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Sonntag, 03. März 2019

Jubelartikel zum Nürburgring - ist es wieder soweit?

So langsam glaubt man wohl in Ringrufweite, dass es an der Zeit ist den Namen Nürburgring wieder gesellschaftsfähig zu machen. Das hat sich in der Vergangenheit schon bewährt einen “Alles wieder gut” Artikel in die Welt zu setzen - bzw. in die Frankfurter Allgemeine.

Der Autor aktuell ist Benjamin Fischer und wie man liest hat er eine Mainzer Vergangenheit.

Aber darüber bin ich erst später gestolpert, nachdem es mir beim Lesen des Artikels immer schwieriger gefallen ist mit meine anfängliche Unvoreingenommenheit aufrechtzuerhalten.

Im besten Relotius Storytelling wird versucht anhand von Belegen und eingestreuten Zeitzeugen ein Bild zu formen, dass der Ring zwar eine Durststrecke zu überwinden hatte, dies aber der Vergangenheit angehört und heute alles bestens ist.

Das Ganze noch schön aufgehübscht mit historischen und aktuellen Ringbildern - und ganz subtil wird uns dann noch so im Vorbeigehen hier und da eine Geschichtsumschreibung untergejubelt.

Ich pick mal ein paar Zitate raus:

Doch die teure Formel 1 und ein überdimensionierter Vergnügungspark stürzten den Nürburgring in die Insolvenz.

Das geht schon gleich am Anfang los: die böse Formel 1 und der böse Freizeitpark. Walter Kafitz wird mit keiner Silbe in dem Artikel erwähnt und sein Mißmanagement gepaart mit Größenwahnsinn natürlich auch nicht. Ebensowenig, dass ihn auch nur die Bewährungsauflage vor dem Gefängnis bewahrt hat.

Nach dem Verlust des Publikumsmagneten Formel 1 brachen in der Region die Einnahmen weg, denn auch anderen Renn-Serien wurde die Nordschleife allmählich zu heikel. Erst die neue, sogenannte „Grand Prix“-Strecke sorgte für Entspannung. 1984 kehrte die Formel 1 zurück an den Ring und mit ihr die Zuschauermassen. Der moderne Kurs lässt sich mit der legendären Nordschleife verbinden. Auf ihr fahren seitdem aber nur noch langsamere Serien.

Natürlich kein Wort von Otto Flimm oder Ja zum Nürburgring, die damals erst den Bau der GP Strecke in politisch schwerem Umfeld durchgeboxt haben. Traurig wie solche historischen Kraftakte weggeglättet werden.

Die aktuellen GT3 langsam zu nennen bestätigt natürlich die Nicht-Kompetenz des Autors - aber die Selbstverständlichkeit, mit der solche Fakten in einem Medium rausgehauen werden, dem die Leute normalerweise glauben, zeugt schon von großer Dreistigkeit.

Über die Jahre stieg das Antrittsgeld für die Königsklasse des Motorsports stetig an und brachte die staatseigene Nürburgring GmbH finanziell immer stärker in Bedrängnis. Allein in den Jahren 2004 und 2005 fiel jeweils ein Verlust von mehr als neun Millionen Euro an – hauptsächlich verursacht durch die etwa 16 Millionen Euro Gebühr für die Formel 1.

Da ist sie ja wieder die böse Formel 1. Dass dieser Vertrag von jemandem unterschrieben worden war - vorher! - ist wohl nebensächlich. Und dass die Kafitz’schen Abenteuer große Löcher in die Kasse rissen - auch ohne Formel 1 - brauche ich hier wohl niemandem erklären. Wisst Ihr noch, Bike World zum Beispiel?

Aber es ist ja viel praktischer, wenn die Probleme nicht hausgemacht sind, sondern einfach so vom Himmel fallen - wie zum Beispiel die lächerlichen Schecks von Kurt Beck’s “ganz großem Geldadel”:

Was folgte, war ein Trauerspiel. Zwei Schecks eines dubiosen Geldgebers platzten, der rheinland-pfälzische Finanzminister Ingolf Deubel musste zurücktreten und statt der avisierten Kosten von 150 Millionen Euro flossen fast 500 Millionen Euro von den Steuerzahlern.

Das Trauerspiel startete natürlich viel früher - da rollte noch kein einziger Bagger. Denn der damalige Aufsichtsrat: Deubel - Pföhler - Härtel - Kühl, hat den Bau der Erlebnisregion abgenickt - entgegen aller Kritik von … ja eigentlich von ALLEN. Niemanden habe ich getroffen, der das in Ordnung fand.

Mike Frison / renn.tv

Und bereits ein halbes Jahr später - im Mai 2008 - wurde Mediinvest mit einer stillen Beteiligung aus der Staatskasse beglückt, die so still war, dass die Regierung diese Geldflüsse erst Jahre später zugegeben hat. Über 85 Mio. Euro wurden so transferiert, um der Bevölkerung eine Privatbeteiligung vorzutäuschen.

Mike Frison / renn.tv

Trotzdem wurde gebaut, eröffnet und gejubelt - gegen Kritik wurden PR Agenturen und sogar die Staatsanwaltschaft in Stellung gebracht. Denn in Rheinland-Pfalz gibt es starken Schulterschluss, wenn es darum geht dubiose Geldflüsse zu vertuschen.

Mike Frison / renn.tv

Heute, nach Untersuchungsausschuss, Mega-Prozess und Landesrechnungshof sind wir schlauer - die FAZ natürlich ausgenommen. Dass ein deutscher Finanzminister zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, ist zwar in Deutschland bisher noch nie passiert, aber der FAZ keine Silbe wert.

Und dass Kurt Beck sich nur wenige Tage nach Deubels Rücktritt vor die Kameras stellt und erklärt, dass dem Land kein Schaden entstanden ist, braucht man ja auch nicht nochmal aufzuwärmen. Das ist doch jetzt schon 10 Jahre her, also Schwamm drüber.

Kurt Beck (in ARD)

Endgültig den Schweinen zum Fressen vorgeworfen wurde der Ring, als Richter / Lindner im Handstreich zu den neuen Pächtern erklärt wurden. Von deren Auftreten hat sich die Anlage bis heute nicht erholt, obwohl sie nichtmal 2 Jahre in dieser Funktion wirkten. Und dass Rainer Mertel im Anschluss an seine Aussage im Untersuchungsausschuss eine tödliche Herzattacke erlitten hat, interessiert offensichtlich auch niemanden mehr.

Mike Frison / renn.tv

Als Kurt Beck im Juli 2012 die Insolvenz verkündete, war damals die böse EU Schuld. Er selber hat natürlich seine Hände in Unschuld gewaschen. Was folgte war ein Tal der Tränen in Eigenverwaltung - inklusive abenteuerlichen Abläufen während der Ausschreibung und Zuschlagserteilung. Dass dadurch nach wie vor 2 unabhängige Prozesse beim Europäischen Gericht anhängig sind, darüber will die FAZ - bzw. Benjamin Fischer - auch lieber nicht reden.

Dann könnte er ja nicht mehr die Mär der heilen Welt verbreiten.

Dann lieber die aktuelle Geschäftsführung in Watte baden:

Auch Mirco Markfort will über die Vergangenheit am liebsten gar nicht mehr reden. Er ist seit März 2016 Geschäftsführer der Nürburgring-Betriebsgesellschaft. Von 2009 bis 2015 hat er das Drama als Mitarbeiter im Veranstaltungsmanagement miterlebt. Das meiste erfuhr er jedoch aus der Presse.

Hach der Arme - es konnte ja wirklich niemand ahnen!

Bei den Zuschauern wird es richtig abenteuerlich:

Knapp 80.000 Zuschauer zog die Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) im vergangenen Jahr an.

Schon klar, dass die DTM auf der Kurzanbindung fährt? Und dass die Hälfte der Tribünen sowieso geschlossen ist?

117.500 wollten den Truck Grand Prix sehen.

Dabei lässt der ADAC Mittelrhein aufgrund der Thematik inzwischen offiziell die Hosen runter. Aber das liest sich natürlich nicht so gut, da haben Zeitungen anscheinend ein Problem mit.

Das alljährliche Highlight aber ist das 24-Stunden-Rennen auf der Kombination aus altehrwürdiger Nordschleife und Grand Prix-Strecke. 210.000 Menschen pilgerten dafür in die Eifel.

Ja nee iss klar.

Mike Frison / renn.tv

Das muss dieses Wochenende sein, das beim ADAC so etwa Montags anfängt.

“Water under the Bridge” nennt es der Engländer, wenn Vergangenem hinterhergetrauert wird. Und eigentlich ist mir meine Zeit dafür auch zu schade. Aber wenn einem solche Artikel prominent aufgetischt werden, dann wird man regelrecht gezwungen den Rotstift zu zücken.

Oder andersrum gefragt: müssen Werbeartikel heutzutage nicht mehr als solche gekennzeichnet werden?

Erlebnisgrab | Insolvenz | Zuschauerzahlen | KurtBeck | BFCHR |


Samstag, 24. Januar 2015

Nürburgring GmbH, 17.Juli 1928 bis ... ?

(Korrektur! Siehe unten …)

Die Nürburgring GmbH wurde ist 86 Jahre alt und hat viele Höhen und Tiefen mitmachen müssen - davon die letzte leider mit fatalem Ende.

Viele haben bei ihrer Hinrichtung mitgewirkt - allen voran Kurt Beck.

Im Bundesanzeiger wird das lapidar mit zwei Sätzen abgehandelt, aber ich bin sicher nicht der Einzige den das traurig stimmt.

Nürburgring Betriebsgesellschaft GmbH, Nürburg

Die Gesellschaft ist mit Wirkung zum 1. Januar 2015 aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, sich unter Angabe des Grundes und der Höhe ihres Anspruches bei der Gesellschaft zu melden.

Dr. Karl-Josef Schmidt, Der Liquidator

(Klick! für gross.)

KORREKTUR:

Oops - da habe ich jetzt die Betriebsgesellschaft überlesen - ist ja gar nicht die selbe Firma. Das heisst die Nürburgring GmbH ist noch nicht liquidiert. Wird sie aber wohl dann, wenn der Verkauf endgültig abgewickelt ist. Also Eigentümerübergang und volle Kaufpreiszahlung.

(Danke für den Hinweis Dieter!)

Tags: NürburgringGmbH | Insolvenz | KurtBeck | Liquidation |


Dienstag, 15. Juli 2014

2011er Bilanz der Nürburgring GmbH veröffentlicht - nichts für schwache Nerven!

Kann man bei bundesanzeiger.de nachlesen - einfach “Nürburgring GmbH” im Suchfeld eingeben (hier nochmal gespiegelt):

“Im Geschäftsjahr 2011 wurde bei einer Gesamtleistung von € 27,7 Mio. ein Jahresfehlbetrag von €18,6 Mio. erwirtschaftet.”

Hahaha - erwirtschaftet! Das Geld wurde schubkarrenweise aus dem Fenster gekippt!

Zum Beispiel hier:

“Die im Rahmen der erstellten Businessplanung prognostizierten Pachterlöse konnten im Geschäftsjahr 2011 nicht in der geplanten Höhe realisiert werden. Die tatsächlichen Pachterlöse betrugen € 3,3 Mio.”

Heute wissen wir, dass selbst die in Aussicht gestellte Mindestpacht von 15 Millionen nicht einmal gereicht hätte, um den Kredit zu bedienen. Na Hauptsache die SPD hat 2011 noch einmal die Landtagswahl gewinnen können.

Die Bilanzen der Betriebsgesellschaft sind auch veröffentlicht worden, 2013 gab es einen Umsatz von 61 Mio. Euro. Lest es Euch mal durch (gespiegelt 2012, 2013). Man hat in etwa eine schwarze Null geschrieben, brauchte aber nur eine dünne Pacht zahlen.

Es gab 2013 insgesamt 313 Festangestellte - plus 417 (!!) Aushilfen - also insgesamt 730 Beschäftigte. Hut ab.

Auch Details zu den Hotelverträgen werden erstmals öffentlich, weil sie sich die Tür offen halten müssen wegen der Summe:

“Darüber hinaus liegen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Hotel-Managementverträgen Managementfee (2,0% des Nettohotelumsatzes), Incentivefee (6,0% Bruttobetriebsgewinn) und einem Aufwandsersatz (3,0% des Nettohotelumsatzes) vor. Diese können mangels Kenntnisse der Umsatzerlöse der Zukunft nicht betragsmäßig beziffert werden.”

Damit hat der Hotelbesitzer - das sind wir Steuerzahler - das höchste unternehmerische Risiko. So wie wir das befürchtet haben.

Tags: Bilanz | Insolvenz | Betriebsgesellschaft


Donnerstag, 20. Februar 2014

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 12. Januar 2014

Der Nürburgring-Verkauf kann noch gestoppt werden.

Otto Flimm / JzN haben eine Beschwerde bei der EU eingereicht, weil der Verkaufsprozess weder transparent, noch diskriminierungsfrei abläuft.

Vorausgegangen war ein Schreiben an Malu Dreyer, den sie aber nicht beantwortet hat - naja, das kennen wir ja aus Facebook.

Die WiWo hat einen knackigen Artikel und hier ist auch die Pressemitteilung von JzN.

Da ist bei beiden reichlich Zündstoff drin, das kann auch der umtriebige Herr Nuvoloni nicht mehr schönreden.

  • Die Insolvenzverwalter bevorzugen Angebote zur Gesamtanlage. D.h. inklusive Hotels und Freizeitpark, dadurch würde natürlich die Beihilfe endgültig manifestiert. Das Monopol der Rennstrecken könnte beliebig benutzt werden, um die Hotels zu füllen. Die IV nennen das Synergie, in Wirklichkeit sind es Kopplungsgeschäfte. Und das erklärt auch, warum der ADAC gedisst wurde, der hat nämlich nur auf die Rennstrecken geboten und das passt den IV nicht.

Eigentlich sollte der Verkauf die verbotenen Beihilfen - also die Wettbewerbsverzerrung - auflösen. Das funktioniert aber nicht, wenn man Bieter bevorzugt, die nur alles tutti kompletti kaufen. Denn genau das macht ja die Wettbewerbsverzerrung eben nicht rückgängig.

Das Problem hat auch einen Namen: wirtschaftliche Kontinuität:

Dann würden die Beihilfen auf den Käufer übergehen und die Kommission könnte vom neuen Eigentümer einen dreistelligen Millionenbetrag zurückfordern.

Können die Bieter ja schonmal ordentliche Rückstellungen bilden!

Die Capricorner haben sich sogar schon den Nürburgring-Mitarbeitern vorgestellt, die scheinen sich ihrer Sache ja ganz schön sicher zu sein.

Und damit nichts anbrennt, schaltet Capricorn auch vorsichtshalber Imageanzeigen im lokalen Blick Aktuell. (Danke für das Bild Uwe!)

  • Wenn Otto Flimm jetzt nicht massiv vorgehen würde, dann bekommt der Nürburgring in ein paar Jahren das nächste Problem. Warum? Den aktuellen Verkaufsprozess kann man nur noch als dilettantisch beschreiben, die La Tene Capital Hongkong Nummer sagt ja schon alles. Und weil es um viel Geld geht, ist das quasi eine Einladung für die nächsten Gerichtsprozesse. Der Ring käme immer noch nicht zur Ruhe, auch dem neuen Betreiber droht die Insolvenz - dann lieber einmal jetzt alles richtig auf die Schienen setzen, als ein endloses Tal der Tränen.

  • Jetzt wissen wir auch, woher die Betriebsgesellschaft, die im Oktober 2012 auf einmal als Briefkasten aufgetaucht ist, ihr Geld herhat: 2 Mio Euro von der insolventen Nürburgring GmbH. Und - ZACK! - wieder das nächste Beihilfeproblem. Für normale Insolvenzen, so wie sie Schmidt/Lieser gewohnt sind, mag das der richtige Weg sein. Aber europarechtlich wohl doch nicht so ganz astrein.

Das ganze Gezerre muss endlich ein Ende haben. Hoffentlich kommt Otto Flimm doch noch mit Malu Dreyer in’s Gespräch, was soll das hartnäckige Mauern. Der Verkaufsprozess muss neu konzipiert werden, die Rennstrecken dürfen nicht verkauft werden und der Rest wird meistbietend versteigert. Warum ist das so schwer?

Nachdem Sabine Schmitz vorgestern schon mit einer Abordnung vom Ring auf Kurt Beck getroffen ist, war sie gestern zusammen mit Christian Menzel im Hunsrück. Dort gab es auch eine Veranstaltung - diesmal von der CDU - und auch Gespräche mit EU-Kommissar Günther Oettinger.

Klasse Einsatz und wir merken ja auch so langsam, daß die Aktionen Früchte tragen. Wir dürfen nicht lockerlassen, es gibt eine Chance den Verkauf der Nordschleife zu verhindern!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: WiWo | WirtschaftsWoche | Flimm | JaZumNürburgring


Freitag, 04. Oktober 2013

Die Betriebsgesellschaft der Insolvenzverwalter will sich eine eigene Streckensicherung aufbauen.

Beworben auf der Homepage der Nürburgring GmbH Nürburgring Automotive GmbH Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH und begründet auf der Facebookseite (die auch schon mehrfach den Besitzer gewechselt hat von NG zu NAG und jetzt NBG):

“Der Nürburgring nimmt das Thema Streckensicherung in die eigenen Hände, mit einem eigenen Team, da es zumindest einem unserer bisherigen Partner zunehmend schwer fällt unter rechtlich einwandfreien Bedingungen genügend Marshals bereitzustellen.”

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht sieht das so aus:

“Um im Zuge der Insolvenz und der geplanten Veräußerung dem zufünftigen Privatbesitzer ein möglichst unabhängiges Gesamtpaket anbieten zu können, bietet die Nürburgring Betriebsgesellschaft alle Leistungen aus einer Hand und damit auch eine eigene Streckensicherung. Größtmöglicher Einflussbereich der NBG ist gesichert, denn statt mit einem Dienstleistungsunternehmen zu verhandeln, werden jetzt individuelle Einzelverträge mit dem Streckenpersonal direkt abgeschlossen.”

Alles eine Frage der Sichtweise.

Tags: Betriebsgesellschaft | Insolvenz | Streckensicherung


Heute vor 5 Jahren war Beerdigungstermin.

Auszüge dem Pressetext von Dederichs Reinecke:

(..) Startschuss für die neue Erlebnisgastronomie, die als wichtiger Frequenzbringer ein Eckpfeiler im Gesamtkonzept Nürburgring 2009 sein wird. Rund 35 Millionen Euro investiert Projektentwickler Mediinvest GmbH (Düsseldorf) mit seinen Partnern und privaten Geldgebern (..).

„Passend zu packendem Rennsport bieten wir hier Entertainment und Partystimmung pur“, verspricht Kai Richter.

Neben dem Eifeldorf Grüne Hölle gehört ein neues 4-Sterne-Hotel sowie ein Ferienressort in Drees zum Paket, das der Düsseldorfer Projektentwickler Mediinvest und seine Partner als private Investoren zum Projekt „Nürburgring 2009“ beisteuern.

Von dieser Entwicklung wird die gesamte Region nachhaltig profitieren.

„100 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze werden allein direkt im Dorf geschaffen und Personal dringend gesucht. Bewerben können sich Interessierte direkt bei der Betriebsgesellschaft“, ergänz Kai Richter.

Herzstück der Anlage sind das Brauhaus mit bis zu 400 Sitzplätzen und die Diskothek, in der bis zu 1.500 Menschen gleichzeitig feiern können. Je nach Publikumsgeschmack wird im Brauhaus geschunkelt, geschwoft oder gerockt. Von Hip-Hop bis Hardrock reicht das Musikangebot der Diskothek. Auf sechs verschiedenen Ebenen kann hier getanzt werden. Jede Ebene hat ihre eigenen Barszenarien, ihr eigenes Musikangebot, ihren eigenen Diskjockey. Die mit der modernsten Technik ausgestattete Bühne ist für Live-Auftritte bestens ausgerüstet. Und sie ist mobil: Per Knopfdruck kann sie vom Saal zum Dorfplatz gedreht werden und verwandelt sich so zur Open-Air-Plattform für Künstler.

Buchen kann man die Erlebnisgastronomie à la Carte am Ring aber jetzt schon – beispielsweise bei Müller-Touristik, Europas größtem Gruppenreisenveranstalter. Und da ist man begeistert über das riesige Buchungsinteresse - obwohl man erst für frühestens September 2009 bestellen kann. „Bis dahin wird uns der volle Nürburgring-Veranstaltungskalender das Dorf füllen“, ist Richter überzeugt.

Rund zwei Millionen Besucher erleben hier jedes Jahr rund 100 Rennen und 200 weitere Veranstaltungen.

Die neue ganzjährige Freizeitanlage ring°werk als spannende Mischung aus Museum und Science-Center rund um die Themen Mythos Nürburgring, Motorsport und Mobilität wird dabei große und kleine Motorsport-Fans begeistern.

Im Vergleich zu letztem Jahr:

  • Kai Richter und Jörg Lindner betreiben den Nürburgring nicht mehr.
  • Die Nürburgring GmbH ist mit +/- 500 Millionen Euro Schulden insolvent.
  • Die Landesregierung, die den Untergang zu verantworten hat, hat sich komplett aus der Verantwortung zurückgezogen.
  • Insolvenzverwalter leiten die Geschicke am Nürburgring.
  • Der Nürburgring wurde zum Verkauf ausgeschrieben.
  • … und soll in den nächten 6 Monaten verkauft werden, damit würde endgültig der Übergang von öffentlichem Vermögen in privates Eigentum vollzogen.

Warum Hendrik Hering seinerzeit überhaupt diese ganzen Privatengagements gekauft hat (= die Schulden erlassen hat), hat er nie schlüssig erklärt. Das wurde einfach gemacht, nennt sich dann “regieren”. Die Summe war ein großer Batzen der Gesamtkosten.

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Hendrik Hering kauft im Namen der Nürburgring GmbH die privaten Immobilien (26.3.2010) und die Nürburgring-Gesellschaft erstickt an den Kosten und geht kurz darauf pleite (21.7.2012) und soll selber verkauft werden. Ratet mal, wer fein raus ist.

Die Grundsteinlegung war wohl eher eine Grabsteinsetzung.

Tags: Eifeldorf | Dederichs | Reinecke | Insolvenz | Eifeldorf | Mediinvest | KaiRichter | HendrikHering


Donnerstag, 04. April 2013

Womit Blogger sich so beschäftigen darf.

Aus der Rubrik “Mein Postfach” heute mal sowas:

(Klick! für gross.)

Nur mal so, damit Ihr seht, was bei mir aufschlägt. Das kam über Facebook und den Namen hab ich unkenntlich gemacht, obwohl ich schätze der ist ’eh falsch.

Ging wohl um diesen Eintrag hier.

Nicht daß ich da jetzt ein Problem mit hätte, geht mir eher um die Doku. Hier ist auch noch was in dem Tenor.

Ob das jetzt gefake’d ist, um mich einfach nur zu beschäftigen oder ob derjenige das tatsächlich so meint, kann ich nicht beurteilen. Ist auch egal.

Aber es wäre schon erstaunlich, sich mit einer Kartbahn zu beschäftigen, während ein paar Abteilungen drüber das Ende der Nordschleife und des Nürburgring’s insgesamt - so wie wir ihn kennen - vorbereitet wird. Da sollen 85 Jahre Motorsport-Geschichte zum Teufel gejagt werden und einer ganzen Region wird das Licht ausgeknipst.

Ich befürchte einige Leute werden noch ganz übel auf dem Boden der Tatsachen auftitschen - aber dann lässt es sich nicht mehr korrigieren. :/ Die einzige Chance das zu verhindern ist jetzt. Und je mehr die Insolvenz-Betriebsgesellschaft Geld ausgibt, das sie nicht hat, umso mehr erhöht das den Verkaufsdruck.

Doch dem Prof.Dr.Dr. rollen sie wahrscheinlich ehrfürchtig den Teppich aus, nachdem der Frison mal so richtig gebasht wurde.


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Rad am Ring 2013?

Läuft!

Gute Nachrichten für das 10. Rad-am-Ring nächstes Jahr!

Der RC Herschbroich und die Eventwerkstatt haben heute mit der neuen Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH die letzten Details klären können.

Termin wird der 7. und 8. September 2013 sein.

(Rad-am-Ring.de)

Schön, daß das üble Kundenabjagen, das die NAG im Sommer probiert hat, ein glückliches Ende gefunden hat.

Das Einzige, was mich irritiert: die Leute, die sich das bei der NAG vor garnicht langer Zeit ausgedacht haben, sind doch jetzt immer noch in der neuen Betriebsgesellschaft zugange? Allein für die Nummer mit den Flyern gehören die doch entsorgt!


Freitag, 14. Dezember 2012

Generalbevollmächtigter.

Ein voll mächtiges Wort, betrifft die umfassende Vollmacht für alle rechtlichen Stellvertretungen.

Von der ist bei Rad am Ring die Rede:

„Es gibt bei Kleinigkeiten noch finalen Abstimmungsbedarf", erklärt Dr. Karl-Josef Schmidt, Generalbevollmächtigter der neuen Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH.

Das ist der Mann, den Kai Richter und Jörg Lindner im Juli 2011 als neue Geschäftsführung der NAG vorgestellt haben.

Na das ist doch mal eine Super Ausgangsposition für einen Neuanfang! Nicht.


Freitag, 30. November 2012

Die Rückgabe des Nürburgrings.

Ich bin dann mal durch den Vergleichsvertrag gestiefelt und hab mitnotiert, was mir so aufgefallen ist.

“Die Rückgabe des Nürburgrings erfolgt dabei insbesondere, um den Klägern die Möglichkeit zu geben, den Nürburgring nach Rückerhalt im Rahmen eines EU-konformen Verfahrens an Dritte zu veräußern.”

So schön Rückgabe klingt, so bedrohlich schließt sich Veräußerung an.

“Für den Zeitraum vom Rückabwicklungsstichtag bis zum Rückgabestichtag ist kein Pachtzins mehr zu bezahlen.”

Heißt also der November war schon NAG-frei.

“Die Pachtsache geht ohne jede Gewährleistung in dem Zustand über, in dem sich die Pachtsache zu diesem Zeitpunkt befinden wird.”

So einen Mietvertrag hätte ich auch gerne mal.

“Hohen Rain 1”

Ist das das Haus in Nürburg, das die NAG komischerweise mal über eine Mittelsfrau gekauft hat? Und keiner sich einen Reim machen konnte, was sie damit wollen? Das hängen sie jetzt dem Nürburgring um?

“Die NAG verpflichtet sich () die Bezeichnung ”Nürburgring“ für geschäftliche Angelegenheiten() nicht mehr zu verwenden”

LIKE!!

“In der () Aufstellung sind alle wesentlichen Verträge () aufgeführt”.

Betonung liegt auf “alle”, d.h. die Zeitbombe ist dann doch eher ein Bömbchen. Super! Denn es kann eben kein “wesentlicher” Vertrag aus dem Hut gezaubert werden wie befürchtet. “Alle” Verträge, die 50k übersteigen können, sind in der Anlage aufgeführt.

“Die NBG tritt () in () noch bestehende Verträge ein. Ausgenommen sind Verträge () der NAG-Parteien mit verbundenen Unternehmen.”

Liest sich für mich so, daß die ganzen Kai Richter Unter-firmchen von Jung Produktion bis Nürburgring TV ihre künstliche Bevorzugung verloren haben. Willkommen auf dem freien Markt! Ob die Kai Richter Ring1 Kabelträger jetzt immer noch “Nürburgring” Arbeitsausweise zur Schau tragen?

“() dass sämtliche Erträge () der NBG zustehen ()”

Erträge! D.h. eventuelle Vorauszahlungen - also Einzahlungen - sind noch nicht erfolgswirksam geworden (noch keine Leistung) - und stehen der NBG zu. Also auch ein Punkt von hier, der adressiert wurde.

WH Sport - (Werner Heinz) - bekommt noch Geld von der NAG? 425k für Borisbeckervermittlung? 86k für Warsteiner Lieferrechte? Krass. Sogar die Instandhaltungsrücklage 600k wird erlassen?

“Der () zwischen NAG und der GHB abgeschlossene () Betriebsüberlassungsvertrag () wird () aufgehoben.”

Sehr gut, diesen Vertrag hat sowieso keiner verstanden. Weil da noch nichtmal Inventar dabei war und die Gebäude usw. gehören sowieso längst uns Steuerzahlern. Das gilt auch für die CST.

Die nennen das Geld auf den verhassten Ringkarten “Fanguthaben”? Was für ein Unwort.

Für die Formel 1 würden die Düsseldorfer Nasen die Anlage für 2 Wochen kostenlos bekommen inklusiver aller Sachleistungen (bis 1 Mio Wert). Personal gibt’s für Nullinger obendrauf. Wir reden hier über Steuergeld und Volkseigentum, wie geht sowas?

“dass () ein gesetzeskonformes Verwertungsverfahren des Nürburgrings nicht möglich ist.”

Meine Rede: nicht verkäuflich!

“Der zwischen der NG und der NAG ab dem 1.5.2010 bestehende Geschäftsbesorgungsvertrag (ohne Datum) …”

Der WAS? Kennen wir den? Helf mir mal einer.

Die CST wird Kai Richter für 1,- Euro abgekauft (MIBV). Jetzt müsste man die aktuellen Zahlen der CST kennen, die letzte veröffentlichte Bilanz (2010) war so gnadenlos rot und wurde erst im Mai 2012 veröffentlicht. Durch Gerd Weisel:

“Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Der Ausweis des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags beläuft sich nach Abzug des Jahresfehlbetrags auf EUR 4.087.668,40.”

Und die wird für 1 Euro gekauft? Vorher war der Geschäftsführer Michael Nuss-Kaltenborn, der eigentlich Michael Nuss heißt und sich aktuell im Koblenzer Untreueprozess verantworten muss.

“Der NG und der MSR ist bekannt (), dass die GHB und die MFM demnächst liqudiert werden sollen”.

Jep, braucht kein Mensch.

“Soweit ein Liquidationsüberschuss entsteht …”

Tja, äh … wie soll ich das jetzt sagen … Also der Edzard Andres Plath, das ist der Geschäftsführer von Grüne Hölle Betriebsgesellschaft und von Marketing & Facility Management Nürburgring. Naja und diese beiden Firmen, also die Position “nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag” - also ähm … siebenstellig (1,2 bzw. 5,4).

“Zwischen der Lindner Hotels AG und der MSR wurden am 26.2.2008 drei Managementverträge abgeschlossen ()”.

Sooo früh?! Am 19.Nov.2007 wurde das Projekt abgesegnet und erst am 12.April 2008 der Grundstein gelegt.

Diese “Lindner-Managementverträge” würd ich ja gerne mal sehen. Als Steuerzahler sollte ich da auch ein Recht drauf haben.

“.. stellt die NAG () die zur bisherigen erweiterten Geschäftsleitung der NAG zählenden Mitarbeiter zur Verfügung ..”

Muss das sein?

“Die NAG ist schließlich bereit, die NBG nach Bedarf bei der Fortentwicklung der Geschäftsbereiche der NBG aus vornehmlich strategischen Gesichtspunkten zu unterstützen. Wird die NAG tätig, erfüllt sie ihre Aufgaben mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns.”

Du - nöö - lass mal.

“.. und der NAG () ein Recht zur (Mit)Benutzung dieser Domains eingeräumt wird.”

Wieso das denn? Die haben doch eine tolle Domain.

Und was ist z.B. mit Facebook und Twitter? Das ist doch komplett NAGverseucht.

“Die NBG wird der NAG () angemessene Räumlichkeiten im Businesscenter zur Verfügung stellen.”

Wo iss’n das? Wir wär’s alternativ mit einer angemessenen Freifahrt mit dem ring°roster?

Unter’m Strich muß man sagen, endlich mal ein Vertrag, der die Bezeichnung auch verdient. Das amtilche Zuschanzdokument vom Hendrik Hering war ja eher ein Nürburgring-Ausbeutungs-Freibrief. Steh ich auch nicht alleine mit der Meinung.

Hätte doch der Jurist Hendrik Hering im März 2010 nur annähernd einen Pachtvertrag dieser Qualität entworfen, dann wäre uns das ganze Theater erspart geblieben. Aber er wollte ja garkeinen guten Pachtvertrag, er wollte bloß die Wahl retten und sein schönes Ministerpöstchen behalten. Und da ist dann so ein Pachtvertragsmüll bei rausgekommen.


Dienstag, 30. Oktober 2012

Der Keinrückzug der NAG.

Die Rheinzeitung war mal so nett bei der neuen Betriebsgesellschaft nachzuhaken: die haben die Insolvenzverwalter schonmal vorsorglich gegründet, falls es schnell gehen soll. Anscheinend will man das der Nürburgring GmbH damit garnicht mehr anvertrauen. Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll, aber zumindest wär dieses Rätsel für’s erste geklärt.

Und die NAG so? Verlegt ihren Sitz von Nürburg nach Düsseldorf. Als der ganze NAG Horror anfing gab es erst eine Firma in Düsseldorf, die später umbenannt und nach Nürburg verlegt wurde. Also der Anfang vom Ende? Das sei kein Rückzug. Also wenn das kein Rückzug ist, was dann?

Vielleicht sind es ja auch ganz praktische Gründe, für mindestens 2 Leute verringert sich der Weg zur “Arbeit” ja drastisch. Oder man möchte sich aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz retten, dann wären andere Behörden zuständig. Also nicht das was Ihr jetzt denkt, sondern so ganz banale Sachen wie Finanzamt z.B.

Es gibt aber noch andere Firmen mit Kai Richter Beteiligung, die in Düsseldorf sitzen, die Grand Prix Rheinland-Pfalz (!) oder die Nürburgring TV GmbH fallen mir spontan ein. (Siehe auch WiWo.)

Was natürlich auch sein könnte, daß sie die Betongebirge mit dem ganzen ro°tz nicht mehr sehen können. DAS könnte ich sogar verstehen. Können sie alles mit nach Düsseldorf nehmen, wir Steuerzahler machen auch einen guten Preis: das, was der Herren Deubel und Hering in unserem Namen dafür ausgegeben haben. Wieviel war das nochmal? 115+215 Millionen? Schnäppchen!


Freitag, 26. Oktober 2012

Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH.

Was haben die sich denn jetzt wieder ausgedacht?

Ist ganz neu das Schild, nichts genaues weiß man nicht.


Freitag, 27. Juli 2012

Die Bilanz der MFM Nürburgring GmbH für 2011 ...

… ist wenig überraschend tiefrot.

Ausgeschrieben heißt die Firma

Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH

und der Geschäftsführer ist Edzard Andres Plath. Der hat ja bei einigen der neuen Ring°Firmen den GF gemimt, z.B. der Grüne Hölle Betriebsgesellschaft mbH. Und hatte auch am Biggesee seinen Auftritt. Er war schon Sales Manager bei Kai Richter, als die Mediinvest noch MediterranInvest hieß.

Hier sein Ergebnis für 2011:

Zum 31. Dezember 2011 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.245 aus. Die bilanzielle Überschuldung wurde durch einen Rangrücktritt der Gesellschaft Motorsport Resort Nürburgring GmbH beseitigt.

Und die “Gesellschaft Motorsport Resort Nürburgring GmbH” hat ja - wie wir wissen - letzten Freitag per Einwurf im Nachtbriefkasten Insolvenz angemeldet. Na da schließt sich doch der Kreis!

Moment noch … Grüne Hölle … mal gucken …

Tatsächlich - die hat auch ihre 2011er Bilanz veröffentlicht. Nicht 2010er - 2011er! So schnell waren die mit ihren Bilanzen noch nie.

Geschäftsführer wieder E.A.P. und das Ergebnis?

Zum 31. Dezember 2011 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 5.389 aus. Die bilanzielle Überschuldung wurde durch Rangrücktritte der Gesellschaft Motorsport Resort Nürburgring GmbH beseitigt.

5,3 Mio Euro! Herrschaftszeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Firma Motorsport Resort Nürburgring GmbH in Höhe von insgesamt Euro 6.692.000,00.

Für die die Landesregierung(!) Insolvenz angemeldet hat.

Na wenn das mal kein Grund zum Feiern ist!


Freitag, 22. Juni 2012

6-Punkte Nürburgring Resolution von Ja zum Nürburgring e.V.

Heute war in Nürburg eine gut besuchte Mitgliederversammlung von JzN mit Otto Flimm als Vorsitzendem.

Einstimmig wurde dabei eine Resolution für den Neustart am Nürburgring verabschiedet:

  1. Trennung der Sportinfrastruktur des Nürburgrings von Hotellerie- und Freizeitaktivitäten.
  2. Betrieb der Sportstätten des Nürburgrings durch eine Gesellschaft in öffentlicher Hand.
  3. Beirat für die Betriebsgesellschaft in öffentlicher Hand.
  4. Diskriminierungsfreier Zugang zu den Rennstrecken, insbesondere für den Breitensport.
  5. Bedeutung des Nürburgrings für die Wirtschaft in der Region erhalten.
  6. Verwertung der sportfremden Wirtschaftsaktivitäten.

Kann man sicher auch bald auf der Homepage des Vereins nachlesen, die Resolution war ist noch etwas ausführlicher und erklärt die Punkte und auch die Gründe.

UPDATE:

Wilhelm Hahne war auch vor Ort und hat auch mal den Beschluss gescannt.


Sonntag, 15. Januar 2012

Übungsstunde bei Rethorik Steinkühler.

In der neuesten Folge von Rethorik Steinkühler geht es ausnahmsweise mal nicht um Schön-schreiberei, sondern Schön-rechnerei.

In der Vergangenheit ging es ständig darum die Arbeitsplätze möglichst hoch zu rechnen, um mit dem Arbeitsplätze-schaffen-Scheinargument der Regierung möglichst viele Milliönchen aus den Taschen zu leiern. Hat ja auch super funktioniert.

Zwei Jobbörsen wurden inszeniert und so hat sich das damals am 7.März und 5.April 2009 angehört, als für 400 neue Stellen die große Leutesuche durch den Propagandawolf gedreht wurde.

Walter Kafitz:

Wir haben heute vor Ort bewiesen, dass wir ein Konjunkturpaket zum Anfassen sind.

Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung, die daraus erwächst, voll bewusst.

Wir setzen auch in Zukunft alles daran, die bestehenden Arbeitsplätze am und um den Ring zu sichern.

Der “begeisterte” Projektentwickler Kai Richter:

Die neu gegründete Grüne Hölle Betriebsgesellschaft benötigt Mitarbeiter für insgesamt 167 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze.

Das Gesamtprojekt Nürburgring 2009 kann nur in der Vernetzung perfekt funktionieren.

Bei der Bewerbungsbörse hat sich gezeigt, wie gut die einzelnen Bausteine bereits jetzt zueinander passen.

Für Bewerber aus dem weiteren Umfeld können wir im Lindner Boardinghouse in Adenau komfortable Personalwohnungen zur Verfügung stellen.

Bernd Schiffarth, Bürgermeister Adenau:

Wir brauchen dringender denn je innovative Menschen mit Mut, die am Großprojekt Nürburgring 2009 mitwirken und es mitgestalten.

Otto Lindner (Vorstand von Lindner und Jörg’s Bruder):

Für unser außergewöhnliches Projekt direkt an der Rennstrecke des Nürburgrings suchen wir Bewerber, die für den Motorsport brennen.

Mit [unseren Hotels] ziehen wir Gäste an, die die spannungsgeladene Luft des Mythos Nürburgring atmen wollen.

Mitarbeiter genießen eine Reihe von Sonderleistungen: ein Personalhaus vor Ort, eine übertarifliche Bezahlung und Karrierechancen in einer führenden deutschen Hotelgruppe mit internationalem Wachstum.

Leider alles nur warme Luft und die reingelegten angeworbenen Leute werden nicht mehr gebraucht: die Wahlen sind inzwischen gewonnen, die Pachtverträge unterschrieben und die tollen Powerpointpläne nichts als teuer bezahlte Hirngespinste.

Die Leute müssen entlassen werden, aber die Auftraggeber wollen unbedingt gut-klingende Nachrichten vom Ring.

Ein Fall für Wir-helfen-in-Notlagen Super-Steinkühler!

Ausgangssituation, Mitte Dez.:

141 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Insgesamt sind 380 Beschäftige bei der NAG, diese hängt die Leute kurz vor Weihnachten aus dem Fenster und stellt die Landesregierung unter Druck.

Heutige Situation - steingekühlert und gehorsam von Agenturen und Presse verbreitet:

NAG optimiert Zukunftskonzept und reduziert den Personalabbau um 49 Stellen.

Welches Zukunfskonzept? 49 Stellen weniger - das hört sich doch toll an!

Bei der NAG müssen jetzt noch 92 von 338 Stellen abgebaut werden.

Augenblick mal: 338? Wo ist der Rest von 380?

Es ist jetzt aber erforderlich, mit Konsequenz und ohne Verzögerung das Zukunftskonzept umzusetzen, um die verbleibenden 224 Arbeitsplätze zu sichern.

Oha - 224!! Kurz überschlagen:

 380 NAG'ler Dez 2011
-224 NAG'ler Zukunft
 ===
 156 Entlassungen

Steingekühlert sieht die Rechnung so aus:

 380 NAG'ler Dez 2011
- 42 Wo sind die geblieben?
- 92 "Abbau" lt. PM
- 22 Was passiert mit denen?
 ===
 224 "verbleibende Arbeitsplätze"

Es ist typisch für die Katastrophe am Ring, daß solche Fragen von einem dusseligen Blogger wie mir gestellt werden, aber die Medien einfach übernehmen und verbreiten, was sie als PM serviert bekommen. Sogar die Ring-erfahrene Rhein-Zeitung und selbst die CDU Opposition.

Das Team Richter / Lindner / Steinkühler hat leichtes Spiel und versteht sich blind. Wie praktisch auch, daß alle 3 Nachbarn sind (A: Lindner, B: Richter, C: Steinkühler).

Armer Nürburgring :/


Freitag, 13. Januar 2012

2010er Bilanzen der ganzen Seil°Schaften.

So wie ich das GmbH Gesetz als juristischer Laie verstehe, sind diese verpflichtet innerhalb eines Jahres ihre Bilanzen zu veröffentlichen.

Bezüglich des Zeitpunkts der Offenlegung bleibt es grundsätzlich bei der Maximalfrist von 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag. Entspricht das Geschäftsjahr – wie in den meisten Fällen – dem Kalenderjahr, ist der Abschluss für das Geschäftsjahr 2006 also spätestens bis zum Ende des Jahres 2007 einzureichen und bekannt zu machen.

Das ist wohl mit ein Preis dafür, daß sie mit “begrenzter Haftung” Geschäfte machen dürfen.

Am Ring gibt es jede Menge dieses Firmentyps - und auch jede Menge, deren Zahlen noch ausstehen.

Ich hab mich mal bei bundesanzeiger.de umgeschaut (gibt es auch kostenlos als praktische App) und nichts 2010-mäßiges gefunden für:

  • Nürburgring GmbH (die Landesgesellschaft)
  • Nürburgring Automotive GmbH (die je 50% Mediinvest & Lindner gehört)
  • Cash Settlement & Ticketing GmbH (Ring Card)
  • Mediinvest GmbH
  • nürburgring.tv Media Services GmbH

(soweit ich weiß 90% im Besitz der Jung Produktion GmbH, die wiederum zur Hälfte der Mediinvest gehört. Ich hab die Frage nach der Veröffentlichung der Bilanz mal in deren brandneuer Facebookseite gestellt, doch ich wurde prompt gesperrt LOL und die Frage gelöscht. DAS ist doch mal lösungsorientiert. Wenn Ihr nochmal probieren wollt …)

  • MI-Haus GmbH
  • Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH
  • Grüne Hölle Betriebsgesellschaft mbH
  • Motorsport Resort Nürburgring GmbH
  • MI-Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH
  • Congress- und Motorsport Hotel Nürburgring GmbH

Gefunden habe ich

  • Companion 67 Visuelle Kommunikation GmbH (21.12.2011)

… muß man ja auch mal lobend erwähnen.


Dienstag, 01. November 2011

Mal eben 4 Millionen Euro Mietrückstand.

Die RZ bohrt nach und erfährt, daß die Landesregierung inzwischen per Mahnbescheid die Miete eintreiben muß. Würde das über den SPIEGEL gespielte Armutszeugnis erklären.

Inzwischen seien 4 Millionen Euro offen und die NAG hält schonmal vorsorglich 140 Mitarbeiter aus dem Fenster, um eine Maximalmiete von 5 Mio. Euro zu erpressen auszuhandeln.

Im April 2009 hörte sich das so an:

“Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der Mediinvest GmbH, Investor und Projektentwickler der Hotel- und Gastronomieeinheiten am Nürburgring, ergänzt: ”Die neugegründete Grüne Hölle Betriebsgesellschaft benötigt Mitarbeiter für insgesamt 167 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze. Um jedem Bewerber eine faire Chance zu bieten, werden wir bis zur zweiten Bewerbungsbörse noch keine Personalentscheidungen treffen - auch wenn es bei derart engagierten und enthusiastischen Bewerbern oft schwer fällt."


Dienstag, 06. September 2011

Übrig Ns vom Dienstag.
  • In der MSa werden neue Rahmenbedingungen für das 24h-Rennen gelistet: nur noch 190 Teams (statt bisher 210–220), Top 30 Qualifying und Nenngelderhöhung von 4.500 auf knapp 5.800 Euro. Grund für Steigerung seien auch höhere Preisen der NAG.

Meiner Meinung eine nicht zu vermeidende Entwicklung, da das Rennen immer professioneller wird. Da schaukeln sich mehere Sachen gegenseitig auf - teils gesteuert (GT3 und auch sonst steigendes Hersteller-Engagement) und teils zufällig bzw. Zeitgeist (Nordschleife, weltweites Interesse, Playstation).

Das 24h-Rennen liebäugelt mit der Profiliga und eigentlich müßte unten jetzt wieder was nachwachsen. Ein 24h-Rennen für den echten Breitensport / Tourenwagen nur für Amateure, dafür ist die Zeit reif. Bis die Werke merken, daß ihr generalstabsmäßiger Ablauf viel zu steril geworden ist und die Abenteurlichkeit fehlt - und sie die Amateure wieder langsam unterwandern.

Irgendwie der ewige Motorsportkreislauf halt.

  • Hat jemand Zuschauerzahlen von der Superbike WSB letztes Wochenende? Ich war nicht vor Ort (war beim Mofarennen) und im TV sah es doch sehr leer aus - obwohl die sich bei den Schwenks bemüht haben, die Tribünen nicht zu zeigen.

  • Für die Öffentlichkeit ist der Nürburgring keine Rennstrecke mehr, sondern Millionengrab. Das gefährdet den Motorsport massiv, der in Deutschland sowieso einen schweren Stand hat. Die Zockerei mit der historischen Anlage hat jetzt schon ein nachhaltiges Trümmerfeld hinterlassen.

In dem SPIEGEL Beitrag von heute wird neu Jochen Hartloff und die Firma IGM GmbH aus Medard in’s Spiel gebracht. Die machen Fenster und Fassaden und am Nürburgring wohl sieben Mio. Euro Umsatz. Und sind aus Hartloff’s Wahlkreis Kusel. Der “liebe Ingolf” weist natürlich jede Schuld weit von sich.

Ein schönes Beispiel für das Politikverständnis in Rheinland-Pfalz, schaut Euch mal das SWR Video an. Der jetzige Justizminister und damalige Abgeordnete empfindet es als völlig normal von Unternehmern umgarnt zu werden - Tagesgeschäft und quasi seine Aufgabe als Abgeordneter. Der redet so selbstverständlich, ich habe die Befürchtung er glaubt das sogar selber, daß das seine Aufgabe sei. Der “gewählte” Herr Volksvertreter.

Das Video hat aber noch ein paar schöne Details, der Brief listet die Reihenfolge der Angebote (woher weiß er das?) und die Konkurenzfirma stammt aus “Bayer”.

Vielleicht bin ich einfach zu doof, um die schlauen Politiker zu verstehen: nach einem verlorenen Bieterverfahren bittet ein Unternehmer seinen Abgeordneten sicherzustellen, daß man berücksichtigt wird. Und das ist dann ganz normal. Ja nee iss klar.

Es ver-schanzen sich dort aber noch mehr Mediinvest-nahe Firmen:

Zum Beispiel die Grüne Hölle Betriebsgesellschaft, das sind die hier.

Oder die nürburgring.tv Media Services GmbH von Pathe/Althof.

Oder die Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH.

Muß irgendwie ein (das?) Nest sein. (Danke für die Hinweise!)


Samstag, 18. Juni 2011

Samstags Übrig Ns Nachschlag.

Auffällig ist bei den ganz NAG-nahen Accounts, daß die sich nie mit ihrem Namen zu erkennen geben, sondern immer hinter solchen “Wir sind hier ein Social Media Team” Floskeln verstecken. Das ist so, wie wenn man als Kunde in ein Geschäft geht und der Verkäufer einen mit Maske und verzerrter Stimme begrüßt. Das ist doch mal eine Unterhaltung auf Augenhöhe:

Wir arbeiten im Team und führen die Diskussion auf diesem Account im Namen des Nürburgrings. Es handelt sich hier um unsere Social Media Abteilung, die zur Unternehmenskommunikation des Nürburgrings gehört. Da wir als Team zusammen arbeiten, werden keine einzelnen Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt.


Donnerstag, 09. Juni 2011

2009: Der gute Start für die Grüne Hölle Betriebsgesellschaft - jetzt auch als offizielle Bilanz.

Ende 2009 hat sich der Geschäftsführer der “Grüne Hölle Betriebsgesellschaft” rückblickend ein gutes Zeugnis ausgestellt:

“Wir möchten uns schon jetzt bei unseren Fans und Gästen für den guten Start in diesem Jahr bedanken.”

Inzwischen ist auch klar, wie er das gemeint hat. Seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2009 weist 7-stellig rote Zahlen aus.

Da muß man sich schon ganz schön strecken, um in dem Kulissendorf in einem Jahr soviel Geld zu versenken.

Der Mann nennt sich laut Bilanz übrigens “Edzard Andreas Plath”. Manchmal gibt es ihn auch als “Edzard Andres Plath” oder - wie kürzlich am Biggesee - einfach nur Edzard Plath. Er arbeitet wohl schon länger für Kai Richter, auch damals in dessen MediterranInvest-Zeiten. Da wird sicher unser respektierter Recherchejournalist noch ein paar brisante Details rausfinden.


Samstag, 07. Mai 2011

Biggesee kann erstmal durchatmen.

Kai Richter muß sich wohl noch etwas gedulden bei der Biggesee Umkrempelung. Am Montag sollte im Kreistag über die nächsten Schritte abgestimmt werden. Das ist jetzt 2 Monate nach hinten verschoben worden auf 11.Juli, damit man mehr Informationen einholen kann. Der Grund dafür sei die negative Einschätzung der zwei Referenzprojekte: Nürburgring und Kössen.

Gibt es eigentlich ein Biggesee Forum? Weil die könnten dann die Zeit nutzen und sich schonmal in Ruhe nach ‘nem Anwalt umschauen.

Diese Präsentation, die Edzard Plath gegeben hat (den kennen wir als Geschäftsführer der “Grüne Hölle Betriebsgesellschaft mbH”) gibt es übrigens nicht öffentlich. Wem gehört der Biggesee eigentlich, daß das alles so geheim abläuft? Volkseigentum wie am Nürburgring?


Mittwoch, 11. August 2010

365 Tage im Jahr geöffnet - wenn davon nicht 208 Tage geschlossen sind.Die Werbeversprechen am Nürburgring lauten:

Bars & Partys non-stop. 365 Tage im Jahr. oder

365 Tage im Jahr für Dich geöffnet. Bist Du bereit?

Bin ich zumindest nicht bereit zu glauben und siehe da: wenn man die Öffnungszeiten studiert, dann ist Kai Richter´s Gastrodorf mehr geschlossen als geöffnet.



Unter der Woche sind die meisten Einrichtungen geschlossen.

Mach Dich auf was gefasst!

Zum Beispiel verschlossene Türen. So langsam wird sie offensichtlich, die Ganzjahres Illusion. Reicht die Maskerade noch bis zu den Landtagswahlen im März? Wilhelm Hahne weiß zu berichten, daß eine Winterschließung des Boulevard ab 1.Oktober diskutiert wird.

Zitat Kai Richter aus seiner eigenen Pressemitteilung:

Die neu gegründete Grüne Hölle Betriebsgesellschaft benötigt Mitarbeiter für insgesamt 167 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze.
Montag, 22. März 2010

Die Jahresbilanz für die "Grüne Hölle Betriebsgesellschaft" für 2008 ist am 11.3.2010 veröffentlicht worden. Die Firma wurde kurz vor Weihnachten (19.12.2008) mit 25.000 € Stammkapital eingetragen und hat es bis Sylvester dank Verbindlichkeiten auf eine Bilanzsumme von über 150.000 € gebracht.
Freitag, 12. Februar 2010

Normalerweise läßt man an Ring keine Gelegenheit aus, um für Prominente und Politiker einen großen Bahnhof zu veranstalten. Heute ist hoher Besuch aus dem Europaparalament zu Gast, aber Kafitz-Nachfolger Hans-Joachim Koch hat ein im Vorfeld geplantes Treffen kurzfirstig abgesagt.



Eveline Lemke twittert fleißig von den Ereignissen, als nächstes steht eine Podiumsdiskussion auf dem Plan. Thema: Nürburgring – öffentliche Finanzierung aus europäischer Sicht.

Da paßt es zeitlich gut ins Bild, daß ausgerechnet jetzt sich der Chef der ISB Ulrich Dexheimer zu Wort meldet: "Wir müssen das EU-Recht sowie die eigene Risikotragfähigkeit beachten."

Eine etwas späte Erkenntnis, denn die ISB hatte in der Vorstellung des Todesstoßes Zukunfskonzepts am 2.Dez.09 mitgewirkt und die komplette Finanzierung bekanntgegeben:

"... und die ISB beabsichtigen, dass künftig eine private Betriebsgesellschaft unter Führung der Lindner Gruppe den Nürburgring managen soll. Die Finanzierung des Projektes erfolgt durch die ISB."

UPDATE:

Hier noch ein paar Hintergründe zu den plötzlichen kalten Füßen Terminproblemen von Herrn Koch.

Apropos Koch: Heike Raab von der SPD kocht ordentlich: "Was gerade passiert, gleicht einer Hetze."

Da scheinen einige Damen und Herren ja ordentlich pikiert zu sein, welche Öffentlichkeit die große Ablehnung gegen das tolle Zukunfskonzept bekommt.


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