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Sonntag, 11. November 2018

Samstagsbesuch bei der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war wieder Renntag in der Eifel und nachdem ich gestern schon mit dem Zug nach Mayschoß gefahren bin, ging es heute standesgemäß als Beifahrer mit Youngtimer zu ein paar WPs.

Mike Frison / renn.tv

Kai’s neuer / alter 535i wird noch diese Woche H-jährig, ist also qualifiziert für die K-AW. Obwohl die Öffnung für neue Baujahre nicht unbedingt gut in der Szene angekommen ist - zumal nur wenige Autos das dezimierte Feld ergänzt haben: 64 Starter ist für eine K-AW doch ziemlich übersichtlich - genau so viele (so wenige) wie letztes Jahr.

Schöne Grüße von den verstaubten Gruppe H Fahrzeugen, die gerne gefahren wären!

Vorher musste Kai aber noch das elektrische Mellow Skateboard probefahren und hat sich ganz wacker geschlagen. Wer vorher mal mit Surfen oder ähnlichem zu tun hatte, hat es definitiv einfacher mit der Balance.

Mike Frison / renn.tv

Und weil Wochenende war und man da dünn machen soll, sind wir erstmal zum Retti für die neuesten Updates:

Mike Frison / renn.tv

… um danach am Brünnchen auch erstmal einen Kaffee zu trinken:

Mike Frison / renn.tv

Wir waren auch genau pünktlich für die Vorwagen und der Führende der Wertungsautos hatte sich schon lange im Vorfeld im feisten M3 Sound durch die Wälder bemerkbar gemacht. Kam dann auch mächtig quer in’s Brünnchen geflogen - um sich abzuspulen.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Bzw. um den Zuschauern zu zeigen, dass das Auto ziemlich fritte war:

Mike Frison / renn.tv

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Was Mats van den Brand nicht gestört hat alles zu geben!

Mike Frison / renn.tv

War schon eine Show und das Highlight des Tages. Ist wohl schon am Galgenkopf passiert, also auf der ersten Kurve auf der Nordschleife.

Da fährt Georg Berlandy doch um einiges runder:

Mike Frison / renn.tv

… und hat das Ding - wieder - gewonnen. Hier das Endergebnis. Das ist jetzt schon sein 13. Gesamtsieg!

Michael Küke war auch sehr sauber unterwegs und schön anzuschauen. Das erste nicht-Youngtimer Auto war der Evo 8 von Färber / Schaaf auf Platz 9 - ist wohl doch nicht so einfach die alten Autos zu schlagen. Bin mal gespannt, ob das nächstes Jahr auch so bleibt, weil wirklich gelohnt hat es sich ja nicht.

Wir sind dann erstmal nach Meuspath - lange keinen Kaffee mehr getrunken! Und der Meuspather Garagenkaffee ist sowieso der beste.

Mike Frison / renn.tv

Rallye | KölnAhrweiler | Meuspath | RKAW |


Freitag, 09. November 2018

Zu Besuch bei der Rallye Köln-Ahrweiler / Freitag.

Dieses Wochenende ist wieder K-AW und wie letztes Jahr bin ich wieder mit dem Zug hingefahren - großer Spaß, wenn man in Mayschoß mitten im Fahrerlager aussteigt.

Erstmal eine Pommes gegönnt im “Saffenburg-Grill”:

Mike Frison / renn.tv

So heißt nämlich die Burg in Mayschoß - wissen wir das jetzt auch.

Beim letzten VLN hatte ich noch den Darius getroffen und er hatte etwas Sorge, ob das neue Reglement - es können zum ersten Mal auch relativ moderne Fahrzeuge Gesamtsieg fahren - der richtige Schritt wäre.

Aber es sind kaum neue Fahrzeuge gekommen - eigentlich fast alles beim Alten.

Mike Frison / renn.tv

Wir haben uns den 190er von Timo Rumpfkeil angeschaut - eine wahren Augenweide:

Mike Frison / renn.tv

Und wie ich erfahren konnte, war das mal das Auto seines Vaters, das damals original als Gruppe A Rallyeauto aufgebaut wurde.

Hauptsache Heckantrieb! Neben dem Escort:

Mike Frison / renn.tv

… baut sich Darius gerade auch einen E30 M3 auf. Kenne ich aber nur von Hörensagen - bin gespannt!

Ansonsten war die N-Dichte relativ hoch, was mich natürlich gefreut hat:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Ganz unscheinbar, aber zwei der Größten: Georg Berlandy und Michael Küke.

Mike Frison / renn.tv

Den Franky Hoffmann hatte ich zuletzt auf der Intermot getroffen. Seitdem hat er die Meisterschaft im Reinoldus Cup auf BMW S 1000 RR gewonnen - quasi die deutsche Motorrad-Langstreckenmeisterschaft.

Mike Frison / renn.tv

Auf der EICMA war er auch - das bringt der Beruf so mit sich - aber für die K-AW hat er sich beeilt zurückzukommen.

Because Racecar - bzw. Basta Affengeil:

Mike Frison / renn.tv

Volle Punktzahl für Nolte’s Servicemobil:

Mike Frison / renn.tv

… und der Achim freut sich schon auf den Regen, der für Samstag angekündigt ist:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Schau’n wir mal!

Hier noch eine schicke Galerie vom kurzen Freitagsausflug:

Rallye | KölnAhrweiler | Mayschoß | RKAW |


Freitag, 28. September 2018

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Walter Röhrl ist ein unterhaltsamer Zeitgenosse: trocken, witzig, ehrlich, mit großem Herz und schwerem Gasfuß. Und niemand ist besser geeignet aus dem Nähköstchen zu plaudern, als sein langjähriger Beifahrer auf dem heißen Stuhl: Christian Geistdörfer.

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Zusammen haben sie 10 Jahre lang - von 1977 bis 1987 - der Szene den Stempel aufgedrückt - inklusive 4 Siege bei der Rallye Monte Carlo auf 4 verschiedenen Fahrzeugen:

1980 - Fiat 131 Abarth
1982 - Opel Acona 400
1983 - Lancia 037 Rally
1984 - Audi Quattro A2

… und 2 Weltmeisterschaften: 1980 (Fiat) und 1982 (Opel).

So eine abwechslungsreiche Karriere kommt natürlich nicht von ungefähr - da ist im Hintergrund Einiges passiert, das erzählt werden möchte.

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Röhrl/Geistdörfer bei der K-AW 2003 - vor Georg Berlandy’s Ascona mit GG-CK 188.

Christian Geistdörfer ist sich dieser Pflicht bewusst und packt in einer ihm eigenen Art aus, dass es eine reine Freude ist. Man fühlt sich sofort zurückversetzt in die 70er und 80er, darf die Abenteuer dieses Duos nacherleben und lernt dazu noch einige interessante Dinge, die einem vorher so garnicht bewusst waren.

Irgendwie hat er damals schon geahnt, dass diese Autorenrolle mal auf ihn zukommt:

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Ich hatte diese Woche eine hartnäckige Erkältung am (im?) Hals - eine gute Gelegenheit mich mit einer schönen Lektüre wieder aufzubauen:

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Walter Röhrl durfte ich selber auch schon kennenlernen - wer erinnert sich noch an die Aufnahmen, die ich 2007 gemacht habe? Btw, coolster Beifahrer ever.

Bei der Gelegenheit durfte ich auch eine Runde mitfahren, 911er Porsche mit abgefahrenen Pilot Sport bei Regen - unvergessen. Hier ein Erinnerungsfoto von der Runde:

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Ich hatte ja zu Walter Röhrl’s 70. Geburtstag letztes Jahr einen schönen Post zu ihm verfasst.

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Auch Christian Geistdörfer ist mir bekannt - aus Opel-Zeiten. Er fuhr mit Sepp Haider auf Kadett 16V - die Umstände leider etwas tragisch. Ich war zu der Zeit ebenfalls in Rüsselsheim - als Daten-Ingenieur in der DTM.

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Christian Geistdörfer bei der K-AW 2003.

Und während dem Lesen in seinem Buch habe ich auch seine trockene und herzliche Art noch besser kennengelernt, die ihn als Menschen auszeichnet und die das Lesen zum Vergnügen machen:

“Insgesamt kann man sagen, dass die Hersteller und Rennställe sich in diesen Jahren nicht in Geheimniskrämerei übten. Wenn etwas kaputtgegangen war, hat man mit Journalisten ganz offen darüber gesprochen. Heute wollen die Rennställe nach außen immer und zu jeder Zeit Professionalität darstellen - wozu dann auch schon mal die ein oder andere Form des ”Weglassens“ zählen mag. Ich hingegen halte unsere alte, offenere Art, mit Problemen umzugehen, auch heute noch für durchaus praktikabel. Sie ist am Ende das klügere Prinzip, zumal sich nicht nur Journalisten ungern belügen oder vorführen lassen.”

Und diese offene Art ist dann auch die Grundlage dafür, dass man die damalige Zeit und ihre Rallyes viel besser verstehen lernt. Zum Beispiel die RAC:

Jedes Jahr war es die gleiche einzigartige, traditionsreiche, vor allem aber wahnsinnig nervige Prozedur: England. November. Nacht. Nebel. Regen. Kälte.

Es gibt aber auch Stories, die man vorher garnicht kannte. Zum Beispiel hat sich 1979 mal Gilles Villeneuve zu den beiden gesellt. Das war damals nicht unüblich für die Rundstreckenabschnitte Prominenz in’s Auto zu holen.

Oder mit dem Audi - wo haben Röhrl / Geistdörfer zum ersten Mal einen Quattro bewegt? Antwort: 1983 als Vorauswagen bei der Köln-Ahrweiler. Wusste ich auch noch nicht.

Und überhaupt, der Quattro, Audi, Piëch & Co - schöne Insiderstories, die man wissen sollte. Aber ich möchte ja nicht zu viel verraten.

Ich habe jedenfalls auch herzlich gelacht an einigen Stellen und wem bei den schönen Fotos nicht warm um’s Herz wird, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Das Buch gibt es schon seit 2016 - hier ist mein Amazon Affiliate Link. Ihr könnt es natürlich auch direkt beim Verlag Delius-Klasing bestellen - kostet 39,90 €. Es gibt sogar eine englische Variante und eine limitierte Sonderedition mit ein paar Extras direkt vom Verlag.

Buchvorstellung: Walter und ich. Von Christian Geistdörfer.

Walter Röhrl bei der K-AW 2004.

Man kann Christian Geistdörfer wirklich danken, dass er sich die Mühe gemacht hat, dieses Buch zu schreiben. Und dem Schicksal muss man auch danken, dass es diese zwei großartigen Sportler zusammengeführt hat.

Buchvorstellung | Röhrl | Geistdörfer | DeliusKlasing |


Dienstag, 24. Juli 2018

Eifel-Rallye in Daun - Mikebericht von der großen Gruppe B Show.

Pikes Peak zu Besuch in Daun - denn das war das Motto der diesjährigen Eifel-Rallye. Der Klassiker zeigte sich wieder von seiner besten Seite und man hat das Gefühl Aktive und Zuschauer kennen sich gegenseitig schon seit Jahren … bzw. Jahrzehnten! Viele Stammgäste jedenfalls von beiden Fraktionen.

Mike Frison / renn.tv

Nachdem ich 2016 und 2017 schon dort war, kann ich mich eigentlich auch dazuzählen. Mit dabei: mein Youngtimer-MTB, das nach dem DNF im Winter auch wieder einsatzbereit ist:

Mike Frison / renn.tv

Fahrrad generell ist ein guter Tipp, so lässt sich manch langer Fußmarsch zur WP abkürzen. Und man kann auch so etwas rumfahren und die Gegend erkunden. Wobei es erstmal natürlich darum geht die ausgestellten Schönheiten zu bestaunen:

Mike Frison / renn.tv

Die beiden waren zwar nur stehend unterwegs, aber trotzdem ein schöner Anblick. Ich habe auch gelernt, dass der LMP 1 Verschnitt 208er im Besitz von Sébastien Loeb ist - war bis vor einem Monat noch Pikes Peak Rekordhalter. Vielleicht erleben wir diese Paarung ja mal zu einem späteren Zeitpunkt?

Alles andere als stehend unterwegs war der Peugeot 208 von Dirk Riebensahm:

Mike Frison / renn.tv

Und wenn Dirk & Chris zusammenstehen, werden natürlich Erinnerungen wach - ja, dem 200er geht es gut :)

Mike Frison / renn.tv

Chris und ich haben auch schon so manches Abenteuer erlebt - die Fahrt auf dem Laacher See haben wir beide noch in guter Erinnerung. Obwohl es schon eine Weile her ist und ich hätte damals auch nicht gedacht, dass dieser schnelle, aber etwas häßliche Audi, irgendwann einmal ein Modellauto wird:

Mike Frison / renn.tv

Gab es bei Audi Tradition am Stand und damals dachte ich der Wagen hätte einen Unfallschaden gehabt - wegen der schwarzen Motorhaube. War aber original. Chris ist Audifan durch und durch und bei den vielen Quattros wurden die Knie ab und zu weich:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Weiße war wirklich ein Traum - neu restauriert nach allen Regeln der Kunst:

Mike Frison / renn.tv

Ich habe auch gelernt, dass die Frontscheibe beim kurzen Quattro steiler steht, weil der komplette Vorderwagen von der Audi 80 B6 Limousine stammt. Inklusive der Türen. Erst hinter der B-Säule geht es los mit Quattro Coupe, aber nicht komplett - ein Stück wurde noch rausgelassen beim Anbauen - daher die Verkürzung. Auch der Radstand ist kürzer, dadurch ist das Auto nicht unbedingt einfacher zu fahren. Aus Performance-Gründen ist der Motor auch 5 cm nach hinten gewandert - die Antriebswellen stehen leicht schräg.

Auch ein Highlight war der Lancia S4:

Mike Frison / renn.tv

Davon wurden nur 71 Stück gebaut, damals das schnellste und aktuellste Auto der Gruppe B - und auch der Grund für deren Ende. Weil es auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut braucht man keinen Überrollkäfig. Und diese Version hier auf der Eifel-Rallye war das Straßenauto - aber genau so ein Straßenauto sei bei der Rallye Monte Carlo 85 (?) am Start gewesen. Jedenfalls habe ich bisher immer nur richtige Rennautos gesehen, nie diese zivile Variante - ziemlich sensationelles Auto. Und weil es sowohl von einem Kompressor als auch einem Turbo zwangsbeatmet wird, hat es auch einen sehr scharfen Sound. Bitte nächstes Mal wiederkommen!

Es gab aber natürlich noch viele weitere Highlights, z.B. dieser VW Bus, der gnadenlos in trabantgrau getüncht wurde:

Mike Frison / renn.tv

Auch bei den Zuschauern wurden einige Register gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Dekorativ ging es im Fahrerlager sogar unter den Autos zu:

Mike Frison / renn.tv

Und der universelle Problemlöser aus Ringminihausen war sich wie immer nicht zu schade seine Künste in den Dienst der Sache zu stellen:

Mike Frison / renn.tv

Liebe Veranstalter: bitte nächstes Mal das Ringmini-Eichhörnchen 4x4 einladen! Das Auto ist absoluter Originalzustand und es gibt den Wagen auf der Welt nur einmal.

Für die Rallye hatte ich mir ordentlich Zeit genommen - habe 2 Nächte im Blogger-Transit übernachtet. Und sogar was gelernt, z.B. dass CO2 nicht nur schlecht ist. Im Sprudelwasser sorgt das aggressive Gas dafür, dass beim kilometerlangen Aufsteigen aus den Gesteinsschichten Mineralien ausgelöst werden. Darum ist z.B. Nürburgquelle Mineralwasser der Magnesium-Rekordhalter. Ich hatte mir sogar mal vor Zeit die Mühe gemacht die Magnesiumwerte der Sprudel zu vergleichen - aber 241 mg/L werdet ihr sonst nirgendwo finden. Guter Tipp für die Sportfraktion. Jedenfalls weiss ich jetzt auch warum:

Mike Frison / renn.tv

Aber auch sonst besteht kein Zweifel: wir sind mitten in der Eifel! Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Hercules im Schaufenster gesehen?

Mike Frison / renn.tv

Das soll aber jetzt nicht abwertend klingen, denn immerhin stand auch das erste Mal eine elektrische Kumpan vor meinen Augen in freier Wildbahn:

Mike Frison / renn.tv

Siehe auch mein Besuch bei der Firma Kumpan in Remagen vor zwei Jahren - bald ist ja wieder Intermot - ich freue mich schon.

Bei meiner ersten Übernachtung auf einer Anhöhe - davon gibt es in Daun reichlich - bot sich diese Aussicht:

Mike Frison / renn.tv

Seht ihr das Bänkchen im Vordergrund? Da hat jemand mal richtig mitgedacht - toller Platz. Wie immer bei Motorsport-Veranstaltungen findet man schnell Anschluss und Bus-Übernachtungs-Nachbar Mosh hatte sogar einen frischen Kaffee für mich parat. Er hatte später im Fahrerlager fleißig Autogramme gesammelt und seine Markenpräferenz war ziemlich eindeutig:

Mike Frison / renn.tv

Wir sind am Samstag auch zusammen zur ersten WP gefahren: die Special Stage in der Nähe von Neichen. Die Zuschauerführung war zwar etwas ungewöhnlich und rustikal - aber liebevoll und sorgfältig:

Mike Frison / renn.tv

Belohnt wurde man vor Ort mit einer Ascona-Hochsprung-Meisterschaft:

Mike Frison / renn.tv

Gerade als ich ankam, war auch Georg Berlandy im Anflug - statt Foto habe ich schnell die GoPro gezündet für den Vorbeiflug.

Der Georg war ja einer der Starter bei der Grabfeld-Rallye, die sich erfolgreich vom DMSB abgewendet hat. Ich hatte Gelegenheit im Gespräch ihm meinen Respekt auszudrücken und er meint er zieht das durch. Hat dem DMSB auch schon einen entsprechenden Brief geschrieben, den die ja unbedingt haben wollten.

Ähnlich gepolt ist Uwe Sturm, der den alten Berlandy Ascona übernommen hat. Wir konnten uns ausgiebig unterhalten, war auch sehr interessant. Und hat mich in meinen Eindrücken bestärkt, die ich bisher auch schon hatte und hier regelmäßig teile. Er meinte auch, dass sich nicht nur mehr Teilnehmer vom DMSB abwenden dürfen, sondern auch Veranstalter. Wenn es gelingt in Deutschland 4 bis 5 Rallyes nach dem neuen, freien Konzept durchzuführen, dann hätte der Breitensport eine DMSB-befreite Basis und die Drohungen der Funktionäre würden komplett ins Leere laufen. Hoffen wir das Beste - jetzt ist Courage auf mehreren Ebenen gefragt.

Uwe Sturm ist großer Georg Berlandy Fan und es ist schön zu sehen, dass dem Georg quasi schon während seiner aktiven Zeit die Ehre zukommt, die ihm gebührt. Das Auto ist original, so wie es Georg eigentlich für sich selber vorbereitet hatte, bevor ihm der neue Kadett über die Füße lief. Und als auch der Mannschaftswagen aufgrund seiner Laufleistung ersetzt werden sollte, hat Uwe Sturm dankbar das Angebot angenommen auch diesen in seinen Fuhrpark aufzunehmen - perfekt!

Mike Frison / renn.tv

Sogar inklusive Motocartoon vom Gerri - die dezenten N’s an markanten Stellen haben sich auch schon das ein oder andere Mal noch mit Georg am Steuer in die Hosen geschissen.

Im Fahrerlager habe ich auch Olaf Manthey nach längerer Zeit mal wiedergesehen und konnte meine Neugierde natürlich nicht im Zaum halten. Hier mal so der grobe Überblick: Renate und er haben sich ein Domizil gesucht und auch in Ahr-Nähe gefunden. Er hat sich auch ein paar eigene Autos aufgehoben auch dafür ein Zuhause gefunden. Fit hält ihn aber auch der große Garten - was er offensichtlich genießt. Natürlich steht er immer noch gerne beratend zur Seite, möchte aber die Zügel übergeben wissen. Und ich finde, das hat man auch in Le Mans z.B. deutlich gesehen, als Nicki und Martin ziemlich oft im Fernsehen gezeigt wurden.

Übrigens hat Olaf auch eine beeindruckende Rallye-Karriere hinter sich: er hat alle Rallyes gewonnen, bei denen er gestartet ist! Um genau zu sein: die Rallye Köln-Ahrweiler 1995 in einem Porsche 914/6.

Zurück in Daun erkennt man die englischen Teilnehmer ziemlich schnell:

Mike Frison / renn.tv

Den Beifahrer-Facepalm lassen wir mal als Entschuldigung gelten.

Für den zweiten Tag hatte ich mir die WP5 ausgesucht - das war hier bei Mehren.

Ich hatte den Bus als Schlafquartier schon abends im Ort in Stellung gebracht und war dann nach dem Kaffee - Kännchen! - beim örtlichen Bäcker froh, das Fahrrad mitgenommen zu haben. Hat die Suche nach der WP doch schon gut erleichtert.

Vor Ort war es zwar staubig, aber quer:

Mike Frison / renn.tv

Irgendwie hatte ich ein Schotter-Näschen dieses Jahr - das war wohl nach der Special Stage die einzige andere WP, die Schotter Anteile hatte.

Das ist der Vater von Sebastian Klos:

Mike Frison / renn.tv

Sagt euch nichts? Sebastian hat den Youtube-Kanal Zeroundersteer gegründet und ist inzwischen mit einem kleinen Team sehr engagiert im Einsatz. Schaut mal vorbei, ich freue mich schon auf das Eifel-Rallye Video.

Noch einen weiteren Youtuber habe ich getroffen: Six Right Over Crest. Da kommen vielleicht auch noch Bilder die nächsten Tage.

Wer sich noch in der Galerie umschauen möchte, ich habe natürlich wieder fleißig Fotos gemacht. Wieder mit meinen kompakten Werkzeug Canon EOS 100D. Auch nicht mehr die Jüngste, aber nach wie vor tadellos und offensichtlich hart im Nehmen.

Insgesamt wieder eine Mega-Veranstaltung, bei mir inzwischen fester Programmpunkt im Jahreskalender. Ich habe jetzt auch die Klasseneinteilung verstanden mit Org (orginal), Slo1 (guter Nachbau), und Slo2 (Nachbau mit Abweichungen). Daun ist sich wieder treu geblieben, auch an so einem Wochenende schließt die Pizzaria gnadenlos um 22h. Das Publikum ist sehr international, nimmt teilweise richtig weite Anreise auf sich. Die WPs sind nicht einfach anzusteuern, entweder Zeit oder gute Ortskenntnisse mitbringen. Dafür ist das Fahrerlager im Stadtzentrum aber so konzentriert aufgrund des Platzmangels, dass man alles gut ablaufen kann. Auf Schotter setzen nicht alle Teams ihre Autos ein - sollte man bedenken bei diesen Prüfungen. Dafür fahren die anderen aber gerne mal eine Runde mehr, wenn es ihnen gefällt - es gibt ja keine Zeitnahme oder Wertung.

Abschließend ein großes Dankeschön nach Daun, wo mit viel Einsatz und Herzblut vieler freiwilliger Helfer ein so schöner Event regelmäßig zelebriert wird.

EifelRallye | Daun | GruppeB | Berlandy | Mikebericht | Mikefotos |


Montag, 02. Juli 2018

Schöner Motorsport ohne den DMSB.

Die deutschen Motorsportbehinderer bekommen jetzt das, worauf sie lange hingearbeitet haben: die Aktiven lassen sich nicht mehr länger aus Frankfurt gängeln, laufen weg und organisieren sich einfach selber.

Der Rallyesport macht den Anfang, dort drohte schon fast der Kahlschlag nach Verbot Gruppe H und Einführung KFP.

Den Auftakt machte am Wochenende die Rallye Grabfeld und damit kein Zweifel aufkommt hat man auf der Homepage direkt mal die Termine der nächsten 5 Jahre gepostet: grabfeldrallye.de.

Anscheinend droht der DMSB den Teilnehmern, dass sie bei DMSB Veranstaltungen gesperrt werden. Gilt auch für die Autos - WTF? Da wünscht man sich doch fast, dass das passiert und jemand dagegen klagt. Zustände wie im Mittelalter sind das.

Demnächst werden dann noch Fotografen, Journalisten, Streckenwarte, Zuschauer, … gesperrt, wenn sie auf einer DMSB Konkurrenzveranstaltung waren?

Wenn der DMSB so weitermacht - und danach sieht es aus - trocknen deren Veranstaltungen sowieso aus und dann erledigt sich das Problem von selber.

Trotzdem hat die Drohung dafür gesorgt, dass einige unter Pseudonym gestartet sind. Georg Berlandy ist auch gestartet, hatte zwar Pech bei der Rallye, aber kein Problem damit stolz unter seinem eigenen Namen zu starten.

Es war die erste Veranstaltung des neuen Motorsportverbandes Rallye Supercup e. V. (RSC e. V.), der es leid war, sich vom DMSB weiter nötigen zu lassen. Und die Sache jetzt selber in die Hand nimmt:

“Mit ganz wenigen Ausnahmen, näheres ist in der Motorsportordnung des RSC e. V. unter www.rallye-supercup.de zu finden, passen alle Fahrzeuge aus den DMSB-, NAVC- und FIA- Gruppen in das Reglement des RSC e. V. Getreu dem Motto vom Gruppe G bis zum WRC kann nahezu jedes Fahrzeug starten.”

Hier gibt es ein Video - sieht nach mächtig Spaß aus - so wie es sein soll. Viel Spielraum für phantasievolle Umbauten und das macht es doch aus.

Rallye | Grabfeld | DMSB | RSCeV |


Sonntag, 12. November 2017

Rallye Köln-Ahrweiler - 24.Ausgabe 2017 - Mikebericht.

Das heißt nächstes Jahr steht das 25.Jubiläum in’s Haus und von Veranstalterseite gab es keine Bedenken, dass dieses auch stattfinden wird.

Für mich startete der Ausflug nach Mayschoß am Freitag ungewohnt: mit dem Fahrrad nach Brühl zum Bahnhof, dort den Zug nach Bonn und umgestiegen in die Bahn Richtung Ahrbrück.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Warum? Weil zum einen habe ich inzwischen meine KVB Monatskarte in ein JobTicket umgetauscht, das den gesamten VRS Verkehrsverbund einschließt - und zum anderen war mir immer aufgefallen, dass in Mayschoß das Fahrerlager direkt am Bahnhof eingerichtet wird - höchste Zeit diesen witzigen Zufall auszunutzen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und tatsächlich - nach gemütlicher Fahrt (1:40h, davon 30 Min. Zwischenstopp in Bonn) komme ich DIREKT im K-AW Fahrerlager an. Find ich cool - kein Parkplatzsuchen und unterwegs konnte ich wunderbar mit dem Laptop arbeiten und das Ganze zum Preis zweier Anschlusstickets für je 3,60€ (Mayschoß ist die letzte Station im erweiterten VRS Verbund).

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Es gibt nur 1 Schienenspur - d.h. die Bahn muss hin- und herfahren, daher fährt sie nur jede Stunde.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Im Smalltak im Fahrerlager meinte ein Pärchen zu mir, wenn es das doch bloß auch für den Ring gäbe. Volle Zustimmung von meiner Seite: einfach mit dem Zug anreisen, man läuft sowieso den ganzen Tag durch die Gegend, und dann wieder mit dem Zug zurück.

Überhaupt war es schön wieder viele bekannte Gesichter - und Autos! - zu treffen. Die Gruppe H Fahrzeuge haben schon ein Loch gerissen, aber trotzdem konnte man noch nicht von wenig Autos sprechen. Schwierig ist auch die Situation mit dem KFP - das gärte wohl auch schon eine Weile vor sich hin, weil die Rallye-Autos ja im Straßenverkehr bewegt werden zwischen den Etappen und da ist ein gewisser Standard nicht das Schlechteste.

Bei der K-AW kommen sogar die Schilder mit einer ordentlichen Portion Historie:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und was ist das denn für ein N?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Büdchen immer gut besucht und lecker - hebe ich mir für später auf:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wann habt Ihr das letzte Mal Windsplits an einem Rallyeauto gesehen?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Darius hatte seinen wunderschönen Escort mitgebracht, der nach meinem Besuch eine farblich passende Nfektion an der Backe hatte. Unser Deal: Darius lässt die beiden Ns ganz! Na - da bin ich mal gespannt - der Attackebruder lässt nämlich freiwillig keine Sekunde liegen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Über mangelnde Gegner braucht er sich nicht zu beklagen und Opel steht nicht nur bei Mr. K-AW hoch im Kurs.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Feld macht sich auf den Weg Richtung Freitags-WP, diesmal um die Ecke in Dernau. Und Gerri dokumentiert:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Opel dort auf der Rampe hatte tatsächlich ein Automatikgetriebe - was es nicht alles gibt.

Georg Berlandy ist inzwischen so eine Größe, dass seine Autos historischen Wert haben. Da gilt es, sie so original wie möglich zu erhalten - da gehört auch der N-Aufkleber dazu:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Vorwagen mit der Nummer 1: Ringmini.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Achim hat aufgerüstet und hinten eine Haldex Kupplung verbaut. Vorher hatte der Wagen permanenten Allradantrieb, der sich natürlich entsprechend verspannt und hohen Verschleiß verursacht. Vor dem Einbau gab es aber einige Aufgaben zu lösen, z.B. die Verzahnung selber anfertigen. Leichte Übung für Flash Korden in Kooperation mit Flex und Drehbank.

Dann wurde es aber Zeit für die Rennpommes - und ein Bierchen passte auch noch rein:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri hat sich unterwegs sogar noch eine Renault Alpine zugelegt - die wollte er immer schon haben:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Rückfahrt war ruhig und komfortabel - eine gute Gelegenheit schonmal ein paar Fotos zu sichten und Instagram zu füttern.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Samstag führte mich nach Reifferscheid - diesmal natürlich mit dem Auto. Das Wetter war zwar leicht ungemütlich, aber bei solchen Augen- und Ohrenschmäusen wird einem schnell wieder warm um’s Herz:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Andere waren besser vorbereitet als ich:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… stellt sich raus das war der Kinderpunsch von Uli:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… der den Mike direkt mal mit einem Becher versorgt hat. Das hat gutgetan und wir hatten interessante Benzingespräche. Der bevorstehende Wandel in der Mobilität beschäftigt alle - und ich habe noch niemanden getroffen, dem die Formel E z.B. gefallen würde.

Da feiern wir lieber den Ringmini - Zeit für ein Gruppenfoto:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… um dann festzustellen, dass der Wichtigste fehlt! Also Achim geschnappt und weil Karl Mauer auch gerade griffbereit war ein neuer Versuch - danke an Marc für das Bild:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri, Mike, Karl, Ringmini, Kai, Achim, Chris - schön!

Georg Berlandy kam auch vorbei - und wie wir inzwischen wissen auf dem Weg zu seinem 12.Gesamtsieg:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Gang macht Planungen für die nächsten WPs, aber ich klinke mich aus:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wer war das eigentlich?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Ich bin zu Retti auf einen Kaffee - aber wenn man erstmal da ist, vergehen die Stunden auch wie im Flug. Ich war auch nicht der einzige mit der Idee:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

“Retti Köln-Ahrweiler” quasi und als ich ihm mein Lieblingsauto auf dem Foto zeigt, meinte er nur trocken: “Warte mal …” - verschwand kurz und kam dann damit wieder:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Nicht ohne Grund die beste Tankstelle der Welt! Die übrigens nächstes Jahr 90.Geburtstag feiert und ein Buch steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt schon Pflichtlektüre.

Hier die Foto-Galerie vom Wochenende - ich werde noch weitere Fotolinks als Update in diesem Post hier einfügen. Und freue mich schon auf nächstes Jahr - die 25. Rallye K-AW.

UPDATE:

Wie versprochen noch ein paar Links - to be continued:

RKAW | Rallye | KölnAhrweiler | Ringmini | Berlandy |Mikebericht | Mikefotos | Mayschoß | Meuspath | Reifferscheid |


Samstag, 22. Juli 2017

Eifel-Rallye mit Gruppe B in Daun - für Rennsport-Gourmets.

Auf die Eifel ist auch kein Verlass mehr: schon wieder strahlender Sonnenschein für die Motorsportfreunde!

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Ein Traumwochenende aber nicht nur wettermäßig, auch für die Sinne wurde einiges geboten: Vollausschlag für Augen und Ohren - und wenn der zweitaktende Trabi vorbeikam dann sogar für die Nase.

Daun und die umliegenden Ortschaften stehen natürlich Kopf, wenn der Rennzirkus kommt und alle packen mit an, damit es ein schönes Fest wird. Immerhin werden die 8.000 Ureinwohner bei der Rallye mal locker verdoppelt oder sogar verdreifacht. Die Gastronomie macht auch ordentlich Umsatz - aber Samstags um halb drei schließt die Pizzeria: Mittagspause! Kann man ihr nichtmal verübeln, denn die Überbleibsel aus ruhigen Tagen machen die Atmosphäre erst so besonders ehrlich und sympathisch.

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Mit Goodwood hat Daun nicht nur die Fläche von 50 km2 gemeinsam - Autos, Atmosphäre und Action sind ebenfalls vergleichbar. Teilweise sogar identisch, die Aufkleber von Lord March verbleiben als Trophäen stolz am Fahrzeug.

Die 7D Mk2 Testkamera hat sich gut geschlagen - natürlich braucht man immer etwas Eingewöhnungszeit, aber als alter Canonianer kam ich mit den Menus direkt klar. Ich werde noch einen detaillierteren Testbericht nachliefern - aber die Bildeindrücke hier sind schonmal ein guter Vorgeschmack: alles mit der 7D - allerdings auch mit meinen bewährten EF-Objektiven.

Im Fahrerlager gibt es immer was zu Sehen, z.B. einen RS 200 wie frisch aus dem Laden:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Oder diesen Toyota Prototyp, den man bisher unter Verschluss gehalten hat:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

… mit interessantem Fahrwerkslayout:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Die Autos sind auch immer in Bewegung:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

… und die Ernährung fahrerlagertypisch:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

An der Strecke wurden die Sportgeräte von fachkundiger Hand bewegt und Georg Berlandy wird den Tag wohl nie vergessen, an dem er den S1 fahren durfte:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Das war auch für die Zuschauer - bzw. fotografierenden Blogger - ein Genuss:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Sein ehemaliger Ascona war auch dabei - wie es sich gehört mit originaler Nfektion:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Und wo wir gerade bei Nfektionen sind, Dirk Riebensahm hat sich den Spaß auch nicht entgehen lassen:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Speedmäßig völlig den Vogel abgeschossen hat Thierry Neuville, Wahnsinn wie schnell das ist:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Da gingen auch alle Handys hoch und es gab Szenenapplaus:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Mein Lieblingsbild ist dieses - war tatsächlich auch mein Letztes! Da werden die Emissionen kurzerhand als Emotionen abgefackelt:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Hier die komplette Galerie - ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Eifelrallye | GruppeB | 7DMk2 | Mikebericht | Mikefotos |


Sonntag, 13. November 2016

Georg Berlandy mit 11.Gesamtsieg bei der Rallye Köln-Ahrweiler

Am Wochenende war wieder die traditionelle Rallye Köln-Ahrweiler - Gesamtsieger: Georg Berlandy. Schon zum 11. Mal konnte er den Saisonabschluss gewinnen!

Er ist Opel treu geblieben - diesmal einen Gruppe 4 C Kadett eingesetzt. Knapp 150 WP km gab es zu fahren - Zweiter wurde Michael Küke im Porsche 911 RS.

Hier eine schöne Video-Zusammenfassung:

youtu.be/r0HlCkFAdeE

… und so langsam füllt sich Youtube mit Beiträgen - wofür ich sehr dankbar bin, denn ich war selber diesmal nicht vor Ort.

Achim war im Ringmini als Vorauswagen auch wieder am Start und hat bereits ein paar Onboards angekündigt. Seine Zeiten waren teilweise schneller als die Starter in Wertung - einfach mal seinen Youtube-Kanal im Auge behalten.


Freitag, 16. September 2016

Sieht aus als hätte der Georg Berlandy seinen Ascona A verkauft. Was kommt wohl als nächstes?


Samstag, 09. November 2013

Mikebericht von der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war Rallyetag in der Eifel und für mich das erste Mal seit 2 Monaten (gefühlt 2 Jahre!), daß ich wieder in die Nähe von Rennautos gekommen bin. Mir war ja das und das dazwischengekommen.

Voll einsatzbereit bin ich noch nicht, aber für eine Pommes bei der traditionellen Meupather Mittagspause reicht es immer. Die Atmosphäre ist unübertroffen:

Der kleine Ort hat auch ohne die Rallye ordentlich Benzin im Blut, da guckt dann auch schonmal ein Rennauto aus einer Scheune.

Achim's 4x4 war immer heftig umlagert und die Familie auch nicht weit:

Hier liegen Alex und Achim allerdings unterm Auto, ...

... es gab nämlich einen kleinen Defekt bei der Kraftübertragung:

Aber wer den Achim kennt, weiß daß ihn solche Kleinigkeiten nicht aufhalten können und rechtzeitig in der Sollzeit war die Krawallbüchse wieder attackebereit:

Was man sonst nicht sieht sind die herrlichen Motorräume, da kann man glatt von essen:

Ja zum Nürburgring - schön das zu lesen:

Apropos lesen - mir dürfte man sowas nicht in die Hand geben, da hätten wir uns längst dreimal um den Baum gewickelt:

Michael Küke mit seinem neuesten Werk:

Also nicht der Kaffee, sondern der Porsche:

Ganz knapp fertig geworden, obwohl seit Jahren sein Privatprojekt. "Wie das immer so ist." Stimmt. Aber für einen Rollout nicht schlecht, sind Gesamtzweiter geworden. Wow.

An dem Rad dreht der Michael:

Und sogar serienmässig Nfiziert:

"Das hat Stil!" ... meint Christian Kohlhaas. Der sich den übrigen Samstag im Ex-RWE in Quiddelbach vergnügt hat - mit "Stihl"!

Kremer-Chef Eberhard Baunach war auch im Einsatz:

Und das ist der frischgebackene deutsche Rallyemeister ...

Georg Berlandy:

Der Servicewagen vorbildlich Nfiziert, ...

... aber das Einsatzfahrzeug nicht! Hab ich direkt mal korrigiert. :)

Sieht doch viel besser aus :)

Georg erzählte mir noch, daß er den Wagen fast versenkt hätte, weil man ihm nach der Nordschleife erzählt hatte, daß Michael Küke 40 Sekunden schneller war. Stellt sich raus, war eine Fehlinfo - stellt Euch mal vor er hätte deswegen das Auto verloren! So hat er das Ding zum 9.Mal gewonnen. :)

Das ist Edwin Wolves, die Frisur passt zu seinem Fahrstil finde ich. Leider hatte er heute einen Unfall, ich hoffe er ist ok.

Also wenn ich bei der Rallye mitfahren würde, das wäre meine Servicestelle, volle Punktzahl:

Das 24h-Rennen fährt immer mit:

Der Einsatzwagen von Patrick Simon und Olli Martini, ...

... machen sich gerade fertig:

Wenn der Patrick so schon zur Mittagspause grinst, wie denn dann heute abend? Sind Gesamt-9. geworden!!!

Das Schöne an der K-AW sind die vielen Exoten, z.B. Lancia Delta:

Renault Alpine:

Lancia Stratos:

... gemischt mit Golf, Polo, Acona und Kadett - herrlich!

Der Preis für das beste Zuschauerauto geht an diesen Wagen aus BM. Obwohl - fahren die nicht alle Unimog in BM? :)

Und wo lässt man so einen schönen Herbsttag am besten ausklingen? Rischtisch - bei Retti! :)

Tags: Mikebericht | RallyeKAW | Ringmini | Berlandy | Küke


Sonntag, 13. Oktober 2013

Georg Berlandy ist Deutscher Rallyemeister!

Eigentlich war Dirk Riebensahm gut unterwegs Meister zu werden - er hatte 4 Punkte Vorsprung vor dem letzten Lauf gestern in der Lausitz. Leider hat sich der Dirk das Schlüsselbein gebrochen (ist inzwischen operiert - gute Besserung!) und konnte nicht antreten. Der Georg hat nichts anbrennen lassen und den Titel eingefahren - Herzlichen Glückwunsch!!

btw, wisst Ihr noch - vor 10 Jahren?

Tags: Riebensahm | Berlandy | Rallye


Donnerstag, 22. August 2013

Mikebericht vom Besuch der Rallye-WM in Köln.

Zum ersten Mal war die Deutschland Rallye zu Gast in Köln und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also Tag frei gemacht und die Kamera geschnappt.

Motorsport und Köln - da ist Peter Geishecker natürlich nicht weit.

Hab ihn am Flughafen Butzweiler getroffen.

Die Mechaniker von M-Sport auch schon da und erstmal alles auseinandergebaut.

Langsam trudeln die Autos ein, VW lädt schonmal aus.

So kommt das Citroen Werksteam angefahren - mmh, leicht befremdlich. Vielleicht mussten die Autos ja lüften.

Hab heute wieder die neue EOS 100D ausprobiert, hier mit dem 70-200 2.8, das ich mitgeschleppt habe.

Das mit dem Abladen ist garnicht so einfach, besonders bei 'nem normalen Abschlepper.

Aber dann hat's geklappt, erstmal 'nen Mitzieher :)

Zuschauermäßig ging das in Ossendorf, konnte man sich gut bewegen. Obwohl das eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, aber die waren insgesamt zu allen sehr kulant und haben keinen weggeschickt.

Sollte ich öfter mal zu IKEA fahren!

Ist schon irre, was da für ein Material angekarrt wird, insgesamt 172 Autos.

Und mir als Ford'ler geht natürlich beim Anblick der vielen Fiestas das Herz auf!

Das ist Georg Berlandy's S2000 - scharfes Gerät! Hat sich gleich mal 'ne Nfektion geholt, wer findet das N in dem ganzen Lakritz?

Mikko Hirvonen.

So wurde Mittag gemacht ...

... und Jari Matti Latvala freut sich über das Kölsch!

Nasser Al-Attiyah kennen wir ebenfalls vom Ring - immer gut gelaunt!

Ha! Den Walter beim Fotomachen erwischt! :)

Soll mal einer sagen Motorsport wäre kein Sport. Ganz schön durchtrainiert.

Skoda S2000 - sehr schicke Krawallbüchse.

So sieht der innen aus.

Gerri und Georg Berlandy ...

... mit dem Hitschler Peugeot.

Das ist doch mal ein Rallyewagen! Weißer E-Kadett! Kenn ich :)

Rechts das ist Gerri, in den Tunnels war's am besten. Ich mit dem Roller hinterher.

In der Innenstadt ein Paradies für's fotografieren.

Da stimmen die Haltungsnoten!

Ich bin bei ...

... Mitziehern geblieben. :)

Also ...

... von mir aus ...

... könnte in Köln ...

... jeden Tag ...

... Rallye-WM ...

... stattfinden! Super Motive, klasse Autos und gute Stimmung.

Da hinten sieht man schon den Dom.

Und die Leute haben alle fleissigst fotografiert.

Das ist die berühmte Startrampe ...

... und so hat das dann insgesamt mit dem #homeiswherethedomis ausgesehen.

Dananch ging's dann noch in den Rheinauhafen, Georg Berlandy vor Dirk Riebensahm.

Imprezebra!

Der Rennopel reiht sich nahtlos in die WRCs.

In Köln ist die Nfektionsgefahr fast größer als am Ring!

Georg und Dirk.

Ohne den Dirk gäbe es die Seite hier garnicht. Er hat damals den 200er mit aus der Taufe gehoben zusammen mit Christian Kohlhaas und Dieter Scharpe. Und jetzt geht er als Führender der DRM Tabelle in die Deutschland Rallye, drücken wir ihm und Kendra die Daumen, daß das so bleibt! :)


Donnerstag, 15. März 2012

Übrig Ns vom Donnerstag.

Kafitz war fünfzehn Jahre lang Geschäftsführer des Nürburgrings, fiel dort aber finanziellen Schwierigkeiten zum Opfer.

Opfer? Opfer! Mir fallen sicher viele Namen für diesen Menschen ein, aber Opfer ist nicht dabei.


Mittwoch, 09. November 2011

Vor 10 Jahren - Rallye Köln-Ahrweiler.

Um die Zeit im November war damals auch Rallye angesagt und Georg Berlandy hat zusammen mit Co Knut Matick das Ding gewonnen. War sein 2.Sieg, wieder im Ascona 400.

Wer Lust auf mehr hat, hier ist der komplette Fotoreport.

Hat sich garnicht so viel verändert zu heute - bzw. eigentlich garnichts. Schön, wenn solche tollen Veranstaltungen behutsam weitergeführt werden.




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