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Dienstag, 06. August 2019

Seziert und verglichen: Chevy Bolt vs BMW i3 vs Tesla Model 3.

Jalopnik war wieder bei Munro - das ist die Firma, die sich in der Autoindustrie auf Reverse Engineering spezialisiert hat - Stichwort: Benchmarking.

Und haben die 3 EVs mit ihren Unterschieden im Detail vorgestellt:

youtu.be/pgu6mkKZwNg

Spannend zu sehen wie sich die Konzepte massiv unterscheiden - da ist noch ordentlich Spielraum, bis sich die beste Variante durchsetzt. Und sehr beeindruckend, wie es Tesla gelingt die Latte mächtig hochzulegen.

Jalopnik | Munro | Bolt | BMWi3 | Model3 |


Donnerstag, 22. Februar 2018

Honda Accord + Tesla Motor + Bolt Batterien.


Mittwoch, 17. Januar 2018

Wards Auto kürt den Elektromotor des Chevy Bolt zum Engine of the Year.


Montag, 11. Dezember 2017

Peugeot will von GM Geld zurück wegen Opel-Kauf.

Als PSA Opel aufgekauft hat, dachten sie, dass der Ampera-e ihnen hilft den geforderten Flottenverbrauch runterzudrücken.

Prinzipiell ist das richtig, aber unter’m Strich keine so gute Idee, wenn dabei 10.000 € Verlust pro Auto rauskommen. Kein Wunder, dass sich PSA von GM leicht verschaukelt fühlt - you better don’t mess with Carlos Tavares.

Wir hatten ja schon Wind davon bekommen, dass die Verrechnungspreise für den EU Chevy Bolt gestiegen sind.

Peugeot | Opel | Chevy | Bolt | Elektro | Tavares |


Montag, 13. November 2017

Ein gibt schon selbst-balancierende Elektro-Einräder: Uno Bolt.


Dienstag, 07. November 2017

Der Chevy Bolt - Opel´s Elektro(alb)traum.

Als Chevy den Bolt vorstellte dachte ich noch: was haben die Opels für eine Sonne. Da zaubert ausgerechnet Detroit’s Fast-Pleite-Gigant ein schnittiges und leistungsfähiges Elektroauto aus dem Hut und Opel fällt es als Ampera E quasi für lau auf die Füsse.

Das ist gerade mal 1 Jahr her.

Wie schnell sich das Blatt wenden kann heutzutage. Erst kam GM mit den Stückzahlen nicht in Schwung und hat Elektromärkte wie Norwegen bevorzugt. Dann kommt auf einmal Peugeot um die Ecke und schluckt die Rüsselsheimer. Und um auch den letzten Funken Hoffnung auszulöschen zieht GM jetzt mal die Bolt-Verrechnungspreise kräftig an - in Holland z.B. eine Erhöhung um schlappe 5.700 €.

Chevy | Bolt | Peugeot | Elektro |


Donnerstag, 03. August 2017

Der Chevy Bolt schafft real 400 km (250 Meilen) mit einer Stromladung.


Sonntag, 21. Mai 2017

Die Stückzahlen vom Chevy Bolt (= bei uns Opel Ampera-e) sind noch sehr gering - könnte daran liegen, dass das Auto noch kein Geld verdient. Hier ist ein Report, der von $7.400 Verlust pro Auto ausgeht. Das wäre ziemlich viel - quasi 1 Mio. pro 135 Autos.

Einige der Bolt sind sicher schon zerlegt worden von der Konkurrenz - da bleibt nichts lange im Verborgenen. Wie das funktioniert hat ich hier schonmal im Zusammenhang mit der Firma Munro.

Bolt | Elektro |


Mittwoch, 15. Februar 2017

GM will Opel an Peugeot verticken.

Schwerer Schocker in Rüsselsheim, denn die Betroffenen selber haben es als Letzter erfahren:

Die Führung des Rüsselsheimer Traditionsunternehmens wurde nach Informationen von manager-magazin.de erst am Dienstagmorgen telefonisch in die Pläne des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors (GM) eingeweiht.

Grund ist das chronische Geldversenken in Europa - in diesem Jahrhundert hat Opel/Vauxhall noch kein Jahr mit Gewinn abgeliefert. Stattdessen aber über 15 Milliarden Dollar Schulden produziert - Geld, das die Konzernzentrale aus den USA überweisen muss, um die Konten auszugleichen.

Dabei sieht die Zukunft vielversprechend aus: der elektrische Bolt, der rundum gute Kritiken einfährt, läuft gerade in diesem Moment zum ersten Mal als Opel Ampera-e vom Band im GM Werk in Michigan.

Und ratet mal wer jetzt im Dreieck springt, weil eine deutsche Firma unter ausländische Kontrolle geraten könnte? Kommt Ihr nie drauf! Man sollte ihr das Bundesscheinheiligenkreuz verleihen.

Noch ist der PSA Deal nicht in trockenen Tüchern, aber in der Autoindustrie scheint die nächste Konsolidierungswelle eingeläutet. Und Mary Barra scheint kein Interesse mehr am Titel Größter Autohersteller der Welt zu haben.


Montag, 02. Januar 2017

Elektroautos kommen in Deutschland nicht in Fahrt.

In Berlin hat man sich zusammen mit der Autolobby ausgedacht, dass mit einem 4.000 € Zuschuss die Elektroautos weggehen wie warme Semmeln. Insgesamt stehen 1,2 Mrd. € bereit, das wären 300.000 E-Autos (oder 400.000 Plug-In Hybrid, die bekommen 3.000 €).

6 Monate später die Bilanz:

Nur etwa 9.000 Anträge, davon 5.000 Elektro und 4.000 Hybrid.

Also 1.500 Anträge pro Monat. Um aber auf die angepeilten 1 Million Fahrzeuge bis 2020 zu kommen, müssten es für die nächsten 36 Monate über 27.000 Anträge pro Monat sein.

Da hat sich jemand ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt und die Aussicht für Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität klingt eher nach Utopie. Immerhin kommen dieses Jahr neue attraktive Modelle wie der Tesla Model 3 oder Opel Ampera-e (baugleich mit Chevrolet Bolt).

Flop scheint die passende Vokabel. Die Zeiten, dass Made in Germany ein Selbstläufer ist, sind vorbei. Und das mit dem Leit… können sich unsere Vorreiter auf dem hohen Roß abschminken: China ist das Maß der Dinge.

Elektro | Umweltprämie |


Sonntag, 01. Januar 2017

Der Chef-Ingenieur vom Chevi Bolt (bei uns: Opel Ampera-e) ist ein echter Racer:

I went to work for Jim Derhaag — Trans Am race guy. I eventually went to Rolex 24 (at Daytona) — first wrenching, then engineering. My (team car) was on the pole at the Daytona 24 Hour. I’ve been there probably six years. Even after I started working for GM at 21 or 22, Derhaag would fly me to the track and I would support. Our drivers were Ron Fellows, Derek Bell, Justin Bell, Simon Gregg, Kenny Wildon.


Sonntag, 11. Dezember 2016

Chevy Bolt Elektro erst nach 240.000 km zum ernsthaften Service in die Werkstatt.

Am Beispiel Chevy Bolt kann man jetzt im Serviceheft sehen, dass so ein Elektroauto kaum noch in die Werkstatt muss: alle 15.000 km die Räder umwechseln, alle 36.000 km die Pollenfilter tauschen und die ersten Flüssigkeiten vom Kühlsystem sind nach 240.000 km fällig.

Man wusste ja, dass es wenig ist - aber sooo übersichtlich überrascht dann noch.

Elektro | Bolt |


Samstag, 29. Oktober 2016

Ausgerechnet GM aus Amerika bringt Schwung in den E-Auto Markt.

GM ist der erste, der ein E-Auto in größeren Stückzahlen herstellen wird.

In Amerika als Chevrolet Bolt EV:

… und in Europa als Opel Amera-E:

… wobei für England anscheinend kein eigener Rechtslenker geplant ist.

In US hat die Produktion bereits gestartet und das Auto wird die Kunden weniger als 30.000 $ kosten:

The Bolt starts at $37,495 in LT trim, but a $7500 federal tax credit will pull the price under $30,000. Some states and municipalities offer incentives beyond that.

Und die Reichweitenphobie?

In our most recent rendezvous with the Bolt, we performed a real-world range test that mimics a long highway road trip. With the cruise control set to 75 mph and the climate system set to 72 degrees, we drove the battery to exhaustion in 190 miles.

Das sind etwa 305 km. Stolzer Wert - wobei Opel sogar eine Reichweite von über 500 km angibt. Allerdings kommt das europäische Modell erst im Frühjahr - die ersten US Kundenautos werden noch dieses Jahr ausgeliefert - erste Presseautos sind schon unterwegs.

Von 0 auf 60 mph vergehen nur 6,5 Sekunden - das ist sportlich.

Vor allem weil das Gerät auch ziemlich schwer ist: knapp über 1.600 kg.

Das sieht man auch:

Im Motorraum sieht das komplexer aus, als ich erwartet hätte. Ich bin mir auch noch nicht so sicher, wie das getriebemässig gelöst ist.

Interessant auch:

A 10.2-inch touchscreen is standard equipment, but a navigation system isn’t offered. Instead, you’ll have to rely on a connected phone to pull up Android Auto or Apple CarPlay.

Kein Navi mehr fest eingebaut. Macht meiner Meinung nach auch wenig Sinn - sowas hat heute jeder im Handy mit Google Maps z.B. - inklusive dem Vorteil aktueller Verkehrsinformation. Ob sich das als Trend durchsetzt, kein Navi mehr anzubieten?

Dass ausgerechnet ein US Unternehmen, das normalerweise eher sowas im Angebot hat den Elektromarkt in Schwung bringt, hat schon etwas Skurriles. Oder liegt es einfach nur daran, dass man in Deutschland die Tür zu diesem Markt meilenweit offenstehen lässt?

Nächste Woche bin ich in München 2 Tage auf der TU Auto Konferenz, um zu ergründen wo die Reise hingeht. Auch in Bezug auf autonomes Fahren, das meiner Meinung nach eine Gefahr für den Motorsport an sich sein könnte.

Bold | Ampera | Elektro |


Montag, 03. Oktober 2016

Jalopnik bei Munro - Reverse Engineering Service, der Neuwagen komplett zerlegt und analyisiert.

Und dabei gibt es tiefe Einblicke in die Funktionsweise der heutigen Automobilindustrie:

All automakers “cheat” off each other. They buy their competitors’ cars, disassemble them, and learn precisely how they work and how they’re made. This reverse engineering is called “competitive benchmarking,” and while sometimes it’s done in-house, there are also entire companies devoted to the practice. One of them is Munro and Associates, a firm of manufacturing experts contracted by OEMs and suppliers to tear down cars and car parts to the very last nut and bolt.

Ein sehr detaillierter Report, ist das wirklich Jalopnik? Der BMW i3 dient als Beispiel und die Munro-Leute geben erst Ruhe, wenn sie ein Bauteil komplett in alle Bestandteile zerlegt und analysiert haben. Inklusive Ausgangsmaterial.

Sogar der Fertigungsprozess wird rückwirkend unter die Lupe genommen und geht mit seinen Kosten in die Gesamtrechnung mit ein.

Denn Ziel des gesamten Aufwandes ist am Ende eine komplette Kostenaufstellung zu haben, damit man im Vergleich das eigene Produkt gegenüberstellen kann.

So einen offenen Blick hinter die Kulissen gibt es eigentlich eher selten.

Munro | Jalopnik | BMWi3 |




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