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Freitag, 16. September 2016

Dank Augmented Reality einfach durch das Motorrad durchgucken, das wird aktuell auf der Automechanika vorgestellt. Feine Sache, hoffentlich auch für den Schrauber zuhause!


Ken Block´s Gymkhana 9.

youtu.be/_bkX5VkZg8U


Nico Rosberg: Autonomes Fahren bedeutet Ende des Motorsports.

So langsam kommt auch bei den Fahrern an, dass autonomes Fahren große Auswirkungen auf den Motorsport haben wird. Dagegen sind die ganzen Environmental Bewegungen der Vergangenheit Kindergarten.

Meiner Meinung nach überschätzen die Fahrer allerdings ihre eigene Rolle, Nico Rosberg meint:

That would be the end of racing because what the people love to see is us, man against man. [That’s] what they love to see, these battles out there and going to the limit and everything. [Autonomous racing] would definitely be the wrong way I think.

Das sehe ich anders, denn am Ende des Tages ist es die Show der Hersteller. Und wenn ein Lenkrad im Auto Technik von gestern ist, dann werden sie dem antiken Sport drumherum sicher nicht Millionen hinterherwerfen.

autonom |


Jetzt ratet mal, wer Bernie Ecclestone vorwirft, den Motorsport kaputt zu machen? Ausgerechnet Hans-Joachim Stuck, der Cheflobbyist von Ferdinand Piech und Präsident der deutschen Motorsport-Verhinderungs-Behörde!

Besonders lustig der Moment, als er Ecclestone vorwirft dem Putin den roten Teppich auszurollen. Hallo, McFly, jemand zuhause?


WEC am Wochenende in COTA, Audi-Onboard zur Einstimmung.


Jenson Button findet Formel 1 besser als Pokémon.

Jenson Button findet, dass Formel 1 spannender als Pokémon ist. Na wenn er sich da mal nicht verschätzt.

Natürlich ist Pokémon nur ein Spiel, aber ist die Formel 1 mehr? Sie soll einerseits gute Unterhaltung für den Zuschauer bieten - anderseits auch die anspruchsvollste Motorsport-Kategorie mit den höchsten Anforderungen an die Fahrer sein. Beides wird in inzwischen in Frage gestellt: die Regeln sind konfus, künstlich und teilweise sogar albern und die Fahrer knöpfchendrückende Angestellte, die dem Großrechner mehr vertrauen als ihren eigenen Talenten.

Vielleicht ist JB auch gar nicht in der Lage das Theater aus Sicht des Zuschauers nachzuvollziehen. Weil er selber zu tief drinsteckt.

Ein Außenstehender winkt doch schon dankend ab, wenn er sich mit DRS-Zonen und Pflichtboxenstopps auseinandersetzen soll. Alles Quatsch.

Die MotoGP macht zurzeit am besten vor, wie es laufen muss: Ampel aus - und wer als erster durch´s Ziel fährt hat gewonnen.

Lustig in dem Zusammenhang finde ich die DTM: die haben sich immer an der großen F1 orientiert, um sich im Fahrwasser wichtiger zu machen als sie sind. Und haben tatsächlich den ganzen albernen Mumpitz mitübernommen ohne zu merken, wie lächerlich sie sich damit machen. Jetzt liegen beide am Boden - und werden zu Recht von Pokémon vorgeführt.

Ich bin übrigens schon Level 11!


Donnerstag, 15. September 2016

Beruhigungspillen fürs Volk mal wieder vom Nürburgring.

Alles in Ordnung, gehen sie weiter - hier gibt es nichts zu sehen.

Im Übrigen gehe es dem Nürburgring laut Markfort gut und es würden erstmals schwarze Zahlen geschrieben.

Kein Wunder, wenn die Baukosten alle zu Lasten des Steuerzahlers gehen. Mit wieviel Prozent Verzinsung geht denn die Kaufsumme in die schwarze Zahlen Berechnung ein?

Der Ring stehe auf gesunden Beinen und da sei es auch für die Region wichtig, dass Ruhe eingekehrt sei, so Markfort.

Erinnert mich an das hier.

Zum 90. Geburtstag des Nürburgrings soll es auf Nachfrage von Bürgermeister Nisius im Jubiläumsjahr 2017 kein großes Festprogramm geben (..)

Warum auch, Tradition und Historie werden sowieso völlig überbewertet.

Markfort | Nisius |


Superbike-WM erstmals wieder am Lausitzring - jetzt am kommenden Wochenende.


Wer meint, dass die amerikanische EPA es nur auf deutsche Firmen abgesehen hätte: sogar Harley hängt am Fliegenfänger der Environmental Protection Agency.


Oschersleben mit neuen Geschäftsführern: Tino Flügel und Ralph Bohnhorst.

Oschersleben hat ein neues Geschäftsführer-Team: Tino Flügel und Ralph Bohnhorst lösen Thomas Voss ab.


Onboard: Alfa Romeo Giulia in 7:32 Min.

Die Runde ist ganz schön am Limit:

youtu.be/5gEdJmIVqLY

Von der Zeitnahme her ist das die alte Zuvi-Runde, die wohl auch bei der sport auto verwendet wird. D.h. man kann fliegend über T13 losfahren, braucht aber am Ende keine ganze Auslaufrunde, weil am Eingang T13 gestoppt wird.

Der Fahrer ist Fabio Francia, scheint ja ein ziemlicher Attackebruder zu sein. Laut Facebook Maserati Testpilot. Aber trotz des Harakiristils ist es erstaunlich, dass die Giulia das alles anstandslos mit sich machen lässt. 510 PS sind auch ein ordentliches Pfund.

Es fällt auch auf, dass Rekordrunden aktuell wieder gesellschaftsfähig werden. Selbst wenn die gefahrene Runde an sich schon eine Weile zurückliegt.

Wo war Alfa Romeo eigentlich, als der Ring um Hilfe gebettelt hat?

Die 7:32 Runde wird als schnellste einer Limousine gehandelt, dabei sind die 7:40 im Audi 200 viel schneller.

AlfaRomeo | Giulia | Onboard | FabioFrancia |


In der Politik ist doch noch nicht alles verloren, Martin Sonneborn zur Lage der Nation.


Geheimer Porsche LMP1 von 1998.

Spannender Lesestoff bei mulsannescorner.com über das geheime Porsche LMP1 Projekt, dessen Existenz Porsche bisher geleugnet hat.

Und warum ist es nie vollendet worden?

Various reasons for the cancellation have been stated, the most nefarious being to provide engineering manpower to develop the Cayenne SUV. Today it is accepted, and confirmed by insiders, that a deal was struck between Ferdinand Piech, then chairman of the VW-Audi board, and Porsche’s Wendelin Wiedekin to co-operate on the SUV project. The VW Touareg and Porsche Cayenne are indeed the same car underneath except for engine specification and exterior styling. At the same time it was agreed that Porsche would halt its LMP project, and withdraw from top-echelon sportscar racing for a 10 year period.

Der Cayenne ist schuld! Und gleichzeitig gab es einen Nichtangriffspakt, damit Audi in Le Mans dominieren kann. Jetzt ist Porsche wieder von der Leine und Audi muss sich ordentlich strecken um hinterherzukommen.

LeMans | Piech | Cayenne |


Der Fusselblogger ist auf der Automechanika und fragt sich, welches Werkzeug er denn mal als nächstes testen soll. Gute Idee, denn mit seiner Reichweite ist er bei den Herstellern nicht uninteressant - auch wenn diese (noch) keine Blogger-Relations-Abteilung haben. Also vielleicht hat ja jemand einen konkreten Vorschlag.


KTM Moto-GP dreht 18.000! Ich wüsste jetzt auf Anhieb gar nicht, ob ich jemals einen Drehzahlmesser gesehen hätte, der so weit geht.

Aber auch ansonsten ein schönes Interview mit Kurt Trieb, dem Daniel Düsentrieb [sic!] von KTM’s Rennmotoren-Entwicklung:

I think the riders must feel that there is always sufficient and extra power available when they open the throttle. Coming from past experience, when a rider says an engine feels smooth or is easy to control, it often meant it was slow! And we want to be fast.

UPDATE:

Der Drehzahlmesser der ZX6-R geht bis 20.000!


Alex Zanardi hat seine olympische Goldmedaille verteidigt.

Und gewinnt zum 2.Mal das 20 km Rennen. Mit nur knapp 3 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.

Falls Ihr den Film No Limits von Stereoscreen noch nicht gesehen habt, jetzt wäre eine gute Gelegenheit.

youtu.be/rs7Uyk4R0vw

Zanardi | Stereoscreen |


Mittwoch, 14. September 2016

Der Umbau von Kyalami ist fertig und man hat FIA Grade 2 zugesprochen bekommen. Zur Erinnerung: die Strecke hat Porsche im Juli 2014 gekauft.


Audi feiert 40 Jahre Fünfzylinder. And counting.


Die Details der KTM RC16 Moto GP.


Besuch im BMW-Museum.


Nicht nur die Zuschauer, auch die Verantwortlichen blicken nicht mehr durch: falsche Flagge für Jamie Green bei der DTM am Nürburgring.


Roman Abramovich hat am Nürburgring seinen Fuhrpark gelüftet und in England überschlagen sich die Zeitungen.

Natürlich kann sich jeder einen Trackday mieten, wenn er möchte. Aber die Abramovich - Charitonin Beziehungsgerüchte reißen nicht ab und bisher hat uns niemand erzählt, wer den Nürburgring gekauft hat. Denn die Besitzverhältnisse hinter den Firmengeflechten werden der Öffentlichkeit vorenthalten.

In der Eifel nimmt man es gewohnt unterwürfig gelassen.


Hintergrund-Story über Team Bolliger aus der Schweiz. Die sind privat (!) in der Motorrad Langstrecken-WM unterwegs.


Freitag, 09. September 2016

Miketest: Focus RS auf Alpentour.

Ursprünglich wollte ich mit dem Motorrad in die Alpen fahren. Hab ich lange nicht mehr gemacht und nachdem inzwischen die 900er Hornet zum Fuhrpark gehört, stand dem nichts mehr im Wege.

Urlaub war genehmigt, Cheffin zuhause hat auch approved … doch dann kam mir der Gedanke, ob vom Fahrvergnügen so ein Focus RS eigentlich mit einem Motorrad mithalten kann? 350 PS sind doch eine Ansage und die Performance von dem Auto wird auch überall gelobt?

Der Gedanke ließ mich nicht los - also spontan bei der Ford’schen Presseabteilung angefragt. Ich hatte mir wenig Hoffnungen gemacht, das Auto ist doch stark nachgefragt. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als es dann hieß: Mike, gute Nachrichten, Du kannst den RS haben! Wow. Da wurd ich dann doch leicht nervös, aber der Miketest für das Auto ist sowieso Pflichtprogramm, nachdem das mit dem Fiesta ST so gut geklappt hat. Und ja - versprochen - der nächste Miketest wird ein Nicht-Ford!

Ihr wisst inzwischen, dass ich auch regulär bei Ford in Köln 4 Tage die Woche arbeite und man gibt mir die Freiheit meinen bloggenden Abenteuern freien Lauf zu lassen. Dass sich Ford’s und meine Themen zunehmend stärker überschneiden ergibt für mich völlig neue Möglichkeiten - Le Mans zum Beispiel. Aber auch als der RS zum ersten Mal vorgestellt wurde, das war nämlich auch in Köln - und ich mittendrin.

Kurz antesten konnte ich den Wagen auch schonmal, aber die bevorstehenden 10 Tage waren natürlich ein komplett anderes Kaliber.

Nach der Übergabe zuhause angekommen war die Familie natürlich neugierig, wie sich so ein Geschoss im Alltag benimmt - für mich eine gute Gelegenheit die Familientauglichkeit zu testen. Nach dem Volltanken - denn ich wollte während der ganzen Zeit akkurat den Verbrauch ermitteln - ging es dann am Samstag mit der kleinen Maus im Auto nach Nürburg zum STRaßenfest:

Allerdings musste ich auch vorsichtig sein, um keine Begehrlichkeiten zu wecken - ist mir nicht gelungen:

Wo wir schonmal da sind - dieses Foto durfte natürlich nicht fehlen:

In Merkenich beim Kinderfest waren wir auch:

… und der Wagen hat alles mit Bravour bestanden! Kurze Beschleunigungseinlagen wurden auf der Rückbank sogar mit Begeisterungsausbrüchen quittiert. Ich frag mich von wem sie DAS wohl hat?

Ausgangsbasis für den RS ist der 5-türige Focus, d.h. er bringt alle praktischen Eigenschaften eines Familienautos mit. Platz, Kofferraum, kompakte Abmessungen - alles im grünen Bereich. Und im Normal Modus gelingt die Tarnung sogar ganz gut - man muß schon Insider sein, um den RS als solchen richtig einzuordnen zu können.

Kofferraum ist ein lustiges Thema, denn wenn man ihn öffnet offenbart sich zwischen Spoiler und Antenne echte Maßarbeit:

Insgesamt gibt es 4 Fahrstufen, wobei ich mich nur in 1 (Normal) und 2 (Krawall, bzw. Sport) aufgehalten habe. 3 (Track) und 4 (Drift) sollte man im Straßenverkehr auch eher meiden:

Tag 1 meiner Tour ging erstmal über die Autobahn, das Tagesziel war das Stilfser Joch. In Füssen war Tankstopp:

… und so langsam wurde es bergiger. Und schlössiger:

Ich wurde dann nochmal eingebremst wegen Almabtrieb - sowas kann dauern. Also Pause gemacht und Mals im Vinschgau angeschaut.

Hat mich ein bisschen an Nürburg erinnert, alles voll Pokale:

… Vollgastiere …

… und Profimaterial:

Eine sehr schöne Gegend - gar keine Frage:

Dann ging es weiter, denn ich hatte ja noch was vor und um 19:30 - pünktlich zum Sonnenuntergang - war ich dann vor Ort: am Stilfser Joch.

Es gab kaum Verkehr und mein Herz machte Luftsprünge, als wir endlich Serpentinen jagen durften.

So ein Rheinländer wie ich ist natürlich schwer beeindruckt, wenn die Berge sich mächtig auftürmen - herrlich.

Inzwischen war ich aber auch durch von der Autobahnfahrt - es wurde Zeit sich eine Unterkunft zu suchen. Dank booking.com ging das überraschend gut und ich habe in Sulden einen echten Geheimtipp gefunden: das Hotel Nives - volle Punktzahl:

Das Hotel Nives in Sulden - sehr empfehlenswert! (CLICK for High Res.)

Also wenn Ihr mal in der Nähe seid: das Haus ist 4 Jahre alt, sehr großzügig mit großen Fensterflächen und geräumigen Zimmern und auffallend gut durchdacht.

Die Aussicht vom Balkon:

Die Aussicht vom Balkon des Hotel Nives in Sulden - traumhaft. (CLICK for High Res.)

Ich war natürlich neugierig und es stellt sich heraus, dass der Besitzer Architekt ist - das macht Sinn. Die Preise sind günstig und das Ambiente modern, aber gemütlich.

Ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt 2 Tage zu bleiben, aber ich wollte ja Meter machen - also weiter.

Stilfser Joch komplett war angesagt und die Straße ist natürlich der Hammer. Vor langer Zeit bin ich sogar mal mit dem Rad hoch - nonstop. Würde ich heute nicht mehr schaffen:

Ursprünglich dachte ich, dass das mit dem RS eine Riesengaudi wird, aber war dann doch nicht so. Stellt sich nämlich raus, dass der Lenkanschlag ziemlich begrenzt ist, sodaß man in den engen Kehren entweder zum Ausholer mutiert oder behäbig wie ein Schwertransporter um die Kurven zirkeln muss. Ken Block hätte da weniger Probleme, aber das hab ich mir natürlich gespart. Wobei der respekteinflößende Abgrund auch nicht ganz unschuldig war.

Das war der erste Dämpfer für mein Motorrad vs. RS Experiment, obwohl das mit dem Motorrad natürlich auch mächtig eng ist. Die Autos heutzutage werden aber auch immer breiter, jeder ist mit SUV oder Camper unterwegs - da passt man bei Gegenverkehr kaum noch aneinander vorbei.

Egal - ich war dann oben - und da war vielleicht was los:

Die Radfahrer haben natürlich meinen größten Respekt. Eine schöne Überraschung gab es in der Herberge:

Hier sind wir richtig.

Bei der Suche nach meiner nächsten Unterkunft habe ich dann festgestellt, dass man sich sogar im Refugio einquartieren kann:

Aber den Gedanken habe ich nicht weiter verfolgt.

Nachdem das Stilfser Joch standesgemäß Nfiziert war:

… und der RS passend abgelichtet:

… musste ich wieder aufbrechen. Die Einheimischen fahren übrigens wenig überraschend entweder Defender oder Teneré:

Auf der anderen Seite ging es dann wieder runter und man sollte immer etwas Bremsreserve einbauen:

Was mich auch etwas überrascht hatte, was das hohe Verkehrsaufkommen auf den Pässen:

Überholen ist mit dem Auto ziemlich schwierig, obwohl es dem RS überhaupt nicht an Leistung oder Drehmoment mangelt.

Trotzdem habe ich alles an Pässen mitgenommen, was mir in den Weg kam und da waren einige traumhafte Straßen dabei.

Und wie fährt sich der RS so?

Hier die Antwort als Video:

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Der Motor ist echt eine Wucht. Das ist jetzt keine Übertreibung, aber es ist von der Beschleunigung her ziemlich egal, ob man berghoch oder bergrunter fährt, so bärig drückt das an. Und bei kleinen Autos mit großem Motor rennt man bei mir ja offene Türen ein. Und dann kann ich auch gut mit Abstrichen leben: die Schaltwege sind etwas lang - Focus halt - und der Schalthebel sitzt komfortabel, aber unsportlich. Das Auto ist innen superleise, dadurch hört man mit empfindlichem Gehört (= also ich) jedes Klappern. Und davon gibt es, dank sportlichem Fahrwerk, einiges.

Das war’s dann aber schon - trotz meiner 2 Meter passe ich super rein und fühle mich wohl. Die heutzutage serienmäßigen Gimmicks sind nicht so mein Fall, ich kann noch alleine Licht einschalten oder den Scheibenwischer bedienen. Aber das ist der Tribut an das Großserienprodukt - im Inneren ist außer Lenkrad, Sitzen, usw. Focus angesagt. Und da die Golf-Liga hart umkämpft ist, ist die Serienausstattung mächtig.

Aber bei dem Wagen geht es ja erstmal um’s Fahren und hier noch ungekürzt die Abfahrt vom schönen Penser Joch - erst im Normal, dann später im Sport-Modus - um beides mal im Vergleich zu sehen:

youtu.be/_ab1_AuJ2jk

Das Penser Joch kann ich übrigens sehr empfehl’N:

Eine flüssige Straße mit wenig Verkehr auf beiden Seiten des Berges, so wünscht man sich das. Der Grund ist wohl die außen rum gehende Bundesstraße, die vom normalen Verkehr gewählt wird. Laut Café-Betreiber gibt es aber auch Ausnahmen, es verirren sich schonmal polnische LKW-Fahrer, die im Navi kürzeste Route eingeben. Gewagter Ansatz in den Alpen!

Nachdem wir über das Hotel von Tag 2 besser nicht reden, wurde meine nächste Unterkunft wieder ein Volltreffer:

Das private Apartmenthaus Residence Reißenschuh in Sterzing. Liebevoll eingerichtete und geräumige Appartments, genau das Richtige für den Mike mit seinem ganzen Technikprüll, der wieder aufgeladen werden will. Und natürlich schnelles WLAN - gaaanz wichtig! Wieder volle Punktzahl, es gibt eine tolle Pizzaria direkt um die Ecke und damit alles zusammen noch ein echter Geheimtipp sowohl für Motorrad- als auch Skifahrer.

Ich hatte mir vorgenommen den Miketest schon im Netz zu haben, bevor ich zuhause ankomme. Und es klappt, denn aktuell sitze ich noch in Sterzing in Südtirol und habe mir Jaufenpass und Timmelsjoch für das Schlussfinale aufgehoben.

Wenn ich daran denke, dass ich den RS Schlüssel am Montag wieder abgeben darf, werde ich schon etwas traurig. Ich glaube wir zwei könnten - besonders hier in Südtirol - ein paar schöne Monate verbringen.

Am meisten beeindruckt mich der Motor: was für ein Kraftpaket. Kann alles: mächtig Kraft von unten raus, richtig Biss in der Mitte und scheut sich auch nicht vor Drehzahl. Die Bremsen sind standfest und kernig, Sound und Fahrwerk gierig und der Allradantrieb rundet das Paket so richtig schön ab: keine Gripprobleme am Kurvenausgang und super Traktion auch bei schlechtem Wetter. Würde ich gerne mal im Schnee ausprobieren! Das clevere Torque-Vectoring, dass einen immer von hinten außen in die Kurven schiebt, macht den Wagen umheimlich schnell.

Der Spritverbrauch hielt sich trotz Attackemodus noch in Grenzen: über 15 Liter bin ich nicht gekommen, aber auch nicht unter 11 Liter. Insgesamt sind es für die genau 1.501 km, die ich bisher gefahren bin mit Volltanken, ebenso genau 197,3 Liter gewesen - also im Schnitt 13,2 Liter. Kann man gut mit leben, vor allem weil ich immer alles rausgeholt habe, was ging.

Aber ich bin dem Auto auch mit Respekt begegnet, denn man wird ganz schnell ganz schnell. In den Händen eines kundigen Fahrers wird die Kombination mit Sicherheit zu einer ernstzunehmenden Waffe. Da werden sich Fahrer mit x-fach teureren Autos auf die ein oder andere Demütigung gefasst machen müssen.

Falls Ihr jetzt Lust auf den RS bekommen habt, es würde mich nicht wundern. Aber Lieferzeiten sind wohl sooo lang, dass man fast von ausverkauft sprechen kann. Hat wohl bei Ford - außer beim Entwicklerteam - keiner damit gerechnet, dass das so ein Kracher wird. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Konkurrenz reagieren wird: gibt es weitere Modelle mit Drift-Modus? Allrad und Torque-Vectoring? Unter 40k €?

Spannende Zeiten, die da auf uns zukommen!

FocusRS | Miketest | Mikebericht | alpNtour |



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