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Freitag, 06. September 2019

Neuer Porsche Taycan - fast so groß wie mein Transit Kastenwagen LKW.

Wurde jetzt offiziell vorgestellt - war ja im Vorfeld schon öfter hier im Blog Thema.

Spannend waren in erster Linie die technischen Daten, denn nachdem Tesla von der Industrie immer belächelt worden war, hat man die Latte quasi selbst hochgelegt.

Stellt sich raus: ist wohl doch nicht so einfach.

Oder anders ausgedrückt:

Range-wise, the Porsche Taycan is the only car to come close to the 2012 Model S 265/312 mile range and it has next to nothing in interior space. Jaguar and Audi which have more robust interiors were barely able to eclipse 200 miles of EPA range while Chevy and Kia/Hyundai have now gotten into the 240–250s with their smaller more efficient cars.

Um den Taycan überhaupt konkurrenzfähig darstellen zu können, muss man einen 2012er Tesla bemühen.

Audi und Jaguar haben schon bei der Reichweite enttäuscht - jetzt kommt Porsche dazu. Vielleicht der Grund, warum Porsche seine Anteile bei Rimac weiter erhöht hat: von 10% auf 15,5%.

Was mich aber am meisten verdutzt hat, sind die äußeren Abmessungen des Taycan: 2,15 Meter breit und 5 Meter lang!

Kein Druckfehler:

Mike Frison / renn.tv

Und das Ganze bei 2,3 Tonnen Gewicht - was für ein Panzer.

Da nützen Design und niedriger Schwerpunkt auch nicht mehr viel, das Ding ist ja ein LKW. Und das soll jetzt die Zukunft sein?

Mal zum Vergleich: mein Transit Bloggermobil ist ein FT350 mit hohem Dach und langem Radstand. So mit das Größte, was es gibt. Länge: 5,68 Meter - Breite: 2,37 Meter (mit Riesenspiegeln, ohne: 1,98 Meter). Das ist ein LKW. Leergewicht übrigens 2,2 Tonnen.

Mike Frison / renn.tv

Hier noch eine Vorstellung des neuen Porsche bei emobly, die dem Taycan eigentlich wohlgesonnen sind und sich freuen, dass er endlich da ist - denen es aber schwerfällt positive Merkmale herauszuarbeiten. Immerhin - sie versuchen es.

Porsche | Taycan | Elektro |


Dienstag, 06. August 2019

Seziert und verglichen: Chevy Bolt vs BMW i3 vs Tesla Model 3.

Jalopnik war wieder bei Munro - das ist die Firma, die sich in der Autoindustrie auf Reverse Engineering spezialisiert hat - Stichwort: Benchmarking.

Und haben die 3 EVs mit ihren Unterschieden im Detail vorgestellt:

youtu.be/pgu6mkKZwNg

Spannend zu sehen wie sich die Konzepte massiv unterscheiden - da ist noch ordentlich Spielraum, bis sich die beste Variante durchsetzt. Und sehr beeindruckend, wie es Tesla gelingt die Latte mächtig hochzulegen.

Jalopnik | Munro | Bolt | BMWi3 | Model3 |


Samstag, 29. September 2018

Wie hört sich das Fußgänger-Warngeräusch bei Elektroautos an?

Beim Chevy Volt so.


Mittwoch, 17. Januar 2018

Wards Auto kürt den Elektromotor des Chevy Bolt zum Engine of the Year.


Montag, 11. Dezember 2017

Peugeot will von GM Geld zurück wegen Opel-Kauf.

Als PSA Opel aufgekauft hat, dachten sie, dass der Ampera-e ihnen hilft den geforderten Flottenverbrauch runterzudrücken.

Prinzipiell ist das richtig, aber unter’m Strich keine so gute Idee, wenn dabei 10.000 € Verlust pro Auto rauskommen. Kein Wunder, dass sich PSA von GM leicht verschaukelt fühlt - you better don’t mess with Carlos Tavares.

Wir hatten ja schon Wind davon bekommen, dass die Verrechnungspreise für den EU Chevy Bolt gestiegen sind.

Peugeot | Opel | Chevy | Bolt | Elektro | Tavares |


Dienstag, 07. November 2017

Der Chevy Bolt - Opel´s Elektro(alb)traum.

Als Chevy den Bolt vorstellte dachte ich noch: was haben die Opels für eine Sonne. Da zaubert ausgerechnet Detroit’s Fast-Pleite-Gigant ein schnittiges und leistungsfähiges Elektroauto aus dem Hut und Opel fällt es als Ampera E quasi für lau auf die Füsse.

Das ist gerade mal 1 Jahr her.

Wie schnell sich das Blatt wenden kann heutzutage. Erst kam GM mit den Stückzahlen nicht in Schwung und hat Elektromärkte wie Norwegen bevorzugt. Dann kommt auf einmal Peugeot um die Ecke und schluckt die Rüsselsheimer. Und um auch den letzten Funken Hoffnung auszulöschen zieht GM jetzt mal die Bolt-Verrechnungspreise kräftig an - in Holland z.B. eine Erhöhung um schlappe 5.700 €.

Chevy | Bolt | Peugeot | Elektro |


Donnerstag, 03. August 2017

Der Chevy Bolt schafft real 400 km (250 Meilen) mit einer Stromladung.


Sonntag, 21. Mai 2017

Die Stückzahlen vom Chevy Bolt (= bei uns Opel Ampera-e) sind noch sehr gering - könnte daran liegen, dass das Auto noch kein Geld verdient. Hier ist ein Report, der von $7.400 Verlust pro Auto ausgeht. Das wäre ziemlich viel - quasi 1 Mio. pro 135 Autos.

Einige der Bolt sind sicher schon zerlegt worden von der Konkurrenz - da bleibt nichts lange im Verborgenen. Wie das funktioniert hat ich hier schonmal im Zusammenhang mit der Firma Munro.

Bolt | Elektro |


Sonntag, 01. Januar 2017

Der Chef-Ingenieur vom Chevi Bolt (bei uns: Opel Ampera-e) ist ein echter Racer:

I went to work for Jim Derhaag — Trans Am race guy. I eventually went to Rolex 24 (at Daytona) — first wrenching, then engineering. My (team car) was on the pole at the Daytona 24 Hour. I’ve been there probably six years. Even after I started working for GM at 21 or 22, Derhaag would fly me to the track and I would support. Our drivers were Ron Fellows, Derek Bell, Justin Bell, Simon Gregg, Kenny Wildon.


Sonntag, 11. Dezember 2016

Chevy Bolt Elektro erst nach 240.000 km zum ernsthaften Service in die Werkstatt.

Am Beispiel Chevy Bolt kann man jetzt im Serviceheft sehen, dass so ein Elektroauto kaum noch in die Werkstatt muss: alle 15.000 km die Räder umwechseln, alle 36.000 km die Pollenfilter tauschen und die ersten Flüssigkeiten vom Kühlsystem sind nach 240.000 km fällig.

Man wusste ja, dass es wenig ist - aber sooo übersichtlich überrascht dann noch.

Elektro | Bolt |




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