Mainzer Pöstchenspiele.

Dienstag, 03. Mai 2011

Mainzer Pöstchenspiele.

Der Nürburgring wird weiter durchgereicht: nach Finanzministerium erst Wirtschaftsministerium und jetzt Innenministerium. Solche Klimmzüge werden wahrscheinlich nur gemacht, damit alles schön in den eigenen SPD Reihen bleibt, nachdem feststeht, daß Eveline Lemke den Hendrik Hering aus dem Office kegelt.

Immerhin scheint sich Kurt Beck schonmal auf die “Neuausschreibung” vorzubereiten. Die Formulierung ist mal wieder typisches Politikertheater:

Für den Fall, dass eine Beschwerde in EU Erfolg hat, wird eine Neuausschreibung vorgenommen, sagt Beck.

NEUausschreibung? Als wäre jemals eine ALTausschreibung erfolgt. Und natürlich ist dann nicht er, sondern die böse EU schuld an der Rückabwicklung.

Vor der Wahl hat das noch so geklungen:

Bei dem mit der Hotelkette Lindner abgeschlossenen Pachtvertrag handele es sich um eine Dienstleistungskonzession, die nicht den Vergaberichtlinien unterliege.

Die zweite Erwähnung des Rings im RZ-Ticker hört sich so an:

Ein neues Wirtschaftslichkeitsgutachten und Risikoanalyse für den Nürburgring, die ihn über bisherige Untersuchungen hinaus durchleuchtet, wird sicher auch weiter in der Enscheidungsfindung mitbewertet.”

Analyse? Gutachten? Wie wär’s mit einer Beratung dazu?

Eine bissige strafrechtlich-relevante Untersuchung - das muß jetzt her. Im Moment ist das ja eher ein Schlaflabor. Und Abschluß des Untersuchungsausschusses, der ja unvollendet geparkt wurde.

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