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Mittwoch, 04. November 2020

Rückblick auf meine erste Motocross Saison.

Mike Frison / renn.tv

Eigentlich hatte alles so gut angefangen: meine Enduro konnten einen neuen liebevollen Besitzer finden - dafür konnte ich mir zum ersten Mal einen neuen Crosser in die Garage stellen. Das war im Januar und auch die erste Probefahrt konnte ich bereits im Januar machen - ein großer Spaß.

Und dann kam - wir können es schon nicht mehr hören - Corona. Und die lange Pause.

Erst Ende Juni konnte die Saison richtig anfangen und ich hatte mir viel vorgenommen. Und das hat auch einigermaßen funktioniert - bis auf eine 6-wöchige Zwangspause wegen eingeklemmtem Nerv (das Alter!) bin ich jeden Samstag ausgerückt. Es sind dann insgesamt immerhin 14 Einheiten gewesen - jeweils etwa 90 Fahrminuten.

Somit hat der Crosser jetzt knapp 22 Stunden auf der Uhr, das ist nicht viel.

Mike Frison / renn.tv

Doch leider ist die Saison schon wieder zu Ende, ihr ahnt es schon: Corona. Am Samstag war die letzte Fahrt und ich dachte das ist eine gute Gelegenheit das Thema auch im Blog nochmal aufzugreifen.

Ich bin auf der Strecke zwar immer noch Anfänger, aber es klappt schon viel besser als am Anfang. Die Kunst ist es eine gewisse Lockerheit auf dem Motorrad zu finden und es trotzdem über die Füße und die Beine eingeklemmt zu halten, damit man immer eine Einheit bildet. Viel geholfen haben mir die amerikanischen Youtube Videos, da gibt es einige, die sich auf Fahrtechnik spezialisiert haben - z.B. The MX Factory.

Man soll z.B. darauf achten, dass die Füße mit den Ballen auf den Rasten stehen und nach innen zeigen, dadurch hat man mit den Knien eine bessere Möglichkeit das Motorrad einzuklemmen.

Und in den Kurven soll man das innere Bein richtig hochbringen - nicht durchstrecken! - und auch den Fuß leicht nach innen drehen. Dadurch wird man automatisch dazu gebracht das Bike stärker zu neigen und etwas auf der Sitzbank nach außen zu rutschen. Ich weiß jetzt auch, warum man überhaupt den Fuß hochbringt: nicht, damit man sich besser auf dem Boden abstützen kann, sondern weil auf der Fußraste kein Platz mehr ist, wenn man das Motorrad richtig neigt.

Wenn man bei den echten Cracks mal genau darauf achtet, dann sieht man das im Einsatz.

Es kostet mich immer noch Überwindung den Fuß oben zu halten und das Motorrad nur durch Einklemmen, Gas und Kupplung zu halten - aber darin liegt ja auch der Reiz: dass es nicht einfach ist.

Faszinierend auch, wie die echten Könner die Flugbahn mit der Hinterradbremse korrigieren: kurz gebremst und das Bike senkt sich mit dem Kopf nach unten. Das kann man auf der Bahn als Zuschauer beobachten, wenn bei einem steilen Sprung bei den schnellen Leuten das Hinterrad in der Luft kurz stehen bleibt.

Davon bin ich selber zwar noch weit weg, aber das macht nichts - mir ging es hauptsächlich darum heil durchzukommen und viel Spaß zu haben. Und DIE Rechnung ist aufgegangen.

Gewöhnungsbedürftig waren auch die Wartungsarbeiten, denn z.B. der Luftfilter will nach jeder Fahrt gereinigt und neu eingeölt werden. Das sind so Sachen an die man sich erstmal gewöhnen muß und dann läuft das.

Mein Plan war ja jedes Jahr ein neues Motorrad zu kaufen - das ist jetzt etwas verzerrt durch Corona, weil mit nur 20h auf der Uhr lohnt sich das fast nicht. Ein weiteres Problem ist, dass die Preise gut angezogen sind - man sagte mir, dass dieses Jahr weniger Motorräder gebaut worden seien. Kann ich nicht prüfen, aber bei dem Händler meines Vertrauens kostet das aktuelle Modell (auch 350er) zur Zeit 10.000€ und das Vorjahresmodell 8.400€. Für meine hatte ich als Vorjahresmodell 7.300€ bezahlt - d.h. ich müsste beim Verkauf stolze 6.400€ erzielen und dann immer noch 2.000€ draufzahlen. Das ist happig und vielleicht ist ein Jahr weiter damit fahren die bessere Option.

Ich werde es trotzdem versuchen über den Winter mit dem Verkauf - ist ein gepflegtes Gerät, das nicht stark beansprucht wurde. Also falls jemand Interesse hat, gerne melden - noch steht sie nicht bei Mobile drin. Es kommt wieder der originale Plastikkit drauf, der liegt noch neu im Keller.

Rückblickend war auch die 350er die perfekte Wahl. Richtig Druck und trotzdem handlich. Auf einer flüssigen Bahn fahre ich alles komplett im 3. Gang ohne Schalten. Wenn man auf den geraden Stücken mal den Gasanschlag sucht, dann wird das ganz schnell ganz schnell! Immer noch für mich unglaublich, dass der kräftige Viertakter 13.500 dreht. Eine 250er wäre eigentlich völlig ausreichend - aber auch eine 450er würde ich fahren. Obwohl die eigentlich 2 Nummern zu groß wäre.

Motocross ist wirklich ein feiner Sport, kann ich jedem nur empfehlen. Und wie man sieht, ist auch ein Ü50 Einstieg möglich. Die Ausfahrten Samstags sind für mich wie Meditation - man schaltet komplett ab, sucht jede Runde die passende Linie und wird körperlich ordentlich beansprucht. Ich habe die Pulsuhr am Lenker, weil ich eigentlich meine Turns messen wollte (also ob die 20 Minuten voll sind) und musste feststellen, dass es nicht einfach ist den Puls unter (!) 160 zu bringen.

Wenn man früh genug zuhause ist, schafft man noch am gleichen Tag das Saubermachen - inklusive Druckluftdusche. Noch ein paar Wartungsarbeiten und WD40 Pflege unter der Woche und schon ist man wieder einsatzbereit. Der Muskelkater erinnert einen noch 2–3 Tage an die vollbrachten Taten.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Der ZO832-Transit ist natürlich auch das korrekte Transportfahrzeug - aber dafür ist er auch da.

Mike Frison / renn.tv

Ich glaube man merkt mir an, wieviel Spaß mir die Sache macht. Die neue Saison kann ich kaum erwarten, am liebsten wäre mir sie würde morgen losgehen. Meistens ist März Saisonstart auf den Bahnen - ich fürchte nur Corona hat noch andere Pläne mit uns.

Mike Frison / renn.tv

Motocross | Fuhrpark | KTM350SXF |


Sonntag, 19. Juli 2020

Wie baut man am geschicktesten eine Uhr an eine Motocross?

Die Enduro, die ich vorher hatte, hatte einen entscheidenden Vorteil: eine kleine Uhr im Minimalcockpit. Da habe ich mir immer die Zeit gemerkt und hatte im Blick, wie lange mein Turn schon dauert.

Meistens verschätzt man sich - und zwar nach oben: man meint schon mindestens 20 Minuten unterwegs zu sein - in Wirklichkeit sind es aber nichtmal 10 Minuten.

Mir macht es Spaß relativ langsam, aber dafür ausdauernd lange zu fahren. Ist beim Crossfahren eine gute Herausforderung und wenn man es lange genug aushält, trainiert das nicht nur das Fahren, sondern auch den Körper.

Ich bin sogar schon 60 Minuten am Stück gefahren, aber das war dann tatsächlich zu lange. Wusste ich aber erst hinterher, weil keine Uhr am Motorrad.

Ich habe auch mal gegoogelt und mich rumgefragt, aber so eine wirklich Lösung gibt es nicht. Gewöhnlich bindet man sich eine billige Digitaluhr mit Hilfe von Kabelbindern auf den Lenkerschutz.

Wollte ich eigentlich auch machen, aber so ideal fand ich das nicht, weil der Lenkerpolster soll ja eigentlich polstern.

Auf der Suche nach eine arbeitslosen Uhr ist mir meine alte Polar in Hände gefallen. Die stammt noch aus der Vor-Handy-Zeit. Das ist aber nicht der Grund, warum ich diesen Post schreibe, sondern der Uhr-Halter, den es von Polar gibt, um die Uhr am Fahrrad zu befestigen.

Und was soll ich sagen, das funktioniert auch hervorragend am Crosser:

Wie baut man am geschicktesten eine Uhr an eine Motocross?

Also falls da jemand eine ungefrickelte Lösung sucht: das wäre mein Vorschlag.

Wird mit 3 Kabelbindern befestigt und ist entsprechend: fest.

Habe es am Samstag getestet: passt.

Natürlich war jetzt auch meine Neugier geweckt, was denn so der Puls hergibt. Meine Pumpe ist noch original und Baujahr 65 - da war ich dann doch einigermaßen überrascht, dass das so um die 160 pendelte - 165 in der Spitze. Wohlgemerkt: beim langsamfahren! Habe dann auch versucht den Puls etwas zu senken, hat nicht wirklich funktioniert. Weil dann doch zu langsam.

Und weil wir gerade so schön beim Thema sind: wie läuft das mit dem Crossfahren? Ihr erinnert Euch: KTM im Januar gekauft, pünktlich vor der langen Coronapause. Immerhin fleißig Fahrrad gefahren.

Aber so langsam kommt Schwung in die Bude: die letzten 4 Samstage konnte ich regelmäßig ausrücken, komme so auf etwa 90 Minuten Fahrzeit aufgeteilt in 3-4 Turns. Das regelmäßige Fahrradfahren hilft bei der Kondition ungemein und im Gegensatz zur EXC vorher habe ich jetzt eine Lenkererhöhung eingebaut, das funktioniert ganz gut.

Der 350er Viertakter geht mächtig zur Sache, Vollgas sieht der bei mir nie - wahrscheinlich nichtmal Halbgas. Traktion ist mega, die Dosierung eher so on / off, daran muss ich mich noch gewöhnen. Insgesamt habe ich jetzt 7,7h auf der Uhr, also alles noch recht neu. Und so fährt es sich auch.

Sorry, wenn ich jetzt etwas sentimental werde - aber für mich geht da gerade ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ein neuer und zuverlässiger Crosser, entspannte Trainingsmöglichkeiten, und eine Garage, um das Spielzeug zu warten - so habe ich mir das immer vorgestellt. Hat eine Weile gedauert, aber das ist jetzt tatsächlich so. Dazu noch eine Familie, die den Rennrentner machen lässt - ich glaube ich bin angekommen :)

Wie baut man am geschicktesten eine Uhr an eine Motocross?

Motocross | KTM350SXF |


Dienstag, 16. Juni 2020

Erzberg - Jonny Walker und KTM.

Ich hatte hier mal vor Jahren Jonny Walker verlinkt, als er das Erzbergrodeo 2014 gewonnen hat und man sich das Rennen als Onboard komplett (!) auf Youtube anschauen konnte:

youtu.be/4j6dyAMrPZU

Aktuell gibt es bei KTM ein Interview mit Jonny Walker und er meint zu dem 2014er Rennen:

I still dream about 2014. I remember finishing and realising that I never fell off the bike, not once. Everything went so perfectly and that almost never happens at the Iron Giant. I got the holeshot and didn’t see another rider for the rest of the race. I won by about 30 minutes, which is unheard of now.

Er meint auch, dass es mal an der Zeit wäre, dass ein Viertakter gewinnt - nämlich die 350er. Also nicht so wie mein Crosser, sondern die Enduro-Variante. Mir war überhaupt nicht klar, dass das Rennen bisher immer nur zweitaktend gewonnen wurde.

KTM lässt sich aber auch nicht lumpen und hat zur Feier des Tages eine Erzbergrodeo-Sonderversion vorgestellt - 2-Takt natürlich:

Mike Frison / renn.tv

Viel zu schade für Erzberg!

Kennt Ihr eigentlich den Reitwagen? Motorradzeitschrift aus Österreich. Habe ich früher verschlungen. Früher - das heißt zu den Zeiten, als der Erzberg aus der Taufe gehoben wurde und ein frecher Chris Pfeiffer auf einer GasGas (!) das Rennen mal eben so gewonnen hat. Also vor gut 20 Jahren. Wahrscheinlich sitzt der Stachel bei KTM immer noch so tief, dass sie jetzt kürzlich GasGas übernommen haben.

Erzberg | Walker | Enduro |


Samstag, 04. Januar 2020

Neu im Fuhrpark: KTM 350 SX-F.

So eine nüchterne Zahlenkombination, aber so viele Emotionen, die für mich damit verbunden sind.

Ich komme gerade von Motocross Schmitz in Wißkirchen und habe diese Crossmaschine nagelneu in Empfang genommen:

KTM 350 SX-F

Und direkt eingeladen:

KTM 350 SX-F

Als ich heute morgen losgefahren bin, wusste ich selber noch nicht, welche es werden wird.

Ich wusste nur, dass ich sie beim Albert Schmitz kaufen wollte - nach dem Motto: Support Your Local Dealer - und ich mag auch seinen originalen Charakter, hat immer einen Spruch parat. Vielleicht kennen einige noch sein vorheriges Geschäft in Walberberg - da hingen die Trikots an einem Riesen-Kleiderständer im Wohnzimmer.

Jetzt also in Wißkirchen und während der Albert mir so die in Frage kommenden Modelle in die Halle schiebt, kommen die VLN-Größen Jörg Otto und Peter Becker durch die Tür. Na wenn das kein gutes Omen ist und ein großes Hallo gab es natürlich auch.

KTM 350 SX-F

Bei der Suche nach einem geeigneten Ersatz für meine 300er EXC dachte ich erst an eine 250er Zweitakt. Und musste feststellen, dass es eigentlich nur noch 2 Hersteller gibt: KTM (250 SX) und Yamaha (YZ 250). Auf dem Papier der 300er vielleicht garnicht so unähnlich - aber ein 2T Crosser ist mit einer 2T Enduro nicht zu vergleichen. Mit der 300er kann ich bequem im 3. Gang den ganzen Cross-Kurs fahren - Anfängertempo - das geht mit einer 250er Cross nicht. Die braucht Drehzahl und will fleißig geschaltet werden.

Bei den Viertaktern stehen eigentlich nur noch 250er und 450er zur Verfügung - jedenfalls bei Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki. Nur KTM bietet auch eine 350er (seit 2011) - und Husqvarna, zu KTM gehörend, ebenfalls.

Mir hätte auch eine 250er genügt, die haben inzwischen auch als Viertakter 40 PS. Und starten im Wettbewerb sogar als Zweitakter und Viertakter direkt gegeneinander, da gibt es für die Viertakter keinen Hubraumbonus mehr. Die Dinger drehen heutzutage bis 13.000 U/min - das ist weit über Zweitaktniveau.

Die 450er haben richtig Bumms, gut 50 PS. Die 350er haben witzigerweise auch über 50 PS, aber die Kurve verläuft viel flacher. Hier habe ich mal ein Dynochart gefunden. Mit offiziellen PS Angaben halten sich die OEMs seit jeher zurück - auch so eine MX Spezialität.

Und das mit den Modelljahren muss man auch erstmal verstehen. KTM hat seine 2020er Modelle im Mai 2019 vorgestellt. Meine Neue ist eine 2019er - dadurch günstiger (7.290 €) - aber im Wesentlichen baugleich mit der 2020er. Und das ist auch der Grund, warum es keine 250er geworden ist - da waren die Vorjahresmodelle schon alle weg.

Der Plan ist ja sie ein Jahr im Training einzusetzen und dann wieder gegen eine Neue zu tauschen. Bin mal gespannt, wieviel ich drauflegen muss dafür. Und wieviel Betriebsstunden ich ihr aufbrumme.

Bis jetzt sind es nur 10 Warmlaufminuten:

KTM 350 SX-F

Die Motorräder starten nackt, was die Software angeht. Die muss erst aufgespielt werden, vorher weiß die Maschine noch nicht, was sie mal werden soll.

Hier habe ich noch ein Foto gefunden von meiner ersten KTM:

KTM 350 SX-F

Das war 1987 - da war ich zarte 22 Jahre alt und habe mich mit diesem Eisenhaufen rumgeschlagen. Die alten Rotaxmotoren konnten einen in den Wahnsinn treiben - aber als Wehrdienstleistender war ich damals froh mir überhaupt ein Motorrad kaufen zu können. Wie man sieht war ich aber mehr am Schrauben als am Fahren. Ich hoffe das wird mit dem neuen Maschinchen nicht so - inzwischen sind die Crosser wirklich zuverlässig geworden.

Das Motorrad hatte damals übrigens ein Freund gekauft - und er hat sie heute noch. Habe sie kürzlich wiedergesehen in einer Kölner Tiefgarage - original so wie auf dem Foto - da bekam ich aber weiche Knie.

Und wo wir gerade bei würdigen Zuhause meiner Ex-Motorräder sind, dieses Foto hat mir der Käufer der 300er EXC geschickt von ihrer neuen Heimat:

Mike Frison / renn.tv

Ziemlich sozialer Aufstieg zu meiner Rumpelkammer würde ich sagen! In der jetzt also ein funkelnagerneuer Crosser steht - das erste Mal in meinem Leben - und meine 3. KTM:

KTM 350 SX-F

Vielleicht sollte ich mal die Garage aufräumen?

Kann es jedenfalls kaum erwarten sie auszuprobieren - auf der anderen Seite eigentlich viel zu schade, um im Matsch eingesaut zu werden.

Fuhrpark | KTM350SXF | Motocross | Schmitz |


Dienstag, 31. Dezember 2019

Jahresrückblick 2019.

Eigentlich ist es ja Zufall, dass ein Jahr auf der Erde solange dauert wie es dauert. Die Sonne hat uns am Haken und schwingt uns in durch die Umlaufbahn - während die Erde fröhlich vor sich hin kreiselt.

Vor Millionen von Jahren hatte das Jahr übrigens mehr Tage, weil die Erde sich schneller drehte. Diese Verlangsamung merken wir zwar nicht - dafür sind Menschenleben zu kurz - aber sie findet statt.

Jedenfalls haben wir uns an den Jahresrhythmus gewöhnt und der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt innezuhalten und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Das fing leider sehr traurig an, denn Charly Lamm ist viel zu früh verstorben.

Mike Frison / renn.tv

Das läuft mir immer noch nach, wenn ich daran denke oder diese Zeilen schreibe - da geht es mir sicher wie vielen in der Szene.

Ein guter Ausgleich für die motorsportlose Winterpause war der Besuch in Leimbach bei Günter Schlag. Das war schon länger geplant und wir hatten einen interessanten Nachmittag.

Mike Frison / renn.tv

Im Frühjahr musste ich nochmal unters Messer - Altmetallentsorgung:

Mike Frison / renn.tv

Eine gute Gelegenheit, um ein paar Bücher zu lesen:

Mike Frison / renn.tv

Hat sich gelohnt und Ihr findet meine Rezensionen unter dem Stichwort Buchvorstellung in der Blog-Suche.

Der Grund für die OP reicht zurück nach 2018, als ich auf dem Weg zur Arbeit vom Fahrrad torpediert wurde.

Alles gut verheilt, aber die Auto gegen Fahrrad Konstellation begleitet mich fast täglich.

Mike Frison / renn.tv

Die Infrastruktur für Radfahrende hier in der Kölner Region ist eine Vollkatastrophe, man kämpft täglich ums Überleben und braucht starke Nerven.

Mike Frison / renn.tv

Trotzdem lasse ich mir den Spaß nicht nehmen, ich sehe nicht ein mich mit dem Auto in den aggressiven und hoffnungslos verstopften Berufsverkehr zu stürzen. Völlig verschwendete Zeit, vor allem wenn man weiß, dass man auch gut mit dem Rad fahren könnte. Und dann mit solchen Sonnenaufgängen belohnt wird:

Mike Frison / renn.tv

So habe ich immerhin 3.000 Rad-km gesammelt - quasi im Vorbeigehen, denn Sport würde ich das nicht nennen wollen.

Dazu kommt, dass es hier in der Gegend sehr flach ist. Dadurch komme ich mit dem Singlespeed sehr gut zurecht. Sogar soo gut, dass ich kürzlich die Übersetzung verlängern konnte. Hat sich schon bewährt.

Je mehr man mit dem Rad fährt, desto mehr trübt sich der Blick für das Auto an sich, vor allem in der Großstadt.

Mike Frison / renn.tv

Man bekommt aber auch das Gefühl, dass sich die Fronten insgesamt in der Gesellschaft verhärten:

Mike Frison / renn.tv

Jedenfalls ist das Auto nicht mehr der unantastbare Heilsbringer vorangegangener Epochen - sogar das Tempolimit wird in Deutschland immer wieder diskutiert.

Tempolimit!! In Deutschland!!1!

Das hätte auch direkte Auswirkungen auf eine spezielle Kraftfahrstraße in der Eifel.

Und es muss auch die Frage erlaubt sein, ob Motorsport und CO2 Bilanz noch harmonieren - und wie das mit unserem Gewissen vereinbar ist.

Unser Energiehunger ist riesig, die Raffinerie hier in Wesseling läuft auf Hochtouren:

Mike Frison / renn.tv

Das interessiert in Köln niemanden besonders, außer es geht mal etwas schief:

Mike Frison / renn.tv

Hat man sich aber auch schon fast dran gewöhnt, Hauptsache mit dem Auto zur Arbeit. Immer nur 1 Person pro Auto natürlich.

Ebenfalls in unmittelbarer Nähe zu Köln ist der riesige Tagebau der RWE:

Mike Frison / renn.tv

Die Dimensionen sind nur schwer zu vermitteln, aber in CO2 Größenordnung ist die RWE Rekordhalter in Europa.

Und es hat direkte Auswirkungen auf den Motorsport, denn der Erftlandring in Kerpen Manheim soll den Baggern zum Opfer fallen. Genauso wie der gesamte Ort Manheim.

Kai und ich waren im März vor Ort und haben ein Video mitgebracht:

youtu.be/4snNYNSmo6g

Bei der VLN war ich jetzt schon 2 Jahre nicht mehr - hab sie auch nicht vermisst. Die Serie wurde den Herstellern geopfert - mit den GT3 fing es an und nachdem alle Blut geleckt haben, hat die Balance of Performance mir entgültig den Spaß verdorben. Sport ist das schon lange nicht mehr und der Rest des Starterfeldes besteht auch zum großen Teil nur noch aus Kaufautos.

Nicht mehr meine Welt.

Beim 24h-Rennen war ich trotzdem - und es hat sich gelohnt.

Man sieht Olaf Manthey am Steuer:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Ich kann die KTM ausführen:

Mike Frison / renn.tv

Und ein Bierchen ist auch drin:

Mike Frison / renn.tv

Der elektrische VW war zwar schnell, aber leise - Null Punkte beim Stammpublikum:

Mike Frison / renn.tv

Da stehen die bunten Autos höher im Kurs, die wenigstens Krach machen:

Mike Frison / renn.tv

Ebenfalls Pflichtprogramm war die Eifel Rallye in Daun - immer wieder schön:

Mike Frison / renn.tv

Obwohl hier auch schon die Welten aufeinanderprallen:

Mike Frison / renn.tv

Mein treuer Transit gehört inzwischen fest zum Inventar und er hat sich wieder als sehr nützlich erwiesen. Zum Beispiel im Urlaub mit der Familie am Mittelmeer:

Mike Frison / renn.tv

… oder beim Ausflug zu dritt in die Berge:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Sogar mein N Aufkleber am Penserjoch war noch da - den hatte ich beim Ausflug mit dem Focus RS 2016 auf der Leitplanke verewigt:

Mike Frison / renn.tv

Die Alpentour hatten wir dieses Jahr schon zum zweiten Mal durchgeführt - ausbaufähig!

Mike Frison / renn.tv

Mein persönliches Jahreshighlight ist ebenfalls zweirädrig - die regelmäßigen Ausflüge zur Crossbahn. Für den Anfang musste die Enduro herhalten:

Mike Frison / renn.tv

… und die nötige Infrastruktur habe ich mir mehr oder weniger kreativ an Land gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Inzwischen ist die KTM verkauft - ebenso wie der historische Crosser aus meiner seinerzeit geplanten Anfangszeit, die nie so richtig gestartet hat:

Mike Frison / renn.tv

Doch inzwischen hat mein Training richtig Fahrt aufgenommen und ich halte Ausschau nach einem würdigen KTM-Ersatz, damit ich rechtzeitig zu Saisonbeginn kräftig bewaffnet bin. Mir juckt es schon wieder in den Fingern!

Die allgemeine Klima- und Mobilitätsdiskussion wird uns weiter in Atem halten und für den vierrädrigen Werkssport sieht es nicht so rosig aus. Die ersten Signale werden schon ausgesendet - und da haben wir noch nicht über den autonomen Verkehr gesprochen. Der wird die Motorsport-Landschaft in einigen Jahren komplett auf links drehen.

Mir soll es recht sein - lässt sich eh nicht ändern. Gäbe es kräftige und ausdauernde Elektromotorräder für die Crossbahn, ich würde umsteigen. Falls ich durchhalte und den Sport regelmäßig betreiben kann - steige immerhin als Ü-Fünfziger ein - ist ein jährlicher Motorrad-Neukauf geplant. Da lässt sich der Wechsel jährlich neu verhandeln.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass Ihr gut reinkommt und mit ähnlicher Begeisterung das neue Jahr erwartet. Man sieht sich - typischerweise auf einem Motorsportgelände!

Mike Frison / renn.tv

Jahresrückblick | MikesBlog |


Donnerstag, 31. August 2017

Valentino Rossi hat sich beim Training das Schien- und Wadenbein gebrochen - soll heute noch operiert werden. Ohje, das ist bitter. Er lag noch gut im Rennen für die WM und nächste Woche wäre sein Heim-GP gewesen.


Mittwoch, 02. August 2017

Das Wahlen-Theater beim DMSB.

Das Wahlergebnis steht, aber für Kart, Rallye und Motorrad Straßensport hat der DMSB die Fahrervertreter selber bestimmt - entgegen dem Wahlergebnis.

Weil die so eine Klausel haben, dass der Fahrervertreter mindestens 25% (!) der Stimmen auf sich versammeln muss. Und mindestens müssen 50 Stimmen insgesamt abgegeben worden sein.

Bei 25% wäre z.B. die SPD längst raus.

Hier alle Ergebnisse:

  • Bergrennen - gewählt Wolfgang Glas (41%).
  • Kart - gewählt Jürgen Grondahl (12 Stimmen / 100%) - vom DMSB bestimmt: Gerd Noack.
  • Rallye - gewählt Klaus Osterhaus (31 Stimmen / 16% - vom DMSB bestimmt: Christian Riedemann (26 Stimmen / 13%).
  • Rundstrecke - gewählt Pierre Kaffer (31 Stimmen / 23%) - vom DMSB gnädigerweise auch so abgenickt.
  • Slalom - gewählt Hans-Martin Gass (133 Stimmen / 83%).
  • Off-Road - 0 abgegebene Stimmen - Uwe Amm und Björn Urbach vom DMSB bestimmt.

Und bei Motorrad:

  • Bahnsport - auch 0 abgegebene Stimmen.
  • Enduro - gewählt Derrick Görner (24 Stimmen / 100%) - vom DMSB auch so abgesegnet.
  • Motocross - gewählt Christian Brockel (27 Stimmen / 100) - so vom DMSB abgesegnet.
  • Straßensport - geteilt in Klassik und Rundstrecke, gewählt Thilo Wotzka (17 Stimmen / 39%) und Peter Schulte Wien (13 Stimmen / 30%) - vom DMSB Thilo Wotzka bestätigt, aber Dario Giuseppetti für Rundstrecke bestimmt. Der sich nichtmal die Mühe gemacht hat, sich zur Wahl aufzustellen.
  • Trial - gewählt und bestätigt Lisa Marie Eck (24 Stimmen / 80%).

Große Unterschiede zwischen den Sportarten, da scheinen einige besser untereinander organisiert und vernetzt zu sein als andere.

DMSB | Fahrerwahl |


Donnerstag, 08. Juni 2017

Video: Mit Jonny Walker auf KTM Enduro durch Porto - auf Zeit!

In Porto / Portugal gab es Ende Mai einen Extrem-Enduro: "Porto - Extreme XL Lagares".

Jonny Walker war zum ersten Mal dabei und wurde Zweiter hinter Wade Young:

“That was hard, really hard in places. Wade and Alfredo went off fast at the start. It was my first time here and I was a little unsure of the terrain so didn’t want to go with them. By lap two I felt better and started to improve. Hats off to Wade though, he rode great today and 100 percent deserved that win. I’ll take second today.”

Soweit die Einleitung, denn eigentlich geht es mir um das hier: Jonny hatte seine GoPro im Einsatz bei dem Prologue, der quer durch die Stadt ging - und das Video jetzt auf seine Facebookseite geladen.

Hammerhart! Da fällt man schon beim Zugucken vom Stuhl!

Btw Enduro: Erzberg steht wieder vor der Tür, 18.Juni (am Le Mans Wochenende). Dort hat Jonny Walker schon 3x gewonnen.

Enduro | JonnyWalker | GoPro | Onboard | Portugal |


Freitag, 19. Februar 2016

Wie schlägt sich ein E-Bike bei einem Hard Enduro Wettbewerb?

Ihr müsst jetzt ganz stark sein, denn das funktioniert richtig gut. Neil Crayston - seines Zeichens KTM Händler und mit 50 Jahren gerade mal so alt wie der ein oder andere von uns ;) wollte das unbedingt mal ausprobieren und - obwohl die KTM Freeride E nicht wirklich für den Wettbewerb gebaut wurde - ist er ziemlich begeistert, wie sie sich geschlagen hat:

_ “The great thing about the FREERIDE E is that it’s so slim,” says Neil. “So nasty, deep, long ruts are less of a problem. The ground clearance is also good and there are no foot controls to worry about hitting. And you can’t stall it!”_

​Schmal, leicht, wenig - und man kann sie nicht abmurksen!

Und wie ist das mit der Batterie?

Neil and his team had discovered that a 2.6kVA portable motorhome generator could take a completely flat battery to full charge in just an hour. However, this wasn’t needed as they were able to bring together five batteries in total.

Um auf der sicheren Seite zu sein haben sie bei jedem der 5 Boxenstopps die Batterie gewechselt. Die Zweitakter brauchten nur 1x nachtanken und bei den Viertaktern waren einige dabei, die komplett ohne Stopp durchgefahren sind.

Wie hat er sich denn am Ende unter den 119 Teilnehmern nach 2 Stunden geschlagen?

… an incredible finish of 27th from 119 riders.

Nicht schlecht für einen Halbjahrhunderten!

Fazit:

“In terms of riding the bike, the best thing is that it’s like being back on your pushbike as a kid with all the controls on the bars, making maneuverability – and skids – really easy!” I never thought I’d be saying that I prefer the electric bike.

Hört sich echt vielversprechend an, besonders wenn man bedenkt, dass wir uns erst ganz am Anfang dieser Entwicklung befinden. Die Vorteile liegen auf der Hand: immer im richtigen Gang, keine Kupplung, kein Abmurksen, schmal und wendig, Drehmoment - und um dem Sport eine bessere Abzeptanz in der Öffentlichkeit zu geben: leise.

Da juckt es mir mächtig in den Fingern es auch mal auszuprobieren. Aber mich von meiner 300er EXC zu trennen kommt auch nicht in Frage. So sehr mich die neue Technologie anmacht, so sehr liebe ich den frechen, stinkenden und brutalen Zweitakter - da behält der Nostalgiker in mir die Oberhand.

Elektro | Freeride | KTMEXC | KTMBlog |


Dienstag, 12. Januar 2016

Enduro-Veranstalter legen sich mit DMSB an.

Auch hier steht von Veranstalterseite der Boykott im Raum.

Der DMSB soll die vergangenes Jahr beschlossene neue Prädikatsstruktur rückgängig machen - oder die DEM-Läufe finden nicht statt. Eine von allen Veranstaltern unterzeichnete Petition ging am Montag beim DMSB ein. Bis zum 26. Januar wird eine Reaktion gefordert.

DMSB | Enduro |


Samstag, 19. Dezember 2015

DMSB weiter auf Freundetour - diesmal bei den Endurofahrern.

Lass mal überlegen, welcher Motorsport Variante hat der DMSB noch nicht in den Rücken geschossen? Rundstrecke, Rallye, die Nordschleife - sogar die Motorrad IDM - alles liegt japsend am Boden, nachdem die Funktionäre aus Frankfurt gewütet haben.

Man mag es kaum glauben, aber es sind noch Restbereiche übrig, die auch vor die Wand gefahren werden sollen. Wie wäre es mit der Deutschen Enduromeisterschaft?

Denn was liegt näher, als die Hoheit über die Deutschen Meistertitel zu besitzen, um dann die Deutschen Meister durch DMSB Meister zu ersetzen. Natürlich werden die Sportler aus heiterem Himmel von dieser Umstellung getroffen. Ohne vorher gefragt zu werden. Schließlich hat der DMSB einen Ruf zu verlieren!

Wie bitter, dass man jetzt auch noch Namen des Anti-Motorsport-Vereins im Titel tragen soll, um den man das ganze Jahr fährt.

Beim DMSB scheint man mit guten Worten tatsächlich nicht mehr weiterzukommen. Den Laden müsste man einmal komplett trockenlegen und von Grund auf sanieren.

DMSB | Enduro |


Sonntag, 04. Oktober 2015

Porsche gewinnt Petit Le Mans mit dem 911er.

sportscar365.com:

Saturday’s rain-shortened Petit Le Mans marked a historic occasion for Porsche, which claimed its first overall win in the ten-hour enduro, and the first outright victory for a GT-class car a full, four-class TUDOR United SportsCar Championship race.

Haben dabei einige Daytona Prototypen hinter sich gelassen - im Regenchaos. Hier das Endergebnis komplett.

PetitLeMans | TUSC |


Montag, 24. August 2015

Mark Webber beim KTM Endurotraining.

Ganz starker Post im KTM Blog - ich wusste nicht, dass Mark Webber auch schonmal auf seine KTM steigt. Und richtig gut geschrieben ist es auch auch - unbedingt lesen!

blog.ktm.com:

The Aussie grew up knocking around on dirt bikes and has recently been trying to up his offroad game. With a KTM 350 EXC-F Six Days in the garage he was keen to chalk some more hours on, Mark called the KTM BLOG up for some recommendations on places to ride on a particular date – set firmly in stone. Unfortunately, there was nowhere close to his Buckinghamshire home open or suitable, so if he didn’t mind a bit of travel, Ady Smith’s Enduro School was suggested.

Officially supported by KTM UK, the former British Enduro and Supermoto champion runs a superb show and amongst the different sites he operates at, his venue near Llangollen in North Wales is probably one of the most stunning places to ride an Enduro bike in the United Kingdom. But a fair mission to get there …

“Can I land a helicopter there?” asks Mark on hearing our suggestion. Erm … sure. On a treasured day off, that will cut out a substantial drive in rental van and there’s nothing around for miles to hit with a chopper. Mark can use one of the school’s EXCs as well. The only downside with this plan is my failure to pluck up the courage and ask for a lift. Fail …

The weather is stunning in North Wales and I arrive before Mark. Then again I started at 5am and I’m regretting that jumbo service station sausage roll (well, a little) on the ride here. Ady proclaims it to be the best day so far of the season and, as we shoot the breeze, the quietness of the valley is soon broken by the sound of air being beat into submission by a helicopter. Quite a big one, at that. (..)

Das ist doch ein guter Warm-Up für das WEC Rennen am kommenden Wochenende!

Webber | Enduro | FIAWEC |


Freitag, 05. Juni 2015

Erzbergrodeo am Sonntag bei Servus TV.

Ich glaube da guck ich mal vorbei:

500 Fahrer sind am Start aber nur ein dreckiges Dutzend erreicht beim wohl spektakulärsten Eintages-Enduro-Rennen der Welt das Ziel. ServusTV überträgt live und hautnah am Sonntag, 7. Juni ab 11:00 Uhr.

Erzberg | Erzbergrodeo | ServusTV |


Samstag, 08. November 2014

VIDEO: Erzbergrodeo Onboard mit Sieger Jonny Walker - komplett (!)

1,5 Stunden Knallgas - für die ersten 10 Minuten hätte ich wahrscheinlich schon eine Woche gebraucht:

youtu.be/4j6dyAMrPZU

Sagenhaft, hab ich noch nie vorher gesehen sowas. Und schon garnicht in Spielfilmlänge. Wie fit muss man sein?

Wenn ihr jetzt meint, der quetscht da eine 125er aus - nein, das ist die 300er!

Im Ziel hatte er übrigens über 13 (!) Minuten Vorsprung auf den Zweiten.

Wer Erzberg nicht kennt, das ist ziemlich krass. Dieses Jahr sind von den 500 Startern 31 in’s Ziel gekommen (kein Schreibfehler).

(Danke für den Tipp Andreas!)

Tags: Onboard | JonnyWalker | Erzberg | Enduro |




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