Montag, 13. August 2018

Wie könnte man den neuen M2 Competition besser bewerben, als 79 Luftballons zerplatzen zu lassen?

Also wer ihn JETZT nicht haben will, dem ist wirklich auch nicht mehr zu helfen.

Sorry für den Sarkasmus - vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt.


Zuverlässige Schlagzeilen jedes Jahr beim OGP: geklaute Autos.

Wenn man sich auf eine Sache verlassen kann, dann auf gestohlene Fahrzeuge beim Oldtimer Grand Prix.

Jedes Jahr. Auch 2018 wieder - kann man die Uhr nach stellen.

Muss man aber nicht glauben, dass der Veranstalter das aufgreifen würde - da verbreitet man lieber wie immer zusammenaddierte Zuschauerzahlen:

Mit mehr als zwei Dutzend Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen hat der AvD-Oldtimer-Grand-Prix an diesem Wochenende knapp 51.000 Zuschauer auf dem Nürburgring in die Historie des Motorsports entführt.

Zurückgerechnet ergibt das 17.000 Zuschauer pro Veranstaltungstag (Fr-So) - also eigentlich vernachlässigbar. Wieso trägt man das stolz vor sich her - wahrscheinlich Relikte einer vergangenen Zeit. Passt ja zum OGP.

Da hat jedes Bundesligaspiel mehr Zuschauer - und davon finden pro Wochenende 9 Stück statt.

Was ich auch nicht verstehe: wieso spendieren die reichen beklauten Unternehmer ihren Schätzchen keinen GPS-Tracker?


RedBull-Sender Servus TV hat sich den MotoGP Vertrag für Deutschland gesichert.

Dorna Sports is delighted to announce both a contract extension and a new agreement with ServusTV, with the Austrian broadcaster set to continue their incredible coverage in Austria as well as coming on board to broadcast MotoGP™ live and free-to-air in Germany from 2019.

Der neue Vertrag wurde für 5 Jahre abgeschlossen - immerhin ist damit in Deutschland die Übertragung erstmal gesichert im Free-TV.


Donnerstag, 09. August 2018

Fred Lambert von Electrek hat sich ein Sur-Ron gekauft.

Das sind die Geräte ohne Namen zwischen Fahrrad und Motorrad:

$3.500, 50kg, 6kW.

Ich hatte mal "Freebike" in's Spiel gebracht.


Mittwoch, 08. August 2018

Ich habe ja schon viele Radwege gesehen, aber diese Berliner Variante legt die Latte mal richtig hoch.


Sonntag, 05. August 2018

Was muss noch passieren, damit die Instagram/Facebook-Blase platzt?

Es gibt jetzt schon den Instagram-Boyfriend.

Ich bin schon schon ein paar Monate raus - doch die Eindrücke wirken noch nach.

Facebook und Instagram machen sich mit ihren Likes und Followern ganz gezielt das Belohnungssystem im menschlichen Gehirn zu Nutze und man sieht ja an solchen Auswüchsen wozu das führen kann.

Hier ist mal ein Experiment, das ich auch ab und zu an mir selber erprobt habe: nach einer halben Stunde Social Media legt ihr das Gerät weg - geht kurz in Euch und überlegt dann in Ruhe, was an Schönem, Wissenswerten und Unterhaltsamen ihr gefunden habt. Das sich lohnen würde wertvollen Platz in Eurem Gehirn zu reservieren. Ach? Da war gar nichts? Nur überzogene Aufreger, alberne Bildchen und Poserfotos vom Urlaub / neuem Auto, Outfit oder Schminke?

Was mich tatsächlich am meisten aufgeregt hat, waren die vielen Rechtschreibfehler. Teilweise Spaghettisätze ohne Punkt und Komma und alles kleingeschrieben - hingerotzt quasi. Und ICH soll mir jetzt die Mühe machen, den Müll auseinander zu dividieren in der Hoffnung, dass etwas Sinnhaftes enthalten sein könnte.

Die halbe Stunde von oben übrigens wäre schon eine kleine 5km Joggingrunde gewesen oder die nächsten Seiten in dem Buch, das ihr seit Jahren nicht zu Ende gelesen bekommt.

Ich war auch etwas erschrocken, als ich im Leben da draußen Motive gesehen habe, die man schön posten könnte. Habe mich selber dabei erwischt, dass das Posten des Fotos wichtiger wäre als der Moment an sich. Als würde man sein Leben nicht für sich selber, sondern für die anderen leben. Ist das so? Ist mein Selbstwertgefühl so verkümmert, dass ich den Aufwand für das Foto auf mich nehme, um mit den Likes mein Ego zu füttern?

Dazu nur ein rebellisches: Nein!

Ich fotografiere gerne, das stimmt. Ich mag auch, wenn meine Bilder gefallen. Aber doch bitte alles schön im Gleichgewicht. Es gibt ein Leben zu leben.


Wieso werden die Diesel eigentlich immer nur zurückgerufen und nicht stillgelegt? Aktuell: Audi A6 mit 3L Biturbo.

Die Software soll es dann wohl wieder richten. Einfach per Update die Stickoxide rausprogrammieren.


VW Besprechungsunterlagen von 2007 - 8 Jahre vor Dieselgate.

Martin Winterkorn hat sich ja herzergreifend an die Bevölkerung gewandt, als das mit der Diesel-Prüfstandserkennung rauskam. Und hält nach wie vor die Theorie aufrecht, dass er nicht wusste, was in über 11 Millionen VW Dieselmotoren abläuft.

Heute ist im Spiegel von einer Sitzung vom 8.Nov.2007 (!) die Rede, als Winterkorn und seine Windschatten sich über US Grenzwerte für Stickoxide besprochen haben. Dass er vorsorglich Geld in die Schweiz schafft - schlappe 10 Mio. € - macht ihn auch nicht gerade unverdächtiger.


Montag, 30. Juli 2018

Eigentlich ja nur ein Buch, das mich da über Amazon erreicht hat.

Mike Frison / renn.tv

Aber trotzdem ein besonderes Buch, denn es ist das Erste, dass von meiner Wunschliste ausgesucht wurde, um mir eine Freude zu machen. Ist gelungen, danke! :)

Ich hatte ich schon gewundert - hatte die schon eine Weile drin. Nichts weiter bei gedacht und hätte sie dann vermutlich auch bald rausgenommen. Bis mir der Thorsten, von dem das Geschenkbuch ist, mir mal gesteckt hat, dass ich doch auch eine Lieferadresse eintragen muss.

Jaja, IT'ler und Computer - zwei Welten prallen aufeinander ;)

Sollt Ihr natürlich auch was von haben - wenn ich das Buch durch habe, schreibe ich mal wie es so war.


Sonntag, 29. Juli 2018

Indian Motorcycles - immer für eine Überraschung gut.

Indian ist die Marke, die von Polaris aktuell wiederbelebt wird - man kennt Polaris eher von den buggy-ähnlichen Geländefahrzeugen - oder auch durch den Aufkauf von Brammo - Hersteller elektrischer Motorräder. Die liefen dann unter dem Namen Victory z.B. bei der TT Zero der Isle of Man.

Guy Martin’s Stunt in der Wall of Death war auch auf einer Indian.

Und als Indian 2017 ihren neuen Flat Tracker vorgestellt haben, da habe ich mich gefragt, warum wir in Deutschland nicht auch Flat Track Strecken haben? Ich meine einfacher geht es doch wirklich nicht und um mangelnden Spaß muss man sich auch keine Sorgen machen.

Jedenfalls haben sie mit dem neuen Rennmotorrad direkt mal alles abgeräumt, was es zu gewinnen gab und die Leute haben Indian die Bude eingerannt, dass sie doch mal so ein Motorrad für die Straße bauen sollen.

Was sie sensationeller Weise jetzt auch machen - mit dicken 1.200 ccm Zweizylinder. Sehr vielversprechend! Hier sind ein paar Videos von einem Versuchsträger, der “FTR 1200 Custom” genannt wurde.

Kürzlich in Goodwood ist das Rennmotorrad - also die 750er - die Rennbahn raufgeballert.

Den Vogel abgeschossen hat aber Travis Pastrana, der wenig überrascht großer Fan von Evil Knievel ist. Und ihm zu Ehren ein paar Stunts nachgemacht hat. Damals - 1968 - fuhr Evil Knievel auf einer 650er Triumph. Also nicht solche Supercrosser, die Pastrana normalerweise im Einsatz hat. Und deshalb hat er die Stunts auch auf einem Zweizylinder gefahren - bzw. geflogen! - nämlich auf der Indian Scout FTR750:

youtu.be/oIQj708tWxU

Ganz heftige Nummer.

Eigentlich wäre der Post damit auch jetzt hier zu Ende, hätte ich nicht zwei T-Shirts von Indian in der Post gehabt. Die wurden nämlich Anfang des Jahres neu aufgelegt und ich fand sie ganz cool - hätte sie gerne mal in echt gesehen.

Indian Motorcycles - immer für eine Überraschung gut.

Naja, und wenn Indian sich nicht lumpen lässt, dann muss ich ja mitziehen. Also habe ich mir ein paar bärtige Laienmodels besorgt und meinen Fuhrpark - wenn auch ohne Indian - als Kulisse rausgeschoben:

Indian Motorcycles - immer für eine Überraschung gut.

Wir hatten jedenfalls alle viel Spaß bei dem Shooting!

Die Shirts sind nicht gerade ein Schnapper - ca. 50€ - dafür aber handgefertigt in Kalifornien und mächtig zeitlos. Und “World’s Fastest Motorcycle” ist doch genau der richtige Spruch für solche Understatement-Typen wie unsereins.

Hoffentlich wird jetzt die 1200er bald vorgestellt - obwohl ich gewisse Zweifel habe, dass sich Indian bei meiner Anfrage dann ähnlich kulant zeigt wie bei den T-Shirts :)

Indian | Miketest | Pastrana | FTR750 | Polaris |


Freitag, 27. Juli 2018

Eifel Rallye Video.

Wie schon in meinem Bericht zur Eifel-Rallye angedroht, hier das Video von Six Right Over Crest. Klasse Aufnahmen von einem Mega-Event:

youtu.be/jn3BNvNT8Vc


Donnerstag, 26. Juli 2018

BMW verkauft von dem elektrischen Roller C evolution 1.700 Stück pro Jahr. Und meint das wäre zu wenig.

Ich habe noch die große Enttäuschung von der Intermot 2016 im Hinterkopf, als ich erfahren habe, dass das Ding 270 kg wiegt und über 120 km/h nicht hinauskommt. Da werden dann auch solche Details wie Preis zum Beispiel nebensächlich.

Wenn sie es den Chinesen wenigstens schwer machen würden!


Die Mobilitätszukunft nach Ansicht der KVB? Fahrräder!

Da bin ich dabei - habe ich aktuell heute noch benutzt ... und mir mein Eis verdient.


Martin Winterkorn und das Mai-2015-Meeting mit den ´Antriebsfritzen´.

Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ein Beschuldigter VW Manager schon im November detailliert ausgepackt. Demnach war Martin Winterkorn im Mai 2015 komplett informiert. Er war bei dem Meeting überraschend ruhig geblieben - das fällt auf bei Cholerikern. Als hätten ihn die Ausführungen nicht überrascht.

Was mich in diesem Zusammenhang auch in keinster Weise überrascht.

Der Mann wurde bei VW beauftragt die Prüftstandserkennung bzw. Umschaltlogig zu korrigieren - eine an Unmöglichkeit grenzende Vorgabe. Das hat ja einen Grund, warum die Werte legal nicht einzuhalten waren.

Der Manager - als Friedrich E. bezeichnet und immer noch bei VW tätig - war auch oft in den USA wegen dem Thema - ich glaube im Nachhinein ist er froh, dass er wieder nach Deutschland zurückfliegen durfte. Wurde ja nicht jedem VW-Motoren-Manager vergönnt.

Müller und Diess kommen übrigens auch zur Sprache, d.h. das kann alles noch richtig lustig werden in Wolfsburg. Und der Eindruck der kriminellen Vereinigung drängt sich immer mehr auf - aber keine Sorge, die Regierung hält ihre schützende Hand über das Unternehmen.

Das Video von Martin Winterkorn vom September 2015 kann man sich gar nicht oft genug anschauen. Wenn alles schief läuft bleibt immer noch die Hoffnung, dass er für einen Oscar vorgeschlagen wird.

Dieselgate | Winterkorn |


Neuester Trick der Autohersteller: CO2 Werte zu hoch angeben:

Im Schnitt hätten die von den Herstellern angegeben Emissionen um 4,5 Prozent über dem tatsächlichen Ergebnis gelegen. Mit den überhöhten Werten solle die Ausgangsbasis für künftig verpflichtende Einsparungen zugunsten der Hersteller manipuliert werden, werfen die Forscher den Herstellern laut FT vor.


Das immer noch vorläufige Rennergebnis von VLN 4 am 7.Juli hat sogar Auswirkungen im N-Forum.


Dienstag, 24. Juli 2018

Eifel-Rallye in Daun - Mikebericht von der großen Gruppe B Show.

Pikes Peak zu Besuch in Daun - denn das war das Motto der diesjährigen Eifel-Rallye. Der Klassiker zeigte sich wieder von seiner besten Seite und man hat das Gefühl Aktive und Zuschauer kennen sich gegenseitig schon seit Jahren … bzw. Jahrzehnten! Viele Stammgäste jedenfalls von beiden Fraktionen.

Mike Frison / renn.tv

Nachdem ich 2016 und 2017 schon dort war, kann ich mich eigentlich auch dazuzählen. Mit dabei: mein Youngtimer-MTB, das nach dem DNF im Winter auch wieder einsatzbereit ist:

Mike Frison / renn.tv

Fahrrad generell ist ein guter Tipp, so lässt sich manch langer Fußmarsch zur WP abkürzen. Und man kann auch so etwas rumfahren und die Gegend erkunden. Wobei es erstmal natürlich darum geht die ausgestellten Schönheiten zu bestaunen:

Mike Frison / renn.tv

Die beiden waren zwar nur stehend unterwegs, aber trotzdem ein schöner Anblick. Ich habe auch gelernt, dass der LMP 1 Verschnitt 208er im Besitz von Sébastien Loeb ist - war bis vor einem Monat noch Pikes Peak Rekordhalter. Vielleicht erleben wir diese Paarung ja mal zu einem späteren Zeitpunkt?

Alles andere als stehend unterwegs war der Peugeot 208 von Dirk Riebensahm:

Mike Frison / renn.tv

Und wenn Dirk & Chris zusammenstehen, werden natürlich Erinnerungen wach - ja, dem 200er geht es gut :)

Mike Frison / renn.tv

Chris und ich haben auch schon so manches Abenteuer erlebt - die Fahrt auf dem Laacher See haben wir beide noch in guter Erinnerung. Obwohl es schon eine Weile her ist und ich hätte damals auch nicht gedacht, dass dieser schnelle, aber etwas häßliche Audi, irgendwann einmal ein Modellauto wird:

Mike Frison / renn.tv

Gab es bei Audi Tradition am Stand und damals dachte ich der Wagen hätte einen Unfallschaden gehabt - wegen der schwarzen Motorhaube. War aber original. Chris ist Audifan durch und durch und bei den vielen Quattros wurden die Knie ab und zu weich:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Weiße war wirklich ein Traum - neu restauriert nach allen Regeln der Kunst:

Mike Frison / renn.tv

Ich habe auch gelernt, dass die Frontscheibe beim kurzen Quattro steiler steht, weil der komplette Vorderwagen von der Audi 80 B6 Limousine stammt. Inklusive der Türen. Erst hinter der B-Säule geht es los mit Quattro Coupe, aber nicht komplett - ein Stück wurde noch rausgelassen beim Anbauen - daher die Verkürzung. Auch der Radstand ist kürzer, dadurch ist das Auto nicht unbedingt einfacher zu fahren. Aus Performance-Gründen ist der Motor auch 5 cm nach hinten gewandert - die Antriebswellen stehen leicht schräg.

Auch ein Highlight war der Lancia S4:

Mike Frison / renn.tv

Davon wurden nur 71 Stück gebaut, damals das schnellste und aktuellste Auto der Gruppe B - und auch der Grund für deren Ende. Weil es auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut braucht man keinen Überrollkäfig. Und diese Version hier auf der Eifel-Rallye war das Straßenauto - aber genau so ein Straßenauto sei bei der Rallye Monte Carlo 85 (?) am Start gewesen. Jedenfalls habe ich bisher immer nur richtige Rennautos gesehen, nie diese zivile Variante - ziemlich sensationelles Auto. Und weil es sowohl von einem Kompressor als auch einem Turbo zwangsbeatmet wird, hat es auch einen sehr scharfen Sound. Bitte nächstes Mal wiederkommen!

Es gab aber natürlich noch viele weitere Highlights, z.B. dieser VW Bus, der gnadenlos in trabantgrau getüncht wurde:

Mike Frison / renn.tv

Auch bei den Zuschauern wurden einige Register gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Dekorativ ging es im Fahrerlager sogar unter den Autos zu:

Mike Frison / renn.tv

Und der universelle Problemlöser aus Ringminihausen war sich wie immer nicht zu schade seine Künste in den Dienst der Sache zu stellen:

Mike Frison / renn.tv

Liebe Veranstalter: bitte nächstes Mal das Ringmini-Eichhörnchen 4x4 einladen! Das Auto ist absoluter Originalzustand und es gibt den Wagen auf der Welt nur einmal.

Für die Rallye hatte ich mir ordentlich Zeit genommen - habe 2 Nächte im Blogger-Transit übernachtet. Und sogar was gelernt, z.B. dass CO2 nicht nur schlecht ist. Im Sprudelwasser sorgt das aggressive Gas dafür, dass beim kilometerlangen Aufsteigen aus den Gesteinsschichten Mineralien ausgelöst werden. Darum ist z.B. Nürburgquelle Mineralwasser der Magnesium-Rekordhalter. Ich hatte mir sogar mal vor Zeit die Mühe gemacht die Magnesiumwerte der Sprudel zu vergleichen - aber 241 mg/L werdet ihr sonst nirgendwo finden. Guter Tipp für die Sportfraktion. Jedenfalls weiss ich jetzt auch warum:

Mike Frison / renn.tv

Aber auch sonst besteht kein Zweifel: wir sind mitten in der Eifel! Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Hercules im Schaufenster gesehen?

Mike Frison / renn.tv

Das soll aber jetzt nicht abwertend klingen, denn immerhin stand auch das erste Mal eine elektrische Kumpan vor meinen Augen in freier Wildbahn:

Mike Frison / renn.tv

Siehe auch mein Besuch bei der Firma Kumpan in Remagen vor zwei Jahren - bald ist ja wieder Intermot - ich freue mich schon.

Bei meiner ersten Übernachtung auf einer Anhöhe - davon gibt es in Daun reichlich - bot sich diese Aussicht:

Mike Frison / renn.tv

Seht ihr das Bänkchen im Vordergrund? Da hat jemand mal richtig mitgedacht - toller Platz. Wie immer bei Motorsport-Veranstaltungen findet man schnell Anschluss und Bus-Übernachtungs-Nachbar Mosh hatte sogar einen frischen Kaffee für mich parat. Er hatte später im Fahrerlager fleißig Autogramme gesammelt und seine Markenpräferenz war ziemlich eindeutig:

Mike Frison / renn.tv

Wir sind am Samstag auch zusammen zur ersten WP gefahren: die Special Stage in der Nähe von Neichen. Die Zuschauerführung war zwar etwas ungewöhnlich und rustikal - aber liebevoll und sorgfältig:

Mike Frison / renn.tv

Belohnt wurde man vor Ort mit einer Ascona-Hochsprung-Meisterschaft:

Mike Frison / renn.tv

Gerade als ich ankam, war auch Georg Berlandy im Anflug - statt Foto habe ich schnell die GoPro gezündet für den Vorbeiflug.

Der Georg war ja einer der Starter bei der Grabfeld-Rallye, die sich erfolgreich vom DMSB abgewendet hat. Ich hatte Gelegenheit im Gespräch ihm meinen Respekt auszudrücken und er meint er zieht das durch. Hat dem DMSB auch schon einen entsprechenden Brief geschrieben, den die ja unbedingt haben wollten.

Ähnlich gepolt ist Uwe Sturm, der den alten Berlandy Ascona übernommen hat. Wir konnten uns ausgiebig unterhalten, war auch sehr interessant. Und hat mich in meinen Eindrücken bestärkt, die ich bisher auch schon hatte und hier regelmäßig teile. Er meinte auch, dass sich nicht nur mehr Teilnehmer vom DMSB abwenden dürfen, sondern auch Veranstalter. Wenn es gelingt in Deutschland 4 bis 5 Rallyes nach dem neuen, freien Konzept durchzuführen, dann hätte der Breitensport eine DMSB-befreite Basis und die Drohungen der Funktionäre würden komplett ins Leere laufen. Hoffen wir das Beste - jetzt ist Courage auf mehreren Ebenen gefragt.

Uwe Sturm ist großer Georg Berlandy Fan und es ist schön zu sehen, dass dem Georg quasi schon während seiner aktiven Zeit die Ehre zukommt, die ihm gebührt. Das Auto ist original, so wie es Georg eigentlich für sich selber vorbereitet hatte, bevor ihm der neue Kadett über die Füße lief. Und als auch der Mannschaftswagen aufgrund seiner Laufleistung ersetzt werden sollte, hat Uwe Sturm dankbar das Angebot angenommen auch diesen in seinen Fuhrpark aufzunehmen - perfekt!

Mike Frison / renn.tv

Sogar inklusive Motocartoon vom Gerri - die dezenten N’s an markanten Stellen haben sich auch schon das ein oder andere Mal noch mit Georg am Steuer in die Hosen geschissen.

Im Fahrerlager habe ich auch Olaf Manthey nach längerer Zeit mal wiedergesehen und konnte meine Neugierde natürlich nicht im Zaum halten. Hier mal so der grobe Überblick: Renate und er haben sich ein Domizil gesucht und auch in Ahr-Nähe gefunden. Er hat sich auch ein paar eigene Autos aufgehoben auch dafür ein Zuhause gefunden. Fit hält ihn aber auch der große Garten - was er offensichtlich genießt. Natürlich steht er immer noch gerne beratend zur Seite, möchte aber die Zügel übergeben wissen. Und ich finde, das hat man auch in Le Mans z.B. deutlich gesehen, als Nicki und Martin ziemlich oft im Fernsehen gezeigt wurden.

Übrigens hat Olaf auch eine beeindruckende Rallye-Karriere hinter sich: er hat alle Rallyes gewonnen, bei denen er gestartet ist! Um genau zu sein: die Rallye Köln-Ahrweiler 1995 in einem Porsche 914/6.

Zurück in Daun erkennt man die englischen Teilnehmer ziemlich schnell:

Mike Frison / renn.tv

Den Beifahrer-Facepalm lassen wir mal als Entschuldigung gelten.

Für den zweiten Tag hatte ich mir die WP5 ausgesucht - das war hier bei Mehren.

Ich hatte den Bus als Schlafquartier schon abends im Ort in Stellung gebracht und war dann nach dem Kaffee - Kännchen! - beim örtlichen Bäcker froh, das Fahrrad mitgenommen zu haben. Hat die Suche nach der WP doch schon gut erleichtert.

Vor Ort war es zwar staubig, aber quer:

Mike Frison / renn.tv

Irgendwie hatte ich ein Schotter-Näschen dieses Jahr - das war wohl nach der Special Stage die einzige andere WP, die Schotter Anteile hatte.

Das ist der Vater von Sebastian Klos:

Mike Frison / renn.tv

Sagt euch nichts? Sebastian hat den Youtube-Kanal Zeroundersteer gegründet und ist inzwischen mit einem kleinen Team sehr engagiert im Einsatz. Schaut mal vorbei, ich freue mich schon auf das Eifel-Rallye Video.

Noch einen weiteren Youtuber habe ich getroffen: Six Right Over Crest. Da kommen vielleicht auch noch Bilder die nächsten Tage.

Wer sich noch in der Galerie umschauen möchte, ich habe natürlich wieder fleißig Fotos gemacht. Wieder mit meinen kompakten Werkzeug Canon EOS 100D. Auch nicht mehr die Jüngste, aber nach wie vor tadellos und offensichtlich hart im Nehmen.

Insgesamt wieder eine Mega-Veranstaltung, bei mir inzwischen fester Programmpunkt im Jahreskalender. Ich habe jetzt auch die Klasseneinteilung verstanden mit Org (orginal), Slo1 (guter Nachbau), und Slo2 (Nachbau mit Abweichungen). Daun ist sich wieder treu geblieben, auch an so einem Wochenende schließt die Pizzaria gnadenlos um 22h. Das Publikum ist sehr international, nimmt teilweise richtig weite Anreise auf sich. Die WPs sind nicht einfach anzusteuern, entweder Zeit oder gute Ortskenntnisse mitbringen. Dafür ist das Fahrerlager im Stadtzentrum aber so konzentriert aufgrund des Platzmangels, dass man alles gut ablaufen kann. Auf Schotter setzen nicht alle Teams ihre Autos ein - sollte man bedenken bei diesen Prüfungen. Dafür fahren die anderen aber gerne mal eine Runde mehr, wenn es ihnen gefällt - es gibt ja keine Zeitnahme oder Wertung.

Abschließend ein großes Dankeschön nach Daun, wo mit viel Einsatz und Herzblut vieler freiwilliger Helfer ein so schöner Event regelmäßig zelebriert wird.

EifelRallye | Daun | GruppeB | Berlandy | Mikebericht | Mikefotos |


Montag, 23. Juli 2018

Der mächtige Fiat- und Ferrari-Boss Sergio Marchionne wird wegen gesundheitlicher Probleme ersetzt - sogar ein Komagerücht macht die Runde.


Dienstag, 17. Juli 2018

Starter der Rallye Grabfeld haben Post vom DMSB bekommen.

Der DMSB wäre nicht der DMSB, wenn er nicht sein Monopol verteidigen würde:

DMSB verlangt Stellungnahme von Grabfeld-Startern

(Hintergrund.)

Das muss diese "Förderung des Motorsports" sein, die der DMSB e.V. als Satzungszweck angibt.

Hoffentlich hat die Ennstal Classic jetzt am Wochenende alle DMSB Genehmigungen, bei der der feine Herr Präsident an den Start geht.


Erste EFO Anzeichen: kleine, kraftvolle und bisher unbekannte elektrische Fahrobjekte.

So langsam kommen die Sportgeräte, die ich in Aussicht gestellt habe - z.B. hier vor einem Jahr.

youtu.be/JngSIuT3CZY

Das geht doch schon in die richtige Richtung!

Und bestätigt auch meine andere These:

The spectators of today are the participants of tomorrow.

In der Zukunft werden weniger Leute zuschauen, sondern sie werden den Sport aufgrund der leichteren Zugänglichkeit selber ausüben.

Mehr Infos zum EZRaider gibt es hier.

Zukunft | Elektro | EZRaider | Fahrobjekte |


Pikes Peak Elektro VW könnte eine 6:40 am Ring fahren.

Die Fahrt des Nio EP9 in Goodwood mit Peter Dumbreck am Steuer ist auch ziemlich spektakulär.

Mal zum Vergleich die Goodwood Zeiten:

VW 43,86 Sek.
EP9 44,32 Sek.

Die Strecke ist 1,86 km lang und ich weiß, der Vergleich hinkt mächtig: aber der EP9 ist am Ring 6:45,9 Min. gefahren und rein (dreisatz-) rechnerisch würde der Elektro-VW demnach auf der Nordschleife für 6:40,8 Min. gut sein.

Das ist ziemlich genau die Liga vom Alzen-Turbinchen.

Es gibt übrigens immer noch keine Onboard von der VW Pikes Peak Rekordfahrt - und keine Erklärung warum nicht.

Also falls VW und Romain Dumas am Ring starten: ohne Onboard braucht ihr gar nicht daran zu denken!

Goodwood | NioEP9 | Volkswagen | Elektro | Rekord |


So langsam spricht sich rum, dass die deutsche Autoindustrie schwer am Fliegenfänger hängt. Siemens Chef Joe Kaeser nimmt kein Blatt vor den Mund und warnt offen vor dem drohenden Kollaps und sozialen Unruhen:

We’ll still have cars in the streets, but they won’t be electric, they’ll be burning.


Es gibt eine Formel 1 Schrift und man kann sie sogar runterladen.


Montag, 16. Juli 2018

Ein paar Goodwood Goodies vom letzten Wochenende.

Anfahrt in Style von Elfyn Evans und der erste autonome Run in Goodwood: Robocar.

Nicht so wirklich überzeugend ist der auf autonom umgebaute historische Mustang, eiert im Schleichtempo den Berg hoch und der Fahrer muss trotzdem ziemlich oft korrigieren.

Und gewonnen haben Romain Dumas und der elektrische Pikes Peak Renner - wenn auch diesmal nicht ganz in Rekordzeit - aber Nick Heidfeld im F1 ist schon eine verdammt harte Nuß. Aber immerhin die drittschnellste Zeit, die man in Goodwood je gesehen hat.

Überhaupt nicht elektrisch war Jörg Weidinger im Georg Plasa Judd-BMW - schade, dass der Erbauer es selber nicht erleben konnte.

Goodwood | autonom | FiestaWRC | Plasa | Roborace |



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