Montag, 27. Januar 2020

Strauchelnde Autoindustrie.

Bisher konnte sich die verschlafene Autoindustrie mit Ankündigungen und Prototypen durchwursteln, aber so langsam fängt es an weh zu tun:

Electric vehicles, the death of the obsolete and polluting internal combustion engine, and increasingly, transport as a service rather than a product. This is the moment of truth for the automotive industry. The traditional carmakers ignore these realities at their peril.

Mike Frison / renn.tv

Die CEOs von VW und Mercedes referenzieren sogar inzwischen Nokia - da muss ich im renn.tv Archiv bis 2016 graben.

Hätte doch bloß jemand gewarnt!!1!

Ich wünschte ja ich läge mit meinen düsteren Prognosen daneben, aber die Erfahrung lehrt, dass es noch schlimmer wird.

Mobilität | Zukunft |


Sonntag, 26. Januar 2020

Die Kartbahn in Kerpen Manheim fällt jetzt doch nicht den Braunkohlebaggern zum Opfer.

Da können sich die Motorsportler bei Greta Thunberg & Co. bedanken, denn ohne den öffentlichen Druck gegen Tagebau und Kohlekraftwerke wäre die Bahn so gut wie weg. Zumal sich der Kartclub die Anlage ziemlich widerstandsfrei schon von RWE abkaufen ließ.

Was die neue Situation für den Ort Manheim bedeutet, weiß ich auch nicht.

Kerpen | Kartbahn | Erftlandring | Manheim | Tagebau |


Neulich in Erftstadt: als wären über 100.000 € für 90 (!) Meter “Solarradweg” nicht schon bescheuert genug - der Schwachsinn funktioniert noch nicht mal.


Verkehrtminister Scheuer bekommt Schnappatmung, weil sich der ADAC nicht mehr gegen das Tempolimit positioniert.

Und erst die armen Porschefahrer! Freiheitsentzug!


Buchvorstellung: Total Competition von Ross Brawn und Adam Parr.

Wenn Ross Brawn anfängt zu erzählen, dann hört man automatisch zu. Denn zum einen kommt das nicht so oft vor und man möchte nichts verpassen - und zum anderen ist der Mann auch nicht auf den Kopf gefallen, d.h. das was er zu sagen hat, ist es wert angehört zu werden.

Mike Frison / renn.tv

Rückblickend ist Total Competition ein sehr wertvolles Buch, denn es ist mehrere Bücher in einem!

Man erfährt sehr viel über die Personen Ross Brawn und Adam Parr - aber auch über Michael Schumacher, Ron Dennis oder Bernie Ecclestone. Da wird ziemlich freizügig aus dem Nähkästchen geplaudert - eher so, als würde man die beiden in vertrauter Atmosphäre abends an der Hotelbar treffen. Zum Beispiel damals, als Michael Schumacher beim Qualifying in Monaco 2006 sein Auto in der Rascasse parkte.

Mike Frison / renn.tv

Das ganze Buch ist in diesem Erzählstil in Frage-Antwort gehalten und man fühlt sich gleich als Teil der Unterhaltung. Man würde wahrscheinlich auch im realen Leben den beiden nicht ins Wort fallen, sondern andächtig zuhören und froh sein, dass man das darf.

Neben diesen Insidern aus dem Motorsport-Bereich ist das Buch aber auch ein Managementbuch, denn es beschreibt in einprägsamer Deutlichkeit, wie man erfolgreich mit Wettbewerb umgeht, was es heißt ein Team zu formen und welche Lehren man aus den - erfolgreichen - Formel 1 Abenteuern ziehen kann. Man kann nicht lernen, wie man Formel 1 Weltmeister wird als Team - da gibt es keinen passenden Studiengang. Aber wenn Leute, die es geworden sind, erzählen wie sie es angestellt haben, dann wird es interessant.

Mike Frison / renn.tv

So ein Erfolg fällt nämlich nicht einfach so vom Himmel, sondern ist hart erarbeitet!

Als roter Faden zieht sich durch das Buch der Vergleich zur strategischen und taktischen Kriegsführung. Ja - richtig gelesen: Kriegsführung. Allerdings auf sehr sachlicher Ebene und mit Rückgriff auf antike Schriften - aus China zum Beispiel. Das sind durchaus sinnvolle Vergleiche und man bekommt einen Insider-Einblick, warum Toyota in der Formel 1 - trotz überwältigender Ressourcen - nicht den erwünschten Erfolg verbuchen konnte.

Mike Frison / renn.tv

Inzwischen ist Ross Brawn ja Teil der Formel 1 Organisation und unterstützt Liberty Media bei der Entwicklung des zukünftigen Reglements. Mit welcher Akribie er das macht kann im Detail hier nachgelesen werden - absolut beeindrucken, aber nicht überraschend. Besonders nicht, wenn man das Buch gelesen hat.

Mike Frison / renn.tv

Es besteht also durchaus Hoffnung für die Formel 1 und Total Competition bekommt von mir das Prädikat Pflichtlektüre.

Das Werk ist von November 2016 und nur auf Englisch verfügbar (10€ bei Amazon als Taschenbuch).

Buchvorstellung | Brawn | Parr | Formel1 |


Samstag, 25. Januar 2020

Elektrischer Pohlbock Crosser.

Letzten Sonntag habe ich anläßlich der KTM Jungfernfahrt noch geschrieben, dass ein elektrischer Crosser mit 30 Min. Fahrzeit völlig ausreicht - und schon einen Tag später stolpere ich über diesen Artikel:

Die deutsche Firma Pohlbock (von Romano Pohl und Florian Bockstaller) entwickelt den eBock - einen elektrischen Crosser vergleichbar mit einer 250er Viertakt. Mit 8 Mappings und 350h wartungsfreier Laufzeit für den Motor.

Bei meiner neuen KTM steht nach 50h ein Kolbenwechsel an und nach 100h die große Revision: Ventile, Federn, Auflage und Teller neu, ebenso Pleuel mit Lager und Hubzapfen, dann noch Saugpumpe, Steuerkette, Motorlager und Freilauf.

Leider kostet die E-Variante noch 14.000 € - also quasi das Doppelte meiner aktuellen Investition.

Bemerkenswert wäre doch das spezielle Werbevideo ebenso wie die spezielle Location von Pohlbock.

Tolles Projekt - würde ich gerne mal testen!

Pohlbock | Motocross | Elektro |


Super73 R.

Schönes wildes E-Bike mal wieder.

Endlich werden die Designfreiräume durch den Elektroantrieb wild genutzt - das war nur eine Frage der Zeit und die Einschläge kommen heftiger und öfter.

Die Idee, die Ergonomie zu kompromittieren zugunsten einer außergewöhnlichen Optik, finde ich gut - die Kraft des elektrischen Antriebs kann das gut kompensieren.


Mercedes mit dem EQC und Audi mit dem e-tron quattro haben Probleme mit der Batterie-Verfügbarkeit: anscheinend Produktion gekürzt.


Radical Mag kann dem Cayenne Coupé nicht viel abgewinnen.

Ich hatte mich ja schon im Juli kräftig über den (das?) Porsche Cayenne Coupé aufgeregt - die blechgewordene Panzer-Mobilität.

Inzwischen ist das Dickschiff aus den Tiefen der Marketing-Dichtung im realen Leben angekommen - und radical-mag macht keinen Hehl aus seiner Ablehnung.

Der Name des Gefährts - setzt Euch bequem hin, das dauert jetzt etwas:

Porsche Cayenne Coupé Turbo S e-Hybrid.

  • Der Hybrid kam stromend nicht über 13 Kilometer Reichweite - trotz 240 kg / 14,1 Wh Batterie.
  • Die angegebenen 3,9 L Verbrauch waren in Wirklichkeit mehr als 3x so hoch: 13,1 L im Schnitt mit voller Batterie.
  • 680 PS und 900 Nm bei über 2,6 Tonnen.
  • Das Coupé wiegt 50 kg mehr (!) als die Standard-Variante.
  • Testwagenpreis: 259.000 Schweizer Franken, 40.000 Franken sind als Aufpreis für den Hybrid fällig.

Normalerweise bin ich unvernünftigen Sachen ja nicht abgeneigt - aber bei solch arroganter Zurschaustellung automobiler Dekadenz kann ich höchstens noch eine Spur Mitleid entwickeln.

Porsche | Cayenne | RadicalMag |


Stuck droht der DTM mit DMSB Unterstützung.

Hans-Joachim Stuck:

Wie schon oft in der über 30-jährigen Geschichte der DTM ist jetzt der Moment, wo alle Beteiligten noch enger zusammenrücken werden, um den Fans ein attraktives Starterfeld für die kommende Saison zu bieten. Der DMSB wird alles in seiner Macht stehende tun, um die ITR dabei zu unterstützen.

Als ginge es der DTM nicht schon schlecht genug.


Freitag, 24. Januar 2020

Tesla erreicht eine Marktkapitalisierung von über 100 Milliarden Dollar.

Genauer gesagt heute 101.91B.

Zum Vergleich: VW 96.3B, Daimler 51.5B, BMW 25.37B.


Das mit Aston Martin in der DTM war eine Eintags Einjahresfliege.


Auflage der sport auto verabschiedet sich von der 40.000er Marke.

Vor genau einem Jahr hatte ich mir aus Neugierde die Auflage der sport auto angeschaut - die wird nämlich regelmäßig bei IVW veröffentlicht. Und dabei festgestellt, dass zum ersten Mal die 40.000er Marke unterboten wurde.

Heute kann man sehen, dass sie in den vergangenen 12 Monaten auch nicht wieder überschritten wurde:

Auflage der sport auto verabschiedet sich von der 40.000er Marke.

Die sport auto habe ich in rot dargestellt und in blau sieht man die PS Zeitung, das ist die sportliche Variante für Motorräder bei Motor Presse Stuttgart. Da stellt sich die Entwicklung sogar noch dramatischer dar, aber es zeigt auch vielleicht zur Beruhigung des sport auto Teams, dass auch eine verkaufte Auflage von unter 25.000 noch nicht zur Einstellung des Produktes führt.

Kurz zur Erklärung der Zahlen und meinem Umgang damit: in 2001 und 2002 hatte der Verlag mal eine IVW Pause - daher die Lücke. In Q3 2015 hat man bei beiden Produkten damit begonnen auch das “E-Paper” zur verkauften Auflage hinzuzuzählen. Da es mir hier nur um die verkaufte Print-Auflage geht, habe ich diese Stückzahlen wieder abgezogen. Zur Größenordnung: die verkauften E-Paper liegen bei beiden aktuell etwa bei 2.000 Stück. Komischerweise veröffentlicht man Quartalszahlen, obwohl die Zeitschriften monatlich erscheinen. Das heißt nach meinem Verständnis, dass 3 Monate zusammenaddiert werden und dann wieder durch 3 geteilt, um auch die durchschnittliche Monatsauflage für dieses Quartal zu kommen. (Bitte mich korrigieren, wenn das nicht stimmt.)

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Denn ich finde es ist ein guter Gradmesser für die Szene - zum einen wie sich die Medienlandschaft darstellt und zum anderen welchen Stellenwert Motorsport und schnelles Fahren in der Gesellschaft haben.

Die Motor Presse ist sicher nicht zu beneiden, denn der Sinkflug scheint unaufhaltbar. Das bringt einige Probleme mit sich, zum Beispiel wieviel Personal und Journalisten man sich leisten kann. Was sich in der Qualität widerspiegelt und damit die Auflage weiter sinken lässt. Oder die Anzeigenpreise, die ebenfalls analog zur Auflage fallen.

sportauto | PSZeitschrift | Auflage | Quartalszahlen |


Montag, 20. Januar 2020

Ein N-fizierter Brief geht nach Frankreich.

Und der Besteller hat wie ich finde sehr passende Worte gefunden:

I bought the famous nurburgring stickers but never wanted to put it on my car, too much in-your-face for me...

Some times i saw your nice little N stickers on some cars but it’s so subtle that you only know IF you know. Now i know and i’d very much like one to stick on my car please :)

Too much in your face - das finde ich auch schon lange, spätestens aber seit dem Kurt-Beck-Gedächtnis-Beton.

Ich glaube viele Leute wissen auch gar nicht, dass das aktuelle Nürburgring Logo, also das zerstückelte, aus der selbstherrlichen Walter Kafitz Era stammt. Die Entwürfe haben Unmengen an (Steuer-) Geld verschlungen.

Wobei viele heute wahrscheinlich nichtmal mehr wissen wer Walter Kafitz ist.


Sonntag, 19. Januar 2020

Aus dem Fuhrpark: erste Ausfahrt mit dem neuen Viertakt-Crosser.

Der Zuwachs machte sich zwar schon 2 Wochen in der Garage breit, aber zünden konnte ich die KTM noch nicht, weil noch keine Strecke aufhatte. Bis gestern, da konnte ich in Andernach / Plaidt - also quasi meiner alten Heimat - auf der kleinen, aber anspruchsvollen Bahn mitfahren.

Da kamen also mehrere Sachen direkt auf einmal zusammen: seit 7 Wochen nicht mehr MX gefahren, ein funkelnagelneues Motorrad, zum ersten mal einen richtigen Crosser bewegt, dann noch mit Viertakt statt Zweitakt und das alles auf einer neuen Bahn.

Mike Frison / renn.tv

Als Anfänger in dem Sport war ich einigermaßen aufgeregt - immer spannend, wenn man sich neuen Situationen aussetzt. Aber im schönen Sinne.

Die Bahn war leicht zu finden, hatte eine etwas abenteuerliche Anfahrt, aber insgesamt eine schöne, gemütliche Anlage. Also genau das, was ich mir gewünscht hätte, als ich noch in Andernach gewohnt habe. Bin dort aufgewachsen - erst das Studium hat mich 1987 auswandern lassen.

Mike Frison / renn.tv

Im Vergleich zu dem Zweitakter ist der Viertakter schon um einiges pflegeleichter: kein Öl zum Benzin mischen, Kickstarter gibt es nicht mehr - nur noch elektrisch und dank Einspritzer ist sie bei jeder Temperatur auch direkt auf Knopfdruck einsatzbereit. Manchmal würde ich mir einen On-/Off Schalter wünschen, denn ein Zündschloss gibt es natürlich nicht und beim Rangieren kommt man schonmal aus Versehen an den Startknopf - bekommt man einen Schreck, wenn sie auf einmal losbollert.

Und Bollern kann die 350er ganz gut - steht kräftig im Futter und das hört man ihr auch an. Optisch sind die 250er/350er/450er kaum zu unterscheiden, da muss man sich schon auskennen und auf die Details achten.

Von der ersten Fahrt sind mir zwei Sachen in Erinnerung geblieben: die starke Motorbremse im Vergleich zum 2-Takt und die kräftige Traktion untenraus. Meine alte EXC 300 hatte zwar auch Bumms, aber brauchte schon eine Handvoll Gas und etwas Drehzahl. Das ist bei der 350er angenehmer: die viertaktet schön kräftig von unten raus aus den Kurven. Und wenn man Leistung braucht: einfach das Gas stehen lassen und Drehzahl sammeln, dann fährt das Motorrad ganz schnell mit mir - statt ich mit dem Motorrad. Und Drehzahl gibt es reichlich: der Begrenzer setzt erst bei schwindelerregenden 13.400 U/min. ein.

Mike Frison / renn.tv

Insgesamt war es eine schöne, problemlose Ausfahrt und ich konnte entspannt erste Erfahrungen sammeln und die Wintermüdigkeit aus den Knochen schütteln. Nicht schlecht für Mitte Januar. So ein neues Motorrad hat schon Vorteile: Reifen, Kette, Lager, Federung, Bremsbeläge … alles neu und spielfrei.

Mike Frison / renn.tv

Nach der ersten Fahrt bin ich mit der Wahl für die 350er sehr zufrieden: beeindruckend satte Leistung, aber nicht, dass man überfordert wäre - so wie es der 450er schonmal nachgesagt wird.

Mike Frison / renn.tv

Dank neuem Waschpark direkt um die Ecke habe ich uns noch vor der Heimfahrt eine Runde Beauty gegönnt. Eine schöne Anlage mit allem, was das Männerherz an einem matschigen Samstagnachmittag so braucht. Mit Herz für Crossfahrer - auch nicht selbstverständlich.

Mike Frison / renn.tv

Hört sich jetzt komisch an, aber der Dreck in Plaidt ist ein komplett anderer als der, in dem ich mich bisher gewälzt habe. Der Arnoldsweiler- oder Satzveymatsch ist im Vergleich richtig klebrig und aggressiv, darf man auch nicht über Nacht am Motorrad lassen, das greift gerne das Aluminium an. Könnte man in schlechten Zeiten wahrscheinlich als Betonersatz verwenden.

Die Crossmotorräder von heute sind schon feine Gefährte: haltbare Sportgeräte, leistungsfähig und pflegeleicht - das war nicht immer so.

Was mich wundert: dass die Elektronik noch so sparsam eingesetzt wird. Das hört sich jetzt widersprüchlich an, denn eigentlich bin ich ein Freund von einfacher und purer Mechanik. Aber bei einem solchen Sportgerät und weil sowieso schon Einspritzung am Start ist, wären konfigurierbare Einstellmöglichkeiten schon eine tolle Verbesserung. Jemand wie ich könnte den Drehzahlbegrenzer runtersetzen und eventuell auch die Leistung begrenzen - das würde mir den Einstieg erleichtern und auch das Material schonen. Dann wäre auch eine 450er kein Problem und man hätte Reserven nach oben.

Wenn wir in ein paar Jahren elektrisch diesen Sport ausüben können, dann wird das Standard sein, denn so ein Elektromotor lässt sich viel einfacher konfigurieren und per Software anpassen. Selbst mein Mellow Skateboard hat schon 4 Fahrmodi von Rookie bis Pro und in Kombination mit Computer oder Handy-Anschluss sind die Möglichkeiten quasi unbegrenzt. Das würde so einem aggressiven Crosser auch gut zu Gesicht stehen. Denn aktuell muss der Motor den Bereich von Einsteiger bis Rennfahrer ohne Einstellmöglichkeit abdecken. Zusätzlich zu der stufenlosen Leistungswahl mit der rechten Hand gibt es die Möglichkeit aus 2 Settings zu wählen (Map 1 und Map 2), aber ich bin aus Versehen erst mit Map 2 gefahren, konnte aber keinen Unterschied zu Map 1 feststellen.

Yamaha hat das wohl als Erster erkannt - die YZ Modelle erlauben vielfältige Einstellmöglichkeiten und man kann die Settings auch über Userforen untereinander austauschen. Sehr sinnvoll und bringt die Wettbewerber in Zugzwang - da wird die nächsten Jahre einiges passieren. Und wann wird es komplett elektrisch? Schwer zu sagen - optimistisch vielleicht in 3 oder 5 Jahren.

Wenn ich trainiere, komme ich an einem normalen Samstag so auf etwa 100 Minuten Fahrzeit bei 3–5 Turns. Mit Wechselakkus könnte man 30 Minuten Fahrzeit ins Motorrad stecken - das würde Gewicht sparen und man wäre für 1 Turn ausreichend befeuert. Aber Nachladen ist vor Ort wohl kaum möglich und die aktuellen Preise lassen es nicht zu, dass man sich mehrere Akkus anschafft. Da hat die Industrie noch einiges zu tun, damit die Preise purzeln.

Aber wenn es dann soweit ist, dann ist die Antriebsart natürlich nicht mehr aufzuhalten. Und der lautlose Sport würde auch niemanden mehr stören, sodaß die aktuellen Beschränkungen (z.B. nur 2 Tage pro Woche) wegfallen können.

Bis dahin also noch fossile Energie. Muss ich ein schlechtes Gewissen haben? Immerhin habe ich als Offset anzubieten nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit zu fahren und in den Urlaub fliege ich eher sporadisch.

Fuhrpark | KTM350SXF | Motocross |


Montag, 13. Januar 2020

Yamaha hat die TW200 immer noch im Angebot.

Siehe auch mein Eintrag von 2017.

Mike Frison / renn.tv

Sie wird aber im Gegensatz zum Defender immer noch gebaut.

Bekommt man zwar nur in Amerika ($ 4.600), aber immerhin.

Was für ein herrlich zeitloses Fortbewegungsmittel.


Sonntag, 12. Januar 2020

Zweitaktmotoren für die Formel 1?

Das kommt wohl eher überraschend - ist aber kein Aprilscherz, sondern ernst gemeint:

Pat Symonds:

It’s reasonably obvious that if you are going to pump that piston up and down, you might as well get work out of it every time the piston comes down rather than every other time the piston comes down.


Ken Roczen gewinnt wieder!

Zweiter Lauf zur 2020er Supercross Meisterschaft - und der Sieger heißt Ken Roczen.

Der Superstar aus Deutschland hat einen heftigen Leidensweg hinter sich - auch schön zu sehen, dass Honda ihm treu geblieben ist.

Nachdem er im Januar 2017 und im Februar 2018 übelste Unfälle hatte, hoffen wir mal, dass er 2020 unbeschadet übersteht.

Roczen | Supercross | Motocross | Honda |


Samstag, 11. Januar 2020

Hier gibt es den Jahresplan für die Toyota Collection in Köln.


In Dubai gab es soviel Regen, dass der Verkehr zum Erliegen gekommen ist.

24h-Rennen inklusive.

UPDATE:

Die 7h von Dubai hat Black Falcon aus Meupath gewonnen.


Mittwoch, 08. Januar 2020

Nur in Russland: Cybertruck nachgebaut, fährt!


Danny MacAskill im Fitness-Studio.

Da geht fährt er offensichtlich auch schonmal hin.

youtu.be/fAEBNEscL0c

Mega Typ.


Erst haben BMW und Mercedes Elon Musk und Tesla ausgelacht, jetzt bestellen sie kleinlaut 60 Tesla für ihre gemeinsame Taxiflotte.


Barcelona lässt nur noch junge Autos in die Stadt.

Wenn der autonome Verkehr zur Sprache kommt heißt es ja immer, dass die Oldtimer trotzdem noch von echten Menschen gefahren werden dürfen. Als Ausnahme quasi, zur Pflege des Brauchtums und zum Bestandsschutz.

Doch da kommen die Einschläge jetzt auch näher, wenn auch aus anderer Richtung über Bande: aus Umweltschutz-Gründen dürfen Autos tagsüber nicht mehr in die Stadt fahren, die älter als 20 Jahre sind.



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