Rennleitung greift auf Telemetriedaten zu.

Montag, 08. Juni 2020

Rennleitung greift auf Telemetriedaten zu.

Mitten in Berlin:

Im Fall des 233 km/h-Rasers von der Stadtautobahn lieferte ein vom Vermieter des Sportwagens eingebauter GPS-Tracker den Beweis: Das mit der Motorsteuerung gekoppelte Gerät protokollierte nicht nur permanent die Positionsdaten, sondern auch Fahrmanöver.

Bei Teilnehmern mit einem Tesla gehen sie sogar noch weiter:

Mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss konnten sie sich nicht nur in die europäische Datenzentrale von Tesla einloggen, sondern auch in den internen Speicher des mit einer Frontkamera bestückten Autos. Darin fand sich ein Video der Tour, das vor dem Unfall zwei Rotlichtverstöße zeigt und, wenn man ganz an den Anfang spult, den Fahrer und seine Begleiterin beim Einsteigen vor Beginn der wilden Tour. Anhand der Bildfrequenz und der Fahrbahnmarkierungen ließe sich das Tempo errechnen, aber es ging noch einfacher: Der Tesla funkte im Halbsekundentakt seine Geschwindigkeit – maximal 163 km/h bei erlaubten 50 – und die Gaspedalstellung – 100 Prozent – an die Herstellerfirma.

Soll nochmal einer sagen der Motorsport würde nichts zur Serienentwicklung beitragen!


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