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Sonntag, 28. Juli 2019

Der Fall Audi - eine 45 Min. Dieselgate Reportage vom BR.

Steigt tief ein und beleuchtet konkret die Rolle Audi’s beim Abgasskandal.

Denn VW ist immer als Sündenbock hingestellt worden, während Audi die weiße Weste behalten sollte, um die Konzerngewinne nicht zu gefährden. Stellt sich natürlich raus, dass da noch einiges an Aufarbeitung nötig ist.

youtu.be/yagzC4VAFX4

Schön, dass auch die Akustikfunktion wieder einen bedeutungsvollen Auftritt hatte, die ist mir ja seit dem gehackten Steuergerät im Dez. 2015 an’s Herz gewachsen.

Aber es gab auch wieder mal neues Vokabular:

  • DeNOx-Effizienz
  • Umschaltbedatung

Auch hat der Bericht bei Minute 33:52 aufgezeigt, dass die 18-fache Grenzwertüberschreitung beim Audi A8 ermittelt von der DUH Umwelthilfe intern bei Audi verifiziert wurde:

“Interne Analyse und RDE-Messung bestätigen die Ergebnisse der Deutschen Umwelthifle.”

Allerdings fährt der A8 immer noch genauso rum - nichtmal ein Softwareupdate ist bis jetzt auf die Reise geschickt worden.

Dieselgate | Audi | Stadler | Piëch | Winterkorn | Hackenberg |


Montag, 20. August 2018

VW und die bösen Dieseltechniker.

VW versucht verzweifelt die Theorie der Handvoll bösen Techniker aufrecht zu erhalten. Doch die Einschläge in die C-Suite kommen näher und lauter, die aktuellste heiße Kartoffel ist Heinz-Jakob Neußer. Genießt seit 3 Jahren bezahlten "Urlaub", der wohl aktuell auf unbezahlt umgestellt wird.

Er hat 10 Jahre bei der FEV in Aachen gearbeitet, bevor er 1996 bei Porsche unter Vertrag kam. 2011 ersetzte er Wolfgang Hatz als Leiter Aggregateentwicklung (s. Wikipedia). Später hat er dann auch noch Ulrich Hackenberg beerbt und wurde Mitglied im VW Markenvorstand als Entwicklungschef.

VW verteidigt sich nach wie vor damit, dass "der Konzern" nichts gewusst habe.

Dieselgate | Neußer | Hatz | Hackenberg |


Freitag, 06. Juli 2018

Porsche Werksfahrer werden in Google Themenwolke mit Dieselgate Beschuldigten verknüpft.

Normalerweise sind die Porsche Werksfahrer ja weit von Dieselgate entfernt.

Aber wenn man in der neuen Google News Suche Wolfgang Hatz eingibt, dann stehen neben Hackenberg, Neußer und Winterkorn auch Namen wie Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas, Neel Jani und Brendon Hartley.

Mike Frison / renn.tv

Gar nicht nett von den Algorithmen.

Dieselgate | Google | Algorithmus |


Montag, 14. Mai 2018

Hintergrundartikel zu Martin Winterkorn.

Das Manager Magazin hatte einen ausführlichen Artikel über Martin Winterkorn - hier die Druckansicht zur besseren Lesbarkeit.

Kaum war mit Piëch der alte Autogott weg, folgte jedoch der Skandal um elf Millionen manipulierte Dieselautos in den USA - und der Sturz seines eifrigsten Jüngers aus dem Autohimmel.

Ich hab schon damals nicht an Zufall geglaubt, was die zeitlichen Zusammenhänge angeht.

Dabei waren sie mal die besten Verbündete:

Ein Team, das Volkswagen über Jahrzehnte dominierte, war geboren. 1988 übernahm Piëch den Chefposten bei Audi, 1993 stieg er zum Konzernboss auf und wechselte 2002 an die Spitze des Aufsichtsrats. Winterkorn folgte ihm wie ein Hinterrad dem Vorderrad. 1993 machte Piëch ihn zum Qualitätschef des Konzerns, dann zum Entwicklungsvorstand, erst der Marke VW und später des gesamten Unternehmens. 2002 wurde er zusätzlich Audi-Chef, Anfang 2007 löste er Bernd Pischetsrieder (68) als Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG ab. (..)

Immer an Winterkorns Seite: Ulrich Hackenberg, bis 2012 Chefentwickler bei VW, später dann Audi-Vorstand.

Und dann kam das Dieselthema:

Winterkorn verstand das alles nicht. Er hatte doch die Motoren nicht persönlich manipuliert. Verantwortlich waren andere. Konnte nicht sein langjähriger Intimus Hackenberg - zuletzt Entwicklungsvorstand bei Audi - die Verantwortung übernehmen? Doch Hackenberg wollte sich nicht opfern. Er sei überhaupt kein Motorenexperte. Winterkorn verlor nach Piëch den zweiten Fixpunkt seiner Volkswagen-Welt. Dieses Unternehmen war nicht mehr seins. Er trat zurück.

Volkswagen | Winterkorn | Piëch | Hackenberg | Dieselgate |


Donnerstag, 22. Februar 2018

Staatsanwaltschaft durchsucht Audi AG - schon wieder.

Die Staatsanwaltschaft fällt mal wieder bei Audi ein. Was glauben die eigentlich noch zu finden, wenn sie alle 2 Wochen eine Hausdurchsuchung machen?

Die Ex-Vorstände Stefan Knirsch und Ulrich Hackenberg sind doch seit Jahren gewarnt, warum also die Mühe?

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann ist das schon die 4. Diesel-Razzia bei Audi.

Übrigens: fragt Andreas Weiland besser nicht nach Ulrich Hackenberg - das war beim 24h-Rennen 2007 - letzte Runde, Platz 1 mit 15 Minuten Vorsprung.

Razzia | Audi | Knirsch | Hackenberg |




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