Montag, 24. Juni 2019

Die Geiz-ist-geil Urlauberfraktion spart gerne mal die Maut in Österreich.

Quält sich stattdessen lieber über die kleinen Landstraßen. Daher werden die jetzt für Durchgangsverkehr gesperrt.

Wenig überraschend tobt der Verkehrsminister, die Freiheit des deutschen Premium-Autofahrers hat gefälligst unanstastbar zu bleiben.

Ich prognostiziere mal, das wir noch viel mehr Einschränkungen der individuellen Mobilität hinnehmen müssen - das ist der Preis dafür, dass wir zulange über unserer Verhältnisse gelebt haben bzw. mobilisiert waren.

Das wird als Verlust wahrgenommen - ist in Wirklichkeit aber nur ein Rückzahlen der Schulden.


Amazon hat jetzt auch Autos - zumindest in Spanien.


Mit Phoenix hat wieder ein Team mit Heimspiel die 24h gewonnen.

Wenn man mal die letzten 20 Sieger auflistet - also ab 2000 - dann kommen nur 3 Teams nicht aus Meuspath oder Niederzissen: Schnitzer (3x), WRT und Land (je 1x).

Die restlichen 15 Sieger heißen Manthey (6x), Phoenix (5x), Zakspeed (2x), und Black Falcon (2x).

N24h | Meuspath | Niederzissen | Manthey | Phoenix |


Daimler wird vom KBA vorgeworfen eine Prüfstandserkennung eingebaut zu haben.

Für die Medien ist die Gefährung von Gesundheit und Umwelt durch erhöhte Schadstoffe aber kein Thema, die Gewinnwarnung ist viel wichtiger.


Sonntag, 23. Juni 2019

24h-Rennen 2019 - Mikebericht.

Eigentlich wollte ich am Donnerstag wieder um die Nordschleife wandern - so wie in den Vorjahren. Aber nachdem keiner mitwandern wollte, ich mir auch schon dachte, dass ich es sowieso mir schon vorstellen könnte, was mich erwartet - und … am wichtigsten: die KTM war frisch inspektioniert und ich war echt heiß drauf, damit zu fahren.

Also Plan B, Moped einladen und ab zum Ring. Wo ich natürlich von Regen empfangen wurde - war ja klar. Ich hatte mir vorgenommen zur Hohen Acht zu fahren, wo ich auch - pitschnass - angekommen bin. Die Aussicht hat aber entschädigt, pünktlich zum Training der Classic war ich da:

Mike Frison / renn.tv

Sowieso: die Classic - früher “Egon’s 500” - sollte mein Highlight werden. Meine Einstellung zu den BoP’ten Kaufautos der 24h ist ja inzwischen bekannt.

Auch an der Hohen Acht blieb es nicht ohne Zwischenfälle - und Abbruch:

Mike Frison / renn.tv

Ging aber bald weiter - der Ausflug hatte sich gelohnt.

Mike Frison / renn.tv

Für die Startaufstellung musste ich früh aufstehen, konnte dafür aber ein paar Bekannte treffen. Marc …

Mike Frison / renn.tv

… Olaf …

Mike Frison / renn.tv

… aber auch Walter Hornung:

Mike Frison / renn.tv

Bin dann zum Schwalbenschwanz, Olaf ließ ordentlich fliegen:

Mike Frison / renn.tv

Das Rennen war der Hit, die Autos ziemlich sensationell - von Golf 1 bis Ford GT - alles dabei.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Dieser Peugeot ist witzig, …

Mike Frison / renn.tv

… denn da fährt Carlos Tavares mit. Wie auch später im 24h auf einem Astra. Der CEO von Peugeot, der Opel gekauft hat, fährt mit Brot-und-Butter Autos des Konzerns - und kaum einer bekommt es mit. Lässig - kann man nicht anders sagen.

Michael Küke hat das Rennen gewonnen, was mich sehr gefreut hat. Hab versucht ihm zu gratulieren, aber habe ihn das ganze Wochenende nicht zu Gesicht bekommen.

Dafür aber dieses geile Setup:

Mike Frison / renn.tv

Die 300 EXC ist sein Fahrerlagerroller.

Mike Frison / renn.tv

Schnelle Pause beim Retti - ui, was ist das?

Mike Frison / renn.tv

Ein Dakar Mini - hat 100 Liter Diesel getankt. Durch das Seitenfenster. Damit war der Tank 1/3 voll. 3L 6-Zylinder, drückt 1000Nm.

Treffpunkt für das Top Qualifying war Hohe Acht, hatte sich ja schon bewährt. Chris Kohlhaas gab sich die Ehre - natürlich auch mit 300 EXC.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Sollte sich lohnen, die Aussicht war Hammer und die GT3 nehmen die Passage voll:

Mike Frison / renn.tv

Damit waren die ersten zwei Tage schon durch - und mein Zweitaktöl alle. Bin zu Albert Schmitz gefahren - Mechernich liegt ja auf dem Weg zum Ring. Da sollte man sich nicht zu lange aufhalten, sonst kommt man auf dumme Gedanken!

Mike Frison / renn.tv

Ich hatte mir überlegt, was ich wohl beim Rennstart mache. Auf jeden Fall nicht das, was alle machen - also keine Startaufstellung. Wo hat man eine gute Übersicht - und kommt man gut hin? Mit der KTM kommt man überall gut hin, also habe ich mich für Metzgesfeld entschieden - gute Wahl:

Mike Frison / renn.tv

Denn da sitzt auch die wahre Rennleitung:

Mike Frison / renn.tv

Und die Szene dort hat sich einen Stromanschluß organisiert - es läuft kein einziger Generator. Welch Wohltat.

Vor dem Start ist auch VW’s Elektroauto ausgerückt, wollte ich unbedingt sehen:

Mike Frison / renn.tv

Ist schon ein Geschoss, lautlos und schnell - wie aus einem Science Fiction. War den Zuschauern aber irgendwie egal. Der Publikumsliebling war - natürlich …

Mike Frison / renn.tv

… der Manta!

Und eine ganz besondere Spezies, die gibt es nur am Metzgesfeld:

Mike Frison / renn.tv

Der Code 60 Hase!

Der Vorsprung von Maxi Götz nach einer halben Runde:

Mike Frison / renn.tv

Hab mir den Spaß noch eine Weile angeguckt und dann ab nach Breidscheid.

Mike Frison / renn.tv

Ich finde, man sollte es ihnen nicht sagen - bin gespannt, ob das Schild so wieder nächstes Jahr dort hängt:

Mike Frison / renn.tv

Nach schönen Fotomotiven:

Mike Frison / renn.tv

… und fetter Action:

Mike Frison / renn.tv

… hieß der Treffpunkt - ihr ahnt es schon - Hohe Acht. Diesmal aber andere Seite. Von da aus noch zur Steilstreckenkurve:

Mike Frison / renn.tv

Top Stimmung überall!

Als es dunkel wurde, dachten wir es wäre nochmal Zeit bei der Rennleitung vorbeizuschauen:

Mike Frison / renn.tv

Die wurde auch direkt mal N-fiziert - und wir kulinarisch verwöhnt:

Mike Frison / renn.tv

Die haben dort alles schwer im Griff:

Mike Frison / renn.tv

Ich bin dann noch im Fahrerlager abgehangen, bis es langsam wieder hell wurde. Das Mantadrama hat über Nacht die Welt auf Spannung gehalten:

Mike Frison / renn.tv

Meinen Kaffee nach der Nacht auf der Bus-Ladefläche habe ich mir im Pressezentrum gezogen, da waren noch nicht alle einsatzbereit:

Mike Frison / renn.tv

Aber es gab unterhaltsame Geschichten - das Rennen hatte ja auch genug an Drama zu bieten:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Roller ist bemerkenswert - der erste Sticker ist von 2003:

Mike Frison / renn.tv

Und dieser - ich war an meiner letzten Station, am Hatzenbach für die Abschluss-Pommes, angekommen:

Mike Frison / renn.tv

Elektrisch, aber schon 10 Jahre alt. Wolfgang Weber vertreibt sie sogar - und er war ebenfalls traurig, dass es Alta Motors nicht mehr gibt.

Es war ein beeindruckender Event und dieses Jahr hat er mich gut mitgerissen - hat riesig Spaß gemacht. Ich musste aber auch daran denken, dass zeitgleich direkt um die Ecke mit Ende Gelände mächtig demonstriert wurde - CO2, Braunkohle, unser Energiehunger, Verantwortung für nachfolgende Generationen - es hat schon etwas von Dekadenz, wenn man dies völlig ignoriert. Immerhin geht es morgen wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit - ich habe mir die Sachen schon rausgelegt.

Und ich hatte auch den Eindruck, dass die Leute mehr auf ihren Müll achten - besser wäre natürlich man würde ihn ganz vermeiden.

Mike Frison / renn.tv

Hier noch meine Fotoauswahl - sind wieder ein paar nette Aufnahmen dabei:

N24h | Mikebericht |


Mittwoch, 19. Juni 2019

EU Gericht: Klage gegen Nürburgring-Verkauf abgewiesen.

Heute war großer Tag beim Europäischen Gericht - es hat die Klage von Ja zum Nürburgring abgewiesen.

Das ist eine bittere Pille - bin gespannt wie es weitergeht.

Die Details zur Begründung finden sich hier.

Wenn man noch einmal die Abläufe beim Verkauf Revue passieren lässt, dann ist es natürlich sehr befremdlich zu erfahren, dass ein Europäisches Gericht die Vorgänge als korrekt absegnet. Man kommt einfach nicht dagegen an - falls sich noch jemand über die zunehmende Politikverdrossenheit wundert, hier ist ein weiterer Grund.

Nexovation übrigens ebenfalls abgewiesen.

JaZumNürburgring | Klage | Urteil | Flimm |


Dienstag, 18. Juni 2019

ACO knickt ein - neue Hypercar Kategorie für Le Mans.

Der Anfang vom Ende in Motorsportkategorien beginnt immer dann, wenn die Veranstalter nachgeben und hechelnd den Herstellern den roten Teppich hinterhertragen.

Der ACO wurde vom Rückzug von Audi und kurz danach Porsche kalt erwischt - Kollateralschäden der Heizölbomberabteilung. Blieb nur noch Toyota - die die Durchmärsche verständlicherweise kräftig abfeiern.

Und die Zukunft? Wurde jetzt bekanntgegeben:

(..) teams could bring a prototype hybrid, a prototype non-hybrid, a road car hybrid, and a road car non-hybrid, plus in year one they will also grandfather the current LMP1 cars that wish to race.

Erinnert so ein bisschen an den alten Spruch aus der VLN Langstrecke: bei uns darf alles fahren, was 4 Räder hat.

Aber der Sargnagel ist das hier:

The key to the 2020/21 Hypercar regulations will be the ability to performance balance the concepts.

Auch bekannt als BoP - Balance of Performance.

Die ersten Hypercars sind noch garnicht auf der Rennstrecke, da sehnt man schon die nicht zu alten Zeiten herbei, als Werkssport mit völlig unterschiedlichen Konzepten und Feuer frei in Le Mans in die Schlacht geschickt wurde.

Dekadent, aber geil.

Jetzt droht der Sport endgültig zum Marketing zu verkommen - ich schätze mal die Leute werden es sich trotzdem anschauen. Erleben wir ja auch am Ring: rennfertige Kaufautos für die Leute mit den dicken Schecks - Erfindergeist und Kreativität beschränkt sich auf die Gestaltung der Lackierung Folierung der ansonsten identischen Serienprodukte.

Es gibt Hardcorefans, die sich angewidert abwenden - aber das interessiert die Veranstalter nicht: zum einen werden sie zahlenmäßig kompensiert von weniger anspruchsvollen Nachzüglern und zum anderen stimmt die Kasse.

Erfolgreich die Leute für dumm verkauft und die finden es auch noch gut.

Gibt es eigentlich eine andere Sportart, die Performance balanciert - d.h. Können und Überlegenheit bestraft? Man sollte diese künstliche Perversion des sportlichen Gedankens umbenennen - Sport ist das nicht mehr.

LeMans | BalanceOfPerformance | Hypercar | LM24 |


Mittwoch, 12. Juni 2019

Der zukünftige Tesla Roadster ist schon ein ziemlich scharfes Gerät.

Damit könnte man ja theoretisch auch nachts Touristenfahrten machen, weil leise. Wieso wird das eigentlich nicht von der geldgeilen engagierten Nürburgringbetriebsfirma getestet: nach 19h noch 2h (oder mehr) offen nur für Elektroautos? Bzw. Elektro-Motorräder? Tut keinem weh und die Strecke wäre schön leer - würde in der Eifel die E-Mobilität bestimmt ordentlich ankurbeln.


Dienstag, 11. Juni 2019

Diagnose: chronische N-fektion.

Cristian aus Madrid:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

NLogo | Tattoo | Nfiziert | Nfektion |


Mittwoch, 05. Juni 2019

Andrea Nahles ist ja quasi arbeitslos - kommt sie jetzt wieder zurück in die Eifel? Au weia.

Immerhin ist Malu Dreyer beschäftigt, dann kann sie in RLP weniger Schaden anrichten.

Schade, dass die SPD erst jetzt am Boden liegt und nicht schon vor 10 Jahren, als sie dem Nürburgring den Betonsarg um den Hals gehangen haben.

Aber CDU Hoffnung Julia Klöckner agiert auch nicht gerade weise.


Findet Ihr nicht auch, dass sich Matt Damon und Dirk Müller ziemlich ähnlich sehen? Das geht mir schon lange so - und ich bin ein Fan der Bourne-Filme.

Muss ich dann immer daran denken - und frage mich, ob sich die zwei wohl mal begegnen? Die Chancen dazu steigen rasant, denn Matt Damon spielt Carroll Shelby im neuen Ford vs Ferrari Film, der noch dieses Jahr in die Kinos kommen soll.

youtu.be/zyYgDtY2AMY

Ach ja: ein weiterer Kino Le Mans Film - gut so!


Rundenrekord: 6:05 (!) im VW Elektro-Rennwagen mit Romain Dumas.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat VW bei dem Pikes Peak Rennen für heftige Schlagzeilen und eine schnelle Rundenzeit gesorgt: der hektisch zusammengedengelte und “ID-R” getaufte Rennwagen, der auf dem Norma basierte, den Romain Dumas schon selber in Pikes Peak privat eingesetzt hatte (mit Gesamtsieg!), hatte den Fabelrekord von Sébastien Loeb gebrochen.

Wir erinnern uns: damals hatte Peugeot den Le Mans Stecker ziehen müssen und so standen sie ohne Motorsportprogramm, aber mit ganz vielen LMP1 Ersatzteilen arbeitslos in der Werkstatt rum. Was lag näher, als einen 208 T16 Pikes Peak zu bauen.

Ob das schon der Zenit des Verbrennermotors war?

Jedenfalls meinte ich letztes Jahr im Juni, dass die 19,99 km von Pikes Peak ziemlich genau den 20,832 km der Nordschleife entsprechen - und VW sieht das wohl ähnlich. Denn gestern - nach akribischer Vorbereitung - haben sie mit 6:05 die Eifel elektrisiert. 6:05! Gäbe es nicht die 5:19 vom Porsche LMP1 und Timo Bernhard vom letzten Jahr - man würde vor dem Elektroauto auf den Knien rutschen. Denn bisher war Stefan Bellofs 6:11 das Maß der Dinge - und diese Zeit ist von 1983. Unvorstellbar!

Die Stefan Bellof Runde bleibt für mich persönlich das Größte - egal was passiert - aber der Respekt vor den VW-Konzern-Runden wird dadurch nicht geschmälert. Ob die 5:19 jemals unterboten werden wird? Ich glaube nicht.

Dass es jedoch noch einmal gelingt, die 6:11 zu schlagen, das hat schon Klasse. Und ist eigentlich nur mit Konzern-Power möglich - echtem Werkssport also. VW hatte für den Rekord 2 (!) identische Autos vor Ort, da wurde nichts dem Zufall überlassen.

In den Diskussionen, die natürlich jetzt emotional entbrannt sind, sollte man nicht vergessen, dass die 20,832 km Streckenlänge tatsächlich 1983 zum letzten Mal vom Top-Motorsport benutzt wurde (Langstrecken WM / Gruppe C). Weil nebenan die Grand Prix Strecke gebaut wurde - dank Otto Flimm! - die dann 1984 eingeweiht wurde. Da kamen also einige Zufälle zusammen - später wurde diese Streckenvariante von der sport auto für ihren Supertest entdeckt. Und hat bis heute einen hohen Stellenwert - die Grenzen zum Touristenverkehr sind fließend und in so manchem Ringtool wird leider auch die Stoppuhr aktiviert.

Brendan Keirle - leider nicht mehr unter uns - hat es mit BTG noch einmal vereinfacht - Dale Lomas führt die Tradition fort.

Und wo wir schon bei dem Thema Rundenzeiten sind: der Nürburgring - oder wie auch immer sie sich heute offiziell nennen - will es jetzt sogar als Geschäftsmodell ausschlachten. Wer mich länger kennt, weiß dass ich seit den Anfängen hier (2000) gegen Rundenzeiten argumentiere. Aus einfachem Grund: den Touristenfahrten den Renncharakter und damit die Schärfe zu nehmen, ist nicht einfach - man fährt auf einer RENNstrecke, mit Zuschauern, Curbs, Start + Ziel - inzwischen sogar Streckenposten. Jede Maßnahme, die den Charakter entschärft, ist sinnvoll. Wenn jetzt der Veranstalter und Organisator der Touristenfahrten ebenfalls Rekordfahrten durchführt, dann schneidet er sich in´s eigene Fleisch - langfristig gedacht ist das jedenfalls nicht. Sind wir wieder auf Richter-Lindner-Niveau? Mitnehmen was geht?

In zwei Wochen wissen wir mehr, dann wird in Luxemburg beim EuG das Ja zum Nürburgring Urteil erwartet.

Jetzt bin ich ordentlich abgedriftet, aber allgemein werden die Zusammenhänge leider auch zu oberflächlich betrachtet. Etwas Einordnung kann ja nie schaden - und 6:05 sind ein gigantischer Erfolg. Es wird auch der Elektromobilität helfen, denn die volle Leistung für diese Distanz abzurufen, erfordert einige technische Klimmzüge. Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung, aber eine elektrische Rennserie würde dem Ring gut zu Gesicht stehen. Die bräsige VLN wird das nicht gebacken bekommen - modern kommt in deren Wortschatz nicht vor.

Vielleicht erkennen Andere die Zeichen der Zeit besser - wie wäre es mit einem 4 Runden Rennen? WTCC oder die alte DTM fahren auch kurze Distanzen - Spannung pur. Energiemanagement wäre die große Herausforderung, nachtanken kommt ja eher nicht in Frage aufgrund der Zeitdauer. Und einen zakspeedmäßigen Tankwechsel würde ich vom Reglement her auch ausschließen - zu einfach.

Die Formel E fährt inzwischen ihre Rennen durch - immerhin schnell genug für Stadtkurse. Da müsste es doch auch für den Tourenwagensport Varianten geben. Ich fände es jedenfalls sehr spannend und technisch reizvoll: dicke Batterien und schweres Auto - oder lieber Leichtbau?

Viele elektrische Rundenrekorde werden wir jedenfalls erstmal nicht mehr sehen, dafür hat VW die Latte zu hoch gelegt. Also niedrig - bezogen auf die Rundenzeit. Ihr wisst was ich meine. Oder verschiebt die elektrische Ära die Dimensionen? Müssen wir uns an solche Zeiten gewöhnen? Die 6 Minutengrenze, die geknackt werden will? Ich kann es mir nicht vorstellen.

VW hat auch eine Onboard veröffentlich - jedenfalls nennen sie es so:

youtu.be/9iZY5IMn0wg

Bei Pikes Peak hatten sie ja ordentlich verwachst - Ton und Bild asynchron. Da kennt sich der renn.tv Mike aus! Aber warum müssen die das mit Hubschrauberaufnahmen mixen? Gerade dann umblenden, wenn man anfängt sich einzugrooven? Warum fragen die nicht jemand, der Ahnung hat? Besser als nichts - aber das kann ja wohl nicht der Maßstab sein. Bitte VW: pure ungeschnittene Onboard ohne alles, ok?

Volkswagen | Rundenrekord | Elektro | Dumas |


Mittwoch, 29. Mai 2019

Nach dem Umfahren von Kindern bitte auch dann nicht flüchten, wenn kein Blut zu sehen ist.


Dienstag, 28. Mai 2019

MotoGP in Spa?

Ja - bitte! Das wäre doch was.

Insgesamt 79,9 Millionen Euro will die regionale Regierung in die Umbauarbeiten in Spa-Francorchamps investieren, um die Strecke für ein MotoGP-Rennen fit zu machen.

Wie sie das wohl mit dem EU-Recht vereinbart haben?


Die Beerdigung für Niki Lauda findet morgen - öffentlich - im Stephansdom in Wien statt.


Razzia bei Porsche - aber nicht wegen Diesel.

Keine kleine Sache, fast 200 Leute im Einsatz.

Der Vorsitzende des Betriebsrats sei auffällig gut bezahlt worden.

Mit der Gefügigmachung von Arbeitnehmervertretern kennt man sich ja aus im VW Konzern.


Montag, 27. Mai 2019

Mégane R.S. Trophy-R fährt 7:40 Min. - das ist Audi 200 Territorium.

Hier das Video mit Laurent Hurgon am Steuer:

youtu.be/2IQHjxX1wlw

Schöne Aufnahmen - und witzig zu sehen, dass nach Schema H geschaltet wird. Richtig Handwerk und wirkt old-school im Vergleich zu den ganzen Wippenfahrern.

Langsamste Stelle Schwedenkreuz 194 km/h - das ist ziemlich flott für ein Straßenauto. Kesselchen Topspeed 220 km/h - da drückt der Turbo aber stramm!

Und hier zum Vergleich die historischen Aufnahmen vom noch historischeren 200er Renntner - ebenfalls 7:40 Min.


Ducati robbt sich langsam Richtung Elektro - stellt erstmal einen Kooperations-Roller vor.


McLaren und Alonso beim Indy 500.

McLaren tritt bei Indy 500 an, um mit Alonso zu gewinnen.

Sie schaffen nichtmal die Qualifikation.

Aber statt nach Ausreden zu suchen oder sich schnell wegzuducken, stehen sie dazu - machen sogar einen Film darüber:

youtu.be/KnK-Y6qzmA8

Sehr sportlich!


Dreirad für Erwachsene.

Was die Yamaha Niken für Motorräder:

Mike Frison / renn.tv

... ist Rungu für Fahrräder:

Mike Frison / renn.tv

Sei sehr geländegängig und verzeiht auch losen Sand.

Mehr Infos unter riderungu.com - electrek hat einen Test mit Video.

Witzige Gefährte!


Freitag, 24. Mai 2019

Niki Lauda.

Dieses Interview ist von 2003 - die Chance hatte sich bei den Ferrari Days ergeben.

Mike Frison / renn.tv

Daran musste ich denken, als ich die Bilder von den Nikifizierten Toro Rosso's aus Monaco gesehen habe:

Danke NIKI - Toro Rosso Monaco 2019

War ein Guter - und wird ewig mit der Nordschleife verbunden bleiben. Das mit dem Schriftzug ist wahrscheinlich österreichischer Zufall - aber die Idee, dass sich die Freunde der Nordschleife verbinden - siehe Interview - gefällt mir viel besser. Und überhaupt: es gibt keine Zufälle.


Donnerstag, 23. Mai 2019

Schaut Euch mal das Rezo Video an.

Wisst Ihr noch:

Die Irrervisibilität der Veränderung ökologischer Systeme in ihrer Regeneration ist glaube ich einfach noch nicht begriffen worden.

Hatte ich im März verlinkt - hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Und jene Maja Göpel hat auch meine CO2 Berechnung für gut befunden.

Aktuell ist sie ein zentraler Aspekt im Rezo-Video, das mit der CDU bzw. der Regierung inklusive SPD abrechnet - und sehr sehenswert ist:

youtu.be/4Y1lZQsyuSQ

Der Maja Göpel Part bei Minute 13:00.

Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung - ich kannte Rezo bisher nicht, aber das ist clever, gut und absolut auf Augenhöhe.

Und als Übung zur Medienkompetenz, nachdem Ihr es geschaut habt: wie er gebasht und diskreditiert wird von den Abgebürsteten, die sich viel zu fein sind, um sich auf eine argumentative Diskussion einzulassen.

Rezo | Göpel | CO2Budget | Klimawandel | Zukunft |


Samstag, 18. Mai 2019

90. Geburtstag von Otto Flimm.

Am 18. Mai 1929 wurde Otto Flimm in Köln geboren - und er kann nicht nur auf ein langes, sondern auch sehr bewegtes Leben zurückblicken.

Und damit der Blick nach vorne nicht zu kurz kommt, hat er diesen Lebensabschnitt - seinen heutigen 90. Geburtstag - gebührend gefeiert.

Mike Frison / renn.tv

In der feinen Festhalle des Phantasialandes - und über 200 Weggefährten sind seiner Einladung gefolgt. Sogar eine persönliche Videobotschaft von Jean Todt wurde eingespielt - und die großen Lebensbaustellen von Otto Flimm sind neben seiner Familie, vielen lokalen Engagements in Brühl und der Firma Kabänes: Motocross, ADAC und Nürburgring.

Mike Frison / renn.tv

Selbst mit stolzen 90 Jahren ist er sich immer treu geblieben: ein Unruhepol mit großem Herz und feuriger Leidenschaft - vehemment stemmt er sich gegen die gesundheitlichen Rückschläge der jüngsten Zeit. Und feiert erstmal eine große Party!

Mike Frison / renn.tv

Vielen Dank Otto Flimm für die vielen Kämpfe für die richtige Sache - möge noch eine lange und schöne Zeit vor Ihnen liegen!

Dem 19. Juni fiebern jetzt alle gespannt entgegen - dann soll das Urteil in der Klage von Ja zum Nürburgring verkündet werden. Das ist genau am Mittwoch, bevor es Donnerstags mit dem 24h-Rennen losgeht - hätte man nicht besser einplanen können. Ja gut - haben sich auch immerhin 4 Jahre Zeit gelassen.

Flimm | Brühl | Phantasialand | JaZumNürburgring |


Donnerstag, 16. Mai 2019

Roller in Taiwan.

Faszinierender Film - die Rollermassen sind überwältigend. Und trotz der Individualität wirken sie alle seltsam uniform. (Via.)



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