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Mittwoch, 22. April 2015

1.Tempolimit VLN-Lauf.

Der 2.VLN-Lauf jetzt am Wochenende ist gleichzeitig auch der erste insgesamt in der Geschichte der VLN (in der Geschichte des weltweiten Rennsports?), der unter Tempolimit ausgetragen wird. Bei 190 (!) gemeldeten Fahrzeugen.

Im Presse Vorbericht fehlt jeder Hinweis darauf oder auf den Unfall - stattdessen werden die GT3 und ihre Fahrer bejubelt.

Wem’s gefällt. Ohne mich.

Tags: VLNLangstrecke | Tempolimit |


Der 28.März und die Folgen.

Alexander Kraß hat auf seiner Webseite nordschleifologie.de seine Sicht der Dinge aufgeschrieben. Er war Augenzeuge bei dem tragischen Unfall am Flugplatz - ist gleichzeitig aber auch Nordschleifen-Liebhaber und Verfechter für Tradition und Erhalt.

“Die Nordschleife wird immer - zu recht - als die schönste, vor allem aber auch als die schwierigste Rennstrecke der Welt beschrieben und beworben. Das ist der Anspruch, den der Nürburgring auch weiterhin nach außen tragen muss: wirklich eine absolute Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug zu sein. Der Nürburgring und insbesondere die Nordschleife darf und muss mit diesem Anspruch, die schwierigste Rennstrecke der Welt zu sein, dastehen und muss ihn weiter verteidigen, sonst werden aus der vielzitierten Einzigartigkeit und Schwierigkeit der Strecke nur Makulatur, nur Phrasen, nur Worthülsen unter den vielen Superlativen, die in der heutigen Medienwelt zur Beschreibung noch so banaler Dinge verwendet werden.”

Nehmt Euch die 10 Minuten Zeit zum Lesen - Alex hat ein Vielfaches an Zeit benötigt, um seine Gedanken in Worte zu fassen.

Tags: Nordschleifologie | Flugplatz | Tempolimit |


Samstag, 18. April 2015

Habt Ihr Marc Márquez beim Austin Moto GP Qualifying gesehen?

Wenn nicht ist nicht schlimm, denn es gibt das Highlight zum Nachlesen.

Zum Nachlesen? Racing in Worte zu packen ist kein einfaches Unterfangen, aber Mat Oxley hat es hier geschafft:

122 seconds in the life of Marc Márquez.

Wow, ein Bericht zum Genießen und Mitfiebern - dabei geht’s da nur um die Startposition für’s Rennen.

Hier sieht man die Szene als Marc durch die Boxen sprintet und hier ein paar seiner Stunts auf dem Bike.

Was für ein Vollgastier!

Tags: MotoGP | Márquez | Austin | Oxley | MotorsportMagazine |


STR in Autobild.

Sabine FTW! :D

Tags: Sabine | SaveTheRing | AutoBild |


EU Beschluss veröffentlicht.

SA.31550 Nürburgring - hört sich nüchtern an, hat aber weitreichende Bedeutung. Ab Veröffentlichung am 16.4. gilt jetzt eine 2-monatige Frist zur Einreichung einer Klage gegen den Beschluss. Gibt es keine Klage wäre der Beschluss rechtskräftig und der Nürburgring - nach Bezahlung der Kaufsumme - in (russischem) Privatbesitz.

Die jetzt veröffentlichte Fassung sieht übrigens so aus.

Tags: Brüssel | Beschluss | Ringverkauf | Kommission |


Donnerstag, 16. April 2015

Am 10.Mai ist Landratswahl im Kreis AW.

Der einzige Kandidat gegen Jürgen Pföhler heisst Axel Ritter. Hier ein Profil von ihm. Sein Ziel:

“Vermeiden, dass Jürgen Pföhler 24 Jahre im Amt bleibt. 16 sind genug.”

Word!

Falls jemand noch einen Gedankenanstoss für die Wahl braucht? Oder so?

Axel Ritter setzt auf die hohe Anzahl der Nicht-Wähler. Falls Ihr auch dazu gehört, könntet Ihr diesesmal vielleicht ein Ausnahme machen. Wäre echt wichtig.

Tags: Pföhler | Ahrweiler | Landrat | AxelRitter |


Wie fährt sich das denn so mit ´Tempozone´?

Tempozone ist das neue Wort für Geschwindigkeitslimit - und von Falken gibt es eine Onboard vom Start des Qualirennens:

youtu.be/zrACnE8KXQY

Da beisst Du als Fahrer doch in’s Lenkrad.

Tags: Tempolimit | N24h | Qualirennen | Falken | Onboard |


Dienstag, 14. April 2015

Ausgerechnet Hans-Joachim Stuck ...

... der für Geld alles macht - regt sich auf über Bernie Ecclestone, weil der für Geld alles macht:

“Ende Januar war es der 64jährige persönlich, der Ecclestone ein Angebot der Nürburgring-Verantwortlichen überbrachte, mit dem die Veranstaltung noch hätte gerettet werden können. Darin enthalten gewesen sei eine laut Stuck wirklich gute Summe, doch Ecclestone lehnte ab. Offenbar mit herablassender Wortwahl.”

Ach, so ist das gelaufen? Auch mal interessant zu erfahren.

Tags: Gaudibursch | Ecclestone | Formel1 | Stuck |


Montag, 13. April 2015

1 Jahr N-Aufkleber verschicken.

Hab ich mir vor genau 1 Jahr ausgedacht - läuft! :)

Witziger Zufall, weil (genau!) davor 1 Jahr gab es die ersten am Tiergarten (sind im Moment aber alle).

Tag: NAufkleber


Sonntag, 12. April 2015

Maria Luise Dreyer, Facebook und die Dialogkultur.

Ich war ja nicht der einzige, den Frau Dreyer schneller aus ihrem Profil geschmissen hat, als man Nürburgring sagen konnte.

Alexander Licht macht das einzig Richtige und fragt mal offiziell im Landtag nach was das denn soll. Dialogkultur und so.

(Klick! für gross.)

Tags: Dreyer | AlexanderLicht | Landtag | Dialogkultur | Kommentare | löschen |


Samstag, 11. April 2015

Die Rennautosammlung von Toyota Motorsport in Köln.

Leider kommt man da als Besucher nicht rein. Von daher gut, dass es dieses Video gibt:

youtu.be/GfjivmApqpc

Schon heftig, was da in Marsdorf im Keller steht :)

Tags: Toyota | Köln | Marsdorf | Museum |


Tempolimit ist das Beste seit geschnitten Brot.Eins muss man den Beteiligten beim Tempolimit ja lassen: sie sind sich für nichts zu schade. Zurich Versicherung (N24h Hauptsponsor) macht sogar Werbung damit.

Tags: N24h | Tempolimit | Zurich |


Hast Du einen besseren Vorschlag?

Ja, hab’ ich - und erzähle ich seit Jahren. Immer und immer wieder. Will aber keiner hören. VLN & 24h hatten sie sogar mal konkurenzfähig im Einsatz: die SP Klassen.

Auf die Nordschleife hin entwickelte Rennwagen, die es so auf der ganzen Welt nur einmal gibt und die auf der Nordschleife am besten funktionieren. Mit der Technikhoheit in den eigenen Händen - und nicht wie die GT3 ausgelagert an SRO/FIA.

Mit Hilfe dieser Technikhoheit die Aeropakete runtergeschraubt, keine Unterböden - Jahr für Jahr die Leistung und Geschwindigkeit behutsam im Griff behalten - eingepegelte Rundenzeiten bei 8:30 im Auge behalten.

Ganz einfach.

Warum das nicht gemacht wird, bzw. nicht schon längst gemacht wurde?

Zum einen weil dann das Risiko besteht, dass ein ambitionierter Amateur die Werksteams blamiert mit seiner Eigenkonstruktion. Und das geht ja mal gar nicht.

Und zum anderen, weil dann das tolle Geschäftsmodell der OEMs zusammenbricht, mehr GT3 Autos verkaufen zu können.

Tags: FIAGT3 | N24h | Tempolimit |


Der Letzte macht das Licht aus.

Ich hätte gerne unrecht gehabt bei meinen GT3 Theorien. Weil durch die Konstellation ein Happy End in weite Ferne rückt.

Leider haben mir Leute mit Hintergrundwissen bestätigt, dass sie die Situation auch so bewerten. Allen voran Wilhelm Hahne, der sogar so sehr übereinstimmt, dass er meine Worte 1:1 auf seiner Seite wiedergibt - inklusiven seinen Kommentaren und Ergänzungen.

Um mit den Worten zu schließen:

Der Letzte macht das Licht aus.

Tags: FIAGT3 | Tempolimit | MotorKritik | Hahne |


Donnerstag, 09. April 2015

Warum die GT3 an allem schuld sind.

Ja ja, die bösen GT3! Natürlich sind nicht die GT3 schuld, das Problem ist viel komplexer. Da wir aktuell den Tiefpunkt der GT3 Problemtik erleben mit der Entscheidung ein Tempolimit auf einer Rennstrecke einzuführen, möchte ich mal etwas weiter ausholen.

Erstmal ein kleiner Rückblick: 2005 wurden die GT3 von Stéphane Ratel und der SRO in’s Leben gerufen als günstige Alternative zu GT1/GT2, die dem Werkssport vorbehalten bleiben sollten. Leistungs- und Preismäßig sollten sie sich in der Region vom Porsche Cup ansiedeln - was am Anfang auch so war. Inzwischen sind über 30 verschiedene Fahrzeuge homologiert.

Auf der Nordschleife wurden die Autos zum ersten Mal 2009 zugelassen, dafür wurde die SP9 erschaffen - eine 1:1 Übernahme der homologierten GT3 Klasse. Die Mintgen Viper war in 2009 das erste GT3 Auto auf der Strecke.

Und jetzt wird’s kompliziert - ich versuche das mal einzeln aufzubröseln.

Die Hersteller haben immer neidisch auf Porsche geschaut, die es tatsächlich fertig bringen mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell ist bei Audi die Idee geboren, basierend auf dem schon sportlichen R8 einen günstigen, aber trotzdem schnellen, Rennwagen zu erschaffen, der dann - und das ist der wichtige Teil - in großen Stückzahlen verkauft werden soll. Und bei einem Rennwagen reden wir schon von großen Stückzahlen bei 50 oder so. 50 mal 400.000 € Kaufpreis sind immerhin 20 Millionen Euro.

Gesagt - getan! Und weil bei der Langstrecke so viele potentielle Kunden unterwegs sind, sollte das auch der große Aufschlag vom R8 werden. Dazu musste man das neue Auto aber auch schmackhaft machen und das geht natürlich am besten, wenn man das 24h-Rennen gewinnt.

Audi war sich nichtmal zu schade Einfluss auf das Reglement zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Win on Sunday - sell on Monday - allerdings nicht auf die Serienfahrzeuge bezogen, sondern die Kunden sollten den Renn-R8 kaufen, mit dem das Werk so erfolgreich Motorsport betreibt.

Black Falcon hatte damals freudig auf den R8 gesetzt und nach den ersten Fahrten den Audi ganz schnell wieder entsorgt.

Es war wie verhext - 4 Anläufe brauchte Audi, um endlich den Gesamtsieg feiern zu können. Der Aufwand wurde in schwindelerregende Höhen getrieben - nichts dem Zufall überlassen.

Die anderen Hersteller - auch nicht blöd - haben gesehen, was Audi vorhat und haben ähnliche Programme in kleinerem Maßstab gestartet. Die GT3 Szene fing an sich auszubreiten, allerdings nicht aus sportlichen, sondern vielmehr aus geschäftlichen Gründen.

Und als die Hersteller einmal Blut geleckt hatten, wurden sie auch schnell die eigentlichen Kräfte hinter Reglement und Veranstalter.

Peter Geishecker reibt sich die Hände - auf einmal stehen die zahlungskräftigen Industriekunden bereit für VIP und LKW Flächen, Filmproduktionen und sonstige Leistungen, die von der Wige angeboten werden. Endlich! Auch haben die Hersteller ihre ausgefahrenen Kommunikationskanäle mit N24h Meldungen gefüttert - ein Traum für Wige/Geishecker, dem die Vermarktungsrechte für das Rennen zugesprochen wurden.

Die VLN war zur Tatenlosigkeit verurteilt und durfte die Bühne bereiten für die 24 Stunden. Hersteller und ADAC Nordrhein haben mit DMSB & Co leichtes Spiel, Audi wurde mit Spezialregeln wettbewerbsfähig gemacht. Auf einmal wurden Tankkannen und Boxenstopp Mindestzeiten zur Pflicht - ein eigener Technikausschuss durfte von Rennen zu Rennen neue Gesetze für einzelne Fahrzeuge erlassen.

Eine VLN BOP (Balance of Performance) wurde über die GT3 Homologations-BOP gestülpt. Witzigerweise betraf das hauptsächlich Porsche, deren Leistungs- und Verbrauchsvorteil einfach rausgekürzt wurde - als Stellschrauben gibt es Gewicht, Restriktor, Leistung, Tankinhalt (!) und Tankkannenrestriktor (!).

Mit sportlichem Wettbewerb hat das Ganze natürlich nichts mehr zu tun, mit Breitensport schonmal garnicht. Rennsieger werden von Norbert Kreyer am Mischpult zusammengemixt und im Hintergrund sorgt eine undurchschaubare Gemengelage von monetären Einzelinteressen zu einem Politikdickicht, das kaum zu durchschauen ist.

Wenn Ihr jetzt meint das seien weltfremde Verschwörungstheorien, dann habe ich hier einen praktikablen Sanity Check für Euch: die Entscheidungen von vorgestern - aber auch der vergangenen Monate und Jahre kamen vielen Leuten unlogisch und geradezu dumm vor. Als hätten die Entscheider keine Ahnung vom Motorsport. Wenn Ihr jetzt meine Erklärung als Antrieb für die Entscheidungen anzieht, dann sind sie auf einmal gar nicht mehr so dumm und unerklärlich. Reverse Engineering nennt man das.

Ab und zu führen einige Leute vertrauliche Gespräche mit mir, man ist sogar der Meinung, dass meine freche Schnauze wichtig ist als Gegengewicht zu den Bücklingen in der Motorsport Presselandschaft. Die habe ich dann auch genutzt, um meine Theorie auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und sie hat immer gehalten.

Wir haben uns Schritt für Schritt vom Sport verabschiedet, Marketing und Unternehmensinteressen haben das Sagen. DMSB und ADAC Nordrhein haben es forciert, die VLN hat sich nicht gewehrt - und jetzt ist es zu spät.

Meiner Meinung waren die GT3 auf der Nordschleife ein Desaster waiting to happen. 20 Autos in irrer Geschwindigkeit, die um jeden technischen Vorteil untereinander beraubt wurden, jagen im Verkehr um die Strecke. Die Risiken, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, werden automatisch größer und die hohe Dichte an Fahrzeugen fordert einen Unfall mit mehreren Beteiligten geradezu heraus. Meiner Meinung nach ist die fatale Nissan Katastrophe diesem viel wahrscheinlicheren Szenario einfach nur zuvorgekommen.

Die Langstrecke ist längst zum Spielball von Konzernen geworden und so passiert tatsächlich das Lächerlichste, was man sich auf einer - auf DER - Rennstrecke vorstellen kann: Tempolimit. Einzig und allein geschuldet den Geschäftsplänen von Unternehmen. Viele davon mit hohem Ansehen im Motorsport: BMW, Audi, Porsche, usw. Es muss weitergehen - der große Marketingaufschlag 24h-Rennen steht vor der Tür!

Wenn man dann noch weiß, das Hans-Joachim Stuck Repräsentant des VW Konzerns ist (Audi, Porsche, Bentley), dann schließt sich der Kreis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: diese Unternehmen haben schon tatenlos mit angesehen wie der Nürburgring von Politik und Gier zerfressen wurde - jetzt sind sie sich nicht zu schade dem halbtoten Komapatienten noch ein Clownsgesicht zu malen - nur damit die Euro wie geplant in der Kasse klingeln.

Was ich davon halte? Es widert mich einfach nur noch an.

Save The Ring.

Tags: Tempolimit | DMSB | FIAGT3 |


Ratet mal, welches Nordschleifen-Urgestein beim WTCC Lauf mitfährt.

Kleiner Tipp: ist unser amtierende Fahrerin des Jahres!

Tag: Sabine |


Mittwoch, 08. April 2015

Wer hat - außer dem Gaudibursch - eigentlich noch das Tempolimit abgesegnet?

Wilhelm Hahne hat sich mal die Mühe gemacht und die Teilnehmer der Tempolimitidee aufgelistet.

Setzt Euch stabil hin, sind ein paar bekannte Namen dabei, die man bei dem Ergebnis so nicht erwartet hätte.

Jedenfalls - wenn es denn stimmt - haben sie gestern am 7.April 2015 Geschichte geschrieben: Tempolimit auf einer Rennstrecke! Und nicht auf irgendeiner Rennstrecke, auf der Rennstrecke.

Tags: DMSB | RunderTisch | Tempolimit |


Jürgen Alzen fackelt nicht lange - ein Kommentar von einem Racer!

Während sich die Pragmaten so langsam wieder hinter den Hecken hervorwagen und in das Seid-doch-froh-dass-sie-überhaupt-fahren Horn blasen, holt Jürgen Alzen mal tief Luft und lässt Dampf ab.

Ehrlichen Herzblut Racer Dampf:

Unter dem Titel:

“Anpassung ist die Stärke der Schwachen!”

lässt er seiner Meinung freien Lauf:

"Nachdem ich die neuesten Verordnungen zu „Erhöhung der Sicherheit auf der Nordschleife“ auf der VLN Seite gelesen hatte, ist mir jeder, aber wirklich jeder Spaß und Interesse an „RENNEN“ auf der Nordschleife vergangen. Unsere Familie betreibt bereits in der 2.Generation Motorsport, das aus Leidenschaft und nicht aus Geldgier.

Es war, als hätte man bei mir den Schalter von ON auf OFF umgelegt….

Ich für meine Person, will Rennen fahren, Geschwindigkeitsbeschränkungen auf einer Rennstrecke akzeptiere ich generell nicht!

Sorry, so angepasst werdet Ihr mich nicht erleben. (..)"

Müsste Ihr zuende lesen auf seiner Homepage.

Was für eine Erfrischung im Vergleich zu den Angepassten und Genügsamen. Die Nordschleife ist das geilste Stück Asphalt auf diesem Planeten und soll ohne Gegenwehr der Lächerlichkeit preisgegeben werden? Damit ein paar Automarken ihr Programm wie geplant durchziehen können?

“Hier am Ring, wo noch der letzte Rest puristischen Motorsports ausgetragen wurde, beerdigt man eine der geilsten Rennserien der Welt selbst! Das ist der DMSB generierte Nordschleifen Suizid!”

Liebe Racer, nehmt Euch ein Beispiel am Jürgen und jagt die korrupte Bande von Eurer Rennstrecke!

Tags: Alzen | JürgenAlzen | Tempolimit | DMSB |


Es geht doch nichts über gesunde Selbstreflektion.

Jens Guth ist SPD Generalsekretär in Mainz:

“Guth verwahrte sich gegen Versuche, im Wahlkampf der Landesregierung aktuelle Missstände am Nürburgring anzulasten. Wenn der Landesregierung vorgeworfen würde, sie sei schuld an der Absage der Formel 1 am Ring und dem Abgang von „Rock am Ring“, dann sei das „lächerlich“, so Guth.”

Wenn es jemand gibt, der mal komplett völlig unschuldig ist an der Plünderung des Nürburgrings, dann ja wohl die Landesregierung.

Tags: Guth | Beckwerk | Insolvenz | Ringverkauf |


Carsten Schumacher ist auf Jubeltour.

Niemand muss sich Gedanken machen, dass am Nürburgring die Lichter ausgehen.”

Na dann: hurra!

Gehen Sie weiter - hier gibt es Nichts zu sehen.

Tags: Capricorn | CarstenSchumacher | Jubeltour | LichtAus


Der DMSB legt nochmal nach.

Die Fahrer vom 24h Top 30 Qualifying müssen vor dem Start ihren Namen tanzen - kam gerade frisch reingeflattert.

Tags: Stuck | Gaudibursch | N24h | DMSB | Tempolimit |


Dienstag, 07. April 2015

Rennsport und Tempolimit? Ich bin dann mal weg.

Der DMSB hat es tatsächlich geschafft den Nordschleifensport ad absurdum zu führen, nur um die GT3 nicht nach Hause schicken zu müssen.

Statt das Problem zu lösen wird eine komplette Meisterschaft in Schutzhaft genommen. Der Cunning Plan vom DMSB ist nämlich - Festhalten! - Tempolimit. Kein Witz.

Für die Rennfahrer empfinde ich das schon als Demütigung, wenn das wirklich so kommt. Ausgerechnet die fahrerischen Schlüsselstellen wie Schwedenkreuz oder Metzgesfeld - oder eine der wenigen Stellen zum Überholen (Döttinger Höhe) werden quasi vom Renngeschehen ausgeklammert - Runde für Runde.

Da verliert man doch als Fahrer den Fluss und selbst die Nordschleife - die größte und schönste Rennstrecke auf der ganzen Welt - kann dann auf einmal nur noch nervig werden.

Der DMSB hat zwar Motorsport im Namen, aber er sollte sich lieber umbennen in DHVB - Deutscher Herstellervertreter Bund oder so. Die Interessen des Sport werden mit den Füssen getreten zugunsten Marketing & Co - mir tun die Leute leid, die dieses Trauerspiel auch noch gut finden.

Ich habe den Nordschleifensport noch erlebt, als er richtig geil war, das was wir jetzt vorgesetzt bekommen sollen ist nur noch das kastrierte Überbleibsel. Mag sein, dass es Leuten gefällt, die es nicht anders kennen, aber ich leide zu sehr.

Auch wenn ich mich innerlich sträube mich mit dem Tempolimitthema überhaupt auseinanderzusetzen, so wirft es doch mehr Fragen auf, als es beantwortet:

  • Was ist mit dem Pflanzgarten? Bellof hat vor über 30 Jahren schon vorgeführt, dass man dort Unterluft bekommen kann.
  • Was ist bei den Touristenfahrten? Auch Tempolimit? Wer kontrolliert das? Was passiert, wenn man zu schnell fährt - auf einer Privatstraße?
  • Wenn die GT3 wegen der fehlenden Döttinger Höhe die Flügel nicht mehr flach zu stellen brauchen, sind die dann in den Kurven nicht viel schneller als jetzt? Und ist das dann nicht sogar gefährlicher?
  • Wieso gibt es zusätzlich ein Zuschauerverbot, wenn die Autos sowieso nur Halbgas fahren? Damit sich das Elend keiner angucken muss?
  • Mit was für Umbaumaßnahmen wird denn da gedroht - sollen etwa Schikanen eingebaut werden auf dem Kulturgut Nordschleife?
  • Was machen die jetzt mit der WTCC?
  • Wie will man bei einem GT3 5% weniger Motorleistung einbauen? Sollen jetzt neue - homologierte? - Kennfelder rausgefahren werden? Und wie will man das dann nachprüfen?

Die haben sich verzockt mit Ansage - 2009 ging das los, als der GT3 Tür und Tor geöffnet wurde. Eine Klasse, die nicht kontrollierbar von einer anderen Organisation homologiert wird, um dann auf der Nordschleife Rennen zu fahren: Rezept für Desaster und jetzt - wie gesagt - ist die Can of Worms sperrangelweit offen und statt eine Lösung zu finden, die echten SPORT ermöglicht, werden Fahrer, Strecke und Zuschauer vergewaltigt, damit die Hersteller ihren Präsentierteller nicht verlieren.

Ganz ehrlich: ich bin raus.

Ich verkrafte nicht Rennfahrern zuzuschauen, die Runde für Runde kastriert werden und den rechten Fuss nicht auf das Bodenblech pressen dürfen.

Der Reiz der Nordschleife liegt darin mit ihr zu kämpfen - ob mit dem Fahrrad oder einem 600 PS Auto. Runde für Runde und im Langstreckensport einen möglichst langen Stint - echter Sport. Schlimm genug, dass es kaum eine freie Runde ohne Unfall (= Gelbphase) gibt - jetzt werden die Gelbphasen schon fest eingebaut. Das ist doch eine Zumutung für jeden Vollblutracer.

Richtig wäre gewesen die Leistung der Fahrzeuge so zu balancieren, dass sie nicht unendlich weiterentwickelt und schneller werden, aber gleichzeitig eine Herausforderung für Fahrer und Strecke bleiben.

Man hatte diese Möglichkeit eines Nordschleife-spezifischen Reglements mit den SP-Klassen - eine über Jahrzehnte gewachsene Szene, denen man mit der priviligierten GT3 die Pistole an den Kopf gesetzt hat.

Jetzt sind den Machern die GT3 fatal über den Kopf gewachsen und statt die falsche Entwicklung zu korrigieren und gegenzusteuern wird im Schnellschuss eine Hindernisbahn aufgebaut, die einfach nur ätzend ist und die einzige Herausforderung, die übrig bleibt, ist es bei dieser Gängelei nicht die Nerven zu verlieren. Da ist ja jeder Stau im Kreuz Köln West besser zu ertragen.

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist und die schönste Zeit haben wir schon eine Weile hinter uns gelassen. Artur mit der Diva und Drosselklappe auf Vollanschlag über Flugplatz und Schwedenkreuz - das möchte ich im Gedächtnis behalten. Und keine bunten €400k Kaufautos, die im 200 km/h Limiter Angst haben müssen kalt zu werden.

Wer lupft verliert und hier wird eine ganze Szene zum lupfen verdonnert. Und verliert gewaltig.

Dieser Kommentar trifft es:

Vom Mythos zur Lachnummer in … 3 … 2 … 1 ….

Ich komme gerne wieder zurück, wenn sich die Fahrer ihre geliebte Herausforderung zurückerkämpft haben.

Save The Ring.

Tags: DMSB | Tempolimit | VLNLangstrecke | N24h |


Montag, 06. April 2015

Apropos Polizei.

youtu.be/swWuAmE8q3E

Das war wohl auch heute. Eilig gehabt?

(Via.)

Tags: Polizei | Hatzenbach |


Böser Unfall beim Drift-Cup.

Polizei PM:

Mo., 06.04.15/ 10:10 h Rennunfall mit 3 schwer verletzten Personen Grand-Prixstrecke Nürburgring Im Rahmen einer geschlossenen Rennveranstaltung (Nürburgring Drift-Cup) kam ein 42-jähriger Teilnehmer im Michael-Schumacher-S mit seinem PKW ins Schleudern und blieb schließlich mitten auf der Strecke stehen. Ein nachfolgender Rennteilnehmer konnte nicht mehr ausweichen und prallte in die linke Fahrzeugseite des quer stehenden Fahrzeuges. In dem ersten PKW wurde der Fahrer schwerstverletzt und mittels Rettungshubschrauber in eine Fachklinik ausgeflogen. In dem zweiten Fahrzeug zogen sich sowohl der 24-jährige Fahrer, als auch die 20-jährige Beifahrerin diverse Brüche zu. Sie wurden mittels DRK ins Krankenhaus ver-bracht.

Man hat den Eindruck die Presse stürzt sich dankbar darauf - mit Bildern vom Nissan/Flugplatz-Unfall.

Tags: Driftcup | Unfall |



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