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Mittwoch, 26. Februar 2020

Jetzt, also nach Karneval, stellen die Leute auf einmal fest, dass der Coronavirus eine ernsthafte Bedrohung darstellt.

Eine gute Analogie zum Coronavirus habe ich über diese Seite hier gefunden:

Wenn man einen Virus designen würde, der möglichst schnell und effizient vorgeht, welche Kriterien würde man ansetzen?

„If we asked a panel of epidemiologists to imagine a virus optimized for rapid spread globally and high lethality, they’d likely include these characteristics:

  1. Highly contagious, with an R0 of 3 or higher.
  2. A novel virus, so there’s no immunity via previous exposure.
  3. Those carrying the pathogen can infect others while asymptomatic, i.e. having no symptoms, for a prolonged period of time, i.e. 14 to 24 days.
  4. Some carriers never become ill and so they have no idea they are infecting others.
  5. The virus is extremely lethal to vulnerable subpopulations but not so lethal to the entire populace that it kills its hosts before they can transmit the virus to others.
  6. The virus can be spread by multiple pathways, including aerosols (droplets from sneezing/coughing), brief contact (with hotel desk clerks, taxi drivers, etc.) and contact with surfaces (credit cards, faucets, door handles, etc.). Ideally, the virus remains active on surfaces for prolonged periods, i.e. 7+ days.
  7. Those infected who recover may catch the virus again, as acquired immunity is not 100%.
  8. As a result of this and other features, it’s difficult to manufacture a vaccine that will reliably protect against infection.
  9. The tests designed to detect the virus are inherently limited, as the virus may be present in tissue that isn’t being swabbed.
  10. The symptoms of the illness are essentially identical with less contagious and lethal flu types, so people who catch the virus may not know they have the novel pathogen."

Überflüssig zu erwähnen, aber ich mach es trotzdem: trifft alles auf den Coronavirus zu.

Ist die GIMS schon abgesagt?

Nee, warum auch:

Most things we can do to slow the virus’s spread – isolation, quarantine, social distancing, canceling public gatherings, treating cases with antivirals if these are proven – are temporary – once let up, transmission can resurge.

Coronavirus | Karneval | GIMS | Genf | Messe |


Dienstag, 05. März 2019

Keith Flint - der Frontmann von Prodigy - ist gestorben.

Auf den ersten Blick kein Thema für einen Motorblog, aber es gibt so viele Berühungspunkte, dass ich das Thema doch aufgreife.

Obwohl Prodigy nicht zu meinem Repertoire gehört, war mir Firestarter seit dem Gixxerkart Video immer ein Begriff.

Mike Frison / renn.tv

Erst jetzt - nach dem Tod von Keith Flint - schließt sich für mich der Kreis, denn wie sich herausstellt, war er selber engagierter Racer.

Aber es gibt noch einen Berührungspunkt: aus privatem Interesse habe ich mich mit den Hintergründen von Burn Out und Depression beschäftigt und auch kürzlich ein paar Bücher dazu gelesen. Kann ich übrigens sehr empfehlen, man lernt Einiges über den Narzismus in unserer heutigen Gesellschaft, aber auch über sich selber. Und wenn man sich das Leben nimmt, ist das sozusagen der traurige Zenit der Depression - wenn die Hoffnungslosigkeit so groß ist, dass man alles nur noch beenden möchte.

Dem möchte man natürlich vorbeugen - auch aus dem Umfeld heraus. So etwas passiert auch nicht von heute auf morgen, aber was weiß denn ich.

Jedenfalls ist das Stichwort Mental Health und es scheint an Bedeutung zuzunehmen, was nicht gerade für die Qualität unseres heutigen Lebens spricht.

Passt auf Euch auf.

Jetzt werde ich wohl nie herausfinden, ob Keith Flint das Gixxerkart kannte. Es ist jedenfalls das beste Depressions-Gegenmittel, das ich kenne - mit Langzeitwirkung.

Mike Frison / renn.tv

Flint | Depression | Selbstmord | MentalHealth | Gixxerkart |




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