Wenn die Polizei mal ausnahmsweise ihre Arbeit macht.

Samstag, 29. Februar 2020

Wenn die Polizei mal ausnahmsweise ihre Arbeit macht.

Ich hatte das ja schon öfter hier im Blog, dass ich den (Berufs-) Verkehr um mich herum - hauptsächlich als Radfahrender - als rechtsfreien Raum empfinde: die Leute machen, was sie wollen - Verkehrsregeln werden nur noch als Empfehlung interpretiert: an der Ampel erstmal das Handy raus, Tempo 30 eher mit 60, rote Ampel egal, Halteverbot sowieso, Radwege sind Parkplätze.

Die Polizei in Berlin hat jetzt mal ein paar Tage intensiv den Verkehr überprüft und 4.000 Verstöße geahndet.

Mike Frison / renn.tv

Und wer meint: die Radfahrer sind doch die Schlimmsten - fahren immer bei Rot über die Ampel!

Ja - beobachte ich auch oft - aber das hält sich mit dem Autoverkehr ziemlich die Waage:

Rote Ampel missachtet: 425, davon 208 Radfahrer, 215 Kraftfahrzeugfahrer, zwei E-Scooter-Fahrer.

Idioten gibt es halt in allen Lagern - die lassen sich nicht nach Fortbewegungsart klassifizieren (Idioten fahren Fahrrad, aber nicht alle Fahrradfahrer sind Idioten - bzw. Die Tatsache, dass das Fahrrad ein gutes Verkehrsmittel ist, macht Trottel noch lang nicht zu gescheiten Menschen.)

Ich glaube auch nicht, dass Kontrollen alleine die Lösung sind - das sind einfach nur die Auswüchse der Ego-Gesellschaft getreu dem Motto: Ich! Ich! Ich!

Verkehr | Berlin | Polizei | Radfahrer |


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