos nicht viel anfangen - tja, echter Insider, sogar mitten in Nürburg. Ron kam zufällig vorbei auf seiner MTB-Runde und musste auch erstmal überlegen.

Marv’s 3er aus DAU war noch der schnittigste von allen.

Ein Präsent gab es auch für den Mike:

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

Der ist mal richtig alt - wer erinnert sich noch an die Zeit, als die verkauft wurden?

Und ein paar schöne, alte Aufkleber - das geht bei mir immer!

Nette Leute, Benzingespräche, ein Bierchen dazu und der passende Tisch kam auch aus einem Kofferraum:

Nächstes Jahr fällt der 20.8. auf einen Sonntag - das hört sich doch nach Familienfest an. Der Spielplatz von Nürburg liegt auch direkt in Rufweite und zum Hatzenbach könnte man auch noch rüberwandern zum Touris-Gucken. Deal!?

ZO832 | Nürburg |


Sonntag, 31. Juli 2016

Mikebericht: WEC 6h-Rennen Nürburgring.

Nach Spa und Le Mans durfte ich natürlich auch am Ring nicht fehlen, als die Langstrecke dort Station machte. Durch die Eifel Rallye musste ich mir die Zeitplanung etwas straffer gestalten - das hatte ich auch noch nie, dass ich an 1 Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen akkreditiert bin. Na, wollen wir uns mal nicht beschweren.

Die Fotos, die ich mitgebracht habe, könnt Ihr alle wieder durch Anklicken vergrößern.

Bei der WEC ist das immer so, dass man nur dann an der Strecke fotografieren darf, wenn man beim Fotografen-Briefing dabei war. Davon gab’s am Sonntag nur eins - und zwar um 8:30. Inklusive der Stunde Fahrzeit von Köln aus war ich also für einen Sonntag schon früh auf den Beinen.

Jeff Carter ist der Presse-Delegierte und auch wenn seine Einweisungen keine besonderen Neuigkeiten enthalten, so ist er doch immer sehr kurzweilig:

Eigentlich ist das auch in Ordnung so die Fotografen auf Spur zu bringen, für die Fahrer gibt es ja auch bei jedem Rennen ein Drivers Briefing.

Danach habe ich mir dann mal den Gridwalk angeschaut - das war ganz schön busy:

Wobei sich bei so mancher Tochter die Begeisterung doch eher in Grenzen hielt - im Vergleich zu den Vätern:

Das Ganze nennt sich zwar Autogrammstunde, aber heutzutage werden die Promis per Selfie erlegt:

Die Aktiven haben sich trotzdem die Finger wundgeschrieben:

Wenn man so durch die Boxengasse schlendert mit allem ihrem Prunk und Protz, dann fällt die Unterkunft der Feuerwehr durch ihre Bescheidenheit auf:

Hier ist Drew Gibson im Einsatz - seine Fotos finden sich hier und das Resultat meines Making-Off ist das hier:

Aber so richtig groß wurde das Gedränge bei Porsche:

Das war sogar so heftig, dass 2 Absperrzonen eingerichtet wurden: eine Gasse für die Autogrammjäger und eine um Fotos zu machen:

Das ist Strecki:

Er hat mir vor Jahren mal im Gegenzug für N-Aufkleber einen schicken Schlüsselanhänger geschenkt (Paracord selbstgemacht). Der mir so gut gefallen hat, dass er inzwischen zum Motorradschlüssel aufgestiegen ist. Ich wollte mich immer mal extra bedanken, aber wie das so ist mit Snailmail, man weiß nicht mehr, wer einem was geschickt hat. Da war ich sehr froh, dass er mich angequatscht hat … “Ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst …”. Und wie ich mich erinnere! Vielen Dank nochmal :)

Und weil die kleine Welt klein ist, kennt er den Typen, dessen Auto ich am Freitag vorher hier erwischt habe (Stephan Süsens, krasses Projekt!).

Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut den Strecki mal kennengelernt zu haben, das lag mir nämlich schon lange auf der Seele. Quasi jedesmal, wenn ich das Motorrad gezündet habe.

Ein anderer Kämpfer, über den ich mich immer freue, wenn ich die WEC besuche, ist Pierre Kaffer:

Immer fokussiert und leicht kantig - sehr angenehm im Vergleich zu den weichgespülten Werksfahrern. Obwohl man sagen muss, dass es bei der WEC noch geht - bei anderen Serien sind die Maulkörbe größer. Schade für Pierre, das sein Team ByColles im Rennen leider ausgefallen ist.

Das ist das Alpine Straßenauto, dass es bis zur Marktreife schaffen soll:

Porsche ist jetzt im 5.Stock im TÜV Tower untergebracht - dort war vorher BMW. Die VIPs dort werden ordentlich verwöhnt, selbst Mark Webber gibt sich die Ehre:

Dann wurde es aber Zeit für mich, die Startaufstellung unsicher zu machen - es sind zwar nur 20 Minuten, aber man trifft immer ein paar Gesichter und allen ist die Anspannung anzumerken. Die Tribünen bei Start und Ziel sind zu diesem Zeitpunkt auch randvoll mit Zuschauern - dazu das gute Wetter - alles perfekt.

Audi Sport und Marcel Fässler:

René Rast:

Dominik Kraihamer:

Und hier noch ein paar mehr Schnappschüsse aus der Startaufstellung:

Es war auch schön Roelant de Waard und Wolfgang Kopplin wiederzusehen - das letzte Mal hatten wir uns in Le Mans getroffen:

Wolfgang hat sich dann die Kamera geschnappt und auch für mich ein Erinnerungsbild geschossen:

Mark Lieb hatte ich mal nach seiner Le Mans Rolex gefragt, aber die hat er zu Hause gelassen - käm’ wohl nicht zu gut an beim Sponsor Chopard:

Die Tribünen pickepackevoll:

… aber hier ist noch ein Platz frei!

Na? Erkannt?

Doch dann ging es los - Einführungsrunde und fliegender Start.

Die Fotofenster der ersten Kurve waren zum ersten Mal limitiert, nur 16 Leute bekamen Zugang. Aber nur für die ersten 3 Runden - also für die Startbilder.

Für mich war das jetzt kein Drama - ich habe mich innerhalb der Arena aufgehalten - dort hat man viele Möglichkeiten und entsprechend habe ich mich ausgetobt. Wieder einmal mit der zierlichen 100D und dem Kit-Teleobjektiv, allerdings diesmal was das 16–35 L Objektiv als Weitwinkel mit dabei.

Aber trotzdem: der Preis für die kleinste Kamera geht wieder mal an mich!

Die Action auf der Strecke war gut und dank Ringradio war ich auch gut informiert mit Olli und Lars auf dem Ohr. Die beiden haben einen Super Job gemacht - vor allem weil die WEC ja nur einmal im Jahr vor Ort ist.

Hier ein paar Eindrücke von der Strecke:

Zurück im Fahrerlager habe ich auch die Rennleitung gefunden - damit keiner zu schnell fährt:

Vom Boxendach kann man auch ganz gut Fotos machen, wobei der Ausschuss bei 1/40s entsprechend hoch ist:

Es gab noch eine Karte zuviel für den Sp(i)rit of Le Mans Club - die gehen normalerweise für 700 Tacken über die Theke:

Da habe ich dann auch Pierre Fillon - den ACO Präsidenten - beim Pokémonspielen erwischt:

Roelant de Waard war wieder voll in seinem Element. An der Rennstrecke fühlt sich der VP von Ford Europa richtig wohl, denn privat setzt er einen Radical RXC Turbo ein in der Supercar Challenge. Der wird befeuert von einem 3,7L V6 Ford-Motor - na das passt ja. Eine GSX-R 1100 hatte er früher übrigens auch - guter Mann.

Die Gewinner der GT AM:

Was DER Kinderkram soll, erschließt sich mir allerdings nicht ganz - Richter-Lindner-Style vom Feinsten:

Dafür habe ich den FWD Porsche gefunden, der mir auch schon in Le Mans über den Weg gelaufen ist:

Nach dem Rennen werden die Autos teilweise noch einmal gründlichst untersucht - und zwar nicht erst, wenn ein Mitstreiter Protest einlegt, sondern generell. Also so, wie man es normalerweise auch erwarten würde:

Ich bin dann noch um die Autos rumgeschlichen - auch im Parc Fermé - und habe ein paar Details der geschundenen Kämpfer eingesammelt:

Das wird jetzt eine Weile dauern, bis wir die WEC in Europa wiedersehen, denn den Rest der Saison geht es nach Mexiko, USA, Japan, China und Bahrain. Der ACO sorgt jedoch immer für einen guten Livestream und über die offizielle App lässt sich das prima zuhause am TV anschauen. Vor Ort ist es ja immer schwierig alle Details gut mitzubekommen. Von daher freue ich mich auch schon auf das ein oder andere Rennen von zuhause.

FIAWEC | Mikebericht |


Montag, 30. Mai 2016

N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

Ob altes Fahrerlager …

… neues Fahrerlager …

… Auffahrt Nordschleife …

… oder Nordschleife an sich:

Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

(1/60, 55mm)

(1/40, 55mm)

Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

… aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

… oder ein beheizten Swimmingpool:

… ein Bett in Mercedes-Style …

… das auch durchaus burnoutfähig war:

… oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

Hier bin ich richtig!

Bei den Kollegen:

… war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

Der Weg jedenfalls war komfortabel:

… und die Ausblicke sehenswert:

(1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

(1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

(1/60, 233 mm)

(1/60, 250 mm)

Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

Wobei gering natürlich relativ ist.

Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

… diskutieren:

… oder chillen:

Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

(1/100, 250 mm)

Auch das Brünnchen übersichtlich:

… und dünn besiedelt:

Moment mal:

N Fan Zone! Wie originell!

Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

(1/100, 18 mm)

MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

… und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

(1/160, 200 mm)

… muss ich mir mal merken:

(auch 1/160, 200 mm)

In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

(1/250, 163 mm)

(1/60, 183 mm)

(1/60, 113 mm)

(1/60, 100 mm)

In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

(1/125, 18 mm)

(1/60, 18 mm)

Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

… hatten diese Drohne im Einsatz:

Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

Es gab auch bauliche Veränderungen:

Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

… und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

(1/125, 183 mm)

Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

… wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

… und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

So sieht das Tor am Eingang aus:

Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

… während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

Das Auto macht einen guten Eindruck:

Manche Probleme lösen sich von alleine:

… und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

Der Calibra macht es sich bequem:

… inklusive Save The Ring auf dem Dach:

Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

… was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

Mein N bin dann doch noch losgeworden:

… wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

Ich bin dann mal zur T13:

Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

Hat sich gelohnt:

Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

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Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

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Montag, 09. Mai 2016

FIAWEC Spa 6h renn.tv Fotoauswahl.

Was für ein Rennen - super Wetter noch dazu - hier meine Top 24 Fotoauswahl. Klick auf’s Bild für die 1920er Version - oder Besuch bei facebook.com/renntv.

FIAWEC | Spa6h | Fotoauswahl


Freitag, 29. April 2016

FIAWEC Spa 6h Essential Links.

Nächstes Wochenende steht Spa auf dem Programm und ich freue mich wieder als Fotograf akkreditiert worden zu sein. Das 6h-Rennen hat sich für mich zu einem persönlichen Highlight entwickelt: gut zu erreichen (1,5h von Köln), weitläufige Naturstrecke mit vielen verschiedenen Perspektiven, entspannte Atmosphäre rund um die Strecke, mit Eau Rouge die geilste Kurve überhaupt (310 km/h gerade so flat im LMP1!) und natürlich nicht zu vergessen: leckere belgische Pommes.

Das Rennen findet traditionell Samstags statt, Start ist um 14:30 und Zieleinlauf um 20:30.

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Mittwoch, 03. Juni 2015

Sternfahrt zu Rock am Ring ... nach Mendig.

Eigentlich ein Anblick wie immer - heute waren richtig viele RAR’ler in Köln unterwegs. Die hier kreuzten zufällig meinen Nachhauseweg:

Nur dass sie diesmal nach Mendig fahren, statt an den Ring abzubiegen.

Das arrogante Getöse, dass man für Rock am Ring in erster Linie den Ring braucht, tönt mir noch in den Ohren. Jetzt ist Mendig ausverkauft und der Ring steht mit leeren Händen da - das muss man erstmal hinbekommen!

Nur weil ein paar Leute meinten, sie müssten ihren Hals noch voller bekommen.

Für die Rockfans freut es mich - das wird eine große Party mit tollem Wetter!

Die Sendezeiten bei EinsPlus sind auch mega - da wird sogar das N24h blass: Livestream Fr/Sa/So ab 18h bis Konzertende - kann man sich doch gut merken.

RockAmRing | Mendig | EinsPlus |


Sonntag, 10. Mai 2015

Für mich fällt das 24h-Rennen dieses Jahr aus.

Das hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das mal sage / schreibe. Das Rennen war für mich immer der Jahresmittelpunkt - so wie für normale Leute Weihnachten. Nach dem Rennen war vor dem Rennen und ich habe regelmäßig die Tage gezählt, bis es wieder losgeht.

Kaum vorstellbar, aber die ersten Rennbesuche liegen soweit in der Vergangenheit, da hatte ich sogar noch Haare!

Mit 16 ging der erste Ausflug mit der 50er in die Eifel - das ist jetzt über 30 Jahre her. Dann kam die glorreiche Zeit des Audi 200, der von uns zum ersten Mal 1994 an den Start geschoben wurde.

Seitdem hat sich viel verändert - leider hauptsächlich zum Schlechten. Das, was für mich persönlich die große Anziehungskraft damals ausgemacht hat, ist nur noch als Überbleibsel vorhanden - manchmal sogar nur noch aus Überlieferungen.

Mir fallen so Begriffe ein wie: Fairness, Sportsgeist, Kameradschaft, Ursprünglichkeit, Herausforderung, Erfindungsgeist, Purismus, Rennsport mit Herzblut und dem gewissen Extra, das die Nordschleife in ihrer weltweiten Alleinstellung so besonders und anspruchsvoll gemacht hat.

Leider bin ich nie in den Genuss gekommen, auf der Nordschleife Rennen zu fahren - das letzte Motorradrennen war 1994 und damit vor meiner eigenen aktiven Zeit. Die VLN zu verfolgen war für mich als nicht-mehr-Aktiver die beste Möglichkeit, so hautnah wie möglich dabei zu sein. Und ich habe keine Gelegenheit ausgelassen - seit über 20 Jahren.

Im vergangenen Jahr habe ich das Rennen verfolgt und viel Spaß gehabt - siehe Mikebericht - um mich danach komplett in den Haus(um)bau zu stürzen. Dadurch war ich quasi gezwungen die Dinge mit Abstand zu betrachten.

Natürlich gibt es immer Sachzwänge und besondere Umstände zu berücksichtigen - aber spätestens, wenn Probleme Handlungen erfordern erlauben die Ergebnisse deutliche Rückschlüsse auf die Intention der Handelnden.

Was früher einmal durch den sportlichen Ehrgeiz begründet war, reduziert sich heute immer mehr auf ein Geschäft. Oder Neudeutsch: den Business Case.

Die Teams - die Fahrer - die Hersteller - alle scheinen nur noch ein Ziel zu verfolgen: Geld zu verdienen.

Das klingt erst einmal paradox, denn normalerweise ist besonders der Motorsport dafür bekannt Geld zu verbrennen. Und das nicht zu knapp.

Aber die Gemengelage aus GT3 und deren Vermarktung lässt die eigenartige Situation entstehen, dass es auf einmal einen Markt gibt, für den es sich lohnt, Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Auf die GT3 Problematik an sich bin ich ja schon vor 4 Wochen detailiert eingegangen.

Die vergangenen Jahre haben den Ring, seinen Mythos und die Region in einem mächtigen Strudel immer weiter in die Tiefe gezogen. Ihr wisst was ich meine, das beck°werk wird den kommenden Generationen als mahnender Koloss für durchgeknallte Politiker erhalten bleiben.

Parallel dazu hat aber auch in der Sportlerszene ein Wandel stattgefunden: früher sind die Rennfahrer angetreten, weil sie die Herausfoderung liebten - heute geht es immer mehr um den pünktlichen Gehaltsscheck.

Dazu kommt, dass die Fahrzeuge größtenteils nur noch aus Kaufautos bestehen, denn die überwiegende Anzahl des Starterfeldes setzt sich aus GT3 und Cup Fahrzeugen zusammen. Die nicht verändert werden dürfen.

Und jetzt kommt das Wort, auf das alle schon warten: Tempolimit. Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass die Fahrer, die so große Stücke auf sich halten, diese Demütigung einfach über sich ergehen lassen.

Protest dagegen kann man an einer Hand abzählen - alle fügen sich unkritisch dem Schicksal, weil das so von ihren Geldgebern erwartet wird.

Werksfahrer verkommen zu beliebig austauschbaren Arbeitnehmern, die sich kritikfrei durch die Mikrofone aalen.

Das erinnert mich an die Gleichgültigkeit, mit der die Entscheidungen zur Erlebnisregion und deren Bau kommentiert wurde: keine Kritik - kein Widerstand, stumpfsinniges Hinnehmen hirnrissiger Entscheidungen - die Erwartungen des Arbeitgebers stehen an erster Stelle und dann kommt erstmal lange nichts. Vor allem keine eigene Meinung.

Dem Langstreckensport wird die Seele genommen und alle finden es super. Was für eine Enttäuschung.

Stellt Euch mal vor, in einem anderen Sport gäbe es diese Situation: alle 5 Minuten eine kurze Pause. Im Radsport z.B. die Beine hängen lassen - das gesamte Feld neutralisiert. Die würden doch - zu Recht - ziemlich ausgelacht werden.

Früher wurden im N-Forum die ehrlichen Rennberichte aus erster Hand geteilt - heute gibt es kaum noch ein Team ohne ‘Pressesprecher’ - egal wie klein das Team ist. Dort werden weichgespülte Presseberichte produziert - einer erfolgreicher als der andere mit gefühlt Dutzenden von Gesamtsiegern pro Rennen.

Und macht Euch bitte nichts vor: auch die Zuschauer sind längst nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Aus der VLN-Familie, die durch dick und dünn geht ist nur noch eine Kulisse geworden, mit deren Hilfe man in den Vorständen die neuen Programme durchdrücken kann.

Die Klimmzüge, mit denen beim 24h-Rennen irgendwie 200.000 Zuschauer zusammengerechnet werden, sind längst allen bekannt und trotzdem werden sie von den Marketingabteilungen wieder rausposaunt werden, weil große Zahlen immer toll klingen. Dass bei dem Rennen tatsächlich nicht mehr Zuschauer vor Ort sind, als bei jedem x-beliebigen Bundesligaspiel, wird von niemandem hinterfragt.

Für mich jedenfalls ist mit dem Tempolimit das Fass übergelaufen, das in den letzten Jahren stetig gefüllt wurde. Wenn man gefühlt etwas schon immer gemacht hat, heißt das nicht, dass es nicht auch einmal auf den Prüfstein gestellt wird.

Der Bogen wurde - quasi mit Ansage - überspannt. Die sogenannten Sicherheitsmaßnahmen, die in erster Linie das Ziel haben, das Rennen auf Biegen und Brechen durchführen zu können, haben meiner Meinung nach das Unfallrisiko sogar noch weiter erhöht.

Der typische GT3 Nordschleifenunfall - das Disaster waiting to happen - ist meiner Meinung nach ein anderer, als der, den wir so tragisch erlebt haben.

Aufgrund der künstlich zusammengestauchten Leistungsdichte werden höhere Risiken in Kauf genommen, um einen kleinen Vorteil zu erkämpfen. Jetzt wird die Döttinger Höhe vom Renngeschehen ausgeklammert, d.h. dort kann man nicht mehr überholen - man kann aber - und das ist das Entscheidende - auch nicht mehr überholt werden.

Vor dem Tempolimit musste man die Aerodynamik so einstellen, dass man auf der langen Geraden nicht zur leichten Beute wird. Das fällt jetzt weg und die GT3 haben große Einstellmöglichkeiten für ihre mächtigen Flügelwerke. Resultat: noch höhere Kurvengeschwindigkeiten, anspruchsvolleres Fahrverhalten und höhere Belastungen für die Reifen. Gepaart mit der hohen Verkehrsdichte, den Herausforderungen bei Nacht und Wetter und teilweise Gentlemanfahrern hinter dem Lenkrad, eine tickende Zeitbombe.

Ich halte es einfach nur für Glück, falls nichts passieren sollte und möchte nicht erleben, dass meine Befürchtung wahr wird. Deren Ursache nur im Geldverdienen Einzelner begründet ist, die ihr Geschäftsmodell nicht aufgeben wollen, bevor zu Ende gemolken ist.

Wenn der Jahreshöhepunkt quasi zum Tiefpunkt wird, dann läuft etwas gewaltig verkehrt. Das ist nicht mehr meine Welt. Da erhalte ich mir lieber die Erinnerung wach an Zeiten, als der Ring und seine Aktiven mich wie ein Monstermagnet in seinen Bann gezogen hat. Widerwillig zum Ring zu fahren, einfach nur weil es immer schon so war, macht nüchtern betrachtet keinen Sinn.

Und damit geht für mich eine Ära zu Ende, die mein Leben bestimmt hat, wie nichts anderes auf der Welt.

Natürlich bin ich nicht glücklich über diese Situation - aber auf der anderen Seite bin ich froh das erkannt zu haben und ohne irgendwelche Abhängigkeiten die Schlüsse ziehe, die ich für richtig halte.

Tags: N24h | Tempolimit | Mikebericht |


Freitag, 22. August 2014

VLN 6 Stunden Rennen steht vor der Tür.

Volles Haus beim 6h-Rennen, 193 Starter gemeldet und der Manta feiert sein 100.Rennen!

Leider kann ich selber nicht dabei sein, das ist besonders schade, weil Freitags auch noch Fahrerlagerfete ist.

Aber die kleine Mia braucht ein Kinderzimmer und so haben wir uns in das Abenteuer Hausrenovierung gestürzt. Falls hier also Türen-, Fenster- oder Trockenbauer unterwegs sind, ich hätte da gerne mal ein Problem und würde mich freuen, wenn ihr euch meldet, falls ihr auf dem Gebiet Connections habt :)

Auch wenn ich selber Ringpause einlege heisst das nicht, dass es hier nicht weitergeht: im Tippspiel gibt es für den Tagessieger wieder ein 24h-Rennen oder Schnitzer-Buch zu gewinnen und ich hoffe im Forum ein paar Fotos zu finden und Eindrücke lesen zu können.

Ich wünsche allen viel Spass und packt warme Regensachen ein! Aber ohne die fährt man ja sowieso nie zum Ring ;)

Tags: Langstrecke | VLN7 | Fahrerlagerfete | Manta |


Freitag, 23. Mai 2014

Mikebericht vom 4.VLN-Lauf.

Was für ein Wetter dieses Jahr am Ring, letztes Wochenende war ganz klar Sonnenbrandgefahr. Und auch richtig was los, so voll hab ich es selten erlebt.

Sowohl in der Boxengasse:

… als auch an der Strecke:

Polizei im Brünnchen? Garnicht nett …

Eifelland & N-Aufkleber - wie will man das noch toppen:

Vielleicht hiermit:

Wer für die 24h noch einen Camper sucht …

… und keine Einwände gegen braunmetallic hat, für den hätte ich diesen Scania im Angebot:

Absolut Brünnchen geeignet, weil 4x4. Könnte ihr danach auch noch gemütlich einmal mit um die Welt fahren. Oder zweimal. Vollgetankt mit frischer Inspektion abholbereit bei Klaus Hünerkopf.

Und mir wurde wieder klar, am Ring gibt es alles:

Und zwar wirklich alles!

Wobei dieses Team ist vielleicht doch ein wenig übertrieben hat - eine Reservekarosse für’s 4-Stunden Rennen?

Dann doch lieber eine frische N-Fektion, die geht bei dem Wetter immer!

So sehen die neuen Helme bei Racing One aus - Sicherheit geht vor!

Doch neben dem ganzen Racing, darf der Komfort nicht zu kurz kommen - schaut Euch mal …

… dieses Kofferraumvolumen an!!

Michael Tischner - hat den neuen Sponsor schon gut verinnerlicht! ;)

Felix Baumgartner ist schwer beeindruckend - weil es sich in Engelsgeduld wirklich mit jedem fotografieren lässt!

Bei Audi natürlich immer großes Aufgebot - Werkseinsatz halt.

In der Startaufstellung …

… sollten dieses Mal die Zuschauer …

… draussen bleiben, was auch einigermassen geklappt hat.

Hab ich direkt mal ausgenutzt, um ein paar schöne Mitzieher zu machen, egal ob Auto …

… oder Reifenstapel!

Hier noch ein Vertreter der interessanten Gattung:

Klaus ist bei Frikadellis - die am Ende 3. wurden! - den Start gefahren. Aber die Reifen waren wohl nix, ist schnell zum Wechsel wieder reingekommen.

Jürgen Alzen - ein echtes Original genauso wie sein Ford GT:

70 Jahre und immer noch schweren Gasfuss …

Harald ‘Nippel’ Grohs - jetzt auf seinem eigenen M235i unterwegs:

Norbert Siedler sorgt für Druck bei Haribo:

… und Nissan fährt einiges auf für die 24h:

Der Preis für die schönste ‘Lackierung’ (ist ja heute alles foliert) geht an dieses Team:

… der Preis für das zerknautschste Auto aber leider auch:

Mein persönliches Highlight war dann im Anschluss in Ringminihausen …

… mal einen kleinen Ausflug im Eichhörnchen machen zu dürfen. Danke Achim - absoluter Oberkracher!

Die Tüpfelchen auf dem i für den schönen VLN-Samstag waren dann die auf OZ Rallye stilecht servierten Pizzas! :)

So ein Ringwochenende ist doch besser als jeder Urlaub - immer wieder!

Mehr Fotos von VLN 4 findet Ihr unter 20832.com/fotos.


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Montag, 16. Dezember 2013

Was bedeutet das eigentlich, wenn der Nürburgring verkauft wird?

Am Samstag ist die große Protest Demo - ab 5 vor 12 im Brünnchen. Sabine Schmitz und Christian Menzel werden unterstützt von vielen Helfern und wehren sich gegen den Verkauf der Nordschleife.

Doch was würde das bedeuten, wenn die Nordschleife verkauft wird?

1. Öffentliches Eigentum wird Privateigentum.

Damit geht es natürlich direkt mal los, was vorher uns allen gehörte, gehört nach dem Verkauf jemand anderem: einer Firma, einem Fonds, einer Privatperson … wer weiß das schon? Erst einmal vollzogen, ist der Kaufvertrag nicht mehr umkehrbar - dabei ist der Ring seit seiner Eröffnung 1927 fest in öffentlicher Hand.

Dazu kommt der Denkmal-Charakter der Rennstrecke, die es so in dieser ursprünglichen und historischen Form nicht ein zweites Mal auf der ganzen Welt gibt. Wenn man die internationale Resonanz verfolgt, dann kann niemand verstehen, wie man als Staat auf die Idee kommen könnte, sich freiwillig davon zu trennen.

2. Gemeinnützig vs privatwirtschaftlich.

Gehen wir der Einfachheit halber mal von einem Verkaufspreis von 100 Mio Euro aus. Die liegen ja nicht so rum, sondern die muß man sich entweder von der Bank leihen oder man setzt sie im Auftrag von Geldgebern ein. Das Investment den Nürburgring zu kaufen steht in Konkurenz zu vielen anderen möglichen Investments, mit 100 Mio Euro lässt sich eine Menge anstellen.

Die Geldgeber - wer immer das auch ist - wollen natürlich was davon haben, daß sie ausgerechnet in den Nürburgringkauf investieren. Hätten ja auch was anderes mit dem Geld machen können, was ordentlich Gewinn abwirft. Also muß eine Rendite her. Setzen wir die mal niedrig an: 5%. Das sind bei 100 Mio Euro satte 5 Mio Euro pro Jahr, die der Ring mehr abwerfen müsste, als er es bisher getan hat. Wir reden hier nicht von Umsatz, sondern von zusätzlichem Gewinn. Wo das Geld herkommt? Entweder steigen die Preise kräftig oder es wird an der Instandhaltung gespart. Gerne auch eine Kombination aus beidem. Die Anlage wird runtergeritten und ausgesaugt. Und niemand kann etwas dagegen machen.

Gemeinwirtschaftlich betrieben muß der Ring überhaupt keinen Gewinn machen, da reicht eine schwarze Null - also kein Minus. So sollten Sportstätten und Denkmäler - zum Wohle des Volkes - auch betrieben werden normalerweise.

3. Landesgesellschaft vs Privatfirma.

Bisher hatte die Nürburgring GmbH die Zügel in der Hand, sie war wie eine Behörde und wurde auch so behandelt. Der Ring liegt in einem hochsensiblen Gemenge aus Lärmschutz und Umweltschutz - kennt Ihr irgendeine andere Rennstrecke, die in einem Naturschutzgebiet (!) liegt?

Als Behörde lässt sich einfacher mit anderen Behörden zusammenarbeiten, als dies je eine Privatfirma könnte. Erst einmal in privater Hand sind die Probleme vorprogrammiert.

4. Zum Wohle der Region vs zum Wohle des Investors.

Manche haben es schon erfolgreich verdrängt, aber die Era Richter/Lindner vom 2.Mai 2010 bis 27.Nov.2012 hat uns einen deutlichen Vorgeschmack darauf gegeben, was ein Privatbesitzer veranstalten wird. Dabei waren die beiden nur Pächter - wie wird ein Besitzer erst der Region den Hahn zudrehen?

Das Monopol der Rennanlage nutzend werden nach und nach die Dienstleistungsangebote, die sich über Generationen und Jahrzehnte am Nürburgring angesiedelt haben, aus eigener Hand angeboten. Dabei muß man noch nicht einmal den Konkurenzkampf über Preis oder Qualität fürchten, man hat die uneingeschränkte Hoheit über die Strecke, alle Kommunikation gebündelt und kann spielend leicht kleine lokale Dienstleister in’s Leere laufen lassen.

5. Touristenfahrten.

Ganz heikles Thema. Ich hör dann immer gerne von den Leuten: “Die Touristenfahrten wird es immer geben, denn die bringen ja richtig Geld ein.” Das mag kurzfristig richtig sein und in den 2,5 Jahren, als die Richter/Lindner NAG möglichst schnell möglichst viel Geld scheffeln wollte hat man auch gesehen, daß der Verkehrsdurchsatz massiv erhöht wurde.

Wenn man das Ganze aber etwas längerfristig betrachtet, dann sind die TF vor allem eins: ein unkalkulierbares Risiko. Nehmt zum Vergleich 20 reiche Sportwagenfahrer, bietet ihnen die Strecke exklusiv mit allem, was ein VIP so braucht - zu Kosten von 5.000 Euro pro Nase. Machen die sofort, das Geld interessiert sie nicht und wer will nicht in Ruhe mit ein paar Kumpels mal die Nordschleife genießen. Das sind schlappe 100.000 Euro an einem Tag - ohne Aufwand - ohne Risiko. Da sehen die TF ganz schön alt aus. Und die vielen Pensionen und Gästezimmer ganz schön leer.

6. Breitensport.

Schon jetzt sind die Streckenmieten aufgrund der kostspieligen Module, die sich die NAG’ler ausgedacht haben und die deren GF Schmidt jetzt weiterführt, kaum noch zu bezahlen. Bodenständiger, bezahlbarer Motorsport ist am Nürburgring kaum noch zu realisieren, die Vereine, die die VLN Veranstaltungen durchführen, sind froh, wenn das Wetter passt - so sehr ist das alles auf Kante genäht.

Ein privater Besitzer - mit den oben beschriebenen Profit-Zwängen - wird unweigerlich weiter an der Preisschraube drehen oder sich weitere neue Zwangsmodule ausdenken, dann fällt’s weniger auf.

7. Die Region.

Noch ein heikles Thema. In den vergangenen acht Jahrzehnten war die Nürburgring-Führung schlau genug, die Region am Geschäft partizipieren zu lassen. Das wurde unter Kafitz zwar grenzwertig ausgeschöpft, aber auch er war schlau genug, daß er genug Krümmel vom Tisch fallen lassen muß, um den Frieden zu wahren.

Wird ein Privatbetreiber auch so weitsichtig agieren? Sobald die Region sich ausgegrenzt fühlt - oder auch Einzelne, deren Lebensplanung auf einmal ganz neue Wege finden muß - werden die sich überlegen, ob man die Lärm- und sonstigen Unannehmlichkeiten weiter ohne zu murren in Kauf nimmt.

Sicher gibt es noch viele weitere Auswirkungen, die ein Nordschleifen-Verkauf mit sich bringt. Ich hab hier einfach mal runtergeschrieben, was mir so spontan eingefallen ist.

Egal, wie man es dreht und wendet: der Nürburgring - und damit meine ich die Rennstrecken - muß in öffentlicher Hand bleiben und dem Gemeinwohl dienen.

Wir sehen uns am Samstag im Brünnchen!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Insolvenz | NordschleifeNotForSale


Sonntag, 15. Dezember 2013

Updates auf der Wetterseite.

Zugefügt auf 20832.com/wetter:

die E-Unit Webcam ist über den Winter wieder am Start:

Und mit yr.no gibt es einen sehr übersichtlichen Wetterdienst, der auf einer Grafik die Vorhersage für die nächsten 48 Stunden immer aktuell anzeigt. D.h. die Anzeige ganz links ist automatisch das aktuelle Wetter:

(Für Vergrößerung: anklicken!)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Wetter | Webcam


Mittwoch, 06. November 2013

Der PR-Coup mit der Achterbahn-Eröffnung.

Falls noch jemand Zweifel an dem denkwürdigen Spektakel hatte: es stellt sich raus, daß die Bahn jetzt planmäßig geschlossen ist und erst nächstes Jahr bei gutem Wetter wieder aufmacht. Das steht so auf der Webseite (Öffnungszeiten Ringwerk) und wurde mir gegenüber auch bestätigt.

Jeder vernünftig denkende Unternehmer hätte unter diesen Umständen die Eröffnung für das Frühjahr geplant, denn den Hype, der durch TV und Presse ging, gibt’s nur einmal. (Siehe renn.tv/2296 und 2297.)

Daß interessierte Leute jetzt vor verschlossenen Türen stehen, scheint völlig egal zu sein. Oder habt Ihr irgendwo gelesen, daß das ein One-Weekend-Wonder wird?

Anders sieht es aus, wenn es garnicht darum ging, Leute anzulocken, sondern nur darum gute Nachrichten zu verbreiten, um den Verkauf zu begünstigen. Nur so macht diese Theaternummer Sinn. Nochmal ganz deutlich für die Leute, die meinen, daß das ja gute Nachrichten seien. Nein - sind es nicht. Es sind schlechte Nachrichten. Weil der Verkauf der Nordschleife weiter gnadenlos durchgezogen wird.

Und noch ein Fall, wo schlechtem Geld Gutes sinnlos hinterhergeworfen wurde. Das nächste Kapital in dem Trauerspiel, in dem der Nürburgring geldgierig und skrupellos missbraucht wird.

Tags: Achterbahn | Ringwerk | Insolvenz | Erlebnisgrab


Donnerstag, 31. Oktober 2013

Die Schaumschläger vom Ring.

Oder wie die WiWo titelt:

PR-Loopings mit der Geisterbahn

Heute soll also - mit nur 4,5 Jahren Verspätung - die Achterbahn in Betrieb gehen. Da fasst man sich natürlich beidhändig an den Kopf, was das jetzt - Anfang November mitten in der Eifel - soll?

Das übliche Getöse auf der offiziellen Webseite, das geht schon auf der Startseite los.

Jetzt ist auch klar, wie die das mit dem Unterfahrschutz gelöst haben: man darf einfach keine Gegenstände mitnehmen. Also nichtmal eine Brille, Uhr oder Schlüssel. Steht in den Nutzungsbedingungen (PDF).

Und Personen über 1,95 dürfen auch nicht mit. WTF? Ist die Bahn aus dem Mittelalter?

Aber der größte Witz ist dieser:

"Da die Fahrt überwiegend im Freien stattfindet, muss der Betrieb möglicherweise aus witterungsbedingten Gründen eingestellt werden, um die Erlebnisqualität nicht zu beeinträchtigen."

Sehr Ihr? Erlebnisqualität! Kein Wort darüber, daß bei Wind, Regen, Kälte, Schnee - also bei Nürburgringwetter - die Fahrt garnicht erlaubt ist. Und bei Rennveranstaltungen sowieso nicht. Wilhelm Hahne ist da mal tiefer eingestiegen.

Ich nenn das mal ganz platt Verarschungsqualität. Die hätten das Ding abreissen sollen, solange noch Zeit dafür war.

Jetzt poltert der Kasperlekarren an den Büros vorbei, verbrät mehr Geld, als er einnimmt, nur weil die Leichenfledderer Insolvenzverwalter gute Nachrichten verbreiten müssen. Die denken, daß sie in 6 Monaten mit vollgestopften Taschen fein raus sind, wenn unsere Enteignung besiegelt wird und das öffentliche Eigentum Nürburgring in private Hand verschoben wird.

Und weil’s gerade so schön zum Thema Verarschung passt: die Schön-Wetter-Abteilung der Landesregierung mit dem Namen “Freunde des Nürburgring” macht auch wieder von sich reden mit diesem Text, den die selber verfasst haben. “Die Teilnehmer waren sehr zufrieden.” DAS glaub ich sogar, die betuteln sich gegenseitig und fühlen sich toll dabei.

In der Region selber leider nur Schockstarre, statt Protest gegen den Ausverkauf einer einmaligen Rennstrecke gibt es nur Werbung für Junggesellenfeste.

Auch im Industriegebiet Meuspath nur Schulterzucken. Entweder haben die sich ihrem Schicksal schon ergeben oder reden sich ein, daß alles gut wird.

Da tut es gut, wenn den Trickspielern die Hosen runtergezogen werden - wie jetzt aktuell in der WiWo. Auch wenn ich meine Zweifel habe, daß das Viele der 13.247 Einwohner der VG Adenau aufrüttelt.

Es ist zwar spät, aber noch nicht zu spät: solange keine Tinte unter dem Verkaufsvertrag steht, kann der Verkauf gestoppt werden!!

Tags: Achterbahn | Insolvenz | Erlebnisgrab | WiWo


Sonntag, 25. August 2013

Mikebericht von VLN 6 - 6-Stunden Rennen.

Mit 214 gemeldeten Startern war volles Haus angesagt am Ring, vorbei die Zeiten, daß nach dem 24h-Rennen die Starterzahlen eingebrochen sind.

2 Sachen hab ich mir diesmal neu ausgedacht, zum einen eine übersichtliche Linkliste mit allem Wichtigen zum Rennen - die Essential Links - und zum anderen einen besseren Tag für Instagram als #VLN, weil der wohl auch für andere Sachen verwendet wird. Da kommt alles andere, aber nur wenig VLN. Die Lösung war einfach - #VLN6 - und das hat super funktioniert! Danke an alle die mitgemacht haben, könnt Ihr auch nachträglich noch Eure Bilder mit #VLN6 taggen. Nächstes Mal dann #VLN7 - ganz einfach :)

Ich selber hab natürlich auch Bilder mitgebracht, am besten navigiert Ihr zum Fotoreport über die 20832.com Startseite (einfach auf die deutsche Flagge "HOME" oben links klicken). Dort findet Ihr auch alle Fotos, die ich hier für den Mikebericht verwendet habe, könnt Ihr gerne auch Kommentare drunterschreiben.

Mein ganz persönlicher Mikebericht geht so:

Ich glaube das ist ein original historischer Aufkleber, hab den noch nie vorher gesehen. Hat sowas aus den Siebzigern. :)

War natürlich mächtig viel los schon am Freitag, da stand man sich ganz schön auf den Füssen.

Der Zuschauer mit der weitesten Anreise war Martin, Mann der ersten Stunde aus dem N-Forum. Er hatte auch Fotos mitgebracht, leider hab ich es nicht mehr geschafft vorbeizuschauen.

Dr. Eddy Althoff im Zensen-Mini, aber nur Freitags, sind beim Rennen nicht gestartet.

Tim Scheerbarth ...

... official!

Während Jan die Gäste anschnallt. Bei Black Falcon haben sie inzwischen 10 SLS und AMG kommt nicht nach fertige zu liefern. Jetzt ist Black Falcon das einzige Team, daß auch offizielle SLS GT3s bauen darf. Sie suchen übrigens noch eine zusätzliche Halle, weil deren (gerade neu gebaute!) Halle schon zu klein ist! Also falls jemand was weiss.

Das war ein eher zufälliger Schnappschuss, aber ich fand so cool, wie die da mitten im Treiben abhängen, das hab ich sogar als Titelbild gewählt :)

Trotz allem lacht Michele - immer noch! Und im Fahrerlager ist sich auch jeder einig, was für ein klasse Team er inzwischen beisammen hat.

Ist ja auch nicht so, als würd' es ihm wirklich schlecht gehen! :)

Das mit dem Nummerschild ist kein Fake, ...

... der ist wirklich angemeldet.

Eine Taxifahrt im Wochenspiegel-Porsche ist sicher etwas ganz besonderes, aber dieser Tornado-Pilot (der links) hat das locker weggesteckt. Wobei bei ihm im Flieger wirken die Kräfte eher senkrecht und im Auto - kleinere Kräfte - zur Seite.

Da macht sogar der Georg große Augen! :)

Artur versucht Sponsoren aufzutreiben für den Jürgen Alzen Ford ...

... und dieser hier hat sich erstmal mit freien Cocktails mächtig beliebt gemacht! Weiter so! :)

Hoher Besuch aus Japan, das ist kein geringerer als Bob Suzuki, in dessen Team Jörg Müller letzte Woche in Suzuka gestartet ist und der mich hier auf der Seite mit Studie AG schon seit vielen Jahren treu unterstützt!

Haben wir ein paar Erinnerungsfotos gemacht und Sabine darf da natürlich nicht fehlen!

Smudo war auch mal wieder da - trotz vollem Terminkalender geht es nicht ohne! Und der Dirk genießt die Rennwurst, eh klar :)

Nach dem Timbuli-Rückzug war Marco Seefried nicht lange arbeitslos, ist bei Pinta gestartet.

Porsche Werksfahrer Jörg Bergmeister und Nick Tandy und mittendrin unser Fahrer des Jahres!

Hannes Scheid immer gut gelaunt voll im Einsatz!

Wenn am Samstag das Wetter mitspielt, stehen morgens um 8:00 Uhr schon die Pole Kandidaten aufgereiht an der Startlinie. Mit Reifenwärmern! Das geht dann richtig los, wenn die Ampel auf grün springt, ich hab das mal als Video festgehalten:

N-fizierter Schubert Z4 mit Abdulaziz am Steuer!

Leider hatte dieses Team Pech im Freitagstraining, ...

... eigentlich sieht der garnicht so schlimm aus.

Aber hat ihn mächtig erwischt und die Mechaniker hatten ihn tatsächlich morgens um 5 wieder zusammen mit allen Teilen, um dann festzustellen, daß das Lenkgetriebe hinüber ist. :/

Skuril den M1 zu sehen, der ja kein Youngtimer, sondern ein echtes SP Auto ist. Toll, daß solche Projekte noch nicht ganz ausgestorben sind!

MarcVDS war zwar leider nicht dabei, aber ihre Aufkleber sind noch auf der Straße :)

Ulli Andree hat mal den Opel ausprobiert, die Zeiten von Mario Merten sind doch mal eine ordentliche Messlatte. Sind leider nicht in's Ziel gekommen, ich weiß auch nicht warum, aber vielleicht können wir ja die Kommentare noch etwas auffüllen.

Klassisches Design für diesen Porsche, schick!

Die Oese's zum ersten Mal richtig gemeinsam unterwegs dank Toyota ...

und der Papa macht dem Sohn schonmal klar, wie Diskussionen geklärt werden. So ...

... oder auch so! Leider nur vier Runden gefahren, den Grund kenn ich (noch) nicht.

Mmh, schade um die schöne Lackierung!

Wo wir schon bei hohem Besuch sind: Faisal Binladen, den hab ich das letzte Mal in Le Mans getroffen! :) Er ist im Freitagstraining zum allerersten Mal auf der Nordschleife unterwegs gewesen. Normalerweise fährt er mit seinem Kumpel Abdulaziz Al Faisal im Porsche Cup Middle East.

Aber auch abseits gab es schöne Autos zu sehen, sowohl im Fahrerlager, ...

... als auch im Brünnchen!

Wo übrigens mächtig viel los war!

Ich bin aber weiter zum Wippermann, hier mal ein Streckenwart aus dem Bilderbuch. Alles fest im Griff.

Ein paar Fotos neben meinem Fotoreport, hier könnte man meinen es sei Porsche Cup.

Dabei sind 3 Ferrari mitgefahren, alle von GT Corse. In schwarz ist auch nicht schlecht, ...

... auch nicht bei der Corvette. Die hat sich über's Wochenende eine Nfektion eingefangen!

Ebenso wie der kombinierte Studie AG / Saudi Falcons BMW.

Markenvielfalt gibt es inzwischen wieder reichlich, vorbei die Jahre, als man hauptsächlich BMW fahren musste.

Immer ein Hingucker der BMW, auch soundmäßig weit vorne. Am Steuer übrigens diesmal: Dirk Adorf. Sind 73. geworden. Auf seinem anderen Drive ist Dirk als 38. in's Ziel gekommen! (Riemer/Wiskirchen/Ackermann - V6 M3)

Das ist Urmel ...

... und das Pancho? Bekommen die Autos jetzt Namen?

Am Wippermann die Vorderräder zu lupfen ist nicht einfach, aber mit dem Manthey Porsche im Nacken muss man alles geben.

Nochmal der Hingucker.

Die haben sich's gut besorgt, leider konnte das Duell nicht zu Ende gebracht werden (TD).

Der Fabian immer spektakulär unterwegs, oder etwa Claudia?

ROWE hat gewonnen, aber nach dem Boykott letztes Rennen ist bei den Beobachtern ein schlechter Beigeschmack geblieben. So eine Markenvielfalt gäbe es zwar ohne die BoP nicht, aber das Geheule wegen der Einstufung ist nur noch nervig. Man bekommt ja die Sachen mit, die nach außen dringen, da möchte man garnicht wissen, was hinter den Kulissen abläuft.

Noch so ein Klassiker.

Und hier das Merten / Andree Auto.

Und zum Abschluss noch ein Bertibild aus dem Brünnchen! :)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke


Montag, 24. Juni 2013

Third renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.3 aus Le Mans.)

Like always with events like this, time is just flying by. In the beginning you think one week is plenty, and afterwards you wonder where it all went.
But this was a very sad race too, because Dane Allan Simonsen has paid his Aston Martin entry with his life. As a spectator one didn't realize, only after 4 laps he had a heavy accident and a long repair work and safety car phase followed. At Radio Le Mans they read out the message at 6 pm. Race and party went on, but the closer you got to paddock, you felt something is wrong.
The only one who expressed his anger that everything was supposed to just carry on was Giancarlo Fisichella at a RLM interview. I'm not saying that the matter has been ignored altogether, but in a 'professional' way it has been continued according to plan. As an outside spectator for me this was something between bizarre and macabre. The last fatal accident apparently went back to 1986.
Racing is dangerous, we all know. But it's sold to the spectators as action and fun. In that perspective I find Isle of Man TT more honest: everybody knows what they are doing and they talk openly about it.

(Wie immer bei so einer Veranstaltung vergeht selbst eine ganze Woche wie im Flug. Du denkst am Anfang das ist irre viel Zeit und hinterher fragt man sich, wie das so schnell durchrauschen konnte.
Leider war es auch ein sehr trauriges Rennen, denn der Däne Allan Simonsen hat seinen Einsatz bei Aston Martin mit dem Leben bezahlt. Als Zuschauer hat man das erst garnicht mitbekommen, nach nur 4 Runden hatte er seinen schweren Unfall und es gab eine sehr lange Reperaturpause mit Safety Car Phase. Bei Radio Le Mans wurde dann um 18 Uhr die Meldung verlesen. Das Rennen und die Party gingen zwar weiter, aber je näher man zum Fahrerlager kam, umso gedrückter war die Stimmung.
Den einzigen, den ich mitbekommen habe, der auch mal seinem Ärger darüber Luft gemacht hat, daß einfach alles weiterlaufen soll, war Giancarlo Fisichella im RLM Interview. Ich will jetzt nicht sagen, daß das Thema ganz weggeschwiegen wurde, aber man hat 'professionell' so gut es geht nach Plan weitergemacht. Als unbeteiligter Zuschauer empfand ich das als eine Mischung aus skuril und makaber. Den letzten Todesfall bei einem Le Mans Rennen gab es wohl 1986.
Motorsport ist eine gefährliche Geschichte, wissen wir alle. Dem Zuschauer wird es aber als Spaß und Spektakel verkauft. Da find ich Isle of Man TT ehrlicher: da weiß jeder worauf er sich einlässt und es wird auch nicht drumrumgeredet.)

Raceday for me started like all other days in the Audi Camp, but this time a special Audi 100 cought my attention: a camper van!
(Sowas gibt's nur im Audi Sport Camp: ein Audi 100 Wohnmobil.)

And while I'm looking at the camper, an original Audi sport quattro jumped into my view!
(Und wo ich mir das so angucke, springt mir ein herrlich originaler Audi sport quattro in's Sichtfeld!)

One of 223.

Attractions didn't stop going further into paddock: Derek Bell.

Historic Le Mans Contenders driving in front of me.

Beautiful noise that was!

Wow, 962 Le Mans Winner!

That's me, never had a racing weekend beard that long! Radio Le Mans, proper cap, double jacket - off we go!
(So einen langen Motorsport-Wochenende-Bart hat ich aber auch noch nie!)

Pierre Kaffer having some food and with him Andrea Bertolini, he rather prefers the AF Corse catering.
(Eigentlich fährt der Andrea Bertolini bei Aziz auf dem 458, aber bei AF Corse ist das Essen so lecker.)

Good to see from above: Audi's 'workshop'. Whereas the others use conventional truck plus tent, Audi raises a solid construction. That's properly one of the reasons they are entering three cars.
(Kann man Audi's Werkstatt-Halle gut sehen von oben - die anderen alle mit Truck und Vorzelt.)

In the grid I went to Olaf Manthey, readers of my blog know what happened last year: we met at the Dunlop bridge spectators point at the start. Pretty cool to meet him now again as Porsche Werks Team.
(In der Startaufstellung bin ich natürlich gleich zu Olaf Manthey, wisst Ihr noch letztes Jahr?)

Legends are not for Sale, support for struggling Nürburgring to fight against the threatening sale, which the government wants to push trough. I you want to read more, check out Save The Ring to get started.
(Unstützung für Otto Flimm aus Le Mans!)

I didn't realize Nicki Raeder squeezing into that picture too ...
(Hab den Nicki garnicht gesehen ...)

... let's do a proper one!
(... nochmal eins richtig!)

One of the many N stickers in Le Mans. Well ... one of two to be precice, but they are both really great surprise to me. So far the only car entered in Le Mans with N stickers was the LMP2 by Kai Kruse. If you ask me, these stickers look great in France too! :)
(Einer der vielen N-Aufkleber im Le Mans Starterfeld. Also um genau zu sein: einer von insgesamt zwei ;) Aber beide waren eine schöne Überraschung für mich! Bisher gab es in Le Mans nur ein Auto mit N-Aufklebern: der LMP2 von Kai Kruse. Also wenn Ihr mich fragt: in Frankreich sehen die auch nett aus!)

Busy!

The new Michelin board shows movies too!
(Die neue Anzeigetafel kann auch Filme!)

Extra busy at Audi.

Great to see a twitter handle! @AllanMcNish Have not seen any on the cars though, maybe next year.
(Aah, endlich mal ein Twitter Benutzername! @AllanMcNish Hab aber keine auf Autos gesehen, vielleicht nächstes Jahr.)

All grandstands completely packed.
(Alle Tribünen rappelvoll.)

I love this picture: Loic Duval with his car.
(Mein Lieblingsbild: Loic Duval an seinem R18.)

Alex Wurz - fair sportsman.

And Romain Dumas too.

Oliver Jarvis with his mechanics.

The winners from 2012 and 2011.

This is how the teams and cars are lined up.
(So werden die Fahrer und Autos aufgestellt.)

Group C drives past!

.. and the trophee!

#3 team looks a bit undecided.
(Nummer 3 team sind etwas unentschlossen aus.)

Team Toyota.

Dom Farnbacher giving Marc Goossens a hand.

Marc the Goose!

I've never met Faisal Binladen before - let alone together with Jaber and Aziz! That was really great.
(Faisal Binladen und ich treffen uns das erste Mal, und dann auch noch zusammen mit Jaber und Aziz! Super Geschichte.)

Together with my ticket I also bought a grand stand pass for T4. On my way I came across the original Art Car, welded together by indididual pieces of sheet metal, great work.
(Zusammen mit meiner Eintrittskarte habe ich auch eine Tribünenkarte gekauft und zwar T4. Auf dem Weg dahin ist mir dann das originale Artcar dazwischen gekommen. Das ist tatsächlich aus Einzelblechen zusammenschweißt, wirklich toll.)

And yes, they sell Radio Le Mans Radio. Yours for 10 €.

Another big Audi building.

Did you ever wondered how the Dunlop bridge looks inside? That's how.
(When es Euch wir mir geht und Ihr immer mal wissen wolltet, wie die Dunlop Brücke innendrin aussieht - so:)

T4 - cool, like at Nürburgring.

My seat ...

... view straight to chicane.

Tricky weather conditions for specators too.
(Das Wetter auch für die Zuschauer nicht einfach.)

We have a race!

I had a great time on the grand stand, stayed there for 3 hours. Especially when it started to rain you could see the driver skills, as they never knew what the conditions would be like. At some point four of them are together throught the gravel! Pierre Kaffer was one of the few who _always_ hit is apex, no matter what, great driving at these conditions
(Bis um 6 hab ich es auf der Tribüne ausgehalten - 3 Stunden. Hat echt Spaß gemacht, weil es immer wieder angefangen hat zu regnen. Trocknet dann auch immer schnell wieder ab, aber die Fahrer wussten nie, was ihnen blüht. Sind auch schonmal zu viert durch's Kiesbett! Pierre Kaffer war einer der wenigen, der _immer_ den Scheitelpunkt in der Schikane getroffen hat, das war schon stark bei dem Wetter.)

Back through the bridge ..

You always meet friendly people at Le Mans!

That was the Bahrain tent, already starting the countdown for their 6 Hour Race.
(Im Bahrain Zelt wurde schon das 6-Stunden Rennen runtergezählt.)

Now we know how the fans get their merchandise.
(Jetzt wissen wir auch, wie die Fans immer an ihre Fähnchen kommen.)

The biggest race is not enough, a lot of stuff elsewhere too.
(Das größte Rennen reicht noch nicht, auch sonst viel zu sehen.)

Drive SRT.

Play Forza 5.

Art Car Miniature!

Original:

More model cars:

Delta Wing now white and closed and electric.

Team Eurosport! Gustav Büsing and Wolfgang Savelsbergh.

This is a typical Romain Duman face, love it!
(Ein typischer Romain Dumas Gesichtsausdruck, der ist echt super!)

Everything Caterham.

How to properly transport tyres!

At the Audi paddock, I was allowed a sneak peak - thanks for that!
(Am Audi Paddock durfte ich als Besucher auch mal reinschauen, danke dafür!)

Next to the Audi garage was the JWM Ferrari 458. You're now allowed as visitor to enter the pitlane, but within the garage you can do what you want if the team is ok with that. So I tried my luck shooting some pictures from there.
(Direkt neben Audi war der JWM 458 Ferrari, also hab ich von da mal probiert ein paar Bilder zu machen. Man darf als Besucher nämlich nicht in die Boxengasse, da sind die super streng. Kann das Team sogar eine Drive Through bekommen.)

That was the moment when the #1 stalled. Started, but suddenly stopped. Apparently the alternator, was a long repair, but they managed to finish fifth at the end.
(Das war der Moment, als der #1 nicht mehr fahren wollte. Ist angefahren und stand dann. Das sei die Lichtmaschine gewesen hieß es später, gab eine lange Reperatur und sind am Ende doch noch Fünfter geworden.)

Funny situation to sit next door and see in TV what happens behind that wall.
(Das war lustig im Fernsehen zu sehen, was da gerade hinter der Wand passiert.)

Getting dark, but merchandising still busy!
(So langsam wurd's dunkel, aber der Fanshop immer noch stark belagert.)

I think I look ok for 3 am - in contrast to Michael next to me LOL!
(Für 3 Uhr morgens seh ich doch noch ok aus, kann man vom Michael nicht behaupten, Haha!)

That's how the Eurosport container look like.
(So sehen übrigens die Eurosport Container aus.)

R.I.P. Allan

Everytime I visited the Porsche garage I found Olaf Manthey like this.
(Jedesmal, wenn ich bei Porsche vorbeigeguckt hab, stand Olaf so da.)

Le Mans Camp Site.

For the last 3 hours of the race I went to Tetre Rouge.
(Für die letzten drei Rennstunden bin ich nach Tetre Rouge.)

Safety Car again.

See the Dunlop bridge in the background?
(Seht Ihr hinten die Dunlop Brücke?)

Changing weather all the time.
(Immer wieder Regenwolken.)

N Sticker in Le Mans! :)

Last lap, the Toyota went between the two Audis, fair move and that's how they crossed the line.
(Letzte Runde, die Toyota haben sie fairerweise dazwischen gelassen und sind so über die Ziellinie.)

P1 for Manthey Porsche in GT PRO.

Straight after the checkered flag ...

... the van race begins! ;)

And bicycles ...

On my way back I've seen this - great idea! :)

See more of my pictures in the Le Mans Gallery.
(Noch mehr Bilder gibt's in der Le Mans Galerie.)

This was only my second Le Mans, but full of drama it was. I'm really happy for Tom Kristensen to scored his 9th victory, but the loss of Allan Simonsen is hard to accept.
(Das war erst mein zweiter Le Mans Besuch, aber es war sehr aufwühlend. Hat mich gefreut für Tom Kristensen, daß er noch einen 9.Sieg draufpacken konnte, aber der tödliche Unfall von Allan Simonsen ist nur schwer zu verdauen.)

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Freitag, 21. Juni 2013

Second renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.2 aus Le Mans.)

The second part of my Le Mans Reports - besides my Instagram and Photo Gallery that is ;) Weather conditions have been changing all the time, something I know only too good from Nürburgring. At least here in France it's only wet - and not freezing cold like the Eifel mountains.
(Zweiter Teil meiner Berichte aus Le Mans - also zusätzlich zu meinem Instagram Feed und der Foto Galerie ;) Das Wetter wechselt ständig, kennen wir ja vom Ring. Wenigstens kommt der Regen hier flüssig und nicht wie am Ring in gefrorenen Stückchen!)

When they talk rain, it's pretty serious.
(Die meinen das hier schon ernst mit dem Regen.)

The Audi Sport Camp getting ready for the Bavarian visitors.
(Das Audi Sport Camp nimmt so langsam Formen an.)

Audi Sport is as serious with Camping like with everything else.
(Einmal mit Profis arbeiten! Wer kennt noch den Gabrielle aus den Audi 200 Zeiten?)

Not something VIP style, but they have German beer and it shall last until Sunday!
(Hat nichts mit VIP zu tun, sondern mit dem guten Wochinger Bräu!)

Easy to get from the camp to the pits: straight over the Bugatti Circuit, the short permanent one. That's a selfie via bluetooth remote! :)
(Vom Camp zum Fahrerlager ist ganz einfach quer über den Bugatti Circuit, die kleine permanente Strecke. Da wird jetzt auch gecampt. Hab mal ein Fernauslöser-Bild via Bluetooth gemacht.)

The SRT guys with Dom Farnbacher on the left.
(Die SRT Truppe, links Dom Farnbacher.)

Just a small part of the big Eurosport team: Wolfgang Savelsbergh and Oliver Sittler.
(Ein kleiner Teil vom großen Eurosport Team: Wolfgang Savelbergh und Oliver Sittler.)

They could have called that Toyota Hybrid Raining ;)
(Hätten die besser Toyota Hybrid Raining genannt.)

That's Jake!

... again! :)
(Beim Jake könnt Ihr Euch für die MarcVDS Social Media Highlights bedanken!)

I tried to follow Pierre (Kaffer) in his slip-stream, not easy. That's the 458 paddock, he is Ferrari man after all.
(Ich hab dann mal versucht mich in den Windschatten vom Pierre zu hängen, war nicht einfach. Das ist das Fahrerlager vom 458er Rahmenrennen, hat er mal besucht als Ferrari-Mann.)

Didn't take long for some Nfection spreading ...
(Hat nicht lange gedauert, da war das erste Auto schon Nfiziert ...)

I wondered what that steering wheel is doing in Pierre's camper: he put some tape around it for better grip. I quickly asked which car?
(Hab mich gewundert, was das Lenkrad in Pierre's WoMo zu suchen hat, stellt sich raus er hat da mal Rennradtape drumgeklebt, damit man es besser greifen kann. Ich hab dann mal schnell ein Rätsel draus gemacht.)

Our friend Atze, disguised.
(Hättet Ihr den Atze erkannt?)

Nicki Raeder and Porsche's Roland Kussmaul.

Olaf Manthey, Romain Dumas and Richard Lietz.

Aziz! Long time no see! He will be driving the Dunlop 458. Had some bad luck in qualifying, but after a fantastic logistic job and equally fantastic work by the JMW team they are back in the game!
(Aziz! Lange nicht gesehen. Ihr wisst schon, den habt Ihr auf Eurem Ja-zum-Ring! Z4! :) Hatte Pech beim Training und ist rückwärts in die Reifenstapel, aber jetzt läuft der Ferrari wieder! Super Arbeit von JMW!)

Andy's Spotterguide!

Meeting with friends! If you are a regular with my blog you know Waleed and Jo from the Middle East - they are big Nordschleife fans!
(Wiedersehen mit Freunden! Kennt Ihr Waleed und Jo aus meinen Berichten?)

Lukas Luhr.

Seen Porsche's message opposite the Audi garage? Nice one, but on the other side, they are already participating as works quad this year. Pretty seperate operations their LMP and GT efforts.
("Mission 2014. Our Return." Auf der einen Seite nett die Kampfansage direkt gegenüber von der Audi Box, auf der anderen Seite frech, weil ja dieses Jahr schon ein Porsche Werksteam an den Start geht. Kann man gut dran erkennen, wie LMP und GT in Weissach getrennt sind.)

Finally some LMP nfection. Kruse Motorsport did that with pride too in the past.
(Endlich wieder ein Nfizierter LMP in Le Mans! Der Kai fährt ja nicht mehr mit ;))

Pierre Kaffer out of the pits. Mind you, this in an iPhone picture! #justsaying
(Pierre fährt aus der Box, habe ich mit dem iPhone fotografiert!)

Bill Auberlen driving #98 Aston - BMW works driver in his other life.
(Bill Auberlen hat von BMW die Freigabe bekommen den Aston #98 zu fahren, feiner Zug.)

This is how the JMW 458 looked between the practice session. They got it ready in time!
(So sah der JMW 458 aus, ist rechtzeitig fertig geworden!)

I love this car! OAK Artcar.

It's reassembling welded sheet metal and I have to find the original!
(Es stellt zusammengeschweisste Blechplatten dar und irgendwo gibt es davon auch das Original. Muß ich finden!)

Meanwhile at the Audi Camp ...

Wait a second, bicycle? In Le Mans? We had that! Turns out this is Bernhard, took him just 4 days coming from Heidelberg. Normally works at quatto GmbH together with Dieter Götz. He even carried his tent! And he already crossed Africa by bicycle. Legend!
(Ein Fahrrad? In Le Mans? Moment mal!! Stellt sich raus, das ist Bernhard - ein Kollege von Dieter Götz bei der quattro GmbH. Ist von Heidelberg in 4 Tagen eingeflogen. Mit Zelt!! Bernhard ist komplett andere Liga als Kai und ich, er ist schonmal komplett durch Afrika mit dem Rad. Legend!)

Bernhard's tent, need to dry.
(Bernhard's Zelt muß noch trocknen.)

The bicycle is a one off designed after his specs.
(Sein Rad ist eine Einzelanfertigung nach seinen Vorstellungen.)

The longest day distance was 215 km on his way to Le Mans.
(Die längste Tagesetappe: 215 km.)

Tom with Mike - *proud!*

That's Patrick and Daniel - both living in Cologne as me and they drive a street legal Radical. We always wanted to meet since nearly 2 years and finally managed that - in Le Mans! :)
(Mit Patrick und Daniel wollte ich mich immer schon treffen, die beiden fahren straßenzugelassenen Radical. In Köln versuchen wir das seit knapp zwei Jahren, da muß man nach Le Mans fahren, damit es klappt!)

This one for Kai: Kruse Motorsport!

From the Porsche garage, support for Romain Dumas.
(Hängt in der Porsche Box für Romain Dumas.)

This original gravel from Dunlop Curve is proudly brought to you by Richard Lietz!
(Original Kies aus der Dunlop Kurve, hat Richard Lietz dem Atze mitgebracht! Feiner Zug.)

You see plenty of these - electric - vehicles.
(Von diesen Elektrodingern fahren einige rum.)

2 out of 56 Le Mans cars nfected! Never had that before!
(2 von 56 Le Mans Autos N fiziert! Das gab's auch noch nie.)

Tim Hahne and Ralf Kelleners!

Looking a bit like Nordschleife's Brünnchen, but with lot less mud, despite the heavy rain.
(Sieht ein bisschen nach Brünchen aus, aber weniger Matsch, trotz dem vielen Regen.)

Turns out I'm at Porsche curves! Originally I was heading to Indianapolis, well ...
(Wollte eigentlich zu Indianapolis fahren, bin dann doch in den Porsche Kurven gelandet ...)

Porsche Curves:

The qualifying got stopped with red flag, so I headed to Arnage.
(Qualifying wurde mit rot frühzeitig beendet, also bin ich nach Arnage.)

Audi quattro!

Great action.

Dominik Farnbacher's Viper:

Big beamer at Audi Sport Camp - and great beer too!
(Und dann wieder zurück zum Audi Sport Camp: Camping Deluxe!)

Plus I met an Instagram follower! :)
(Und hab einen Instagram follower gefunden!)

Even more pictures are in my Le Mans gallery! To be continued - looking forward to the race! Follow me (renntv) on Instagram (or Twitter / Facebook) for faster updates if you like my coverage! :)
(Noch mehr Bilder gibt's in meiner Le Mans Galerie! Freue mich schon auf's Rennen! Heute - Freitag - ist quasi Ruhetag. Falls Euch meine Reportagen gefallen, über mein (renntv) Konto bei Instagram (bzw. Twitter oder Facebook) schick ich regelmäßig Bilder raus!

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Sonntag, 26. Mai 2013

24h-Rennen, Wrap up.

Ein aufregendes 24h-Rennen liegt hinter uns. Und ähnlich der Linkliste vor dem Rennen habe ich hier die Links nach dem Rennen gesammelt, was an Inhalten alles hier im Blog zusammengekommen ist.

Ich hatte mir vorgenommen jeden Abend einen ausführlich bebilderten Blogeintrag zu schreiben und das hat gut funktioniert. Alle Mikeberichte eignen sich natürlich auch gut, um hinterher nochmal gelesen zu werden.

Tages-Reportage

Ergebnis

Fotos

Onboard-Video

Da kommen sicher noch ein paar, aber Leh Keen im Farnbacher Porsche bei heftigsten Regen ist schon ’ne Hausnummer. Gibt es auch im Nachgang ein schönes Interview zu.

Besucherzahlen

Der Veranstalter zählt 210.000 Besucher. Für das Gesamtwochenende, was immer das auch heisst. Von geleakten internen Dokumenten wissen wir, daß man den Faktor 5 anwenden muß, um zu wissen, wieviele Karten verkauft wurden. 2007 wurden schon einmal 210.000 Zuschauer vermeldet und es stellte sich heraus, daß dem 41.424 Tickets gegenüber standen.

40.000 Zuschauer könnte hinkommen, wenn man sich die Zeltplätze anschaut. Und alle Teilnehmer mitzählt. Zum Rennende waren Brünnchen z.B. noch höchstens 300 - mit einbezogen.

Wer sich soviel Mühe wie ich macht “in’s Internet zu schreiben”, der möchte natürlich auch, daß es gelesen wird. Und mit Google Analytics gibt es ziemlich genaue und belastbare Zahlen. Ich hatte im Vorfeld gehofft mal einen Tag über 10.000 Besucher zu schaffen - und das hat der Sonntag geschafft (11.279). Insgesamt hatten wir hier in der Woche Do 16.5. bis Mi 22.5.:

  • 59.021 Besuche
  • von 31.338 Besuchern (“Unique Visitors”)

Das sind wieder stramme Zahlen und sag ich mal ganz herzlich Dankeschön! :)

Forum

Der 24h-Thread im Forum steht zum Diskutieren parat und hat schon einige nette Kommentare hervorgebracht.

Und was kommt als nächstes?

Mein nächster großer Aufschlag heißt Le Mans, hoffentlich etwas besseres Wetter als am Ring ;) Und diesmal nicht mit dem Fahrrad, sondern schön im Bloggermobil mit heruntergeklappter Armlehne und lässig aktiviertem Tempomat! ;)

Tags: N24h | WrapUp | LeMans | Linkliste | Mikebericht


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Sonntag, 19. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Samstag.

Tag 3 meiner Mikeberichte vom 24h-Rennen und heute stand 2x Training an: normales Zeittraining um halb zwölf und abends um 6 das Top 40 Qualifying.

Nachmittags um 3 war aber noch Pressekonferenz mit Otto Flimm, also dachte ich, ich lass es ruhig angehen und gönn mir das Zeittraining mal abseits der Strecke. Schön mit Live Timing, Radio Le Mans und DVB-T in meinem Bloggermobil - fast so wie zuhause!

War echt wieder eine Wohltat den Engländern zuzuhören, das musste ich dann auch mal tweeten ;)

Danach dann zur Pressekonferenz in's Dorint gescootert, zum Glück war das Wetter sonnig und trocken. Wer hätte das gedacht.

Manfred Sattler (links) mit auf dem Podium ...

... und die Veranstaltung gut besucht. Anlass war die Gründung der Interessengemeinschaft Nürburgring.

Stellt sich raus: Otto Flimm hat Geburtstag! 84 ist er geworden mit seinem 29er Baujahr, meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Schade, daß es ihm nicht gegönnt ist, in Ruhe zu feiern, sondern stattdessen wieder für den Erhalt der Nordschleife zu kämpfen.

Danach hab ich mich aufgemacht zum Hatzenbach, dachte mir das passt ganz gut mit der prallen Sonne.

Unterwegs schon den ersten Unfall gesehen, ...

... aber ich glaube ...

... der liegt da schon eine Weile, da wächst obendrauf schon wieder neuer Wald.

Als nächstes sind dann Aliens gelandet, aber sie sind gleich wieder weg, als sie mich gesehen haben.

Seltsame Sachen wachsen da im Wald, z.B. kleine Bierfässer ...

... und solche seltsamen Gewächse.

Kein Wunder, denn wir sind ohne Zweifel - mitten in der Eifel!

Am Hatzenbach wird man freudig von einer großen SAVE THE RING Fahne in Empfang genommen ...

... und auch einem frischen Propeller.

Die haben da einiges an Wald abgeholzt, kann man jetzt besser in die Hatzenbach-Sektion reingucken schätze ich mal.

Dank perfektem Ablaufplan ;) war ich früh genug da und konnte mir die Konstruktionen rundum angucken.

Also das wird bei Regen nicht viel bringen sag ich mal voraus. Leichter Sonnenschutz ja, aber mehr auch nicht.

Die Leute hängen einiges auf, den Herrn Bitburger zum Beispiel ...

... oder orange Bären.

Orange Bären?

Mike Du Spinner, der ist doch garnicht echt! :) Lustige Truppe mit dicken Armen, Bier in der Hand und kräftig Spaß in den Backen! Gibt schlimmeres! ;)

Das ist Peter Philippi! Das weiß ich, weil er mir später das Revanchebild geschickt hat :) Ich glaub ich brauch dringend eine neue Tarnung, jeder erkennt mich :)

Gibt's jetzt auch noch blaue Lätzchen? Hätt ich auch lieber als das in Lila.

Die Streckenwarte nehmen's gelassen und binden sich erstmal die Hosen zu.

Und die 24h-Party-Crew stapelt hoch statt tief.

Sogar der Kameramann grüßt mich! Achnee, zieht sich die Jacke an.

Kurzer Blick auf die Uhr ...

... ach ist nochwas Zeit, wen haben wir denn noch?

Bei dem Wetter lässt es sich aushalten.

Die Fernsicht ist auch nicht schlecht. Immer wieder lustig: die Notausgangschilder. Ich glaub im Falle einer Panik sollen einfach alle durcheinanderrennen, dann klappt das schon!

Wie gerne würde ich jetzt hier wirklich Radio Le Mans hören! Geht aber nicht, hab bis jetzt zumindest noch nichts anderes gehört.

Da ist doch noch was besonderes: ein Unimog California! Die sind superselten und der hier ist top in Schuss.

Bei Getränke Zimmer mächtig was los, aber ...

... dann kommen endlich die Top 40. Nimmt nicht jeder den Curb mit, ...

... das hat mich überrascht. Der ist doch ziemlich flach dachte ich.

Maxi Götz hat den 458er auf 32 gefahren, ...

... kein Wunder bei Doppel-N!

Beim McLaren gab es Drama noch vor dem Start, da hat sich ein Rad selbstständig gemacht hörte ich im Radio. Hier sind jetzt alle wieder dran, aber hat wohl keine Zeit gewertet bekommen - schade.

Hier sind alle Ergebnisse vom Top40-Qualifying.

Das ist Frank Stippler - Vorjahressieger und dieses Jahr Polesetter im Stuckaudi. Kann ja sein, daß ich mich täusche, aber das sah sehr entspannt aus. Hat nichtmal den Curb mitgenommen.

Ganz anders bei Frikadelli, starten am Sonntag von Position 13. In der Ergebnisliste stehen die mit "No team name", also das ist ja wohl ein Gerücht.

Das ist die #26 und der startet von 11.

Der rote der zwei gelben Mantheys ist die #18 aus der SP7, startet von 19.

Pedro Lamy fährt auf Platz 2, der Bilstein-Aston hat ein Fahrwerk - von Bilstein natürlich - das rein aus der Theorie am Computer entworfen und aus dem Baukastensystem gebaut wurde und auf Anhieb auf der Strecke funktioniert. Da hat auch Martin Flick seine Finger mit drin und den haben sie ja jetzt auch zum Chef gemacht. Manchmal erwischt es doch die Richtigen!

Der SAVE IT - DON'T SELL IT Porsche ist auf 23 gelandet und startet damit aus der zwölften Reihe.

Und der grüne der gelben Mantheys ist das #50 Auto aus der SP9 - also GT3 - und startet von Position 4 aus der zweiten Reihe.

Im Fahrerlager ...

... musste ich dann noch ein paar ramponierte Ns ersetzen, aber die müssen jetzt halten bis Sonntag abend! ;)

Mit dem Christian Menzel hab ich dann noch auf der Haribocouch abgehangen, aber dann hatte er wichtigeres zu tun:

Autogramme schreiben!

Das ist Bodo Kräling - bei romantischem Sonnenuntergang im Rollerlager ;)

Das bischen Licht wollte ich noch nutzen für ein paar Bilder, bis die Sonne dann ganz weg ist.

Titus ist auch wieder da ...

... und hat einen standesgemäßen Auftritt. Die graue Mütze, mit der ich da rumgedackelt bin, hatte ich erst vor dem Wochenende im Kölner Titus-Shop gekauft ;)

Der Ja-zum-Nürburgring Stand gleich daneben, könnt Ihr mal vorbeischauen.

Freude am Fahren! Schräglage geht auch auf der Zielgeraden, alles eine Frage der Technik.

Wir haben das mal im Detail diskutiert.

Wie auch den Start von der Pole Position.

Der geht nämlich so!

Wub - der Autoblogger! Der hat User-ID 68 bei uns im N-Forum. Dafür muss man weit zurückblättern!

Auch wenn noch so viel Ferrari beim Chris auf der Jacke steht, innendrin ist er Audi. Nur der 200er hatte nie eine blaue Lampe (oder doch? bin nicht sicher)

Der Ferrari schon. Die wurde dann fachmännisch vom Team eingebaut. Also gebaut hat eigentlich nur einer, und die anderen 10 haben zugeschaut. Dafür haben sie sogar extra Taschen den Teamkleidungsjacken.

Bei GT Corse wird halt an alles gedacht.

Wenn Ihr jetzt meint, das mit den "10" war doch übertrieben, diese 9 und ich dazu = 10.

Richtig zugucken kann auch nicht jeder, das ist hart einstudiert.

Im Fahrerlager finden sich inzwischen auch dezente Protesthinweise.

Wurde aber auch sonst noch fleißig geschraubt.

Bei Gazoo zum Beispiel.

Ringcoach René Wolff!

Die Leute hatten ordentlich was zu gucken.

Der Ralf Zensen hat den besten Parkplatz im Fahrerlager!

Hier wurde auch fleissig geschraubt, ...

... und ich fürchte das wird heute was länger. Der arme LMS Scirocco hat einen ordentlichen Treffer gelandet. Hoffentlich bekommen die den wieder fit, Karosse musste auf die Richtbank.

Das ist die mobile Werkstatt von Carl-Frans van Vliet.

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch über die Mikrofone, die in den Helmen im Einsatz sind. Bin da sowieso beeindruckt, seit ich damals die Aufnahmen mit Dirk gemacht hatte. Er hatte für die DVD eine Runde beim Fahren kommentiert und die Stimme kommt klar und deutlich, weil die Mikrofone auch den Gegendruck (die anderen Geräusche) mit berücksichtigen.

Dann bin ich in diese Truppe Osnabrücker gestolpert, die campieren im Schwalbenschwanz und einer kannte mich wohl. Da muss natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht werden. "Sollen wir uns vor den Porsche legen? Kein Problem!"

Durch das Fenster hab ich dann ...

Obi und Mecki gesehen - muß ich doch Hallo sagen.

Und der Jack bei MarcVDS hat mir noch ein Bit spendiert - was soll da noch passieren. Leider ist sein Shuttlekollege dann los, konnten wir nicht mehr zusammen trinken. Wird nachgeholt!

Zum Abschluss gab's dann noch einen schicken babyblauen Landy an der Tankstelle. Der englische Vorbesitzer hatte die Zahlen bei der RAL Angabe durcheinandergebracht, das ist dann dabei rausgekommen. Und zum Andenken hat der jetzige Besitzer ihn auch wieder in dieser Farbe restauriert.

Und um den Tag abzurunden ein M6 aus München mit selbstgemachtem N und SAVE THE RING drunter.

"Die machen sowieso mit uns was sie wollen, aber wir zeigen wenigstens Flagge."

Seh ich auch so!

Für den Rennsonntag ist auch noch trockenes Wetter tagsüber angesagt, aber für die Nacht gibt es Unwetter-Vorhersagen. Also nehmt die Schuhe besser mit in's Zelt rein ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Samstag, 18. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Freitag.

Heute der zweite Tag meiner 24h-Berichte - und zwar der Freitag, aber nach 24h-Zeitrechnung der Donnerstag. Da haben echt alle Probleme, mit denen man redet, in einen Rhythmus zu kommen, man muß das immer erst in alte 24h-Zeitrechnung umrechnen. Wie früher mit Euro und DM.

Der Tag war bestimmt vom Wetter, das war nämlich echt übel. Und leider ist die RCN dem dann auch zum Opfer gefallen. Das war so neblig, da ging garnix. Und großartig verschieben kann man ja auch nicht. Also wurde es nur eine Runde hinterm Safety Car - fertig.

Einige hatten am Abend vorher noch Riesen-Klimmzüge gemacht, um überhaupt dabei zu sein.

Aber auch im Fahrerlager nicht besser, Regen^3 den ganzen Vormittag. Da muß man sich schonmal was einfallen lassen:

Aber nicht überarbeiten, das ist auch keine Option! ;)

Die Youngtimer auch bei ziemlichem Sauwetter raus auf die Strecke.

Michael's Miene sagt alles.

Dörr's McLaren ist startklar und mit Rudi Adams, Arno Klasen und Peter Kox gut besetzt!

Das arme Auto hat keine Kapuze und muß trotzdem raus in den Regen.

Wenn es auf den letzten Schliff ankommt, dann läßt Lucas Luhr nichts anbrennen. Schwer gejetlagged von Laguna Seca tuned er noch sein Visier und Marc Lieb assistiert. Ist schon krass, wo die immer unterwegs sind - vor zwei Wochen kam mir Lucas Luhr noch so:

Bei Manthey könnt Ihr Euch sehr schicke Poster mitnehmen. Aber fragt mich bitte nicht, wie Ihr die trocken nach Hause bekommt! :)

Das ist doch DAS Symbolbild für: Raeder und Manthey spannen zusammen.

Der Aston ist schon Hightec vom Feinsten, die haben extra ein Klappe eingebaut, um den Sponsor besser zu präsentieren.

Das schärfste N vom Ring!

Ich hab mir dann auch mal erklären lassen, warum das "wetterfeste Tribüne" heißt. Ich mein, die war ja nicht gerade billig. Also "wetterfest" nicht in dem Sinne, daß man da irgendwie trocken sitzen könnte oder so - nein, die ist "wetterfest", weil die geht nicht gleich bei jedem Wetter kaputt. Hätte man ja auch gleich drauf kommen können. Und natürlich, sowas kostet.

Freies Training macht sich vom Acker, der LFA ist schon ein schickes Gefährt.

Der GT3 GT-R auch.

Und auch der Subaru.

MarcVDS nicht zu vergessen!

Bin dann mal hoch auf’s Boxendach, kann man ja schön die Gischt fotografieren. Dachte ich finde ein trockenes - also überdachtes - Plätzchen. Guckt Euch mal das Zelt an. Ich weiß nicht wie das geht, aber unter dem kompletten Zelt war es überall am Regnen. Kein Witz jetzt. Ich dachte ich spinne. Der kommt am Ring echt aus allen Richtungen.

Hab dann nach ein paar Versuchen - wie diesem hier - frustriert wieder aufgegeben.

Und bei der Suche nach einem warmen Unterschlupf DEN Pokal gefunden. Auf den sind sie alle scharf.

Nur mal so als Anregung für zuhause, was heutzutage geht. Also falls Ihr überhaupt so eine große Wand irgendwo habt.

Das war mal die NAG Lounge. Betonung liegt auf "war".

Jetzt ist Peter Meyer da Chef.

Und hat aus dem rot schön gelb gemacht. Gleich viel besser. Aber obwohl ich ziemlich durchfroren war, den Kaffee hab ich nicht angerüht. Stand Lindner drauf.

Eigentlich ist es ja immer so, daß hinter der Boxengasse mehr los ist, als vorne. Heute war das wohl umgekehrt und Schubert hat das Schrauben nach hinten verlegt.

Und die Fahrer nach oben. Die hausen in ihrer Lounge wie in der Jugendherberge. Hat auch was!

Bin dann zum Pressezentrum und der Kaffee da: super! Der Preis für den Größten geht an GT-Eins.

Die sport auto will uns in Zukunft wieder richtig Spaß machen und "ohne dem Horst zu nahe zu treten" können die Autoren - wie hier Christian Gebhardt - irgendwie befreiter agieren. Spannend! Das Layout hat sich schon erfrischt und da geht bestimmt noch was. Auf jeden Fall hab ich Markus Schurig bisher an allen Rennstrecken getroffen, wo ich in den letzten Monaten war. Da kommt das sport vielleicht jetzt nochmal ganz anders zur Geltung, weil er ja Chefredakteur geworden ist. Christian fährt übrigens gleich auf 2 Autos beim 24h mit - beim Mini - und noch einem (hab ich vergessen …) (Nachtrag: GT86 ist es!)

Der Preis für den Kleinsten geht an ... ?

24h-Ticker Team, ausgetickert.

Saudi Falcons! Gut zu erkennen am N bzw. STR. :)

Ups, ich hab Bridge to Gantry gehackt! ;)

War auch gerade zufällig eine kleine Pressekonferenz, war ganz interessant. Bernd Schneider meinte das ist echt brandgefährlich, wenn manche nur rumrollen und Du Vollgas fährst - weil durch die Gischt sieht man das nicht und auf einmal steht einer vor Dir. Im Rennen sei das ja nicht mehr so, daß die Rumrollen. Hofft er zumindest!

Für's Foto wurde aber nochmal dirigiert.

Und auf einmal stellt sich raus, daß der Oliver Hilger Geburtstag hat! Das sind dann so Gelegenheiten, wo Dir der Timo Bernhard in den Armen liegt. Sehr nett :)

Die Minis laufen super, aber leuchten schlecht. So ein Kabelwirrwarr hatte der Achim doch auch kürzlich ;)

Das Thema mit dem Gelb geschwenkt bzw. gehalten nachts hat die Gemüter erhitzt. Haben die sich irgendwie neu ausgedacht, obwohl es das eigentlich garnicht gibt. Ich fürchte das wird noch ein Spaß werden.

Der Jörg Müller hat ganz andere Probleme: wo ist der Roller!?

Hier natürlich, wo er hingehört ;)

Und dann hab ich doch noch Sabine getroffen. Dachte schon, die wär garnicht da. Hat auch nicht lange gedauert, dann durfte sie wieder ihren Namen malen.

Ich wollte mal wissen, wer so endlos an einem Stück ohne Pause reden kann. Sehen aber aus wie normale Leute. Scheint sogar auch Spaß zu machen.

Ich weiß jetzt nicht wie ich es sagen soll, aber wir leben ja nicht in einem Vakuum. Und wenn man dann Radio Le Mans hört, dann denkt man das ist ein anderer Event. Also ein ganz anderer. Ich will echt keinem zu nahe treten, aber im Vergleich zu John Hindhaugh und Team sind die deutschen Kommentatoren einfach nur Scheiße. Sorry, aber das muß man jetzt mal so deutlich sagen. Das ist echt nicht zum aushalten und ich bin froh, wenn ich genug Netz hab, daß ich mir den englischen Stream über iPhone anhören kann. Weil den deutschen machst Du einfach am besten aus. Oder wenn's nicht geht (Lautsprecher an der Strecke) die Ohrstopfen rein. Bekommt man Radio Le Mans auch über Radiofrequenz? Ich glaube nicht, das ist schade. In Spa bei der WEC vor zwei Wochen gab es dafür extra 2 Frequenzen. Wir haben hier DVB-T, aber keinen englischen Kommentar? Kann doch eigentlich nicht sein.

Endlich hab ich den Ansgar mal bei der Arbeit erwischt! :)

Der Focus RS von Ralph Caba und Co hatte einen Steinschlag und der wird nicht nur repariert, da kommt auch gleich eine Folie drauf, damit das nicht nochmal passiert.

Eichhörnchen! Ist es nicht süß? Haben Achim und ich uns mal schön ein Retticam Bild gemacht. So harmlos der kleine Mini aussieht, so böse geht der ab! Bekommt demnächst noch das große N vorne links über den Kotflügel genau wie bei dem Kombi - das kommt gut.

Sind doch schick die neuen Felgen. Hat der Sponsor spendiert für Sonntags.

Bin dann zum Brünnchen - innen. Bei den Wolken ist es Nebel oder Grill. Das hier war Grill.

Save The Ring Tribüne, komplett ausverkauft.

Ein echter Quattro! Also für den würde ich mich ja gerade noch so nassregnen lassen.

Dieter Weidenbrück auf Ideallinie unterwegs.

Ganz ehrlich, das hab ich bei VLN schon voller gesehen.

Das sind die Schweizer.

Luca's STR, super!

Sitz ich eben beim Retti und der Wolfgang kommt rein. Ich so: Super Sound habt ihr! Er dann: ja, echt toll, ist zu laut und jetzt dürfen wir einen anderen Auspuff dranbauen.

Uups. Also so laut fand ich das nicht, hat sich wirklich gut angehört.

Hier nochmal, wie wenig eigentlich los ist. Kommt vielleicht noch. Auch gut zu erkennen, wer da vorbeifährt ;)

Der 163er Posten hat auf jeden Fall alles im Griff. Die schicken blauen Mützen haben nicht nur alle Fahrer bekommen, sondern auch alle Streckenwarte. Sehr gut! Ich hätte gerne eine gekauft, aber hab bisher noch keinen Merchandising Stand gefunden. VLN, ADAC, alles schon gesehen - aber nicht 24h. Steht jetzt auf der To-Do-Liste.

Das war lustig, weil ich wollte wissen wie schwer der Trümmerrucksack ist - und ein Bild machen. Dachte aber das Licht reicht nicht - "nimm doch meinen Blitz - hinten unten rechts".

Die richtig guten Leute haben halt alle Canon im Einsatz ;)

SAVE THE RING - hart an der Klippe.

Aber die Stimmung wie immer großartig.

So richtig echtes Männercamping.

Der Trend geht dieses Jahr eindeutig zum Vorvorzelt.

Und an der Theke ist es doch immer noch am schönsten!

Oder am Ofen. Den mußte erst mal von der anderen Seite sehen!

Stimmt!

Sehr schick!

Mach ich immer gerne, Knipser abknipsen :)

Gemeinde Brünnchen, Gemarkung Nordschleife.

Ganz großes Kino!

Das ist ein Running Gag, wir treffen uns echt jedes 24h-Rennen. Also den Linken. Der rechte hat sich den Fuß gebrochen (war das gestern? oder doch die Hand?), deswegen ersetzt ihn seine Schwester. Kann man gelten lassen.

Sagt eigenlich alles.

Jetzt fragt Ihr Euch wahrscheinlich so wie ich: wasndas? Stellt sich raus, sind 4 bar Druck drauf, Wasserleitung dran und der Typ da hinten im Relaxsessel hat einen Knopf, dann kommen aus versteckten Leitungen vor dem Wagen Wasserstrahlen. Um die Leute zu bespassen. Oder besser gesagt, um sich selber zu bespassen beim Leute bewässern. Ist zwar nicht das passende Wetter, aber die Idee allein: volle Punktzahl!

Das ist der Laden.

Statement inklusive!

Weil's so schön war.

Weisste Bescheid.

Mit Drehnordschleifen-LEDs.

Hotel Schöne Aussicht.

Da geht selbst mir als Vegetarier das Herz auf!

Steakbrötchen, Brünnchen Art.

Wisst Ihr noch? Beim letzten VLN? Der Waleed ist schon wieder da aus Bahrain. Ich glaube der zieht bald hierhin ;)

Das ist kein Rennabbruch, das ist normal im Brünnchen.

4 Sauerländer, kannten 20832 nicht. Aber der mit dem Heiligenschein hat es sich gemerkt ;) Vielleicht finden sie es!

Word!

Hier auch Word.

Aber das Zelt - puuh. Das ist echt für die ganz Harten.

Das wär eher so mein Ding. Steht auch im Brünnchen! Respekt.

Hoffe es hat Euch gefallen, mal gespannt, ob ich das die nächsten Tage auch noch so durchhalte! ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Mittwoch, 08. Mai 2013

Ausklang WEC Spa 6h-Rennen.

Nachdem ich 3 Renntage in Spa hatte und Donnerstag, Freitag und am Renn-Samstag einen längeren Blogbericht geschrieben habe, wollte ich mich am Sonntag früh nach Hause machen, denn da war ich ja schon lange nicht mehr.

Doch das Wetter in Spa war super, also bin ich nochmal was durch die Gegend gerollert und was soll ich sagen, auch für den Sonntag ist ein Bericht bei rausgekommen. ;)

Das ist der Campingplatz, auf dem ich mich niedergelassen haben, hört auf den schönen Namen Camping Eau Rouge und kann man echt empfehlen. Und ist ziemlich nah an der Strecke, aber trotzdem ein familiärer, ruhiger Platz:

Waren auch ein paar Rennfans da, aber relativ übersichtlich.

Mini-Sträßchen und leicht zu übersehende Schilder.

Hat ein bisschen was von Eifel!

War ich mit dem Roller natürlich bestens motorisiert.

Und hat die Kühe nicht weiter interessiert, ...

... und davon gibt es in der Gegend um Spa viele!

Seht Ihr das tolle Haus dahinten?

Bin mir nicht sicher, was es ist, aber kam gut!

Das ist der kleine Ort Rivage, ...

... wo auch das tolle Haus zuhause ist. Direkt neben dem Campingplatz.

Aber es gibt viele Blickfänge, ...

... und natürlich darf auch die Friterie nicht fehlen.

Hier geht es ab nach Rivage und ...

... an dem Sonntag war auch eine Oldtimer-Rallye. Tolle Autos auf der Straße zu sehen! Auch ein bisschen wie in der Eifel.

Bin dann noch in's Fahrerlager und da war es überhaupt nicht langweilig, weil nämlich Touristenfahrten angesagt waren.

War auch einigermaßen was los, ...

... aber lange nicht so ein aufdringliches Marketing-Getöse, wie das in den letzten Jahren am Ring Einzug gehalten hat.

Eher geerdet und Eau Rouge immer im Blick.

An Fahrzeugen alles dabei, was man so als Ringtools kennt.

Und auf gefühlt jedem Zweiten ein Nürburgring-Logo, oder in gross ...

... oder eher ...

... dezent.

Auf dem A6 genauso …

… wie auf dem Type Ring.

Die Russen …

… mit stolzer Nummerschildhaltertrophäe …

… und hier und da auch ein deutsches Nummerschild.

Im Gegensatz zu dem neuerdings grellen und lauten Nürburgring stimmen in Spa die Details, wie zum Beispiel dieses Honda-Schild, das zu neuen Ehren gekommen ist in dem schönen Bruchstein-Haus.

Währenddessen packt auch die WEC ihre Sachen, …

… wobei das bei den Audi-Leuten eine längere Geschichte wird.

Ein verlorenes Rennauto ist auch noch übrig geblieben.

Mit viel Liebe zum Detail wurden sogar die Verbindungsstraßen innerhalb der Rennstrecke angelegt. Diese hier ist eine original Nachbildung der Nürburgring Hatzenbach Sektion, …

… sogar einen Bach hat man angelegt!

Die Audianer parken noch in Reih und Glied.

Und auf der Kartbahn ist sogar Renntag.

Kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen, …

… und die Audianer auch nicht! :)

Die Bahn gibt’s auch in Facebook!

Unter’m Strich wirklich ein tolles Rennwochenende in Spa, kann man nur empfehlen. Hier noch ein paar Links zur Übersicht:

Das war’s dann erstmal von der WEC, jetzt geht’s als nächstes zum Nürburgring 24h-Rennen, aber danach steht dann das große Le Mans Rennen an!

Tags: Mikebericht | FIAWEC | Spa6h


Freitag, 26. April 2013

Mikebericht vom VLN 3 Freitagstraining.

Durchwachsenes Wetter heute - aber morgen soll wohl noch einen Tacken kälter werden. Das ist ein großes Risiko für die Teams, so kurz vorm 24h-Rennen braucht keiner dicke Reperaturarbeiten.

Im Fahrerlager auch schon 991er, in der V-Klasse haben wir welche gesehen, mal gespannt, wann das erste SP Auto kommt. Die lassen uns ganz schön warten! :)

Das sieht aus, als wäre es eine kleine Bremsscheibe, aber die ist garnicht so klein. Die Felge dafür riesig - auf einem Cayenne.

Black Jag.

E30 - das Auto fährt schon lange mit! Mir gefällt es!

Ich schreib's extra nochmal hin: VLN.

Falls einer 'nen Auflieger braucht? Anrufen.

Es lebt!!1!

Sieht auch im Stand schnell aus. Schicke Kriegsbemalung.

Die lassen nix anbrennen bei Marc VDS. Asphalttemperatur messen.

He! Das wollen wir auch sehen!

Da können wir für Samstag angeblich noch 10°C abziehen.

Die durch-den-Zaun-Bilder sind die besten. :)
(Timo Bernhard, Jürgen Klauke, Markus Schurig)

Jochen und ...

... sein Einsatzgerät sind auch startklar.


Mittwoch, 03. April 2013

Ein Haufen Drückeberger und Wendehälse?

Hatte ich gerade im Posteingang:

“Ich bin der Meinung, daß jetzt eigentlich mal die prominenten Persönlichkeiten, die ihre ganze Karriere rund um den Nürburgring aufgebaut haben, aus der Hüfte kommen sollten. Wir - mit Verlaub - Idioten stehen Rennen für Rennen bei Wind und Wetter an der Strecke und jubeln unseren Idolen zu - kaufen für viel Geld ihre besch*&$%ten Kappen etc., um dann festzustellen, daß man es nur mit einem Haufen Drückeberger und Wendehälsen zu tun hat …. PFFFFFF.”

Hätte es nicht besser ausdrücken können. Wo sind die ganzen Balls-of-Steel-Anwärter? Abgetaucht. Alle. Gründlichst.

Ich prophezeie mal, das werden die Fans ihren Ex-Idolen nicht vergessen, wenn Hyundai erstmal den Stacheldraht hochzieht.

Aber man muß garnicht so weit in die Zukunft schauen. Aktuell - also heute, gestern, usw. - wird die ehrwürdige Strecke bis zum Umfallen gemolken. Teeren, Salzen, Aufreissen, Teeren - das bereitet richtig körperliche Schmerzen zu sehen, wie der letzte Cent aus dem historischen Asphalt gepresst wird - Trauerspiel.

Und wer stemmt sich dagegen? Wir Idioten, klein und doof. Im Stich gelassen von den Stars, die ihrer Reichweite lieber die neue Sonnenbrille präsentieren, am Kamin noch ’ne Scheite nachlegen und die Tasche für den Testtag in Spanien packen.


Samstag, 30. März 2013

Eiszeit-Kommentar im Motorsport-Magazin.

Gut geschrieben von Sönke Brederlow:

“Es herrscht Eiszeit am Nürburgring. Schnee, Eis und auch die Politik lassen die Traditionsrennstrecke in der Eifel erstarren. (..)”

“Doch auch abgesehen vom Wetter herrscht am Nürburgring derzeit Eiszeit, denn die Landesregierung wird den insolventen Ring verkaufen! Motorsport-Fans, Veranstalter und Rennfahrer sind sich einig: der Nürburgring wird in privater Hand nie eine Zukunft haben. (..)”

So langsam kommt die Botschaft an.


Freitag, 22. Februar 2013

RCN sagt 9.März Einstellfahrten ab.

Und zwar jetzt schon - 2 Wochen vorher. Es muss nämlich noch ordentlich neue Straße verlegt werden und wirklich wärmer scheint es die nächsten 2 Wochen nicht zu werden.

Da bleibt das schwere Gerät erstmal im Schnee in Breidscheid stehen:

(s. 20832.com/wetter)

Ansonsten keine Klagen bei RCN / GLP: ausgebucht mit 165 Einschreibungen.


Montag, 04. Februar 2013

Reparaturarbeiten.

Heute wurde schweres Gerät aufgefahren:

(Auf den Webcams gesehen.)


Samstag, 02. Februar 2013

Please welcome Webcam No.9.

[English] We have a new webcam right in the middle of Nürburg:

It is sitting at the Zur Nürburg Restaurant, which is located a bit higher with a great view over the village pointing direction GP Circuit. Actually they claim their restaurant is the one with the highest location of Rhineland Palatinate. I do believe that, as Nürburg is pretty high - located at 539m - and thus a so called Luftkurort. Which my dictionary translates as climatic spa.

Great to see more and more webcams get installed, can’t get enough of them! :) Both official as well as private ones.

The shortcut to remember is:

20832.com/wetter

which lists them all - including weather information. The Wetter / Weather link in the main navigation does the same.

Let’s hope we see some sunshine on these cams soon!


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Willkommen 8.Webcam!

Sie zeigt auf die Brücke Breidscheid und ist ein Winter-Spezial-Service von E-Unit, formerly known as Öli ;)

Die E-Unit Seite ist auch direkt mal aktualisiert worden und mit den schnellen Rettern kann man sich auch bei Facebook befreunden.

Damit sind es jetzt schon 8 Webcams am Ring, hab alle unter 20832.com/wetter gesammelt. Die eine Retti-Cam klemmt aktuell etwas, wahrscheinlich erfroren ;)


Sonntag, 02. Dezember 2012

20832.com/wetter

Die Wetterseite ist eine der häufiger besuchten Rubriken hier, das ist mir wieder eingefallen, als sich heute der erste Schnee breitgemacht hat.

Hab das mal zum Anlass genommen

a) die Webcams zu vervollständigen - sind schon 7!

b) einen Shortcut einzurichten: 20832.com/wetter.

Beim Klick auf die Bilder landet Ihr immer auf dem Original in der Originalgröße, teilweise sind die richtig groß, z.B. das alte Fahrerlager hat 1920x1080. Lohnt sich also auch schonmal, sich da durchzuklicken für die Details.

Vielen Dank an die Webcambetreiber, die laufen inzwischen tadellos durch! Könnten auch ruhig noch ein paar mehr sein ;) Auch gerne mit dezentem STR in der Ecke ;)


Sonntag, 28. Oktober 2012

Mikebericht von VLN 10.

Rennleiter Andreas Thamm: “Aufgrund der Witterungsbedingungen mussten wir das Rennen schweren Herzens absagen.”

So könnte man den 10.VLN Lauf zusammenfassen.

Oder so:

Die Wettervorsage war alles andere als vielversprechend - eher passend für die K-AW. (… die übrigens in 2 Wochen stattfindet.)

Als ich am Freitag mittag am Ring angekommen bin, ist mir neben dem kalt! als erstes aufgefallen, daß die Phoenix-R8 prominente Lindner-Aufkleber rundum draufhaben. Das war bei VLN #9 noch nicht so. So gesehen natürlich extraschade, daß der Lauf ausgefallen ist, denn so konnte ich garnicht keine Fotos von den beiden machen.

Dann doch lieber BMW - und Schubert hatte dieses Mal drei Z4 dabei. Dieser hier wurde von HGR probepilotiert, es war sogar ein kleines Bärchen drauf.

Die anderen beiden Z4 waren aber spannender, zum einen natürlich der 2.Auftritt des “Ja zum Ring!” …

… und zum anderen der von Uwe Alzen:

Der STR Z4 wieder eine Augenweide und endlich konnte auch “Aziz” Abdulaziz Al Faisal im Auto Platz nehmen, nachdem wir ihm letztes Mal die Nase lang gemacht haben und er zuhause wegen Gallensteinen operiert werden musste.

Mit Rennenfahren war leider wieder nix, dafür konnte er sich aber 1:43 und 1:1 gleichzeitig anschauen:

Es gibt sogar ein Making-Of davon! :)

und zumindest am Freitag ein paar Ründchen drehen:

Aber am Samstag leider nur in der Lounge statt auf der Bahn:

Für Aziz geht im Gegensatz zu uns die Saison erst los, er fährt in der Middle East Championship und ist dort der Mann, den es zu schlagen gilt. Das Design von seinem Auto ist auf jeden Fall schon ein Gewinner - ein echter Andy Blackmore. Fehlt nur noch das N! ;) Apropos: obwohl nur Freitags unterwegs hat das “Ja zum Ring”-N vorne links schon Schrammen für ein ganzes Jahr:

Die Kämpfer-Ns sind sowieso meine Lieblings!

Zu dem Rätsel mit der neuen Nürburgring Betreibergesellschaft wusste man auch im Fahrerlager nichts Neues, dafür gab es aber diesen schönen Aston Martin zum ersten Mal:

Den hat das bewährte Erfolgsteam Farnbacher/Simonsen in die Eifel gebracht.

So sieht der Dominik übrigens aus, wenn er grade den Helm auszieht:

Also so wie immer! :))

Der Wagen ist echt ein Hingucker:

Hoffentlich sehen wir den nochmal!

MarcVDS war mit dem schönen Z4 auch da:

Bei dem Preis für die weiteste Anreise ist Jim Glickenhaus mit dem P 4/5 ganz vorne mit dabei:

Ein paar Infos hab ich dem Jim auch rausgeleiert, so ist der 24h Einsatz vom P 4/5 für 2013 noch nicht fix. Und sein geplanter Start in Le Mans muss auf jeden Fall bis 2014 warten. Er war auch in Woking um sich den P1 anzugucken, soll 1,2 Mio. kosten. Welche Währung oder ob netto bzw. brutto hab ich dann garnicht mehr gefragt. So richtig gefällt er ihm aber nicht, weil ihm fehlt ein bischen der Charakter. Und zeigt dabei an seinem Auto auf ein paar Kratzer bzw. Kohlerfaser-Ausbesserungen, die alle eine Geschichte erzählen und das Auto erst zu dem machen, was es ist. Ein Rennauto mit Historie und Patina. Gefällt mir.

Schön war auch, daß fleissig Fans …

und Streckenposten gegrüsst wurden:

Fabian hat auch Adi in Erinnerung gehalten:

Doch die vielen Grüße und schönen Autos haben nichts genutzt, Adi’s Ampel blieb Rot:

Da nützt auch der fotogene Kehrwagen nix:

Kein Wunder bei dem Wetter:

Eine Begegnung der besonderen Art hatte ich dann noch ausgerechnet in der Phoenix Box - also die mit den neuen Lindner-Aufklebern. Werner Frowein war über die Sticker genauso überrascht wie ich, als genau in diesem Augenblick sich zwei Lindners einen Weg durch die Box bahnten und dabei fröhlich Umsonstkaffee verteilten. Ich hab natürlich dankend abgelehnt mit den Worten “Da verdurste ich lieber, als daß ich einen Kaffee von Lindner trinke” worauf einer der beiden direkt laut wurde.

Stellt sich raus das war der Herr Direktor vom Lindner. Muß ihn mächtig aufgeregt haben, denn zuhause am Computer meinte er auf Facebook ich hätte ihm mit meinem dummen Gequatsche fast den schönen sonnigen Tag kaputtgemacht. Und daß er mir eigentlich eine vor die 12 hauen wollte, aber man sollte lieber eine “alle die finden, dass MF ein depp ist” Facebookgruppe gründen.

Einer von den 15 Leuten, die das liken, ergänzt dann noch den Vorschlag “Radmuttern lösen und Bremssattel entfernen”.

Die Naivchen glauben wahrscheinlich wirklich sie könnten mit ein paar Kannen Kaffee die große Sympathieoffensive starten. Wobei ja noch die Frage zu klären wäre, ob der Kaffee von Lindner bezahlt wurde oder unterm Strich doch nicht vom Steuerzahler. Wie war das nochmal mit den Pachtzahlungen?

Und sollten die nicht im Oktober das Feld räumen? Das wär dann Mittwochabend - packen die schon? Oder alles wieder warme Luft?

Bei meiner Frage an den Dirk Metzner, ob das denn jetzt der Abschiedskaffee sei, ist der zwar fast explodiert, aber Antwort gab es keine. Also zumindest keine zu dem Thema, nur ein Kommentar über meine Eltern (WTF?).

Ein ganz persönliches Jubiläum hatte ich dann auch noch zu feiern, denn am Wochenende hab ich die 70.000 Fotos vollgemacht, die auf 20832.com zu sehen sind seit dem Startschuss als nurburgring.de vor 12 Jahren. Die gesamte Historie ist hier und die von VLN 10 sind hier zu finden.

Und wie jetzt die lange Winterpause überbrücken?

Der Vorschlag von Uwe Alzen:

Die irre DVD Scheibe von Stereoscreen (Tim & Nick Hahne) ist endlich draussen und am Ring wurden die ersten Exemplare verkauft:

Gibt es als DVD und Bluray, ich bin echt froh, daß solche Produkte mit soviel Herzblut und technisch perfekt umgesetzt werden.

Viel Spaß mit der Winterpause haben auf jeden Fall die neuen Meister, demnächst an Ihrer Lieblingsrennstrecke mit der 1 unterwegs:

Obwohl der Scirocco mir besser gefallen hat, als noch Ns draufwaren ;)

Also bleibt nur einpacken und gespannt sein, was 2013 alles aus dem Auflieger geschoben wird!

Und eine kleine Bitte:


Mittwoch, 08. August 2012

Armer insolventer Nürburgring.

Und wieder gibt es eine Schlagzahl an Nürburgring Ereignissen, daß man kaum noch mitkommt.

Geht damit los, daß Kurt Beck den Insolvenzverwalter für die Insolvenz in Eigenverwaltung (s.hier) zur Chefsache macht und gestern persönlich besuchte. Für 1,5 Stunden. Und wie Markus Lachmann treffend kommentierte:

Infos für die Öffentlichkeit: Keine.

Da bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als zu spekulieren und ich rate mal, daß sie sich nicht über das Wetter unterhalten haben. Und ich rate weiter, daß er ihm nahegelegt hat, daß er das Gefühl von Transparenz und Bürgerbeteiligung vermitteln soll - aber in Wirklichkeit bliebe natürlich nichts anderes übrig, als möglichst viel zu versilbern. Falls sich kein Käufer für die Rennstrecke findet kann man immer noch sagen, daß es gelungen sei sie in Volksbesitz zu halten. Natürlich trage er - also der Insolvenzverwalter - jetzt die Verantwortung, dafür sei er ja da und die Politik sei jetzt raus aus der Nummer. Und natürlich soll das alles nicht zu seinem Schaden sein.

Wie gesagt, reine Spekulation, aber was bleibt mir übrig bei den Geheimniskrämern? Die mit Volkseigentum so umgehen, als sei es ihr eigenes? Denen das Denkmal Nordschleife am Arsch vorbeigeht völlig egal ist? Und immer war?

Passend zu der per Spekulation gemutmassten Unterhaltung zwischen Ringkiller Beck und dem als vermeintlichen Retter auftretenden Restezusammenkehrer gab es dann heute wieder Insolvenzkommunikation. Wie mir diese ganzen Profikommunikateure im Zusammenhang mit dem Nürburgring auf die Nerven gehen. Angefangen von Dederichs Reinecke (die sich jetzt bei Falken Motorsport als Ringfans ausgeben) über Steinkühler zu jetzt Pietro Nuvoloni. Wieso sagt einem immer noch keiner gradeaus mitten in’s Gesicht einfach was Sache ist?!

“Bei der Rettung des insolventen Rings will der Sanierungsgeschäftsführer alle Beteiligten einbinden. “Es soll auf jeden Fall der Eindruck vermieden werden, dass im stillen Kämmerlein eine Entscheidung getroffen wird”, so Schmidt.”

Und eine tolle Webseite gibt es, die Zeitungen linken sogar darauf:

www.nuerburgring-dialog.de

Das ist jetzt kein Witz, die machen allen Ernstes eine Presseinformation für eine leere Internetseite, für die es grade mal eine URL gibt.

Bei mir wird mit diesem Aktionismus nur der Eindruck verstärkt, daß der Ausgang dieses Schauspiels ohnehin längst feststeht. Und die Nordschleife vor unseren Augen verkauft werden soll. Und Schuld ist dann wieder die EU, damit hat man ja schon Erfahrung in Mainz:

“Es kann sein, dass das EU-Recht uns zwingt, in einen Versteigerungs- und Verkaufsprozess einzusteigen.”

Aber Hauptsache “Jeder kann Vorschläge einbringen” und ein “transparenter Dialog mit Workshops”. Die Nutzer (Motorsportverbände) und die Region (Anwohner, Gewerbebetriebe) werden damit gleichgestellt mit Hinz und Kunz im Internet - was für eine Farce. Vielleicht lassen sie die Seite besser blanko - man könnte alternativ über die leere Seite noch schreiben: “Die Nürburgring Businesspläne 2007-2012” - wenn es sie überhaupt geben sollte, sind die nämlich auch das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Damit seine Meldungen auch schön die Runde machen, wird auch noch die F1 provoziert - die könne nämlich gerne kommen, aber für umsonst - das ist doch klar. Ich hätte nicht gedacht, daß man einen am Boden liegenden Nürburgring noch weiter zusammentreten kann. Wie sieht es denn mit Instandhaltung aus? Gestrichen? Ich würd mir gerne die Haare ausraufen, wenn ich welche hätte. Was haben die in den letzten Jahren mit dem Geld um sich geworfen.

Apropos Geld: wieso geben wir Steuerzahler Kai Richter seinen Plunder eigentlich nicht wieder zurück? Geht doch bei Amazon auch, wenn was nicht funktioniert. Toxischer Schimmel steht bestimmt im Verkaufsprospekt. Hätten wir mit einem Schlag 115 Mio. Euro mehr in der Kasse - soviel hat er dafür bekommen.

Stattdessen erlöst das Land die ISB und überweist mal locker aus der Hüfte keine 254 Mio. Euro sondern die gesamten 330 Mio. Euro. Da bin ich doch jetzt sehr überrascht, wahrscheinlich denken die sich: wenn schon Beihilfeverstoss, dann richtig.

Von der Medienlandschaft bin ich auch enttäuscht, die machen sich nämlich garnicht mehr die Mühe, die Ereignisse zu hinterfragen. Die Ablösung der ISB wird als Rettung für den Nürburgring gefeiert, dabei ändern sich an den 330 Mio. Euro Schulden für den Ring und dem Insolvenzantrag Null Komma Null. Nur der Gläubiger wurde ausgetauscht.

Hier kann man das ja noch ahnen, weil wenn jemand Eau Rouge als Nürburgring verkaufen will, kann das nicht weit her sein. Aber autosport?

Immerhin Marc Surer spricht eine deutliche Sprache: Alles abreissen.

Willkommen in der Realität - soweit waren wir schon vor 2 Jahren.

Ach was soll’s, lasst uns feiern! Und die paar toxischen Schimmelpilze, die saufen wir uns einfach schön!


Montag, 18. Juni 2012

Geschafft! Mit dem Fahrrad vom Ring nach Le Mans.

Ich muß zugeben, ich hatte ja so meine Bedenken, aber wir haben es geschafft: mit dem Rad vom Ring nach Le Mans.

Abfahrt Freitag 8.Juni, 11 Uhr:

Ankunft Mittwoch 13.Juni, 15 Uhr:

Zwischen diesen beiden Bildern liegen 6 Tage und 773 km auf dem Rad.

Die Route hatte zwar einige Überraschungen auf Lager, aber war wirklich schön. Los ging es erstmal über die Ardennen und gleich am ersten Tag haben wir 1.600 Höhenmeter kassiert. Und haben uns direkt mal einen Rückstand auf unseren Tagesschnitt eingehandelt (109 statt 122 km). Den hatten wir danach aber schnell wieder rausgefahren.

Auf der Tour gab’s fast komlett nur Gegenwind und komischerweise waren immer da wo wir gefahren sind auch Windräder aufgebaut. Geregnet hat es nur 1/2 Tag, das hätte uns auch schlimmer erwischen können.

10 kg Gepäck haben wir uns gegönnt, waren dann doch froh in Le Mans unsere gepackte Tasche in Empfang nehmen zu können, die der Ansgar für uns mitgebracht hatte. Endlich raus aus den Radklamotten!

Ich war zum ersten Mal in Le Mans und muß sagen, das ist schon überwältigend. Fest in englischer Hand wird das Rennen zelebriert und gemeinsam gefeiert. Da steht völlig selbstverständlich der Aston Martin vor dem Zelt oder der Porsche Turbo und es ist kein Zuschauer dabei, der nicht das Rennen verfolgt oder die Teams nicht kennt.

Überall gibt es Stände mit Modellautos oder Motorsport-Büchern und die Hersteller ziehen große Catering-Gebäude hoch. Da wird einem nochmal der gigantische Fehler der Nürburgring Erlebniswelt vor Augen geführt, denn die Hersteller wollen keine fertigen Gebäude, sondern Platz zum Austoben, auf dem sie dann selber architektonisch gestalten können. Audi hat insgesamt 9 (!!) solcher Hochhäuser aufgebaut und die Gäste mit 150 (!!) eigenen Shuttles rumkutschiert. Wenn sie nicht grade im Hubschrauber über die Strecke geflogen wurden.

Le Mans an sich ist ziemlich groß, die haben 140.000 Einwohner. Ist auch ein schönes Städtchen. Am Freitag war bei der Fahrerparade alles auf den Beinen, trotz sehr bescheidenem Wetter. Witzigerweise wird Freitags auch die Landstraße wieder aufgemacht, da kann man dann ganz normal über die Strecke fahren, auf der das Rennen ausgetragen wird. Was wir natürlich gemacht haben! :)

Toyota hat am Anfang des Rennens richtig gut Druck gemacht, sogar einen 5er-Stint hingelegt. Doch dann ging es heftig zur Sache, beide durch Unfall raus.

Der eine mit Überschlag und Anthony Davidson ist wohl noch im Krankenhaus:

Und der andere ausgerechnet mit dem Publikumsliebling Delta Wing kollidiert:

(bei ca. 1:00 Min.)

Die haben dann alles probiert, das kleine schwarze Auto wieder flott zu kriegen, aber Lenkung ab und eine Antriebswelle krumm, da war nichts zu machen. Wir standen auch grade in den Porsche Curves, als das passiert ist:

Audi hat dann zwar noch versucht sich selber ein Bein zu stellen und ausgerechnet Lokalmatador Romain Dumas hatte eher einen schlechten Tag, aber am Ende sind die Audi auf 1-2-3-5 in’s Ziel gekommen - mit dem Vorjahressieger und der #1 (Fässler/Lotterer/Tréluyer) als Gewinner.

Eine Sache haben wir nicht hinbekommen: die Riesenradfahrt - muß wohl irgendwann nachgeholt werden ;)

Unter’m Strich aber ein Riesenspaß dieser Le Mans Trip, und ich möchte mich ganz herzlich bedanken:

  • bei meiner frisch-Vermählten, daß sie mir frei gegeben hat,
  • bei Kai, daß er meine Marotten 10 Tage lang ausgehalten hat,
  • bei Ansgar für den unschlagbaren VIP Shuttle zurück,
  • bei den Bilsteinern Jörg und Steffen für alles und so,
  • gilt auch für Atze,
  • bei Felbermayr, AF Corse und Audi Fan Camp für das Asyl und die Verpflegung.

Übrigens, Dominik Farnbacher ist Zweiter der GTE-Pro geworden mit Luxury Racing (18.Gesamt) und Pierre Kaffer 3. der LMP2 mit Pecom Racing (9.Gesamt). Pedro Lamy hat die GTE-Am gewonnen mit der Labre Corvette - hier gibt es das gesamte Ergebnis bei GT-Eins.

Und unsere gesammelten Bild-Eindrücke von der Bob-Wollek Memorial Tour gibt es zum Nachblättern nochmal hier oder bei NR2LM.com.


Sonntag, 01. April 2012

1.Lauf VLN.

Winterpause überstanden, die Langstreckensaison ist gestartet!

Die Boxengasse füllt sich mit alten und neuen Bekannten und auch wenn ein paar Ns übrig geblieben sind vom letzten Jahr, viele Autos kamen unbe-N’t. Da mußte der Mike wieder bei.

Jetzt auch mit N - die R8 Raedervariante.

Die Autos werden zum Start geschoben - so sehen Sieger aus! - und …

… loten die Kräfte aus. Aber auch nicht zuviel Gas geben, sonst wird man für’s 24h-Rennen wieder eingebremst. Die Balance-Taktierereien kennen wir inzwischen.

Buntes Fahrzeugfeld …

… mit ein paar tollen Neuankömmlingen. Oder um den Olli zu zitieren: die sensationellsten Autos in der VLN.

Wetter war nicht so dolle, ringmäßig halt.

Improvisieren kein Problem, man ist ja nicht zum ersten Mal da.

Für die Fotos ist so Wetter auf jeden Fall immer super. :) In zwei Wochen geht’s weiter - und am Mittwoch kommt auf Sport 1 die Zusammenfassung - 1 Stunde lang. Der Livestream hatte schon am Wochenende Premiere und ist gut angekommen. Ist für mich jetzt eher uninteressant, weil ja vor Ort, aber wer nicht immer kommen kann wird sich freuen.

Hier das Ergebnis und die Rennchronik von der VLN-Seite. Im N-Forum ist dank Olli/Daniel/Alex auch wieder das Tippspiel am Start und kommentieren geht auch. Ja - ich weiß - ich muß die Neuanmeldungen wieder freischalten - da steht noch eine kleine Programmierung aus, weil es so viele BOT-Registrierungen gibt … gebt mir noch bis Ostern.


Freitag, 23. März 2012

Einstellfahrten.

Am verblüffensten ist ja die Nummer mit dem Wetter heute am Ring, aber ein paar neue Autos gab es auch zu sehen.

Vorneweg natürlich die Dörr McLaren:

Aber auch jede Menge von diesem Typ:

Die scheinen dieses Jahr hoch im Kurs zu stehen. In diesem sitzt grade Pedro Lamy.

Der Glickenhaus Ferrari ist auch schon da, er fährt morgen beim Testtag und das 1. (und auch 3.) VLN Rennen mit, um sich für die 24h fit zu machen.

Der Wagen hat eine Finne bekommen:

Und man munkelt von 1 Punkt 21 Gigawatt:

Die Spritpreise sind wohl auch leicht modifiziert worden:

Und es tut doch auch gut, alte Bekannte zu treffen:

Während die einen schon die Rennstrategien besprechen:

… sind die anderen noch bei den Pflichtaufklebern:

… dabei steht der Rennausgang schon fest, sogar der Abstand:

Einige haben auch noch garnicht richtig ausgepackt:

Doch beim Uwe sitzt wieder alles bis auf’s letzte i-Tüpfelchen:

Morgen mehr, ich muß mal gucken, daß ich die Süddeutsche Zeitung finde. Da ist wohl ein Artikel über das Gerichtsgedönse drin.


Freitag, 20. Januar 2012

Übrig Ns vom Freitag.
  • Ernsthafte Einigung - das muß die NAG jetzt schon extra hinschreiben, damit man’s glaubt. Witzig ist auch, daß jetzt auf einmal wieder von “Sie [die NAG] beschäftigt rund 350 Mitarbeiter …” die Rede ist, vor einer Woche waren es noch 338.

  • Gestern gab’s ein kleines Kartprogramm auf Schumi’s Aussenbahn im Regen. Kann man echt empfehlen - einfach Klamotten zum Wechseln mitnehmen und fleißig durch’s Wasser rutschen. Die lassen einen bei jedem Wetter fahren.

  • Interessanter Retweet von Eveline Lemke, quasi als Bestätigung.

  • Die Sendung gestern in “Zur Sache” über den Nürburgring gibt es auch jetzt in der Mediathek als Video.

  • Schön gemachte Infografik der Nordschleife von carbuzz.co.uk.

  • Die NAG argumentiert unter der Gürtellinie (Arbeitsplätze). Die SPD in RLP mit schwarzem Gürtel in Perfidie kann darüber nur lachen:

“Das habe man von jemandem, der aus einer renommierten Unternehmerfamilie kommt nicht erwartet.”

Gemeint ist Jörg Lindner mit seinem Familienclan und dieser Clemens Hoch, der bedauerlicherweise aus Andernach kommt, eröffnet im Landtag die Schlammschlacht, bei der es nur Verlierer geben wird - Nordschleife mit eingeschlossen.

  • Wer zur DSK Hauptversammlung fährt, kann ja mal fragen, ob der Christian Menzel aus dem Verein ausgetreten ist und wenn ja: warum?

  • Die Nasen haben tatsächlich gestern wieder 2 Geburtstage gepostet. NERV Haben die den Social Media Pratikanten jetzt durch einen BOT ersetzt?


Freitag, 16. Dezember 2011

Finally: Snow.

Just a week before christmas - pretty late, but here it is:

You can keep an eye on the webcams.


Sonntag, 04. Dezember 2011

Weihnachten in Frikohausen.

Danke an alle Frikadellis, Sabine und Klaus für den tollen Weihnachtsmarkt heute in Barweiler.

Hier ein paar Bildchen dazu:

Richtig was los und das Wetter für die Eifel ganz ok. Irgendwann muß es ja mal regnen.

Der Chef von dat Janze - alles fest im Griff.

Sabine kümmert sich um die Tombolagewinne.

Dicke Socken können bei dem Wetter nicht schaden.

Pilzpfanne - lecker!

So ein Rennlaster-Vorzelt ist vielseitig einsetzbar.

Dem Poldi ist ein Pferd über den Fuß gefahren, da braucht er extra viel Zuneigung. Kriegt er auch :)


Samstag, 24. September 2011

VLN 8.Lauf - Fotos.

Bei so einem Wetter macht das Fotografieren und VLN Gucken erst richtig Spaß, hier die Fotos komplett vom 8.Lauf.


Montag, 05. September 2011

Übrig Ns vom Montag.
Montag, 22. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Zum ersten Mal seit 8 Jahren bin ich nicht beim 24h-Radrennen auf der Nordschleife mitgefahren. Interessiert zwar eh keinen, aber so sang- und klanglos wollte ich die Serie dann auch nicht abreißen lassen.

Seit der Erstausgabe 2003 waren wir jedes Jahr am Start - Christian Kohlhaas war immer dabei, die anderen so im Wechsel. Beim ersten Rennen waren es 34 Teams, die die 24 Stunden auf sich genommen haben. Da waren die Nordschleifenschilder noch grün und hinter der Haupttribüne ein Super Schotterparkplatz. Hier sind die 2003er Fotos.

  • In Berlin: Autobrennen statt Autorennen.

  • Schlechte Nachrichten vom Hockenheimring.

  • So werben die allen Ernstes für die Superbike WM. Das ist für mich eher ein Grund nicht hinzufahren.

  • Gut, daß zeitgleich zur Superbike WM am 2./3.Sep. in Kell wieder das Mofarennen läuft. Freitags Training, Abends Brings Konzert und Samstags startet um 15 Uhr das 3-Stunden Rennen.

Hier zur Einstimmung meine Fotos von 2005, 2007 und 2010.


Mittwoch, 17. August 2011

Facettenreiche Unterhaltungs- und Erholungsmöglichkeiten für 6.000 Gäste.

Gestern bin ich am Ring durchgekommen und hab mal im Eifeldorf geschaut, was da so los. Immerhin ist ja Ferienzeit. Meine kühnsten Erwartungen wurden noch weit untertroffen. Trotz schönem Wetter hatten nur zwei Läden auf und die waren auch nur dürftig besucht. Das Ganze hatte was Gespenstiges: künstliche Bauten, Beton, Leere - und alles hell erleuchtet. Auf der Bundesstraße kein einziges Auto, Fußgänger sowieso keine - dafür aber Neonreklame im Las Vegas Style. Grotesk. Ab und zu sieht man mal einen Nachtwächter oder jemand vom Personal, der eine rauchen geht.

Hier ein paar Bilder (Di, 21 Uhr):


Hell beleuchtet, aber trostlos. Die Stromrechnung möcht ich nicht bezahlen.


Im Lindner gehen die Lichter aus. Was ich mich immer gefragt habe: wem gehört eigentlich dieses “Lindner” Schild? Würde mich nichtmal wundern, wenn das auch Volkseigentum ist - so wie das Hotel.


Einfach zu. Kein Hinweisschild, Öffnungszeiten, … nichts.


Immerhin wird so nichts schmutzig, aber armotisieren geht anders.


“Das Eifeldorf Grüne Hölle (..) bietet seinen bis zu 6000 Gästen facettenreiche Unterhaltungs- und Erholungsmöglichkeiten.” Steht hier.


Insgesamt hatten nur 2 Läden auf - und die waren ziemlich leer. Also bei 6.000 Gästen Kapazität würd ich mal schätzen 1–2% Auslastung.


Für Leute zu empfehlen, die die Einsamkeit suchen.


Wem’s gefällt.


Mythos?


Irgendwie wirkt das auf mich alles ziemlich verkrampft.


Wenn wenig Lichter an sind, kommt wenigstens der Mond besser zur Geltung.

Ich bin dann zur Pistenklause. Nett wie immer, ein paar bekannte Gesichter getroffen, schnell eine leckere Pizza gegessen, natürlich bar bezahlt und noch ein paar Sachen erfahren, die ich noch nicht wußte:

  • daß der Retti genau auf der AW/MYK Grenze liegt und sein Auto ja auch MYK drauf hat,
  • daß die Pistenklause an Heiligabend 1972 vom Günther Schmitz eigenhändig zusammengenagelt wurde - und heute noch so im Einsatz ist,
  • und was ein Strichwein ist! :)

Sonntag, 24. Juli 2011

Fotos von der SAVE THE RING Demo am Formel 1 Sonntag.

Das war ein großer Spaß heute bei der Demo, sind auch so um die 200 Leute zusammen auf die Straße gegangen. Sogar das Wetter hat mitgespielt, obwohl die Wettervorhersage übelst war.

Eveline Lemke war auch vor Ort und hat sich viel Zeit für Gespräche genommen.

Auf der savethering.org hab ich schonmal ein paar Links gesammelt und hier eine Fotogalerie zusammengestellt:

STR @ F1 Fotogalerie

War eine tolle Aktion, alle haben mit angepackt und einige hatten eine echt weite Anreise. Hinterher gabs dann aber noch Formel 1 Rennen bei Uschi, das Bild kam vom Fernseher und der Ton vom offenen Fenster. :)


Freitag, 24. Juni 2011

Übrig Ns vom 24h-Freitag.
  • Das Wetter am Ring beim 24h-Rennen ist ziemlich übel, kann nur besser werden! Im Fahrerlager schimpfen alle über das Chaos und die vollen Boxen. Da müssen 8 Autos in eine Box, gehen keine Tore mehr zu. Außer bei VW, die haben Platz ohne Ende. Auf der Haupttribüne gab’s wohl einen Fehlalarm und die Offiziellen sind sehr entspannt damit umgegangen. Haben nämlich nichts gemacht. Die Feuerwehr haben sie trotzdem anrücken lassen. Marco Werner hat sich in Facebook auch mal ordentlich ausgek#%&$t und einen schönen Gruß an Herrn Lindner dagelassen. Ziemliches Chaos mit den Zugangskontrollen. Wenn man auf den langen Wegen mal am Eifeldorf vorbeikommt, ist das immer leer. Allerdings kommen mir auch die Campingplätze leerer als sonst vor, war aber noch nicht überall. Und im Lindner habe man AMG kurzfristig ausquartiert, das muß man auch erstmal bringen. Wenn da einer Infos hat, her damit ;)

  • Meanwhile in Mainz: der Aufsichtsrat der Nürburgring GmbH muß noch dieses Jahr belangt werden, sonst droht Verjährung. Nicht von der Hand zu weisen, so wie die mauern.

  • Obwohl für Juni angekündigt, geht die Achterbahn doch nicht in Betrieb. Am besten ich speichere mir das mal als Textbaustein.


Montag, 25. April 2011

Vergleich NAG Kommunikation mit Polizeibericht.

An Ostern gab’s besonders am Freitag mächtig viel Betrieb am und um den Ring. Aber auch einige Unfälle.

Das wird auch per dpa verbreitet und z.B. vom General-Anzeiger veröffentlicht. Das sind die 9 Unfälle, die der Polizei bekannt wurden.

Währenddessen die Nürburgring Automotive GmbH über Facebook zum Osterfreitag:

“Super Wetter - Super Tag”

… und ruft dann zum munteren Foto- und Filmsharing auf. Was man entsprechend der Ereignisse auch als Aufruf zur Unfalldoku verstehen kann.

Die Polizei Adenau hat heute nachmittag eine Infomail verschickt, die auf 7 Seiten PDF die Unfälle von Ostern auflistet.

Hier sind ein paar ringrelevante Passagen, orgignal Rennleitungs-Speak:

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Adenau für das Osterwochenende, von Freitag, 22. April 2011, bis Montag, 25. April 2011

Die Polizeiinspektion Adenau hatte am vergangenen Osterwochenende (22.-25. April 2011) insbesondere auf Grund des hohen Besucheraufkommens im Bereich des Nürburgrings, eine Vielzahl polizeilicher Einsätze zu bewältigen. Dabei lag der Schwerpunkt der polizeilichen Tätigkeiten im Bereich des Verkehrsgeschehens.

Die hochsommerlichen Temperaturen lockten insbesondere am Karfreitag zahllose Besucher in die Region um den Nürburgring. Dies führte dazu, dass bereits am frühen Vormittag starker Anreiseverkehr in Richtung Nürburgring zu verzeichnen war. Betroffen davon waren insbesondere die Bundesstraßen B 412, B257 und B 258. Das hohe Verkehrsaufkommen, teils zusätzlich behindert durch verschiedene Baustellenabschnitte sowie Verkehrsunfälle, führte zu kilometerlangen Staus. Auch auf den zum Nürburgring führenden Nebenstrecken war starkes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen.

Verkehrsgeschehen

In der Zeit von Karfreitag, dem 22.04.2011, bis Ostermontag, dem 25.04.2011, wurden der Polizeiinspektion Adenau insgesamt 32 Verkehrsunfälle bekannt. Alleine am Karfreitag bzw. „Carfriday“, wie der Feiertag unter Motorsportfreunden genannt wird, ereigneten sich 20 Verkehrsunfälle.

Neun der festgestellten Verkehrsunfälle ereigneten sich im Rahmen der sog. „Touristenfahrten“ auf der Nordschleife des Nürburgrings, davon alleine sechs am Karfreitag.

Insgesamt erlitten bei den o.g. Verkehrsunfällen 18 Personen Verletzungen, wovon fünf als Schwerverletzte eingestuft wurden. Bei den Schwerverletzten handelte es sich in vier Fällen um Motorradfahrer sowie einen Quad-Fahrer. Drei weitere Motorradfahrer wurden leicht verletzt. Bei den übrigen leicht verletzten Personen handelte es sich um Insassen von Personenkraftwagen.

Die geschätzten Sachschäden belaufen sich insgesamt auf rund 175.000,- Euro.

Sowas wie “Gute Besserung” kommt der NAG nicht über die Lippen. Wie auch schon beim Feuerunfall von der “Lasst den Asphalt glühen” Formelveranstaltung.

Von meiner Seite wünsche ich den Verletzten alles Gute und eine schnelle Genesung. Und sollten sie unverschuldet zu Schaden gekommen sein auch ein schnelle und unkomplizierte Schadenserstattung.


Sonntag, 20. Februar 2011

Snow again @ the Ring.

It's mid-February, so don't be surprised:

The picture is a snapshot from "Retticam", the petrol station at Döttinger Höhe run by Mr.Retterath.

It's a nice webcam to watch some Nürburgring scenary - in case you want some change from GP Circuit or Nordschleife entry.

My weather forecast page lists them all.


Freitag, 29. Oktober 2010

Neue Webcam an der Nordschleife.Drei guten Nachrichten auf einmal: die Webcam an der Tourieinfahrt geht wieder, die an der Grand-Prix Strecke auch und ganz frisch neu dazugekommen ist die famose Retticam:



Sie sendet live vom Männerparadies (Döttinger Höhe Tankstelle von Hans-Joachim Retterath.) Und ist auch willkommener Zuwachs auf der 20832-Wetterseite.

UPDATE:

Es gibt noch eine neue (?) Webcam, diesmal Brücke Breidscheid - klasse! (Danke Jürgen!)
Donnerstag, 16. September 2010

Auch mal das Gute loben.Man muß den Nürburgring ja auch mal loben, wenn es dafür einen Grund gibt. Diese Filmauswahl für Facebook-Follower finde ich gut gelungen (10:22!!). Das Video erinnert schön an die Zeit vor dem Erlebnisgrab ohne Zäune und ohne Ringrostergerippe. Auch wenn der Privat-Nürburgring lieber über´s Wetter redet.
Dienstag, 24. August 2010

Rad am Ring: Wetter und Strecke super - alles andere nicht so super.Am Wochenende hatte die zukunfts°vision der neuen Ringbetreiber eine weitere Chance, denn bei Rad am Ring wurde das neue Volkseigentum ring°boulevard nach 7 Jahren zum ersten Mal mit eingebunden. Bei der Planung der Anlage hat man der ´Marken- und Erlebniswelt´ bzw. ´Flaniermeile´ wahre Wunderdinge angedichtet, die sich jetzt im Ernstfall beweisen sollten.

Ich war auch bei allen Rad-am-Ring bisher als Aktiver mit dabei (24h 4er Team) und habe meine Meinung dazu, allerdings finde ich es viel wichtiger zu erfahren, was denn die sportlichen Eifelbesucher zu den neuen Errungenschaften sagen.

Also hab ich mal die Läufer- und Radforen durchstöbert, Fazit: Wetter und Strecke super, alles andere nicht so super.

Die Internet-Zitatesammlung habe ich in der ring°umbau Dokuseite zusammengetragen.
Sonntag, 08. August 2010

Fußballtrainer-Motorsport trifft Möchtegern-Freizeitpark: die DTM am Nürburgring.Lesenswerte deutsche Motorsport-Blogs sind dünn gesät, doch diese zwei Autoren stemmen sich tapfer gegen den Trend: Stephan Kremer und Don Dahlmann. Beide sind langjährige Kenner der Szene, unbefangen und abgeklärt. Sie können die Spezialitäten des deutschen Motorsports sowohl historisch als auch international aus eigener Erfahrung einordnen.

So gibt es zum Wochenene in beiden Blogs etwas über den aktuellen DTM-Lauf am Nürburgring zu lesen und damit der zwei großen Sorgenkinder im hiesigen Motorsport. Die DTM, die nun im 5.Jahr als 2-Marken Wettkampf ausgetragen wird, erinnert mehr an Fußball, als an Rennsport. Die langjährigen und entsprechend mächtigen Sportchefs haben nur den Sieg ihrer Marke im Kopf und agieren entsprechend wie 2 gegnerische Fußballtrainer als Strippenzieher der entmündigten Fahrer. Zusätzlich verhöhnt die ARD ihre GEZ-Zahler und überträgt aufwändig die Rennen live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die aktuell plazierten Diskussionen über einen BMW oder Opel oder (* hier Automarke einzetzen *) Einstieg sollen nur ablenken von der selbst-produzierten DTM Sackgasse.

So titelt Stephan passend: DTM: Wie Zombies aus der Gruft und erklärt: Plötzlich sind die Medien wieder voll mit DTM-Halbweisheiten und Gerüchten. (..) Die Macher der DTM tanzen derzeit auf ganz vielen Hochzeiten um ihr Produkt überlebensfähig zu machen. Da ist es kein Wunder, daß immer wieder neue Sensationsmeldungen wie die Zombies aus der Gruft klettern.

Don Dahlmann sieht in seiner DTM-Vorschau die Situation ähnlich: (..) denn eigentlich hat man schon seit 2005, als Opel ausgestiegen ist, eine Erneuerung der DTM verschlafen. Jetzt bastelt man an einem Konzept, dass die GrandAm und die JapanGT mit einschließt und, wenn man BMW glaubt, irgendwie mit dem GT-Reglement verknüpft ist. Was genau man plant ist geheim, genaue Angaben lassen sich Insider nicht entlocken. Vielleicht auch, weil es noch keine gibt.

Noch deutlicher aber werden die beiden Experten, wenn es um das Thema Nürburgring Freizeitpark geht.

Don Dahlmann: Ich war letztes Jahr kurz nach der Eröffnung zum F1 Rennen vor Ort, später noch einmal beim Oldtimer GP. Die neue überdachte Flaniermeile gefällt mir eigentlich recht gut, auch weil man bei schlechtem Wetter (soll ja vorkommen in der Eifel) trocken zur Tribüne kommt. Den Rest, das neue Hotel, die …öhhmmm… Achterbahn und vor allem das Eifeldorf hätte man sich sparen können. Wer ist auf die Idee gekommen, mitten in der Eifel, wo es Eifeldörfer noch und nöcher gibt, ein künstliches Eifeldorf aufzubauen? Das ist ungefähr so, als würde man in Berlin eine verkleinerte Version des Brandenburger Tors nachbauen. Wie viel Ignoranz gegenüber dem Ring und seiner Geschichte, muss man haben, um auf so eine Idee zu kommen. Egal – jetzt steht es. Meist leer, wie ich höre, und die “richtigen” Ring-Fans ignorieren die GP-Strecke sowieso.

Stephan Kremer: Aus der liebevoll gepflegten Tradition der grünen Hölle wurde ein fragwürdiges Freizeit- und Eventzentrum. Ende September 2009 konnte ich dieses Prestige-Projekt erstmals in Augenschein nehmen und ich war entsetzt. Zur GT-Weltmeisterschaft Ende August fahr ich wieder rauf zum Ring. Doch ich weiß jetzt schon, mit diesem Eifeldorf-Ring°Werk-Unfug kann ich rein gar nichts anfangen.
Sonntag, 01. August 2010

VLN 6h: 1000km-Rennen Nordschleife.Das war ein bemerkenswertes 6-Stunden Rennen. Als erstes wurde man in Breidscheid von diesem schönen Plakat begrüßt:



Was für eine Beleidigung für die Nordschleifenfans, dieses Poster ausgerechnet an der Auf- und Abfahrt für die Nordschleife aufzustellen. Das müssen wir jetzt bis zum 23.Oktober ertragen? Nicht zu fassen, das sind 3 Monate. Da sollte man eine Schmerzensgeldklage vorbereiten.

Im Fahrerlager war dann die Welt wieder in Ordnung es gab sowohl zwei Mantheys als auch 2 Mantas zu bewundern.



Im Training sind dann mal grade 12 Autos unter 8:30 gefahren: 11 GT3 (von insgesamt 14 gestarteten GT3) und ein Cup Porsche (!!). Ich bin nach wie vor kein großer Freund der GT3, die die SP7 und 8 quasi ausgerottet haben. Man begibt sich freiwillig in die Abhängigkeit vom FIA Reglement und der Haribo Porsche ist im Training 8:08 gefahren. Als 2005 der Alzen Turbo mit Uwe am Steuer diese Zeiten abgerannt hat, waren die Verantwortlichen aufgescheucht und meinten, das sei viel zu schnell für die Nordschleife. Jetzt - 5 Jahre später - führen sie sich selber ad absurdum.

Wo wir grade bei Rückblicken sind: beim 6h-Rennen 2007 haben engagierte Nordschleifenanhänger eine Flyer Protestaktion gestartet. ´Rettet die Nordschleife vor dem Erlebnisgrab´ stand dort zu lesen. Jetzt sind die überflüssigen Einrichtungen gebaut und der Nordschleife 357 Millionen Euro Schulden an´s Bein gebunden. Mit mehr Widerstand hätte sich vor 3 Jahren der Albtraum vermeiden lassen. Die Karte hab ich mir gut aufgehoben:



Zurück zum Rennen: Wetter war perfekt, die Strecke gut besucht, aber immer noch ein Parkplatz zu bekommen. Patrick Simon endlich mal wieder im Rennauto und dann auch noch der Land Porsche - Klassiker! Auch toll der Heinrich-M1, was für ein verrücktes Projekt und mit 9:18 schon zackig unterwegs.



Das war zu erwarten: die Lärmschutzwand, von der die Anwohner sagen, daß es jetzt lauter geworden ist, hat ihre ersten Graffities abbekommen.



Im Ziel dann ein Manthey-Only Podium, heftig. Frikadelli auf 4, dann das Mamerow Kundenauto - alles Porsche, alle GT3/SP9. Der Patrick-Simon-Land-Cup-Porsche auf einem super 6.Platz, dann der schicke Dörr Z4 als erster und einziger Nicht-Porsche unter den Top 13.



Ein besonders schönes Auto möcht ich noch erwähnen, den Bauer/Förster M3, der mir schon immer gefallen hat. Ist 28. im Gesamt geworden, schnellste Runde in 9:24. Bitte noch lange einsetzen den schönen Wagen!



Das Fotografieren hat viel Spaß gemacht, beim 6h-Rennen hat man noch mehr Zeit als sonst. Während dem Rennen hatte ich schon ein paar Schnappschüsse nach Facebook hochgeladen. Meine Fotoauswahl vom Wochenende findet sich aber da, wo sie hingehört: im 20832 Fotoreport. Da hoff ich, daß es trotz neuer Facebook-Zeitrechnung auch im 20832 Kommentareteil im Retro-Style ein paar interessante Einträge gibt :)
Sonntag, 16. Mai 2010

Ein turbulentes 24h-Rennen und obwohl ich nicht mit dem großen Objektiv hinter der Leitplanke hänge fällt es mir schwer, den Rennverlauf zu verfolgen. Hier mal ein paar Highlights, positive :) wie auch negative :(

Mir ist aufgefallen, wie viele Leute meinen Blog lesen - sogar während des 24h-Rennens. Wußten quasi alle schon, daß meine Kamera ausgefallen ist. Und das mit der Ersatzkamera hat mich echt gerührt, feiner Zug!

Die Startphase war beeindruckend und es gab in allen drei Startgruppen keine Probleme mit der ersten Schikane. Marcel Thiemann im Manthey #1 Porsche hat von Startplatz 7 kommend bis Bitkurve noch vor Einfahrt Nordschleife die Führung erobert.

Nachts gabs dann einen Abstecher zum Schwedenkreuz, so um 2 Uhr lagen die Autos vom ersten Bildschirm noch innerhalb von 3 Runden.

Inwzischen sind die Werksaudi von Abt und Phoenix draußen und Black Falcon und Porta Audi auf Platz 5 und 6.

Raeder liefert sich ein hartes Duell mit dem besten Werks-Scirocco und der GT3 mit Patrick Simon mischt dort um Platz 15 auch kräftig mit.

Der Farnbacher Ferrari ist ganz vorne unterwegs auf Platz 3 und bei der Soundwertung auf Augen- bzw. Ohrhöhe mit den neuen Z4. Besonders nachts und beim Anbremsen, traumhaft.

Im Moment ist noch knapp ein VLN Rennen zu fahren (11:30 Uhr) und mit Porsche / BMW / Ferrari sind zur Zeit drei unterschiedliche Autos auf dem Podest. Das Wetter hat sich gut gefangen, die Sonne guckt auch schon zu und medial ist das Rennen so intensiv zu verfolgen wie nie. Rund um die Uhr DVB-T vor Ort zu empfangen mit Regiesignal / Fan-TV inklusive den ersten 3 Zeitenschirmen.

renntv_20100515161904_0459

Trotz TD konnte ich auch mit der kleinen Kamera schöne Impressionen aus der Box einfangen, sind wir gehabt schonmal vorab hier auf flickr.com/renntv per Handy hochgeladen.
Freitag, 02. April 2010

Die Wetterseite ist ein bischen gewachsen, Niederschlagsradar.de und meteox Regenradar sind hinzugekommen. (Danke Thomas!)

UPDATE: Und Radarbild vom DWD, da steht coolerweise sogar Nürburg mit drauf! :)
Freitag, 26. März 2010

Die Webcam der GP-Strecke geht wieder! Hatte über Wochen nur Schnee gezeigt. Hier habe ich beide inklusive Wetter und Regenradar zusammengefasst.


Sonntag, 21. März 2010

Super Testfahrten, am Freitag sogar Top-Wetter. Nachdem Flickr für die schnellen Uploads der Fotos direkt von der Strecke herhalten mußte, hab ich die 20832 Galerie jetzt auch standesgemäß gefüllt mit den neuen Autos und Designs. Die Haribo Porsche sind wirklich gut gelungen, auch die Black Falcon R8 eine Augenweide. Mit der 1 drauf noch schicker, wann hat man das zuletzt auf einem Nicht-Serienwagen gesehen? ;)
Samstag, 20. März 2010

Aktuell sitze ich in der Pressekonferenz der VLN, ein paar Fotos hab ich mal hochgeladen und es geht gleich interessant los. Matthias Wurm von der Wige Media AG hat einen neuen Sponsor für die VLN aus dem Hut gezaubert: Gran Turismo, das als Seriensponsor auf der Heckscheibe der VLN Starter angebracht wird. Der Vertrag wird interessanterweise nicht mit Sony abgeschlossen, sondern direkt mit Polyphony Digital in Japan. Der Vertrag hat erstmal eine Laufzeit von 1 Jahr, zum Erscheinungstermin von GT5 konnte man aber auch nichts neues berichten und geht von "irgendwann in 2010" aus.

Premio steigt als Sponsor in 2010 neu ein, man möchte das ähnlich aufziehen wie seinerzeit bei der V8Star Serie. Das Ganze heißt "Premio Race Cup" und soll über die Händler die Reifenkunden ansprechen.

Sandy Grau wechselt vom Renncockpit ins Business und wird sich in Zukunft stärker bei Uvex einbringen. In der Rennerei kennt er sich schonmal gut aus! Uvex wird auch einen Service vor Ort anbieten, zusätzlich zum racewear24 Shop im Boulevard.

Peter Geishecker hat das TV Paket vorgestellt und hat noch zusätzliche internationale Ausstrahlung in Aussicht gestellt. Das internationale Starterfeld der VLN erlaubt es, auch im Ausland interessant zu berichten. Daher, laut Robert Rust, heißt die neue Strategie der VLN: aktive Vermarktung auch außerhalb von Deutschland. Das DSF sei primär am 24h-Rennen interessiert, hat sich jedoch bereit erklärt 10 x 26 Min. (netto!) auszustrahlen.

Peter Geishecker gibt noch ein paar Infos zur DVB-T Ausstrahlung, der Sender soll stärker werden, um ein besserers Signal auszustrahlen. Das neue Wige Fernsehstudio am Ring erlaubt auch eine Moderation und eventuell auch Werbeeinspielungen. Nach wie vor ein Thema für die Wige ist die Ausstattung der Nordschleife mit Kameras, dafür fehlt allerdings das Geld.

Die VLN baut ihr Rahmenprogramm aus. Geben soll es: Drift Challenge, Sommerfest im Eifeldorf Grüne Hölle, Tourenwagen Revival und Formel Renault Saisonfinale.

Jöckel Hilgeland geht nach den Einschreibungen davon aus, daß das große Starterfeld von 2008 wieder erreicht wird - Krise? Welche Krise? Das Reglement war erfolgreich und man möchte weiterhin die 20-30 ersten individuell anpassen, um die Spannung und Chancengleichheit zu erhalten.

Neu ist auch der Freitag als Trainingstag, damit das Fahrerlager in der Obhut der VLN bleibt. Die Einstellfahrt findet immer Freitag morgens statt.

Klaus von Barby bestätigt nochmal, daß es gegenüber 2009 keine Änderungen im Reglement gibt. Verfeinert wurde der Bereich Aerodynamik, damit es keine Auswüchse gibt. Für die Serienwagen gibt es bei den Benzinern die Neuigkeit, daß auch Turbos eingestuft werden können. Grund sind die neuen kleinen Turbomotoren in der Autoindustrie. Der Hybrid von Porsche ist als Versuch unterwegs in einer eigenen Hybridklasse, der Stromkreis läßt sich zur Sicherheit komplett unterbrechen.

Frank Pohl, der neue Marketing Chef seit 3 Wochen am Ring, bescheinigt der Nordschleife einen hervorragenden Zustand und sie habe den Winter gut überstanden. Die Lärmschutzwand in Breidscheid ist nach seiner Aussage eine Auflage für die Betriebsgenehmigung ab 1.1.2010. Die Bauarbeiten sind bis VLN-Start abgeschlossen. In den vergangenen Wochen und Monaten sei viel für die Sicherheit gemacht worden. "Six Packs" und FIA Zäune hat er dabei betont.

Es gibt auch immer von 17:30 bis 19:30 Uhr Touristenfahrten, außer beim 6-Stunden Rennen.

Die Siegerehrung bleibt jetzt im Eifelstadl und ab 21:00 Uhr soll dann noch gefeiert werden.

Laut Jöckel steht die Graduierung 3 der FIA kurz bevor und erlaubt jetzt internationale Wettbewerbe. Wenn das Zertifikat gültig ist, können sogar GT1 Fahrzeuge auf der Nordschleife fahren. Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr für die Nordschleife.

Marcel Tiemann, Timo Bernhard und Dirk Adorf kamen dann als "Werksfahrer" :) auf's Podium. Marcel gewöhnt sich an den "R", weil der "RSR" nicht mehr konkurenzfähig ist. Der Neue hat noch einiges an Arbeit vor sich. Manthey hat über 20 Fahrer, d.h. könnten eine eigene Meisterschaft veranstalten ;)

Timo hat gestern den Rollout für den "R" gefahren, funktioniert erstmal alles ganz gut. Der Abtrieb ist geringer und noch gewöhnungsbedürftig. Timo hält 10 Autos für siegfähig und sieht die Werks-BMW und Audi als Hauptkonkurenz. Er war auch noch nicht im Hybrid auf der Nordschleife unterwegs, wird aber die Testarbeit begleiten. Es ist noch zu früh die Potentiale aufzuzeigen, aber die Entwicklung wird spanned zu beobachten.

Dirk im schicken weißen Fahreranzug von BMW ist stolz und geht die Sache mit viel Respekt an, aber ist völlig begeistert von seinem neuen Renner. Für ihn ist definitv ein Traum in Erfüllung gegangen und vielleicht ist es auch ein Dank von BMW an die Fans der Nordschleife, einen Privatfahrer in das Werksauto zu setzen. Wie stellen sie die Werksfahrer gegenüber den Nordschleifenfahrern dar? Dirk sei herzlich aufgenommen worden, eine Hackordnung gibt es nicht, aber Uwe und Dirk werden komplett im Team integriert und bringen wertvolle Infos ein. Der Z4 ist auch ein Thema, hört sich super an und sieht geil aus, der Z4 habe auch großes Potential und soll auch in die Runde der Favoriten vorstoßen.

Marcel hält nichts von Pokern, es wird von Anfang an Vollgas gegeben und sie werden versuchen, jedes Rennen zu gewinnen.

Die 2.Runde setzte sich zusammen aus Christer Jöns, Jan Derenbach und Heinz-Jürgen Winz. Christer wird den Black-Falcon Audi steuern, heute war Rollout. Gestern war zu knapp, obwohl heute das Wetter einiges schlechter ist. Klappt aber ganz gut und das Auto macht viel Spaß. Christer hält den Audi nach den ersten GP Runden "für genau mein Auto". Statt Dunlop wird bei Black Falcon Yokohama gefahren, aber es gibt Unterstützung von Audi Sport, um den Wagen in den Griff zu bekommen. Die ersten Rennen sind zum Testen vorgesehen, aber nach dem 24h-Rennen soll auch mal ein Gesamtsieg angepeilt werden. Das sei natürlich der Grund, in die GT3 Klasse zu wechseln. Christer fehlt auch nur noch der Gesamtsieg in seiner Sammlung - Junior Meister und VLN Champion hat er schon im Schrank stehen.

Das Ex-Junior Team der FH Köln ist jetzt erwachsen geworden und mit dem Ford Focus RS in der Specials Klasse SP4T. Gegenüber einem Cup (Honda Civic) sicher 2 große Schritte, aber trotzdem macht es viel Spaß. Die FH arbeitet eng mit der Ford Entwicklungsabteilung zusammen und die beiden sind in Köln nur durch den Rhein getrennt. Die Konkurenz ist eher in der SP3T zu suchen, die 9 Minuten Marke von Christoph Breuer ist nicht das Ziel. Dafür eher seriennah und zuverlässig.

Heinz-Jürgen Winz wird einen Fiat 500 Abarth einsetzen, weil es genausoviel Spaß macht mit kleinen Hubraum zu fahren. Und vielleicht kann man mit dem unterlegenen Fahrzeug den "Großen" ab und zu Paroli bieten. Der 1,4 L Punto sollte eigentlich mit Turbo aufgerüstet werden, aber der 500er war zu verlockend. Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit Turin, um diesen als Cup ausgelegten Wagen für die Nordschleife passend zu machen. Tank, Bremse, Elektrik - alles wird optimiert. Die Winz'ens sind ein Familienteam, Papa und Schwester, aber nach Geschäftsschluß im Autohaus kommen noch jede Menge Leute dazu, um die Rennen am Ring zu ermöglichen. Auch ein Einsatz beim 24h-Rennen ist geplant.

So, jetzt zieh ich mir erstmal einen Kaffee und guck mich nochwas im Fahrerlager um :)
Montag, 15. Februar 2010

Eine nette Videoreportage über das Classic Race Museum von Frijhof Erpelding in Kaltenborn. Er hat dort inzwischen 200 klassische Rennmotorräder versammelt, das private Museum liegt nur 10 km vom Ring entfernt. Ist zwar im Moment eher was für die Wintersportler (30 cm Schnee an der Hohen Acht!), aber für Ringbesucher ein lohnendes Ausflugsziel, wenn das Wetter wieder wärmer wird. (Hier gefunden.)
Montag, 11. Januar 2010

Neben der Webcam an der Nordschleife gibt es auch eine an der GP-Strecke, ich hab jetzt beide in der Rubrik "Wetter" verlinkt zur besseren Übersicht.


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