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Samstag, 01. Februar 2020

Der Guardian hat entschieden keine Werbegelder mehr von Ölfirmen anzunehmen.

Also wie bei der Tabakindustrie - nur daß sie es freiwillig machen:

We have decided that we will no longer accept advertising from fossil fuel extractive companies on any of the Guardian’s websites and apps, nor in the Guardian, Observer and Guardian Weekly in print. Our decision is based on the decades-long efforts by many in that industry to prevent meaningful climate action by governments around the world.

Das wäre ja ein schöner Spaß, wenn jemand im Motorsport auch auf die Idee käme. Bei der DTM zum Beispiel.

Aber auch sonst ist Motorsport ohne Werbung der Fossil Fuel Firms kaum vorstellbar.

Habe die Gelegenheit genutzt, um ein paar Bilder aus meinem Archiv abzufeiern:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Guardian | Ölindustrie | Fossil | Werbung |


Sonntag, 08. Oktober 2017

Sind wir Sklaven unserer digitalen Geräte? Like-Button Erfinder Justin Rosenstein reflektiert.

Interessanter Artikel im Guardian - wahrscheinlich haben wir es alle schon längst vermutet, aber in echt ist es doch noch erschreckender als erwartet. Dabei ist der Like-Button erst 8 Jahre alt.

He was particularly aware of the allure of Facebook “likes”, which he describes as “bright dings of pseudo-pleasure” that can be as hollow as they are seductive. And Rosenstein should know: he was the Facebook engineer who created the “like” button in the first place.

“It is very common,” Rosenstein says, “for humans to develop things with the best of intentions and for them to have unintended, negative consequences.”

Das hat inzwischen heftige Ausmaße angenommen:

(..) the psychological effects on people who, research shows, touch, swipe or tap their phone 2.617 times a day.

2.617!? OMG. Das müsste ein Zähler dran sein, damit man das selber für sich bemerkt und reglementieren kann.

Selbst unser gesellschaftliches Konzept und die Demokratie als solches werden auf den Kopf gestellt:

Drawing a straight line between addiction to social media and political earthquakes like Brexit and the rise of Donald Trump, they contend that digital forces have completely upended the political system and, left unchecked, could even render democracy as we know it obsolete.

Und die Kinder sollen es mal besser haben:

It is revealing that many of these younger technologists are weaning themselves off their own products, sending their children to elite Silicon Valley schools where iPhones, iPads and even laptops are banned.

Elite-Schule sind jetzt die OHNE Geräte - das war auch mal umgekehrt.

Und kommt Euch das hier bekannt vor?

“The technologies we use have turned into compulsions, if not full-fledged addictions,” Nir Eyal writes. “It’s the impulse to check a message notification. It’s the pull to visit YouTube, Facebook, or Twitter for just a few minutes, only to find yourself still tapping and scrolling an hour later.” None of this is an accident, he writes. It is all “just as their designers intended”.

Unsere menschlichen Schwächen werden ausgenutzt - aus kommerziellen Gründen.

Sucht, Droge, Abhängigkeit - diese Begriffe fallen heutzutage schon selbstverständlich im Zusammenhang mit Social Media und sollten bei uns - den Usern - alle Alarmglocken läuten lassen.

McNamee chooses his words carefully. “The people who run Facebook and Google are good people, whose well-intentioned strategies have led to horrific unintended consequences,” he says. “The problem is that there is nothing the companies can do to address the harm unless they abandon their current advertising models.”

Na da werden sie sich ganz sicher nicht freiwillig von verabschieden, denn das ist ja ihr Geschäftsmodell.

SocialMedia | Gesellschaft | Rosenstein | Eyal |


Mittwoch, 27. September 2017

James Dyson bestätigt offiziell eigene E-Auto Entwicklung.

Das war ja schon als Gerücht unterwegs - jetzt hat der Firmenchef eine Rundmail an seine Mitarbeiter geschrieben (s. @dyson).

Aber im Gegensatz zu den Autoherstellern, die auf der IAA alle ihre Konzepte ausgestellt haben, bleiben bei Dyson die Details geheim: zu großer Konkurrenzdruck.

Competition for new technology in the automotive industry is fierce and we must do everything we can to keep the specifics of our vehicle confidential.

Er hatte sogar vor langer Zeit - 1990! - einen Diesel-Feinstaubfilter entwickelt, der von der Industrie aber abgelehnt wurde. Nicht weil er nicht funktioniert - im Gegenteil, man wusste aber nicht wo man die gefilterten Schadstoffe entsorgen sollte. Was lag da näher als sie einzuatmen. (“Better to breathe it in?”)

So komisch sich das anhört, aber die Erfahrung, die mit Staubsaugern und Föns gemacht wurde, kann jetzt in einem Elektroauto gipfeln. Das dedizierte Team besteht schon aus 400 Leuten und man will weiter aggressiv wachsen. Und 2 Milliarden Pfund investieren (ca. 2,3 Milliarden Euro).

Fertig werden soll es 2020. Also auch nicht später als die versammelten IAA Konzepte, die man auch alle nicht vor der nächsten IAA - also 2019 - kaufen kann.

UPDATE: Im Guardian gibt es noch ein paar Hintergründe.


Sonntag, 24. September 2017

Wer ist aktuell der schlimmste Öko-Vandale auf der Welt?

Angela Merkel - meint Kommentator George Monbiot im Guardian.

Merkel has a fatal weakness: a weakness for the lobbying power of German industry. Whenever a crucial issue needs to be resolved, she weighs her ethics against political advantage, and chooses the advantage. This, in large part, is why Europe now chokes in a fug of diesel fumes.


Sonntag, 06. August 2017

In England scheint man endlich auch auf Walter Röhrl zu hören.

Guardian:

There is no clearer and bigger opportunity to help reduce air pollution than encouraging more people to ride bikes.

Sag ich doch!

In 2015, only 2% of trips in England were made by bicycle despite the average length of each trip being only seven miles.

Das würd mich auch mal für Deutschland interessieren, für wie viel (wenig!) km sich die Leute bequem in ihre fetten 2 Tonnen Panzer fallen lassen. Ich freu mich jedenfalls wieder auf meine Radtour morgen zur Arbeit.


Montag, 04. Januar 2010

In Dubai ist das größte Haus der Welt mit 828 Metern Höhe fertiggeworden. Als ich 2006 dort vorbeigefahren bin, hatten sie grade mal angefangen.


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