Mittwoch, 20. September 2017

Keine IDM mehr.

Die Meldung der zusammengeschlossenen Motorradindustrie war kurz und knapp, keine Fortsetzung der IDM in 2018:

Trotz zahlreicher intensiver Gespräche konnte kein Konzept gefunden werden, das eine erfolgreiche Umsetzung der IDM im Jahr 2018 gewährleistet würde.

Das ist bitter für den Motorradsport und über die Gründe brauchen wir gar nicht lange spekulieren: zu teuer. Der DMSB lehnt sich zurück bzw. rollte dem Autosport den roten Teppich aus, während der Zweiradsport am langen Arm verhungert. Man hat die Verantwortung auf die Hersteller abgewälzt, die sich in ihrer Not einen Veranstalter suchen mussten. Der das natürlich nicht umsonst macht.

Tschüss IDM.

Die Absage kann man irgendwo auch verstehen, so ein Motorradhersteller bzw. Importeur hat ja eigentlich andere Aufgaben, als eine nationale Rennserie zu organisieren. Man hat es immerhin probiert, das sollte man den Herstellern hoch anrechnen, denn es hat ordentlich Lehrgeld gekostet. Wer hat nochmal die Sporthoheit in Deutschland? Achja, die Linzenzabkassierer in Frankfurt.

Schade für den Sport, ich hatte mir ja extra den Auftakt am Ring angesehen, um mir ein eigenes Bild zu machen - und ich fand es super.

Aber nicht alle sind traurig, es gibt da jemanden der tanzt vor Freude. Selten habe ich zu so einem bitteren Thema einen so euphorischen Beitrag gelesen wie den von Günther Wiesinger in Speedweek.

IDM1000 | Wiesinger | DMSB |


StreetScooter expandiert nach Düren.

Das wird nach Aachen der zweite Standort - in Düren gab es leerstehende Hallen des Zulieferers Neapco. Produktionsstart ab Sommer nächsten Jahres, eine 5-stellige Jahresproduktion wird angepeilt.

Neapco war ursprünglich Visteon und da schließt sich der Kreis, denn dahinter verbergen sich ausgegliederte Ford-Standorte. Und Ford hat ja auch StreetScooter in Auftrag gegeben.

StreetScooter | Elektro |


Rennabbruch wegen Schulbus auf der Strecke.

OK - auf der Nordschleife sind wir Busse gewohnt bei den Tourist Trophies um die goldene Ananas. Aber auf der Rundstrecke?!


18 Tage nach Beinbruch: Rossi reitet wieder.

Nicht normal diese MotoGP Fahrer - und Valentino Rossi besonders. Eigentlich verletzt er sich nicht oft, verglichen mit der Anzahl und der langen Jahre seiner Einsätze an der Weltspitze. Aber wenn er sich verletzt, dann zieht er alle Register das so schnell wie möglich abzuhaken. Nach seinem Unfall auf der Rossiranch am 31.8. und der Operation noch in der Nacht sitzt er bereits seit Montag wieder auf dem Motorrad. Und gestern hat er schon 20 Trainingsrunden absolviert.

Unglaublich, das so schnell anzugehen - hoffentlich geht alles gut. Falls er am Wochenende beim Lauf in Aragón startet - Entscheidung soll wohl heute getroffen werden - dann bitte ohne Sturz. Soviel Drama - das ist ja sogar vor dem Fernseher kaum auszuhalten.

MotoGP | Rossi |


Dienstag, 19. September 2017

AMG Project ONE: Zenit des Verbrenners?

Die Hypercars werden immer elektrischer - ohne Hybrid fährt heute keiner mehr vor. Doch kaum ist der AMG Project ONE vorgestellt, ist auch schon die Rede von einem elektrischen Nachfolger. Obwohl selbst der Projekt ONE erst 2019 ausgeliefert wird - also bei der nächsten IAA.

Mercedes AMG Project ONE - IAA 2017

Mercedes AMG Project ONE - IAA 2017

Mercedes AMG Project ONE - IAA 2017

Hier geht es zu den technischen Daten - 1,6L V6 und insgesamt 4 Elektromotoren - Systemleistung über 1000 PS, aber noch keine Angaben zum Gewicht.

Elektro | ProjectONE | Zenit | Verbrenner


Montag, 18. September 2017

2 Jahre Dieselgate - Ende offen.

Am 18.September 2015 hat die amerikanische Umweltbehörde die Notice of Violation of the Clean Air Act veröffentlicht - sie hat VW in der Folge schon 22 Milliarden US$ gekostet. Am Anfang war das noch gar nicht absehbar - von “Defeat Device” bzw. Prüfstandserkennung war die Rede. Erst dieser Vortrag beim jährlichen Kongress des Chaos Computer Clubs 3 Monate später brachte Licht in’s Dunkel - Felix Domke war es gelungen die Motorsteuerung zu hacken und er war auch der erste, der dort die Akustikfunktion auslesen konnte.

Martin Winterkorn flog schon nach Tagen aus dem Sattel, allerdings ist er weich gefallen: 3.000 € Urlaubsgeld pro Tag summieren sich in 2 Jahren zu über 2 Mio. €.

Das Ganze passierte 2015 auch ausgerechnet zur IAA - Verschwörungstheorien befeuerten die öffentliche Diskussion, von Wirtschaftskriegen zwischen USA und Deutschland war die Rede.

Heute - eine IAA später - sind wir schlauer und die ersten Leute im Gefängnis, aber VW noch lange nicht geläutert. Am Wochenende habe ich mir die ZDF Diskussion bei Maybrit Illner angeschaut. Es war zwar keine Zeitverschwendung, aber wie sehr eine ominöse Software als Schuldiger aus dem Fenster gehangen wird, stellt einem die Nackenhaare auf. Man muss kein Informatiker sein, um die Zusammenhänge zu verstehen, aber selbst Ranga Yogeshwar - der Alleserklärer - hat die Thesen von VW Vorstand Herbert Diess unwidersprochen im Raum stehen lassen.

In Wirklichkeit reden wir von einem klassischen SCHALTER, der auf AN oder AUS gestellt wird. Damit wird die Abgasreinigung ein- oder ausgeschaltet, je nachdem ob das Fahrzeug auf dem Prüfstand steht (Abgasreinigung AN) oder im Alltag auf der Straße unterwegs ist (Abgasreinigung AUS). Sowas wird heutzutage natürlich einprogrammiert, aber nur weil es in Bits und Bytes abgebildet wird, ändert das nichts an der Funktionsweise.

Auch Verkehrsminister Alexander Dobrindt ist sich nicht zu schade, von einem Fehler in der Software zu sprechen, der halt über den Softwareupdate korrigiert wird. Natürlich ist das alles andere als ein Fehler - es ist ein Betrugs-FEATURE, auf dem die millionenfache EA 189 Dieselmotorstrategie des VW Konzerns fußt.

Ich lese aktuell noch in dem ausgezeichneten Buch von Jack Ewing und er hat kürzlich ein schönes Interview geführt, das man sich hier anhören kann. Beides - Buch und Podcast - sind sehr zu empfehlen. Mir ist klar, dass VW besonders in Deutschland viele Freunde und Fans hat - Käfer, Audi 80 GTE und der elterliche Werkstatt-Passat ziehen sich auch bei mir anekdotenreich durch die jugendlichen Verkehrseskapaden - sowas verbindet.

Und man kann verstehen, dass große Teile der Öffentlichkeit und auch VW die lästige Dieselthematik gerne hinter sich lassen möchten, aber die Geschichte ist noch lange nicht ausgestanden: Gerechtigkeits-Schwergewichte wie Michael Hausfeld nehmen gerade erst Anlauf. Und auch wenn die Vorstände alle lässig abwinken: der Konzern ist noch lange nicht über’n Berg.

Dieselgate | Akustikfunktion | Winterkorn | Yogeshwar | Softwareupdate |


Sonntag, 17. September 2017

Michael Hausfeld vertritt 100.000 VW Kunden - und könnte damit VW in den Ruin treiben.

Die erste Klage soll im Oktober eingereicht werden - als gebündelte Klage für 20.000 Kunden. Es gibt zwar in Deutschland keine Musterfeststellungsklagen, aber davon lässt sich Hausfeld nicht abhalten.

Bisher wurden laut dem Artikel erst 500 Gerichtsentscheidungen getroffen, weitere 5.000 Einzelklagen lauern noch in Wartestellung.

Und was passiert, wenn Hausfeld mit seinen Klagen gewinnt?

„Es gibt für mich keinen Zweifel, dass Volkswagen dann pleitegehen würde“, sagt Hausfeld. „Aber das wäre das Ergebnis ihres eigenen Tuns. Egal wie massiv ein Fehlverhalten ist, es gibt immer ein rationales Mittel, um auf den angerichteten Schaden zu reagieren“, sagt Hausfeld. „Aber dafür bräuchte es einen offenen Dialog, den es in diesem Fall nicht gibt.“

Dieselgate | Hausfeld | Klagen |


Mathematisch hat 2026 jedes neue Auto einen Elektromotor.

Meint der Physiker Richard Randoll im Interview. Alle 15 Monate verdoppelt sich die Zahl der neuen Elektrofahrzeuge:

Dieses natürliche Wachstum wird durch eine Exponentialfunktion beschrieben. Wählt man eine logarithmische Skala, so erscheint die Funktion als Gerade, deren Werte man für kommende Jahreszahlen ablesen kann. Im Sommer 2026 erreichen wir 100 Millionen Elektrofahrzeuge jährlich, das ist dann voraussichtlich die komplette Weltproduktion.

Also in knapp 10 Jahren. Seit 2011 folgen die E-Auto Verkäufe exakt dieser Linie.

Elektro | Zukunft |


Freitag, 15. September 2017

Ehemaliger deutscher Dieselstolz entwickelt sich zur internationalen Peinlichkeit.

Jack Ewing´s ausführlicher Artikel in der New York Times über die Verflechtungen von Politik und Autoindustrie in Deutschland:

Sometimes it is hard to tell where the German government ends and the auto industry begins. (..)

For decades, the German government has been a crucial ally for carmakers, operating as a de facto lobbyist for the industry.

Und dabei selber für die Dieselprobleme gesorgt, die uns jetzt belasten:

Germany has taxed diesel fuel at a lower rate than gasoline since the 1980s, originally to make truck transport, which is predominantly diesel, less expensive. The goal, according to a 2011 study by Transport and Environment, an advocacy group in Brussels, was to lower costs to help German manufacturers compete internationally.

Alles hat nur auf CO2 geguckt und die NOX Werte lange ignoriert. Und die Regierung hat sich mit breiter Brust verteidigend vor die Autoindustrie gestellt, um die Einführung von strengeren Grenzwerten zu verhindern: in Deutschland, in Europa, sogar in Amerika.

Das ist erfrischend und erschreckend zugleich, die Zusammenhänge so klar und detailliert in einer nicht-deutschen Zeitung erklärt zu bekommen.

Dieselgate | NYTimes | JackEwing | Politik |


Donnerstag, 14. September 2017

So rattenscharf kann ein selbstgebautes Elektromotorrad aussehen.


Lucas di Grassi wird CEO der Roborace Serie.


Wisst Ihr noch? Nokia?

Dieses Forbes Cover von vor genau 10 Jahren ist ein schönes Sinnbild für den bevorstehenden Wandel in der Autoindustrie. Wer kommt durch, wer bleibt auf der Strecke?


VW´s Matthias Müller: Nichts verschlafen und Dieselthema jetzt zu den Akten legen.

Die diesjährige IAA hat schon 2 Pressetage hinter sich, morgen 2 “Fachbesucher” Tage und am Samstag für alle geöffnet bis nächste Woche Sonntag (24.Sep. = Wahltag Bundestag).

Ich hatte schon die historische Brisanz angesprochen, die auch in den Rückmeldungen aus den Medien so reflektiert wird. Die Hersteller hängen schwer in der Luft und man könnte die Messe auch als Konzeptschau bezeichnen, weil alle nur elektrische Zukunftsmusik präsentieren, die man meistens erst in 2 oder 3 Jahren kaufen können wird. Und dann ist 2019 schon wieder die nächste IAA.

Vor diesem Hintergrund ein spannendes Interview mit Matthias Müller, der nach der großzügigen Beurlaubung von Martin Winterkorn seit 2 Jahren den Vorsitz im VW Konzern hat und nach diesem entlarvenden Patzer ordentlich in n-tv von deren Ulrich Reitz gegrillt wird. Und der ihm diese gewagten Statements zu der Dieselthematik entlocken konnte (ab 7:34 Min.):

Ich denke wir sollten das Thema jetzt auch mal zu den Akten legen - wir haben in Amerika ein weitreichendes Settlement mit den Behörden gefunden im Frühjahr - das setzen wir sehr konsequent - und ich glaube auch sehr erfolgreich - um.

Wir haben nichts verschlafen - Volkswagen nicht und die deutsche Autoindustrie auch nicht - wir sind nach wir vor führend, insbesondere was Premiumprodukte anlangt. Dass wir aufholen müssen, das ist klar - wir müssen das Ganze forcieren - weil sich ganz offensichtlich das Bewusstsein der Menschen zur Mobilität verändert - mit dem müssen wir Schritt halten.

Interessante Sichtweise, das jetzt zu den Akten legen zu wollen, während in Amerika langgediente VW Mitarbeiter mit brutalem Strafmaß eingelocht werden - Ende offen, was Anklagen und Prozesse angeht. In Deutschland duckt sich VW weg und fordert von jedem Kunden einzeln einen Gerichtsprozess anzustrengen. Die übrigens zunehmend erfolgreich ausgehen, d.h. Rückkauf des betroffenen Fahrzeugs durch den Konzern. Eine europäische Lösung wird vermieden, hier nutzt VW aus, dass Europa durch die einzelnen Länder fragmentiert ist und man dadurch den Effekt klein halten will. Aber einige Klagen nehmen erst jetzt Anlauf und das weiß natürlich auch Matthias Müller. Ich glaube er versucht den Tenor zu setzen, dass irgendwann ja auch mal gut sein muss und hofft dabei, dass die Öffentlichkeit ebenfalls müde wird von dem Thema. Dabei gibt es hierzulande keinerlei Konsequenzen, außer der Verteufelung des Diesels allgemein, dessen Restwerte für Gebrauchte im Sinkflug sind und der Effekt in den Leasing- und Finanzierungsgesellschaften noch aussteht.

Ich lese übrigens gerade die Aufarbeitung der Ereignisse von Jack Ewing, der dieses Dieselgate-Buch geschrieben hat. Habe das erste Viertel durch - der Autor holt ziemlich weit aus und geht auch lange auf die Ursprünge und den Einfluß von Ferdinand Piëch ein - spannend. Denn die Ära, als Audi durchgestartet ist und VW ebenfalls ähnlich im Premiumbereich positioniert wurde, haben viele von uns damals live miterlebt. Interessant dazu die Hintergründe genauer dargelegt zu bekommen. Jack Ewing arbeitet im normalen Leben bei der New York Times - ich glaube das ist sogar ein Vorteil, dass es sich nicht um einen Autor aus Deutschland handelt.

Dieselgate | Volkswagen | MatthiasMüller | IAA2017 | Piëch | JackEwing | UlrichReitz |


Mittwoch, 13. September 2017

Welche Solar-Dachfläche, um kostenlos 10.000 km E-Auto zu fahren?

Eine interessante Fragestellung, bei der man sich leicht verschätzt. Bitte schaut Euch erst dann die Antwort an, wenn Ihr selber mal darüber nachgedacht habt:

Das Elektroauto hat den Reiz, dass man auch komplett kostenlos fahren kann, wenn man nämlich den Strom selber über eine eigene Solaranlage gewinnt.

Nehmen wir an hier in Deutschland mit der typischen Sonnen(nicht)einstrahlung hätte jemand diesen Plan - wie groß müsste dann die Dachfläche sein, um über ein Jahr die Energie zu gewinnen für 10.000 km Autofahrt?

Natürlich muss auch das Zwischenspeichern adressiert werden, denn das Auto kann ja nur dann geladen werden, wenn nicht fährt und zuhause steht. Das soll aber nicht das Thema sein - es gibt schon Batterien für die Garage - mir geht es vielmehr um die Energiegewinnung als solche. Mit den Mitteln, die uns bereits heute zur Verfügung stehen - also aktuelle Solarzellentechnik.

Wie gesagt, bitte erst selber drüber nachdenken und ich würde mich über Rückmeldung freuen, wie Eure Schätzung ausgesehen hat. Die Antwort gibt es dann hier.

Solar | Elektro | Dachfläche | Solarenergie | 10000km | regenerativ | Frage |


Dienstag, 12. September 2017

Neuer BMW i Vision Dynamics eignet sich hervorragend für N-Aufkleber.

Die neuen Fahrzeugdesigns ohne wirklichen Kühlergrill - weil Elektroautos ja keine Verbrennerabwärme haben - eröffnen völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für N-Aufkleber-Aufkleber:

BMW i Vision Dynamics

Sorry, aber da musste ich direkt dran denken, als das Auto heute auf der IAA vorgestellt wurde.

Aber mal ernsthaft: durch die E-Technik fällt der prägnanteste Designaspekt für Autos weg: der Kühlergrill. Wie man hier deutlich sehen kann fällt es den Gestaltern schwer sich davon zu verabschieden. Als hätte die Industrie nicht Probleme genug, jetzt wird es auch noch schwieriger die einzelnen Marken erkennbar voneinander abzugrenzen. Die äußere Form wird schon seit langer Zeit von der Aerodynamik diktiert.


Neuer elektrischer Markenpokal mit Jaguar I-Pace.

Fährt im Rahmen der Formel E - also auf Stadtkursen und als Werkssport in Konkurrenz zur privat aus der Taufe gehobenen Electric GT.


Klassischer Freud´scher Versprecher von VW Müller auf der IAA.

Frage ZDF:

Herr Müller, viele stellen sich die Frage, warum VW den Dieselskandal nicht schon längst für eine radikalere Wende zur E-Mobilität genutzt hat. Nun haben sie die gerade gestern angekündigt - warum jetzt?

Matthias Müller:

Ich denke, dass wir die zwei Jahre zur Selbstbedienung … äh zur Selbstbesinnung genutzt haben …

Dieselgate | Volkswagen | IAA2017 |


Bugatti Chiron: von 0 auf 400 auf 0 in 42 Sekunden.

Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens?

42.

So lange hat Pablo Montoya im Bugatti Chiron gebraucht, um von 0 auf 400 zu beschleunigen und wieder runter auf 0 zu bremsen:

Zero–400-Zero nennen sie das - Weltrekord.

Auf der Webseite von Bugatti gibt es eine coole Animation mit der 100er, 200er und 300er Zwischenstation. Kommt einem schon am Computer vor wie Raketenantrieb.

Das ist doch kreativ: endlich mal kein Nordschleifenrekord.

Bugatti | Chiron | Montoya | Weltrekord |


Tesla Taxi mit knapp 500.000 km.

Genau gesagt 300.000 Meilen - also 482.800 km - ist die Firma Tesloop mit ihrem Taxi gefahren. Das Auto sei aber noch lange nicht am Ende - im Gegenteil: sie planen weitere 900.000 (!) Meilen damit zurückzulegen - das wären dann insgesamt 1,93 Mio. km.

Tesla | Tesloop |


Montag, 11. September 2017

Wenn Ferrari feiert, dann richtig: Bilder der 70 Jahre Feier.

Aus dem Ferrari Pressearchiv - das #KeepFightingMichael am Ende hat natürlich richtig Stil.

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

Ferrari | Maranello | KeepFightingMichael |


Bei PSA in Frankreich stinkt es auch nach Dieselgate.

Wie bei VW ist beim neuen Opelbesitzer ebenfalls von Abschalteinrichtungen die Rede - statt Akustikfunktion heißen sie in Frankreich LowNox und LowCO2.

Und wie bei uns in Deutschland sickern Details erst durch die Zeitung an die Öffentlichkeit (Le Monde).

Dieselgate | Peugeot | Citroen |


Sonntag, 10. September 2017

Geburtstags-P(r)ost, 8 Jahre Mike´s Blog.

Wie die Zeit vergeht - heute hat mein Blog 8.Geburtstag.

Ich wusste damals nicht, auf was ich mich einlasse. Heute schon - ziemlich viel Arbeit! Ich bin dankbar dadurch viel zu erleben, spannende Events zu besuchen und tolle Menschen zu treffen. Und natürlich für alle, die hier mitlesen.

8 Jahre - da verliert man schnell den Überblick - so sah das auf der Langstrecke damals aus:

Raeder fuhr Ford …

8 Jahre Mike´s Blog

… der Eifelblitz war breit, laut und 8-zylindrig …

8 Jahre Mike´s Blog

… es gab grüne …

8 Jahre Mike´s Blog

… und rote Vipers:

8 Jahre Mike´s Blog

Ein Astra hatte damals so auszusehen:

8 Jahre Mike´s Blog

… aber immerhin der Manta ist sich und uns treu geblieben:

Ich freue mich schon auf die Events und Geschichten, die uns hier noch bevorstehen!

MikesBlog | Geburtstag |


Samstag, 09. September 2017

Super Diesel: VW´s 8-Punkte Flyer für IAA Diskussionen.

So wirklich entspannt ist man bei VW vor der IAA nicht - ich hatte ja schon den denkbar ungünstigen Zeitpunkt thematisiert.

Damit das Standpersonal der Dieselthematik nicht komplett schutzlos ausgeliefert ist, hat man einen Flyer entworfen, der sich liest, als wäre er frisch aus Facebook kopiert.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nächste Woche startet in Frankfurt die IAA, die wichtigste Automobilmesse der Welt. Neben Fahrzeugneuheiten und den großen Zukunftsthemen unserer Branche dürfte dort auch die Diskussion um den Dieselantrieb weitergehen. In der öffentlichen Debatte fallen wesentliche Fakten leider häufig unter den Tisch. Hier sind sie:

Fakten-Check Diesel. (Kopie hier.)

Zusammengefasst:

  • Die Luft ist viel sauberer als früher.
  • Schiffe sind noch schlimmer.
  • Die neuen Diesel sind jetzt aber super.
  • Diesel ist wichtig für CO2 Ziele.
  • 160.000 Jobs in Gefahr.
  • Diesel-Gipfel, Software Updates und Umweltprämie - was will man mehr.
  • Software Update löst die Probleme.
  • (Sorry - den Bla konnte ich nicht zusammenfassen - weil nichtssagend.)

Nicht Neues, dafür aber die Stammtischdiskussionen gesellschaftsfähig gemacht und für die IAA in einen schicken Flyer gedruckt.

Das mit den Schiffen ist ein gutes Beispiel - und wo wir gerade bei “Fakten-Check” sind: die Zeit hat das mal geprüft. Und veröffentlicht bevor VW seinen Flyer erstellt hat. Fazit: ja, die Schiffe sind dreckig, aber der gezogene Vergleich ist unseriös.

Bei dem CO2 Argument stellen sich bei mir regelmäßig die Nackenhaare hoch: der Diesel hat einen höheren Wirkungsgrad, daher weniger Verbrauch als der Benziner und weniger CO2 - ein Produkt der Verbrennung. Aber: was nützen die ganzen Ersparnisse, wenn immer dickere Motoren in immer dickere SUVs gesteckt werden? Richtig, nichts. Wenn der geringere Verbrauch nur dazu genutzt wird, um die Ersparnis mit einem noch dickeren Panzer kompensieren zu können, dann hat die Umwelt herzlich wenig davon.

Dieselgate | Faktencheck |


Schönes Freddie Spencer Interview beim Gasgriff Salat.

Gerhard Rudolph ist beim Glemseck 101-Event auf Freddie Spencer getroffen und hat direkt die Chance zu einem Interview genutzt.

Er meinte auch:

.. Ich lebe in London, liefere Podcast-Beiträge für ein Motorsport-Magazin ..

Das ist sein regelmäßiger Auftritt beim Motorsport Magazine und ich verpasse keine Folge davon. Immer nach MotoGP Wochenenden analysiert er kurz und gekonnt den Rennverlauf - für mich inzwischen schon fast so wichtig wie das Rennen selber. Er blickt wirklich voll durch und ist auch eloquent - das Zuhören macht viel Spaß.

Als ich in Goodwood war, musste ich auch unbedingt Hallo sagen und ihn wissen lassen, was für ein toller Podcast das ist.

Und Frozenspeed Jochen war sogar zur Stelle, um den - zumindest für mich - bedeutsamen Moment festzuhalten:

Mike Frison, Freddie Spencer, Dave Hancock - in Goodwood - Festival of Speed 2017 - Photo Frozenspeed

Und ich kann absolut bestätigen, dass Fast Freddie ein super netter und umgänglicher Typ ist. Immer zugänglich - und natürlich auch immer umlagert.

Der 3. Mann auf dem Bild ist übrigens Dave Hancock - mega spannender Charakter - aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Spencer | Gasgriffsalat | Hancock | Frozenspeed | Glemseck |



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