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Dienstag, 16. Oktober 2018

Aston Martin in der DTM.

Und zwar schon nächstes Jahr.

Gerhard Bergers Erleichterung kann man förmlich mit Händen greifen.

Das Team R-Motorsport ist Teil der AF Racing AG mit Sitz in Niederwill bei St. Gallen, einem breit aufgestellten, jungen Motorsport-Unternehmen mit engen Beziehungen zur Aston Martin Lagonda Ltd. Bislang setzte R-Motorsport Aston-Martin-Rennfahrzeuge vornehmlich im GT-Rennsport ein. Das Unternehmen AF Racing AG wird das von Aston Martin lizensierte und unterstützte DTM-Projekt führen und hat jüngst mit der HWA AG ein Joint Venture mit Sitz in Deutschland gegründet. Dieses Joint-Venture-Unternehmen wird für Entwicklung, Aufbau und Einsatz der Aston-Martin-DTM-Fahrzeuge zuständig sein.

Ausgerechnet HWA - da gibt es natürlich Reibungswärme. Zumal auch Toto Wolff an der Firma beteiligt ist.

Mercedes, die gerade frisch gebackener DTM Champion geworden sind, beschreiben das Verhältnis zu HWA so:

Im Segment Automobilrennsport übernimmt die HWA AG im Auftrag der Motorsportabteilung der Daimler AG als Full-Service-Anbieter die komplette Entwicklung und den Aufbau der Rennfahrzeuge mitsamt Motoren, sowie alle weiteren Aufgaben im Zusammenhang mit dem Betrieb des Rennteams.

Also untertrieben gesagt eine ziemlich ähnliche Konstellation.

TourenwagenMasters | AstonMartin | Mercedes | HWAAG | Wolff |


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Maxime Martin hat bei Aston Martin unterschrieben.

Wie schon vermutet wechselt er von der DTM und BMW zur WEC und Aston Martin. Er nimmt auch schon Maß:

Maxime Martin hat bei Aston Martin unterschrieben.

In der Pressemitteilung macht AM kein Hehl daraus, dass sie sich tierisch freuen so einen schnellen Mann an Land gezogen zu haben:

Paul Howarth, Aston Martin Racing Team Principal said: “We’ve had an eye on Maxime for several years now, so we are delighted to welcome him to Aston Martin Racing. He is an exceptionally talented GT driver and he is the perfect addition to our high-calibre driver line-up.”

Und schön, wie entspannt sie mit anderen Herstellern in ihrer PM umgehen - versucht sowas mal bei BMW, Audi und Mercedes zu finden:

Following in the wheel tracks of his father - four-time Spa 24 Hours winner, Jean-Michel Martin – Maxime started his own racing career in the Mini Cooper Challenge where he won the 2005 World Cup. After a brief spell in single-seaters he found his feet in GT racing, working his way up via the Megane Trophy where he was Vice Champion in 2008 and the Clio Cup France where he was crowned champion that same year.

Maxime first came to Aston Martin’s attention in 2010 when he competed against Aston Martin Racing in a Ford GT in the FIA GT1 World Championship. The following year saw his debut at the 24 Hours of Le Mans where he finished seventh overall in the Marc VDS Lola Aston Martin DBR1–2. As a BMW factory driver since 2013, Maxime has been a constant in many of the world’s best GT series and in the German DTM Championship.

Zur Feier des Tages wollte ich mir mal den neuen Vantage live anschauen, aber bei Royal Motors in Köln musste ich lernen, dass dieser Auftritt hier nur einen Tag lang dauerte - mit eigenen Autos rechnen sie erst für den Sommer.

Habe es mir aber trotzdem nicht entgehen lassen, mir schöne Aston Martins anzuschauen:

Aston Martin

Damit ist Maxime Martin’s BMW Zeit also erstmal abgehakt. Wer meinen Rückblick auf seine Jahre bei den Bayern noch nicht gelesen hat - bitte hier entlang.

MaximeMartin | AstonMartin | RoyalMotors |


Freitag, 15. Dezember 2017

Maxime Martin verabschiedet sich bei BMW - um zu Aston Martin zu wechseln?

Maxime Martin wechselt von BMWzu Aston Martin?

Dabei suchen beide - Aston Martin und BMW Fahrer für ihre neuen GTE Autos in der WEC: Vantage und BMW M8.

Meine Meinung dazu: BMW hätte Maxime auf keinen Fall gehen lassen dürfen - erfahrener Mann, auch in Le Mans - das ist doch genau das, was sie jetzt brauchen. Und er war immer treuer, loyaler BMW Mann, hat seit seinem Werksengagement ab 2014 immer starke Leistung geliefert. Also - falls noch jemand an seinen Fähigkeiten zweifelte. Mich hat er ja schon beim 24h-Rennen 2013 restlos überzeugt. Da bin ich ja mal gespannt, wem BMW statt dessen den Vorzug geben wird. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit Martin Tomczyk.

MaximeMartin | AstonMartin | FIAWEC | FIAGTE |


Mittwoch, 22. November 2017

Aston Martin 2018 Vantage GTE.

So langsam komplettiert sich das 2018er WEC Starterfeld - jetzt wurde der neue Aston vorgestellt:

Aston_Martin_2018_Vantage_GTE

Sind sich treu geblieben und haben einen edlen GT entwickelt.

Zusammen mit Ferrari, Porsche, BMW und Ford wird die 2018er GTE PRO spektakulär werden!

AstonMartin | Vantage | FIAWEC | FIAGTE | LeMans | LM24 |


Mittwoch, 02. August 2017

Neue Prototypenbilder vom Aston Martin Vantage.

Hier das Serienauto - soll es nächstes Jahr auch eine GTE Version von geben für die WEC. Eigentlich hätte man befürchten können, dass das radikale Design des Ford GT eine Wende einläutet, aber sowohl der BMW als auch der Aston sehen dafür ziemlich konventionell aus.

Die BOP wird es schon richten.

AstonMartin | Vantage | FIAWEC |


Dienstag, 22. April 2014

31 Jahre unfallfreie Rennen auf der Nordschleife enden im unverschuldeten 5-fachen Überschlag.

19 x 24h-Rennen und unzählige VLN Läufe unfallfrei überstanden - und dann kommt ein Aston Martin und kegelt ihn aus der Bahn. Das ist Meyrick Cox - richtig: dem Meyrick Cox - letztes VLN Wochenende passiert:

“The team then set to identifying the Aston in question. With some kind help from the VLN officials and a quick call to Test Centre boss, Wolfgang Schuhbauer; the driver is identified as Stuart Leonard. He’s new to the Ring, and new to GT3 racing. Over a coffee in the Aston lounge, the team meet up with Wolfgang for a quick chat. Leonard had already left the circuit, despite having been counseled to be less aggressive before the race and having only told the team that he had a “minor contact”, which had led to the puncture in his rear left, not even where it happened. He hadn’t the courtesy even to check that MC was alive, since it seems inconceivable that he might not have noticed an Astra cartwheeling off his left flank shortly before he felt the puncture.”

(Aus dem Rennbericht von Carpe Diem Racing - trotz dem unglücklichen Ende ein sehr lesenswerter Bericht - eine echte Wohltat verglichen mit dem heutzutage üblichen PR Geschwafel!)

Der Aston-Fahrer - Stewart Leonard - sprach von einem “kleinen Kontakt” und wusste nichtmal, wo das passiert ist. Dass sich ein Astra in seinem Rückspiegel daraufhin mehrfach überschlagen hat, hat ihn ebensowenig interessiert wie das Befinden des Astra-Fahrers. Im Aston-Martin Pressebericht ist sogar nur lapidar von einem “Reifenschaden” die Rede.

Und in der VLN Chronik nicht weniger lapidar so:

18:35 #32 Leonard / Wilson (Aston Martin Vantage GT3) Reifenschaden hinten links in langsamer Fahrt auf dem Grand Prix Kurs.

18:36 #366 Ohlinger / Thorsen / Cox (Opel Astra OPC CUP) müssen das Rennen nach einem Unfall beenden.

Ich hatte in letzter Zeit öfter mal die Gelegenheit genutzt, um mit Meyrick zu reden - ein sehr unterhaltsamer Gesprächspartner! - und wir kamen auch auf das Pulverfass erfahrene Cup-Fahrer vs unerfahrene GT3 Gentleman Drivers zu sprechen. Aber dass es dann ausgerechnet ihn erwischt, ist schon ziemlich bitter.

Ich bin auch der Meinung, dass solche aggressiven Fahrweisen von der Rennleitung geahndet werden müssen. Ich fürchte nur, dass der VLN das Rückgrat dazu fehlt, nachdem den GT3 immer der rote Teppich ausgerollt wird.

Schade um den schönen 31 Jahre unfallfrei Rekord - sehr beeindruckende Statistik nach so vielen Starts.

Und womit Aston-Martin Fahrer Stuart Leonard sicher am allerwenigsten gerechnet hat: der Astra, den er in’s Jenseits befördert hat, wurde pilotiert von einem frischgebackenen Aston-Martin Aufsichtsratsmitglied!

Tags: MeyrickCox | AstonMartin | StuartLeonard




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