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Freitag, 24. Juli 2020

Hannes und Familie Scheid verabschieden sich nach über 50 Jahren vom aktiven Rennsport.

Alles Gute wünsche ich Euch für die Zeit danach - genießt es!

Nicht nur für mich waren Hannes & Heidi und ihr familiäres Engagement immer der Innbegriff des Breitensports - die Familie Scheid und ihr gesamtes Umfeld haben den Rennsport verinnerlicht wie kaum andere.

Seine Zentrale war die Werkstatt neben dem Familiensitz in Kottenborn - einen Steinwurf vom Schwedenkreuz entfernt.

Nicht nur vom Engagement war ich fasziniert, sondern auch von den Resultaten - kaum zu glauben, dass dies alles in Eigenregie nach Feierabend entstanden ist. Und seine Saisonabschlußfeiern erst - da bebt die Eifel heute noch nach.

Hier Eindrücke vom Jahresanfang 2006, als der berühmte Eifelblitz E46 M3 für den V8 Einbau vorbereitet wurde:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Der erste Rollout war eine spannende und zugleich schön-feierliche Veranstaltung und ich habe es mir nicht entgehen lassen.

Hier die Abfahrt in Kottenborn - der rote Fiesta war damals mein Bloggermobil. Seht Ihr den Schnee? Ohne Zweifel: mitten in der Eifel!

Mike Frison / renn.tv

Den ersten Rollout mit dem V8 auf dem Flugplatz in Mendig hatte ich vor einiger Zeit einen eigenen Blogeintrag gewidmet - hier.

Bei Hannes konnte man sich nie entscheiden: ist er jetzt Underdog oder Favorit? Er selber hat sich aber immer einen Spaß daraus gemacht im Konzert der Großen mitzuspielen - und er war dort keineswegs deplatziert!

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Ich weiß, man soll nicht dem hinterherheulen, was nicht mehr ist - sondern sich daran erfreuen, was man hatte. Aber beim Schreiben dieser Zeilen überkommt einen schon etwas Wehmut: ja, da hat sich ein Team verabschiedet. Aber es ist nicht irgendein Team - das Team Scheid ist ein Stück der Seele, die die VLN ausmacht und es wird sich nicht ersetzen lassen.

Mike Frison / renn.tv

Vielen Dank liebe Familie Scheid und alle, die mitgewirkt haben, für die schönen, spannenden, emotionalen und herzlichen Momente, an denen wir und ich uns erfreuen durften.

Scheid | Eifelblitz | Kottenborn |


Sonntag, 14. Juni 2020

Fabio´s Fiesta bei JP.

Schöne Sendung bei JP, der mal Fabio’s Fiesta in die Mangel genommen hat:

youtu.be/Hp4yMg–MS4

Ihr kennt das knuffige Auto vielleicht vom Ring, dort ist Fabio fleißiger Rundendreher - Nfiziert, eh klar. Ein schönes, kerniges Low-Budget-Ringtool. Im normalen Leben sind wir beide bei Ford in Köln beschäftigt und 2 Stockwerke auseinander, da trifft man sich dann mal zum Kaffee unter Petrolheads und da kann es auch nicht schaden, dass wir beide zweirädrig zum Motorsport gefunden haben.

Ist inzwischen aber auch schon über 3 Monate her, dass ich in Niehl war - seit März arbeite ich komplett aus dem Home Office. Von daher schön den Fabio wieder mal zu sehen, wenn auch nur über Bande - bzw. auf Youtube.


Sonntag, 18. November 2018

Kenth Öhlins, Benny Wilbers und die Kartbahn in Kerpen.

Es gibt auf der Welt nicht viele Privatfirmen, die sich mit Feder- und Dämpfungselementen für Motorräder beschäftigt.

Kenth Öhlins ist so ein Kandidat und da gab es am Freitag die Meldung, dass er an Tenneco verkauft hat.

Ein anderer - und wüsste nicht, wer sonst noch in Frage käme - ist Benny Wilbers - und jetzt ratet mal, wen ich am Freitag zufällig getroffen habe:

Mike Frison / renn.tv

Ich dachte ich sehe nicht richtig, was für ein Zufall. Er wusste noch gar nichts von dem Öhlins Deal und wir haben ein spannendes Gespräch geführt.

Hintergrund war ein Smalltalk bei der Intermot, als Aaron (von Yamaha) meinte, dass demnächst ein Motorradfirmen-lastiges Kartfahren wäre und ich könnte mich ja mal miteintragen. Was ich dann natürlich gemacht habe - so ein Quasi Heimspiel in Kerpen geht immer. Der Thomas Beyer, der das organisiert hatte, meinte ich müsste noch einen Zweiten mitbringen und da ist mir als erstes Kai eingefallen, der auch keine Sekunde gezögert hat.

Um dann im 1.Rennen direkt mal Dritter zu werden:

Mike Frison / renn.tv

Aber kommt noch besser: das 2.Rennen wurde umgekehrt gestartet und bei den 16 Fahrern könnt Ihr Euch den Tumult in der ersten Runde gut vorstellen. Kai kam ja von ganz hinten und ich war 7. - also Mittelfeld. Aber es gibt auch eine Teamwertung und ich meinte nur, dass wenn Kai von hinten angepflügt kommt, dann häng ich mich einfach dahinter.

Jedenfalls kam ich gut durch das Startgetümmel und war tatsächlich in Führung und wartete im Grunde auf das starke Feld von hinten. Die hingen aber fest - bis auf Kai - und so waren wir dann kurz vor Schluß tatsächlich auf 1 und 2 nachdem er an mir vorbei war - ich hab mich fast kaputtgelacht unter’m Helm! Und in der letzten Runde - das war tatsächlich meine schnellste - hat sich Thomas Beyer noch durchgeboxt und unsere 1–2 gesprengt. Aber: ich war auch auf dem Podium!

Mike Frison / renn.tv

Sehr lustig, aber kommt noch besser. Der Kai hat sich doch einen - seinen! - alten XR2i Fiesta zurückgekauft, mit dem er früher 24h-Rennen gefahren ist. Und Thomas Beyer hat auch eine mächtige Fiesta-Historie, er hat 1990 die erste Auflage des Fiesta Mixed-Cup zusammen mit Beate Nodes gewonnen!

Kleine Welt. Und nächstes Jahr organisiert Thomas für Benny Wilbers und BMW die Neuauflage für den BMW Boxer-Cup. Falls sich da jemand für interessiert: das Paket ist sehr lukrativ, Motorrad plus Ausstattung plus Nenngeld für 20.000 € (netto) im Rahmen der IDM - das ist doch mal eine Ansage. Ich hab direkt mal nach einem Gaststart gefragt :)

Hier sind die Zwei auf einem schicken Pressefoto - habe ich von deren Webseite gemopst, die auch alle Infos für Interessenten bereithält.

Mike Frison / renn.tv

Jedenfalls sind wir mit einem Schwung Pokale nach Hause, denn in der Teamwertung gab es tatsächlich den 2.Platz für Kai und mich. Abends dann noch tolle Gespräche bei italienischem Essen - gelungener kann man einen Freitagabend kaum gestalten!

Mike Frison / renn.tv

Dickes Danke an Thomas für das Organisieren - da sind wir nächstes Jahr gerne wieder mit dabei.

UPDATE:

Hier noch die Ergebnisse vom Kartfahren - eher für historische Zwecke.

Und weil wir schon am Updaten sind, diese Bilder hatte ich noch von der Intermot vom Wilbers-Stand mitgebracht:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

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Kerpen | Schumacher | Wilbers | ThomasBeyer | BoxerCup |


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Es gibt eine neue Rennserie nur für Frauen. [Update]

Das finde ich sehr enttäuschend, denn bisher war Motorsport eine der wenigen Sportarten, bei der sich Frauen und Männer auf Augenhöhe im selben Wettbewerb messen konnten.

Schöne Beispiele davon gibt es hier und hier.

UPDATE:

Diese neue W Serie wird 2019 exklusiv nur bei der DTM fahren.

Vielleicht möchte man ja auch an die Partytradition des damaligen Fiesta Cup anknüpfen. Auch eine reine Frauenserie, die sich Lothar Pinske ausgedacht hatte. Die Teilnehmerinnen mussten damals sogar ledig sein.


Sonntag, 07. Oktober 2018

Zu Besuch bei VLN 8.

Bei der Wettervorhersage war VLN Pflichtveranstaltung - wann konnte man jemals im Oktober am Ring im T-Shirt rumlaufen?

Um die Wege kurz zu halten, habe ich mich im Fahrerlager und am Hatzenbach rumgetrieben, hat aber gereicht, um wieder einmal Rennluft zu schuppern.

Timo Bernhard kam mir im Fahrerlagertunnel entgegen und da war es natürlich eine große Ehre die schnelle 5:19er Hand schütteln zu dürfen.

Das Rennen war schon gestartet als ich kam, d.h. die Autos waren - bis auf einige Ausnahmen …

Mike Frison / renn.tv

… auf der Strecke.

Immerhin konnte ich mich gut einschießen was die Fotos angeht - hoffentlich sitzt auch Sabine bald wieder da, wo sie hingehört:

Mike Frison / renn.tv

Chris hatte ich auch seit unserer Tour nicht mehr gesehen - ich kam pünktlich zum Boxenstopp:

Mike Frison / renn.tv

Nur echt mit N:

Mike Frison / renn.tv

… und Friese - dem lässigsten Tanker westlich des Urals:

Mike Frison / renn.tv

Wir hatten auch Gelegenheit dem frisch gepackenen GT4 Europameister zu gratulieren:

Mike Frison / renn.tv

Den Titel hat racing one ja schon mit Markus Lungstrass in der Tasche. Bei der VLN gab es für den Ferrari zwar wieder Klassensieg - der 8. im 8.Rennen - aber die Führung ist trotzdem dahin, weil in der SP8 ja jetzt nicht so viele Starter eingeschrieben sind. Was aber den Erfolg des Teams natürlich nicht schmälert.

Eine schöne Mütze habe ich auch gefunden:

Mike Frison / renn.tv

… und die Offiziellen sind jetzt noch offizieller - haben es sicherheitshalber mal hinten draufgeschrieben - gibt ein paar Sonderpunkte auf der Wichtigkeitsskala:

Mike Frison / renn.tv

Die schnellste Ape vom Ring - man achte auf die Details - gebremst wird mit Bremsfallschirm.

Mike Frison / renn.tv

Zum Abschluss habe ich mir noch eine Hatzenpommes gegönnt:

Mike Frison / renn.tv

… als ich auf der Straße noch Fabio getroffen habe. Wir sind in Köln Kollegen - wohnen nur 2 Stockwerke auseinander - und wenn man sich mal zum Kaffee trifft, dann wird es immer sehr benzinlastig. Denn er treibt sich auch gerne mal in Goodwood oder Le Mans herum - im Gegensatz zu mir sogar jobbedingt. Vielleicht kennt Ihr ihn auch aus J.P.’s Videos - da hat er dann schonmal fordige Gastauftritte.

Mike Frison / renn.tv

Sein neues Ringtool kannte ich bisher immer nur vom Hörensagen - also haben wir das Kölner Geschoss noch schnell in’s rechte Licht gerückt:

Mike Frison / renn.tv

Auf der Strecke habe ich die Zwei dann auf der Breidscheidbrücke auch gesehen - knackig und unauffällig schnell unterwegs - ich mag den knuffigen Fiesta.

Im normalen Leben fährt Fabio RS und früher war er auch mal im Yamaha-Cup unterwegs - uns ist der Stoff beim Erzählen noch nicht ausgegangen.

Das letzte Foto von der Heimfahrt reiht sich nahtlos an das erste Foto von meinem Bericht - ohne Zweifel Mitten in der Eifel:

Mike Frison / renn.tv

Nur Kaltverformung so wie es aussah, Code 60 war schon installiert.

UPDATE:

Waren wohl doch Verletzungen im Spiel - gute Besserung!

Zur Abrundung noch eine kleine Galerie:

In 2 Wochen am 20.10. ist schon der letzte VLN Lauf für dieses Jahr - könnte man ja noch mitnehmen.


Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Rückblick | Jahresrückblick | MikesBlog | Blogger |


Montag, 30. Oktober 2017

WRC: Ein wahr gewordener Traum für M-Sport.

Schwer zu toppen:

M-Sport delivered the dream result at this weekend’s Dayinsure Wales Rally GB – securing the FIA World Rally Championships for Drivers, Co-drivers and Manufacturers as well as the rally win.

Und nicht der neue und alte Weltmeister Sébastien Ogier hat gewonnen, sondern Privatfahrer Elfyn Evans:

As Sébastien Ogier and Julien Ingrassia clinched their fifth FIA World Rally Championship title, Elfyn Evans and Daniel Barritt secured an immensely popular maiden victory – a family team from the edge of the English Lake District succeeding against three of the world’s largest automotive manufacturers.

Malcolm Wilson hat allen Grund stolz zu sein und die Emotionen fuhren Achterbahn:

It’s been a very emotional day and I have to say that there were a few tears during the last stage – firstly when Ott crossed the line to take the manufacturers’ championship, then when Sébastien took the drivers’, and then again when Elfyn crossed the line to the win on our home event. It really was the Triple Crown, and a very emotional day for all of us.

Der Schlüssel für den Rallyesieg lag übrigens bei den Reifen, denn die DMACK Gummis von Elfyn Evans waren den Michelins der anderen Teams überlegen.

Es war nicht nur Elfyn's erster WRC Erfolg, er ist sogar der erste Waliser, der seine Heim-Rallye gewinnen konnte. Und selbst der letzte britische Sieg bei der RAC liegt weit zurück (Richard Burns, 2000).

Und Sébastien Ogier ist erst der dritte Fahrer in der gesamten WRC Historie, der Fahrertitel auf verschiedenen Fabrikaten gewinnen konnte (neben Juha Kankkunen: Peugeot, Lancia, Toyota und Walter Röhrl: Fiat und Opel).

Ford hat sich schon Ende 2012 offiziell aus der WRC zurückgezogen - danach kamen die dominanten VW Jahre. Nachdem VW dieselbedingt letztes Jahr der WRC den Rücken kehrte, witterte Malcolm Wilson seine große Chance - er hat dem Fiesta weiter die Treue gehalten. Der erste Coup ist ihm mit der Verpflichtung von Sébastien Ogier gelungen, jetzt kann er stolz das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte feiern.

UPDATE:

Der World Rallye Blog findet passende Worte für das herausragende Ereignis.

UPDATE 2:

Eine würdevolle Betrachtung von thecheckeredflag.co.uk:

Elfyn Evans took overall honors to win Wales Rally GB last weekend, in the process becoming the first Welshman to have won a WRC round. His first victory was richly deserved, and made all the more remarkable for having been secured a mere 33 miles from his home town of Dolgellau. Has any WRC winner ever triumphed so close to home?

MSport | Wilson | Evans | Ogier | Rallye |


Montag, 07. August 2017

BMW will den neuen 3er als Benziner, Diesel, Hybrid und Elektro anbieten.

Den Hybrid könnten sie sich meiner Meinung nach sparen, aber ansonsten der richtige Schritt - vor allem das an der gleichen Linie abzubauen. Mich hat schon geärgert, dass es weder den neuen Fiesta, noch den neuen Polo als Elektroversion gibt.


Samstag, 25. Februar 2017

Neuer Fiesta ST Dreh - inklusive Mike Easter Egg.

‘Hallo Mike, wir drehen am Sonntag einen Film mit dem neuen ST im Werk - willst Du Dir das ansehen?’

Das sind doch meine liebsten Anrufe, wer kann da schon nein sagen? Dass ich kürzlich BMX Profi Bas Keep mit seinem Walls im Blog hatte, war also kein Zufall, sondern lag auch daran, dass er als Mann für die Flugeinlagen vorgesehen war.

Nachdem heute der Film und auch das Auto an sich vorgestellt wurden, kann ich das Behind the Scenes beisteuern, denn ohne Kamera kreuz ich bei so einem Event natürlich nicht auf.

Hier erstmal der fertige Film - inklusive dem versprochenen Easter Egg. Wer findet es?

youtu.be/0IYpXMpXoj0

Eine super Truppe war da in Köln zu Besuch - die Nasen kennt man aus dem Walls Video:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Haben die ganze Zeit nur Rampen gebaut:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… damit das dann so aussieht:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Und der Chef …

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

... da …

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… rüberspringen kann:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Der Kamerakranwagen hatte einen verdächtigen Aufkleber:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… und das ist Paul Harrison, hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und keine Mikefrage blieb unbeantwortet:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

BMX Räder auf dem Fordgelände sind ein Anblick, an den ich mich gewöhnen könnte:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

War eine beeindruckende Performance:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Das sieht so einfach aus wenn Bas seine Show abzieht:

Ein Beitrag geteilt von renn.tv (@renntv) am

Aber er hat auch schon ordentliche Knochenbrüche hinter sich, hab ihn mal gefragt. Da war auch kaum ein ungebrochener dabei - das Übliche.

Mehr Behind-the-Scenes geht nicht:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… und das Team war happy, als alles im Kasten war.

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ach ja, Autos gab es ja auch!

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Der neue ST sieht in echt echt gut aus - wirkt nicht mehr ganz so krawallig …

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… aber am Ende ist es wie immer Geschmackssache.

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Die Felgen sind ein Traum - hab mich sofort verliebt:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Extra mal geguckt, was draufsteht: 18 Zoll. Kannste nicht meckern.

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

200 PS, 3 Zylinder, 1.5L, 3 Fahr-Modi inklusive ‘Rennstrecke (Track)’! In einem Fiesta! Selbst in der Pressemitteilung ist die Rede von Rennstrecke, Track Days und Rundenzeiten. Soweit sind wir schon - das wird noch lustig!

Insgesamt also wieder mal ein ganz normaler Tag im Büro. Na ja, fast :)

Und habt Ihr das Easter Egg im Film gefunden?

FiestaST | BasKeep | Mikebericht |


Sonntag, 11. Dezember 2016

Fiesta WRC von M-Sport: 2017 scheint ein guter WRC Jahrgang zu werden.

(M-Sport auf Facebook.)

Fiesta | Rallye | MSport |


Freitag, 09. September 2016

Miketest: Focus RS auf Alpentour.

Ursprünglich wollte ich mit dem Motorrad in die Alpen fahren. Hab ich lange nicht mehr gemacht und nachdem inzwischen die 900er Hornet zum Fuhrpark gehört, stand dem nichts mehr im Wege.

Urlaub war genehmigt, Cheffin zuhause hat auch approved … doch dann kam mir der Gedanke, ob vom Fahrvergnügen so ein Focus RS eigentlich mit einem Motorrad mithalten kann? 350 PS sind doch eine Ansage und die Performance von dem Auto wird auch überall gelobt?

Der Gedanke ließ mich nicht los - also spontan bei der Ford’schen Presseabteilung angefragt. Ich hatte mir wenig Hoffnungen gemacht, das Auto ist doch stark nachgefragt. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als es dann hieß: Mike, gute Nachrichten, Du kannst den RS haben! Wow. Da wurd ich dann doch leicht nervös, aber der Miketest für das Auto ist sowieso Pflichtprogramm, nachdem das mit dem Fiesta ST so gut geklappt hat. Und ja - versprochen - der nächste Miketest wird ein Nicht-Ford!

Ihr wisst inzwischen, dass ich auch regulär bei Ford in Köln 4 Tage die Woche arbeite und man gibt mir die Freiheit meinen bloggenden Abenteuern freien Lauf zu lassen. Dass sich Ford’s und meine Themen zunehmend stärker überschneiden ergibt für mich völlig neue Möglichkeiten - Le Mans zum Beispiel. Aber auch als der RS zum ersten Mal vorgestellt wurde, das war nämlich auch in Köln - und ich mittendrin.

Kurz antesten konnte ich den Wagen auch schonmal, aber die bevorstehenden 10 Tage waren natürlich ein komplett anderes Kaliber.

Nach der Übergabe zuhause angekommen war die Familie natürlich neugierig, wie sich so ein Geschoss im Alltag benimmt - für mich eine gute Gelegenheit die Familientauglichkeit zu testen. Nach dem Volltanken - denn ich wollte während der ganzen Zeit akkurat den Verbrauch ermitteln - ging es dann am Samstag mit der kleinen Maus im Auto nach Nürburg zum STRaßenfest:

Allerdings musste ich auch vorsichtig sein, um keine Begehrlichkeiten zu wecken - ist mir nicht gelungen:

Wo wir schonmal da sind - dieses Foto durfte natürlich nicht fehlen:

In Merkenich beim Kinderfest waren wir auch:

… und der Wagen hat alles mit Bravour bestanden! Kurze Beschleunigungseinlagen wurden auf der Rückbank sogar mit Begeisterungsausbrüchen quittiert. Ich frag mich von wem sie DAS wohl hat?

Ausgangsbasis für den RS ist der 5-türige Focus, d.h. er bringt alle praktischen Eigenschaften eines Familienautos mit. Platz, Kofferraum, kompakte Abmessungen - alles im grünen Bereich. Und im Normal Modus gelingt die Tarnung sogar ganz gut - man muß schon Insider sein, um den RS als solchen richtig einzuordnen zu können.

Kofferraum ist ein lustiges Thema, denn wenn man ihn öffnet offenbart sich zwischen Spoiler und Antenne echte Maßarbeit:

Insgesamt gibt es 4 Fahrstufen, wobei ich mich nur in 1 (Normal) und 2 (Krawall, bzw. Sport) aufgehalten habe. 3 (Track) und 4 (Drift) sollte man im Straßenverkehr auch eher meiden:

Tag 1 meiner Tour ging erstmal über die Autobahn, das Tagesziel war das Stilfser Joch. In Füssen war Tankstopp:

… und so langsam wurde es bergiger. Und schlössiger:

Ich wurde dann nochmal eingebremst wegen Almabtrieb - sowas kann dauern. Also Pause gemacht und Mals im Vinschgau angeschaut.

Hat mich ein bisschen an Nürburg erinnert, alles voll Pokale:

… Vollgastiere …

… und Profimaterial:

Eine sehr schöne Gegend - gar keine Frage:

Dann ging es weiter, denn ich hatte ja noch was vor und um 19:30 - pünktlich zum Sonnenuntergang - war ich dann vor Ort: am Stilfser Joch.

Es gab kaum Verkehr und mein Herz machte Luftsprünge, als wir endlich Serpentinen jagen durften.

So ein Rheinländer wie ich ist natürlich schwer beeindruckt, wenn die Berge sich mächtig auftürmen - herrlich.

Inzwischen war ich aber auch durch von der Autobahnfahrt - es wurde Zeit sich eine Unterkunft zu suchen. Dank booking.com ging das überraschend gut und ich habe in Sulden einen echten Geheimtipp gefunden: das Hotel Nives - volle Punktzahl:

Das Hotel Nives in Sulden - sehr empfehlenswert! (CLICK for High Res.)

Also wenn Ihr mal in der Nähe seid: das Haus ist 4 Jahre alt, sehr großzügig mit großen Fensterflächen und geräumigen Zimmern und auffallend gut durchdacht.

Die Aussicht vom Balkon:

Die Aussicht vom Balkon des Hotel Nives in Sulden - traumhaft. (CLICK for High Res.)

Ich war natürlich neugierig und es stellt sich heraus, dass der Besitzer Architekt ist - das macht Sinn. Die Preise sind günstig und das Ambiente modern, aber gemütlich.

Ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt 2 Tage zu bleiben, aber ich wollte ja Meter machen - also weiter.

Stilfser Joch komplett war angesagt und die Straße ist natürlich der Hammer. Vor langer Zeit bin ich sogar mal mit dem Rad hoch - nonstop. Würde ich heute nicht mehr schaffen:

Ursprünglich dachte ich, dass das mit dem RS eine Riesengaudi wird, aber war dann doch nicht so. Stellt sich nämlich raus, dass der Lenkanschlag ziemlich begrenzt ist, sodaß man in den engen Kehren entweder zum Ausholer mutiert oder behäbig wie ein Schwertransporter um die Kurven zirkeln muss. Ken Block hätte da weniger Probleme, aber das hab ich mir natürlich gespart. Wobei der respekteinflößende Abgrund auch nicht ganz unschuldig war.

Das war der erste Dämpfer für mein Motorrad vs. RS Experiment, obwohl das mit dem Motorrad natürlich auch mächtig eng ist. Die Autos heutzutage werden aber auch immer breiter, jeder ist mit SUV oder Camper unterwegs - da passt man bei Gegenverkehr kaum noch aneinander vorbei.

Egal - ich war dann oben - und da war vielleicht was los:

Die Radfahrer haben natürlich meinen größten Respekt. Eine schöne Überraschung gab es in der Herberge:

Hier sind wir richtig.

Bei der Suche nach meiner nächsten Unterkunft habe ich dann festgestellt, dass man sich sogar im Refugio einquartieren kann:

Aber den Gedanken habe ich nicht weiter verfolgt.

Nachdem das Stilfser Joch standesgemäß Nfiziert war:

… und der RS passend abgelichtet:

… musste ich wieder aufbrechen. Die Einheimischen fahren übrigens wenig überraschend entweder Defender oder Teneré:

Auf der anderen Seite ging es dann wieder runter und man sollte immer etwas Bremsreserve einbauen:

Was mich auch etwas überrascht hatte, was das hohe Verkehrsaufkommen auf den Pässen:

Überholen ist mit dem Auto ziemlich schwierig, obwohl es dem RS überhaupt nicht an Leistung oder Drehmoment mangelt.

Trotzdem habe ich alles an Pässen mitgenommen, was mir in den Weg kam und da waren einige traumhafte Straßen dabei.

Und wie fährt sich der RS so?

Hier die Antwort als Video:

youtu.be/cU3Jw7fA710

Der Motor ist echt eine Wucht. Das ist jetzt keine Übertreibung, aber es ist von der Beschleunigung her ziemlich egal, ob man berghoch oder bergrunter fährt, so bärig drückt das an. Und bei kleinen Autos mit großem Motor rennt man bei mir ja offene Türen ein. Und dann kann ich auch gut mit Abstrichen leben: die Schaltwege sind etwas lang - Focus halt - und der Schalthebel sitzt komfortabel, aber unsportlich. Das Auto ist innen superleise, dadurch hört man mit empfindlichem Gehört (= also ich) jedes Klappern. Und davon gibt es, dank sportlichem Fahrwerk, einiges.

Das war’s dann aber schon - trotz meiner 2 Meter passe ich super rein und fühle mich wohl. Die heutzutage serienmäßigen Gimmicks sind nicht so mein Fall, ich kann noch alleine Licht einschalten oder den Scheibenwischer bedienen. Aber das ist der Tribut an das Großserienprodukt - im Inneren ist außer Lenkrad, Sitzen, usw. Focus angesagt. Und da die Golf-Liga hart umkämpft ist, ist die Serienausstattung mächtig.

Aber bei dem Wagen geht es ja erstmal um’s Fahren und hier noch ungekürzt die Abfahrt vom schönen Penser Joch - erst im Normal, dann später im Sport-Modus - um beides mal im Vergleich zu sehen:

youtu.be/_ab1_AuJ2jk

Das Penser Joch kann ich übrigens sehr empfehl’N:

Eine flüssige Straße mit wenig Verkehr auf beiden Seiten des Berges, so wünscht man sich das. Der Grund ist wohl die außen rum gehende Bundesstraße, die vom normalen Verkehr gewählt wird. Laut Café-Betreiber gibt es aber auch Ausnahmen, es verirren sich schonmal polnische LKW-Fahrer, die im Navi kürzeste Route eingeben. Gewagter Ansatz in den Alpen!

Nachdem wir über das Hotel von Tag 2 besser nicht reden, wurde meine nächste Unterkunft wieder ein Volltreffer:

Das private Apartmenthaus Residence Reißenschuh in Sterzing. Liebevoll eingerichtete und geräumige Appartments, genau das Richtige für den Mike mit seinem ganzen Technikprüll, der wieder aufgeladen werden will. Und natürlich schnelles WLAN - gaaanz wichtig! Wieder volle Punktzahl, es gibt eine tolle Pizzaria direkt um die Ecke und damit alles zusammen noch ein echter Geheimtipp sowohl für Motorrad- als auch Skifahrer.

Ich hatte mir vorgenommen den Miketest schon im Netz zu haben, bevor ich zuhause ankomme. Und es klappt, denn aktuell sitze ich noch in Sterzing in Südtirol und habe mir Jaufenpass und Timmelsjoch für das Schlussfinale aufgehoben.

Wenn ich daran denke, dass ich den RS Schlüssel am Montag wieder abgeben darf, werde ich schon etwas traurig. Ich glaube wir zwei könnten - besonders hier in Südtirol - ein paar schöne Monate verbringen.

Am meisten beeindruckt mich der Motor: was für ein Kraftpaket. Kann alles: mächtig Kraft von unten raus, richtig Biss in der Mitte und scheut sich auch nicht vor Drehzahl. Die Bremsen sind standfest und kernig, Sound und Fahrwerk gierig und der Allradantrieb rundet das Paket so richtig schön ab: keine Gripprobleme am Kurvenausgang und super Traktion auch bei schlechtem Wetter. Würde ich gerne mal im Schnee ausprobieren! Das clevere Torque-Vectoring, dass einen immer von hinten außen in die Kurven schiebt, macht den Wagen umheimlich schnell.

Der Spritverbrauch hielt sich trotz Attackemodus noch in Grenzen: über 15 Liter bin ich nicht gekommen, aber auch nicht unter 11 Liter. Insgesamt sind es für die genau 1.501 km, die ich bisher gefahren bin mit Volltanken, ebenso genau 197,3 Liter gewesen - also im Schnitt 13,2 Liter. Kann man gut mit leben, vor allem weil ich immer alles rausgeholt habe, was ging.

Aber ich bin dem Auto auch mit Respekt begegnet, denn man wird ganz schnell ganz schnell. In den Händen eines kundigen Fahrers wird die Kombination mit Sicherheit zu einer ernstzunehmenden Waffe. Da werden sich Fahrer mit x-fach teureren Autos auf die ein oder andere Demütigung gefasst machen müssen.

Falls Ihr jetzt Lust auf den RS bekommen habt, es würde mich nicht wundern. Aber Lieferzeiten sind wohl sooo lang, dass man fast von ausverkauft sprechen kann. Hat wohl bei Ford - außer beim Entwicklerteam - keiner damit gerechnet, dass das so ein Kracher wird. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Konkurrenz reagieren wird: gibt es weitere Modelle mit Drift-Modus? Allrad und Torque-Vectoring? Unter 40k €?

Spannende Zeiten, die da auf uns zukommen!

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Dienstag, 01. März 2016

Ken Block Gymkhana 8.

Ja - ich weiss - kennt Ihr sicher schon alle - nur falls nicht, dann hier der Link. Von KBlock43 kann man wirklich nicht genug bekommen - wieder traumhaft inszeniert. Wenn der Youtube-Millionär anklopft, dann gehen da anscheinend allerhand Türen auf!

KenBlock | Gymkhana | Fiesta | Dubai |


Sonntag, 21. Juni 2015

Der Ford Fiesta ST im Miketest.

Das wollt ich immer schonmal machen: einen Autotest. Die anderen Autoblogger sind mir da etwas voraus und machen das schon regelmäßig.

Aber ich bin den Jungs und Mädels dankbar, denn die Autokonzerne sind inzwischen an die komischen Blogger gewöhnt und rücken hier und da auch schonmal ein Auto zum Ausprobieren heraus.

Zuständig ist da ganz klassisch die jeweilige Presseabteilung und wie der Zufall es will - genau so eine habe ich auf der Arbeit direkt zwei Stockwerke über mir sitzen.

Wir ihr wisst arbeite ich schon eine Weile (20 Jahre!) bei Ford in Köln, um meine Brötchen zu verdienen.

Und weil ich scharf darauf war, mal den Fiesta ST auszuprobieren meinte Ralph Caba - unser VLN- und 24h-Rennen fahrender Pressedirektor: Na dann nimm doch mal einen mit und schreib’ was darüber!

Das lass ich mir nicht zweimal sagen :D

Was mich schon im Vorfeld erstaunt hat: das kleine Wägelchen hat überraschend gute Beurteilungen bekommen. Zum Beispiel hier bei Motortrend in der Kategorie Best Driver’s Car oder hat bei Carscoops den E46 M3 alt aussehen lassen.

Da bin ich neugierig geworden.

Denn rein optisch hält sich der kleine Wagen eher dezent zurück. Es müssen also die inneren Werte sein, die ihn soviele Pluspunkte sammeln lassen.

(Klick! für gross.)

(Klick! für gross.)

Eine Woche hatte ich Zeit, den ST auszuprobieren. Und habe mir sogar Verstärkung dazu geholt.

Gerri meinte keck auf Facebook: Komm doch mal vorbei! - hab ich glatt gemacht, damit hat er wohl nicht gerechnet :D

Und Ringmini Achim - quasi der weltweite Chefexperte für kleine blaue Autos mit dickem Motor - kam sogar zufällig bei uns zuhause vorbei. Also auch ihn direkt mal hinter’s Lenkrad geschnallt. Und mich auf den Beifahrersitz - oh oh.

Wir hatten jedenfalls viel Spaß beim Testen und hier könnt das Ganze im renn.tv Video noch einmal miterleben:

youtu.be/hF3fzFP_07s

Aber egal was wir euch erzählen: wenn ihr die Gelegenheit habt mal eine ST Probefahrt zu machen - lasst sie euch nicht entgehen.

Ich finde der Fiesta ST ist ein echtes Überraschungs-Ei. Hätte ich einem Großserienhersteller in der Form gar nicht zugetraut, aber wahrscheinlich ist die Zeit reif dafür.

Auf der einen Seite ein dezenter äußerlicher Auftritt eines kleinen Autos, aber ansonsten im Inneren alle technischen Zutaten kompromislos auf Sport getrimmt.

Das fängt schon beim Einsteigen bei den Recaros und der tiefen Sitzposition an, geht weiter über kleines Lenkrad mit großen Einstellmöglichkeiten und sehr direkter, agiler Lenkung, ein von unten bis oben kräftiger Motor mit kerniger Soundkulisse, einem knackigen Sportfahrwerk und - was mir am besten gefallen hat: einem 6-Gang Getriebe mit kurzer, sportlicher Abstufung.

Das hört sich nach jeder Menge Spaß an - und genau das ist es auch. Auf schlechten Autobahnen hoppelt er zwar etwas bockig daher, aber sobald es durch die Gänge oder um die Ecken geht blüht das Herz auf!

Und trotz all der sportlichen Anlagen ist er normal gefahren richtig manierlich. Kein Ruckeln, alles geht leicht und unten rum auch genug Durchzug. Platz zum Einkaufen wie in jedem anderen Fiesta auch.

Beim Spritverbrauch langt er allerdings ordentlich zu - das liegt aber weniger am Auto als am Fahrer. Denn man wird ständig animiert die Fuhre fliegen zu lassen! Ich bin bei 11,5L rausgekommen, hab ihn aber auch wirklich gescheucht. Wenn ihr selber einen ST euer Eigen nennt, könnt ihr ja mal in den Kommentaren posten was realistisch ist, wenn man ihn im Alltag länger fährt. Ich denke mal unter 7L müsste drin sein.

Erstaunlich auch, wieviel Platz innen geboten wird, obwohl er aussen doch so klein ist. Ich bin knapp 2 Meter, habe aber sehr gute Einstellmöglichkeiten von Lenkrad und Sitz - und durch die niedrige Sitzposition auch eine gute Kopffreiheit.

Die Bremsen fand ich auch überzeugend, aber ich kann nichts dazu sagen, wie sie auf Dauer - z.B. bei einem Trackday - abschneiden. Das wäre mal interessant zu wissen.

Jedenfalls hätte ich nicht gedacht, dass man in einem Serienfiesta soviel Spaß haben kann. Liegt vielleicht auch daran, dass er in Köln gebaut wird ;)

Fazit: Viel Spaß bzw. PS (182) für wenig Geld (ca. 20.000€).

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Samstag, 17. Januar 2015

Ken Block in Köln!

Kleiner Besuch bei Ford. Da hat er sich die Geburtsstätte der Fiestas angeguckt und ein paar Autogramme da gelassen:

Ansonsten war die Mission Top Secret, aber noch mehr Eindrücke findet Ihr in seinem Instagram-Feed.

Tags: KenBlock | Block | Ford | Fiesta | Fordwerke |


Montag, 12. Januar 2015

Neuer Ford GT auf Detroit Motorshow.

Sensation heute. Ich bin jetzt 21 Jahre in dem Laden und hab entsprechend schon Einiges erlebt. Aber dass mal so ein scharfes Gerät vorgestellt werden würde, überrascht mich ordentlich! Es gibt Hoffnung!

Mit 20832.com bin ich auch schon knapp 15 Jahre am Start (im Juni ist Geburtstag!) und normalerweise gibt es eine ziemlich klare Trennlinie zwischen diesen beiden Welten.

Ich habe immer versucht auch Ford-Inhalte hier unterzubringen, wenn es Sinn macht - man ist der Firma schon stark verbunden. Aber sooo viel Schnittmenge gab es nicht.

Das scheint sich jetzt zu ändern - find ich super! Das neue Performance Team hat mich schon hellhörig gemacht, der Fiesta ST beeindruckt überall die Tester, der RS soll weltweit auf den Markt kommen, der Mustang kommt dieses Jahr nach Deutschland - und jetzt dieser Ford GT, der mal garnichts anbrennen lässt.

Es wird sogar spekuliert, ob 2016 - wenn sich Ford’s erster Le Mans Gesamtsieg zum 50.mal jährt - wieder ein Ford in Le Mans am Start steht. Aber soweit will ich denken.

Jalopnik hat jede Menge GT Fotos von heute. In meinen Facebook Kommentaren wurde die Ähnlichkeit zum LaFerrari gesehen - ich persönlich sehe im Fensterbereich den Stratos wieder und das gefällt mir außerordentlich gut. Ist eins meiner Lieblingsdesigns.

Der hintere Teil ist sehr eigenständig - das ist nicht einfach, da es heute inzwischen sehr viele aufregend gestylte Supercars gibt.

Ich kann es jedenfalls nicht abwarten, den live zu erleben!

Tags: FordGT | LeMans | LM24 |


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Mittwoch, 04. Dezember 2013

Übrig Ns vom Mittwoch.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Freitag, 01. November 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressantes aus der Netzwelt:

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 26. März 2013

Weltweite Autoverkäufe 2012, ist auch mal interessant.

Stehen so spannende Sachen drin, wie z.B. daß man auf der Welt letztes Jahr 937 verschiedene Autos kaufen konnte:

bestsellingcarsblog.com - top 1000

Davon waren nur 12 Bugatti Veyron, aber 107 Wiesmänner. Und 267 McLaren MP4–12C und exakt genauso viele Aston Martin Rapide.

Die 2.144 Audi R8 hört sich wenig an, man könnte meinen die fahren alle am Ring. Es wurden 10x soviele 911er verkauft im gleichen Zeitraum (25.475).

Und mehr Porsche Cayenne (74.763) als zum Beispiel Seat Leons (67.084).

Der Cayenne stößt auch in den Promillebereich vor, das heißt jedes 1.000ste neue Auto 2012 war so ein Trümmer.

Um im Prozent-Bereich mitzuspielen muß man bei 73,2 Mio Neuwagen weltweit für 2012 über 730.000 Autos verkaufen und tatsächlich schaffen das nur 11 Modelle. Die lohnt es sich ja mal aufzuschreiben:

1   Toyota Corolla          1.097.132   1,50%
2   Ford Focus              1.036.683   1,42%
3   Hyundai Elantra         829.192     1,13%
4   Toyota Camry            797.466     1,09%
5   Ford F-Series           785.028     1,07%
6   Chevrolet Cruze         784.014     1,07%
7   VW Passat/Magotan       782.694     1,07%
8   Nissan Sunny ..         774.846     1,06%
9   VW Golf                 750.466     1,03%
10  Ford Fiesta             742.037     1,01%
11  VW Polo/Vento           733.678     1,00%

Daß es der meistverkaufte Wagen der Welt nur auf 1,5% schafft, zeigt wie divers die Autolandschaft - immer noch? - ist.

Und kennt jemand den Hyundai Elantra? Also ich bis eben noch nicht, dabei ist es das dritt-meistverkaufte Auto der Welt. (Kann sein, daß der bei uns i40 heißt ..) Knapp 830.000 Stück. Oder umgerechnet: alle 38 Sekunden wird so ein Ding neu auf die Straße geschickt (bei 365 x 24).

(Disclaimer: Das hier ist meine private Sicht der Dinge, nicht die meines Arbeitgebers. Freue mich natürlich trotzdem, daß wir 3 Plätze in den Top 10 belegen.)


Dienstag, 05. Februar 2013

Kennt Ihr noch Ray Cokes? Der aus MTV?

Den hat VW ausgegraben, um über die Rallye WM zu berichten. Hört sich verrückt an, ist es aber nicht. Im Gegenteil, herrlich erfrischend geht er völlig ahnungslos an die Sache ran und VW schafft dadurch den Spagat, die WM-Läufe auch weniger bewanderten Zuschauern näherzubringen. Aber nicht in dieser Schlaumeierart, die RTL immer beim Formel 1 praktiziert, sondern völlig unbelastet, dem Ray freien Lauf lassend und dadurch kurzweilig und trotzdem informativ.

Ist Teil einer neuen Webseite mit dem Namen:

rallytheworld.com

Die Seite an sich wirkt etwas zu verspielt und überladen, da hat man die programmierende Agentur nicht genug an die Kandarre genommen.

Der T1 mit Fuchsfelgen ist dafür voll der Hit:

Und wenn VW auftritt, dann bekommt man natürlich Ari Vatanen …

… oder Michèle Mouton vor die Kamera:

Die Filme sind versteckt unter Webisodes. Auf Facebook wird auch gepusht, allerdings leicht nervig ist das Like-Gegeiere, dafür wurde extra der Begriff Social Fuel eingeführt.

Insgesamt aber ein schöner Ansatz, die sind auch lässig genug sich nicht in’s Hemd zu machen, wenn mal ein Fiesta durch’s Bild fährt:

Hat so ein bisschen was von Bloggen finde ich!


Sonntag, 01. Juli 2012

Fieser Unfall für Marcus Grönholm, X Games.

Die X Games laufen grade, wer ESPN empfängt kann die verrückten Spiele aus L.A. auf dem Fernseher verfolgen.

Neben den Skatern und BMX’lern sind auch die Crosser und Rallyefahrer am Start, z.B. Ken Block oder eben auch Marcus Grönholm. Der hatte beim Training einen schweren Unfall

Grönholm cleared the jump and appeared to be setting up for the next turn but crashed into an exposed light post base, according to a witness on the scene.

Er wurde bewußtlos in’s Krankenhaus eingeliefert, ist inzwischen aber wieder bei Bewußtsein und wird weiter durchgecheckt. Get well soon Marcus!

Noch einen Fiesta hat es erwischt, der Finne Toomas Heikkinen knallt nach dem Sprung gegen das Gerüst auf der Gegenseite:

Er hat sich dabei “nur” den linken Knöchel gebrochen.

Ziemlich selektive Wettbewerbe.


Samstag, 07. Januar 2012

Ich liebe gute Onboard-Aufnahmen!

Wenn einfach alles stimmt: Kamerawinkel, Bildqualität, Sound und natürlich das Fahren. Das war für mich auch damals der Grund, das selber in die Hand zu nehmen.

Inzwischen gibt es youtube und ich kann mich wieder anderen Aufgaben widmen :)

Hier ist so ein Kandidat, wurde vom Team M-Sport auf youtube/Facebook geteilt: Mads Østberg testet den Fiesta für die WRC Schneerallyes. Unbedingt auf 1080p / Full Screen und richtig Sound angucken! Könnt ich stundenlang zugucken … aber 6 Minuten ist auch schon mal was! :D


Donnerstag, 24. März 2011

Übrig Ns.
  • Ron Simons hat am Oberlandesgericht in Koblenz gewonnen. Das Hausverbot wurde zurückgenommen. Es wurde zwar nicht verhandelt, aber die NAG hat einen Rückzieher gemacht und bezahlt auch die Gerichtskosten. Kommt gut an! Und macht Hoffnung für den 20.April.

  • WTCC auf Nordschleife? Gerne!! Nur nicht den Kommentator mitfahren lassen, der bügelt sie alle.

  • Der Bugatti Veyron #001 ist leicht geknickt.

  • Ken Block legt auch einen heftigen Stunt hin.

  • Die Kriminalstatistik für Nürburg weist für 2010 den stolzen Zuwachs von 37% gegenüber dem Vorjahr aus. Das sind jetzt 969 Straftaten im Jahr. An den Nürburgern liegt’s sicher nicht! Schon im März hat Bürgermeister Reinhold Schüssler in einem Leserbrief eindringlich aufmerksam gemacht, daß mit “Nürburgring 2009” die Gewalt am Ring eingezogen ist.

  • Die Konditionen für den Formel 1 Lauf im Sommer am Ring werden inzwischen öffentlich diskutiert, die “Traumkonditionen” werden vom Wirtschaftsministerium natürlich widersprochen. Am Ring hält sich aktuell wacker das Gerücht, daß die NAG den Formel 1 Auftakt in Australien für eine Art Betriebsausflug nutzt. Naja, solange sie weg sind, können sie hier schonmal keinen Schaden anrichten.


Samstag, 23. Januar 2010

Schöne Rallyebilder von der Monte haben die tschechischen Fans mit nach Hause gebracht. Die S2000 rocken ordentlich und der neue Fiesta hat auf Anhieb gewonnen. (hier gefunden)
Sonntag, 18. Oktober 2009

Ein paar Randnotizen, die ich beim VLN-Lauf aufgeschnappt habe:

Hermann Tilke hängt dem Helm an den Nagel. In 2 Wochen ist er nicht mit dabei, weil dann zum ersten Mal die F1 in Abu Dhabi an den Start geht (Rennstrecke by Tilke).

Im BMW GT2 war zum ersten Mal Dirk Müller am Start, er kennt das Auto in-und-auswendig aus den ALMS Einsätzen und freut sich, mal wieder in der Eifel zu starten.

Im Training war die 10-Minutenrunde eine Schallmauer, die erst kurz vor Trainingsende geknackt wurde. Nur der Raeder Ford GT (9:56) und der Uwe Alzen Cup Porsche (9:57) haben das geschafft. Beinahe wäre also ein Cup Porsche auf Pole gestanden. Gab's das schonmal?

Pünktich zur Herbstzeit sind wieder die Blättergitter vorm Kühler in Mode gekommen, bei Schnitzer hat man sich abends auch noch schnell eins gebastelt.

Arno Klasen braucht seinen Gästen nicht mehr das Stuck BMW Video vorführen, denn jetzt hat er seinen eigenen Film. Beim letzten Lauf habe ich ihm zwei Kameras in Manthey's RSR eingebaut und der Film ist pünktlich zum Freitag fertig geworden. Zusammen mit Arno's trockenen Kommentaren ist das bei Sponsor und Gästen sehr gut angekommen. Diesmal ist Arno auf der GT4 Callaway Corvette gestartet und sie sind als 43. erfolgreich ins Ziel gekommen.

Der Wochenspiegelporsche hat endlich seine Pech-Sträne beendet und ist auf Platz 15 ins Ziel gekommen.

Trotz des durchregneten Wetters wurden 27 Runden gefahren (Maximum dieses Jahr: 28 Runden), der Speed ist dieses Jahr heftig.

An Adam Osieka im Porsche muß man sich noch gewöhnen, bisher bringe ich ihn nur mit BMW in Verbindung (BIT Racing). Steht ihm aber gut der Porsche und er hat ihn voll im Griff: 12.Platz.

Ein Platz dahinter Tom Coronel (13.), ebenfalls im Cup Porsche, die haben das Ding die ganze Zeit richtig fliegen lassen.

Platz 17 + 18 die beiden Schirra Minis mit Nippel und Oese, die letzten Runden im Paarflug, da haben sie einige Porsche hinter sich gelassen!

Ein neuer Fiesta war auch dabei, schickes Auto und mit Ralf Martin und Berthold Bermel gleich mal auf Platz 3 in der SP2 (gesamt 74.) ins Ziel gekommen.

Und ich weiß jetzt, daß doch einige Leute hier im Blog mitlesen - soviele Glückwünsche, wie ich zur Rennlizenz bekommen habe! :D


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