Mittwoch, 28. Juni 2017

Gebrüder Koch versuchen mit gezielten Falschinformationen ihre Wette auf fossile Brennstoffe zu gewinnen.

Wenn den Investoren die Felle davonschwimmen, dann sind ihnen alle Mittel Recht. Da ist modifizierte Propaganda noch ein harmloses Geschütz. Vorsicht beim Aufgreifen solcher Argumente - sie riechen schnell muffig sobald man hinterfragt wer finanziell dahinter steckt.


Dem Rennstreckenprojekt in Wales wurde - früh genug - gestern der Stecker gezogen.

motofire.com:

The due diligence interrogated the company’s estimate of 6,000 potential jobs to be created across all elements of the project and found it to be significantly overstated. Cabinet therefore today decided that the potential impact on the public finances of the current proposal before them was too great.

Zu hohe Kosten, zu hohes Risiko, falsche Versprechungen, wackelige Finanzierung - ja, da müsste man ja völlig durchgeknallt sein, wenn man sich trotzdem darauf einlässt.

Wales | Rennstreckenprojekt | Regierung |


Dienstag, 27. Juni 2017

Toyota bestätigt 2018er Le Mans Teilnahme.

Und zwar nicht irgendwie, sondern mit diesem emotionalen Video, das mit den Worten schließt:

“We will be back.”

youtu.be/2IZon2By_8o

Sehr schön. Hoffentlich bleibt Porsche auch dabei, das ist noch gar nicht so sicher.

Bei Toyota sorgte diese persönliche Botschaft von Firmenchef Akio Toyoda noch am Rennsonntag für Rätselraten - und Respekt - aber das ist ja jetzt zum Glück aufgelöst.

Toyota | LeMans24 | Toyoda |


Fotos vom Jaguar I-Pace Elektroauto. Ist das nicht am Ring? Der Wagen soll ab Q1/2018 in Serie gehen.


London bestraft schon die Dieselautos.

standard.co.uk:

Diesel car drivers will be charged an extra £2.45 an hour from today to park in parts of central London, in an attempt to combat toxic air. (..) The hourly charge for all pre-2015 diesel vehicles will be £7.35. All other vehicles will continue to be charged £4.90 per hour.

Die Einschläge kommen näher für die Nagler. Das wird auch bei uns spannend werden, denn wenn es auch im Moment den Anschein hat, dass Dobrindt, Wissmann & Co. den Diesel-Gau unter der Decke halten können - die Städte und Kommunen können unter dem Druck der Schadstoffwerte einknicken und der dann zu erwartende Flächenbrand lässt sich nicht mehr so leicht eindämmen.

Sicher werden auch bald andere europäische Städte nachziehen und ähnlich kreative Modelle vorstellen. Wobei es ja grotesk ist, dass die Londoner den Diesel ausgerechnet dann bestrafen, wenn der Motor aus ist: beim Parken! Und £4.90 die Stunde für's Parken ist auch ohne Erhöhung schon ein strammer Kurs.

London | Diesel | Dieselgate | Parkgebühr |


Montag, 26. Juni 2017

Romain Dumas gewinnt zum dritten Mal Pikes Peak - wieder mit Haribopower.


Wenn ein elektrischer Familienwagen die Rennsemmelikone Golf GTI nassmacht, dann kann das einem schon die Tränen in die Augen treiben.


Am Wochenende steht das Goodwood Festival of Speed auf dem Programm - Evo hat eine Übersicht der Highlights.


Video: Nasty Nils von 1000ps.de stellt die 80.000 Euro BMW HP4 Race vor.


Sonntag, 25. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 7 von 7 - und Fazit.

Für den Sonntag - und damit den letzten Tag meiner Panigalewoche - habe ich mir etwas Besonderes aufgehoben:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Auf der Nordschleife war ich bestimmt 10 Jahre nicht mehr. Das hatte mehrere Gründe, aber hauptsächlich in Ermangelung eines geeigneten Fahruntersatzes. Richtung Eifel war ich schon gestern unterwegs, aber heute hatte ich mehr Zeit und mir extra für 6 Uhr den Wecker gestellt. Denn wenn ich fahren sollte, dann direkt früh morgens, wenn der Verkehr auf der Strecke noch dünn und entspannt ist.

Am Motorsport-Tempel angekommen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… waren die Bedigungen perfekt und das erfahrene Personal wie immer glänzender Laune:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Schön, dass es beiden - also der Nordschleife und Strack’s Rainer - den Umständen entsprechend gut geht! Nachdem ich das Kleingedruckte weggeklickt hatte …

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

…zog ich mir ein Ticket für 2 Runden - inklusive der halben Runde ab Breidscheidauffahrt. Stramme 77 Euro sind dafür fällig - ein Haufen Kohle für 50 km Landstrasse. Aber ich wollte mir und der Duc zum Abschluss was Gutes gönnen, also drauf geschi**en.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Natürlich ohne dass uns beiden nur ein Haar gekrümmt wird und entsprechend vorsichtig bin ich über die Bahn gerollt. Was mit der 959 sehr gut funktioniert, zum einen natürlich wegen dem unerschütterlichen Fahrwerk und zum anderen wegen dem drehmomentstarken Motor, der schön aus dem Keller zieht, wenn man nicht unbedingt auf Zeitenjagd unterwegs ist.

Wobei sich die Rundenzeiten mit dem Griff zur Rechten gut runterschrauben lassen: einfach die Gänge länger ausdrehen - kein Problem trotz faustdicker Kolben.

Sonntags morgens ist der Verkehr wirklich überschaubar und im Grunde hat sich auf der Nordschleife das bestätigt, was sich auf der Landstraße schon angedeutet hat: unerschütterliches Fahrwerk mit starker Vorderradführung.

Die Strecke war noch etwas rutschig wegen der VLN am Tag vorher - die ja der Wochenspiegel Ferrari gewonnen hat - und entsprechend vorsichtig war ich unterwegs. Es war auch nicht so warm - 17°C scheint die optimale Umgebungstemperatur zu sein, damit es einem nicht zu heiß wird vom Motor her.

Obwohl verhalten unterwegs, gingen auch diese zwei Runden wieder viel zu schnell rum und trotz meiner langen Pause fühlte ich mich sofort wieder zuhause. Quiddelbacher Höhe ist ungewohnt, aber es macht die Zufahrt zum Schwedenkreuz spannender. Nicht nur dort hat mir der Wheelie gefehlt: die Motronic hat auch die anderen unterdrückt, z.B. Anfahrt Karussell. Ich hätte auch von “Sport” auf Race" Setting erhöhen können, aber das habe ich mir gespart - sollte ja eine Genussfahrt werden und kein Rundenrekord.

Zurück oben an der Touri-Einfahrt erstmal Kaffeepause:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… und gucken was sonst so geht:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Wie immer ein Mix Verrückter - im positiven Sinne - man könnte stundenlang nur sitzen und gucken. Schön auch, dass den Zweirädern Zimmer mit Aussicht zugestanden werden:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Wobei natürlich am Wochenende zu den teureren Preisen bevorzugt die Non-Locals unterwegs sind:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Jedenfalls fühlt sich die Duc hier am wohlsten - Rennstrecke, das ist ihr Metier.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Zurück zum Huth sing Buhd hat es pünktlich angefangen zu regnen - Prima! - denn das fehlte mir noch zur Komplettierung meiner Testwoche. Also WET gewählt und ab die Post:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Man kann ja zu dem elektronischen Schnickschnack sagen was man will, aber bei solchen Gelegenheiten sage ich auch nicht nein. Der Motor läuft in einem anderen Setting, genauso wie Traktionskontrolle und ABS. Man kann zwar alles beliebig verstellen einstellen, aber standardmäßig ist nur bei WET das Hinterrad-ABS aktiv. Keine sooo schlechte Strategie im Regen.

Ich hatte mich gewundert, dass der Achim gar nicht auf der Bahn war - das ist eigentlich Ringminiwetter:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Für mich hieß es noch eine Abschiedspommes und ab nach Hause:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… um pünktlich ab Mittag den Sonntag der Familie zu widmen.

Dieser Hinterreifen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… hat exakt 836,4 km auf der Uhr:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Dafür sieht der doch gar nicht schlecht aus.

Damit geht sie zu Ende meine Ducatiwoche und auch die erste Begegnung mit diesen brummigen Zweizylindern.

Fazit:

Ein echtes Männermotorrad das gebändigt werden will, dann aber mit Motor und Fahrwerk begeistert.

Inzwischen ist sie schon wieder eingeladen, morgen geht sie zum Ducati-Fuhrpark zurück:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ein bisschen fehlt sie mir jetzt schon - sowas würde ich auch nicht von der Garageneinfahrtskante stoßen!

Ducati | 959Panigale | Miketest |


Erster VLN Gesamtsieg für Georg Weiss und den Wochenspiegel-Ferrari.

Schöne Überraschung bei VLN 3, so viele Höhen und Tiefen hat selten ein Langstreckenteam erlebt. Keiner wusste vor der diesjährigen Saison, wie sich der 488 auf der Nordschleife schlagen wird, da ist der Georg volles Risiko gegangen und hat mit Michele Rinaldi auch genau das richtige Team gefunden. Und in Padua wird sich Cristiano Michelotto freuen - dort verfolgt man die Eifeler Langstrecke mit großem Interesse, der Chef war sogar persönlich zum 24h-Rennen angereist.

Wochenspiegel | Ferrari | VLNLangstrecke |


Samstag, 24. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 6 von 7.

Ein Ausflug zu Mirko’s Café Fahrtwind geht immer und auf der Fahrt durch die Eifel konnte die Panigale wieder mit ihren inneren Werten glänzen. Der drehmomentstarke Motor ist für so einen Vierzylinderfahrer wie mich schon eine Offenbarung. Was mich aber immer mehr beeindruckt ist die Spurtreue beim Kurvenfahren, weder Bremsmanöver noch Schlaglöcher können den gewählten Kurvenradius sabotieren - stoisch zieht sie in Schräglagen ihre Bahn. Das gibt viel Vertrauen - und natürlich Fahrspaß.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Obwohl wir heute Veranstaltung im Kinderkarten hatten inklusive Auftritt der kleinen Maus, der natürlich Priorität 1 hatte, konnte ich mir in Hönningen noch einen Kaffee ziehen. Einen Ausflug dorthin kann ich nur empfehlen, denn neben dem guten Kaffee gibt es auch selbstgebackenen Kuchen und die größte Sammlung an Motorrad-Zeitung-Jahrgängen westlich des Urals:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati hat auch eine lange Reise hinter sich:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Einrichtungsmäßig trifft man auf viel gemütliches Holz:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

... und liebevoll ausgewählte Accessoires:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Morgen ist schon mein letzter Tag, dann muss ich die Duc am Montag wieder zurückbringen. Mal sehen, wohin es mich verschlägt - ich fürchte sie wird mir fehlen.

Ducati | 959Panigale | Miketest | Fahrtwind |


Freitag, 23. Juni 2017

Onboard: Camaro ZL1 1LE in 7:16,04 Min. auf der Nordschleife.

Das ist ziemlich schnell, Fahrer Bill Wise gibt alles:

youtu.be/t4zSIVpVMaw

Camaro | Chevrolet | Onboard |


Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 5 von 7.

Nachdem ich meine Arbeitswoche erfolgreich hinter mich gebracht habe, konnte ich den 955ccm 2-Zylinder endlich für eine etwas größere Ausfahrt zünden.

Ich dachte eine 200 km Runde wäre für den Anfang ganz OK und habe mir von kurviger.de eine Route ausrechnen lassen. Die Software habe ich mir mal in einem Video von kettenritzel.cc abgeguckt und für gut befunden - den Blogger Alex Hauser hatte ich beim Hondafahren kennengelernt.

Ich lade mir die Route dann immer runter auf die Dropbox, dann im Handy die Datei aufmachen und nach Galileo exportieren. Ab mit dem Handy in die Hülle vom magnetischen Tankrucksack - fertig. So kann man ganz gut dem Streckenverlauf nachfahren - wenn die Sonne nicht zu sehr blendet.

Jedenfalls sollte es Richtung Rurtalsperre gehen:

Rurtalsperre Tour mit Panigale 959 Ducati

Dort sind einige Strecken für Motorradfahrer am Wochenende gesperrt - das ist immer ein gutes Zeichen. Und gut, dass heute Freitag ist!

Wer fleissig am schönen Gasgriff dreht …

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… der darf sich natürlich nicht wundern, wenn dann bald wieder die Tanklampe angeht. Was ganz nett gemacht ist: im Cockpit startet eine km Anzeige, wie lange man schon auf Reserve fährt, d.h. wann die Tanklampe angegangen ist. Was nicht so nett gemacht ist: die Lampe geht nach einer Weile wieder aus. Und dann wieder an. Als müsste sie sich das erst nochmal genau überlegen.

Hat jedenfalls gereicht, um mich nervös zu machen, außerdem wäre eine Pause auch nicht schlecht. In Eschweiler abgebogen und beim Motorrad nachgefüllt:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… und beim Mike auch:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ich muss gestehen das Panigalefahren strengt mich mehr an, als es mir lieb wäre. Entweder bin ich zu groß, zu alt, habe unpassende Klamotten oder die Panigale ist halt ein Rennmotorrad. Oder von jedem etwas. Jedenfalls liege ich immer mit viel Last auf den Armen auf dem Lenker, die Sitzbank zwingt einen ebenso in den Sportmodus, weil sie hinten nach oben ansteigt und man automatisch die Gebücktenhaltung einnehmen muss. Das ist ja wunderbar, wenn es flüssig und kurvig ist, aber zwischen den WPs gibt es auch noch Verbindungsetappen und davon nicht zu wenig.

Die 200 km haben sich dann doch ganz gut gezogen und ich war froh mich alternativen italienischen Genüssen hingeben zu dürfen - in entspannter Haltung:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Eine gute Figur macht die 959 trotzdem immer, ob vor der Pizzaria:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… oder der Dolce Vita Eisdiele:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Sie ist halt nichts für Weicheier die Italienerin und siebt vorher aus, wer auf ihr fahren darf - und wer halt nicht.

Morgen werde ich auf jeden Fall früh aufstehen und eine Runde drehen.

Ducati | 959Panigale | Miketest |


Donnerstag, 22. Juni 2017

Boris Becker - die ehemalige Nürburgring-Lichtgestalt - für zahlungsunfähig erklärt.

Aus der Nürburgring Pressemitteilung von 2012:

Boris Becker ist einer der international bekanntesten deutschen Spitzensportler und er besitzt eine hohe Affinität zu Motorsport und automobilem Lifestyle. Boris Becker verkörpert wie der Nürburgring Leistungsbereitschaft, Stärke, Herausforderung und Erfolg“, erläutert Dr. Walter Kafitz, Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH, die Wahl Boris Beckers.

Inzwischen ist Walter Kafitz offiziell Verbrecher, Boris Becker droht die Pleite - und die Nordschleife haben die Möchtegerns natürlich mit in den Abgrund gerissen.

Oder wie ein Blogger damals formulierte:

Die Boris-Becker-Nummer war eine der vielen kleinen und großen Sargnägel, die in die Nordschleife getrieben wurden.

BorisBecker | Kafitz | pleite | Insolvenz |


Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 4 von 7.

Als ich heute auf dem Nachhauseweg von der Arbeit bei Ducati Köln in der Luxemburger Straße vorbeigekommen bin …

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… ist mir wieder eingefallen: da war doch was! Und richtig, sie war noch da - die Desmosedici RR, Nummer 551 von insgesamt 1.500 Stück:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Eine Augenweide von einem Motorrad und eigentlich viel zu schade zum Fahren - und doch ist sie genau dafür gemacht.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Inzwischen ist sie schon 10 Jahre alt, aber sie ist der direkte Ableger der 2006er MotoGP Maschine mit allem was gut und teuer ist. Wie auch der damalige Verkaufspreis mit 55.000 €.

Aber auch sonst hat es sich gelohnt den Shop zu besuchen, denn neben dem MotoGP Racer standen direkt die zwei Superbike Homologationsmodelle der Panigale, die Große in rot und die Kleine - so wie ich sie zur Zeit ausführen darf - in weiß:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Der auffälligste Unterschied ist die Einarmschwinge bei der 1.200er:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Und im Hintergrund die Panigale R - die 205 PS Rakete, die mich schon auf der Intermot um den Verstand gebracht hat:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Schnell raus aus dem Laden, das ist alles viel zu lecker! :)

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Mittwoch, 21. Juni 2017

VLN 3 mit 146 Startern - und Tippspiel im N-Forum.

Nachdem das neue Forum prima läuft, machen Heiner und Bernd auch wieder das Tippspiel - hier geht es direkt zum VLN 3 Tipp - oder vorher zur Starterliste. Der Tagessieger darf sich wie immer über ein Buch aus dieser Gruppe C Verlag Auswahl freuen.

Tippspiel | NForum |


Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 3 von 7.

Nachdem ich pünktlich um 6h erstmal die Nachbarn aus dem Bett geschmissen habe ging es zur Tanke für frisches Super Plus. Haben aber komischerweise nur 10L reingepasst, obwohl doch die Lampe angegangen ist. Der Verbrauch liegt bei günstigen 5,7L bisher.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Heute bin ich wieder nur meinen Arbeitsweg gefahren quer durch die Stadt - ich warte immer noch auf’s Wochenende! Aber auch in der Stadt muss man viel schalten - Ampeln usw. - und das Getriebe ist wirklich Sahne.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ganz kurze und knackige Schaltwege, kein Spiel, keine Zicken - so muss das sein. Obwohl das Gestänge einen recht abenteuerlichen Weg nimmt:

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Wo wir uns gerade da unten beim Motorrad aufhalten: habt Ihr schonmal so ein Ständerdesign gesehen? Ich nicht:

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Das gibt’s wahrscheinlich nur in Italien, so eine Liebe zum schönen Detail. Sauber in die Silhouette integriert - und funktioniert dazu auch noch tadellos:

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Da wurde nicht am falschen Ende gespart - ebenso wie am Lenkkopf, das ist ein mächtiger Trümmer:

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Und so unbeirrbar fährt sie sich auch.

Federbein:

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… und Gabel lassen sich komfortabel von oben sowohl in Zug- als auch in Druckstufe einstellen:

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Je mehr ich mich mit dem Motorrad beschäftige, umso mehr sehe ich ein, dass man über Kunst eigentlich nicht diskutieren kann:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

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Dienstag, 20. Juni 2017

So sieht übrigens aktuell mein Fuß aus, nachdem ich am 24h-Donnerstag mit falscher Reifenwahl um die Nordschleife gewandert bin. Nur damit Ihr mal seht, was ich auf mich nehme, um Euch mit Bildern zu versorgen ;)


Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 2 von 7.

Heute war wie gesagt Abteilungskartfahren. Und trotz Saunabedingungen hatten wir jede Menge Spaß auf Schumi’s Außenbahn in Kerpen. Kerpen - Ihr wisst schon - die Kolpingstadt (sic).

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Und bei so einem RS-lastigen Fuhrpark:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… springt einem das Fotomotiv ja regelrecht in’s Gesicht:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Sowohl die Duc als auch der RS scheinen beide so ein bisschen Darth Vader abgekommen zu haben:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Bei meinem zweiten Tag heute mit der Duc ist mir wieder aufgefallen, wie heiß es einem beim Fahren wird. Am Rahmen, wo die Knie sind und an den inneren Oberschenkeln - da wo die Sitzbank die Trennung zwischen Sitzfleisch und Bein vorgibt, wo aber auch gleichzeitig die heiße Motorluft abgeleitet wird.

Bei uns auf dem Firmenparkplatz stehen auf ein paar sportliche Vierzylinder mit dem Unterschied, dass die Duc eine seitlich komplett geschlossene Verkleidung hat. Ich könnte mir vorstellen, dass man so die mechanische Geräuschkulisse unter das legale Limit drücken will, denn der große Zweizylinder poltert, klappert, klirrt und donnert schon ganz ordentlich. Da fragt man sich sowieso, wie die damit überhaupt durch die Abnahme gekommen sind.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Optisch ist das natürlich eine Augenweide und setzt sich wohltuend von allen anderen aktuellen Motorrädern ab. Hat auch etwas von Old-School - bzw. die Gelassenheit, als stolze Diva nicht jeden modischen Schnickschnack mitmachen zu müssen.

Die Autobahn auf dem Rückweg war schön leer und es ist wirklich ein Genuss, bei gepflegten 200 km/h das Reisetempo einzupegeln - aerodynamisch scheint die Ducati super zu funktionieren. Man muss sich auch nicht kleinfalten, sondern kann die ganz normale Fahrhaltung beibelassen und dann gleicht sich der Winddruck schön mit dem Gewicht auf den Armen aus.

Heute habe ich an der Ampel sogar einen Daumen hoch für das Motorrad bekommen - ich weiß gar nicht mehr, wann mir das das letzte Mal passiert ist. Und erst recht nicht beim Vorbeidrängeln. So gesehen ist eine Panigale durchaus geeignet, die Lebensqualität zu erhöhen.

Viele Kurven bin ich leider bisher nur sehr wenige gefahren - genau genommen nur die paar Autobahnauf- und abfahrten. Aber man merkt schnell, wie unbeirrbar sie ihre Bahn zieht - ich freu mich schon auf die längeren Ausfahrten am Wochenende. Immerhin hat sie sich schon einen Tank durchgezogen, da muss ich morgen mal den Kraftstoffvorrat auffüllen. “Super Plus - mindestens” - hat der freundliche Ducatisti bei der Übergabe gesagt.

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Montag, 19. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 1 von 7.

Da könnt Ihr Euch schonmal auf was gefasst machen, denn heute morgen habe ich in Köln-Rodenkirchen bei Ducati dieses schicke Gerät abholen dürfen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Mit einem Satz ganz frischen Reifen! Ist zwar etwas heiß im Moment und ich habe auch eine normale Arbeitswoche, aber ich werde mich mal ausführlicher mit der Italienerin beschäftigen und hier - täglich - berichten. Nur damit keiner sagt, ich hätte nicht gewarnt! ;)

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Obwohl ich bei 959 eigentlich an das hier denken muss. Inzwischen gehört Ducati allerdings auch zur VW Familie und damit ist der Porsche sogar angeheiratete Verwandtschaft.

Ich bin heute tatsächlich das erste Mal in meinem Leben Ducati gefahren und war entsprechend gespannt, wie das wohl so geht. Ich liebe Vierzylinder, weil die so geil am Gas hängen und gierig ausdrehen - und beim Zweizylinder ist das wohl eher umgekehrt. Aber immerhin drückt der 955er 90° V-Motor 157 PS an die Kurbelwelle, das ist ja nicht gerade wenig. Und dabei ist das die kleine Panigale, es gibt auch noch eine 1.200er.

Ich muss zugegeben, das rumpelt schon ganz ordentlich und ist auch ziemlich laut. Aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist das ein ziemlich geiles Getöse, das das Kraftwerk rauspoltert. Mit einem kurzen Dreh am Gasgriff lassen sich Gewitter beliebiger Größe jederzeit herbeizaubern!

Der Unterschied bei der Panigale ist, dass die Ventile über Steuerkette links und rechts angetrieben werden, statt dem traditionellen Zahnriemen auf nur einer Seite:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Auf dem Bild sieht man auch den Panigalerahmen, der wird aufgesteckt und der Motor dient als tragendes Teil. Nötig wurden diese Klimmzüge durch die Superbike WM, wo um jeden Zentimeter Bauform und hohe Motordrehzahlen gekämpft wird. Da muss man sich leider von Traditionen verabschieden:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… aber die Panigale ist tatsächlich die einzige Duc mit Steuerketten.

Dass Ducati aus Italien kommt, merkt man gleich an den hübschen Schwüngen und aufwendigen Details:

Und obwohl das Gerät recht zierlich ist, passe ich mit meinen 1,96m gut drauf und habe - was mir beim Fahren wichtig ist - ordentlich Knieschluss. Aber die Scheibe hätten sie nicht durchsichtig machen brauchen, denn mit Durchgucken ist da nicht viel - so tief kann ich mich gar nicht runterbücken, dass ich noch was sehen würde:

Aber aerodynamisch ist es und ab so ca. 180 km/h lässt es sich sehr bequem fahren, weil nicht mehr soviel Last auf den Armen liegt. Das gleicht sich dann mit dem Winddruck aus und man merkt direkt: dieses Motorrad mag es schnell. Hab ich nix dagegen! Soviel bin ich heute aber noch nicht gefahren, nur einmal durch Köln zur Arbeit in Niehl und dann über den großen Autobahnbogen zurück in den Kölner Süden. Die A555 wurde neu gemacht und ist unbegrenzt, da konnte ich mal laufen lassen und die Panigale läuft wirklich sehr stabil. Bin schon auf die ausführliche Ausfahrt gespannt! Morgen geht es aber erstmal zum Arbteilungskarten nach Kerpen - da habe ich dann den Helm schon automatisch dabei.

Das Handbuch sollte ich mir auch mal anschauen, da gibt es einiges einzustellen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Gastfreundlich wie ich bin, darf sie natürlich in der Garage übernachten - nur zum Aufräumen bin ich noch nicht gekommen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

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Sonntag, 18. Juni 2017

Neues 90 Jahre Nürburgring Buch von Alex *Nordschleifologie* Kraß.

Alex Kraß auf vor90jahren.de:

Das Buch wird zu einhundert Prozent in Eigenregie aufgelegt und vertrieben. Die Frage, warum es keinen Verlag gibt, ist schnell geklärt: Weil es nie einem vorgelegt wurde. Mein Ziel mit diesem Buch ist es, die Anfangsgeschichte des Nürburgrings zu erzählen, und zwar auf meine Art und Weise. Ich möchte nicht, dass mir ein Lektor oder jemand anderes in das Buch, den Inhalt und die Texte hineinredet - ebenso ist es nicht das Ziel des Buches, mainstream zu sein, so dass es sich möglichst oft verkauft. Ich freue mich natürlich sehr, wenn sich das Buch möglichst oft verkaufen wird, da dadurch ein großer Betrag für das Spendenprojekt zusammenkommt, ebenso möchte ich aber auch nicht, dass der Inhalt des Buches so zurechtgebogen wird, dass er allgemeingültigen kommerziellen Interessen genügt. Die Tiefe, Genauigkeit und der Detailsreichtum des Buches gingen wohl verloren, würde man es auf mainstream anpassen - wenn ich aber ein Buch schreibe, dann mit einem so hohen Anspruch, dass ich nicht möchte, dass etwas an Qualität und Intention verloren geht.

Also quasi vom Kenner für Kenner!

Und wann / wo kann man es bekommen?

Sobald das Buch dann gedruckt ist, können Sie es hier auf www.vor90jahren.de bestellen - das Prozedere werde ich dann zeitnah erläutern - und die Bücher werden Ihnen zugeschickt. Ich werde jedes Buch selber verschicken, sodass Widmungen usw. problemlos für jeden möglich sind. Sobald die gedruckten Exemplare da sind, werde ich Ihnen hier alle weiteren Informationen über den Ablauf der Bestellung usw. geben.

Ich würde sagen die erste Auflage von 250 Stück ist bestimmt bald vergriffen, von daher mal vor90jahren.de im Auge behalten.

Kraß | vor90jahren |


Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Samstag, 17. Juni 2017

VIDEO: Kamui Kobayashi mit der perfekten Le Mans Runde.

Die perfekte Runde - davon träumt jeder Rennfahrer. Für Kamui Kobayashi ist der Traum am Donnerstag wahr geworden, seine Pole-Runde war über 2 Sekunden schneller als die des Zweiten. Hier das Video dazu - sehr geschichtsträchtig und ein Genuss für jeden Rennfan:

youtu.be/Sy91BcB8pRQ

Hier das Video komplett als Onboard und das offizielle Qualifying Endergebnis, die Resultate für die LMP1 sehen so aus:

Toyota #7: 3:14,791 (Session 2)
Toyota #8: 3:17,259 (Session 3), Gap +2,227
Porsche #1: 3:17,259 (Session 2)
Porsche #2: 3:18,067 (Session 2)
Toyota #9: 3:18,625 (Session 2)

LeMans | LM24 | Poleposition | Kobayashi | Onboard |



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