Sonntag, 24. März 2019

Wie sich der Verkehrsminister ein dickes Eigentor in Brüssel geschossen hat.

Der Herr Scheuer hat sich doch so sehr über die Lungenärzte gefreut, die gerne mehr Schadstoffe hätten, dass man schon nicht mehr an Zufall glauben konnte.

Er hat die Vorlage auch direkt volley nach Brüssel weitergespielt - hat sich aber ein fettes Eigentor eingehandelt.

Scheuer:

Es mehren sich Stimmen in der deutschen Ärzteschaft, die die wissenschaftliche Herleitung (..) in Frage stellen.

Antwort aus Brüssel:

(..) Ihnen zwar dafür danken, dass Sie uns (..) Kritikpunkte mehrerer Mediziner in Deutschland geschickt haben.

(..) In diesem Zusammenhang wird auch überprüft, ob die derzeitigen EU Grenzwerte ausreichend streng sind, um die Gesundheits- und Umweltziele unserer Politik zu erreichen.

Da wird er sich aber ein paar heiße Ohren von seinen Chefs der Autokonzerne eingefangen haben.

Scheuer | Umwelt | Schadstoffe | Emissionen | Brüssel |


Wenn ein Ort weggebaggert wird: zu Besuch in Kerpen Manheim.

Gestern war zwar VLN, aber der renn.tv Blogger Transit ist Richtung Kerpen zum Heimatort von Michael Schumacher aufgebrochen - mit Video-Equipment und Kai Kruse im Gepäck.

Wir wollten uns mal anschauen, wie die Situation vor Ort aussieht - jetzt wo die RWE Braunkohlebagger sowohl der Kartbahn als auch dem Ort Manheim immer näher rücken.

Diesmal habe ich mich auf’s Filmen beschränkt und dem Kai das Texten überlassen. Nicht der lustigste Film, weil das ist schon deprimierend, wenn ein ganzer Ort der Braunkohle zum Opfer fällt - inklusive Kirche und allem drum und dran - da fragt man sich schon: warum?

youtu.be/4snNYNSmo6g

Habt Ihr Euch mal den Tagebau angeschaut?

Ist nicht weit weg von Köln - Terra Nova heißt die Aussichtsplattform (goo.gl/maps/tkvx8GxFmNM2) - ich habe auch ein Foto mitgebracht. Bei den Dimensionen stockt einem der Atem - in dem Foto, das Ihr zum Vergrößern anklicken müsst, ist ein Auto markiert, ist quasi nur als weißer Punkt zu erkennen:

Wenn ein Ort weggebaggert wird: zu Besuch in Kerpen Manheim.

Video | KaiKruse | Kerpen | Manheim | Erftlandring | Trips | Braunkohle | Bagger |


Donnerstag, 21. März 2019

Ebit macht frei - ein Herbert Diess Zitat.

Kein Witz.


Shell hat offensichtlich den Knall gehört - kauft die deutsche Batteriespeicher-Firma Sonnen.


Julia Klöckner, am Ring ja keine Unbekannte, bemüht sich gerade als Landwirtschaftsministerin in der Bundesregierung um einen Streisandeffekt.


Mittwoch, 20. März 2019

Wer killt 1.200 Tonnen Insekten pro Jahr?

Windkraftanlagen.

Über 5 Milliarden Tierchen pro Tag.

Passenderweise vom Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ermittelt.

Egal wie wir unseren Energiehunger stillen wollen, irgendwas ist ja immer.


Diese Sendung von Quarks über Klima - und was jeder tun kann - kommt ja wie bestellt.

Unter dem Titel Klimahelden in NRW stellt Quarks ganz aktuelle auch von gestern einige Leute vor, die aktiv versuchen den Wandel und das Umdenken in Gang zu bringen.

Sehr spannend und möchte ich jedem an's Herz legen - unter anderem Wolf von Fabeck hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sachen, an die wir uns gewöhnt haben - z.B. dass man Solarstrom gegen Bezahlung in das Stromnetz einspeisen kann - sind nicht vom Himmel gefallen, sondern dem Engagement Einzelner geschuldet - sehr spannend und beeindruckend.

Das passt genau zu dem Thema, das ich gestern hier über CO2 angeschnitten habe - und zu dem ich auch viel positives Feedback bekommen habe - danke dafür!

Quarks | Klima | Klimawandel | Solarstrom |


Dienstag, 19. März 2019

Mercedes T80 - Rekordauto mit 44,5 (!) L Motor - quasi auch ein Opfer des 2. Weltkriegs.

Interessante Details über das 3.000 PS starke Rekordauto, das nie gefahren wurde.


Wir leben in einer Zeit, in der das leicht Konsumierbare die komplexe Wissenschaft außer Kraft setzt.

Zum Beispiel beim Thema Stickstoffbelastung:

Die Anstalt vs Mario Barth.

Darüber hinaus leben wir auch in einer Zeit, in der Satiresendungen über die Deutungshoheit wissenschaftlicher Themen streiten.


Maja Göpel war mal so nett ...

... einen Blick auf meine CO2 Analogie zu werfen. "Sanity Check" - lernt man auch als Controller. Besonders bei großen Zahlen und noch größerer Unbedarftheit des Autors.

Ergebnis: volle Punktzahl!

Wem der Name nichts sagt: hatte ich hier verlinkt - großes Kino, unbedingt anschauen.


Motorsport, Klima und CO2 - müssen wir ein schlechtes Gewissen haben?

Im Zuge der aktuellen Klimadiskussionen treibt mich eine Frage um, zu der es mir nur schwer gelingt eine Antwort zu finden:

Wieviel CO2 Budget hat jeder einzelne von uns im Jahr?

Also: bin ich über oder unter dem Soll?

Eigentlich eine ganz einfache Frage. Man will ja beim Kontostand auch wissen, ob man im Plus oder im Minus ist - ob man sich noch was leisten kann. Oder der morgendliche Check auf die Waage: Croissant oder Apfel?

Heute gab es diesen Verweis auf Twitter von Don Alphonso, als Renate Künast unseren Plastikmüll in Malaysia besucht hat. Meine Frage war daraufhin:

Wie kommt man denn CO2-neutral nach Malaysia?

… und das war gar nicht so gehässig gemeint, wie es klingt. Denn ich stelle mir vor, dass jemand als Ausgleich für das künast’sche Globetrotting eine ganze Weile lang Fahrradfahren müsste.

Wie würde man so etwas ausrechnen? Denn gleich zu Beginn bei dem Limit geht es schon los: wieviel CO2 Verbrauch ist OK weltweit?

Als ehemaliger Motorsport-Controller kenne ich mich ja aus mit Budgets - und habe versucht mit möglich viel Konsens den Rahmen zu ermitteln - ich lasse mich gerne korrigieren.

Es scheint so zu sein, dass nach 66% der untersuchten Szenarien wir noch 420 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft jagen dürfen, damit wir die 1,5°C nicht reißen. Das wäre also unser Budget:

Der Weltklimarat gibt das CO2-Budget in seinem 2018er Sonderbericht mit 420 Gt an, wenn das 1,5-Grad-Ziel (bezüglich der globalen Luftdurchschnittstemperatur an der Oberfläche) mit 66 % erreicht werden soll.

Das wäre aber nach aktuellem Verbrauch in 10 Jahren durch - wir liegen zur Zeit bei 42 Mrd. Tonnen pro Jahr.

Mehr Budget werden wir nicht bekommen und ob das 1,5°C Limit überhaupt reicht, um die Erde vor Katastrophen zu bewahren, wird von Einigen sowieso angezweifelt.

Es wäre unrealistisch jetzt noch 10 Jahre CO2 zu produzieren - und danach bei Null zu landen - (m)eine Modellrechnung wäre:

Eine 10%ige Reduktion pro Jahr - inklusive einer 3%igen Steigerung der Anstrengungen. Das wäre in 2050 eine 25%ige Reduktion, um dann bei Null zu landen - sieht also so aus:

Globales CO2 Budget - 32 Jahre bis 2050 - 10% Reduktion + 3% Steigerung pro Jahr

Aber was heißt das für den Einzelnen - was ist viel, was ist wenig, wo muss ich kürzer treten und was kann ich mir noch leisten?

Die 42 Mrd. Tonnen für dieses Jahr würden umgerechnet auf 7,6 Mrd. Menschen auf unserer Erde bedeuten: 5,5 Tonnen CO2 pro Jahr und Erdbewohner.

Da haben wir doch mal eine Ausgangsgröße - was kann man damit anstellen?

Zum Beispiel 2.371 Liter Benzin verfahren - nicht die schlechteste Variante. Bei einem 10L Verbrauch wären das 23.710 km - immerhin mehr, als die durchschnittlichen 14.000 km, die man in D so fährt. Bei einem Diesel mit 6L / 100km wären es sogar knapp 35.000 km.

Wie sieht es mit Renate Künast’s Malaysia Plastikmüllflug aus? Das sind ca. 20.000 km hin und zurück - nach dieser Übersicht 4 Tonnen CO2 pro Passagier. Da ist das Budget von 5,5 T CO2 dann fast futsch für’s Jahr.

Und im Motorsport? Was fällt z.B. bei so einem VLN Rennen an? Ich überschlag das mal ganz grob: sagen wir 140 Autos mit im Schnitt 15 Runden und 20L / 100km … ergibt 10.000 L Benzin. Also 23 Tonnen CO2 - etwa das Jahresbudget von 4 Leuten - geht ja noch. So günstig kommt man für die Bilanz der anreisenden Zuschauer und Teams nicht weg.

Natürlich gibt es noch viele andere CO2 Quellen - z.B. die Heizung, die wir alle benutzen. Mit Hilfe fossiler Energieträger und lässt sich ja schlecht drauf verzichten. Auch Herstellungsprozesse sind sehr CO2 lastig - gerade in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft.

In der Mobilität wäre es einfach: Fahrrad fahren - unschlagbar im Vergleich zu den Alternativen, wenn es um CO2 geht. Wieviel man spart, lässt sich leicht ausrechnen, hier noch einmal zusammengefasst die Werte:

  • Benzin 2,32 kg CO2 pro Liter
  • Diesel 2,65 kg CO2 pro Liter
    … also etwa 0,1 bis 0,2 kg CO2 pro PKW-Kilometer. Bei SUVs gerne etwas mehr.
  • Flugpassagier 0,2 kg pro km
  • Bus / Bahn / U-Bahn etwa 0,07 kg pro km … was ja auch nicht Welten vom Individual-PKW entfernt ist.

Finde ich für ganz sinnvoll die Größenordnung etwas im Blick zu behalten. Wenn ich z.B. bei einem CO2 Budget von 5.500 kg in 2019 einen 20L Kanister Sprit beim Crossfahren verballere, dann entspricht das 46,4 kg CO2 und umgerechnet 0,84% meines Jahresbudgets.

Gemäß der Modellrechnung sähe das in 10 Jahren schon ganz anders aus, denn dann hätten wir nach meiner Rechnung nur 16,7 Mrd. Tonnen Budget und 8,2 Mrd. Menschen - also nur noch 2 Tonnen CO2 pro Nase - da entspricht der 20L Kanister schon 2,3% auf’s Jahr gerechnet.

Mike Frison / renn.tv

Ein Flug nach Mallorca (3.000 km hin und zurück) sind heute 11% vom Jahresbudget und in 10 Jahren sind es 30%.

Aktuell ist es nur leider so, dass jeder in Deutschland 12 Tonnen CO2 pro Jahr verbraucht, also mehr als doppelt soviel als erlaubt für den durchschnittlichen Erdling - das ist noch ein weiter Weg und irgendwie merkt man das Gefühl der Dringlichkeit nur bei den protestierenden Schülern. Die SUV-Dichte nimmt immer noch ständig zu - ein Umwelt- und Klimabewusstsein scheint bei den Erwachsenen etwas für Einzelgänger und Sonderlinge zu sein. Immer noch.

Hier - uba.co2-rechner.de - könnt Ihr Euren eigenen Verbauch ausrechnen - kommt jemand aktuell schon unter die 5,5 T CO2?

Nagelt mich bei den Zahlen nicht fest und lasst mich wissen wie Ihr das seht und ob ich irgendwo einen Denkfehler habe.

Budget in dem Zusammenhang ist natürlich auch nicht das richtige Wort, woher nehmen wir das Recht die Erde um 1,5°C zu erwärmen? Wir leben also quasi schon auf Pump - sollte man nicht vergessen. So gesehen ist jedes Gramm CO2 schon zuviel - und die 420 Gt sind der letzte Überbrückungskredit, den wir auf keinen Fall überziehen sollten.

Das Thema wird uns in den nächsten Jahren nicht loslassen - im Gegenteil. Ich finde gut, dass die Jugend rebelliert und damit sensibilisiert. Die nackten Zahlen sind eine Sache - aber die moralische Verantwortung schwingt bei jeder Diskussion mit - da stehen die SUVs genauso mit dem Rücken an der Wand wie wir Motorsportler.

Klima | Klimawandel | Zukunft | Emissionen | CO2Budget |


Sonntag, 17. März 2019

Dem peinlichen Politrentner Kurt Beck ist jedes Thema recht um nochmal in die Zeitung zu kommen.


Fridays for Future.

Während der Nachwuchs in Massen Freitags für die Zukunft auf die Straße geht, spürt man im etablierten Motorsport keinerlei Umdenken. Daran muss ich ständig denken, während Wandel und Undenken an Fahrt aufnehmen.

Das mag an der heftigen Dynamik liegen, mit der das Thema weltweit um sich greift. Während hierzulande nach wie vor Braunkohle und Diesel künstlich über Wasser gehalten werden, wird in anderen Ländern längst radikal umgestellt.

Innerhalb der Motorsport-Szene kann man sich die Welt natürlich passend reden und abwiegeln, um Verantwortung und Veränderung zu vermeiden - aber irgendwann wird die Konsequenz durchschlagen. Und je länger man es vor sich herschiebt, umso heftiger wird der Aufprall auf dem Boden der Tatsachen.

Ihr lebt ja alle nicht hinter dem Mond und bekommt mit, welche Diskussionen die Nachrichten bestimmen.

Hier mal ein kleiner Überblick meiner persönlichen Highlights:

Die Entwicklung all dieser Aktivitäten in der komplexen Gemengelage wird sich weiter gegenseitig beschleunigen.

Da ist schon rein gedanklich kein Platz mehr für einen Sport mit Motoren für fossile Brennstoffe.

Die rebellierenden Kinder werden mit dem Finger auf die Motorsportler zeigen - was mit einer gesellschaftlichen Ächtung gleichzusetzen ist.

Mike Frison / renn.tv

(Foto aus Privatsammlung, MX Ettringen in den 70ern.)

Erinnert Ihr Euch noch an die Vor-Schumacher-Zeit? Da war Motorsport weit entfernt davon gesellschaftlich akzeptiert zu sein, es hatte etwas Anrüchiges - so etwa auf Augenhöhe mit Großtierjagd. Dann kam der Schumiboom, mit ihm die Kartbahnen und auf einmal musste man auf gesellschaftlichen Anlässen nicht mehr verheimlichen, dass man privat Rennen fährt. Das hat sich so weit entwickelt, dass es inzwischen fast schon zum guten Ton gehört am Wochenende mit dem Rennauto auszurücken, statt über den Golfplatz zu ziehen.

Die Tage sind wohl gezählt - mit welchem Argument will man die spaßbasierte Umweltverpestung rechtfertigen? Idealerweise gegenüber Schülern bzw. den eigenen Kindern, die sich berechtigt Sorgen um unseren Planeten und damit ihre Zukunft machen?

Wenn man sieht, wie sensibel Konzerne heutzutage unterwegs sind, um ja niemandem auf die Füße zu treten, kann man sich leicht vorstellen, wie solche Diskussionen auf Vorstandsebene bald ablaufen werden, wenn das Umdenken im Mainstream Fahrt aufnimmt.


Buchvorstellung: Built for Speed - von John McGuinness.

Mein Besuch in der Fahrwerksabteilung vom St.Vinzenz in Köln war erfolgreich: ich halte immer noch zusammen, obwohl fünf Schrauben rausgekommen sind!

Mike Frison / renn.tv

Zum Glück bin ich auch ausreichend mit Lesestoff bewafffnet worden - und dank John McGuinness ging die Zeit auch um wie im Flug.

Das Buch ist stark: ein authentischer Racer, der mehr mit dem Herzen erzählt, als frisch aus dem Rethoriker Fortgeschrittenenkurs. Manchmal für einen Non-Native nicht einfach zu entschlüsseln, aber immer noch um Welten verständlicher als Guy Martin im Fernsehen.

Der natürlich auch in dem Buch vorkommt. Eigentlich hatte ich nicht erwartet in dem Text Bekannte zu treffen, aber es gab 3 Überraschungsmomente für mich:

John McGuiness hatte mal die Fuß in der Tür ganz am Anfang bei Shell und war damit Teamkollege von Sean Emmett. Und da wurde ich hellhörig, denn bevor ich zum Studium 1992 nach London übersiedelte, war ich großer Fan der englischen Fast Bikes - wo Sean Emmett der Schnelle Mann vom Dienst war.

Auf der Insel angekommen hatte ich auch mal die Fährte aufgenommen und ihm bei einem Superbikerennen in Brands Hatch zugeschaut. Von meiner Unterkunft in Hertfordshire war die Firma Harris um die Ecke und so hat es sich ergeben, dass ich denen damals als Studentenjob ihren Teilekatalog ge-layoutet habe. Damals hatte ja noch kaum jemand einen Computer - die freuten sich über einen Geek wie mich. Da waren sie kurz vor dem Einstieg in die 500er WM und ich war verblüfft mit welchen bodenständigen Mitteln dort die WM in Angriff genommen wurde. Jedenfalls haben Sean Emmett und Harris dann das Shell Sponsoring abgegriffen und John McGuinness durfte erstmal wieder neue Geldgeber aktivieren.

Mike Frison / renn.tv

Ein weiterer bekannter Name war Gehard Lindner - einige kennen ihn vielleicht besser als “Gegesch”:

Mike Frison / renn.tv

Er ist inzwischen in den Diensten von BMW Motorrad und ich wette immer noch pfeilschnell. Ich war ein paarmal als Schrauber damals mit dabei, u.a. beim Sieg 24h-Rennen Moto Aktiv in Magny Cours 1997 - eine serienmäßige GSX-R 600 reichte für Platz 1. Christian Kohlhaas war damals übrigens auch am Start - im privaten Boxerteam von Romolo Liebchen (wurden Gesamt 9. - war eine kleine Sensation mit dem Boxer). Da schließt sich ja dann der Kreis wieder zu BMW.

Und ich hätte ja mit viel gerechnet, aber nicht mit einem in Macau fahrenden Gegesch im John McGuiness Buch.

Und ganz am Ende noch jemand, den ich eher zufällig in Goodwood getroffen hatte: Dave Hancock (auf diesem Frozenspeed-Foto rechts):

Mike Frison / renn.tv

Man muss dankbar sein für dieses Buch (amzn.to/2ComPHD) und John’s offenherzige Art und Weise der Erzählung - auf jeden Fall eine lohnende Lektüre, sehr zu empfehlen - nicht nur für IOMTT Fans.

Um John McGuinness zu folgen und seinem harten Heilungsweg zurück auf das Rennmotorrad empfiehlt sich Twitter, dort ist er regelmäßig anzutreffen: @jm130tt.

McGuinness | Buchvorstellung |


Freitag, 15. März 2019

Dieses Skateboard fährt 70 km/h!

Ich weiß zwar nicht, wer sowas beherrscht - aber bitteschön das BajaBoard Pantera:

Mike Frison / renn.tv

Wiegt zwar 26 kg, hat dafür aber auch 10 PS.

Irre.


Während VW seine Jahrespressekonferenz abhält, reicht die amerikanische Börsenaufsicht eine neue Klage ein.

Stellt sich raus, dass VW für 13 Milliarden USD Anleihen in den USA platziert hat - bevor der Abgasbetrug aufgeflogen ist:

The SEC lawsuit, filed in San Francisco, claims the automaker and former CEO Winterkorn concealed the depth of the scandal – and the potential penalties – from both investors and federal regulators.


Mike Frison - Driver Database.

Wie lustig ist DAS denn!?


Mit dem neu vorgestellten Tesla Model Y hat Elon Musk jetzt sein S3XY komplett.


F1 2018er Review auf Netflix: Drive to Survive.

Letztes Jahr hat sich mein Formel 1 Konsum arg in Grenzen gehalten - war mir irgendwie zu langweilig. MotoGP legt die Latte heutzutage ziemlich hoch was TV Rennen angeht.

Das war aber auch auch ganz gut so, denn dadurch hatte diese Netflix Serie noch ein paar Überraschungsaktionen auf Lager.

Ich kann die 10 Folgen sehr empfehlen - viel besser als alles, was man sonst so zur Formel 1 zu sehen bekommt. Und dass Ferrari und Mercedes offensichtlich nicht gewillt waren mitzuwirken, tut der Sache nochmal extra gut!

Genau der richtige Warm Up, wenn es jetzt am Wochenende in Australien wieder losgeht. Auf einmal habe sogar ich Lust mir das anzuschauen, und ausgerechnet jetzt hat der stürmige Wind der letzten Tage die Satschüssel verstellt :)

Netflix | Formel1 |


Toto Wolff´s Reaktion auf die Superbike Abenteuer von Lewis Hamilton ist ziemlich lässig.

racefans.net:

Lewis is not an 18 or 19-year-old young man any more. He’s a five-time world champion. He knows exactly what works for him and what doesn’t. All these activities, in my experience, are not a negative distraction but on the other hand something that he enjoys that he enjoys doing. Some things are just a hobby: like sports; others are more of a passion, like the fashion business and every time he’s able to decompress from motor racing, he comes back stronger. We mustn’t be judgemental. Some people go on a meditation seminar to India. Others do skydiving. Others are out for the ladies. Let’s accept how everybody is. He is justified and has shown that he is one of the best out there.


VLN bekämpft die GT3-Geister, die sie rief.

Der VLN gleitet das Heft des Handelns aus der Hand - und das sollte niemanden überraschen. Das ist der Preis, wenn man sein Reglement auslagert, so wie es die VLN 2009 gemacht hat, als sie nicht nur mit der SP9 den internationalen GT3s den roten Teppich ausgerollt hat - sie hat auch noch dafür gesorgt, dass der Gesamtsieg nur mit einem solchen Auto eingefahren werden kann, denn die Konkurrenzklassen wurden entsprechend kastriert.

Das erste GT3-Auto war die Mintgen Viper - und inzwischen haben so ziemlich alle Hersteller Werkseinsätze am Ring in der engeren Auswahl - besonders beim 24h-Rennen. Angefangen hat also alles vor genau 10 Jahren:

Mike Frison / renn.tv

Das war quasi der Anfang vom Ende - genau wie der Sarkophag, der zeitgleich am Ring entstanden ist:

Mike Frison / renn.tv

Zugegeben, ich hänge emotional an den SP-Autos, die damals rausgekegelt wurden. Aber man muss sich auch erinnern, dass dieser Wandel ohne Not vollzogen wurde, nur dem Profitgedanken der Riege um Peter Geishecker folgend. In den GT3 Jahren haben sich nach und nach alle namhaften Hersteller am 24h-Rennen abgearbeitet - zum Wohle der beteiligten Organisationen und Dienstleister.

Und nachdem man mit der GT3 so gute (= profitable) Erfahrungen gemacht hatte, wurde der Spielplatz auch für weitere Klassen (GT4, TCR) geöffnet - wodurch natürlich die Kontrolle über das technische Reglement immer weiter aus der Hand gegeben wurde. Freiwillig.

Mike Frison / renn.tv

Dabei waren die SP-Klassen eine tolle Erfindung: 11 Rennen im Jahr (VLN + 24h) reichten als Betätigungsfeld für einen extra aufgebauten Rennwagen, die Fahrzeuge waren perfekt für die Nordschleife optimiert und die Vielfalt sorgte für einen stabilen Unterbau. Das Reglement war dabei immer selbstbestimmt und wenn es eine sinnvolle Änderung gegeben hätte, dann wäre das die Abnabelung vom DMSB gewesen. Denn den braucht eine Rennserie, die sowieso nur auf einer Rennstrecke unterwegs ist, noch weniger als die anderen.

Heute gibt es kaum noch Eigenbauten, neben den FIA Klassen haben zahlreiche CUP Engagements der Hersteller die Handwerkskunst des Rennwagenbauens weiter vertrieben.

Natürlich ist solch ein Kartenhaus wackelig, denn ohne Kontrolle über das Reglement ist man Entwicklungen hilflos ausgeliefert - was immer das auch für Entwicklungen sind. Dabei ist das Schnellerwerden der GT3 noch die Vorhersagbarste.

Die VLN kommt mir schon seit Jahren vor wie ein Hase in Schockstarre - ich habe es hier oft genug erwähnt. Ich kann mich auch gar nicht mehr aufregen über die jüngsten Entwicklungen - denn das habe ich schon hinter mir und mein Aufregungspotential ist irgendwann auch erschöpft. Da der reinigende Knall auch nicht zugelassen wird und man flickt und schustert, bis nichts mehr geht, habe ich auch für die Zukunft wenig Hoffnung.

Strategisch gesehen ist die VLN nämlich eine komplette Nullnummer. Würde man die Verantwortlichen fragen, wo sie sich in 5 oder 10 Jahren sehen, dann gucken sie einen mit großen Augen an, völlig irrtiert, weil doch alles läuft und idealerweise einfach alles so bleibt wie immer. Dass der Mobilität große Umwälzungen bevorstehen und die OEMs längst die Weichen umstellen, scheint die isolierten Lenker nicht im Geringsten zu beunruhigen - wenn sie es denn überhaut mitbekommen. Ob sich jemand aus der VLN die VW Pressekonferenz diese Woche angeschaut hat?

Strategie heißt für die VLN sich von Rennen zu Rennen zu hangeln, dabei ist die Winterpause mit der Siegerehrung und der Messe Essen dazwischen noch die größte Herausforderung. Dass der Zeithorizont keine Woche weiter reicht, sieht man an den aktuellen Reaktionen der Getriebenen, die allen Ernstes die GT3 - und NUR die GT3 - per Giesskannen-BOP um weitere 5% Leistung reduzieren wollen - eine Woche vor dem ersten Rennen:

Die Balance of Performance (BoP) der GT3-Fahrzeuge für den ersten VLN-Lauf sorgt aktuell in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Auf eine Forderung der obersten internationalen Motorsportbehörde FIA unterrichtete der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) die in der GT3-Klasse vertretenen Hersteller Anfang vergangener Woche darüber, dass die Leistung aller Fahrzeuge um fünf Prozent zu reduzieren sei, um die Rundenzeiten zu senken.

Sie meinten wohl, “um die Rundenzeiten zu erhöhen”, aber man darf das ruhig als weiteres Zeugnis der um sich greifenden Hektik deuten.

Damit ist natürlich die Gesamtsieggarantie für die teuren SP9-Autos ebenso gefährdet wie die Sicherheit auf der Strecke - was selbstredend dem Kartenhaus massiv zusetzt. Denn die abtriebsstarken GT3 werden motorseitig leistungsschwächer und müssen immer waghalsigere Manöver einsetzen, um die Autos aus den kleinen Klassen in den Kurven zu überholen, nachdem sie vorher lässig von ihnen auf der Döttinger Höhe einkassiert wurden.

Und die böse FIA vorzuschieben, damit hat man ja inzwischen Erfahrung beim DMSB. Dass der Präsident der FIA GT Commission der wohlbekannte Christian "Tempolimit" Schacht vom DMSB ist, das muss man ja nicht explizit erwähnen - gibt nur unnötigen Ärger.

Man kann als Außenstehender nicht die Gedankengänge nachvollziehen, die dazu führen, dass man sich das eigene Standbein wegtritt. Die schneller werdenden Fahrzeuge, die Limits der Nordschleife und das massive Mobilitäts-Umdenken der OEMs und der Öffentlichkeit - all dies prallt am VLN Bollwerk ab, als würde es gar nicht stattfinden.

Vielleicht wären die Verantwortlichen im historischen Motorsport besser aufgehoben, denn der verfolgt tatsächlich das Ziel die Zeit stillstehen zu lassen.

VLNLangstrecke | FIAGT3 | Schacht | BalanceOfPerformance |


Samstag, 09. März 2019

Buchvorstellung: Die Flucht der Ameisen - von Ulrich C. Schreiber.

Ich hatte ja schon die Faszination angedeutet, die das Buch auf mich ausübt. Und promt war auch ein treuer Blogleser direkt so nett, es mir über die Wunschliste zukommen zu lassen.

Und nur eine Woche später habe ich die 450 Seiten auch schon durch - das kommt davon, wenn man Bahn statt Auto fährt.

Es liegt aber auch an dem Buch selber, das gleichzeitig sehr spannend, aber auch interessant ist.

Als Autor muss man sich normalerweise in eine Thematik gut einarbeiten, damit die anschließend entstehende Geschichte schlüssig und tiefgründig ist. Ich hatte ja mal Wegkreuzungen mit Michael Preute alias Jacques Berndorf, der auch immer intensiv recherchiert, bevor er seine Krimis zu Papier bringt. Er hatte da als Kriegsberichterstatter und Spiegel-Autor auch Recherche-Erfahrungen, auf die er zurückgreifen konnte.

Umgekehrt geht es aber auch: man ist Spezialist für ein bestimmtes Fachgebiet und eignet sich das Romanschreiben an. So hat es nämlich Ulrich Schreiber gemacht, der im normalen Leben den Professoren-Titel führt und an der Hochschule Duisburg-Essen Geologie lehrt. Und der auch den richtigen Nachnamen für diese Aufgabe hat.

Ich weiß nicht, wie es Euch ging, aber das Fach Geologie übte auf mich in der Schule keine besondere Faszination aus. Dabei ist es ein sehr spannendes Thema und eng mit unserer eigenen Geschichte verbunden.

Wir sind früher gerne von Andernach aus zum Laacher See gefahren - zum Schwimmen, Zelten, Joggen - die Gegend ist ein schönes Ausflugsziel. Auch zugefroren hat der See seine Reize, man muss ja nicht gleich mit dem Auto drauffahren.

Motocross-Fahren stand (steht!) immer hoch im Kurs, vorzugsweise in einheimischen Bimskaulen - so heißen die Baggerlöcher, die es rund um Andernach in großer Anzahl gibt. Bims, Lava, Basalt - alles reichlich vorhanden und auch in den Häusern vorzugsweise als Baumaterial im Einsatz.

Wenn man mit neuen Leuten zum ersten Mal nach Andernach fährt, dann wundern die sich immer, warum die Landstraßen überall höhergelegt sind. In Wirklichkeit sind die Felder neben den Straßen ausgebimst worden - so heißt das, wenn man 2-x Meter der oberen Schicht als Bims abträgt. Was vielen Bauern ordentlichen Wohlstand beschert hat.

Natürlich weiß man auch, dass Vulkane an den Bodenschätzen schuld sind, sie haben vor langer Zeit alles ausgespuckt. Muss ziemlich monströs gewesen sein, aber schon lange her. Lange? Wir reden beim Laacher See über etwas mehr als 10.000 Jahre und das ist erdgeschichtlich ein Wimpernschlag: Wären die 4 Milliarden Jahre, die etwa dem Alter der Erde entsprechen, umgerechnet 24 Stunden, dann wären 10.000 Jahre nur 2 Sekunden.

Und es brodelt im Laacher See auch immer schön - zwar kein aktiver Vulkan, aber inaktiv kann man das auch nicht nennen.

Ulrich Schreiber nimmt das zum Anlass, um das Szenario darzustellen, wenn aktuell ein Vulkan ausbrechen würde. Und er packt das auch in eine sehr schöne, spannende Geschichte - sein Geologe aus der Hauptrolle wohnt mit Familie sogar in Köln - noch eine Parallele zu meinem eigenen Leben.

Daher waren bei mir bei den Beschreibungen der Orte, dem Pendeln im Berufsverkehr usw. direkt die passenden Bilder im Kopf. Das ist natürlich keine Voraussetzung, um den Roman gut zu finden, aber es macht ihn für Einheimische nochmal extra fesselnd.

Ich habe sogar die Idee im Kopf, die beschriebenen Orte zu besuchen, um nach vulkanischen Artefakten gezielt Ausschau zu halten. Der Vulkan der Geschichte - die Hohe Buche - ist natürlich Pflichtprogramm. Bei der hohen Defenderdichte im Bekanntenkreis sollten sich eigentlich auch Exkursionswillige finden lassen.

Ihr merkt schon: das Buch hat sich einen festen Platz bei mir erobert und ich kann es wirklich sehr empfehlen. Ohne Vulkane gäbe es auch keinen Nürburgring und wenn Ihr Euren Horizont auf unterhaltsame Weise etwas erweitern wollt, dann ist Die Flucht der Ameisen eine lohnende Lektüre.

Buchvorstellung | UlrichSchreiber | Vulkan | LaacherSee | Ameisen | Vulkanausbruch |


Mittwoch, 06. März 2019

Neuer Peugeot 208 mit 3 Antriebsarten: Diesel, Benzin, Elektro.

Ziemlich zeitgleich haben Peugeot und Renault ihren kleinen Flitzer erneuert: den 208 auf der einen und den Clio auf der anderen Seite.

Die französische Revolution gewinnen die Löwen, denn den 208er gibt es mit drei Motorvarianten: Diesel, Benziner und Elektro. Kein Hybrid, sondern richtiger BEV.

Mike Frison / renn.tv

Damit ist Peugeot meines Wissens der erste Hersteller, der es schafft eine BEV Entwicklung in den ganz normalen Produktzyklus zu integrieren - in ein ganz normales Großserienauto.

Dabei hätte Renault die viel bessere Ausgangsposition gehabt, da sie schon lange mit ZOE (und Nissan Leaf) sehr erfahren auf dem Gebiet der Elektrifizierung sind.

Die Zeit ist mehr als reif für eine solche Vorgehensweise und ich prognostiziere mal, dass wir das in Zukunft öfter erleben werden: Elektro als zusätztliche Variante im normalen Modellangebot. Der BEV ist damit im Mainstream angekommen und wird mehr und mehr zur Normalität - das Mystische der Vergangenheit schon fast vorbei. Erinnert Ihr Euch an den Moment, als Ihr das erste Mal einen i3 gesehen habt? Dem hat man noch hinterhergeguckt.

Interessant wird es, wenn man einem Fahrzeug mit Auspuff hinterherguckt, weil es sich aus der Masse abhebt ;)

Peugeot | e208 | Renault | Clio |


Dienstag, 05. März 2019

Habt Ihr das auch gehört, Automessen sind Schnee von Gestern?

Heute war erster Pressetag in Genf und die Ereignisse überschlagen sich in atemberaubender Geschwindigkeit, dass man kaum noch hinterherkommt. 

Gefühlt meint man, das Auto sei heute erfunden worden - so übertrumpfen sich die Meldungen gegenseitig. Dabei ist Genf traditionell eher ein gemütlicher Außenseiter für Luxusmobile und extravagante Kreationen.

Ich hatte ja schon Vorahnungen, dass auf der Schweizer Messe mit einem Verbrenner kein Land mehr zu gewinnen ist - und genauso ist es. Während man vor gar nicht langer Zeit die EVs mit der Lupe suchen musste, ist es heute umgekehrt: man ist verwundert, was die mit dem alten Benziner / Diesel hier auf der Messe wollen - wirkt völlig fehl am Platz. Auspuffrohre und Schaltknüppel kommen einem jetzt schon vor wie Relikte aus einer vergangenen Epoche.

Osborne so weit das Auge reicht und man muß sich auch vergegenwärtigen, dass auf so einer Messe alle wichtigen Manager auflaufen, um sich in Scheinwerferlicht zu sonnen und gegenseitig die Show zu stehlen. Ohne BEVs bleibst Du da am besten direkt an der Hotelbar. Was noch einmal zusätzlichen Osborne-Schwung mit sich bringt - direkt in die Vorstandsetagen.

So schnell kann das gehen - das kippt ohne Übergangsphase (!) von einem Szenario in das Andere. Jetzt. Aktuell. Während wir hier reden.

Und natürlich: Automessen sind furchtbar oldschool, aber die Industrie platzt vor Neuigkeiten, dass sie gar nicht mehr weiß wohin damit - nehmen wir die Messe auch noch mit, weil die ist ja gerade da.

Wer meint Tesla ließe sich die Butter vom Brot klauen: für den 14.März wird das neue Model Y angekündigt - kleiner SUV basierend auf dem Model 3. Zeitlich sicher nicht zufällig wird die große Rakete gezündet, nachdem die anderen alle bereits ihr Feuerwerk abgefeuert haben. Dafür muss Tesla noch nicht einmal einen Stand in Genf buchen.

Auch aktuell: der elektrische Jaguar I-Pace ist Auto des Jahres 2019.

Mike Frison / renn.tv

Die Osborne-Einschläge kommen inzwischen von allen Seiten. Es ist zwar nicht das erste Elektroauto mit diesem Titel (Nissan Leaf 2011), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass in Zukunft nochmal jemals ein Verbrenner den COTY Titel verliehen bekommt - das zukünftige Neuheitenfeuerwerk wird elektrisch sein - können wir gerne die nächsten Jahre hier nochmal nachschauen.

Elektro | Genf | COTY | Osborne | iPace | Tesla | Automesse |



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