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Samstag, 13. Juli 2019

Wachstum und Fortschritt - oder Ende der Fahnenstange?

Noch ist von Verzicht nicht viel zu spüren, doch die Erkenntnis arbeitet sich langsam in die Köpfe vor, dass es ohne nicht gehen wird.

Heute in der Süddeutschen Zeitung:

Echter Klimaschutz wird weh tun.

Politikerinnen und Politiker sollen es richten, dafür werden sie gewählt. Sie sollen es aber so tun, dass es nicht wehtut. Wirtschaft und Wohlstand sollen immer weiter wachsen - nach dem Motto: Wasch’ mir den Pelz, aber mach’ mich nicht nass!

Wir haben uns Wohlstand erarbeitet - aber wollen irgendwie nicht wahrhaben, dass dies auf Kosten der Umwelt geschieht. Denn würden wir es einsehen, dann müssten wir ja konsequenterweise darauf verzichten. Und Verlust ist etwas, das der Mensch grundsätzlich vermeiden möchte.

Mike Frison / renn.tv

Also machen wir es uns auf dem Wohlstandsthron bequem - und lassen uns einreden, dass wir dies verdient hätten. Fängt an bei den Kleinigkeiten - mal schnell mit dem Auto zum Bäcker Brötchen kaufen - und setzt sich bei den größeren Sünden fort: Flugreisen zum Beispiel. Oder Motorsport.

Die CO2 Rechnung hatte ich ja schon aufgemacht - da muss man schon mit dem spitzen Stift kalkulieren, um das Budget nicht zu überschreiten. Wer verzichtet schon auf’s Heizen im Winter, um budgetgerecht im Sommer in Urlaub zu fliegen?

Mike Frison / renn.tv

Noch schreckt der Staatsfunk davor zurück, den Leuten reinen Wein einzuschenken. Schleichen um den heißen Brei, reden von Tonnen und Prozent - aber die reale Plus-Minus-Rechnung wird vermieden. Der Grund ist klar: wir leben aktuell weit über unsere Verhältnisse - quasi in Saus und Braus - nicht bereit auch nur einen Zentimeter aufzugeben. Nie wurden in Deutschland soviele SUVs verkauft wie heute.

Mike Frison / renn.tv

Inzwischen spürt zumindest die Autoindustrie, dass der Zenit überschritten ist. Es werden Allianzen geschmiedet, die früher undenkbar waren: BMW und Daimler, VW und Ford. Und die Analysten sagen weitere Zusammenschlüsse voraus.

Die Dynamik gewinnt an Fahrt - und der o.g. Artikel aus der Süddeutschen untermauert, dass mit dem Tabu gebrochen wird, es könne immer so weitergehen. Es sind Einschnitte nötig, die unser aller Leben betreffen werden. Während die Öl- und Verbrennerindustrie verzweifelt die alten Pfründe verteidigt, wird übersehen, dass die Mobilität insgesamt ungesunde Ausmaße angenommen hat und zurück auf Normal reduziert werden will. Das betrifft nicht nur Personen-, sondern auch Warentransporte und es kann nicht schaden, sich darauf schonmal gedanklich vorzubereiten.

Denkt mal ein paar Jahre weiter - und die Hitzesommer noch ein paar Grad heißer, die Regen stärker, die Tornados wütender. Jedes Extremwetter wird die Diskussion weiter anfachen - das Klima ist nicht mehr Theorie, sondern real für alle live zu erleben. Wobei es fast schon makaber ist, sich über Merlot in Rheinland-Pfalz zu freuen, wie es Julia Klöckner kürzlich im Interview gemacht hat.

Man wird auf die Verbrenner mit dem Finger zeigen, auf die SUVs, auf die Vielfahrer, auf die Flugreisenden, auf die Motorsportler. Und wenn das alles nichts hilft, wenn die Grünflächen weiter ausdörren, die Wasser- durch Flüchtlingsströme ersetzt werden, das Wasser knapp wird - dann wird Mobilitätsverzicht sowieso unser kleinstes Problem sein.

Mike Frison / renn.tv

Ich bin mal gespannt, wie sich der Rhein diesen Sommer einpegelt - hier ist ein guter Link für den Wasserstand in Köln.

In Köln beobachte ich in den letzten Jahren eine interessante Entwicklung: immer mehr Menschen verzichten auf ein eigenes Auto, obwohl sie sich das locker leisten könnten. Nicht der fette Klappenauspuffbenz ist cool, sondern der Lastenradpapa, der seine Sprößlinge zur Kita radelt.

Mike Frison / renn.tv

Veranstaltungen wie Critical Mass wachsen kontinuierlich - der Radverkehr nimmt gefühlt ständig zu. Leider bezahlen auch Viele mit ihrem Leben, in Deutschland letztes Jahr mehr als 1 Radtoter pro Tag (445).

Mike Frison / renn.tv

Ich habe zwar wenig Hoffnung, dass sich die Erkenntnis durch alle Schichten durchsetzen wird, aber ich bin dabei. Im Grunde genommen schon seit ich in Köln wohne - also über 25 Jahre.

Mike Frison / renn.tv

Noch ein Punkt lässt mir keine Ruhe: das Bevölkerungswachstum. Wusstet Ihr, dass die Menschheit täglich um 220.000 wächst? Grob gesagt verdoppelt sich die Bevölkerung alle 30 Jahre. Verdoppelt! Das ist ein globales Problem und solange wir in Länder aufgeteilt sind, die nationalistisch - also als Nation egoistisch - denken, wird das nichts mit solidarischem Handeln.

Die Erde an sich juckt das übrigens überhaupt nicht - die überlebt uns ganz locker. Hat schon 4,5 Milliarden Jahre auf dem Buckel - uns gibt es erst so 100.000 Jahre. Auf eine 24h Skala übertragen sind das 2 Sekunden - dieser Film, der die Geschichte des Universums simuliert, gibt einen guten Eindruck. Nimmt man ein Menschenleben - sagen wir 80 Jahre - dann sind das in dieser Analogie ein bis zwei 1/1.000stel Sekunden - worüber reden wir hier eigentlich?

Vielleicht nehmen wir uns alle einfach nur zu wichtig und sind in Wirklichkeit: völlig irrelevant.

Zukunft | Mobilität | Verzicht | Klima | Wohlstand | Radverkehr |


Sonntag, 23. Juni 2019

24h-Rennen 2019 - Mikebericht.

Eigentlich wollte ich am Donnerstag wieder um die Nordschleife wandern - so wie in den Vorjahren. Aber nachdem keiner mitwandern wollte, ich mir auch schon dachte, dass ich es sowieso mir schon vorstellen könnte, was mich erwartet - und … am wichtigsten: die KTM war frisch inspektioniert und ich war echt heiß drauf, damit zu fahren.

Also Plan B, Moped einladen und ab zum Ring. Wo ich natürlich von Regen empfangen wurde - war ja klar. Ich hatte mir vorgenommen zur Hohen Acht zu fahren, wo ich auch - pitschnass - angekommen bin. Die Aussicht hat aber entschädigt, pünktlich zum Training der Classic war ich da:

Mike Frison / renn.tv

Sowieso: die Classic - früher “Egon’s 500” - sollte mein Highlight werden. Meine Einstellung zu den BoP’ten Kaufautos der 24h ist ja inzwischen bekannt.

Auch an der Hohen Acht blieb es nicht ohne Zwischenfälle - und Abbruch:

Mike Frison / renn.tv

Ging aber bald weiter - der Ausflug hatte sich gelohnt.

Mike Frison / renn.tv

Für die Startaufstellung musste ich früh aufstehen, konnte dafür aber ein paar Bekannte treffen. Marc …

Mike Frison / renn.tv

… Olaf …

Mike Frison / renn.tv

… aber auch Walter Hornung:

Mike Frison / renn.tv

Bin dann zum Schwalbenschwanz, Olaf ließ ordentlich fliegen:

Mike Frison / renn.tv

Das Rennen war der Hit, die Autos ziemlich sensationell - von Golf 1 bis Ford GT - alles dabei.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Dieser Peugeot ist witzig, …

Mike Frison / renn.tv

… denn da fährt Carlos Tavares mit. Wie auch später im 24h auf einem Astra. Der CEO von Peugeot, der Opel gekauft hat, fährt mit Brot-und-Butter Autos des Konzerns - und kaum einer bekommt es mit. Lässig - kann man nicht anders sagen.

Michael Küke hat das Rennen gewonnen, was mich sehr gefreut hat. Hab versucht ihm zu gratulieren, aber habe ihn das ganze Wochenende nicht zu Gesicht bekommen.

Dafür aber dieses geile Setup:

Mike Frison / renn.tv

Die 300 EXC ist sein Fahrerlagerroller.

Mike Frison / renn.tv

Schnelle Pause beim Retti - ui, was ist das?

Mike Frison / renn.tv

Ein Dakar Mini - hat 100 Liter Diesel getankt. Durch das Seitenfenster. Damit war der Tank 1/3 voll. 3L 6-Zylinder, drückt 1000Nm.

Treffpunkt für das Top Qualifying war Hohe Acht, hatte sich ja schon bewährt. Chris Kohlhaas gab sich die Ehre - natürlich auch mit 300 EXC.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Sollte sich lohnen, die Aussicht war Hammer und die GT3 nehmen die Passage voll:

Mike Frison / renn.tv

Damit waren die ersten zwei Tage schon durch - und mein Zweitaktöl alle. Bin zu Albert Schmitz gefahren - Mechernich liegt ja auf dem Weg zum Ring. Da sollte man sich nicht zu lange aufhalten, sonst kommt man auf dumme Gedanken!

Mike Frison / renn.tv

Ich hatte mir überlegt, was ich wohl beim Rennstart mache. Auf jeden Fall nicht das, was alle machen - also keine Startaufstellung. Wo hat man eine gute Übersicht - und kommt man gut hin? Mit der KTM kommt man überall gut hin, also habe ich mich für Metzgesfeld entschieden - gute Wahl:

Mike Frison / renn.tv

Denn da sitzt auch die wahre Rennleitung:

Mike Frison / renn.tv

Und die Szene dort hat sich einen Stromanschluß organisiert - es läuft kein einziger Generator. Welch Wohltat.

Vor dem Start ist auch VW’s Elektroauto ausgerückt, wollte ich unbedingt sehen:

Mike Frison / renn.tv

Ist schon ein Geschoss, lautlos und schnell - wie aus einem Science Fiction. War den Zuschauern aber irgendwie egal. Der Publikumsliebling war - natürlich …

Mike Frison / renn.tv

… der Manta!

Und eine ganz besondere Spezies, die gibt es nur am Metzgesfeld:

Mike Frison / renn.tv

Der Code 60 Hase!

Der Vorsprung von Maxi Götz nach einer halben Runde:

Mike Frison / renn.tv

Hab mir den Spaß noch eine Weile angeguckt und dann ab nach Breidscheid.

Mike Frison / renn.tv

Ich finde, man sollte es ihnen nicht sagen - bin gespannt, ob das Schild so wieder nächstes Jahr dort hängt:

Mike Frison / renn.tv

Nach schönen Fotomotiven:

Mike Frison / renn.tv

… und fetter Action:

Mike Frison / renn.tv

… hieß der Treffpunkt - ihr ahnt es schon - Hohe Acht. Diesmal aber andere Seite. Von da aus noch zur Steilstreckenkurve:

Mike Frison / renn.tv

Top Stimmung überall!

Als es dunkel wurde, dachten wir es wäre nochmal Zeit bei der Rennleitung vorbeizuschauen:

Mike Frison / renn.tv

Die wurde auch direkt mal N-fiziert - und wir kulinarisch verwöhnt:

Mike Frison / renn.tv

Die haben dort alles schwer im Griff:

Mike Frison / renn.tv

Ich bin dann noch im Fahrerlager abgehangen, bis es langsam wieder hell wurde. Das Mantadrama hat über Nacht die Welt auf Spannung gehalten:

Mike Frison / renn.tv

Meinen Kaffee nach der Nacht auf der Bus-Ladefläche habe ich mir im Pressezentrum gezogen, da waren noch nicht alle einsatzbereit:

Mike Frison / renn.tv

Aber es gab unterhaltsame Geschichten - das Rennen hatte ja auch genug an Drama zu bieten:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Roller ist bemerkenswert - der erste Sticker ist von 2003:

Mike Frison / renn.tv

Und dieser - ich war an meiner letzten Station, am Hatzenbach für die Abschluss-Pommes, angekommen:

Mike Frison / renn.tv

Elektrisch, aber schon 10 Jahre alt. Wolfgang Weber vertreibt sie sogar - und er war ebenfalls traurig, dass es Alta Motors nicht mehr gibt.

Es war ein beeindruckender Event und dieses Jahr hat er mich gut mitgerissen - hat riesig Spaß gemacht. Ich musste aber auch daran denken, dass zeitgleich direkt um die Ecke mit Ende Gelände mächtig demonstriert wurde - CO2, Braunkohle, unser Energiehunger, Verantwortung für nachfolgende Generationen - es hat schon etwas von Dekadenz, wenn man dies völlig ignoriert. Immerhin geht es morgen wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit - ich habe mir die Sachen schon rausgelegt.

Und ich hatte auch den Eindruck, dass die Leute mehr auf ihren Müll achten - besser wäre natürlich man würde ihn ganz vermeiden.

Mike Frison / renn.tv

Hier noch meine Fotoauswahl - sind wieder ein paar nette Aufnahmen dabei:

N24h | Mikebericht |


Mittwoch, 05. Juni 2019

Findet Ihr nicht auch, dass sich Matt Damon und Dirk Müller ziemlich ähnlich sehen? Das geht mir schon lange so - und ich bin ein Fan der Bourne-Filme.

Muss ich dann immer daran denken - und frage mich, ob sich die zwei wohl mal begegnen? Die Chancen dazu steigen rasant, denn Matt Damon spielt Carroll Shelby im neuen Ford vs Ferrari Film, der noch dieses Jahr in die Kinos kommen soll.

youtu.be/zyYgDtY2AMY

Ach ja: ein weiterer Kino Le Mans Film - gut so!


Sonntag, 31. März 2019

(Verbrenner-) Smart sind eines der ersten Opfer des Mobilitätswandels.

Daimler geht ein 50/50 Joint Venture mit Geely aus China ein. Die neue chinesische Fabrik wird ab 2022 nur noch elektrische Smarts bauen. Damit werden die Verbrenner-Smarts auf den Straßen die ersten Dinosaurier, deren Tage gezählt sind.

Vielleicht noch interessant zu ergänzen, dass Geely bereits knapp 10% an Daimler besitzt. Und 100% an Volvo, nachdem sie es vor knapp 10 Jahren von Ford gekauft hatten. Und 51% an Lotus.

Ob der Andi "Fahrradhelm" Scheuer eigentlich mitbekommt, dass die von ihm so fußgeleckte deutsche Autoindustrie nach und nach ausländisch ausgehöhlt wird?


Dienstag, 29. Januar 2019

Besuch bei Reifen Schlag in Leimbach (bei Adenau).

Das stand schon länger auf dem Programm: mal den Günter Schlag und seine Reifensammlung besuchen! Er ist auch schon lange als Unterstützer des Blogs hier an Bord - wofür ihm natürlich nochmal Extradank gebührt.

Am Wochenende war es dann soweit - wir waren verabredet und ein Ritt zum Ring ist immer ein lohnenswerter Ausflug.

Relativ unscheinbar versteckt sich seine Dependence hinter dieser nüchternen Fassade:

Mike Frison / renn.tv

… aber so ganz ohne Indizien präsentiert sie sich dann doch nicht:

Mike Frison / renn.tv

Während der Chef noch im Einsatz war:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

… habe ich mal den Blick streifen lassen:

Mike Frison / renn.tv

… und die gute Seele im Büro kennengelernt:

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Das mit dem Kaffee hat Günter aber dann doch lieber persönlich gemacht:

Mike Frison / renn.tv

… und dann waren wir auch schon soweit:

Mike Frison / renn.tv

Das Besondere an Reifen-Schlag ist, dass man hier mit Rennreifen versorgt wird. NUR mit Rennreifen. Dazu gehört auch der Renn-Service an der Strecke - vorzugsweise im historischen bzw. FHR Motorsport.

Günter selber hat ebenfalls motorsportliche Wurzeln - genauer gesagt im Rallye-Sport. Vom Beruf Energieanlagen-Elektroniker hat er schon bald gemerkt, dass er mehr Zeit und Geld für das Rallyefahren braucht und hat bei einer Spedition angeheuert, um Tankzug zu fahren.

Er war dann in der Baden-Württembergischen und teilweise auch Deutschen Rallyemeisterschaft unterwegs - erst mit Opel C Kadett (Gruppe 2) und später B Manta (Gruppe A).

1979 kam auch ein dritter Platz in der BW-Meisterschaft dabei heraus.

Die Erfahrungen von damals helfen ihm auch heute noch die Zusammenhänge im Rennsport bezüglich der Reifen zu erkennen, aber auch zu erklären.

Kennt Ihr noch die Reifenmarke “Kleber”? Die suchten 1980 jemanden für den Renndienst. Das war quasi der Startschuß für Günter’s Reifenlaufbahn, denn er bekam den Job und damit die Aufgabe das Audi Rallye-WM-Team zu betreuen. Wie wir alle wissen wurde Michèle Mouton 1982 Vizeweltmeisterin - was man vielleicht nicht so auf dem Schirm hat: mit Kleber-Reifen.

Heute ist die Firma nicht mehr im Rennsport aktiv - damals waren sie die ersten, die einen Semi-Racing angeboten haben. Und das wandelnde Reifenlexikon in Leimbach hat auch sofort die Bezeichnung noch parat: V 10 RS.

Für den 23-jährigen Günter Schlag damals war das natürlich eine heftige Herausforderung: seinen Idolen aus dem Rallyesport sollte er auf einmal sagen, was sie zu verwenden haben. Hat ihm aber nicht geschadet - und seine Erinnerung an Michèle Mouton: Vulkan hoch zehn!

Schnell war sie! Aber auch aggressiv - die Reifen von Hannu Mikkola waren weniger zerrissen als ihre.

Als Kleber von Michelin aufgekauft wurde, hat sich Günter schnell wieder abgewendet - im Nachhinein die richtige Entscheidung, weil nicht zwei Sportabteilungen gleichzeitig aufrechterhalten wurden.

Seine nächste Station hieß Walter Lechner, der damals für Yokohama die Reifen importiert hat. Und auf der Suche war nach jemanden für den Rallye-Service - hat genau gepasst. Ziemlich bald kamen noch die Formel Ford Läufe dazu. Walter Lechner selber war in der Interserie unterwegs - und wurde 1985 auch Meister. Ihm war auch der Rennsport wichtiger, deshalb hat er kurzerhand dem Günter Schlag den Yokohama Vertrag für Deutschland überlassen.

Was dann von 1986 bis 2003 Günter’s Leben prägen sollte - aber auch die Motorsportszene, denn die Yokohama-Verbindung ist das, was die meisten mit Günter Schlag in Zusammenhang bringen. Und später den ATS PR-Einsatz für einige Jahre am Ring.

Mike Frison / renn.tv

Seit 2007 residiert er nun in Ring-Rufweite und sein Portfolio umfasst heute:

  • Hoosier - den Rennreifen von Continental aus USA - exklusiv als Markteinführung und EU Versand,
  • Michelin - dabei exklusiv die Klassik,
  • ebenfalls für Pirelli,
  • Toyo für die Semi-Racing,
  • und ebenfalls exklusiv und aktuell neu: die mehrteiligen BBS Felgen.

Bedient werden Fahrer aus dem historischen Sport, aber auch zum Beispiel Tourifahrer oder auch inzwischen 4 Teams aus der VLN-Langstrecke (mit Hoosier). Und die DMV BMW Challenge läuft schon im vierten Jahr auf Hoosier. Diese Marke wurde 2016 von Continental gekauft, aber es gab vorher schon eine jahrzehntelange Partnerschaft. Unter der Marke “General Tire”, die auch zu Continental gehört, wird künftig die European Nascar ausgestattet und auch von Reifen Schlag logistisch unterstützt.

Seine Kompetenz sieht Günter bei den historischen Reifen ab ’66 - dabei muss er nichtmal die Reifengröße wissen, Fahrzeug und Baujahr reichen meist schon aus. Und jede Menge Tipps gibt es natürlich noch dazu.

Aktuell werden keine Rennreifen verschickt - wegen dem Frost. Wusste ich auch noch nicht. Deswegen hat sein Lager auch immer erfrischende 6–7°C, damit es den Reifen gutgeht. Bei Frost drohen Risse in der Reifenschulter - technisch kein Problem, aber optisch suboptimal. Sind ja auch keine Schnäppchen solche Rennreifen, dann sollen sie auch gut aussehen.

Günter ist schon lange im Geschäft und ich konnte mir nicht verkneifen zu fragen, wo er den Motorsport in der Zukunft sieht. Und er stellt fest, dass er seit 36 Jahren von der Realität widerlegt wird. Denn Bedrohungen gab es für den Rennsport schon viele, aber er hat sich immer wieder neu behauptet. Damals gab es allerdings auch Argumente - wie z.B. den Technologietransfer in die Serienentwicklung - den es heute in dieser Form nicht mehr gibt. Dennoch hat er seit 36 Jahren die Angst, dass Motorsport verboten wird - schwingt immer so im Hintergrund mit. Irgendwann wird es auch so kommen, denn in der Form, wie es aktuell betrieben wird, sei es mit der Nachhaltigkeit, wie wir sie heutzutage brauchen in der Welt, nicht mehr vereinbar.

Einen Rundgang durch das Lager gab es natürlich auch noch. Überall frische Gummis mit:

Mike Frison / renn.tv

… und ohne Profil:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Die Toyo Ecke:

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Und sogar Kartreifen:

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… und das ist Günter’s historischer Toyota - einer von 15 in Deutschland:

Mike Frison / renn.tv

Kann man sich auch unter der Motorhaube anschauen:

Mike Frison / renn.tv

Der Wagen geht mit nach Bremen zur Classic Motorshow nächstes Wochenende.

Mike Frison / renn.tv

Und das ist Günter’s privater Renner - dem ein oder anderen vielleicht bekannt. Sieht exotisch aus, aber sehr wartungsfreundlich aufgebaut - z.B. identische Bremsanlage und Scheibe vorne und hinten. Und den Mittelmotor (vom 131er Mirafiori) in Kombination mit Heckantrieb sieht man ihm auf den ersten Blick auch nicht an:

Mike Frison / renn.tv

Wir kamen auch noch kurz auf den DMSB und den allseits beliebten KFP zu sprechen - was bei einem getüvten und zugelassenen Auto natürlich reine Geldmacherei extra daneben ist. Und was dem Günter den Sport auch ordentlich verleidet hat.

War ein netter und lohnender Besuch und Danke nochmal für den Kaffee!

Schlag | Reifenschlag | Leimbach | Adenau | Sponsor |


Montag, 31. Dezember 2018

Rollt gut rein!

2018 neigt sich dem Ende und rückblickend hatte es Einiges auf Lager. Das Wichtigste sammle ich wie immer im Archiv - da kommt Einiges zusammen - zum Beispiel:

Mikeberichte habe ich mitgebracht von VLN 1 und VLN 8, 24h-Rennen, Formel E, Le Mans bzw. Immekeppel, Eifel-Rallye mit Gruppe B, Intermot, Köln-Ahrweiler Rallye, Retro Classics, und dem Frikadelli Weihnachtsmarkt.

Und ein paar Testfahrten gab es auch mit Honda Motorrädern, elektrischem Mellow Skateboard, und der Vespa Elettrica.

2018 war mein 20-jähriges Bloggerjubliläum - Kinder wie die Zeit rennt.

Noch ein dicker Gruß von mir an Euch während sich das Jahr zu Ende neigt - mit den besten Wünschen für 2019 - kommt nicht unter die Räder und rollt gut rein!

Mike Frison / renn.tv

Bleibt mir treu - wir lesen uns in aller Frische nächstes Jahr!

MikesBlog | Rückblick | Jahresrückblick |


Sonntag, 25. November 2018

Larry Holt und Raj Nair über die Ford GT Entstehungsgeschichte.

Dieses 10 minütige Interview hatte ich noch nicht hochgeladen - stammt vom 24h-Rennen 2017 in Le Mans.

Das war so: ich bin im Fahrerlager in die Ford Hospitality, hauptsächlich um ein paar Aufnahmen von den Fahrern und sonstigen Leuten zu machen. Da saßen dann Raj Nair und Larry Holt relativ entspannt beim Kaffee und ich habe mich einfach mal frech dazugesellt - ich wußte ja, dass sie sich den Ford GT und das Le Mans Projekt ausgedacht hatten.

Das Gespräch entwickelte sich dann ganz schnell ganz interessant und da ich mein Aufnahmegerät für alle Fälle dabei hatte, durfte ich es auf den Tisch stellen:

LM24_FordGT_LarryHolt_RajNair_170616.mp3

Interview ist auch der falsche Begriff, weil die beiden haben sich die Bälle schön zugespielt - ich war quasi überflüssig.

Larry Bold und Raj Nair über die Ford GT Entstehungsgeschichte.

Interessante Hintergründe - z.B. dass man zuerst mit einem Mustang geplant hatte, aber aus Kostengründen der GT in kleiner Stückzahl die bessere Variante war. Und dass der Ford ca. 20 PS weniger als Ferrari und ca. 50 PS weniger als Aston Martin zu Verfügung hat(te) - wie gesagt, das war letztes Jahr.

Damals war ich ja zu Besuch vor Ort - hier auch mein dazugehöriger Bericht. In der Zwischenzeit ist Raj Nair übrigens nicht mehr bei Ford - am Ford GT kann es nicht gelegen haben, denn heute ist er COO von Multimatic. Da schließt sich der Kreis.

Nair | Holt | FordGT | LeMans | LM24 |


Donnerstag, 01. November 2018

Rheinische Silberhochzeit.

Heute vor 25 Jahren - am 1.11.93 - habe ich meine Abenteuer bei Ford in Köln begonnen. Und halte dem Laden nach wie vor die Treue. (Wer sich für meinen Werdegang interessiert: LinkedIn Profil.)

Zur Feier des Tages ein DSF Mitschnitt aus den 90ern vom 6h Rennen.

Das hieß damals noch Veedol Langstreckenpokal bzw. Großer Preis der Tourenwagen.

youtu.be/FOc2duEkW5M

DSF? Kennt Ihr noch? Glory Days.

Bezeichnend, dass der VLN Rekordsieger Jürgen Alzen - der auch das verlinkte Rennen gewonnen hat (‘95?) - inzwischen der VLN Serie den Rücken gewandt hat: Faxen dicke. Trotz Nordschleife, das will was heißen. Fühlt sich in der STT wohler.

Womit ich zwar etwas vom Hauptthema abgedriftet wäre, aber durch Jürgen’s Ford GT schließt sich ja wieder der Kreis.


Sonntag, 28. Oktober 2018

Radical Mag durfte Ford GT fahren.

Fazit: because Racecar.


Donnerstag, 21. Juni 2018

VW und Ford planen Zusammenarbeit.

Alles noch sehr vage, aber in Zeiten heftiger Einschläge können die Wolfsburger normale Nachrichten gerade gut gebrauchen. Mich fragt ja keiner und dass ich mit der Entscheidung alles andere als glücklich bin brauche ich ja wohl kaum erwähnen.

Volkswagen | Ford | Zusammenarbeit |


Mittwoch, 13. Juni 2018

Le Mans 24h Essential Links 2018.

Hier wieder meine Linkliste mit allem, was man für Le Mans braucht. Wer noch etwas ergänzen bzw. korrigieren möchte: immer her damit!

Le Mans 24h Essential Links 2018 / Mike Frison / renn.tv

Dieses Jahr gibt es einen kleinen Event in Immekeppel bei dp Motorsport - dort wird man mich ab Freitag nachmittag finden. Im Forum gibt es einen Thread dazu - nächstes Jahr feiert der privat eingesetzte Porsche Le Mans Gesamtsieger, der von dp Motorsport in genau dieser Halle in Immekeppel entwickelt wurde, runden Geburtstag!

Kurze URL: renn.tv/go/lemans

Offizielle Veranstalter Links:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Manufacturer / Team Streaming

News:

Misc:

… to be continued …

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Freitag, 11. Mai 2018

N24h - Nordschleifenwanderung.

Als Karl Mauer sich Ende letzten Jahres von der VLN verabschiedet hat, fand ich das verständlich - aber auch etwas traurig. Uns verbinden viele Erlebnisse - das reicht zurück bis 1990, seit er mir als Student ein Praktikum in der Opel Motorsport-Abteilung ermöglicht hat. Und so waren meine Wünsche für die Zukunft auch begleitet mit der Hoffnung, dass wir uns trotzdem wiedersehen.

Gerne - meinte er - wie wäre es bei meiner traditionellen Nordschleife-Umwanderung beim 24h-Rennen? OK - sage ich - 24h Donnerstag um 9h bei Uschi zum Kaffee und los geht’s.

Gestern hab ich erstmal standesgemäß auf dem Grosse-Ford-Parkplatz das Bloggermobil einquartiert:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und mich Richtung Nürburg aufgemacht. Eine Mann - ein Wort und so sitzt Karl um 9h im Hotel Tiergarten.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und weil es so schön ist, hat sich auch Christian Kohlhaas dazugesellt - mit dem mich natürlich auch einiges verbindet. So sind wir vor 30 Jahren beim 24h-Rennen aufgelaufen. Von der gemeinsamen Fahrt AUF dem Laacher See ganz zu schweigen. Er wäre zwar lieber selber beim 24h-Rennen am Start gewesen, hat sich aber dieses Jahr nicht ergeben. Da kommt so ein Wandertermin genau richtig als Plan B.

Nach einem Kaffee ging es los entgegen der Fahrtrichtung - für mich nach 2016 und 2017 die dritte 24h-Do-Umwanderung - also inzwischen zementierte Tradition.

Wir wussten auch sofort, dass wir hier richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Harald Grohs residiert dieses Jahr auch lieber neben der Strecke:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wenn man nicht alleine wandert, vergeht die Zeit viel schneller - es gibt viel zu erzählen.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Kein Wunder bei diesen Autos …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und diesen Streckenabschnitten:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Hier noch mehr Eindrücke vom Schwalbenschwanz:

Weiter ging es Richtung Pflanzgarten und Brünnchen und wir waren verblüfft vom Zuschaueraufkommen. Bzw. das Fehlen dessen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Zum Wandern war das super, man hatte immer freien Blick auf die Strecke und auch keine Wartezeiten an den Büdchen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und konnten die phantasievollen Aufbauten bewundern, vom Profi-Container bis Rettungskapsel:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und es gab nie Zweifel, dass wir richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Brünnchen …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… bot sich uns dieses Bild. Sagte ich schon, dass wenig los war?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Wippermann haben wir dann auch das Nummernschild des Tages gefunden:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und uns zu einem Bierchen überreden lassen. Wer kann schon Nein sagen zu Mühlen Kölsch?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Was Chris zu völlig neuen Talenten beflügelt hat:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Gut gelaunt und durstig - so kennen wir das Wippermann Veedel:

Richtung Karussell war der Weg gut ausgeleuchtet:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und während die Wanderpraktikanten im Gespräch vertieft waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… dachte ich es wird mal Zeit für ein paar Rennfotos. Denn inzwischen war nach der WTCR und das 24h Feld auf der Strecke:

Wie man auf den Bildern sieht, waren wir inzwischen schon im Kesselchen auf dem Weg zur Mittagspause in Breidscheid.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wo für diesen Boliden tatsächlich eine Garage eingerichtet war:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Durch den Tunnel oberhalb Wehrseifen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… Richtung Adenauer Forst. Wo die Prioritäten klar zu erkennen waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Aber auch an die Kinder wurde gedacht:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und dieses Häuschen-Kunstwerk erfreute das Auge:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Die Krönung war aber das hier:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Ich war ja schon oft beim 24h-Rennen und habe viel gesehen - aber ein Boot ist neu. Das Rätsel war schnell gelöst: die Frage war Boot oder Wohnwagen, weil beides gerade rumstand. Die Wahl fiel auf Boot und es stellte sich raus, dass der auch viel billiger auf dem Zeltplatz ist als ein Wohnwagen. Ich schätze die Bootquote wird in Zukunft zunehmen. Den Bootbewohner ausfindig zu machen war auch nicht schwer:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Weiter ging es für uns Richtung Schwedenkreuz und hier waren schon fast fertig mit unserer Runde. Dort im Hatzenbach haben wir uns in Ruhe das erste WTCR Rennen anschauen können - ging gut ab.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

War ein toller Tag und diesmal bin ich ohne Zecken (2016) und Blasen an den Füßen (2017) durchgekommen - und freue mich schon auf nächstes Jahr!

Vielen Dank an Karl und Chris für die nette Begleitung, das hat die Sache noch einmal extra aufgewertet. Jetzt kann das Rennen kommen.

Ringwalk | N24h | Mikebericht | KarlMauer | Kohlhaas |


Samstag, 21. April 2018

An der Brohltal Ost gibt es 6 neue Ladestationen mit 350 kW.

Bis Ende Mai darf kostenlos geladen werden.

Realisiert wurde es von Ionity, dem BMW-VW-Daimler-Ford Joint Venture.

BrohltalOst | Ionity | Elektro | Ladestation |


Mittwoch, 28. März 2018

Waymo gönnt sich 20.000 Jaguar I-PACE.

Haben sie gerade bestellt.

We’ll add up to 20,000 I-PACEs to Waymo’s fleet in the next few years — that’s enough to drive about a million trips in a typical day. With this partnership, we can offer our self-driving service to many communities across the country with vehicles that are safe, quiet and eco-friendly.

Geht schon gut zur Sache mit den Mega-Deals - Uber hatte bei Volvo im November auch 24.000 Autos geordert. (Obwohl die ja jetzt andere Probleme haben.)

This is just the beginning. The self-driving products of the future will be designed around passengers, not drivers. That means riders will be able to choose from a broad array of options that will match their very specific needs: one for working remotely as you commute, one for dining with friends, even one designed for napping! The ultimate goal: with Waymo as the driver, products tailored for every purpose and every trip.

Reaching that goal starts with partnerships with innovative automakers and OEMs, like Jaguar Land Rover. Their team truly shares our vision of a self-driving future where roads are safer and transportation is accessible for all.

Gestern noch von Ford an Tata verkauft - und heute ein "innovativer Autohersteller".

Waymo | Jaguar | IPace | Tata |


Donnerstag, 22. März 2018

Leihräder haben ein Helmproblem.

Endlich bin ich wieder mit dem Fahrrad unterwegs - nach dieser Nummer hier. Eigentlich eher zufällig, denn am Ford-Werk haben sie jetzt auch Leihräder stehen:

renn.tv

Musste ich mich natürlich direkt anmelden und habe jetzt in Köln schon 2 Varianten Räder auszuleihen - jeweils kostenlos für jede Fahrt unter 30 Min. Und sooo groß ist Köln jetzt nicht, dass man nicht in 30 Min. überall hinkäme, die 2. Variante ist von der KVB und beim JobTicket automatisch mit dabei. Inzwischen fahre ich schon fast 1,5 Jahre mit ÖPNV zu Arbeit - habe ich mich gut mit arrangiert. Und da passen die Leihräder natürlich perfekt in’s Konzept.

renn.tv

Das Problem bei der Sache: man fährt immer ohne Helm. Weil man hat ja nicht zufällig einen in der Jackentasche, wenn man ihn braucht. Und Morgens weiss man noch nicht, dass man Abends noch eine Runde mit dem Rad dreht auf dem Heimweg.

Das ist mir eingefallen, als ich mir heute das Rad geschnappt habe, denn eigentlich wollte ich jetzt öfter mit Helm fahren. Und ich hatte diese Meldung von BMW im Hinterkopf: die planen ihr Carsharing auszuweiten auf Roller und Motorräder. Sympathische Idee, aber was ist mit dem Helm? DAS Problem hat BMW auch noch nicht gelöst.

Die Räder haben übrigens 5-stellige Nummern, vielleicht bekomme ich ja mal die Ehre die 20832 zu bewegen.

Fahrrad | Sharing | nextbike | CallABike | Helm |


Montag, 26. Februar 2018

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

VW hat die Porsche-Familie, BMW die Quandts - und Daimler? Der größte Anteilseigner war bisher ein Investmentfonds aus Kuwait (6,8%).

Das hat sich schlagartig geändert, als am Freitag überraschend bekannt wurde, dass der chinesische Milliardär Li Shufu sich über die frei gehandelten Aktien an den Börsen fast 10% zusammengekauft hat. Das hat ihn 7,5 Milliarden € gekostet.

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

Der Mann ist kein Unbekannter: er hat 1986 in China den Autobauer Geely gegründet, die 2010 Volvo von Ford übernommen haben. Vor 8 Jahren hat ihn das 1,8 Milliarden USD gekostet - für 100% Volvo. Daran sieht man mal, wie wichtig ihm die 10% Daimler sein müssen, die mit 9,2 Milliarden USD 5x so teuer waren.

Und schwierige Zeiten für Daimler, bei allen aktuellen Beschwichtigungen. Denn bisher blieb ihnen starke Einflussnahme von außen erspart - den Konzern trifft es völlig unvorbereitet. Ich persönlich empfinde es sogar als einen Mini-Hostile-Takeover, wobei das “Mini” sich sowohl auf “Hostile” als auch auf “Takeover” bezieht.

Wenn man sich mal die Aktienwerte von Autokonzernen anschaut, dann hätte Li Shufu mit seinem Budget auch 1/3 von Renault übernehmen können - oder gut 20% von Ford.

Kurz gesagt: keiner ist mehr sicher. Das sind die ersten Vorboten einer großen Konsolidierungswelle, die die Autoindustrie auf links drehen wird. Denn im Moment sind die Unternehmen noch relativ gesund - das wird richtig scheppern, wenn sie erst einmal angezählt sind.

Daimler | Shufu | Geely | China | Konsolidierung |


Montag, 12. Februar 2018

Ruedi Eggenberger verstorben.

Traurige Nachrichten aus der Schweiz.

Seine Autos und Motoren haben früher weltweit die Konkurrenz das Fürchten gelehrt - dabei war man als Schweizer Rennstall eher der Exot.

Die Autosprint oben aus dem Link - oder war es it.motorsport.com? - haben eine 1987er Pole Runde von Klaus Ludwig aus Bathurst ausgegraben - schönes Dokument. Und meine Güte - was hat der Turbo Druck, da wurden im Qualifying sicher ein paar Extra Pferdchen mobilisiert. Speedhunters hatte den Sierra mal als Feature.

Insgesamt konnte Eggenberger 5x Tourenwagen Europameister werden mit BMW, Volvo und Ford und 1x sogar Weltmeister mit Ford (1987). Und auch 1987 haben Ludwig/Soper/Niedzwiedz das 24h-Rennen am Ring gewinnen können und ein Jahr später in Spa mit Schneider/Biela/Percy.


Sonntag, 11. Februar 2018

Matthias Wissmann dankt beim VDA ab - Bernhard Mattes übernimmt.

Bernhard Mattes ist in Wolfsburg geboren, war vor seiner Zeit bei Ford lange bei BMW und löst jetzt Matthias Wissmann als VDA Präsident ab.

Dieter Zetsche meint zu Wissmann’s Abgang:

Unter Ihrer Führung war der VDA ein kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Medien. Ob in Berlin oder Brüssel – stets haben Sie die Interessen von Herstellern und Zulieferern glaubwürdig vertreten und der deutschen Automobilindustrie eine starke Stimme verliehen.

So kann man es auch nennen, wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt.

In der langen VDA Selbstbeweihräucherung Pressemitteilung sucht man das Wort “Diesel” natürlich vergeblich.

Immerhin ist Bernhard Mattes kein ehemaliger Verkehrsminister.

Wissmann | Mattes |


Donnerstag, 08. Februar 2018

Joe Saward hat in seiner Fascinating F1 Fact Serie Hintergründe zu Walter Wolf, Harald Ertl und dem Jordan-Ford 191 ausgegraben - also jetzt unabhängig voneinander.


Dienstag, 23. Januar 2018

David Richards übernimmt Vorsitz der UK Motor Sports Association.

Und legt direkt mal den Finger in der Wunde:

Over the last decade we've seen a drop in MSA licence-holders of nearly 10%; that's more than 3000 fewer people participating in motorsport in the UK. This has contributed to a 15% drop in entries so the warning signs are already there and cannot be ignored."

Er verspricht in seiner Antrittsrede sich um die Belange der Aktiven und der Veranstalter zu kümmern.

David Richards hat einen beeindruckenden Motorsport Lebenslauf: Rallyeweltmeister als Beifahrer von Ari Vatanen (1981, Ford Escort), hat mit seiner Firma Prodrive Subaru an die Spitze der Rallye WM gebracht und gewann mit Ferrari und Aston Martin in Le Mans und der WEC. Selbst das ist nur ein Auszug.

Hier ist er mir vor die Linse gefahren im Le Mans Fahrerlager 2016:

Mike Frison / renn.tv

Ich wette in Deutschland ist der Rückgang der aktiven Sportler noch dramatischer - aber da redet man natürlich nicht drüber. Lieber so tun, als sei alles in Ordnung. Oberflächlich ist es das ja auch, die Hersteller verdienen mit ihren Rennwagen aus dem Regal (GT3, GT4, Cup) so viel wie nie. Aber wenn die Basis wegbricht, dann ist das alles nur noch eine leere Hülle.

Der Motorradsport ist schon so gut wie beerdigt, Yamaha hat nach 40 Jahren den R6 Cup beendet und beim DMSB in Frankfurt sieht man die Zweiradler sowieso nur als lästiges Anhängsel. Viel wichtiger ist dort die DTM, für die kein Mittel und Weg zu unsinnig wäre, sie weiter künstlich am Leben zu halten.

Wenn man David Richards und DMSB Pendant Hans Joachim Stuck vergleicht, dann drängt sich die Frage auf: was sind eigentlich HJS's Fähigkeiten? Seine rennfahrerischen stehen außer Frage - aber sonst? Mir fällt trotz langem Nachdenken nur Jodeln und Intrigieren ein. Gut - auf der anderen Seite deckt sich das auch in etwa mit dem Anforderungsprofil, das ich vom DMSB erwartet hätte.

Wenn man die Herausforderungen, die auf den Sport zukommen, gegenüberstellt mit den Fähigkeiten des obersten Verbandes diese zu meistern, dann kann man eigentlich jetzt schon den Deckel zumachen.

Richards | MotorSportAssociation | Großbritannien | Prodrive |


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Dienstag, 26. Dezember 2017

Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wenn wir autonome Fahrzeuge nutzen?

Noch ist es zu früh, um Namen zu nennen. Aber selbst wenn nur die Hälfte dessen stimmt, was in diesem simplen Schaubild dargestellt wird, dann müssten sich einige Leute ziemlich dringend Sorgen machen.

Industrien wie Automobilfertigung, Ölproduktion und Versicherungen werden in den nächsten 15 Jahren bis zur Unkenntlichkeit zusammengedampft.

Es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, aber ist noch nicht genau abzuschätzen, wo diese liegen. Eine Reise in's Ungewisse - bedrohlich, aber gleichzeitig auch sehr spannend:

The value chain that was forged almost 100 years ago, sparked by the production of the Ford Model T, will be completely dismantled. In its place, there will be opportunities for whole new businesses to develop.

Leider zeichnet sich auch ab, dass viele der neuen Möglichkeiten in der Werbung liegen - als wäre sie heute nicht schon aufdringlich genug. Und im Sammeln von Daten. Denn: wir sind in den A-EV's gefangen:

The real money stands to be made by monetizing the user base by creating entirely new revenue streams from this low-cost transport system. TaaS platform operators will be able to sell these additional services at much higher margins - not only do they have a captive audience for the entirety of each journey, but they are collecting vast amounts of data from every passenger. Control of the customer relationship and data will be critical to realizing the opportunities on offer here.

Warum würden wir das freiwillig machen? Weil die Mobilität sogar kostenlos werden könnte. Glaubt Ihr nicht? Wir liefern uns heute schon Facebook und Google aus - weil die Dienste kostenlos sind:

In a competitive marketplace, the revenues generated from these additional services, which are potentially vast, are likely to be passed on to passengers in the form of lower prices, to the point where transport could ultimately be free, in the same way that Google and Facebook give away their services.

Und die ganzen Autofirmen, die es heute gibt? Was wird aus denen?

There is no guarantee that existing car manufacturers will have a place in the new autonomous order.

Uups.

Gilt auch für Versicherungen:

Current safety data suggest at least a 90% reduction in the number of accidents involving A-EVs compared with ICE vehicles. This is because 94% of collisions result from human error.

Das wussten wir schon - hier noch ein Aspekt:

A-EVs will also be much more difficult to steal. While hackers could in theory take remote control of a vehicle, the cars will have cameras, GPS and vibration sensors, so tracking and recovering them would be relatively simple.

Macht ja auch nicht viel Sinn ein A-EV zu stehlen - wer klaut heutzutage schon einen Bus? Oder einen Zug?

The combination of fewer accidents and thefts will have a devastating effect on insurance companies. The insurance market will be forced to move to a cost-per-mile model rather than an annual premium, resulting in a 90% reduction in revenues.

90% weniger Umsatz. Noch ein dickes Uups.

Tony Seba und James Arbib werden nicht müde den Finger in die Wunde zu legen.

Seba | autonom | Zukunft |


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Maxime Martin hat bei Aston Martin unterschrieben.

Wie schon vermutet wechselt er von der DTM und BMW zur WEC und Aston Martin. Er nimmt auch schon Maß:

Maxime Martin hat bei Aston Martin unterschrieben.

In der Pressemitteilung macht AM kein Hehl daraus, dass sie sich tierisch freuen so einen schnellen Mann an Land gezogen zu haben:

Paul Howarth, Aston Martin Racing Team Principal said: “We’ve had an eye on Maxime for several years now, so we are delighted to welcome him to Aston Martin Racing. He is an exceptionally talented GT driver and he is the perfect addition to our high-calibre driver line-up.”

Und schön, wie entspannt sie mit anderen Herstellern in ihrer PM umgehen - versucht sowas mal bei BMW, Audi und Mercedes zu finden:

Following in the wheel tracks of his father - four-time Spa 24 Hours winner, Jean-Michel Martin – Maxime started his own racing career in the Mini Cooper Challenge where he won the 2005 World Cup. After a brief spell in single-seaters he found his feet in GT racing, working his way up via the Megane Trophy where he was Vice Champion in 2008 and the Clio Cup France where he was crowned champion that same year.

Maxime first came to Aston Martin’s attention in 2010 when he competed against Aston Martin Racing in a Ford GT in the FIA GT1 World Championship. The following year saw his debut at the 24 Hours of Le Mans where he finished seventh overall in the Marc VDS Lola Aston Martin DBR1–2. As a BMW factory driver since 2013, Maxime has been a constant in many of the world’s best GT series and in the German DTM Championship.

Zur Feier des Tages wollte ich mir mal den neuen Vantage live anschauen, aber bei Royal Motors in Köln musste ich lernen, dass dieser Auftritt hier nur einen Tag lang dauerte - mit eigenen Autos rechnen sie erst für den Sommer.

Habe es mir aber trotzdem nicht entgehen lassen, mir schöne Aston Martins anzuschauen:

Aston Martin

Damit ist Maxime Martin’s BMW Zeit also erstmal abgehakt. Wer meinen Rückblick auf seine Jahre bei den Bayern noch nicht gelesen hat - bitte hier entlang.

MaximeMartin | AstonMartin | RoyalMotors |


Mittwoch, 29. November 2017

René Rast, Oliver Jarvis und Harry Tincknell für Mazda Joest in der IMSA.

Starkes Trio und interessante Konstellation. Harry Tincknell wird auch weiter für Ford fahren - siehe DSC Interview.

In Amerika sind die Drei nicht so bekannt - aber Marshall Pruett kommentiert treffend:

They might not rank as household names in North America, but the three new drivers Mazda has hired to drive its RT24-P Daytona Prototype internationals next year are genuine badasses.

Genuine Badasses - großes Kompliment aus berufenem Munde und trifft es gut - DSC beschreibt es ähnlich.

Schön für René Rast - das war so bitter, als sie ihm letztes Jahr dieselbedingt den Le Mans LMP 1 Sitz unter'm Hintern weggestrichen haben. Immerhin hat er den DTM Titel einkassiert - in seiner Rookie Saison.

Mazda | Joest | IMSA | Rast | Jarvis | Tincknell |


Mittwoch, 22. November 2017

Aston Martin 2018 Vantage GTE.

So langsam komplettiert sich das 2018er WEC Starterfeld - jetzt wurde der neue Aston vorgestellt:

Aston_Martin_2018_Vantage_GTE

Sind sich treu geblieben und haben einen edlen GT entwickelt.

Zusammen mit Ferrari, Porsche, BMW und Ford wird die 2018er GTE PRO spektakulär werden!

AstonMartin | Vantage | FIAWEC | FIAGTE | LeMans | LM24 |


Donnerstag, 09. November 2017

Bob Lutz - nüchterner Blick in die automobile Zukunft. Wird nicht jedem gefallen.

Für regelmäßige Leser hier im Blog alles keine neuen Erkenntnisse. Aber dass sie ausgrechnet von Bob Lutz stammen, ist schon bemerkenswert:

It saddens me to say it, but we are approaching the end of the automotive era. The auto industry is on an accelerating change curve. For hundreds of years, the horse was the prime mover of humans and for the past 120 years it has been the automobile. Now we are approaching the end of the line for the automobile because travel will be in standardized modules.

Als Petrolhead ist er über diese Entwicklung genauso traurig wie Du und ich - aber nichts wird sie aufhalten.

Auch wenn ich in Gesprächen oder auch anhand politscher Ereignisse immer wieder feststelle, dass Leute nicht in der Lage sind, die Dramatik des Wandels zu antizipieren, so wird er trotzdem stattfinden. Und wer nicht vorbereitet ist, wird von den Ereignissen einfach überrollt werden. Das gilt für Fahrzeughersteller ebenso wie den Vertrieb aber auch die Konsumenten.

Die selbstfahrenden Fahrzeuge der Zukunft sind so miteinander verzahnt, dass sie wie ein Zug die Straßen entlanggleiten. Überholen, Sicherheitsabstand oder Performance sind Schnee von gestern, werden abgelöst durch Vernetzung. Man wird auch nicht vor die Wahl gestellt, denn man wird feststellen, dass Unfälle stets von Menschen verursacht werden. Die Unfallstatistiken werden die Länder zwingen per Gesetz den Individualverkehr zu verbieten, es werden sich auch keine Versicherer für das Risiko Mensch im Straßenverkehr finden.

Diese fahrenden Module - so nennt Bob Lutz sie - werden von den Flottenbetreibern in Massen in Auftrag gegeben. Fahrzeughersteller geraten immer mehr in den Hintergrund. Kein Wunder, denn wenn die Module aneinander gekettet durch die Landschaft düsen, gibt es für Marken kaum noch Unterscheidungsmerkmale - optisch wird alles ziemlich gleich aussehen ohne prägnante Front- und Heckpartie. Die heutigen Sicherheitsmerkmale - z.B. Blinker und Spiegel - sind ebenso überflüssig wie Fenster - dadurch ergeben sich uneingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten für den Innenraum.

Und die Akzeptanz in der Bevölkerung? Nebensächlich:

All we need is acceptance by the big fleets: Uber, Lyft, FedEx, UPS, the U.S. Postal Service, utility companies, delivery services. Amazon will probably buy a slew of them. These fleet owners will account for several million vehicles a year. Every few months they will order 100,000 low-end modules, 100,000 medium and 100,000 high-end. The low-cost provider that delivers the specification will get the business.

These modules won’t be branded Chevrolet, Ford or Toyota. They’ll be branded Uber or Lyft or who-ever else is competing in the market.

Vor einem Jahr meinte Holger Weiss noch zu mir (German Autolabs, während der TU Europe in München), dass sich Marken wie BMW oder Porsche - also die deutschen Premiumhersteller - nach wie vor über die Dynamik differenzieren werden.

Meine Zweifel an dieser Theorie wurden in den letzten 12 Monaten eher bekräftigt als abgeschwächt. Der Verkehr der Zukunft ist ein stetiges Miteinander, keine nervöse Lichthupe auf der linken Spur.

Schlechte Nachrichten für die stolze Autonation Deutschland. Aber statt die Zeichen der Zeit zu erkennen, protektiert man lieber den Status Quo, so wie Sigmar Gabriel in Brüssel. Damit ist natürlich niemandem geholfen - im Gegenteil, es vergrößert den Entwicklungsrückstand nur noch mehr. Wenn das so weitergeht, dann bleibt am Ende als Autohersteller nur noch DHL übrig.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: der Motorsport wird als Betätigungsfeld übrig bleiben und er wird faszinieren, weil hier der Mensch noch selber fährt. Allerdings nur so lange, wie sich die Infrastruktur - also z.B. Rennstrecken - über Wasser halten kann.

Die Analogie zum Pferd und dem Reitsport habe ich oft bemüht, aber sie bietet sich an und auch Bob Lutz greift sie auf:

A horse dealer had a stable of horses of all ages, and you would come in and get the horse that suited you. You’d trade in your old horse and take your new horse home.

Das hätte damals auch niemand gedacht, dass die Pferdehändler mal arbeitslos werden wegen so einer komischen knatternden Kutsche ohne Pferde.

Bob Lutz schätzt, dass die Umwandlung spätestens in 20 Jahren abgeschlossen sein wird - also 2035 bis 2040. Vergleicht das mal mit den Aussagen der Politik - da phantasieren einige noch was vom Verbrennungsmotor.

BobLutz | Zukunft | autonom |


Montag, 30. Oktober 2017

WRC: Ein wahr gewordener Traum für M-Sport.

Schwer zu toppen:

M-Sport delivered the dream result at this weekend’s Dayinsure Wales Rally GB – securing the FIA World Rally Championships for Drivers, Co-drivers and Manufacturers as well as the rally win.

Und nicht der neue und alte Weltmeister Sébastien Ogier hat gewonnen, sondern Privatfahrer Elfyn Evans:

As Sébastien Ogier and Julien Ingrassia clinched their fifth FIA World Rally Championship title, Elfyn Evans and Daniel Barritt secured an immensely popular maiden victory – a family team from the edge of the English Lake District succeeding against three of the world’s largest automotive manufacturers.

Malcolm Wilson hat allen Grund stolz zu sein und die Emotionen fuhren Achterbahn:

It’s been a very emotional day and I have to say that there were a few tears during the last stage – firstly when Ott crossed the line to take the manufacturers’ championship, then when Sébastien took the drivers’, and then again when Elfyn crossed the line to the win on our home event. It really was the Triple Crown, and a very emotional day for all of us.

Der Schlüssel für den Rallyesieg lag übrigens bei den Reifen, denn die DMACK Gummis von Elfyn Evans waren den Michelins der anderen Teams überlegen.

Es war nicht nur Elfyn's erster WRC Erfolg, er ist sogar der erste Waliser, der seine Heim-Rallye gewinnen konnte. Und selbst der letzte britische Sieg bei der RAC liegt weit zurück (Richard Burns, 2000).

Und Sébastien Ogier ist erst der dritte Fahrer in der gesamten WRC Historie, der Fahrertitel auf verschiedenen Fabrikaten gewinnen konnte (neben Juha Kankkunen: Peugeot, Lancia, Toyota und Walter Röhrl: Fiat und Opel).

Ford hat sich schon Ende 2012 offiziell aus der WRC zurückgezogen - danach kamen die dominanten VW Jahre. Nachdem VW dieselbedingt letztes Jahr der WRC den Rücken kehrte, witterte Malcolm Wilson seine große Chance - er hat dem Fiesta weiter die Treue gehalten. Der erste Coup ist ihm mit der Verpflichtung von Sébastien Ogier gelungen, jetzt kann er stolz das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte feiern.

UPDATE:

Der World Rallye Blog findet passende Worte für das herausragende Ereignis.

UPDATE 2:

Eine würdevolle Betrachtung von thecheckeredflag.co.uk:

Elfyn Evans took overall honors to win Wales Rally GB last weekend, in the process becoming the first Welshman to have won a WRC round. His first victory was richly deserved, and made all the more remarkable for having been secured a mere 33 miles from his home town of Dolgellau. Has any WRC winner ever triumphed so close to home?

MSport | Wilson | Evans | Ogier | Rallye |


Donnerstag, 05. Oktober 2017

WRX: Peugeot bleibt, Ford geht.

Peugeot macht weiter mit Sébastien Loeb in der WRX - da sieht sich sogar der ACO genötigt ein Statement abzugeben. Offenbar hatte man fest mit einem WEC Einstieg gerechnet - die Enttäuschung kann man regelrecht mit Händen greifen.

Während Peugeot den Rallyecross stärkt und auf die E-WRX setzt, zieht sich Ford zurück. Man hätte jetzt ein neues Auto entwickeln müssen, aber nach dem Einstieg von VW hängt die Latte mächtig hoch. Und das Antriebskonzept wird ständig rauf- und runterdiskutiert - zu unsicher. Elektro scheint zu kommen, was sich ja gerade im WRX anbietet, weil die Stints relativ kurz sind und man nie genug Drehmoment haben kann.

Rallyecross | Loeb | KenBlock | FIAWEC | Peugeot | EWRX |


Mittwoch, 20. September 2017

StreetScooter expandiert nach Düren.

Das wird nach Aachen der zweite Standort - in Düren gab es leerstehende Hallen des Zulieferers Neapco. Produktionsstart ab Sommer nächsten Jahres, eine 5-stellige Jahresproduktion wird angepeilt.

Neapco war ursprünglich Visteon und da schließt sich der Kreis, denn dahinter verbergen sich ausgegliederte Ford-Standorte. Und Ford hat ja auch StreetScooter in Auftrag gegeben.

StreetScooter | Elektro |


Sonntag, 10. September 2017

Geburtstags-P(r)ost, 8 Jahre Mike´s Blog.

Wie die Zeit vergeht - heute hat mein Blog 8.Geburtstag.

Ich wusste damals nicht, auf was ich mich einlasse. Heute schon - ziemlich viel Arbeit! Ich bin dankbar dadurch viel zu erleben, spannende Events zu besuchen und tolle Menschen zu treffen. Und natürlich für alle, die hier mitlesen.

8 Jahre - da verliert man schnell den Überblick - so sah das auf der Langstrecke damals aus:

Raeder fuhr Ford …

8 Jahre Mike´s Blog

… der Eifelblitz war breit, laut und 8-zylindrig …

8 Jahre Mike´s Blog

… es gab grüne …

8 Jahre Mike´s Blog

… und rote Vipers:

8 Jahre Mike´s Blog

Ein Astra hatte damals so auszusehen:

8 Jahre Mike´s Blog

… aber immerhin der Manta ist sich und uns treu geblieben:

Ich freue mich schon auf die Events und Geschichten, die uns hier noch bevorstehen!

MikesBlog | Geburtstag |


Mittwoch, 16. August 2017

Wer hätte gedacht, dass Ford mal seinen Elektrolaster bei der Post einkauft.


Freitag, 11. August 2017

Meine Hoffnungen, dass Ford und Dieselgate nicht im Zusammenhang auftauchen, haben einen starken Dämpfer bekommen.


Montag, 07. August 2017

BMW will den neuen 3er als Benziner, Diesel, Hybrid und Elektro anbieten.

Den Hybrid könnten sie sich meiner Meinung nach sparen, aber ansonsten der richtige Schritt - vor allem das an der gleichen Linie abzubauen. Mich hat schon geärgert, dass es weder den neuen Fiesta, noch den neuen Polo als Elektroversion gibt.


Mittwoch, 02. August 2017

Neue Prototypenbilder vom Aston Martin Vantage.

Hier das Serienauto - soll es nächstes Jahr auch eine GTE Version von geben für die WEC. Eigentlich hätte man befürchten können, dass das radikale Design des Ford GT eine Wende einläutet, aber sowohl der BMW als auch der Aston sehen dafür ziemlich konventionell aus.

Die BOP wird es schon richten.

AstonMartin | Vantage | FIAWEC |


Dienstag, 18. Juli 2017

Joest für Mazda in die USA.

Audi Sport hat den Stecker so kräftig gezogen, dass Joest das Einsatzteam für Mazda (!) in den USA (!) wird.

mazdamotorsports.com:

Mazda Motorsports begins a new era today with the creation of Mazda Team Joest*, which will be the factory Mazda Prototype race team competing in the North American IMSA WeatherTech SportsCar Championship under Daytona Prototype international (DPi) rules. The team will make its racing debut at the 2018 Rolex 24 at Daytona in January.

_____

*(Pronounced YŌst)

Ralf Jüttner:

Wir hatten nach dem Ende unserer Zusammenarbeit mit Audi Ende 2016 mehrere Optionen, haben uns aber für Mazda entschieden, auch weil wir uns schon bei den ersten Gesprächen mit dem Management von Mazda Motorsport sofort wohl und auf gleicher Wellenlänge gefühlt haben.

Das war keine einfache Situation und seit Oktober letzten Jahres sind auch einige Monate vergangen, die Joest überbrücken musste. Jetzt also IMSA statt Le Mans.

Der Mazda ist jedenfalls superschick:

Mazda Team Joest

Bei der Entwicklung ist auch Multimatic mit im Boot, das sind die Kanadier, die den Ford GT mit entworfen haben rund um Larry Holt.

Und um wirklich alle Register zu ziehen, steigt Mazda sofort aus der IMSA Meisterschaft für dieses Jahr aus und konzentriert sich voll auf 2018:

To use the extra months made available by stepping away from IMSA’s championship trail, Mazda’s Riley/Multimatic-built, AER-powered RT24-P DPi models will move to Joest’s European headquarters to begin an extensive testing and evaluation program. While in Germany, the RT24-P will be benchmarked to determine its current state of competitiveness before Joest can address and hopefully resolve the car’s shortcomings.

Da kann sich die IMSA aber für nächstes Jahr warm anziehen!

Mazda | Joest | IMSA |


Samstag, 15. Juli 2017

Rote Flaggen durch einen Fotograf beim FIA WEC Lauf am Ring.

Wer war das?!

Die wichtigen Longruns der Teams wurden durch einen verrückten Fotografen behindert. Der Mann, der vor Aufnahme seiner Tätigkeit an einem Briefing durch die FIA hatte teilnehmen müssen, hielt sich nahezu ungeschützt im Bereich der Ford-Kurve auf. Der Rennleitung bot sich nur eine einzige Möglichkeit: Unterbrechung der Session mit roten Flaggen.

Und hier :

FP2 also saw a red flag, but for a German photographer who was standing in the run-off area in Turn 5. The photographer was escorted out of the facility and has been permanently banned from the WEC, ELMS and 24 Hours of Le Mans, according to FIA media delegate Jeff Carter.

Ich habe ein gutes Alibi, bin nämlich nicht vor Ort: Cheffin hat GT und der Rasen hatte es mal wieder nötig. Außerdem waren die letzten Wochen echt anstrengend - bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Wie man ausgerechnet bei der WEC allerdings auf die Idee kommen kann, sich über die Vorschriften hinwegzusetzen, ist mir ein Rätsel. Denn ausgerechnet in dieser Serie zieht nämlich Jeff Carter alle Register, um wirklich jedem einzubläuen, was erlaubt ist und was nicht. Ich kenne keine Details, aber ich fürchte dass diese Aktion es allen Fotografen in Zukunft noch schwerer machen wird, weil die Zügel noch weiter angezogen werden und die Fotografen-Briefings noch ausladender. Eventuell werden sogar die Akkreditierungs-Richtlinien weiter verschärft. Na herzlichen Dank.

Mir tut es ehrlich leid für Jeff Carter, weil er macht einen Super-Job, allen geduldig bei jedem Rennen auf's Neue zu erklären was geht und was nicht. Das Ganze auch sehr anschaulich mit Beispielfotos und Videos. Und jetzt bekommt er wahrscheinlich vom Race Director einen drüber, wie so etwas passieren konnte.

FIAWEC | Carter |


Sonntag, 18. Juni 2017

Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Samstag, 10. Juni 2017

Le Mans 24 Stunden Rennen 2017 - Essential Links und Live Stream - renn.tv/go/lemans24.

Wieder einmal habe ich alle wichtigen Links zusammengetragen, die man braucht, um das Rennen im Detail zu verfolgen. Wenn es Updates gibt oder ihr noch etwas ergänzen wollt, dann packe ich das hier mit rein.

Dieses Jahr werde ich auch wieder vor Ort sein, auch wenn sich das ganz spontan erst dieses Wochenende für mich ergeben hat, weil ein Journalist absagen musste und man mir - wieder von Ford - diesen Platz angeboten hat. Danke - nehme ich gerne!

Die kurze URL für die Le Mans Essential Links ist auch wieder im Einsatz:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Sonntag, 21. Mai 2017

Sébastien Bourdais hatte einen schweren Unfall beim Qualifying für Indy 500 - Beckenbruch.

autoweek.com:

Sébastien Bourdais suffered multiple fractures to his pelvis and a fracture to his right hip following one of the most horrific crashes in recent Indianapolis Motor Speedway history during Saturday’s qualifications for the 101st Indianapolis 500. According to IndyCar medical director Dr. Geoffrey Billows, Bourdais will undergo surgery on his pelvis Saturday at Indiana University Health Methodist Hospital.

Das hätte sogar noch schlimmer ausgehen können. Er war gerade auf den schnellsten Runden, die bisher bei der Veranstaltung gefahren wurden (231,6 mph = 372,7 km/h).

In 6 Wochen ist schon 24h Le Mans - eigentlich soll er dort seinen Titel im #68'er Ford GT zusammen mit Dirk Müller und Joey Hand verteidigen - diese Besetzung hatte im Vorjahr die GT Wertung gewonnen.

Und nicht nur das: für Sébastien Bourdais ist das Rennen immer etwas ganz Besonderes, denn Le Mans ist seine Geburtsstadt.

Indy | Bourdais | LeMans | LeMans24 |


Samstag, 22. April 2017

Toto Wolff über seinen Nordschleife-Crash in der aktuellen Auto Motor und Sport (9/2017).

Was war Ihr schlimmster Unfall?

Ich habe mir auf der Rennstrecke alle möglichen Teile gebrochen. Ich bin gleich in meinem ersten Rennen in der Formel Ford in Brünn mit einem anderen kollidiert. Dabei brach ich mir die Hand. Mein Unfall auf der Nordschleife war vom Verletzungsgrad her aber der schlimmste.

Das war der Rekordversuch 2009, oder?

Ich fuhr den Rekord in der Aufwärmrunde und gar nicht in der eigentlichen Rekordrunde. Das Auto hat sich den ganzen Tag komisch angefühlt. Irgendwie giftig. Ich wollte die Runde schon abbrechen. Die Lauffläche löste sich vom Reifen. In der Senke der Fuchsröhre war die Kraft so groß auf dem rechten Hinterrad, dass es platzte. Das passierte bei über 280 Sachen.

Das klingt ziemlich heftig.

Der erste Einschlag war mit 27g. Ich habe eine Verwüstung auf 400 Metern hinterlassen. Gott sei Dank bin ich nicht in den Wald geflogen. Mein Sitz hing nur noch an einer Schraube. Danach hatte ich einen Filmriss. Es gibt eine Aufnahme, die zeigt, wie ich das Auto abdrehe und aussteige. Gefunden haben sie mich mit Helm und HANS-System hinter der Leitplanke. Ich habe mir ein paar Wirbel gebrochen und außerdem eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte zwei Monate nur im Sitzen schlafen. Ich habe mir auch die Geschmacks- und Geruchsnerven abgerissen. Alles was ich aß, schmeckte wie Pappe. Aber es kam wieder zurück.

Ich war damals vor Ort, um den angesprochen Film für ihn zu erstellen.

Das war vor ziemlich genau 8 Jahren - am 15.April 2009.

So sah der Landporsche vor dem Unfall aus:

Und so der heutige Mercedes Formel 1 Chef:

Eigentlich hatte er vor wie Niki Lauda unter 7 Minuten zu fahren. Im Grunde ein Marketing Stunt, denn Lauda´s Rundenzeiten war auf dem wesentlich längeren alten Nürburgring zustande gekommen und nicht nur auf der Nordschleife.

Meine Kameras haben den Unfall leider nicht überlebt - GoPro gab es damals noch nicht.

Man bekommt aber einen Eindruck von dem Einschlag - in der Fuchsröhre möchte man nicht verunfallen. Und auch Toto´s Fahrkünste sind nicht ohne, er hatte den Porsche trotz der zickigen Hinterachse sauber im Griff.

Wolff | Fuchsröhre | Landporsche |


Samstag, 25. Februar 2017

Neuer Fiesta ST Dreh - inklusive Mike Easter Egg.

‘Hallo Mike, wir drehen am Sonntag einen Film mit dem neuen ST im Werk - willst Du Dir das ansehen?’

Das sind doch meine liebsten Anrufe, wer kann da schon nein sagen? Dass ich kürzlich BMX Profi Bas Keep mit seinem Walls im Blog hatte, war also kein Zufall, sondern lag auch daran, dass er als Mann für die Flugeinlagen vorgesehen war.

Nachdem heute der Film und auch das Auto an sich vorgestellt wurden, kann ich das Behind the Scenes beisteuern, denn ohne Kamera kreuz ich bei so einem Event natürlich nicht auf.

Hier erstmal der fertige Film - inklusive dem versprochenen Easter Egg. Wer findet es?

youtu.be/0IYpXMpXoj0

Eine super Truppe war da in Köln zu Besuch - die Nasen kennt man aus dem Walls Video:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Haben die ganze Zeit nur Rampen gebaut:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… damit das dann so aussieht:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Und der Chef …

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

... da …

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… rüberspringen kann:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Der Kamerakranwagen hatte einen verdächtigen Aufkleber:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… und das ist Paul Harrison, hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und keine Mikefrage blieb unbeantwortet:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

BMX Räder auf dem Fordgelände sind ein Anblick, an den ich mich gewöhnen könnte:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

War eine beeindruckende Performance:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Das sieht so einfach aus wenn Bas seine Show abzieht:

Ein Beitrag geteilt von renn.tv (@renntv) am

Aber er hat auch schon ordentliche Knochenbrüche hinter sich, hab ihn mal gefragt. Da war auch kaum ein ungebrochener dabei - das Übliche.

Mehr Behind-the-Scenes geht nicht:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… und das Team war happy, als alles im Kasten war.

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Ach ja, Autos gab es ja auch!

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Der neue ST sieht in echt echt gut aus - wirkt nicht mehr ganz so krawallig …

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

… aber am Ende ist es wie immer Geschmackssache.

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Die Felgen sind ein Traum - hab mich sofort verliebt:

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

Extra mal geguckt, was draufsteht: 18 Zoll. Kannste nicht meckern.

Ford Fiesta ST - Bas Keep BMX - 2017 Cologne

200 PS, 3 Zylinder, 1.5L, 3 Fahr-Modi inklusive ‘Rennstrecke (Track)’! In einem Fiesta! Selbst in der Pressemitteilung ist die Rede von Rennstrecke, Track Days und Rundenzeiten. Soweit sind wir schon - das wird noch lustig!

Insgesamt also wieder mal ein ganz normaler Tag im Büro. Na ja, fast :)

Und habt Ihr das Easter Egg im Film gefunden?

FiestaST | BasKeep | Mikebericht |


Sonntag, 27. November 2016

Neuer Gruppe B Kalender von McKlein Publishing.

2017 wird ein gutes Jahr, denn der Kalender für’s Büro ist jetzt schon am Start. Aber nicht der Gruppe B Kalender, sondern der andere - der Motorsport Classic. Der Rallye Kalender verrichtet seine Dienste in Ringminihausen - da gehört er auch hin.

Aber die Geschichte von Anfang an, das war nämlich so: eigentlich ging es darum den Benz von meinem Dad umzuziehen in eine andere Halle. Für Ralf’s Showraum war er nämlich nicht porschig genug:

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

In Ermangelung eines passenden Zugfahrzeuges hat Achim’s Servicebus ausgeholfen, wodurch das Gespann auch direkt nfiziert war:

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Und zurück beim Achim ist mir dann eigefallen, dass ich noch die Kalender im Auto hatte, die mir McKlein Publishing zur Vorstellung im Blog zugeschickt hatte. Da war die Ringminiwerkstatt doch genau das richtige Ambiente, um die Pakete auszupacken:

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Man hat pro Monat immer 2 Bilder zur Auswahl, d.h. man kann wechseln oder sich für ein Bild entscheiden.

Natürlich hatte der Rallye Kalender in den Händen von Achim seine letzte Bestimmung erreicht, aber als hätten die Kleins es geahnt haben sie mir 2 Kalender geschickt - vielen Dank! Die 2. Variante heißt Motorsport Classic und wird in meinem Büro in Niehl für etwas Benzinkultur sorgen:

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Es sind auch ein paar Ford am Start, die waren früher ja auch mal hoch im Kurs.

Bei diesem Foto hier kamen wir in’s Grübeln, das ist nämlich 1000km Nürburgring 1957. Kann doch eigentlich nur Breidscheid / Ex Mühle sein, oder?

UPDATE:

Ja, auch Alex meint, dass es Breidscheid ist!

Rally Historie und Motorsport Classic Kalender von McKlein Publishing. (CLICK for High Res.)

Ist das das 27 Ventisette? Hier ist das Bild nochmal in gross - alleine dafür lohnt sich der Kalender ja schon.

Kostenpunkt: 39,90€ bei rallywebshop.com.

McKlein | Kalender | Ringmini | GruppeB | 27Ventisette |


Mittwoch, 02. November 2016

TU Europe Live Blog - ICM München

Die nächsten 2 Tage - Mittwoch und Donnerstag - dreht sich hier alles um Mobilität, denn ich besuche aktuell die TU Europe Konferenz in München.

Dieser Blogpost soll dazu dienen die Konferenz zu begleiten und ich werde ihn ständig erweitern mit den Eindrücken, die ich hier sammeln kann. Also ab und zu den Eintrag neu laden, damit die Inhalte im Browser aktualisiert werden.

Die Konferenz gibt es seit über 10 Jahren und sie wurde gestartet rund um das Thema Telematics. Inzwischen ist sie ausgeweitet worden auf das Thema Mobility - alleine das ist schon eine interessante Tatsache. Die Grenzen zwischen Automobilherstellern und Anbietern von Mobilit verschwimmen zunehmend, daher hat diese Entwicklung heute eine Riesen-Aufmerksamkeit.

Gestartet hat die Konferenz Roger Lanctot von Strategy Analysis:

  • Connected Cars sind abhängig von der Technology (Mobilfunk) - Schätzungen gehen von 50% Connected Cars im Jahr 2019 aus. Das ist noch relativ wenig, weil die andere Hälfte nicht connected ist. Das könnte ein Bremsklotz für die Entwicklung sein. 5G würde das beschleunigen, aber der Roll-Out ist noch recht langsam.
  • OTA - Over the Air Update - ist dazu auch eine Voraussetzung, aber die OEMs hängen noch ziemlich weit zurück. Ausnahme ist Tesla, die Kreise um die Konkurrenz fahren.
  • Automated Driving wird im Moment sehr stark bearbeitet, 61 OEMs, 6 Aftermarket- und 73 Startup Firmen und 8 Development Plattformen beschäftigen sich mit dem Thema. Da ist mächtig viel in Bewegung und wir werden bald mehr davon hören.

Johann Jungwirth von VW (CDO) und Holger Weiss (German Autolabs):

  • Die ersten selbstfahrenden Autos werden bald Realität - etwa 2018/2019. Das wird nicht in Europa starten, sondern US, Singapur und China. Es wird wichtig sein für Europa nicht den Anschluss zu verlieren und da sind die Regierungen gefragt.
  • Viele Unfälle heutzutage sind menschlicher Natur und diese werden sich alle vermeiden lassen.
  • Leute, die bisher kein Auto selber nutzen können - Blinde, Kinder, Ältere, .. - werden in Zukunft ein Auto fahren können - bzw. werden gefahren von dem Auto.
  • VW wird noch diesen Monat eine neue Marke vorstellen rund um das Thema Mobilität - der Name wurde aber noch nicht verraten. Das wird die 13.Marke von VW werden.
  • Alle Resourcen werden im Konzern gebündelt, d.h. man wird auch intensiv mit Audi z.B. zusammenarbeiten.

Von DriveNow - einer Tochterfirma von BMW - war Sebastian Hofelich vor Ort:

  • In Deutschland sind erst 30.000 elektrische Fahrzeuge auf den Strassen.
  • Die Idee ist den ruhenden Verkehr aus den Städten zu verbannen - die Autos werden als Shared Service eine viel höhere Auslastung haben und weniger rumstehen.

Ein i3 steht auch in der Lobby und das Raumangebot im Inneren ist beeindruckend: keine B-Säule mehr und auch kein Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen. Mit einer DriveNow Anmeldung kann man sich für relativ kleines Geld zusätzliche Mobilität sichern - und gleichzeitig mal den i3 bzw. ein Elektroauto ausprobieren. Werde ich auf jeden Fall machen, wenn ich wieder in Köln bin.

Von Uber war Christoph Weigler auf der Bühne. Am Interessantesten fand ich die Tatsache, dass Uber keinerlei Hardware entwickeln will und die gesamte Funktionalität auch in Zukunft über das Smartphone erreichen wird - sowohl für Uber Fahrer als auch Passagiere.

Angus Lyon kommt nach der Kaffeepause auf die Bühne und er arbeitet … für Manor F1! Na da sind wir doch zuhause! Er referiert über Telemetrie und Datenübertragung - auch wichtige Punkte in Zukunft für die Mobilität:

  • Manor Racing ist das kleinste Team, sie wurden damals von Virgin 2010 aufgebaut. Der Vorteil ist aber, dass man nicht von einem OEM abhängig ist - man agiert lean and agile.
  • Heutzutage kommen TV Bild, Telemetrie, Team Radio, … alle über den gleichen Datastream. Dafür sind 3 Systeme redundant voneinander aufgebaut.
  • Team Daten addieren sich auf 2 GB pro Rennen. Datenraten sind 100 kHz, aber 1 kHz ist typisch.
  • Der Wettbewerbsvorteil kommt dann erst, wenn die Daten effizient verteilt und ausgewertet werden - auch zuhause in der Basis von allen Rennstrecken der Welt aus.
  • Die Analyse betrifft zuerst Reifen und Fahrwerk, um den Zustand des Wagen ständig zu analysieren. Wenn Benzin weniger wird, wird der Wagen schneller - aber der Reifen baut ab, dadurch wird er wieder langsamer. Das muss man optimieren, um den Reifen nicht zu überfordern.
  • Alle Gangwechsel werden überwacht, um sicherzustellen, dass das Getriebe nicht überfordert wurde.
  • Benzinverbrauch ist natürlich wichtig, nur 100kg Benzin dürfen verbraucht werden.
  • Bremsen werden auch überwacht - zumal die Kühlung so klein wie möglich gehalten werden möchte, um die Aerodynamik nicht zu verschlechtern.
  • Die Aufgabe des Teams ist es zu optimieren, Risiken erkennen, Verbräuche überwachen und die Konkurrenz im Auge zu behalten.
  • Nur 3 Leute an der Strecke und 4-6 zuhause sind für diese Aufgaben eingeteilt.
  • Manor Racing nutzt diese Daten, um einen Vorteil zu gewinnen - denn ihnen ist auch klar, dass sie nicht das schnellste Auto im Feld haben.

Martin Rosell / WirelessCar:

  • C-Connected, S-Sharing, A-Autonomous, E-Electric - diese Buzzwords werden zur Zeit ständig genutzt.
  • Um autonomes Fahren zu ermöglichen, müssen die Fahrzeuge connected werden, überwacht, kontrolliert, analysiert und optimiert werden.
  • Heutzutage sind nur 3-5% aller Fahrzeuge connected.
  • Die Entwicklungszyklen der OEMs sind langsam - ein Grund warum nicht mehr Fahrzeuge vernetzt sind.
  • Volvo Truck nutzt die Technologie schon heute, um schneller auf Fahrzeug-Reparaturen zu reagieren: der Besitzer wird früher gewarnt und die Werkstatt kann sich schon im Vorfeld vorbereiten.
  • Car Sharing könnte auch in kleinerem Scale realisiert werden: nicht mit allen das Fahrzeug teilen, sondern eher mit Freunden und Bekannten - und das könnten alle OEMs schon heute anbieten.
  • Heat Maps helfen die Daten besser zu analysieren und auf das Verbraucherverhalten zu reagieren.

Juergen Daunis / Ericsson:

  • In der Vergangenheit wurden die Netzwerke hauptsächlich für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickelt. Heute findet zum ersten Mal ein Umbruch statt, weil neue Netzwerke für die Bedürfnisse der Autoindustrie geschaffen werden.
  • Zukünftig werden überall Sensoren verbaut werden, die den Datenverkehr massiv erhöhen werden. 5G soll das adressieren.
  • Volumen erhöht sich x 1.000 und die Latency stellt hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit für kritische Übertragungen.

In der Mittagspause ist mir Holger Weiss (German Autolabs, s.o.) über den Weg gelaufen und ich habe ihn gefragt, wie er zu meiner Motorsport Theorie im autonomen Zeitalter steht:

  • Seiner Meinung nach werden sich Marken wie Porsche oder Audi nach wie vor über die Dynamik differenzieren.
  • Es wäre sogar vorstellbar, dass Fahrspuren für schnelleres Fahren reserviert werden. Berlin - München geht dann in 3 statt in 7 Stunden, kostet aber mehr.
  • Die Entwicklungen von Audi in der Formel E würden ja schon deutlich zeigen, dass trotz E-Mobilität die Hersteller ein Interesse an der Präsenz zeigen.

David Wong (SMMT), Chris Roig-Ramos (BlaBlaCar), Matthew Caudle (Drover), Helmut Ramsauer (Spinpartners) diskutieren über: Auto Brand Loyalty in a Sharing Economy

Interessanter Punkt, weil wie Marken-loyal soll man sein, wenn man sowieso die Services wechselt und das Auto mietet, das gerade verfügbar ist.

  • BlaBlaCar Service wird von 10 Mio. Leuten pro Quartal genutzt. Wenn man zu Viert statt alleine mit dem Auto fährt, dann reduzieren sich für jeden die Fahrtkosten auf 1/4.
  • Ökonomische Argumente werden als wichtiger erachtet gegenüber der Markenanziehung.
  • Marken werden zunehmend unwichtiger - ein Trend, der sich auch aktuell bei den Fluglinien feststellen lässt. Ausschlaggebend ist am Ende der Preis.
  • Die Herausforderung für die OEMs in den nächsten 5–10 Jahren wird darin liegen, den Übergang von klassischem Fahrzeugbesitz zu den zukünftigen Car Sharing Modellen zu bewerkstelligen.
  • Marken und Brands sind nach wie vor essentiell, definieren sich aber eher über die User-Erfahrung und die Qualität der Services, als über klassisches Marketing, wie wir es heute kennen.

Tag 2 meines Besuches auf der TU Europe und ich werde diesen Beitrag weiter fortführen mit Notizen aus den Vorträgen, die ich besuche.

Christoph Stadeler, Facebook

Da fragt man sich, was hat Facebook mit Automotive und Mobility zu tun?

  • Sie skalieren, haben kein Problem 1,7 Milliarden Nutzer zu bedienen - dazu noch WhatsApp, Messenger und Instagram.
  • Marken sind mehr denn je das größte Pfund, das die Autoindustrie hat. Wenn man Größe und Volumen über Produktionszahlen definiert, dann stößt man schnell an Grenzen. Aber eine Marke kann heutzutage viel einfacher Millionen von Nutzern ansprechen und über Facebook verlinken.
  • Facebook sieht sich in einer guten Position die Brücke zu Connected Car zu bauen - weil sie schon mit den User (Auto-Kunden) verknüpft sind.

Chris Reeves (Horiba MIRA) - Autonomous Vehicles - the technical and business challenges:

  • Es wird unterschieden zwischen Automated Car und Connected Car.
  • Standards und Gesetzgebung hinken noch hinterher und sind zu einfach gestrickt. Dadurch kann die komplexe Realität im Verkehr nicht abgebildet werden.
  • Straßen werden nicht nur von Autos genutzt - Fussgänger, Radfahrer, aber auch Tiere kreuzen den Verkehr.
  • Test und Erprobung erfordern neue Methoden - Controlled Environment löst die Teststrecke ab. Wo früher Dauerhaltbarkeit z.B. getestet wurde, werden heute reale Straßensituationen, Ampeln und Kreuzungen abgebildet. Sogar Mobilfunktestzellen werden installiert, um den Datenverkehr zu validieren.
  • Ziel ist die Reproduzierbarkeit während der Erprobungsphasen.
  • Während autonomer Testphasen können auch Fahrzeuge anderer Hersteller die Strecke nutzen, wodurch reale Situationen mit Verkehr abgebildet werden.
  • Trotzdem können Teststrecken nicht die Realität komplett simmulieren - daher sind Tests in öffentlichem Verkehrsraum notwendig.
  • In UK kooperiert u.a. Milton Keynes bei der Umsetzung, um einem Konsortium die Tests zu ermöglichen.
  • Zur Zeit nehmen Ford, JLR und Tata teil.
  • Es gibt Überlegungen, dass für die Abnahme bis zu 10 Mio. Testkilometer nachgewiesen werden müssen - aber das ist noch nicht endgültig entschieden und eigentlich von der Größenordnung zu hoch, um es im Test in akzeptabler Zeit umzusetzen.

Nach seinem Vortrag hatte ich die Gelegenheit Chris Reeves mit Fragen zu löchern.

  • Motorsport wird seiner Meinung nach immer ein Thema sein für die Auto-Industrie, weil das Fahrerlebnis auch immer eine Belohnungs-Komponente beinhaltet (needs to be rewarding). Was auch die einzelnen Brands nutzen werden, um sich voneinander zu unterscheiden.
  • Zusätzlich kommt aber noch die komplette Kundenerfahrung mit der Marke - von Kauf über Service über Connected und Autonom - dazu, um einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erlangen.
  • Das Straßenbild wird auch in Zukunft immer ein Mix sein zwischen manuellem und automatischem Verkehr, denn wir haben eine 100-jährige Geschichte von Fahrzeugen auf der Straße. Die wird nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • Für das autonome Fahren ist es nicht zwingend erforderlich, dass Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Um in der Zukunft aber einen höheren Effizienzgewinn zu realisieren wird die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen höhere Bedeutung gewinnen.

Die letzte Präsentation des Tages war von Michael Wong, Codeplay.

  • Autos werden in der Zukunft ein Gehirn brauchen, das mit enormer Prozessor-Power ausgestattet ist.
  • Ebenso große Anforderungen werden an die Software gestellt, die in der Lage sein muss, die neuen Aufgaben des autonomen Verkehrs abbilden zu können.
  • An AI - Artificial Intelligence bzw. neuronalen Netzen - führt kein Weg vorbei.
  • Bereits heute ist AI im Einsatz, z.B. bei Google Maps. Tesla nutzt diese Technologie ebenfalls.
  • Open Source Sprachen ist der Vorzug zu geben, damit diese gewaltige Aufgabe mit Erfahrungsaustausch untereinander bewerkstelligt werden kann.

Nach dem Vortrag hatte ich Gelegenheit mit Michael zu sprechen. Seine Erklärung, was AI denn sei, geht so: wir Menschen lernen aus Erfahrung - Sachen, die funktionieren, werden im Gehirn verknüpft (neuronal), um sie bei der nächsten Gelegenheit wieder abrufen zu können. Das versucht man im Computer abzubilden - quasi eine gigantische Trial- and Error Datenbank. Das Konzept ist schon viele Jahrzehnte alt, aber erst jetzt sind Computer durch die gestiegene Rechenleistung in der Lage damit sinnvoll umzugehen.

Wichtig in dem Zusammenhang fand er auch die Validierung - also das ausgiebige Testen, ob die Interpretationen des Systems richtig sind.

Das das Ganze auch Gefahren birgt will er gar nicht auschließen. Die Entscheidungsfindung ist im Einzelfall schon so komplex und beinhaltet soviele Paramenter, dass der Mensch mit seinem Gehirn überfordert ist den Werdegang bis zur Entscheidung nachzuvollziehen. In dem Fall ist man dann der Technik ausgeliefert in der Hoffnung, dass sie die richtige Entscheidung trifft.

Dabei kommt natürlich kein Bauchgefühl zum Tragen - das gibt es bei einem Computer mit 0 und 1 nicht. Aber Wahrscheinlichkeiten werden gegeneinander abgewogen, um die Abläufe am Ende richtig in Gang zu setzen.

Ziemlich gruselig, wenn man es sich mal auf der Zunge zergehen lässt, aber wir alle werden damit schon konfrontiert - z.B. bei Google Maps. In Sekundenbruchteilen werden Routen optimiert aufgrund aktualisierter Parameter. Tesla setzt ebenfalls schon auf AI und das Faszinierende bei dem Konzept ist, dass jeder gefahrene Kilometer von allen Tesla Fahrzeugen wieder jedem einzelnen Fahrzeug zugute kommt. Michael vergleicht das mit einem lernenden Baby, das auf einmal auch von der Erfahrung von allen anderen lernenden Babies auf der Welt profitiert. Die Lernkurve steigt in dem Moment natürlich extrem steil und die Geschwindigkeit nimmt rapide zu.

In dem Zusammenhang war es etwas krotesk zu beobachten, dass AI auf der Konferenz kaum eine Rolle gespielt hat - dabei ist es die Schlüsseltechnologie zum Aufbruch in das neue Zeitalter.

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Freitag, 21. Oktober 2016

NextEV´s 1 MW Elektrorenner war schon auf der Nordschleife.

Bisher gibt es nur diesen Leak als Bild:

… aber auf der Nordschleife kann man nicht unbeobachtet ausrücken.

Ich war schon gespannt Bilder zu finden, nachdem ich über das hier in Instagram gestolpert war.

NextEV ist eine interessante Firma, haben die erste Saison der Formula E mit Nelson Piquet Jr. gewonnen und wollen mit dem neuen Supercar erst einmal zeigen, dass sie es drauf haben. Der Wagen soll eine Leistung von 1 MW haben, an diese Kenngröße sollten wir uns schon einmal gewöhnen. Das sind schlappe 1.000 kW bzw. etwa 1.360 PS. Martin Leach - den kennen wir - arbeitet dort und inzwischen auch Padmasree Warrior, die vorher CTO bei Motorola und Cisco war. Vor ein paar Tagen wurde das neue Office in Silicon Valley eröffnet.

NextEV | Elektro |


Samstag, 17. September 2016

Es gibt einen Ford Focus TCR.


Freitag, 09. September 2016

Miketest: Focus RS auf Alpentour.

Ursprünglich wollte ich mit dem Motorrad in die Alpen fahren. Hab ich lange nicht mehr gemacht und nachdem inzwischen die 900er Hornet zum Fuhrpark gehört, stand dem nichts mehr im Wege.

Urlaub war genehmigt, Cheffin zuhause hat auch approved … doch dann kam mir der Gedanke, ob vom Fahrvergnügen so ein Focus RS eigentlich mit einem Motorrad mithalten kann? 350 PS sind doch eine Ansage und die Performance von dem Auto wird auch überall gelobt?

Der Gedanke ließ mich nicht los - also spontan bei der Ford’schen Presseabteilung angefragt. Ich hatte mir wenig Hoffnungen gemacht, das Auto ist doch stark nachgefragt. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als es dann hieß: Mike, gute Nachrichten, Du kannst den RS haben! Wow. Da wurd ich dann doch leicht nervös, aber der Miketest für das Auto ist sowieso Pflichtprogramm, nachdem das mit dem Fiesta ST so gut geklappt hat. Und ja - versprochen - der nächste Miketest wird ein Nicht-Ford!

Ihr wisst inzwischen, dass ich auch regulär bei Ford in Köln 4 Tage die Woche arbeite und man gibt mir die Freiheit meinen bloggenden Abenteuern freien Lauf zu lassen. Dass sich Ford’s und meine Themen zunehmend stärker überschneiden ergibt für mich völlig neue Möglichkeiten - Le Mans zum Beispiel. Aber auch als der RS zum ersten Mal vorgestellt wurde, das war nämlich auch in Köln - und ich mittendrin.

Kurz antesten konnte ich den Wagen auch schonmal, aber die bevorstehenden 10 Tage waren natürlich ein komplett anderes Kaliber.

Nach der Übergabe zuhause angekommen war die Familie natürlich neugierig, wie sich so ein Geschoss im Alltag benimmt - für mich eine gute Gelegenheit die Familientauglichkeit zu testen. Nach dem Volltanken - denn ich wollte während der ganzen Zeit akkurat den Verbrauch ermitteln - ging es dann am Samstag mit der kleinen Maus im Auto nach Nürburg zum STRaßenfest:

Allerdings musste ich auch vorsichtig sein, um keine Begehrlichkeiten zu wecken - ist mir nicht gelungen:

Wo wir schonmal da sind - dieses Foto durfte natürlich nicht fehlen:

In Merkenich beim Kinderfest waren wir auch:

… und der Wagen hat alles mit Bravour bestanden! Kurze Beschleunigungseinlagen wurden auf der Rückbank sogar mit Begeisterungsausbrüchen quittiert. Ich frag mich von wem sie DAS wohl hat?

Ausgangsbasis für den RS ist der 5-türige Focus, d.h. er bringt alle praktischen Eigenschaften eines Familienautos mit. Platz, Kofferraum, kompakte Abmessungen - alles im grünen Bereich. Und im Normal Modus gelingt die Tarnung sogar ganz gut - man muß schon Insider sein, um den RS als solchen richtig einzuordnen zu können.

Kofferraum ist ein lustiges Thema, denn wenn man ihn öffnet offenbart sich zwischen Spoiler und Antenne echte Maßarbeit:

Insgesamt gibt es 4 Fahrstufen, wobei ich mich nur in 1 (Normal) und 2 (Krawall, bzw. Sport) aufgehalten habe. 3 (Track) und 4 (Drift) sollte man im Straßenverkehr auch eher meiden:

Tag 1 meiner Tour ging erstmal über die Autobahn, das Tagesziel war das Stilfser Joch. In Füssen war Tankstopp:

… und so langsam wurde es bergiger. Und schlössiger:

Ich wurde dann nochmal eingebremst wegen Almabtrieb - sowas kann dauern. Also Pause gemacht und Mals im Vinschgau angeschaut.

Hat mich ein bisschen an Nürburg erinnert, alles voll Pokale:

… Vollgastiere …

… und Profimaterial:

Eine sehr schöne Gegend - gar keine Frage:

Dann ging es weiter, denn ich hatte ja noch was vor und um 19:30 - pünktlich zum Sonnenuntergang - war ich dann vor Ort: am Stilfser Joch.

Es gab kaum Verkehr und mein Herz machte Luftsprünge, als wir endlich Serpentinen jagen durften.

So ein Rheinländer wie ich ist natürlich schwer beeindruckt, wenn die Berge sich mächtig auftürmen - herrlich.

Inzwischen war ich aber auch durch von der Autobahnfahrt - es wurde Zeit sich eine Unterkunft zu suchen. Dank booking.com ging das überraschend gut und ich habe in Sulden einen echten Geheimtipp gefunden: das Hotel Nives - volle Punktzahl:

Das Hotel Nives in Sulden - sehr empfehlenswert! (CLICK for High Res.)

Also wenn Ihr mal in der Nähe seid: das Haus ist 4 Jahre alt, sehr großzügig mit großen Fensterflächen und geräumigen Zimmern und auffallend gut durchdacht.

Die Aussicht vom Balkon:

Die Aussicht vom Balkon des Hotel Nives in Sulden - traumhaft. (CLICK for High Res.)

Ich war natürlich neugierig und es stellt sich heraus, dass der Besitzer Architekt ist - das macht Sinn. Die Preise sind günstig und das Ambiente modern, aber gemütlich.

Ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt 2 Tage zu bleiben, aber ich wollte ja Meter machen - also weiter.

Stilfser Joch komplett war angesagt und die Straße ist natürlich der Hammer. Vor langer Zeit bin ich sogar mal mit dem Rad hoch - nonstop. Würde ich heute nicht mehr schaffen:

Ursprünglich dachte ich, dass das mit dem RS eine Riesengaudi wird, aber war dann doch nicht so. Stellt sich nämlich raus, dass der Lenkanschlag ziemlich begrenzt ist, sodaß man in den engen Kehren entweder zum Ausholer mutiert oder behäbig wie ein Schwertransporter um die Kurven zirkeln muss. Ken Block hätte da weniger Probleme, aber das hab ich mir natürlich gespart. Wobei der respekteinflößende Abgrund auch nicht ganz unschuldig war.

Das war der erste Dämpfer für mein Motorrad vs. RS Experiment, obwohl das mit dem Motorrad natürlich auch mächtig eng ist. Die Autos heutzutage werden aber auch immer breiter, jeder ist mit SUV oder Camper unterwegs - da passt man bei Gegenverkehr kaum noch aneinander vorbei.

Egal - ich war dann oben - und da war vielleicht was los:

Die Radfahrer haben natürlich meinen größten Respekt. Eine schöne Überraschung gab es in der Herberge:

Hier sind wir richtig.

Bei der Suche nach meiner nächsten Unterkunft habe ich dann festgestellt, dass man sich sogar im Refugio einquartieren kann:

Aber den Gedanken habe ich nicht weiter verfolgt.

Nachdem das Stilfser Joch standesgemäß Nfiziert war:

… und der RS passend abgelichtet:

… musste ich wieder aufbrechen. Die Einheimischen fahren übrigens wenig überraschend entweder Defender oder Teneré:

Auf der anderen Seite ging es dann wieder runter und man sollte immer etwas Bremsreserve einbauen:

Was mich auch etwas überrascht hatte, was das hohe Verkehrsaufkommen auf den Pässen:

Überholen ist mit dem Auto ziemlich schwierig, obwohl es dem RS überhaupt nicht an Leistung oder Drehmoment mangelt.

Trotzdem habe ich alles an Pässen mitgenommen, was mir in den Weg kam und da waren einige traumhafte Straßen dabei.

Und wie fährt sich der RS so?

Hier die Antwort als Video:

youtu.be/cU3Jw7fA710

Der Motor ist echt eine Wucht. Das ist jetzt keine Übertreibung, aber es ist von der Beschleunigung her ziemlich egal, ob man berghoch oder bergrunter fährt, so bärig drückt das an. Und bei kleinen Autos mit großem Motor rennt man bei mir ja offene Türen ein. Und dann kann ich auch gut mit Abstrichen leben: die Schaltwege sind etwas lang - Focus halt - und der Schalthebel sitzt komfortabel, aber unsportlich. Das Auto ist innen superleise, dadurch hört man mit empfindlichem Gehört (= also ich) jedes Klappern. Und davon gibt es, dank sportlichem Fahrwerk, einiges.

Das war’s dann aber schon - trotz meiner 2 Meter passe ich super rein und fühle mich wohl. Die heutzutage serienmäßigen Gimmicks sind nicht so mein Fall, ich kann noch alleine Licht einschalten oder den Scheibenwischer bedienen. Aber das ist der Tribut an das Großserienprodukt - im Inneren ist außer Lenkrad, Sitzen, usw. Focus angesagt. Und da die Golf-Liga hart umkämpft ist, ist die Serienausstattung mächtig.

Aber bei dem Wagen geht es ja erstmal um’s Fahren und hier noch ungekürzt die Abfahrt vom schönen Penser Joch - erst im Normal, dann später im Sport-Modus - um beides mal im Vergleich zu sehen:

youtu.be/_ab1_AuJ2jk

Das Penser Joch kann ich übrigens sehr empfehl’N:

Eine flüssige Straße mit wenig Verkehr auf beiden Seiten des Berges, so wünscht man sich das. Der Grund ist wohl die außen rum gehende Bundesstraße, die vom normalen Verkehr gewählt wird. Laut Café-Betreiber gibt es aber auch Ausnahmen, es verirren sich schonmal polnische LKW-Fahrer, die im Navi kürzeste Route eingeben. Gewagter Ansatz in den Alpen!

Nachdem wir über das Hotel von Tag 2 besser nicht reden, wurde meine nächste Unterkunft wieder ein Volltreffer:

Das private Apartmenthaus Residence Reißenschuh in Sterzing. Liebevoll eingerichtete und geräumige Appartments, genau das Richtige für den Mike mit seinem ganzen Technikprüll, der wieder aufgeladen werden will. Und natürlich schnelles WLAN - gaaanz wichtig! Wieder volle Punktzahl, es gibt eine tolle Pizzaria direkt um die Ecke und damit alles zusammen noch ein echter Geheimtipp sowohl für Motorrad- als auch Skifahrer.

Ich hatte mir vorgenommen den Miketest schon im Netz zu haben, bevor ich zuhause ankomme. Und es klappt, denn aktuell sitze ich noch in Sterzing in Südtirol und habe mir Jaufenpass und Timmelsjoch für das Schlussfinale aufgehoben.

Wenn ich daran denke, dass ich den RS Schlüssel am Montag wieder abgeben darf, werde ich schon etwas traurig. Ich glaube wir zwei könnten - besonders hier in Südtirol - ein paar schöne Monate verbringen.

Am meisten beeindruckt mich der Motor: was für ein Kraftpaket. Kann alles: mächtig Kraft von unten raus, richtig Biss in der Mitte und scheut sich auch nicht vor Drehzahl. Die Bremsen sind standfest und kernig, Sound und Fahrwerk gierig und der Allradantrieb rundet das Paket so richtig schön ab: keine Gripprobleme am Kurvenausgang und super Traktion auch bei schlechtem Wetter. Würde ich gerne mal im Schnee ausprobieren! Das clevere Torque-Vectoring, dass einen immer von hinten außen in die Kurven schiebt, macht den Wagen umheimlich schnell.

Der Spritverbrauch hielt sich trotz Attackemodus noch in Grenzen: über 15 Liter bin ich nicht gekommen, aber auch nicht unter 11 Liter. Insgesamt sind es für die genau 1.501 km, die ich bisher gefahren bin mit Volltanken, ebenso genau 197,3 Liter gewesen - also im Schnitt 13,2 Liter. Kann man gut mit leben, vor allem weil ich immer alles rausgeholt habe, was ging.

Aber ich bin dem Auto auch mit Respekt begegnet, denn man wird ganz schnell ganz schnell. In den Händen eines kundigen Fahrers wird die Kombination mit Sicherheit zu einer ernstzunehmenden Waffe. Da werden sich Fahrer mit x-fach teureren Autos auf die ein oder andere Demütigung gefasst machen müssen.

Falls Ihr jetzt Lust auf den RS bekommen habt, es würde mich nicht wundern. Aber Lieferzeiten sind wohl sooo lang, dass man fast von ausverkauft sprechen kann. Hat wohl bei Ford - außer beim Entwicklerteam - keiner damit gerechnet, dass das so ein Kracher wird. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Konkurrenz reagieren wird: gibt es weitere Modelle mit Drift-Modus? Allrad und Torque-Vectoring? Unter 40k €?

Spannende Zeiten, die da auf uns zukommen!

FocusRS | Miketest | Mikebericht | alpNtour |


Dienstag, 16. August 2016

Autonomes Fahren - Good Bye Rennsport?

Autonomes Fahren kommt wohl doch schneller als befürchtet gedacht: in 5 Jahren, wenn es z.B. nach den Plänen von Ford geht (wurde heute vorgestellt).

Was das mit dem Motorsport zu tun hat? Schaut Euch die Entwicklung im GT Sport an: dominiert von Hersteller-Interessen und die Fahrer werden zu Marionetten degradiert. Keine Widerworte und gute Miene zum bösen BOP Spiel machen. Denn die Hersteller wollen demonstrieren, dass die Erfolge im Motorsport den Serienprodukten zu Gute kommen.

Wenn jetzt die Killerstory der Zukunft für die Hersteller das autonome Fahren ist, was will man dann mit einem menschgelenkten Fahrzeug? Das ist dann auf einmal was für die Retro-Abteilung.

Wer als Nachwuchstalent aktuell mit der Karriere des Werksfahrers liebäugelt: ich würde den Berufswunsch noch einmal überdenken.

Das Rennen um die Autonom-Herrschaft ist jedenfalls längst eröffnet.

Autonom |


Freitag, 05. August 2016

Mikebericht: Eifel Rallye Festival mit Gruppe B.

Bei der Eifel Rallye war ich lange nicht mehr - großer Fehler! Was da in Daun - bei bestem Sonnenschein - auf dem Marktplatz und den WPs aufgefahren wird, alle Achtung. Also mit Kamera bewaffnet und ab in die Eifel - den Weg kenn ich ja. Ihr könnt übrigens die Bilder wieder anklicken, um sie zu vergrößern.

Das ging für mich schon richtig los, als ich gerade in den Ort reingekommen bin: da steht dieser R5 unschuldig vor der Bäckerei.

Na DEN Kollegen muss ich mir aber mal genauer angucken:

Auf dem Marktplatz dann richtig großes Kino:

Das Auto habe ich das letzte Mal 1989 gesehen - mit Michèle Mouton am Steuer. Schön, dass sowas wieder dem Publikum vorgeführt wird.

Und direkt daneben dieser Kraftzwerg aus dem Hause Peugeot:

Von mir aus könnten alle Autos den Motor hinter den Vordersitzen haben - so gixxerkartmäßig halt.

Weiter ging der Rundgang und ich glaube so viele Rallye Quattros waren noch nie gleichzeitig auf einem Haufen. Normalerweise verrenkst du dir den Hals, wenn irgendwo einer um die Ecke kommt, aber in Daun waren die so selbstverständlich wie Porsche GT3 an der Zufahrt Nordschleife:

Aber an Quattros sattsehen geht ja sowieso nicht, also laß ruhig kommen.

Die Gruppe S war ja so ein Thema bei der Rallye. Das sollte mal der Nachfolger der Gruppe B werden, aber dazu kam es nicht, als die Gruppe B verboten wurde. Daher sind diese Fahrzeuge nie zum Einsatz gekommen und auch bisher der Öffentlichkeit ziemlich vorenthalten geblieben.

Toyota hat gleich 2 dieser Prototypen mitgebracht: MR2 mit schlappen 700 PS.

Der eine hat den Motor quer, der andere längs eingebaut:

Und um das nochmal in die Perspektive zu setzen: alles mitten in Daun auf dem Marktplatz!

Meine Neugierde kannte natürlich kein Ende - gut wenn man kompetente Gesprächspartner findet:

So sieht der Innenraum der Toyotas aus:

Ich liebe diese handgearbeiteten Renncockpits der Vor-Mickey-Maus-Ära, alles analog und selbstgedengelt.

Am liebsten würde ich darin baden!

Natürlich hat auch Porsche schöne Rallyeautos:

Wer hätte gedacht, dass Audi auch zurückhaltend auftreten kann. Ist doch viel kultiger als die VIP Paläste, die zeitgleich beim WEC Rennen am Ring hochgezogen wurden:

Lancias dürfen natürlich nicht fehlen, die hatten ungefähr den Seltenheitswert wie die Quattros - also überall:

Dann habe ich Tyrone Johnson getroffen, der sich intensiv mit John Wheeler ausgetauscht hat. Da hab ich dann einfach mal nur zugehört:

Während der ein oder andere Quattro an uns vorbei auf die Startrampe gefahren ist:

Pikes Peak Quattros sind normalerweise selten - bzw. einmalig - aber das gilt nicht für die Eifel Rallye. Da gab es 2 davon - kein Witz:

Wer jetzt meint das sei ja langweilig, immer nur Quattros - weit gefehlt, hier ein paar Eindrücke:

In der Fordecke gab es eine hohe RS200 Dichte:

… und da darf der neue RS natürlich nicht fehlen. Dass ich sogar dessen Chefingenieur mit auf’s Bild bekomme, das hätte ich mir nicht träumen lassen:

Dieser Allrad hier von unten:

… ist von oben ein Escort:

OK - genug Ford - ich seh’s ja ein - was haben wir den sonst noch so im Programm? Ach ja, Lancia:

Martinifarben gehen immer:

Weiter geht der Rundgang:

Das ist Rainer mit seinem Quattro, früher ist er mit dem Ringmini Achim auf der Nordschleife unterwegs gewesen in einem orangenen 16V-Corsa - wer erinnert sich?

Aber mit einem Quattro sich das Wochenende auf Rallyes rumschlagen ist auch nicht das Schlechteste:

Nach so vielen Eindrücken erstmal Pause: Kaffee und Nußeckchen!

… während im Hintergrund immer weiter die Schönheiten auf die Startrampe gefahren sind. Während meiner Pause habe ich diesen Kollegen getroffen:

… dem ich den Preis für das korrekteste Gruppe B Outfit verliehen habe. Worauf er sich gelassen eine HB angesteckt hat. Und dieses Fahrzeug zur Startrampe gefahren ist:

Da bin ich dann auch mal hingegangen, denn ich hatte den Eindruck über Lautsprecher etwas von Audi 200 gehört zu haben. Da bin ich sensibel. Und tatsächlich:

Hach Eifel Rallye, wie konnte ich Dich nur so lange vernachlässigen!

Nicht nur die Rallyeautos sind sehenswert, auch die Zuschauer lassen nichts anbrennen:

Ich hab mich mal auf’s Mäuerchen gesetzt und geguckt - fotografiert - was da so alles die Startrampe runterkommt. Bzw. eingesaut wieder zurück von der WP in’s Fahrerlager fährt:

Dann wollte ich aber auch mal WP gucken - die einzige für mich bei der Rallye. Es war Freitag und für Sonntag hatte ich WEC eingeplant. Um den Samstag der Familie widmen zu können. Das hat auch alles prima funktioniert, aber es gab ordentlich Eindrücke zu verdauen.

Natürlich habe ich auf dem Weg zum Auto den Walter Röhrl vor der Eisdiele getroffen - was denn sonst:

So eine Rallye veranstaltet sich auch nicht von selber, also mussten Parkgebühren kassiert werden. Sage und schreibe 1 €. Das tut schon gut, mal nicht immer und überall abgezockt zu werden, so wie man es vom Ring inzwischen kennt:

Das Nummernschild des Tages geht an diesen Vieat 126:

Und Tyrone Johnson wäre nicht Tyrone Johnson, wenn er nicht mit einem Mustang GT 350 zur Rallye gekommen wäre:

Die übrigens gigantisch besucht war. Jede Menge Leute und nur beste Stimmung:

Witzigerweise ging mein WP Besuch genauso los, wie der Rundgang in Daun:

Das hier ist der Audi Gruppe S Prototyp:

Und das der Moment kurz bevor Walter Röhrl den Motor zündet und das Auto zum allerersten Mal überhaupt und weltweit fahrend der Öffentlichkeit gezeigt wird:

Das war schon nicht schlecht. Ging gut der kleine Renner:

Das war die Nacht-WP mit der Sprungkuppe und natürlich habe ich mich fleissig mit der Kamera ausgetobt - bitteschön:

Als es langsam dunkel wurde war nichts mehr mit Fotografieren und ich bin wieder Richtung Heimat. Ich wäre gerne länger geblieben, aber es war schon 21:30 und ich hatte ja 1 Std. Heimfahrt. Die WP war auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende.

Eigentlich unnötig zu erwähnen, aber die Eifel Rallye hat sich ganz entspannt einen festen Stammplatz in meinem Motorsport-Terminkalender erobert!

EifelRallye | Rallye | GruppeB | Röhrl | Mikebericht |


Sonntag, 31. Juli 2016

Mikebericht: WEC 6h-Rennen Nürburgring.

Nach Spa und Le Mans durfte ich natürlich auch am Ring nicht fehlen, als die Langstrecke dort Station machte. Durch die Eifel Rallye musste ich mir die Zeitplanung etwas straffer gestalten - das hatte ich auch noch nie, dass ich an 1 Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen akkreditiert bin. Na, wollen wir uns mal nicht beschweren.

Die Fotos, die ich mitgebracht habe, könnt Ihr alle wieder durch Anklicken vergrößern.

Bei der WEC ist das immer so, dass man nur dann an der Strecke fotografieren darf, wenn man beim Fotografen-Briefing dabei war. Davon gab’s am Sonntag nur eins - und zwar um 8:30. Inklusive der Stunde Fahrzeit von Köln aus war ich also für einen Sonntag schon früh auf den Beinen.

Jeff Carter ist der Presse-Delegierte und auch wenn seine Einweisungen keine besonderen Neuigkeiten enthalten, so ist er doch immer sehr kurzweilig:

Eigentlich ist das auch in Ordnung so die Fotografen auf Spur zu bringen, für die Fahrer gibt es ja auch bei jedem Rennen ein Drivers Briefing.

Danach habe ich mir dann mal den Gridwalk angeschaut - das war ganz schön busy:

Wobei sich bei so mancher Tochter die Begeisterung doch eher in Grenzen hielt - im Vergleich zu den Vätern:

Das Ganze nennt sich zwar Autogrammstunde, aber heutzutage werden die Promis per Selfie erlegt:

Die Aktiven haben sich trotzdem die Finger wundgeschrieben:

Wenn man so durch die Boxengasse schlendert mit allem ihrem Prunk und Protz, dann fällt die Unterkunft der Feuerwehr durch ihre Bescheidenheit auf:

Hier ist Drew Gibson im Einsatz - seine Fotos finden sich hier und das Resultat meines Making-Off ist das hier:

Aber so richtig groß wurde das Gedränge bei Porsche:

Das war sogar so heftig, dass 2 Absperrzonen eingerichtet wurden: eine Gasse für die Autogrammjäger und eine um Fotos zu machen:

Das ist Strecki:

Er hat mir vor Jahren mal im Gegenzug für N-Aufkleber einen schicken Schlüsselanhänger geschenkt (Paracord selbstgemacht). Der mir so gut gefallen hat, dass er inzwischen zum Motorradschlüssel aufgestiegen ist. Ich wollte mich immer mal extra bedanken, aber wie das so ist mit Snailmail, man weiß nicht mehr, wer einem was geschickt hat. Da war ich sehr froh, dass er mich angequatscht hat … “Ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst …”. Und wie ich mich erinnere! Vielen Dank nochmal :)

Und weil die kleine Welt klein ist, kennt er den Typen, dessen Auto ich am Freitag vorher hier erwischt habe (Stephan Süsens, krasses Projekt!).

Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut den Strecki mal kennengelernt zu haben, das lag mir nämlich schon lange auf der Seele. Quasi jedesmal, wenn ich das Motorrad gezündet habe.

Ein anderer Kämpfer, über den ich mich immer freue, wenn ich die WEC besuche, ist Pierre Kaffer:

Immer fokussiert und leicht kantig - sehr angenehm im Vergleich zu den weichgespülten Werksfahrern. Obwohl man sagen muss, dass es bei der WEC noch geht - bei anderen Serien sind die Maulkörbe größer. Schade für Pierre, das sein Team ByColles im Rennen leider ausgefallen ist.

Das ist das Alpine Straßenauto, dass es bis zur Marktreife schaffen soll:

Porsche ist jetzt im 5.Stock im TÜV Tower untergebracht - dort war vorher BMW. Die VIPs dort werden ordentlich verwöhnt, selbst Mark Webber gibt sich die Ehre:

Dann wurde es aber Zeit für mich, die Startaufstellung unsicher zu machen - es sind zwar nur 20 Minuten, aber man trifft immer ein paar Gesichter und allen ist die Anspannung anzumerken. Die Tribünen bei Start und Ziel sind zu diesem Zeitpunkt auch randvoll mit Zuschauern - dazu das gute Wetter - alles perfekt.

Audi Sport und Marcel Fässler:

René Rast:

Dominik Kraihamer:

Und hier noch ein paar mehr Schnappschüsse aus der Startaufstellung:

Es war auch schön Roelant de Waard und Wolfgang Kopplin wiederzusehen - das letzte Mal hatten wir uns in Le Mans getroffen:

Wolfgang hat sich dann die Kamera geschnappt und auch für mich ein Erinnerungsbild geschossen:

Mark Lieb hatte ich mal nach seiner Le Mans Rolex gefragt, aber die hat er zu Hause gelassen - käm’ wohl nicht zu gut an beim Sponsor Chopard:

Die Tribünen pickepackevoll:

… aber hier ist noch ein Platz frei!

Na? Erkannt?

Doch dann ging es los - Einführungsrunde und fliegender Start.

Die Fotofenster der ersten Kurve waren zum ersten Mal limitiert, nur 16 Leute bekamen Zugang. Aber nur für die ersten 3 Runden - also für die Startbilder.

Für mich war das jetzt kein Drama - ich habe mich innerhalb der Arena aufgehalten - dort hat man viele Möglichkeiten und entsprechend habe ich mich ausgetobt. Wieder einmal mit der zierlichen 100D und dem Kit-Teleobjektiv, allerdings diesmal was das 16–35 L Objektiv als Weitwinkel mit dabei.

Aber trotzdem: der Preis für die kleinste Kamera geht wieder mal an mich!

Die Action auf der Strecke war gut und dank Ringradio war ich auch gut informiert mit Olli und Lars auf dem Ohr. Die beiden haben einen Super Job gemacht - vor allem weil die WEC ja nur einmal im Jahr vor Ort ist.

Hier ein paar Eindrücke von der Strecke:

Zurück im Fahrerlager habe ich auch die Rennleitung gefunden - damit keiner zu schnell fährt:

Vom Boxendach kann man auch ganz gut Fotos machen, wobei der Ausschuss bei 1/40s entsprechend hoch ist:

Es gab noch eine Karte zuviel für den Sp(i)rit of Le Mans Club - die gehen normalerweise für 700 Tacken über die Theke:

Da habe ich dann auch Pierre Fillon - den ACO Präsidenten - beim Pokémonspielen erwischt:

Roelant de Waard war wieder voll in seinem Element. An der Rennstrecke fühlt sich der VP von Ford Europa richtig wohl, denn privat setzt er einen Radical RXC Turbo ein in der Supercar Challenge. Der wird befeuert von einem 3,7L V6 Ford-Motor - na das passt ja. Eine GSX-R 1100 hatte er früher übrigens auch - guter Mann.

Die Gewinner der GT AM:

Was DER Kinderkram soll, erschließt sich mir allerdings nicht ganz - Richter-Lindner-Style vom Feinsten:

Dafür habe ich den FWD Porsche gefunden, der mir auch schon in Le Mans über den Weg gelaufen ist:

Nach dem Rennen werden die Autos teilweise noch einmal gründlichst untersucht - und zwar nicht erst, wenn ein Mitstreiter Protest einlegt, sondern generell. Also so, wie man es normalerweise auch erwarten würde:

Ich bin dann noch um die Autos rumgeschlichen - auch im Parc Fermé - und habe ein paar Details der geschundenen Kämpfer eingesammelt:

Das wird jetzt eine Weile dauern, bis wir die WEC in Europa wiedersehen, denn den Rest der Saison geht es nach Mexiko, USA, Japan, China und Bahrain. Der ACO sorgt jedoch immer für einen guten Livestream und über die offizielle App lässt sich das prima zuhause am TV anschauen. Vor Ort ist es ja immer schwierig alle Details gut mitzubekommen. Von daher freue ich mich auch schon auf das ein oder andere Rennen von zuhause.

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Dienstag, 19. Juli 2016

Hoher WEC-Besuch bei Ford Köln.

Wie könnte man das kommende 6h-Rennen am Nürburgring besser einläuten, als mit einem Besuch des Ford-Werksteams im Ford-Werk in Niehl? Am besten direkt unter meinem Bürofenster?

Schwer zu glauben, aber genau das ist heute passiert. Ich hab in meinen über 20 Fordjahren ja schon viel erlebt, aber dass mich ein Le Mans Sieger besuchen kommt, das war definitiv heute das erste Mal: Dirk Müller hat es sich nämlich nicht nehmen lassen vorbeizuschauen, obwohl er am kommenden Wochenende wieder bei der IMSA im Einsatz ist.

Normalerweise ist Fotografieren auf dem Werksgelände verboten, aber heute gab es mal eine Ausnahme. Das lässt sich ein Mike natürlich nicht 2x sagen!

Stefan Mücke dagegen hat es nicht so weit, denn er fährt am Wochenende am Ring und die beiden Einsatzautos ebenso. Nachdem einer von den beiden ausgeladen wurde, um für die Ford-Mitarbeiter einen Boxenstopp vorzuführen.

Das ist auch ziemlich erklärungsbedürftig, denn es darf z.B. immer nur ein Schlagschrauber über der Boxenlinie sein, der Motor muss beim Tanken aus sein, während des Tankens darf sonst nichts gemacht werden, usw.

Obwohl es sein WEC Einsatzauto für das kommende Wochenende ist, hat Stefan es ganz gut krachen lassen:

Dann mussten sie wieder einpacken und sind Richtung Ring gefahren - aber in der A-Halle steht im Eingang noch das Showcar - macht auch eine gute Figur:

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Mittwoch, 29. Juni 2016

360° Onboard Video: Ford GT No.68 in Le Mans

Nach Spa gibt es jetzt auch aus Le Mans ein 360° Video.

FIAWEC | LeMans | FordGT | Onboard |


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

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Montag, 13. Juni 2016

Le Mans 24h Rennen - Essential Links.

Alles was Ihr braucht für das große Le Mans Wochenende, weitere Updates kommen sicher noch dazu und werden ergänzt - wer noch etwas empfehlen möchte: immer her damit. Die Essential Links haben inzwischen ja schon Tradition hier im Blog.

Für mich startet Le Mans auch erstmal von zuhause vor dem Bildschirm, ab Freitag freue ich mich dann vor Ort zu sein um z.B. instagr.am/renntv fleissig zu füttern! Und nein, ich werde nicht mit dem Fahrrad hinfahren :)

Zum leichter merken die kurze URL für die Le Mans Essential Links:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

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Montag, 06. Juni 2016

ADAC Nordrhein treibt VLN in die offenen Arme der Ringrussen.

Heute gab es eine kurze PM, dass die VLN - schon kurz vor dem 24h-Rennen - mit den neuen Nürburgring Besitzern eine Firma gegründet hat: die VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH.

Zur Einordnung hole ich mal etwas weiter aus: die VLN mit ihren 10 Rennen ist das Rückgrat des Nürburgrings, denn hier steht die einmalige Nordschleife im Mittelpunkt. Weltweit herausragend ist auch die hohe erlaubte Starterzahl, wenn auch die aktuellen Nennergebnisse die Möglichkeiten nicht ganz ausschöpfen.

Normalerweise würde man davon ausgehen, dass sich so ein Konstrukt professionalisiert und mit der Zeit auf der Suche nach Mehr und Größer dem internationalen Wettbewerb stellt. Aber nicht die VLN.

Irgendwie schrullig, wie die Veranstaltung sich immer treu geblieben ist und das meine ich überhaupt nicht negativ. Schon immer dem Breitensport gewidmet wird die VLN von 10 Motorsport-Clubs getragen, die sich auch bei der Ausrichtung der Samstags-Rennen abwechseln.

Eigentlich ist es ein kleines Wunder, dass es nach all den Kapriolen am Ring die VLN überhaupt noch gibt. Denn die Gier greift maßlos um sich und hat natürlich längst auch die Finger Richtung VLN ausgestreckt.

Das 24h Qualirennen ist so ein Indiz, das für jeden sichtbar ist. 2014 wurde es eingeführt und wildert ohne Hemmungen im VLN Revier. Und es gehört nicht viel Phantasie dazu sich auszumalen wie die feuchten Träume der 24h Veranstalter aussehen: weniger Rennen als bei der VLN bisher, dafür aber aufgeblasener - damit so schön gemolken werden kann wie beim 24h-Rennen: das wäre die VLN der Zukunft nach Nordrhein-Geschmack.

Das hätte die Langstrecke nicht verdient, so ausgebeutet zu werden und zum Glück gibt es Karl Mauer, der jetzt schon eine Weile die Geschicke der Serie leitet. Für die VLN ist er ein Riesen-Glücksfall, denn zum einen ist er lange genug dabei (z.B. Gesamtsieger 24h 1979 auf Ford Escort) und zum anderen ausgefuchster Stratege, der immer das große Ganze im Blick behält.

Und da hat der neue Nürburgring Besitzer ein Pfund, das der ADAC Nordrhein niemals bieten kann: nämlich die Nordschleife.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass der Nürburgring selber eine Nordschleifen-Serie in’s Leben ruft - aber offensichtlich ist man zur Vernunft gekommen, dass das Ausrichten dieser Rennen - mit den vielen ehrenamtlich Beteiligten - in den Händen von Motorsport Clubs besser aufgehoben ist. Und das ist die eigentlich gute Nachricht bei diesem Deal: der Nürburging hat jetzt ein großes Eigeninteresse die Serie auf der Erfolgsspur zu halten. Und gegen Konkurenz zu schützen.

Da werden - ausgerechnet beim 24h-Rennen - einige Nordrhein’ler fassungslos in ihre VIP-Sessel geplumpst sein, denn der schöne Traum des Hostile Takeover ist geplatzt. Da nützen auch keine Intrigen oder Charitonin-Treffen mehr. Dass der Notartermin zur Vertragsunterzeichnung an einem Feiertag stattgefunden hat, dokumentiert die zeitliche Brisanz der Abläufe.

Man muss diese Entwicklungen nicht gut finden, aber nüchtern betrachtet war es die einzige Option. Und es sei ein fairer Vertrag mit langer Laufzeit.

Zum einen dient das natürlich in erster Linie der Sicherung der VLN als Rennserie. Zum anderen eröffnen sich aber auch bisher nicht dagewesene Möglichkeiten, denn der Bruch mit dem ADAC Nordrhein kann für den Sport nur Gutes bedeuten. Aus der ursprünglich übermächtigen Bedrohung könnten VLN und Sport als große Sieger hervorgehen.

Von mir aus darf sich die VLN jetzt auch gerne noch vom DMSB verabschieden!

VLNVV | Charitonin | Nordrhein | DMSB | Mauer | N24h |


Samstag, 21. Mai 2016

Ford GT in Spa: Krasser Fortschritt bei Onboard-Videos.

Ich habe ja schon viel gesehen - bzw. selber produziert. Aber das hier konnte ich erstmal garnicht glauben: wenn Ihr Euch dieses Video auf dem Tablet oder Smartphone anschaut, dann verändert sich die Perspektive, je nachdem wie man das Gerät hält. Hammereffekt - man hat volle Kontrolle über das Bild und noch mehr das Gefühl, direkt mitzufahren:

bit.ly/fordgt360

So wie ich das verstehe, muss das in der Facebook-App ablaufen, damit es funktioniert.

Hier habe ich es mal in einem Video demonstriert:

Wenn ich dran denke, wie ich vor 10 Jahren den Alzen-Film aufgenommen habe - das war vor Youtube und GoPro. Der Digitaltacho ist einzeln aus Daten zusammengesetzt, die der Jürgen mir damals als Datadump auf dem Datarecording gegeben hat.

Und heute sowas. Wahnsinn.

Ob es das irgendwann auch mal LIVE geben wird? Wobei, die Frage ist wahrscheinlich nicht ob, sondern wann!

Onboard | FordGT | FIAWEC | Spa6h |


Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Freitag, 05. Februar 2016

Le Mans Starterliste 2016 mit 60 Fahrzeugen.

Heute hat der ACO bei einer Pressekonferenz die 2016er Starterliste veröffentlicht. Statt 56 gehen dieses Jahr 60 Teilnehmer an den Start: 9 LMP1 (davon je 2 Audi, Porsche, und Toyota), 22 LMP2 und 28 GT (je 14 AM und 14 PRO).

Ford tritt mit insgesamt 4 GT in der PRO Kategorie an, also nicht nur die beiden WEC Fahrzeuge, sondern zusätzlich auch die beiden aus der IMSA Serie.

Und Toyota hat kürzlich sein 2016er Auto vorgestellt - gefällt mir sehr gut!

UPDATE:

Der Toyota auf dem Bild ist noch der TS040 - das Nachfolgemodell TS050 wird erst bei den Tests in Paul Ricard vorgestellt. (Danke!)

LeMans | LM24 | FordGT |


Samstag, 16. Januar 2016

Focus RS wird Reifenindustrie mächtig Umsatz bringen.

Der Driftmode ist einfach zu schön, um ihn nicht zu benutzen (wait for it):

youtu.be/bbd3h4FoYOw

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Ford den Driftspaß unter die Leute bringt? Während z.B. BMW still und leise auf Frontantrieb wechselt?

FocusRS |


Freitag, 15. Januar 2016

Ford Mondeo für NASCAR.

Der amerikanische Fusion ist nichts anderes als unser europäischer Mondeo - also fährt der Mondeo in der NASCAR Serie.

750 PS und fast jedes Wochenende ein Rennen.

NASCAR | Mondeo | Fusion |


Dienstag, 12. Januar 2016

Ford GT rennt in Daytona.

Endlich ist es soweit, der Ford GT hatte seinen ersten ernsthaften Auftritt. Ende des Monats ist in Daytona 24 Stunden Rennen und das Roar Before sind die Testtage, um den Winterschlaf aus dem Carbon zu schütteln.

Insgesamt 4 GT gehen an den Start:

  • 2 in der IMSA mit Richard Westbrook, Dirk Müller, Joey Hand und Ryan Briscoe
  • und 2 in der WEC mit Marino Franchitti, Stefan Mücke, Olivier Pla und Andy Priaulx.

Das ist doch mal ’ne Ansage!

http://youtu.be/KW_3ZHS9LY

Mehr Videos unter youtube.com/user/FordRacingTV/videos.

Bei dailysportscar gibt es einen Überblick über die GTLM Klasse und Roman Wittemeier hat den Daytona Test auch zusammengefasst. Und wem das nicht reicht, der bekommt die volle Dröhnung bei John Dagys.

Ist schon lustig den Deltawing zusammen mit dem Frikadelliporsche in einer Galerie zu sehen :D

FordGT | Daytona |


Mittwoch, 18. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

Marcel Fässler und Mike Rockenfeller fahren für GM Corvette die Langstreckenrennen in Daytona (24h) und Sebring (12h). Allerdings keine Info darüber, inwiefern - und ob überhaupt - ihr Engagement bei Audi betroffen ist.

Die VLN hat die 2016er Termine veröffentlicht und nennt sich in dem Zusammenhang immer noch Breitensportserie.

Unter anderem wird Dirk Müller als neuer Ford GT Fahrer gerüchtelt.

In Wales wird eine neue Rennstrecke inklusive Drumherum gebaut. Veranschlagte Kosten: 315 Millionen Pfund. Hoffentlich haben die ihre Hausaufgaben gemacht, denn das Projekt wird teilweise über die Regierung finanziert. Kommt uns doch bekannt vor. Ist das jetzt Legal State Aid im Vergleich zum Ring?

Die neuen Porsche Junioren stehen fest: Dennis Olsen, Mathieu Jaminet, Matteo Cairoli und Sven Müller. Sind sind 19 bis 23 Jahre jung - und man wird die Namen sicher noch öfter hören! Erstmal gehen sie im Carrera und Supercup an den Start.

Zeretzke, Zeretzke … da war doch was? Oder klingelt’s bei La Tene Capital? Als die Insolvenzverkäufer am Ring sich - mal wieder! - komplett lächerlich gemacht haben? In Bayern ist man nicht so dämlich wie am Ring, da ist der Hochstapler schnell aufgeflogen. Siehe auch hier.

Wige hat sich über Bande bei motorsport-total.com eingekauft.

Kennt Ihr noch Darda?!

Man verliert ja in letzter Zeit gerne mal den Glauben an die Jugend - aber dann kommen Meldungen wie diese hier und es wird einem klar: es gibt noch Hoffnung!

Der Lausitzring angelt sich für die nächsten 3 Jahre die Superbike WM.

Von manchen Formel 1 Schwachsinnsregeln erfährt man erst, wenn jemand bestraft wird.

Beim Eifel Rallye Festival nächstes Jahr versuchen die Organisatoren die Gruppe S antreten zu lassen. Das wäre ein Coup! Diese Autos haben quasi nie das Licht der Öffentlichkeit gesehen - nachdem der Vorgänger - die Gruppe B - verboten wurde.

Fässler | Rockenfeller | Corvette | FordGT | Wales | Zeretzke | Wige | Darda | Crossbahn | GruppeS |


Freitag, 02. Oktober 2015

VIDEO: Ford GT im Attackemodus.

In diesem kurzen Film zeigt Ford den GT während der Entwicklung und den Tests - und man prügelt ihn schon ordentlich über die Strecke. Da bekommt man einen guten Eindruck, wie das mal aussehen wird, wenn es nächstes Jahr ernst wird.

Einblicke vom Prüfstand bekommt man auch - ziemlich kompromisloses Auto:

Und hier die Bewegtbilder:

youtu.be/wC8IX1AqS1s

FordGT | LeMans | LM24 | Video |


Sonntag, 21. Juni 2015

Der Ford Fiesta ST im Miketest.

Das wollt ich immer schonmal machen: einen Autotest. Die anderen Autoblogger sind mir da etwas voraus und machen das schon regelmäßig.

Aber ich bin den Jungs und Mädels dankbar, denn die Autokonzerne sind inzwischen an die komischen Blogger gewöhnt und rücken hier und da auch schonmal ein Auto zum Ausprobieren heraus.

Zuständig ist da ganz klassisch die jeweilige Presseabteilung und wie der Zufall es will - genau so eine habe ich auf der Arbeit direkt zwei Stockwerke über mir sitzen.

Wir ihr wisst arbeite ich schon eine Weile (20 Jahre!) bei Ford in Köln, um meine Brötchen zu verdienen.

Und weil ich scharf darauf war, mal den Fiesta ST auszuprobieren meinte Ralph Caba - unser VLN- und 24h-Rennen fahrender Pressedirektor: Na dann nimm doch mal einen mit und schreib’ was darüber!

Das lass ich mir nicht zweimal sagen :D

Was mich schon im Vorfeld erstaunt hat: das kleine Wägelchen hat überraschend gute Beurteilungen bekommen. Zum Beispiel hier bei Motortrend in der Kategorie Best Driver’s Car oder hat bei Carscoops den E46 M3 alt aussehen lassen.

Da bin ich neugierig geworden.

Denn rein optisch hält sich der kleine Wagen eher dezent zurück. Es müssen also die inneren Werte sein, die ihn soviele Pluspunkte sammeln lassen.

(Klick! für gross.)

(Klick! für gross.)

Eine Woche hatte ich Zeit, den ST auszuprobieren. Und habe mir sogar Verstärkung dazu geholt.

Gerri meinte keck auf Facebook: Komm doch mal vorbei! - hab ich glatt gemacht, damit hat er wohl nicht gerechnet :D

Und Ringmini Achim - quasi der weltweite Chefexperte für kleine blaue Autos mit dickem Motor - kam sogar zufällig bei uns zuhause vorbei. Also auch ihn direkt mal hinter’s Lenkrad geschnallt. Und mich auf den Beifahrersitz - oh oh.

Wir hatten jedenfalls viel Spaß beim Testen und hier könnt das Ganze im renn.tv Video noch einmal miterleben:

youtu.be/hF3fzFP_07s

Aber egal was wir euch erzählen: wenn ihr die Gelegenheit habt mal eine ST Probefahrt zu machen - lasst sie euch nicht entgehen.

Ich finde der Fiesta ST ist ein echtes Überraschungs-Ei. Hätte ich einem Großserienhersteller in der Form gar nicht zugetraut, aber wahrscheinlich ist die Zeit reif dafür.

Auf der einen Seite ein dezenter äußerlicher Auftritt eines kleinen Autos, aber ansonsten im Inneren alle technischen Zutaten kompromislos auf Sport getrimmt.

Das fängt schon beim Einsteigen bei den Recaros und der tiefen Sitzposition an, geht weiter über kleines Lenkrad mit großen Einstellmöglichkeiten und sehr direkter, agiler Lenkung, ein von unten bis oben kräftiger Motor mit kerniger Soundkulisse, einem knackigen Sportfahrwerk und - was mir am besten gefallen hat: einem 6-Gang Getriebe mit kurzer, sportlicher Abstufung.

Das hört sich nach jeder Menge Spaß an - und genau das ist es auch. Auf schlechten Autobahnen hoppelt er zwar etwas bockig daher, aber sobald es durch die Gänge oder um die Ecken geht blüht das Herz auf!

Und trotz all der sportlichen Anlagen ist er normal gefahren richtig manierlich. Kein Ruckeln, alles geht leicht und unten rum auch genug Durchzug. Platz zum Einkaufen wie in jedem anderen Fiesta auch.

Beim Spritverbrauch langt er allerdings ordentlich zu - das liegt aber weniger am Auto als am Fahrer. Denn man wird ständig animiert die Fuhre fliegen zu lassen! Ich bin bei 11,5L rausgekommen, hab ihn aber auch wirklich gescheucht. Wenn ihr selber einen ST euer Eigen nennt, könnt ihr ja mal in den Kommentaren posten was realistisch ist, wenn man ihn im Alltag länger fährt. Ich denke mal unter 7L müsste drin sein.

Erstaunlich auch, wieviel Platz innen geboten wird, obwohl er aussen doch so klein ist. Ich bin knapp 2 Meter, habe aber sehr gute Einstellmöglichkeiten von Lenkrad und Sitz - und durch die niedrige Sitzposition auch eine gute Kopffreiheit.

Die Bremsen fand ich auch überzeugend, aber ich kann nichts dazu sagen, wie sie auf Dauer - z.B. bei einem Trackday - abschneiden. Das wäre mal interessant zu wissen.

Jedenfalls hätte ich nicht gedacht, dass man in einem Serienfiesta soviel Spaß haben kann. Liegt vielleicht auch daran, dass er in Köln gebaut wird ;)

Fazit: Viel Spaß bzw. PS (182) für wenig Geld (ca. 20.000€).

mikebericht | FiestaST | miketest | motocartoon | ringmini |


Freitag, 12. Juni 2015

FOTOS: Ford GT Le Mans.

Das sind die 24 offiziellen Fotos, die als High-Res veröffentlicht wurden. Habe sie hier hochgeladen.

FordGT | LM24 | LeMans | FordLeMans |


Ford returns to Le Mans.

Auf diese Nachricht habe ich sehnsüchtig gewartet, seid der GT vorgestellt wurde.

Den Offiziellen war nichts zu entlocken - aber die Anzeichen haben sich in den letzten Wochen verdichtet.

Jetzt ganz offiziell - 24h Le Mans 2016 mit 2 Ford GT in der GTE PRO Klasse:

All-new Ford factory program to compete in both the FIA World Endurance Championship and TUDOR United SportsCar Championship with a two-team, four-car effort – operated by Chip Ganassi Racing with Felix Sabates.

Hier schon mal eine Video-Einstimmung - in Kriegsbemalung sieht der Wagen tatsächlich nochmal besser aus:

youtu.be/nVa4mlFZEmM

Raj Nair - den ihr ja schon von der Focus RS Vorstellung kennt - meint:

As we developed the Ford GT, from the outset we wanted to ensure we had a car that has what it takes to return Ford to the world of GT racing.

Also von Anfang an als Rennwagen konzipiert - richtig so! :D

So werde ich dieses Jahr das Rennen noch einmal zuhause verfolgen - siehe Le Mans Essential Links - um dann nächstes Jahr hoffentlich vor Ort zu sein.

Übrigens: ist schon Nfiziert! Also fast ;)

(Disclaimer: im normalen Leben arbeite ich bei Ford - siehe Über mich.)

Ford | FordGT | LeMans | LM24 | FordLeMans |


Montag, 01. Juni 2015

Ford und Le Mans.

Je näher das Rennen kommt, desto öfter hört man Ford in Zusammenhang mit Le Mans.

Bill Ford wird das Rennen starten und es gibt eine Sonderausstellung zum Thema Ferrari gegen Ford vor 50 Jahren.

Die Anzeichen für einen Einsatz des Ford GT nächstes Jahr verdichten sich.

(Disclaimer: ich arbeite bei Ford.)

Ford | LeMans | LM24 |


Sonntag, 31. Mai 2015

Was macht denn die Ford Hospitality in Le Mans?

Bahnt sich da die Bekanntgabe eines GTE Einsatzes für nächstes Jahr an?

John Dagys (mit Bild des Aufbaus):

A Ford Performance hospitality unit and stage is being constructed trackside with all indications pointing towards an unveil of its GTE-spec Ford GT car during race week at this year’s French endurance classic.

LM24 | LeMans | FordGT |


Freitag, 22. Mai 2015

Jürgen Alzen setzt sich bei Tempolimit nicht in´s Auto.

Immer wieder erfrischend zu lesen, wie deutlich jemand sein kann, der noch nicht aalglatt angepasst durch’s Leben gleitet.

Auf seiner Homepage:

Leider, so glaube ich jedenfalls, werden auch die nächsten Rennen der VLN mit der albernen Geschwindigkeitsbeschränkung durchgeführt und das meine Lieben, liegt „außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors“!

Relevanzkorridor!

Trotzdem wird der Ford GT voraussichtlich eingesetzt - mit Bruder Uwe und Dominik Schwager. Um Sponsoren und Fans glücklich zu stimmen.

JürgenAlzen | FordGT | Tempolimit | Relevanzkorridor |


Mittwoch, 20. Mai 2015

Neuer Über-GTI mit 5-Zylinder?

Da dreht wohl aktuell ein VW Prototyp seine Nordschleifenrunden.

ams Webseite:

Wer den kehligen Fünfzylinder-Sound der Audi- und VW-Modelle kennt, weiß wenn er ihn hört. So auch unsere verlässlichen Ohrenzeugen am Nürburgring, als der jüngste Golf R-Prototyp seine Runden zog.

Dass der Wagen in Ford-Focus-RS-blau unterwegs ist, dürfte kein Zufall sein - der Kampf unter den Kompakten ist eröffnet! :D Kleine Autos mit großem Motor - so muss das.

VWGTI | FocusRS | 5Zylinder |


Donnerstag, 12. Februar 2015

Speed Dating - Ford Mustang Style.

youtu.be/3Nyr1Ao7iZA

This is, like, the best first date I’ve ever been on in my life.

(Pssst: nicht vergessen …)

Tags: Ford | Mustang | SpeedDating |


Dienstag, 03. Februar 2015

Ken Block Ford Werke Gymkhana.

Heute bei der Focus RS Vorstellung haben sie einen feinen Film gezeigt - featuring Ken Block mit einem Prototypen im Ford Werk unterwegs. Bei 18:40 Min. geht’s los.

Vorher kommt die komplette Palette an RS Modellen, die Ford in den letzten knapp 50 Jahren entwickelt hat - imposante Auflistung - inkl. RS 200! :)

youtu.be/QQ6JqTMHcqs

Vor der Präsentation wurde dieser Film gezeigt, der mir sehr gut gefallen hat und den sie auf der Ford Youtubeseite hochgeladen haben. Hauptdarsteller: der neue GT.

youtu.be/Oi-pdajAaeA

Tags: FocusRS | FordGT | KenBlock | Gymkhana |


Mikebericht: neuer Ford Focus RS heute in Köln.

Heute wurde in Köln - im Werk! - der neue Focus RS weltweit zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Man konnte sich das im Stream auch live ansehen, aber da mein Büro in Rufweite der W-Halle ist und ich als Blogger dem Event beiwohnen durfte, habe ich mir das natürlich nicht entgehen lassen!

Aus Ford-Sicht waren ziemlich viel hohe Tiere anwesend, der globale Entwicklungschef Raj Nair aus Detroit:

… sein Counterpart in Europa Joe Bakaj:

… der neue Europachef Jim Farley:

… oder auch Tyrone Johnson aus der RS Entwicklung in Merkenich:

… und nicht zu vergessen Ken Block:

Sogar das N war würdig vertreten, was will man mehr?

Die Industrie-Atmosphäre hat sehr gut gepasst, eine RS Ausstellung mit Kundenfahrzeugen hat einen am Eingang begrüsst, so sieht der allererste RS aus:

Bei dem Event selber wurde die gesamte RS Historie aufgefahren - so habe ich das auf einen Blick auch noch nie erlebt:

Ken Block hat sich die Ehre gegeben:

Doch der Star war natürlich der neue RS - optisch ein Hingucker, aber auch technisch vom Feinsten:

Kann sich von allen Seiten gut sehen lassen:

Genaue Daten gibt es noch nicht, aber gut über 320 PS werden angegeben, Allradantrieb mit ausgeklügeltem Torque-Vectoring System, 2.3L Ecoboost Turbomotor. Gewicht, Preis, etc. werden noch offen gehalten, aber es dauert ja auch noch wahrscheinlich bis nächstes Jahr, bis der Renner beim Händler steht.

Ich schätze da werden einige Leute scharf drauf sein den zu sehen. Und zu fahren!

Schön auch ein paar bloggende Kollegen getroffen zu haben, z.B. den Björn oder den Jens! Schaut auch mal bei deren Berichten rein.

So, jetzt düs ich wieder an meinen Schreibtisch - Mittagspause zuende ;)

Tags: Mikebericht | Ford | Köln | FocusRS |


Montag, 02. Februar 2015

Morgen live in Köln: neuer Focus RS.

Die Vorstellung vom neuen RS könnt Ihr morgen (Dienstag) ab 13:45 Uhr im Live Stream verfolgen.

Das Ganze wird im Ford Werk stattfinden, dort wo der erste RS damals gebaut wurde. Hättet Ihr gewusst, welches Modell das war?

Ken Block wird auch da sein - bzw. er ist schon da:

Doch der Preis für die kürzeste Anreise geht an … mich! :) Denn ich darf auch ganz offiziell in meiner Funktion als Blogger meine Mittagspause verlängern und vom H-Gebäude zur W-Halle dackeln. Wer bietet kürzer? (Wem jetzt der Zusammenhang fehlt: in normalen Leben arbeite ich bei Ford.)

Natürlich mit Kamera bewaffnet - da freu ich mich drauf, denn das darf man normalerweise auf dem Werksgelände nicht.

Schaut mal in den Stream, wenn Ihr Zeit habt. Ich bin froh, dass wieder ein RS kommt. Und dann treff ich mal Ken Block - im Blog hatte ich ihn schon öfter.

Tags: FocusRS | Ford | Köln | Block |


Samstag, 17. Januar 2015

Ken Block in Köln!

Kleiner Besuch bei Ford. Da hat er sich die Geburtsstätte der Fiestas angeguckt und ein paar Autogramme da gelassen:

Ansonsten war die Mission Top Secret, aber noch mehr Eindrücke findet Ihr in seinem Instagram-Feed.

Tags: KenBlock | Block | Ford | Fiesta | Fordwerke |


Mittwoch, 14. Januar 2015

Das mit Ford und Le Mans ...

… scheint gar nicht so unwahrscheinlich.

Momentum is building towards Ford’s Le Mans program

Tags: Ford | LeMans | LM24 |


Montag, 12. Januar 2015

Neuer Ford GT auf Detroit Motorshow.

Sensation heute. Ich bin jetzt 21 Jahre in dem Laden und hab entsprechend schon Einiges erlebt. Aber dass mal so ein scharfes Gerät vorgestellt werden würde, überrascht mich ordentlich! Es gibt Hoffnung!

Mit 20832.com bin ich auch schon knapp 15 Jahre am Start (im Juni ist Geburtstag!) und normalerweise gibt es eine ziemlich klare Trennlinie zwischen diesen beiden Welten.

Ich habe immer versucht auch Ford-Inhalte hier unterzubringen, wenn es Sinn macht - man ist der Firma schon stark verbunden. Aber sooo viel Schnittmenge gab es nicht.

Das scheint sich jetzt zu ändern - find ich super! Das neue Performance Team hat mich schon hellhörig gemacht, der Fiesta ST beeindruckt überall die Tester, der RS soll weltweit auf den Markt kommen, der Mustang kommt dieses Jahr nach Deutschland - und jetzt dieser Ford GT, der mal garnichts anbrennen lässt.

Es wird sogar spekuliert, ob 2016 - wenn sich Ford’s erster Le Mans Gesamtsieg zum 50.mal jährt - wieder ein Ford in Le Mans am Start steht. Aber soweit will ich denken.

Jalopnik hat jede Menge GT Fotos von heute. In meinen Facebook Kommentaren wurde die Ähnlichkeit zum LaFerrari gesehen - ich persönlich sehe im Fensterbereich den Stratos wieder und das gefällt mir außerordentlich gut. Ist eins meiner Lieblingsdesigns.

Der hintere Teil ist sehr eigenständig - das ist nicht einfach, da es heute inzwischen sehr viele aufregend gestylte Supercars gibt.

Ich kann es jedenfalls nicht abwarten, den live zu erleben!

Tags: FordGT | LeMans | LM24 |


Samstag, 24. Mai 2014

Übrig Ns vom Samstag.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 23. Mai 2014

Mikebericht vom 4.VLN-Lauf.

Was für ein Wetter dieses Jahr am Ring, letztes Wochenende war ganz klar Sonnenbrandgefahr. Und auch richtig was los, so voll hab ich es selten erlebt.

Sowohl in der Boxengasse:

… als auch an der Strecke:

Polizei im Brünnchen? Garnicht nett …

Eifelland & N-Aufkleber - wie will man das noch toppen:

Vielleicht hiermit:

Wer für die 24h noch einen Camper sucht …

… und keine Einwände gegen braunmetallic hat, für den hätte ich diesen Scania im Angebot:

Absolut Brünnchen geeignet, weil 4x4. Könnte ihr danach auch noch gemütlich einmal mit um die Welt fahren. Oder zweimal. Vollgetankt mit frischer Inspektion abholbereit bei Klaus Hünerkopf.

Und mir wurde wieder klar, am Ring gibt es alles:

Und zwar wirklich alles!

Wobei dieses Team ist vielleicht doch ein wenig übertrieben hat - eine Reservekarosse für’s 4-Stunden Rennen?

Dann doch lieber eine frische N-Fektion, die geht bei dem Wetter immer!

So sehen die neuen Helme bei Racing One aus - Sicherheit geht vor!

Doch neben dem ganzen Racing, darf der Komfort nicht zu kurz kommen - schaut Euch mal …

… dieses Kofferraumvolumen an!!

Michael Tischner - hat den neuen Sponsor schon gut verinnerlicht! ;)

Felix Baumgartner ist schwer beeindruckend - weil es sich in Engelsgeduld wirklich mit jedem fotografieren lässt!

Bei Audi natürlich immer großes Aufgebot - Werkseinsatz halt.

In der Startaufstellung …

… sollten dieses Mal die Zuschauer …

… draussen bleiben, was auch einigermassen geklappt hat.

Hab ich direkt mal ausgenutzt, um ein paar schöne Mitzieher zu machen, egal ob Auto …

… oder Reifenstapel!

Hier noch ein Vertreter der interessanten Gattung:

Klaus ist bei Frikadellis - die am Ende 3. wurden! - den Start gefahren. Aber die Reifen waren wohl nix, ist schnell zum Wechsel wieder reingekommen.

Jürgen Alzen - ein echtes Original genauso wie sein Ford GT:

70 Jahre und immer noch schweren Gasfuss …

Harald ‘Nippel’ Grohs - jetzt auf seinem eigenen M235i unterwegs:

Norbert Siedler sorgt für Druck bei Haribo:

… und Nissan fährt einiges auf für die 24h:

Der Preis für die schönste ‘Lackierung’ (ist ja heute alles foliert) geht an dieses Team:

… der Preis für das zerknautschste Auto aber leider auch:

Mein persönliches Highlight war dann im Anschluss in Ringminihausen …

… mal einen kleinen Ausflug im Eichhörnchen machen zu dürfen. Danke Achim - absoluter Oberkracher!

Die Tüpfelchen auf dem i für den schönen VLN-Samstag waren dann die auf OZ Rallye stilecht servierten Pizzas! :)

So ein Ringwochenende ist doch besser als jeder Urlaub - immer wieder!

Mehr Fotos von VLN 4 findet Ihr unter 20832.com/fotos.


Donnerstag, 10. April 2014

Mikebericht vom 24h Qualirennen.

Zum ersten Mal gab es also im Vorfeld der 24h Stunden eine Rennveranstaltung des ADAC Nordrhein - ein 6 Stunden Rennen am Sonntag mit Training am Samstag.

Außerdem wurde die Pressekonferenz, die ich die letzten Jahre auch immer in hier in Köln besucht hatte, in das Wochenende am Ring integriert.

Nach der Starterliste war klar, daß man nicht mit allzuviel Teilnehmern rechnen durfte, knapp 50 Teams hatten sich angemeldet.

Ich war sehr gespannt, was da auf uns zukommt und um es kurz zu machen: ich fand die Veranstaltung super. Der Samstag war noch gemütlicher als ein normaler VLN Freitag, man konnte in Ruhe mit allen reden und sich alles anschauen - da freut sich das Bloggerherz! :) Auch die Teams und Fahrer waren zufrieden: massig Fahrzeit und wenig Verkehr auf der Strecke, dazu die Möglichkeit im Dunkeln zu fahren.

Weil die Pressekonferenz:

… integriert wurde, lassen sich ein paar Kosten einsparen - wenn also nächstes Jahr vielleicht 80 Teams antreten ist alles bestens.

Wie es sich für einen Mikebericht gehört habe ich wieder versucht ein paar interessante Dinge aufzuschnappen.

Zum Beispiel den 24h-Ticker - das her ist der Arbeitsplatz. Erstmals wurde ein Spotter-System getestet, das man in den Ticker einfliessen lassen möchte - klingt sehr vielverprechend!

In der Startaufstellung konnte man schon mal Mini–24h-Rennen Atmosphäre schnuppern:

Von dem üblichen Startprozedere mal abgesehen war es aber sehr ruhig und es gab viel Zeit zum Austausch. Zum Beispiel zwischen Blogger und Pressedirektor:

Das sind Björn Habegger und Ralph Caba - letzterer arbeitet normalerweise bei Ford und treibt sich am Wochenende bevorzugt am Nürburgring rum. Momentmal - das kenn ich doch irgendwo her! ;)

Wir treffen uns tatsächlich ab und zu im Treppenhaus und Ihr könnt Euch vorstellen über welches Thema wir dann reden :)

Wolfgang Kaufmann - Mazda - Jota Sport … was ist denn das? Der Wolfgang im LMP?

Nicht ganz. Zusammen mit Stefan Johansson - richtig: DEM Stefan Johansson

… auf diesem Auto:

Also ich bin da nicht so richtig schlau draus geworden, anscheinend ein Mazda Werkseinsatz und bestimmt auch ein schickes Auto, …

… aber einen Werkseinsatz stellt man sich irgendwie anders vor.

So sieht das innen aus in dem Rechtslenker:

Ich bin sicher, wir werden noch dahinter kommen ;)

Hinterherfahren mussten ein paar Amis hinter diesem Mann: Arno Klasen.

Fast wie beim Sportfahrertraining:

Am anderen Ende des Spektrums - nämlich vorneweg - dieser Mann: Jeroen Bleekemolen.

Sean Edwards fährt auf seinem Helm immer mit:

Er hat an Aziz übergeben - der hat von Schubert (Ja zum Ring Z4) zu Black Falcon gewechselt und wird auch die komplette Blancpain Endurance im SLS fahren. Inklusive 24h Spa. Und Le Mans vielleicht auch.

Und als Christian Menzel - unser amtierender Fahrer des Jahres - dann das Lenkrad übernommen hat …

… konnten sich Aziz und Jeroen ausruhen:

Die 1 steht dem Wagen auf jeden Fall richtig gut!

BMW wird eine harte Nuss werden, hier der Schubert:

… und hier übernimmt der Dirk den von Marc VDS.

Olli war auch da:

… aber mein Highlight des Wochenendes war der überraschende Besuch von Stefan Reinhold, der mir dann auch seine 2014er BMW DTM-Fahrer vorgestellt hat: Maxime Martin und Marco Wittmann.

Zwei sauschnelle Leute und ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht!

Stefan ist genauso wie Jürgen Bach (Bale / Haribo) und auch ich ein Andernacher Jung - schön sich an der Rennstrecke zu treffen. Den Abend haben wir in der Pistenklause ausklingen lassen :)

Zum Thema BMW gab’s natürlich noch andere Themen. Die 2er sieht man inzwischen immer öfter, aber es gibt noch Probleme mit der Ersatzteilversorgung. Und wir kennen das ja, bei Rennautos geht schonmal was kaputt:

Das ist der offizielle Werkseinsatz mit der Nummer 235, …

… auf dem auch Alex66 antreten wird. Wir haben uns auch kurz unterhalten und ich war überrascht zu hören, daß er mit dem Motorrad die Nordschleife noch nicht unter die Räder genommen hat. Und wusstet Ihr, daß er wegen Fukushima nicht zum Japan GP gereist ist?

Kundenautos waren auch unterwegs und Wilhelm Hahne hat herausgefunden, daß man inzwischen auf Bilstein umgestellt hat.

Apropos Bilstein: Sportchef Martin Flick musste beim Interview ausgerechnet mit Ex-Bilstein-Porsche-Fahrer Patrick Simon lachen, als der ihn fragte, wie man denn ein Auto für die Nordschleife abstimmen muss: “Das weisst Du doch am besten Patrick!”

Mehr zur ausgereiften Sorte zählte der Golf - ein Ex-Werkswagen - und auch …

… das Grillen hinter der Box - gehört am Ring einfach dazu!

Pierre Kaffer fährt inzwischen Audi …

… und hat das Auto nach seinem Startturn …

… auf P1 liegend an Felix Baumgartner übergeben.

Sepp Haider - rechts im Bild - ist sein ständiger Schatten:

Der Hashtag heisst #felix24hours, aber noch ist es sowohl bei Twitter als auch bei Instagram ziemlich ruhig. Wird sich hoffentlich bald ändern!

Konzentriert hat er sich an’s Werk gemacht …

… und Sepp Haider wird deutlich, wenn ihm was nicht passt.

Da hört dann sogar Marco Werner - 3facher Le Mans Gewinner - erstmal zu.

Wer wissen will, was Sepp Haider mit Karl Mauer zu tun hat, der kann das in meinem Über mich nachlesen ;)

Auf der Strecke hat die #502 auf jeden Fall eine gute Figur gemacht …

… und sah im Parc Fermé auch immer noch aus wie neu.

Nicht mehr so neu dürfte das Modell sein, daß Felix am Donnerstag in der Fuchsröhre verbraucht hat …

Roman Rusinov war letztes Jahr in Le Mans im LMP 2 unterwegs, aber als ich ihn treffen wollte, …

… war er wohl auf der Strecke! :)

Im G-Drive Audi R8.

Blechschäden gab es auch, aber das mit dem Tape üben wir nochmal ;)

Auch der Hyundai ist wieder dabei:

Und was ist das? Das ist doch der Götz Audi RS4? Besitzer gewechselt? RACE THE RING steht auf der Seite - schön und gut, aber nur mit draufrumfahren bleibt er uns leider auch nicht erhalten, das haben wir ja deutlich zu spüren bekommen. Das ist übrigens das Auto von Bill Caswell.

Wo wir gerade bei Save The Ring sind, Adam Osieka lässt immer noch keine Gelegenheit aus, die Nordschleife zu umkreisen.

Neu bei Getspeed sind die Franzosen, die vorher bei Kremer Racing waren:

Und ebenfalls keine Gelegenheit zum Nordschleifefahren auslassend: Meyrick Cox.

Nach dem Rennen bin ich …

… auf dem Weg zur A1 bei Tom Rausch vorbeigekommen:

Da schliesst sich dann wieder der Kreis - STR! :)

Tags: Qualirennen | N24h


Donnerstag, 03. April 2014

Happy Birthday Ford GT zum Fünfzigsten!

Interessanter und lesenswerter Rückblick von Bill Wagenblatt, der so endet:

“On April 1, 1964 the 40in tall GT prototype was present to the press and expectations were set for immediate domination of International GT Prototype racing.”

Tags: FordGT


Dienstag, 01. April 2014

Edgar Dören - von uns gegangen heute vor 10 Jahren.

Am 1.4.2004 ist Edgar Dören im Alter von 62 Jahren viel zu früh verstorben.

So kannte man ihn auf der Nordschleife, immer die linke Hand aus dem Fenster zum Gruß - das Bild vom Tuffi Porsche ist vom 20.Okt.2001.

Die VLN hatte ihm zu Ehren einen Text im Programmheft bei VLN 1 - man kann es auch online nachlesen.

“Edgar Dören führt zum Zeitpunkt seines Todes am 1. April 2004 die ewige VLN-Statistik sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Gruppensiegen an. Der überzeugte Porsche-Fan teilt sich im Verlauf der Jahre das Cockpit mit vielen Gentleman-Drivern.”

Die nannte er übrigens Knetemänner - hat mir der Kai aus dem Edgar-Duden verraten, er war auch mal mit ihm zusammen gefahren.

Aber auch in Wuppertal erinnert man sich an Mr.Porsche:

“Seine Fans haben ihn nicht vergessen, ich bekomme immer noch Anfragen für Fotos”, sagt Dieter Willpütz, Freund von Dören und jahrelang Teamchef in seinem Rennstall.

Und Carsten Krome schreibt in der Porsche Szene:

“Beim 24-Stunden-Rennen 1988 besiegt er BMW, Ford und Mercedes im Steinzeit-Elfer von 1973. Die Politik muss eingreifen, klassische GT-Sportwagen vom Hof jagen. Macht nichts - Edgar Doeren gewinnt den Veedol-Langstreckenpokal als neue Heimat. Hier fühlt er sich zuhause, kann den Wohlbestallten auch mit schmalem Budget einheizen.”

Wenn man sich an solche Charakter wie den Edgar Dören erinnert, dann fällt einem wieder auf, wie sehr sie heute fehlen. Fahrer mit Rückgrat, die sich nichts vormachen lassen.

Tag: Dören


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Freitag, 28. Februar 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Tags ÜbrigNs


Donnerstag, 06. Februar 2014

Neues von Jürgen Alzen: Ford GT weiter am Start.

Das sind doch mal gute Nachrichten, aktuell versucht er ein Design zu finden - können gerne Vorschläge gemacht werden.

Und auf der Startseite - ganz prominent - der Aufruf zur #ringdemo am 15.Feb:

“Neue Aktion!!! Bitte alle mitmachen!!! Wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen Druck machen!!”

Den Jürgen verbiegt keiner - schön, daß er wieder in der Langstrecke attackiert! Und immer für eine Überraschung gut, das ist es doch, was die VLN ausmacht.

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Das ist doch mal ein Escort MkII: 810kg / 316 PS.

Speedhunters:

"In Irish tarmac rally and hillclimb circles, the name Simon McKinley certainly needs no introduction – something that’s easily understood if you followed my cue and watched the video above. But not only has Simon been competing and winning at national-level for a long time, he’s done so in the very same car – a 1980 Mk2 Ford Escort he began building in in the front yard with his father Peter, at the age of just 13.

According to Simon, school homework took a back seat to the build while the pair transformed the GL-grade 1.3L grocery-getter into a formidable tarmac rally toy; and when it emerged out the other side in 1994, there was 200hp worth of tuned-up Pinto motor between the front struts and a driveline built to take every bit of abuse the motorsport-mad family could throw at it.

Schöne Story, lohnt sich komplett zu lesen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: Speedhunters | Escort | McKinley


Sonntag, 02. Februar 2014

Zu Besuch bei Zakspeed in Niederzissen.

Der Ford Youngtimer Club hat mal den Peter Zakowski besucht:

“Am 25.01.2014 war der Ford Youngtimer Club zu besuch bei Zakspeed. Das Treffen was von Stefan Wacket indiziert und organisiert wurde fand eine große Resonanz. Mehr als 60 Ford Fans fanden den Weg nach Niederzissen.”

Und es sind viele schöne Fotos entstanden, die jetzt auf der zakspeed.de ausgestellt sind. Tolle Autos, die der Peter da in Niederzissen betreut.

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Dienstag, 07. Januar 2014

Peter Zakowski hat nichts verlernt.

Am Steuer des Zakspeed Ford Capri Turbo beim OGP 2012:

(Via. Onboard startet bei 5:34.)

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Sonntag, 01. Dezember 2013

Übrig Ns vom Sonntag.

Übrigens: John’s neue Rubrik - diesmal genannt Bahrain Notebook - gefällt mir sehr gut. ;)

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Samstag, 30. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

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Mittwoch, 06. November 2013

Übrig Ns vom Mittwoch.

Netzfundstücke, nteressant und benzinlastig:

“Vor drei Wochen ist er nochmal gefahren, bei einem FEV-Kundenevent in Spa-Francorchamps . Fahrer war logischerweise Oliver Kainz!”

Schön zu hören!

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 01. November 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressantes aus der Netzwelt:

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 13. September 2013

Mikebericht von VLN 7 - Freitagstraining

Ein paar Eindrücke vom Freitagstraining - hier findet Ihr für das Rennen morgen die Essential Links für #VLN7.

Es gibt sie doch noch, die echten Breitensportler in der VLN.

Michael Schumacher, Dirk Adorf :)

Der M1 immer ein Hingucker, auch wenn er nur dasteht.

Number One is back.

Der neue GT3 Spec Ferrari, ganz frisch zum ersten Mal am Nürburgring auf der Nordschleife. Mit nagelneuem Bilstein-Fahrwerk übrigens. Hier ein kleines Video mit Pierre Kaffer am Steuer zum ersten Mal die 20.832 Meter unter die Räder nehmen:

 

Der muss dann auch rot sein - eh klar. GT Corse setzt morgen 3 Autos ein, 2 x SP8 und 1 x SP9.

ADAC und Lindner, da war doch was? Dass sich überhaupt noch jemand traut diesen Namen spazierenzufahren, ätzend.

Der Volvo ist auch wieder da.

Ebenso der McLaren, mal die Daumen für eine Zielankunft drücken.

Ganz schön lange ToDo-Liste.

Wochenspiegel Nummer 60 und ...

... Wochenspiegel Nummer 59. Ob beide mitfahren?

Das Stuckauto ist auch wieder dabei nach dem heftigen Unfall von Papa Stuck letztes Mal im Training. Den Unfall gibt es übrigens auf Video von dem SLS, der dahinter gefahren ist (danke für den Tipp Michael):

Heftige Nummer!

Dieter's Einsatzauto - wir planen für Sonntag wieder einen Talk, mal sehen, ob es zeitlich hinhaut.

Das ist doch mal ein Hingucker.

Jörg Otto und Peter Becker das erste Mal mit dem Cup-Porsche dabei diese Saison, werden unterstützt von Wolfgang Destree - sein Auto hatte in Barcelona einen heftigen Einschlag nach einer Meinungsverschiedenheit mit Stefan Mücke. Dabei lagen sie gut im Rennen. Nächstes Mal soll die Sexbomb wieder fahren.

2 x Kremer, sogar mit Zulassung.

Bei den Freitagstrainings sieht man auch mal solche Exoten.

Ein neuer Ford Focus von Björn Herrmann.

Ohne Worte ;)

Auf dem Parkplatz gefunden :)

Der beste Reifenstapel ever, hier fällt auf jeden Fall keiner die Treppe runter!

Alles startbereit für ein schönes Rennen morgen, leider kann ich es mir nicht bis zuende angucken - die Crossbahn ruft ;)

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht | GTCorse | Freitagstraining

 


Sonntag, 25. August 2013

Mikebericht von VLN 6 - 6-Stunden Rennen.

Mit 214 gemeldeten Startern war volles Haus angesagt am Ring, vorbei die Zeiten, daß nach dem 24h-Rennen die Starterzahlen eingebrochen sind.

2 Sachen hab ich mir diesmal neu ausgedacht, zum einen eine übersichtliche Linkliste mit allem Wichtigen zum Rennen - die Essential Links - und zum anderen einen besseren Tag für Instagram als #VLN, weil der wohl auch für andere Sachen verwendet wird. Da kommt alles andere, aber nur wenig VLN. Die Lösung war einfach - #VLN6 - und das hat super funktioniert! Danke an alle die mitgemacht haben, könnt Ihr auch nachträglich noch Eure Bilder mit #VLN6 taggen. Nächstes Mal dann #VLN7 - ganz einfach :)

Ich selber hab natürlich auch Bilder mitgebracht, am besten navigiert Ihr zum Fotoreport über die 20832.com Startseite (einfach auf die deutsche Flagge "HOME" oben links klicken). Dort findet Ihr auch alle Fotos, die ich hier für den Mikebericht verwendet habe, könnt Ihr gerne auch Kommentare drunterschreiben.

Mein ganz persönlicher Mikebericht geht so:

Ich glaube das ist ein original historischer Aufkleber, hab den noch nie vorher gesehen. Hat sowas aus den Siebzigern. :)

War natürlich mächtig viel los schon am Freitag, da stand man sich ganz schön auf den Füssen.

Der Zuschauer mit der weitesten Anreise war Martin, Mann der ersten Stunde aus dem N-Forum. Er hatte auch Fotos mitgebracht, leider hab ich es nicht mehr geschafft vorbeizuschauen.

Dr. Eddy Althoff im Zensen-Mini, aber nur Freitags, sind beim Rennen nicht gestartet.

Tim Scheerbarth ...

... official!

Während Jan die Gäste anschnallt. Bei Black Falcon haben sie inzwischen 10 SLS und AMG kommt nicht nach fertige zu liefern. Jetzt ist Black Falcon das einzige Team, daß auch offizielle SLS GT3s bauen darf. Sie suchen übrigens noch eine zusätzliche Halle, weil deren (gerade neu gebaute!) Halle schon zu klein ist! Also falls jemand was weiss.

Das war ein eher zufälliger Schnappschuss, aber ich fand so cool, wie die da mitten im Treiben abhängen, das hab ich sogar als Titelbild gewählt :)

Trotz allem lacht Michele - immer noch! Und im Fahrerlager ist sich auch jeder einig, was für ein klasse Team er inzwischen beisammen hat.

Ist ja auch nicht so, als würd' es ihm wirklich schlecht gehen! :)

Das mit dem Nummerschild ist kein Fake, ...

... der ist wirklich angemeldet.

Eine Taxifahrt im Wochenspiegel-Porsche ist sicher etwas ganz besonderes, aber dieser Tornado-Pilot (der links) hat das locker weggesteckt. Wobei bei ihm im Flieger wirken die Kräfte eher senkrecht und im Auto - kleinere Kräfte - zur Seite.

Da macht sogar der Georg große Augen! :)

Artur versucht Sponsoren aufzutreiben für den Jürgen Alzen Ford ...

... und dieser hier hat sich erstmal mit freien Cocktails mächtig beliebt gemacht! Weiter so! :)

Hoher Besuch aus Japan, das ist kein geringerer als Bob Suzuki, in dessen Team Jörg Müller letzte Woche in Suzuka gestartet ist und der mich hier auf der Seite mit Studie AG schon seit vielen Jahren treu unterstützt!

Haben wir ein paar Erinnerungsfotos gemacht und Sabine darf da natürlich nicht fehlen!

Smudo war auch mal wieder da - trotz vollem Terminkalender geht es nicht ohne! Und der Dirk genießt die Rennwurst, eh klar :)

Nach dem Timbuli-Rückzug war Marco Seefried nicht lange arbeitslos, ist bei Pinta gestartet.

Porsche Werksfahrer Jörg Bergmeister und Nick Tandy und mittendrin unser Fahrer des Jahres!

Hannes Scheid immer gut gelaunt voll im Einsatz!

Wenn am Samstag das Wetter mitspielt, stehen morgens um 8:00 Uhr schon die Pole Kandidaten aufgereiht an der Startlinie. Mit Reifenwärmern! Das geht dann richtig los, wenn die Ampel auf grün springt, ich hab das mal als Video festgehalten:

N-fizierter Schubert Z4 mit Abdulaziz am Steuer!

Leider hatte dieses Team Pech im Freitagstraining, ...

... eigentlich sieht der garnicht so schlimm aus.

Aber hat ihn mächtig erwischt und die Mechaniker hatten ihn tatsächlich morgens um 5 wieder zusammen mit allen Teilen, um dann festzustellen, daß das Lenkgetriebe hinüber ist. :/

Skuril den M1 zu sehen, der ja kein Youngtimer, sondern ein echtes SP Auto ist. Toll, daß solche Projekte noch nicht ganz ausgestorben sind!

MarcVDS war zwar leider nicht dabei, aber ihre Aufkleber sind noch auf der Straße :)

Ulli Andree hat mal den Opel ausprobiert, die Zeiten von Mario Merten sind doch mal eine ordentliche Messlatte. Sind leider nicht in's Ziel gekommen, ich weiß auch nicht warum, aber vielleicht können wir ja die Kommentare noch etwas auffüllen.

Klassisches Design für diesen Porsche, schick!

Die Oese's zum ersten Mal richtig gemeinsam unterwegs dank Toyota ...

und der Papa macht dem Sohn schonmal klar, wie Diskussionen geklärt werden. So ...

... oder auch so! Leider nur vier Runden gefahren, den Grund kenn ich (noch) nicht.

Mmh, schade um die schöne Lackierung!

Wo wir schon bei hohem Besuch sind: Faisal Binladen, den hab ich das letzte Mal in Le Mans getroffen! :) Er ist im Freitagstraining zum allerersten Mal auf der Nordschleife unterwegs gewesen. Normalerweise fährt er mit seinem Kumpel Abdulaziz Al Faisal im Porsche Cup Middle East.

Aber auch abseits gab es schöne Autos zu sehen, sowohl im Fahrerlager, ...

... als auch im Brünnchen!

Wo übrigens mächtig viel los war!

Ich bin aber weiter zum Wippermann, hier mal ein Streckenwart aus dem Bilderbuch. Alles fest im Griff.

Ein paar Fotos neben meinem Fotoreport, hier könnte man meinen es sei Porsche Cup.

Dabei sind 3 Ferrari mitgefahren, alle von GT Corse. In schwarz ist auch nicht schlecht, ...

... auch nicht bei der Corvette. Die hat sich über's Wochenende eine Nfektion eingefangen!

Ebenso wie der kombinierte Studie AG / Saudi Falcons BMW.

Markenvielfalt gibt es inzwischen wieder reichlich, vorbei die Jahre, als man hauptsächlich BMW fahren musste.

Immer ein Hingucker der BMW, auch soundmäßig weit vorne. Am Steuer übrigens diesmal: Dirk Adorf. Sind 73. geworden. Auf seinem anderen Drive ist Dirk als 38. in's Ziel gekommen! (Riemer/Wiskirchen/Ackermann - V6 M3)

Das ist Urmel ...

... und das Pancho? Bekommen die Autos jetzt Namen?

Am Wippermann die Vorderräder zu lupfen ist nicht einfach, aber mit dem Manthey Porsche im Nacken muss man alles geben.

Nochmal der Hingucker.

Die haben sich's gut besorgt, leider konnte das Duell nicht zu Ende gebracht werden (TD).

Der Fabian immer spektakulär unterwegs, oder etwa Claudia?

ROWE hat gewonnen, aber nach dem Boykott letztes Rennen ist bei den Beobachtern ein schlechter Beigeschmack geblieben. So eine Markenvielfalt gäbe es zwar ohne die BoP nicht, aber das Geheule wegen der Einstufung ist nur noch nervig. Man bekommt ja die Sachen mit, die nach außen dringen, da möchte man garnicht wissen, was hinter den Kulissen abläuft.

Noch so ein Klassiker.

Und hier das Merten / Andree Auto.

Und zum Abschluss noch ein Bertibild aus dem Brünnchen! :)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke


Donnerstag, 22. August 2013

Mikebericht vom Besuch der Rallye-WM in Köln.

Zum ersten Mal war die Deutschland Rallye zu Gast in Köln und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also Tag frei gemacht und die Kamera geschnappt.

Motorsport und Köln - da ist Peter Geishecker natürlich nicht weit.

Hab ihn am Flughafen Butzweiler getroffen.

Die Mechaniker von M-Sport auch schon da und erstmal alles auseinandergebaut.

Langsam trudeln die Autos ein, VW lädt schonmal aus.

So kommt das Citroen Werksteam angefahren - mmh, leicht befremdlich. Vielleicht mussten die Autos ja lüften.

Hab heute wieder die neue EOS 100D ausprobiert, hier mit dem 70-200 2.8, das ich mitgeschleppt habe.

Das mit dem Abladen ist garnicht so einfach, besonders bei 'nem normalen Abschlepper.

Aber dann hat's geklappt, erstmal 'nen Mitzieher :)

Zuschauermäßig ging das in Ossendorf, konnte man sich gut bewegen. Obwohl das eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, aber die waren insgesamt zu allen sehr kulant und haben keinen weggeschickt.

Sollte ich öfter mal zu IKEA fahren!

Ist schon irre, was da für ein Material angekarrt wird, insgesamt 172 Autos.

Und mir als Ford'ler geht natürlich beim Anblick der vielen Fiestas das Herz auf!

Das ist Georg Berlandy's S2000 - scharfes Gerät! Hat sich gleich mal 'ne Nfektion geholt, wer findet das N in dem ganzen Lakritz?

Mikko Hirvonen.

So wurde Mittag gemacht ...

... und Jari Matti Latvala freut sich über das Kölsch!

Nasser Al-Attiyah kennen wir ebenfalls vom Ring - immer gut gelaunt!

Ha! Den Walter beim Fotomachen erwischt! :)

Soll mal einer sagen Motorsport wäre kein Sport. Ganz schön durchtrainiert.

Skoda S2000 - sehr schicke Krawallbüchse.

So sieht der innen aus.

Gerri und Georg Berlandy ...

... mit dem Hitschler Peugeot.

Das ist doch mal ein Rallyewagen! Weißer E-Kadett! Kenn ich :)

Rechts das ist Gerri, in den Tunnels war's am besten. Ich mit dem Roller hinterher.

In der Innenstadt ein Paradies für's fotografieren.

Da stimmen die Haltungsnoten!

Ich bin bei ...

... Mitziehern geblieben. :)

Also ...

... von mir aus ...

... könnte in Köln ...

... jeden Tag ...

... Rallye-WM ...

... stattfinden! Super Motive, klasse Autos und gute Stimmung.

Da hinten sieht man schon den Dom.

Und die Leute haben alle fleissigst fotografiert.

Das ist die berühmte Startrampe ...

... und so hat das dann insgesamt mit dem #homeiswherethedomis ausgesehen.

Dananch ging's dann noch in den Rheinauhafen, Georg Berlandy vor Dirk Riebensahm.

Imprezebra!

Der Rennopel reiht sich nahtlos in die WRCs.

In Köln ist die Nfektionsgefahr fast größer als am Ring!

Georg und Dirk.

Ohne den Dirk gäbe es die Seite hier garnicht. Er hat damals den 200er mit aus der Taufe gehoben zusammen mit Christian Kohlhaas und Dieter Scharpe. Und jetzt geht er als Führender der DRM Tabelle in die Deutschland Rallye, drücken wir ihm und Kendra die Daumen, daß das so bleibt! :)


Mittwoch, 07. August 2013

Michael Schumacher´s Benetton-Ford wird beim OGP versteigert.

Falls einer den haben will. Das ist dann sogar was für die Blödzeitung.

Tags: MichaelSchumacher | OldtimerGrandPrix


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 12. April 2013

Mikebericht vom VLN 2 Freitag.

Ein paar Eindrücke von den beiden Trainingssitzungen heute - erst gab es ein GP-Training der VLN und danach die üblichen Freitags-Einstellfahrten.

Heftig viele Fahrzeuge, klar bei über 200 Nennungen.

Martin Tomczyk auf dem einen, Augusto Farfus auf dem anderen Z4. Aber ob er 24h fährt konnte er noch nicht sagen.

Sieht fast sommerlich aus, aber war noch ziemlich frisch. Naja, besser als Schnee.

Das typische BMW-Fritten-Bild :)

Karl Mauer - hatte einiges um die Ohren wie das gesamte VLN-Team. Gab keine Warmlauf-Phase, dieses Jahr direkt Vollgas. Aber in 5 Wochen ist schon 24h-Rennen!

Martin Tomczyk beim Sockenzeigen.

Die richtig wichtigen Sachen übernimmt Sabine persönlich!

Früher Yokohama, heute Michelin. Und einen Werksfahrer gibt's auch: Patrick Pilet. Das war der, der noch nie auf der Nordschleife war und letztes Jahr den Manthey-Porsche beim Start gefahren ist, nachdem Jochen Krumbach in auf Pole gestellt hat. Und er kam aus seinem Stint als 1. wieder zurück. Die sind schon hart drauf.

Wieviel Bier waren denn bei der Nummer im Spiel? Kölner - eh klar.

Das ist VLN!

Der GT3 GT-R von innen ...

... und von aussen. Diese Flaps sind waffenscheinpflichtig.

Der schnellste Ford im Feld rollt dieses Jahr auf Dunlop.

Die Opels sehen gut aus, bei dem Heckspoiler hat sich jemand richtig Mühe gegeben.

Auch innen gibt's nix zu meckern.

Arno im Toyota GT 86.

Gewöhnungsbedürftig in weiß!

Stuck Pheonix R8.

Neu und unschuldig weiß.

So von innen.

Schattenspender!

Olaf Manthey war nicht dabei, weil in Silverstone (WEC).

Raeder steht jetzt auch auf dem Manthey-Porsche drauf. Also - wenn man richtig sucht ;)

STR FTW!

24h-Rennen 2001 - die Warsteiner Aufkleber sind noch original.

Da issa ja! So lange drauf gewartet und dann steht der ganz unschuldig da rum.

Der Anfang einer großen Karriere im Porsche Cup! ;)

Man kann's auch ruhig angehen lassen.

Jetzt weiß ich auch, warum der in der Prototypenklasse fährt: Wasserstoff-Antrieb. Hat 350 bar auf'm Tank. Sieht man so von außen garnicht.

Das sind die GPSAugen. Erschien alles ein bisschen hektisch, aber wenn es gut funktioniert?

Ford, N-fiziert.

Immer gut an der Frisur zu erkennen: Dom Farnbacher.

Hat den Einsatz vom Farnbacher-Team unterstützt.

Klasse Sound hat der.

1 McLaren von Dörr, aber beim 24h-Rennen sind wieder 2 geplant.

Der Lotus.

Und Subaru.

Umgestiegen von Clio auf Opel Cup.

Schicker Helm!

Typisches Frauenhandy ;)

Immer noch die 2 Jahre alten Save The Ring Aufkleber - auf beiden Seiten auf der Stoßstange. Das macht so schnell keiner nach und langsam sind die auch nicht.

Wasserzufuhr muß stimmen.

Marco Holzer morgen mit Jochen Krumbach.

Alle packen an ...

... und unser Fahrer des Jahres sitzt da, wo er hingehört.

Neuer Hyundai mit Paul und Sebastian, ...

... eingesetzt von den Schumännern.

Neuer Zensen-Mini.

Veloster heißt der.

Gute Haltungsnoten!

Inklusive Gebrauchsanweisung.

Passt.

Kohlhaas, Kohlhaas.

Die blauen Ferrari.

Der 1,6er jetzt mit richtig Druck (R5).

Klassiker, echt schick.

Uwe Alzen Z4 ...

... kann sich sehen lassen!

Genauso wie der Auftritt in der Box. Ein Porsche ist auch im Gepäck.

Ja zum Nürburgring!

Der Lotus von innen.

Team Farnbacher.

Auf den letzten Drücker!

e-unit und E-Unit.

Dupré Motorsport.

Bei Audi karren sie schon Container ran.

Kann man so stehen lassen! :)


Mittwoch, 10. April 2013

214 Starter für VLN 2 gemeldet!

Die Starterliste für VLN 2 ist draußen - und die hat es mächtig in sich!

Hier mal was mir so aufgefallen ist, könnt Ihr gerne im Forum oder bei Facebook vervollständigen:

  • 214 Starter. Wow! Was für ein Saisonauftakt. Hat es das überhaupt schonmal gegeben als erstes Rennen?
  • Davon 21 GT3 Autos. Das ist in manchen Ländern schon eine komplette GT3 Meisterschaft - krass.
  • Davon sind 6 Porsche, 5 SLS, 4 Z4 und 3 R8. Dann noch je ein McLaren, Ford GT und der Nissan GT-R.
  • Der GT-R wird von Schulze Motorsport eingesetzt und auch wieder von Sony’s GT Hacker Kaz Yamauchi pilotiert.
  • Einen E1XP gibt es auch: Aston Martin Rapide. Warum fährt der nicht in der SP?
  • Bei den SP7 fahren fast soviele Cup Porsche mit wie in der Cup Porsche Klasse (8 vs 9). Auch krass.
  • In der SP8 gibt es einen Audi RS 5 GT (Dupré/Dupré).
  • GT Corse jetzt mit zwei 458ern, bzw. der neue ist ein 457.
  • Mintgen setzt eine GT4 Ginetta ein (SP10) und Nova Race aus Italien zwei weitere (siehe auch hier in der Sponsorleiste!).
  • Dünn besetzt sind SP3 (6x), SP4 (4x), SP5 (4x) und SP6 (6x). Das war auch schon anders, besonders wenn soviele Starter antreten.
  • Dafür SP3T mit 15 Startern und bis auf einen Opel und einen Subaru alle aus dem VW Konzern (Scirocco, Polo, Golf, Seat, Audi TT).
  • Der neue Astra Cup bekommt die “Cup 1” und legt mit 18 Startern mächtig los.
  • In der V6 wollen 4 Porsche und ein Mercedes insgesamt 14 BMWs aufmischen.
  • In der V5 ist es nur noch ein Porsche gegen 9 BMWs.
  • Der neue Toyota GT 86 tritt 5x mal im eigenen Cup an, aber auch 3x in der V3.
  • Schall/Schall wieder im Gruppe H 190er.
  • Ralf Weiner auch mal wieder da, mit dem 996 in der Gruppe H.
  • Von den Clios treffen sich immer 13 Stück im eigenen Cup.
  • Insgesamt treten 29 (!) verschiedene Klassen an - da soll noch einer durchblicken ;)

Donnerstag, 04. April 2013

Sierrakhana mit The Man - Ken Block!

Da haben die von Totalcarmagazine.com ja schön den Ken gekapert bei ’nem Ford-Event. Aber stilecht im Sierra, dem sie Federung und Diff zugeschweisst haben.

Jetzt müsste der beige Sierra nur noch blaue Felgen haben - LOL!

(Via Jalopnik.)


Dienstag, 26. März 2013

Weltweite Autoverkäufe 2012, ist auch mal interessant.

Stehen so spannende Sachen drin, wie z.B. daß man auf der Welt letztes Jahr 937 verschiedene Autos kaufen konnte:

bestsellingcarsblog.com - top 1000

Davon waren nur 12 Bugatti Veyron, aber 107 Wiesmänner. Und 267 McLaren MP4–12C und exakt genauso viele Aston Martin Rapide.

Die 2.144 Audi R8 hört sich wenig an, man könnte meinen die fahren alle am Ring. Es wurden 10x soviele 911er verkauft im gleichen Zeitraum (25.475).

Und mehr Porsche Cayenne (74.763) als zum Beispiel Seat Leons (67.084).

Der Cayenne stößt auch in den Promillebereich vor, das heißt jedes 1.000ste neue Auto 2012 war so ein Trümmer.

Um im Prozent-Bereich mitzuspielen muß man bei 73,2 Mio Neuwagen weltweit für 2012 über 730.000 Autos verkaufen und tatsächlich schaffen das nur 11 Modelle. Die lohnt es sich ja mal aufzuschreiben:

1   Toyota Corolla          1.097.132   1,50%
2   Ford Focus              1.036.683   1,42%
3   Hyundai Elantra         829.192     1,13%
4   Toyota Camry            797.466     1,09%
5   Ford F-Series           785.028     1,07%
6   Chevrolet Cruze         784.014     1,07%
7   VW Passat/Magotan       782.694     1,07%
8   Nissan Sunny ..         774.846     1,06%
9   VW Golf                 750.466     1,03%
10  Ford Fiesta             742.037     1,01%
11  VW Polo/Vento           733.678     1,00%

Daß es der meistverkaufte Wagen der Welt nur auf 1,5% schafft, zeigt wie divers die Autolandschaft - immer noch? - ist.

Und kennt jemand den Hyundai Elantra? Also ich bis eben noch nicht, dabei ist es das dritt-meistverkaufte Auto der Welt. (Kann sein, daß der bei uns i40 heißt ..) Knapp 830.000 Stück. Oder umgerechnet: alle 38 Sekunden wird so ein Ding neu auf die Straße geschickt (bei 365 x 24).

(Disclaimer: Das hier ist meine private Sicht der Dinge, nicht die meines Arbeitgebers. Freue mich natürlich trotzdem, daß wir 3 Plätze in den Top 10 belegen.)


Freitag, 04. Januar 2013

Einmal bloggend quer durch die USA.

Wub ist ein Mann der ersten Stunde im N-Forum (ID 68!). Und auch einer der ersten, die rausgeflogen wurden! Heute können Björn und ich herzlich darüber lachen, vor 10 Jahren hab ich mir die Zähne ausgebissen ;)

Unterhaltung ist also garantiert, wenn er sich in ein paar Tagen aufmacht, um die Detroit Motorshow zu besuchen und auf dem Weg dorthin ein paar Autos probezufahren. Hat ja auch einen Ruf zu verlieren als Der Testfahrer!

Das Ganze lässt sich verfolgen unter mbrt13 und es stehen 4.000 km an. Wenn’s tröstet, das entspricht den WP Kilometern der Dakar mit ihren 14 Etappen. Ohne Straßen! ;)

Ausgedacht hat sich den bloggenden Spaß der Jan Gleitsmann. Mercedes stellt die Autos und durch einen beeindruckenden Zusammenschluß von 10 (!) Bloggern wird da eine ordentliche Delegation unterwegs sein: Heike, Jens, Teymur, Omar, Javier, Sébastian und noch zwei Daimlerleute.

Spannende Geschichte, freue mich schon sehr auf die Unterwegsberichte und natürlich auch auf die von der Messe! Normalerweise ist Detroit immer ziemlich weit weg, aber so wird es uns schnell und authentisch nach Hause gebracht. Und da ich im normalen Leben ja Ford’ler bin, hab ich auch eine gewisse familiäre Verbindung nach Motor City (war aber selber noch nie da).

Im Instagram Feed gibt es unter #mbrt13 schon die ersten schüchternen Bildchen, das wird ab Dienstag richtig voll! :)

Ganz im Sinne von Wir nennen es Arbeit! ;)


Montag, 09. Januar 2012

Übrig Ns vom Montag.
  • Die Sorgen am Brünnchenparkplatz haben viel Resonanz gefunden und viele Leute haben sich spontan bereit erklärt mitzuhelfen. Sind gute Aussichten und ich habe den Post von gestern entsprechend ergänzt.

  • “Alzen-Ford” klingt ungewöhnlich. Ist aber eine vielversprechende Kombination. Wem das noch nicht reicht kann noch Artur Deutgen mit dazuzählen.

  • Ich dachte bisher Achim kann nur ON oder OFF. Stellt sich raus, stimmt garnicht.

  • Scheint so als sprechen Jörg Lindner und sein Geschäfteführer Karl-Josef Schmidt bei ihren Plänen wörtlich von alternativlos.

Diese Wortwahl passt ausnahmsweise mal wie Arsch auf Eimer zu den beiden. Haben gute Chancen als Unmanager des Jahres!

Wäre mal interessant zu sehen, wie sich die 911er Zulassungen über die Jahre entwickelt haben. Gehen die sogar zurück? Also wenn da mal jemand einen Link zur Hand hat …

  • Mehr Details zu der Beschwerde Dorint / Bundeskartellamt. Der Rennstreckenmarkt in Deutschland werde maßgeblich durch Nürburgring und Hockenheimring bestimmt, daher hätten auch andere Bewerber geprüft werden müssen. Daß genau das nicht geschehen ist, haben wir ja eindrücklich nachweisen können.

  • Wenn es nach Julia Klöckner geht, dann ist der Nürburgring auch 2016 immer noch wahlentscheidend.


Montag, 02. Januar 2012

Erste Übrig Ns von 2012.

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, …

Wird soweit ich weiß von denen gefüttert, die durften wir ja zum Thema Ring schon kennenlernen. Schöne Grüße vom Schulterblatt Bla und so.

  • Einen kleinen Ausblick in die Arroganz Psyche der Lindners bekommt man im Fußballstadion, da werden Fans gleich mitverkauft:

Bay Arena VIP Package .. Direkt vor Ihnen unterstützen die eingefleischten Bayer-Fans die Werks-Elf auf dem Platz. Die zu öffnenden Oberlichter der großzügigen Glasfront vor Ihnen lassen Sie gefühlt mitten im Block stehen .. Sie sind also live dabei und fast mittendrin! Zusätzlich genießen Sie aber das komfortable Ambiente des Lindner Hotels BayArena, den ausgezeichneten Service und die Annehmlichkeiten eines VIP-Bereichs!

Zu doof, daß am Ring die VIPs den Autos nur beim Tanken zugucken dürfen. Vielleicht merkt’s ja keiner.

  • Die NAG spielt ein komisches Spiel - meinen die Blitzmerker von Verdi, die auch beim Nürburgring mitspielen wollen. Kann da bitte mal einer den Stecker ziehen. (Hab ich auch im Kommentareforum angesprochen - was haltet Ihr von der Nummer?)

  • Die Dakar läuft - hier eine kleine Vorschau.

  • Bei der Dakar sind die Minis gut dabei (sogar Siegfavorit), aber bei der WRC sieht’s garnicht gut aus. Dafür ist Ford für die nächsten 2 Jahre wieder mit Werksteam und Jari-Matti Latvala am Start - freut mich persönlich natürlich besonders (bin schon 18 Jahre bei dem Verein!). Und neu dazu kommt Petter Solberg - das wird lustig. Los geht’s bei der Monte ab 17.Januar.

Beim 2.WRC Lauf - Schweden - wird Richard Göransson Mini fahren. Der ist ja inzwischen echter Nordschleifen Haudegen. (Danke Marcel!)


Mittwoch, 30. November 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Sitzplatz Südtribüne überdacht bei allen Motorsport-Veranstaltungen
  • Sonderparkplatz bei allen Motorsport-Großveranstaltungen garantiert
  • 1 x Fanpaket Hockenheimring
  • Freie Fahrt bei den Touristenfahrten während der gesamten Saison*
  • Freier Eintritt ins Motor-Sport-Museum am Hockenheimring
  • Freie Insider-Führung “Hockenheimring TOUR” während der gesamten Saison

Freier Eintritt - das ist doch mal ‘ne Ansage. Und keine künstliche Belebung von Besucherfailattraktionen. Ach ja: 880 Euro. (Via)

Für den Fall, dass die oben genannten … Unterlagen … der Europäischen Kommission nicht oder nur teilweise zugeleitet wurden: Warum nicht?


Freitag, 18. November 2011

Übrig Ns vom Freitag.
  • “Der besondere Fokus liegt auf einer Bauweise, die sich an maritimen Küstenensembles orientiert – also auch am Baustil der Häuser in Greetsiel ..”

  • “Durch den Ferienpark entstehen in Greetsiel ca. 80 neue VOLLZEIT-DAUER-Arbeitsplätze ..”

  • “Durch exklusive Angebote werden neue Zielgruppen aus neuen Quellregionen angesprochen.”

  • “Durch die höherpreisigen Angebote des Ferienparks wird es keinen Verdrängungswettbewerb mit den Ferienwohnungen vor Ort geben.”

  • “Greetsiel hat von April bis Oktober Saison – durch den Ferienpark wird ganzjährig eine Infrastruktur (Saunalandschaften, Restaurants, Events, Schwimmbad) vorgehalten, dadurch kommen Touristen auch in der Nebensaison nach Greetsiel ..”

Am Sonntag ist Showdown, dann dürfen (müssen!) die Bürger wählen, bzw. abwählen. Siehe auch hier.

  • Bei Jerlitschka / Moch (= Vorjahressieger, 4.dieses Jahr) mitfahren Rallye K-AW. (Via.)

  • Der Grottigste Website Contest geht in eine neue Runde. Und den Preis für die grottigste URL gibt’s noch obendrauf:

erlebnisregionnuerburgring.de


Mittwoch, 02. November 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Herr Hering findet, daß es noch viel mehr Koppelgeschäfte am Ring geben müßte:

“Mit klugen Konzepten kann man die Anlagen wirtschaftlich nutzen. Etwa, indem man die Verkaufsangebote für den Motorsport geschickt bündelt. Wir erwarten von Geschäftsleuten, dass sie kreativ sind.”

Das hat er nicht etwa vor 2 Jahren gesagt, sondern heute.

Ansonsten eine gute Gelegenheit zu beobachten, wie RLP eine etwas größte Immobilie ausschreibt.


Freitag, 15. Juli 2011

Mike plus Google plus X.

Mike plus Google plus X

Tummel mich seit 2 Tagen im neuen Google+ Service, der schon zum Twitter und Facebook Killer hochgelobt wurde. Das ist auch die komische “+1”, die neuerdings bei den Google-Ergebnissen steht , vergleichbar mit dem Facebook Like.

Es fühlt sich ganz gut an und funktioniert ähnlich wie Facebook. Der Unterschied ist, daß man beliebig viele Kontakte zufügen kann, aber man muß nicht wie bei Facebook miteinander “befreundet” sein, sondern das Konzept ist das von Twitter, man kann zurückfolgen, muß aber nicht.

Das hilft besonders den Celebrities, denn bei Facebook gibt es das Fünftausendleutelimit. Und “Fan” Pages sind nicht jedes Rennfahrers Sache, kann ich auch verstehen.

Google+ ist zwar erst am Anfang, aber hat schon 10 Mio. User weltweit. Das hat Larry Page gestern gebloggt (das ist der CEO von Google). Er selber hat übrigens knapp 100.000 Follower. Wo wir schon bei Zahlen sind: Quartalsergebnisse gab’s auch und Q2 steht bei Google mit Einnahmen von 9 Milliarden Dollar in den Büchern.

Mal zum Vergleich, Mark Zuckerberg hat knapp 5 Mio. Follower auf Facebook und insgesamt über 600 Mio. User.

Was mir an Google+ aktuell gefällt, es ist noch so schön jungfräulich. Gibt man “Nürburgring” in der Suche ein, gibt es 9 (in Worten: neun!) Ergebnisse :) Da muß man kein Prophet sein um vorherzusehen, daß sich bald ändern wird.

Es drängen sich einem auch noch keine gemaNAGeten Seiten auf, welch Wohltat.

Mit Firmenpages gibt man sich bei Google noch bedeckt, ein paar Firmen sind im Pilotprojekt integriert. Zum Beispiel Ford. :)

Ich schlag vor, Ihr guckt Euch das selber mal an. Wird man bei der Größe von Google sowieso nicht drumrumkommen. Die Restriktionen scheinen sich ziemlich gelockert zu haben, wer noch eine Einladung braucht, kann sich gerne bei mir melden (mike ät renn punkt tv).


Freitag, 08. Juli 2011

Übrig Ns vom Freitag.

So sieht die Starterliste aus.

Wundert mich, daß die vor zwei Jahren soviel damit rumfahren durften und heute heißt es, daß die Betriebsgenehmigung noch aussteht.

Stadio? Arena? Nur falls mal irgendjemand meint Ihr dürftet mit Eurem Banner nicht auf die Tribüne. Da hat der BGH sich mit beschäftigt und das Hausrecht eingeschränkt.

Pföhler hat alle Entscheidungen mitgetragen und noch bei der Eröffnung geschwärmt: „Eine Vision wird Wirklichkeit“.


Donnerstag, 24. März 2011

Übrig Ns.
  • Ron Simons hat am Oberlandesgericht in Koblenz gewonnen. Das Hausverbot wurde zurückgenommen. Es wurde zwar nicht verhandelt, aber die NAG hat einen Rückzieher gemacht und bezahlt auch die Gerichtskosten. Kommt gut an! Und macht Hoffnung für den 20.April.

  • WTCC auf Nordschleife? Gerne!! Nur nicht den Kommentator mitfahren lassen, der bügelt sie alle.

  • Der Bugatti Veyron #001 ist leicht geknickt.

  • Ken Block legt auch einen heftigen Stunt hin.

  • Die Kriminalstatistik für Nürburg weist für 2010 den stolzen Zuwachs von 37% gegenüber dem Vorjahr aus. Das sind jetzt 969 Straftaten im Jahr. An den Nürburgern liegt’s sicher nicht! Schon im März hat Bürgermeister Reinhold Schüssler in einem Leserbrief eindringlich aufmerksam gemacht, daß mit “Nürburgring 2009” die Gewalt am Ring eingezogen ist.

  • Die Konditionen für den Formel 1 Lauf im Sommer am Ring werden inzwischen öffentlich diskutiert, die “Traumkonditionen” werden vom Wirtschaftsministerium natürlich widersprochen. Am Ring hält sich aktuell wacker das Gerücht, daß die NAG den Formel 1 Auftakt in Australien für eine Art Betriebsausflug nutzt. Naja, solange sie weg sind, können sie hier schonmal keinen Schaden anrichten.


Sonntag, 09. Mai 2010

Heute hat Jari-Matti Latvala die Rallye Neuseeland in seinem Ford Focus WRC gewonnen, nächste Woche sitzt er im Focus RS der FH Köln beim 24h-Rennen am Ring.


(Screenshots: Motors TV)
Samstag, 20. März 2010

Aktuell sitze ich in der Pressekonferenz der VLN, ein paar Fotos hab ich mal hochgeladen und es geht gleich interessant los. Matthias Wurm von der Wige Media AG hat einen neuen Sponsor für die VLN aus dem Hut gezaubert: Gran Turismo, das als Seriensponsor auf der Heckscheibe der VLN Starter angebracht wird. Der Vertrag wird interessanterweise nicht mit Sony abgeschlossen, sondern direkt mit Polyphony Digital in Japan. Der Vertrag hat erstmal eine Laufzeit von 1 Jahr, zum Erscheinungstermin von GT5 konnte man aber auch nichts neues berichten und geht von "irgendwann in 2010" aus.

Premio steigt als Sponsor in 2010 neu ein, man möchte das ähnlich aufziehen wie seinerzeit bei der V8Star Serie. Das Ganze heißt "Premio Race Cup" und soll über die Händler die Reifenkunden ansprechen.

Sandy Grau wechselt vom Renncockpit ins Business und wird sich in Zukunft stärker bei Uvex einbringen. In der Rennerei kennt er sich schonmal gut aus! Uvex wird auch einen Service vor Ort anbieten, zusätzlich zum racewear24 Shop im Boulevard.

Peter Geishecker hat das TV Paket vorgestellt und hat noch zusätzliche internationale Ausstrahlung in Aussicht gestellt. Das internationale Starterfeld der VLN erlaubt es, auch im Ausland interessant zu berichten. Daher, laut Robert Rust, heißt die neue Strategie der VLN: aktive Vermarktung auch außerhalb von Deutschland. Das DSF sei primär am 24h-Rennen interessiert, hat sich jedoch bereit erklärt 10 x 26 Min. (netto!) auszustrahlen.

Peter Geishecker gibt noch ein paar Infos zur DVB-T Ausstrahlung, der Sender soll stärker werden, um ein besserers Signal auszustrahlen. Das neue Wige Fernsehstudio am Ring erlaubt auch eine Moderation und eventuell auch Werbeeinspielungen. Nach wie vor ein Thema für die Wige ist die Ausstattung der Nordschleife mit Kameras, dafür fehlt allerdings das Geld.

Die VLN baut ihr Rahmenprogramm aus. Geben soll es: Drift Challenge, Sommerfest im Eifeldorf Grüne Hölle, Tourenwagen Revival und Formel Renault Saisonfinale.

Jöckel Hilgeland geht nach den Einschreibungen davon aus, daß das große Starterfeld von 2008 wieder erreicht wird - Krise? Welche Krise? Das Reglement war erfolgreich und man möchte weiterhin die 20-30 ersten individuell anpassen, um die Spannung und Chancengleichheit zu erhalten.

Neu ist auch der Freitag als Trainingstag, damit das Fahrerlager in der Obhut der VLN bleibt. Die Einstellfahrt findet immer Freitag morgens statt.

Klaus von Barby bestätigt nochmal, daß es gegenüber 2009 keine Änderungen im Reglement gibt. Verfeinert wurde der Bereich Aerodynamik, damit es keine Auswüchse gibt. Für die Serienwagen gibt es bei den Benzinern die Neuigkeit, daß auch Turbos eingestuft werden können. Grund sind die neuen kleinen Turbomotoren in der Autoindustrie. Der Hybrid von Porsche ist als Versuch unterwegs in einer eigenen Hybridklasse, der Stromkreis läßt sich zur Sicherheit komplett unterbrechen.

Frank Pohl, der neue Marketing Chef seit 3 Wochen am Ring, bescheinigt der Nordschleife einen hervorragenden Zustand und sie habe den Winter gut überstanden. Die Lärmschutzwand in Breidscheid ist nach seiner Aussage eine Auflage für die Betriebsgenehmigung ab 1.1.2010. Die Bauarbeiten sind bis VLN-Start abgeschlossen. In den vergangenen Wochen und Monaten sei viel für die Sicherheit gemacht worden. "Six Packs" und FIA Zäune hat er dabei betont.

Es gibt auch immer von 17:30 bis 19:30 Uhr Touristenfahrten, außer beim 6-Stunden Rennen.

Die Siegerehrung bleibt jetzt im Eifelstadl und ab 21:00 Uhr soll dann noch gefeiert werden.

Laut Jöckel steht die Graduierung 3 der FIA kurz bevor und erlaubt jetzt internationale Wettbewerbe. Wenn das Zertifikat gültig ist, können sogar GT1 Fahrzeuge auf der Nordschleife fahren. Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr für die Nordschleife.

Marcel Tiemann, Timo Bernhard und Dirk Adorf kamen dann als "Werksfahrer" :) auf's Podium. Marcel gewöhnt sich an den "R", weil der "RSR" nicht mehr konkurenzfähig ist. Der Neue hat noch einiges an Arbeit vor sich. Manthey hat über 20 Fahrer, d.h. könnten eine eigene Meisterschaft veranstalten ;)

Timo hat gestern den Rollout für den "R" gefahren, funktioniert erstmal alles ganz gut. Der Abtrieb ist geringer und noch gewöhnungsbedürftig. Timo hält 10 Autos für siegfähig und sieht die Werks-BMW und Audi als Hauptkonkurenz. Er war auch noch nicht im Hybrid auf der Nordschleife unterwegs, wird aber die Testarbeit begleiten. Es ist noch zu früh die Potentiale aufzuzeigen, aber die Entwicklung wird spanned zu beobachten.

Dirk im schicken weißen Fahreranzug von BMW ist stolz und geht die Sache mit viel Respekt an, aber ist völlig begeistert von seinem neuen Renner. Für ihn ist definitv ein Traum in Erfüllung gegangen und vielleicht ist es auch ein Dank von BMW an die Fans der Nordschleife, einen Privatfahrer in das Werksauto zu setzen. Wie stellen sie die Werksfahrer gegenüber den Nordschleifenfahrern dar? Dirk sei herzlich aufgenommen worden, eine Hackordnung gibt es nicht, aber Uwe und Dirk werden komplett im Team integriert und bringen wertvolle Infos ein. Der Z4 ist auch ein Thema, hört sich super an und sieht geil aus, der Z4 habe auch großes Potential und soll auch in die Runde der Favoriten vorstoßen.

Marcel hält nichts von Pokern, es wird von Anfang an Vollgas gegeben und sie werden versuchen, jedes Rennen zu gewinnen.

Die 2.Runde setzte sich zusammen aus Christer Jöns, Jan Derenbach und Heinz-Jürgen Winz. Christer wird den Black-Falcon Audi steuern, heute war Rollout. Gestern war zu knapp, obwohl heute das Wetter einiges schlechter ist. Klappt aber ganz gut und das Auto macht viel Spaß. Christer hält den Audi nach den ersten GP Runden "für genau mein Auto". Statt Dunlop wird bei Black Falcon Yokohama gefahren, aber es gibt Unterstützung von Audi Sport, um den Wagen in den Griff zu bekommen. Die ersten Rennen sind zum Testen vorgesehen, aber nach dem 24h-Rennen soll auch mal ein Gesamtsieg angepeilt werden. Das sei natürlich der Grund, in die GT3 Klasse zu wechseln. Christer fehlt auch nur noch der Gesamtsieg in seiner Sammlung - Junior Meister und VLN Champion hat er schon im Schrank stehen.

Das Ex-Junior Team der FH Köln ist jetzt erwachsen geworden und mit dem Ford Focus RS in der Specials Klasse SP4T. Gegenüber einem Cup (Honda Civic) sicher 2 große Schritte, aber trotzdem macht es viel Spaß. Die FH arbeitet eng mit der Ford Entwicklungsabteilung zusammen und die beiden sind in Köln nur durch den Rhein getrennt. Die Konkurenz ist eher in der SP3T zu suchen, die 9 Minuten Marke von Christoph Breuer ist nicht das Ziel. Dafür eher seriennah und zuverlässig.

Heinz-Jürgen Winz wird einen Fiat 500 Abarth einsetzen, weil es genausoviel Spaß macht mit kleinen Hubraum zu fahren. Und vielleicht kann man mit dem unterlegenen Fahrzeug den "Großen" ab und zu Paroli bieten. Der 1,4 L Punto sollte eigentlich mit Turbo aufgerüstet werden, aber der 500er war zu verlockend. Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit Turin, um diesen als Cup ausgelegten Wagen für die Nordschleife passend zu machen. Tank, Bremse, Elektrik - alles wird optimiert. Die Winz'ens sind ein Familienteam, Papa und Schwester, aber nach Geschäftsschluß im Autohaus kommen noch jede Menge Leute dazu, um die Rennen am Ring zu ermöglichen. Auch ein Einsatz beim 24h-Rennen ist geplant.

So, jetzt zieh ich mir erstmal einen Kaffee und guck mich nochwas im Fahrerlager um :)
Freitag, 19. Februar 2010

Focus RS für die FH Köln: nachdem Honda sein Engagement in der Landstrecke zurückfährt und das Interesse an einem FH-Juniorteam bei der VLN Führung eher gering war, haben sich die Motorsportler der FH Köln nach neuen Aufgaben umgeschaut. Quasi erwachsen geworden ist jetzt Schluß mit Junior und es wird ein Angriff bei den Specials gestartet auf Basis des Ford Focus RS. Und wie man es von der professionellen Arbeit der Studenten kennt: alles sauber finanziert und medientechnisch aufbereitet. In der aktuellen sport auto steht der erste Bericht.




Mittwoch, 17. Februar 2010

Am 8./9. März wird die LMS zum ersten Mal ausrücken zum Testen, hier sind die Teilnehmer gelistet, Schnitzer ist mit dabei, ebenso wie 3 GT1-Ford's und das KSM-Team aus Kölle (die mit dem neuen Modell von Spark).

Die LMS ist die Rennveranstaltung, die am Ring nicht abgesagt wurde und trotzdem nicht stattfindet.
Sonntag, 18. Oktober 2009

Ein paar Randnotizen, die ich beim VLN-Lauf aufgeschnappt habe:

Hermann Tilke hängt dem Helm an den Nagel. In 2 Wochen ist er nicht mit dabei, weil dann zum ersten Mal die F1 in Abu Dhabi an den Start geht (Rennstrecke by Tilke).

Im BMW GT2 war zum ersten Mal Dirk Müller am Start, er kennt das Auto in-und-auswendig aus den ALMS Einsätzen und freut sich, mal wieder in der Eifel zu starten.

Im Training war die 10-Minutenrunde eine Schallmauer, die erst kurz vor Trainingsende geknackt wurde. Nur der Raeder Ford GT (9:56) und der Uwe Alzen Cup Porsche (9:57) haben das geschafft. Beinahe wäre also ein Cup Porsche auf Pole gestanden. Gab's das schonmal?

Pünktich zur Herbstzeit sind wieder die Blättergitter vorm Kühler in Mode gekommen, bei Schnitzer hat man sich abends auch noch schnell eins gebastelt.

Arno Klasen braucht seinen Gästen nicht mehr das Stuck BMW Video vorführen, denn jetzt hat er seinen eigenen Film. Beim letzten Lauf habe ich ihm zwei Kameras in Manthey's RSR eingebaut und der Film ist pünktlich zum Freitag fertig geworden. Zusammen mit Arno's trockenen Kommentaren ist das bei Sponsor und Gästen sehr gut angekommen. Diesmal ist Arno auf der GT4 Callaway Corvette gestartet und sie sind als 43. erfolgreich ins Ziel gekommen.

Der Wochenspiegelporsche hat endlich seine Pech-Sträne beendet und ist auf Platz 15 ins Ziel gekommen.

Trotz des durchregneten Wetters wurden 27 Runden gefahren (Maximum dieses Jahr: 28 Runden), der Speed ist dieses Jahr heftig.

An Adam Osieka im Porsche muß man sich noch gewöhnen, bisher bringe ich ihn nur mit BMW in Verbindung (BIT Racing). Steht ihm aber gut der Porsche und er hat ihn voll im Griff: 12.Platz.

Ein Platz dahinter Tom Coronel (13.), ebenfalls im Cup Porsche, die haben das Ding die ganze Zeit richtig fliegen lassen.

Platz 17 + 18 die beiden Schirra Minis mit Nippel und Oese, die letzten Runden im Paarflug, da haben sie einige Porsche hinter sich gelassen!

Ein neuer Fiesta war auch dabei, schickes Auto und mit Ralf Martin und Berthold Bermel gleich mal auf Platz 3 in der SP2 (gesamt 74.) ins Ziel gekommen.

Und ich weiß jetzt, daß doch einige Leute hier im Blog mitlesen - soviele Glückwünsche, wie ich zur Rennlizenz bekommen habe! :D
Freitag, 25. September 2009

Heute ALMS live im Netz: Petit Le Mans Zeittraining kommt bei SPEED TV heute abend um 20:20 Uhr (2:20 pm UTC). Mit dabei: Gabi Reloaded, die nächste Woche zum ersten Mal am Ring ausgeführt wird!

UPDATE: das war eine erstklassige Übertragung, super Kommentar und tolle Rennaction. Die BMW machen einen schlanken Fuß und ein Ford GT steht in der GT2 auf Pole! Bei den LMP 1-2 Peugeot und 3-4 Audi, wird spannend - aber leider diesmal ohne direkte Web-Sendung.
Mittwoch, 16. September 2009

Nach 2 Pressetagen startet am Donnerstag die IAA in Frankfurt. Wieviel Aufwand in so einer Messe steckt, zeigt ein Zeitrafferfilm vom Aufbau des Ford Messestandes.
Montag, 14. September 2009

Jede Menge Nordschleifenpiloten in Portimão bei der FIA GT3 Europameisterschaft. Die beiden Christophers - Mies und Haase - haben dabei gewonnen und Chris Mamerow war auf der Zakspeed Viper im Einsatz, Florian Gruber und Thomas Mutsch im Ford GT oder auch Claudia Hürtgen im Alpina B6. Hier gibt's Ergebnisse.


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