Dienstag, 17. Oktober 2017

Normalerweise würde man ja erwarten, dass sich die Car-Sharing Konzepte in den Städten ausbreiten.

Überraschung:

Weil die 550 Elektroautos, die Car2go im Raum Stuttgart einsetzt, häufig in Außenbezirken mit geringer Nachfrage abgestellt werden und dann in der Innenstadt fehlen, reduziert Daimler sein Geschäftsgebiet zum 2. November um 52 auf dann nur noch 101 Quadratkilometer.

Das sehe ich kritisch, denn es hat ja Gründe, warum die Leute mit den Autos in die Randbezirke fahren. Diese Mobilität muss zwingend vorhanden sein, denn in der Innenstadt zu leben können sich immer weniger Menschen leisten.

Bei autonomen Fahrzeugen ist das kein Problem, die fahren einfach nach der Fahrt dorthin, wo sie gebraucht werden. Aber bis dahin müssen die Autos von Angestellten eingesammelt werden, das kostet natürlich.


Kaffer/Winkelhock/Van Der Linde gewinnen California 8 Hours. Grenzwertige Boxenstopp-Strategie von Land und WRT.

Die Siegessträhne von Land Motorsport ist gerissen - aber sie sind 2. geworden beim 8h-Rennen in Kalifornien. Die Mazda Raceway California 8 Hours wurden zum ersten Mal ausgetragen. Gewonnen haben Pierre Kaffer, Markus Winkelhock und Kelvin Van Der Linde im Magnus R8.

The final pitstops set the wheels in motion for a thrilling finale. The crews of the #11 and the #29 cars opted not to respect the imposed pitstop delta time, both incurring a drive through penalty for that infraction. But even with that penalty they both ran away from the #44 Audi Sport Team Magnus R8, which had stuck to the rules.

Oder wie GT Eins formuliert:

Die beiden europäischen Audi-Teams von Land Motorsport und dem Belgian Audi Club Team WRT hatten sich durch einen taktisch verkürzten Boxenstopp – die resultierende Durchfahrtsstrafe war kürzer als die Standzeit und brachte beiden Teams einen zweifelhaften Vorteil - an die Spitze des Feldes manövriert und waren in Richtung eines Audi-3-fach-Sieges unterwegs, als beide Wagen sich beim Überrunden im Verkehr berührten und in Turn 10 den Kies rutschten.

In der Öffentlichkeit sieht man nicht oft die Bandbreite der Tricks, mit denen gearbeitet wird - aber hier ist so ein Fall. Grenzwertig.

Land | Kalifornien | Kaffer | Winkelhock | VanDerLinde |


Schöner Artikel über die E-Bike Szene in Philadelphia.


DTM 2018: noch einheitlicher.

Nur einen Tag nach dem Abschluss der DTM-Saison 2017 arbeiten die Hersteller gemeinsam mit der Dachorganisation ITR am Regelwerk für das Folgejahr.

Schöner Versuch um davon abzulenken, dass das 2018er Reglement noch nicht fixiert ist. Und mit Sicherheit nicht der richtige Weg, um andere Hersteller zum Mitmachen zu bewegen.

Und wie soll die DTM gerettet werden?

Nach der Abschaffung der Performancegewichte hat sich BMW mit dem Wunsch durchgesetzt, für 2018 Veränderungen an den Fahrzeugen vorzunehmen, um die Autos möglichst auf ein einheitliches Niveau zu bekommen. Nur dann könne ein ausgeglichener und spannender Wettbewerb erwartet werden, meinen die Münchener. BMW macht sich für den Einsatz von einheitlichen Radhäusern stark.

Die Autos noch gleicher machen! Ich hätte nicht gedacht, dass es da noch Spielraum gibt.

"Es darf nicht sein, dass in einem Rennen Audi das Opfer ist, im nächsten dann Mercedes und im übernächsten dann BMW. Das hat nichts mit spannendem Rennsport zu tun", erklärt Ulrich Fritz.

Vielleicht sollte man das Feld auf 4 Autos reduzieren, die fahren dann nebeneinander und alle gleichzeitig über die Ziellinie - und schon hat jeder gewonnen.

Mercedes wusste schon, warum sie sich nach neuen Aufgaben umsehen.

TourenwagenMasters | Radhäuser |


Montag, 16. Oktober 2017

Ein Bilderbuch über Cuba´s Autos.

Rezension hier in Sandmann´s Welt.


Griechischer Ministerpräsident müsste man sein:

Tsipras takes F-16 flight over northern Aegean.


Smart auch in Europa ab 2020 nur noch elektrisch.

In Amerika gibt es das neue 2018er Smart Modell schon ab jetzt nur noch elektrisch - für Europa ab 2020 - also nach der nächsten IAA (die wäre 2019).

Smart auch in Europa ab 2020 nur noch elektrisch.

Ich glaube die Konzerne würden gerne schneller, wenn sie könnten, aber die Verbrenner für das neue Modell laufen gerade ganz frisch vom Band - das ist in den großen Konzernen alles zäh und langatmig.

Man kann den Smart mit Electric Drive auch heute schon kaufen, allerdings passt in so ein kleines Auto natürlich keine Riesenbatterie. Ohne Kompromisse geht es nicht, die Batterie muß mit 17,6 kWh auskommen. Das liest sich im PR Speak dann so:

Eine komplette Batterieladung genügt für eine stadtverkehrsgerechte Reichweite. Der smart electric drive kann an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden – mit dem leistungsstarken On-Board-Lader je nach Länderversion bis zu doppelt so schnell wie bisher.

Der Stromverbrauch ist mit 12,9 kWh pro 100 km angegeben, das könnte passen, dann das Auto wiegt nur 1.085 kg (s. technische Daten). Also rein rechnerisch sind das dann 136 km Reichweite. Das stimmt: so groß ist keine Stadt und zum Einkaufen oder für die Fahrt in’s Büro ist das genug. Und normale Steckdosen sind nicht wirklich Mangelware, in 6h ist das Auto wieder an der normalen Steckdose mit dem Onboard-Ladegerät aufgeladen. Jede Straßenlaterne hat Strom - da gibt es bestimmt bald Steckdosen, wenn die Nachfrage weiter zunimmt. Sonst kommt wieder das stammtischmäßige: soll ich dann vom 5.Stock die Kabeltrommel vom Balkon werfen?

Ohne Extras kostet der Mini-Daimler allerdings knapp 22.000 € - also im Moment für den normalen Verbraucher noch kein Kaufargument über die Kosten - das ist allerdings nur eine Frage der Zeit. Auch halten sich die Restwerte auf hohem Niveau, weil inzwischen erprobt ist, dass die Batterie kaum nachlassen.

Smart | Daimler | Elektro |


Sonntag, 15. Oktober 2017

Yamaha Motoroid Konzeptbike für Tokio Motorshow.

Yamaha wird auf der Tokio Motorshow ein elektrisches Konzeptbike vorstellen, das so spektakulär daherkommt, wie man sich das bisher erhofft hat:

Das mit der AI können sie zwar von mir aus weglassen, aber die Optik geht schon in die richtige Richtung:

In order to bring people new experiences of Kando, this experimental machine employs artificial intelligence and explores the feasibility of concepts for creating new forms of personal mobility in which the rider resonates harmoniously with machine. MOTOROiD’s development concept was an “Unleashed Prototype,” and it is capable of recognizing its owner and interacting in other capacities like a living creature.

Die Motorradindustrie weiß natürlich auch noch nicht, wo die Reise mit Mobilität und autonomem Fahren mal hingeht - daher experimentieren sie so vor sich hin. Kann man machen.

Bisher waren die Designs der elektrischen Motorräder allerdings geprägt von monströsen Akkus - die brauchen halt Platz, sind schwer und haben trotzdem nicht die Reichweite von 20L Super. Wo sind die Akkus bei der Motoroid? Was wiegt das filigrane Motorrad?

Der Motor scheint im Hinterrad zu stecken. Das gefällt mir als Konzept immer noch am besten, weil man keine Kette oder anderen Antrieb braucht, sondern nur Kabel für die Stromversorgung. Das gibt neuen Designspielraum. Allerdings wiegen die Motoren mächtig viel (ungefederte Masse).

Die Füße werden anscheinend arbeitslos - kein Brems- (oder Schalt-?) hebel. Am Lenker nur kleine Hebelchen für die Zeigefinger links und rechts - schätze Vorder- und Hinterradbremse. Kupplung fällt ja auch flach.

Die Vorderradführung ist nicht mit Hilfe von Gabelrohren, das Profil ist flach und elliptisch - höhere Steifigkeit? Geringeres Gewicht?

Die Maschine sitzt so abgenutzt aus - die Reifen, abgewetzt an Sitzbank und Schwinge - das Ding scheint echt zu fahren und wurde offensichtlich bewegt - ich hoffe da folgen noch mehr Details und Videos.

Yamaha | Motoroid | Konzept |


Audi TT Cup - Race of Legends zum Abschluss.

Der TT Cup geht mit Ablauf der Saison in Rente, da kann man es sich leisten Rang und Namen von Audi Sport zu einem Abschlussrennen zu versammeln. Die Autos werden ja nicht mehr gebraucht.

Aber es gab weniger Kleinholz als befürchtet und Frank Stippler hat gewonnen.

Ickx vor Stuck gab es auch lange nicht mehr. Freut mich, denn ich bin mir sicher, dass es den eitlen Grüßaugust mächtig wurmt.

UPDATE:

Hier das Video dazu.

TTCup | AudiSport | Stippler | Stuck | Ickx |


Der Kat bei der DTM ist nur Attrappe? Nein? Doch! Oooh.


Samstag, 14. Oktober 2017

Uber hat in New York die Taxis überholt.

Das ging schnell:

“When I think of cabs, I think of Uber because that’s the main thing to take now.”

The growth has been so explosive that it has helped produce a milestone moment — for the first time, more people are using Uber in New York than the city’s fabled yellow cabs. In July, Uber recorded an average of 289,000 rides each day compared with 277,000 taxi trips.

Ausgerechnet in New York, wo die Yellow Cabs quasi zum Stadtbild gehören.

Die Kunden stören die jüngsten Skandale weniger - sie wollen zuverlässig und günstig von A nach B:

For many passengers, though, the bottom line is that Uber gets them where they need to go. Leo Martinez, 30, a sales agent who has taken Uber around Queens, said that while she has heard the concerns about Uber, what matters most to her is that it is cheap — usually less than $10 a ride — fast and reliable. “Every single company has complaints,” she said. “It’s not just Uber.”

Das Faszinierende an der Entwicklung: Uber besitzt nichts außer einer App. Keine Taxis, keine Zentrale, keine Angestellten Fahrer - nur die App. Damit wird alles gesteuert, die Kunden mit den Fahrern verkuppelt.

Das geht nur, weil heute jeder ein Smartphone besitzt - von dem vor 10 Jahren noch niemand wusste, dass es mal kommt.

Oder hätte jemand vorhersagen können, dass bei der Vorstellung des Smartphones vor 10 Jahren nur mit dieser Technik alleine die Taxi-Industrie vom Markt gefegt wird?

Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn aktuell über Mobilität und Disruption gesprochen wird: wir können nur ahnen, wie sich die Technologien gegenseitig befeuern werden - aber wir können sicher sein, dass es passieren wird.

Uber | Taxis | Disruption | NewYork |


Brendon Hartley beim US F1 im Toro Rosso.

Es gibt doch noch Überraschungen in der Formel 1 - wer hätte gedacht, dass die WEC auch ein F1 Sprungbrett sein kann. Brendon war 2009 bei Toro Rosso Testfahrer, d.h. nächstes Wochenende gibt er sein richtiges Formel 1 Debüt.

Siehe auch dazu DSC und Joe Saward.


Freitag, 13. Oktober 2017

Eigentlich sollte man ja meinen, dass Audi/VW jetzt in Bezug auf Abgas nichts mehr anbrennen lassen.


Während der Kartellverdacht der deutschen Autobauer es hierzulande bisher nur in die Zeitungen geschafft hat, formiert sich in Amerika eine Anlegersammelklage.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Bei einem Panoz Elektroauto rechnet man ja mit allem - aber ein 6-türiger SUV Panzer?!


Bei den Taylor´s wurde ein Fahrerplatz frei.

Jordan Taylor ist frischgebackener IMSA Champion. Sein Bruder Ricky wechselt allerdings jetzt in das neue Honda Penske Team - und dadurch wurde bei den Taylor’s ein Fahrerplatz frei.

Zeit also Bewerbungsgespräche zu führen - angetreten sind Bobby Shoestring, Luigi Fellicini, Nad Anderson … und der weltbeste Rodney Sandstorm!

Hier das Video auf Instagram.

Jordan 10 Taylor aka Rodney Sandstorm

Unbedingter Guckbefehl.

Taylor | Jordan10Taylor | IMSA | RodneySandstorm |


Mobilität der Zukunft: Medien hinken noch schwer hinterher.

Selten habe ich so einen schlechten Artikel gelesen, wie diesen hier gestern in der Washington Post.

Ich greife mal ein paar Argumentationen auf.

Eigentlich fängt es ganz gut an, indem 2017 rückblickend als der Wendepunkt betrachtet werden könnte, an dem Elektromobilität so richtig Fahrt aufgenommen hat.

Aber da bleibt die Entwicklung natürlich nicht stehen - der Artikel aber schon. Das autonome Fahren wird die Straßen erobern und damit auch neue Geschäftsmodelle, die den individuellen Fahrzeugbesitz ad absurdum führen, weil viel zu aufwendig und teuer. Kürzlich habe ich aufgeschnappt, dass wir hier in Deutschland ca. 14.000 km im Jahr fahren. Wenn man mal von einer konservativ angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h ausgeht, dann fährt ein Auto im Schnitt 350 Stunden pro Jahr. Bzw. 4%. Und steht 96% der Zeit rum - bzw. im Weg.

Das autonome Fahren wird dieses Verhältnis umkehren, weil die Autos maximal ausgelastet werden - also immer unterwegs sind statt rumzustehen. Und dadurch natürlich die Kosten dramatisch senken - man kauft in Zukunft den Service, nicht das Auto. Das gilt für alle 46 Millionen PKW in Deutschland. Das würde sich meiner Rechnung dann auf 1,8 Millionen reduzieren. Bei gleicher Mobilität, aber höherer Auslastung der Fahrzeuge. OK, das ist noch ein weiter Weg, aber würde 660 km2 an Fläche freigeben. Zum Vergleich: Berlin - die größte Stadt - hat eine Fläche von knapp 900 km2.

Urging caution about the impact of EVs on the oil industry, John Eichberger, executive director of the Fuels Institute, said he doesn’t expect to see significant changes in demand for another 15 years or so. “We don’t know how fast EV sales will pick up, but what we do know is that no matter how fast they pick up, the inventory in the market will turn over more slowly, and this will delay the impact on liquid gallon demand,” he said.

Es ist nicht die Anzahl der Fahrzeuge auf der Straße, die Öl oder Strom verbrauchen. Es ist die gefahrene Strecke. In 15 Jahren - also 2032 - haben die neuen Konzepte längst gegriffen und den alten Fahrzeugbestand überflüssig gemacht. Nicht weil auf einmal so viele neue elektrische Fahrzeuge verkauft werden, sondern weil der Großteil der Strecken damit zurückgelegt wird. Es wird übrigens auch teuer werden die alten Autos zu entsorgen. Bzw. günstig sich einen Verbrenner für’s Hobby zu kaufen :)

Die nächste steile These:

“The idea is that for hospitality-type venues — restaurants, gas stations, coffee shops — electric vehicle charging could be an attractive way for them to attract customers the way WiFi was a decade ago, when it caused a lot of people to hang out at Starbucks.”

Das mit dem autonomen Verkehr scheint in den Köpfen nicht anzukommen. Wenn es einmal aussortiert ist, lässt es sich spielend leicht skalieren, denn dann reden wir nur noch von Copy/Paste - die Software, die das Auto schlau macht.

Und autonome Autos machen bestimmt nicht Pause, um Kaffee zu trinken ;)

Paradoxerweise zitiert der Artikel sogar Tony Seba, allerdings um das Verschwinden der Werkstätten zu untermauern:

Seba pointed out that there are thousands of department store and dealer repair locations — as well as about 70,000 mom-and-pop repair shops — that will be significantly affected by a decline in business.

Hätten sie dem Forscher mal besser insgesamt zugehört.

Übrigens, auch eine Meldung von heute: Shell hat sich NewMotion einverleibt, über die 50.000 Ladestationen in Europa zugänglich sind. Das zeigt a), dass jetzt langsam die Panik ausbricht und b), dass das mit den umgebauten Tankstellen vielleicht doch nicht die beste Idee ist.

Die Meldungen überschlagen sich im Tagestakt, aber der Mainstream ist immer noch festgefahren in alten Gedankenmodellgängen.

Zukunft | Elektro | Seba | WashingtonPost | autonom | Fläche | PeakOil |


Neues von Kurt Beck und der Monarchie Rheinland-Pfalz.

Eigentlich nicht Neues, sondern Altes - aber es wird jetzt nochmal an die Oberfläche gespült und offenbart sehr anschaulich die in RLP verankerte Denkweise:

Ein dem Regime angenehmer Staatssekretär - Joachim Hofmann-Götting - hat 2010 die Möglichkeit Oberbürgermeister von Koblenz zu werden. Damit wäre zwar ein wichtiges Amt aus Sicht der Regierenden gut besetzt, hätte aber für die Person den Nachteil eines geringeren Gehalts.

Kurt Beck wäre nicht Kurt Beck, wenn es für den treuen Vasallen nicht eine perfide und bauernschlaue Lösung gäbe:

Den Noch-Staatssekretär einfach 4 Tage vor dem Wechsel in den vorzeitigen Ruhestand versetzen, damit die 1.500 Euro Monats-Ruhe-Gehalt dem OB helfen über die Runden zu kommen. Was bei 9.800 € OB Gehalt ja sonst auch eine echte Herausforderung geworden wäre.

Das alles kocht gerade wieder hoch, weil in Koblenz wieder gewählt wird - vielleicht hätte man sonst gar nichts davon erfahren.

Aber das Beste ist König Kurt’s entlarvender Kommentar:

Der damalige Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sagte der “Rhein-Zeitung”: “Das Beamtenrecht sieht vor, dass ein Ministerpräsident ohne die Angabe von Gründen politische Beamte in den Ruhestand versetzen kann. Davon habe ich im Fall Hofmann-Göttig Gebrauch gemacht.” Mehr habe er dazu nicht zu sagen, so Beck weiter.

Bastapolitik at its best. Ist ja auch nicht sein Geld.

Das kommentiert König a.D. in dieser Form natürlich auch nicht zufällig, sondern um seine Thronfolgerin Dreyer aus der Schusslinie zu nehmen. Denn nur wenn es der SPD RLP gut geht, dann geht es auch Kurt Beck gut. Und als Terrorbeauftrager ein bisschen Ablenkungsstaub aufwirbeln geht auch immer.

UPDATE:

Zumindest einem Rheinland-Pfälzer war das dann doch zuviel - hat Anzeige wegen Untreue erstattet.

KurtBeck | Koblenz | Götting | Bürgermeister | Wahl |


Mittwoch, 11. Oktober 2017

Big in Japa-N.

Bob und Jörg halten in Japan tapfer dem N die Treue:

(@zeyechong auf Instagram)

Und die Schirme für ihre Mädels!

(@jorgmulller auf Instagram)

Hätte zwar beim Rennen in Thailand besser laufen können, aber beim Spaßfaktor ist Team Studie Nummer 1.

Studie | TeamStudie | JörgMüller | BobSuzuki |


Dienstag, 10. Oktober 2017

KVB Kundenbefragung - um höhere Preise zu rechtfertigen?

Als ich kürzlich in der KVB (= Kölner Stadtbahn) unterwegs war, kam ein Herr auf mich zu, ob ich an einer Kundenbefragung teilnehmen möchte. Normalerweise nicht mein Ding, aber in der Hoffnung vielleicht etwas zum besseren Verständnis über die Fahrgäste beitragen zu können, habe ich mich breitschlagen lassen.

Mir ist da nämlich in dem letzten knappen Jahr, seitdem ich mit Jahreskarte täglich die KVB nutze, so einiges aufgefallen. Man würde sich telefonisch bei mir melden … Hab ich zwar jetzt nicht verstanden, warum wir das nicht direkt machen - aber ok - von mir aus.

Heute dann der Anruf - ich war auch passend gerade im Bus unterwegs auf der nach-Hause-Fahrt. Leider wurde ich während der Befragung, die auch nur 10 Minuten dauerte, jäh aus meinen naiven Verbesserungträumen gerissen: der KVB ging es überhaupt nicht darum einen Kunden-Rückkanal zu öffnen. Nein, sie wollten nur die Preiselastizität feststellen, um höhere Preise durchzudrücken!

Das lief ungefähr so:

Welches Ticket ich nutzen würde, wie oft ich fahre - alles unverdächtig. Doch dann: ob ich das Ticket zu teuer finden würde - ob mir klar sei, dass alles immer teurer wird - ob ich denn weniger fahre, wenn die Tickets teurer würde - welcher Preis denn meiner Meinung nach angemessen sei (das war übrigens die einzige Nicht-Multiple-Choice Frage mit freier Größenwahl - sehr gnädig) - ob mir denn überhaupt klar sei, welche tollen Angebote ich mit meiner Jahreskarte mitnutzen könnte - ob unser Haushalt gut mit seinem Budget auskommt … you get the picture.

Sehr enttäuschend liebe KVB, eine schöne Chance vertan einen frischen Konvertierten nach seinen Erfahrungen zu befragen, um eventuell in Zukunft mehr Leute vom PKW Individualverkehr Richtung ÖPNV zu bewegen. So wird das nichts mit der tollen neuen Mobilität, wenn jeder Anbieter nur in seinem eigenen kleinen Mikrokosmos versucht den Gewinn zu maximieren. Und kein Wunder, dass in und um Köln herum fast täglich der Verkehr kollabiert.

Zur Vollständigkeit ergänze ich noch, dass die KVB eine Firma der öffentlichen Hand ist - also sowieso schon uns allen gehört. Denn eigentlich müsste die Nutzung kostenlos sein - wir haben doch schon alles bezahlt. Wenn ÖPNV keine Infrastruktur ist, was dann? Und zählt damit zu den originären Aufgaben des Staates: Bereitstellung einer ordentlichen Infrastruktur. Aber sie haben uns inzwischen schon so weit, dass das gar nicht mehr eingefordert wird.

Köln | Stadtbahn | Umfrage |


Wenn eine Staubsaugerfirma ein Elektroauto ankündigt, schreiben sich die Witze fast von alleine.


Montag, 09. Oktober 2017

Fiat´s Sergio Marchionne hält die Verbrennerfahne hoch.

Und einen elektrischen Ferrari wird es niemals nie geben.


Land Motorsport gewinnt an einem Wochenende gleich drei Rennen!

Und zwar nicht irgendwelche Rennen, sondern:

  • Sieg in der GTD in Road Atlanta (10h Petit Le Mans)
  • DMV GTC in Hockenheim (einmal Zweiter und einmal Erster)
  • VLN 8 (4h Rennen, Gesamtsieg)

Alleine schon die Aufgabe bei allen 3 Rennen gleichzeitig an den Start zu gehen ist schwer genug - aber alle 3 zu gewinnen? Mega!

Land |


Wer ist schuld an den Problemen der DTM?

Da sind sich die beiden Österreicher - Gerhard Berger und Hans Joachim Stuck - einig:

Zu meinen Zeiten waren wir auch immer regelmäßig in den 3. Programmen, aber da läuft so gut wie nichts. Warum?"

Die 3.Programme sind schuld!

Sportlich gehe es so eng zu wie vermutlich nie zuvor in der Geschichte der DTM. "16 Autos in einer Sekunde - wo gibt es denn sowas?", fragt Stuck.

Auf der Nordschleife sicher nicht. Das geht nur, wenn man GP Strecke Kurzanbindung fährt. Und das mit den 16 Autos wird bald schwierig.

Und Berger freut sich über die gemeinsame Richtung, die er und der DMSB-Präsident eingeschlagen hätten: "Wir beide denken zuerst Sport, dann das andere. Also nicht zuerst das Geschäft. Was macht den Sport geil - darum geht's."

Da habe ich aber eine komplett andere Wahrnehmung.

Wer noch ein paar Kracher verkraftet, hier noch ein aktueller Text.

Stuck | Berger | TourenwagenMasters |



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