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Montag, 02. November 2020

Reiner Strack verstorben.

Eigentlich kannten ihn alle als Opa Strack - eine Institution inmitten der Insel der Glückseeligkeit.

Genaugenommen eine Insel mitten in der Insel - nämlich die Breidscheid Auffahrt innerhalb der Nordschleife:

Mike Frison / renn.tv

Hier hat er fast sein ganzes Leben verbracht - hier war sein Reich und trotzdem hatte man das Gefühl jeder Tag für ihn sei wie Urlaub.

Lag es an seinen lockeren Sprüchen?

Mike Frison / renn.tv

Seiner knorrigen Art?

Mike Frison / renn.tv

Oder wie er in sich selbst ruhte?

Mike Frison / renn.tv

Für mich war er immer eine Respektsperson, deshalb habe ich mich mit dem “Opa” nie richtig anfreunden können.

Meine eigenen Nordschleifenanfänge reichen zurück an die T13 - die alte Auffahrt. Und da stand bei Wind und Wetter Reiner Strack mit seiner Ledertasche, um die Karten abzuknipsen.

Ich schätze mein Respekt vor der Strecke hat sich nahtlos auf ihn übertragen.

Dabei stand die Aufregung vor den ersten Runden immer im krassen Gegensatz zu seiner stoischen und gleichzeitig auf seine Weise liebevollen Art. Aber egal was war - den Spruch auf die Reise hat man immer mitbekommen.

Mit der Jahreskarte war es einfacher, denn man musste nicht anhalten, sondern hat einen Aufkleber bekommen mit dem man durchrollen konnte.

Mike Frison / renn.tv

Hier die beiden 1100er GSX-R von Christian Kohlhaas und mir:

Mike Frison / renn.tv

(Das ist übrigens der Motor vom Gixxerkart!)

Man kann sogar die Aufkleber erkennen:

Mike Frison / renn.tv

Mein Motorrad wurde immer nackter nach diversen Ausritten und bei Ausgrabungen wird man später einmal noch zerdengelte Verkleidungsteile von einem blau-weißen Gixxer Baujahr 88 finden, die irgendwo unter der T13 eingelagert wurden.

Gestern haben wir uns gemeinsam von Reiner Strack verabschiedet am Friedhof in Herschbroich und ich hatte noch ein Bild für Chris im Auto - so schließt sich der Kreis:

Mike Frison / renn.tv

Die Ruhestätte in Herschbroich könnte passender nicht sein: idyllisch gelegen innerhalb (!) der Nordschleife, man hört den Rennbetrieb und der Blick zur Nürburg ist auch inklusive:

Mike Frison / renn.tv

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“Es darf wieder gelacht werden!” - war sein Lieblingsspruch, wenn nach einer Streckensperrung der erlösende Anruf zur Schrankenöffnung kam. Mit einem halben Auge immer auf die gegenüberliegende Ausfahrt achtend, um nicht zu verpassen was der Abschlepper geborgen hatte. Auf dem Friedhof haben wir noch einmal die Vergangenheit Revue passieren lassen - und wir wissen jetzt schon, dass wir regelmäßig mit dem Motorrad vorbeischauen werden um Hallo zu sagen.

Lieber Reiner Strack - für viele von uns warst Du der Fixpunkt während unserer Nordschleifen-Eskapaden.

Danke dafür.

Mike Frison / renn.tv

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Mach et joot!


Montag, 30. Mai 2016

N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

Ob altes Fahrerlager …

… neues Fahrerlager …

… Auffahrt Nordschleife …

… oder Nordschleife an sich:

Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

(1/60, 55mm)

(1/40, 55mm)

Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

… aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

… oder ein beheizten Swimmingpool:

… ein Bett in Mercedes-Style …

… das auch durchaus burnoutfähig war:

… oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

Hier bin ich richtig!

Bei den Kollegen:

… war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

Der Weg jedenfalls war komfortabel:

… und die Ausblicke sehenswert:

(1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

(1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

(1/60, 233 mm)

(1/60, 250 mm)

Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

Wobei gering natürlich relativ ist.

Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

… diskutieren:

… oder chillen:

Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

(1/100, 250 mm)

Auch das Brünnchen übersichtlich:

… und dünn besiedelt:

Moment mal:

N Fan Zone! Wie originell!

Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

(1/100, 18 mm)

MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

… und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

(1/160, 200 mm)

… muss ich mir mal merken:

(auch 1/160, 200 mm)

In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

(1/250, 163 mm)

(1/60, 183 mm)

(1/60, 113 mm)

(1/60, 100 mm)

In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

(1/125, 18 mm)

(1/60, 18 mm)

Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

… hatten diese Drohne im Einsatz:

Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

Es gab auch bauliche Veränderungen:

Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

… und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

(1/125, 183 mm)

Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

… wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

… und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

So sieht das Tor am Eingang aus:

Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

… während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

Das Auto macht einen guten Eindruck:

Manche Probleme lösen sich von alleine:

… und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

Der Calibra macht es sich bequem:

… inklusive Save The Ring auf dem Dach:

Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

… was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

Mein N bin dann doch noch losgeworden:

… wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

Ich bin dann mal zur T13:

Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

Hat sich gelohnt:

Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

N24h | Mikebericht | FIAGT3 |


Samstag, 17. Januar 2015

Parkgebühren im Brünnchen?

Während der VLN? Für 5 Euro, die nichtmal VLN oder Herschbroich zugute kommen sollen?

Wilhelm Hahne hat ein paar Hintergründe zusammengetragen.

Ich hoffe das kommt nicht so und die - wer wäre die überhaupt? - überlegen sich das noch mal. Wie die Besucher auf Abzocke reagieren, hat man in der RiLi-Era gut beobachten können. Das wäre auch umso schlimmer, weil die VLN quasi mitabgezockt würde.

Tags: Brünnchen | Parkgebühr | Herschbroich | Parkplätze |


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Rad am Ring 2013?

Läuft!

Gute Nachrichten für das 10. Rad-am-Ring nächstes Jahr!

Der RC Herschbroich und die Eventwerkstatt haben heute mit der neuen Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH die letzten Details klären können.

Termin wird der 7. und 8. September 2013 sein.

(Rad-am-Ring.de)

Schön, daß das üble Kundenabjagen, das die NAG im Sommer probiert hat, ein glückliches Ende gefunden hat.

Das Einzige, was mich irritiert: die Leute, die sich das bei der NAG vor garnicht langer Zeit ausgedacht haben, sind doch jetzt immer noch in der neuen Betriebsgesellschaft zugange? Allein für die Nummer mit den Flyern gehören die doch entsorgt!


Montag, 03. September 2012

Rad am Ring 2013: Feindliche Übernahme.

Richter/Lindner (NAG) kapern dann mal Rad am Ring, hatte ich hier ja auch schon kurz. Daß die aber nichtmal davor zurückschrecken, WÄHREND der Rad am Ring Veranstaltung Banner-Werbung für ihre 2013 geplante eigene Veranstaltung zu machen, offenbart einen neuen Level von Skrupellosigkeit. Unter rad-und-run.de kann man sich bei der NAG schon für 2013 anmelden, Ausschreibung, Preis und Termin - alles fertig. Sogar den Sponsor BULLS haben sie übernommen. Ich werd mich hüten auf die #§&%$ zu verlinken.

Aus dem Rad am Ring Newsletter, wurde eben verschickt:

“Jubiläumsveranstaltung mit unappetitlichem Beigeschmack

Mehr als 10.000 Radsportler und Läufer feierten am Samstag und Sonntag erneut ein bemerkenswertes Breitensportfest bei Rad am Ring und dem Hochwald-Nürburgring-Lauf. Alleine 5.186 traten bei den 24-Stunden-Rennen in die Pedale und markierten damit einen neuen Teilnehmerrekord. Doch es gab nicht nur Grund zur Freude.

„Wir sind stolz auf das, was wir für unsere Teilnehmer geschaffen haben, die unseren Dank für ihren großen Anteil an diesem Erfolg verdienen”, berichten die Organisationsleiter Willi Schüller und Hanns-Martin Fraas. Jedes Rädchen der Veranstaltung, das von einem der insgesamt rund 500 Organisatoren und Helfern aus der Region rund um den Nürburgring gedreht wird, greift ins andere – und das von Jahr zu Jahr reibungsloser.

Einen unappetitlichen Beigeschmack bekam das Jubiläum durch die öffentliche Ankündigung der Nürburgring Automotive GmbH (NAG), das Veranstaltungspaket Rad & Run am Ring im kommenden Jahr in Eigenregie organisieren zu wollen. Entsprechende Banner wurden während der laufenden Rad & Run am Ring-Ausgabe am Boxengebäude platziert sowie Plakate und Flyer gestaltet und aufgehängt.

Schüller und Fraas geben sich einerseits gelassen, anderseits kämpferisch. Dass die Automotive GmbH am Nürburgring nach 2012 überhaupt noch aktiv ist, ist laut Medienberichten eher unwahrscheinlich. „Für diesen Fall haben wir auch positive Signale von Insolvenz-Geschäftsführer Prof. Schmidt”, sagen Schüller und Fraas . „Sollte die NAG 2013 auf diesem Konfrontationskurs bleiben, haben wir ein starkes Bündel juristischer Möglichkeiten, uns gegen diese Trittbrettfahrerei zu wehren. Uns – wie geschehen - eine gemeinsame Zukunft vorzugaukeln und stattdessen zu versuchen, sich unser Know-how anzueignen und uns dann kaltblütig abzuservieren, halten wir für ein befremdliches Geschäftsgebaren, das wir weder menschlich noch juristisch akzeptieren werden.”

Die Erfahrungen aus 10 Jahren Rad am Ring liegen bei Schüller, Fraas und der „Rad am Ring”-Truppe. Die ist keinesfalls gewillt, nach zehn Jahren mühevollen Ackerns die Ernte von anderen einfahren zu lassen.

Herzliche Grüße Ihr “Rad am Ring”-Team”

Die mit denen noch Geschäfte machen sollte das eigentlich zu denken geben.

UPDATE:

Die Rhein-Zeitung greift auch das Thema auf: erfolgreiche Veranstaltungen werden von der NAG gekapert. Das wird natürlich gleich gesteinkühlert - war ja nicht anders zu erwarten. Die NAG Handlungen sind inzwischen so durchsichtig wie eine frisch geputzte Windschutzscheibe. Wem wollen die eigentlich was vormachen?

Am besten ist das hier:

“In den vergangenen Jahren gab es zum Teil erhebliche Kritik an der Veranstaltung, die auf den Betreiber des Nürburgrings zurückfiel. Das wollen wir in Zukunft verhindern.”

Ich weiß aus eigener Teilnehmererfahrung auch genau wann das besser war: in der Vor-NAG-Zeit.

Daß ausgerechnet jetzt der RC Herschbroich vorgeführt wird - die kleine Gemeinde Herschbroich ist eine von den 4 Ortschaften, die innerhalb der Nordschleife liegen.


Dienstag, 28. August 2012

10 Jahre Rad am Ring - Weiterführung ungeklärt. Wie so vieles am Ring.

Kommendes Wochenende ist wieder Rad am Ring und da war ich ja auch schon ein paarmal dabei. Auch beim allerersten Mal 2003:

Da sind wir mit 31 (oder so) 4er Teams in’s 24h-Rennen gestartet. Ist ‘ne Weile her, damals waren sogar die Schilder noch grün:

(Wenn mich nicht alles täuscht ist das der Fabian Sigwart?)

Dieses Jahr dann also die 10.Veranstaltung mit dem RC Herschbroich und es werden 11.000 Sportler erwartet.

Hat sich ganz schön gemausert. Und das weckt natürlich Begehrlichkeiten, könnt Euch schon denken bei wem. War ein großer Artikel gestern in der Rhein-Zeitung:

Da steht:

“Die Zukunft ist noch offen. Denn im Mai teilten die amtierenden Pächter Richter und Lindner (..) mit, dass sie das Ding künftig selbst übernehmen wollen. (..)

Es gibt bislang noch keinen bestätigten Termin und keinen neuen Vertrag für 2013.

Willkommen im Club!

UPDATE:

Der Rad am Ring Artikel ist jetzt auch online verfügbar.


Sonntag, 25. März 2012

Übrig Ns von den VLN Einstellfahrten.

  • Der Sexbomb Porsche kam schon fertig N-fiziert zum Ring und da haben sie ihn direkt mal zu den Sanis geschickt.

  • Der neue Deal der VLN bringt die Rennen am Mittwoch nach den Rennen für eine Stunde in’s Fernsehen, dazu kommt ein Livestream des bewährten DVB-T Signals.

  • Am Brünnchen wurden die Fotografen wieder weggeschickt. Kann ich mir nur mit dem über den Winter angestauten Autoritätsdefizit erklären, denn am Hatzenbach z.B. waren garkeine Streckenposten besetzt.

  • Da - also im Hatzenbach - haben sie übrigens die Graffitis kaputtgemacht.

  • Die McLaren machen eine gute Figur, Arno Klasen ist schon gesetzt, aber auch Marco Schelp hat den neuen GT3 mal ausprobiert. Dem Blauen ist am Galgenkopf die Strecke ausgegangen, Klaus Ludwig hatte da ein Mißverständnis mit dem Streifenhörnchen, das von Marc Lieb ausgeführt wurde.

  • Das mobile Audi Kundenzentrum ist schick geworden.

  • Die Soundwertung geht an die fünfzylindrigen TTRS, aber die Z4 sind knapp dran.

  • Die Spritpreise sind leicht angepasst worden: Super 2,22 und Diesel 1,82. Abgeklebt waren sie alle - aber nicht mehr außen, sondern innendrin.

  • Die Gummibärchen sind jetzt bei Bale untergekommen, Jürgen Bach und Daniel Lemm kümmern sich aus Andernach um den Einsatz.

  • Den schickesten Auftritt hatte meiner Meinung nach Uwe Alzen mit seinem schwarzgrünen Monsterporsche. Da stimmt echt jedes Detail. Den Preis für den rostigsten Nagel hat er ja auch schon, gute Kombination. Eigentlich arbeitet er ja für BMW, seltsam, wenn der Arbeitgeber gleichzeitig der Konkurent auf der Strecke ist. Aber Respekt vor BMW das nicht vertraglich auszuschließen.

  • Tut gut den Artur Deutgen wieder im Einsatz zu sehen - 10 Jahre nachdem er unser Fahrer des Jahres wurde.

  • Der Ginetta ist jetzt auch N-fiziert! :D

  • Nicht vergessen nächsten Freitag Brünnchenfans Treffen bei der Herschbroich Gemeinde.

  • Der Kaffeepreis im Brünnchen: 1,50 - bar.

  • Die kleinen Peugeots haben ausgedieselt und werden jetzt von 1,6ern befeuert. Gehen ganz gut vorwärts.

  • Der Chris fährt jetzt 458er statt 200er, italienische Diva meets Eifler Bauunternehmer. Und die Lehrerpressetexte bleiben ihm auch erspart.


Samstag, 24. März 2012

An die Echten Brünnchen Fans.

Die Gemeinde Herschbroich lädt nächsten Freitag vor dem 1.VLN Lauf zu einem Gedankenaustausch zum Thema Brünnchen ein:

30.März, 19 Uhr, Stephan Heuskel Halle Herschbroich.

Super Aktion von der Gemeindeverwaltung!


Sonntag, 15. Januar 2012

Übrig Ns vom Sonntag.
  • Bei der Verdi-Kundgebung heute war richtig was los in der Nürburger Gemeindehalle - 600 Leute muß man da schon feste reindrücken. Bei der NAG hersche ein Regime der Angst gepaart mit Planlosigkeit - also soweit wenig Neues. Man solle sich von den Pächtern Richter / Lindner trennen, so eine Forderung hätten die mal besser bei dieser Veranstaltung hier damals gemacht:

Zukunftskonzept Nürburgring - Vertrag mit Lindner-Gruppe unterschrieben - Neuordnung schafft transparente Strukturen - bis zu 1000 neue Arbeitsplätze - keine Belastung für Landeshaushalt.

Ja nee iss klar.

Ich komm auf 156.

(Mit Video von heute.)


Samstag, 14. Januar 2012

Brünnchenputzen am Sonntag.

Am Brünnchen haben sich die zwei Termine (Sa und So) auf den Sonntag reduziert, d.h. nur am Sonntag wird Frau Korden aus Herschbroich vor Ort sein, um die Entsorgung von dem Sondermüll (abgerannter Wohnwagen) zu begleiten. Irre, wie schnell sich da Leute gefunden haben um mit anzupacken. Persönlich hätte ich mir gewünscht, daß man sich erstmal mit den Verantwortlichen zusammensetzt, aber so geht’s natürlich schneller.

Wer mit anfassen möchte, Brünnchen - Sonntag (15.Jan) - 11:00 Uhr ist Treffpunkt. Die entsprechenden Links sind hier im Tourifourm und hier im Facebook.

Später am Sonntag ist die Verdi-Veranstaltung wegen den Entlassungen, nach etwas Hick-Hack jetzt in der Gemeindehalle von Nürburg (13 - 15 Uhr).


Sonntag, 08. Januar 2012

Brünnchen-Parkplatz: Parkgebühren oder sogar Schließung?

Am Brünnchen Parkplatz ist vor Weihnachten ein Wohnwagen vollgestopft mit Teppichen usw. abgefackelt worden.

Das schreibt mir grade Monika Korden. Sie ist Bürgermeisterin von Herschbroich und damit Brünnchen Hausherrin, denn das Gelände gehört nicht zur Nürburgring GmbH sondern zur Gemeinde Herschbroich. Den dicken Hals kann man durch die Email hindurch erkennen, denn das abgebrannte Wrack läuft unter Sondermüll und die kleine Gemeinde hat jetzt die Entsorgung an der Backe.

Müll im Brünnchen ist für Herschbroich generell ein echtes Problem - vielleicht denken Viele das würde der “große” Nürburgring schon richten.

Zeitlich ist das mal ganz ungünstig, denn grade jetzt sollte der Brünnchenparkplatz für die Besucher auf Kosten der Gemeinde hergerichtet werden (die Anfänge konnte man ja schon erkennen). Die Gemeinde hat das selber in die Hand genommen, um den Ring-Fans was Gutes zu tun - und ausgerechnet jetzt fackelt so ein Assi da seinen Camper ab.

Das mit dem Parken ist eine Dauerbedrohung und man hört es immer wieder, aber jetzt wird sogar über Schließung gesprochen. SCHLIESSUNG? Das ist mir neu und das wäre echt schlimm für die Nordschleifen-Athmosphäre.

Frau Korden wendet sich an uns mit der Bitte, ob der Vorfall mit dem Wohnwagen aufgeklärt werden kann.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und werfe mal in den Raum, ob sich nicht noch mehr Hilfe für das Brünnchen bzw. die Gemeinde findet. Der große Parkplatz hat viele Freunde und ist quasi die letzte Bastion gegen die Krake NAG, die versucht alles zu vereinnahmen. Dazu kommt noch, daß Pflanzgarten und Schwalbenschwanz kürzlich beschrankt wurden.

Jetzt ist auch dieser letzte Zufluchtsort in Gefahr und ich finde es lohnt sich dafür zu kämpfen. Laßt uns mal eine Diskussion lostreten (N-Forum, Touriforum, Facebook) und sehen wie sich das entwickelt. Die Saison ist zum Glück ja noch sehr jung.

UPDATE:

Der Campingwagenverbrenner ist zwar noch nicht gefunden, aber das Thema hat viel positive Resonanz erzeugt! Es formen sich sogar schon Putztrupps. Frau Korden freut das alles sehr, sie bittet nur darum Aktionen vorher mit ihr bzw. dem Gemeinderat abzusprechen. Ist selbstverständlich denke ich mal.

Ich hab auch in den Raum geworfen zu einem offenen Gespräch einzuladen - das ist gut angekommen und mal sehen, ob auch der Rest in der Gemeinde das gut findet. Dann könnte man das Thema Brünnchen generell besprechen - einige Leute haben auch ihre Bereitschaft signalisiert Verantwortung zu übernehmen.

Ist ein guter Start!


Montag, 28. September 2009

In Nürburg haben 5 Leute SPD gewählt. Bei 145 Wahlberechtigten ergibt das einen SPD-Anteil von 3,4% (Zweitstimme).
Im Vergleich dazu:

9,7% Verbandsgemeinde Adenau
20,6% Rheinland-Pfalz gesamt
16,1% Deutschland gesamt

Verständlicherweise sind die Rheinland-Pfälzer insgesamt sauer auf die (Landes-)Regierung, die Skandale um das Erlebnisgrab haben sicher ihren Beitrag dazu geleistet.
Aber die Eifler, für die diese Investitionen aus Sicht der Regierung so wichtig sind, haben die SPD noch stärker abgestraft als der Rest der Republik.
Ich hab mir mal die detaillierten Zahlen zu Gemüte geführt und Excel gefüttert, um die Verluste der SPD regional zu vergleichen:

VG Adenau: 41,8% Verlust
Rheinland-Pfalz: 32,8% Verlust
Deutschland gesamt: 38,6% Verlust

[zur Erklärung: Verlust = 100% - (SPD Wähler 2009 / Stimmberechtigte 2009) / (SPD Wähler 2005 / Stimmberechtigte 2005)]

Das heißt, die Verluste der SPD gegenüber 2005 sind in Rheinland-Pfalz zwar geringer als im Bundesdurchschnitt, doch in der Verbandsgemeinde Adenau auffallend hoch.
Das Beispiel von Nürburg (3,4%) gibt es auch noch in anderen Gemeinden: Wirft (4,7%), Herschbroich (5,8%), Wimbach (6,6%), Adenau (6,1%), .. nur um ein paar Beispiele rund um den Nürburgring zu nennen.
Die wahren Gestraften, die diesen Betonklotz jetzt am Bein hängen haben, sind die Anwohner und Gemeinden rund um den Nürburgring, und das haben sie den Regierenden jetzt deutlich gemacht.


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