Über mich - Was bisher geschah:

Michael Frison
Dipl.Wirt.Ing.(FH)
geb. 12.8.1965
Wohnort Köln
Verheiratet mit Jotta Frison
Angestellter Ford Werke seit 1993

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Langfassung:

Geboren 1965 Mayen, dann in Andernach zur Schule gegangen und im elterlichen Autohaus großgeworden.

Stolz wie Oskar mit selbst-zusammengebautem Moped. 1979 noch ohne Führerschein - im Hintergrund die elterliche Citroën-Werkstatt in Andernach.

1981 war ich 16 und Sonntags direkt mal mit dem neuen Moped zum Nürburgring gefahren. Zufällig lief dort das 24h-Rennen und ebenso zufällig drückt mir ein Mechaniker, dessen Team ausgefallen war, seine Karte in die Hand. Zufällig?

Ich völlig verdutzt probiert wie weit ich komme und so stand ich dann in den Boxen. Gut, daß ich einen Fotoapparat dabei hatte, eine Angewohnheit, die ich seitdem aufrechterhalte!

Der Audi 80 von Seikel / Nowak / Bergmeister ist Gesamt Dritter geworden, gewonnen hat der Capri von Dieter Gartmann und auf dem Zweitplazierten Opel Monza ist ein gewisser Rolf Stommelen gefahren.

Schon früh die Bimsgruben unsicher gemacht mit luftgekühlter Suzuki RM 125.

Keine Kompromisse beim Fuhrpark, mit 18 kam der Führerschein und eine RD 350 LC in’s Haus - das war 1983.

Die Rotax-KTM war ein schwerer Eisenhaufen, aber nur so lernt man’s.

So sind wir früher zum 24h-Rennen gefahren: als Fans mit Zelt und Schlafsack. Rechts bin ich mit der 88er GSX-R, der spätere Gixxerkart-Spender.

Audi 80 GTE, frischlackiert. Daß wir auf dem Laacher See gefahren sind gab zuhause Ärger. Was soll schon passieren?

Den Wehrdienst noch im nahen Koblenz, aber zum Studium ging es ab 1988 in den Schwarzwald, genauer gesagt nach Gengenbach (Wirtschaftsingenieur an der FH Offenburg).

Schauinsland geht immer, auch im Winter: ’91 mit Chris und 2 x GSX-R 1100. Rechts die Kinder beim Schlittenfahren.

Zum ersten Mal ernsthaft mit Motorsport in Kontakt gekommen bin ich während meines Studiums 1990 durch die Opel Motorsportabteilung in Rüsselsheim.

Markus Oestreich und Karl Mauer, Opel Pressebild.

1990 war mein DTM-Opel-Jahr, hier sind wir beim 24h-Rennen / Nürburgring. Das Bild ist aus der rallye racing, die gibt’s inzwischen nicht mehr.

Karl Mauer war seinerzeit Sportchef und hat mich eingestellt, Volker Strycek war technischer Leiter und Testfahrer in Personalunion und nach kurzer Eingewöhnung durfte ich mich - weil einigermaßen Ahnung mit Computern - um Motronik und Telemetrie kümmern. Damals im Einsatz war die Bosch MP 1.2 für die Rallye (E-Kadett / Sepp Haider) und MP 1.8 für DTM (Opel Omega, Niedzwitz/Oestreich/Oberndorfer). Die Computer hießen DARAB, waren so groß wie Kühlschränke und Experten noch dünn gesät. Internet oder Email? Nie gehört.

Mein ‘Dienstausweis’ von damals, das hieß '90 auch schon 'ITR e.V.'.

Ziemlich schnell war ich für alle der “Chippie”, weil für jede Änderung musste ich Eproms brennen und mit diesen Dingern bin ich dann zwischen Box und Fahrerlager hin- und hergerannt. Spannend war auch die ausgedehnte Prüfstandsarbeit bei der Firma Schrick in Remscheid, wir mussten mit dem 3 Liter Reihensechser damals aufwendig die kompletten Kennfelder rauf- und runterfahren. Es gab zwar auch Lambdasonden und Klopfsensoren, aber sie funktionierten noch nicht zuverlässig.

Das war die DTM 1990, ein Bild aus der damaligen sport auto.

Damals konnte ich natürlich nicht ahnen, daß ich eine der aufregendsten Zeiten der DTM live miterlebt habe - ich war wie selbstverständlich fulltime dabei und bei allen Tests und Rennen zuständig für Motronic und Datenauswertung. Ich hab in der Zeit auch in Rüsselsheim gewohnt und bin immer den Telemetrie-Chevi gefahren.

Der DTM Opel Omega, ich bin rechts der mit dem grünen Polohemd. (rallye racing, 1990)

Aus dem geplanten Praxissemester wurde eine ganze Saison und die Verlängerung hat mir auch geholfen mein Studienbudget aufzubessern. Auch wenn der Omega meistens hinterherfuhr, die Truppe war sagenhaft und alles beinharte und WM-erfahrene Rallye-Profis.

Ein besonders schönes Erlebnis war das 24h-Rennen 1990 am Nürburgring, wir dachten wir fahren noch im Hellen wieder nach Hause, aber der Wagen hat gehalten und wurde zur Überraschung aller Gesamt 6. Neben Volker und Oese war der ausgebuffte Klaus Niedzwiedz noch mit von der Partie.

Mit dem 6.Platz des DTM-Omega hat keiner gerechnet beim 24h-Rennen 1990.

Das Rennen war sehr gut besetzt mit den Werksteams von BMW und Ford - gewonnen hat das Team Linder.

Nach dem FH-Studium ging es im Sommer 1992 nach London, um die Ausbildung mit Ausland und Master abzurunden. Für mein “Final Year Project” musste ich nach Woking umziehen, denn ich hatte nach einigem Bewerbungsstress die Zusage von McLaren in Woking, und zwar bei TAG Electronic Systems (heute McLaren Electronic Systems).

Aus meiner Bewerbungsmappe von damals, Tyrrell / Footwork / Benetton - alle nicht mehr da.

Deren Chef - der Deutsche Udo Zucker - war vorher bei Bosch und dort der geistige Vater der MP 1.8 Motronic, ehe er zu Ron Dennis wechselte. Sie wollten die Firma für Kleinserien fitmachen, denn die Stückzahlen für Gordon Murray’s F1 Straßenauto liefen an, und Manufacturing Systems Engineering war mein Studiengang - perfect Match.

Die Kantine bei McLaren werde ich nie vergessen, nicht nur wegen der Küche, sondern weil man schonmal die Fahrer beim Mittag traf, damals fuhren Senna/Häkinnen auf dem MP4/8.

London war genau mein Ding, mein oliv-grünes 34 PS Käfergeschoss war der deutsche Exot im lokalen Low’E’Nuf Käferclub in Hatfield, obwohl er eigentlich der Hässlichste von allen war.

Auf dem Santa Pod Racetrack - gewonnen beim Beetle Push!

Und für den Innenstadtverkehr war die GSX-R 1100 mit deutschem Nummernschild die perfekte Wahl. Eigentlich wollte ich bleiben und habe nur ein paar Alibibewerbungen nach Deuschland geschickt. Und auf einmal war dann da dieses Angebot von Ford in Köln, das ich unmöglich ausschlagen konnte.

Also alles eingepackt und wieder Richtung Rheinland.

So ging es ’93 auf der Fähre wieder zurück: ‘Flying Olive’ vollgeladen und Gixxer angehangen - RR 10 und RR 9.

Und in meinen alten Freundeskreis. Der sich in den Kopf gesetzt hat Autorennen auf dem Nürburgring zu fahren. Mit einer 4-türigen Audi 200 Limousine, die Willi Bergmeister günstig als Gruppe-N Auto zu verkaufen hatte. Na die Geschichte ist ja soweit bekannt.

Christian Kohlhaas und Dirk Riebensahm haben den Wagen Richtung Gruppe A aufgerüstet und 1994 war das erste von insgesamt 12 24h-Rennen, an denen der Audi an den Start gegangen ist.

In der Werkstatt, Martin Kohlhaas / Christian Kohlhaas / Stefan Reinhold, 2003.

Ich war genau pünktlich einsatzbereit und unser Teamchef für die Einsätze war der Auch-Andernacher Stefan Reinhold, der heute mit seinem RMG-Team in den Diensten von BMW ein DTM-Werksteam stellt.

Zu Besuch beim Team RMG während der DTM 2012 am Nürburgring.

Bei Ford in Köln bin ich ursprünglich als Einkäufer im Bereich Fahrzeugelektronik angetreten, doch schon nach 2 Jahren habe ich mich auf eine interne Stellenausschreibung als Motorsport Controller beworben und landete so in der Finanz. Und wieder im Motorsport!

Meine Aufgabe war u.a. die Vertragsauflösung der STW Teams Wolf, Eggenberger und Schübel - ziemlich kaltes Wasser für einen Berufsanfänger. Ford Sportchef Lothar Pinske wurde abgelöst durch Jürgen Klauke und gemeinsam durften wir den Puma Cup aus der Taufe heben. Inklusive Teileverkauf an der Rennstrecke und den entsprechenden Prozessen, die es einzuhalten galt.

Ich entwickelte typische Controller Eigenschaften und machte meinem Chef das Leben schwer, allerdings hatten wir einen internen Audit zu bestehen und ich mußte regelmäßig dem Vorstand berichten. Jürgen Klauke ist heute in den Diensten von Porsche Motorsport und wenn wir uns an der Rennstrecke treffen, können wir uns gut über die alten Zeiten amüsieren.

Meine beruflichen Ford-Stationen danach gingen über mehrere Funktionen in der Finanz (Controller in Marketing, Preisbildung, Serienentwicklung) und schließlich ab 2002 zu IT, wo ich seitdem als Projekt- bzw. Portfoliomanager mit wechselnden Aufgaben arbeite. Inzwischen zertifiziert als PMP war ich unter anderem für das Entwicklerteam der europäischen Web-Portale für Ford verantwortlich.

Bei den Motorrädern hat mein eigener Verschleiß weiter zugenommen, denn ich wollte auch Rennerei und nach mehreren wilden Jahren Nordschleife Jahreskarte ab 1992 und noch wilderen Kontakten mit deren Dreifachleitplanke bin ich erst im Adenauer Krankenhaus und dann im Motorrad-Seriensport und auf normalen Rennstrecken gelandet.

Was man alles aufhebt: Nürburgring Jahreskarten aus den 90ern.

So durfte ich noch die alten Kurse Schleizer Dreieck oder Hockenheim fahren und zweimal schöne Weihnachtsferien im spanischen Cartagena verbringen. Erst mit Yamaha YZF 750 R, später dann wurde es eine nagelneue GSX-R 1000 - zusammen mit Christian Kohlhaas - der Tag der Zulassung mit unserer ersten Ausfahrt war etwas ganz Besonderes.

2 x GSX-R 1000 frisch aus der Kiste, März 2001.

Wir hatten die ersten der neu vorgestellten 1000er, die damals nach Deutschland gekommen sind. Zusammen sind wir auch einige Langstreckenrennen gefahren, z.B. in Magny Cours, bei den 1000km Hockenheim oder beim 8-Stunden Rennen Nürburgring und waren mit viel Spaß bei der Sache.

Mit Christian Kohlhaas bei 1000km-Hockenheim, 2003.

Cartagena, 2003.

Natürlich musste ich meine eigenen Farben haben. Mir war egal wie es aussieht, Hauptsache der Erkennungswert stimmt. Im Baumarkt stand beige und blau nebeneinander - und ich bin dabei geblieben.

Beiger Bomber 1 (’98) und …

Beiger Bomber 2 (’02).

Durch unseren gemeinsamen Freund Jörg “Qwas” Schüller (damals Motorrad-Redakteur, heute bei KTM) gab es auch Mechanikereinsätze beim Motorrad-Action-Team, der Gesamtsieg beim 24h-Rennen 1997 in Magny Cours war der schöne Höhepunkt dieser Zeit - unter anderem mit Gerhard ‘Gegesch’ Lindner, ebenfalls ein Ex-Redakteur, heute in Diensten von BMW Motorrad.

Gegesch Lindner kommt als Sieger in’s Ziel, mir ist die Teamkleidung zu warm geworden.

Mit dem Internet kam ich relativ früh in Kontakt, meine ersten Rennberichte lesen sich garnicht so schlecht und sind von 1998. Damals hießen die Homepages noch “Geocities”, kennt heute auch keiner mehr. 2000 dann der Start von “nurburgring.de”, das ich auf einem blanken Blatt Papier - ohne HTML Editor, aber mit Datenbank-Anbindung - selber programmiert habe.

So sah das ganz am Anfang aus mit meiner Nürburgring-Seite, erst unter nurburgring.de, später 20832.com.

Von 2000 stammt auch meine Idee von renn.tv, eine URL, die ich auch heute noch sehr mag - ein Volltreffer. Sehr kurz und trotzdem aussagekräftig. Auch motopartner ist von 2000, eine Gebrauchtteile Datenbank für Motorräder, die Idee hat mich einfach nicht losgelassen. 2002 kam dann das rot-weiße N als Logo für meine Seite dazu - der N-Aufkleber ist heute aus dem Rennsport am Nürburgring garnicht mehr wegzudenken. Ein Riesenspaß, aber so eine Verbreitung hätte ich mir niemals träumen lassen! Um es zu schützen, ist es auch als Marke eingetragen - hat vor kurzem 10-jährigen Geburtstag gefeiert.

Ein paar N’s - hier gibt’s noch mehr.

In das Jahr 2002 fällt auch die Geburtsstunde des Gixxerkarts, das kleine Gefährt, das ordentlich Wirbel verursacht hat. Hat sogar eine eigene Homepage und Facebookseite! :)

Befeuert von dem Motor aus meiner GSX-R 1100, die ich aus England zurückgebracht habe und zusammengeschweißt von Achim ‘Ringmini’ Korden, der sowieso am liebsten kleine Fahrzeuge mit dickem Motor baut.

Bei Achim in Ringminihausen, schicker 1100er Motor in verlängertem Schalter-Kart-Chassis.

Kleines Kart, große Leistung (Oberdürenbach 2004).

Mit einem Zylinder geht auch: auf der Kerpen Kartbahn zum ersten Mal in einem richtigen Schalterkart, 2012.

Am Fotografieren hatte ich eigentlich schon immer Freude und durch meine vielen Nürburgring-Besuche sind bereits über 70.000 Fotos von über 400 Rennen auf 20832.com zur Dokumenation ausgestellt.

Zum Anschauen: hier meine Top 24 vom 24h-Rennen 2012.

Manchmal wissen die Leute garnicht, daß die Bilder von mir stammen, wie z.B. Walter Röhrl's Autogrammkarte:

Driften mit Walter Röhrl macht sogar Spaß, wenn man fotografierend im Fussraum eines 964 RS sitzt.

Oder dieses Bild von Sabine, das auch ihren Wikipedia-Eintrag ziert:

Sabine's Markenzeichen: immer gut drauf!

Neben dem Fotografieren entwickelte sich eine Vorliebe für Onboardaufnahmen und da es in dieser Zeit noch keine GoPro-Kameras gab, habe ich selber Eigenbautechnik mit Bandkameras eingesetzt. Die hohen Kosten für die Technik konnte ich mit einer Vermarktung als DVDs abfangen und so in den Jahren 2004 bis 2007 insgesamt 9 renn.tv Filme auf den Markt bringen.

Wer sich jemals mit dem Thema Filmerstellung und DVD Authoring / Artwork / Produktion / Vertrieb beschäftigt hat, weiß welcher Aufwand dahinter steckt, aber ich bin heute sehr froh meinen Teil dazu beizutragen, diese tolle Zeit des Langstreckensports auf der Nordschleife für die Nachwelt zu dokumentieren. Von Jürgen Alzen’s Turbo Porsche über den Eigenbau Raeder Lamborghini Gallardo und Land Motorsport bis zum Werks-BMW M3 GTR war alles dabei.

Mein renn.tv youtube-Kanal kommt auch nicht zu kurz und ich freue mich über mehr als 1 Mio. Videoaufrufe.

Dort findet sich zum Beispiel auch dieser Film, den ich 2009 für Toto Wolff gemacht habe. Bild-in-Bild Onboard aus dem Land-Porsche mit Rekordversuch auf der Nordschleife:

Danach war zwar meine Kamera schlagartig abgeschrieben, aber Hauptsache Toto hat keinen Schaden genommen. Und obwohl mich youtube (bzw. Google, denen gehört das ja) regelmäßig anbettelt, ich solle doch Werbung schalten, habe ich meinen Kanal immer werbefrei gehalten - ich finde das nämlich selber nervig.

Ein besonderes Highlight war für mich während der Zusammenarbeit mit BMW Motorsport, daß ich die Verantwortlichen von einer Formel 1 Demofahrt auf der Nordschleife begeistern konnte, die ja dann tatsächlich mit Nick Heidfeld am Steuer am 28.April 2007 stattgefunden hat.

2007, Nick Heidfeld im Hatzenbach. Im Vorfeld habe ich mir lange überlegt, an welchem Streckenabschnitt ich das Foto von der Fahrt machen sollte.

Ich hatte vorher - 2005 - schon einmal die Gelegenheit Formel 1 auf dem Nürburgring zu fotografieren. Allerdings auf der GP-Strecke:

Formel 1 Grand Prix Nürburgring 2005, mehr meiner Bilder sind hier.

Ausrüstungs-mäßig entwickelt man sich natürlich Schritt für Schritt weiter und es kommt mir heute beim Bloggen gut gelegen, die digitalen Bilder - Foto & Video - im Griff zu haben.

Neben meiner ‘großen’ Canon-DSLR-Kamera mit 2.8er Objektiven für die Sportfotografie ist das vielseitige iPhone zum unentbehrlichen Blogger-Werkzeug geworden.

Meistens bin ich hinter statt vor dem Fotoapparat, aber es gibt auch ein paar Bilder mit mir drauf:

Im Einsatz beim 24h-Rennen Nürburgring 2007 ...

... 2010 …

… und 2011.

iPhone Selbst-Portrait zusammen mit Dirk Adorf, 2012.

Durchwachsenes Wetter bei der Rallye Köln-Ahrweiler, 2010. Vor Regen geschützt auch meine Standardwaffe: Canon 1D MkII mit 300er / 2.8 Festbrennweite-Objektiv.

Eigentlich lief alles super.

Bis am Nürburgring Ende 2007 Pläne für eine “Erlebnisregion” ernsthaft diskutiert wurden. Wir wissen heute: das war der Anfang vom Ende des Nürburgrings. Die abenteurlichen Prognosen haben mich mächtig aufgeschreckt, aber meine verzweifelten Versuche die Bevölkerung zu alarmieren fielen leider nicht auf fruchtbaren Boden.

2007, “Rettet die Nordschleife vor dem Erlebnisgrab”.

So nahmen die Dinge ihren Lauf, auch spätere Proteste blieben ohne ernsthafte Wirkung. Heute ist der Nürburgring insolvent und es droht der Verkauf des Volkseigentums - eine bittere Pille für den Breitensport und die großartige Historie.

Tagesschau am 18.Juli 2012: Nürburgring ist insolvent.

Dieses traurige Kapitel habe ich intensiv dokumentiert (chronik.20832.com) und rückblickend betrachtet gab es neben der Unterstützung leider auch einiges an Hohn. Die Spötter sind zwar verstummt, aber mir wäre lieber, ich hätte nicht Recht behalten. Bewahrung von Kulturgut scheint unserer Gesellschaft nicht zu liegen.

Ein Lehrstück für die Ethik in der heutigen Zeit, 5 anstrengende Jahre von 2007 bis 2012 - ohne Happy End.

Die Erlebnisgrab-Baustelle 2008.

Im September 2009 habe ich begonnen unter mikefrison.com meinen eigenen Motorsport Blog zu schreiben, der inzwischen eine ordentliche Reichweite hat (zusammen mit 20832.com über 1 Mio. Aufrufe in 2012). Zum Thema Nürburgring Erlebnisregion wurde ich Ende 2010 unterstützt von Sabine Schmitz, um “Save The Ring” in’s Leben zu rufen.

Mein viel beachteter Gastbeitrag bei Jalopnik im September 2010 war die Initialzündung dafür:

Jalopnik-Artikel auf Englisch: Save The Nürburgring!

Inzwischen zeigen viele Leute den STR-Aufkleber auf ihrem (Renn-)Auto, um den Protest zu unterstützen. Die von mir betreute Facebookseite erreicht über 70.000 Follower und es haben über 25.000 Leute aus der ganzen Welt die Save The Nürburgring Petition unterschrieben.

Der STR-Z4 von Schubert Motorsport, 2012 - gibt es auch als begehrtes Modellauto.

Save The Ring Unterstützung beim 24h-Rennen 2011.

Aber als wären die Entwicklungen nicht bitter genug, habe ich Anfang 2011 eine Abmahnung vom neuen Nürburgring Betreiber Kai Richter gegen mich und das N-Forum erhalten. Obwohl ich den beanstandeten Artikel sofort entfernt hatte, wurde ich per Einstweiliger Verfügung vor den Kadi gezerrt und konnte erst in zweiter Instanz vor dem OLG Köln meine Rechte mit Teilerfolg verteidigen.

Zum Glück waren die 5-stelligen Aufwendungen für den zeitraubenden Rechtsstreit durch Spenden abgedeckt, aber unsere fundierte Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wurde nach genau 1-jähriger “Bearbeitungszeit” ohne weitere Begründung abgewiesen.

Das Thema Laienprivileg und Blogger-Haftung ist in der Rechtssprechung bisher wenig behandelt worden, deshalb wurden meine Anstrengungen in der Öffentlichkeit interessiert beobachtet.

Blogger kämpft fürs Laienprivileg in Spiegel Online.

Das N-Forum ist nach einem Jahr Zwangspause in 2011 - ausgerechnet dem 10.Geburtstagsjahr - heute wieder in Betrieb und ich konnte auch die beliebte Wahl zum Nürburgring Fahrer des Jahres zum 10.Mal durchführen.

Besonders gefreut hat mich dabei, dem verdienten Sieger Jochen Krumbach seinen Pokal während der offiziellen Jahressiegerehrung der VLN im November 2012 zu überreichen.

Pokalübergabe Jochen Krumbach, 2012 - Foto VLN.

2012 hatte für mich aber noch andere schöne Highlights zu bieten, so haben Jotta und ich uns das Ja-Wort gegeben und kurz danach stand mein allererster Besuch beim 24h-Rennen in Le Mans an. Für die Anfahrt haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht, denn Kai Kruse und ich sind auf den Spuren von Bob Wollek gewandelt: wir sind mit dem Rad von Nürburgring nach Le Mans gefahren.

Weitere Highlights 2012 waren das Google Hangout Interview mit Sascha Pallenberg, der Blogartikel Do you know Ekkehard Zimmermann? - aber auch meine Mikeberichte über VLN 10 - das Rennen, das keins war oder die Motorsport Expo.

In Zukunft möchte ich gerne noch mehr Mikeberichte schreiben und die Hintergründe dokumentieren - es wird gerne gelesen, es liegt mir und es ist eigentlich das, was das Bloggen ausmacht.

Was sonst noch alles 2012 passiert ist habe ich beim Jahreswechsel hier bebildert.

… to be continued … :)

 

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