Freitag, 18. September 2020

Motoröl in Wagenfarbe.

Beziehungsweise in Motorradfarbe - z.B. grün für Kawasaki.

Rot könnte ich mir noch vorstellen für Ducati, aber bei BMW mit blau-weiß wird es schwierig. Vielleicht als Zahnpastatube?

Bei solchen Anlässen fragt man sich ja schon, was da genau im Vorfeld in der Marketingabteilung abgelaufen ist - und ob man die Diskussion selber länger als 5 Minuten ausgehalten hätte.

First World Problems.


Donnerstag, 17. September 2020

KTM hat für das neue Saisonjahr 2021 wieder eine richtige Supermoto-Rennmaschine im Programm.

Mike Frison / renn.tv

Basierend auf der Crossmaschine mit dem 450er Motor.

Für den sie sagenhafte 63 PS angeben.


Mittwoch, 16. September 2020

Neues Gesetz zum Schutz gegen Abmahnungen.

Ist gerade in der finalen Phase:

Dem neuen Gesetz nach, das noch den Bundesrat passieren muss, sollen Anwälte für Abmahnungen, die Verstöße gegen Informations- und Kennzeichnungspflichten betreffen, keine Gebühren mehr erheben dürfen.

Das sind doch mal erfreuliche Nachrichten. Hoffentlich ist das keine Nebelkerze.


Neuauflage vom Italjet Dragster.

Schön mutiges Brutaldesign!

Mike Frison / renn.tv

italjet.com


Freitag, 04. September 2020

103 Nennungen für das 24h-Rennen.

Übersichtlich.

Dürfte eine ziemliche GT3-Schlacht werden bei relativ freier Strecke.


Donnerstag, 27. August 2020

Unverpestete Routen verpesten.

Wenn man mit dem Sportwagen unterwegs ist, möchte man natürlich frische Luft genießen und dem Motor viel Sauerstoff gönnen, um diesen dann in Antrieb und Abgas umzuwandeln.

Porsches Navigations-App "Roads" stellt ab sofort Informationen zur Luftqualität auf der geplanten Route zur Verfügung. Sie greift dabei auf Daten des Start-ups "Clima Cell" zurück, das weltweit hunderte Millionen Sensoren für genaue Wettervorhersagen nutzt. Die App zeigt die Luftqualität über ein Ampel-Symbol an, Fahrer können auf dieser Basis entscheiden, ob sie mit geöffneten oder geschlossenen Fenstern fahren wollen.

Na da fällt uns sicher allen ein Stein vom Herzen, dass die geschundenen Porschefahrer nicht in den Abgasen von anderen rumfahren müssen.


Irgendwann vor ein paar Jahrzehnten nahm das Automobil die falsche Abzweigung – und fährt seither immer tiefer in eine Sackgasse.

Meint Peter Ruch von radical-mag.com in seinem Artikel zu dem neuen Defender.

Wer will ihm da widersprechen - ich ganz sicher nicht.

Er weiss auch genau wovon er redet, denn:

Als Besitzer eines unterdessen auch bald 15-jährigen Defender 110 Td5 (das erste und auch einzige Automobil, das ich je neu gekauft habe), der sein Auto gerne als «komplette Fehlkonstruktion» bezeichnet, nach mehr als 200’000 Kilometern einigermassen kennt, schon viel Geld investieren musste und es trotzdem über alles liebt, verfolge ich das ein bisschen.

Und wie ist der Neue so?

Gut, er ist länger geworden (5,02 Meter anstatt 4,6 Meter), er ist breiter geworden (2,01 Meter anstatt 1,79 Meter), dafür etwas flacher (1,97 Meter anstatt 2,06 Meter). Aber dass dies dann gleich mit mindestens 300 zusätzlichen Kilos zu Buche schlägt? Am meisten wundert uns aber die Breite, gut 20 Zentimeter mehr sind es aussen – und im Innenraum bietet der Neue trotzdem mehr als 10 Zentimeter weniger nutzbaren Raum. Noch mehr Zahlen: zwar ist das Ding über fünf Meter lang, aber die Ladetiefe des Kofferraums ist bei abgeklappten Rücksitzen trotzdem um 15 Zentimeter geringer.

Viel mehr - und viel weniger gleichzeitig - für schlappe 90.000 Schweizer Franken.

Irgendwann vor ein paar Jahrzehnten nahm das Automobil die falsche Abzweigung – und fährt seither immer tiefer in eine Sackgasse.

Ich fürchte diesen Spruch dürfen wir noch ein paarmal bemühen in den nächsten Jahren. Hoffentlich nicht in den nächsten Jahrzehnten!

Gordon Murray zeigt doch wie es geht. Und auch dazu gibt es einen tollen Artikel im radical-mag, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

LandRover | Defender | RadicalMag |


Flavio Briatore hat sich mächtig über die Corona-Restriktionen aufgeregt - jetzt liegt er selber positiv im Krankenhaus.


Dienstag, 25. August 2020

Mercedes wirbt völlig ungeniert mit *Dominanz*.

Eigentlich wollte ich nach diesem Artikel hier nur mal nachschauen, ob dieser riesige GLS 580 nur in Amerika verkauft wird - oder auch hier bei uns.

Bekomme dann direkt diese Werbung reingedrückt:

Mike Frison / renn.tv

Was soll denn da dominiert werden? Die Nachbarschaft? Die Autobahn? Oder die lästigen Fußgänger und Radfahrer in der Innenstadt?

Vielleicht habe ich ja falsche Assoziationen bei dem Wort Dominanz.

Bemühen wir doch mal Wikipedia:

Unter Dominanz versteht man in der Biologie und in der Anthropologie, dass ein Individuum oder eine Gruppe von Individuen gegenüber einem anderen Individuum bzw. einer Gruppe einen höheren sozialen Status hat, worauf letzteres unterwürfig reagiert.

Unterwürfig. Jawoll! So hat man als Mercedes-Fahrer die anderen Verkehrsteilnehmer am liebsten.

Der Wagen ist übrigens über 5 Meter lang und wiegt über 2,5 Tonnen. Bei mir läuft sowas unter dem Begriff adipös. Wobei sich das gegenüber der Waage dann natürlich wieder als dominant darstellen lässt.

Mercedes | Dominanz | GLS580 |


Elektrischer Roller mit 16 Zoll Luftreifen?

Gute Idee!

Da hätte man aber auch schon früher draufkommen können.


Talentierten Sportlern bei ihrer Kunst zuzuschauen ist immer ein Genuss.

Hier zeigt der japanische Skateboarder Isamu Yamamoto, dass Style, Kreativität und Können sich zu etwas ganz Neuem ergänzen können.


Eine GoPro in einem Autoreifen?

Ja, kann man mal machen.


Habt ihr schonmal gesehen, wie ein Polizist jemandem die Luft aus dem Fahrradreifen lässt?

Ich auch nicht.


An der starken KTM-Vorstellung in Spielberg war Dani Pedrosa nicht ganz unschuldig - er hat dort im Vorfeld ausgiebig für KTM getestet.


Sogar für die kleine 50er Kindercross bietet KTM eine Factory Edition an - und die sieht auch richtig gefährlich aus!


Audi dachte ernsthaft ein kleines Mädchen mit Banane wäre eine gute RS 4 Reklame.

Hier: Lets your heart beat faster.

Bei sowas kann man die Uhr nach stellen: Shitstorm in 3 .. 2 .. 1.

Man spürt regelrecht, dass sich in der Gesellschaft die Zeit der PS Monster dem Ende neigt. Beim RS 4 sind das 450 PS für mindestens 80.000 Euro bei 1.820 kg - nicht mehr mehrheitsfähig. Früher flogen einem bei dieser Art von Auto die Herzen entgegen, aber heute kann man es eigentlich nur noch fahren, wenn man sich aktiv gegen den Mainstream stemmt.

Die Abneigung findet auf vielen Ebenen statt: übermässiger Resourcenverbrauch, Umweltverschmutzung / Abgas, aggressiver Auftritt mit dazu passenden aggressiven Fahrern, aufdringliche Akustik - aber auch der nicht mehr kompatible Platzbedarf: knapp 4,80 m lang und 2,02 m breit an den Außenspiegeln. Wobei man in den Städten vor lauter Autos - Panzern! - kaum noch zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein kann.

Man spürt es aber auch bei den Werbenden - die Ideen gehen langsam aus, an den Krawall vergangener Jahre darf man nicht mal im Traum dran denken.

Es dauert nicht mehr lange, dann werden solche Autos heimlich nach Ladenschluss unter der Ladentheke verkauft.


Schlammschlacht.

Am Wochenende gab es den 2. Lauf der amerikanischen Pro Motocross Serie, der Draußen Meisterschaft nach der Stadion-Saison.

Hier die Zusammenfassung:

youtu.be/3ItjTrkAC2c

Es hält sich ja das Gerücht, die Amis würden bei Regen nicht fahren: das gilt nur für die Autos.

Die Bedingungen sind wirklich gnadenlos und im Gegensatz zu uns ist Motocross in den USA eine richtig große Sache - zu Recht! - und die Fahrer sind echte Superstars. Und sind sich nicht zu schade bei diesen Bedingungen zu fahren und alles zu geben.

Da sieht man noch den echten SPORT im Motorsport!

Falls jemand Ken Roczen vermisst: er ist Dritter in der Stadionsaison geworden, aber will sich jetzt erstmal ordentlich auskurieren und den angekündigten Familienzuwachs genießen. Um dann zur neuen Supercross-Saison wieder voll anzugreifen.

Motocross | Supercross | Roczen |


Wer am Wochenende MotoGP verpasst hat, hat genau das: richtig was verpasst.

Ging los mit der Pole für Pol (KTM), dem Not-Schleudersitz weil ohne Bremse bei 200 Sachen für Top Gun und dem Finale Grandioso mit Überraschungssieger und 2 KTM auf dem Podium.

Long live Moto Sport.

MotoGP |


Das erste Krowdrace Flattrack-Jedermann-Rennen ist am Wochenende über die Bühne gegangen.

Alex von kettenritzel.cc hat sich das mal angeschaut.

Sieht nach einer witzigen Veranstaltung aus, hoffentlich macht es der DMSB nicht kaputt.


Dieselgate ist jetzt auch beim Porsche 911 angekommen.

Wobei die Betonung natürlich auf Gate liegt und nicht auf Diesel:

Im neuen Verdachtsfall soll es darum gehen, dass Porsche-Ingenieure nach der Freigabe durch das KBA nachträglich in der Serienfertigung technische Änderungen an den Autos vorgenommen haben könnten. Mechanische Bauteile und Software seien gleichermaßen betroffen.

Demnächst brauchen wir wohl einzelne technische Abnahme mit anschließendem Parc Fermé.

Leider gibt es bei solchen Meldungen immer nur sehr wenig technische Details. Warum wird das nicht gnadenlos offengelegt. OK - die Antwort kann ich mir selber geben - wegen erfolgreicher Lobbyarbeit.

Dieselgate jährt sich am 18. September zum fünften Mal, aber die Quellcodes der Motorsteuerungen bleiben nach wir vor geheim. Alle Autos werden von den Käufern gefahren, ohne zu wissen, wie die Steuerungen programmiert sind. Blackbox heißt der Fachbegriff dazu: ein schwarzer Kasten mit Kabeln dran, von dem man nicht genau weiß, was er macht. Der eventuell eine Prüfstandserkennung eingebaut hat, vielleicht sogar völlig trivial mit Hilfe des Lenkwinkelsensors.

Will man das als Kunde nicht wissen?

Porsche | Dieselgate |


Nicht nur in Berlin werden Autos abgebrannt.

Neulich in Köln:

Zwischen Freitagabend und Samstagmittag standen in Köln-Nippes insgesamt sieben Autos in Flammen. Die Kriminalpolizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus.


Freitag, 21. August 2020

Daimler zahlt über 2 Milliarden Dollar Dieselgate-Strafe in Amerika.

Ziemlich viel für jemanden der nicht müde wird seine Unschuld zu beteuern.


Donnerstag, 20. August 2020

Neuer Tesla Roadster Sportwagen soll Zentralverschluss bekommen.


700 bar.

Hier hat Toyota mal einen Mirai aufgeschnitten - das ist deren Wasserstoffauto.

Wobei, eigentlich ist es ja ein Elektroauto.

Der Wasserstoff in den beiden Tanks steht unter dem sagenhaften Druck von 700 bar. Alleine das müsste doch ausreichen, um diese Technik als unsinnig einzustufen. Denn 700 bar drückt man nicht mal eben mit der Luftpumpe zusammen.

Und der Druck muss ja auch in der gesamten Logistikkette - von Wasserstoff-Herstellung über Tankstelle bis zum Auto - aufrecht erhalten werden. Und eigentlich auch im Auto aufrecht erhalten werden. Sinkt der Druck, wenn das Auto mal 2 Wochen steht?

Noch unsinniger wird diese Technik im Motorsport, denn ob ich Batterien lade oder Wasserstoff zusammendrücke ist aus sportlicher Sicht komplett Latte. Da spielt Sicherheit eine viel größere Rolle und bei 700 bar winkt jeder normal denkende Sportler dankend ab.

Also genau die richtige Spielwiese für DMSB & Co., die Unsinn als Wappentier stolz vor sich hertragen. Und dabei natürlich immer fleissig die Hand aufhalten. Ich frage mich, ob einer der großen Ölkonzerne dahintersteckt. Hier bei uns im Kölner Süden sattelt die Shell nämlich auch gerade auf Wasserstoff um, damit die alten Anlagen weiter Geld verdienen können, auch wenn es keine Verbrenner mehr gibt. Und in dem Moment gibt es natürlich auch ein großes (monetäres) Interesse Wasserstoff(elektro)autos als große Heilsbringer zu vermarkten.



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