Ausgestreetscootert.

Samstag, 29. Februar 2020

Ausgestreetscootert.

Ad hoc der Deutsche Post DHL Group - eher versteckt in den Risiken der "Corona-Krise":

Ebenfalls vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten haben wir uns heute ferner entschlossen, die Sondierungen für eine Partnerschaft mit unseren StreetScooter-Aktivitäten nicht weiter aktiv zu verfolgen. Stattdessen wird sich StreetScooter auf den Betrieb der aktuellen Bestandsflotte - zuzüglich noch zu produzierender Bestellungen - konzentrieren.

Durch die Neuausrichtung von StreetScooter sind ebenfalls im laufenden Jahr außerhalb des Kerngeschäftes einmalige Anpassungsaufwendungen zwischen 300 Millionen Euro bis 400 Millionen Euro zu erwarten.

Mike Frison / renn.tv

Das ist bitter, mir war das Experiment immer sympathisch. Die Industrie konnte keinen innerstädtischen Elektro-Kleinlaster anbieten, also hat die Post sich selber zum Autohersteller aufgeschwungen.

Die heftigen Kosten von 400 Millionen Euro zur Abwicklung erklären sich wahrscheinlich mit außerplanmäßigen Abschreibungen, nachdem der erhoffte Verkauf für gescheitert erklärt wurde. Die wollen das final in die (gelbe?) Tonne kloppen.

Mike Frison / renn.tv

Aus dem Straßenbild werden die Autos erstmal nicht verschwinden, denn da will die Post sich ja auf den Betrieb der aktuellen Bestandsflotte konzentrieren.

Ich hoffe mal, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und jemand dieses Projekt in irgendeiner Form rettet.

Streetscooter | Elektro | DeutschePost |


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