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Dienstag, 02. Januar 2018

Dietmar Brück ist vom inoffiziellen zum offiziellen Regierungssprecher aufgestiegen.

Als ich den Rhein-Zeitungs Redakteur Dietmar Brück als “getarnten Regierungssprecher” bezeichnet habe (oder hier), konnte ich ja nicht ahnen, dass er ernst macht.

Immerhin erklärt es im Nachhinein seinen vorauseilenden Gehorsam.

Und er braucht sich bei den nächsten Chinareisen auch nicht mehr mit artigen Artikeln bedanken.


Richard Hammond hat den Rimac erst NACH der Zieldurchfahrt gecrasht.

Inzwischen habe ich auch mit der 2. Staffel von The Grand Tour angefangen - sehr schön, freue mich schon auf die übrigen Folgen. Man kann sie auch runterladen auf dem iPad z.B. und offline schauen - genau das richtige für Pendler Mike.

In der Folge 1 vergleichen sie NSX, Aventador und den elektrischen Rimac Concept One.

Wer nicht komplett unter’m Stein gelebt hat die letzten Monate, hat den Crash von Richard Hammond mitbekommen - er hat den elektrischen Prototypen bei einem Bergrennen in der Schweiz zu einem ausgebrannten Haufen Schrott verarbeitet. Ist durch alle Medien gegeistert.

Jeremy Clarkson und James May haben ihn vor dem Start mächtig nervös gemacht - er habe es jetzt in der Hand kroatischer Nationalheld zu werden usw. Hat er ja dann auch geschafft - nur nicht so wie geplant.

Was mir aber erst gestern bei der Folge aufgefallen ist: er ist NACH der Zieldurchfahrt verunfallt. Das muss man erstmal hinbekommen.

Aber wie sie mit der Geschichte in der Sendung umgegangen sind, war ziemlich lässig.

GrandTour | Hammond | Rimac | Schweiz | Bergrennen |


Unterstützer für den renn.tv Blog gesucht.

Zum Jahreswechsel ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl in eigener Sache:

wer möchte mich und den renn.tv Blog unterstützen?

Natürlich stecke ich hier mehr Zeit und Engagement rein, als ich es für einen normalen Job machen würde. Kann man nicht vergleichen. Und wirklich rechnen kann es sich auch nicht. Aber um Finanzamt und Familienfrieden etwas besser im Lot zu halten, kann es nicht schaden ein paar Einnahmen zu generieren. Komisch: die Kosten generieren sich immer von selber.

Das Sponsoring unten auf der Seite ist für Werbetreibende und auch Mäzene gedacht, und so wird es auch aufgenommen. Jedes Jahr gibt es ein wenig Bewegung - ich bin sehr froh über die Unterstützer, die mir schon jahrelang finanziell unter die Arme greifen. Wer mit dem Gedanken spielt dem Club beizutreten: gerne, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt. Einfach per kurzer Email bei mir melden.

Für alle anderen gibt es noch eine zweite Möglichkeit: bei der nächsten N-Aufkleber Bestellung die freiwillige Spende etwas großzügiger gestalten - ich weiß es zu schätzen.


Montag, 01. Januar 2018

Wolfgang Hatz würde gerne aus dem Gefängnis entlassen werden.

Stuttgarter Zeitung:

Die Anwälte des ehemaligen Porsche-Vorstands Wolfgang Hatz lassen nicht locker, um ihren prominenten Mandaten aus dem Gefängnis zu bekommen. Wie eine Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft unserer Zeitung bestätigte, haben die Anwälte erneut eine Beschwerde gegen die Haft eingereicht.

Sind jetzt immerhin schon 3 Monate.

Dieselgate | Hatz | Gefängnis | München |


Die Aktionäre von VW hätten gerne einen Sonderermittler, da sie nicht wirklich das Gefühl haben, dass man in Wolfsburg mit offenen Karten spielt.

VW wäre nicht VW, wenn sie sich nicht mit allen Mitteln dagegen wehren würden - bis zum Bundesverfassungsgericht. Und bitte keine Zeit verlieren - darum auch Eilantrag.

Den das Bundesverfassungsgericht erstmal abgelehnt hat.

Dieselgate | Volkswagen | Bundesverfassungsgericht |


So ein wildgewordener Rentnersitz sieht aber auch schwer nach Spaß aus.

Hat ein bischen was von einer selbsterfüllenden Prophezeiung.


Sonntag, 31. Dezember 2017

Die Rennfahrer-Kollegen haben Michael Schumacher nicht vergessen.

KeepFightingMichael


Lewis Hamilton geht im Shitstorm unter - und löscht aus Verzweiflung sein Instagram Konto.

Das Konto ist zwar noch da, aber wie sie sehen, sie sehen nichts:

Lewis Hamilton geht im Shitstorm unter - und löscht sein Instagram Konto.

Was war passiert? Sein Neffe war an Weihnachten im Prinzessinenkleid unterwegs und Lewis Hamilton meinte, sowas machen Männer nicht. Und postet ein lustiges Video auf Instagram. Das war natürlich ein Eigentor mit Anlauf und ohne Tormann. Und bei strammen 5,7m Followern ein ordentliches Pfund.

Viel Erfolg, DEN Geist wieder zurück in die Flasche zu bringen - keine Chance. Das ist zwar jetzt müssig zu sagen: aber sowas überlegt man sich vorher. Hätte man eigentlich auch selber drauf kommen können. Mit so einer Reichweite und Durchschlagskraft kommt auch eine ordentliche Portion Verantwortung. Und wenn man noch nichtmal sich selber postet, sondern andere Leute, dann sollte man schon genau wissen, was man tut.

Womit wir beim Thema Kinder wären: viele Eltern gehen meiner Meinung nach zu leichtfertig mit dem Thema Kinder und Social Media um. Posten die süßen Kleinen bei jeder Gelegenheit und die Likes und Herzchen lassen auch nicht lange auf sich warten.

Ich sammele auch gerne Likes, gar keine Frage. Aber Ihr werdet bei mir kein Foto unserer (unendlich süßen!) Tochter finden - höchstens angedeutet oder ohne das Gesicht zu erkennen. Umso mehr so, wenn ich andere Kinder poste.

Warum? Ganz einfach: aus Respekt. Den Kindern gegenüber. Denn sie ist nicht unser Eigentum, sondern ein kleine heranwachsende Menschen, denen wir den Weg in’s Leben ebnen dürfen. Dadurch leiten sich für mich aber nicht irgendwelche Post-Rechte ab, dass ich meine Tochter nach Belieben in die Welt hinaustragen dürfte. Was, wenn sie später nicht so mitteilsam ist, wie ich? Wenn sie lieber ohne Facebook und Instagram an der Welt teilnehmen möchte? Dann würde ich den Geist auch nicht mehr in die Flasche bekommen.

Die Entscheidung, wie sehr sie sich mitteilen möchte, überlasse ich ihr. Sie ist jetzt noch zu jung dafür (4 J.), aber sie soll einen sauberen Start haben dürfen, wenn es soweit ist.

Das war auch mein erster Gedankengang, als ich das Video von Hamilton’s Neffen gesehen habe (als es noch online war). Das Prinzessinenkleid? Geschenkt. Aber dass er den kleinen Jungen in die Öffentlichkeit zerrt - 5,7m! - ohne ihm die Chance zu geben das selber zu entscheiden, das war wieder einmal ein unschönes Beispiel für den leichtfertigen Umgang mit diesem Thema. Und jetzt dreht zu allem Überfluss auch noch das halbe Internet durch - DIE Weihnachten werden die beiden so schnell nicht vergessen.

Vielleicht gelingt es mir ja auch, den ein oder anderen Erwachsenen zum Nachdenken anzuregen - Silvester ist ja immer eine willkommene Gelegenheit für gute Vorsätze.

Übrigens: Lewis Hamilton’s eigene Kleiderwahl ist auch eher kein Maßstab.

Hamilton | SocialMedia | Eltern | Verantwortung | Prinzessin |


Samstag, 30. Dezember 2017

Und dann kommt da kurz vor Jahresende noch das abgefahrenste Rennauto-Design des Jahres:

Und dann kommt da kurz vor Jahresende noch das abgefahrenste Rennauto-Design des Jahres


Stop using Facebook and start using your browser.

Sag ich doch.


Russlands härtester Hindernislauf ´Winter Hell´ - das wäre doch DIE Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass sich der Nürburgring inzwischen in russischem Besitz befindet.


Kurt Beck bleibt sich treu: als Steuergeld-Ausgeber.

Wenn man etwas über politische Stiftungen lesen möchte, dann macht man das am besten im Ausland - z.B. der Schweiz:

Beim Wort Stiftung denkt man zwar an eine mit Spenden finanzierte Organisation. Doch die zurzeit sechs politischen Stiftungen erhalten ihre Mittel fast vollständig aus der Staatskasse, also vom deutschen Steuerzahler. Und diese Gelder fliessen immer üppiger: 2005, als Angela Merkel erstmals einer Regierung vorstand, waren es 330 Mio. €, für 2017 rechneten die sechs Organisationen laut ihren Jahresberichten mit rund 570 Mio. €.

Und dann stellt man fest, dass sich Kurt Beck treu geblieben ist. Denn diese Stiftungen - auch die Friedrich-Ebert-Stiftung, deren Vorsitz er sich unter den Nagel gerissen hat - finanzieren sich hauptsächlich aus Steuergeldern.

Also wenn es einen Experten im Steuergeldverprassen gibt, dann ja wohl Kurt Beck.

KurtBeck | FriedrichEbertStiftung | NeueZüricherZeitung |


Vor 80 Jahren starb Bernd Rosemeyer in Moersfelden - doch die Stadt will damit nichts zu tun haben.

Main-Spitze:

Die Stadt Mörfelden-Walldorf wird den 80. Jahrestag des Unglücks nicht zum Anlass nehmen, am Denkmal auf dem Autobahnparkplatz einen Kranz niederzulegen. „Wir haben schon beim 75. Jahrestag nichts gemacht“, sagt Volker Becker vom Hauptamt der Doppelstadt. Immerhin wurde dem Parkplatz der langjährige Name „Bernd Rosemeyer“ wegen der Rolle des Rennfahrers im Dritten Reich aberkannt. Auch das Denkmal ist inzwischen an einen eher unscheinbaren Platz versetzt worden, den man vom Parkplatz aus nur über einen bei Nässe aufgeweichten Trampelpfad erreicht.

Laut Wikipedia ist Bernd Rosemeyer 1932 der SS beigetreten. Ebenfalls in Wikipedia finden sich auch Bilder von dem Parkplatz und dem Gedenkstein - alles ziemlich trist.


Wenn Euch von paar Jahren jemand gesagt hätte, dass der Batteriehersteller BMW den Autohersteller Post beliefert - wie hättet Ihr reagiert?


Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Rückblick | Jahresrückblick | MikesBlog | Blogger |


Donnerstag, 28. Dezember 2017

In Deutschland würden Grundschüler einen Motorrad (!) Rennfahrer nicht erkennen - in Spanien jedes Kind, sogar wenn er verkleidet ist.


Erster Testbericht vom Porsche Mission E und endlos vielen Fotos.

Scharfes Gerät. Leistungsstufen: 300, 400 und 500kW - gut zu merken.

Dass der GT2 RS auch getestet wurde, macht die Sache nicht schlechter.


Shenzhen in China zeigt der Welt, wie man auf Elektrobusse umstellt.

Kleiner Realitätsabgleich: in Köln will man zu den bisherigen 9 elektrischen Bussen bis 2021 weitere 50 dazukaufen.

In China, genauer gesagt in der 12 Millionen Einwohner Stadt Shenzhen, sind inzwischen alle Busse elektrisch unterwegs: 16.359 Stück.

Elektro | Elektrobusse | Shenzhen | Köln |


Wie hört sich eine elektrische Corvette bei Tempo 350 an?

In diesem Video bei 0:43 Min. (Via.)


Loïc Duval - Le Mans Gewinner von 2013 - kehrt zur WEC zurück: in der LMP2.


Wolfgang Porsche zu Formel 1 - und Mobilität der Zukunft.

In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten.

Und dem überspezifischen Dementi der Woche: Wolfgang Porsche auf die Frage: “Soll Porsche hinkünftig neben der Formel E auch in der Formel 1 antreten?”

Der Einstieg in die Formel 1 mit einem eigenen Werksteam ist für Porsche derzeit kein Thema.

Oha! So genau wollte es der Fragesteller doch gar nicht wissen. Also dann doch die Variante des Motorenlieferanten?

Bei der Mobilität hat er arge Bedenken. Dass die individuellen Möglichkeiten eingeschränkt werden, daran besteht sogar für ihn inzwischen kein Zweifel mehr. Er hofft nur, dass es nicht allzu schlimm wird.

Das ist auch kein Wunder, denn besonders die Marke Porsche setzt darauf, dass man auch in Zukunft noch selber fahren darf. Ich habe da so meine Zweifel. Und wir dürfen ja nicht verbohrt nur nach Deutschland oder Europa blicken, sondern müssen bei dieser Frage die ganze Welt im Auge behalten. Da wird der Freiraum für Porsche-Automobile eng.

Eine aussterbende Spezies: ähnlich wie zum Beispiel Raubkatzen immer weniger Lebensraum zugestanden wird und sie weiter zurückgedrängt werden bzw. ganz aussterben oder nur noch in Zoos und Reservaten anzutreffen sind, so könnte die individuelle Mobilität - also das Selberfahren - nur noch auf Rennstrecken oder speziell freigegebenen Straßen bzw. Gebieten möglich sein. Das trifft Sportwagen-Hersteller natürlich am härtesten. (Die Motorradfahrer sogar noch härter, aber das ist ein anderes - ungelöstes - Thema.)

Um auf VW zurückzukommen: Porsche, Lamborghini, Bugatti, Ducati - teilweise auch Audi, Seat, und Bentley - wird es schwerfallen mit sportlichem Image zu punkten, während man dem Diktat der mobilen Harmonie unterworfen wird.

Zu der Rolle von Wolfgang Porsche nach Piëch’s Abdankung empfehle ich diesen Film - so anschaulich ist mir die Volkswagen-Familie bisher nirgendwo erklärt worden.

WolfgangPorsche | VWGroup | Mobilität | Zukunft |


Heute vor 8 Jahren ist Rainer Mertel gestorben.

‘Gestorben’ ist der falsche Begriff, denn das Nürburgring-Erlebnisgrab war auch seins. Im Untersuchungsausschuss hat er sich so aufgeregt, dass sein Herz versagt, er zusammenbricht und Tage später stirbt.

Die scheinheilige SPD ringt sich im Nebensatz zu einer ‘plötzlichen Erkrankung’ durch - die Monster in Mainz spazieren unbeirrt über Leichen.

Bitter zu sehen, wie Ehrenhafte mit dem Leben bezahlen, während die skrupellose Brut - auch rückblickend - einfach weitermacht, als wäre nichts geschehen.

Erlebnisgrab | Mertel | Untersuchungsausschuss |


Porsche Singapur bietet Rennlackierungen für den Macan.

Aufkleber machen zwar schnell, aber 2 Tonnen sind 2 Tonnen.


Mittwoch, 27. Dezember 2017

VLN nistet sich gemütlich in der beton°ruine ein.

Die VLN verschickt eine Weihnachtsmail. So weit, so neu - danke für die netten Grüße. Bisher kam VLN-Mail über den Presseverteiler allerdings immer von hier.

Aber was steht da als Absender? "Nürburgring Boulevard 1".

Da meide ich den Beck°schen Sarkophag weiträumig - und jetzt zieht die VLN da ein.

Ich habe dann mal in den "VLN racing news" geschaut: bis Juni zum 3.Lauf hieß das im Impressum:

Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring e.V. & Co. oHG - ohne Adresse

... und ab Juli dann:

VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH, Nürburgring Boulevard 1, 53520 Nürburg

Wobei die VLN VV schon vor einem Jahr gegründet wurde - allerdings in der ehrwürdigen Otto-Flimm-Straße.

Für mich ist der Umzug ein Fall zum Fremdschämen.



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