Sonntag, 08. September 2019

Ruhig im Blog.

Ja - stimmt. Liegt wie immer im Leben an der Zeit und den Prioritäten. Die Gründe sind relativ einfach: zum einen fahre ich immer öfter meinen kompletten Arbeitsweg mit dem Rad (60 km hin- und zurück) - da sind mit Umziehen und Duschen leicht 4 Stunden vom Tag aufgebraucht. Dann der normale Arbeitsalltag und die Familie möchte man ja auch noch sehen.

Mike Frison / renn.tv

Mit dem Fahrrad einmal durch Köln ist zwar eine einzige Katastrophe, aber ich mache es trotzdem. Stehe extra früh auf (inzwischen 4:30 h), um dem Chaos zuvorzukommen. Abends bin ich natürlich gekniffen.

Mike Frison / renn.tv

Muss jeder für sich selber wissen, aber mir gibt es ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich solche Distanzen regelmäßig mit dem Rad fahren kann. Es muss ja nicht immer die Tour Le Mans sein - aber die Regelmäßigkeit macht sich enorm bemerkbar. Da kommt kein Fitnessstudio mehr mit.

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Und man nimmt seine Umgebung intensiver wahr. Köln ist ja doch sehr abwechslungsreich.

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Was ich bedauere: dass ich weniger lesen kann. Das habe ich in der Bahn gern genutzt, aber man kann nicht alles haben.

Mit dem Auto fahre ich nur noch selten - aber hier kommt noch ein Grund für die Blogmüdigkeit - und da bin ich froh den Transit zu haben: ich möchte beim Crossfahren Fuß fassen. Bin jetzt ein paarmal regelmäßig mit der KTM auf der Bahn in Satzvey unterwegs gewesen - sturzfrei :) Es läuft immer besser, der Muskelkater hält sich in Grenzen und die Hände bekommen zarte Schwielen - alles nach Plan. Bin auch der Lahmste auf der Bahn, aber bekomme schon 5 Stints à 20 Min. hin. Das ist mir im Moment wichtiger als die rote Laterne. Die Kondition passt, liegt wohl am Radfahren. Als strammer Ü50er soll man zwar nicht mehr so große Sprünge machen, aber ich arbeite trotzdem dran.

Mike Frison / renn.tv

Wollte ich schon immer - ist ein Riesenspaß. Bisher war die 300er eher als Fotomoped an der Nordschleife unterwegs - dieses Jahr auch:

Mike Frison / renn.tv

Dafür ist sie doch eigentlich viel zu schade.

Wie immer bei solchen Sachen: man muß am Anfang immer ein paar Hürden erklimmen, bis man so einigermaßen in den Rhythmus kommt.

Wenigstens wisst Ihr jetzt, wo ich meine Energie verbrate, wenn ich sie nicht im Blog einsetze.

Nächste Woche übrigens mit Ansage - Alpenglühen steht wieder auf dem Programm :)

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Rennwagen für die Straße.

Wie passt StGB §315d (“Raserparagraph”) mit solchen Werbetexten zusammen:

“RENNSPORT-DNA
(..) die perfekte Sportmaschine für Strasse und Rennstrecke (..)”

Hersteller lass ich mal weg - das kommt ja so oder so ähnlich öfter vor.


Autofreie Stadtviertel werden langsam gesellschaftsfähig.


Spannende IAA 2019 nächste Woche - aber nicht wegen der neuen Fahrzeugmodelle.

Am Dienstag öffnet die IAA für 2 Pressetage die Türen, bevor die normalen Besuchertage vom 11. bis 22. September starten. Das wird eine spannende Messe. Nicht wegen Elektro, was Anfang des Jahres großen Raum in Genf eingenommen hat, sondern wegen Klima und Resourcenumgang.

Die Städte und die Straßen sind am Limit, doch der Wunsch nach individueller Mobilität wird immer größer. Größer auch im Sinne der Fahrzeuge, das nimmt inzwischen aberwitzige Dimensionen ein.

Mike Frison / renn.tv

Gestern gab es eine schreckliche Katastrophe mit in Berlin: ein Autofahrer steuert mit hoher Geschwindigkeit auf den Gehweg und tötet 4 Menschen. Vier! Stellt Euch das mal als Terroranschlag vor. Oder jemand stößt 4 Menschen vor einen Zug. Was da in den Nachrichten los wäre. Und so? Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen, tragischer - aber ansonsten normaler - Verkehrsunfall. Die Gefahr, die von Autos ausgeht, wird einfach als Status Quo hingenommen.

Oder noch ein Gedankenspiel: was wäre los, wenn das ein autonomes Roboterauto gewesen wäre? Das hätte weltweit Schlagzeilen gemacht. Obwohl ich bezweifle, dass jemals ein autonomes Fahrzeug 4 (!) Menschen auf dem Gehweg killt. Das werden wir wohl nicht erleben.

SUVs schwingen sich auf, den Gipfel der Ego-Mobilität zu erobern - eins größer, breiter und schwerer als das andere. Was zählt, ist die aggressive und dominierende Erscheinung, mit der die Insassen ihre Dominanz über den Rest der Bevölkerung zum Ausdruck bringen wollen. Platz da! Und Platz brauchen sie reichlich. Beim Parken, beim Fahren - und diesem stationären Zustand der persönlichen Mobilität, die man Stau nennt.

Die Süddeutsche schreibt heute über SUVs von einem instinktiven Recht des Stärkeren - passend zu dem Rest unseres heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens in Deutschland, wo Rücksichtnahme und Verantwortung kaum noch Platz eingeräumt wird.

In meiner Kindheit gab es mal den Spruch “Mercedes mit eingebauter Vorfahrt”, weil die zumeist betagten, aber auch betuchten Mercedesfahrer gerne für sich eine Sonderstellung im Verkehr beansprucht haben. Heute hat man das Gefühl, dass jeder auch gerne diesen Status für sich reklamieren möchte, einem Hochrüsten von Größe, Dominanz, Masse und Leistung wird keine Obergrenze eingezogen.

Mike Frison / renn.tv

Ich bin bekennender Autofan - schon immer gewesen. Das kommt davon, wenn man seine Kindheit an Tankstelle und Werkstatt der Eltern verbringt. Aber ich bin auch jemand, der mit offenen Augen durchs Leben geht - und ich erlebe den Verkehr in Köln, seit ich 1993 aus London dorthin gezogen bin. Der öffentliche Raum wird ständig enger, die Anzahl der Fahrzeuge steigt unaufhörlich und der Platz wird auch dadurch kleiner, weil die Autos immer fetter werden. Adipositas im Fahrzeugbau. Behäbige Dickschiffe, denen mit Steroiden - also Monstermotoren - nachträglich eine Dynamik eingeredet werden soll. Die Fahrzeuglenker passen sich diesem Schema gerne an: kommen sich wichtig vor, aber schaffen es nichtmal zu Fuß bis zum Bäcker.

Das Ganze nimmt inzwischen Dimensionen an, die man nur noch als grotesk bezeichnen kann. Wie dämlich muss eine Gesellschaft sein, sich solchen Götzen bereitwillig hinzugeben - den eigenen Körper aber behandeln wie eine Müllkippe? Verpestet von Abgasen, gefoltert von Bewegungsmangel und gestresst von hektischem Verkehr?

Der Bürgermeister von Berlin spricht von panzerähnlichen Fahrzeugen, was ja nicht von der Hand zu weisen ist. Sie haben in der Stadt nichts zu suchen - und so sehe ich das auch. In der Innenstadt von Köln geht es manchmal schlimmer zu als beim 24h-Rennen in der Boxengasse zum ersten Boxenstopp - als stände tatsächlich der Rennsieg auf dem Spiel. Und die Autoindustrie, mit ihrer Werbung, die der Kundschaft auch genau diese Gewinnermentalität suggeriert, ebnet den Weg und gibt das Rennen frei.

Nicht ohne Grund unterschreibt man beim Motorsport als Fotograf z.B. eine Enthaftung, weil man sich bewusst in die Gefahr des Rennens begibt und als ungeschützter Mensch gegen tonnenschwere Autos natürlich keine Chance hat. Aber was sagt das über unser Zusammenleben aus, wenn diese Gefahr ständig um uns herum lauert? Überforderte Fahrzeuglenker, die hochgerüstet ihrem Anspruch auf individuelle Mobilität mit Rücksichtslosigkeit Raum verschaffen. Deren unschuldige Opfer zwar betrauert werden, die aber eine Änderung des Systems auch nicht bewirken. Täglich wird in Deutschland mindestens 1 Radfahrer getötet - übersehen - oh, das tut mir aber leid. Muss ihr Kind halt ohne Vater aufwachsen.

Und quasi auf dem bisherigen Gipfel des Zusammentreffens von Klimaschutz vs Rücksichtslosigkeit, in der ein Auto vier Menschen auf dem Bürgersteig überfährt, will die IAA das Auto mit Hilfe einer großen Party abfeiern. Da muss man schon sehr abgestumpft sein, um den Widerstand in der breiten Bevölkerung zu ignorieren, die immer mehr Abneigung gegen das Auto entwickelt.

Oder sind es nur Außenseiter ohne Stimme und Lobby?

Letzten Freitag bin ich bei der Critical Mass hier in Köln mitgefahren - zusammen mit 1.000 anderen Radfahrern. Das ist keine angemeldete Demo, sondern ein Treffen von Radfahrern, die gemeinsam eine Ausfahrt machen. Die Route ist spontan - die Spitze gibt die Richtung vor. Und weil es ein geschlossener Verbund ist, zählen diese 1.000 Radfahrer als 1 Fahrzeug, d.h. Ampeln zählen nur für die Vorderen. Ist ein großer Spaß und findet schon recht lange weltweit in vielen großen Städten statt. Kai und Markus sind auch mitgeradelt und wir hatten unterwegs viel Spaß, Zeit zum Quatschen und uns die Stadt anzusehen.

Mike Frison / renn.tv

Und natürlich auch, um uns über Mobilität zu unterhalten - die beiden sind auch Autofreaks durch und durch. Trotzdem waren wir uns einig, dass die individuelle automobile Mobilität einen Perversionsgrad erreicht hat, der korrigiert werden muss. Und wenn man sich umschaut, wer da alles gutgelaunt mitradelt, dann sind das keine Ökospinner, sondern Leute aus allen Schichten der Gesellschaft, denen es einfach wichtig ist, angenehm in ihrer Stadt leben zu können.

Und diese - sympathischen - Protestbewegungen nehmen zu. Für die IAA hat sich einiges angekündigt, der Veranstalter VDA tut sich schwer, dem Rechnung zu tragen. Geht ja auch nicht, SUVs und Klimaschutz werden nie kompatibel sein. Und den übertriebenen Raumbedarf des neuen Taycan - der Zukunft! - hatte ich ja erst aufgegriffen.

Deutschland ist ein spezielles Pflaster, wenn es um Autos geht, denn hier sind die Premiummarken zuhause, die ihre Leistungsschau in die Welt exportieren wollen: Porsche, BMW, Mercedes, Audi … und da gehört es natürlich zum guten Ton, beim Heimspiel besonders zu glänzen. Wir vergessen das leicht, weil wir hier wohnen, aber der einstige Segen der glorreichen Autoindustrie entwickelt sich langsam zum Fluch: lähmende Aufklärung bei Dieselgate, peinliche Bahn- und ÖPNV Anbindung, künstliche Erhaltung der Verbrenner-Technologie. Man braucht nicht weit zu schauen, der Vergleich der Raumaufteilung im Verkehr in Holland spricht Bände und die Gegensätze könnten deutlicher nicht sein.

Das zaghafte Umdenken scheint jedoch - sogar! - in Deutschland um sich zu greifen. Von daher wird es eine spannende IAA 2019. Auch lustig, dass die Fahrzeugmodelle an sich fast schon als nebensächlich untergehen.

Und über den Motorsport haben wir in dem Zusammenhang noch gar nicht gesprochen - der könnte schneller die allgemeine öffentliche Ächtung erfahren, als ihm lieb ist.

IAAMesse | Mobilität | CriticalMass | Zukunft | Protest | Klima |


Freitag, 06. September 2019

Neuer Porsche Taycan - fast so groß wie mein Transit Kastenwagen LKW.

Wurde jetzt offiziell vorgestellt - war ja im Vorfeld schon öfter hier im Blog Thema.

Spannend waren in erster Linie die technischen Daten, denn nachdem Tesla von der Industrie immer belächelt worden war, hat man die Latte quasi selbst hochgelegt.

Stellt sich raus: ist wohl doch nicht so einfach.

Oder anders ausgedrückt:

Range-wise, the Porsche Taycan is the only car to come close to the 2012 Model S 265/312 mile range and it has next to nothing in interior space. Jaguar and Audi which have more robust interiors were barely able to eclipse 200 miles of EPA range while Chevy and Kia/Hyundai have now gotten into the 240–250s with their smaller more efficient cars.

Um den Taycan überhaupt konkurrenzfähig darstellen zu können, muss man einen 2012er Tesla bemühen.

Audi und Jaguar haben schon bei der Reichweite enttäuscht - jetzt kommt Porsche dazu. Vielleicht der Grund, warum Porsche seine Anteile bei Rimac weiter erhöht hat: von 10% auf 15,5%.

Was mich aber am meisten verdutzt hat, sind die äußeren Abmessungen des Taycan: 2,15 Meter breit und 5 Meter lang!

Kein Druckfehler:

Mike Frison / renn.tv

Und das Ganze bei 2,3 Tonnen Gewicht - was für ein Panzer.

Da nützen Design und niedriger Schwerpunkt auch nicht mehr viel, das Ding ist ja ein LKW. Und das soll jetzt die Zukunft sein?

Mal zum Vergleich: mein Transit Bloggermobil ist ein FT350 mit hohem Dach und langem Radstand. So mit das Größte, was es gibt. Länge: 5,68 Meter - Breite: 2,37 Meter (mit Riesenspiegeln, ohne: 1,98 Meter). Das ist ein LKW. Leergewicht übrigens 2,2 Tonnen.

Mike Frison / renn.tv

Hier noch eine Vorstellung des neuen Porsche bei emobly, die dem Taycan eigentlich wohlgesonnen sind und sich freuen, dass er endlich da ist - denen es aber schwerfällt positive Merkmale herauszuarbeiten. Immerhin - sie versuchen es.

Porsche | Taycan | Elektro |


Donnerstag, 29. August 2019

Aktivisten zerschlagen Dutzende Autos bei Jaguar Deutschland.

Polizei Pressemitteilung:

Auf einige Hunderttausend Euro wird der Sachschaden geschätzt, den Unbekannte in der Nacht auf Montag in Kronberg verursachten. Eine Gruppe von ca. zehn maskierten Personen begab sich gegen 02.15 Uhr auf das Gelände eines Autohandels in der Eschborner Straße. Dort sowie auf einem angrenzenden Betriebsgelände, auf dem ebenfalls Fahrzeuge des Autohauses stehen, beschädigten die Täter unter Zuhilfenahme von Schlagwerkzeugen über vierzig hochwertige Pkw, hauptsächlich indem sie Front- und Seitenscheiben zerstörten oder Dellen in die Karosserie schlugen.

Wenn es Leute gibt, die so wütend auf das Auto an sich sind, dann möchte ich nicht wissen, was die wohl von Motorsport halten.

Zukunft | Automobil | Aktivisten |


Das Märchen über die Wasserstoff-Autos.

Aus dem Luftballon kann man auch langsam mal die Luft rauslassen:

Bei unserem Test dauerte der gesamte Tankvorgang zehn Minuten. Das ist zwar schneller, als die 30 Minuten beim Elektroauto, aber deutlich langsamer, als die zwei Minuten beim konventionellen Verbrenner. Außerdem ist die Tankzeit nur beim ersten Auto so kurz, danach muss die Tankstelle erstmal wieder die 700 bar Druck aufbauen. Die Kapazität der aktuell installierten Wasserstofftankstellen wird mit “über vierzig Autos pro Tag” angegeben, mehr als zwei Autos pro Stunde schleust man da also in keinem Fall durch.

Hier um die Ecke in Wesseling soll noch dieses Jahr eine Riesen-Anlage entstehen - inklusive Tankstelle. Das schau ich mir dann natürlich mal genauer an.

Wobei man sich echt fragen muß, was der Hokuspokus soll. Hilft es die alten Anlagen zu amortisieren? Gibt es Rohstoff-Verträge die ausgeschöpft werden müssen? Man weiß es nicht.

Elektro | Wasserstoff |


In Adenau war am Wochenende großes Heuchler-Hurra, denn Malu Dreyer war zu Besuch.


Mittwoch, 28. August 2019

Mika Häkkinen ist bei seinem Renn-Comeback letztes Wochenende bei den 10h Suzuka 22. geworden.

Ist zwar das typische ge-BoP'te GT3 Gedrisse - G³ quasi. Daher für Zuschauer so spannend und interessant wie eine Zaubervorführung. Aber für die Teilnehmer sicher eine große Gaudi. Falls man nicht zu sehr benachteiligt wurde.

Für den 50-jährigen Mika freut mich der Einsatz - aber mich selber kann kein GT3 Rennen hinterm Ofen hervorlocken. Oder aus dem Garten - da ist es spannender den Tomaten beim Wachsen zuzuschauen.


F1 Grand Prix Spanien 2020 - mit Hilfe der Regierung.

In Spanien freut man sich, dass der Formel 1 Vertrag mit Barcelona verlängert werden konnte:

After Catalan government officials confirmed last month that the funding would continue to aid the race, F1 announced on Monday that Spain had kept its place on the calendar for next year.

Ist schon interessant, was alles keine verbotene EU Beihilfe ist - jetzt, nachdem der Nürburgring abgewickelt wurde.


Sonntag, 18. August 2019

Alleinrennen.

Diesen Begriff gibt es wirklich, obwohl man ja normalerweise für ein Rennen Gegner braucht.

Bin ich hierüber gestolpert, wo ein Raser jemanden überfahren hat.

Die Formulierung wurde im Zusammenhang mit dem relativ neuen §315d des StGB als neues Wort geschöpft - das ist der Raserparagraph.

Betonung liegt auf StGB - für Strafgesetzbuch. Denn da droht statt Punkten oder Geldstrafe direkt Gefängnis.

Nicht nur für den der fährt, sondern auch für den der ausrichtet oder durchführt.

Da können wir ja echt froh sein, dass bei den Touristenfahrten keiner dabei ist, der

"(..) sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen."

Denn wer möchte schon gerne ins Gefängnis?

Auch gut, dass BMW keinen 315d im Programm hat, weil da wären die Kalauer vorprogrammiert!

Fehlt jetzt nur noch, dass in der Öffentlichkeit ein allgemeines Tempolimit diskutiert wird, weil das kann die freie Kraftfahrstraße Nordschleife überhaupt nicht gebrauchen.

Oh ... warte ...

StGB | Alleinrennen | 315d | Gefängnis | Touristenfahrten |


Autofahren in Deutschland: Mobilität oder persönliche Freiheit?

Immer häufiger wird im Mainstream - also abseits unserer exklusiven Motorsport-Blase - das Thema Straßenverkehr und dessen zunehmende Aggressivität behandelt.

Zum Beispiel aktuell in dieser Quarks Sendung mit Mai Thi Nguyen-Kim:

Wem gehört die Straße? - Aggressionen im Verkehr

Dort werden dann Zahlen genannt, die ich hier auch gerne bringe. Zum Beispiel, dass Autos generell 23 Stunden pro Tag ungenutzt rumstehen. Beziehungsweise eine Kapazitätsauslastung von 4% haben, für die beispielsweise eine Firma nie eine Investition tätigen würde. Meine Rechnung von vor 2 Jahren ist nach wie vor gültig.

Das bedeutet bei 47 Mio. Autos in Deutschland, dass deren Parkraum aneinandergereiht 7x rund um die Erde reichen würde! 6 Meter x 47 Mio. ≈ 7 x 40.000 km.

Tendenz steigend.

Dazu gesellt sich, dass wir heute alle aggressiver und mehr gegeneinander unterwegs sind. Es ist eine schleichende Entwicklung, aber die Autos wurden viel größer und wuchtiger, stärker und zahlenmäßig mehr. Auch wurden sie viel komfortabler, man merkt heute gar nicht mehr den Unterschied, ob man mit 130 oder mit 200 unterwegs ist. Der öffentliche Raum allerdings wurde nicht größer, sondern eher kleiner - besonders in Städten. Kein Wunder, dass sich heute alle Verkehrsteilnehmer - von Fußgänger bis LKW - um diesen Raum prügeln.

Das war vor gut 30 Jahren, als z.B. ich meinen Führerschein gemacht habe, noch ein komplett anderes Szenario. Hier ist ein herrliches Symbolbild dazu (von @jasoncammisa).

Was mich inzwischen aber noch mehr ärgert ist die Tatsache, dass der Motorsport, der durch die Förderung des Wettbewerbs an dieser gegeneinander Entwicklung nicht ganz unschuldig ist, a) weder Verantwortung übernimmt und b) keinerlei Perspektiven aufzeigt, wie sich das Dilemma in der Zukunft lösen lassen könnte.

Wo wir gerade so schön am Erzählen sind, eine Sache nervt mich inzwischen auch tierisch im Zusammenhang mit Energie und Emissionen: das Bremsen. Gibt es eine größere Energieverschwendung als Bremsen? Mal davon abgesehen, dass viele Fahrten insgesamt völlig unnötig sind, weil man die auch locker zu Fuß oder mit dem Rad absolvieren könnte. Aber lassen wir das mal außen vor.

Beim Bremsen wird die vorher mühevoll aufgebaute Bewegungsenergie völlig sinnlos vernichtet und nicht einmal zurückgeführt, sondern in Verschleiß (Beläge und Scheibe), Wärme und zusätzliche Emissionen (Feinstaub) umgewandelt. Daran muß ich immer häufiger denken, wenn ich aggressive Verhalten beobachte, die das komplette Gegenteil von vorausschauender Fahrweise sind. Der Horizont reicht maximal bis zum nächsten Verkehrsteilnehmer - bzw. Konkurrenten - der noch schnell überholt werden muß, bevor es zackig und ankernd in die Ausfahrt geht. WTF?

Mit etwas erweitertem geistigen Horizont könnte der Motorsport hier eine schöne Vorbildfunktion einnehmen, z.B. durch Verbrauchsformeln, die eine vorausschauende und energiesparende Fahrweise belohnen. Wo es gilt Bremsmanöver zu vermeiden, um genügend Energie für den Wettbewerb aufzusparen. Es muss ja nicht so extrem sein wie bei den Dirt Tracks in Amerika, wo die Motorräder gar keine Bremse mehr verbaut haben. Obwohl ich zugeben muss, dass ich das sehr reizvoll finde!

Mobilität | Aggressionen | Straßenverkehr | Bremsen | gegeneinander |


Die Classic Isle of Man TT musste ihre heute Session absagen, weil nicht genug Marshals gekommen sind.

Das Problem ist durch die Länge 3x größer als an der Nordschleife - ihnen fehlen heute über 80 Marshals! Wieviele brauchen die wohl insgesamt? Und eine Überfahrt ist ja auch ziemlich teuer und die Marshals immer nur von der Insel zu rekrutieren ist nicht so einfach.

Gary Thompson:

What I don’t want to do is close the road, get everyone in place, have everyone waiting and then find we can’t hold the qualifying session, so we have decided to give everyone plenty of notice and cancel today’s session and concentrate on getting Marshal numbers in place for Monday night.

Und natürlich ist es eine - die eine! - öffentliche Straße, die man nicht umsonst sperren möchte.

IOMTT | ClassicTT | Marshals |


Dienstag, 06. August 2019

Seziert und verglichen: Chevy Bolt vs BMW i3 vs Tesla Model 3.

Jalopnik war wieder bei Munro - das ist die Firma, die sich in der Autoindustrie auf Reverse Engineering spezialisiert hat - Stichwort: Benchmarking.

Und haben die 3 EVs mit ihren Unterschieden im Detail vorgestellt:

youtu.be/pgu6mkKZwNg

Spannend zu sehen wie sich die Konzepte massiv unterscheiden - da ist noch ordentlich Spielraum, bis sich die beste Variante durchsetzt. Und sehr beeindruckend, wie es Tesla gelingt die Latte mächtig hochzulegen.

Jalopnik | Munro | Bolt | BMWi3 | Model3 |


VIDEO: Keanu Reeves stellt seine Firma Arch Motorcycles vor.

Und auch seinen motorradlichen Hintergrund:

youtu.be/O4iGNXsqghs

Arch | Reeves |


Sonntag, 04. August 2019

Wie die Katze um den heißen Brei.

Euro 5 Diesel Mercedesse kann man jetzt mit einem AdBlue nachrüsten lassen und bekommt dann von Daimler einen Zuschuss.

Der Grund, warum man das machen sollte, bleibt ein großes Geheimnis. Bei Daimler ist man sich keiner Schuld bewusst - die Worte Abgas, Emissionen, NOx oder NO2 kommen in den Erklärungen nicht vor.

Man windet sich und ringt sich gerade so durch von Fahrverboten zu reden, die man durch den Einbau abwenden kann:

[Die Nachrüstung] muss zudem nachweislich dazu berechtigen, in bestimmten Städten bzw. Straßen mit Fahrverboten einzufahren.

Mercedes | Daimler | Dieselgate | Fahrverbote | Nachrüstung |


Auto selberbauen? Kann man machen!

Lustiges Elektrogefährt.


Montag, 29. Juli 2019

Bitterböses Petrolbashing - in der Zeit.

Als im März die Fridays for Future Bewegung Fahrt aufgenommen hatte, war ja schon zu ahnen, dass für den Rennsport die Einschläge näher kommen.

Bitteschön, auf zeit.de gestern von Jan Freitag - maximal polemisch den Frust von der Seele geschrieben. Man spürt regelrecht, dass sich da was angestaut hat:

Kein Wunder, dass mit RTL damals der dümmste aller Kanäle auf Schumis Schlachtross sprang. Wundersamer ist es hingegen, dass bis heute selbst seriöse Medien von der ARD bis zur Süddeutschen Zeitung mitreiten, anstatt zu fordern, die denkbar größte Sauerei der gesamten Freizeitgeschichte endlich zu verbieten. Und zwar sofort.

Geistig schlichte Mannsbilder wie jene, die geliehene Boliden ungeachtet roter Ampeln und Tempolimits durch belebte Innenstädte jagen, sind ja nichts anderes als Sebastian Vettels in arm, der geliehene Boliden ungeachtet von Erderwärmung und Plastikmeeren über Parcours hetzt – nur, dass der dafür Reichtum, Ruhm, Respekt erntet, statt Schulden, Knast, Verachtung wie seine Karikaturen.

Sind noch ein paar mehr Klopper drin, z.B. die reaktionärste Menschheitsverachtung auf Rädern seit Erfindung des Panzers.

Allerdings weiß ich nicht, wie ein Team pro Rennenveranstaltung auf 1.600 L Spritverbrauch kommen will, die haben doch nur gut 100 L Tankinhalt - naja, Quelle: Focus - vielleicht deswegen.

Natürlich könnte man jetzt argumentativ in die Rolle fallen, dass das doch gar nicht stimmt und überhaupt die Zuschauer bei einem Fußballspiel viel mehr Sprit verbrauchen.

Könnt Ihr vergessen - darum geht es nicht.

Mike Frison / renn.tv

Es geht um den gesellschaftlichen Status des Sports. Die dekadente Zurschaustellung von Vergeudung und Verpestung, die der Sport für Außenstehende (!) darstellt. Egal war Ihr denkt, das ist das Bild, das vermittelt wird. Es geht nicht darum, zu argumentieren - es geht darum, dass die gesellschaftliche Aktzeptanz sowieso nur geliehen war und jetzt bröckelt.

Schumacher hat einen irren Boom ausgelöst, hat auch genau in die Zeit gepasst. Industrielle mussten ihr motorsportliches Hobby nicht mehr verstecken, sondern konnten es mit Sport-Fremden zelebrieren und sich feiern - VIP sei Dank.

Die Zeiten neigen sich dem Ende.

Nicht weil sich irgendetwas am Sport geändert hätte, sondern weil sich die Rahmenbedingungen verschieben. Hat man die Motorsportler früher machen lassen, so werden sie heute aggressiv geächtet - der Zeit Artikel ist bei aller Polemik ein strammer Schuss vor den Bug. Das muss nicht immer so heftig ablaufen, subtil reicht für manche empfindlichen Gemüter schon. Da stellt sich dann die Frage, ob man vielleicht doch nicht lieber auf den Golfplatz zurückgeht, einfach nur um keine unnötige Angriffsfläche zu bieten. Denn die Industrie ist beim Thema Compliance nervös geworden.

Und so wie der Sport aufgesetzt ist - Heldentaten rausposaunen und Marken zelebrieren - kann man sich nichtmal heimlich seinen Kick holen.

Denken wir ein paar Jahre weiter - mehr Hitze, mehr Flut, mehr Katastrophen - der Motorsport ist im gesellschaftlichen Umfeld nicht mehr zu vertreten.

Und selbst wenn es nicht ganz so schlimm kommt, nicht einmal abgeschwächte Szenarien werden von den Machern des Sports adressiert - sie laufen blind in’s offene Messer.

Das ist für den Sport noch viel schlimmer. Denn statt es sanft abzufangen und sich mit weniger zufrieden zu geben, lässt man die Konfrontation geschehen - und kann daraus nur als Verlierer hervorgehen. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit Formel E - die kann ja schlecht den ganzen Sport ersetzen.

Seltsamerweise kann man mit Betroffenen, also Sportlern aus dem Motorsport-Umfeld, kaum sinnvoll über dieses Thema reden. Fühlen sich - von mir! - gleich angegriffen und nehmen die Verteidigungshaltung ein, statt einen Schritt zurückzugehen, um das große Ganze in’s Blickfeld zu rücken. Und damit meine ich den öffentlichen Druck, der nur entstehen kann, wenn man dagegenhält. Und genau das findet zur Zeit statt.

Eine Strategie, die zum Scheitern verurteilt ist.

Und wo wir gerade beim Thema sind - hier ein paar Vokabeln aus einem anderen Artikel:

Rennen … Kräftemessen … gerast … rechts und links überholt … Rennteilnehmer … Teilnehmer des Rennens …

Nein, nicht Formel 1 sondern Unfall auf der A3 mit 4 Verletzten und 20 km Stau.

Hat Jean Todt schon angerufen?

Zukunft | FridaysForFuture | PetrolBashing | DieZeit | Formel1 |


Sonntag, 28. Juli 2019

Der Fall Audi - eine 45 Min. Dieselgate Reportage vom BR.

Steigt tief ein und beleuchtet konkret die Rolle Audi’s beim Abgasskandal.

Denn VW ist immer als Sündenbock hingestellt worden, während Audi die weiße Weste behalten sollte, um die Konzerngewinne nicht zu gefährden. Stellt sich natürlich raus, dass da noch einiges an Aufarbeitung nötig ist.

youtu.be/yagzC4VAFX4

Schön, dass auch die Akustikfunktion wieder einen bedeutungsvollen Auftritt hatte, die ist mir ja seit dem gehackten Steuergerät im Dez. 2015 an’s Herz gewachsen.

Aber es gab auch wieder mal neues Vokabular:

  • DeNOx-Effizienz
  • Umschaltbedatung

Auch hat der Bericht bei Minute 33:52 aufgezeigt, dass die 18-fache Grenzwertüberschreitung beim Audi A8 ermittelt von der DUH Umwelthilfe intern bei Audi verifiziert wurde:

“Interne Analyse und RDE-Messung bestätigen die Ergebnisse der Deutschen Umwelthifle.”

Allerdings fährt der A8 immer noch genauso rum - nichtmal ein Softwareupdate ist bis jetzt auf die Reise geschickt worden.

Dieselgate | Audi | Stadler | Piëch | Winterkorn | Hackenberg |


Samstag, 27. Juli 2019

Eifel-Rallye-Festival in Daun, die große Gruppe B Invasion.

Letztes Wochenende war Eifel-Rallye-Festival angesagt. Das ist immer dann in Daun, wenn sich gefühlt alle übrig gebliebenen Gruppe B Autos in Daun versammeln.

Ich bin auch schon Donnerstags angereist, um möglichst früh und möglichst viel von der Action mitzubekommen.

Der Shakedown sollte an diesem Tag in Darscheid über die Bühne gehen. Ich kam an, konnte meine Unterlagen abholen und bin für einen kurzen Regenschauer noch im Auto geblieben. Der wird man natürlich nervös, wenn gleichzeitig die Fahrzeuge schon im Einsatz zu hören sind. Also los sobald der Regen aufgehört hat - doch dann das: Sirenenalarm, Martinshorn und es ist auch nie gut, wenn Notarzt und Polizei in eine Wertungsprüfung einfahren.

Mike Frison / renn.tv

Dann kamen auch noch Rettungshubschrauber und allen war klar, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Offiziell liest sich das so:

Das ADAC Eifel Rallye Festival (18.–20. Juli 2019) war noch gar nicht so richtig gestartet, da stand allen Beteiligten der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Beim Shakedown kam eines der ersten Fahrzeuge auf einer Gerade nach rechts von der Strecke ab und verletzte dabei sechs Zuschauer, die sich ordnungsgemäß in dem dafür vorgesehenen Bereich befanden. Unter den weiteren Zuschauern befanden sich zwei Ärzte und mehrere Rettungssanitäter, sodass sofort Hilfe geleistet werden konnte. Die Rettungskräfte des Veranstalters und weitere herbeigerufene Kräfte waren in wenigen Minuten an der Unfallstelle. Ein Notfallseelsorger war ebenfalls vor Ort und betreute die anwesenden Fans. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, eine der beiden schwerverletzten Personen mit dem Hubschrauber. Die vier Leichtverletzten konnten das Krankenhaus nach ambulanten Behandlungen sofort wieder verlassen, die beiden Schwerverletzten wurden operiert und sind nach Auskunft der Ärzte stabil. “Das war ein Schock für alle hier beim Festival, für uns als Organisatoren aber auch für alle Fahrer und Fans”, sagt Otmar Anschütz (Daun), Organisationsleiter und Vorsitzender des veranstaltenden MSC Daun. Das Eifel Rallye Festival besteht ausschließlich aus Demonstrationsfahrten historischer Rallyefahrzeuge auf abgesperrten und abgesicherten Strecken. “Obwohl es bei uns keine Zeitwertung gibt, werden die Sicherungen der Strecke und für die Zuschauer nach internationalem Standard so durchgeführt, als würde hier auf Bestzeit gefahren”, erläutert Anschütz. Nach den bisherigen Ermittlungen der Behörden war dies ein tragischer Unglücksfall, der nicht vorhersehbar war. “Nach Abwägung aller Aspekte haben wir uns entschieden, unser Festival weiter durchzuführen, auch die beteiligen Behörden haben sich dafür ausgesprochen. Am wichtigsten aber ist, dass alle Verletzten schnellstmöglich wieder gesund werden. Das ist der Wunsch von uns Organisatoren, wir sprechen da auch im Namen der Teams und der zahlreichen Fans”, so Anschütz.

Das war natürlich ein Schocker für Alle - besonders für die verletzten Zuschauer, eh klar. Aber auch die Aktiven und die Organisatoren waren tief betroffen, denn gerade bei so einer Veranstaltung, die sich komplett dem Genuß verpflichtet fühlt, sind Verletzte das Letzte, was man haben möchte.

Ich hatte auch kurz mit dem Gedanken gespielt wieder Heim zu fahren, bin aber dann doch geblieben. Erstmal das Quartier bezogen und den Bloggertransit geparkt - der war für eine Nacht mal wieder mein Schlafquartier.

Vor war auch Mosh wieder am Start - so wie letztes Jahr und damit Tradition:

Mike Frison / renn.tv

Denn Tradition ist das Stichwort.

Mike Frison / renn.tv

Wir haben uns an allem Möglichen die Nase plattgedrückt - und das ist wirklich kein Problem:

Mike Frison / renn.tv

Mein Favorit war dieser Lancia:

Mike Frison / renn.tv

Das Zelt dran festgebunden und die Scheibe - weil original und mit Patina - “genäht” mit Kabelbindern:

Mike Frison / renn.tv

Musste ich früher® beim Motorrad aus Budgetmangel auch immer so machen.

So sah der innen aus:

Mike Frison / renn.tv

Wie frisch nach der Werks-Rallye-Saison aufgekauft und alles so gelassen. Mega.

Und falls noch irgendwas fehlt für volle Punktzahl, die Goodwood Aufkleber machen den Sack endgültig zu:

Mike Frison / renn.tv

Die waren übrigens auf gefühlt mindestens der Hälfte der Autos - und machen deutlich, was für Material hier versammelt ist. Und noch schöner: die Eifel-Rallye Aufkleber werden nicht weniger stolz gehegt und gepflegt und werten diese Schätzchen nochmal auf. Da platzt Daun doch vor Stolz. Zu Recht!

Mitsubishi Starion sagt Euch wahrscheinlich jetzt nicht so viel, aber ich habe meine Kindheit im elterlichen - Mitsubishi - Autohaus verbracht und daher wurde mir natürlich direkt warm um’s Herz:

Mike Frison / renn.tv

Nach der ausgiebigen Fahrerlagerwanderung und den ebenso ausgiebigen Fahrerlagerbier freute ich mich natürlich schon auf die Nacht im Bus und den Frühstückskaffee:

Mike Frison / renn.tv

Und als wäre das nicht so schon der beste Frühstückstisch der Welt: da steht normalerweise ein Integrale drauf. Meinte ein Campingnachbar, Anschluss findet man hier sofort - Rallye verbindet.

Als WP für den Freitag hatte ich mir No 1 - die Super Stage - ausgesucht. War ich zwar auch letztes Jahr, aber organisatorisch war bei mir nichts anderes drin, als die erste WP zu wählen, um nicht zu spät wieder zu Hause zu sein. War aber top - und man weiß immer, dass man nicht verkehrt liegt, wenn man Vertreter der Pro Kategorie unter den Zuschauern wiederfindet:

Mike Frison / renn.tv

Das kann man leider nicht von allen Beifahrern behaupten, denn so ziemlich das uncoolste, was man in einem Rennwagen machen kann, ist … winken!

Mike Frison / renn.tv

Das sieht schon auf den Fotos furchbar albern aus, aber in echt ist es wirklich noch schlimmer. Das ging vor allem jede Runde so.

Aber wollen wir uns mal nicht beschweren, denn insgesamt war die Show wieder richtig geil!

Mike Frison / renn.tv

Den Starion habe ich auch wieder getroffen:

Mike Frison / renn.tv

Das Schöne an so einer Schauveranstaltung ist ja, dass man aus keiner Wertung fliegen kann, wenn man eine Runde zuviel fährt. Oder zwei. Oder wie im Fall des Starion-Teams: 10 vielleicht? Wurde jedenfalls immer schneller und hat sich am Ende ganz gut eingegroovt.

Hier noch ein paar gesammelte Werke:

Hoffentlich geht es den betroffenen Zuschauern bald wieder richtig gut!

EifelRallye | Daun | GruppeB | Mikebericht | Mikefotos |


Mein alter Crosser hat ein neues Zuhause gefunden.

Bei Herbert Machnitzki:

Mike Frison / renn.tv

Da ist sie in guten Händen - und wird sich wahrscheinlich selber wundern über den Speed, den sie auf ihre alten Tage noch freisetzt! Wobei - ist erst 29 das Maschinchen - also im besten Alter :)

Übrigens - eine Adresse, die Ihr Euch auch ruhig mal merken könnt, wenn Ihr eine gute und ehrliche Motorradwerkstatt im Raum Kerpen sucht:

www.hm-moto.de

Leider bekomme ich jetzt aber dadurch nicht mehr Platz in der Garage, weil die war eh schon ausgelagert.

Fuhrpark | HMMoto | Machnitzki | MotoCross | Yamaha |


Freitag, 26. Juli 2019

Probleme bei der IAA.

Nicht nur, dass der IAA die Aussteller und Besucher weglaufen - jetzt kündigen Aktivisten auch noch eine Blockade an.

In Genf im Frühjahr konnte man sich von vielen Elektro-Premieren beeindrucken lassen. Das kam relativ überraschend und ist normalerweise kein Genf-Kriterium. Aber die Neuigkeiten drängen auf den Markt und wollen in die Schlagzeilen gebracht werden.

Von daher wird es spannend sein zu sehen, ob sich bei der IAA im September in Frankfurt überhaupt jemand mit einem Mainstream-Verbrenner in das Rampenlicht traut.

Dass Aktivisten jetzt die Messe als Ziel ausmachen, dürfte den neuerdings grün-gewaschenen OEMs auch Kopfzerbrechen bereiten. Denn diese Schlagzeilen wollen sie natürlich vermeiden. Und idealerweise auch ihre klobigen Mir-doch-egal-Panzer verkauftsmäßig ankurbeln, weil da die Gewinne am kräftigsten sprudeln.

Messe | Frankfurt | IAAMesse | SandImGetriebe |


Wieso rechnet eigentlich niemand die CO2 Angaben nach?

Aus einem Artikel über SUVs, in dem der Begriff CO2 insgesamt 15x vorkommt:

SUVs nehmen Platz weg, sind gefährlich und als „Klimakiller“ der Inbegriff von Rücksichtslosigkeit und Umweltsauerei.

Im Schnitt stößt ein SUV 134 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Beim Diesel sind es etwa 2,65 kg CO2 pro Liter - d.h. bei 13,4 kg pro 100 km ein Verbrauch von 5 Litern Diesel.

Hallo McFly, jemand zuhause?


Martin EA189 Winterkorn: Grob fahrlässige Unkenntnis.

Neulich bei Dieselgate:

Den VW entstandenen Schaden wegen des Dieselskandals müsse sich das Unternehmen wegen grob fahrlässiger Unkenntnis des seinerzeitigen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn zu 100 Prozent selber zuschreiben, urteilte das Gericht.

Volkswagen | Dieselgate | Winterkorn |



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