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Sonntag, 27. Januar 2019

Lungenärzte fordern höhere Grenzwerte.

Endlich mal vernünftige Leute, Verkehrsminister Scheuer kann sein Glück garnicht in Worte fassen.

Anders als zum Beispiel Prof. Dr. Christian Witt, Hochschullehrer und praktizierender Lungenarzt an der Berliner Charité. Der tickt nämlich fast aus über die Arroganz, mit der die selbsternannten Experten eine pseudowissenschaftliche Diskussion durch die Medien treiben. Das hätte er auf dem Gebiet der Wissenschaft in dieser Form bisher noch nicht erlebt - absolutes Neuland und wird in keiner Weise einem normalerweise gepflegten wissenschaftlichen Anspruch gerecht. Den Podcast vom Donnerstag in Gabor Steingart’s Morningbriefing zu dem Thema kann ich sehr empfehlen.

Weitere Links und Stellungnahmen zu dem Thema hier, hier, hier, hier und besonders hier.

Mike Frison / renn.tv

Überraschend ist das alles meiner Meinung nach nicht - inzwischen wird mit allen Mitteln gekämpft, dazu zählen natürlich auch Bestrebungen die Deutungshoheit zu erlangen.

UPDATE:

Dieser medial wirksam installierte Ärzteaufstand kommt dem Herrn Scheuer wirklich gut gelegen - da muss er gleich mal das Wort erheben. Hätte er sich wirklich nicht besser wünschen können - ein würdiger Vertreter für die Autoindustrie die Dieselfahrer die Mobilität. Man könnte sogar das Gefühl bekommen, das sei geplant gewesen - aber das wären abwegige Verschwörungstheorien - kann eigentlich nicht sein. Oder?

Dieselgate | Lungenärzte | Grenzwerte | Steingart | Podcast |


Samstag, 26. Januar 2019

OLG Köln verurteilt Volkswagen AG: sittenwidrig.

Spannendes Urteil im VW Dieselgate - ich glaube zum ersten Mal ist in Deutschland ein Urteil eines OLG rechtswirksam gegen VW ausgesprochen worden.

Das deckt sich auch mit der Aussage von VW hier (Achtung: Link geht zu focus.de), die von insgesamt 12 OLG Urteilen sprechen, die aus VW Sicht alle positiv entschieden wurden.

Denn bisher konnten alle bedrohlichen Urteile abwendet werden - mutmaßlich durch Großzügigkeit, was einem Rückkauf ähnelt. Aber eben individuell pro Fall und mit Verschwiegenheit - anders als ein Urteil, das öffentlich wäre.

So ein öffentliches Urteil liegt nun gegen VW seit gestern vom OLG Köln vor.

Mike Frison / renn.tv

Die Hervorhebungen sind von mir, um die Lesbarkeit zu vereinfachen.

Bemerkenswert ist, dass der Kläger einen Audi A4 2L TDI (also EA189 Version) gebraucht gekauft hat und den Softwareupdate lange verweigert hat:

“Die angebotene Nachbesserung durch ein Software-Update sei ungeeignet, den Mangel zu beheben; zudem seien schädliche Auswirkungen auf den Motor zu befürchten.”

Dann wurde gegen die Volkswagen AG mit dem Ziel der Rückabwicklung geklagt, die wissentlich diesen Motor über Audi in Umlauf gebracht hat:

“Die Beklagte (also VW) ist Entwicklerin und Herstellerin des in dem Fahrzeug verbauten Dieselmotors EA189 Eu5.”

Schon das Landgericht Köln hat der Klage stattgegeben und VW nach § 826 BGB - also Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung - verurteilt. Auch sei die Verwendung der Software eine illegale Abschalteinrichtung.

VW hat dann im Sommer 2018 Berufung eingelegt:

“Sie stellt die angefochtene Entscheidung insgesamt zu Überprüfung und rügt die Verletzung von Verfahrensrecht. Insofern vertritt sie die Ansicht, dass das Urteil auf einer unrichtigen Tatsachenfeststellung beruhe. Auch die materiell-rechtliche Bewertung des Landgerichts sei fehlerhaft, denn ein Schadenersatzanspruch aus § 826 BGB scheitere am Tatbestandsmerkmal der Sittenwidrigkeit, an einer Schädigungshandlung der Beklagten im Verhältnis zum Kläger, am Vorsatz eines Vorstandsmitglieds oder eines anderen Organs der Beklagten und am fehlenden Schaden.”

Das wurde dann im Dezember kurz vor Weihnachten noch einmal ergänzt mit der Begründung:

“… dass ihre Haftung bei einem Fahrzeug eines anderen Herstellers nicht in Betracht komme, dass sie nach einer anzustellenden Gesamtwürdigung nicht sittenwidrig gehandelt habe, dass eine Zurechnung nach § 31 BGB nicht in Betracht komme, dass der Kläger keinen auf die angeblich sittenwidrige Handlung der Beklagten zurückzuführenden Schaden erlitten habe, dass ein Schaden nach dem Update nicht mehr vorliege, dass kein Vorsatz von Mitarbeitern der Beklagten vorliege und dass die Berufungserwiderung des Klägers verspätet sei.”

Das OLG hat die Berufung als “offensichtlich nicht begründet” vom Tisch gewischt und erklärt noch einmal die Sittenwidrigkeit

“Sittenwidrig handelt, wer eine Sache, von deren Mangelhaftigkeit er weiß, in der Vorstellung in den Verkehr bringt, dass die betreffende Sache von dem Erwerber in unverändert mangelhaftem Zustand an einen ahnungslosen Dritte, die in Kenntnis der Umstände von dem Geschäft Abstand nähmen, veräußert werden wird.”

“(..) Aus der Heimlichkeit des Einsatzes der Software gegenüber dem Kraftfahrtbundesamt, den beteiligten Stellen und den potentiellen Kunden gegenüber ergibt sich schließlich mit hinreichender Sicherheit, dass die beteiligten Mitarbeiter der Beklagten auch in der Vorstellung handelten, dass der Einsatz der Software zu Schwierigkeiten hinsichtlich der Typengenehmigung und der Betriebszulassung der so ausgestatteten Fahrzeuge führen könnte und dass potentielle Kunden Fahrzeuge, die derart mit rechtlichen Unsicherheiten belastet waren, nicht ohne weiteres erwerben würden.”

“Diese Kenntnisse und Vorstellungen sind der Beklagten nach § 31 BGB zuzurechnen, weil aufgrund des hier maßgebenden Sach- und Streitstandes davon auszugehen ist, dass der Vorstand der Beklagten nicht nur über umfassende Kenntnisse von dem Einsatz der oben geschilderten Software verfügte, sondern auch in der Vorstellung die Herstellung und die Inverkehrgabe der mangelbehafteten Motoren veranlasste, dass diese unverändert und ohne entsprechenden Hinweis weiter veräußert werden würden.”

“(..) Zum anderen ergibt sich aus den obigen Ausführungen des Senats, dass die an der Beauftragung, Entwicklung und Verwendung der Manipulations-Software beteiligten Mitarbeiter der Beklagten zur Überzeugung des Senats vorsätzlich gehandelt haben, dass die Beklagte ihrer Darlegungs- und Substantiierungspflicht hinsichtlich der internen Vorgänge im Zusammenhang mit der Manipulations-Software nicht ansatzweise hinreichend nachkommt und dass von einem analog § 31 BGB zuzurechnenden Vorsatz des Vorstands auszugehen ist. Da die Beklagte auch weiterhin keine konkreten Details ihres Geschäftsbetriebs im Zusammenhang mit der Manipulations-Software darlegt, muss es hierbei bleiben.”

“Da der Schadenersatzanspruch des Klägers bereits mit dem Erwerb des Fahrzeugs entstanden ist und auf Restitution durch Rückabwicklung des Kaufs gerichtet ist, kann in der jüngst erfolgten Ausstattung des Fahrzeugs mit dem vom Kraftfahrtbundesamt erzwungenen Software-Update keine Erfüllung des Schadenersatzanspruchs liegen, und auch ein Entfallen des Schadens infolge eines überholenden Kausalverlaufs vermag die Beklagte insofern nicht hinreichend darzulegen, als sie nicht durch Offenlegung des Software-Updates in allen Details dartut, dass das Software-Update keine anderen negativen Auswirkungen haben kann.”

Dafür plädiere ich ja schon lange, dass die Software offengelegt werden sollte. So eine Heimlichtuerei - warum? Zumindest die Behörden sollten den Quellcode auditieren dürfen - und nicht nur den Update.

“Die Berufung hat nach den vorstehenden Erwägungen nicht nur wegen ihrer offensichtlichen Unbegründetheit im Sinne des § 522 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 ZPO keine Aussicht auf Erfolg, sondern der Fall wirft keine ungeklärten Rechtsfragen auf und lässt sich unter Rückgriff auf die höchstrichterliche Rechtsprechung ohne weiteres entscheiden. Weder bedarf es demnach der Klärung von Rechtsfragen, noch divergiert der Senat in einer Rechtsfrage, noch bedarf es einer Rechtsfortbildung, noch erscheint eine mündliche Verhandlung zur weiteren Sachaufklärung oder aus anderen Gründen geboten, § 522 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 bis 4 ZPO. Gelegentlich vorkommende abweichende Rechtsauffassungen von Berufungsgerichten beruhen vielmehr auf Abweichungen der Subsumtion und geben dementsprechend Anlass weder von der Anwendung des § 522 Abs. 2 ZPO abzusehen, noch die Revision zuzulassen.”

Nicht zur Revision zugelassen.

Hier ist das Urteil und hier eine Zusammenfassung als Pressemitteilung.

Mir erscheint das als Wendepunkt in diesem Skandal, denn es ermöglicht Besitzern von EA189 Fahrzeugen - egal ob direkt von VW oder auch Audi, Skoda, oder Seat - gezielt Volkswagen vor Gericht zu zerren und sich auf dieses OLG Urteil zu berufen: sie hätten das Auto nicht gekauft, wäre ihnen vorher die “Umschaltlogik” - VW Speak für die Abschaltung der Abgasreinigung - bekannt gewesen wäre.

Von daher überrascht mich, dass das Urteil so relativ unbeachtet in der Medienlandschaft untergeht - immerhin sind Millionen von EA189 Fahrern alleine in Deutschland betroffen.

Zusammenfassend natürlich trotzdem erschreckend, dass diese selbstverständlich erscheinende Würdigung erst in 2019 erfolgt - wo doch VW’s Verhalten seit 2015 bekannt ist.

Dieselgate | Volkswagen | Rückabwicklung | sittenwidrig | OLGKöln | Prozess | Beschluss |


Daytona 24h Rennen startet heute 20:35 Uhr.

Livestream, Timing, Spotterguide, Wetter.


Freitag, 25. Januar 2019

Charly Lamm verstorben.

Oh wie traurig. Einer der Großartigsten der Motorsportszene, der schon den Tod seines viel zu früh gestorbenen Zwillingsbruders verkraften musste und erst vor Kurzem das Ruder übergeben hat, ist am Donnerstag - mit 63 ebenfalls viel zu jung - von uns gegangen.

Charly mit Worten zu beschreiben fällt schwer: er war zurückhaltend und auf eine ganz eigene Art unaufgeregt - dabei aber gleichzeitig total präsent und immer unter Vollgas. Ihn im Fahrerlager zu treffen hatte etwas ganz Besonderes, weil ihm zwar keiner das Wasser reichen konnte, er aber trotzdem nahbar und zugänglich war. Obwohl er schon zu Lebzeiten eine Legende war, war seine Herzlichkeit noch größer als seine Erfolge.

Und würde er das jetzt hier lesen, würde er verlegen abwinken und das Thema wechseln.

Ich glaube ich hab da gerade was im Auge.

Servus Charly.

Diese Bilder sind aus der 2004/2005 Epoche, als ich die Ehre hatte in seinem Umfeld arbeiten zu dürfen:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

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Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

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Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Charly | Lamm |


Donnerstag, 24. Januar 2019

sport auto hat zum ersten Mal die 40.000er Marke unterschritten.

Tendenz: fallend.

sport auto hat zum ersten Mal die 40.000er Marke unterschritten.

Quelle sind die offiziellen IVW Quartalszahlen. Warum wird das nicht einfach monatlich gelistet? Statt die Quartale zu addieren und dann wieder zu mitteln?

Dabei haben sie sogar "ePaper" - was für ein Unwort - mit eingerechnet. Und die massive Verbreitung über den DSK (9.349 in Q4/18, also fast ein Viertel) ist auch mit drin.

Erschreckend finde ich das Verhältnis von gedruckter und verkaufter Auflage - z.B. 68.433 zu 39.803 im letzten Quartal. Da werden 28.630 Hefte gedruckt nur um weggeschmissen zu werden. In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?

(Siehe auch hier von 2013.)

sportauto | Auflage | Quartalszahlen |


Heute feiert die renn.tv URL ihren 18. Geburtstag.

Da guckt man mal kurz weg und schon ist die kleine Webadresse volljährig.

Mike Frison / renn.tv


Dienstag, 22. Januar 2019

Neues von der Rennleitung: Zeitnahme auf Landstraßen.

Der Alptraum jedes Sportfahrers wird langsam auch in Deutschland Realität: Zeitnahme. Auch bekannt als Streckenradar:

Nach vierwöchiger Testphase wird das bundesweit erste Streckenradar bei Hannover scharf geschaltet. Von diesem Montag an drohen Autofahrern auf der Bundesstraße 6 in Laatzen Strafzettel, wenn sie auf dem über zwei Kilometer langen überwachten Straßenabschnitt das Tempolimit missachten.

Ich finde solche technischen Fortschritte könnte man viel sinnvoller einsetzen: wenn jemand das Mindesttempo unterschreitet zum Beispiel oder an der Ampel nicht innerhalb von 0,2 Sekunden losfährt.


Was könnte man Marcus Grönholm zum 50. Geburtstag schenken?

Einen Start bei der Rallye Schweden im Werks-Toyota vielleicht?


Sonntag, 20. Januar 2019

Da hatten wir wohl mehr Glück als Verstand, dass letztes Wochenende nicht das Stromnetz in Europa zusammengebrochen ist.


Don Dahlmann ist den Audi e-tron probegefahren.

Das sind die Fakten: 2,5 Tonnen, 95 kWh Batterie, Max. 150 kW Ladestrom, 79.000 € Einstandspreis. Puuh.

Ansonsten ein eher konventionell anmutender Audi, offensichtlich zieht man bei der Konkurrenz die Lehren aus BMW's Designeskapaden. Immerhin der Antrieb ist eine Audi Eigenentwicklung.

Audi | etron | Dahlmann |


Radical-Mag Fahrbericht: Lamborghini Urus.

Und das geht auch gleich richtig los:

Es ist dies ein Phänomen der Jetzt-Zeit, all diese Kinderchen, die in angesagten SUV zu ihren Privatschulen gebracht werden müssen.

Dann ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis das Ding hier in Köln aufkreuzt.

2,2 Tonnen Leergewicht, 2,02 Meter Breite ohne Spiegel - da räumt man den Radweg freiwillig frei.

Sein aufgeblasener 4-Liter-Turbo aus dem tiefen Regalen des Volkswagen-Konzern wird erstmals über eine 8-Gang-Wandler-Automatik geschaltet und kommt auf feiste 650 PS sowie 850 Nm maximales Drehmoment, beschleunigt den Wagen in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird erst bei 305 km/h von der Aerodynamik eingebremst.

Das muss dieser Zeitgeist sein.

Lamborghini | Urus | RadicalMag |


Freitag, 18. Januar 2019

Nach dem Vorbild von Greta Thunberg streiken auch in Deutschland die Schüler: warum für die Zukunft lernen, wenn die Erwachsenen diese gerade verzocken?


In China wurden 2018 mehr Elektroautos verkauft als im Rest der Welt zusammen.

Schaut Euch mal die Kurve an.

Die Zahlen sind insgesamt noch klein - 2% vom Gesamtvolumen. Aber der Anstieg liegt bei 65%.


Die neuen MotoGP Ducati sind jetzt knallrot und es steht auch groß Audi drauf. Ich meine das wäre neu.

Mike Frison / renn.tv


Tempolimit auf Autobahnen? Würde auch die Nordschleife Touristenfahrten betreffen.

Geistert gerade durch die Nachrichten:

Eine hochrangige Regierungskommission hat einen Katalog mit spürbaren Eingriffen für Autofahrer erstellt. Die Experten der "Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität" sehen unter anderem ein generelles Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen vor.

Hier mal ein historisches Bild von der Einfahrt Nordschleife (2001):

Mike Frison / renn.tv

Seht Ihr das Kraftfahrtstrassen-Schild? Zwei baulich voneinander getrennte Fahrbahnen, mehrspurig - das ist zwar keine Autobahn, aber auch vom Tempolimit befreit. Und der einzige Grund auch heute noch, warum auf der Nordschleife bei den Touristenfahrten freies Fahren gilt und trotzdem die Polizei bei Unfällen anrückt.

Ich brauche ja wohl nicht weiter ausführen was das bedeutet, wenn eine generelles Tempolimit in Deutschland eingeführt wird.

Nordschleife | Tempolimit | Kraftfahrstrasse |


VIDEO: Kommentar zu den Röhrl / Taycan Reaktionen.

Die Sache - also Röhrl’s Probefahrt und sein Kommentar danach - hat ordentlich Wellen geschlagen.

Ich wundere mich über die Anfeindungen der zwei Lager - Elektro versus Verbrenner - die überraschend emotional aufeinander losgehen.

Mein Standpunkt ist, dass jeder sich doch das Beste aus den zwei Welten aussuchen kann - und das habe ich mal in einem Video thematisiert:

youtu.be/gUt1hNDqzN0

Soll jetzt nicht als Drohung daherkommen, aber wenn die Zeit es zuläßt würde ich gerne öfter solche kleinen Videobeiträge als Ergänzung hier erstellen. Durch die intesive Fotografiererei bediene ich Photoshop und Lightroom inzwischen im Schlaf und ähnliche Skills möchte ich mir auch für Final Cut Pro erarbeiten. Und wie bei allem gilt: Übung macht den Meister. Durch meinen neuen Computer - mac mini (i7, 16GB RAM, 2 TB SSD) - habe ich auch endlich ein Werkzeug an der Hand, wo ICH wieder das Bottleneck bin und nicht die Technik.

Röhrl | Porsche | Taycan | vlog |


Dienstag, 15. Januar 2019

Walter Röhrl im Elektro-Taycan.

Da wird Porsche wohl nochmal die Produktionszahlen anheben müssen, denn der Meister ist voll des Lobes.

Mike Frison / renn.tv

Hier der Link zum Video und ich habe mir mal die Mühe gemacht Walter's Aussagen abzuschreiben - das wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen:

Walter vor dem Einsteigen:

"Die Erwartungen sind ziemlich groß - ich glaub' es ist hinreichend bekannt, wie ich ein E-Auto nicht gern mag. Das soll mich aber nicht hindern, das einfach ganz fair zu testen und zu sagen, ob das Auto gut fährt."

Walter im Auto

"Sehr beeindruckend - das Auto fährt natürlich so, wie ein Porsche fahren muss - das merkste bei jedem Meter - dass das einfach ein Auto ist, das von Porsche-Ingenieuren entwickelt wurde. Eine Präzision - mit dem Lenken, Bremsen, Gasannahme - der Schub ist natürlich etwas, sowas das hat ein normaler Mensch überhaupt noch NIE erlebt - Leistung von Null bis zum Anschlag - ohne Unterbrechung, ohne Zugkraftunterbrechung - ein Fahrwerk, das genau dort hinfahrt wo ich hinlenke - also mehr kann man sich im Prinzip nicht wünschen."

"Soviel von dem ganzen Know-How, was ich seit 50 Jahren an Porsche schätze, hat auch dieses Auto."

"Also bei DEM Auto, da trifft es wirklich zu, dass die Tränen der Ergriffenheit waagerecht abfließen - unglaublich!"

Und wir wissen ja alle, wie kritisch der Herr Röhrl sein kann.

Den Fake-Auspuff haben sie übrigens immer noch dran!

Mike Frison / renn.tv

Röhrl | Porsche | Taycan |


Wie hoch steigt eigentlich der Meeresspiegel, wenn das gesamte Eis in der Ost-Antarktis schmelzen würde?

52 Meter.


Sonntag, 13. Januar 2019

VW hat sich Alexander Hitzinger von Apple geangelt.

Soll die Entwicklung der Nutzfahrzeuge leiten, aber auch beim Autonomen Fahren mitreden.

Bei Toyota Motorsport hat er seine Karriere 1997 begonnen - war später auch technischer Leiter bei Porsche's LMP1.

Hat er es aber nicht lange bei Apple ausgehalten, würde trotzdem gerne mal hören, was er zu berichten hat. Johann Jungwirth ist sicher auch schon ganz heiß auf die Stories - der kam auch von Apple und ist jetzt schon ein paar Jahre in Wolfsburg.


Kommt der Pikes Peak Volkswagen auf die Nordschleife?

Im Juni hatte ich Hoffnung, dass VW mit dem Pikes Peak Renner auf der Nordschleife antritt.

Scheint schon im Mai der Fall zu sein.

5:30 Min?! Herrschaftszeiten!


Die Gelbwestenprotestler in Frankreich haben schon über die Hälfte der Radarfallen unbrauchbar gemacht.


Wie verhalten sich die offiziellen Verbrauchsangaben in Bezug zur Realität?

Im Großen und Ganzen kann man auf die Werksverbrauchsangaben inzwischen 40% draufrechnen:

The update shows that in 2017, for the first time in years, the average gap between official fuel consumption figures and actual fuel use for new cars in the EU did not increase, but rather stabilized at 39 percent. Despite the recent slowdown, the discrepancy between official measurements of vehicle efficiency and actual performance of new cars in everyday driving has more than quadrupled since 2001.

Between 2001 and 2017, average official CO2 emission values of new European cars decreased from 170 g/km to 119 g/km over the New European Driving Cycle (NEDC), a 30 per cent decline. But the official CO2 emission values are determined in a controlled laboratory environment. The gap between real-world and official CO2 emission values grew steadily between the early 2000s and 2016, effectively cancelling out two-thirds of the on-paper efficiency improvements since 2001.

Tja, Papier ist geduldig.


Audi Ingenieure sind eine anstrengende Kundschaft.

Meint dieser Fliesenleger aus Ingolstadt:

Sie sind realitätsfremd. Sie fordern Dinge, die technisch nicht zugelassen sind und daher nicht umgesetzt werden können. Es ist beispielsweise vorgekommen, dass Bäder ohne Fugen gefliest werden sollen. Oder jemand sucht sich ein Fliesenmodell mit den Maßen 30 mal 60 Zentimeter aus, misst dann nach und akzeptiert nicht, wenn das fünf Millimeter abweicht. Das ist aber immer so, weil die Fuge bei der Maßangabe mitgerechnet wird. Der Mann hat dann ein Normengutachten in Auftrag geben. Gezahlt wurde auch meist entweder zu spät oder mit Abzügen.

Daher hat die Altmühltaler Fliesenverlegung auch einen Kundenausschluß auf ihrer Webseite veröffentlicht.


Carlos Ghosn nach wie vor inhaftiert.

Kein Ende in Sicht - und die Gesundheit nimmt so langsam Schaden:

The 64-years old Ghosn, who is, by the way, a U.S. citizen, has been in detention since November 19, and is rejecting all allegations (basically every day). He is not even allowed to contact family and every day is interrogated. The situation already caused him to lose 10 kg of weight and according to the to latest reports – he is tired and “suffering from a high fever at the detention center in Tokyo”. Ghosn’s Lawyer said that he expects that the first trial (out of three) will start maybe in six months.

Ghosn | Gefängnis | Renault | Nissan | Japan |



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