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Freitag, 09. Oktober 2020

Wann können wir mit erstem autonomen Verkehr rechnen?

In 10 Jahren vielleicht? Oder in 20?

Stellt sich raus: gestern.

Starting today, Waymo is immediately ramping up their fully driverless service to 100% of rides in Phoenix. To make sure this can be done safely and effectively, at first only existing Waymo One customers will be able to hail a driverless ride. After that, Waymo will begin allowing more and more people to sign up for Waymo One through the Android and iOS apps.

Können wir uns den 8. Okt. 2020 mal im Kalender vermerken.

Schöne Beispiele kognitiver Dissonanz - es kann nicht sein, was nicht sein darf - habe ich hier gesammelt.

autonom | Waymo | Google |


Freitag, 07. August 2020

18 Monate Gefängnis für Anthony Levandowski.

Und über 750.000 Dollar Schadenersatz:

He resigned from Google to co-found Otto, an autonomous truck startup. It wasn’t until 2017, after he had sold Otto to Uber for $680m, that Levandowski landed himself in hot water with the internet search giant. He was accused of walking out of Waymo with more than 14,000 files detailing its proprietary Lidar technology and sharing them with his new employer Uber, where he led its autonomous driving team after the Otto acquisition.

Für Google ist die Sache aber noch nicht vom Tisch:

Meanwhile, Levandowski has declared bankruptcy as he's facing a lawsuit from Google for $179m in damages.

Die Größenordnung der Gier ist nur schwer zu begreifen.


Dienstag, 02. Juni 2020

Das kleine Schwarze.

In diesen verrückten Zeiten ist es manchmal nicht einfach den Überblick zu behalten. Eigentlich habe ich ja Urlaub - Feiertags-Pfingsten war noch zusätzlich. Aber statt mit der Familie in Urlaub zu fahren - Corona - oder auch der Crossbahn endlich die Saison einzuläuten - auch Corona - habe ich mal das kleine Schwarze ausgepackt, um es mir richtig zu besorgen.

Inzwischen haben sich ja 4 Cannondales angesammelt, war eher Zufall, aber ist jetzt halt so. Drei davon habe ich auf Singlespeed umgerüstet, eins hatte sowieso noch nie Gänge.

Die Übersetzungstabelle hat alle schön ordentlich ihrem Einsatzzweck zugeordnet - und da kommt jetzt auch das kleine Schwarze ins Spiel.

Mike Frison / renn.tv

Den Fake-Arbeitsweg konnte ich ganz gut aufrecht erhalten, zwar nicht so viele Kilometer wie bei normalen Bürotagen, dafür aber auch regelmäßig und um einiges schöner.

Durch Köln zu fahren kann man wirklich keinem wünschen.

Mike Frison / renn.tv

Inzwischen habe ich hier schöne Runden für 20, 30 oder 60 km - aber ich wollte ja mehr und dachte 100 km wären doch mal eine Messlatte. Das Schwarze ist inzwischen gut eingefahren, ich kenne das Tempo und die Wald- und Feldwege hier sind nett befestigt und die Höhenmeter übersichtlich.

Was soll ich sagen, war eine traumhafte Tour, die auch einer kleinen Motorradrunde gut zu Gesicht gestanden hätte:

Mike Frison / renn.tv

Man bekommt immer einiges Neues zu sehen ...

Mike Frison / renn.tv

... becauseracecar sogar auch dabei ...

Mike Frison / renn.tv

... und die Wege sind kaum bevölkert und sehr entspannend.

Landstraße bin ich früher gefahren, aber das ist heutzutage unmöglich geworden. Die Autos breiter, lauter (die Reifen), rücksichtsloser und schneller - ich weiß nicht, was mit den Leuten los ist. Den Kampf habe ich inzwischen aufgegeben, hoffnungslos. Das ziehe ich mich lieber zurück in die Gebiete, die einladend, leise und nett sind.

Mike Frison / renn.tv

Und da kommt das Cannondale F700 - so hieß das nämlich, als ich es vor 20 Jahren neu gekauft hatte - richtig gut in Fahrt. Dabei habe ich neben keinen Gängen auch keine Stollen. Stattdessen stabile, breite und hart aufgepumpte Marathon Plus:

Mike Frison / renn.tv

47 mm - d.h. wenn man die neu aufzieht, benehmen sie sich fast so störrisch wie Motorradreifen. Sehr guter Pannenschutz, durch die Breite auch relativ komfortabel und mit 5 bar auch recht schnell, wenn es sein muss.

Und so radele ich vor mich hin, nicht schalten zu müssen trägt auch zur Entspannung bei. Und wenn mal ein Berg kommt, dann tritt man halt fester rein - die dicke Kette ist jedenfalls nicht die Schwachstelle.

Mike Frison / renn.tv

Nach der 100er Runde war ich zwar platt, aber inklusive Mittagspause und gemütlich fahren unter 6 Stunden - kann man also gut mal an einem freien Tag einschieben.

Inzwischen sind auch viel mehr E-Bikes unterwegs - das Verhältnis hat sich quasi umgedreht: man ist schon froh, wenn jemand ausnahmsweise ohne Strom unterwegs ist. Mir soll es recht sein, man sieht den Leuten an, dass sie ohne die Unterstützung wohl eher nicht fahren würden, also haben wieder mehr Leute zum Radfahren gefunden.

Vielleicht hat da noch jemand einen Tipp für mich, was die Routenplanung angeht: ich klicke mir das immer in Google My Maps zusammen und exportiere als kmz-File auf ein ausrangiertes iPhone (5er, geht gut), das mir als Offline-Navi dient (die App heißt Guru Maps, geht auch gut). Ist etwas umständlich und ich hatte mit Google auch schon Pech bei der Routenwahl (zugewachsener Waldweg z.B.). Jetzt habe ich mal Komoot reaktiviert, wieder exportiert und auf das 5er geladen.

Für so lange Touren nehme ich mir einen Zusatzakku mit, dann ist man auf der sicheren Seite (laden in der Mittagspause), zumal das Handy auch Offline relativ batterie-schonend benutzt wird. Aber ist halt nicht mehr das Jüngste - so ganz ohne Strom geht es dann doch nicht.

Wie macht Ihr das - hat jemand einen guten Tipp? Die Routenplanung würde ich am Mac zuhause machen wollen (Rundkurs) und unterwegs wäre es gut, wenn man besonders gute - aber auch besonders schlechte Wege - markieren könnte. Dann wüsste man bei der nächsten Planung diese zu bevorzugen oder halt zu meiden.

Der Garten würde sich zwar freuen, wenn es mal wieder regnet, aber solange wir südspanisches Wetter haben, werde ich sicher noch ein paar Feldwege gangwechselschonend unter die Räder nehmen.

Cannondale | Singlespeed | Radfahren | Fahrradtour | Navigation |


Samstag, 02. Mai 2020

AlphaGo - Der Film.

Die künstliche Intelligenz erobert sich mit großen Schritten mehr Raum - und es blitzen gelegentlich Leistungen auf, die auch Außenstehende erkennen lassen, wo die Reise hingeht.

DeepMind ist so eine junge Firma aus diesem Spektrum - wurde 2010 gegründet und 4 Jahre später von Google übernommen.

Ähnlich wie bei einem Motorsport-Team lässt sich nur schwer ausmachen, worin genau die Stärke der Firma liegt - es ist das erfolgreiche Zusammenspiel der einzelnen Teammitglieder, die ihrerseits wieder über spezielle Begabungen verfügen.

Schlagzeilen machte die Firma, als ihr Algorithmus “AlphaGo” vor 4 Jahren (März 2016) einen der besten Go-Spieler der Welt besiegte (Lee Sedol) - ähnlich sensationell wie damals der Sieg von IBM’s Deep Blue gegen den amtierenden Weltmeister Garri Kasparow - das war bereits 1996.

Das Spiel Go ist eher im asiatischen Raum zuhause, hat aber eine lange Tradition und ist um einiges komplexer als Schach - obwohl die Regeln einfacher sind.

Über die Entstehungsgeschichte und das Match gegen Lee Sedol wurde ein großartiger Film erstellt - volle 90 Minuten. Das Werk hat einige Preise abgestaubt und wurde jetzt auf Youtube frei veröffentlicht:

youtu.be/WXuK6gekU1Y

In dem Film werden die Auswirkungen deutlich, die uns mit AI bevorstehen. (Edit: ich habe hier mal ein paar Sachen rausgenommen, um Euch das Filmerlebnis nicht zu spoilern.)

Wir alle werden in Zukunft noch mehr Erfahrungen mit AI machen - zum Beispiel wenn wir von Roboterautos durch die Gegend gefahren werden. Wenn sie ausgereift sind, werden sie den Menschen überlegen sein. Auch einem Weltmeister.

Ob es dann auch Wettkämpfe gegeneinander gibt? Vielleicht eher als Zeitfahren, weil als richtiges Rennen wäre die Gesundheit des Fahrers gefährdet - glaube nicht, dass man sich darauf einlässt. Aber auch das wäre ein hinkender Vergleich, denn der Computer ist dem Menschen inzwischen sowieso schon überlegen - man braucht sich nur die Vielzahl an Assistenzsystemen wegzudenken, beim ABS angefangen. Und am Ende der Entwicklung haben wir es mit 4 einzeln gesteuerten Rädern zu tun, das schafft ein einzelner Mensch sowieso nicht mehr gleichzeitig. Wenn wir uns neben dem Rad-individuellen Kraft- (oder Brems-) einsatz dann noch 4 unabhängige Lenkwinkel dazu vorstellen …

Inzwischen wurden bereits Nachfolger von AlphaGo vorgestellt - die neueste Entwicklung hört auf den Namen AlphaZero. Der Unterschied ist, dass AlphaZero nur noch die Spielregeln mitgeteilt bekommt und dann selbstständig gegen sich selber spielt und sich zunehmend verbessert. Das Ganze läuft natürlich in rasanter Geschwindigkeit ab - ein paar Stunden reichen und AlphaZero schlägt jedes andere Programm.

DeepMind | AlphaGo | AlphaZero | artificialIntelligence |


Dienstag, 17. März 2020

Wo sind eigentlich die ganzen VW ID3, die Volkswagen auf Halde baut?

Weil die Software noch nicht fertig ist?

Hier.

Das ist schon krass, dass man sowas heutzutage bei Google Maps finden kann:

Mike Frison / renn.tv

Gefunden hat sie Stefan Moeller von nextmove - und er hat seine Entdeckung in ein schönes Video gepackt:

youtu.be/pqTN9wmEIFk

(Hier gefunden.)

Ich mag ja den Dialekt - erinnert mich an die Zeit, als ich ‘92 in Leipzig, Gera und Ostberlin als Dozent gearbeitet habe, um mein Auslandsstudium zu finanzieren.

Eins ist klar: VW macht das nicht aus Spaß, da brennt richtig die Hütte. Eigentlich sind die Autos ja fertig und könnten schon den Verkehr aufmischen - aber ohne Software bewegen sie sich nicht vom Fleck.

Ist schon eine linke Kiste, wann ist Software fertig? Oder andersrum: gib mir eine Spec und liefere mir die funktionierende Software zum Tag X ab. Nicht einfach. Denn gerade bei neuen und vorher nicht erprobten Funktionen hat man keinen Anhaltswert, wie lange das dauert. Und ob es überhaupt möglich ist.

Das Lachen über Tesla bleibt den Etablierten jetzt schon zentnerschwer im Hals stecken. Hoffentlich ersticken sie nicht daran.

Volkswagen | Elektro | VWID3 | nextmove | Software |


Montag, 03. Februar 2020

Mit einem Schwung Handys und einem Bollerwagen kann man Google Maps hacken.

Und einen Stau simulieren - der Berliner Künstler Simon Weckert hat ein Video dazu gemacht:

Im Internet habe ich Anbieter gefunden, die Smartphones verleihen, das wird zum Beispiel bei Messen genutzt. Also habe ich mir für einen Tag 99 Smartphones ausgeliehen, in einen Handkarren geladen und bin damit durch die Stadt gefahren.

Mit etwas Übung wurden die Straßen dann in Google Maps rot, obwohl kein einziges Auto unterwegs war.

Faszinierend, wer das alles aufgreift, z.B. Jason Kottke oder The Register.

GoogleMapsHack |


Samstag, 25. Januar 2020

Elektrischer Pohlbock Crosser.

Letzten Sonntag habe ich anläßlich der KTM Jungfernfahrt noch geschrieben, dass ein elektrischer Crosser mit 30 Min. Fahrzeit völlig ausreicht - und schon einen Tag später stolpere ich über diesen Artikel:

Die deutsche Firma Pohlbock (von Romano Pohl und Florian Bockstaller) entwickelt den eBock - einen elektrischen Crosser vergleichbar mit einer 250er Viertakt. Mit 8 Mappings und 350h wartungsfreier Laufzeit für den Motor.

Bei meiner neuen KTM steht nach 50h ein Kolbenwechsel an und nach 100h die große Revision: Ventile, Federn, Auflage und Teller neu, ebenso Pleuel mit Lager und Hubzapfen, dann noch Saugpumpe, Steuerkette, Motorlager und Freilauf.

Leider kostet die E-Variante noch 14.000 € - also quasi das Doppelte meiner aktuellen Investition.

Bemerkenswert wäre doch das spezielle Werbevideo ebenso wie die spezielle Location von Pohlbock.

Tolles Projekt - würde ich gerne mal testen!

Pohlbock | Motocross | Elektro |


Montag, 23. Dezember 2019

Globale N-Pidemie.

Hier eine Neu-Nfektion aus Hiratsuka / Japan:

Mike Frison / renn.tv

Habe direkt mal die Gelegenheit genutzt die N-Parade zu ergänzen.

NAufkleber | NParade | nfiziert | Japan |


Donnerstag, 09. Mai 2019

E-Bike Battle.

Der Rhein-Sieg-Kreis platzt vor Stolz, weil sie 70 Verleih-E-Bikes anschaffen.

Uber: Hold my beer.


Freitag, 03. Mai 2019

RWE ist Europa´s Spitzenreiter - in CO2 Emissionen.

Ich habe mir mal diese CO2 Emissionstabelle der EU angeschaut.

Die Liste ist sehr unübersichtlich, hat über 14.000 Zeileneinträge. Wo ist die Executive Summary für uns, die Bürger? Sehr kundenfreundlich ist das nicht - es sei denn man möchte nicht, dass wir uns damit beschäftigen.

Wenn man nach Spalte H sortiert - TOTAL_VERFIED_EMISSIONS - dann sind erstmal über 1.000 Einträge “excluded”, bevor es zur Sache geht.

Das ist eine grafische Darstellung der ersten 100 Einträge:

Mike Frison / renn.tv

… und man sieht auf einen Blick, dass 7 Datenpunkte nach oben ausreißen - es sind wenig überraschend Braunkohle-Kraftwerke:

Mike Frison / renn.tv

Und wo liegen die? Das Dreckigste in Polen, 2 bei Cottbus, 1 bei Leipzig und 3 in unmittelbarer Nähe von Köln:

  • Neurath (Platz 2)
  • Niederaußem (Platz 3)
  • Weisweiler (Platz 5)

Ich war ja kürzlich zu Besuch dort - und in Manheim - die Dimensionen sind nur schwer zu begreifen.

Auf dieser Google-Maps Karte habe ich die Kraftwerke markiert (rote Symbole) zur besseren Übersicht:

Mike Frison / renn.tv

Den Erftlandring in Manheim habe ich auch getaggt (grünes Symbol) - im Satellitenbild sind die Tagebaugebiete gut zu erkennen - auch die Dimensionen, wenn man das mal mit der Größe von Köln vergleicht.

Würde man die 3 Emittenten zusammenfassen - was ja aufgrund der geografischen Nähe, dem Tagebaugebiet und dem Betreiber RWE gerechtfertig wäre - dann ergibt sich ein gemeinsamer CO2 Ausstoß von knapp 75 Millionen Tonnen (74.870.458 t CO2).

RWE hat heute übringens Hauptversammlung - aber solch ein Rekord wird natürlich nicht in den Reden aufgegriffen. Hier ganz aktuell die Version vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Rolf Martin Schmitz - sie zeigt deutlich, wie der Konzern mit dem Rücken an der Wand steht und leicht panisch versucht zu korrigieren, was in den letzten Jahren verschlafen wurde. Hambacher Forst und Fridays for Future lassen sich nicht mehr ignorieren - der Druck der Gesellschaft ist größer geworden als der Widerstand und die Arroganz des Konzerns. Parallelen zur vergleichbar bräsigen und politikverwobenen Autoindustrie sind nicht zu verkennen.

Um das mal ins Verhältnis zu setzen: 75 Mio. Tonnen CO2 liegen in der Größenordnung ganzer Länder wie Kolumbien oder Österreich.

Die 3 Kraftwerke speisen pro Jahr zusammen 72.600 GWh Energie ins Netz ein (Neurath: 31.300, Niederaußem: 26.000, Weisweiler: 15.300 - laut Wikipedia).

Das stellt sich natürlich die Frage, wo sich die Dimensionen einordnen und was das bedeutet - mir kommen direkt ein paar Gedankenspiele in den Sinn: wie umweltschädlich wäre man unterwegs, wenn man diesen dreckigen Strom für ein Elektroauto tankt?

Pro KWh Strom werden ziemlich genau 1 kg CO2 emittiert: 74,87 Milliarden kg CO2 für 72,60 Milliarden KWh Stromerzeugung. Wenn also ein Elektroauto 15 KWh dieses dreckigen Stroms auf 100km verbraucht, dann emittiert ein Diesel mit einem Verbrauch mit 5,8L/100km genauso viel (2,65 kg / Liter). Jeder Diesel der mehr braucht, ist schädlicher.

Noch ein Rechenspiel: durchschnittlich werden in Deutschland 14.000 km pro PKW jährlich gefahren. Bei 15 KWh Verbrauch wären das pro PKW im Jahr 2.100 KWh. Mit den 3 Kraftwerken könnten also über 34 Millionen Autos elektrisch betrieben werden - immerhin 3/4 der gesamten deutschen PKW-Flotte.

Einen hab ich noch: insgesamt werden in Deutschland ca. 650 TWh Strom erzeugt, die 3 besagten Braunkohle-Kraftwerke machen also 11% aus.

Das heißt, wenn jeder von uns 11% Strom spart, könnten wir die Drecksschleudern sofort ausschalten und den Tagebau komplett stoppen.

Klima | Klimawandel | Zukunft | Emissionen | CO2Budget | Kraftwerke | Braunkohle |


Montag, 29. April 2019

Google darf in Finnland Lieferdrohnen testen.


Mittwoch, 14. November 2018

Die Elektrobusse halten so langsam Einzug in die Städte. Hier in Köln gibt es auch eine Linie - durfte ich heute wieder beobachten am Höninger Platz in Zollstock - sehr angenehm. Rollen leise und abgasfrei - hat etwas sehr friedliches. Gerade bei dem kalten Wetter eine Wohltat zu den Diesel Giftschleudern, die offensichtlich alle den Motorschutz der Abgasreinigung bevorzugen. Aktuell steht ja Opel am Pranger.

Ich komme dort mit dem Fahrrad an (so um 7h) und das erste, was mir begegnet: ein Taxi - Diesel natürlich - das im Leerlauf die Leute verpestete, damit der Fahrer die Heizung laufen lassen kann.

Es sind diese Kontraste, die sich der Bevölkerung immer mehr aufdrängen, wenn die Elektroflotte zunimmt und es wird der Zeitpunkt kommen, wo man mit dem Finger auf die Verbrennerbenutzer zeigt. So wie wenn einer in der U-Bahn raucht oder jemand besoffen in irgendeinen Vorgarten pinkelt: was für ein Vollassi, schert sich nicht um die Gemeinschaft.

So wird es den Verbrennern auch gehen - und sie können ihre Geräuschkulisse und die Abgase ja auch schlecht verheimlichen.


Donnerstag, 25. Oktober 2018

Autofreie Städte.

Pontevedra ist eine Stadt mit 80.000 Einwohnern an der Westküste Spaniens.

Sie hat sogar einen deutschen Wikipedia-Eintrag, der aber das größte Highlight verschweigt: keine Autos.

Die Erkenntnis der dadurch gewonnenen Lebensqualität arbeitet sich auch so langsam in die Köpfe der Menschen. Fußgängerzonen kennen wir ja schon lange, aber ganze Innenstadtbereiche vom Autoverkehr zu befreien, hat schon etwas Sympathisches.

Witzig ist der Stadtplan, der die Wegstrecken in Laufminuten markiert.

Am liebsten würde ich mir das in Pontevedra mal selber angucken - und wo ich so darüber nachdenke, da gibt es auch noch andere Städte, die das mehr oder weniger umgesetzt haben.

In Middleburg (Zeeland/Holland) zum Beispiel ist mir das aufgefallen. Dort bietet es sich aber auch an, denn der historische Stadtkern ist von einem kleinen Fluss malerisch eingefasst und auch vom Platz her relativ beengt. Da will man garnicht mit dem Auto reinfahren. Und in Holland fährt man ja sowieso mit dem Rad.


Sonntag, 21. Oktober 2018

In der fahrerlosen Langstreckenwertung führt mit weitem Abstand Waymo (der Google-Ableger).


Montag, 13. August 2018

Zuverlässige Schlagzeilen jedes Jahr beim OGP: geklaute Autos.

Wenn man sich auf eine Sache verlassen kann, dann auf gestohlene Fahrzeuge beim Oldtimer Grand Prix.

Jedes Jahr. Auch 2018 wieder - kann man die Uhr nach stellen.

Muss man aber nicht glauben, dass der Veranstalter das aufgreifen würde - da verbreitet man lieber wie immer zusammenaddierte Zuschauerzahlen:

Mit mehr als zwei Dutzend Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen hat der AvD-Oldtimer-Grand-Prix an diesem Wochenende knapp 51.000 Zuschauer auf dem Nürburgring in die Historie des Motorsports entführt.

Zurückgerechnet ergibt das 17.000 Zuschauer pro Veranstaltungstag (Fr-So) - also eigentlich vernachlässigbar. Wieso trägt man das stolz vor sich her - wahrscheinlich Relikte einer vergangenen Zeit. Passt ja zum OGP.

Da hat jedes Bundesligaspiel mehr Zuschauer - und davon finden pro Wochenende 9 Stück statt.

Was ich auch nicht verstehe: wieso spendieren die reichen beklauten Unternehmer ihren Schätzchen keinen GPS-Tracker?


Freitag, 06. Juli 2018

Porsche Werksfahrer werden in Google Themenwolke mit Dieselgate Beschuldigten verknüpft.

Normalerweise sind die Porsche Werksfahrer ja weit von Dieselgate entfernt.

Aber wenn man in der neuen Google News Suche Wolfgang Hatz eingibt, dann stehen neben Hackenberg, Neußer und Winterkorn auch Namen wie Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas, Neel Jani und Brendon Hartley.

Mike Frison / renn.tv

Gar nicht nett von den Algorithmen.

Dieselgate | Google | Algorithmus |


Mittwoch, 13. Juni 2018

Le Mans 24h Essential Links 2018.

Hier wieder meine Linkliste mit allem, was man für Le Mans braucht. Wer noch etwas ergänzen bzw. korrigieren möchte: immer her damit!

Le Mans 24h Essential Links 2018 / Mike Frison / renn.tv

Dieses Jahr gibt es einen kleinen Event in Immekeppel bei dp Motorsport - dort wird man mich ab Freitag nachmittag finden. Im Forum gibt es einen Thread dazu - nächstes Jahr feiert der privat eingesetzte Porsche Le Mans Gesamtsieger, der von dp Motorsport in genau dieser Halle in Immekeppel entwickelt wurde, runden Geburtstag!

Kurze URL: renn.tv/go/lemans

Offizielle Veranstalter Links:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Manufacturer / Team Streaming

News:

Misc:

… to be continued …

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Freitag, 13. April 2018

Tesla bietet jetzt Verkehrslage-Informationen in der Navigation - ähnlich Google Maps - basierend auf ihrer eigenen Flotte an Tesla Fahrzeugen.


Donnerstag, 29. März 2018

Tesla verabschiedet sich als erster Autohersteller aus Facebook.

Natürlich nicht einfach so, sondern mit Musk’scher Inszenierung über Twitter - und am Ende dann doch einfach so. Trotz Millionen von Followern.

Und weil es so schön war, klinkt sich SpaceX auch direkt mit aus.

Ich selber habe Facebook schon seit über einem Jahr gemieden - habe jetzt die Gelegenheit genutzt einen Strich drunter zu ziehen, inklusive der Seiten (Facebook Pages). Instagram sowieso und WhatsApp benutze ich nicht. Diese 3 gehören zur Zeit zum Zuckerberg-Imperium, das sich zum Ziel gesetzt hat die persönlichen Daten der Menschheit zu kommerzialisieren.

Falls jemand noch zögert, hier ist eine Argumentationshilfe - zwar Google-lastig, aber darüber muss ja auch gesprochen werden. Ich habe übrigens letzten Samstag die Möglichkeit benutzt, um meine Facebook Daten anzufordern - bisher keine Reaktion. Ob ich dann auch so einen Schreck bekomme? Inspirator Fefe hat auch ein lesenswertes Interview über Facebook gegeben.

Natürlich - ich als IT’ler war mir dessen vorher bewusst. Aber ich habe unterschätzt, wie naiv meine Umwelt mit dem Thema umgeht. Und durch meine Facebook Aktivitäten - und sei es nur ein Like hier und da - habe ich das System quasi approved - jedesmal. Vielleicht gibt es ja Leute, die sich denken: “Wenn der Mike es benutzt, dann kann es so schlimm ja nicht sein.” Doch - es ist so schlimm und ich benutze es jetzt auch nicht mehr.

Tesla | Facebook | Instagram | Google | SpaceX | Fefe | SocialMedia |


Dienstag, 06. März 2018

Google Abfrage des Tages: Elektro Motorsport.


Dienstag, 30. Januar 2018

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Ich kann es kaum abwarten. Die Verkehrsdichte nimmt immer weiter zu, aber ebenso auch die Unaufmerksamkeit der Fahrzeuglenker. Und der Stress - man hat den Eindruck hier in Köln wird das Verhalten täglich aggressiver.

Ich wohne seit 25 Jahren in Köln - der Verkehr hat sich massiv zum Schlechten gewandelt. Von wegen Fortschritt.

Gekniffen sind die Schwächsten in der Kette: Fußgänger und Radfahrer - sowohl platzmäßig als auch im verzweifelten Versuch zwischen den ganzen Aggro-Abgelenkten mit ihren 1,5 bis 2,5 Tonnen Gefährten nicht unter die Räder zu kommen.

Woran ich heute morgen krachend gescheitert bin.

Dieser übersichtliche Kreisverkehr hat den von rechts kommenden PKW offensichtlich so überfordert, dass er den ordnungsgemäß fahrenden Radfahrer mit heller Beleuchtung morgens um 6 Uhr übersehen hat. Ohne die abrupte Flugbahnänderung wäre ich eigentlich geradeaus gefahren:

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Warum sind Straßen nur so verdammt hart? Ich habe zum Glück nur Schürfwunden und Prellungen - ebenso wie mein bedauernswertes Rad:

Wann kommen endlich die autonomen Autos?

Herzlichen Dank an die beiden Damen, die mir zur Hilfe gekommen sind - sie waren sicher auch zu spät auf der Arbeit. Und an den Unfallverursacher die Gedankenanregung, dass man einem Verletzten, den man auf dem Gewissen hat, auch gerne gute Besserung wünschen kann, statt mit vereinten Kräften ihn so schnell wie möglich an Armen und Beinen von der Straße zu ziehen (Real Story).

Menschen haben evolutionsbedingt ein eingeschränktes Sichtfeld von geschätzten 160°. OK, die muss man natürlich erstmal einsetzen, aber geschenkt. Computer - also autonome Fahrzeuge - haben keine Einschränkung. 360° Panoramablick - immer. Mit mehreren Kameras und Radarsystemen (Lidar) und viel schnelleren Reaktionszeiten, als dies ein Mensch je könnte. Kollisionen sind so gut wie ausgeschlossen, während sie heute an der Tagesordnung sind.

Gerade für die Schwächsten - also Fußgänger und Radfahrer - gute (Überlebens-) Aussichten. Und auch für die ganzen noch sinnlos sterbenden Auffahrunfallopfer. Keine Woche, an der hier am Kölner Autobahnring nicht so ein Unfall passiert. Gestern ist auf der A61 ein Polizeiauto in ein Stauende gekracht.

Als Radfahrer würde ich mich jedenfalls im autonomen Verkehr viel sicherer fühlen als mit den menschlichen Honks, die heutzutage hinter’s Steuer gelassen werden.

In other news: Waymo kauft FCA Tausende (!) Chrysler Pacifica ab, um sie autonom fahrend einzusetzen.

Fahrrad | Unfall | Kreisverkehr | Autonom |


Mittwoch, 17. Januar 2018

RWE und Schumacher.

Ist mir gestern beim Kartfahren aufgefallen: am Schumacher-Center in Kerpen Sindorf hängt eine Riesen-RWE Leuchttafel als Werbung.

Hier ein Bild aus Google - für mich war es schon zu dunkel für Handyfotos.

Normalerweise nimmt man sowas ja gar nicht wahr, aber in diesem Zusammenhang hier bekommt das Geschmäckle.

Schumacher | Kartbahn | Kerpen | Sindorf |


Dienstag, 26. Dezember 2017

Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wenn wir autonome Fahrzeuge nutzen?

Noch ist es zu früh, um Namen zu nennen. Aber selbst wenn nur die Hälfte dessen stimmt, was in diesem simplen Schaubild dargestellt wird, dann müssten sich einige Leute ziemlich dringend Sorgen machen.

Industrien wie Automobilfertigung, Ölproduktion und Versicherungen werden in den nächsten 15 Jahren bis zur Unkenntlichkeit zusammengedampft.

Es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, aber ist noch nicht genau abzuschätzen, wo diese liegen. Eine Reise in's Ungewisse - bedrohlich, aber gleichzeitig auch sehr spannend:

The value chain that was forged almost 100 years ago, sparked by the production of the Ford Model T, will be completely dismantled. In its place, there will be opportunities for whole new businesses to develop.

Leider zeichnet sich auch ab, dass viele der neuen Möglichkeiten in der Werbung liegen - als wäre sie heute nicht schon aufdringlich genug. Und im Sammeln von Daten. Denn: wir sind in den A-EV's gefangen:

The real money stands to be made by monetizing the user base by creating entirely new revenue streams from this low-cost transport system. TaaS platform operators will be able to sell these additional services at much higher margins - not only do they have a captive audience for the entirety of each journey, but they are collecting vast amounts of data from every passenger. Control of the customer relationship and data will be critical to realizing the opportunities on offer here.

Warum würden wir das freiwillig machen? Weil die Mobilität sogar kostenlos werden könnte. Glaubt Ihr nicht? Wir liefern uns heute schon Facebook und Google aus - weil die Dienste kostenlos sind:

In a competitive marketplace, the revenues generated from these additional services, which are potentially vast, are likely to be passed on to passengers in the form of lower prices, to the point where transport could ultimately be free, in the same way that Google and Facebook give away their services.

Und die ganzen Autofirmen, die es heute gibt? Was wird aus denen?

There is no guarantee that existing car manufacturers will have a place in the new autonomous order.

Uups.

Gilt auch für Versicherungen:

Current safety data suggest at least a 90% reduction in the number of accidents involving A-EVs compared with ICE vehicles. This is because 94% of collisions result from human error.

Das wussten wir schon - hier noch ein Aspekt:

A-EVs will also be much more difficult to steal. While hackers could in theory take remote control of a vehicle, the cars will have cameras, GPS and vibration sensors, so tracking and recovering them would be relatively simple.

Macht ja auch nicht viel Sinn ein A-EV zu stehlen - wer klaut heutzutage schon einen Bus? Oder einen Zug?

The combination of fewer accidents and thefts will have a devastating effect on insurance companies. The insurance market will be forced to move to a cost-per-mile model rather than an annual premium, resulting in a 90% reduction in revenues.

90% weniger Umsatz. Noch ein dickes Uups.

Tony Seba und James Arbib werden nicht müde den Finger in die Wunde zu legen.

Seba | autonom | Zukunft |


Sonntag, 19. November 2017

Habt Ihr den Roboter gesehen, der einen Rückwärtssalto macht?

Die Firma - Boston Dynamics - gehörte bis zum Juli noch zu Google, ist aber an SoftBank in Japan verkauft worden.

So lustig das aussieht, so bedrohlich ist es auch: Kunden stammen primär aus dem militärischen Bereich.


Mittwoch, 08. November 2017

Waymo (Google) startet als Erster einen Taxiservice mit autonomen Fahrzeugen - komplett ohne Fahrer.

Der 7.November 2017 wird in die Geschichte eingehen:

Starting now, Waymo’s fully self-driving vehicles  (..)  are test-driving on public roads, without anyone in the driver’s seat. To date, Waymo vehicles have been operating on public roads with a test driver at the wheel. Now, in an area of the Phoenix metro region, a subset of our fleet will operate in fully autonomous mode, with Waymo as the sole driver. Over time, we’ll cover a region that’s larger than the size of Greater London, and we’ll add more vehicles as we grow.

Also nicht irgendwann, sondern jetzt. Also sofort. Am 7.November 2017.

Damit hat Google die erste Runde in diesem Rennen schonmal gewonnen.

autonom | Waymo |


Donnerstag, 02. November 2017

Autonomes Fahren? Allan McNish: Not in our lifetime.

Die Motorsportler leben ja gerne in ihrer eigenen Welt. Kann man auch ruhig machen, ist nicht weiter schlimm: die Benzinverrückten bleiben vorzugsweise unter sich und bemühen sich erst gar nicht sich bei den normalen Autofahrern sowas wie Verständnis zu erarbeiten.

Inzwischen sind wir allerdings auf der Schwelle zum autonomen Fahren - wir werden in Zukunft normalerweise unsere Fahrzeuge nicht mehr selber bewegen. Und da halte ich es für den Motorsport schon für sinnvoll, mal aus dem Schneckenhaus herauszuschauen.

Denn während in Phoenix Arizona sich die Bewohner schon an die Selbstfahrer gewöhnt haben und sie dort bereits zum normalen Straßenbild gehören, macht der Sport einfach so weiter als würde das alles gar nicht passieren.

Markus Schurig z.B. schreibt Google ab, obwohl sie in Wirklichkeit mit Waymo eine große Flotte im Testeinsatz haben. Und vor ein paar Tagen meinte Allan McNish auf Twitter, dass wir beide das autonome Fahren wohl selber nicht mehr erleben werden.

Muss man IT'ler sein um zu verstehen, dass die Lösungen, die gerade in der Entstehung sind, blitzschnell skalierbar sind? Die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs ist sehr aufwändig und kostenintensiv - zugegeben eine der größten Herausforderungen, an der die Menschheit aktuell arbeitet. Aber sobald das Konzept steht und ausgereift ist, macht es nur einen marginalen Unterschied, ob man es in 1 oder in 100.000 Fahrzeugen zum Einsatz bringt. Denn die Software wird lediglich kopiert - wenn sie irgendwann mal serienreif ist. Sobald dieser Zeitpunkt erreicht ist, geht alles ganz schnell. Was sollte die Verbreitung aufhalten, zumal ein gigantischer Wettbewerbsvorteil und damit Profit auf dem Spiel steht?

Natürlich kann man argumentieren: was hat das mit dem Motorsport zu tun? Der könnte ja nach wie vor genauso stattfinden wie heute auch. Das Problem: wenn die Hersteller das Interesse verlieren, werden große Geldflüsse versiegen und ich wüsste nicht, was dies kompensieren sollte. Und die Hersteller werden das Interesse verlieren, weil sie keine "dynamischen Fahrer" mehr umwerben müssen in ausgerechnet ihr Fahrzeug zu steigen.

Auch wenn die Akzeptanz für Petrol Heads heute schon sehr gering ist - sie wird weiter sinken. Denn die Renndynamik steht im Widerspruch zur Mobilität von morgen - und die betrifft die Gesellschaft als Ganzes.

Zukunft | Mobilität | McNish | Schurig | autonom | nachgedacht |


Mittwoch, 25. Oktober 2017

Bußgeldimmunität - neues Wort gelernt vom Autokartell.

Da musste ich auch erstmal googeln, ob sich Daimler das selber ausgedacht hat, oder ob es das vorher schon gab.

Google bringt schlanke 54 Ergebnisse - nicht wirklich überzeugend.

Hintergrund ist das selbstangezeigte Autokartell von VW, BMW und Daimler, bei dem die Stuttgarter die sogenannte Kronzeugenregelung beanspruchen - und Antrag auf Bußgeldimmunität gestellt haben.

Es gibt zwar aus Brüssel noch kein offiziell eingeleitetes Verfahren, aber nach dem unangemeldeten Besuch bei BMW letzte Woche, hatten auch VW und Daimler neugierige EU Beamte im Haus.

Kartell | Volkswagen | Daimler | Durchsuchung | Bußgeld | Kronzeuge |


Sonntag, 22. Oktober 2017

Warum Ringrekorde mit Vorsicht zu genießen sind.

Car and Driver - aus USA:

So, while we have no proof that manufacturers cheat at the endeavor of setting new Nürburgring records, there is nonetheless no mechanism to verify legitimacy when claiming those records for a production road car in street trim. It’s all a gentleman’s agreement. There’s no scrutineering official from the Nürburgring or ADAC (German auto club) or the FIA in pit lane, inspecting cars with a body jig and testing boost pressures and wastegates. The lap timing itself is not regulated at all.

Für uns eigentlich selbstverständlich - aber weltweit natürlich erklärungsbedürftig.

Als der Ring Hilfe benötigt hätte, konnten sich alle gar nicht schnell genug wegducken - inzwischen scheint die Zeitenjagd wieder gesellschaftsfähig.

Anscheinend werden solche Fahrten auch gerne mal mit Prototypen unternommen - also Fahrzeugen ohne Seriennummer oder Serienmotor:

Walliser said Porsche has asked the management of the Nürburgring “to work on this, to define clear rules for record attempts, and to provide clear definitions on several items like weight class, whether cars must carry a production engine number or VIN, and a minimum production figure to avoid specially built ‘record cars.’ Perhaps even conduct a chassis dyno test to show the car’s power level at the time.”

Da hatte auch Wilhelm Hahne kürzlich eher zufällig eine Auffälligkeit, als eine Nachfrage beim KBA zu einem TT RS ergab:

in dem von Ihnen genannten Artikel (Ausgabe 10/2017 der SportAuto) handelt es sich um einen Rennsport-Testwagen im Supertest– nicht um ein typgenehmigtes Serienfahrzeug für den Straßenverkehr.

Als wäre die Glaubwürdigkeit der Industrie nach Dieselgate nicht erschüttert genug.

Rekord | Rekordrunde |


Sonntag, 08. Oktober 2017

Sind wir Sklaven unserer digitalen Geräte? Like-Button Erfinder Justin Rosenstein reflektiert.

Interessanter Artikel im Guardian - wahrscheinlich haben wir es alle schon längst vermutet, aber in echt ist es doch noch erschreckender als erwartet. Dabei ist der Like-Button erst 8 Jahre alt.

He was particularly aware of the allure of Facebook “likes”, which he describes as “bright dings of pseudo-pleasure” that can be as hollow as they are seductive. And Rosenstein should know: he was the Facebook engineer who created the “like” button in the first place.

“It is very common,” Rosenstein says, “for humans to develop things with the best of intentions and for them to have unintended, negative consequences.”

Das hat inzwischen heftige Ausmaße angenommen:

(..) the psychological effects on people who, research shows, touch, swipe or tap their phone 2.617 times a day.

2.617!? OMG. Das müsste ein Zähler dran sein, damit man das selber für sich bemerkt und reglementieren kann.

Selbst unser gesellschaftliches Konzept und die Demokratie als solches werden auf den Kopf gestellt:

Drawing a straight line between addiction to social media and political earthquakes like Brexit and the rise of Donald Trump, they contend that digital forces have completely upended the political system and, left unchecked, could even render democracy as we know it obsolete.

Und die Kinder sollen es mal besser haben:

It is revealing that many of these younger technologists are weaning themselves off their own products, sending their children to elite Silicon Valley schools where iPhones, iPads and even laptops are banned.

Elite-Schule sind jetzt die OHNE Geräte - das war auch mal umgekehrt.

Und kommt Euch das hier bekannt vor?

“The technologies we use have turned into compulsions, if not full-fledged addictions,” Nir Eyal writes. “It’s the impulse to check a message notification. It’s the pull to visit YouTube, Facebook, or Twitter for just a few minutes, only to find yourself still tapping and scrolling an hour later.” None of this is an accident, he writes. It is all “just as their designers intended”.

Unsere menschlichen Schwächen werden ausgenutzt - aus kommerziellen Gründen.

Sucht, Droge, Abhängigkeit - diese Begriffe fallen heutzutage schon selbstverständlich im Zusammenhang mit Social Media und sollten bei uns - den Usern - alle Alarmglocken läuten lassen.

McNamee chooses his words carefully. “The people who run Facebook and Google are good people, whose well-intentioned strategies have led to horrific unintended consequences,” he says. “The problem is that there is nothing the companies can do to address the harm unless they abandon their current advertising models.”

Na da werden sie sich ganz sicher nicht freiwillig von verabschieden, denn das ist ja ihr Geschäftsmodell.

SocialMedia | Gesellschaft | Rosenstein | Eyal |


Freitag, 06. Oktober 2017

Minichamps Tauschbörse am 11.Nov. in Aachen.

Der 11.11. ist ein schwergewichtiges Datum, weil dann in Köln der Karneval ... in Mayschoß die Rallye Köln-Ahrweiler in den langen Samstag startet.

Zeitgleich in Aachen: Tauschbörse bei Danhausen (Minichamps) von 10h bis 15h im Eurogress Center.

Das Branding werde ich zwar nie verstehen - Paul Lang entwickelt und vertreibt mit seiner Firma Danhausen die Minichamps Modelle - aber Minichamps kennt jeder und so eine Sammlerszene ist ja auch mal interessant.

Es gibt bei Danhausen auch ein Museum, das aber nicht so oft geöffnet ist - hier habe ich einen Text dazu von 2008 gefunden, als das Museum neu vorgestellt wurde. Und was war das 1.Minichamps Auto? Der Audi V8 DTM von 1990. Als falls jemand den rumfliegen hat: gut in Ehren halten.

Danhausen | Minichamps | Aachen |


Freitag, 22. September 2017

China´s Baidu Suchmaschine investiert 1,5 Milliarden Dollar in autonomes Fahren.

Die fahrerlose Mobilität scheint bei Suchmaschinen hoch im Kurs zu stehen, Google bzw. Alphabet Inc. greift auf dem Gebiet über seinen Ableger Waymo an.


Donnerstag, 17. August 2017

Marcus Schurig: Deutschland sollte sich hüten, die Autoindustrie in den Untergang zu schreiben.

Marcus Schurig hat sich in der sport auto auch mal am Dieselgate versucht:

Deutschland sollte sich als Industrie- und Autonation davor hüten, eine Sparte, die bisher ein wesentlicher Treiber von Wachstum und Wohlstand war, in den Untergang zu schreiben.

Sich dem Wandel entgegen zu stemmen und in Alles-wird-gut Melancholie zu verfallen kann es aber auch nicht sein.

Audi in Le Mans raus, VW und WRC, Porsche und Le Mans, Mercedes und DTM … wieviel Einschläge braucht es denn noch?

Nur eine starke Autoindustrie kann Antworten auf die Fragen der Zukunft finden. Google und Apple haben ihre Autopläne nämlich schon wieder begraben.

Die starke Autoindustrie ist so mit sich selbst und ihren Altlasten beschäftigt, dass sie den abgefahrenen Zug gar nicht mitbekommen haben.

Und beerdigt ist bei den “halbgaren Internetfirmen” überhaupt nichts - im Gegenteil:

Bei Google - bzw. Alphabet Inc. - ist Waymo unterwegs:

In October 2015, we achieved the world’s first fully self-driving trip on public roads, in a car without a steering wheel or pedals. We refine Waymo technology through 1 billion miles of simulation testing each year, and our cars have self-driven more than 3 million miles on public roads across four U.S. cities.

Und Apple’s Tim Cook hat ja kürzlich erst bestätigt, dass es in Cupertino unter der Oberfläche kräftig brodelt.


Montag, 03. Juli 2017

Mikebericht vom Goodwood Festival of Speed: WOW!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll - ich weiss nur soviel: es hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen.

Aber der Reihe nach: eigentlich hatte ich keinen Grund mich über Langweile zu beschweren - 24h Nürburgring, Le Mans, 1 Woche Panigale testen … ziemlich strammes Programm in den letzten Wochen für einen Amateursportler.

Am Ring hatte ich mich gefreut den Sascha zu treffen - inklusive seinem Onkel Manfred - und wir konnten uns intensiv austauschen über alles Mögliche. Von den Anfängen des Motorsports bis hin zum Ausblick auf das autonome Fahren - Sascha ist der perfekte Gesprächspartner. Zusätzlich noch sein kürzlicher Umstieg vom Blogger direkt in’s Daimler-Management, da ist der neugierige Mike natürlich kaum zu halten. Und nebenbei haben wir auch mal locker überlegt, ob ich nicht einen Event der Sterne begleiten könnte - was käme denn da in Frage? “Wie wär’s mit Goodwood?” Ja klar - warum nicht - hab ich schon viel von gehört - wann ist das denn? Oh … schon so bald … na gut - egal - probieren kann man es ja mal.

Goodwood Festival of Speed 2017

Tja, und nur 5 Wochen später sitze ich im Flieger nach Heathrow, Hotel- und Mietwagenbuchung von Mercedes Classic in der Tasche, und sehe ziemlich aufgeregt der Tatsache entgegen, gleich in einem Rechtslenker die M25 Richtung Süden zu schwimmen.

Ich hatte keine Lust mich mit irgendeinem Navi rumzuärgern, in das man sich erst wieder reinfuchsen musste - also hatte ich in weiser Voraussicht auch mein Handyhalter für die Scheibe eingepackt. Dank Ladekabel perfektes Setup und teure Roaminggebühren gibt es auch keine mehr.

Goodwood liegt eine gute Stunde vom Flughafen entfernt und nachdem ich ein paarmal mit der rechten Hand den Ganghebel gesucht hatte und links mal kurz den Bürgersteig rasieren musste, kam ich gut in Schwung - lief besser als befürchtet. Allerdings ohne einen einzigen Pfund in der Tasche und Euro werden sie wohl beim Parken in Goodwood nicht annehmen. Aber ich fahre ja noch durch ein paar Ortschaften, da gibt es sicher einen Automaten.

Pustekuchen! Von der Autobahn runter kamen nach ein paar Kilometern nur idyllische Dorfkulissen verbunden durch enge englische Landstrassen - eigentlich sehr schön, aber natürlich auch sehr geldautomatenarm. Ein bisschen wie am Ring: durch verschlafene Landstriche fahren, um dann bei einer Racing-Location anzukommen.

Meine nächste Erwartung sollte sich genauso schnell in Luft auflösen: konditioniert durch die Gängeleien am Ring dachte ich, dass man bei der Einfahrt zu den Parkplätzen gleich abkassiert wird - daher auch die Suche nach Bar-Pfunden. Nix da - freundliche Menschen, die mir geduldig den Weg zeigen - akkurat wurden die Besucher millimetergenau ausgerichtet, um dann in einem rustikalen, aber schicken Anhänger mit tollem Traktor vorneweg zum Eingang gefahren zu werden - alles für umsonst.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich vor Ort keine Menschenseele kenne - aber der erste, der mir begegnete, war Puffi vom Frikadelliteam - höchste Zeit meine Erwartungshaltungen einmal mit Schwung in die Tonne zu kloppen.

Das war auch gut so, denn die Szenerie vor Ort ist mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt hatte. Die Qualität der Fahrzeuge, die schiere Menge an Fahrzeugen, die Vielseitigkeit von Motorrad über Auto, von 1900 bis 2017, die Gerüche und Geräusche - man wird konstant mit atemberaubenden Eindrücken geflutet, dass man unmöglich in der Lage ist alles zu verarbeiten. Deswegen kann auch dieser Bericht hier nur grob widerspiegeln, wie das in der Realität vor Ort aussieht.

Was mich bisher immer gestört hatte, wenn man Fotos oder Bewegtbilder aus Goodwood gesehen hat: sie konzentrieren sich auf die Action und es fällt einem schwer sich vorzustellen, wie die knapp 2 km lange Strecke in die Veranstaltung eingebettet ist. Ich habe daher versucht alles etwas weitläufiger und vielseitiger einzufangen, damit es etwas leichter fällt sich das Ganze vorzustellen.

Übrigens wie auch schon in Le Mans alles wieder ohne Akkreditierung und alle Fotos mit der kleinen Canon EOS 100D gemacht.

Die Größe des Geländes ist auch so ein Thema. Ich dachte das sei halt so eine Art Gutshof mit einer Straße - nur größer. Über welche Größe reden wir also hier? Etwas Recherche ergibt, dass das Grundstück des Duke - festhalten! - einer Fläche von etwa 50 km2 entspricht. Wow. Das wären also ungefähr die Abmessungen von Daun.

Jedenfalls habe ich es in meinen 3 Tagen vor Ort nicht geschafft alles einmal gesehen zu haben! Die Rallye Stage z.B., auf die ich unheimlich scharf war, war aufgrund der Entfernungen einfach nicht drin.

Und so reiht sich dann ein WOW! an das nächste. Wenn einem z.B. dieses Fahrzeug vor die Linse fährt:

Goodwood Festival of Speed 2017

… dann denkt man: Mmmh, der Typ sieht aus wie Gordon Murray. Nur in Goodwood IST das dann auch Gordon Murray.

Die Veranstaltung an sich ist unterteilt in Batches, denen verschiedene Klassen zugeordnet sind (Zeitplan). Das hat den Vorteil, dass man an den Programmtagen Fr/Sa/So immer alle Fahrzeuge 2x über den Tag verteilt in Aktion sieht. Das heißt aber auch, dass ständig Fahrzeuge in Bewegung sind, um in das Fahrlager geleitet zu werden oder zurück an ihren Platz - und es laufen sich auch IMMER irgendwo irgendwelche Motoren warm - zusätzlich zu den Geräten, die gerade auf der Bergrennstrecke unterwegs sind. Sowas wie Dezibelbeschränkung kennen die gar nicht - entsprechend lautstark spielt sich das alles IMMER ab.

Und wem das alles noch nicht reicht: 2x am Tag gibt es eine aufwendige Flugshow mit Fighter-Jets. Die fliegen nicht nur einmal drüber so wie in Le Mans, die zeigen 20 Minuten lang die spektakulärsten Manöver inklusive irrsinnigem Getöse.

Bei so einem temporären Veranstaltungsort, dem Mega-Programm, Gewusel und Gelärme sollte man eigentlich denken, dass es drunter und drüber geht. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: perfekter und minutiöser Ablauf, freundliche Marshals und auch jede Menge davon, tolle Details und einheitliches Bild, … also auch ein Fest für die Sinne, das dem Namen “Festival” absolut gerecht wird.

Den Besuchern wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, z.B. habe ich ohne groß danach zu suchen 2 mobile Geldautomaten gesehen. Das ist komfortabel - und hilft natürlich auch dabei den Umsatz für die geschäftstüchtigen Briten nach oben zu schrauben. Apropos Umsatz: das Pflicht-Goodwood-Shirt für die kleine Mia hat mal gerade 20 GBP gekostet. Und die Merchandising-Stände waren ständig gut gefüllt mit kaufwilliger Kundschaft.

Meine Erinnerungen an das 24h-Rennen am Ring oder auch der Besuch in Le Mans vor nur 2 Wochen waren mir noch frisch im Gedächtnis - aber ganz ehrlich: Goodwood stellt die beiden organisatorisch in den Schatten. Und das kann doch eigentlich nicht sein, dass ein temporärer Event die permanenten Rennstrecken alt aussehen lässt. Aber genau so ist es.

Goodwood Festival of Speed 2017

Und da haben wir ja jetzt noch nicht über das Programm gesprochen. Das Besondere in Goodwood ist, wenn der Duke einlädt, dann kommst Du. Da gibt es gar keine Diskussion. Und so präsentiert sich auch das Feld: nur die feinsten und geschichtsträchtigsten Exponate aus den Museen der Werke und reichen Privatiers - insgesamt 600 - und passend dazu natürlich die vorzugsweise weltmeistergeschmückten Fahrer. Die auf dem Weg zu ihrer eigenen Teilnehmer-Hospitality extra einen langen Weg entlanglaufen müssen, damit sich drumherum die Autogrammjäger aufstellen können. Die wissen nicht nur - im Gegensatz zu mir - immer, wer das gerade ist - die haben auch direkt das passende Bild zur Hand:

Goodwood Festival of Speed 2017

Nichts wird dem Zufall überlassen und in völliger Selbstverständlichkeit kommt der Ferrari GTO natürlich quer daher:

Goodwood Festival of Speed 2017

Die Eindrücke werden dir quasi mit 5 bar kontinuierlich in’s Gehirn gepresst und selbst wenn man gar nicht dran denkt, hat man ständig Sensationen vor den Augen. Hinter dem DTM Mercedes - frisch aus dem Museum - Michael Dunlop’s Einsatzgerät. Als wäre es das Normalste der Welt:

Goodwood Festival of Speed 2017

Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, der Event ist gerne ausverkauft und wir reden über 200.000 Besucher auf die 3 Tage verteilt.

Mein großer Dank geht an Mercedes-Benz Classic, die mich sofort herzlich in ihrem Team aufgenommen haben, als wäre es nie anders gewesen. Ich war nämlich der Einzige, der als Externer mitgereist war und man hat mich kurzerhand einfach für das Wochenende adoptiert. Großartig!

Goodwood Festival of Speed 2017

Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht etwas von dem Gefühl vermitteln, das sich vor Ort einstellt. Mir war ja klar, dass das nicht einfach wird. Gerne könnt Ihr Euch auch zurückmelden im Forum oder bei Facebook.

Zum Abschluss noch ein paar schöne Eindrücke - ich wünsche mir, dass ich auch in Zukunft noch einmal Gelegenheit bekomme diesen tollen Event zu genießen:

Goodwood | Mikebericht | Mikefotos | FestivalOfSpeed |


Samstag, 24. Juni 2017

Ducatifiziert: Eine Woche 959 Panigale Miketest - Tag 6 von 7.

Ein Ausflug zu Mirko’s Café Fahrtwind geht immer und auf der Fahrt durch die Eifel konnte die Panigale wieder mit ihren inneren Werten glänzen. Der drehmomentstarke Motor ist für so einen Vierzylinderfahrer wie mich schon eine Offenbarung. Was mich aber immer mehr beeindruckt ist die Spurtreue beim Kurvenfahren, weder Bremsmanöver noch Schlaglöcher können den gewählten Kurvenradius sabotieren - stoisch zieht sie in Schräglagen ihre Bahn. Das gibt viel Vertrauen - und natürlich Fahrspaß.

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Obwohl wir heute Veranstaltung im Kinderkarten hatten inklusive Auftritt der kleinen Maus, der natürlich Priorität 1 hatte, konnte ich mir in Hönningen noch einen Kaffee ziehen. Einen Ausflug dorthin kann ich nur empfehlen, denn neben dem guten Kaffee gibt es auch selbstgebackenen Kuchen und die größte Sammlung an Motorrad-Zeitung-Jahrgängen westlich des Urals:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Ducati hat auch eine lange Reise hinter sich:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Einrichtungsmäßig trifft man auf viel gemütliches Holz:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

... und liebevoll ausgewählte Accessoires:

Ducati Panigale 959 Miketest Tagebuch

Morgen ist schon mein letzter Tag, dann muss ich die Duc am Montag wieder zurückbringen. Mal sehen, wohin es mich verschlägt - ich fürchte sie wird mir fehlen.

Ducati | 959Panigale | Miketest | Fahrtwind |


Samstag, 10. Juni 2017

Le Mans 24 Stunden Rennen 2017 - Essential Links und Live Stream - renn.tv/go/lemans24.

Wieder einmal habe ich alle wichtigen Links zusammengetragen, die man braucht, um das Rennen im Detail zu verfolgen. Wenn es Updates gibt oder ihr noch etwas ergänzen wollt, dann packe ich das hier mit rein.

Dieses Jahr werde ich auch wieder vor Ort sein, auch wenn sich das ganz spontan erst dieses Wochenende für mich ergeben hat, weil ein Journalist absagen musste und man mir - wieder von Ford - diesen Platz angeboten hat. Danke - nehme ich gerne!

Die kurze URL für die Le Mans Essential Links ist auch wieder im Einsatz:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Donnerstag, 01. Juni 2017

Dave Winer und John Gruber sind sich einig: Facebook is killing the web.

Daring Fireball:

You might think it’s hyperbole for Winer to say that Facebook is trying to kill the open web. But they are. I complain about Google AMP, but AMP is just a dangerous step toward a Google-owned walled garden — Facebook is designed from the ground up as an all-out attack on the open web.

Ich habe schon seit längerem das Gefühl, das für manche Leute das Internet nur noch in Facebook stattfindet. Inhalte sollten jedoch bewahrt werden und für jeden frei zugänglich sein. Facebook erlaubt nichtmal die Indizierung über die Suchmaschinen, d.h. über Google können Facebook Posts nicht gefunden werden:

Content that isn’t indexable by search engines is not part of the open web.

Fazit:

Treat Facebook as the private walled garden that it is. If you want something to be publicly accessible, post it to a real blog on any platform that embraces the real web, the open one.

Meine Rede!


Mittwoch, 17. Mai 2017

Audi und Volvo wollen Google´s Android fest integrieren.

blog.google:

Today, Audi and Volvo announced they will build Android into their next generation of cars. That means your car’s built-in infotainment system could allow you to control your air conditioning, sunroof, and windows, find the nearest restaurant with Google Maps, listen to Spotify or NPR, or just ask your Google Assistant for help—even when you leave your phone behind.

Bisher wurde immer nur der Bildschirm vom Smartphone geklont.

Android | Audi | Volvo |


Dienstag, 08. November 2016

Tesla investiert in Prüm.

Das ist ja mal sensationell:

Tesla describes Grohmann Engineering, led by founder and CEO Klaus Grohmann, as one of the world leaders in highly automated methods of manufacturing.

The firm’s headquarters are in Prüm, Germany, and it will become Tesla Grohmann Automation and serve as the base of the automaker’s Tesla Advanced Automation Germany group, which the company hope will constitute of over 1,000 advanced engineering and skilled technician jobs in Germany over the next two years.

In der Rollen wären gerne viele Firmen, aber Elon Musk sucht sich ausgerechnet Grohmann Engineering in Prüm aus.

Prüm | Tesla |


Mittwoch, 02. November 2016

TU Europe Live Blog - ICM München

Die nächsten 2 Tage - Mittwoch und Donnerstag - dreht sich hier alles um Mobilität, denn ich besuche aktuell die TU Europe Konferenz in München.

Dieser Blogpost soll dazu dienen die Konferenz zu begleiten und ich werde ihn ständig erweitern mit den Eindrücken, die ich hier sammeln kann. Also ab und zu den Eintrag neu laden, damit die Inhalte im Browser aktualisiert werden.

Die Konferenz gibt es seit über 10 Jahren und sie wurde gestartet rund um das Thema Telematics. Inzwischen ist sie ausgeweitet worden auf das Thema Mobility - alleine das ist schon eine interessante Tatsache. Die Grenzen zwischen Automobilherstellern und Anbietern von Mobilit verschwimmen zunehmend, daher hat diese Entwicklung heute eine Riesen-Aufmerksamkeit.

Gestartet hat die Konferenz Roger Lanctot von Strategy Analysis:

  • Connected Cars sind abhängig von der Technology (Mobilfunk) - Schätzungen gehen von 50% Connected Cars im Jahr 2019 aus. Das ist noch relativ wenig, weil die andere Hälfte nicht connected ist. Das könnte ein Bremsklotz für die Entwicklung sein. 5G würde das beschleunigen, aber der Roll-Out ist noch recht langsam.
  • OTA - Over the Air Update - ist dazu auch eine Voraussetzung, aber die OEMs hängen noch ziemlich weit zurück. Ausnahme ist Tesla, die Kreise um die Konkurrenz fahren.
  • Automated Driving wird im Moment sehr stark bearbeitet, 61 OEMs, 6 Aftermarket- und 73 Startup Firmen und 8 Development Plattformen beschäftigen sich mit dem Thema. Da ist mächtig viel in Bewegung und wir werden bald mehr davon hören.

Johann Jungwirth von VW (CDO) und Holger Weiss (German Autolabs):

  • Die ersten selbstfahrenden Autos werden bald Realität - etwa 2018/2019. Das wird nicht in Europa starten, sondern US, Singapur und China. Es wird wichtig sein für Europa nicht den Anschluss zu verlieren und da sind die Regierungen gefragt.
  • Viele Unfälle heutzutage sind menschlicher Natur und diese werden sich alle vermeiden lassen.
  • Leute, die bisher kein Auto selber nutzen können - Blinde, Kinder, Ältere, .. - werden in Zukunft ein Auto fahren können - bzw. werden gefahren von dem Auto.
  • VW wird noch diesen Monat eine neue Marke vorstellen rund um das Thema Mobilität - der Name wurde aber noch nicht verraten. Das wird die 13.Marke von VW werden.
  • Alle Resourcen werden im Konzern gebündelt, d.h. man wird auch intensiv mit Audi z.B. zusammenarbeiten.

Von DriveNow - einer Tochterfirma von BMW - war Sebastian Hofelich vor Ort:

  • In Deutschland sind erst 30.000 elektrische Fahrzeuge auf den Strassen.
  • Die Idee ist den ruhenden Verkehr aus den Städten zu verbannen - die Autos werden als Shared Service eine viel höhere Auslastung haben und weniger rumstehen.

Ein i3 steht auch in der Lobby und das Raumangebot im Inneren ist beeindruckend: keine B-Säule mehr und auch kein Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen. Mit einer DriveNow Anmeldung kann man sich für relativ kleines Geld zusätzliche Mobilität sichern - und gleichzeitig mal den i3 bzw. ein Elektroauto ausprobieren. Werde ich auf jeden Fall machen, wenn ich wieder in Köln bin.

Von Uber war Christoph Weigler auf der Bühne. Am Interessantesten fand ich die Tatsache, dass Uber keinerlei Hardware entwickeln will und die gesamte Funktionalität auch in Zukunft über das Smartphone erreichen wird - sowohl für Uber Fahrer als auch Passagiere.

Angus Lyon kommt nach der Kaffeepause auf die Bühne und er arbeitet … für Manor F1! Na da sind wir doch zuhause! Er referiert über Telemetrie und Datenübertragung - auch wichtige Punkte in Zukunft für die Mobilität:

  • Manor Racing ist das kleinste Team, sie wurden damals von Virgin 2010 aufgebaut. Der Vorteil ist aber, dass man nicht von einem OEM abhängig ist - man agiert lean and agile.
  • Heutzutage kommen TV Bild, Telemetrie, Team Radio, … alle über den gleichen Datastream. Dafür sind 3 Systeme redundant voneinander aufgebaut.
  • Team Daten addieren sich auf 2 GB pro Rennen. Datenraten sind 100 kHz, aber 1 kHz ist typisch.
  • Der Wettbewerbsvorteil kommt dann erst, wenn die Daten effizient verteilt und ausgewertet werden - auch zuhause in der Basis von allen Rennstrecken der Welt aus.
  • Die Analyse betrifft zuerst Reifen und Fahrwerk, um den Zustand des Wagen ständig zu analysieren. Wenn Benzin weniger wird, wird der Wagen schneller - aber der Reifen baut ab, dadurch wird er wieder langsamer. Das muss man optimieren, um den Reifen nicht zu überfordern.
  • Alle Gangwechsel werden überwacht, um sicherzustellen, dass das Getriebe nicht überfordert wurde.
  • Benzinverbrauch ist natürlich wichtig, nur 100kg Benzin dürfen verbraucht werden.
  • Bremsen werden auch überwacht - zumal die Kühlung so klein wie möglich gehalten werden möchte, um die Aerodynamik nicht zu verschlechtern.
  • Die Aufgabe des Teams ist es zu optimieren, Risiken erkennen, Verbräuche überwachen und die Konkurrenz im Auge zu behalten.
  • Nur 3 Leute an der Strecke und 4-6 zuhause sind für diese Aufgaben eingeteilt.
  • Manor Racing nutzt diese Daten, um einen Vorteil zu gewinnen - denn ihnen ist auch klar, dass sie nicht das schnellste Auto im Feld haben.

Martin Rosell / WirelessCar:

  • C-Connected, S-Sharing, A-Autonomous, E-Electric - diese Buzzwords werden zur Zeit ständig genutzt.
  • Um autonomes Fahren zu ermöglichen, müssen die Fahrzeuge connected werden, überwacht, kontrolliert, analysiert und optimiert werden.
  • Heutzutage sind nur 3-5% aller Fahrzeuge connected.
  • Die Entwicklungszyklen der OEMs sind langsam - ein Grund warum nicht mehr Fahrzeuge vernetzt sind.
  • Volvo Truck nutzt die Technologie schon heute, um schneller auf Fahrzeug-Reparaturen zu reagieren: der Besitzer wird früher gewarnt und die Werkstatt kann sich schon im Vorfeld vorbereiten.
  • Car Sharing könnte auch in kleinerem Scale realisiert werden: nicht mit allen das Fahrzeug teilen, sondern eher mit Freunden und Bekannten - und das könnten alle OEMs schon heute anbieten.
  • Heat Maps helfen die Daten besser zu analysieren und auf das Verbraucherverhalten zu reagieren.

Juergen Daunis / Ericsson:

  • In der Vergangenheit wurden die Netzwerke hauptsächlich für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickelt. Heute findet zum ersten Mal ein Umbruch statt, weil neue Netzwerke für die Bedürfnisse der Autoindustrie geschaffen werden.
  • Zukünftig werden überall Sensoren verbaut werden, die den Datenverkehr massiv erhöhen werden. 5G soll das adressieren.
  • Volumen erhöht sich x 1.000 und die Latency stellt hohe Anforderungen an die Geschwindigkeit für kritische Übertragungen.

In der Mittagspause ist mir Holger Weiss (German Autolabs, s.o.) über den Weg gelaufen und ich habe ihn gefragt, wie er zu meiner Motorsport Theorie im autonomen Zeitalter steht:

  • Seiner Meinung nach werden sich Marken wie Porsche oder Audi nach wie vor über die Dynamik differenzieren.
  • Es wäre sogar vorstellbar, dass Fahrspuren für schnelleres Fahren reserviert werden. Berlin - München geht dann in 3 statt in 7 Stunden, kostet aber mehr.
  • Die Entwicklungen von Audi in der Formel E würden ja schon deutlich zeigen, dass trotz E-Mobilität die Hersteller ein Interesse an der Präsenz zeigen.

David Wong (SMMT), Chris Roig-Ramos (BlaBlaCar), Matthew Caudle (Drover), Helmut Ramsauer (Spinpartners) diskutieren über: Auto Brand Loyalty in a Sharing Economy

Interessanter Punkt, weil wie Marken-loyal soll man sein, wenn man sowieso die Services wechselt und das Auto mietet, das gerade verfügbar ist.

  • BlaBlaCar Service wird von 10 Mio. Leuten pro Quartal genutzt. Wenn man zu Viert statt alleine mit dem Auto fährt, dann reduzieren sich für jeden die Fahrtkosten auf 1/4.
  • Ökonomische Argumente werden als wichtiger erachtet gegenüber der Markenanziehung.
  • Marken werden zunehmend unwichtiger - ein Trend, der sich auch aktuell bei den Fluglinien feststellen lässt. Ausschlaggebend ist am Ende der Preis.
  • Die Herausforderung für die OEMs in den nächsten 5–10 Jahren wird darin liegen, den Übergang von klassischem Fahrzeugbesitz zu den zukünftigen Car Sharing Modellen zu bewerkstelligen.
  • Marken und Brands sind nach wie vor essentiell, definieren sich aber eher über die User-Erfahrung und die Qualität der Services, als über klassisches Marketing, wie wir es heute kennen.

Tag 2 meines Besuches auf der TU Europe und ich werde diesen Beitrag weiter fortführen mit Notizen aus den Vorträgen, die ich besuche.

Christoph Stadeler, Facebook

Da fragt man sich, was hat Facebook mit Automotive und Mobility zu tun?

  • Sie skalieren, haben kein Problem 1,7 Milliarden Nutzer zu bedienen - dazu noch WhatsApp, Messenger und Instagram.
  • Marken sind mehr denn je das größte Pfund, das die Autoindustrie hat. Wenn man Größe und Volumen über Produktionszahlen definiert, dann stößt man schnell an Grenzen. Aber eine Marke kann heutzutage viel einfacher Millionen von Nutzern ansprechen und über Facebook verlinken.
  • Facebook sieht sich in einer guten Position die Brücke zu Connected Car zu bauen - weil sie schon mit den User (Auto-Kunden) verknüpft sind.

Chris Reeves (Horiba MIRA) - Autonomous Vehicles - the technical and business challenges:

  • Es wird unterschieden zwischen Automated Car und Connected Car.
  • Standards und Gesetzgebung hinken noch hinterher und sind zu einfach gestrickt. Dadurch kann die komplexe Realität im Verkehr nicht abgebildet werden.
  • Straßen werden nicht nur von Autos genutzt - Fussgänger, Radfahrer, aber auch Tiere kreuzen den Verkehr.
  • Test und Erprobung erfordern neue Methoden - Controlled Environment löst die Teststrecke ab. Wo früher Dauerhaltbarkeit z.B. getestet wurde, werden heute reale Straßensituationen, Ampeln und Kreuzungen abgebildet. Sogar Mobilfunktestzellen werden installiert, um den Datenverkehr zu validieren.
  • Ziel ist die Reproduzierbarkeit während der Erprobungsphasen.
  • Während autonomer Testphasen können auch Fahrzeuge anderer Hersteller die Strecke nutzen, wodurch reale Situationen mit Verkehr abgebildet werden.
  • Trotzdem können Teststrecken nicht die Realität komplett simmulieren - daher sind Tests in öffentlichem Verkehrsraum notwendig.
  • In UK kooperiert u.a. Milton Keynes bei der Umsetzung, um einem Konsortium die Tests zu ermöglichen.
  • Zur Zeit nehmen Ford, JLR und Tata teil.
  • Es gibt Überlegungen, dass für die Abnahme bis zu 10 Mio. Testkilometer nachgewiesen werden müssen - aber das ist noch nicht endgültig entschieden und eigentlich von der Größenordnung zu hoch, um es im Test in akzeptabler Zeit umzusetzen.

Nach seinem Vortrag hatte ich die Gelegenheit Chris Reeves mit Fragen zu löchern.

  • Motorsport wird seiner Meinung nach immer ein Thema sein für die Auto-Industrie, weil das Fahrerlebnis auch immer eine Belohnungs-Komponente beinhaltet (needs to be rewarding). Was auch die einzelnen Brands nutzen werden, um sich voneinander zu unterscheiden.
  • Zusätzlich kommt aber noch die komplette Kundenerfahrung mit der Marke - von Kauf über Service über Connected und Autonom - dazu, um einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erlangen.
  • Das Straßenbild wird auch in Zukunft immer ein Mix sein zwischen manuellem und automatischem Verkehr, denn wir haben eine 100-jährige Geschichte von Fahrzeugen auf der Straße. Die wird nicht von heute auf morgen verschwinden.
  • Für das autonome Fahren ist es nicht zwingend erforderlich, dass Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Um in der Zukunft aber einen höheren Effizienzgewinn zu realisieren wird die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen höhere Bedeutung gewinnen.

Die letzte Präsentation des Tages war von Michael Wong, Codeplay.

  • Autos werden in der Zukunft ein Gehirn brauchen, das mit enormer Prozessor-Power ausgestattet ist.
  • Ebenso große Anforderungen werden an die Software gestellt, die in der Lage sein muss, die neuen Aufgaben des autonomen Verkehrs abbilden zu können.
  • An AI - Artificial Intelligence bzw. neuronalen Netzen - führt kein Weg vorbei.
  • Bereits heute ist AI im Einsatz, z.B. bei Google Maps. Tesla nutzt diese Technologie ebenfalls.
  • Open Source Sprachen ist der Vorzug zu geben, damit diese gewaltige Aufgabe mit Erfahrungsaustausch untereinander bewerkstelligt werden kann.

Nach dem Vortrag hatte ich Gelegenheit mit Michael zu sprechen. Seine Erklärung, was AI denn sei, geht so: wir Menschen lernen aus Erfahrung - Sachen, die funktionieren, werden im Gehirn verknüpft (neuronal), um sie bei der nächsten Gelegenheit wieder abrufen zu können. Das versucht man im Computer abzubilden - quasi eine gigantische Trial- and Error Datenbank. Das Konzept ist schon viele Jahrzehnte alt, aber erst jetzt sind Computer durch die gestiegene Rechenleistung in der Lage damit sinnvoll umzugehen.

Wichtig in dem Zusammenhang fand er auch die Validierung - also das ausgiebige Testen, ob die Interpretationen des Systems richtig sind.

Das das Ganze auch Gefahren birgt will er gar nicht auschließen. Die Entscheidungsfindung ist im Einzelfall schon so komplex und beinhaltet soviele Paramenter, dass der Mensch mit seinem Gehirn überfordert ist den Werdegang bis zur Entscheidung nachzuvollziehen. In dem Fall ist man dann der Technik ausgeliefert in der Hoffnung, dass sie die richtige Entscheidung trifft.

Dabei kommt natürlich kein Bauchgefühl zum Tragen - das gibt es bei einem Computer mit 0 und 1 nicht. Aber Wahrscheinlichkeiten werden gegeneinander abgewogen, um die Abläufe am Ende richtig in Gang zu setzen.

Ziemlich gruselig, wenn man es sich mal auf der Zunge zergehen lässt, aber wir alle werden damit schon konfrontiert - z.B. bei Google Maps. In Sekundenbruchteilen werden Routen optimiert aufgrund aktualisierter Parameter. Tesla setzt ebenfalls schon auf AI und das Faszinierende bei dem Konzept ist, dass jeder gefahrene Kilometer von allen Tesla Fahrzeugen wieder jedem einzelnen Fahrzeug zugute kommt. Michael vergleicht das mit einem lernenden Baby, das auf einmal auch von der Erfahrung von allen anderen lernenden Babies auf der Welt profitiert. Die Lernkurve steigt in dem Moment natürlich extrem steil und die Geschwindigkeit nimmt rapide zu.

In dem Zusammenhang war es etwas krotesk zu beobachten, dass AI auf der Konferenz kaum eine Rolle gespielt hat - dabei ist es die Schlüsseltechnologie zum Aufbruch in das neue Zeitalter.

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Montag, 31. Oktober 2016

Blog-Gehversuche in Responsive Web Design.

Eigentlich bin ich Euch ja dankbar, dass ihr mich - von Heike mal ausgenommen ;) - nicht unter Druck gesetzt habt, den Blog endlich mal für moderne bzw. mobile Browser zu optimieren.

Denn was ihr hier seht ist alles selbstgestrickt und ich muss mich immer erst in die Themen reinfuchsen, ehe ich sie umsetzen kann.

Aber getreu dem Motto: Built, not bought! - möchte ich das auch so lange wie möglich aufrecht erhalten. Es hat auch Vorteile, wenn man nicht von Wordpress & Co. abhängig ist. Auch wenn es manchmal sehr mühselig ist, mit den Trends Schritt zu halten und es jede Menge vorgefertigter Blog-Software gibt: etwas Selbstgeschriebenes hat doch viel mehr Charakter und Patina - Nein, ich fang jetzt nicht mit den GT3 an. ;)

Theoretisch sollte man auch den eigenen Code besser verstehen, aber wenn man jahrelang nicht reingeschaut hat, dann steht man sogar vor diesen Kreationen wie der Ochs vor´m Berg.

Wenn alles klappt sollten jetzt die Beiträge im Smartphone gut zu lesen sein - den Anfang macht renn.tv/3554 - mein Bericht von der Art.Fair Cologne. Die Bilder sind jetzt angewachsen von ehemals 370px auf 660px und verkleinern sich automatisch, wenn der Viewport, also das Browserfenster kleiner ist. Inzwischen habe ich auch eingeführt, dass man die Bilder anklicken an - dann kann man auf 1.200px vergrößern.

Das ist natürlich suboptimal, wenn man alte Beiträge anschaut, weil hier die Bilder nach wie vor in 370px vorliegen. Aber das soll einen ja nicht daran hindern mit der Zeit zu gehen, irgendwann muss man ja umstellen. Google jedenfalls ist happy - und ich hoffe ihr auch.

Dies gilt erstmal nur für die einzelnen Blogbeiträge, die Gesamtübersicht bleibt vorerst noch im alten Design.

Ich würde mich über euer Feedback freuen, ob das so passt oder noch irgendwo klemmt.

Mikesblog | Responsive | BuiltNotBought |


Samstag, 29. Oktober 2016

Ausgerechnet GM aus Amerika bringt Schwung in den E-Auto Markt.

GM ist der erste, der ein E-Auto in größeren Stückzahlen herstellen wird.

In Amerika als Chevrolet Bolt EV:

… und in Europa als Opel Amera-E:

… wobei für England anscheinend kein eigener Rechtslenker geplant ist.

In US hat die Produktion bereits gestartet und das Auto wird die Kunden weniger als 30.000 $ kosten:

The Bolt starts at $37,495 in LT trim, but a $7500 federal tax credit will pull the price under $30,000. Some states and municipalities offer incentives beyond that.

Und die Reichweitenphobie?

In our most recent rendezvous with the Bolt, we performed a real-world range test that mimics a long highway road trip. With the cruise control set to 75 mph and the climate system set to 72 degrees, we drove the battery to exhaustion in 190 miles.

Das sind etwa 305 km. Stolzer Wert - wobei Opel sogar eine Reichweite von über 500 km angibt. Allerdings kommt das europäische Modell erst im Frühjahr - die ersten US Kundenautos werden noch dieses Jahr ausgeliefert - erste Presseautos sind schon unterwegs.

Von 0 auf 60 mph vergehen nur 6,5 Sekunden - das ist sportlich.

Vor allem weil das Gerät auch ziemlich schwer ist: knapp über 1.600 kg.

Das sieht man auch:

Im Motorraum sieht das komplexer aus, als ich erwartet hätte. Ich bin mir auch noch nicht so sicher, wie das getriebemässig gelöst ist.

Interessant auch:

A 10.2-inch touchscreen is standard equipment, but a navigation system isn’t offered. Instead, you’ll have to rely on a connected phone to pull up Android Auto or Apple CarPlay.

Kein Navi mehr fest eingebaut. Macht meiner Meinung nach auch wenig Sinn - sowas hat heute jeder im Handy mit Google Maps z.B. - inklusive dem Vorteil aktueller Verkehrsinformation. Ob sich das als Trend durchsetzt, kein Navi mehr anzubieten?

Dass ausgerechnet ein US Unternehmen, das normalerweise eher sowas im Angebot hat den Elektromarkt in Schwung bringt, hat schon etwas Skurriles. Oder liegt es einfach nur daran, dass man in Deutschland die Tür zu diesem Markt meilenweit offenstehen lässt?

Nächste Woche bin ich in München 2 Tage auf der TU Auto Konferenz, um zu ergründen wo die Reise hingeht. Auch in Bezug auf autonomes Fahren, das meiner Meinung nach eine Gefahr für den Motorsport an sich sein könnte.

Bold | Ampera | Elektro |


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Das ist ja mal eine coole Google Funktion: ich habe nach BMW 225xe Gewicht gesucht und diese Anzeige bekommen:



Ist nicht 100%ig reproduzierbar, aber finde ich sehr hilfreich. Alternativ muss man immer mühselig durch Wikipedia wühlen oder die Hersteller Webseiten absuchen.


Montag, 10. Oktober 2016

Intermot 2016 Mikebericht - Startet Elektro jetzt voll durch?

Die Intermot Motorradmesse findet alle 2 Jahre in Köln statt und dieses Jahr war es wieder soweit. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn zum einen wollte ich mal ausloten, wo wir in Bezug auf E-Mobilität stehen und zum anderen hatte ich mir ja extra Visitenkarten machen lassen. Die wollen verteilt werden. Ich hatte vor ein paar Kontakte zu knüpfen und das ist mir auch ganz gut gelungen.

Interessant zu beobachten, dass man heutzutage nicht mehr verächtlich angeschaut wird, wenn man sich als Blogger vorstellt. Je nach Firma wird man inzwischen mit offenen Armen empfangen - das war nicht immer so.

Insgesamt waren 220.000 Besucher da und das konnte man am Samstag auch deutlich sehen:

Vorreiter was die Bestromung angeht, ist BMW. Alle anderen - Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati, … - zucken beim Thema Elektro nur mit den Schultern. Ja, es gäbe Überlegungen, aber nichts Spruchreifes. Da ist KTM mit der Freeride auch schon ein Stück weiter.

Aber zurück zu BMW: durch i3 und i8 hatte ich gehofft, dass der C Evolution ein paar revolutionäre Ansätze in sich trägt. Immerhin ist der i3 Wegbereiter, was die Serienproduktion von Kohlefaserteilen angeht.

Der Roller wird schon seit 2 Jahren in Serie gebaut und die einzige Neuerung, die zuerst bei der Autoshow in Paris vorgestellt wurde, ist die Reichweitenverlängerung von 100 auf 160km. Und eine neue Farbe.

Ganz schön dünn, da war ich doch etwas enttäuscht. Habe dann mich dann mal so durch die technischen Daten gefragt. Gewicht: 270 kg. Au weia. Da ist wohl eher Blei als Carbon im Einsatz - ganz schön heftig für einen Roller. Problem seien die Batterien, die Industrie ist noch nicht in der Lage, vernünftige Komponenten beizusteuern. Top Speed liegt bei 120 km/h - dann wird abgeregelt. Der könnte auch schneller, aber dann verbraucht er einfach zu viel. Und 120 sei ok, um nicht mit den LKWs kämpfen zu müssen.

Aber als tiefer gebohrt hatte, stellt sich raus, dass bei dem Gerät viele Kompromisse eingegangen wurden. Das Ladegerät ist fest verbaut, damit man auch unterwegs aufladen kann. Das Ding wird aber heiß, also braucht es Wasserkühler, -leitung und pumpe. Was für ein Aufwand. Da hätte ich lieber auf das Ladegerät verzichtet - 100 km Reichweite und gut ist. Wer fährt denn schon mehr als 100 km am Tag mit einem Roller? Oder geht damit auf mehrtägige Motorradtour? Da hat man doch sicher bessere Alternativen im Fuhrpark.

Geht aber noch weiter: der Antrieb basiert auf 96V und ist quasi aufgesetzt. Denn den gleichen Roller gibt es auch als Verbrenner. Der läuft allerdings stramme 180 km/h und kostet statt 15.000 € für die Strom-Variante nur 11.650 €. (Wiegt aber auch 270 kg.) Das 12V Bordnetz wurde vom fossilen Vorgänger übernommen sodaß 2 unterschiedliche Stromkreise verwaltet werden müssen. Der Elektromotor sitzt auch nicht an oder im Hinterrad, sondern wird über Kette, die in Öl läuft, angetrieben.

Je mehr ich bohrte, desto mehr fühlte ich mich von hinten durch´s Knie in´s Auge getroffen. Zumal auch die Sitzposition gewöhnungsbedürftig ist, weil man nicht besonders in das Fahrzeug integriert wird, sondern einfach oben drauf sitzt.

Performance-mässig muss das Schwergewicht allerdings eine Rakete sein: aus dem Stand bis 50 km/h gibt es im Straßenverkehr aktuell nichts, was mithalten könnte. Das glaube ich und hätte es auch gerne mal ausprobiert. Es gab einen Probefahrtbereich mit irre vielen Motorrädern, aber auch einer langen Schlange von Fahrwütigen:

Das hätte ich besser mal am ruhigeren Freitag gemacht, aber da hatte ich meinen Führerschein nicht dabei. Bin ich das nächste Mal auch schlauer. Vielleicht ergibt sich ja eine andere Möglichkeit den Roller mal zu testen - am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, denn ich glaube dafür ist er gemacht.

Im kompletten Gegensatz dazu völlig kompromisslos war dieses Gefährt, das ich in Halle 10 gefunden habe:

Elmoto ist die Marke der jungen Firma ID-Bike aus Stuttgart und es gibt sie schon seit ein paar Jahren. Sie haben schon über 4.000 Bikes verkauft und die HR–4 ist die neueste Entwicklung. Kann man ab Februar nächstes Jahr für 4.000 Euro kaufen.

Läuft knapp 50 km/h und der Kracher: wiegt weniger als 60 kg! Der absolute Hit, ich habe es mal hochgehoben - man glaubt es nicht. Die Reichweite liegt bei mindestens 60 km - damit kommt man doch gut hin bei so einem kleinen Flitzer.

Interessant wie hier die Grenzen zwischen Motorrad und Fahrrad komplett verwischt werden:

Viele Komponenten kennt man aus dem Downhillbereich - das macht Sinn. Die schlanke Form sagt schon alles:

Blinker, Licht, .. - alles dran:

Ich könnte mir vorstellen, dass damit eine ziemlich dynamische Fortbewegung möglich ist.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vespa / Piaggio einen schicken E-Roller auf den Markt bringen - bietet sich doch an! Aber beworben wird lediglich dieses Fahrrad:

Sicher nicht schlecht, aber halt ganz andere Baustelle. Und dann ist mir dieses gelbe Gerät bei denen versteckt am Stand aufgefallen:

Das ist doch ein Piaggio E-Roller, oder nicht? Ja, ist es - aber wird hauptsächlich an Großkunden verkauft. Weil - festhalten - kostet 6.000 €. Hoppla. Jetzt verstehe ich warum die den verstecken:

Dabei ist es ein schickes Ding und man braucht nur ein Stromkabel einstecken, dann wird aufgeladen. Auf der Homepage wird der Liberty Elektrik nichtmal gelistet - WTF? Nichtmal technische Daten sind im Netz zu finden - wenn da jemand mehr weiss füge ich es gerne hier ein.

Die Lücke hat ein junges Start-Up aus Remagen erkannt und mischt mit dem Kumpan E-Roller den Markt auf:

Die sitzen in der alten Fahrrad-Fabrik von Schauff. Es gibt auch einen kleinen Tretroller im Retrodesign, der immerhin 30 km weit kommt mit einer Ladung.

Der Rest der Elektroszene ist ziemlich chinesisch, jeder Trend wird aufgegriffen und jede kleine Bude ist quasi Vollsortimenter:

Lustige Zeiten, die da anbrechen.

Sehr gut gefallen haben mir diese Roller von Egret:

Nicht unbedingt Leichtgewichte, aber dafür auch solide und stabil. Wären zu schwer um sie lange rumzutragen, aber könnte ich mir optimal im Kofferraum vorstellen. Es gibt auch eine Version mit Luftreifen, damit rollte sich richtig komfortabel.

Ich bin alles kreuz und quer probegefahren - hat mächtig Spaß gemacht und man hatte auch eine weitläufige Teststrecke. Hier ein paar Bilder des lustigen Treibens:

Für die Kinder gab es eine eigene Bahn:

Tolle Spielzeuge sind das - kleine Motorräder mit Elektromotor, leicht und leise - was hätten wir uns damals danach die Finger geleckt.

Es gab sogar einen Puky-Stand!

Design-mässig pendelt sich das alles gerade erst so ein:

Das größte Problem sind wohl die voluminösen Batterien und das schwere Gewicht. Da muss man bei der Optik - noch! - Abstriche machen:

Ansonsten war das natürlich in erster Linie eine Motorradmesse - mit jeder Menge Neuigkeiten. Zum Beispiel die neue Prima 6S:

OK - Spaß - das Ding sah übel aus - da ist jede Gebrauchte besser. Wollte ich gar nicht näher rangehen.

Im Gegensatz zur neuen Fireblade, der kann man einiges zutrauen:

Ich bin auf den Naked Ableger gespannt - als Hornetfahrer ist das wohl auch meine Pflicht. Aber bisher noch keine Infos dazu.

Die kleine MXS 125 war auch da - das wäre doch schon perfekt als Elektroflitzer:

Stattdessen: Automatikgetriebe! Wusste ich gar nicht:

Gibt es auch für die neue Africa Twin - man hat zwei Schalter am linken Lenker für rauf und runter. Kostet etwa 1.000€ mehr und wiegt 10kg. Gibt es bei Honda für einige Modelle und 2016 zum ersten Mal mit über 50% Take Rate bei den Modellen wo es angeboten wird. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe - auf dem Bild sieht man die Gänge für die blaue Kupplung und die anderen sind für die rote Kupplung.

Was für ein Aufwand, aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal.

Bei KTM gab es natürlich den MotoGP Renner zu sehen:

Was freue ich mich auf 2017!

Die KTM sieht noch nicht so filigran aus wie die Konkurrenz, man merkt, dass sie erstmal die Basics hinbekommen wollen. Ich drücke die Daumen, zumal KTM auch als einzige auf eine Stahlrahmen-Konstruktion setzen.

Rossi’s Bike war natürlich auch - mehrmals - vertreten:

Des Doktor´s Anker:

Das ist die 2015er Version am Yamaha Stand.

Bei Gilles Tooling stand die 2016er Version und die Details sind immer wieder faszinierend:

Das ist kein Showbike, hier die Rahmennummer:

Und steht einfach so in der Ecke rum:

Das war lustig, weil die Leute das Bike kaum beachtet haben. Als ich aber angefangen habe ein paar Details zu fotografieren, haben sie genauer geguckt und realisiert was da gerade vor ihnen steht.

Die Firma Gilles ist aber auch interessant, machen z.B. solche Kunstwerke:

Oder dieses Frästeil - extra als Hingucker:

Das war mal ein 11 kg Alublock.

Bei Ducati gab es diesen Scrambler, finde ich ganz nett:

Wäre doch was für die Stadt.

Ebenfalls Ducati - 205 PS! Da wäre mancher froh die im Auto zu haben:

Und man sieht schon rein optisch, dass das was kann:

Diese Naked bei Kawa fährt in einer französischen Rennserie - sieht spassig aus:

Die Aufklebescheinwerfer der Superbikes:

Kein Showbike, sondern frisch von der Rennstrecke. Inklusive aufgelösten Aufklebern vom Vorbeitanken:

Sagte ich schon, dass ich solche Details liebe?

Und jetzt schaut Euch mal im Vergleich Toni Mang´s 350er von 1979 an:

So sind die sich damals um die Ohren gefahren!

Ungefederte Massen waren auch noch nicht erfunden:

Held hatte die Kawa ausgestellt und weil es kälter wird, habe ich mich nach Handschuhen umgesehen. Dieses Modell ist echt clever:

Ist es kalt, dann geht man in den vorderen Bereich und hat einen Goretex Innenhandschuh. Bei warmem Wetter geht man unten rein und hat wieder einen dünnen Handschuh mit super Gefühl für den Gasgriff:

Leider etwas teuer - aber was muss das muss. Schön auch, das man bei Held alle Modelle in allen Größen angekarrt hat - man konnte schön ausprobieren und vergleichen.

Die neue Kreidler. Die neue Kreidler?

Dieses Transformer-Design geht mir mächtig auf die Nüsse:

Auf dem Trip sind irgendwie alle, aber mit Form-follows-Function hat das nichts mehr zu tun, das ist nur noch Show.

Bei Bell hat es mir dieser Crosshelm angetan:

Die Seitenpolster sind magnetisch befestigt und lassen sich ganz einfach rausnehmen:

Und das Material ist nicht nur sicher, es sorgt auch für gute Belüftung - man meint fast einen Fahrradhelm zu tragen:

Garmin stand auch auf meiner Liste, denn ich wollte mal hören, ob es spannende Neuentwicklungen im Navi-Bereich gibt. Sie hatten einen kleinen Super-Ministand, das war alles:

Und die 4 Leutchen, die von der Firma da waren, waren quasi rund um die Uhr belagert. Neuigkeiten gab es keine, die mir geholfen hätten - hier hinkt die Technik den Kundenwünschen auch noch um einiges hinterher.

Bei Abus habe ich gelernt, dass man auch verschiedene Schlösser mit einem Schlüssel ordern kann:

Und zwar so: man kauft ein Schloss und wenn man später noch eines dazukauft - z.B. ein hochwertiges Fahrradschloss - dann gibt man beim Händler den Code des ersten Schlosses an und bekommt den gleichen Schlüssel auch für das zweite Schloss. Finde ich super - muss ich mal ausprobieren. Das sind die Sachen, die einem sonst keiner erzählt.

Hättet Ihr gedacht, dass diese zierliche Lady neben dem bloggenden Eierkopf:

solche Sachen veranstaltet? Das war lustig, weil ich war dort am Stand von Icon USA und wurde von motoguru erkannt, dem ich auf Instagram folge. Das ist der Kollege mit auf dem Bild. Kleine Welt mal wieder! Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ein paar neue Apps kennengelernt, die ihm in den USA beim navigieren helfen. Werde ich mal hier testen.

Die Stuntfahrer an sich sind schon ein komisches Volk - so oder so ähnlich haben die ihre Hinterradbremsen:

GoPro war auch vertreten und natürlich konnte man das Personal schön mit Fragen löchern. Die neue Hero5 ist wirklich fein mit dem Bildschirm und Touch Display. Nicht besonders leicht, dafür aber schön klein.

Das hier ist GoPro´s 360° Lösung:

Kostet natürlich viereckig, aber da steckt einiges an Knoffhoff drin. Man kann z.B. alle auf einmal aufladen über einen zentralen Stecker und eine Software um die 6 Kameras zusammenzusetzen gibt es auch.

Und dann war da ja auch noch die Drohne Karma:

Bei Liqui Moly wird einem erstmal klar, wieviele verschiedene Produkte es rund um´s Motorrad gibt:

Ziemlich erklärungsbedürftig - besonders im Bereich Additive oder Motorspülung etc.

Diesen Helm habe ich bei Arai gefunden - immer gut, wenn man an der Patina erkennt, dass das garantiert keine Replika ist:

Lang ist es her, heute ist Papa Jos stolz auf Max - wie z.B. zeitgleich in Suzuka.

Solche Reifen gab es bei Polaris zu bestaunen:

Überhaupt eine interessante Firma, denn denen gehört Indian Motorcycles, die bei diesem Guy Martin Stunt eine Hauptrolle spielen. Und die aktuell einen neuen Flat-Tracker vorgestellt haben. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Victory Motorcycles gehört auch zu denen, die haben - abgeleitet von Brammo, die sie aufgekauft haben - einen rattenscharfen Renner für die Isle of Man TT Zero am Start. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Nicht dass ich mich beschweren will, denn zu sehen gab es genug. Eine Weltenbummler Vespa vielleicht?

Oder einen Trialkurs im Außengelände?

Oder einer der seltenen Phototypen?

Großen Zuspruch hat auch der Custom Bereich bekommen, hier waren jede Menge Selbstgebaute unterwegs:

Die meisten waren allerdings 2-Zylinder, komischerweise ist das bei den Umbauern normalerweise der Triebsatz der Wahl:

Es gab auch hier und da einen Reihenvierer, z.B. diese äußerst begrüssenswerte Kombination:

Ebenfalls sehr vernünftig - ein Öhlins Federbein in Elmar Geulen´s Street Magic:

Völlig abgefahren dagegen diese Metallskulpturen - Schrott neu in Szene gesetzt:

Wobei so ein meditierender Buddafrosch aus Altmetall so ziemlich das Schrägste ist, was mir je unter die Augen gekommen ist:

Insgesamt muss man abschließend feststellen, dass die Grenzen zwischen den Fahrzeuggattungen immer mehr verschwimmen. Da wird dann eine KTM kurzerhand zum Quad umgestrickt:

Mein persönliches Messehighlight möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ein ganz ein scharfes Geschoss:

Hört auf den Namen Exeet und die Firma von Sebastian Jornitz ist sogar hier um die Ecke bei Euskirchen. Ich darf da nicht hinfahren … ich darf da nicht hinfahren … ich darf da hinfahren … ich muss da hinfahren! Wie wär´s mit einer Variante mit Elektromotor?

Entweder schließt sich dann der Kreis - oder ich werde hochkant aus der Halle getreten.

Falls Euer Bedarf an Intermot-Eindrücken noch nicht gedeckt ist, schöne Blogger-Reportagen gibt es auch bei kraftrad.com, motofire.com, Gasgriff Salat und Griesgram 999.

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Montag, 13. Juni 2016

Le Mans 24h Rennen - Essential Links.

Alles was Ihr braucht für das große Le Mans Wochenende, weitere Updates kommen sicher noch dazu und werden ergänzt - wer noch etwas empfehlen möchte: immer her damit. Die Essential Links haben inzwischen ja schon Tradition hier im Blog.

Für mich startet Le Mans auch erstmal von zuhause vor dem Bildschirm, ab Freitag freue ich mich dann vor Ort zu sein um z.B. instagr.am/renntv fleissig zu füttern! Und nein, ich werde nicht mit dem Fahrrad hinfahren :)

Zum leichter merken die kurze URL für die Le Mans Essential Links:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

LeMans | LM24 | LeMans24 | EssentialLinks |


Freitag, 20. Mai 2016

Fast eine Zeitmaschine nach 1979.

Diese K3 Bausstelle steht aktuell bei dp Motorsport - aus Platzgründen im Schaufenster:

So ähnlich muss das 1979 auch ausgesehen haben und dann hat der Kremer K3 den Le Mans Gesamtsieg geholt.

Ich bin immer wieder fasziniert, dass die Arbeitsschritte und Formen von damals nach wie vor heute im Einsatz sind. Dank Patrick Zimmermann in 2.Generation, nachdem sein Vater Ekkehard im verdienten (Un-) Ruhestand ist.

Das sieht man in unserer heutigen kurzlebigen und oberflächlichen Zeit leider viel zu selten, dass ehrliches Handwerk liebevoll gepflegt wird. In Immekeppel ist das so - und bei einem Besuch hat man oft dieses Gefühl das aufkommt, wenn man in einem alten Fotoalbum blättert.

Nur dass es in diesem Fall real ist und die Autos - genau wie damals - in viel besserem Zustand vom Hof rollen, als sie angeliefert wurden.

Und genau das Richtige, um für Le Mans in Stimmung zu kommen - in 4 Wochen steigt das größte Rennen der Welt!

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Freitag, 29. April 2016

FIAWEC Spa 6h Essential Links.

Nächstes Wochenende steht Spa auf dem Programm und ich freue mich wieder als Fotograf akkreditiert worden zu sein. Das 6h-Rennen hat sich für mich zu einem persönlichen Highlight entwickelt: gut zu erreichen (1,5h von Köln), weitläufige Naturstrecke mit vielen verschiedenen Perspektiven, entspannte Atmosphäre rund um die Strecke, mit Eau Rouge die geilste Kurve überhaupt (310 km/h gerade so flat im LMP1!) und natürlich nicht zu vergessen: leckere belgische Pommes.

Das Rennen findet traditionell Samstags statt, Start ist um 14:30 und Zieleinlauf um 20:30.

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Donnerstag, 01. Oktober 2015

Ist das eigentlich nur bei mir so, wenn ich N bei Google eingebe?

Kann ja eigentlich nicht sein, wenn man mal überlegt wieviele Zillionen Ns die indiziert haben.


Montag, 21. September 2015

Mein Besuch auf der dmexco Messe in Köln.

Wenn in Köln Messe ist, dann nehme ich schonmal die Gelegenheit wahr Veranstaltungen zu besuchen, die mir neu sind. Denn der Aufwand hält sich in Grenzen, wenn die Anreise kurz ist - mein täglicher Weg zur Arbeit ist länger ;) Dazu kommt noch, dass der Eintritt bei der dmexco frei ist, wenn man sich früh genug anmeldet.

Die Messe ging über 2 Tage (Mi/Do 16./17.Sep.) und wird im Vorwort zum Messeheft so beschrieben:

“Bereits zum siebten Mal macht die dmexco Köln zum internationalen ”place to be“ der digitalen Wirtschaft. In den kommenden zwei Tagen verbindet sie - in diesem Jahr unter dem Motto ”Bridging Worlds“ - aktuelle und künftige Business-Welten, die besonders für Marketing, Media, Werbung und Kundenkommunikation große Relevanz besitzen.”

Meint Gerald Böse vom Veranstalter Koelnmesse.

Bei IBM wurde ich dann gleich mal stutzig - Vollkontaktkunde? Na das kann ja heiter werden!

Auf solchen Messen wird einem auch immer wieder bewusst, welche Firmen längst verschmolzen sind:

Den Bullshitfilter sollte man auf jeden Fall immer sensibel halten - hier z.B. angebliche Leitmedien:

Aber dann wurde es zunehmend spooky - als ich diese Ankündigung von LG gelesen habe:

Und uns wird deutlich vor Augen geführt, wie aggressiv die Werbeindustrie in unsere privaten Bereiche vordringen will.

Noch steht da zwar “User Initiated”, aber ich habe die Befürchtung das ist nur ein Schönheitsfehler. Im dazugehörigen Prospekt der Firma smartclip wird es schon deutlicher:

“Zusätzliche Erlöse: Neue Werbeformate außerhalb der standardisierten TV-Werbeblöcke und erweitertes Kundenpotenzial dank individueller Werbeaussteuerung.”

Das Ganze soll über HbbTV realisiert werden, das steht für Hybrid Broadcast Broadband TV. Angeblich seien damit in Deutschland schon “mehr als 10 Millionen Haushalte” mit dem Fernseher - bzw. Smart-TV - an das Internet angeschlossen.

Was mal als Zusatzdienst für die Zuschauer gedacht war, wird also von der Werbeindustrie rücksichtslos für die eigenen Zwecke eingespannt.

Ach guck an - DTM harmonisch neben Marketing! Passt besser als Motorsport:

Hättet Ihr die Sparkasse auf der dmexco vermutet? Ich auch nicht:

For Programmatic Advertising Pioneers. Ungriffiger ging es nicht?

Hootsuite benutze ich auch. Ich wollte immer schonmal wissen, wie man es korrekt ausspricht: …suite wie Hotel Suite. Hätten wir das auch geklärt.

Neben der kostenlosen und der (nervig beworbenen) Pro-Version gibt es auch eine Enterprise Variante - die soll dann das Geld verdienen.

VW Busse waren irgendwie hoch im Kurs:

Da war ich überrascht, Firefox zu sehen:

Die waren bei mir immer in der Non-Profit Ecke. Die Mozilla Corporation hat immerhin über 1.000 Angestellte mit 160 Mio USD Umsatz (2011). Doch der Profit wird wieder zurück in die Produkte investiert.

Content on Demand. Klingt erstmal ungefährlich, aber beim genauen Hinschauen soll hier den Besuchern von Blogs - also Euch! - gekaufter Inhalt unterschoben werden. Und schon sind Broker zu Stelle, die zahlungswillige Firmen abkassieren, um sie mit käuflichen Blogs zu verkuppeln. Für mich eine Lose-Lose-Kombination.

Habe mich auch angeregt mit einem von denen auf dem Stand unterhalten. Natürlich hat er versucht, das Konstrukt als etwas Positives zu verkaufen, denn schließlich müssten auch Blogger von etwas leben.

Für mich hat sich der Eindruck verstärkt, dass den Firmen, die uns mit Werbung zuballern wollen, unsere Aufmerksamkeit durch die Finger gleitet und sie versuchen unsere Treffpunkte zu plakatieren.

Bei mir jedenfalls werden nur Texte stehen, die ich geschrieben habe. Das ist für mich keine Frage des Geldes, sondern der Ehre :) Just saying.

Falls Eure BS Kapazitäten noch nicht erschöpft sind, bitteschön:

Das sind natürlich alles Vorteile - eh klar.

Ach Quatsch, Yahoo gibt’s auch noch?

Was kommt als nächstes? Ein Stand von Geocities?

Nein, besser! AOL!!

Was machen die denn noch so? Antwort: Schokolade.

Aber es waren tatsächlich die ganz Großen der Branche da, Google:

… und Facebook:

Hättet Ihr gewusst, was die anderen beiden Logos neben Facebook und Instagram bedeuten?

Mir waren die komplett neu. Das mit dem A ist Atlas, ein “People Based Marketing, Powered by Facebook”.

Auf dem Flyer liest sich das so: “Atlas ist eine Adserving- und Measurement-Plattform, deren geräte- und kanalübergreifenden Lösungen für die Welt von heute entwickelt und zukunftsicher gestaltet wird. Atlas bietet Werbetreibenden echten Mehrwert.”

Und die machen auch keinen Hehl daraus, wer oder was hier vermarktet wird: “Mit Insights, die auf echten Menschen - den 1,49 Milliarden Facebook-Nutzern auf der ganzen Welt - basieren (..)”

Kann ich gut verstehen, wenn Euch die Farbe aus dem Gesicht fällt. Hier auf der Webseite von denen könnt Ihr Euch weiter den Appetit verderben.

Das andere Zeichen mit den Winkeln steht für “LiveRail”, da sollen Video-Publisher ihren Content vermarkten. Oder so. Bin ich der Einzige, der bei diesem Erklärbär-Video nichts versteht, weil die Musik das überlagert? Haben die was an den Ohren?

“Publishers can now accurately deliver against age and gender.”

(ca. bei Min 2)

Ihr wisst was das bedeutet. Facebook verkauft die Merkmale der User (Alter, Hobbies, etc.) direkt an Werbetreibende, die ihre Zielgruppe viel genauer als bisher definieren können.

Ich prognostiziere mal, dass Werbung in Zukunft noch aufdringlicher wird, als bisher. Während sich die User - ich sag jetzt mal wir, denn ich zähle mich dazu - weiter versuchen sich abzuschotten, um die Errungenschaften des Digitalen Zeitalters auszuleben, werden die Werbetreibenden ständig versuchen uns zu erreichen und dabei tiefer und tiefer bohren.

Erinnert mich ein wenig an Matrix, als die Maschinen das HQ ausgemacht haben und sich unaufhaltsam weiter vorgebohrt haben.

Noch ein Nachschlag aus der BS Ecke?

Aber diese Lampe war klasse!

War bei Microsoft. Ach so - ja - die waren auch da. Bin aber nicht schlau daraus geworden, was die verkaufen wollten. Hat mich aber auch nicht sonderlich interessiert um ehrlich zu sein.

Aber die Lampe war klasse!

Online Ad Fraud! Natürlich! Da ist es ja, das Perpetuum Mobile!

Während die Marketing Industrie halbgare und manipulierbare Lösungen verkauft, kommen schon neue Firmen auf den Plan, die das Untergraben verhindern wollen.

Achja, VW Busse gehen immer:

Und das hier ist der schlechteste Stand der Messe:

Plusserver mit ihrem Frontmann Walter Freiwald. Das war sooo laut, man konnte gar nicht weghören. Und es war sooo schlecht, man spürte spontan das Verlangen den beiden Clowns auf die Bühne zu kotzen.

Auf jeden Fall weiss ich jetzt, wo ich niemals nie einen Server mieten würde.

Twitter war auch da:

Und hat mächtig innovativ Mentions erarbeitet:

Die Leute standen tatsächlich Schlange für so ein Notizbuch.

Andere haben ähnlich um Aufmerksamkeit gegeiert - Tasche für Newsletter-Anmeldung:

Guck mal - ein VW Bus! Wie originell!

Noch eine Runde BS Bingo?

Bingo!

Im 2.Stock wurde noch eine “Blogger-Lounge” beworben und ich wollte mal sehen, was sie da machen:

Hab ich mir gedacht ;)

Wie heisst es so schön im Newsletter: “Nutzen Sie die Chance, sich auf der dmexco zu vernetzen, voneinander zu lernen, den Wandel zu begreifen und die Chancen und Potenziale der Digiconomy erfolgreich zum Einsatz zu bringen.”

Oh ja, den Wandel begreifen.

Mir wird Angst und Bange, wenn ich das zuende denke. Das habe ich mir tatsächlich anders vorgestellt, als ich zur Messe gefahren bin.

Dass der Normalo Nutzer der digitalen Medien so hemmungslos als Melkkuh gehandelt wird, verschlägt mir ein wenig die Sprache.

Ich fürchte wir müssen die Verteidigungswälle um einiges höher ziehen.

dmexco | Messe | Mikebericht |


Mittwoch, 10. Juni 2015

Le Mans 24 Hours 2015 Essential Links.

(to be continued …)

LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Freitag, 22. Mai 2015

Jürgen Alzen setzt sich bei Tempolimit nicht in´s Auto.

Immer wieder erfrischend zu lesen, wie deutlich jemand sein kann, der noch nicht aalglatt angepasst durch’s Leben gleitet.

Auf seiner Homepage:

Leider, so glaube ich jedenfalls, werden auch die nächsten Rennen der VLN mit der albernen Geschwindigkeitsbeschränkung durchgeführt und das meine Lieben, liegt „außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors“!

Relevanzkorridor!

Trotzdem wird der Ford GT voraussichtlich eingesetzt - mit Bruder Uwe und Dominik Schwager. Um Sponsoren und Fans glücklich zu stimmen.

JürgenAlzen | FordGT | Tempolimit | Relevanzkorridor |


Donnerstag, 21. Mai 2015

Beim DEAG Festival auf Schalke ist der Campingplatz in 10km Entfernung.

Mich hat mal interessiert, wie die Loser von Grüne Hölle Rock Rock im Revier in Gelsenkirchen das mit dem Camping machen:

“Am Besten erreicht Ihr den Campingplatz Trabrennbahn mit dem öffentlichen Nahverkehr (Nutzung im Ticketpreis inclusive!) von Essen Hbf bzw. von Gelsenkirchen Hbf mit der Straßenbahn Linie 107, Haltestelle »Gelsenkirchen Trabrennbahn«.”

Kein Witz - siehe Google Maps. Schlanke 10 km von der Konzertbühne zum Campingplatz.

Die haben’s ja echt drauf. Und mit so Leuten wollte der Nürburgring Geschäfte machen?

GrüneHölleRock | RockImRevier | DEAG |


Donnerstag, 14. Mai 2015

24h-rennen.de: Diese Webseite wurde möglicherweise gehackt.

Wenn man in Google nach 24h-Rennen sucht, dann kommt da das:

(Klick! für gross.)

Auf mich macht 24h-rennen.de zwar keinen gehackten Eindruck, aber Google meint:

Die Meldung “Diese Website wurde möglicherweise gehackt” wird angezeigt, wenn wir vermuten, dass eine Website gehackt wurde. Der Hacker hat möglicherweise einen Teil der bestehenden Seiten der Website geändert oder neue Spam-Seiten hinzugefügt. Wenn Sie die Website besuchen, könnten Sie zu Spam oder Malware weitergeleitet werden.

Wir empfehlen Ihnen, die Website nicht zu besuchen, solange diese Meldung in den Suchergebnissen erscheint.

24hRennen | N24h | gehackt |


Freitag, 03. April 2015

Staufreitag.

Woran merkt man, dass Karfreitag Carfreitag ist am Ring? An den Staus, die es sogar bis Google Maps schaffen:

Tags: Karfreitag | Carfreitag | Stau |


Samstag, 12. Juli 2014

Friedhelm Fähnchen-im-Wind Demandt.

rp-online.de:

“Als 2011 mit der Insolvenz das Ende der legendären Rennstrecke drohte, war der Wickrather bei der Gründung des gemeinnützigen Vereins ”Freunde des Nürburgrings“ dabei. In ihm haben sich Sport, Kultur, Medien und Persönlichkeiten aller Lebensbereiche zusammengeschlossen, die eines eint: die Faszination des ”Rings“.”

Also wenn diese Leute eins eint, dann ist das übersteigertes Geltungsbedürfnis oder die Gier nach Geld. 2011 hat von denen ganz bestimmt keiner von einer drohenden Insolvenz gesprochen - da wurden die blühenden Landschaften besungen, die Henrik Hering in Aussicht gestellt hatte, nachdem er alle Immobilien aufgekauft und die Gesamtanlage an die NAG verpachtet hat.

Die größte Katastrophe überhaupt und ein klarer Fall für den Staatsanwalt.

Der FDP Politiker Demandt gibt eine beeindruckende Schlagzahl von Seitenwechseln vor. Kaum hat jemand Neues das Regiment am Ring übernommen - was in der letzten Zeit ja öfters passiert ist - steht er schon für’s Thumbs Up Bild parat.

(Quelle: Nürburgring NAG Geschäftsbrief 1/2011)

Kai Richter? Super Typ, Spitzen Unternehmer. Ringcard, Arena oder Achterbahn? Die größte Erfindung seit geschnitten Brot!

Wer ihn auf der denkwürdigen SWR4 Veranstaltung in Nürburg live erlebt hat, der wird ihn vielleicht so wie ich in Erinnerung behalten haben: trauriges Überbleibsel eines senilen Wichtigtuers.

Aber die Darstellung solcher Zusammenhänge kann man heutzutage leider nicht mehr vom Zeitungsjournalismus erwarten. Da werden Loblieder gesungen, statt kritisch zu recherieren. Wobei Recherche ist auch übertrieben, da braucht man nur mal kurz Google anzuschmeissen.

Müssen sie sich wieder vom Blogger vorführen lassen - nützt ja alles nix.

Die Gründung des Vereins geht übrigens auf Hendrik Hering zurück, mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Alles in diesem Geschäftsbrief nachzulesen.

Mich haben die sauberen Freunde schon von Anfang an von ihrer Facebookseite verbannt - ohne Begründung. Da schließt sich dann der Kreis wieder zu Hendrik Hering.

Tags: Demandt | FreundeDesNürburgrings | Hering | KaiRichter


Sonntag, 09. März 2014

Rote Zahlen am Bilster Berg.

Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpf wird ja im Moment oft in den Medien genannt, weil er über Bande mit der Heuschrecke HIG Capital bei dem Nürburgring-Kauf mitbietet.

Sozusagen der Vorzeige-Motorsportler-Investor, weil er es geschafft hat, eine privat finanzierte Rennstrecke in Betrieb zu nehmen und Rennen fährt er ja auch fleissig.

Wer die Genehmigungen in Deutschland kennt, weiß was da für Hürden überwunden werden mussten.

Aber die Sache steht, 172 Investoren haben mit privatem Geld 34 Millionen Euro aufgebracht und die Strecke wurde im April 2013 in Betrieb genommen. Es gibt keine Bankenfinanzierung, denn die Banken haben sich zurückgezogen. Ganz so reibungslos ist das Genehmigungsverfahren allerdings auch nicht durchgelaufen.

Für die neuen Mitbesitzer gibt es freies Fahren und eine Rendite von 5–10% wurde in Aussicht gestellt.

Stellt sich jetzt allerdings raus, daß die Anlage für 2013 ein sattes Minus gemacht hat: 2,8 Millionen bei 3,4 Millionen Umsatz. Und für 2014 sieht der Ausblick nicht viel besser aus: weitere 1,4 Millionen Minus.

Linear umgerechnet auf die 172 Privatinvestoren sind 4,2 Millionen Kapitalbedarf knapp 25.000 Euro pro Nase.

Autsch.

Ich weiss zwar nicht, wie das technisch abläuft, ob die Mitbesitzer jetzt zur Kasse gebeten werden, so wie das Jörg Lindner bei seinen Medico-Fonds praktiziert, aber gute Nachrichten sehen anders aus.

Tags: Bilster | Oeynhausen


Freitag, 28. Februar 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Tags ÜbrigNs


Samstag, 08. Februar 2014

Die neue WRC App kann richtig was, könnt Ihr unterwegs aktuelle Rallyevideos gucken.

In Schweden wird gerade alles gegeben, auch bei den Zuschauern:

(Aus dem Video “Stages 3–7”.)

Die App gibt’s sowohl für Androiden als auch für Äpfel und kann einiges: aktueller Stand, live Radio und immer Tageszusammenfassungen als Video.

(Via worldrallyblog.com)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Rallye


Samstag, 01. Februar 2014

Aus der - Mal was Anderes - Reihe: Adblock Plus.

Adblock sagt Euch vielleicht was, das ist ein Browser Add-On, mit demd man Werbung ausblenden kann.

So weit, so gut.

Aber was jetzt kommt, das ist ein echter Wirtschaftskrimi. Stellt sich raus, die Leute von Adblock lassen sich dafür bezahlen, trotzdem Werbung durchzulassen. Das nennen sie dann “akzeptable Werbung”, verdienen sich damit dumm und dämlich und stellen sich auch noch als Gutmenschen dar. Angeblich soll Google 25 Millionen Dollar bezahlt haben.

Doch lest selber - viel Stoff, spannend und gut recherchiert:

Sascha Pallenberg:

“Diese Software ist kein Adblocker, sie ist ein Konkurrenzblocker. Hier geht es um Marktanteile und um ein moeglichst grosses Stueck vom Werbekuchen. Hier geht es, wir wiederholen es gerne noch einmal, um die Umverteilung von Werbegeldern zu Menschen und Firmen, die ihr Geld bereits seit Jahrzehnten mit Werbung verdienen, die wissen, wie viel Geld in diesem Markt ist und wie man darankommt und es anderen wegnimmt.”

“Es mutet schon beinahe kafkaesk an, dass nun Unternehmen und die von diesen Unternehmen beauftragten Werbeagenturen bei Google Werbeanzeigen buchen und bezahlen, die dann taeglich Millionen von Benutzern angezeigt werden, die eigentlich gar keine Werbung sehen wollen, diese aber sehen muessen, weil Google einen Teil der Werbegelder an einen Werbeblocker, der eigentlich kein Werbeblocker mehr ist, weiterleitet.”

Die FAZ hat es auch aufgegriffen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Adblock | Pallenberg | Mobilegeeks


Sonntag, 12. Januar 2014

In eigener Sache: DANKE für die Unterstützung!

Auch im vergangenen Jahr 2013 hatte mein Blog zusammen mit 20832.com über eine Million Besuche, genau genommen 1.205.381 (Google Analytics). Mehr als 2012 (1,08 Mio.) und im Schnitt wieder über 3.000 am Tag.

Warum ich das sage? Weil so ein engagiertes Projekt - wie Ihr Euch denken könnt - viel Arbeit macht und dabei Zeit und Geld konsumiert. Daß es manchmal auch Nerven kostet, das lassen wir aus der Betrachtung mal raus ;)

An dieser Stelle daher ein dickes DANKESCHÖN an die Unterstützer und Sponsoren, die mir die Arbeit 2013 sehr erleichtert haben.

Und falls jemand mein Projekt unterstützenswert findet, immer gerne und der Jahresbeginn ist ein guter Zeitpunkt zum Einstieg! :)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Sponsoren | Statistik


Mittwoch, 06. November 2013

Übrig Ns vom Mittwoch.

Netzfundstücke, nteressant und benzinlastig:

“Vor drei Wochen ist er nochmal gefahren, bei einem FEV-Kundenevent in Spa-Francorchamps . Fahrer war logischerweise Oliver Kainz!”

Schön zu hören!

Tag: ÜbrigNs


Samstag, 28. September 2013

Wie man von unterwegs im Auto VLN Radio vom Nürburgring hören kann.

Heute kann ich nicht den VLN Lauf besuchen, da muss man das beste draus machen - zum Beispiel unterwegs im Auto Lars und Olli beim Kommentieren zuhören.

Mit dem iPhone habe ich das so gelöst: mit der Radio App TuneIn (iTunes Link / Google play Link) - geht aber auch mit anderen Radio Apps, die Custom URLs und .asx Files unterstützen.

Die URL, auf der die VLN sendet, lautet:

http://uk2.internet-radio.com/tunein.php/vln2012/playlist.asx

UPDATE der URL für 2015:

http://control.internet-radio.com:2199/tunein/vln2015.ram

UPDATE der URL für 2017:

http://control.internet-radio.com:2199/tunein/vln2017.pls

(Ist auch in den regelmäßigen VLN Essential Links verlinkt.)

Der Rest ist ganz einfach:

In der TuneIn App:

… geht Ihr auf Favoriten:

Dort findet Ihr unter “Benutzerdefinierte URL” ein Plus mit “Neue URL hinzufügen”:

Einfach die URL http://control.internet-radio.com:2199/tunein/vln2017.pls eintragen:

Auf “Suchen” klicken:

Und schon habt Ihr die VLN im Ohr:

… egal wo Ihr gerade seid - auch im Auto! Müsst Ihr natürlich Euren Datentarif im Auge behalten, wenn Ihr einen volumenbasierten Tarif habt. Die Daten werden dann natürlich als Stream über Euren Mobilfunk gesendet.

Also falls es nächtstes Mal wieder etwas später wird am Freitagabend und Ihr bei Eurer verschlafenen Anfahrt nichts verpassen wollt - so geht’s! :)

Tags: VLNRadio | Kommentar | LarsGutsche | OlliMartini | PatrickSimon | EssentialLinks


Sonntag, 09. Juni 2013

Link List - Le Mans 24 Hours.

LIVE

ENTRY LIST

MISC

Tags: LeMans | LinkList | LM24


Dienstag, 04. Juni 2013

Le Mans 24 Hours - Digital Grid with Homepage, Facebook and Twitter Accounts. All Teams and Drivers plus Follower Numbers.

1 Race, 37 Teams and 168 Drivers. Here you find every link you need to get in touch directly.

(For more explanation on this list please scroll down to the end. Status of Follower numbers June 4th, 2013.)

During the preparation of my LM24 visit I was digging through the entry list to familiarise myself with the race. It soon became too much, so I used Excel - which as well soon became too much. Some programming later I had a database and what started a few days ago as my personal excercise can now be enjoyed by everybody: all drivers and teams with their Homepage, Facebook Page and Twitter Account and as we are in a competitive racing environment I did some trick programming to add the follower count too.

If you spot any errors or amendments, please give me feedback via renntv on Facebook or Twitter.

What’s in it?

  • The list is sorted by Teams and Classes.
  • The 4 Classes are shown in their respective colour as on the offical entry list.
  • Homepage - if available - is linked under the Name. Both for Teams and Drivers. You can hover with your mouse over the name to reveal the link.
  • Facebook Page is linked via the symbol and mouse hover does show you the name. Only Facebook pages are shown, not personal profiles or groups - due to their restrictions.
  • Facebook Follower numbers are shown next to the Facebook symbol. They are a snapshot of the day given at the top.
  • Twitter account is linked via the symbol, mouse hover gives you the name. Follower numbers next to it.

I hope you like it! In case you do I might make this a regular exercise. As you can imagine it was a lot of work, but now I have installed this as a local database setup and updates are much easier. (Pulling the follower numbers takes several minutes, so I decided to publish as plain html.)

To collect all this information I had to visit every single one of the racers and teams. And I was a little surprised to see that pretty much all of them had room for improvement in their way of internet communication. Even though some use professional agencies, but still get certain things wrong. I try to summarize my findings below.

There is not a single accout, which I would rate as role model - all (!) have things they could improve on.

Best Practices in my view for Drivers / Teams:

  • Make sure your homepage is high up on Google
  • Set up a Facebook Page (not personal profile!)
  • Set up a Twitter Account
  • Use same Username for Twitter / Facebook (@racername), claim your selected username for your Facebook page (under “account settings” - choose a username for your FB page. Makes it much shorter and cannot be nicked by somebody later. It’s like a URL.)
  • Link from your homepage to Twitter/Facebook (make it easy to find with clear symbols). Often celebreties have “Fan Accounts”, which mimic the official look - thus for somebody searching you it becomes difficult to follow the official account.
  • Link from your twitter account to your homepage
  • Link from your facebook page to your homepage
  • Use the same profile pic on facebook/twitter and ideally homepage
  • And finally: Keep the news coming! :)

If you want to push further, here are some extras:

  • Use Instagram to publish pictures in one go to Twitter and Facebook at the same time (obviously use the same username again)
  • Put your username somewhere on your helmet (like: @racername) or your car

It’s that easy.

The most common mistakes I have seen: no mention of the the twitter/facebook accounts on the hompage. No homepage! No mention of the homepage on the Twitter account. Different usernames. Profile / Homepage hard to find on Google.

When you start on Facebook, please make yourself aware of the differences of

  • Profile
  • Page
  • Group

I’ve seen all of the above in the ’13 Le Mans grid. As a high profile person/team you want a Page!

On the good side of things: racers seem to like twitter a lot and to keep in touch with each other. For us fans this is great, as we can listen and stay in touch.

No matter what happens, I will keep this list as the 2013 Le Mans entry list. Any changes before the race will be reflected and afterwards it will stay as is here in my blog.

Have a good race everybody - see you in France!! :)

UPDATE:

All drivers with Twitter account are now collected in this Twitter List: twitter.com/renntv/LM24Racer.

Tags: LeMans | EntryList | English | DigitalGrid | LM24 | DriverProfiles | FacebookPage | Starterliste


Montag, 27. Mai 2013

Maxime´s Papa ist aber auch nicht schlecht.

Stellt sich raus, der Vater von Maxime Martin ist die belgische Tourenwagen-Legende Jean-Michel Martin.

Wird noch besser: Jean-Michel Martin hat 1992 das 24h-Rennen gewonnen. Zusammen mit Johnny Cecotto, Marc Duez und Christian Danner im E30 M3 vom “BMW M-Team Fina”.

Und schon fast krotesk: auch 1992 ist das Rennen unterbrochen worden, nachdem es hinter dem Pace Car gezuckelt ist weil erst zuviel Regen und dann zuviel Nebel. War quasi ein 14 Stunden Rennen - fast wie letztes Wochenende!

Kann man schön nachlesen beim Rudi, dort findet sich die sport auto 8/1992 mit den Seiten 86, 87, 88, und 89.

Paul Truswell hat das heute gebloggt und witzigerweise bin ich beim Weitersuchen über Google im N-Forum gelandet ;) Und dadurch beim Rudi - da schließt sich der Kreis!

Genau wie in der belgischen Rennfahrerfamilie Martin. Maxime’s Vater legt ordentlich vor: 4 x 24h Spa und 1 x Nürburgring gewonnen plus Le Mans Klassensieg GTP.

Von dem ’92er Rennen hab ich auch Bewegtbild gefunden, einmal dieser Teaser einer Kauf-DVD von dem Rennen und zum anderen diese leider stark verwackelten Amateuraufnahmen. Aber wir können froh sein, überhaupt Material aus dieser Zeit zu sehen. Der Filmer - frankyopc1 - konzentriert sich zwar auf den Omega - eh klar - aber den BMW hat er auch einmal schön drauf:

Man sieht auch ganz gut, daß damals die Graffities bereits ordentlich angesagt waren.

Der DVD-Film hat dagegen ganz andere Highlights: wenn mich nicht alles täuscht Burkhard Bechtel als Kommentator und der Kracher ist …

… Wilhelm Hahne mit trendy Pilotenbrille …

… zusammen mit Karl Mauer auf einem Auto.

Und wie bekomm ich jetzt wieder die Kurve zur heutigen Generation? Ich zeig Euch einfach noch ein Bild von Maxime Martin, das ich kurz vor dem Start letzte Woche gemacht habe:

Und verweise auf die 8:22, die er letzten Montag kurz vor Rennende rausgehauen hat. 5,7 (!) Sekunden schneller als das Zweitschnellste Auto.

Tags: N24h | MaximeMartin | 24h92 | WilhelmHahne | KarlMauer | PaulTruswell | RudiIzdebski | BurkhardBechtel | sportauto


Sonntag, 26. Mai 2013

24h-Rennen, Wrap up.

Ein aufregendes 24h-Rennen liegt hinter uns. Und ähnlich der Linkliste vor dem Rennen habe ich hier die Links nach dem Rennen gesammelt, was an Inhalten alles hier im Blog zusammengekommen ist.

Ich hatte mir vorgenommen jeden Abend einen ausführlich bebilderten Blogeintrag zu schreiben und das hat gut funktioniert. Alle Mikeberichte eignen sich natürlich auch gut, um hinterher nochmal gelesen zu werden.

Tages-Reportage

Ergebnis

Fotos

Onboard-Video

Da kommen sicher noch ein paar, aber Leh Keen im Farnbacher Porsche bei heftigsten Regen ist schon ’ne Hausnummer. Gibt es auch im Nachgang ein schönes Interview zu.

Besucherzahlen

Der Veranstalter zählt 210.000 Besucher. Für das Gesamtwochenende, was immer das auch heisst. Von geleakten internen Dokumenten wissen wir, daß man den Faktor 5 anwenden muß, um zu wissen, wieviele Karten verkauft wurden. 2007 wurden schon einmal 210.000 Zuschauer vermeldet und es stellte sich heraus, daß dem 41.424 Tickets gegenüber standen.

40.000 Zuschauer könnte hinkommen, wenn man sich die Zeltplätze anschaut. Und alle Teilnehmer mitzählt. Zum Rennende waren Brünnchen z.B. noch höchstens 300 - mit einbezogen.

Wer sich soviel Mühe wie ich macht “in’s Internet zu schreiben”, der möchte natürlich auch, daß es gelesen wird. Und mit Google Analytics gibt es ziemlich genaue und belastbare Zahlen. Ich hatte im Vorfeld gehofft mal einen Tag über 10.000 Besucher zu schaffen - und das hat der Sonntag geschafft (11.279). Insgesamt hatten wir hier in der Woche Do 16.5. bis Mi 22.5.:

  • 59.021 Besuche
  • von 31.338 Besuchern (“Unique Visitors”)

Das sind wieder stramme Zahlen und sag ich mal ganz herzlich Dankeschön! :)

Forum

Der 24h-Thread im Forum steht zum Diskutieren parat und hat schon einige nette Kommentare hervorgebracht.

Und was kommt als nächstes?

Mein nächster großer Aufschlag heißt Le Mans, hoffentlich etwas besseres Wetter als am Ring ;) Und diesmal nicht mit dem Fahrrad, sondern schön im Bloggermobil mit heruntergeklappter Armlehne und lässig aktiviertem Tempomat! ;)

Tags: N24h | WrapUp | LeMans | Linkliste | Mikebericht


Mittwoch, 08. Mai 2013

Ausklang WEC Spa 6h-Rennen.

Nachdem ich 3 Renntage in Spa hatte und Donnerstag, Freitag und am Renn-Samstag einen längeren Blogbericht geschrieben habe, wollte ich mich am Sonntag früh nach Hause machen, denn da war ich ja schon lange nicht mehr.

Doch das Wetter in Spa war super, also bin ich nochmal was durch die Gegend gerollert und was soll ich sagen, auch für den Sonntag ist ein Bericht bei rausgekommen. ;)

Das ist der Campingplatz, auf dem ich mich niedergelassen haben, hört auf den schönen Namen Camping Eau Rouge und kann man echt empfehlen. Und ist ziemlich nah an der Strecke, aber trotzdem ein familiärer, ruhiger Platz:

Waren auch ein paar Rennfans da, aber relativ übersichtlich.

Mini-Sträßchen und leicht zu übersehende Schilder.

Hat ein bisschen was von Eifel!

War ich mit dem Roller natürlich bestens motorisiert.

Und hat die Kühe nicht weiter interessiert, ...

... und davon gibt es in der Gegend um Spa viele!

Seht Ihr das tolle Haus dahinten?

Bin mir nicht sicher, was es ist, aber kam gut!

Das ist der kleine Ort Rivage, ...

... wo auch das tolle Haus zuhause ist. Direkt neben dem Campingplatz.

Aber es gibt viele Blickfänge, ...

... und natürlich darf auch die Friterie nicht fehlen.

Hier geht es ab nach Rivage und ...

... an dem Sonntag war auch eine Oldtimer-Rallye. Tolle Autos auf der Straße zu sehen! Auch ein bisschen wie in der Eifel.

Bin dann noch in's Fahrerlager und da war es überhaupt nicht langweilig, weil nämlich Touristenfahrten angesagt waren.

War auch einigermaßen was los, ...

... aber lange nicht so ein aufdringliches Marketing-Getöse, wie das in den letzten Jahren am Ring Einzug gehalten hat.

Eher geerdet und Eau Rouge immer im Blick.

An Fahrzeugen alles dabei, was man so als Ringtools kennt.

Und auf gefühlt jedem Zweiten ein Nürburgring-Logo, oder in gross ...

... oder eher ...

... dezent.

Auf dem A6 genauso …

… wie auf dem Type Ring.

Die Russen …

… mit stolzer Nummerschildhaltertrophäe …

… und hier und da auch ein deutsches Nummerschild.

Im Gegensatz zu dem neuerdings grellen und lauten Nürburgring stimmen in Spa die Details, wie zum Beispiel dieses Honda-Schild, das zu neuen Ehren gekommen ist in dem schönen Bruchstein-Haus.

Währenddessen packt auch die WEC ihre Sachen, …

… wobei das bei den Audi-Leuten eine längere Geschichte wird.

Ein verlorenes Rennauto ist auch noch übrig geblieben.

Mit viel Liebe zum Detail wurden sogar die Verbindungsstraßen innerhalb der Rennstrecke angelegt. Diese hier ist eine original Nachbildung der Nürburgring Hatzenbach Sektion, …

… sogar einen Bach hat man angelegt!

Die Audianer parken noch in Reih und Glied.

Und auf der Kartbahn ist sogar Renntag.

Kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen, …

… und die Audianer auch nicht! :)

Die Bahn gibt’s auch in Facebook!

Unter’m Strich wirklich ein tolles Rennwochenende in Spa, kann man nur empfehlen. Hier noch ein paar Links zur Übersicht:

Das war’s dann erstmal von der WEC, jetzt geht’s als nächstes zum Nürburgring 24h-Rennen, aber danach steht dann das große Le Mans Rennen an!

Tags: Mikebericht | FIAWEC | Spa6h


Donnerstag, 18. April 2013

Es den Bloggern mal so richtig zeigen!

Das dachte sich Stefan Anker. Das ist nicht irgendwer, sondern Chefreporter “Motor/Reise der Welt-Gruppe”. Also jemand vom Axel Springer Verlag, wo auch die Bild zuhause ist.

Er beschreibt die Ausgangssituation auf welt.de so:

"Warum die “Welt” ein Auto-Blog eröffnet

Man muss nicht drum herumreden: Autoblogger machen den etablierten Autojournalisten Konkurrenz. Das können wir nicht auf uns sitzen lassen und bloggen ab sofort zurück. Besser natürlich."

Als ob das nicht genug wäre, der richtige Stinkefinger kommt erst noch:

“Als Name kam natürlich nur ”BigBlog“ infrage.”

Genauer gesagt: bigblog.welt.de.

Ein kräftiger Tritt gegen’s Schienbein des echten bigbloggers Axel Griesinger, der als Ring- und Minifan und auch der Schnittmenge aus beidem - das Herz am rechten Fleck hat. Also einer von genau diesen pösen Bloggern!

Sebastian Bauer hat Original und Fälschung gegenübergestellt und lässt seiner Enttäuschung über das arrogante Vorgehen freien Lauf.

Axel Springer sind übrigens die, die Google und Co. per Gesetz knechten lassen.

UPDATE:

  • Schade, hatte gehofft Stefan Anker würde sich einen anderen Namen suchen, sein Blog ist ja ganz neu. Macht er aber nicht. Im Gegenteil, er scheint die Aufmerksamkeit zu genießen. Schön verkrampft für mein Gefühl und so garnicht Blogger-like.

  • Der BILDblog hat das Thema aufgegriffen.

Es gab auch bei anderen Bloggern Reaktionen, hier mal gelistet:


Freitag, 29. März 2013

Die Zukunft der Zeitung.

Da hat der Richard Gutjahr eine schöne Diskussion in Gang gesetzt, wie es mit den Zeitungen aussieht bzw. weitergeht. Bzw. eben nicht weitergeht.

gutjahr.biz/2013/03/zukunft-zeitung

Zu Wort kommen

  • Sascha Lobo
  • Frank Schirrmacher
  • Amir Kassaei
  • Ulrike Langer
  • Mario Sixtus
  • Thomas Knüwer

und viele weitere lesenswerte Kommentare.

(Ulrike Langer hatte mich ja auch kürzlich im Digitalen Quartett zum Thema Google Reader zu Besuch.)


Sonntag, 24. März 2013

Video: Wie Lewis Hamilton heute bei McLaren zu Besuch war.

(Wenn das Video nicht mehr geht, einfach nach youtube Lewis Hamilton Wrong Pit Stop Mclaren googlen.)

Da hatter Glück gehabt, daß die Mercedes Box nicht weit dahinter war! Wäre ein Verbesserungsvorschlag für das nächste Simulator-Programm ;)

McLaren danach so:

Feel free to pop in and say “hi” any time, @LewisHamilton!

9.000 Retweets! :) Hrrr Hrrr!


Montag, 18. März 2013

Heute bin ich zu Gast im Digitalen Quartett.

Ich freue mich sehr über die Einladung zum Digitalen Quartett, das Thema ist:

Der Google Reader stirbt.

Schaut mal rein, ist live und geht um 21 Uhr los:

Ist übrigens die Folge 24. Eh klar.


Donnerstag, 14. März 2013

Im Talk: Nürburgring-Verkauf zwingend notwendig?

Heute hatte ich mich wieder mit Dieter Weidenbrück im Google Hangout verabredet und wir haben uns knapp 12 Minuten unterhalten.

Thema war diesmal, ob denn der Nürburgring Verkauf wirklich so zwingend notwendig ist, wie es z.B. gestern in der Rhein-Zeitung stand:

“Sanierer: Am Nürburgring-Verkauf führt kein Weg vorbei”

Schaut es Euch an, Rückmeldungen erwünscht (z.B. im Forum):


Montag, 11. März 2013

Kleine Talkrunde zu den Nürburgring Perspektiven.

Dieter Weidenbrück (z racing team) hat sich eine halbe Stunde Zeit genommen, um mit mir über den Nürburgring zu reden.

Dabei ging es darum

Aber schaut es Euch an:

Fragen oder Anregungen gerne im Forum oder bei Facebook und wenn jemand mal Lust hat im Talk mitzumachen - bitte melden! Mit Google Hangout braucht man nur Webcam und Browser und los geht’s.


Donnerstag, 28. Februar 2013

Nordschleife soll für beck°ruine geopfert werden.

Heute war der Nürburgring in allen Medien, die nämlich brav verbreitet haben, was sich die Insolvenzer mit ihren politischen Einflüsterern ausgedacht haben.

Die entscheidenden Fragen haben die Medien aber höflicherweise nicht gestellt. Man weiß ja, was sich gehört:

  1. Wieso ausgerechnet heute? Antwort: weil morgen die angekündigte außerordentliche Mitgliederversammlung von Ja zum Nürburgring stattfindet.
  2. Wie kann die Nordschleife für den Breitensport erhalten werden? Ganz einfach, indem sie eben nicht den Besitzer wechselt, also Volkseigentum bleibt und damit ihre Nutzung für die Öffentlichkeit weiter gewährleistet ist.
  3. Steigt der Verdienst der Insolvenzverwalter bei höherem Verkaufserlös? Auf diese Frage warte ich schon die ganze Zeit, aber da kann ich lange warten. Die wird nicht gestellt von den Journalisten, die früher mal den Anspruch hatten, die vierte Gewalt im Staate zu sein. Im Umfeld des Nürburgrings verkümmern sie zu Erfüllungsgehilfen der zerstörerischen Kräfte aus Mainz.

Hier mal ein Überblick der gleichgeschalteten Nachbeter:

Trierischer Volksfreund: Verkauf des Nürburgrings beginnt im März und Nürburgring-Käufer muss viel Eigenkapital besitzen.

Presseagentur dadp: Nürburgring soll spätestens im nächsten Jahr verkauft werden.

Presseagentur dpa: Interessenten für Nürburgring - Kein reicher Scheich dabei.

Rhein-Zeitung: Sanierer: Nürburgring geht nur an solide Interessenten - Rennstrecke wird kein Privatvergnügen.

Allgemeine Zeitung: Käufer gesucht - Bis zu internationale 50 Interessenten.

SWR: Eifel-Rennstrecke meistbietend abzugeben

Ich war überrascht, wie heute meine Google Reader Alerts aus so vielen Quellen im Grunde die gleiche Nachricht verbreiten:

  • Verkauf quasi alternativlos, weil sonst Schließung
  • Verkauf wird nicht in Frage gestellt
  • Die Volkseigentum-Verkaufs-Vorbereiter werden als “Sanierer” oder “Experten” in positives Licht gerückt
  • Nordschleife kommt als Thema überhaupt nicht vor
  • Die EU hängt als böse Bedrohung über allem und zwingt zu diesem Handeln (wird auch nicht hinterfragt!)

Und wie bekommt man so einen präzisen Gleichschritt hin?

Ganz einfach: man lädt gezielt zu einem Pressegespräch nach Mainz (nach Mainz!), lullt die Teilnehmer ein, indem man ihnen ihre dadurch erreichte Exklusivität in den Kopf steigen lässt, und hat dann sogar leichtes Spiel, sie zu einer Sperrfrist zu verpflichten.

Der große Aufschlag, der dann völlig unerwartet über die Bevölkerung prasselt, wird aufgrund der breiten Einigkeit nicht hinterfragt und schon sind die Fakten geschaffen. Aus dem Nichts! Anders kann ich mir den heutigen Tag nicht erklären.

Präzise ge-timed auf den Vortag der Otto Flimm Einladung.

Genauso macht es Angela Merkel übrigens auch mit ihren elitären Gesprächsrunden, wo in kuscheliger Athmosphäre Meinungsmacher gezielt auf den geplanten Kurs eingeschworen werden.

Nicht nur, daß man sich davon nicht reinlegen lassen darf - hier wird vor unseren Augen die Nordschleife zu Tode gefoltert, um den Super-GAU der größenwahnsinnigen beck°ruine zu verschleiern. Damit eben dieser seinen fetten Hals aus der Schlinge ziehen kann, scheint jedes Mittel recht.

Galt 2007, gilt 2013: Rettet die Nordschleife vor dem Erlebnisgrab.


Samstag, 02. Februar 2013

Danke für 1.085.252 Besuche!

Das sind die Zahlen für 20832.com bzw. Mike’s Blog in 2012:

Das sind umgerechnet knapp 3.000 Besuche pro Tag - in der Realität natürlich mal mehr, mal weniger.

2011 waren es 1,3 Mio., aber ich werde mich mal nicht beschweren! Der Einfluss von Facebook ist schon kräftig, gerade im Motorsport ist FB aber eine echte Bereicherung. So einfach war es noch nie, mit Marken, Teams, Fahrern, aber auch anderen Motorsport-Anhängern in Verbindung zu bleiben. Dazu noch Twitter und Instagram, da findet jeder sein Zuhause.

Unique Visitors - also einzelne Besucher! - waren es 2012 388.009 - also im Schnitt pro Tag über 1.000. Und ich glaube den Google Analytics Zahlen kann man ganz gut trauen. Wenn man das Kafitz’sche Mehrfachzählsystem anwenden würde, dann hätten wir sicher längst die 10 Mio. geknackt! ;)

Aber auch ohne Schönrechnen - das sind stramme Werte, da wäre manches Magazin dankbar für - und daher mein Herzliches Dankeschön an alle treuen Leser! Auch wenn die letzten (5?) Jahre teilweise ziemlich traurig und frustierend waren und wir mit stumpfen Waffen versucht haben die Schandtaten am Ring zu verhindern - aufgegeben wird nicht. Und die schöne Zeit, die wir dort erleben durften, die nimmt uns sowieso keiner!

Wäre das nicht schön am Ring würde mal so mit offenen Karten gespielt wie ich das hier mache?


Montag, 07. Januar 2013

Definition von -Talk-.

Habe gerade gelernt, daß es Talk und Talk gibt:

Heute war wohl Kurt Beck im Talk der Allgemeinen Zeitung in Mainz. Und über Twitter wurde da vorher schon fleissig getrommelt.

Weil ich sowieso am Rechner saß, wollte ich mal reinhören, hab aber keinen Link gefunden.

Also gefragt. Antwort: “Das ist ein Talk-Format der Allgemeinen Zeitung, wir berichten nachher online und ausführlich dann in print.”

Also

  • interviewen
  • jemand twittert das (über 20 Tweets!)
  • und später steht es dann ausführlich in der Zeitung.

Ich kann garnicht so kräftig den Kopf schütteln wie es mir zumute ist.

Zufällig auch heute neue Folge Digitales Quartett, Talk Gast: Sascha Lobo. Geht um digitalen 2013er Ausblick.

Da brauch man nicht lange suchen, Google Hangout im Youtube Kanal, Twitter Hashtag zum Fragen stellen während der Sendung und ab geht’s.

Kann man sich live oder später angucken:

Ich frag mich, was die Zeitung da so gewaltsam versucht aufzuhalten. Schaffen sie eh nicht.


Samstag, 05. Januar 2013

So viele Rennen - so wenig Zeit.

Obwohl eigentlich Winterpause ist, prügeln sich die einzelnen Motorsport-Veranstaltungen rund um die Erde schon um Deine und meine Aufmerksamkeit.

Ich komm da grad drauf, weil das schon die ganze Zeit in meinem Kopf spukt und bei Daytona 24 Stunden sind sie im Moment auf Hashtagsuche.

Und ich prognostiziere mal, das wird in den nächsten Jahren (Monaten?) weiter anziehen und wer da nicht auf den zeitgemäßen Zug aufspringt wird sich wundern, wo die Zuschauer bzw. die Aufmerksamkeit bleibt.

Aktuell buhlen:

und bestimmt noch welche, die ich übersehen habe, um des Zuschauers wertvolle Zeit.

Alle natürlich auch mit deutschen Fahrern, internationalen Sponsoren und mit dem Anspruch, das wichtigste Rennen zu sein.

Die neuen Medien ermöglichen es auch, daß man rund um die Erde die Ereignisse - mal besser mal schlechter aufbereitet - verfolgen kann.

Und jetzt kommt meine Theorie: es werden sich die Rennen durchsetzen, denen es gelingt, international eine große Fanbasis aufzubauen und zu unterhalten. Die kritische Masse zu erreichen ist garnicht einfach, aber wer es schafft wird nur schwer von einem anderen Rennen abgelöst werden.

Das ist natürlich noch Zukunftsmusik, aber wir alle haben nur 52 Wochenenden im Jahr und es gibt jetzt schon ein heftiges Renn-Überangebot jedes Wochenende.

Ein Rennen wie Le Mans 24h z.B. hat diesen Status und für dieses eine Wochenende die volle Aufmerksamkeit. Ein herrliches Motorsporterlebnis sogar auf der Couch, wenn man detailliert jede Minute des Rennens verfolgen kann. Doch was ist mit den anderen Rennen und Wochenenden? Die 24h Nürburgring haben auch das Zeug weltweit die Aufmerksamkeit zu erreichen, aber dafür müssen noch einige Voraussetzungen geschaffen werden. Neben der Herausforderung, den Überblick über knapp 200 Autos zu bieten!

Gute Berichterstattung macht es vor, auch von der Sim-Szene kann man einiges lernen.

Man braucht:

  • Spotter Guide (z.B. so)
  • Live Stream, gute Qualität
  • Englischen Kommentar (und auch lokale Sprache) von fähigen Leuten (!)
  • Live Timing (Basics müssen stimmen: schnellste Runde, aktuelle Runde, aktueller Fahrer, Anzahl Boxenstopps, usw.)
  • Offizielle Account Twitter / Facebook und etablierter Hashtag (hört sich so einfach an, aber da krankt es oft!)
  • Diskussionsmöglichkeit für große Community, entweder Facebook oder Extra-Lösung - um sich gegenseitig zu informieren

Optional:

  • GPS Position der Teams auf der Strecke
  • Rennverlauf im Details für jedes Team einzeln

Klingt alles so selbstverständlich, aber alleine die Diskussion der Daytoner um den Hashtag zeigt, wie weit wir noch davon weg sind. Und ich merke selber, wie ich mir die Finger wundsuche bei manchen Rennen.

In Le Mans sieht das schon viel besser aus, das Live Timing zeigt die Fahrer, Radio Le Mans macht einen Super Kommentar (!) und es gibt mehrere Kanäle (auch Onboard) als Live Stream in guter Qualität. Zusätzlich zum Fernsehen mit ebenfalls hervorragenden Kommentatoren (Eurosport).

Wenn man die Entwicklung zuende denkt, dann werden wir irgendwann für jedes Wochenende ein Motorsport-Highlight haben, das die Konkurenz in den Schatten stellt und unsere komplette Live Aufmerksamkeit verdient. Dadurch natürlich die Sponsoren-Engagements auf sich vereint ebenso wie die Top-Teams und Fahrer. Und es geschafft hat über die Kanäle hinweg die Fan-Diskussionen im Netz zu dominieren im Vergleich zu anderen Veranstaltern.

Da greift eins in’s andere und beschleunigt sich gegenseitig - es schließt sich der Kreis: es ist nicht mehr das Bewegtbild, das vermarktet wird.

Stattdessen wird der frei gestreamte Event vermarktet, da er mit Spannung die Zuschauer fesselt, die live rund um die Welt dabei sind. Nur Rennen, die wahrgenommen werden und Zuschauer erreichen, entsprechen einem Gegenwert. (Also jetzt mal als Business gedacht. Den Sportlern ist das egal, das Rennen ist aus deren Sicht sowieso immer spannend.)

Die ersehnten Zuschauer werden nur erreicht, wenn nicht gleichzeitig ein Rennen läuft, das “besser” ist - also “besser” im Sinne von komplett aufbereitet mit den Punkten von oben.

Das wird interessant und ich freue mich darauf, in naher Zukunft und teilweise auch jetzt schon internationaler aussuchen zu dürfen. Völlig ohne Motors TV oder sonstigem Pay TV. Das wird eine großartige Zeit für die kultigsten Rennen der Welt. Aber auch schwer für die Veranstalter, die unbeweglich bleiben. Für kleine Veranstalter auf der anderen Seite eine super Chance sich zu etablieren.

Noch ist alles im Fluß, die Veranstalter denken lokal, Geoblocking ist sogar beim Race of Champions im Einsatz - TV-Quoten sind noch das Maß der Dinge. Das wird sich bald ändern und wir sind dabei!

So viele Rennen, so wenig Zeit.


Mittwoch, 21. November 2012

Sascha Pallenberg zum Thema Bloggen.

Heute halte ich im Rahmen einer Veranstaltung “Kollegen für Kollegen” (nennt sich GLITS, Global IT Lerning Summit) einen Vortrag über Bloggen.

Einer der herausragenden Blogger für mich ist Sascha Pallenberg, er ist extra nach Taiwan gezogen um näher an seinem Thema zu sein (Tec/Computing).

Sehr konsequent und trotzdem steht er dazu mit Leib und Seele Blogger zu sein.

Wir hatten es nicht so einfach einen Termin zu finden - immerhin 8 Stunden Zeitverschiebung. Aber es hat geklappt und es reicht mir auch noch, es in den Vortrag für heute mittag einzubauen.

Ist per Google Hangout On Air aufgenommen, damit es auch im Youtube landet, d.h. wenn Ihr wollt könnt Ihr mal reichschauen, dauert 30 Minunten:

youtu.be/zucUgYCQ2_g

Und Sascha’s Mobile Geeks findet ihr hier.


Donnerstag, 01. November 2012

VIDEO: 80er Jahre Isdera Imperator 108i.

Von dem Isdera Imperator 108i gibt es grade mal 30 Stück und einer davon war am Dienstag auf der Nordschleife. Inklusive GoPro. Jungejunge, hat das Dingen Druck:

(Via Darren.)


Dienstag, 02. Oktober 2012

Die Wow! App von McLaren.

Das ist der Hit, müsst Ihr unbedingt mal ausprobieren, wenn Ihr ein iPhone oder Android Handy habt.

  1. App installieren (iPhone / Android)
  2. Dieses Blatt ausdrucken
  3. App starten und mit der Kamera auf das Blatt zielen

Sieht dann so aus:

und man kann das Blatt drehen und kippen - und sich dadurch überall einen McLaren P1 hinstellen. Und dann mit Screenprint abfotografieren :)

Das Stichwort heißt Augmented Reality, aber unabhängig davon hatte ich soviel Spaß lange nicht mehr mit einer App.


Freitag, 06. April 2012

Instagram jetzt auch für Android.

Siehe Instagram-Blog und App-Market.

Da tob ich mich auch schon aus: @renntv, siehe auch der Link oben.

Die App macht mir viel Spaß, weil man unkompliziert Bilder nicht nur nach Instagram, sondern auch gleich nach Twitter/Facebook/Flickr oder Tumblr-Blog hochladen kann. Oder sich mit Foto in Foursquare einchecken. Aber auch wenn man nur in der Instagram-Welt bleibt macht es Spaß, da man die Fotos einfach taggen kann. Im Gegensatz zu Twitter funktionieren auch nur Zahlen, ich hätte da mal einen Vorschlag ;)

Die Community ist beeindruckend groß mit 30 Mio. Nutzern, und die Zahl stammt noch aus der Vor Jetzt-auch-für-Android Zeit.

Sind ein paar folgenswerte Leute dabei, Ken Block, Tanner Foust, Andre Lotterer oder Nicky Hayden. Und auch Mike Tyson. Und natürlich noch weiteren 29.999.995 Leuten.


Donnerstag, 15. März 2012

Übrig Ns vom Donnerstag.

Kafitz war fünfzehn Jahre lang Geschäftsführer des Nürburgrings, fiel dort aber finanziellen Schwierigkeiten zum Opfer.

Opfer? Opfer! Mir fallen sicher viele Namen für diesen Menschen ein, aber Opfer ist nicht dabei.


Dienstag, 28. Februar 2012

Übrig Ns vom Dienstag.

Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte: so könnte ich mir das vorstellen.

Tyrol Equity und der Unternehmer Udo Wendland wollen sich bei BBS künftig auf die Entwicklung und Herstellung von High-End-Leichtmetallrädern für den OEM- und Tuning-/Aftermarket konzentrieren.

PS: nach der Kündigung kam das Angebot diese aufzuheben, dafür gäb’s dann zwei Monate gratis. Da bin ich ja nochmal extrafroh das gemacht zu haben, wenn man als Mitglied erst interessant wird, wenn man sich verabschiedet.


Dienstag, 03. Januar 2012

Carrerabahn 2.0

Via.


Montag, 02. Januar 2012

Der Laacher See ...

... bestimmt grade einige englische Medien, die über einen Vulkanausbruch spekulieren. Das ist ein ziemlich großer Vulkan in direkter Nähe zum Ring. Quasi am Anfang der Eifel.


Freitag, 25. November 2011

Übrig Ns vom Freitag.
Dienstag, 22. November 2011

Übrig Ns vom Dienstag.

“Die Koalitionspartner verfolgen das Ziel, den Bergbau am Nauberg im Westerwald nicht auszuweiten. Dafür wird es keinen Pachtvertrag mit den am Bergbau Interessierten geben. Das bergrechtliche Verfahren bleibt allerdings abzuwarten.”

Kommt jetzt nicht soo gut an bei den Grünen.

Und wo wir grade bei Zufällen sind: das Lindner Hotel Westerburg ist auch bei Herings um die Ecke.


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.

Auf der einen Seite kann ich ja verstehen, daß man nicht unbedingt Spaß daran hat, einem künstlich aufgemächtigten Gegner Paroli zu bieten - auf der anderen Seite könnte etwas mehr Courage auch nicht schaden.

Übrigens kann man Wilhelm’s Blog auch prima per RSS empfangen - so wie meinen auch. Ich persönlich benutze den Google Reader mit dem iPhone Gegenstück mobileRSS.

  • Law Hunting - ja, da seh ich Parallelen … (via http://buskeismus.de)

  • Escort-Mk1-Film via Speedhunters - toll gemacht! Mit AW Nummer drauf.

  • Nicht vergessen: Saisonabschluß in Nürburg beim STRassenfest am Freitag abend. Trotz Abmahnung und Unterlassungserklärung ab 18 Uhr gemütliches Beisammensein.

  • Scirocco-Cup Juniorchampion Moritz Oestreich - mit STR auf der Motorhaube. Aus dem wird mal was! ;)

  • Das mit dem Golfplatz hat sich ja hoffentlich erledigt. Wir haben schon genug Probleme an der Backe.

  • Neues aus Garmisch: Fast so schlimm wie Nürburgring oder Bayrische Landesbank.

  • Die Freunde machen garkeinen Hehl daraus, wo sie hingehören. Zum “Saisonabschlußfest” hat man sich als “Veranstaltungsort” die Kai-Richter-Kneipen ausgesucht, geschlafen wird bei Lindners und als Programmpunkte gibt’s “Backstagetour” und Ringwerkbesuch.

Was für ein (alb)traumhaftes Ringwochenende!


Dienstag, 11. Oktober 2011

Übrig Ns vom Dienstag.
Mittwoch, 21. September 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
Dienstag, 06. September 2011

Übrig Ns vom Dienstag.
  • In der MSa werden neue Rahmenbedingungen für das 24h-Rennen gelistet: nur noch 190 Teams (statt bisher 210–220), Top 30 Qualifying und Nenngelderhöhung von 4.500 auf knapp 5.800 Euro. Grund für Steigerung seien auch höhere Preisen der NAG.

Meiner Meinung eine nicht zu vermeidende Entwicklung, da das Rennen immer professioneller wird. Da schaukeln sich mehere Sachen gegenseitig auf - teils gesteuert (GT3 und auch sonst steigendes Hersteller-Engagement) und teils zufällig bzw. Zeitgeist (Nordschleife, weltweites Interesse, Playstation).

Das 24h-Rennen liebäugelt mit der Profiliga und eigentlich müßte unten jetzt wieder was nachwachsen. Ein 24h-Rennen für den echten Breitensport / Tourenwagen nur für Amateure, dafür ist die Zeit reif. Bis die Werke merken, daß ihr generalstabsmäßiger Ablauf viel zu steril geworden ist und die Abenteurlichkeit fehlt - und sie die Amateure wieder langsam unterwandern.

Irgendwie der ewige Motorsportkreislauf halt.

  • Hat jemand Zuschauerzahlen von der Superbike WSB letztes Wochenende? Ich war nicht vor Ort (war beim Mofarennen) und im TV sah es doch sehr leer aus - obwohl die sich bei den Schwenks bemüht haben, die Tribünen nicht zu zeigen.

  • Für die Öffentlichkeit ist der Nürburgring keine Rennstrecke mehr, sondern Millionengrab. Das gefährdet den Motorsport massiv, der in Deutschland sowieso einen schweren Stand hat. Die Zockerei mit der historischen Anlage hat jetzt schon ein nachhaltiges Trümmerfeld hinterlassen.

In dem SPIEGEL Beitrag von heute wird neu Jochen Hartloff und die Firma IGM GmbH aus Medard in’s Spiel gebracht. Die machen Fenster und Fassaden und am Nürburgring wohl sieben Mio. Euro Umsatz. Und sind aus Hartloff’s Wahlkreis Kusel. Der “liebe Ingolf” weist natürlich jede Schuld weit von sich.

Ein schönes Beispiel für das Politikverständnis in Rheinland-Pfalz, schaut Euch mal das SWR Video an. Der jetzige Justizminister und damalige Abgeordnete empfindet es als völlig normal von Unternehmern umgarnt zu werden - Tagesgeschäft und quasi seine Aufgabe als Abgeordneter. Der redet so selbstverständlich, ich habe die Befürchtung er glaubt das sogar selber, daß das seine Aufgabe sei. Der “gewählte” Herr Volksvertreter.

Das Video hat aber noch ein paar schöne Details, der Brief listet die Reihenfolge der Angebote (woher weiß er das?) und die Konkurenzfirma stammt aus “Bayer”.

Vielleicht bin ich einfach zu doof, um die schlauen Politiker zu verstehen: nach einem verlorenen Bieterverfahren bittet ein Unternehmer seinen Abgeordneten sicherzustellen, daß man berücksichtigt wird. Und das ist dann ganz normal. Ja nee iss klar.

Es ver-schanzen sich dort aber noch mehr Mediinvest-nahe Firmen:

Zum Beispiel die Grüne Hölle Betriebsgesellschaft, das sind die hier.

Oder die nürburgring.tv Media Services GmbH von Pathe/Althof.

Oder die Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH.

Muß irgendwie ein (das?) Nest sein. (Danke für die Hinweise!)


Montag, 22. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Zum ersten Mal seit 8 Jahren bin ich nicht beim 24h-Radrennen auf der Nordschleife mitgefahren. Interessiert zwar eh keinen, aber so sang- und klanglos wollte ich die Serie dann auch nicht abreißen lassen.

Seit der Erstausgabe 2003 waren wir jedes Jahr am Start - Christian Kohlhaas war immer dabei, die anderen so im Wechsel. Beim ersten Rennen waren es 34 Teams, die die 24 Stunden auf sich genommen haben. Da waren die Nordschleifenschilder noch grün und hinter der Haupttribüne ein Super Schotterparkplatz. Hier sind die 2003er Fotos.

  • In Berlin: Autobrennen statt Autorennen.

  • Schlechte Nachrichten vom Hockenheimring.

  • So werben die allen Ernstes für die Superbike WM. Das ist für mich eher ein Grund nicht hinzufahren.

  • Gut, daß zeitgleich zur Superbike WM am 2./3.Sep. in Kell wieder das Mofarennen läuft. Freitags Training, Abends Brings Konzert und Samstags startet um 15 Uhr das 3-Stunden Rennen.

Hier zur Einstimmung meine Fotos von 2005, 2007 und 2010.


Montag, 08. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
Samstag, 23. Juli 2011

Übrig Ns vom Samstag.

“Würde jetzt auch noch der Nimbus als Grand-Prix-Strecke verloren gehen, wäre dies ein abschreckendes Moment auch für Geschäftspartner, die beispielsweise Autos oder Reifen testen.

Kann ich irgendwie nicht glauben.

Ich sag doch, man soll nicht alles glauben, was so in der Zeitung steht!

Dabei ist die dpa das doch nah dran:

“Die Vereinigung “Save the Ring” (Rettet den Ring) wendet sich gegen “Missmanagement” der Nürburgring Automotive GmbH und fordert, die Rennstrecke vom Freizeitpark zu trennen.

Nürburgring-Kosten für (hier Variable einsetzen) höher als erwartet.

Variable diesmal: Formel 1

Irgendwann müssen die Dilettanten doch mal aufgebraucht sein?


Sonntag, 17. Juli 2011

Übrig Ns vom Samstag.
  • Auch in Brasilien macht man sich Sorgen um weitere 24h-Rennen auf der Nordschleife.

  • Hier bin ich über eine schöne Seite gestolpert, bei der sich Malcolm Mitchell viel Arbeit macht, Cover von Programmheften zu sammeln. Heftig, was da alles zu finden ist und danke für den SAVE THE RING Link!

  • Der neue DTM BMW ist ganz schön böse geworden.

  • Hendrik Hering ist stolz darauf, das Firmengeflecht am Ring entzerrt zu haben. Nachdem der Ring in Mainz jetzt in’s Innenresort gewechselt ist, kann man ja schön wieder neue Firmen basteln. Zum Beispiel die neue, geheimnisvolle Grand Prix Rheinland-Pfalz GmbH & Co. KG.

  • Die Teilnehmer beim Truck Grand-Prix haben davon berichtet, daß sie Nachts bevorzugt zwischen 23 Uhr und 2 Uhr von lauten Druckluftgeräuschen aus dem Schlaf gerissen wurden. Nicht nur einmal, sondern an allen Tagen. Ist das die neue Masche die Achterbahn so zu testen, daß es keiner sieht? Muß auf jeden Fall ein Höllenlärm gewesen sein.

  • Vor zwei Jahren wurde nicht nur die Erlebnisregion eingewiehen, sondern auch Wilhelm Hahne mit einem Durchsuchungsbeschluß überrascht. Die damalige Sendung bei ZAPP kann man sich hier nochmal anschauen. Trotz dieser skandalösen Vorgänge haben alle so weiter gemacht, als sei nichts passiert.

  • Es gibt immer noch keine 2009er Bilanz der Nürburgring GmbH.

  • Beim Formel 1 wird die ring°arena als Marshals-Area genutzt. (Danke R.!)

  • Meine Einladung zum einladen lassen wurde schon von ein paar Leuten angenommen. Könnt Euch ruhig melden, wenn Ihr Google+ mal testen wollt. So eine Einladung ist mit einem Klick verschickt.

  • Ich hab mich mal wieder hinreissen lassen ein bischen zu coden:

  • In der Suche vom Blog gehen jetzt auch Umlaute (uups)
  • und in der Chronik funktioniert die Verlinkung auf dem “@“ für einzelne Einträge.

Freitag, 15. Juli 2011

Mike plus Google plus X.

Mike plus Google plus X

Tummel mich seit 2 Tagen im neuen Google+ Service, der schon zum Twitter und Facebook Killer hochgelobt wurde. Das ist auch die komische “+1”, die neuerdings bei den Google-Ergebnissen steht , vergleichbar mit dem Facebook Like.

Es fühlt sich ganz gut an und funktioniert ähnlich wie Facebook. Der Unterschied ist, daß man beliebig viele Kontakte zufügen kann, aber man muß nicht wie bei Facebook miteinander “befreundet” sein, sondern das Konzept ist das von Twitter, man kann zurückfolgen, muß aber nicht.

Das hilft besonders den Celebrities, denn bei Facebook gibt es das Fünftausendleutelimit. Und “Fan” Pages sind nicht jedes Rennfahrers Sache, kann ich auch verstehen.

Google+ ist zwar erst am Anfang, aber hat schon 10 Mio. User weltweit. Das hat Larry Page gestern gebloggt (das ist der CEO von Google). Er selber hat übrigens knapp 100.000 Follower. Wo wir schon bei Zahlen sind: Quartalsergebnisse gab’s auch und Q2 steht bei Google mit Einnahmen von 9 Milliarden Dollar in den Büchern.

Mal zum Vergleich, Mark Zuckerberg hat knapp 5 Mio. Follower auf Facebook und insgesamt über 600 Mio. User.

Was mir an Google+ aktuell gefällt, es ist noch so schön jungfräulich. Gibt man “Nürburgring” in der Suche ein, gibt es 9 (in Worten: neun!) Ergebnisse :) Da muß man kein Prophet sein um vorherzusehen, daß sich bald ändern wird.

Es drängen sich einem auch noch keine gemaNAGeten Seiten auf, welch Wohltat.

Mit Firmenpages gibt man sich bei Google noch bedeckt, ein paar Firmen sind im Pilotprojekt integriert. Zum Beispiel Ford. :)

Ich schlag vor, Ihr guckt Euch das selber mal an. Wird man bei der Größe von Google sowieso nicht drumrumkommen. Die Restriktionen scheinen sich ziemlich gelockert zu haben, wer noch eine Einladung braucht, kann sich gerne bei mir melden (mike ät renn punkt tv).


Freitag, 08. Juli 2011

Übrig Ns vom Freitag.

So sieht die Starterliste aus.

Wundert mich, daß die vor zwei Jahren soviel damit rumfahren durften und heute heißt es, daß die Betriebsgenehmigung noch aussteht.

Stadio? Arena? Nur falls mal irgendjemand meint Ihr dürftet mit Eurem Banner nicht auf die Tribüne. Da hat der BGH sich mit beschäftigt und das Hausrecht eingeschränkt.

Pföhler hat alle Entscheidungen mitgetragen und noch bei der Eröffnung geschwärmt: „Eine Vision wird Wirklichkeit“.


Samstag, 18. Juni 2011

Samstags Übrig Ns Nachschlag.

Auffällig ist bei den ganz NAG-nahen Accounts, daß die sich nie mit ihrem Namen zu erkennen geben, sondern immer hinter solchen “Wir sind hier ein Social Media Team” Floskeln verstecken. Das ist so, wie wenn man als Kunde in ein Geschäft geht und der Verkäufer einen mit Maske und verzerrter Stimme begrüßt. Das ist doch mal eine Unterhaltung auf Augenhöhe:

Wir arbeiten im Team und führen die Diskussion auf diesem Account im Namen des Nürburgrings. Es handelt sich hier um unsere Social Media Abteilung, die zur Unternehmenskommunikation des Nürburgrings gehört. Da wir als Team zusammen arbeiten, werden keine einzelnen Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt.


Dienstag, 01. Februar 2011

Fällt Scuderia im Mai aus?

Sieht so aus, als fällt der Frühjahrskurs der Scuderia Hanseat aus.

Now it's firm, Scuderia Hanseat cancelled their driving course for May!
I received the mail today, that's the content:

Dear friends
Our spring driving course won't take place. Further infos will follow up. We are working on a press release.

Da bin ich mal auf die (politisch korrekte?) Erklärung gespannt.

Hier ist ein Spiegel Artikel von 1959 - inkl. dem PDF -, kommt grade bei Google hoch, wenn man nach Scuderia sucht.


Montag, 29. November 2010

Rennsportgoogle.Bei Google scheinen auch ein paar verseuchte Gasköppe unterwegs zu sein, wenn sie ihr neues Chrome OS Mario Andretti nennen.
Freitag, 19. November 2010

ANTI STADLZivilcourage besonderer Art zeigt Reifferscheid bei seinem jüngsten Junggesellenfest.



Solche ANTI STADL Veranstaltungen könnten wir in Zukunft öfter sehen.

Daß sich die umliegenden Dörfer gegen die Konkurenz zur Wehr setzen ist kein Wunder, sogar per Bus werden die Besucher ringsum eingesammelt, damit in der Disko am Ring was los ist. Auch das aufdringliche und großflächige Tapezieren der Gegend mit Diskoterminen kommt nicht gut an.
Mittwoch, 03. November 2010

1.Frikadelli Weihnachtsmarkt: 5.Dezember in Barweiler.Gute Eifelluft gepaart mit ein paar gepflegten Kölsch sorgt für die besten Ideen und so laden die Frikadellianer zum großen Weihnachtsmarkt ein. Die Email von Sabine kam grade ganz frisch rein: alle sind herzlich in Barweiler willkommen und brauchen außer guter Laune nichts mitbringen! Klingt schwer nach Pfichtprogramm ;)


Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ferrariparkeröffnung in Abu Dhabi verschoben.Eigentlich hätte gestern die Ferrari-World in Abu Dhabi eröffnet werden sollen. Das ist jetzt verschoben worden auf nächste Woche Donnerstag, den 4.November:

تعلن إدارة مدينة عالم فيراري أبوظبي عن الموعد الجديد لافتتاح أبوابها للجمهور وذلك يوم الخميس الموافق 4 نوفمبر 2010، تمام الساعة 12 ظهراً. التذاكر متوفرة من خلال مكتب بيع التذاكر في عالم فيراري أبوظبي في يوم الافتتاح. نتطلع للترحيب بجميع ضيوفنا لخوض تجربة أول مدينة ترفيهية لفيراري في العالم من خلال هذا الافتتاح التجريبي

Der Park ist das Zuhause der schnellsten Achterbahn der Welt.



Grund für die Verschiebung ist, daß der Scheich/Herscher von Ra´s al-Chaima - eins der insgesamt sieben Emirate der VAE - gestern im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Er hat sein Emirat seit 1948 (!!) regiert. Die Tronfolge ist ungeklärt, da geht´s grade ganz gut zur Sache. Und schon eine Woche später - am 14.November - ist in Abu Dhabi großes Formel 1 Finale.

Am Nürburgring wurde auch letztes Jahr das Formel 1 Rennen genutzt, um die andere schnellste Achterbahn der Welt zu inszenieren. Seitdem ist sie nie wieder gefahren, nur zweimal explodiert. Und weil´s so schön ist, hier nochmal die peinliche Kurt-Beck-Gedächtnisfahrt, die live im RTL kam:


Samstag, 02. Oktober 2010

Die Mainzer Amigopolitik: Wir machen´s einfach.Manchmal wünsche ich mir, der Nürburgring hätte mich nie in seinen Bann gezogen. Dann hätte ich auch nicht das Stichwort ´Nürburgring´ in Google-News abonniert und der klebrige und gierige Politschleim aus Rheinland-Pfalz wäre vielleicht an mir vorbeigegangen. Wenn ich jetzt - im Nachhinein - die Ereignisse im zeitlichen Ablauf einsortiere, liegt der Sumpf klarer und sichbarer vor mir, als ich es eigentlich möchte. Ich schau immer mal wieder in die Chronik, um die Ereignisse zu sortieren. Kann man schnell mal den Überblick verlieren.

Innenminister Bruch war zweiter Mann hinter Beck und Kurt Beck hatte den Traum sich zum Kanzlerkandidaten aufzuschwingen. Deswegen mußte auch das ring°grab so grotesk groß werden - Leuchttürme braucht das Land.

Inzwischen wird auch die Sprache deutlicher und man liest solche Artikel in der Zeitung: Fliegen lernen, Amigos.

(..) Bruchs zweiter "Streich" ließ nicht lange auf sich warten. Ohne Ausschreibung verschaffte er seinem künftigen Schwiegersohn einen Ministeriumsauftrag über 180 000 Euro. Der lieferte dafür ein preisgekröntes Meisterwerk ab, wie die SPD noch heute rühmt: ein Werbe-Kurzfilmchen mit dem schönen Titel ´Fliegen lernen´. Bruch entschuldigte sich später im Landtag. Von Konsequenzen blieb er verschont. (..)

Jetzt hab ich ja auch mit dem Thema Film ein paar Erfahrungen machen dürfen und werde neugierig. Auf der Suche nach mehr Hintergrund finde ich diesen SPIEGEL Artikel vom 5.Nov.2007 - nur 2 Wochen bevor die Grabaushebung für den Ring besiegelt wurde.

Bruch meint, das Land habe ´für relativ wenig Geld einen Film in höchster Qualität´ bekommen, Rücktrittsforderungen weist der Minister zurück - wenngleich er einräumt, dass sein Vorgehen ´einen Geschmack´ haben könne.

Während also das Innenministerium sich heftig im eigenen Filz verstrickt, backt sich nebenan im Finanzministerium Ingolf Deubel grade seine Privatinvestoren.

Es gab sogar Strafanzeige wegen Untreue. Gegen den Innenminister! Ist natürlich eingestellt worden.

Wer jetzt - so wie ich - mal wissen will, wie 180.000 Euro Steuergeld als Film aussehen, bitteschön:

´fliegen lernen´

von quadrolux im Auftrag des Innenministeriums RLP.



Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich komme mir in dem Film regelrecht verhöhnt vor: ´Wir machen´s einfach.´ wird zum Sinnbild der arroganten Willkür- und Amigopolitik. Und wieder häng ich verheddert in der klebrigen Gier, nur weil ich ´nürburgring´ in Google abonniert habe.

Ach stimmt doch garnicht, ich hab ja garkeine Ahnung! Der Film ist natürlich absolut fantastisch! Hat schließlich den 1.Preis und damit 10.000 Euro gewonnen. Beim Deutschen Wirtschaftsfilmpreis. Vom Wirtschaftsministerium.
Montag, 06. September 2010

Vor Ort geht alles den Bach runter während in Mainz die Unklarheitenproduktion zur Hochform aufläuft.Wilhelm Hahne liest kommenden Donnerstag aus seinem Buch vor - bis dahin bekommt er offensichtlich noch einige Gelegenheit Diskussionsstoff für den Abend zu sammeln. Die Handelnden im weit entfernten Mainz sorgen für jede Menge Unklarheiten.
Mittwoch, 28. Juli 2010

Am 4./5. September finden die Stefan Bellof Memorial Days statt.Am 4./5.September finden in Gießen die Stefan Bellof Memorial Days statt.
Montag, 26. Juli 2010

Am Ring gibt es eine neue Rennbahn.In Leimbach bei Adenau ist in einer tollen Privatinitiative eine sehenswerte Indoor-Rennbahn für Modellautos entstanden. Die große Premiere soll beim DTM Wochenende stattfinden, die Auditreter werden mit original nachgebildeten Modellen gegeneinander fahren. Die Strecke ist stolze 1927 127 Meter lang!


Dienstag, 13. Juli 2010

Nurbetrugring: Meinten Sie ´Nürburgring´?Wenn man ´nurbetrugring´ als Suche eingibt, dann schlägt Google den Nürburgring vor:



Hat sich ja schnell rumgesprochen - was für ein image°wandel!
Montag, 07. Juni 2010

Neben Aral ist auch Castrol ein Teil von BP.Neben Aral ist auch Castrol ein Teil von BP. Die kaufen jetzt schon ´oil spill´ Addwords bei Google, um Informationssuchende auf die konzerneigene Propaganda zu lenken.
Sonntag, 06. Juni 2010

BP heißt in Deuschland: AralDas war mir garnicht so bewußt, daß BP in Deutschland seit 2002 seine Tankstellen unter ´Aral´ betreibt.

Das Bohren nach Öl wird immer riskanter, den Preis für unsere persönliche Mobilität bezahlen grade unter anderem die Pelikane in Amerika.

Um die Größe der Katastrophe mit dem eigenen Wohnort in Verbindung zu bringen, kann man auf dieser Webseite automatisch über Internet IP und Google Maps die richtige Heimat-Umgebung aufrufen: ifitwasmyhome.com
Donnerstag, 27. Mai 2010

So sieht die Nürburgring Automotive GmbH in Düsseldorf ausDie Geschäftsadresse der neuen 'Nürburgring Automotive GmbH' ist nach wie vor in Düsseldorf. Ein neugieriger Blogleser war mal dort, ob vielleicht etwas auf der Klingel steht - Fehlanzeige. So sieht es dort aus, eine Mischung aus Beton und Hotel. Das haben wir ja jetzt in der Eifel auch. 5 Minuten weiter findet sich die Firma Mediinvest und es gibt auch ein Schild auf dem Firmenregister. (Danke Florian!)


Sonntag, 09. Mai 2010

Dieter Gartmann hat mir die beste Vorbereitung auf das 24h-Rennen beschert, die man sich vorstellen kann: er hat mir ein Exemplar seines Buches zur Rezension geschickt!

Ich hab mal aus Spaß "Dieter Gartmann" in Google eingegeben, bin dann aber auch direkt hier gelandet ;) In der Langstreckengemeinde ist Dieter Gartmann einer _der_ großen Namen, bei dem auch heute noch viele Erinnerungen wach werden. Umso schöner, daß Dieter sich die Mühe gemacht hat, seine Erinnerungen aufzuschreiben und dies dazu noch so lebendig, daß bei der Lektüre die 80er Jahre augenblicklich neu zum Leben erweckt werden. Die großen Namen des Motorsports sind mit dabei, denn es war die Zeit, als sich Formel 1 Fahrer nicht zu schade waren auch gleichzeitig Tourenwagenrennen zu bestreiten.

Dieter's Geschichten sind quasi die Urväter unserer heutigen Rennberichte und das Buch, das im Selbstverlag erschienen ist, fesselt einen sofort durch seine sympathische und ehrliche Art. Genau das, was die Nordschleife immer zu dem gemacht hat, was wir an ihr lieben (Mike an Finger: Nein, jetzt Nichts über Beton schreiben!). Nicht politisch korrekt, sondern authentisch und vom Fahrer persönlich. Neben original Aufzeichnungen der Boxencrew (bzw. Bernie!) werden auch Anekdoten erzählt, deren Hauptdarsteller allen hier bekannt sein dürften ;)

Es gibt auch etwas Werbung in dem Buch, aber auch diese ist authentisch und dokumentiert, welche freundschaftlichen Verbindungen noch bis heute bestehen. Nebenbei ist auch noch ein Hörbuch entstanden und obwohl Dieter's Webseite noch im Rohbau ist, funktioniert zumindest das Gästebuch und freut sich auf Rückmeldungen und Einträge.

Das Buch gibt es im Männerparadies, bei Amazon oder direkt bei Dieter Gartmann.


Montag, 03. Mai 2010

Die neue Geschäftsadresse der Nürburgrings liegt nicht mehr in Rheinland-Pfalz, sondern ist nach Nordrhein-Westfalen umgezogen - genauer gesagt nach Düsseldorf. Sportlich schnell wurde pünktlich zum 1.Arbeitstag der neuen privaten 20-jährigen Pacht das Impressum der Nürburgring Webseite aktualisiert: Nürburgring Automotive GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf, lautet das neue Konstrukt.

Die neue GmbH ist als HRB 61513 beim Amtsgericht Düsseldorf ausgewiesen, die Onlineabfrage ergibt allerdings bisher nur das Ergebnis "GrundKapital Management GmbH" unter gleicher Adresse und den Geschäftsführern Jörg und Dirk Lindner. Ist vielleicht noch zu heiß die Nadel, mit der das gestrickt wurde.

Richtig paradox ist die Namensgebung "GrundKapital", denn laut Ansprache von Herrn Lindner am 26.März 2010 in Adenau (kann man komplett als MP3 hier runterladen) betreibt er den Nürburgring mit seinem guten Namen ohne Einsatz eigener Mittel.



Daher fallen mir die Geburts-Tags-Grüße nach Düsseldorf doppelt schwer: zum einen ist dies seit Gründung der Nürburgring GmbH (1925?) der erste private Betrieb dieser Sportanlage und zum zweiten hat man selbst als Immi-Kölner so seine Probleme mit dem benachbarten Dorf ;) Aber ich bin tapfer und wünsche: Viel Erfolg!

UPDATE:

Nein! Natürlich habe ich überhaupt nichts gegen Düsseldorfer!! Aber den hier find ich super :))

Ok - nix für ungut :D Sorry, falls ich hier mißverständlich war. Düsseldorf ist spitze!
Donnerstag, 22. April 2010

Anfang des Jahres hat Kai Richter bzw. Mediinvest in einen unfertigen Ferienpark in Attendorn investiert. Nach dem Großprojekt am Nürburgring habe man etwas Neues "irgendwo am Wasser" gesucht. In den Kommentaren zu dem Artikel wird von einem "Zubetonieren des Naherholungsgebietes Waldenburger Bucht" gesprochen.

Eines muß man der Firma ja lassen: wenn sie etwas können, dann ist das Zubetonieren.
Dienstag, 16. März 2010

Heimbach gönnt sich einen privat finanzierten 100 Haus-Ferienpark. Das liegt im Eifelteil von NRW und kostet 43 Millionen Euro.
Dienstag, 09. März 2010

2.710.000.000 Treffer liefert die Google-Suche für den Buchstaben "N". Doch ein ganz besonderes N steht auf der Trefferliste ziemlich weit oben - probiert es mal aus!
Montag, 01. März 2010

Fredy Lienhard über den Tesla Stromsportler, er hat sich auch autobau in Romanshorn ausgedacht.
Montag, 15. Februar 2010

Eine nette Videoreportage über das Classic Race Museum von Frijhof Erpelding in Kaltenborn. Er hat dort inzwischen 200 klassische Rennmotorräder versammelt, das private Museum liegt nur 10 km vom Ring entfernt. Ist zwar im Moment eher was für die Wintersportler (30 cm Schnee an der Hohen Acht!), aber für Ringbesucher ein lohnendes Ausflugsziel, wenn das Wetter wieder wärmer wird. (Hier gefunden.)
Sonntag, 07. Februar 2010

"Der größte Fahrer der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft", so hat Ferdinand Porsche über Tazio Nuvolari geurteilt. Wenn er nicht grade damit beschäftigt war die 24h Le Mans, die Mille Miglia, den GP von Monaco, auf der Nordschleife usw. zu gewinnen, hat er auch fleißg fotografiert. Das kann man sich in seiner Heimatstadt Mantua anschauen in einer Ausstellung. Ist vielleicht etwas weit für einen Wochenendtrip, aber wer schonmal in der Nähe ist? (hier gefunden.)
Dienstag, 19. Januar 2010

Ich bekomme viele positive Rückmeldungen zu ring°umbau, eine Webseite, bei der alle eingeladen sind, die Ereignisse rund um die Nürburgring Erlebnisregion zu dokumentieren. Ich habe phpbb Ver.3 als Software ausgewählt, es funktioniert bisher reibunglos. Und da wir hier in einem Blog sind und viele Leser RSS-Feeds benutzen, hier der Link für den RSS Feed: www.ringumbau.de/feed.php (einfach im Newsreader Deiner Wahl abonnieren - ich benutze übrigens "FeedDemon", sehr empfehlenswert und synchronisiert mit Google Reader).
Montag, 18. Januar 2010

Dennis Rostek dieses Jahr mit eigenem Team? Eine neue Werkstatt von Papa und Sohn Rostek in Rinteln soll die Einsätze vorbereiten.
Freitag, 08. Januar 2010

Wo wir grade bei Spielplätzen und Spielzeugen sind, hier kann man sich auch gut die Zeit vertreiben: einmal das Ascari Resort, aber auch das VW Prüfgelände sehen vielversprechend aus. (Danke Steffen!)
Samstag, 02. Januar 2010

Für reine Vervielfältigerwebseiten wird die Luft dünn dank Googlenews. Daher hat racing1 jetzt beschlossen zu recherchieren und eigene Texte zu veröffentlichen: "Wir wollen der Branche künftig das bieten, was es bis heute noch nicht gibt: Gut recherchierte Business-Informationen aus der Welt des deutschen Motorsports."
Hört sich gut an, aber als aktueller Artikel ist dann erstmal die Mediinvest Pressemitteilung 1:1 kopiert: "Allein in der Discothek Eifel-Stadel wurden in den ersten sechs Monaten über 100.000 Gäste gezählt."
Das sind 4.000 Besucher jedes Wochenende seit der Eröffnung am 9.Juli - eine Größenordnung, die tatsächlich etwas Recherche verdient hätte.
Dienstag, 29. Dezember 2009

In Dubai laufen die Vorbereitungen für das 24h-Rennen, bei dem es ein Wiedersehen mit einem schmerzlich vermissten Team gibt: Land Motorsport. Ein volles Starterfeld mit 80 Autos, der Event hat sich ordentlich gemausert. Zur Einstimmung gibt es einen Vorbericht und ich habe die Starterliste hochgeladen. Wie immer sind auch wieder viele Langstreckler vom Ring mit dabei. Wer Lust hat kann sich auch mit meinen Bildern von vor 4 Jahren ein bischen in Wüstenstimmung bringen. Neben dem Rennen hatte ich auch die Szenerie drumrum in braver Dokumentationspflicht etwas eingefangen.

Zeitgleich am 15./16.Januar findet noch ein 24h-Rennen statt, man spricht beim Event in Köln Rodenkirchen vom bestbesetzten 24h-Kartrennen in Europa. Das liegt aber nicht an meiner Teilnahme, denn bei bisherigen Zusagen von 3 Formel 1 Fahrern (Timo Glock, Adrian Sutil und Niko Hülkenberg) ziehe ich als rollende Schikane den Schnitt heftig nach unten. Aber unser Ziel ist klar fokusiert: das Weiterreichen der roten Laterne von unserer Premiere im letzten Jahr.

Wer Mitte Januar Lust hat auf Rennaction, der kann gerne in Rodenkirchen vorbeischneien, denn der Eintritt für Zuschauer ist natürlich wie immer kostenlos.
Montag, 21. Dezember 2009

Nur 10 km von Nürburg entfernt liegt Jammelshofen, dort gibt es eine herrlich lange Rodelbahn. Im wohltuenden Gegensatz zur überladenen Nürburgring-Kommunikation ist deren Infoseite eher schlicht gestaltet: "Die Rodelpisten unterhalb dem Berghotel „Hohe-Acht“ sind bis ins Tal befahrbar. Es herrschen optimale Rodelbedingungen."
Wer in der Eifel für's Schlittenfahren Geld ausgibt ist selber schuld.
Dienstag, 01. Dezember 2009

Eine Rennstrecke hinterm Haus? Das hier ist ein Privatspielplatz in Argentinien. Was man mit Google Maps nicht so alles findet. Leute, räumt den Garten auf!


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