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Mittwoch, 05. Juni 2019

Findet Ihr nicht auch, dass sich Matt Damon und Dirk Müller ziemlich ähnlich sehen? Das geht mir schon lange so - und ich bin ein Fan der Bourne-Filme.

Muss ich dann immer daran denken - und frage mich, ob sich die zwei wohl mal begegnen? Die Chancen dazu steigen rasant, denn Matt Damon spielt Carroll Shelby im neuen Ford vs Ferrari Film, der noch dieses Jahr in die Kinos kommen soll.

youtu.be/zyYgDtY2AMY

Ach ja: ein weiterer Kino Le Mans Film - gut so!


Freitag, 24. Mai 2019

Niki Lauda.

Dieses Interview ist von 2003 - die Chance hatte sich bei den Ferrari Days ergeben.

Mike Frison / renn.tv

Daran musste ich denken, als ich die Bilder von den Nikifizierten Toro Rosso's aus Monaco gesehen habe:

Danke NIKI - Toro Rosso Monaco 2019

War ein Guter - und wird ewig mit der Nordschleife verbunden bleiben. Das mit dem Schriftzug ist wahrscheinlich österreichischer Zufall - aber die Idee, dass sich die Freunde der Nordschleife verbinden - siehe Interview - gefällt mir viel besser. Und überhaupt: es gibt keine Zufälle.


Mittwoch, 27. März 2019

Mick Schumacher fährt Ferrari und Sauber Formel 1 Test.

Schon nächste Woche.

Ansonsten fährt Klein-Schumi Formel 2 - das jetzt auch von RTL übertragen wird.

Man hat sie förmlich vor Augen, wie ihnen der Sabber aus dem Mund läuft bei der Vorstellung wieder einen Schumacher zeigen zu dürfen. Ob sie wieder live aus Kerpen Manheim berichten werden? Eher nicht.


Freitag, 15. März 2019

F1 2018er Review auf Netflix: Drive to Survive.

Letztes Jahr hat sich mein Formel 1 Konsum arg in Grenzen gehalten - war mir irgendwie zu langweilig. MotoGP legt die Latte heutzutage ziemlich hoch was TV Rennen angeht.

Das war aber auch auch ganz gut so, denn dadurch hatte diese Netflix Serie noch ein paar Überraschungsaktionen auf Lager.

Ich kann die 10 Folgen sehr empfehlen - viel besser als alles, was man sonst so zur Formel 1 zu sehen bekommt. Und dass Ferrari und Mercedes offensichtlich nicht gewillt waren mitzuwirken, tut der Sache nochmal extra gut!

Genau der richtige Warm Up, wenn es jetzt am Wochenende in Australien wieder losgeht. Auf einmal habe sogar ich Lust mir das anzuschauen, und ausgerechnet jetzt hat der stürmige Wind der letzten Tage die Satschüssel verstellt :)

Netflix | Formel1 |


Mittwoch, 20. Februar 2019

Wo wir gerade bei Sim-Racing sind:

Ferrari has confirmed Brendon Hartley and Pascal Wehrlein will be part of its Formula 1 simulator programme in 2019.


Donnerstag, 03. Januar 2019

Herzlichen Glückwunsch Michael Schumacher zum 50sten Geburtstag.

Auch wenn man sich nicht so wirklich freuen kann.

Dieses Bild stammt aus besseren Tagen - Ferrari Days 2006 am Ring:

Mike Frison / renn.tv

Die Keep Fighting Foundation hat heute ein virtuelles Michael Schumacher Museum als App veröffentlicht.

Schumacher | KeepFightingMichael |


Sonntag, 09. Dezember 2018

14 VLN Klassensiege in Folge: auf die Dauer das schnellste und zuverlässigste Auto ist der racing one Ferrari.

Das hätte man auch nicht für möglich gehalten, dass ein Ferrari das zuverlässigste Auto ist:

vln.de: Saisonübergreifend habt ihr 14 Siege in Serie, das ist neuer Rekord in der VLN…

Martin Kohlhaas: Das ist so. Da sind wir stolz drauf. Der bisherige Rekordhalter hat uns auch schon per E-Mail gratuliert. Wir sind laut einer Statistik auch seit Jahren das Auto, das die meisten Kilometer in der VLN-Saison fährt. Über die Dauer waren wir immer das schnellste Auto.

Mike Frison / renn.tv

Und der Bezug zum 200er Audi darf natürlich auch nicht fehlen.

Hier ist der Martin im Einsatz - das Bild ist vom 24h-Rennen 2000:

Mike Frison / renn.tv

Und auch sonst verbindet uns so einiges.

Glückwunsch für den tollen Werdegang und die motorsportlichen Erfolge - hart erarbeitet und absolut verdient.


Sonntag, 25. November 2018

Larry Holt und Raj Nair über die Ford GT Entstehungsgeschichte.

Dieses 10 minütige Interview hatte ich noch nicht hochgeladen - stammt vom 24h-Rennen 2017 in Le Mans.

Das war so: ich bin im Fahrerlager in die Ford Hospitality, hauptsächlich um ein paar Aufnahmen von den Fahrern und sonstigen Leuten zu machen. Da saßen dann Raj Nair und Larry Holt relativ entspannt beim Kaffee und ich habe mich einfach mal frech dazugesellt - ich wußte ja, dass sie sich den Ford GT und das Le Mans Projekt ausgedacht hatten.

Das Gespräch entwickelte sich dann ganz schnell ganz interessant und da ich mein Aufnahmegerät für alle Fälle dabei hatte, durfte ich es auf den Tisch stellen:

LM24_FordGT_LarryHolt_RajNair_170616.mp3

Interview ist auch der falsche Begriff, weil die beiden haben sich die Bälle schön zugespielt - ich war quasi überflüssig.

Larry Bold und Raj Nair über die Ford GT Entstehungsgeschichte.

Interessante Hintergründe - z.B. dass man zuerst mit einem Mustang geplant hatte, aber aus Kostengründen der GT in kleiner Stückzahl die bessere Variante war. Und dass der Ford ca. 20 PS weniger als Ferrari und ca. 50 PS weniger als Aston Martin zu Verfügung hat(te) - wie gesagt, das war letztes Jahr.

Damals war ich ja zu Besuch vor Ort - hier auch mein dazugehöriger Bericht. In der Zwischenzeit ist Raj Nair übrigens nicht mehr bei Ford - am Ford GT kann es nicht gelegen haben, denn heute ist er COO von Multimatic. Da schließt sich der Kreis.

Nair | Holt | FordGT | LeMans | LM24 |


Freitag, 26. Oktober 2018

Der neue Aston Martin GT3 erlaubt mit vertretbarem Aufwand ein Upgrade auf GTE.

Damit sind sie - neben Ferrari - die einzigen, die das können.

Habe ich auch nie verstanden, warum das 2 unterschiedliche Autos sein müssen. Für die Zuschauer entlang der Strecke sind die Unterschiede sowieso kaum wahrnehmbar - nur dass die GTE viel lauter sind.


Sonntag, 21. Oktober 2018

Der Mobilitätswandel schleicht sich langsam, aber kontinuierlich, in die Köpfe der Bevölkerung. [Update 2]

Gestern musste ich noch einmal unbedingt zur VLN - den neunten Sieg im neunten Rennen vom Team Kohlhaas durfte ich nicht verpassen:

Mike Frison / renn.tv

Dritter in der VLN Meisterschaft mit einem Ferrari - das hätte vorher auch niemand für möglich gehalten.

Vorher - beim Bäcker - ist mir die Seite 1 der Sueddeutschen in’s Auge gefallen. Ein Elektroroller auf dem Titelbild, eingerahmt von Cholero-Hoeneß und bayerischem Wahlschock - das will was heißen. Und es kommt noch besser: im Artikel geht es nicht um ein hippes neues Modell, sondern ganz konkret um das Gesetzesvakuum, das den Betrieb der kleinen elektrischen Geräte in Deutschland illegal macht.

Mike Frison / renn.tv

Den Kommentar dazu gibt es auch online - kann ich so unterschreiben.

Genau wie den in der selber Zeitung verfassten Beitrag über die deutsche Autoindustrie, deren hartnäckige Ignoranz von Moral und Modernität.

Meine Theorie zum Mobilitätswandel ist ja schon länger, dass nur der öffentliche Druck groß genug werden muss, dann kommt sogar die träge Politik in die Gänge. Gegen die Bestrebungen der Lobbyisten, die am liebsten alles so lassen würden wie es ist.

Einfach machen!

Darum habe ich heute auch meine elektrische Variante wieder ausgeführt - dann fährt man nicht zum nächstgelegenen Bäcker, sondern 1–2 Alternativen weiter - weil es Spaß macht!

Mike Frison / renn.tv

Als ich mit meinen Brötchen wieder beim Bäcker raus bin, ist eine etwa 60-jährige Frau mit ihrer Bäckerbeute in ihren Mercedes SLK gestiegen. Natürlich direkt vor der Tür, keinen Meter zu viel laufen. Benziner, silber, Doppelauspuff. Und wie sie so davonfuhr - nicht leise und Frischluft verbrauchend - dachte ich nur: wie lame.

Es war so einer dieser Momente, in denen man kurz innehält, weil es Klick macht. Mir ist aufgegangen, dass über die Argumente hinaus sich die Elektromobilität durchsetzen wird, einfach weil es sympathischer ist. Vielleicht war der SLK für diese Frau mal die gewünschte Verjüngungskur - aber die Zeiten sind so lange vorbei.

Das Auto - stinkend und laut - war tatsächlich so altbacken wie die Fahrerin. Wo früher um Anerkennung gebuhlt wurde, kann man heute nur noch auf Mitleid hoffen.

Ich bin dann leise und frischluftschonend zurück nach Hause und es gibt niemanden unterwegs, der die Fuhre nicht neugierig mit den Augen inspiziert hätte - so wie es die Kürze der Vorbeifahrt zulässt. Und man kann es ihnen regelrecht ansehen - dieser “Cool, will ich haben!” Gesichtsausdruck.

Und wenn dann noch die Sueddeutsche auf dem Frühstückstisch liegt, wird der Gedanke nahtlos aufgegriffen, um weiter zu reifen. Jedes elektrisch angetriebene Gefährt - der Roller, das Skateboard, Unicycle, usw. - macht den Leuten unterwegs Appetit und so kommt Bewegung in die Sache. Es gilt nur die Kräfte zu überwinden, die das verzweifelt versuchen aufzuhalten, weil sie möchten, dass wir uns weiter faul in’s Auto fallen lassen.

UPDATE:

Leider ist der Gesetzentwurf bisher viel zu kompliziert und restriktiv - wissen die Autoren, dass es gilt den Rückstand zu anderen Ländern zu verringern?

UPDATE 2:

Noch ein Link - ausführliche Hintergründe, ob und warum nicht der kleine elektrische Roller Xiaomi M365, den man auch ab und zu in freier Wildbahn sieht - legal im Straßenverkehr bewegt werden kann. (tl;dr: Nein.)

(Quelle für die Links - danke!)

Elektro | Mobilität | Mobilitätswandel | Elektroroller | RacingOne | VLNLangstrecke |


Sonntag, 07. Oktober 2018

Zu Besuch bei VLN 8.

Bei der Wettervorhersage war VLN Pflichtveranstaltung - wann konnte man jemals im Oktober am Ring im T-Shirt rumlaufen?

Um die Wege kurz zu halten, habe ich mich im Fahrerlager und am Hatzenbach rumgetrieben, hat aber gereicht, um wieder einmal Rennluft zu schuppern.

Timo Bernhard kam mir im Fahrerlagertunnel entgegen und da war es natürlich eine große Ehre die schnelle 5:19er Hand schütteln zu dürfen.

Das Rennen war schon gestartet als ich kam, d.h. die Autos waren - bis auf einige Ausnahmen …

Mike Frison / renn.tv

… auf der Strecke.

Immerhin konnte ich mich gut einschießen was die Fotos angeht - hoffentlich sitzt auch Sabine bald wieder da, wo sie hingehört:

Mike Frison / renn.tv

Chris hatte ich auch seit unserer Tour nicht mehr gesehen - ich kam pünktlich zum Boxenstopp:

Mike Frison / renn.tv

Nur echt mit N:

Mike Frison / renn.tv

… und Friese - dem lässigsten Tanker westlich des Urals:

Mike Frison / renn.tv

Wir hatten auch Gelegenheit dem frisch gepackenen GT4 Europameister zu gratulieren:

Mike Frison / renn.tv

Den Titel hat racing one ja schon mit Markus Lungstrass in der Tasche. Bei der VLN gab es für den Ferrari zwar wieder Klassensieg - der 8. im 8.Rennen - aber die Führung ist trotzdem dahin, weil in der SP8 ja jetzt nicht so viele Starter eingeschrieben sind. Was aber den Erfolg des Teams natürlich nicht schmälert.

Eine schöne Mütze habe ich auch gefunden:

Mike Frison / renn.tv

… und die Offiziellen sind jetzt noch offizieller - haben es sicherheitshalber mal hinten draufgeschrieben - gibt ein paar Sonderpunkte auf der Wichtigkeitsskala:

Mike Frison / renn.tv

Die schnellste Ape vom Ring - man achte auf die Details - gebremst wird mit Bremsfallschirm.

Mike Frison / renn.tv

Zum Abschluss habe ich mir noch eine Hatzenpommes gegönnt:

Mike Frison / renn.tv

… als ich auf der Straße noch Fabio getroffen habe. Wir sind in Köln Kollegen - wohnen nur 2 Stockwerke auseinander - und wenn man sich mal zum Kaffee trifft, dann wird es immer sehr benzinlastig. Denn er treibt sich auch gerne mal in Goodwood oder Le Mans herum - im Gegensatz zu mir sogar jobbedingt. Vielleicht kennt Ihr ihn auch aus J.P.’s Videos - da hat er dann schonmal fordige Gastauftritte.

Mike Frison / renn.tv

Sein neues Ringtool kannte ich bisher immer nur vom Hörensagen - also haben wir das Kölner Geschoss noch schnell in’s rechte Licht gerückt:

Mike Frison / renn.tv

Auf der Strecke habe ich die Zwei dann auf der Breidscheidbrücke auch gesehen - knackig und unauffällig schnell unterwegs - ich mag den knuffigen Fiesta.

Im normalen Leben fährt Fabio RS und früher war er auch mal im Yamaha-Cup unterwegs - uns ist der Stoff beim Erzählen noch nicht ausgegangen.

Das letzte Foto von der Heimfahrt reiht sich nahtlos an das erste Foto von meinem Bericht - ohne Zweifel Mitten in der Eifel:

Mike Frison / renn.tv

Nur Kaltverformung so wie es aussah, Code 60 war schon installiert.

UPDATE:

Waren wohl doch Verletzungen im Spiel - gute Besserung!

Zur Abrundung noch eine kleine Galerie:

In 2 Wochen am 20.10. ist schon der letzte VLN Lauf für dieses Jahr - könnte man ja noch mitnehmen.


Montag, 23. Juli 2018

Der mächtige Fiat- und Ferrari-Boss Sergio Marchionne wird wegen gesundheitlicher Probleme ersetzt - sogar ein Komagerücht macht die Runde.


Sonntag, 08. Juli 2018

Ein denkwürdiges VLN Rennen.

Denn es gibt nur ein vorläufiges Ergebnis. Und die VLN nennt das “einen ganz normalen Vorgang”.

Ich nenne das so: die Regeln sind so kompliziert und unüberwachbar, dass die Veranstalter nicht mehr Herr der Lage sind.

Bei der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy kam es kurz vor Ende der ersten Rennhälfte zu einer unübersichtlichen Situation auf der Döttinger Höhe. Dabei bildete sich ein Pulk von knapp 30 Fahrzeugen, in dem einige Fahrzeuge möglicherweise das Überholverbote missachteten.

Aufgrund des laufenden Rennbetriebs war es der Rennleitung unmöglich, die Situation direkt aufzuklären. Sie gab den Fall, wie es üblich ist, an die Sportkommissare des DMSB weiter, um nach dem Rennen für Klärung zu sorgen. Diese nutzten im Anschluss an das Rennen unterschiedliche Videoaufzeichnungen, um sich ein genaues Bild zu machen. Anspruch der Regelhüter ist nun, die Situation so weit wie möglich aufzuarbeiten und mögliche Vergehen zu ahnden. Da dieser Vorgang vor Ort nicht mehr abgeschlossen werden konnte, bleibt das Ergebnis des vierten Laufs vorläufig.”

Du weißt, dass Du verloren bist, wenn Du den DMSB bemühen musst. Dass die Verantwortlichen jetzt so tun, als würde sie das alles nichts angehen und mit “ganz normaler sportrechtlicher Prozess” argumentieren, ist schon eine mittelgroße Frechheit. Ist es dann also in Zukunft auch ganz normal, wenn die Rennleitung in ähnlichen Situationen ebenfalls überfordert ist? Die neue Normalität bei der Langstrecke?

Und das Ganze bei einem Rennen, bei dem übersichtliche 135 Fahrzeuge in’s Rennen gestartet sind.

Wieviel müssen die Teilnehmer nochmal für den GPS-Pflichtsender abdrücken?

Aber es gab auch tolle Nachrichten:

  • Leonard Weiss ist in dem Junior-Ferrari zusammen mit Nico und Christian Menzel mit einem 2. Platz auf das Podest gefahren. Und als wäre das nicht schon sensationell genug, ist Vater Georg Weiss im Senior-Ferrari 3. geworden mit Oli Kainz und Jochen Krumbach - und somit standen 2x Vater und Sohn und 2 Ferraris auf dem Podest. Bei einem Rennen, das Frikadelli gewonnen hat (Siedler/Arnold)!
  • Sabine ist wieder voll im Einsatz und 5. geworden! Mit Klaus und Felipe Fernández Laser.
  • Ralf Schall feiert seinen 100. VLN-Klassensieg - Christopher Gerhard war wieder zusammen mit ihm unterwegs.

VLNLangstrecke | Wochenspiegel | DMSB | Sabine | Schall |


Freitag, 30. März 2018

Soundfest.

Unbedingt mit Kopfhörer genießen:

Marc Gené im 2003er F1 Ferrari in Road Atlanta.

Nachtisch: 2-Sitzer F1 zum Australien GP.

Absacker: Mazda 767B Wankel.

Die Gänsehautschauer gehen schon fast als Massage durch.


Sonntag, 25. März 2018

Besuch bei VLN 1.

Am Samstag war ich seit langer Zeit nochmal bei der VLN - das Tempolimit hatte mir damals den Rest gegeben. Immerhin für 3 Jahre, ohne dass ich groß etwas vermisst hätte. Das 24h-Rennen habe ich zwar immer mitgenommen, aber für mich persönlich war bei der VLN irgendwie die Luft raus.

Die Starterliste macht dieses Jahr jedenfalls einen interessanten und abwechslungsreichen Eindruck - also Akkus geladen und warme Klamotten eingepackt, die Warnungen waren ja deutlich.

Ich hatte mich auch auf einige Überraschungen vorbereitet - und wurde nicht enttäuscht.

André Lotterer musste sich den Permit erfahren:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… den KTM hatte ich auch noch nicht von Nahem …

VLN 1/2018 - Mikebericht

… bzw. im Einsatz gesehen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und an die rosanen Mücke-Autos müssen sich wohl alle erst noch gewöhnen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass auch Uwe Alzen wieder ein eigenes Auto am Start hat - auch wenn es der einzige Alzen ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Das Dorint ist eingerüstet und wird auf Vordermann gebracht:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… was interessante Motive bietet, die man sonst eher von den Gerüsten auf der Nordschleife kennt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Als einer, der noch mit Kamera fotografiert, fühlt man sich irgendwie oldschool:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und bei dem L konnte ich auf die Schnelle nicht raufinden, ob es für langsam, laut oder Linkslenker steht:

VLN 1/2018 - Mikebericht

In der Box teilweise eine Atmosphäre wie im VIP-Biergarten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der Dörr-Lambo sieht von vorne scharf aus:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… aber von hinten noch viel schärfer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön auch, dass der Renault wieder dabei ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Ein exotischer und ziemlich purer Rennwagen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und Lexus sorgt auch immer wieder für schöne Farbtupfer im Feld:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Farbe ist ein gutes Stichwort, denn da gibt Manthey den (Grell-) Ton an:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die haben am Ende auch das Ding gemacht.

Nicht mehr bei Manthey ist der Wochenspiegel-Porsche Ferrari:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Georg Weiss:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… hat ja vor einer Weile zu Michele Rinaldi gewechselt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der gleich zwei der 488 GT3 einsetzt, einen Gelbspiegel und einen Rotspiegel:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Dass es gut läuft merkt man gleich, wenn Georg den Zeiten-Screen abfotografiert:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Nicht gewechselt hat die Mannschaft in seinem Ferrari mit Weiss/Kainz/Krumbach - ebenso wenig wie Jochen seine Frisur:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und Oli seine gute Laune:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Er hat übrigens den Start-Stint gefahren und gegen die ganzen Werksfahrer eine Megaleistung gezeigt.

Ich schwöre, dass dieses Bild in der Reihenfolge das Nächste war und nichts mit dem davor zu tun hat:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Vom Klima her war es ziemlich frisch - hier zwei Symbolbilder, eins für Zivilisten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und eins für normale Leute:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass FEV auch wieder/noch dabei ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… inklusive Erkennungszeich-N:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der Martin Kohlhaas:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… hat dieses Jahr ein strammes Programm: deutsche TCR und europäische GT4 mit jeweils 2 Autos - da ist die VLN mit dem bewährten 458er Ferrari fast schon wie Urlaub:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Das Team hat am Wochenende wieder die SP8 gewonnen - ich weiss jetzt auch das Erfolgsgeheimnis:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Sehr geschmeckt hat mir auch die Vielfalt der Autos:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die H2 war mit 12 Startern richtig stramm besetzt und hatte einiges an Patina zu bieten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Fehlende Leistung wird durch unterdimensionierte Hinterachsbremsen kompensiert:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und wann gab es das letzte Mal einen Jetta bei der VLN?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Was kommt als nächstes? Ein Käfer?

Calibra ist jedenfalls schon da, sogar mit Carlos Tavares am Steuer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und ein Kadett war auch mit dabei:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… aber der Chef im Ring ist und bleibt der Manta:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der erste Unter–8-Fahrer Jens Klingmann ist nach wie vor eine Bank bei BMW:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und Land Motorsport fest etabliert bei Audi:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Bei der Altreifenentsorgung werden bewährte Methoden eingesetzt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

“Historic of Nürburgring” klingt irgendwie unflüssig:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Ich kenne nur den Original Gerri:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Patchwork mal anders:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und was ist das? Bushubschrauber? Hubschrauberbus?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und was empfängt man wohl hiermit?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Aber es wurde auch Tacheles geredet - Jörg und Mackie können halt nicht raus aus ihrer Haut:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Blogger und Bus haben sich jedenfalls wohl gefühlt am Fuße der Nürburg:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die VLN Seite ist ja neu und ich hatte schon Befürchtung, dass das Archiv darunter gelitten hätte. Keine Sorge: die alten Daten werden noch migriert - prima!

Nicht so prima war, daß der Audio-Stream nicht mehr scharfgeschaltet wurde - die Nachfrage war verglichen mit dem Video Livestream zu gering und man überlegt die Audio Variante wegzulassen. Fände ich persönlich schade. Ich hoffe man kann noch auf die englische Variante zurückgreifen von Radio Le Mans.

Wer zum Abschluss noch ein paar von meinen Bildern sehen möchte - bitteschön - alle wieder sehr bandscheibenschonend mit der inzwischen schon 5 Jahre alten zierlichen Canon 100D geschossen:

VLNLangstrecke | Mikebericht |


Dienstag, 23. Januar 2018

David Richards übernimmt Vorsitz der UK Motor Sports Association.

Und legt direkt mal den Finger in der Wunde:

Over the last decade we've seen a drop in MSA licence-holders of nearly 10%; that's more than 3000 fewer people participating in motorsport in the UK. This has contributed to a 15% drop in entries so the warning signs are already there and cannot be ignored."

Er verspricht in seiner Antrittsrede sich um die Belange der Aktiven und der Veranstalter zu kümmern.

David Richards hat einen beeindruckenden Motorsport Lebenslauf: Rallyeweltmeister als Beifahrer von Ari Vatanen (1981, Ford Escort), hat mit seiner Firma Prodrive Subaru an die Spitze der Rallye WM gebracht und gewann mit Ferrari und Aston Martin in Le Mans und der WEC. Selbst das ist nur ein Auszug.

Hier ist er mir vor die Linse gefahren im Le Mans Fahrerlager 2016:

Mike Frison / renn.tv

Ich wette in Deutschland ist der Rückgang der aktiven Sportler noch dramatischer - aber da redet man natürlich nicht drüber. Lieber so tun, als sei alles in Ordnung. Oberflächlich ist es das ja auch, die Hersteller verdienen mit ihren Rennwagen aus dem Regal (GT3, GT4, Cup) so viel wie nie. Aber wenn die Basis wegbricht, dann ist das alles nur noch eine leere Hülle.

Der Motorradsport ist schon so gut wie beerdigt, Yamaha hat nach 40 Jahren den R6 Cup beendet und beim DMSB in Frankfurt sieht man die Zweiradler sowieso nur als lästiges Anhängsel. Viel wichtiger ist dort die DTM, für die kein Mittel und Weg zu unsinnig wäre, sie weiter künstlich am Leben zu halten.

Wenn man David Richards und DMSB Pendant Hans Joachim Stuck vergleicht, dann drängt sich die Frage auf: was sind eigentlich HJS's Fähigkeiten? Seine rennfahrerischen stehen außer Frage - aber sonst? Mir fällt trotz langem Nachdenken nur Jodeln und Intrigieren ein. Gut - auf der anderen Seite deckt sich das auch in etwa mit dem Anforderungsprofil, das ich vom DMSB erwartet hätte.

Wenn man die Herausforderungen, die auf den Sport zukommen, gegenüberstellt mit den Fähigkeiten des obersten Verbandes diese zu meistern, dann kann man eigentlich jetzt schon den Deckel zumachen.

Richards | MotorSportAssociation | Großbritannien | Prodrive |


Donnerstag, 18. Januar 2018

Wenn Ferrari schon ein SUV plant, dann ist der Schritt zum Elektroauto nicht mehr weit.


Montag, 04. Dezember 2017

Was ist besser als ein Wochenspiegel Ferrari?

2 Wochenspiegel Ferrari!


Montag, 27. November 2017

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Eigentlich war ich ja erst vor 2 Wochen auf der Messe Köln - zur Motorsport Expo. Aber wenn sie einem schon die Messen nach Hause tragen, dann nehm ich das natürlich mit.

Die Retro Classics war noch nie in Köln und wurde auch von der Messe Stuttgart durchgeführt - bzw. dort musste ich mich akkreditieren.

Bei einer Stadt mit soviel Benzin im Blut - was kann da schon schiefgehen?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Problem war: man konnte sich stundenlang bei den einzelnen Exponaten aufhalten.

Ob Unimog:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… oder Lanz Bulldog - nach meiner 1.Stunde war ich erst einen Messestand weit gekommen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Diese wuchtige Maschine hat mich mächtig in ihren Bann gezogen - es ist ein mobiler Dampfmaschinenantrieb.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Von Lanz. Und kann man sogar kaufen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und an dem Stand wurde man in feinstem Eifler Dialekt über die technischen Raffinessen des Monsters aufgeklärt. Wie z.B. die Holzsorte der Bremsbeläge.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Schöne ist, dass man die Firma auch besuchen kann: Herbert Durben residiert in Rüber und Samstags ist Besuchstag.

Sie hatten aber noch was Feines an dem Stand, nämlich dieses Kettcar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Mit verstellbarer Lenksäule:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und einstellbarem Sitz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich auch einstellbarer Power:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Da haben schon einige Artisten dran gedreht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es gibt sogar einen Ken Block Hebel:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

MADE IN HOLLAND sieht man auf Reifen auch eher selten - könnte noch die Originalausrüstung sein:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich konnte man das Exponat direkt vor Ort probefahren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der kartende Sprössling gehört übrigens zu Hobscotch - einem bloggenden Kölner, mit dem ich in’s Gespräch gekommen bin. Schaut Euch mal bei ihm um - hobscotch.de - hat interessante Themen am Start. Hier ist er im Einsatz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So richtig vorwärts gekommen auf der Messe war ich zwar noch nicht - war aber auch nicht schlimm, es gab immer was zu gucken und zu erzählen. Zum Beispiel diese Isetta, die keine Isetta ist sondern ein BMW 600:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wer errät denn die Funktion dieses Schlüssels?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und Automatik war das seltene Stück auch noch:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Ganze auf zierlichen 12 Zoll Reifen rollend:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Weiter bei BMW das hier - und ich dachte: Faltenbälge habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dem BMW 600 hörte ich von einem elektrischen Microlino, der um die Ecke stehen soll. Nix wie hin:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, der ist von der schweizer Firma Micro Mobility Systems, von der wir auch Tretroller hier zuhause im Einsatz haben.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Dieser Tretroller ist allerdings elektrisch und zaubert stramme 500 Watt an das unauffällige Hinterrad:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ihr wisst schon was jetzt kommt:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Hört auf den Namen eMicro One und im Fahrerlager wohl kaum zu übertreffen. Reichweite in etwa so viel wie er wiegt und ist mit 7,5 kg sehr leicht.

Den Microlino konnte ich leider noch nicht probefahren - aber probesitzen ging:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das ist der erste Prototyp - ist ein schickes Auto:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und die Ursprünge unverkennbar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Soll 15kW bekommen, ist vorbestellbar und schon im Frühjahr soll die Auslieferung beginnen: microlino-car.com.

Der Urahn - also die Isetta - ist kein Bug, sondern ein Feature. Das sei auch OK, weil wenn ein Patent bzw. ein Design 50 Jahre nicht genutzt wurde, entfällt es. Da hat sich BMW offensichtlich gut den Rang ablaufen lassen.

Direkt neben dem zierlichen Microlino hatte Tesla sein Model X aufgebaut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Schöner elektrischer Kontrast:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Für mich steht die Testfahrt im Tesla immer noch aus - der extravagante Siebensitzer hat mich wieder daran erinnert.

Zurück zum eigentlich Thema der Messe habe ich aber ganz schnell wieder gefunden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der schicke Kremer Porsche powered by dp Motorsport hat eine irre Präsenz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und wenn ein Aufkleber seit den 70ern im Einsatz ist, darf er sich ruhig etwas Patina zulegen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ich habe sogar noch ein zweites N gefunden - ebenfalls auf einem Kremer Porsche:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So nahe am Auspuff kommt es gut in’s Schwitzen - hält aber tapfer durch.

Porsche gab es auf der Messe natürlich einige - einer schöner als der andere:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wobei inzwischen auch die Zettis so langsam auf die Ausstellungsfläche finden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… zumindest für die armen Säcke, die sich keinen M1 leisten können:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der hatte damals übrigens schon WLAN:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Manchen Gebrauchtwagenhändlern sieht man ihren Beruf schon auf den ersten Blick an:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… bei manchen Gebrauchtwagen das Alter aber erst auf den zweiten oder dritten Blick:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dieser Zündapp wurde ich stutzig:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erstmal, weil sie so neu war - und dann wegen der Wasserkühlung. Aber als ich die Pedale gesehen habe, wusste ich nicht mehr weiter.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, das war ein spezielles Modell für Holland, da galt das dann als Fahrrad. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Absolute Augenweide - muss aber erst noch eingefahren werden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Es wurde dann doch noch etwas sportlicher - ich kann ja auch nicht raus aus meiner Haut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei diesem Formel 1:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… sehe ich im Hintergrund auf einmal diesen Herren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es stellt sich raus, dass Formel 1 und Marco Werner zusammengehören: es ist sein eigener. Er hat schöne Geschichten erzählt - von damals und heute - und das Permitgedrisse geht ihm genauso auf den Sack wie mir. Den Formel 1 hatte er sich heftiger vorgestellt - da merkt der LMP1 Fahrer dann auf einmal, dass die Prototypen schon irre schnelle Fahrzeuge sind.

Auch wenn es im Cockpit ziemlich eng zugeht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… das Gerät ist der Hammer:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Als dann auch noch die Schillers aufgeschlagen sind:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… war für mich klar: mehr Messestände sind heute nicht mehr drin.

Fabian hat eine beeindruckende Saison hingelegt - und in der Blancpain Sprint Serie den Silver Cup gewonnen. Und auf der Nordschleife 8:21 im Cup Porsche gefahren. Den Namen werden wir noch öfter hören, denn er ist erst 20.

Richtung Ausgang ist mir dann noch aufgefallen, dass ein Ferrari auch so aussehen kann:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… die Autos früher einfach mehr Charakter hatten:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… der Porsche Diesel damals noch nicht ahnte, wie er einmal Betrugswerkzeug werden könnte:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und ich wohl auch langsam zum alten Eisen gehöre, wenn unsere Autos von damals inzwischen auf der Oldtimermesse stehen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich der Ausflug voll gelohnt hat. Ich hoffe die Messe etabliert sich als fester Bestandteil im Kalender!

RetroClassics | Messe | Mikebericht | Mikefotos | Köln |


Mittwoch, 22. November 2017

Aston Martin 2018 Vantage GTE.

So langsam komplettiert sich das 2018er WEC Starterfeld - jetzt wurde der neue Aston vorgestellt:

Aston_Martin_2018_Vantage_GTE

Sind sich treu geblieben und haben einen edlen GT entwickelt.

Zusammen mit Ferrari, Porsche, BMW und Ford wird die 2018er GTE PRO spektakulär werden!

AstonMartin | Vantage | FIAWEC | FIAGTE | LeMans | LM24 |


Sonntag, 19. November 2017

Schumacher-Ferrari bei Contemporary Art Evening Auction von Sotheby´s.

Sotheby's hat in New York eine Versteigerung für zeitgenössische Kunst durchgeführt - und zum ersten Mal einen Ferrari als Kunstobjekt versteigert.

Da bin ich wohl nicht der Einzige, der meint, dass Ferraris Kunstwerke sind.

Die Auktion hat Sotheby's Recht gegeben: Item Nummer 55 wurde für 7.504.000 USD verkauft - Schumacher's 2001er Monaco Race-Winning F1.

Die Calalogue Note trieft nur so von Superlativen - natürlich über Michael's bedauernswerte jetzige Situation kein Wort - stattdessen nur:

"(..) Michael Schumacher himself – a man of such physical and mental discipline, that his professional achievements may never be bested, including 7 world championships and 91 victories in 306 F1 starts. He is not only the winningest racing driver of all time but also the most successful, well compensated and wealthiest athlete of any sport."

Insgesamt hatte Sotheby's 72 Kunstwerke verkauft und 310 Mio. USD erzielt. Das Teuerste war THREE STUDIES OF GEORGE DYER von Francis Bacon (38 Mio. USD), gefolgt von Andy Warhol's MAO (32 Mio. USD).

Insgesamt wurde der Ferrari bei Sotheby's 10. - um mal im Competition Modus zu bleiben.

Ferrari | Schumacher | KeepFightingMichael | Kunst | Sothebys |


Samstag, 18. November 2017

Geldfluss in der Formel 1.

Joe Saward hat eine schöne Grafik, wie sich die 1,8 Milliarden Dollar Formel 1 Gelder zwischen Teams und der F1 Group aufteilen. Und dass Ferrari den besten Deal macht:

And if you add in sponsorship, merchandising. licensing and so on, it is clear that the Italian team is not spending a great deal on F1 – if anything.


Samstag, 04. November 2017

Ferrari´s schnelle Schönheitskönigin: FXX K Evo 1.

Gibt es etwas Dringenderes und Wichtigeres als eine Evo-Version vom seltenen "K" Prototypen des ebenso seltenen Ferrari FXX?

Natürlich nicht:

Ferrari_FXX_K_Evo1

Man muss Ferrari auf Händen tragen, dass sie solche Autos bauen, die unglaublich schön, leicht, schnell (und teuer) sind.

Eine absolute Augenweide und würden man den Wagen in echt sehen bzw. hören bzw. FAHREN!!, dann wären auch alle anderen Sinnesorgane am Vollanschlag.

So etwas geht wahrscheinlich nur in Italien: maximale Form follows Function in atemberaubender Schönheit.

Werdet Ihr beim Anblick auch an das hier erinnert?

Eine Galerie - bei diesem Kunstobjekt macht der Name Galerie endlich mal Sinn! - mit Bildern von allen Seiten gibt es hier.

Ferrari | FormFollowsFunction | FXXKEvo1 |


Freitag, 03. November 2017

Endlich: der perfekte Renntransporter.

Ihr kennt das ja: im Renntransporter ist es kalt und zugig, aber in das Wohnmobil passt der Ferrari nicht rein.

Endlich gibt es die Lösung:

Volkner_Performance_Garage_Renntransporter

Renntransporter | Volkner | Wohnmobil |


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ängstliche Angestellte bei Ferrari?

Klingt paradox ausgerechnet bei dieser Machomarke, aber bei Ferrari - bzw. Fiat Chrysler - herrscht ein Regime der Angst:

If one accepts the premise that the Ferrari problem is one of fear, one has to then work out from where this is coming. Logically, it comes from the top, and by this I mean Sergio Marchionne, the chairman, who is famed for his use of the corporate stiletto (and we’re not talking heels here), despite his avuncular jersey-wearing appearance. You tell Marchionne he’s wrong and you’re likely to be filleted from the organisation.

Dieser Management-Style hat sich bei VW offenbart und Dieselgate möglich gemacht.

Solange man Weltmeisterschaften gewinnt, dringt kaum Kritik an die Öffentlichkeit. Aber sobald man es verwachst, werden die Fragen unbequem und Ferrari baut eine Mauer des Schweigens rund um das Team:

You do not win respect by building a wall around yourself and keeping the gates shut. Perhaps they debate these things within the keep of the Maranello Castle, but one gets the impression that geese can get away with saying “Boo!” to Ferrari folk at the moment.

Will Buxton schlägt einen ähnlichen Tenor an:

It has lost control of its narrative, too. The wall of secrecy within which this festering distrust and vile temper has been fed is reflected in the message being portrayed to the world at large for the team has nigh on closed itself off to the media, a strange thing for a team run by a marketing man to do. I have never witnessed anything like it. And people's sympathies have started to run out. (..)

This should have been Ferrari's greatest year in a decade. Instead it has brought into stark relief the very worst facets of what the team that defines this sport has become and the ugliness that has permeated its soul. Win or lose, one can only pray that Ferrari soon finds again the beauty and grace which was at one time its hallmark.

Pray for the prancing horse?

Ferrari | Marchionne | Arrivabene |


Montag, 09. Oktober 2017

Fiat´s Sergio Marchionne hält die Verbrennerfahne hoch.

Und einen elektrischen Ferrari wird es niemals nie geben.


Montag, 02. Oktober 2017

Rinaldi Racing gewinnt die Pro-AM Wertung der Blancpain Serie.

Da hat der ehemalige Werkstattmeister vom Porsche-Zentrum Koblenz doch auf das richtige (Ferrari) Pferd gesetzt.


Montag, 11. September 2017

Wenn Ferrari feiert, dann richtig: Bilder der 70 Jahre Feier.

Aus dem Ferrari Pressearchiv - das #KeepFightingMichael am Ende hat natürlich richtig Stil.

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

70 Jahre Ferrari in Maranello

Ferrari | Maranello | KeepFightingMichael |


Mittwoch, 06. September 2017

Weiss jemand was das für komische Orgelpfeifen bei dem F1 Ferrari sind?

Ist mir beim Monza GP aufgefallen:

Weiss jemand was das für komische Orgelpfeifen bei dem F1 Ferrari sind?

Sieht auf jeden Fall gut aus - ein Hauch von Oldschool.

Formel1 | Ferrari |


Montag, 04. September 2017

Ferrari F1 hat seinen Marlboro Deal (Philip Morris) verlängert.

Die Pressemitteilung dazu ist kurz und knackig.

Ferrari_F1_Marlboro_Partnership

Hätte man damals auch nicht gedacht, dass die Firmen trotz Werbeverbot solange bei der Stange (pun intended) bleiben.

Das Bild habe ich 2005 am Ring gemacht - Michael Schumacher wurde Fünfter. Keep fighting Michael!

Formel1 | Marlboro | Tabakwerbung |


Donnerstag, 03. August 2017

Noch jemand ohne fetten SUV im Programm? Ferrari vielleicht?


Samstag, 15. Juli 2017

Schönes kurzes Video vom Wochenspiegel Ferrari über den grandiosen Erfolg beim 24h-Rennen.


Mittwoch, 05. Juli 2017

Spa 24h am 29./30.Juli.

In Spa findet am 29.Juli ab 16:30 Uhr die 24h GT3 Schlacht statt - 66 Autos treten gegeneinander an: Audi, Aston Martin, Bentley, BMW, Ferrari, Jaguar, Lamborghini, McLaren, Mercedes AMG, Nissan und Porsche sind die Hersteller - die Starterliste findet sich hier.

Die Tour de France hatte auch ein Ründchen auf der Strecke gedreht.

Spa24h | FIAGT3 |


Montag, 03. Juli 2017

Mikebericht vom Goodwood Festival of Speed: WOW!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll - ich weiss nur soviel: es hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen.

Aber der Reihe nach: eigentlich hatte ich keinen Grund mich über Langweile zu beschweren - 24h Nürburgring, Le Mans, 1 Woche Panigale testen … ziemlich strammes Programm in den letzten Wochen für einen Amateursportler.

Am Ring hatte ich mich gefreut den Sascha zu treffen - inklusive seinem Onkel Manfred - und wir konnten uns intensiv austauschen über alles Mögliche. Von den Anfängen des Motorsports bis hin zum Ausblick auf das autonome Fahren - Sascha ist der perfekte Gesprächspartner. Zusätzlich noch sein kürzlicher Umstieg vom Blogger direkt in’s Daimler-Management, da ist der neugierige Mike natürlich kaum zu halten. Und nebenbei haben wir auch mal locker überlegt, ob ich nicht einen Event der Sterne begleiten könnte - was käme denn da in Frage? “Wie wär’s mit Goodwood?” Ja klar - warum nicht - hab ich schon viel von gehört - wann ist das denn? Oh … schon so bald … na gut - egal - probieren kann man es ja mal.

Goodwood Festival of Speed 2017

Tja, und nur 5 Wochen später sitze ich im Flieger nach Heathrow, Hotel- und Mietwagenbuchung von Mercedes Classic in der Tasche, und sehe ziemlich aufgeregt der Tatsache entgegen, gleich in einem Rechtslenker die M25 Richtung Süden zu schwimmen.

Ich hatte keine Lust mich mit irgendeinem Navi rumzuärgern, in das man sich erst wieder reinfuchsen musste - also hatte ich in weiser Voraussicht auch mein Handyhalter für die Scheibe eingepackt. Dank Ladekabel perfektes Setup und teure Roaminggebühren gibt es auch keine mehr.

Goodwood liegt eine gute Stunde vom Flughafen entfernt und nachdem ich ein paarmal mit der rechten Hand den Ganghebel gesucht hatte und links mal kurz den Bürgersteig rasieren musste, kam ich gut in Schwung - lief besser als befürchtet. Allerdings ohne einen einzigen Pfund in der Tasche und Euro werden sie wohl beim Parken in Goodwood nicht annehmen. Aber ich fahre ja noch durch ein paar Ortschaften, da gibt es sicher einen Automaten.

Pustekuchen! Von der Autobahn runter kamen nach ein paar Kilometern nur idyllische Dorfkulissen verbunden durch enge englische Landstrassen - eigentlich sehr schön, aber natürlich auch sehr geldautomatenarm. Ein bisschen wie am Ring: durch verschlafene Landstriche fahren, um dann bei einer Racing-Location anzukommen.

Meine nächste Erwartung sollte sich genauso schnell in Luft auflösen: konditioniert durch die Gängeleien am Ring dachte ich, dass man bei der Einfahrt zu den Parkplätzen gleich abkassiert wird - daher auch die Suche nach Bar-Pfunden. Nix da - freundliche Menschen, die mir geduldig den Weg zeigen - akkurat wurden die Besucher millimetergenau ausgerichtet, um dann in einem rustikalen, aber schicken Anhänger mit tollem Traktor vorneweg zum Eingang gefahren zu werden - alles für umsonst.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich vor Ort keine Menschenseele kenne - aber der erste, der mir begegnete, war Puffi vom Frikadelliteam - höchste Zeit meine Erwartungshaltungen einmal mit Schwung in die Tonne zu kloppen.

Das war auch gut so, denn die Szenerie vor Ort ist mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt hatte. Die Qualität der Fahrzeuge, die schiere Menge an Fahrzeugen, die Vielseitigkeit von Motorrad über Auto, von 1900 bis 2017, die Gerüche und Geräusche - man wird konstant mit atemberaubenden Eindrücken geflutet, dass man unmöglich in der Lage ist alles zu verarbeiten. Deswegen kann auch dieser Bericht hier nur grob widerspiegeln, wie das in der Realität vor Ort aussieht.

Was mich bisher immer gestört hatte, wenn man Fotos oder Bewegtbilder aus Goodwood gesehen hat: sie konzentrieren sich auf die Action und es fällt einem schwer sich vorzustellen, wie die knapp 2 km lange Strecke in die Veranstaltung eingebettet ist. Ich habe daher versucht alles etwas weitläufiger und vielseitiger einzufangen, damit es etwas leichter fällt sich das Ganze vorzustellen.

Übrigens wie auch schon in Le Mans alles wieder ohne Akkreditierung und alle Fotos mit der kleinen Canon EOS 100D gemacht.

Die Größe des Geländes ist auch so ein Thema. Ich dachte das sei halt so eine Art Gutshof mit einer Straße - nur größer. Über welche Größe reden wir also hier? Etwas Recherche ergibt, dass das Grundstück des Duke - festhalten! - einer Fläche von etwa 50 km2 entspricht. Wow. Das wären also ungefähr die Abmessungen von Daun.

Jedenfalls habe ich es in meinen 3 Tagen vor Ort nicht geschafft alles einmal gesehen zu haben! Die Rallye Stage z.B., auf die ich unheimlich scharf war, war aufgrund der Entfernungen einfach nicht drin.

Und so reiht sich dann ein WOW! an das nächste. Wenn einem z.B. dieses Fahrzeug vor die Linse fährt:

Goodwood Festival of Speed 2017

… dann denkt man: Mmmh, der Typ sieht aus wie Gordon Murray. Nur in Goodwood IST das dann auch Gordon Murray.

Die Veranstaltung an sich ist unterteilt in Batches, denen verschiedene Klassen zugeordnet sind (Zeitplan). Das hat den Vorteil, dass man an den Programmtagen Fr/Sa/So immer alle Fahrzeuge 2x über den Tag verteilt in Aktion sieht. Das heißt aber auch, dass ständig Fahrzeuge in Bewegung sind, um in das Fahrlager geleitet zu werden oder zurück an ihren Platz - und es laufen sich auch IMMER irgendwo irgendwelche Motoren warm - zusätzlich zu den Geräten, die gerade auf der Bergrennstrecke unterwegs sind. Sowas wie Dezibelbeschränkung kennen die gar nicht - entsprechend lautstark spielt sich das alles IMMER ab.

Und wem das alles noch nicht reicht: 2x am Tag gibt es eine aufwendige Flugshow mit Fighter-Jets. Die fliegen nicht nur einmal drüber so wie in Le Mans, die zeigen 20 Minuten lang die spektakulärsten Manöver inklusive irrsinnigem Getöse.

Bei so einem temporären Veranstaltungsort, dem Mega-Programm, Gewusel und Gelärme sollte man eigentlich denken, dass es drunter und drüber geht. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: perfekter und minutiöser Ablauf, freundliche Marshals und auch jede Menge davon, tolle Details und einheitliches Bild, … also auch ein Fest für die Sinne, das dem Namen “Festival” absolut gerecht wird.

Den Besuchern wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, z.B. habe ich ohne groß danach zu suchen 2 mobile Geldautomaten gesehen. Das ist komfortabel - und hilft natürlich auch dabei den Umsatz für die geschäftstüchtigen Briten nach oben zu schrauben. Apropos Umsatz: das Pflicht-Goodwood-Shirt für die kleine Mia hat mal gerade 20 GBP gekostet. Und die Merchandising-Stände waren ständig gut gefüllt mit kaufwilliger Kundschaft.

Meine Erinnerungen an das 24h-Rennen am Ring oder auch der Besuch in Le Mans vor nur 2 Wochen waren mir noch frisch im Gedächtnis - aber ganz ehrlich: Goodwood stellt die beiden organisatorisch in den Schatten. Und das kann doch eigentlich nicht sein, dass ein temporärer Event die permanenten Rennstrecken alt aussehen lässt. Aber genau so ist es.

Goodwood Festival of Speed 2017

Und da haben wir ja jetzt noch nicht über das Programm gesprochen. Das Besondere in Goodwood ist, wenn der Duke einlädt, dann kommst Du. Da gibt es gar keine Diskussion. Und so präsentiert sich auch das Feld: nur die feinsten und geschichtsträchtigsten Exponate aus den Museen der Werke und reichen Privatiers - insgesamt 600 - und passend dazu natürlich die vorzugsweise weltmeistergeschmückten Fahrer. Die auf dem Weg zu ihrer eigenen Teilnehmer-Hospitality extra einen langen Weg entlanglaufen müssen, damit sich drumherum die Autogrammjäger aufstellen können. Die wissen nicht nur - im Gegensatz zu mir - immer, wer das gerade ist - die haben auch direkt das passende Bild zur Hand:

Goodwood Festival of Speed 2017

Nichts wird dem Zufall überlassen und in völliger Selbstverständlichkeit kommt der Ferrari GTO natürlich quer daher:

Goodwood Festival of Speed 2017

Die Eindrücke werden dir quasi mit 5 bar kontinuierlich in’s Gehirn gepresst und selbst wenn man gar nicht dran denkt, hat man ständig Sensationen vor den Augen. Hinter dem DTM Mercedes - frisch aus dem Museum - Michael Dunlop’s Einsatzgerät. Als wäre es das Normalste der Welt:

Goodwood Festival of Speed 2017

Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, der Event ist gerne ausverkauft und wir reden über 200.000 Besucher auf die 3 Tage verteilt.

Mein großer Dank geht an Mercedes-Benz Classic, die mich sofort herzlich in ihrem Team aufgenommen haben, als wäre es nie anders gewesen. Ich war nämlich der Einzige, der als Externer mitgereist war und man hat mich kurzerhand einfach für das Wochenende adoptiert. Großartig!

Goodwood Festival of Speed 2017

Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht etwas von dem Gefühl vermitteln, das sich vor Ort einstellt. Mir war ja klar, dass das nicht einfach wird. Gerne könnt Ihr Euch auch zurückmelden im Forum oder bei Facebook.

Zum Abschluss noch ein paar schöne Eindrücke - ich wünsche mir, dass ich auch in Zukunft noch einmal Gelegenheit bekomme diesen tollen Event zu genießen:

Goodwood | Mikebericht | Mikefotos | FestivalOfSpeed |


Sonntag, 25. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 7 von 7 - und Fazit.

Für den Sonntag - und damit den letzten Tag meiner Panigalewoche - habe ich mir etwas Besonderes aufgehoben:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Auf der Nordschleife war ich bestimmt 10 Jahre nicht mehr. Das hatte mehrere Gründe, aber hauptsächlich in Ermangelung eines geeigneten Fahruntersatzes. Richtung Eifel war ich schon gestern unterwegs, aber heute hatte ich mehr Zeit und mir extra für 6 Uhr den Wecker gestellt. Denn wenn ich fahren sollte, dann direkt früh morgens, wenn der Verkehr auf der Strecke noch dünn und entspannt ist.

Am Motorsport-Tempel angekommen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… waren die Bedigungen perfekt und das erfahrene Personal wie immer glänzender Laune:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Schön, dass es beiden - also der Nordschleife und Strack’s Rainer - den Umständen entsprechend gut geht! Nachdem ich das Kleingedruckte weggeklickt hatte …

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

…zog ich mir ein Ticket für 2 Runden - inklusive der halben Runde ab Breidscheidauffahrt. Stramme 77 Euro sind dafür fällig - ein Haufen Kohle für 50 km Landstrasse. Aber ich wollte mir und der Duc zum Abschluss was Gutes gönnen, also drauf geschi**en.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Natürlich ohne dass uns beiden nur ein Haar gekrümmt wird und entsprechend vorsichtig bin ich über die Bahn gerollt. Was mit der 959 sehr gut funktioniert, zum einen natürlich wegen dem unerschütterlichen Fahrwerk und zum anderen wegen dem drehmomentstarken Motor, der schön aus dem Keller zieht, wenn man nicht unbedingt auf Zeitenjagd unterwegs ist.

Wobei sich die Rundenzeiten mit dem Griff zur Rechten gut runterschrauben lassen: einfach die Gänge länger ausdrehen - kein Problem trotz faustdicker Kolben.

Sonntags morgens ist der Verkehr wirklich überschaubar und im Grunde hat sich auf der Nordschleife das bestätigt, was sich auf der Landstraße schon angedeutet hat: unerschütterliches Fahrwerk mit starker Vorderradführung.

Die Strecke war noch etwas rutschig wegen der VLN am Tag vorher - die ja der Wochenspiegel Ferrari gewonnen hat - und entsprechend vorsichtig war ich unterwegs. Es war auch nicht so warm - 17°C scheint die optimale Umgebungstemperatur zu sein, damit es einem nicht zu heiß wird vom Motor her.

Obwohl verhalten unterwegs, gingen auch diese zwei Runden wieder viel zu schnell rum und trotz meiner langen Pause fühlte ich mich sofort wieder zuhause. Quiddelbacher Höhe ist ungewohnt, aber es macht die Zufahrt zum Schwedenkreuz spannender. Nicht nur dort hat mir der Wheelie gefehlt: die Motronic hat auch die anderen unterdrückt, z.B. Anfahrt Karussell. Ich hätte auch von “Sport” auf Race" Setting erhöhen können, aber das habe ich mir gespart - sollte ja eine Genussfahrt werden und kein Rundenrekord.

Zurück oben an der Touri-Einfahrt erstmal Kaffeepause:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… und gucken was sonst so geht:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Wie immer ein Mix Verrückter - im positiven Sinne - man könnte stundenlang nur sitzen und gucken. Schön auch, dass den Zweirädern Zimmer mit Aussicht zugestanden werden:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Wobei natürlich am Wochenende zu den teureren Preisen bevorzugt die Non-Locals unterwegs sind:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Jedenfalls fühlt sich die Duc hier am wohlsten - Rennstrecke, das ist ihr Metier.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Zurück zum Huth sing Buhd hat es pünktlich angefangen zu regnen - Prima! - denn das fehlte mir noch zur Komplettierung meiner Testwoche. Also WET gewählt und ab die Post:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Man kann ja zu dem elektronischen Schnickschnack sagen was man will, aber bei solchen Gelegenheiten sage ich auch nicht nein. Der Motor läuft in einem anderen Setting, genauso wie Traktionskontrolle und ABS. Man kann zwar alles beliebig verstellen einstellen, aber standardmäßig ist nur bei WET das Hinterrad-ABS aktiv. Keine sooo schlechte Strategie im Regen.

Ich hatte mich gewundert, dass der Achim gar nicht auf der Bahn war - das ist eigentlich Ringminiwetter:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Für mich hieß es noch eine Abschiedspommes und ab nach Hause:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… um pünktlich ab Mittag den Sonntag der Familie zu widmen.

Dieser Hinterreifen:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

… hat exakt 836,4 km auf der Uhr:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Dafür sieht der doch gar nicht schlecht aus.

Damit geht sie zu Ende meine Ducatiwoche und auch die erste Begegnung mit diesen brummigen Zweizylindern.

Fazit:

Ein echtes Männermotorrad das gebändigt werden will, dann aber mit Motor und Fahrwerk begeistert.

Inzwischen ist sie schon wieder eingeladen, morgen geht sie zum Ducati-Fuhrpark zurück:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ein bisschen fehlt sie mir jetzt schon - sowas würde ich auch nicht von der Garageneinfahrtskante stoßen!

Ducati | 959Panigale | Miketest |


Erster VLN Gesamtsieg für Georg Weiss und den Wochenspiegel-Ferrari.

Schöne Überraschung bei VLN 3, so viele Höhen und Tiefen hat selten ein Langstreckenteam erlebt. Keiner wusste vor der diesjährigen Saison, wie sich der 488 auf der Nordschleife schlagen wird, da ist der Georg volles Risiko gegangen und hat mit Michele Rinaldi auch genau das richtige Team gefunden. Und in Padua wird sich Cristiano Michelotto freuen - dort verfolgt man die Eifeler Langstrecke mit großem Interesse, der Chef war sogar persönlich zum 24h-Rennen angereist.

Wochenspiegel | Ferrari | VLNLangstrecke |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Cal Crutchlow befürchtet italienische Reifen-Verschwörung beim Mugello GP.

Er wurde im Rennen ausgerechnet von seinem Honda Teamkollegen Dani Pedrosa abgeräumt, war entsprechend geladen und hat Michelin beschuldigt, für Ducati gearbeitet zu haben. Weil Italien. Dabei sind die Michelinis doch Franzosen.

Da war Toto Wolff näher dran, als er kürzlich nach Monaco eine Ferrari-Pirelli Connection angedeutet hat. Beides Italien.

Wobei noch zu klären wäre, wie man denn ein Fabrikat bevorteilen kann, wenn doch die Reifen ausgelost werden. Oder werden sie nicht?

Crutchlow | MotoGP | Michelin | Pirelli | Verschwörung |


Samstag, 27. Mai 2017

24h 2017 - Eindrücke Fahrerlager und Startaufstellung.

Der 24h-Freitag war für mich der verdiente Erholungstag - also erstmal das Fahrerlager besuchen.

Der Preis für die alte-Logo-Kappen ist doch schneller gesunken als erwartet:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Auf dem Weg in’s Fahrerlager liessen sich die Leute freiwillig zuqualmen und haben das auch noch fotografiert:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Drinnen trifft man wie gewohnt viele Einheimische, z.B. Jaber:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Christian:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Sascha mit seinem Onkel Manfred:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Sascha - fleissige Blogleser wissen das - hat inzwischen seine Lager bei Daimler aufgeschlagen und schimpft sich “Head of Digital Content”. Aber Ringfan ist er auch und der Grund sitzt auf dem Foto neben ihm: sein Patenonkel Manfred. Cooler Typ, hat schon in den 70ern am Ring mitgemischt und den Sascha eingepackt, sobald man ihn im Fahrerlager frei rumlaufen lassen konnte. Sowas verankert den Virus natürlich unheilbar. Hat tierisch Spaß gemacht mit den beiden zu klönen - die Zeit verging mal wieder wie im Flug.

AMG hat einen fetten Auftritt am Ring - der 50jährige Geburtstag verpflichtet. Da kann man fast froh sein, dass die F1 zeitgleich in Monaco gastiert, sonst hätte man wahrscheinlich vor lauter Rennpromis keinen Fuß vor den anderen bekommen.

Der BMW M Bunker war direkt gegenüber aufgebaut:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und supercool mit herzlichen Geburtstagswünschen an AMG:

24h-Rennen Nürburgring 2017

AMG war auch keine geschlossene Gesellschaft - jeder war eingeladen mitzufeiern und es gab auch eine Tribüne, auf die jeder hochklettern durfte. Mit ordentlicher Aussicht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Die beiden sind mir über den Weg gelaufen - das T-Shirt ist original von 2001:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Im Pressezentrum ist mir der Björn begegnet - und als alter N-Forums-Bewohner habe ich ihn gleich mal testen lassen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Test bestanden - war sogar direkt eingeloggt!

Im Parc Fermé waren die Land Audi überraschend auf Dunlop:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… der Rinaldi Michele happy über Platz 4:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und Norbert Kreyer skeptisch, ob alle - außer der Glickenhäuser - die Karten auf den Tisch gelegt haben:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Am Samstag waren die Reifen dann endgültig Thema Nummer 1:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Beim Manta waren neue Seitenscheiben drin, was ich ein bisschen schade fand, denn die Ns dort waren uralt - hatten noch das originale “nurburgring.de” drauf. Irre, wieviele Ringrunden diese alten Scheiben gesehen haben. Ich würde aber auch ohne Klebepflichten vor dem Auto niederknien:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Cooles Bild, oder? Der LMS Audi:

24h-Rennen Nürburgring 2017

In der Startaufstellung war natürlich wieder die Hölle los, aber auf den Tribünen war noch Platz:

24h-Rennen Nürburgring 2017

OK - Spässle - dort in der Sonne wurde man gegrillt, die Plätze waren komplett voll rundum. Findet sich jemand hier?

24h-Rennen Nürburgring 2017

Hoher Besuch für den Georg, das ist kein Geringerer als Cristiano Michelotto:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Darauf erstmal Prost!

24h-Rennen Nürburgring 2017

Das N mit Marc Basseng:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… ziert jetzt das Auto mit dem Pferdchen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Wobei ich etwa 30 Minuten gebraucht habe, um von der rechten auf die linke Seite vom Ferrari zu kommen. Der Jochen war übrigens einer der Wenigen, seinen Schirm selber halten konnte:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Aber noch ein nettes 488 Detail: die Chromfolio ist aus einem Stück - hat mir Kleber Ludger gesteckt. Und hier - zufällig - steht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

“Geräumig, funktional, sicher, alltagstauglich - diese Attribute machen ein Auto zu einem idealen Familienfahrzeug.”

Passt!

Seit dem Qualifying sind auch den anderen Audis Dunlops gewachsen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Es wird das Thema des Rennens bleiben - auch die Sticker wurden schon angepasst:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Ich zieh mir jetzt gemütlich das Rennen rein - und werde später noch eine Galerie nachlegen. Schaut auch meine anderen Beiträge unter dem N24h Tag.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | Michelotto | Fahrerlager |


Mittwoch, 24. Mai 2017

Hochkarätiges Starterfeld bei der GT Open in Spa - dieses Wochenende.

Zeitgleich zum N24h findet in Spa das GT Open Wochenende statt. Eigentlich müsste man meinen, dass bei den über 30 GT3s am Ring nicht mehr viel übrig bleibt für die GT Open. Weit gefehlt! Sogar Nelson Piquet Jr. ist dabei - den hatte ich erst gestern hier im Blog. Und während am Ring 1 Ferrari 488 GT3 startet (der von Wochenspiegel), sind in Spa direkt mal 5 davon am Start.


Eindrücke vom Adenauer Racing Day.

Heute habe ich für mich das 24h-Wochenende gestartet - wie viele andere auch mit dem Adenauer Racing Day. Ein gemütlicher Einstieg, denn morgen wird es wieder ernst für mich: 1 Runde Nordschleife zu Fuß über die Campingplätze außenrum - so wie letztes Jahr auch schon.

Mit Sonnenbrille getarnt habe ich mich auf den Weg gemacht:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… dann direkt mal über diesen Kandidaten zu stolpern:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Auf einmal ist alles N am Ring - wie unkreativ sind die Leute denn, dass sie sich nichts eigenes ausdenken können? Man meint wir sind mitten in China, Hyundai reitet ja auch voll die N-Welle.

Es gab aber auch stilechte Aufkleber:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Apropos Aufkleber, der könnte aber auch nochmal neu:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Die Geschäfte in Adenau, die noch übrig sind, freuen sich über den Besucheransturm und trauen keiner Wettervorhersage:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Es war gut was los:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und Olli & Patrick wie immer fachwissend am Mikro:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… wobei es schwer werden wird, in der Eifel mehr versammeltes Fachwissen auf engstem Raum zu finden, wie bei diesen beiden hier.

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Erkannt? Jörg Ufer & Marcel Ebeling - sie werden das Rennen wieder am Ticker begleiten (siehe Essential Links).

Nick Catsburg caught gramming:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ein Autogramm auf einer Bierdose, sowas bringt nur Jörg Müller:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ich glaube aus dem Jungen wird mal was:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Timo Scheider scheint mich auf seinem Film zu haben:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ralf Zensen wieder im Mini dabei, der Gesichtsausdruck spricht Bände:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Der Ferrari ist wieder aufgebaut, die Wochenspiegel-Truppe guter Dinge:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und haben natürlich die geilsten Poster im ganzen Fahrerlager - Weiss Druck halt:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Insgesamt großes Kino wieder auf der Hauptstraße, klickt auch mal durch die Galerie. Ich bereite mich mal auf morgen vor - 30 km zu Fuß laufe ich auch nur einmal im Jahr! Immerhin sind die Energiespeicher gefüllt - dank Eis mit Oese.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | RacingDay | Adenau |


Montag, 22. Mai 2017

Unter Ross Brawn möchte die Formel 1 auf einmal von der MotoGP Serie lernen.

uk.reuters.com:

Ross Brawn, the former Ferrari technical director who has run three teams and is now Formula One’s managing director for motorsport, said he was open to learning lessons from any other series. The Briton told Reuters that he and Carmelo Ezpeleta, chief executive of MotoGP rights holders Dorna, had discussed “areas of cooperation and how we can learn from what each of us does” at last weekend’s Spanish Grand Prix in Barcelona. On a basic level, that means working to limit a clash of calendars.

Dieses Jahr gibt es 8 (!) Terminüberschneidungen bei Formel 1 und MotoGP.

Auch dass sich in der Formel 1 nicht die besten Fahrer messen, ist Ross Brawn ein Dorn im Auge. Einige Team müssten aus kommerziellen Gründen auf Bezahlfahrer zurückgreifen. Im Gegensatz dazu stehen bei der MotoGP zweifelsfrei die besten Motorradfahrer der Welt am Start. Und in Moto2 und Moto3 wird gleichzeitig sehr erfolgreich der Nachwuchs gezüchtet - siehe Johann Zarco, der am Wochenende seine französischen Landsleute begeistert hat und aus eigener Kraft auf’s Treppchen gefahren ist.

Wie ich schon vor 4 Jahren geschrieben habe:

Wenn man die Entwicklung zuende denkt, dann werden wir irgendwann für jedes Wochenende ein Motorsport-Highlight haben, das die Konkurenz in den Schatten stellt und unsere komplette Live Aufmerksamkeit verdient. Dadurch natürlich die Sponsoren-Engagements auf sich vereint ebenso wie die Top-Teams und Fahrer. Und es geschafft hat über die Kanäle hinweg die Fan-Diskussionen im Netz zu dominieren im Vergleich zu anderen Veranstaltern.

Das heißt, wenn sich F1 und MotoGP auf einmal einig werden, dann ist für die anderen Serien noch weniger Platz - das Rennen um die Aufmerksamkeit ist bereits in vollem Gange.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich von der F1 dieses Jahr nicht viel mitbekommen habe - aber bei der MotoGP habe ich noch keine Rennsekunde verpasst.

Brawn | Formel1 | MotoGP | Zukunft | Berichterstattung |


Mittwoch, 08. März 2017

Die ersten Bilder vom Wochenspiegel Ferrari. Ich schätze das wird eine Weile dauern, bis das

Wochenspiegel Team Monschau

flüssig rüberkommt.


Dienstag, 21. Februar 2017

Bill Wagenblatt von Track Thoughts erinnert sich an seinen 1973er Spa Besuch:

I parked the 356 and walked over to the pits to find mechanics working on the two Ferrari 312 PB cars.

Glory Days!


Samstag, 04. Februar 2017

Bathurst 12h - Top 10 Shoot Out.

Wurde heute morgen ab 5:40 unserer Zeit übertragen, aber auf Youtube lässt es sich nochmal anschauen. Ich verrate mal nix:

youtu.be/EbgHTw9bguU

Das 12h-Rennen startet heute abend - um 19:45 geht es los. Alle Infos dazu sind diesmal sogar im N-Forum gesammelt.

Das Top 10 Shoot Out gab es zum ersten Mal - also ein Qualifying ähnlich wie am Ring. Nur dass die Autos - wie immer - viel besser aussehen, weil sie nicht mit übergroßen Startnummermatten und Pflichtwerbung rundum zugekleistert sind:

Das ist übrigens das 488 Ferrari GT3 Modell, das Georg Weiss dieses Jahr in der Langstrecke ebenfalls einsetzen wird:

Bathurst |


Freitag, 13. Januar 2017

Sowohl Fiat Chrysler als auch Renault bekommen Dieselgate Ärger.

Bei Fiat Chrysler ist es die United States Environmental Protection Agency, für die bei VW noch lange nicht Schluß ist. Es handelt sich um Jeep Grand Cherokees und Dodge Ram 1500 mit 3L Motor. Und weil Ferrari auch zum Konzern gehört, liegen in Maranello leicht die Nerven blank.

Während es bei Renault die französische Staatsanwalt ist, die wegen zu hoher Schadstoffemissionen die Ermittlungen aufgenommen haben.

Da könnten in beiden Fällen Motorsport-Programme auf dem Spiel stehen, so wie es die Audi WEC und VW WRC Programme schon dahingerafft hat.


Dienstag, 20. September 2016

Wochenspiegel Team probiert Ferrari 488 GT3 beim nächsten VLN.

Der Vorteil der GT3 ist, dass man auch mal schnell den Hersteller wechseln kann, weil die Autos rennfertig gekauft werden können. So probiert das Team Wochenspiegel von Georg Weiss beim nächsten VLN mal einen Ferrari aus, nachdem Frikadelli bereits beim letzten VLN erfolgreich einen BMW eingesetzt hat.

Einsatzteam für den Weiss´schen 488 GT3 ist das Team von Michele Rinaldi.

Sowohl Wochenspiegel als auch Frikadelli als auch Rinaldi sind ursprünglich Porsche Teams. Und Porsche ist historisch DER Hersteller, wenn es darum geht mit Motorsportkunden Geld zu verdienen. Haben sich damals auch für die GT3 stark gemacht - jetzt scheinen ihnen ein wenig die Felle davon zu schwimmen.


Montag, 19. September 2016

Pro Tipp: in Singapur keine Kippen auf den Boden.


Mittwoch, 14. September 2016

Roman Abramovich hat am Nürburgring seinen Fuhrpark gelüftet und in England überschlagen sich die Zeitungen.

Natürlich kann sich jeder einen Trackday mieten, wenn er möchte. Aber die Abramovich - Charitonin Beziehungsgerüchte reißen nicht ab und bisher hat uns niemand erzählt, wer den Nürburgring gekauft hat. Denn die Besitzverhältnisse hinter den Firmengeflechten werden der Öffentlichkeit vorenthalten.

In der Eifel nimmt man es gewohnt unterwürfig gelassen.


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

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Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Sonntag, 21. Februar 2016

Wie hat der Mike vor 15 Jahren gebloggt?

Das Internet vergisst nichts und die Motopartner Rennteam Seite hat noch ein paar Altertümchen auf Lager:

Im Juli 2001 ging es mit dem beigen Bomber nach Magny Cours - damals gab es eine Deutsche Langstreckenmeisterschaft und der Lauf in Frankreich war ein 8 Stunden Rennen. Genau die richtige Distanz, um zu Zweit anzutreten und Christian Kohlhaas ließ sich nicht lange bitten.

Ebensowenig wie sein Cousin Martin - beide heute wieder vereint in Martin’s Racing One Ferrari Aktivitäten.

Und weil die Berichte noch im Netz stehen, kann man gut nachlesen, wie der Mike sich schon damals das Erlebte von der Seele geschrieben hat: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Habe es als schöne und entspannte Veranstaltung in Erinnerung und sie wäre auch als 1000km-Rennen durchgegangen, denn das war genau die Distanz, die wir nach 8h hinter uns gebracht haben.

Obwohl wir ziemlich naiv die Sache angegangen sind, denn wir wussten z.B. nicht, dass man in dieser Serie auch Regenreifen aufziehen darf. Ich werd nie vergessen, wie Martin nach dem Training mit den Ergebnislisten in der Hand mit den Worten zurückkam: Ich fahr sofort nach Hause! Ihr seid Letzter! Stellte sich nämlich raus, dass wir wohl doch die einzigen waren, die keine Regenreifen hatten. Und unser Joker bei abtrocknender Strecke am Schluß nochmal rauszugehen wurde auch vereitelt, weil wir natürlich auch nicht wussten, dass die Boxengasse 15 Min. vor Schluß zumacht. Grmmpf.

Egal, am Renntag war es trocken und aus dem 44.Startplatz wurde dann doch noch ein versöhnlicher 11.Gesamtrang. Sonst hätte uns der Martin auf der Heimfahrt wohl auch im französischen Niemandsland an der Autobahn ausgesetzt ;)

Es ist viel passiert in den vergangenen 15 Jahren und um das mal in Perspektive zu setzen: 2001 gab es weder Facebook (2004), GoPro (2004), Youtube (2005) oder iPhone (2007).

Kohlhaas | RacingOne | Ferrari | BeigerBomber | MagnyCours | 8hRennen |


Samstag, 16. Januar 2016

Neuer Ferrari 488 für Daytona 24 gerade erst fertig geworden.

Daily Sportscar:

The car will be get a brief shakedown at a small track in Italy next Monday, January 18 before being airfreighted to Miami later next week where it will be picked up by the Risi Competizione Transporter for onward transportation to Daytona for the Rolex 24 Hours. Ferrari factory drivers Giancarlo Fisichella and Toni Vilander will form the car’s full season IMSA crew with Davide Rigon and Olivier Beretta joining the team for the Rolex 24 Hours.

Das wird richtig spannend in der GTLM Klasse in zwei Wochen.

Ferrari488 | Daytona |


Samstag, 14. November 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Die GTLM Version vom neuen BMW M6 sieht ziemlich furchterregend aus.

Jim Glickenhaus bringt 3 Autos zum 24h-Rennen 2016: den P 4/5C und zweimal SCG 003C. Beeindruckend! Das sind Eigenkonstruktionen! Echter Sportsmann mit Benzin im Blut. Und natürlich genug Geld auf dem Konto.

Am Samstag den 5.12. findet zum 6.Mal der Frikadelli Weihnachtsmarkt statt. Natürlich in Barweiler bei Frikadelli Racing.

Wie geht’s eigentlich dem Audi? Zumindest ist er nicht ganz alleine mit den vielen Italienerinnen (hinten links!)

Ergebnisse der Rallye Köln-Ahrweiler nach WP gelistet.

Ok Edeka, I’m sold!

Angeblich sollen mit einem Pagani Zonda Revolucion eine 6:30 gefahren worden sein. Ohne Video, dafür aber mit Tempolimit?

UPS gibt viel Geld für Werbung aus - auch via Motorsport Sponsoring. Immer auf der Suche nach Aufmerksamkeit und gutem Brand Image. Was wenn UPS - bei der gleichen Zielgruppe - aber megamässig verkackt und es dem Geschädigten gelingt es viral der Welt mitzuteilen? Da nützt die ganze Werbung nichts mehr, hätten sie mal besser vernünftig ihren Job gemacht.

Was wäre das schön, wenn der Erftlandring in Kerpen-Manheim genauso wie heute erhalten werden könnte. So eine geschichtsträchtige Bahn kann man doch nicht einfach verlegen!

Die Liste der Abgasproblemautos von VW wird langsam unübersichtlich.

BMWM6 | FIAGT3 | Glickenhaus | Frikadelli | Audi200 | RallyeKAW | Pagani | Erftlandring | Dieselgate |


Samstag, 31. Oktober 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Guy Martin hat ein Buch geschrieben: When You Dead, You Dead.

Valentino Rossi hat dann mal Einspruch eingelegt.

Am Wochenende ist wieder WEC und die Audikutscher haben diesen netten Clip mitgebracht.

Die Chance stehen nicht schlecht, dass Juan Pablo Montoya für Porsche in Le Mans startet.

Darren Cox verlässt Nissan nach 18 Jahren.

Für Rock nicht am Ring ist der Vorverkauf gestartet worden - ab 170€ ist man am 3.–5.Juni 2016 mit dabei. Nicht am Ring, da hat man Lieberberg mit maximaler Arroganz den Stinkefinger gezeigt - sondern In Mendig, wo man die Veranstaltung mit offenen Armen empfängt.

Der getarnte Regierungssprecher Dietmar Brück hat in seiner Rhein-Zeitung wieder mal einen Jubelartikel untergebracht - zum Glück gibt es Wilhelm Hahne, der die Alles-super-Alles-toll-Märchen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Von Jörg Lindner haben wir lange nichts mehr gehört. Wie wäre es mit einer Insolvenz eines seiner Medico Fonds?

Schwer verdaulicher Lesestoff zur Deutschen Bank - die kennen wir ja auch aus dem unrühmlichen Nürburgring Verkaufsversuch. Ein paar Einblicke hinter die Kulissen, wie die Vorstände da so ticken.

Der Börsengang von Ferrari hat einige Details das Licht der Welt erblicken lassen: die Einkünfte von Sponsoring, Merchandising und Licensing liegen in der Region von $473m pro Jahr - quasi ein Formel 1 Programm für umsonst.

GuyMartin | Rossi | Montoya | RockAmRing | DarrenCox | Medico | Ferrari | DeutscheBank |


Freitag, 09. Oktober 2015

Bald gibt es Ferrari Aktien.

Die Rede ist davon, für 10% der Firma Aktionäre zu finden, damit Fiat Chrysler seine Schulden abbauen kann.

With Fiat Chrysler selling 10 percent of the shares, this would raise $1.7 billion to help reduce FCA debt.

Ferrari | Börsengang |


Freitag, 25. September 2015

Vettel unterbricht Siegerfoto für Kimi Räikönen.

Sebastian Vettel unterbricht Team-Siegerfoto, weil Kimi Räikönen nicht auch auf der Pitwall-Tafel steht.

Kleines Detail, große Geste.

Vettel | Räikkönen | Ferrari | Formel1 |


Montag, 01. Juni 2015

Ford und Le Mans.

Je näher das Rennen kommt, desto öfter hört man Ford in Zusammenhang mit Le Mans.

Bill Ford wird das Rennen starten und es gibt eine Sonderausstellung zum Thema Ferrari gegen Ford vor 50 Jahren.

Die Anzeichen für einen Einsatz des Ford GT nächstes Jahr verdichten sich.

(Disclaimer: ich arbeite bei Ford.)

Ford | LeMans | LM24 |


Freitag, 27. Februar 2015

Neues von Jim Glickenhaus: SCG003.

Jim Glickenhaus hat auf dem Genfer Autosalon sein neuestes Projekt vorgestellt - den SCG003. Diesmal eine komplette Eigen- und Neuentwicklung, nix Ferrari.

Und - wow - ist der schick.

Die Rennvariante sieht so aus:

Mehr Fotos und Hintergründe.

Tags: SCG003 | Glickenhaus |


Sonntag, 15. Februar 2015

Interessanter Lesestoff über Jim Glickenhaus, ...

… der 2011 zum ersten Mal sein Projekt an den Ring gebracht hat.

dailysportscar.com:

The concept for the SCG003 conforms to an old design ethos where owners could drive their machines to the circuit, compete, and return home in the same vehicle. (..)

I wanted a more basic design; lightweight, reasonable horsepower, not a lot of electronics – a great little sports car that we can use as a racecar. (..)

SCG then recruited Paolo Catone, whose Peugeot 908 HDI FAP won the 24 Hours of Le Mans in 2009. (..)

The first chassis made enough early progress that in January, SCG sold its first customer 003, chassis number two, to noted businessman and Ferrari racer Christopher Ruud. Glickenhaus and his client have started preparations to campaign chassis one and two throughout Europe on a hearty Pro-Am invitational tour.

“Theoretically, the car is built to GTE-legal standards, but it is not homologated”.

Freue mich schon das neue SCG003 Auto zum ersten Mal am Ring in echt zu sehen!

Tags: Glickenhaus |


Sonntag, 12. Oktober 2014

Ferrari startet seinen neuen Twitter Account in Style.

twitter.com/ferrari:

Tags: Ferrari | Montezemolo |


Sonntag, 28. September 2014

Ferrari LMP1 Render - Yes Please!

Wenn Ferrari mit einem LMP1 nach Le Mans kommt, dann könnte das nach den Vorstellungen von Photoshopkünstler Oriol Folch Garcia so aussehen:

What a beauty!

(Via WTF1.)

Tags: LeMansFerrariLMP | LM24 |


Samstag, 27. September 2014

Wenn mal wieder nix im Fernsehen kommt: Gerhard Berger Ferrari Formel 1 Onboard in Spielfilmlänge.

youtu.be/72ITS_rYisw

1 Stunde 45 Minuten Onboard, Estoril 1989, hat er gewonnen das Ding. Damals ist Bernd Schneider noch Zakspeed-Yamaha gefahren, gerade mal schlanke 25 Jahre her.

Ich liebe das Internet! :) (Via WTF1.)

Tags: OnboardGerhardBergerEstorilFormel1 |


Donnerstag, 24. Juli 2014

Den Glickenhaus-Ferrari gibt es jetzt als Modellauto.

Der P4/5 von 2012 in 1:43 als Spark-Modell, nur 1.500 Stück - mit knapp 60 Euro etwas günstiger als das Original - bei raceland.de.

(Klick! für gross.)

Schön, dass der aufgelegt wurde.

Tags: GlickenhausRacelandModellauto | N24h |


Samstag, 14. Juni 2014

Pierre Kaffer startet in Le Mans.

Tags: Kaffer | LM24


Mittwoch, 04. Juni 2014

Das Archiv der englischen Zeitschrift MOTORSPORT jetzt online für jeden zu lesen.

Ganz feiner Zug das Archiv zu öffnen, nicht weniger als die komplette Motorsporthistorie ist für jeden kostenlos zugänglich:

archive.motorsportmagazine.com

So sieht zum Beispiel das 1000km Rennen von vor 50 Jahren aus:

Sogar die alten Anzeigen kann man sich anschauen.

Viel Spass beim Stöbern! Wenn Ihr was Spannendes findet, bitte Bescheid sagen :)

Tags: MotorsportArchiv | Historie


Montag, 05. Mai 2014

Mikebericht vom WEC 6h-Rennen in Spa.

Auf dieses Rennen hab’ ich mich sehr gefreut, denn es ist immer sehr gemütlich in Spa …

… und das mit der Akkreditierung klappt auch ganz gut. Nicht, dass ich die jetzt unbedingt bräuchte, um Spass bei einem Rennen zu haben, aber es macht die Sache einfacher.

Man trifft dann nämlich Leute, die einem sonst nicht so über den Weg laufen, z.B. Bruno Senna. Der ist auch gleich mal nfiziert worden! :)

Kennt Ihr den?

Schwer interessanter Mann: David Heinemeier-Hansson. Ist letztes Jahr bei OAK im LMP2 gefahren und dieses Jahr GTE bei Aston Martin.

Das ist aber eigentlich garnicht das spannende, sondern, dass er Programmierer ist, Ruby on Rails entwickelt hat, weiter bei 37signals an Basecamp arbeitet und auch schonmal ein Buch schreibt: Rework. Ein gutes Buch, hab es durch (als Audiobook in englisch) und kann es nur empfehlen!

Wer hätte es gewusst?

Ihn jedoch kennt Ihr alle: Dr. Wolfgang Ullrich. Hat sich geduldig den Fragen der Journalisten gestellt - gibt ja doch einige technische Neuerungen dieses Jahr.

Das ist natürlich auch für Gustav Büsing von Interesse …

… hier im Gespräch mit Ulrich Baretzky, Audi’s Motorenmann:

Gustav bei der Langstrecke zu treffen ist immer eine Freude - er hat immer ein paar Tipps und Geschichten auf Lager und auch immer ein paar Minütchen Zeit! :)

Bei dem Bild …

… konnte ich nicht anders, als TomK eine Teilnahme an DSDS anzudichten - Steilvorlage! :)

Während André Lotterer - der in Belgien aufgewachsen ist - hier mal eine Runde in Le Mans beschreibt:

Aber eins der größten Highlights des Rennens war André’s privater sport quattro, den er standesgemäss abstellen durfte:

Vor einem Jahr hat er sich den zugelegt, da kann natürlich kein aktueller Audi Dienstwagen mithalten!

Hier mal mein Versuch, soviel sport quattro wie möglich in ein Instagrambild zu bekommen:

Natürlich waren auch Eifeler vertreten, der Nicki zum Beispiel:

… oder Olaf Manthey:

… und Jörg Bergmeister:

Die Deko bei Porsche hätte ich am liebsten mitgenommen! :)

Oliver Hilger hat selber auch ein paar Fotos gemacht, sicher ist sicher:

Und das ist Harald Gallinnis, der Editor von GT-Eins.de. Auch überall anzutreffen, wo es um Langstrecke geht!

Als nächstes bei Porsche ist dann die LMP1 Fraktion aufgelaufen, Marc Lieb:

… Brendon Hartley:

… Romain Dumas:

… und natürlich Mark Aussie Grit Webber:

Er war immer heftigst umlagert:

Das ist Pascal Vasselon:

… von Toyota. Die kommen mit ihrer Hospitality relativ hemdsärmelig daher und ich muss sagen, das gefällt mir ganz gut. Ist bei den anderen manchmal schon etwas übertrieben.

An Technik wurde nicht gespart, so sieht die LED Wand im Fahrerlager von hinten aus:

Porsche hat sogar ein Austellungs-LMP1 mit dabei:

Was Einsatz angeht, so sind aber auch die Journalisten mit Vollgas dabei, das ist der neue schwere Gasfuss von John Dagys:

Die Audifahrer waren heftigst umlagert, TomK meinte, er habe 1.200 Karten unterschrieben!

… inklusive meinem Remote-Shutter :)

Dann ging’s aber los mit Action, das Rennen lief von 14:30 bis 20:30.

6 Ferrari hintereinander, das sah ziemlich scharf aus:

Die LMP 1 fahren in die Startaufstellung, der Audi R18 e-Tron Quattro:

der Toyota TS040 Hybrid:

… und der neue Porsche 919 Hybrid:

Normalerweise bin ja ich der, der die Fotos macht, aber Atze hat sich kurzerhand meine Kamera geschnappt …

… und dieses Erinnerungs-Bild gemacht! Danke Atze! :)

Auch sonst gut, dass der Atze wieder dabei ist, hat mir schon gefehlt. Achja - so sehen Sieger aus! Toyota auf 1 und 3 gelandet sechs Stunden später.

Schicken Helm hat der Loic Duval, …

… hier nochmal ohne Helm:

Den Mann kennt Ihr auch alle: Jochen Mass. Hat ’89 Le Mans gewonnen und durfte in Spa das Rennen starten:

Alex Wurz, BMX Weltmeister von 1986:

Und Hisatake Murata mit der besten Brille im Fahrerlager:

Die zwei kenne ich leider nicht vom Namen (weiss das jemand?), aber …

… kurze Zeit später haben sie das Rennen angeführt:

Ziemlich grosser Rummel an den Fotolöchern bei so einem WEC Lauf, ich hab mich dann mal in die 3.Reihe gestellt. Das reicht mir völlig, muss man halt improvisieren. Sind ja auch nur zur Doku für den Blog die Bilder! :)

Auch wenn ich sonst meine Nase überall reinstecke, mit dieser hier hatte ich etwas Mitleid:

Der Start gab schonmal einen Vorgeschmack auf Le Mans:

Die Tribünen in Spa waren alle voll, so sieht z.B. eine überdachte Tribüne aus, die ihren Namen verdient. Könnt Ihr mal mit dem Nürburgring vergleichen - für teuer Geld wurde eine Tribüne gebaut, die null Wetterschutz bietet.

Das ist nach der Spitzkehre:

Und man kann auch sonst sehr gut gucken:

Manche bauen sich auch schnell eine eigene Tribüne:

Und natürlich rumlaufen, ich habe die 6 Stunden Renndistanz genutzt, um tatsächlich einmal aussenrum zu gehen:

Unterwegs gab es immer wieder neue Blickwinkel:

… auch zum fotografieren:

Der kleine Zaun erinnert einen an den Ring von früher - schön auflehnen und Rennen gucken:

Aber es geht auch ohne Zaun:

Man sollte aber aufpassen, wo man steht, hier bin ich nicht lange geblieben:

In Belgien sieht man immer die dollsten Kreationen für Fotopunkte:

… und man lässt die Leute auch machen.

Auch durch den Zaun fotografieren geht:

Oder durch die Gitter. Moment mal! Die Gesichter kenn ich doch!! Richtig …

Ulli Andree und Andy Middendorf - zweite echte Nürburgring Urgesteine! :)

Und Bilder durch den Zaun müssen auch nicht schlechter sein, im Gegenteil:

Eine belgische Pommes darf natürlich nicht fehlen, bei dieser Bude war ich letztes Jahr auch, sehr lecker:

Zum Abschluss ging es dann …

… in die Eau Rouge:

Und als wäre die nicht schon spektakulär genug, der 919 hat jedesmal aufgesetzt und Funken geschlagen:

Endurance schön und gut, aber hier fehlt eine Strecke:

Duval / di Grassi und Kristensen sind nicht letzter geworden, aber als 2. fühlen sie sich zumindest optisch als erster Verlierer:

Ich fand das garnicht so schlimm - die 3 LMP1 sind trotz komplett unterschiedlicher Konzepte ziemlich gleichauf. Ich bin ja kein Freund des ganzen Balancegedrisse, aber was der ACO da hinbekommen hat, ist ziemlich beeindruckend.

Der nächste Rennen ist dann schon Le Mans und nach Le Mans werden die Fahrzeuge noch ein letztes Mal eingestuft, wenn nötig. Dann werden die Parameter nicht mehr angefasst bis nach Le Mans 2015. Das ist doch mal ’ne Ansage!

Meinen kompletten Foto-Report findet Ihr hier - inklusive der Bilder aus dem Mikebericht, die Ihr auch liken bzw. kommentieren könnt. :)

Tags: Spa6h | FIAWEC | LM24 | LeMans


Donnerstag, 01. Mai 2014

Hammer-Onboard von Markus Lungstrass im Racing One Ferrari 458.

Facebook Link: fb.com/278445618990746

Tags: Ferrari | Onboard | RacingOne | Lungstrass


Samstag, 26. April 2014

Mikebericht von VLN 3.

Nachdem ich ja gestern schon ein paar Kommentare geschrieben habe, wie ich den Freitags-Test erlebt habe - heute nun ein paar Eindrücke vom Rennen.

Christian Menzel im Mercedes - daran muss ich mich noch gewöhnen. Das war vor dem Start zum Training - Konzentration!

Martin Kohlhaas / racing one. Er setzt den roten Ferrari 458 ein, der aber heute leider gestrandet ist. Da gab es wohl ein Feuer beim Boxenstopp? Hab es auch nur im Radio gehört, hoffe es ist nicht zu schlimm.

Bei BMW scheinen die Ersatzteile immer noch knapp …

… da muss man dann halt improvisieren! :)

Dieses schöne BMW Logo findet man beim Schweizer Team Hofor

… während man den Hoffi eigentlich immer überall findet. Ist ja auch sein Job! :)

Christopher Haase war bei Audi am Start, …

… aber noch besser erkennt man ihn von hinten!

Marcel Fässler ebenfalls im Einsatz - er ist der einzige der Le Mans LMP 1 Mannschaft, der auch beim 24h Nürburgring startet.

Die Hebeanlage beim M235i Cup ist was für echte Männer.

Der Preis für das unübersehbarste Boxenstoppschild geht an Team Parker Racing:

Der M1 ist im wahrsten Sinne des Wortes mal kurz angeeckt:

Volker Strycek nimmt immer noch gerne im Manta Platz:

War richtig was los heute bei Bombenwetter. Da hat so ein bisschen Sonnencreme garnicht geschadet.

4 Stunden Renndauer, gleich wird runtergezählt:

Den Start hab ich mir auf dem Boxendach angeschaut, kann ich empfehlen. Hier ein kleines Video davon:

Man kann von dort oben auch gut die Boxenstopps beobachten, hier z.B. bei Audi:

Was mir positiv aufgefallen ist: die VLN Leute haben jeden von der Boxenmauer weggeschickt - und aus der Boxengasse hinter die gelbe Linie, wer da nichts zu suchen hat.

Fuchsschwanz at full speed:

Der war am lautesten, obwohl Turbodiesel. Aber der hat mächtig gepfiffen - Tinitusalarm:

Soll mal einer sagen, Blogger würden nichts arbeiten. Björn im Einsatz mit 1a Haltungsnote!

Meine eigene Haltungsnote behalt ich besser für mich, aber hier mein Bild von dem MarcVDS:

Wisst Ihr noch, was die für eine Welle gemacht haben für diese neue Ampelanlage? In Kombination mit dem Umbau der Nürburgring VIP Lounge? Hat Unsummen an Geld veschlungen - jetzt ist der Ring insolvent. Super Idee.

Der neue LFA - hatte ich ja gestern schon erwähnt.

Und dann war da noch …

… dass MarcVDS im T3 angerückt ist.

… das Ringradio wieder ging.

… diesen Seat es übel erwischt hat - diese Seite geht ja noch …

… au weia.

Und die VLN ist jetzt auch auf Instagram! Heute gestartet und gleich schon über 100 Follower: @vln_de.

Ich hoffe Ihr taggt auch fleissig Eure Bilder - diesmal mit #VLN3 - ich schau mir das auch immer gerne an. Und Eure Eindrücke würde ich auch gerne lesen - ich kann das Kommentare Forum dazu anbieten.

War ein Hammer-Rennen, megaspannend - auch wenn ich diesmal mich nur im Fahrerlager bzw. der Boxengasse rumgetrieben habe.

Nächste Woche steht Spa 6h WEC auf dem Programm - mal gespannt, wen ich alles treffe. Marcel Fässler wird auf jeden Fall auch da sein.

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke


Freitag, 25. April 2014

Mikebericht von VLN 3 - Freitagstraining

Wettermässig werden wir ja echt verwöhnt am Ring, auch heute wieder verstärkte Sonnenbrandgefahr. Das soll aber nicht heissen, dass weniger Viren unterwegs sind - die neuen Anzüge von Racing One sind heftig nfiziert!

Wie widerstandsfähig so eine Nfektion ist, kann man gut am Wochenspiegelporsche sehen, egal wer oder was einschlägt, das N wehrt sich hartnäckig:

Neue Autos gab es auch, z.B. diesen Nissan GT3 …

… der von keinem Geringeren als Lucas Ordonez pilotiert wird. Wer den Lucas nicht kennt, lest Euch mal schlau über seinen Werdegang von der Playstation bis auf das Le Mans Siegerpodest! :)

Ebenfalls neu, dieser 2.LFA, der noch mehr kohlegefasert sein soll, als sein Vorgänger. Angeblich absoluter Prototyp und Einzelstück:

Hab ich am Ring auch noch nicht getroffen: Chris Harris aka @harrismonkey. Fährt bei Aston Martin - ich denke seinen Videoblog bei drive kennt Ihr alle - ich hatte ihn auch schön öfter hier im Blog.

Haben uns ganz nett unterhalten, ist ein feiner Kerl, der auch mal sagt was er denkt.

Das Duo Sepp Haider und Felix Baumgartner wieder unzertrennlich:

Kaum aus dem Auto wird schon Onboard-Video geguckt. Hier bei Hofor Racing aus der Schweiz - dort redet man übrigens französich - wusste ich auch noch nicht. Nette Truppe mit 2 M3 am Start.

GT Corse meldet sich aus der Winterpause zurück mit diesem weissen Ferrari, der jetzt von Michele Rinaldi und seiner Mannschaft betreut wird. Das Team fährt dieses Jahr auch in der Blancpain Endurance Serie mit.

Arno Klassen kann man immer gut am nfizierten Helm erkennen - ich finde nach wie vor lustig, dass das Taxi mehr Leistung hat als das Rennauto:

Und hier noch etwas ganz Besonderes für die Kenner unter Euch:

Spa 24h-Rennen 2004:

… und 10 Jahre später immer noch TEAM:

Und was für eins! Daniel Lemm und Jürgen Bach - BALE Motorsport aus Andernach.

Morgen gibt es dann ein paar Eindrücke aus dem Rennen - stay tuned … :)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Donnerstag, 20. Februar 2014

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 09. Februar 2014

Wo kommt eigentlich das Ferraripferd her?

youtu.be/U9YVRBiGDu4

Wusste ich auch noch nicht. Das hätten die damals auch nicht gedacht, daß der Glücksbringer mal so berühmt wird: alles hat irgendwann seinen Anfang.

(Via Joe Saward.)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Ferrari


Das 12-Stunden Rennen in Bathurst / Australien war mit Abstand das beste Rennen des Jahres.

Ok, wir haben zwar erst Anfang Februar, aber es kann gut sein, daß wir das im Dezember immer noch so sehen.

Das Rennen ist zur absoluten Prime Time in Deutschland - Samstag 20:15 Uhr - gestartet. Mit freiem Livestream und Radio Le Mans Kommentar - so wie sich das gehört.

Und gleich zu Beginn ist Peter Kox im Lamorghini verunfallt.

Aus dem Rennbericht von GT-Eins:

“Der erste Pechvogel des Rennens ist Peter Kox im Lamborghini GT3 #23. In Quarry Bend erwischen er und der Erebus-Mercedes #63 ein über die Strecke hüpfendes Kängeruh. Beim Versuch einer Vollbremsung verklemmt sich eine im Fussraum des Lamborghinis herumrollende Klebebandrolle, die ein Kameramann im Lambo vergessen hat, unter dem Bremspedal. Der Gallardo kracht in die Wand (..)”

Das ist immer mein absoluter Alptraum, wenn ich Kameras in Rennautos montiere. Daß sich a) entweder etwas löst oder b) ich was im Auto vergesse. Wenn man sich unter Zeitdruck und mit allerlei Werkzeug bewaffnet durch die ganzen Rohre zwängt, dann legt man beim Einbauen natürlich auch mal was ab. Wenn man fertig ist, am besten noch einmal genau durchzählen, ob auch alles wieder komplett aus dem Auto raus ist.

Aber das war längst nicht das einzige Missgeschick in Down Under:

“Maxi Bukh übernimmt den HTP-Motorsport Mercedes. Allerdings wird seine Flügeltür nicht korrekt geschlossen und öffnet sich beim Losfahren.”

“In Runde 193 kommt Nico Bastian zu einem regulären Boxenstop in die Pitlane. der Stop fällt viel länger aus als geplant. Offensichtlich gibt es ein Problem an der Bremsscheibe des rechten Hinterrades. Nach gut 8 Stunden in Führung des Rennens verschwindet der Mercedes in der Box.”

“Der Il Bello Rosso Ferrari von Maranello Motorsport übernimmt nun die Führung. (..) Doch das Ferrari Team wird nun mittels einer schwarzen Flagge in die Boxengasse zitiert, weil das Team beim Stop ein Pitboard in der Boxengasse hat liegen lassen.”

Das Finish - schön Sonntagsmorgens beim Frühstück - war nichts für schwache Nerven:

“n einem unglaublich spannenden und packenden Sprintfinale, bei dem der HTP-Mercedes mindestens 2 mal auf gleiche Höhe mit dem Ferrari zieht, setzt sich die Maranello Motorsport Mannschaft mit Mika Salo, John Bowe und Schlussfahrer Craig Lowndes zum ersten Ferrari-Sieg in Bathurst durch. John Bowe ist damit der erste Pilot der sich zum 3. Male in die Siegerlisten der 12h eintragen darf. Nur 0,4s trennen am Ende den HTP-SLS vom Ferrari. Dahinter setzt sich der Erberus-SLS um 0,6s gegen den McLaren im genau so hart geführten Kampf um den letzten Podestplatz durch.”

Auf dem 458 ist letztes Jahr noch Allan Simonsen gefahren und hatte bis gestern auch den Rundenrekord. Das Team hat ihm den Sieg gewidmet.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Bathurst | B12Hr


Donnerstag, 09. Januar 2014

Woran erkennt man einen LMP1?

Motorvision:

“(Er) hat aber zusätzlich einen sehr großen festen Heckspoiler und viele Lufteinlässe an Front, Seite, Heck und Dach.”

(Danke Oli Ver!)


Samstag, 30. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Samstag, 21. September 2013

LIVE Stream Blancpain 1000 morgen am Sonntag.

Es gibt jede Menge Möglichkeiten, das 1000km Rennen morgen am Nürburgring über Live Stream zu verfolgen, auch mit dem Smartphone:

Hier die Teilnehmer-Liste:

Our man Christian Kohlhaas fährt übrigens auf dem GT Corse Ferrari mit der Startnummer 458 - zusammen mit Alexander Mattschull und Pierre Ehret.


Freitag, 13. September 2013

Mikebericht von VLN 7 - Freitagstraining

Ein paar Eindrücke vom Freitagstraining - hier findet Ihr für das Rennen morgen die Essential Links für #VLN7.

Es gibt sie doch noch, die echten Breitensportler in der VLN.

Michael Schumacher, Dirk Adorf :)

Der M1 immer ein Hingucker, auch wenn er nur dasteht.

Number One is back.

Der neue GT3 Spec Ferrari, ganz frisch zum ersten Mal am Nürburgring auf der Nordschleife. Mit nagelneuem Bilstein-Fahrwerk übrigens. Hier ein kleines Video mit Pierre Kaffer am Steuer zum ersten Mal die 20.832 Meter unter die Räder nehmen:

 

Der muss dann auch rot sein - eh klar. GT Corse setzt morgen 3 Autos ein, 2 x SP8 und 1 x SP9.

ADAC und Lindner, da war doch was? Dass sich überhaupt noch jemand traut diesen Namen spazierenzufahren, ätzend.

Der Volvo ist auch wieder da.

Ebenso der McLaren, mal die Daumen für eine Zielankunft drücken.

Ganz schön lange ToDo-Liste.

Wochenspiegel Nummer 60 und ...

... Wochenspiegel Nummer 59. Ob beide mitfahren?

Das Stuckauto ist auch wieder dabei nach dem heftigen Unfall von Papa Stuck letztes Mal im Training. Den Unfall gibt es übrigens auf Video von dem SLS, der dahinter gefahren ist (danke für den Tipp Michael):

Heftige Nummer!

Dieter's Einsatzauto - wir planen für Sonntag wieder einen Talk, mal sehen, ob es zeitlich hinhaut.

Das ist doch mal ein Hingucker.

Jörg Otto und Peter Becker das erste Mal mit dem Cup-Porsche dabei diese Saison, werden unterstützt von Wolfgang Destree - sein Auto hatte in Barcelona einen heftigen Einschlag nach einer Meinungsverschiedenheit mit Stefan Mücke. Dabei lagen sie gut im Rennen. Nächstes Mal soll die Sexbomb wieder fahren.

2 x Kremer, sogar mit Zulassung.

Bei den Freitagstrainings sieht man auch mal solche Exoten.

Ein neuer Ford Focus von Björn Herrmann.

Ohne Worte ;)

Auf dem Parkplatz gefunden :)

Der beste Reifenstapel ever, hier fällt auf jeden Fall keiner die Treppe runter!

Alles startbereit für ein schönes Rennen morgen, leider kann ich es mir nicht bis zuende angucken - die Crossbahn ruft ;)

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht | GTCorse | Freitagstraining

 


Sonntag, 25. August 2013

Mikebericht von VLN 6 - 6-Stunden Rennen.

Mit 214 gemeldeten Startern war volles Haus angesagt am Ring, vorbei die Zeiten, daß nach dem 24h-Rennen die Starterzahlen eingebrochen sind.

2 Sachen hab ich mir diesmal neu ausgedacht, zum einen eine übersichtliche Linkliste mit allem Wichtigen zum Rennen - die Essential Links - und zum anderen einen besseren Tag für Instagram als #VLN, weil der wohl auch für andere Sachen verwendet wird. Da kommt alles andere, aber nur wenig VLN. Die Lösung war einfach - #VLN6 - und das hat super funktioniert! Danke an alle die mitgemacht haben, könnt Ihr auch nachträglich noch Eure Bilder mit #VLN6 taggen. Nächstes Mal dann #VLN7 - ganz einfach :)

Ich selber hab natürlich auch Bilder mitgebracht, am besten navigiert Ihr zum Fotoreport über die 20832.com Startseite (einfach auf die deutsche Flagge "HOME" oben links klicken). Dort findet Ihr auch alle Fotos, die ich hier für den Mikebericht verwendet habe, könnt Ihr gerne auch Kommentare drunterschreiben.

Mein ganz persönlicher Mikebericht geht so:

Ich glaube das ist ein original historischer Aufkleber, hab den noch nie vorher gesehen. Hat sowas aus den Siebzigern. :)

War natürlich mächtig viel los schon am Freitag, da stand man sich ganz schön auf den Füssen.

Der Zuschauer mit der weitesten Anreise war Martin, Mann der ersten Stunde aus dem N-Forum. Er hatte auch Fotos mitgebracht, leider hab ich es nicht mehr geschafft vorbeizuschauen.

Dr. Eddy Althoff im Zensen-Mini, aber nur Freitags, sind beim Rennen nicht gestartet.

Tim Scheerbarth ...

... official!

Während Jan die Gäste anschnallt. Bei Black Falcon haben sie inzwischen 10 SLS und AMG kommt nicht nach fertige zu liefern. Jetzt ist Black Falcon das einzige Team, daß auch offizielle SLS GT3s bauen darf. Sie suchen übrigens noch eine zusätzliche Halle, weil deren (gerade neu gebaute!) Halle schon zu klein ist! Also falls jemand was weiss.

Das war ein eher zufälliger Schnappschuss, aber ich fand so cool, wie die da mitten im Treiben abhängen, das hab ich sogar als Titelbild gewählt :)

Trotz allem lacht Michele - immer noch! Und im Fahrerlager ist sich auch jeder einig, was für ein klasse Team er inzwischen beisammen hat.

Ist ja auch nicht so, als würd' es ihm wirklich schlecht gehen! :)

Das mit dem Nummerschild ist kein Fake, ...

... der ist wirklich angemeldet.

Eine Taxifahrt im Wochenspiegel-Porsche ist sicher etwas ganz besonderes, aber dieser Tornado-Pilot (der links) hat das locker weggesteckt. Wobei bei ihm im Flieger wirken die Kräfte eher senkrecht und im Auto - kleinere Kräfte - zur Seite.

Da macht sogar der Georg große Augen! :)

Artur versucht Sponsoren aufzutreiben für den Jürgen Alzen Ford ...

... und dieser hier hat sich erstmal mit freien Cocktails mächtig beliebt gemacht! Weiter so! :)

Hoher Besuch aus Japan, das ist kein geringerer als Bob Suzuki, in dessen Team Jörg Müller letzte Woche in Suzuka gestartet ist und der mich hier auf der Seite mit Studie AG schon seit vielen Jahren treu unterstützt!

Haben wir ein paar Erinnerungsfotos gemacht und Sabine darf da natürlich nicht fehlen!

Smudo war auch mal wieder da - trotz vollem Terminkalender geht es nicht ohne! Und der Dirk genießt die Rennwurst, eh klar :)

Nach dem Timbuli-Rückzug war Marco Seefried nicht lange arbeitslos, ist bei Pinta gestartet.

Porsche Werksfahrer Jörg Bergmeister und Nick Tandy und mittendrin unser Fahrer des Jahres!

Hannes Scheid immer gut gelaunt voll im Einsatz!

Wenn am Samstag das Wetter mitspielt, stehen morgens um 8:00 Uhr schon die Pole Kandidaten aufgereiht an der Startlinie. Mit Reifenwärmern! Das geht dann richtig los, wenn die Ampel auf grün springt, ich hab das mal als Video festgehalten:

N-fizierter Schubert Z4 mit Abdulaziz am Steuer!

Leider hatte dieses Team Pech im Freitagstraining, ...

... eigentlich sieht der garnicht so schlimm aus.

Aber hat ihn mächtig erwischt und die Mechaniker hatten ihn tatsächlich morgens um 5 wieder zusammen mit allen Teilen, um dann festzustellen, daß das Lenkgetriebe hinüber ist. :/

Skuril den M1 zu sehen, der ja kein Youngtimer, sondern ein echtes SP Auto ist. Toll, daß solche Projekte noch nicht ganz ausgestorben sind!

MarcVDS war zwar leider nicht dabei, aber ihre Aufkleber sind noch auf der Straße :)

Ulli Andree hat mal den Opel ausprobiert, die Zeiten von Mario Merten sind doch mal eine ordentliche Messlatte. Sind leider nicht in's Ziel gekommen, ich weiß auch nicht warum, aber vielleicht können wir ja die Kommentare noch etwas auffüllen.

Klassisches Design für diesen Porsche, schick!

Die Oese's zum ersten Mal richtig gemeinsam unterwegs dank Toyota ...

und der Papa macht dem Sohn schonmal klar, wie Diskussionen geklärt werden. So ...

... oder auch so! Leider nur vier Runden gefahren, den Grund kenn ich (noch) nicht.

Mmh, schade um die schöne Lackierung!

Wo wir schon bei hohem Besuch sind: Faisal Binladen, den hab ich das letzte Mal in Le Mans getroffen! :) Er ist im Freitagstraining zum allerersten Mal auf der Nordschleife unterwegs gewesen. Normalerweise fährt er mit seinem Kumpel Abdulaziz Al Faisal im Porsche Cup Middle East.

Aber auch abseits gab es schöne Autos zu sehen, sowohl im Fahrerlager, ...

... als auch im Brünnchen!

Wo übrigens mächtig viel los war!

Ich bin aber weiter zum Wippermann, hier mal ein Streckenwart aus dem Bilderbuch. Alles fest im Griff.

Ein paar Fotos neben meinem Fotoreport, hier könnte man meinen es sei Porsche Cup.

Dabei sind 3 Ferrari mitgefahren, alle von GT Corse. In schwarz ist auch nicht schlecht, ...

... auch nicht bei der Corvette. Die hat sich über's Wochenende eine Nfektion eingefangen!

Ebenso wie der kombinierte Studie AG / Saudi Falcons BMW.

Markenvielfalt gibt es inzwischen wieder reichlich, vorbei die Jahre, als man hauptsächlich BMW fahren musste.

Immer ein Hingucker der BMW, auch soundmäßig weit vorne. Am Steuer übrigens diesmal: Dirk Adorf. Sind 73. geworden. Auf seinem anderen Drive ist Dirk als 38. in's Ziel gekommen! (Riemer/Wiskirchen/Ackermann - V6 M3)

Das ist Urmel ...

... und das Pancho? Bekommen die Autos jetzt Namen?

Am Wippermann die Vorderräder zu lupfen ist nicht einfach, aber mit dem Manthey Porsche im Nacken muss man alles geben.

Nochmal der Hingucker.

Die haben sich's gut besorgt, leider konnte das Duell nicht zu Ende gebracht werden (TD).

Der Fabian immer spektakulär unterwegs, oder etwa Claudia?

ROWE hat gewonnen, aber nach dem Boykott letztes Rennen ist bei den Beobachtern ein schlechter Beigeschmack geblieben. So eine Markenvielfalt gäbe es zwar ohne die BoP nicht, aber das Geheule wegen der Einstufung ist nur noch nervig. Man bekommt ja die Sachen mit, die nach außen dringen, da möchte man garnicht wissen, was hinter den Kulissen abläuft.

Noch so ein Klassiker.

Und hier das Merten / Andree Auto.

Und zum Abschluss noch ein Bertibild aus dem Brünnchen! :)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke


Sonntag, 11. August 2013

Mikebericht vom Oldtimer Grand Prix.

Am Wochenende war ich mal beim Oldtimer Grand Prix, hab ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Vor allem den Freitag wollte ich mir anschauen, der einzige Tag, an dem im Rahmen der Veranstaltung auf der Nordschleife Rennen gefahren wird. Hat sich echt gelohnt.

So ist Marco Werner Runde für Runde mit dem Elfer durch Eschbach gesurft, eine echte Augenweide!

Man hat auch schon auf dem Brünnchen Parkplatz geahnt, daß das kein normales Wochenende ist.

Wer den Schaden hat, ...

Guckt Euch dieses Auto an, das war riiiiesig! Alles irgendwie doppelt so groß wie normal. Der Wagen hört auf den niedlichen Namen "The Beastie" und hier hab ich auch ein Foto in Fahrt gefunden. Hab dann auch gelernt: Baujahr 1918, 150 PS, 3,5 Tonnen und 6 Zylinder mit 14,5 Liter Hubraum!! Damit gewinnste jedes Quartett ;)

Gab auch neue Autos, die Hersteller haben teilweise große Areale gebucht. Das ist der Jaguar C-X75, aus dem Datenblatt hab ich: 1600ccm, 862 PS, 3,8 Liter auf 100km. Soll aber nicht in Serie gehen. Hier noch ein Bild von vorne im Instagram-Feed.

Kaum im Fahrerlager angekommen, wurde ich auch schon von den ersten Computerproblemen begrüsst. Wenn das nur immer so einfach wäre wie beim Wolfgang! :)

Der erste nfizierte ließ auch nicht lange auf sich warten.

BMW Senior Team! Hab ich so auch noch nicht gesehen. Das muß man erstmal entdecken bei so einem atemberaubenden Anblick ;)

Die DRM Teilnehmer rücken an ...

... einer schöner als der andere.

Konnte ich mal die neue kleine EOS 100D ausprobieren, das hier ist 1/60.

Aber irgendwie ...

... bekommt man ...

... den Eindruck, daß bei der DRM ...

... nur ...

... BMW gefahren sind! Was für sagenhafte Fahrzeuge. Vergleicht das mal mit der heutigen BMW Palette, da geht im Moment nicht viel. Außer Gewicht.

Ein Hörprobe habe ich auch mitgebracht. Schaut mal wie ich mich erschrecke, als der Gas gibt! Haha!

Der Parc Fermé war immer gut gefüllt, z.B. mit diesen Formel 1.

Ohne GoPro geht heutzutage garnichts mehr.

Selbst die Kaffeebude authentisch. Aber wie ätzend, daß man selbst dort Ringcard brauchte. Die haben doch tatsächlich dem ganzen Event diese Gängelei aufgezwungen. Hab das an der Imbissbude beobachtet, wie Drückerkolonnen sind die Grünhemden im Einsatz und bearbeiten die wartende Schlange. Da sind nicht wenige dabei die sich die Schallplatte anhören und dann völlig verständnislos und mit knurrendem Magen wieder abdrehen.

Die Ringcard gehört so schnell wie möglich abgeschafft, weiß sowieso nicht was das soll, nachdem es Kai Richter's CST garnicht mehr gibt.

Beim Wandern durch das Fahrerlager muß man immer die Kamera griffbereit halten!

Und dann stelle ich fest, daß ich der einzig korrekt gekleidete für die 90 Jahre Le Mans Ausstellung bin! :)

Und was für eine Ausstellung das ist: hier der Porsche GT1 von Uwe Alzen, Jörg Müller und Bob Wollek.

Was ich nicht verstehe und vielleicht erklärt mir das jemand: "40 Jahre 911" steht vorne drauf, das Auto ist von 1998 und dieses Jahr ist "50 Jahre 911"?

Von der Erklärtafel hab ich, daß '98 Aiello/McNish/Ortelli den 16.Gesamtsieg für Porsche eingefahren haben - das ist Rekord. Die 25 hat lange geführt, doch "kurz vor Schluß endeten die Siegeshoffnungen mit einem Dreher von Jörg Müller." Normalerweise steht das Auto wohl im Porschemuseum.

So aufgereiht habe ich diese Autos auch noch nicht gesehen. Der GT One ist eine Augenweide, dem widme ich mal einen Extra-Eintrag!

Der 2012er Siegerwagen R18 mit dem Spitznamen "Electra". Wusst ich so auch nicht, aber André Lotterer hat das auf Insta kommentiert. 2012 war das mit der Radtour ;)

Die kleine 100D mit dem 18-55 Kitobjektiv ist echt gut, hier im schummrigen Zelt aufgenommen, 1/60 bei Blende 5,0 und ISO 640 im Automatikmodus mit ohne Blitz - so gefällt mir das. Ich glaube der Kamera widme ich auch mal einen Extra-Eintrag. Da passt sogar das 300er drauf! ;)

Das sah mal interessant aus, kennt das jemand? Kleiner Elektroroller für schmale Mark?

Es wurde auch standesgemäß gebastelt, ...

... aber muß man gleich einen DTM BMW durchsägen? :)

Transit!

Noch ein Le Mans Auto - diesmal von Gordon Murray. Was macht eigentlich sein Stadtauto-Projekt?

Das war am Stand von McLaren Düsseldorf und es hat sich eine interessante Gesprächsrunde gebildet. Kennt Ihr alle?

Steht dann da so unschuldig ein Formel 1 mit auf dem Stand und man ist ja gewohnt, daß das Dummies sind.

Aber nicht beim Oldtimer GP! Das ist Alain Prost's Weltmeister-Gewinner von 1989 - original.

So sind die damals gefahren, mit H-Schaltung und 2 Knöpfen am Lenkrad.

Hier auch nochmal abgefilmt.

Den hab ich mit 1/30stel verhaftet! ;)

Im DRM Zelt ...

... jede Menge BMW nach dem Rennen und ...

... man konnte überall den Kopf bzw. die Kamera reinstecken. GoPro soweit das Auge reicht, da müssen wir mal ab und zu bei youtube checken!

6-Zylinder im übersichtlichen Motorraum, ...

... da wo heutzutage eine Airbox sitzt. Hier nur die pure Orchester-Kapelle!

Und die Zündfolge.

Kaum aus dem Auto wird schon Fernsehen geguckt, ich sag's ja: GoPro.

So sieht der Maschinenraum beim M1 aus.

Stilechte Verkaufsstände.

Und ein Gruppe C mit Straßenzulassung?

Schönheiten, die auch im Rennen ordentlich bewegt werden.

Wobei ich mich frage, ob das die Ferrari Originallackierung ist?

Und dann war da noch: Porsche! Riesen-Areal wie immer in der Mercedes-Arena.

Inklusive Traktoren.

Und Walter Röhrl Autogramm geht immer.

Das ist der neue Alfa Romeo 4C, den gibt es bald zu kaufen. Um die 1.000 kg, 240 PS und 61k Euro.

Das Schöne am OGP, daß man sich überall frei bewegen kann.

Und einem immer ...

... solche ...

... tollen Autos vor die Linse fahren!

Am liebsten sind mir aber die Autos, denen man ihr Alter auch ansieht. :)

Und dann war der (Sams)Tag schon wieder zuende - und ich hab' kein einziges Rennen gesehen! Braucht man garnicht unbedingt, das Fahrerlager bietet ein Höhepunkt nach dem anderen. Und eigentlich wollte ich ja nur mal die neue Kamera ausprobieren. Nächstes Jahr guck ich dann vielleicht mal ein Rennen. :)

Tags: OldtimerGrandPrix | MarcoWerner | TheBeastie | CX75 | McLaren | Nothelle | Ringcard | LeMans | LM24


Freitag, 12. Juli 2013

Fernando Alonso = Ferrari 2016.

Fernando Alonso macht dann mal klar, daß er noch bis mindestens 2016 im Ferrari sitzt. Für ihn ist Ferrari etwas besonderes und er geht auch voll darin auf:

“Ich bin heute als Ferrari-Fahrer bekannter denn je, obwohl ich keinen weiteren Titel gewonnen habe.”

Meine Rede: bei dem großen Zirkus genannt Motorsport geht es zwar sportlich zur Sache, aber unter’m Strich zählen für die Geldgeber die Sympathiepunkte, die man nach so einem Wochenende mit nach Hause nimmt. Wer erinnert sich nach 2 oder 4 Wochen noch an das Ergebnis? Wisst Ihr noch, wie das GP2 Rennen am Sonntag ausgegangen ist? Aber Aktionen wie diese sind unvergesslich.

Audi z.B. hat das noch nicht verstanden, die jagen unerbitterlich einen Sieg nach dem anderen, machen sogar vor Einwirkungen auf das Reglement nicht Halt und meinen, der Fan bekommt davon nichts mit. Tut er doch!

Übrigens: es gibt intensive Instagram-Nutzer, das geht schon stark in Richtung Bloggen. Fernando Alonso ist so einer:

instagram.com/alo_oficial

Tags: Alonso | Ferrari | Formel1


Montag, 24. Juni 2013

Third renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.3 aus Le Mans.)

Like always with events like this, time is just flying by. In the beginning you think one week is plenty, and afterwards you wonder where it all went.
But this was a very sad race too, because Dane Allan Simonsen has paid his Aston Martin entry with his life. As a spectator one didn't realize, only after 4 laps he had a heavy accident and a long repair work and safety car phase followed. At Radio Le Mans they read out the message at 6 pm. Race and party went on, but the closer you got to paddock, you felt something is wrong.
The only one who expressed his anger that everything was supposed to just carry on was Giancarlo Fisichella at a RLM interview. I'm not saying that the matter has been ignored altogether, but in a 'professional' way it has been continued according to plan. As an outside spectator for me this was something between bizarre and macabre. The last fatal accident apparently went back to 1986.
Racing is dangerous, we all know. But it's sold to the spectators as action and fun. In that perspective I find Isle of Man TT more honest: everybody knows what they are doing and they talk openly about it.

(Wie immer bei so einer Veranstaltung vergeht selbst eine ganze Woche wie im Flug. Du denkst am Anfang das ist irre viel Zeit und hinterher fragt man sich, wie das so schnell durchrauschen konnte.
Leider war es auch ein sehr trauriges Rennen, denn der Däne Allan Simonsen hat seinen Einsatz bei Aston Martin mit dem Leben bezahlt. Als Zuschauer hat man das erst garnicht mitbekommen, nach nur 4 Runden hatte er seinen schweren Unfall und es gab eine sehr lange Reperaturpause mit Safety Car Phase. Bei Radio Le Mans wurde dann um 18 Uhr die Meldung verlesen. Das Rennen und die Party gingen zwar weiter, aber je näher man zum Fahrerlager kam, umso gedrückter war die Stimmung.
Den einzigen, den ich mitbekommen habe, der auch mal seinem Ärger darüber Luft gemacht hat, daß einfach alles weiterlaufen soll, war Giancarlo Fisichella im RLM Interview. Ich will jetzt nicht sagen, daß das Thema ganz weggeschwiegen wurde, aber man hat 'professionell' so gut es geht nach Plan weitergemacht. Als unbeteiligter Zuschauer empfand ich das als eine Mischung aus skuril und makaber. Den letzten Todesfall bei einem Le Mans Rennen gab es wohl 1986.
Motorsport ist eine gefährliche Geschichte, wissen wir alle. Dem Zuschauer wird es aber als Spaß und Spektakel verkauft. Da find ich Isle of Man TT ehrlicher: da weiß jeder worauf er sich einlässt und es wird auch nicht drumrumgeredet.)

Raceday for me started like all other days in the Audi Camp, but this time a special Audi 100 cought my attention: a camper van!
(Sowas gibt's nur im Audi Sport Camp: ein Audi 100 Wohnmobil.)

And while I'm looking at the camper, an original Audi sport quattro jumped into my view!
(Und wo ich mir das so angucke, springt mir ein herrlich originaler Audi sport quattro in's Sichtfeld!)

One of 223.

Attractions didn't stop going further into paddock: Derek Bell.

Historic Le Mans Contenders driving in front of me.

Beautiful noise that was!

Wow, 962 Le Mans Winner!

That's me, never had a racing weekend beard that long! Radio Le Mans, proper cap, double jacket - off we go!
(So einen langen Motorsport-Wochenende-Bart hat ich aber auch noch nie!)

Pierre Kaffer having some food and with him Andrea Bertolini, he rather prefers the AF Corse catering.
(Eigentlich fährt der Andrea Bertolini bei Aziz auf dem 458, aber bei AF Corse ist das Essen so lecker.)

Good to see from above: Audi's 'workshop'. Whereas the others use conventional truck plus tent, Audi raises a solid construction. That's properly one of the reasons they are entering three cars.
(Kann man Audi's Werkstatt-Halle gut sehen von oben - die anderen alle mit Truck und Vorzelt.)

In the grid I went to Olaf Manthey, readers of my blog know what happened last year: we met at the Dunlop bridge spectators point at the start. Pretty cool to meet him now again as Porsche Werks Team.
(In der Startaufstellung bin ich natürlich gleich zu Olaf Manthey, wisst Ihr noch letztes Jahr?)

Legends are not for Sale, support for struggling Nürburgring to fight against the threatening sale, which the government wants to push trough. I you want to read more, check out Save The Ring to get started.
(Unstützung für Otto Flimm aus Le Mans!)

I didn't realize Nicki Raeder squeezing into that picture too ...
(Hab den Nicki garnicht gesehen ...)

... let's do a proper one!
(... nochmal eins richtig!)

One of the many N stickers in Le Mans. Well ... one of two to be precice, but they are both really great surprise to me. So far the only car entered in Le Mans with N stickers was the LMP2 by Kai Kruse. If you ask me, these stickers look great in France too! :)
(Einer der vielen N-Aufkleber im Le Mans Starterfeld. Also um genau zu sein: einer von insgesamt zwei ;) Aber beide waren eine schöne Überraschung für mich! Bisher gab es in Le Mans nur ein Auto mit N-Aufklebern: der LMP2 von Kai Kruse. Also wenn Ihr mich fragt: in Frankreich sehen die auch nett aus!)

Busy!

The new Michelin board shows movies too!
(Die neue Anzeigetafel kann auch Filme!)

Extra busy at Audi.

Great to see a twitter handle! @AllanMcNish Have not seen any on the cars though, maybe next year.
(Aah, endlich mal ein Twitter Benutzername! @AllanMcNish Hab aber keine auf Autos gesehen, vielleicht nächstes Jahr.)

All grandstands completely packed.
(Alle Tribünen rappelvoll.)

I love this picture: Loic Duval with his car.
(Mein Lieblingsbild: Loic Duval an seinem R18.)

Alex Wurz - fair sportsman.

And Romain Dumas too.

Oliver Jarvis with his mechanics.

The winners from 2012 and 2011.

This is how the teams and cars are lined up.
(So werden die Fahrer und Autos aufgestellt.)

Group C drives past!

.. and the trophee!

#3 team looks a bit undecided.
(Nummer 3 team sind etwas unentschlossen aus.)

Team Toyota.

Dom Farnbacher giving Marc Goossens a hand.

Marc the Goose!

I've never met Faisal Binladen before - let alone together with Jaber and Aziz! That was really great.
(Faisal Binladen und ich treffen uns das erste Mal, und dann auch noch zusammen mit Jaber und Aziz! Super Geschichte.)

Together with my ticket I also bought a grand stand pass for T4. On my way I came across the original Art Car, welded together by indididual pieces of sheet metal, great work.
(Zusammen mit meiner Eintrittskarte habe ich auch eine Tribünenkarte gekauft und zwar T4. Auf dem Weg dahin ist mir dann das originale Artcar dazwischen gekommen. Das ist tatsächlich aus Einzelblechen zusammenschweißt, wirklich toll.)

And yes, they sell Radio Le Mans Radio. Yours for 10 €.

Another big Audi building.

Did you ever wondered how the Dunlop bridge looks inside? That's how.
(When es Euch wir mir geht und Ihr immer mal wissen wolltet, wie die Dunlop Brücke innendrin aussieht - so:)

T4 - cool, like at Nürburgring.

My seat ...

... view straight to chicane.

Tricky weather conditions for specators too.
(Das Wetter auch für die Zuschauer nicht einfach.)

We have a race!

I had a great time on the grand stand, stayed there for 3 hours. Especially when it started to rain you could see the driver skills, as they never knew what the conditions would be like. At some point four of them are together throught the gravel! Pierre Kaffer was one of the few who _always_ hit is apex, no matter what, great driving at these conditions
(Bis um 6 hab ich es auf der Tribüne ausgehalten - 3 Stunden. Hat echt Spaß gemacht, weil es immer wieder angefangen hat zu regnen. Trocknet dann auch immer schnell wieder ab, aber die Fahrer wussten nie, was ihnen blüht. Sind auch schonmal zu viert durch's Kiesbett! Pierre Kaffer war einer der wenigen, der _immer_ den Scheitelpunkt in der Schikane getroffen hat, das war schon stark bei dem Wetter.)

Back through the bridge ..

You always meet friendly people at Le Mans!

That was the Bahrain tent, already starting the countdown for their 6 Hour Race.
(Im Bahrain Zelt wurde schon das 6-Stunden Rennen runtergezählt.)

Now we know how the fans get their merchandise.
(Jetzt wissen wir auch, wie die Fans immer an ihre Fähnchen kommen.)

The biggest race is not enough, a lot of stuff elsewhere too.
(Das größte Rennen reicht noch nicht, auch sonst viel zu sehen.)

Drive SRT.

Play Forza 5.

Art Car Miniature!

Original:

More model cars:

Delta Wing now white and closed and electric.

Team Eurosport! Gustav Büsing and Wolfgang Savelsbergh.

This is a typical Romain Duman face, love it!
(Ein typischer Romain Dumas Gesichtsausdruck, der ist echt super!)

Everything Caterham.

How to properly transport tyres!

At the Audi paddock, I was allowed a sneak peak - thanks for that!
(Am Audi Paddock durfte ich als Besucher auch mal reinschauen, danke dafür!)

Next to the Audi garage was the JWM Ferrari 458. You're now allowed as visitor to enter the pitlane, but within the garage you can do what you want if the team is ok with that. So I tried my luck shooting some pictures from there.
(Direkt neben Audi war der JWM 458 Ferrari, also hab ich von da mal probiert ein paar Bilder zu machen. Man darf als Besucher nämlich nicht in die Boxengasse, da sind die super streng. Kann das Team sogar eine Drive Through bekommen.)

That was the moment when the #1 stalled. Started, but suddenly stopped. Apparently the alternator, was a long repair, but they managed to finish fifth at the end.
(Das war der Moment, als der #1 nicht mehr fahren wollte. Ist angefahren und stand dann. Das sei die Lichtmaschine gewesen hieß es später, gab eine lange Reperatur und sind am Ende doch noch Fünfter geworden.)

Funny situation to sit next door and see in TV what happens behind that wall.
(Das war lustig im Fernsehen zu sehen, was da gerade hinter der Wand passiert.)

Getting dark, but merchandising still busy!
(So langsam wurd's dunkel, aber der Fanshop immer noch stark belagert.)

I think I look ok for 3 am - in contrast to Michael next to me LOL!
(Für 3 Uhr morgens seh ich doch noch ok aus, kann man vom Michael nicht behaupten, Haha!)

That's how the Eurosport container look like.
(So sehen übrigens die Eurosport Container aus.)

R.I.P. Allan

Everytime I visited the Porsche garage I found Olaf Manthey like this.
(Jedesmal, wenn ich bei Porsche vorbeigeguckt hab, stand Olaf so da.)

Le Mans Camp Site.

For the last 3 hours of the race I went to Tetre Rouge.
(Für die letzten drei Rennstunden bin ich nach Tetre Rouge.)

Safety Car again.

See the Dunlop bridge in the background?
(Seht Ihr hinten die Dunlop Brücke?)

Changing weather all the time.
(Immer wieder Regenwolken.)

N Sticker in Le Mans! :)

Last lap, the Toyota went between the two Audis, fair move and that's how they crossed the line.
(Letzte Runde, die Toyota haben sie fairerweise dazwischen gelassen und sind so über die Ziellinie.)

P1 for Manthey Porsche in GT PRO.

Straight after the checkered flag ...

... the van race begins! ;)

And bicycles ...

On my way back I've seen this - great idea! :)

See more of my pictures in the Le Mans Gallery.
(Noch mehr Bilder gibt's in der Le Mans Galerie.)

This was only my second Le Mans, but full of drama it was. I'm really happy for Tom Kristensen to scored his 9th victory, but the loss of Allan Simonsen is hard to accept.
(Das war erst mein zweiter Le Mans Besuch, aber es war sehr aufwühlend. Hat mich gefreut für Tom Kristensen, daß er noch einen 9.Sieg draufpacken konnte, aber der tödliche Unfall von Allan Simonsen ist nur schwer zu verdauen.)

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Freitag, 21. Juni 2013

Second renn.tv Coverage from Le Mans. (Mikebericht Nr.2 aus Le Mans.)

The second part of my Le Mans Reports - besides my Instagram and Photo Gallery that is ;) Weather conditions have been changing all the time, something I know only too good from Nürburgring. At least here in France it's only wet - and not freezing cold like the Eifel mountains.
(Zweiter Teil meiner Berichte aus Le Mans - also zusätzlich zu meinem Instagram Feed und der Foto Galerie ;) Das Wetter wechselt ständig, kennen wir ja vom Ring. Wenigstens kommt der Regen hier flüssig und nicht wie am Ring in gefrorenen Stückchen!)

When they talk rain, it's pretty serious.
(Die meinen das hier schon ernst mit dem Regen.)

The Audi Sport Camp getting ready for the Bavarian visitors.
(Das Audi Sport Camp nimmt so langsam Formen an.)

Audi Sport is as serious with Camping like with everything else.
(Einmal mit Profis arbeiten! Wer kennt noch den Gabrielle aus den Audi 200 Zeiten?)

Not something VIP style, but they have German beer and it shall last until Sunday!
(Hat nichts mit VIP zu tun, sondern mit dem guten Wochinger Bräu!)

Easy to get from the camp to the pits: straight over the Bugatti Circuit, the short permanent one. That's a selfie via bluetooth remote! :)
(Vom Camp zum Fahrerlager ist ganz einfach quer über den Bugatti Circuit, die kleine permanente Strecke. Da wird jetzt auch gecampt. Hab mal ein Fernauslöser-Bild via Bluetooth gemacht.)

The SRT guys with Dom Farnbacher on the left.
(Die SRT Truppe, links Dom Farnbacher.)

Just a small part of the big Eurosport team: Wolfgang Savelsbergh and Oliver Sittler.
(Ein kleiner Teil vom großen Eurosport Team: Wolfgang Savelbergh und Oliver Sittler.)

They could have called that Toyota Hybrid Raining ;)
(Hätten die besser Toyota Hybrid Raining genannt.)

That's Jake!

... again! :)
(Beim Jake könnt Ihr Euch für die MarcVDS Social Media Highlights bedanken!)

I tried to follow Pierre (Kaffer) in his slip-stream, not easy. That's the 458 paddock, he is Ferrari man after all.
(Ich hab dann mal versucht mich in den Windschatten vom Pierre zu hängen, war nicht einfach. Das ist das Fahrerlager vom 458er Rahmenrennen, hat er mal besucht als Ferrari-Mann.)

Didn't take long for some Nfection spreading ...
(Hat nicht lange gedauert, da war das erste Auto schon Nfiziert ...)

I wondered what that steering wheel is doing in Pierre's camper: he put some tape around it for better grip. I quickly asked which car?
(Hab mich gewundert, was das Lenkrad in Pierre's WoMo zu suchen hat, stellt sich raus er hat da mal Rennradtape drumgeklebt, damit man es besser greifen kann. Ich hab dann mal schnell ein Rätsel draus gemacht.)

Our friend Atze, disguised.
(Hättet Ihr den Atze erkannt?)

Nicki Raeder and Porsche's Roland Kussmaul.

Olaf Manthey, Romain Dumas and Richard Lietz.

Aziz! Long time no see! He will be driving the Dunlop 458. Had some bad luck in qualifying, but after a fantastic logistic job and equally fantastic work by the JMW team they are back in the game!
(Aziz! Lange nicht gesehen. Ihr wisst schon, den habt Ihr auf Eurem Ja-zum-Ring! Z4! :) Hatte Pech beim Training und ist rückwärts in die Reifenstapel, aber jetzt läuft der Ferrari wieder! Super Arbeit von JMW!)

Andy's Spotterguide!

Meeting with friends! If you are a regular with my blog you know Waleed and Jo from the Middle East - they are big Nordschleife fans!
(Wiedersehen mit Freunden! Kennt Ihr Waleed und Jo aus meinen Berichten?)

Lukas Luhr.

Seen Porsche's message opposite the Audi garage? Nice one, but on the other side, they are already participating as works quad this year. Pretty seperate operations their LMP and GT efforts.
("Mission 2014. Our Return." Auf der einen Seite nett die Kampfansage direkt gegenüber von der Audi Box, auf der anderen Seite frech, weil ja dieses Jahr schon ein Porsche Werksteam an den Start geht. Kann man gut dran erkennen, wie LMP und GT in Weissach getrennt sind.)

Finally some LMP nfection. Kruse Motorsport did that with pride too in the past.
(Endlich wieder ein Nfizierter LMP in Le Mans! Der Kai fährt ja nicht mehr mit ;))

Pierre Kaffer out of the pits. Mind you, this in an iPhone picture! #justsaying
(Pierre fährt aus der Box, habe ich mit dem iPhone fotografiert!)

Bill Auberlen driving #98 Aston - BMW works driver in his other life.
(Bill Auberlen hat von BMW die Freigabe bekommen den Aston #98 zu fahren, feiner Zug.)

This is how the JMW 458 looked between the practice session. They got it ready in time!
(So sah der JMW 458 aus, ist rechtzeitig fertig geworden!)

I love this car! OAK Artcar.

It's reassembling welded sheet metal and I have to find the original!
(Es stellt zusammengeschweisste Blechplatten dar und irgendwo gibt es davon auch das Original. Muß ich finden!)

Meanwhile at the Audi Camp ...

Wait a second, bicycle? In Le Mans? We had that! Turns out this is Bernhard, took him just 4 days coming from Heidelberg. Normally works at quatto GmbH together with Dieter Götz. He even carried his tent! And he already crossed Africa by bicycle. Legend!
(Ein Fahrrad? In Le Mans? Moment mal!! Stellt sich raus, das ist Bernhard - ein Kollege von Dieter Götz bei der quattro GmbH. Ist von Heidelberg in 4 Tagen eingeflogen. Mit Zelt!! Bernhard ist komplett andere Liga als Kai und ich, er ist schonmal komplett durch Afrika mit dem Rad. Legend!)

Bernhard's tent, need to dry.
(Bernhard's Zelt muß noch trocknen.)

The bicycle is a one off designed after his specs.
(Sein Rad ist eine Einzelanfertigung nach seinen Vorstellungen.)

The longest day distance was 215 km on his way to Le Mans.
(Die längste Tagesetappe: 215 km.)

Tom with Mike - *proud!*

That's Patrick and Daniel - both living in Cologne as me and they drive a street legal Radical. We always wanted to meet since nearly 2 years and finally managed that - in Le Mans! :)
(Mit Patrick und Daniel wollte ich mich immer schon treffen, die beiden fahren straßenzugelassenen Radical. In Köln versuchen wir das seit knapp zwei Jahren, da muß man nach Le Mans fahren, damit es klappt!)

This one for Kai: Kruse Motorsport!

From the Porsche garage, support for Romain Dumas.
(Hängt in der Porsche Box für Romain Dumas.)

This original gravel from Dunlop Curve is proudly brought to you by Richard Lietz!
(Original Kies aus der Dunlop Kurve, hat Richard Lietz dem Atze mitgebracht! Feiner Zug.)

You see plenty of these - electric - vehicles.
(Von diesen Elektrodingern fahren einige rum.)

2 out of 56 Le Mans cars nfected! Never had that before!
(2 von 56 Le Mans Autos N fiziert! Das gab's auch noch nie.)

Tim Hahne and Ralf Kelleners!

Looking a bit like Nordschleife's Brünnchen, but with lot less mud, despite the heavy rain.
(Sieht ein bisschen nach Brünchen aus, aber weniger Matsch, trotz dem vielen Regen.)

Turns out I'm at Porsche curves! Originally I was heading to Indianapolis, well ...
(Wollte eigentlich zu Indianapolis fahren, bin dann doch in den Porsche Kurven gelandet ...)

Porsche Curves:

The qualifying got stopped with red flag, so I headed to Arnage.
(Qualifying wurde mit rot frühzeitig beendet, also bin ich nach Arnage.)

Audi quattro!

Great action.

Dominik Farnbacher's Viper:

Big beamer at Audi Sport Camp - and great beer too!
(Und dann wieder zurück zum Audi Sport Camp: Camping Deluxe!)

Plus I met an Instagram follower! :)
(Und hab einen Instagram follower gefunden!)

Even more pictures are in my Le Mans gallery! To be continued - looking forward to the race! Follow me (renntv) on Instagram (or Twitter / Facebook) for faster updates if you like my coverage! :)
(Noch mehr Bilder gibt's in meiner Le Mans Galerie! Freue mich schon auf's Rennen! Heute - Freitag - ist quasi Ruhetag. Falls Euch meine Reportagen gefallen, über mein (renntv) Konto bei Instagram (bzw. Twitter oder Facebook) schick ich regelmäßig Bilder raus!

Tags: LeMans | LM24 | Mikebericht | Coverage | English


Mittwoch, 29. Mai 2013

Gruppe C Verlag mit durchsuchbarer Fotodatenbank zum 24h-Rennen.

Habt Ihr das gesehen?

Große Fotosammlung vom Gruppe C Verlag (auch Unterstützer dieser Seite! s.u.):

www.gruppec.de/datenbank2/

Einfach Startnummer eingeben, z.B. so:

161 Treffer alleine vom Ferrari! Wow.

Sehr umfangreiche Sammlung aller Teilnehmer, toll gemacht.

Tags: Fotosammlung | N24h | GruppeCVerlag


Dienstag, 21. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Montag.

Tag 5 meiner kleinen Reportage vom 24h-Rennen und Junge, was war das für ein Finale!

Nachdem das Rennen wegen zu starkem Regen abgebrochen wurde, konnte ich natürlich gut den Eintrag vom Sonntag für das Netz fertigmachen und hab mich danach hingelegt. Um vom wohlbekannten Renngeräusch geweckt zu werden - herrlich!

Eigentlich stand uns quasi ein normales VLN-Rennen in's Haus, das geht auch von morgen halb neun bis nachmittags um vier oder sechs.

Wenn das Rennen einen Namen braucht, dann müsste man es nach Maxime Martin benennen. Ich konnte garnicht so schnell am frühen Morgen den Zeitenmonitor aufrufen, da hat der schon die Führung übernommen.

Ich hab mir erstmal genüsslich Radio Le Mans angehört über Stream, damit ich dem Rennen gut folgen kann. Beeilen musste ich mich nicht, denn es ging ja bis abends um fünf, also hab ich mich gegen 14 Uhr aufgemacht das Brünnchen zu besuchen.

Das war schon ziemlich leergeräumt um die Uhrzeit und bei den Zelten konnte man sich auch nicht sicher sein, ob die noch bewohnt sind.

Bei mir konnte man sich aber sicher sein, wie lange ich schon unterwegs bin, der Bart ist dann heute 5 Tage alt ;)

Dafür, daß die echte harte Zeiten hinter sich hatten mit dem Regen, waren sie gut drauf: "Das bisschen machen wir doch jetzt noch mit links."

Die Plakateaktion hat voll gezündet, unübersehbar war der ganze Event damit geflutet. Startaufstellung, Zuschauerplätze, Zäune - quasi alles! Respekt an alle Beteiligten und alle, die sich da reingehangen haben (und nur als Info, damit es keine unbeabsichtigen Missverständnisse gibt: daran war ich völlig unbeteiligt und bin sehr froh, daß was geht!)

Natürlich war das Feld schon reichlich ausgedünnt, den Ferrari 458 hab ich sehr vermisst. Von den insgesamt 173 gestarteten sind 137 gewertet worden.

Hier ist das Endergebnis "Gesamt" als PDF und hier nach Klassen.

Die Locals rund um Stefan Manheller in dem BMW mit der #82 haben es als 128. geschafft, war wohl kein problemloses Rennen!

Die Peugeots waren wirklich Granate und sind bis zum Schluß voll gefahren. Das mussten sie auch, denn sie wurden vom Schirra Mini gejagt - nur leider ist der kurz vor Ende ausgefallen! Also 1-2-3 für die Franzosen, im Gesamt ist das 32., 39., und 46.

Aber der Pokal für die schnellste SP2T Runde geht trotzdem an Schirra: 9:28,8.

Der 125-Jahre-Dunlop-Benz ist 17. geworden.

Weniger Zuschauer als bei jedem beliebigen VLN Rennen waren 2 Stunden vor Schluß noch im Brünnchen. Und vermutlich waren das Tagesgäste, die hatten auf jeden Fall große Auswahl beim Parken. Guter Tipp für die Zukunft, kann man zum Rennende ganz entspannt zum Brünnchen fahren und das Finale genießen.

Da hat jemand mit Isolierband ein Save The Ring gebastelt.

Einige waren ganz schön lädiert, z.B. dieser nfizierte Dörr GT86, auf dem auch Alex Hofmann gefahren ist - wurde 3. in der V3 geworden (96.gesamt).

Der GT-R hatte wohl eine längere Pause, hab da was mit Motorwechsel mitbekommen. Aber haben das Auto als Vorletzte in's Ziel gebracht!

Drifter Kiki Sak Nana muß sich wohlgefühlt haben, 3. in der SP10, nur eine Runde hinter dem Sieger, der auch von Bonk Motorsport kommt.

Wenn Ihr übrigens auch so wie ich Mario Merten vermisst habt, man sagte mir, der müsse sich um seinen Imbiss kümmern, den er irgendwo auf dem Gelände betrieben hat. Was für eine Verschwendung von Fahrgenie!

Die SP10 scheint auch der Grund zu sein, daß das Ergebnis noch "provisional" ist, die ist nämlich ausgesetzt.

Die Bilder, die Ihr hier seht, hab ich danach ausgesucht, ob sie gut geworden sind und das hier ist der 335d aus Argentinien, sind als 132. Gesamt in's Ziel gekommen (als 6.letzter quasi).

Der Haribo Porsche ist 12. geworden, aber das Junior Team muss kurz vor Schluß ausgefallen sein! 2 Stunden vor Rennende waren die Junioren 11. und die Senioren 15.

Das ist der Mann des Wochenendes, Maxime Martin. Sa-gen-haft. Da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die letzten beiden Rennstunden denke. Maxime war Vierter und die beiden ROWE Mercedes #22 und #23 waren bei Start und Ziel 20 Sek vor ihm, aber als sie im Brünnchen durch sind, fehlte nicht mehr viel. Ich hätte gedacht, der schnupft die sich auf dem GP Kurs alle beide, aber überraschenderweise hat das nicht geklappt. Jetzt ist das natürlich schwer, auf der Nordschleife zu überholen und ich dachte schon, da muß er sich jetzt eine Runde lang anstellen. Aber da hab ich ihn schon wieder unterschätzt. Hat sie sich auf der Nordschleife kassiert und war längst durch die Eiskurve weg, als da mal Mercedesse im Brünnchen ankamen. Was für eine Show! Komplett Ntfesselt!

Sind dann 2. gesamt geworden und ich muß sagen, da hab ich mich echt gefreut.

Aber so wirklich entschlüsseln konnte ich das nicht ;)

Der Wasserstoffbomber. Ist 114. geworden. Immerhin. Auf dem Auto ist auch der Chef Ulrich Bez selber mitgefahren.

Hier nochmal das übersichtliche Besucheraufkommen um die Zeit. Jetzt könnte man auch sagen, die waren alle auf der Tribüne, aber kann ich ja nicht beurteilen ;)

Offiziell sollen es 210.000 Zuschauer gewesen sein. "Für das Gesamt-Wochenende", kennen wir ja schon. Nur steht dann wieder in den Pressemeldungen, daß XY "vor 210.000 Zuschauern durch's Ziel gefahren ist". Da passt dann irgendwas nicht zusammen. Also im Brünnchen schätze ich beim Zeileinlauf mal auf so circa 217, falls das irgendeinem hilft bei seiner Pressemitteilung.

Der Subaru ist Zweiter in der SP 3T geworden und nur 54 Sekunden hinter dem Gewinner, dem Audi TT RS von Raeder Motorsport! Im Gesamt bedeutet das 25. und 26.

Ist schon krass, was manche da noch für ein hartes Rennen fahren, während andere winkend durch die Gegend schleichen. Halte ich nicht für ungefährlich.

Auch bei den schnellsten Rundenzeiten liegen die beiden Autos ganz dicht zusammen: 9:23,9 (Audi) und 9:22,9 (Subaru).

Kremer Racing ist mit allen seinen 3 Autos in's Ziel gekommen und das ist der Kleine, auf dem der Chef Eberhard Baunach selber gestartet ist. Sind 74. geworden, die Franzosen 55. (Nummer #38) und der #36 passend 36. Das ist der mit Kaufmann / Schornstein / Posavac und Jürgen Alzen.

Die Ginetta ist 2. in der SP10 und 30. Gesamt - sehr ordentlich!

Dem Rehs-130er hat es jemand von hinten ordentlich besorgt. Sind aber trotzdem auf 119 in's Ziel gekommen.

Der LFA sieht aus wie aus dem Laden und der Firmenchef ist mit seinen Landsleuten damit auf Platz 37 gefahren und 2. in der SP8 geworden hinter der Corvette. Und damit Akio Toyoda ganz locker vor Ulrich Bez. ;)

Der Manta hatte leider auch einige Probleme, dabei war er das schnellste Auto in der SP 3! Da waren 8 Autos am Start und die anderen mal mindestens 30 Sekunden langsamer. Von wegen Alteisen! Sind dann als 6. noch gewertet worden und insgesamt 100.

Der Wochenspiegel - Save It - Don't Sell It - Porsche ist 13. geworden - super Ergebnis! Man darf garnicht an das Drama von letztem Jahr denken. Jochen Krumbach hat die Stammfahrer verstärkt.

Die Frikos sind auf 16. gelandet. Immerhin in's Ziel gekommen, könnte schlimmer sein. Aber da gab es ohne Werksfahrer schon bessere Ergebnisse, hoffentlich sind sie nicht enttäuscht.

Der Dörr Z4 ist 61. geworden und hat die SP 6 gewonnen (10 Starter)! Immerhin ein kleiner Trost für das McLaren Pech.

1 Stunde vor Schluß war der Mini noch unterwegs :/

Der in der SP 7 gestartete STR Porsche aus Perth ist sauber auf 54 gefahren.

112. ist die #113 geworden, die starten als Team Liechtenstein.

Auch der Mini von Ralf Zensen hat die Zielflagge gesehen: 98.

Der Yalla-Yalla-Zetti ist in der V5 Dritter geworden und 65. Gesamt. Stramme Leistung!

Eine der stärkesten Klassen war die V6 mit 13 Startern und die hat mein Talk-Partner Dieter Weidenbrück gewonnen! Gratuliere ganz herzlich, tolle Leistung! Im Gesamt ist das der 41.Platz und aller Ehren wert. Die Kollegen waren Markus Schmickler, Rolf Buchstaller und Klaus Landgraf.

Noch ein Youngtimer, der in's Ziel gekommen ist: 118.!

Damit muss man am Brünnchen immer rechnen, ...

... hat auch keiner Gas rausgenommen. Wahrscheinlich waren die das schon gewohnt im Gegensatz zu mir.

Der Focus RS aus der AT Klasse ist 123. geworden und 2.in der Klasse (4 Starter).

Der Hyundai ist in der SP 2T gefahren und da hängen die Trauben natürlich hoch. Trotzdem heile in's Ziel gekommen auf dem 92. Platz.

Die Peugeot bereiten sich schonmal auf den Paarflug vor. Da ist noch ein Dritter, aber hab ich zu spät gesehen.

Wie, wo kommt denn jetzt der Lotus auf einmal her? Haben die wohl für den Zieleinlauf nochmal fit gemacht: 134. und damit viertletzter in der Wertung.

Das ist übrigens der Grund, warum er nicht weiter vorne gelandet ist.

Das war es dann auch schon wieder das 24h-Rennen, das rauscht immer so schnell durch, so schnell kann man garnicht gucken.

Der 88er Haribo am Haken, was für ein Drama. Da war ein Top 10 Ergebnis in Reichweite und jetzt ist er der Erste der insgesamt 36 Ausgefallenen. :/

Am Brünnchen gehen dann auch so langsam die Lichter - bzw. die Lagerfeuer - aus.

Bei dem Schlamm ist ein Syncro nicht das Schlechteste.

Hätte nicht gedacht, daß noch etwas Brennbares übrigbleibt.

Stufenlose Niveauregulierung dank Wagenheber, gewusst wie. Als langjähriger 24h-Rennen Besucher wird das Konzept über die Jahre halt immer ausgefeilter.

Zum krönenden Abschluß einer ereignisreichen Woche möchte ich Euch noch die Top 10 zeigen. Und weil man Autos besser zuordnen kann als Nummern und Namen, hier sind sie in Bildern:

1) Black Falcon #9: Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim

2) BMW Sports Trophy Team Marc VDS #25: Martin, Piccini, Buurman, Göransson

3) ROWE Racing #22: Graf, Jäger, Seyffarth, Bastian
4) ROWE Racing #23: Arnold, Roloff, Seyffarth, Jäger

5) G-Drive Racing by Phoenix #1: Rockenfeller, Fässler, Stippler, Winkelhock

6) BMW Team Schubert #20: Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk

7) Manthey Racing #18: Lieb, Dumas, Luhr, Bernhard

8) Phoenix Racing #4: Ammermüller, Stippler, Stuck, Stuck

9) G-Drive Racing by Phoenix #3: Biela, Joens, Ludwig, Rusinov

10) Aston Martin Racing #007: Turner, Mücke, Simonsen, Lamy

Ob wir nächstes Jahr noch ein 24h-Rennen haben werden? Schwer zu sagen. Der Termin ist auf jeden Fall fixiert: das Fronleichnam-Wochenende soll es sein, hab ich im Radio gehört. Das wäre dann 21./22.Juni. Gab's am Ring schonmal im Juni Schnee?

Ich hab dann noch gelesen, daß der Herr Schmidt im TV gemeint hätte, diese ganze STR Sache sei reine Panikmache. Das kann man durchaus als Kompliment sehen, wenn denen schon die Argumente ausgehen. Ich sag mal dranbleiben, das Medienecho international war ganz gut, denn der Protest ist wahrgenommen worden. Wie praktisch, daß Dieter und ich noch vor dem Rennen ein Video in Englisch aufgenommen haben ;)

Im Brünnchen hab ich dann noch die letzte Pommes bekommen und musste die nichtmal bezahlen, weil die Kasse schon zu war :)

Und das ist mein Abschieds-Selfie mit 5-Tage-Bart, mir hat das Bloggen mächtig Spaß gemacht und ich hoffe Euch auch ein bisschen ;) In der Form hatte ich das beim 24h-Rennen noch nie, doch ich glaube die Mikeberichte sind die richtige Richtung ;)

Tags: Mikebericht | N24h | MaximeMartin


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Sonntag, 19. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Samstag.

Tag 3 meiner Mikeberichte vom 24h-Rennen und heute stand 2x Training an: normales Zeittraining um halb zwölf und abends um 6 das Top 40 Qualifying.

Nachmittags um 3 war aber noch Pressekonferenz mit Otto Flimm, also dachte ich, ich lass es ruhig angehen und gönn mir das Zeittraining mal abseits der Strecke. Schön mit Live Timing, Radio Le Mans und DVB-T in meinem Bloggermobil - fast so wie zuhause!

War echt wieder eine Wohltat den Engländern zuzuhören, das musste ich dann auch mal tweeten ;)

Danach dann zur Pressekonferenz in's Dorint gescootert, zum Glück war das Wetter sonnig und trocken. Wer hätte das gedacht.

Manfred Sattler (links) mit auf dem Podium ...

... und die Veranstaltung gut besucht. Anlass war die Gründung der Interessengemeinschaft Nürburgring.

Stellt sich raus: Otto Flimm hat Geburtstag! 84 ist er geworden mit seinem 29er Baujahr, meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Schade, daß es ihm nicht gegönnt ist, in Ruhe zu feiern, sondern stattdessen wieder für den Erhalt der Nordschleife zu kämpfen.

Danach hab ich mich aufgemacht zum Hatzenbach, dachte mir das passt ganz gut mit der prallen Sonne.

Unterwegs schon den ersten Unfall gesehen, ...

... aber ich glaube ...

... der liegt da schon eine Weile, da wächst obendrauf schon wieder neuer Wald.

Als nächstes sind dann Aliens gelandet, aber sie sind gleich wieder weg, als sie mich gesehen haben.

Seltsame Sachen wachsen da im Wald, z.B. kleine Bierfässer ...

... und solche seltsamen Gewächse.

Kein Wunder, denn wir sind ohne Zweifel - mitten in der Eifel!

Am Hatzenbach wird man freudig von einer großen SAVE THE RING Fahne in Empfang genommen ...

... und auch einem frischen Propeller.

Die haben da einiges an Wald abgeholzt, kann man jetzt besser in die Hatzenbach-Sektion reingucken schätze ich mal.

Dank perfektem Ablaufplan ;) war ich früh genug da und konnte mir die Konstruktionen rundum angucken.

Also das wird bei Regen nicht viel bringen sag ich mal voraus. Leichter Sonnenschutz ja, aber mehr auch nicht.

Die Leute hängen einiges auf, den Herrn Bitburger zum Beispiel ...

... oder orange Bären.

Orange Bären?

Mike Du Spinner, der ist doch garnicht echt! :) Lustige Truppe mit dicken Armen, Bier in der Hand und kräftig Spaß in den Backen! Gibt schlimmeres! ;)

Das ist Peter Philippi! Das weiß ich, weil er mir später das Revanchebild geschickt hat :) Ich glaub ich brauch dringend eine neue Tarnung, jeder erkennt mich :)

Gibt's jetzt auch noch blaue Lätzchen? Hätt ich auch lieber als das in Lila.

Die Streckenwarte nehmen's gelassen und binden sich erstmal die Hosen zu.

Und die 24h-Party-Crew stapelt hoch statt tief.

Sogar der Kameramann grüßt mich! Achnee, zieht sich die Jacke an.

Kurzer Blick auf die Uhr ...

... ach ist nochwas Zeit, wen haben wir denn noch?

Bei dem Wetter lässt es sich aushalten.

Die Fernsicht ist auch nicht schlecht. Immer wieder lustig: die Notausgangschilder. Ich glaub im Falle einer Panik sollen einfach alle durcheinanderrennen, dann klappt das schon!

Wie gerne würde ich jetzt hier wirklich Radio Le Mans hören! Geht aber nicht, hab bis jetzt zumindest noch nichts anderes gehört.

Da ist doch noch was besonderes: ein Unimog California! Die sind superselten und der hier ist top in Schuss.

Bei Getränke Zimmer mächtig was los, aber ...

... dann kommen endlich die Top 40. Nimmt nicht jeder den Curb mit, ...

... das hat mich überrascht. Der ist doch ziemlich flach dachte ich.

Maxi Götz hat den 458er auf 32 gefahren, ...

... kein Wunder bei Doppel-N!

Beim McLaren gab es Drama noch vor dem Start, da hat sich ein Rad selbstständig gemacht hörte ich im Radio. Hier sind jetzt alle wieder dran, aber hat wohl keine Zeit gewertet bekommen - schade.

Hier sind alle Ergebnisse vom Top40-Qualifying.

Das ist Frank Stippler - Vorjahressieger und dieses Jahr Polesetter im Stuckaudi. Kann ja sein, daß ich mich täusche, aber das sah sehr entspannt aus. Hat nichtmal den Curb mitgenommen.

Ganz anders bei Frikadelli, starten am Sonntag von Position 13. In der Ergebnisliste stehen die mit "No team name", also das ist ja wohl ein Gerücht.

Das ist die #26 und der startet von 11.

Der rote der zwei gelben Mantheys ist die #18 aus der SP7, startet von 19.

Pedro Lamy fährt auf Platz 2, der Bilstein-Aston hat ein Fahrwerk - von Bilstein natürlich - das rein aus der Theorie am Computer entworfen und aus dem Baukastensystem gebaut wurde und auf Anhieb auf der Strecke funktioniert. Da hat auch Martin Flick seine Finger mit drin und den haben sie ja jetzt auch zum Chef gemacht. Manchmal erwischt es doch die Richtigen!

Der SAVE IT - DON'T SELL IT Porsche ist auf 23 gelandet und startet damit aus der zwölften Reihe.

Und der grüne der gelben Mantheys ist das #50 Auto aus der SP9 - also GT3 - und startet von Position 4 aus der zweiten Reihe.

Im Fahrerlager ...

... musste ich dann noch ein paar ramponierte Ns ersetzen, aber die müssen jetzt halten bis Sonntag abend! ;)

Mit dem Christian Menzel hab ich dann noch auf der Haribocouch abgehangen, aber dann hatte er wichtigeres zu tun:

Autogramme schreiben!

Das ist Bodo Kräling - bei romantischem Sonnenuntergang im Rollerlager ;)

Das bischen Licht wollte ich noch nutzen für ein paar Bilder, bis die Sonne dann ganz weg ist.

Titus ist auch wieder da ...

... und hat einen standesgemäßen Auftritt. Die graue Mütze, mit der ich da rumgedackelt bin, hatte ich erst vor dem Wochenende im Kölner Titus-Shop gekauft ;)

Der Ja-zum-Nürburgring Stand gleich daneben, könnt Ihr mal vorbeischauen.

Freude am Fahren! Schräglage geht auch auf der Zielgeraden, alles eine Frage der Technik.

Wir haben das mal im Detail diskutiert.

Wie auch den Start von der Pole Position.

Der geht nämlich so!

Wub - der Autoblogger! Der hat User-ID 68 bei uns im N-Forum. Dafür muss man weit zurückblättern!

Auch wenn noch so viel Ferrari beim Chris auf der Jacke steht, innendrin ist er Audi. Nur der 200er hatte nie eine blaue Lampe (oder doch? bin nicht sicher)

Der Ferrari schon. Die wurde dann fachmännisch vom Team eingebaut. Also gebaut hat eigentlich nur einer, und die anderen 10 haben zugeschaut. Dafür haben sie sogar extra Taschen den Teamkleidungsjacken.

Bei GT Corse wird halt an alles gedacht.

Wenn Ihr jetzt meint, das mit den "10" war doch übertrieben, diese 9 und ich dazu = 10.

Richtig zugucken kann auch nicht jeder, das ist hart einstudiert.

Im Fahrerlager finden sich inzwischen auch dezente Protesthinweise.

Wurde aber auch sonst noch fleißig geschraubt.

Bei Gazoo zum Beispiel.

Ringcoach René Wolff!

Die Leute hatten ordentlich was zu gucken.

Der Ralf Zensen hat den besten Parkplatz im Fahrerlager!

Hier wurde auch fleissig geschraubt, ...

... und ich fürchte das wird heute was länger. Der arme LMS Scirocco hat einen ordentlichen Treffer gelandet. Hoffentlich bekommen die den wieder fit, Karosse musste auf die Richtbank.

Das ist die mobile Werkstatt von Carl-Frans van Vliet.

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch über die Mikrofone, die in den Helmen im Einsatz sind. Bin da sowieso beeindruckt, seit ich damals die Aufnahmen mit Dirk gemacht hatte. Er hatte für die DVD eine Runde beim Fahren kommentiert und die Stimme kommt klar und deutlich, weil die Mikrofone auch den Gegendruck (die anderen Geräusche) mit berücksichtigen.

Dann bin ich in diese Truppe Osnabrücker gestolpert, die campieren im Schwalbenschwanz und einer kannte mich wohl. Da muss natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht werden. "Sollen wir uns vor den Porsche legen? Kein Problem!"

Durch das Fenster hab ich dann ...

Obi und Mecki gesehen - muß ich doch Hallo sagen.

Und der Jack bei MarcVDS hat mir noch ein Bit spendiert - was soll da noch passieren. Leider ist sein Shuttlekollege dann los, konnten wir nicht mehr zusammen trinken. Wird nachgeholt!

Zum Abschluss gab's dann noch einen schicken babyblauen Landy an der Tankstelle. Der englische Vorbesitzer hatte die Zahlen bei der RAL Angabe durcheinandergebracht, das ist dann dabei rausgekommen. Und zum Andenken hat der jetzige Besitzer ihn auch wieder in dieser Farbe restauriert.

Und um den Tag abzurunden ein M6 aus München mit selbstgemachtem N und SAVE THE RING drunter.

"Die machen sowieso mit uns was sie wollen, aber wir zeigen wenigstens Flagge."

Seh ich auch so!

Für den Rennsonntag ist auch noch trockenes Wetter tagsüber angesagt, aber für die Nacht gibt es Unwetter-Vorhersagen. Also nehmt die Schuhe besser mit in's Zelt rein ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 12. April 2013

Mikebericht vom VLN 2 Freitag.

Ein paar Eindrücke von den beiden Trainingssitzungen heute - erst gab es ein GP-Training der VLN und danach die üblichen Freitags-Einstellfahrten.

Heftig viele Fahrzeuge, klar bei über 200 Nennungen.

Martin Tomczyk auf dem einen, Augusto Farfus auf dem anderen Z4. Aber ob er 24h fährt konnte er noch nicht sagen.

Sieht fast sommerlich aus, aber war noch ziemlich frisch. Naja, besser als Schnee.

Das typische BMW-Fritten-Bild :)

Karl Mauer - hatte einiges um die Ohren wie das gesamte VLN-Team. Gab keine Warmlauf-Phase, dieses Jahr direkt Vollgas. Aber in 5 Wochen ist schon 24h-Rennen!

Martin Tomczyk beim Sockenzeigen.

Die richtig wichtigen Sachen übernimmt Sabine persönlich!

Früher Yokohama, heute Michelin. Und einen Werksfahrer gibt's auch: Patrick Pilet. Das war der, der noch nie auf der Nordschleife war und letztes Jahr den Manthey-Porsche beim Start gefahren ist, nachdem Jochen Krumbach in auf Pole gestellt hat. Und er kam aus seinem Stint als 1. wieder zurück. Die sind schon hart drauf.

Wieviel Bier waren denn bei der Nummer im Spiel? Kölner - eh klar.

Das ist VLN!

Der GT3 GT-R von innen ...

... und von aussen. Diese Flaps sind waffenscheinpflichtig.

Der schnellste Ford im Feld rollt dieses Jahr auf Dunlop.

Die Opels sehen gut aus, bei dem Heckspoiler hat sich jemand richtig Mühe gegeben.

Auch innen gibt's nix zu meckern.

Arno im Toyota GT 86.

Gewöhnungsbedürftig in weiß!

Stuck Pheonix R8.

Neu und unschuldig weiß.

So von innen.

Schattenspender!

Olaf Manthey war nicht dabei, weil in Silverstone (WEC).

Raeder steht jetzt auch auf dem Manthey-Porsche drauf. Also - wenn man richtig sucht ;)

STR FTW!

24h-Rennen 2001 - die Warsteiner Aufkleber sind noch original.

Da issa ja! So lange drauf gewartet und dann steht der ganz unschuldig da rum.

Der Anfang einer großen Karriere im Porsche Cup! ;)

Man kann's auch ruhig angehen lassen.

Jetzt weiß ich auch, warum der in der Prototypenklasse fährt: Wasserstoff-Antrieb. Hat 350 bar auf'm Tank. Sieht man so von außen garnicht.

Das sind die GPSAugen. Erschien alles ein bisschen hektisch, aber wenn es gut funktioniert?

Ford, N-fiziert.

Immer gut an der Frisur zu erkennen: Dom Farnbacher.

Hat den Einsatz vom Farnbacher-Team unterstützt.

Klasse Sound hat der.

1 McLaren von Dörr, aber beim 24h-Rennen sind wieder 2 geplant.

Der Lotus.

Und Subaru.

Umgestiegen von Clio auf Opel Cup.

Schicker Helm!

Typisches Frauenhandy ;)

Immer noch die 2 Jahre alten Save The Ring Aufkleber - auf beiden Seiten auf der Stoßstange. Das macht so schnell keiner nach und langsam sind die auch nicht.

Wasserzufuhr muß stimmen.

Marco Holzer morgen mit Jochen Krumbach.

Alle packen an ...

... und unser Fahrer des Jahres sitzt da, wo er hingehört.

Neuer Hyundai mit Paul und Sebastian, ...

... eingesetzt von den Schumännern.

Neuer Zensen-Mini.

Veloster heißt der.

Gute Haltungsnoten!

Inklusive Gebrauchsanweisung.

Passt.

Kohlhaas, Kohlhaas.

Die blauen Ferrari.

Der 1,6er jetzt mit richtig Druck (R5).

Klassiker, echt schick.

Uwe Alzen Z4 ...

... kann sich sehen lassen!

Genauso wie der Auftritt in der Box. Ein Porsche ist auch im Gepäck.

Ja zum Nürburgring!

Der Lotus von innen.

Team Farnbacher.

Auf den letzten Drücker!

e-unit und E-Unit.

Dupré Motorsport.

Bei Audi karren sie schon Container ran.

Kann man so stehen lassen! :)


Mittwoch, 10. April 2013

Remember, two slow laps ...

Remember, two slow laps …

Ich weiß garnicht, was ich besser finden soll:

  • das Grinsen vom Alonso hinterher
  • das Grinsen vom Beifahrer
  • die Fahrkünste von Alonso
  • den Sound vom LaFerrari
  • daß Ferrari sowas postet
  • den LaFerrari
  • Fiorano …

… oder alles zusammen.

Ich kann zwar kein Italienisch, aber ich glaube “Piano” heißt “Gib alles!”.

Aber Manieren hat der Alonso, muss man ihm lassen. So ein Achim wär’ bei “… two slow laps …” nämlich schon quer aus der Box geschossen zum Beispiel.

UPDATE:

Andrea Bertolini ist das auf dem Beifahrersitz, danke Marc!


Samstag, 15. September 2012

Rossi am Ring.

Aktuell läuft die GT Masters, in zwei Wochen einer Woche ist es die Blancpain Endurance Series. Bei der Valentino Rossi zum zweiten Mal an den Start geht:

The Blancpain Endurance Series returns from the 24 Hours of Spa-Francorchamps to the equally-challenging Nurburgring for the fifth round of the 2012 season.

The entry list totals 50 cars and the driver line-up includes “El Dottore”, the nine-time world motorcycle champion Valentino Rossi making his second appearance in the Blancpain Endurance Series. Rossi will share a Kessel Racing Ferrari 458 Italia which will sport the famous No.46.


Sonntag, 24. Juni 2012

Chris fährt auf Platz 11.

Christian Kohlhaas ist ja inzwischen auf dem GT Corse Ferrari unterwegs und wer 20832.com bzw. nurburgring.de schon länger verfolgt weiß, daß er mit dem Audi 200 vor über 10 Jahren quasi den Grundstein dafür gelegt hat.

Gestern wurde er zusammen mit Teamkollege Alexander Mattschull Gesamt-11.!

(Chris am Steuer durch’s Forst, klick für großes Bild.)


Sonntag, 15. April 2012

GT-Rennen in Monza.

Eben war auch der erste Lauf der Blancpain Endurance Serie in Monza. Konnte man sich im Netz live 3 Stunden lang anschauen, über 50 GTs am Start inklusive Valentino Rossi:

Der ist 18. geworden! Marc Hennerici war auch mit dabei (Porsche #75, 5.) und die ersten fünf gleich fünf verschiedene Marken (BMW, Audi, Mercedes, Ferrari, Porsche). Marc VDS hat gewonnen im Z4, die BMWs scheinen ein gutes Jahr zu haben. Black Falcon war auch mit dabei, aber ist wohl nicht so gut gelaufen. Das Hariboteam wurde Neunter und HGR durfte mit seinem Team auf’s Podium, weil sie Dritte in der Amateuerwertung wurden.

Ergebnisse kommen hier, sind noch nicht online.

In der Serie werden auch die 24h Spa gefahren (29./30.Juli).


Freitag, 23. März 2012

Einstellfahrten.

Am verblüffensten ist ja die Nummer mit dem Wetter heute am Ring, aber ein paar neue Autos gab es auch zu sehen.

Vorneweg natürlich die Dörr McLaren:

Aber auch jede Menge von diesem Typ:

Die scheinen dieses Jahr hoch im Kurs zu stehen. In diesem sitzt grade Pedro Lamy.

Der Glickenhaus Ferrari ist auch schon da, er fährt morgen beim Testtag und das 1. (und auch 3.) VLN Rennen mit, um sich für die 24h fit zu machen.

Der Wagen hat eine Finne bekommen:

Und man munkelt von 1 Punkt 21 Gigawatt:

Die Spritpreise sind wohl auch leicht modifiziert worden:

Und es tut doch auch gut, alte Bekannte zu treffen:

Während die einen schon die Rennstrategien besprechen:

… sind die anderen noch bei den Pflichtaufklebern:

… dabei steht der Rennausgang schon fest, sogar der Abstand:

Einige haben auch noch garnicht richtig ausgepackt:

Doch beim Uwe sitzt wieder alles bis auf’s letzte i-Tüpfelchen:

Morgen mehr, ich muß mal gucken, daß ich die Süddeutsche Zeitung finde. Da ist wohl ein Artikel über das Gerichtsgedönse drin.


Samstag, 04. Februar 2012

Glickenhaus Ferrari P 4/5 Video, 24 Hours 2011.

Great 24 Hours footage from James Glickenhaus team, lots of different camera angles and very good inboard from Nicholas Larini’s starting lap too. More than 20 mins in total - no music or commentary, just documentation.


Mittwoch, 05. Oktober 2011

Neuer 458 in der SP8 für VLN #9.

Beim nächsten VLN wird Martin Kohlhaas als technischer Leiter für Danny Pfeil’s “GT Corse” diesen Ferrari in die Box rollen.

Martin ist Mann der ersten Stunde vom Audi 200:


(24h-Rennen 2000)

Hat sich viel getan in den vergangenen 10 Jahren und Martin betreibt inzwischen erfolgreich seine eigene Motorsport Firma racing one.

Der 458 basiert auf dem Cup, der bei Ferrari “Challenge” heißt. Passende Teile gibt’s im GT3 und GT2 Regal (UPDATE: sind Eigenbauteile), aber Motor und Getriebe bleiben serienmäßig: 4,5L V8, 570 PS, 7 Gänge - reicht doch.

Jetzt noch Marco Seefried und Pierre Kaffer dazugepackt ergibt das ein Super-Rezept zum Porschevernaschen.

Und noch besser: das soll keine Einzelvorstellung werden, sondern ist der Einstieg in regelmäßige Langstreckenauftritte. Nächstes Jahr wird mit 2 x 458 geplant - wer noch nicht weiß, wo er fahren soll, die Truppe kann man auf jeden Fall empfehlen.

Später wird man diese Eigenentwicklung mit dem Namen “Endurance” auch kaufen können - hört sich alles ziemlich gut an. Fehlt eigentlich nur noch der N-Aufkleber! ;)


Dienstag, 20. September 2011

Übrig Ns vom Dienstag.
Dienstag, 30. August 2011

Übrig Ns vom Dienstag.
  • 12-Stunden Ruhrblitz? Wenn dort direkt mit der NAG verhandelt wird, dann wird nicht nur der ADAC ausgebremst, sondern auch die VLN GbR.

  • Die NAG posaunt - mal wieder - einen Achterbahn-Start in die Welt und die Kreisverwaltung ist - mal wieder - gezwungen sie auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Die Rhein-Zeitung nennt das passend abgewatscht. Im normalen Leben hätte so eine Firma doch längst das Zeitliche gesegnet.

  • Die Zeitungen beschäftigt weiterhin das “geheime” Gutachten zur Unter-der-Hand-Verschiebung des Nürburgrings, sprich: fehlende Ausschreibung. Ex-Minister Hering versucht sich herauszureden, er nennt das eine eher ABSTRAKTE Abhandlung. Also ich persönlich empfinde die weiterhin praktizierte Ver#$%&e als ziemlich KONKRET.

  • Wer es noch nicht gesehen hat: hier sind meine Bilder vom 6h Rennen, sind auch kommentiert - leider nur von mir wegen dem Urteil gegen mich. Die kommentierten Bilder erkennt man am Unterstrich im Datum oder man findet sie direkt hier auf der Kommentareseite.

  • Viele hier kennen Hartmut Wagner, denn er hat unsere Verhandlung “N-Forum” am 20.April in Köln besucht - und darüber in seiner Eigenschaft als Redakteur bei der Rhein-Zeitung berichtet.

Diesmal ist Hartmut Wagner in einer ganz anderen Recherche unterwegs und wandelt auf den Spuren von Günter Wallraff: er hat ein 5-Tage Obdachlosen-Leben geführt in Koblenz. Der Artikel ist auch online zu lesen (oder PDF), der Chefredakteur lobt den Journalismus der Lokalredaktionen und sogar dem Bildblog ist es eine Meldung wert. Ich prophezeihe mal, da werden wir noch von hören: von dieser Reportage ebenso wie von Hartmut Wagner. Respekt!

  • Frischer Wind nicht nur bei der Energie, sondern auch in der Kommunikation: das RLP Wirtschaftsministerium twittert seit gestern: @MWKEL_RLP. Find ich gut!

  • rück°bau: der geht auch am Personal nicht vorbei. Damit ist das komische Retortendorf wohl endgültig gescheitert. Ob jetzt irgendein Gutachter/Berater/Investor/Projektentwickler/Hier-beliebige-wichtigklingende-Bezeichnung-einsetzen die Kohle zurückzahlen muß, die er für dieses Erfolgskonzept bekommen hat? Natürlich nicht, eh klar. Schuld ist wahrscheinlich der Winter, der überraschend direkt nach dem Herbst kam.


Donnerstag, 25. August 2011

Ferrari räumt seinen Verkaufsshop am Nürburgring.

Leave The Ring: der Ferrari Shop am Nürburgring gibt’s dann mal dran.

Das überrascht mich garnicht - eher, daß sie es überhaupt so lange ausgehalten haben.

Im Februar 2009 hat man sich noch im Nürburgring Werbefilm engagiert (einspannen lassen?):

(Danke Michael!)
Freitag, 24. Juni 2011

Farnbacher F430 for Sale: If you ever wanted to own a Ferrari, this is the one!

This unique Ferrari F430 finished 2nd in Le Mans 24 Hours and 2nd at the Nürburgring 24 Hours - and now it is for sale. It is currently on display in the paddock of the 24 Hour Race and for 250k I think it is a bargain. It’s in really good shape ready-to-race and the history is just sensational.

See the full spec here.


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

=====

Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)
Montag, 16. Mai 2011

Übrig Ns vom Montag.
Sonntag, 15. Mai 2011

Some updates on P 4/5 by Jim Glickenhaus - Diesel engine for his Ferrari?

At the VLN weekend I used the chance for a quick chat with James Glickenhaus, the man behind P 4/5.

In short this is a completely crazy project - with style and budget. Always a good receipe for something big. By now his project is really well known and the team is really good in communicating via FB since the very start.

Here is what Jim shared with me:

  • They have been at Nordschleife 2 times now, but won’t come again prior to the 24 hours. They will continue testing however, if I remember correctly at Hungaroring.
  • They’re not happy with the regulatory body, the so called “Balance of Performance” tries to balance the cars against each other. But I have yet to meet a team who is happy with it.
  • The project is not over with the Nurburgring’s 24 Hours: Le Mans (!) and Sebring are on the wishlist too.
  • For all of you who are waiting for the car to get painted in red: forget it. It will never be red, but remain carbonfibreblack.
  • Now get this: they want to upgrade with a Diesel engine! For performance reasons. Not this year though. Not sure how that goes down with Montezemolo: a Ferrari powered by Diesel.

In general I have the feeling they really like the open and friendly athmosphere of the VLN. The pitlane is open for everybody and with more than 200 racecars participating you have a lot to check out. But it also means as a team you have to share a total of 30 pits - it can get crowded at times.

I really like that project and I hope they have a trouble-free 24 Hours!


Donnerstag, 28. April 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Ein Audi S1 Replika - und Roland Gumpert hat die Finger mit im Spiel. Respekt!

  • Zeitgleich zum VLN-Lauf wird das Alte Fahrerlager “Wiedereröffnet”. War das je geschlossen? Ich finde ja, die hätten es so lassen sollen wie es war. Das war top in Schuß und hatte Maximum Patina. Ich hoffe das wird jetzt kein Schmickimickitreffen, so langsam gehen einem am Ring dann die Zufluchtsmöglichkeiten aus.

  • Morgen früh (Fr., 9:50 Uhr) ist Wilhelm Hahne mal wieder zu Besuch am Landgericht Köln. Es geht um eine Einstweilige Verfügung (eh klar), allerdings nicht von dem Herr Richter. Mir paßt das timingmäßig ganz gut in’s Programm auf dem Weg zum Ring, also schau ich da mal vorbei.

  • Die Starterliste für den VLN #2 hat einige Überraschungen parat. Jürgen Alzen ist wieder dabei und nach noch viel längerer Pause ist unser Fahrer des Jahres 2002 Artur Deutgen wieder aktiv am Ring. Genaugenommen sind die beiden sogar zusammen unterwegs in einem Alzenporsche.

  • Die VLN warnt vor Waldbrand, beim DWD kann man sich immer aktuell über die Lage informieren.

  • Den Glickenhaus Ferrari gibt es hier auch als Modell. (Via.) Da bekommt man auch mal einen Eindruck, wie der final in rot aussieht. Wow.

  • Neue Firmen am Nürburgring gehören zur Kategorie “Schnell-Nachwachsend” und um den Überblick zu behalten, schau ich gerne schonmal durch das Register der Veröffentlichungen. Die offenlegungspflichtigen Bilanzen (z.B. von GmbHs) gibt es jetzt auch für unterwegs:

auf dem iPhone oder dem Android Handy.

Funktioniert super, aber besser werden die Zahlen dadurch auch nicht.

Die Motorsportler aus Köln haben eine jahrzehnte-lange Tradition, der Club ist schon 57 Jahre alt und war bisher immer eng mit dem Nürburgring verbunden.


Sonntag, 27. März 2011

Übrig Ns vom Sonntag.
  • Gewählt wurde heute in RLP, die beiden Großen SPD und CDU haben fast gleich viele Stimmen erhalten und die Grünen ziehen mit strammen 15% neu in den Landtag ein. Spannender als die Wahl werden allerdings die jetzt folgenden Koalitionsverhandlungen.

  • Randale Dorf? Schlägereien in der neuen Staatsdisko zu schlichten ist für die Rennleitung aus Adenau schon öfter vorgekommen. Jetzt ziehen die anderen Retortekneipen nach:

“In der Nacht auf Samstag wurde die Polizei Adenau gegen 03.40 Uhr zu einer Schlägerei zwischen betrunkenen Gästen einer im Eifeldorf am Nürburgring befindlichen Lokalität gerufen.”

  • Kurt Beck sieht die Aktivitäten der EU Kommission zum Vergaberecht gelassen.

  • Gab wohl letzte Woche einen Feuerunfall auf der GP-Strecke. Ich hoffe dem Fahrer geht’s gut, die Gerüchte hören sich nicht so gut an. Offizielles dazu hab ich bisher vergeblich gesucht.

  • Die VLN hat in Zukunft zwei SP3’s (“Special bis 2.000 ccm”): eine Klasse für die Renault Clio und eine für den Rest. Bei den sich anbahnenden Starterzahlen bei den Clio’s kann es für ein konstantes Team die Meisterschaft bringen. Sportlich kann ich dieser Regeländerung nichts abgewinnen.

  • Noch zwei Wochen, dann ist Rudi Adams wieder heile.

  • 3 x 3 = 4. Schubert bleibt der Langstrecke treu - mit 3 Need for Speed GT 3 Z4.

  • Sein Auto konnte er beim Rollout fast live verfolgen über Facebook, nächste Woche möchte Mr.Glickenhaus sein Baby live in Action sehen.

  • Schön Patrick Simon am Ring zu sehen! Neben seinen steigenden Aufgaben im Bewegtbildbereich hat das Nachwuchstalent auch einen schönen Rennsitz für 2011.

  • SAVE THE RING liest man jetzt nicht nur auf Rennautos, sondern auch auf Gartenzäunen. Immer weiter.

  • Ron Simons war für die Scuderia Glickenhaus die Fahrschule der Wahl:

“Larini & Giovinardi where the first guys to use an RSRNurburg car in tourist driving today after RSRNurburg won their court case against the Nurburgring earlier this week.”

“Mika Salo will complete the trio who will run the Glickenhaus Ferrari P4/5 in the Nurburgring 24hour race later this year.”

“Nicola off course won the famous ’90 ‘s DTM race against a fleet of Mercedes on home ground. Fabrizio did the play station thing so he can use a little help.”

Hier die passenden Fotos dazu.

  • Der Neue von Pohlen Racing ist aus jedem Betrachtungswinkel ein technischer Leckerbissen. Schwer zu glauben bei der Kombo Mercedes, Diesel und Dachdeckerfirma. Aber Heftig!!

  • Letztes Jahr wurden wir von R8’s überschwemmt, dieses Jahr sind es die SLS. Müssen 7 oder 8 Stück sein. Bei den Farben geben sich die Benze noch zurückhaltend: weiß, silber oder schwarz sind in freier Wildbahn.

  • Armin Hahne ist auch auf Mercedes umgestiegen und pilotiert den weißen Mamerow SLS zusammen mit Chris Mamerow. Schnelle Paarung das ist.

  • Ist der SLS eigentlich schon ein GT3?

  • Ralf Schall war zwar im SLS unterwegs, hab aber das Comeback des 190er versprochen. Auch wenn er dann manchmal in zwei Autos startet.


Dienstag, 15. März 2011

Jim Glickenhaus, Ferrari P4/5 Video-Doku.

Wann konnte man schonmal so nah bei einer Fahrzeugentwicklung dabei sein?

“One of the best things already is making it accessible.”

Das finde ich auch :) In dem neuen Video sieht man Jim’s Besuch am Ring, die Entwicklung des Autos und die ersten Probefahrten.

Man spürt förmlich, wie sich die Truppe auf das 24h-Highlight vorbereitet - ein Fieber, das wir sehr gut kennen! :)

Siehe auch p45c.com.


Sonntag, 13. März 2011

Übrig Ns.
  • Das Jim Glickenhaus Ferrari Projekt hat jetzt eine eigene Homepage: p45competizione.eu.

  • Auf der GP-Strecke wird die Ziellinie 200m weiter nach vorne gelegt. Die Bauarbeiten kann man sich auf der Webcam anschauen. Den Fahrern ist die alte Version lieber, damit sich das Feld vor der ersten Kurve besser auseinanderziehen kann. Aber wen interessieren schon die Fahrer?! Hauptsache man bekommt etwas Action vor die neue Haupttribüne. Wer bezahlt den Spaß eigentlich?

  • Es ist ein neuer Schwung SAVE THE RING Aufkleber eingetroffen, danke an den edlen Spender! :) Bei Uschi Schmitz / Hotel Tiergarten ist eine gute Adresse, um sich kostenlos welche abzuholen.


Mittwoch, 08. Dezember 2010

Bella Macchina im Eifeltest.Zeigen die Italiener jetzt Nerven? Gestern noch über den 458 von Farnbacher gefreut, sind die heute zum Testen raus. Ein Ferrari im Schnee? Achso, der wird direkt für das stramme Eifelwetter abgehärtet. Clever!

(via Jalopnik.)
Sonntag, 14. November 2010

Alonso und Massa auf der Abu Dhabi Achterbahn

Das war zwar heute nicht so der krönende Abschluß, den sich Ferrari erhofft hatte. Aber am Freitag hatten sich schonmal Spaß auf der Achterbahn. Geht gut ab der Abu Dhabi Apparat:


Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ferrariparkeröffnung in Abu Dhabi verschoben.Eigentlich hätte gestern die Ferrari-World in Abu Dhabi eröffnet werden sollen. Das ist jetzt verschoben worden auf nächste Woche Donnerstag, den 4.November:

تعلن إدارة مدينة عالم فيراري أبوظبي عن الموعد الجديد لافتتاح أبوابها للجمهور وذلك يوم الخميس الموافق 4 نوفمبر 2010، تمام الساعة 12 ظهراً. التذاكر متوفرة من خلال مكتب بيع التذاكر في عالم فيراري أبوظبي في يوم الافتتاح. نتطلع للترحيب بجميع ضيوفنا لخوض تجربة أول مدينة ترفيهية لفيراري في العالم من خلال هذا الافتتاح التجريبي

Der Park ist das Zuhause der schnellsten Achterbahn der Welt.



Grund für die Verschiebung ist, daß der Scheich/Herscher von Ra´s al-Chaima - eins der insgesamt sieben Emirate der VAE - gestern im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Er hat sein Emirat seit 1948 (!!) regiert. Die Tronfolge ist ungeklärt, da geht´s grade ganz gut zur Sache. Und schon eine Woche später - am 14.November - ist in Abu Dhabi großes Formel 1 Finale.

Am Nürburgring wurde auch letztes Jahr das Formel 1 Rennen genutzt, um die andere schnellste Achterbahn der Welt zu inszenieren. Seitdem ist sie nie wieder gefahren, nur zweimal explodiert. Und weil´s so schön ist, hier nochmal die peinliche Kurt-Beck-Gedächtnisfahrt, die live im RTL kam:


Samstag, 23. Oktober 2010

Umgepimpter Ferrari Enzo aus Amiland beim 24h-Rennen.Wenn in Amerika verrückte Gasköppe mit reichlich Resourcen im Hintergrund ein Ringprojekt schmieden, dann kommt sowas wie dieser Ferrari dabei raus:



Ausgangsbasis ist ein Ferrari Enzo und jetzt wollen sie beim 24h-Rennen mitfahren. Dahinter steckt James Glickenhaus und sein P4/5 hat auch einen Wikipedia-Eintrag. Einen schicken Film gibt´s auch, da kommen bestimmt demnächst noch ein paar Neuigkeiten:



Siehe auch deren Homepage unter p45c.com.

UPDATE:

Im Forum gibt´s weitere Infos zum Thema!
Samstag, 28. August 2010

Ferrari F458 bei den 24h als GT3?So wie ich das hier lese wird vom Ferrari F458 sowohl ein GT2 als auch ein GT3 bei Michelotto entwickelt. Der wäre dann sofort in der SP9 auf der Nordschleife einsatzbereit. Ist ein schicker Wagen!


Sonntag, 08. August 2010

Ferrari Corse Clienti - nichts für Langschläfer.Am Freitag den 30.Juli hatten die Nürburger ein ganz besonderes Vergnügen, als sie schon morgens kurz nach Sonnenaufgang von feinstem ungedämpften Ferrarisound geweckt wurden. Der Grund war eine sehr dubiose Nordschleifenfahrt morgens um 6 Uhr der Ferrari Corse Clienti, die mit ihren 599XX und FXX die verdutzten Hasen von der Strecke scheuchen durften. Wer hat hier an wen welchen Preis gezahlt, um die strengen Auflagen mal eben außer Kraft zu setzen? Sind das die neuen Experimente der ring°privatiers?
Sonntag, 13. Juni 2010

Ring-Kämpfer gewinnen Le Mans: Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller im Audi R15.Ein Mega-dramatisches Le Mans 24h Rennen, mit Eurosport und Racingblog gab's rund-um-die-Uhr Komplettversorgung!

Hier ein paar Zahlen:
Rocky war mit 26 Jahren jüngster Sieger.
Der Distanzrekord von 1971 (!) wurde geknackt.
Audi hat das komplette Podium kassiert.
Die 3 Audi haben 28 Runden Vorsprung.
Alle 4 Werks-Peugeot mit TD ausgefallen.
Genau die Hälfte (28) aller Autos (56) kommen ins Ziel.
Auch im Ziel: das private KSM-Team.
Der Farnbacher Ferrari - 2. am Ring beim 24h - wird auch 2. in Le Mans in der GT2 Kategorie und 12. Gesamt. Das BMW Werk, mit dem M3 am Ring noch Gewinner, wird 6. in der GT2 und 19. Gesamt.

Riesen-Glückwunsch an die erfahrenen Ring-Kämpfer, die Platz 1 abgeräumt haben: Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller.
Dienstag, 25. Mai 2010

Audi hat das 24h-Rennen ... gewonnen!?

"Der Audi R8 LMS bleibt beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife der Klassenbeste: Auch bei seinem zweiten Einsatz in der "Grünen Hölle", der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt, überquerte der Mittelmotor-Sportwagen die Ziellinie als Sieger der GT3-Klasse (SP9)."

Ziemlich schlechte Verlierer in meinen Augen. Keins der 4 Werksautos im Ziel und mit dem Porta-Audi die Ehre gerettet und auf dem Podium vertreten. Von einem privaten Ferrari gebügelt, der nichtmal mit blauer Lampe ins Rennen gegangen ist. Im Vorfeld hat man schon vor zwei Jahren massiv am Reglement mitgedoktert und die Langstrecken Specials (SP7 + 8) aus den ersten Startreihen rauskastriert. Die GT3 (SP9) wurde quasi vom Büro aus siegfähig gemacht.

Die Meldung vom Tag vorher gibt schonmal einen Vorgeschmack auf das was wir lesen dürfen, wenn Audi wirklich gewinnt:

"Der Audi R8 LMS ist bei der 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring das Auto, das es zu schlagen gilt: Vier der faszinierenden Mittelmotor-Sportwagen gehen am Samstag um 15 Uhr von den ersten vier Startplätzen ins Rennen."

Uups!
Sonntag, 16. Mai 2010

Ein turbulentes 24h-Rennen und obwohl ich nicht mit dem großen Objektiv hinter der Leitplanke hänge fällt es mir schwer, den Rennverlauf zu verfolgen. Hier mal ein paar Highlights, positive :) wie auch negative :(

Mir ist aufgefallen, wie viele Leute meinen Blog lesen - sogar während des 24h-Rennens. Wußten quasi alle schon, daß meine Kamera ausgefallen ist. Und das mit der Ersatzkamera hat mich echt gerührt, feiner Zug!

Die Startphase war beeindruckend und es gab in allen drei Startgruppen keine Probleme mit der ersten Schikane. Marcel Thiemann im Manthey #1 Porsche hat von Startplatz 7 kommend bis Bitkurve noch vor Einfahrt Nordschleife die Führung erobert.

Nachts gabs dann einen Abstecher zum Schwedenkreuz, so um 2 Uhr lagen die Autos vom ersten Bildschirm noch innerhalb von 3 Runden.

Inwzischen sind die Werksaudi von Abt und Phoenix draußen und Black Falcon und Porta Audi auf Platz 5 und 6.

Raeder liefert sich ein hartes Duell mit dem besten Werks-Scirocco und der GT3 mit Patrick Simon mischt dort um Platz 15 auch kräftig mit.

Der Farnbacher Ferrari ist ganz vorne unterwegs auf Platz 3 und bei der Soundwertung auf Augen- bzw. Ohrhöhe mit den neuen Z4. Besonders nachts und beim Anbremsen, traumhaft.

Im Moment ist noch knapp ein VLN Rennen zu fahren (11:30 Uhr) und mit Porsche / BMW / Ferrari sind zur Zeit drei unterschiedliche Autos auf dem Podest. Das Wetter hat sich gut gefangen, die Sonne guckt auch schon zu und medial ist das Rennen so intensiv zu verfolgen wie nie. Rund um die Uhr DVB-T vor Ort zu empfangen mit Regiesignal / Fan-TV inklusive den ersten 3 Zeitenschirmen.

renntv_20100515161904_0459

Trotz TD konnte ich auch mit der kleinen Kamera schöne Impressionen aus der Box einfangen, sind wir gehabt schonmal vorab hier auf flickr.com/renntv per Handy hochgeladen.
Sonntag, 21. März 2010

"Gestern fand das 12h von Sebring statt. Peugeot sollte dominieren (haben sie letztendlich auch), aber es gab da einen gewissen Emanuele Pirro, der von Audi die Freigabe bekam im Drayson Lola zu starten und hat den Peugeot RICHTIG eingeheizt.

In dem Video siehst Du einmal den Kampf in der GT2 zwischen Porsche, Ferrari, Corvette und BMW und dann wie die Peugeots kommen und sich Pirro mit einem sensationellen Manöver an dem zweitplatzierten vorbei schiebt.

Wen interessiert da noch F1?


Danke Steffen! Das hab ich direkt mal 1:1 zitiert. Nicht zu fassen: "We are 29 minutes into this race .." - also fast ein 24stel rum vom Rennen, na da kann man ruhig mal was riskieren! Hammer.


Freitag, 19. März 2010

Da geht einem das Herz auf, die Winterpause ist mit einem Schlag komplett vergessen. Hier gibt es schonmal erste Fotoeindrücke vom Testtag heute am Ring: flickr.com/renntv.

Strahlender Sonnenschein, optimale Bedingungen auf der Strecke - ok, bis auf Baustelle Breidscheid - und fast alle mit Rang und Namen fleißig im Testeinsatz. Werksteams von Porsche, Toyota, BMW und Audi gemischt mit vielen Privaten und trotz allem völlig entspanntes Fahrerlager, weil kaum Zuschauer gekommen sind.

Philipp Leisen wird wieder häufiger am Ring auftauchen und für Black Falcon fahren, da konnte er im Seat Cup letztes Jahr schön auf sich aufmerksam machen (2 x gewonnen). Dirk Adorf und Uwe Alzen haben sich offensichtlich schneller an das BMW Outfit gewöhnt als ich. Markus Oestreich hat über den Winter auch fleißig an sich gearbeitet und abgespeckt, denn er fährt jetzt als "Östreich". Mit Shampoowerbung, da kann er seine Gegner ordentlich einseifen. Michael Düchting setzt wie angekündigt einen Seat ein, doch sein Eigenbau R8 ist auch sofort einsatzbereit, falls jemand noch kurzfristig was sucht.

Ein toller Ferrari 599 hat ein paar Runden gedreht, ein weiterer war kräftig beklebt und ließ sich ungern fotografieren. Und der Farnbacher 430, soviele Ferrari auf einmal sind auch selten bei der Langstrecke. Porsche hat den Hybrid dabei und einen Schwung Werksfahrer und Schubert testet den neuen schicken Z4 in Werksbemalung. Die Mintgen Viper sieht relativ unverändert aus, aber sie hat über den Winter verdächtig viele Knöpfe am Lenkrad bekommen. Und unser "Fahrer des Jahres" Chris Mamerow braucht nur 2-3 Runden, um sich mit seinem neuen Arbeitsgerät anzufreunden: "Ist ein neues Auto, ok - aber hab mich schnell dran gewöhnt. .. So, jetzt fahr ich noch ein bischen."
Montag, 25. Januar 2010

Wer hat die schnellste Achterbahn der Welt? Während der ring°roster im Schnee und ohne TÜV vor sich hin rastet, macht sich Abu Dhabi startklar für die Eröffnung. Das Promi-Rennen haben die Araber schonmal gewonnen: am Ring wurde Boris Becker mit dickem Scheck verpflichtet, in der Wüste überzeugt sich ein motorsportverrückter und neugieriger Prinz Albert von Monaco jetzt schon vom Stand der Dinge:

"January 25 2010, Abu Dhabi: Prince Albert II of Monaco, ruler of the Principality of Monaco and renowned Ferrari fan, was given an exclusive tour of Ferrari World Abu Dhabi, the world’s first Ferrari and largest indoor theme park, set to open on Yas Island in the second half of the year. Prince Albert, a passionate car collector, was offered a private tour inside the 86,000m2 park, during his recent visit to Abu Dhabi."


Samstag, 05. Dezember 2009

Noch ein Gerücht zum 24h-Rennen: dieser Ferrari P4/5 soll an den Start gerollt werden. (Danke Steffen!)
Sonntag, 13. September 2009

Michael Schumacher macht weiter bei Ferrari, im RTL Interview meinte er, der neue Vertrag gilt für weitere 3 Jahre!


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