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Montag, 29. Februar 2016

Meine eigene NDurance Wertung: Eigenbau schlägt Kaufauto.

Das hatte ich sowieso vor und der 997K3 ist der richtige Anlass mal darüber zu reden: wenn die Langstrecken-Saison wieder losgeht schaue ich mir die Rennen nach meiner eigenen Wertung an.

Fangen wir unten an: die Kaufautos. Das ist die unterste Klasse, quasi die Lückenfüller, ohne die es nicht geht. Dazu zählen alle GT3 und Cup - also alles, was man so im Laden kaufen kann und nicht verändern darf.

Diese Autos können nicht gewinnen, denn über ihnen ist die zweite Klasse: die Umbauten. Basis ist ein Kaufauto, das modifiziert an den Start geht.

Und die höchste Klasse - also die, für die ich die Rennen besuchen fahre - sind die Eigenbauten. Hier wird der Gesamtsieg ausgefahren. Auch wenn es eine sehr seltene Spezies ist, so gibt es doch noch hochkarätige Starter - von Manta bis Glickenhaus. Und der 997K3 gehört für mich auch dazu.

Also zusammengefasst in der Wertungsreihenfolge:

  • Eigenbau
  • Umbau
  • Kaufauto

Das heißt der Letztplazierte der Eigenbauklasse liegt immer noch vor dem Erstplazierten der Umbauklasse. Und der Letzte der Umbauten liegt vor dem Ersten der Kaufautos - ganz einfach ;) Oder mal an einem Beispiel ausgedrückt: der Manta liegt per Definition immer vor allen GT3s.

Und der Gewinner des Rennens - also der Erste der Eigenbauten - darf sich dann NDurance Sieger nennen ;)

Vielleicht kommen durch diesen Gedankenansatz die Eigenbauten wieder etwas mehr zur Geltung. Auch wenn es natürlich schwer werden wird die Grenze zu ziehen zwischen Umbau und Eigenbau - dafür ist es aber umso leichter die Kaufautos rauszufiltern.

NDurance | Eigenbau | Kaufauto | Umbau | Wertung |


Ein McLaren F1 Treffen zu organisieren ist nicht so einfach.

Aber die London Classic Car Show hat es hinbekommen - toller Bericht mit Hintergrundinfos und schönen Bildern.

Murray | McLarenF1 |


K3 statt GT3 - KREMER und ZIMSPEED waren fleißig über den Winter.

Das ist ja eine Überraschung - genau zum richtigen Zeitpunkt, wenn die Kauf-GT3s die Rennstrecken dieser Welt überschwemmen, haut das Kremerteam eine Eigenkonstruktion raus, die genau das ist, was man sich unter einem 997 K3 vorstellt.

Eberhard Baunach und Holger Zimmermann darf man anscheinend auch nicht zu lange beim Bier zusammensitzen lassen - anders kann ich mir diese geile Aktion nicht erklären!

Kremer | Zimmermann | Eigenbau | NDurance | FIAGT3 |


Sonntag, 28. Februar 2016

Die Politik täuscht - tarnt - trickst weiter mit allen Mitteln.

Die SPD macht ein Riesenfass auf, dass sie so transparent seien und die Bürger einbinden. Das unwürdige Schauspiel geht sogar so weit, dass einen #FragMalu Hashtag verwenden und die ZEIT das sogar noch unterstützt.

Dabei liegen die Fragen auf der Hand und werden von den Verantwortlichen wegignoriert. Was denen nicht einfach fällt, die müssen sich mächtig anstrengen.

Wie zum Beispiel hier - auch wieder Wilhelm Hahne - der die kürzlich vorgestellte 2014er Bilanz des Lindner Hotels zum Anlass nimmt noch einmal gezielt nachzufragen.

Fast 30 Mio. nicht gedeckter Fehlbetrag - wie erklärt sich das? Warum gab es nie einen Sanierungsplan für die Nürburgring GmbH Insolvenz? Wieso tut die Regierung immer so, als hätte sie keinen Einfluss auf die Abläufe, dabei handelt es sich doch um eine Insolvenz in Eigenverwaltung?

Und ganz generell könnte man auch einfach die Frage stellen, wieso Politiker einfach nie Verantwortung übernehmen, wenn sie den Karren übelst in den Dreck gesetzt haben. Also außer zu sagen: tut mir leid?

Dreyer | Beck | Ringverkauf | Insolvenz | Erlebnisgrab |


Wilhelm Hahne hat das Urteil im Ringprozess freigekämpft.

Stolze Leistung, denn der Prozess, der vom Oktober 2012 bis zum April 2014 dauerte, war zwar öffentlich ebenso wie die Urteilsverkündung, doch das Urteil im Namen des Volkes (!) sollte geheim bleiben.

Dank Wilhelm Hahne ist das Urteil jetzt öffentlich - fast zwei Jahre später. Keine leichte Kost mit 223 Seiten und natürlich nicht zu vergessen: noch nicht rechtskräftig.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass zum ersten Mal in Deutschland ein Politiker zu Gefängnis verurteilt wurde (3,5 Jahre für Ingolf Deubel).

Prozess | Ringprozess | Deubel | Kafitz | Urteil |


280 SLC aus Familienbesitz zu verkaufen.

Mal was in eigener Sache. Mein Vater hatte letztes Jahr ein paar gesundheitliche Rückschläge zu verkraften, was auch dazu geführt hat, dass er sein geliebtes Eifelhäuschen in eine seniorengerechte Wohnung umtauschen musste.

Auch den Luxus, sich einen Youngtimer um ab-und-zu-zu-fahren in die Scheunenhalle zu stellen, kann er sich jetzt leider nicht mehr erlauben. Selber fahren kommt für ihn auch nicht mehr in Frage und da er das Geld aber gut gebrauchen kann, haben wir uns entschlossen den Wagen zu verkaufen.

(Klick! für gross.)

Vielleicht gibt es ja hier jemand, der so etwas sucht - ist Bj.77, zweiter Hand und tiptop gepflegt. 1991 hat mein Vater ihn gekauft und ihm einen Austauschmotor spendiert ebenso wie eine frische Lackierung in Originalfarbe. In letzter Zeit Stand stand der Wagen allerdings viel, d.h. bei Batterie, Bremse, usw. müsste man jetzt mal bei.

(Klick! für gross.)

Der Wagen stand immer trocken und ist, als wir ihn abgeholt haben, auch gleich angesprungen. Er steht jetzt in Barweiler bei Ralf Zensen und kann bei Interesse auch dort angeschaut werden. Wenn weitere Fragen sind, findet Ihr meine Email ja oben und ich würde dann versuchen, die Antworten zu besorgen.

(Klick! für gross.)

Würde mich freuen, wenn das gute Stück ein angemessenes neues Zuhause bekommt. Wie heißt es so schön: nur in liebevolle Hände abzugeben ;)

UPDATE:

Laufleistung Auto 120k, Motor 30k - muss ich aber noch verifizieren. Alles original, Schiebedach und Automatik. Wurde seit 2003 nur noch gelegentlich mit roter Nummer bewegt.

UPDATE 2:

Danke Euch - es gibt ein paar Interessenten - natürlich lautet die Frage, was der Wagen kosten soll. Ich tu mich da etwas schwer, weil a) ist es ja nicht meiner, also ich kenne mich nicht aus und b) soll es einfach ein fairer Preis sein, das Geld landet gleich auf dem Konto meines Vaters.

Werde aber versuchen mir einen Kopf zu machen und trage es nach - wenn mir jemand bei der Preisfindung helfen möchte - nehme ich dankend an :)

280SLC | Familienbesitz |


Dienstag, 23. Februar 2016

Da geht´s rund Froilein!

So ein Spruch reicht aktuell im hochhysterischen Rheinland-Pfalz, damit die Polizei einen auf der Arbeit besucht und mit den Handschellen winkt.

Kein Witz, ist heute einem der Wippermänner - Alex Lemmer - passiert.

Das ist der Post:

Und das ist dann passiert:

Die Cyberanalysten des Staatschutzes beim Polizeipräsidium Koblenz halten Lemmers Beitrag für verdächtig, sie stufen ihn als Bedrohung ein. (..) So wurde die besagte Person von Beamten der Polizeiinspektion Hachenburg aufgesucht. Laut Lemmler war es gegen 15 Uhr, als er an seiner Arbeitsstelle – Lemmer ist Fertigungsleiter in einer Schilderfabrik in Nistertal im Westerwald – Besuch von den Beamten bekam.

Normalerweise würde man sagen, dass die Nerven bei der rheinland-pfälzischen Regierung blank liegen - aber ich bin mir gar nicht sicher, ob man da noch von Nerven reden kann. Kopflos und hysterisch um sich schlagend nach allem, was irgendwie bedrohlich sein könnte.

Ich hoffe die Wähler in diesem Bundesland wissen, wen sie am 13.März aus der Staatskanzlei jagen werden. Ich sag nur:

Malu Dreyer Abschiedsfeier.

Lemmer | DGRF | Froilein | Dreyer | Landtagswahl | Polizei |


Sonntag, 21. Februar 2016

Wie hat der Mike vor 15 Jahren gebloggt?

Das Internet vergisst nichts und die Motopartner Rennteam Seite hat noch ein paar Altertümchen auf Lager:

Im Juli 2001 ging es mit dem beigen Bomber nach Magny Cours - damals gab es eine Deutsche Langstreckenmeisterschaft und der Lauf in Frankreich war ein 8 Stunden Rennen. Genau die richtige Distanz, um zu Zweit anzutreten und Christian Kohlhaas ließ sich nicht lange bitten.

Ebensowenig wie sein Cousin Martin - beide heute wieder vereint in Martin’s Racing One Ferrari Aktivitäten.

Und weil die Berichte noch im Netz stehen, kann man gut nachlesen, wie der Mike sich schon damals das Erlebte von der Seele geschrieben hat: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Habe es als schöne und entspannte Veranstaltung in Erinnerung und sie wäre auch als 1000km-Rennen durchgegangen, denn das war genau die Distanz, die wir nach 8h hinter uns gebracht haben.

Obwohl wir ziemlich naiv die Sache angegangen sind, denn wir wussten z.B. nicht, dass man in dieser Serie auch Regenreifen aufziehen darf. Ich werd nie vergessen, wie Martin nach dem Training mit den Ergebnislisten in der Hand mit den Worten zurückkam: Ich fahr sofort nach Hause! Ihr seid Letzter! Stellte sich nämlich raus, dass wir wohl doch die einzigen waren, die keine Regenreifen hatten. Und unser Joker bei abtrocknender Strecke am Schluß nochmal rauszugehen wurde auch vereitelt, weil wir natürlich auch nicht wussten, dass die Boxengasse 15 Min. vor Schluß zumacht. Grmmpf.

Egal, am Renntag war es trocken und aus dem 44.Startplatz wurde dann doch noch ein versöhnlicher 11.Gesamtrang. Sonst hätte uns der Martin auf der Heimfahrt wohl auch im französischen Niemandsland an der Autobahn ausgesetzt ;)

Es ist viel passiert in den vergangenen 15 Jahren und um das mal in Perspektive zu setzen: 2001 gab es weder Facebook (2004), GoPro (2004), Youtube (2005) oder iPhone (2007).

Kohlhaas | RacingOne | Ferrari | BeigerBomber | MagnyCours | 8hRennen |


Samstag, 20. Februar 2016

Die Sache mit dem Nachwuchs.

Smartwatches kann man ja nur wegschmeißen, wenn sie mal kaputt sind. Aber eine mechanische Uhr aus einer Epoche, an die ich mich selber kaum noch zurückerinnern kann, lässt sich immer wieder reparieren. Und nicht nur funktioniert sie danach besser als vorher, sie gewinnt auch an Charakter.

Und in meinem speziellen Fall gewinnt sie auch ein neues Armband dazu - sieht aus wie ein Momo Lenkrad und heißt auch bezeichnenderweise Rallye.

Und wie das so ist - man kommt in’s Gespräch und stellt fest, dass der Niedergang unaufhaltsam scheint. Die Uhrenindustrie durchläuft eine ähnliche Entwicklung wie wir sie von den Autos her kennen: alles elektronisch, modisch, kurzlebig.

Das Gegenteil wäre mechanisch, altmodisch und langlebig. Und so gerne ich die Gadgets unserer Zeit liebe, so sehr vermisse ich die Handwerkskunst vergangener Jahrzehnte.

Wir haben uns weiterentwickelt, wir haben dazugelernt, die Forschung hat eine rasante Lernkurve hinter sich - und doch habe ich den Eindruck wir hätten den Zenit überschritten.

Und so kam das Gespräch in dem Uhrmeisterfachgeschäft auf den Nachwuchs. Beziehungsweise auf das Fehlen dessen. Denn es gibt sie die jungen Leute, doch für die Oldtimerwerkstatt findet sich niemand, der mithelfen möchte. Wir hätten uns früher die Finger danach geleckt und heute - obwohl sogar eine Bezahlung lockt - nur müdes Abwinken: kein Interesse.

Eine Entwicklung, die wir in immer mehr Bereichen feststellen - besonders im Motorsport. Autos - laut, bunt und schnell ziehen zwar immer noch. Aber ihre Entstehungsgeschichte interessiert nur am Rand. Dass die GT3 inzwischen vom Fließband der Hersteller fallen? Egal. Dass die Kunst, einen Rennwagen zu bauen und mit Einfallsreichtum zu optimieren, eine aussterbende Spezies ist? So what, die Ewiggestrigen sollen gefälligst anfangen modern zu werden und mit der Zeit zu gehen.

Womit wir wieder am Anfang wären: elektronisch, modisch, kurzlebig. Mir kommt es vor als gäbe es nichts älteres als einen GT3 vom Vorjahr. Aufgebraucht, ausgemustert, und ersetzt durch den neuesten geilen Scheiß. Haltbar bis mindestens höchstens 31.12.2016.

Mein Respekt hat jeder, der sich dagegen stemmt. Sich nicht blenden lässt vom folierten Herstellereinheitsbrei und die Herausforderung jenseits der ausgetrampelten Pfade sucht.

So wie der Herr Belz in Brühl, der Amazon die Stirn bietet und vielleicht auf diesem Wege Verstärkung für die Wartung seiner automobilen Mechanik findet.

Wenig bis null Verständnis habe ich für den DMSB, der es fertig bringt nicht nur dem etablierten Sport den Boden unter den Füßen wegzuziehen - sogar der Nachwuchs hat keine Chance dem Geschäftsmodell der Frankfurter Funktionäre zu entkommen: Plastikkärtchen zu Wucherpreisen.

Belz | Brühl | DMSB | Nachwuchs |


Freitag, 19. Februar 2016

Wie schlägt sich ein E-Bike bei einem Hard Enduro Wettbewerb?

Ihr müsst jetzt ganz stark sein, denn das funktioniert richtig gut. Neil Crayston - seines Zeichens KTM Händler und mit 50 Jahren gerade mal so alt wie der ein oder andere von uns ;) wollte das unbedingt mal ausprobieren und - obwohl die KTM Freeride E nicht wirklich für den Wettbewerb gebaut wurde - ist er ziemlich begeistert, wie sie sich geschlagen hat:

_ “The great thing about the FREERIDE E is that it’s so slim,” says Neil. “So nasty, deep, long ruts are less of a problem. The ground clearance is also good and there are no foot controls to worry about hitting. And you can’t stall it!”_

​Schmal, leicht, wenig - und man kann sie nicht abmurksen!

Und wie ist das mit der Batterie?

Neil and his team had discovered that a 2.6kVA portable motorhome generator could take a completely flat battery to full charge in just an hour. However, this wasn’t needed as they were able to bring together five batteries in total.

Um auf der sicheren Seite zu sein haben sie bei jedem der 5 Boxenstopps die Batterie gewechselt. Die Zweitakter brauchten nur 1x nachtanken und bei den Viertaktern waren einige dabei, die komplett ohne Stopp durchgefahren sind.

Wie hat er sich denn am Ende unter den 119 Teilnehmern nach 2 Stunden geschlagen?

… an incredible finish of 27th from 119 riders.

Nicht schlecht für einen Halbjahrhunderten!

Fazit:

“In terms of riding the bike, the best thing is that it’s like being back on your pushbike as a kid with all the controls on the bars, making maneuverability – and skids – really easy!” I never thought I’d be saying that I prefer the electric bike.

Hört sich echt vielversprechend an, besonders wenn man bedenkt, dass wir uns erst ganz am Anfang dieser Entwicklung befinden. Die Vorteile liegen auf der Hand: immer im richtigen Gang, keine Kupplung, kein Abmurksen, schmal und wendig, Drehmoment - und um dem Sport eine bessere Abzeptanz in der Öffentlichkeit zu geben: leise.

Da juckt es mir mächtig in den Fingern es auch mal auszuprobieren. Aber mich von meiner 300er EXC zu trennen kommt auch nicht in Frage. So sehr mich die neue Technologie anmacht, so sehr liebe ich den frechen, stinkenden und brutalen Zweitakter - da behält der Nostalgiker in mir die Oberhand.

Elektro | Freeride | KTMEXC | KTMBlog |


Montag, 15. Februar 2016

NSU und Motorsport.

Bei NSU und Motorsport denkt man automatisch an sowas hier.

Zumindest wenn man einen brauchbaren Anteil Benzin im Blut hat.

Leider wird der Begriff NSU aber nicht nur durch die Automarke besetzt - deren Name sich von der Stadt Neckarsulm ableitet - sondern auch vom Nationalsozialisten Untergrund - einer rechtsextremen Terrorgruppe. (Die Rolle des Verfassungsschutzes wird nach wie vor aufgearbeitet - einige Rücktritte gab es schon.)

Eigentlich gibt es keine Überschneidung dieser beiden NSUs - doch dann heute das hier:

Nächster Todesfall im NSU-Komplex - Der Verlobte der toten Zeugin Melisa M. soll Suizid begangen haben. (..)

Sascha W.s Partnerin Melisa M. war am 28. März 2015 gestorben. Er hatte sie abends zuhause mit krampfartigen Anfällen vorgefunden. Ihr Tod ist bis heute nicht restlos geklärt. M. starb an einer Lungenembolie, so die Rechtsmedizin. Die Lungenembolie soll durch “mehrere Blutgerinnsel” verursacht worden sein, wie die zuständige Staatsanwaltschaft auf Nachfrage erklärte.

Wie diese Gerinnsel zustande kamen oder wo sie herkamen, ist allerdings nicht gesichert. Vermutlich von einem Sturz aufs Knie, so der Sprecher der Behörde. Die Sportlerin war eine Woche zuvor beim Motorradsport leicht gestürzt und hatte eine kleine Verletzung über dem Knie. Melisa und Sascha waren beide im selben Motorsportclub aktiv.

Bizarr. Nicht nur wegen dem klaren Fall von Selbstmord, sondern auf einmal gibt es über Bande (Zeugen - nicht Täter) einen Zusammenhang zwischen NSU und Motorsport. Also nicht dem NSU. Das andere.


Sonntag, 14. Februar 2016

Darf man für einen Rennsieg seine Gesundheit opfern? Oder für einen zweiten Platz?

Wer bestimmt den Preis, den ein Rennfahrer gesundheitlich zu bezahlen hat?

Das Rolex24 Rennen in Daytona war sensationell - wer dabei war, wird es bestätigen und ich hatte auch die gelungene internationale Übertragung gelobt.

Dass Rennfahrer hohe Risiken eingehen und auch ihr Leben auf’s Spiel setzen - das bringt der Rennsport unvermeidlich mit sich. Da nützen auch alle Sicherheitsverbesserungen der letzten Jahrzehnte nichts: wer das Limit auslotet bei hohen Geschwindigkeiten, der weiss gewöhnlich worauf er/sie sich einlässt.

Max Angelelli - 3.Mann im Team der beiden Taylor-Brüder - hat in Daytona die Diskussion um eine neue Dimension erweitert: Während seines Schluss-Stints hatte er so stark mit Abgasen im Auto zu kämpfen, dass er am Rande der Bewusslosigkeit das Rennen zuende gefahren ist - so wie er selber angegeben hat, konnte er Kontrahenden und selbst die Zielflagge nicht mehr wahrnehmen.

Das Team von Wayne Taylor hat den Zeitablauf veröffentlicht, um den Eindruck zu entkräftigen, dass man den Fahrer absichtlich auf der Strecke halten wollte. Graham Goodwin hat es in seinem Bericht ergänzt.

Auf der Homepage des Teams allerdings wird nüchtern und verharmlosend mit dem Ablauf umgegangen:

Angelelli did his best to try and close the gap when he took the wheel for the final 42 minutes of the race, but the No. 2 Patron car was not to be caught. Angelelli did cross the finish line 61 seconds ahead of the third-place-finishing No. 90 Spirit of Daytona Corvette DP of Ryan Dalziel, Marc Goosens and Ryan Hunter-Reay, the only other team to complete all 736 race laps.

During Angelelli’s final stint, the engine sustained a broken header which directed fumes into the cockpit. Angelelli soldiered on, nonetheless, all the way to the checkered flag. But, dehydrated and thoroughly exhausted, he was taken to a local hospital overnight for observation. Doctors released him early Monday feeling 100 percent and he has since returned home to Italy.

Wir wissen alle genau, wie Rennfahrer zu Kampfmaschinen mutieren, wenn sie den Helm anziehen. Und wenn Gase im Cockpit die Sinne vernebeln, dann liegt es am Teamchef besonnen und weitblickend Entscheidungen zu treffen.

Dehydrated und exhausted war er ganz sicher - schließlich ist es ein 24h-Rennen und keine Spazierfahrt. Aber vergiftet war er offensichtlich auch - und da hört der Spaß auf.

Bei Fragen zur Gesundheit darf es meiner Meinung nach keine Kompromisse geben. Die Fahrer - bis in die Haarspitzen aufgeputscht mit Adrenalin und Kampfeslust - mögen das in der Hitze des Gefechtes und bei benebeltem Geist vielleicht anders sehen. Aber mir als Zuschauer, der den Spaß am Sport genießen möchte, vergeht die Lust an solchen Ereignissen, die - wenn man es mal in’s Verhältnis setzt - es einfach nicht wert sind. Das hätte nicht nur für den Fahrer, sondern auch für Unbeteiligte schlimm enden können - und dabei ging es nichtmal um den Sieg, sondern nur um den 2.Platz. An dritter Stelle lag sogar eine identische Corvette DP.

Da gibt es auch nichts zu verniedlichen - Kohlenmonoxidvergiftung ist nicht einfach nur stickige Luft, sondern lebensgefährlich:

Bereits eine Konzentration von 1% Kohlenmonoxid in der Umgebungsluft bewirkt den Todeseintritt binnen weniger Minuten. Denn Hämoglobin bindet das Giftgas 200-mal stärker als Sauerstoff und reichert sich daher schnell im Blut an. Deshalb führen schon niedrige Konzentrationen zur Kohlenmonoxidvergiftung.

Folgeschäden nicht ausgeschlossen.

Rolex24 | Taylor | Kohlenmonoxid | Abgas |


Freitag, 12. Februar 2016

MarcVDS in der Renault Sports Trophy.

Wisst Ihr noch MarcVDS? Wo der Herr van der Straaten so wütend den Tourenwagenstecker gezogen hat?

Nun - er scheint es sich anders überlegt zu haben, denn Marc VDS steht in der Nennliste zur Renault Sports Trophy.

Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Bas Leinders ist inzwischen bei McLaren - als Sportchef für den GT Bereich.

MarcVDS | Leinders |


Donnerstag, 11. Februar 2016

Geschäftsführerschwund am Nürburgring.

Nachdem Adam Osieka kürzlich von den Russen rausgekantet wurde, haben sie jetzt auch Carsten Schumacher vor die Tür gesetzt.

Es gibt weder eine offizielle Info noch einen nominierten Nachfolger. Man muss kein Hellseher sein, um die pechschwarzen Wolken zu sehen, die pünktlich zum Saisonstart in Nürburg aufziehen.

Ich wünsche mir, dass der unvermeidliche Knall wenigstens vor Mitte März stattfindet, damit bei den Landtagswahlen die Regierung aus den Büros katapuliert wird. Idealerweise ohne Umweg direkt auf die Karthause.

Apropos Zuchthaus: was ist denn jetzt mit Ingolf Deubel? Potentiell läuft doch hier ein Schwerverbrecher frei herum, der weggesperrt gehört.

CarstenSchumacher | Osieka | Geschäftsführer |


Dienstag, 09. Februar 2016

Wolfgang Ullrich fiel aus allen Wolken, als ihm der 3. Le Mans Audi weggestrichen wurde.

Stellt sich raus, dass der Wegfall des 3.Le Mans Audis sogar für Dr. ‘Timo-schieb-ihn-raus’ Ullrich überraschend kam:

Filipe Albuquerque im Interview mit Daily Sportscar:

We never know what’s going to happen each year, for example this call-up, it was a shock. Dr Ullrich was shocked about all this because everything was settled, I’d driven the new car and Me, Marco (Bonanomi) and René (Rast) were all ready to do Le Mans. And then he got the call to say my car wouldn’t be racing.

LeMans | LM24 | Ullrich | Albuquerque | Dieselgate |


Sonntag, 07. Februar 2016

Spannendes Bathurst 12h-Rennen.

John Hindhaugh hat es nach dem Rennen passend zusammengefasst: This is a world class event! … und damit meine Theorie bestätigt, dass sich auf Dauer weltweit pro Wochenende jeweils ein Highlight herauskristallisieren wird, auf das sich die Aufmerksamkeit konzentriert.

Und dieses Wochenende war das - zu Recht - das 12h-Rennen in Australien.

Spannend bis zur letzten Runde, am Ende trennten die Verfolger (Nissan GT-R) vom Gewinner (McLaren 650S) genau 1,267 Sekunden. Nach 12 Stunden Rennen!

Bentley wurde Dritter und der Phoenix Audi aus Meuspath Vierter - und alle Vier waren noch in der Runde der Gewinner.

Wer das Rennen verpasst hat, kein Problem - hier kann man sich die kompletten 12 Stunden noch einmal anschauen. Was für ein Service!

Überhaupt, die Übertragung war vom Feinsten.

Bei mir lief der Stream - in 1.080p HD - auf dem iPad, Timing und Twitter auf dem Computer. Bin auch nicht der einzige mit so einem Setup.

Es gab sogar jemanden, der hat sich die Mühe gemacht den per Scanner abgefangenen Funk der Teams und der Racecontrol zu streamen. Wow. Aber da war ich überfordert - braucht man ja 3 Paar Ohren! Trotzdem, je mehr Info desto besser. Die internationale Community sorgt mit diesem Input dafür, dass keine Frage unbeantwortet bleibt.

Twitter hat im Moment die Nase vorne, wenn es darum geht die Renngemeinde zu vereinen. Ein gemeinsamer Hashtag - in diesem Falle B12Hr - reicht, damit alle zueinander finden.

Da gesellen sich dann auch schonmal so Leute dazu wie die Franchittis - das wäre bei einem Forum oder ähnlichem nicht so problemlos möglich.

Bathurst wird gerne mit der Nordschleife verglichen - zwar nicht so lang, aber ähnlich in die Natur und Berge eingebettet.

Diese Einstellung:

könnte auch von der Antoniusbuche stammen.

Oder die hier Metzgesfeld?

Im Gewinner McLaren saß u.a. Shane van Gisbergen aus Neuseeland - diesen Artikel über ihn bei Jalopnik hatte ich hier schon einmal verlinkt.

Krasser Typ, bei dem sich McLaren schonmal bedanken darf, nach über 20 Jahren ein Langstreckenrennen zu gewinnen. Man kann auch nicht gerade sagen, dass es einfach gewesen sei. Der Wagen hat auch einmal ordentlich gezickt und musste während dem Rennen auf der Strecke rebootet werden - kein Witz! Der Neustart hat 45 Sekunden gedauert.

Twitter Handle der Fahrer werden heute übrigens schon völlig selbstverständlich eingeblendet - das gehört zum guten Ton und ist wichtiger als z.B. die Homepage:

Also bei Rennen im Ausland von Leuten, die etwas davon verstehen. Beim DSMB unvorstellbar - wie soll man da auch einen Eingangsstempel draufmachen und abheften?

Der McLaren hat optisch eine gute Figur abgegeben:

und ist - wie in der VLN die Dörr McLaren auch - auf Pirelli gelaufen.

Bentley war mit 2 Autos am Start - meine Güte sind das Kühlschränke. Da wird sogar der GT-R blaß.

Ich habe mal aus Spaß aus diesem Bild - als im Stream der Audi auf der gleichen Höhe mit dem Bentley war - die beiden übereinandergelegt:

Ist doch nicht normal.

Die GT3 sind inzwischen reine Werks-Prototypen. Die Teams werden reduziert auf ihre Rolle als Einsatzteam, denn wenn einmal homologiert, dann darf der Wagen nicht mehr verändert werden.

So wurde schon am Nürburgring die Selbstbauerszene ausgerottet, weil die SP7/8 vom Reglement her den SP9 (= GT3; das ist ein Witz, dass die auch SP genannt werden) untergeordnet wurden. Damit kein Privatteam gegen die Werke gewinnen kann - wo kämen wir denn da hin!

Ich bin immer neidisch auf die australische V8 Serie, die mit dem Konzept Blechautos mit viel Leistung und wenig Aero sagenhafte Rennaction bietet.

Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass Romolo Liebchen den Audi GT Bereich verlässt. Aber nicht ohne der V8 noch einen mitzugeben: wenn es nach ihm ginge, dann würden sie durch GT3 ersetzt werden. Das muss man sich mal vorstellen. Natürlich geht es wieder mal nur darum möglichst viel Geld für Audi zu verdienen - je mehr GT3 Meisterschaften umso besser. Ich hoffe in Down Under sind sie weise genug zu erkennen, was für eine geile Rennserie sie mit den V8 haben. Damit sie nicht den Fehler wie in der Nürburgring Langstrecke begehen, wo die sündhaft teuren GT3 inzwischen lähmend über den Privatteams liegen und zusätzlich durch ihren Speed die Nordschleife als Rennstrecke gefährden.

Apropos VLN: Patrick Simon war auch am Start in einem privaten Mercedes (der mit der Martini Beklebung) - ist aber leider verunfallt. Ansonsten war er gut unterwegs, das war schade.

War sowieso ein hartes Rennen - von den 36 Startern sind nur 20 ins Ziel gekommen.

Was mich auch überrascht hat, dass kein BMW und nur 2 Porsche (Cup S) bei den GT3 dabei war.

Das Bathurst Rennen zählt nämlich zur neuen International GT Challenge, die Stephane Ratel ins Leben gerufen hat. Es sind nur 3 Rennen und 24h Spa gehört dazu ebenso wie Sepang 12h. Es ist das erste Jahr in dem das stattfindet, soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Eingetragen sind Audi, Bentley, McLaren und Mercedes - sie dürfen jeweils 4 Autos pro Rennen nominieren. Und darum geht’s natürlich wieder einmal: dass die Hersteller mehr GT3 Autos verkaufen bzw. einsetzen und ihre Erfolge vermarkten können.

Trotzdem - unter´m Strich war Bathurst nach den grandiosen Rolex24 in Daytona schon das nächste Highlight im Endurance Kalender, so kann es ruhig weitergehen!

Dass inzwischen einige Veranstalter erkannt haben, dass mittelfristig nur über eine internationale Audience ein Rennen fest etabliert werden kann, das stimmt mich positiv. Auch wenn das Schnarchen des ADAC Nordrhein mit seinem selbst gefeierten RTL TV Vertrag die deutsche Rennsport-Landschaft erschüttert - international wird inzwischen in einer anderen Liga gespielt und wer nicht abgehangen werden will, wird sich zwangsläufig den geänderten Anforderungen stellen müssen.

Bathurst | Gisbergen | Liebchen |


Freitag, 05. Februar 2016

Le Mans Starterliste 2016 mit 60 Fahrzeugen.

Heute hat der ACO bei einer Pressekonferenz die 2016er Starterliste veröffentlicht. Statt 56 gehen dieses Jahr 60 Teilnehmer an den Start: 9 LMP1 (davon je 2 Audi, Porsche, und Toyota), 22 LMP2 und 28 GT (je 14 AM und 14 PRO).

Ford tritt mit insgesamt 4 GT in der PRO Kategorie an, also nicht nur die beiden WEC Fahrzeuge, sondern zusätzlich auch die beiden aus der IMSA Serie.

Und Toyota hat kürzlich sein 2016er Auto vorgestellt - gefällt mir sehr gut!

UPDATE:

Der Toyota auf dem Bild ist noch der TS040 - das Nachfolgemodell TS050 wird erst bei den Tests in Paul Ricard vorgestellt. (Danke!)

LeMans | LM24 | FordGT |


Mittwoch, 03. Februar 2016

Motorsport-Übertragungen in der Zukunft.

Wir erleben gerade eine sehr spannende Phase, denn viele althergebrachte Traditionen in der Übertragung von Motorsport-Veranstaltungen werden durch moderne Ansätze abgelöst. Rolex24 hat die Latte wieder etwas höher gelegt mit einer durchdachten IMSA Live-App, Bathurst kündigt erweiterte Timing-Funktionen an - während das 24h-Rennen am Ring bzw. ADAC Nordrhein bzw. Wige meint, dass ein neuer TV Vertrag das Gelbe vom Ei sei. Und MotoGP will uns 21 USD für eine Timing App abknöpfen!

Durch die an Fahrt gewinnenden technischen Möglichkeiten der Rennübertragungen sind völlig neue Konkurrenzsituationen entstanden. Eine etablierte Veranstaltung wie Dakar sieht sich auf einmal mit einem Endurancerennen in Dubai konfrontiert und Schwergewichte wie MotoGP, Formel 1 oder Le Mans bemühen sich in fremden Gewässern zu fischen, denn neue Anhänger zu gewinnen und damit zu wachsen, wird zunehmend schwieriger. Da gräbt man dann schon-Motorsport-Fans bei existierenden Veranstaltungen ab.

Ein weiterer Aspekt ist, dass sowohl die Werbetreibenden als auch die teilnehmenden Marken global auf allen Märkten vertreten sind. Ein Rennen in Australien macht z.B. für Audi oder Aston Martin genauso viel Sinn wie ein Rennen in Amerika, Asien oder Europa. Und noch viel mehr Sinn macht es, wenn es den Veranstaltern gelingt, ein weltweites Publikum zu erreichen.

Der Rolex24 Hashtag war am Sonntagmorgen trending - in Deutschland! Alles richtig gemacht Daytona.

Zusätzlich kommt es den Verantwortlichen zugute, dass es auch den Zuschauern einfacher gemacht wird zueinander zu finden. Wo man früher gut versteckte Special Interest Foren ausfindig machen musste, reicht es heute den richtigen Twitter Hashtag zu kennen.

Die Fahrer, die natürlich auch in einer besonderen Konkurrenzsituation zueinander stehen, haben den Trend als erste erkannt und arbeiten fleissig daran ihre Follower zu bedienen. Als ich 2013 zum ersten Mal die Social Media Aktivitäten des kompletten Le Mans Starterfeldes untersucht habe, war das Thema noch relativ jungfräulich. Heute veröffentlicht der ACO Twitter/Facebook/Homepage aller Teilnehmer mit gelassener Selbstverständlichkeit. Besonders engagierten Fahrern gelingt es ihren Marktwert durch ihre eigene Reichweite nach oben zu kurbeln - im Windschatten von Ken Block, der es allen vorgemacht hat.

Schöne neue Welt, doch sie birgt auch einige Risiken. Denn das Jahr hat nur 52 Wochen und es kommt zwangsläufig zu Überschneidungen. Wem es gelingt, den Fan für die gesamte Saison zu begeistern, der sitzt bei solchen Konflikten in der Pole Position.

Es ist immer noch alles im Fluss und sortiert sich - eine gute Gelegenheit für die Serien, sich zu profilieren. Als Zuschauer steht man nämlich immer noch vor dem Problem, auf Anhieb die richtigen Quellen für den perfekten Renngenuss zu finden. Auch kommen die Zuschauer mit unterschiedlicher Vorbildung, was es den Kommentatoren nicht einfacher macht, den richtigen Informationsgrad zu finden. Merkt man jedesmal erschreckend bei RTL und F1, wobei sich auch die Theorie tapfer hält, dass die es einfach nicht besser wissen.

Was wäre also das optimale Setup? Veranstaltungen müssen zwingend kostenlos (!) und weltweit (!) frei empfänglich sein. Wer das versteht, wird sich durchsetzen und andere verdrängen - und damit die Reichweite in die Höhe schrauben.

Über die hohe Reichweite wird die Vermarktung erzielt, denn für die Sponsoren der Teams und der Serie an sich ist das die einzige Kenngröße, die zählt. Wer hier vorne mit dabei ist, kann die Reklamekosten diktieren!

Wenn die etablierten Serien die Zeichen der Zeit nicht bald erkennen, dann sind sogar Newcomer Serien in der Lage ihnen das Wasser abzugraben. Wenn sie von Anfang an mit dem richtigen Konzept (s.o.) die Zuschauer fesseln und an sich binden. Der Druck auf die Veranstalter wird sich weiter erhöhen, denn Werbetreibende fordern möglichst hohe Reichweiten.

Goldene Zeiten für Motorsport-Zuschauer - auch wenn einige Serien noch hinterherhinken. In diesem Zusammenhang könnte man den N24h TV Vertrag zwar nett finden, aber viel wichtiger sind Stream, Timing und Hintergrundinformationen für eine globale Zuschauerschaft. Und solange es an den essentiellen Grundlagen krankt, sollte man sich nicht mit so etwas nebensächlichem wie TV Rechten aufhalten. Diese nützen nämlich nur einem: demjenigen, der sie verkauft. Sowohl Zuschauer als auch Veranstaltung wäre mit frei und stabil laufendem Stream viel mehr geholfen!

Vor ziemlich genau 3 Jahren habe ich das Thema schon einmal aufgegriffen und die Situation prognostiziert, die wir heute erleben. Inklusive den Essentials, die das 24h-Rennen braucht, um sich international durchzusetzen.

Da steht nichts von neuem TV-Vertrag.

Geoblocking | DigitalGrid | Stream | Hashtag | Prognose | nachgedacht |


Montag, 01. Februar 2016

Kruses on Tour.

Ihr kennt doch alle den Kai. Mit dem ich schon so einiges erlebt habe. Der immer eine gute Wagenlänge außerhalb der Komfortzone unterwegs ist und sich jedem Konflikt breitbeinig in den Weg stellt.

Der hat am Wochenende seine Familie eingepackt und ist jetzt 5 Monate auf Weltreise. Einfach so.

Nicht reden - machen.

Und damit wir alle was davon haben, hat er sich breitschlagen lassen ein Instagram Konto in den nächsten Monaten zu füttern: instagr.am/krusesontour.

Wer hätte das gedacht!? Also dass der Kai mal Social Media macht?!

KaiKruse |


Sonntag, 24. Januar 2016

Treffen von Interessengemeinschaft Langstrecke und Streckensicherung.

ILN:

Ein großer Schritt für ein besseres und verständnisvolleres Miteinander. Am gestrigen Freitag gab es eine erste gemeinsame Sitzung aller Abschnittsleiter Streckensicherung Nürburgring mit Teilnehmern der Fahrer AG, ILN, VLN und CNG. Unter anderem wurde der Code 60 Vorschlag der Fahrer AG besprochen. Nach Erklärung durch die Fahrer AG und anschließender intensiver Diskussion wurde der Code 60 Vorschlag ohne Gegenstimme von den Abschnittsleitern angenommen. Somit ist der Weg für die neue Code 60 Regelung geebnet (doppelt Gelb max 120 km/h, ab Code 60 Flagge max 60 km/h). Es war wichtig, dass neben den Fahrern auch die Streckensicherung für die neue Regelung Code 60 steht. Der DMSB wurde über diese Entscheidung informiert. Wir gehen davon aus, dass eine Bestätigung des DMSB nunmehr kurzfristig erfolgen wird.

DMSB | Langstrecke | Interessengemeinschaft |


15 Jahre renn.tv

Die URL habe ich am 24.Januar 2001 registriert - hat sich einiges verändert seitdem!


Freitag, 22. Januar 2016

Vor 10 Jahren hat Toto Wolff die 24h Dubai gewonnen.

Hättet Ihr’s gewusst? Zusammen mit Quester/Peter/Stuck, es war das erste 24h Rennen in Dubai:

(Toto Wolff, Philipp Peter, Dieter Quester, Hans Joachim Stuck)

(Toto Wolff)

War ein schöner Auftakt damals - inzwischen hat sich das Rennen fest etabliert. Damals wie heute ist der Winterevent in der Wüste eine gute Gelegenheit mal was anderes zu sehen!

Auf dem Siegerfoto oben läuft mir Horst Vieselmann durch’s Bild (der mit den Rasierklingen unter den Armen) - aber viel lustiger ist das Bild, das mich erst Monate später erreicht hat:

Den Mike zeitgleich in flagranti erwischt! Dazu muss man wissen, dass da damals wirklich kaum Zuschauer auf der Tribüne saßen.

Der E46 im Red Bull Design machte eine wirklich gute Figur:

Und hat ja dann auch …

gut durchgehalten:

Falls Ihr noch mehr in der Vergangenheit wühlen wollt: meine Bilder aus Dubai von 2006 sind in der Fotoabteilung und im Forum haben wir uns damals ausgetauscht.

Wo wir gerade dabei sind: Toto Wolff und ich haben uns dann ein paar Jahre später wiedergesehen:

Mit eher unerwartetem Ausgang:

youtu.be/aOQ_6TM_3Ac

Ist zum Glück nur Material zu Schaden gekommen - Auto und Kameras waren aber ziemlich fritte.

Kleine Welt in der wir leben - schon witzig, wie sich die Leute entwickeln. Nein, auf das Thema Stuck gehe ich lieber nicht ein ;)

Wolff | Dubai |


Mittwoch, 20. Januar 2016

ML Dreyer im Postillon.

Na das ging ja schnell!

SPD und Grüne halten sich so lange die Augen zu, bis AfD verschwunden ist.

Ist die AfD bald Geschichte? Mit einer neuartigen Taktik wollen die Regierungsparteien Grüne und SPD in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dafür sorgen, dass die “Alternative für Deutschland” beim Wähler keine Chance hat: Sie halten sich ganz einfach so lange die Augen zu, bis die AfD von alleine verschwunden ist. “Sind sie schon weg? Kann ich wieder gucken?”, fragt Winfried Kretschmann (Grüne) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), und linst vorsichtig zwischen zwei Fingern durch.

Auch ansonsten kein Medium, das sich in Deutschland nicht mit dem Thema beschäftigt hätte. Und die SPD natürlich hoffnungslos überfordert, weil sie es mit einem Mal nicht mit hörigen RLP Quellen zu tun hat.

Aber genießen wir erstmal den heutigen Tag, Dreyer´s Postillon Auftritt war wirklich überfällig.

Dreyer | Postillon |


Krasse Doppel-Nfektion.

Eben auf fb.com/487994174706042.

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