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Sonntag, 12. Januar 2020

Ken Roczen gewinnt wieder!

Zweiter Lauf zur 2020er Supercross Meisterschaft - und der Sieger heißt Ken Roczen.

Der Superstar aus Deutschland hat einen heftigen Leidensweg hinter sich - auch schön zu sehen, dass Honda ihm treu geblieben ist.

Nachdem er im Januar 2017 und im Februar 2018 übelste Unfälle hatte, hoffen wir mal, dass er 2020 unbeschadet übersteht.

Roczen | Supercross | Motocross | Honda |


Samstag, 04. Januar 2020

Neu im Fuhrpark: KTM 350 SX-F.

So eine nüchterne Zahlenkombination, aber so viele Emotionen, die für mich damit verbunden sind.

Ich komme gerade von Motocross Schmitz in Wißkirchen und habe diese Crossmaschine nagelneu in Empfang genommen:

KTM 350 SX-F

Und direkt eingeladen:

KTM 350 SX-F

Als ich heute morgen losgefahren bin, wusste ich selber noch nicht, welche es werden wird.

Ich wusste nur, dass ich sie beim Albert Schmitz kaufen wollte - nach dem Motto: Support Your Local Dealer - und ich mag auch seinen originalen Charakter, hat immer einen Spruch parat. Vielleicht kennen einige noch sein vorheriges Geschäft in Walberberg - da hingen die Trikots an einem Riesen-Kleiderständer im Wohnzimmer.

Jetzt also in Wißkirchen und während der Albert mir so die in Frage kommenden Modelle in die Halle schiebt, kommen die VLN-Größen Jörg Otto und Peter Becker durch die Tür. Na wenn das kein gutes Omen ist und ein großes Hallo gab es natürlich auch.

KTM 350 SX-F

Bei der Suche nach einem geeigneten Ersatz für meine 300er EXC dachte ich erst an eine 250er Zweitakt. Und musste feststellen, dass es eigentlich nur noch 2 Hersteller gibt: KTM (250 SX) und Yamaha (YZ 250). Auf dem Papier der 300er vielleicht garnicht so unähnlich - aber ein 2T Crosser ist mit einer 2T Enduro nicht zu vergleichen. Mit der 300er kann ich bequem im 3. Gang den ganzen Cross-Kurs fahren - Anfängertempo - das geht mit einer 250er Cross nicht. Die braucht Drehzahl und will fleißig geschaltet werden.

Bei den Viertaktern stehen eigentlich nur noch 250er und 450er zur Verfügung - jedenfalls bei Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki. Nur KTM bietet auch eine 350er (seit 2011) - und Husqvarna, zu KTM gehörend, ebenfalls.

Mir hätte auch eine 250er genügt, die haben inzwischen auch als Viertakter 40 PS. Und starten im Wettbewerb sogar als Zweitakter und Viertakter direkt gegeneinander, da gibt es für die Viertakter keinen Hubraumbonus mehr. Die Dinger drehen heutzutage bis 13.000 U/min - das ist weit über Zweitaktniveau.

Die 450er haben richtig Bumms, gut 50 PS. Die 350er haben witzigerweise auch über 50 PS, aber die Kurve verläuft viel flacher. Hier habe ich mal ein Dynochart gefunden. Mit offiziellen PS Angaben halten sich die OEMs seit jeher zurück - auch so eine MX Spezialität.

Und das mit den Modelljahren muss man auch erstmal verstehen. KTM hat seine 2020er Modelle im Mai 2019 vorgestellt. Meine Neue ist eine 2019er - dadurch günstiger (7.290 €) - aber im Wesentlichen baugleich mit der 2020er. Und das ist auch der Grund, warum es keine 250er geworden ist - da waren die Vorjahresmodelle schon alle weg.

Der Plan ist ja sie ein Jahr im Training einzusetzen und dann wieder gegen eine Neue zu tauschen. Bin mal gespannt, wieviel ich drauflegen muss dafür. Und wieviel Betriebsstunden ich ihr aufbrumme.

Bis jetzt sind es nur 10 Warmlaufminuten:

KTM 350 SX-F

Die Motorräder starten nackt, was die Software angeht. Die muss erst aufgespielt werden, vorher weiß die Maschine noch nicht, was sie mal werden soll.

Hier habe ich noch ein Foto gefunden von meiner ersten KTM:

KTM 350 SX-F

Das war 1987 - da war ich zarte 22 Jahre alt und habe mich mit diesem Eisenhaufen rumgeschlagen. Die alten Rotaxmotoren konnten einen in den Wahnsinn treiben - aber als Wehrdienstleistender war ich damals froh mir überhaupt ein Motorrad kaufen zu können. Wie man sieht war ich aber mehr am Schrauben als am Fahren. Ich hoffe das wird mit dem neuen Maschinchen nicht so - inzwischen sind die Crosser wirklich zuverlässig geworden.

Das Motorrad hatte damals übrigens ein Freund gekauft - und er hat sie heute noch. Habe sie kürzlich wiedergesehen in einer Kölner Tiefgarage - original so wie auf dem Foto - da bekam ich aber weiche Knie.

Und wo wir gerade bei würdigen Zuhause meiner Ex-Motorräder sind, dieses Foto hat mir der Käufer der 300er EXC geschickt von ihrer neuen Heimat:

Mike Frison / renn.tv

Ziemlich sozialer Aufstieg zu meiner Rumpelkammer würde ich sagen! In der jetzt also ein funkelnagerneuer Crosser steht - das erste Mal in meinem Leben - und meine 3. KTM:

KTM 350 SX-F

Vielleicht sollte ich mal die Garage aufräumen?

Kann es jedenfalls kaum erwarten sie auszuprobieren - auf der anderen Seite eigentlich viel zu schade, um im Matsch eingesaut zu werden.

Fuhrpark | KTM350SXF | Motocross | Schmitz |


Sonntag, 15. Dezember 2019

Gordon Murray Podcast.

Wem diese Überschrift bekannt vorkommt - stimmt! Sogar zweimal.

Und jetzt ist es wieder soweit - ganz aktuell aufgezeichnet vom Motorsport Magazine. Und es ist wieder phänomenal - der Mann blickts einfach.

Auch das Spektrum ist umwerfend, von seinen Designanfängen über Senna/Prost zum McLaren F1, Leichtbau und Elektroantrieb - es ist alles am Start.

Gordon Murray

(Das Foto habe 2017 in Goodwood geschossen - es zeigt Gordon Murray in seinem ersten Projekt aus den 60ern - hier gibt es die ergreifende Hintergrundgeschichte.)

Und ganz besonders sein neues T50 Projekt: unter 1.000 kg mit 12 Zylindermotor und Staubsauger-Unterdruck. Limitiert auf 100 Stück, einfach nur um zu zeigen was geht. Weil die aktuelle Entwicklung im Sportwagenbereich immer nur die Performance in den Vordergrund stellt, aber nicht den Fahrer und das Fahrgefühl. Denn: die Leistungswerte werden zwar immer bombastischer, aber das Fahrerlebnis immer charakterloser. Und die Autos immer schwerer.

Ich empfinde auch so und kann es teilweise nicht fassen, warum Leichtbau nicht konsequent umgesetzt wird. Beim Motorrad ist es ja noch viel markanter, dort spürst du jedes Kilogramm. Und Honda hat es vorgemacht, ich erinnere mich noch an eine der ersten CBR 600 und wunderte mich über die kleinen Bremsscheiben. Und da hat es Klick gemacht: konsequent leichtes Motorrad ergibt leichtere Komponenten für Rahmen, Fahrwerk, Bremsen, usw. - was wiederum ein noch leichteres Motorrad ergibt. Und so seht sich der Kreislauf zur Leichtigkeit fort.

Doch im Autobau scheint das alles vergessen zu sein: Luxuskomponenten wie elektrische Motoren für alles verstellbare bringen Gewicht zusammen, um die Dynamikvorgaben zu halten braucht man größere Bremsen, stärkeren Rahmen, dickeren Motor - was wiederum schwerer macht - und so setzt sich der Teufelskreis in die andere - nämlich adipöse Richtung - um. Das Ergebnis sehen wir heute, wo ein Panzer nach dem anderen vorgestellt wird. Man ist ja schon froh, wenn ein Auto ‘nur’ 1,5 Tonnen wiegt anstatt 2 Tonnen.

Gut, dass es so Leute wie Gordon Murray gibt, die nicht nur verstanden haben, sondern auch umsetzen.

Was den Podcast angeht: Pflichtprogramm!​

Murray | Podcast |


Dienstag, 05. November 2019

Die Honda Fireblade will nicht mehr von BMW am Nasenring durch die Arena gezogen werden: 217 PS.


Sonntag, 20. Oktober 2019

Crossmaschinen-Rückruf wegen Hupenhalterdefekt.

You had one job!


Sonntag, 05. Mai 2019

Honda USA verlängert den Vertrag mit Ken Roczen um weitere 3 Jahre.

Feiner Zug von Honda - und Ken hat noch was vor.


Mittwoch, 01. Mai 2019

Honda stellt elektrischen Crosser vor.

Die japanischen Giganten wachen so langsam auf - hier der Prototyp in Action - sieht schon ziemlich reif aus:

youtu.be/Yj3U3G75QuY

Ist ungewohnt, aber hat was.

Der Klassiker am Anfang: ein Fotograf peilt nicht, dass der gerade losfahren will - will beinahe umgesäbelt. Silent Power.

Honda | Elektro | Motocross | Prototyp |


Montag, 31. Dezember 2018

Rollt gut rein!

2018 neigt sich dem Ende und rückblickend hatte es Einiges auf Lager. Das Wichtigste sammle ich wie immer im Archiv - da kommt Einiges zusammen - zum Beispiel:

Mikeberichte habe ich mitgebracht von VLN 1 und VLN 8, 24h-Rennen, Formel E, Le Mans bzw. Immekeppel, Eifel-Rallye mit Gruppe B, Intermot, Köln-Ahrweiler Rallye, Retro Classics, und dem Frikadelli Weihnachtsmarkt.

Und ein paar Testfahrten gab es auch mit Honda Motorrädern, elektrischem Mellow Skateboard, und der Vespa Elettrica.

2018 war mein 20-jähriges Bloggerjubliläum - Kinder wie die Zeit rennt.

Noch ein dicker Gruß von mir an Euch während sich das Jahr zu Ende neigt - mit den besten Wünschen für 2019 - kommt nicht unter die Räder und rollt gut rein!

Mike Frison / renn.tv

Bleibt mir treu - wir lesen uns in aller Frische nächstes Jahr!

MikesBlog | Rückblick | Jahresrückblick |


Dienstag, 04. Dezember 2018

Dieselkalypse: keine Honda-Diesel in Europa ab 2021.


Mittwoch, 29. August 2018

Nachtrag zu Silverstone: Aggregate Industries, Stuart Pringle und Freddy Spencer.

In den zähen Stunden des nicht-stattfindenden MotoGP Rennen's in Silverstone hatte man den Eindruck, dass die DORNA die Fahrer zu sich gebeten hat, um eine Entscheidung abzustimmen.

Stellt sich raus, es sind einzelne Fahrer von sich aus zum DORNA Truck gegangen / gefahren, andere haben das im Live Feed gesehen und so nahm die Sache eigendynamisch ihren Lauf. Natürlich war diese spontane Fahrerversammlung nicht komplett und wenig überraschend sorgt das jetzt für Diskussionsbedarf, ob das nicht ein wenig offizieller gehandhabt werden könnte.

Welche Fahrer wären denn überhaupt gestartet? Jack Miller und Johann Zarco - Respekt.

Jack Miller ist sowieso mein persönlicher Held.

Wer übrigens eine Entschuldigung erwartet hat vom Silverstone Streckenbetreiber, den muss ich enttäuschen: Stuart Pringle ist sich nicht der geringsten Schuld bewusst, lammentiert von einem Regenfall "biblischen Ausmaßes" und überhaupt, die Drainage funktioniere bestens.

Jau - hat man live im Fernsehen gesehen, wie toll das alles funktioniert. Tagelang!

Er spielt sogar auf den Mut der Fahrer an, um den Vorwurf dann wieder weit von sich zu weisen. Den Typ habe ich ja jetzt schon gefressen, ohne ihn jemals gesehen zu haben.

Ich habe auch mal Aggregate Industries angeschrieben - die haben im Februar dort neu asphaltiert und deren Name ist jetzt in allen Berichten zu lesen. Aber wirklich zu Wort melden sie sich nicht. Immerhin kam die - nichtssagende - Antwort recht schnell:

We are working in close partnership with Silverstone and will be conducting a full review of the track resurfacing over the next few days to better understand the issues caused by the extremely wet conditions on Sunday. We will continue to make resources available to assist our client during this difficult period.

Auf meine weitere Frage, welche anderen Strecken sie denn noch asphaltiert hätten und ob Sepang und Barcelona dazugehören, gab es erstmal Funkstille. Werde es nachtragen, wenn da noch was kommt.

Freddy Spencer, dessen Podcast ich nach den Rennen kaum abwarten kann, hat Silverstone ausführlich kommentiert. Er meint, dass die Pfützen - also das stehende Wasser, das nicht abgeleitet wird - schon zu seiner Zeit vor 30 Jahren das große Problem waren. Und es nur schwer nachzuvollziehen sei, warum das immer noch nicht adressiert ist. Aber auch der Streckenzustand an sich: beim Silverstone Classic vor kurzem war er nicht in der Lage die Fireblade vernünftig auf den Kurs abzustimmen. Was ist das denn für eine Puckelpiste? Die erst im Februar frisch asphaltiert wurde? Die Fireblade ist eine messerscharfe Rennstreckenwaffe und ich gehe mal davon aus, dass Honda einen Freddy Spencer mit der SP (Öhlins) Version ausrücken lässt (s. auch Honda Fahren 2018 bzw. 2017). Wenn die Strecke schon für so ein Motorrad ungeeignet ist, dann braucht man mit einem MotoGP Bike eigentlich gar nicht erst ausrücken.

Es wird für Rennstrecken nicht einfacher in der Zukunft, wenn die Industrie Richtung Elektromobilität und Selbstfahrer ohne Lenkrad marschiert. Wie sollen sie überleben, wenn sie jetzt schon straucheln?

Silverstone | Pringle | Aggregate | Spencer | MotoGP |


Mittwoch, 06. Juni 2018

Petrosa raus, Lorenzo zu Honda, Petrucci zu Ducati, Oliveira und Syahrin bei Tech3 KTM.

Das MotoGP Fahrerkarussell dreht sich schnell im Moment.


Freitag, 18. Mai 2018

Honda Fahren 2018.

Die Motorradsaison steht vor der Tür und wie schon letztes Jahr habe ich mich gefreut wieder von Honda eingeladen zu werden, um die neue 2018er Modellpalette zu testen. Schon 2x hintereinander - in Köln nennt man so etwas Tradition.

Der ich mich natürlich verpflichtet fühle. Von daher gut, dass die Fireblade auch wieder am Start war:

Honda Fahren 2018

Was sag ich eine … viele!

Honda Fahren 2018

Ich habe natürlich nach der SP Ausschau gehalten, die es mir letztes Jahr so angetan hat mit ihrem messerscharfen Fahrwerk und dem süchtigmachenden Schaltautomat - auf Neudeutsch: Quickshift mit Blipper.

Honda Fahren 2018

Soweit so geil - und mit speziellem Detail für Audiophile: Akrapovic.

Honda Fahren 2018

Damit habe ich mir erstmal die Sinne warmgefahren und die Gegend erkundet, denn die Veranstaltung war diesmal in der Honda Akademie in Erlensee nähe Hanau.

Dieses Jahr habe ich noch gar nicht auf dem Motorrad gesessen - was natürlich auch hiermit zu tun haben könnte.

Zurück in der Basis habe ich bei einem Kaffee diese schöne Sammlung gesehen:

Honda Fahren 2018

Moment mal - was ist das?!

Honda Fahren 2018

Sagenhaft, ein Paris-Dakar Renner von 1991:

Honda Fahren 2018

Da wurden Erinnerungen wach, denn drei Jahre vorher - also 1988 beim 10-jährigen Paris-Dakar Jubiläum - hatte ich mir den Prolog in Paris angeschaut. So etwas lasert sich in’s Gehirn - da reicht der bloße Anblick von authentischem Material für eine Gänsehautmassage.

Die Africa Twins standen natürlich nicht zufällig da rum - Honda hat zum 30. Geburtstag die "Adventure Sports" aufgelegt - eine verschärfte Version der neuen Africa Twin, die 2016 vorgestellt wurde.

1986 hat Honda mit einem Prototypen die Paris-Dakar gewonnen und die Erfahrung in einem Serienmotorrad umgesetzt, das 1988 als erste Africa Twin vorgestellt wurde.

Von ’88 bis ’03 wurde sie erst als 650er, dann als 750er gebaut bevor es eine lange Pause bis 2016 gab. Wenn man das aktuelle Modell mit dem ersten von vor 30 Jahren vergleicht, dann ist es zwar mit der Zeit gegangen, aber seinem Ursprung bis in’s Detail treu geblieben - wo gibt es so etwas heute noch? Bewährtes feiern mit den Möglichkeiten der heutigen Technik - stark.

Die Adventure Sports hat 95 PS, großen 24L Tank für über 500 km, viel Bodenfreiheit (270 mm), Sitzhöhe (920 mm) und strammes Gewicht (243 kg vollgetankt).

OK - bin längst überredet - Probefahrt:

Honda Fahren 2018

Geht bärig, gut um’s Eck und ist sehr bequem.

Honda Fahren 2018

Die Größe taugt mir natürlich auch und das Gewicht merkt man beim Fahren nicht so, wie man das vermuten würde. Nur das mit den Wheelies wollte nicht klappen, aber da kann das Motorrad ja nichts für, wenn’s der Fahrer nicht drauf hat.

Die Fahrbilder sind übrigens wieder von Gerhard Gasgriffsalat Rudolph - vielen Dank an dieser Stelle für die schönen Aufnahmen und die Geduld!

Unser nächster Programmpunkt vor dem Mittagessen war eine Besichtigung der Akademie und was sich erstmal trocken anhört, hatte doch Einiges zu bieten.

Ovalkolben - erinnert Ihr Euch?

Honda Fahren 2018

Die Honda NR von 1992:

Honda Fahren 2018

Davon wurden nur 300 Stück gebaut. Vor 26 Jahren. Steht da einfach so rum.

Ovale Kolben übrigens, weil sich dadurch die Anzahl der Ventile verdoppeln lassen konnte. Ein Riesenaufwand für eine Verbesserung des Gaswechsels:

Honda Fahren 2018

Aber die Akademie unterrichtet noch ganz andere Sachen, wie z.B. Bootsmotoren:

Honda Fahren 2018

… oder Generatoren. Die sehen innen so aus:

Honda Fahren 2018

Auf dem Weg zur Kantine dann dieses zierliche Gefährt:

Honda Fahren 2018

Ziemlich alt und ein Teilnehmer meinte, dass ein paar Stück es damals sogar nach Deutschland geschafft haben. Ich habe kürzlich meine Hercules Ultra in gute Hände abgegeben - da sind auch Pirelli Mandrake drauf - damals unschlagbarer Reifen:

Honda Fahren 2018

Nach der Pause wurde es dann nackt - genauer gesagt CB 1000 R:

Honda Fahren 2018

Frisch für 2018 auf den Markt gekommen und im Grunde genommen ein Nachfolger meines eigenen Motorrades - der 900er Hornet. Die ich ja letztes Jahr extra zu diesem Event mitgebracht hatte - ich wusste ich werde das Foto noch einmal gut gebrauchen können:

Honda Hornet 900

Eine Hornet gibt es dafür nicht mehr im Honda Programm - aber da muss niemand traurig sein, denn die Neue hat es in sich:

145 PS bei 212 kg vollgetankt, Fireblade Motor (der von 2006), geschmiedete Kolben und das Beste: optional mit dem Quickshifter der Fireblade.

Die ich ja vorher schon gefahren bin, daher hatte ich den direkten Vergleich. Und was soll ich sagen, die CB 1000 R ist unglaublich handlich, messerscharf zu dirigieren und hat ähnlichen Bumms wie die Fireblade. Auch Charakteristik (im Sport Modus) und Sound ähnlich - eine echte Waffe. Sieht auf den ersten Blick gar nicht so gefährlich aus, aber ich glaube die wird ordentlich Gegner abräumen.

Honda Fahren 2018

Honda Fahren 2018

Ich bin gespannt wie die Tests ausfallen, aber ich glaube die wird auf der Rennstrecke viel Freude machen.

Ich habe dann auch mal 125er und 300er getestet - man ist ja neugierig. Die Kleine ist für unsereins natürlich anstrengend, aber die 300er kann man schon ernst nehmen. Bis Tempo 120 auf der Landstraße mit ihren 31 PS gut unterwegs - nur beim Überholen muß man das schon ordentlich vorbereiten. Dafür aber mega-handlich und sehr einfach zu fahren.

Honda Fahren 2018

Honda Fahren 2018

Kostet 5.090 € Liste - kann man nicht meckern. Wobei … für 3.350 € bekommt man eine gebrauchte 900er Hornet mit wenig Kilometern - soviel habe ich für meine vor 2 Jahren bezahlt.

Ich habe dann mal gefragt, was denn das teuerste Motorrad auf dem Hof ist. Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee war.

Die Bremsen sehen ja erstmal performant aus:

Honda Fahren 2018

Aber bei dem fehlenden Kupplungshebel könnte man schon stutzig werden:

Honda Fahren 2018

Auch bei dem Navi im Cockpit:

Honda Fahren 2018

… und der Knöpfesammlung:

Honda Fahren 2018

Und wenn ich Euch jetzt noch sage, dass der Trumm 380 kg wiegt! Aber ich habe es gewagt - Voilá - Mike auf der Goldwing:

Honda Fahren 2018

1,8 L Boxermotor mit 6 Zylindern und 126 PS. Automatikgetriebe mit 7 Gängen - und da ist der Rückwärtsgang noch nicht mitgezählt. Kofferraumvolumen von 110 Litern (50 + 2x30), Apple Car Play und Start-Stopp-Funktion an der Ampel. Kostet schlappe 36.000 €.

Honda Fahren 2018

Wenn Ihr mal an so einer steht, müsst Ihr unbedingt hupen. Die geilste Motorradhupe, die ich je gehört habe. Würde sich ein 40 Tonner nicht für schämen müssen.

Ich hab damit auch eine Runde auf der Landstraße gedreht - natürlich mit Radio an. Und ich war überrascht, wie einfach und komfortabel sie zu fahren ist. Das Vorderrad wird in einem Doppelquerlenker geführt und das sieht man nicht nur, man merkt es deutlich. Das Motorrad knickt nicht ein und Stöße werden senkrecht abgefedert. Dadurch entsteht eine Sänften-artige Fahrweise, die dem Bomber natürlich bestens taugt. Und das Getriebe schaltet knackig und kurz und beim Anbremsen auch frühzeitig runter, damit der Motor mitbremsen kann. Das haben die Ingenieure top programmiert, das Motorrad ahnt schon, was man vorhat und schaltet entsprechend. Man kann aber auch manuell eingreifen, vorausgesetzt man findet den richtigen Knopf. Aber das ist natürlich Gewohnheit - bei so einer Testfahrt ist man immer wieder auf der Suche.

Das war ein schwergewichtiger Abschluss eines aufregenden Tages, aber eine Aktion fehlt noch: Stickertausch!

Honda Fahren 2018

Das ist Alex kettenritzel.cc Hauser, der in Berlin die bloggenden Motorradfahnen hochhält - schaut mal vorbei, da gibt es bestimmt auch bald einen Bericht.

Leider war die Monkey noch nicht mit dabei - die kommt Mitte Juni. Dafür gibt es aber schon den Preis: 4.090 € Liste. Hat 9,4 PS, 107 kg vollgetankt und Upside-Down Gabel. Ich prophezeie mal blitzschnellen Ausverkauf.

Nach so viel Honda freue ich mich jetzt auf schönes Wetter und meine eigene Hornet, die nicht nur frisch bereift, sondern inzwischen auch frisch getüvt in der Garage steht.

Miketest | Honda | Fireblade | CB1000R | Goldwing |


Samstag, 21. April 2018

Der Honda NSX hatte am Wochenende seine GT Masters Premiere - mit Schubert als Einsatzteam.

Bisher nur ein Auto, das Zweite wartet noch auf Fahrer (mit Budget).

Ab 2019 ist auch Nordschleife geplant, JAS war mit einem Auto bei VLN 2 schon beim Freitagstest.

Honda | HondaNSX | Schubert | GTMasters |


Donnerstag, 12. April 2018

Nachtrag zum Argentinien MotoGP.

Zwei lesenswerte Beiträge, einmal von David Emmett / motomatters.com und der zweite von Mat Oxley in Motorsport Magazine. Da werden einige Sachen aufgeklärt - sehr tiefgründig und kurzweilig.

Ich hatte auch mit Spannung den Podcast von Freddy Spencer erwartet. Er kam heute, war aber leider etwas enttäuschend, weil er sich nicht wirklich getraut hat Tacheles zu reden. Wahrscheinlich ist seine Verbundenheit zu Honda doch zu groß, als dass er Marc Marquez die Leviten lesen könnte.


John McGuiness ist ziemlich am Boden zerstört, dass es mit seinem Bein doch wieder schlimmer geworden ist.

Dabei hatte er sich schon auf die IOMTT mit Norton gefreut. Und auf die Supersport mit einer von Michael Dunlop vorbereiteten Honda (!).

Ein Jahr kämpft er jetzt schon mit den Folgen seines Unfalls.


Montag, 09. April 2018

Motorradsport darf nicht zum Kontaktsport mutieren.

Sorry für die dünne Blogaktivität über’s Wochenende - unsere Kleine hat ein neues Kinderzimmer bekommen und am Wochenende war auch noch Kindergartenflohmarkt - da muss der Blogger mal kurz pausieren.

Ich habe auch gelernt, dass man im IKEA nicht nur den Samstag meiden sollte, in der Ferienzeit ist auch ein Freitag bedenklich. Immerhin ist der Bloggermobiltransit gut zur Aufnahme von Übergrößepaketen geeignet - unsere PAX-Sammlung ist jetzt weiter angewachsen.

Wenn man sieht, was die Leute in langen Schlangen vor den Kassen an Material rausschleppen, um es in ihre Autos auf den überfüllten Parkplätzen zu verladen, dann kann es einem bei den Umsätzen schon schwindelig werden. Kein Wunder, dass das Begehrlichkeiten weckt. Dabei gibt es in Köln sogar 2 IKEAs. Egal - ich schweife ab :)

Sonntag Abend habe ich mir zum Ausgleich F1 und MotoGP im Doppelpack gegeben: erst die F1 in Bahrain - das war ganz unterhaltsam, weil die Autos schon im Vorfeld ordentlich durchgemischt wurden. Kimi hat beim Reifenstopp einen Mechaniker umgefahren, weil das Team ihn losgeschickt hat, obwohl das linke Hinterrad geklemmt hat. Er hat das sofort bemerkt, hält mitten in der Boxengasse an, steigt aus und schmeißt nur noch das Lenkrad in’s Auto. Er hätte ja das Rennen trotzdem zu Ende fahren können, hat aber keine Sekunde gezögert und sich sofort entschieden hier und jetzt auszusteigen. Grande Kimi. Dem Mechaniker geht es den Umständen entsprechend gut.

Während Red Bull einen Komplettnuller verbuchen musste, hat McLaren mit Alonso und Vandoorne einen schönen 7. + 8. Platz eingefahren.

Nach dem Warm-Up in Bahrain ging es direkt nach Argentinien zur MotoGP. Dort war das Wetter durchwachsen, als gäbe es nicht schon Dramatik genug in der Serie. Jack Miller stand auf Pole und während der Startaufstellung hat ein Team nach dem anderen den Grid verlassen, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln - weil sich das Wetter verbessert hat. Außer einem: Pole Mann Jack Miller. Was dann in der Startaufstellung zu diesem kuriosen Anblick geführt hat.

Vorher ist Marc Marquez das Motorrad ausgegangen, da wurde er doch leicht hektisch. Und im Nachgang für seinen Starrsinn mit einer zusätzlichen Boxendurchfahrt bestraft.

Bis es dazu kam hat er das Feld ziemlich souverän angeführt - war schnellster Mann auf der Strecke. Ich hatte schon Bauchschmerzen, als er durch die Strafe das Feld wieder von hinten aufrollen musste - und er hat auch eine ziemliche Spur der Verwüstung hinterlassen. Hier das Manöver gegen Rossi, der zu dem Zeitpunkt auf 6 unterwegs war.

Und damit komme ich auf die Überschrift zu diesem Post zurück: ich kann nicht verstehen, warum Marquez das Rennen zu Ende fahren durfte - so ein Gemetzel hat mit Sport nichts mehr zu tun und muss sofort zur Disqualifikation führen. Schnell fahren ist eine Sache - und Marquez war klar Schnellster auf der Strecke, hat mehrfach die schnellste Runde gefahren. Aber Sport lebt nicht nur von Können, sondern auch von Kameradschaft und Fairness - und die lässt Marquez komplett vermissen. Das darf er ja als Charakter gerne vor sich hertragen und man kann es gut oder schlecht finden - aber als Vorbild dient es nicht und zum Wohle seiner Fahrerkollegen darf man es ihm nicht durchgehen lassen.

Nach diesem Vorfall hier vor 2 Jahren kam ich ja schon zu einem ähnlichen Ergebnis. Es ist einer feiner Grad zwischen Siegwillen und Respekt - den anderen Fahrern gelingt es besser auf diesem zu balancieren.

Die Rossi-Marquez-Fehde wird damit natürlich wieder entfacht, Rossikumpel Uccio hat Marquez direkt mal aus der Box geschmissen, als sich dieser entschuldigen musste/wollte.

Das Rennen selber war ansonsten wieder mega, in der Endphase waren 4 Marken vorne: Honda (Crutchlow), Ducati (Miller), Yamaha (Zarco) und Suzuki (Rins) - jeder hätte es machen können, am Ende hatte Cal Crutchlow die Nase vorne (Ergebnis).

Ein schöner Ausgleich für mein ansonsten motorsportfreies Wochenende - dabei war es erst der 2.Lauf der Saison. Und so direkt hintereinander wird einem wieder klar, was für eine verkorkste Rennserie die Formel 1 im Vergleich doch ist.

MotoGP | Formel1 | Marquez | Rossi |


Montag, 26. März 2018

Schubert Motorsport wird Honda NSX in der GT Masters einsetzen.


Sonntag, 18. März 2018

Luigi Taveri´s 125er 5-Zylinder Honda.

5-Zylinder sind immer eine Erwähnung wert, besonders wenn sie 21.500 U/Min drehen.

Das Gerät hat sogar mein Baujahr und damals hat sich Honda mit allen technischen Möglichkeiten gegen die aufkommenden und stärkeren Zweitakter gestemmt.

Herausgekommen ist eine 125er, die so filigran aufgebaut ist wie ein Schweizer Uhrwerk. Da macht es Sinn einen Schweizer Fahrer zu engagieren: Luigi Taveri. Mehrfacher Isle of Man Sieger und Weltmeister, am 1. März 88-jährig verstorben.

Even in old age, he remained what he was at his glorious peak – passionate, determined, smiling and enthusiastic, intensely courteous and modest but most of all a true gentleman.

Taveri | Honda | 5Zylinder | 125ccm |


Donnerstag, 22. Februar 2018

Honda Accord + Tesla Motor + Bolt Batterien.


Mittwoch, 07. Februar 2018

John McGuiness bei der IOMTT 2018 dabei - auf Norton.

Gut, dass er nicht mehr Honda fährt ist jetzt keine so große Überraschung. Eher, dass er überhaupt wieder fährt - aber man möchte sich als Rennfahrer-Legende natürlich auch nicht mit einem Abflug aus dem Sport verabschieden.

I feel a lot sharper and my head is in gear and ready to go. The plan is to get the external fixator cage off my leg by the end of this month and after that we can start working towards getting bike fit and testing.

Oha, die außenliegende Knochenverschraubung ist noch gar nicht ab!

McGuiness | IOMTT | Norton |


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Freitag, 29. Dezember 2017

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

Es war für mich ein aufregendes Jahr aus Blogger-Perspektive, denn im Mai habe ich das Layout für den Auftritt hier ziemlich umgekrempelt. Obwohl es harmlos aussieht, war es für mich ein Kraftakt, denn die Programmierung für den Blog hier ist alles Handarbeit: built, not bought.

Nicht nur das Layout ist angepasst, auch das Einstellen von Texten konnte ich besser auf meine Bedürfnisse anpassen. Und mir ein Ziel gesetzt: jeden Tag neue Inhalte.

Für so eine hohe Schlagzahl neben der normalen Berufstätigkeit musste ich auch einiges an meinem Tagesablauf optimieren - inzwischen nutze ich öffentliche Verkehrsmittel und morgens klingelt mein Wecker um Fünf. Warum das Ganze? Ich konsumiere gerne Inhalte - aber ebenso gerne schreibe ich auch selber - ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß macht. Ich nutze meinen langen Arbeitsweg als Pendler (einmal von Süden nach Norden quer durch Köln) und weiß inzwischen auch in welchen Cafés ich Stromanschluss und gute Netzverbindung habe.

So ein Jahresrückblick ist immer eine gute Zeit zur Reflexion - und da möchte ich die Gelegenheit nutzen meiner Frau und unserem unbeschreiblichen Töchterchen zu danken: Familie und Gesundheit sind der Anker in meinem Leben, ohne den ich die Muße und Energie für den Blog nicht aufbringen könnte. Ein dicker Kuss für meine wunderbaren Frauen!

Und was ist inhaltsmäßig hier so gelaufen in 2017?

Auch wenn das Archiv die Themen schon vorsortiert, die Höhepunkte verdienen noch einmal das Rampenlicht.

An erster Stelle natürlich die Motorsport-lastigen Veranstaltungen, die ich 2017 besuchen konnte: IDM, 24h-Rennen, Le Mans, Goodwood Festival of Speed, Eifel-Rallye, GT-Masters, Rallye Köln-Ahrweiler, Motorsport Expo, und die Retro Classics.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

renn.tv Blog - 2017er Jahresrückblick.

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Strammes Programm, aber auch ebenso strammer Spaß!

Es gab aber noch mehr Gelegenheiten für Mikeberichte: Bas Keep und das Fiesta ST Behind-the-Scenes, mein Besuch beim Kölner Startup Evopark, das ZO832 Treffen, und FC Köln gegen Arsenal London.

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Getestet habe ich dieses Jahr auch: Honda Fireblade + CB 1100 + X-ADV, Ducati 959 Panigale und zwei Canon Kameras: die 7D MkII und die 200D im Vergleich zur 100D.

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Wobei ich nicht vor die Tür gehen muss, um mich mit Themen auseinander zu setzen. Dieselgate ist im Blog sehr präsent, die hohen Gefängnisstrafen für James Liang und Oliver Schmidt konnte ich nicht unkommentiert lassen - war mir sogar eine Zeichnung wert:

Mike Frison / renn.tv

Lange wurde sie vermisst, endlich ist sie wieder da: die 20832.com/wetter Seite mit Webcams und Regenradar von GP-Strecke und Nordschleife.

Sehr gefreut habe ich mich über den 70. Geburtstag von Walter Röhrl und Maxim Martin’s Wechsel zu Aston Martin war mir ein Rückblick auf seine wilden BMW-Jahre wert. Für beides habe ich mich tief in meinem renn.tv Fotoarchiv eingebuddelt. Auch als der Nordschleifen-Unfall von Toto Wolff wieder thematisiert wurde, habe ich mal in der Vergangenheit gekramt.

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Etwas zwielichtig war der Floersch Formel 4 Vorfall - solche fragwürdigen Ereignisse wecken schnell meine Neugier. Ebenso wie die Fragestellung wieviel solare Dachfläche man benötigt, um 10.000 km mit dem E-Auto zu fahren. Und dass N-Aufkleber vom Auto geklaut werden, das hatten wir bisher auch noch nicht.

Ein intensives 2017 neigt sich dem Ende - und ich freue mich schon auf 2018! Große Pläne habe ich keine, läuft!

Kommt gut rein! Und lasst mir doch ein Feedback zukommen, würde mich sehr freuen.

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Freitag, 22. Dezember 2017

Honda HRC Werksteam bei Suzuka 8h.

Gute Nachrichten aus Motorrad-Japan:

Honda hat verlautbart, beim Suzuka 8H-Rennen am 29. Juli 2018 mit einem offiziellen Werksteam (»Team HRC«) antreten zu wollen.

Wenn es an die Ehre geht, zieht man in Japan alle Register - finde ich gut. Obwohl ich auch ganz großer Fan von GMT94 bin.

Suzuka | TeamHRC | GMT94 |


Montag, 18. Dezember 2017

Motorradindustrie mit dem Rücken an der Wand.

Dass Motorradfahren angezählt sein wird in Zeiten des autonomen Fahrens, hatte ich ja schon öfter. Jetzt lese ich zum ersten Mal von Industriebeteiligten, dass sie selber fürchten Zweiräder könnten von den Straßen verbannt werden:

The arrival of autonomous vehicles may push motorcycles off the road entirely.

Nicht heute oder morgen, aber wenn autonomes Fahren Überhand gewinnt, wird es schwer.

Robert Pandya:

“There is a very real risk of motorcycling being completely cut out of the conversation for future vehicle infrastructure systems,” the panel concluded. “The single biggest threat to motorcycling overall … will be the incompatibility between autonomous vehicles and existing motorcycles.”

Liest der Mann hier mit?

Erschwerend kommt die Nachricht kommt zu Zeiten, in denen die Motorradindustrie sowieso nach Perspektiven sucht. Denn die Zahlen sind rückläufig und es ist keine Besserung in Sicht. Das ist nicht gut, denn je mehr die Zweiräder in den Hintergrund gedrängt werden, desto einfacher wird es sein sie komplett zu verbannen, wenn die Zeit reif ist.

Anscheinend will der Nachwuchs nicht mehr so gerne Motorradfahren. Und den Entscheidern in der Industrie, die damals® noch von der 50er direkt auf die 1100er umsteigen durften, fehlt die Kreativität und Vorstellungskraft, eine geeignete Ansprache zu finden.

But even those who have built splendid lineups of starter motorcycles, like Honda, are having trouble capturing the attention of potential riders whose free time and disposable income already are occupied by online gaming, streaming video content and other popular outdoor activities such as cycling, mountain biking, hiking or RV camping.

Mein vergeblicher Versuch auf der Intermot letztes Jahr Elektromotorräder zu finden, spricht Bände.

“What we have is cool and fun and genuine and appealing,” he said. “Everyone who does it knows how great it is, and how fun it is. What we’re trying to do here shouldn’t be impossible.”

Die Lösung liegt für mich auf der Hand: Elektro. Solche spaßigen Geräte wie der Eigenbau hier z.B. am Freitag baut die Brücke vom normalen Radfahrer oder Fussgänger zum Motorradfahrer.

Auf der Suche nach Möglichkeiten die jungen Leute anzufixen? Das sind solche kleine Einsteiger-Spaßmaschinen, die den Weg ebnen. Damit meine ich aber nicht diesen Trümmer aus München.

Den Skatepark-Test sollten die Geräte schon überleben: keine schiefen, sondern neugierige Blicke wollen geerntet werden. Und wenn zwei Ex-Zuvi-Fahrer bei Gefriertemperaturen vor lauter Spaß die Zeit vergessen, dann stimmt die Richtung.

Noch eine Sache fällt auf: die eher progressiven Gedanken kommen vorzugsweise aus Amerika. Hier bei uns schnarcht man weiter vor sich bin, bis es zu spät ist. Jetzt ist z.B. der Zeitpunkt gekommen die Gesetzgebung in der Richtung zu lockern, dass elektrische Geräte aller Art die Mobilität aufmischen dürfen.

Das Auto wird beschützt bis zum letzten Atemzug, aber dann stehen wir irgendwann im Vergleich mit anderen Ländern mit ziemlich leeren Händen da.

Motorrad | Motorradindustrie | Mobilität | Zukunft | Pandya |


Freitag, 15. Dezember 2017

Nächstes Jahr auch in Deutschland: Honda Monkey 125.

Honda Monkey 125 - das Concept Bike der Tokyo Motorshow - soll als Serienmodell 2018 nach Deutschland kommen.

Honda Monkey 125 für 2018

Gasgriffsalat-Gerhard war mal so frei bei Honda nachzufragen, weil die es auch auf ihrer Webseite - etwas vage - ankündigen.

Das perfekte Fahrerlager- und Nordschleifen-Fotomoped würde ich sagen!

Die Super Cub, deren 100 Millionen gebaute Exemplare ich schon ehrfürchtig hier hatte, soll ebenfalls bald unsere Straßen bevölkern. Ich hoffe sie können das Teil zu einem echten Kampfpreis anbieten:

Honda Super Cub für 2018

Honda | Gasgriffsalat | Monkey | SuperCub |


Dienstag, 12. Dezember 2017

Die ersten Isle of Man News kommen schon rein - Honda setzt auf Ian Hutchinson and Lee Johnston.

Das geht ja dieses Jahr früh los mit IOM Nachrichten.

Ian Hutchinson ist ein Thema für sich - was hat der Mann schon alles durchgemacht. Gefühlt wahrscheinlich jeder Knochen im Körper mehrfach gebrochen. Aber das Feuer brennt und Honda hat ihn unter Vertrag genommen.

Honda war ja so ein Thema dieses Jahr, Guy Martin und John McGuiness setzen sich wohl so schnell nicht mehr da drauf. Ob und wo sie allerdings fahren ist noch offen.

Ob die 2018er Fireblade auch wieder Gaszüge hat?

IOMTT | Hutchinson | GuyMartin | McGuiness | Johnston |


Sonntag, 03. Dezember 2017

Jenson Button zurück im Renncockpit: 2018 für Honda in der Super GT.

Jenson Button zurück im Renncockpit
Dienstag, 21. November 2017

Eine nagelneue Honda für 500 Euro?

Das gibt es tatsächlich: in Nigeria.

Trommelbremsen, um die wilden 110ccm zu ankern und Kickstarter, um sie loszutreten. Dafür aber oldschooler als so manches Retrobike und ich wette auch mächtig stabil. Und wartungsfreundlich.

Faszinierend zu sehen, dass auch ein Big Player Volumenhersteller Low Budget kann - würde ich gerne mal probefahren! Ob Honda sich überreden lässt, den Exoten mal nach Weibersbrunn einzuladen?

Honda | Ace110 | Nigeria |


Mittwoch, 15. November 2017

Falls jemand einen Civic Type R Motor kaufen möchte? Oder vielleicht doch lieber Dodge Charger Hellcat?


Dienstag, 31. Oktober 2017

Welches Honda-Fahrzeug wurde 100 Millionen mal gebaut?

Auflösung.


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Bei der Namensgebung von Apple CarPlay hat man wohl auch nicht erwartet, dass das mal in einem Motorrad auftauchen würde.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Bei den Taylor´s wurde ein Fahrerplatz frei.

Jordan Taylor ist frischgebackener IMSA Champion. Sein Bruder Ricky wechselt allerdings jetzt in das neue Honda Penske Team - und dadurch wurde bei den Taylor’s ein Fahrerplatz frei.

Zeit also Bewerbungsgespräche zu führen - angetreten sind Bobby Shoestring, Luigi Fellicini, Nad Anderson … und der weltbeste Rodney Sandstorm!

Hier das Video auf Instagram.

Jordan 10 Taylor aka Rodney Sandstorm

Unbedingter Guckbefehl.

Taylor | Jordan10Taylor | IMSA | RodneySandstorm |


Freitag, 29. September 2017

Auf der Tokyo Motorshow nächsten Monat wird Honda sein erstes Elektromotorrad vorstellen: Honda Riding Assist-e.

Honda Riding Assist-e

Das ist das Motorrad, das im Stand nicht umfällt.

Und das Honda Urban EV Concept, das auf der IAA die Herzen im Sturm erobert hat, werden sie auch mitbringen.


Sonntag, 24. September 2017

Über die Alpen zum Ring - standesgemäß schon vor der Abfahrt Nfiziert.

Kristian aus Bulgarien schrieb im Sommer:

Hi, I’m planing a trip to The ‘Ring this summer and my Honda Integra would be proud to wear the N sticker on this trip. I fully support the ideas behind it.

Das ist doch die richtige Einstellung, auf jeden Fall schon auf dem Weg zum Ring ordentlich Nfiziert zu sein.

Hier sind seine Fotos von der Tour - am Stilfser Joch sieht es sehr ungemütlich aus - Megarespekt vor den Radfahrern, die sich weder von Wetter noch von Höhenmetern abhalten lassen. Und wem die Bilder gefallen: hier Kristian's komplettes Fotoset - war wohl eine schöne Tour!


Samstag, 09. September 2017

Schönes Freddie Spencer Interview beim Gasgriff Salat.

Gerhard Rudolph ist beim Glemseck 101-Event auf Freddie Spencer getroffen und hat direkt die Chance zu einem Interview genutzt.

Er meinte auch:

.. Ich lebe in London, liefere Podcast-Beiträge für ein Motorsport-Magazin ..

Das ist sein regelmäßiger Auftritt beim Motorsport Magazine und ich verpasse keine Folge davon. Immer nach MotoGP Wochenenden analysiert er kurz und gekonnt den Rennverlauf - für mich inzwischen schon fast so wichtig wie das Rennen selber. Er blickt wirklich voll durch und ist auch eloquent - das Zuhören macht viel Spaß.

Als ich in Goodwood war, musste ich auch unbedingt Hallo sagen und ihn wissen lassen, was für ein toller Podcast das ist.

Und Frozenspeed Jochen war sogar zur Stelle, um den - zumindest für mich - bedeutsamen Moment festzuhalten:

Mike Frison, Freddie Spencer, Dave Hancock - in Goodwood - Festival of Speed 2017 - Photo Frozenspeed

Und ich kann absolut bestätigen, dass Fast Freddie ein super netter und umgänglicher Typ ist. Immer zugänglich - und natürlich auch immer umlagert.

Der 3. Mann auf dem Bild ist übrigens Dave Hancock - mega spannender Charakter - aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Spencer | Gasgriffsalat | Hancock | Frozenspeed | Glemseck |


Donnerstag, 24. August 2017

Nach Honda bringt auch Peugeot schon nächstes Jahr einen Elektroroller.


Dienstag, 22. August 2017

Honda plant Elektroroller für 2018.

Jetzt kommt also doch langsam Bewegung in die Sache. Die anderen werden nachziehen - und die Lawine kommt in’s Rollen.

So enttäuschend die Intermot 2016 war - so spannend könnte sie 2018 werden.

Elektro | Honda | Intermot | Roller | Elektroroller |


Mittwoch, 26. Juli 2017

Guy Martin hakt den Honda-Reinfall ab und hat schon wieder neue Ideen: Pikes Peak mit was 4-Rädrigem.


Samstag, 15. Juli 2017

Kettenritzel-Alex testet die Yamaha 900 MT-09 Tracer.

Hat 3.000 km zusammenbekommen quer durch die Alpen - inklusive einem Ringbesuch.

Fazit:

An der einen oder anderen Stelle klang es schon durch: ich fühlte mich auf der Tracer 900 auf der Tour sehr wohl. Sie ist ein sehr vielseitiges Motorrad, welches für die lange Tour ebenso gut taugt wie für die schnelle Ausfahrt am Wochenende. Es muss also nicht immer Reiseenduro sein, wenn man mehrere Tage unterwegs sein will. Zumal die Tracer auch in Endurogefilden wie dem Colle delle Finestre eine sehr gute Figur gemacht hat. Die Optik mag nicht jedermanns Sache sein, aber der Fahrspaß ist jedem garantiert. Definitiv zwei Daumen hoch!

Optisch sind die MT-Modelle nicht so mein Fall, aber dieses Modell hier - die MT-10 SP - hat ziemlich beeindruckende Zutaten. Hat mich schon bei der IDM in ihren Bann gezogen. Ob ich die mal testen darf? Immerhin habe ich bei Honda und Ducati alles heile gelassen.


Freitag, 09. Juni 2017

Eine Isle of Man TT zum Vergessen für Guy Martin - er freut sich schon auf Montag, um wieder zur Arbeit zu gehen.

Guy Martin ist beim abschließenden Senior TT Event der Isle of Man nicht mehr auf seiner Honda gestartet. Zu wenig Vorbereitungszeit, um das Bike abzustimmen und dann noch sein Sturz letzten Sonntag, als er auf einmal Leerlauf statt dem 4.Gang drin hatte.

Aber solche Statements können nur vom One-And-Only kommen:

*With the weather and my crash I’ve done plenty of tea drinking and dog walking. (..) and I’m looking forward to then getting back to work Monday.”

GuyMartin | IOMTT | IsleOfMan |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Cal Crutchlow befürchtet italienische Reifen-Verschwörung beim Mugello GP.

Er wurde im Rennen ausgerechnet von seinem Honda Teamkollegen Dani Pedrosa abgeräumt, war entsprechend geladen und hat Michelin beschuldigt, für Ducati gearbeitet zu haben. Weil Italien. Dabei sind die Michelinis doch Franzosen.

Da war Toto Wolff näher dran, als er kürzlich nach Monaco eine Ferrari-Pirelli Connection angedeutet hat. Beides Italien.

Wobei noch zu klären wäre, wie man denn ein Fabrikat bevorteilen kann, wenn doch die Reifen ausgelost werden. Oder werden sie nicht?

Crutchlow | MotoGP | Michelin | Pirelli | Verschwörung |


Montag, 05. Juni 2017

Übler 4.Gang-Abflug von Guy Martin bei IOM TT Superbike Rennen am Sonntag.

Da macht die Honda Fireblade aber keine so gute Figur, als Guy vom 5. Gang beim Anbremsen runterschalten will, aber statt dem 4. nur den Leerlauf bekommt. Jetzt hat er Ego und Handgelenk angeknackst - und das nachdem Honda Star John McGuiness schon vor der IOM aus dem Rennen war. Eine frustrierende Entwicklung, dabei hatte im Januar alles so vielversprechend ausgesehen.

UPDATE:

Video mit der offiziellen IOMTT Version ersetzt - hier gibt es auch noch etwas Hintergrund.

IOMTT | GuyMartin | McGuiness | Fireblade |


Montag, 29. Mai 2017

Fernando Alonso hat ja am Wochenende den Monaco GP sausen lassen, um zusammen mit Honda beim Indy 500 anzutreten:

Fernando Alonso enjoyed his first Indy 500, in which he led for a while and was in contention for victory in the clising stages when the Honda engine failed on his car.

Uups.


Montag, 22. Mai 2017

Weil Honda es verschlafen hat, den antiken Motocampo zu elektrifizieren, bekommen sie jetzt den Rang von den Chinesen abgelaufen. Schöner Beitrag von Fully Charged!

Motochimp | Motocampo | FullyCharged |


Donnerstag, 18. Mai 2017

Nicky Hayden hatte einen schweren Unfall auf dem Rennrad - liegt anscheinend jetzt in künstlichem Koma. Auf den Bildern sieht man sein zerstörtes Rad und einen Peugeot mit zertrümmerter Windschutzscheibe - muss heftig gekracht haben. War in Rimini und er war mit einer Gruppe von anderen Fahrern auf einer Trainingsrunde.

UPDATE:

Das hört sich gar nicht gut an:

Former MotoGP champion Nicky Hayden has suffered severe brain damage and his condition is “extremely critical” after being hit by a car while cycling in eastern Italy, the American’s Honda World Superbike team said on Thursday.


Samstag, 13. Mai 2017

Mikebilder vom Honda Pressefahren in Weibersbrunn.

Ohne Kamera rücke ich natürlich nicht aus, hier noch eine Galerie der Bilder - als Ergänzung zu meinem 3-fachen Miketest vom letzten Wochenende:

Mikefotos | Honda | Fireblade | Weibersbrunn |


Freitag, 12. Mai 2017

BBC Nordirland überträgt wieder das North West 200 Straßenrennen ohne Geoblocking im Live Stream.

Die NW200 läuten die Straßenrennen ein - also normale Straßen, die während Training und Rennen für den Verkehr gesperrt werden. Das gibt es noch in Nordirland - der Ulster GP gehört auch dazu. In England ist diese Form der Rennen schon lange verboten, aber das Verbot erstreckt sich halt nicht auf Nordirland oder Isle of Man.

Hier das Video vom Donnerstag.

Guy Martin ist auf Werkshonda ebenfalls dabei, weil er das als Qualifikation für seine Isle of Man Teilnahme braucht. Bzw. ist schon wieder raus, weil sein Teamkollege John McGuinness gestürzt ist und sich leider auch verletzt hat (Beinbruch). Und weil der Veranstalter das Motorrad erstmal einkassiert hat, kann Honda natürlich nicht untersuchen was passiert ist - und lässt Guy erstmal pausieren:

As the team is unable to analyse John’s bike before this evening’s Superstock race, the Honda Racing team has opted to withdraw Guy Martin’s entry in today’s Superstock race as a precaution.

Na das geht ja gut los.

Die Rennen laufen Samstag den ganzen Tag - den Stream findet Ihr auf der BBC Website oder auch auf Facebook.

NW200 | Roadracing | GuyMartin | McGuinness |


Sonntag, 07. Mai 2017

Beim Hondafahren gestern ist mir aufgefallen, dass meine Jacke schon ziemlich alt ist:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

2001 habe ich die GSX-R 1000 ganz neu bekommen. Jørund Seim - der ja leider nicht mehr unter uns ist - hat mich trotz Frosttemperaturen am Ring überredet eine Runde Nordschleife zu drehen. Mal ganz davon abgesehen, dass der Gixxer noch gar nicht eingefahren war. Egal - hier ist die Runde - und guckt mal, welche Jacke ich anhabe:

youtu.be/m5fWceQ6Lko

Ist erstaunlich, wie lange sie das schon mitmacht. Ist von Held. Offensichtlich bin ich noch nicht bei kaltem Wetter gestürzt :)


Samstag, 06. Mai 2017

3-facher Miketest: Honda Fireblade SP, CB 1100 RS und X-ADV.

Dieses Wochenende habe ich mit einer Tradition gebrochen: ich fahre keine Motorräder, die mir nicht gehören. Ich hatte immer die Befürchtung, dass mir dann mein eigenes vielleicht nicht mehr so gut gefällt - und das könnte ich den treuen Eisen ja nicht antun.

Und ich habe das 6h WEC Wochenende in Spa freiwillig sausen lassen - da muss es schon einen triftigen Grund geben? Und was ist besser, als anderen beim Fahren zuzuschauen? Natürlich selber fahren!

Honda Motorrad Deutschland hatte geladen: 2 LKW voll mit den neuesten 2017er Motorrädern und jede Menge Schreiber, Blogger und Youtuber, um die Kollektion auszuprobieren. Das Ganze im schönen Spessart, wo mir jeder vorher gesagt, dass das eine super Motorrad Gegend ist.

Muss man nicht lange überlegen um zuzusagen! Deswegen bin ich ja auch letztes Jahr extra auf der Intermot gewesen, um Kontakte zu knüpfen und die Fühler Richtung Motorrad auszustrecken - siehe Mikebericht. In Köln hatte Honda einen großen Auftritt, denn die Fireblade wurde weltpremiert:

Wer hätte gedacht, dass mich 7 Monate später dieser Fuhrpark anlacht:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Und um des Bloggers Leben zu vereinfachen, war auch ein Fotograf für die Fahraufnahmen vor Ort - aber nicht irgendeiner, sondern Gerhard Rudolf vom Gasgriffsalat Blog, den ich schon immer mal treffen wollte:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Und wir hatten uns tatsächlich einiges zu erzählen! Und während wir so in alten Fotos stöbern stellt sich raus, dass er mir sogar mal vor die Linse gelaufen ist - auch erst 16 Jahre her! Kleine Welt.

Nur um ganz sicher zu gehen, hatte ich auch meine eigene Honda mitgebracht - ich kann die Arme ja schlecht in der Garage stehenlassen, um dann mit anderen Hondas fremdzugehen. Und um die Hornet etwas aufzumuntern, habe ich sie erstmal gebührend in Szene setzen dürfen:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Sie hat sich natürlich nichts anmerken lassen - aber sie ist fast geplatzt vor Stolz!

Mein erstes FAHRzeug sollte dann die neue CB 1100 RS werden - old Old School trifft new Old School:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

In Japan ist das Motorrad der Renner und man hat alle Register gezogen, dass der Motor luftgekühlt bleiben konnte trotz Euro 4 Norm. Es gibt auch eine CB 1100 EX mit Speichenrädern und 1° flacherem Lenkkopfwinkel. Also Gussräder für die RS - und gelbe Federbeine gehen immer:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Die 1100er hat 90 PS und wiegt 255kg - erst dachte ich: “uups, ganz schön schwer”, aber beim Fahren merkt man das Gewicht nicht mehr:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Lässt sich schön komfortabel bis sportlich fahren und hat jede Menge Charakter. Sogar ich mit meinen 1,96m hab gut Platz gefunden - die Fußrasten sind bequem und nicht zu weit oben angebracht. Der Alex von Fast Forward Films hat sich mit der Fireblade dazugesellt:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

… was bei zügigerer Gangart dann doch einige Schleifspuren hinterlassen hat:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Macht aber nichts - das kann man für die bequeme Sitzposition gerne in Kauf nehmen.

Eine weitere Überraschung hatte ich ja auch der Intermot, als ich zum ersten Mal hörte, dass Honda ein Doppelkupplungsgetriebe für Motorräder im Programm hat:

Das wird sogar relativ häufig bestellt von den Kunden, bei der Africa Twin z.B. hat jede Zweite dieses Getriebe an Bord. Und das neue X-ADV Gefährt hat es sogar serienmäßig. Da hilft nur eins, ausprobieren!

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Ist ganz witzig, weil man völlig auf das Schalten verzichten kann. Der Roller hat übrigens sage und schreibe 750ccm und geht ganz ordentlich - 150 Sachen hat man ziemlich schnell drauf.

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Man fühlt sich auch sicher, komfortabel sitzt es sich sowieso. Die meisten Fahrzeuge gehen nach Südeuropa - z.B. Italien - aber auch in Deutschland werden einige auf der Straße zu sehen sein. Oder im Gelände, denn das soll der Roller auch können und hat dafür extra mehr Bodenfreiheit. Lass mal testen:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Stimmt - geht!

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Für einen Feldweg reicht das allemal - ist auf jeden Fall ein mutiges Produkt.

Mut ist ein gutes Stichwort, denn ich wär dann jetzt soweit:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Die Fireblade ist ein mächtig heißes Eisen mit vielen tollen Details. Die schlanke Linie ist der Hammer, im Vergleich zu meiner Hornet eine echte Ballerina:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Wenn man von der Seite schaut bekommt man ein Gefühl, wieviel Arbeit da drin gesteckt haben muss, diese schlanke Linie über Tank, Rahmen und Motor zu realisieren:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Beim Betrachten wundert man sich, wie so etwas Zierliches so brutale Leistungswerte haben kann - 192 PS warten darauf, von der Leine gelassen zu werden:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Und wenn man dazu noch das Vergnügen hat die SP-Version auszureiten, dann kommen sogar noch feinste Brembo und Öhlins Zutaten in’s Spiel:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Dann lass uns mal die 192 Pferdchen wecken:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Ich will auch gar nicht lange drumrumreden - die Blade ist der Hammer - sowas habe ich noch nicht erlebt:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

So knackig und scharf - und obenraus ein Kraft-Feuerwerk - da bist du froh, wenn du weißt wo die Straße langgeht, weil viel Zeit zum Nachdenken bleibt dann nicht mehr. Eigentlich ein Rennmotorrad - völlig unterfordert auf der Landstraße.

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Der Kracher schlechthin ist aber die Schaltautomatik:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Wenn die aktiviert ist, braucht man die Kupplung nur noch zum Losfahren - danach hat sie Sendepause. Man schaltet lustig hoch und runter - den Rest macht die Elektronik. Hört sich jetzt unspektakulär an - aber das läuft so ab: du fährst los, 1.Gang - ziehst auf - lässt das Gas stehen - 2.Gang ohne wirklich eine Schubunterbrechung zu merken - Zeit für Vollgas-Anschlag - ausdrehen - stehen lassen und dabei schalten - 3.Gang - kurz und knackig - kleines PENG aus dem Auspuff - 4.Gang … WOW - viel zu schnell - mach mal dünn. Was für ein Feuerwerk!

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Und umgekehrt dasselbe Spiel. Sagen wir mal Du kommst im 4. auf eine Spitzkehre zu - lässt dank Brembos lange rollen - spät in die Eisen - und bei relativ hoher Drehzahl 2 Gänge runter - BAMM BAMM - mit kräftigem Zwischengas passt die Blade die Gangwechsel ein - du hast beide Hände kontrolliert am Lenker - keine Unruhe während dem Anbremsen - legst um und sortierst Dir den Kurvenausgang. Ein Traum!

Das war nicht einfach für die Hondaleute mich abends wieder aus der Blade rauszuoperieren - unzertrennlich die zwei:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Aber auch im Stand kann man sich an der Waffe kaum sattsehen. Vom Schweißnähteporno:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

… über die liebevollen Details:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

… alles passt:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Und wie sich der Tag so zu Ende neigt:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

… meldet sich mein eigenes Eisen zu Wort:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

… das bei Kennern nach wie vor hoch im Kurs steht:

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Also noch schnell eine schöne Runde drehen und die Spessart-Straßen genießen. Ein schöner Abschluss für einen herrlichen Ausflug - danke an Honda für die Einladung!

Honda Presse-Fahren Weibersbrunn 2017.

Miketest | Honda | Fireblade | CB1100 | XADV |


Montag, 24. April 2017

Kein neues Fahrzeugmodell ohne vorherigen Nordschleifen-Rekord. Diesmal: Honda Civic Type R - in 7:43,8 Min. Inklusive Video. Leider erfährt man nicht wer gefahren ist.

Honda Civic Type R? Da war doch mal was?!

Onboard | Civic | Rundenrekord |


Freitag, 14. April 2017

Details zu den neuen nahtlosen MotoGP Getrieben:

In the Honda layout, the input shaft and gears are essentially one unit, with the gears splined to the shaft and spinning at the same speed at all times. On the output shaft, all the gears spin freely, but inside each gear is a set of four pawls that can lock the gear to the shaft to transmit power.


Fernando Alonso fährt Indy 500 statt Monaco GP.

Damals® war Monaco in einem McLaren Formel 1 das Größte - heute kann man es schonmal zugunsten Indy 500 sausen lassen:

McLaren announced today that they would be racing a car, powered by Honda, in the Indy 500 event set to take place in May. The team’s car will be run by Andretti Autosport, and will be driven by the one and only Fernando Alonso.

Jenson Button so.


Montag, 23. Januar 2017

Wenn das Honda Werksteam an die Tür klopft, wird sogar Guy Martin schwach: IOM TT zusammen mit John McGuinness.

UPDATE:

Der Youtube Kanal von MCN hat einige Interviews und Hintergründe - sehr unterhaltsam!

UPDATE 2:

Honda veröffentlicht jetzt auch Guy-Martin-Videos:

youtu.be/v140eKgAlgU

… und da haben sie mal seine Hände groß im Bild:

Das sind keine Hände, das sind Werkzeuge. Da kenn ich noch so jemanden … in Wirft …


Mittwoch, 11. Januar 2017

Honda hat auch ein selbstbalancierendes Motorrad vorgestellt - allerdings nicht mit Gyroskop, sondern durch automatische Lenkkopfwinkel-Verstellung.


Sonntag, 27. November 2016

Alta Motors Redshift - elektrische Supermoto mit Spaßfaktor.

Die Alta Motors Redshift ist eine kleine und handliche Supermoto:

Hier hat sie mal jemand probegefahren:

youtu.be/ya5teytOIMs

Scheint Laune zu machen! Warum gibt es sowas nicht von Honda, Yamaha, Ducati, BMW, KTM, …

(Via.)

Elektro | Alta | Supermoto | Redshift |


Freitag, 21. Oktober 2016

Nicky Hayden ersetzt am Wochenende Dani Pedrosa bei Honda.

Das wird interessant, denn inzwischen ist er Superbike-Fahrer, liegt aktuell in der WM auf Platz 5.

So eine Werks-Honda bekommt man natürlich nicht alle Tage gesattelt und entsprechend freut er sich.

© motogp

Das Rennen aus Phillip Island wird am Sonntag ab 6:45 auf Eurosport 2 übertragen. Auch wenn die WM zugunsten Marquez entschieden ist, es lohnt sich, weil da einige noch eine Rechnung offen haben.

MotoGP | Hayden | Petrosa |


Samstag, 15. Oktober 2016

MotoGP: 3 x 64 Pole Positions in Reihe 1.

Das haben die Hondaleute heute morgen gar nicht gerne gesehen, dass Vale46 - gesundheitlich angeschlagen - die Yamaha in Motegi auf die Pole gestellt hat (Video). Auf Honda´s Grund und Boden. Denn Motegi gehört ebenso wie Suzuka dem Honda Konzern. Da geht´s anders ab als bei uns, wo sich die Konzerne so schnell wie möglich wegducken, wenn eine Rennstrecke zum Verkauf steht.


© yamahamotogp.com

Rossi - Marquez - Lorenzo nebeneinander in Reihe 1 und machen damit die 64bit-Architekur komplett, denn jeder der Drei hat in seiner Karriere jeweils 64 Pole Positions eingefahren in der Motorrad WM. Wobei Rossi gar nicht so der Pole Fahrer ist. Er fährt aber schon in seiner 21. Saison - da können Lorenzo (15.Saion) und Marquez (9.Saison) nicht mithalten. Als Lorenzo 2002 in die WM eingestiegen ist, war Rossi schon 125er, 250er und ganz frischer 500er Weltmeister. Und als Marquez 2008 eingestiegen ist, hatte Rossi noch 4 MotoGP Titel dazu gepackt. Und Lorenzo war 2-facher 250er Champion und ist frisch in die MotoGP aufgestiegen.

Und stehen morgen so in Reihe 1 - die Honda gleichzeitig auch als Gastgeber eingerahmt von zwei Yamahas.

Eurosport 2 überträgt ab 6:45 Uhr live - da lohnt es sich doch mal früh aufzustehen.

MotoGP |


Montag, 10. Oktober 2016

Intermot 2016 Mikebericht - Startet Elektro jetzt voll durch?

Die Intermot Motorradmesse findet alle 2 Jahre in Köln statt und dieses Jahr war es wieder soweit. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn zum einen wollte ich mal ausloten, wo wir in Bezug auf E-Mobilität stehen und zum anderen hatte ich mir ja extra Visitenkarten machen lassen. Die wollen verteilt werden. Ich hatte vor ein paar Kontakte zu knüpfen und das ist mir auch ganz gut gelungen.

Interessant zu beobachten, dass man heutzutage nicht mehr verächtlich angeschaut wird, wenn man sich als Blogger vorstellt. Je nach Firma wird man inzwischen mit offenen Armen empfangen - das war nicht immer so.

Insgesamt waren 220.000 Besucher da und das konnte man am Samstag auch deutlich sehen:

Vorreiter was die Bestromung angeht, ist BMW. Alle anderen - Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati, … - zucken beim Thema Elektro nur mit den Schultern. Ja, es gäbe Überlegungen, aber nichts Spruchreifes. Da ist KTM mit der Freeride auch schon ein Stück weiter.

Aber zurück zu BMW: durch i3 und i8 hatte ich gehofft, dass der C Evolution ein paar revolutionäre Ansätze in sich trägt. Immerhin ist der i3 Wegbereiter, was die Serienproduktion von Kohlefaserteilen angeht.

Der Roller wird schon seit 2 Jahren in Serie gebaut und die einzige Neuerung, die zuerst bei der Autoshow in Paris vorgestellt wurde, ist die Reichweitenverlängerung von 100 auf 160km. Und eine neue Farbe.

Ganz schön dünn, da war ich doch etwas enttäuscht. Habe dann mich dann mal so durch die technischen Daten gefragt. Gewicht: 270 kg. Au weia. Da ist wohl eher Blei als Carbon im Einsatz - ganz schön heftig für einen Roller. Problem seien die Batterien, die Industrie ist noch nicht in der Lage, vernünftige Komponenten beizusteuern. Top Speed liegt bei 120 km/h - dann wird abgeregelt. Der könnte auch schneller, aber dann verbraucht er einfach zu viel. Und 120 sei ok, um nicht mit den LKWs kämpfen zu müssen.

Aber als tiefer gebohrt hatte, stellt sich raus, dass bei dem Gerät viele Kompromisse eingegangen wurden. Das Ladegerät ist fest verbaut, damit man auch unterwegs aufladen kann. Das Ding wird aber heiß, also braucht es Wasserkühler, -leitung und pumpe. Was für ein Aufwand. Da hätte ich lieber auf das Ladegerät verzichtet - 100 km Reichweite und gut ist. Wer fährt denn schon mehr als 100 km am Tag mit einem Roller? Oder geht damit auf mehrtägige Motorradtour? Da hat man doch sicher bessere Alternativen im Fuhrpark.

Geht aber noch weiter: der Antrieb basiert auf 96V und ist quasi aufgesetzt. Denn den gleichen Roller gibt es auch als Verbrenner. Der läuft allerdings stramme 180 km/h und kostet statt 15.000 € für die Strom-Variante nur 11.650 €. (Wiegt aber auch 270 kg.) Das 12V Bordnetz wurde vom fossilen Vorgänger übernommen sodaß 2 unterschiedliche Stromkreise verwaltet werden müssen. Der Elektromotor sitzt auch nicht an oder im Hinterrad, sondern wird über Kette, die in Öl läuft, angetrieben.

Je mehr ich bohrte, desto mehr fühlte ich mich von hinten durch´s Knie in´s Auge getroffen. Zumal auch die Sitzposition gewöhnungsbedürftig ist, weil man nicht besonders in das Fahrzeug integriert wird, sondern einfach oben drauf sitzt.

Performance-mässig muss das Schwergewicht allerdings eine Rakete sein: aus dem Stand bis 50 km/h gibt es im Straßenverkehr aktuell nichts, was mithalten könnte. Das glaube ich und hätte es auch gerne mal ausprobiert. Es gab einen Probefahrtbereich mit irre vielen Motorrädern, aber auch einer langen Schlange von Fahrwütigen:

Das hätte ich besser mal am ruhigeren Freitag gemacht, aber da hatte ich meinen Führerschein nicht dabei. Bin ich das nächste Mal auch schlauer. Vielleicht ergibt sich ja eine andere Möglichkeit den Roller mal zu testen - am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, denn ich glaube dafür ist er gemacht.

Im kompletten Gegensatz dazu völlig kompromisslos war dieses Gefährt, das ich in Halle 10 gefunden habe:

Elmoto ist die Marke der jungen Firma ID-Bike aus Stuttgart und es gibt sie schon seit ein paar Jahren. Sie haben schon über 4.000 Bikes verkauft und die HR–4 ist die neueste Entwicklung. Kann man ab Februar nächstes Jahr für 4.000 Euro kaufen.

Läuft knapp 50 km/h und der Kracher: wiegt weniger als 60 kg! Der absolute Hit, ich habe es mal hochgehoben - man glaubt es nicht. Die Reichweite liegt bei mindestens 60 km - damit kommt man doch gut hin bei so einem kleinen Flitzer.

Interessant wie hier die Grenzen zwischen Motorrad und Fahrrad komplett verwischt werden:

Viele Komponenten kennt man aus dem Downhillbereich - das macht Sinn. Die schlanke Form sagt schon alles:

Blinker, Licht, .. - alles dran:

Ich könnte mir vorstellen, dass damit eine ziemlich dynamische Fortbewegung möglich ist.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vespa / Piaggio einen schicken E-Roller auf den Markt bringen - bietet sich doch an! Aber beworben wird lediglich dieses Fahrrad:

Sicher nicht schlecht, aber halt ganz andere Baustelle. Und dann ist mir dieses gelbe Gerät bei denen versteckt am Stand aufgefallen:

Das ist doch ein Piaggio E-Roller, oder nicht? Ja, ist es - aber wird hauptsächlich an Großkunden verkauft. Weil - festhalten - kostet 6.000 €. Hoppla. Jetzt verstehe ich warum die den verstecken:

Dabei ist es ein schickes Ding und man braucht nur ein Stromkabel einstecken, dann wird aufgeladen. Auf der Homepage wird der Liberty Elektrik nichtmal gelistet - WTF? Nichtmal technische Daten sind im Netz zu finden - wenn da jemand mehr weiss füge ich es gerne hier ein.

Die Lücke hat ein junges Start-Up aus Remagen erkannt und mischt mit dem Kumpan E-Roller den Markt auf:

Die sitzen in der alten Fahrrad-Fabrik von Schauff. Es gibt auch einen kleinen Tretroller im Retrodesign, der immerhin 30 km weit kommt mit einer Ladung.

Der Rest der Elektroszene ist ziemlich chinesisch, jeder Trend wird aufgegriffen und jede kleine Bude ist quasi Vollsortimenter:

Lustige Zeiten, die da anbrechen.

Sehr gut gefallen haben mir diese Roller von Egret:

Nicht unbedingt Leichtgewichte, aber dafür auch solide und stabil. Wären zu schwer um sie lange rumzutragen, aber könnte ich mir optimal im Kofferraum vorstellen. Es gibt auch eine Version mit Luftreifen, damit rollte sich richtig komfortabel.

Ich bin alles kreuz und quer probegefahren - hat mächtig Spaß gemacht und man hatte auch eine weitläufige Teststrecke. Hier ein paar Bilder des lustigen Treibens:

Für die Kinder gab es eine eigene Bahn:

Tolle Spielzeuge sind das - kleine Motorräder mit Elektromotor, leicht und leise - was hätten wir uns damals danach die Finger geleckt.

Es gab sogar einen Puky-Stand!

Design-mässig pendelt sich das alles gerade erst so ein:

Das größte Problem sind wohl die voluminösen Batterien und das schwere Gewicht. Da muss man bei der Optik - noch! - Abstriche machen:

Ansonsten war das natürlich in erster Linie eine Motorradmesse - mit jeder Menge Neuigkeiten. Zum Beispiel die neue Prima 6S:

OK - Spaß - das Ding sah übel aus - da ist jede Gebrauchte besser. Wollte ich gar nicht näher rangehen.

Im Gegensatz zur neuen Fireblade, der kann man einiges zutrauen:

Ich bin auf den Naked Ableger gespannt - als Hornetfahrer ist das wohl auch meine Pflicht. Aber bisher noch keine Infos dazu.

Die kleine MXS 125 war auch da - das wäre doch schon perfekt als Elektroflitzer:

Stattdessen: Automatikgetriebe! Wusste ich gar nicht:

Gibt es auch für die neue Africa Twin - man hat zwei Schalter am linken Lenker für rauf und runter. Kostet etwa 1.000€ mehr und wiegt 10kg. Gibt es bei Honda für einige Modelle und 2016 zum ersten Mal mit über 50% Take Rate bei den Modellen wo es angeboten wird. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe - auf dem Bild sieht man die Gänge für die blaue Kupplung und die anderen sind für die rote Kupplung.

Was für ein Aufwand, aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal.

Bei KTM gab es natürlich den MotoGP Renner zu sehen:

Was freue ich mich auf 2017!

Die KTM sieht noch nicht so filigran aus wie die Konkurrenz, man merkt, dass sie erstmal die Basics hinbekommen wollen. Ich drücke die Daumen, zumal KTM auch als einzige auf eine Stahlrahmen-Konstruktion setzen.

Rossi’s Bike war natürlich auch - mehrmals - vertreten:

Des Doktor´s Anker:

Das ist die 2015er Version am Yamaha Stand.

Bei Gilles Tooling stand die 2016er Version und die Details sind immer wieder faszinierend:

Das ist kein Showbike, hier die Rahmennummer:

Und steht einfach so in der Ecke rum:

Das war lustig, weil die Leute das Bike kaum beachtet haben. Als ich aber angefangen habe ein paar Details zu fotografieren, haben sie genauer geguckt und realisiert was da gerade vor ihnen steht.

Die Firma Gilles ist aber auch interessant, machen z.B. solche Kunstwerke:

Oder dieses Frästeil - extra als Hingucker:

Das war mal ein 11 kg Alublock.

Bei Ducati gab es diesen Scrambler, finde ich ganz nett:

Wäre doch was für die Stadt.

Ebenfalls Ducati - 205 PS! Da wäre mancher froh die im Auto zu haben:

Und man sieht schon rein optisch, dass das was kann:

Diese Naked bei Kawa fährt in einer französischen Rennserie - sieht spassig aus:

Die Aufklebescheinwerfer der Superbikes:

Kein Showbike, sondern frisch von der Rennstrecke. Inklusive aufgelösten Aufklebern vom Vorbeitanken:

Sagte ich schon, dass ich solche Details liebe?

Und jetzt schaut Euch mal im Vergleich Toni Mang´s 350er von 1979 an:

So sind die sich damals um die Ohren gefahren!

Ungefederte Massen waren auch noch nicht erfunden:

Held hatte die Kawa ausgestellt und weil es kälter wird, habe ich mich nach Handschuhen umgesehen. Dieses Modell ist echt clever:

Ist es kalt, dann geht man in den vorderen Bereich und hat einen Goretex Innenhandschuh. Bei warmem Wetter geht man unten rein und hat wieder einen dünnen Handschuh mit super Gefühl für den Gasgriff:

Leider etwas teuer - aber was muss das muss. Schön auch, das man bei Held alle Modelle in allen Größen angekarrt hat - man konnte schön ausprobieren und vergleichen.

Die neue Kreidler. Die neue Kreidler?

Dieses Transformer-Design geht mir mächtig auf die Nüsse:

Auf dem Trip sind irgendwie alle, aber mit Form-follows-Function hat das nichts mehr zu tun, das ist nur noch Show.

Bei Bell hat es mir dieser Crosshelm angetan:

Die Seitenpolster sind magnetisch befestigt und lassen sich ganz einfach rausnehmen:

Und das Material ist nicht nur sicher, es sorgt auch für gute Belüftung - man meint fast einen Fahrradhelm zu tragen:

Garmin stand auch auf meiner Liste, denn ich wollte mal hören, ob es spannende Neuentwicklungen im Navi-Bereich gibt. Sie hatten einen kleinen Super-Ministand, das war alles:

Und die 4 Leutchen, die von der Firma da waren, waren quasi rund um die Uhr belagert. Neuigkeiten gab es keine, die mir geholfen hätten - hier hinkt die Technik den Kundenwünschen auch noch um einiges hinterher.

Bei Abus habe ich gelernt, dass man auch verschiedene Schlösser mit einem Schlüssel ordern kann:

Und zwar so: man kauft ein Schloss und wenn man später noch eines dazukauft - z.B. ein hochwertiges Fahrradschloss - dann gibt man beim Händler den Code des ersten Schlosses an und bekommt den gleichen Schlüssel auch für das zweite Schloss. Finde ich super - muss ich mal ausprobieren. Das sind die Sachen, die einem sonst keiner erzählt.

Hättet Ihr gedacht, dass diese zierliche Lady neben dem bloggenden Eierkopf:

solche Sachen veranstaltet? Das war lustig, weil ich war dort am Stand von Icon USA und wurde von motoguru erkannt, dem ich auf Instagram folge. Das ist der Kollege mit auf dem Bild. Kleine Welt mal wieder! Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ein paar neue Apps kennengelernt, die ihm in den USA beim navigieren helfen. Werde ich mal hier testen.

Die Stuntfahrer an sich sind schon ein komisches Volk - so oder so ähnlich haben die ihre Hinterradbremsen:

GoPro war auch vertreten und natürlich konnte man das Personal schön mit Fragen löchern. Die neue Hero5 ist wirklich fein mit dem Bildschirm und Touch Display. Nicht besonders leicht, dafür aber schön klein.

Das hier ist GoPro´s 360° Lösung:

Kostet natürlich viereckig, aber da steckt einiges an Knoffhoff drin. Man kann z.B. alle auf einmal aufladen über einen zentralen Stecker und eine Software um die 6 Kameras zusammenzusetzen gibt es auch.

Und dann war da ja auch noch die Drohne Karma:

Bei Liqui Moly wird einem erstmal klar, wieviele verschiedene Produkte es rund um´s Motorrad gibt:

Ziemlich erklärungsbedürftig - besonders im Bereich Additive oder Motorspülung etc.

Diesen Helm habe ich bei Arai gefunden - immer gut, wenn man an der Patina erkennt, dass das garantiert keine Replika ist:

Lang ist es her, heute ist Papa Jos stolz auf Max - wie z.B. zeitgleich in Suzuka.

Solche Reifen gab es bei Polaris zu bestaunen:

Überhaupt eine interessante Firma, denn denen gehört Indian Motorcycles, die bei diesem Guy Martin Stunt eine Hauptrolle spielen. Und die aktuell einen neuen Flat-Tracker vorgestellt haben. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Victory Motorcycles gehört auch zu denen, die haben - abgeleitet von Brammo, die sie aufgekauft haben - einen rattenscharfen Renner für die Isle of Man TT Zero am Start. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Nicht dass ich mich beschweren will, denn zu sehen gab es genug. Eine Weltenbummler Vespa vielleicht?

Oder einen Trialkurs im Außengelände?

Oder einer der seltenen Phototypen?

Großen Zuspruch hat auch der Custom Bereich bekommen, hier waren jede Menge Selbstgebaute unterwegs:

Die meisten waren allerdings 2-Zylinder, komischerweise ist das bei den Umbauern normalerweise der Triebsatz der Wahl:

Es gab auch hier und da einen Reihenvierer, z.B. diese äußerst begrüssenswerte Kombination:

Ebenfalls sehr vernünftig - ein Öhlins Federbein in Elmar Geulen´s Street Magic:

Völlig abgefahren dagegen diese Metallskulpturen - Schrott neu in Szene gesetzt:

Wobei so ein meditierender Buddafrosch aus Altmetall so ziemlich das Schrägste ist, was mir je unter die Augen gekommen ist:

Insgesamt muss man abschließend feststellen, dass die Grenzen zwischen den Fahrzeuggattungen immer mehr verschwimmen. Da wird dann eine KTM kurzerhand zum Quad umgestrickt:

Mein persönliches Messehighlight möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ein ganz ein scharfes Geschoss:

Hört auf den Namen Exeet und die Firma von Sebastian Jornitz ist sogar hier um die Ecke bei Euskirchen. Ich darf da nicht hinfahren … ich darf da nicht hinfahren … ich darf da hinfahren … ich muss da hinfahren! Wie wär´s mit einer Variante mit Elektromotor?

Entweder schließt sich dann der Kreis - oder ich werde hochkant aus der Halle getreten.

Falls Euer Bedarf an Intermot-Eindrücken noch nicht gedeckt ist, schöne Blogger-Reportagen gibt es auch bei kraftrad.com, motofire.com, Gasgriff Salat und Griesgram 999.

Intermot | Elektro | Mikebericht | Elmoto | Piaggio | Kumpan | Egret | Gilles | Held | Bell | Abus | GoPro | Polaris | Indian | Exeed |


Samstag, 17. September 2016

Der Honda NSX GT3 sieht gut aus.


Dienstag, 12. April 2016

Honda Civic und Nordschleife - wo sind die 25 Sekunden geblieben?

Honda hat bereits im Mai 2004 ein Video veröffentlicht, das die Rundenzeit mit dem Civic Type R auf der Nordschleife mit 7:50,63 angibt.

So weit, so schnell.

In der aktuellen sport auto (4/2016) hat sich Christian Gebhardt bemüht, die Zeit mit dem jetzt vorgestellten Civic Type R Serienmodell so gut wie möglich zu bestätigen, doch die Uhr blieb erst 25 Sekunden später bei 8:15 stehen.

Wie ist das möglich?

Liegt es am Fahrer? Im Video von Honda ist der Helm von Christian Menzel deutlich zu erkennen und der andere Christian schreibt vom “japanischen Testfahrer, der aus Kelberg stammt”. Was die Auswahl an schnellen Kelbergern mit Christian-Menzel-Helm ziemlich übersichtlich reduziert.

Und so begibt sich der Gebhardt’sche Christian auf Spurensuche nach der verlorenen Zeit:

Gehen wir im aktuellen Fall mal davon aus, dass ich auf den japanischen Testfahrer aus Kelberg, der den potenten Prototyp im Video beeindruckend über den Ring hetzt, zwischen fünf und zehn Sekunden verliere, dann stellt sich immer noch die Frage, wo die restlichen 15 bis 20 Sekunden zwischen Testwagen und Prototyp geblieben sind.

Liegt es vielleicht an der Leistung? Der nominell 310 PS starke Type R, den die sport auto zur Verfügung gestellt bekommen hat, drückte auf dem Prüfstand nur 276 PS auf die Rolle. Das erklärt zwar einiges, aber immer noch nicht alles. Und man fragt sich natürlich, was sich die Honda Presseabteilung dabei gedacht hat, so ein verschnupftes Exemplar ausgerechnet an die sport auto für den Supertest zu liefern.

Top Speed war im Video laut Tacho 273 km/h auf der Döttinger Höhe - die sport auto kommt nur auf 243 km/h. Da liegen Welten dazwischen.

Sieht ganz so aus, dass der Schuss mit dem schnellen Vorabvideo kräftig nach hinten losgegangen ist. Völlig unnötig, denn da hätte man auch vorher drauf kommen können, dass eine Zeit im Prototyp mit Profi am Steuer nur dann einen Sinn macht, wenn sie sich später auch mit einem talentierten Amateur im Serienauto bestätigen lässt.

sportauto | Civic | Gebhardt | Menzel | Rundenzeit | Onboard |


Montag, 28. Dezember 2015

Für Genießer: Mit dem Motorrad beim Nordschleifetraining.

Es gibt nicht mehr viele dieser Trainings, aber wenn man einen Termin mitmacht und dann auch noch hinter Helmut Dähne herfahren kann, dann steht dem Norschleifen-Himmel nichts mehr im Wege.

Hecke auf, Hecke zu, in ganz alten Zeiten. Lagerfeuer im Wald beim 1000 km-Rennen. Elefantentreffen nicht zu vergessen. Die alte Betonschleife bei Start und Ziel. Verrückte Autofahrer. Touristenfahrten mit Bussen auf der Ideallinie. Sonne hier, ein paar Kilometer weiter Regen. Streiks von GP-Fahrern weil es schneite. Sheene gegen Roberts, Mang gegen Ekerold, Wimmer auf der Cup-XS 360. Etliche Crashs auf zwei und vier Rädern, vor allem am Adenauer Forst. Der Lauda-Unfall, der Winkelhock-Überschlag. Die Zeit der 8-Stunden-Rennen, als Helmut Dähne und die Eckert-Truppe sich gegen die Werke stemmten. Mike Baldwins Schlüsselbein im Hatzenbach auf der Endurance-Werks-Honda mit angeklebtem Nummernschild beim privaten Training in der ersten Runde. Senna im 16-V-Baby Benz nach dem Umbau. Die Rallye-Wettbewerbe für Motorradfahrer, Dähnes ewiger Rundenrekord mit der RC30, die Faszination der 24 H-Rennen mit Zuschauern, die überall die Strecke vollpinseln, die extreme Steilstrecke vor dem Karussel.

Schöner Lesestoff mal wieder beim Gasgriff Salat!

Dähne | Motorrad |


Donnerstag, 19. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Was ist besser als eine 500er Vierzylinder 2Takt GP Maschine? Eine 576er Zweitakt! Oder besser gesagt: 99 Stück davon, die man einfach so kaufen kann. Dieses verrückte Projekt hat Eskil Suter auf die Räder gestellt: suter500.com. 195 Zweitakt-PS, 127kg. Shut up and take my money! Oooh, 120.000 Schweizer Franken. Möchte jemand Sponsorfläche kaufen? Ich verspreche auch eine schöne Flugkurve.

Die MotoGP ist in den Kurven schon so schnell geworden, dass bei Abflügen die Fahrer bzw. Mopeds in die Begrenzung knallen können. Deswegen will die Dorna jetzt was unternehmen, um die Kurvengeschwindigkeiten zu senken. Ist meines Wissens das erste Mal, das der Kurvenspeed z.B. durch maximale Reifendimension reduziert werden soll. Bisher war das rein durch den Performancegedanken optimiert worden. Schade eigentlich, dass es am Limit angelangt ist.

Citroen kehrt der WTCC den Rücken und setzt WRC 2016 auch aus. Dabei ist Citroen eine Firma, die keinen Abgasskandal an der Backe hat. Grund ist, um sich auf die WRC in 2017 zu konzentrieren - da gibt es neue, freiere Regeln. Damit bleiben als Teilnehmer der “Tourenwagen Weltmeisterschaft”: Volvo, Lada und Honda. Und wahrscheinlich private Citroens und Chevrolets. Uups.

Der Cayman GT4 Clubsport ist da, wurde gestern auf der LA Autoshow vorgestellt: rennfertige 1.300kg mit 385PS für 165.000 Dollar. In der VLN soll der kleine Feger in einer eigenen Klasse fahren - nach einem Upgrade Kit von Manthey / Raeder. Kann man sich auf der kommenden Essen Motorshow angucken (ab 27.11.).

Wenn Ihr mal einen Ausblick auf die Motorradmodelle des nächsten Jahres werfen wollt.

Romain Dumas sorgt immer wieder für schöne motorsportliche Überraschungen: hat dem Peugeot Werk einen 2008 DKR15+ abgekauft, um damit die Dakar Rallye zu fahren. Ist sein 2. Einsatz bei der Dakar - diesmal geht es durch Bolivien und Argentinien. Beruf: Rennfahrer, Hobby: auch Rennfahrer!

Läuft zwischen IDM und DMSB. Nicht.

Wer erinnert sich noch an die A1 Lückenschluss Planungen? Komisch, bei den Windrädern sind die Politikern mit viel mehr Einsatz bei der Sache, kaum ein Eifelhügel, der noch nicht zugespargelt ist. Liegt es an den Verdienstmöglichkeiten?

Ach der Herr Lewentz. Hat uns schon als Nürburgringminister von seinen Unfähigkeiten überzeugen können und jetzt als Innen- bzw. Terrorminister versucht er es wieder. Und zieht ausgerechnet die Sauerland Gruppe als Erfolgsmodell an.

Aus der Abteilung Dicke Männer im Anzug: Kurt Beck besitzt die Frechheit dem olympischen Komittee vorzuwerfen, es würde den Sport dem Kommerz unterordnen. Wer hat nochmal den Nürburgring geopfert, um sich ein persönliches denk°mal zu bauen? Und wieso sitzt der schwerkranke Mann eigentlich noch an oberster Stelle des öffentlich-rechtlichen Propagandaapparates? Warum kann der nicht einfach in’s Pflegeheim gehen, sich Essen bringen und uns in Ruhe lassen.

Suter | MotoGP | WTCC | Cayman | Dumas | Dakar | Lückenschluss | Lewentz | Beck |


Donnerstag, 05. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Kennt Ihr diesen Film, wo Ayrton Senna den Honda NSX in Suzuka fährt? Die Schuhe! Aber: starke Aufnahmen. Motorsport Magazine: With three cameras focused on the rev counter, pedal box and the Brazilian’s forward view, the video captures a car completely on its toes, responding perfectly to the champion’s inputs. It’s great viewing and makes you ponder why we don’t see more grand prix drivers let loose on their respective manufacturers’ machinery. Is there a more effective marketing tool than F1? What they say!

Der kleine Priaulx ist auch schon im Autorennsport unterwegs.

Shane Van Gisbergen vorgestellt. Krasser Typ.

In der Formel E wird mit 1-, 2-, 3-, 4- und 5-Gang gefahren. Interessant - möge das bessere Konzept gewinnen! Jetzt am Wochenende wird in Malaysia gestartet - ist das 2.Rennen der Saison.

Wie ist das eigentlich gelaufen mit den verlorenen Steve McQueen Bildern? Sogar diese Story ist filmreif!

Es gibt eine 24 Hour Race Technology Zeitschrift - passenderweise vom Highpowermedia Verlag.

Ich bin mir nicht sicher, ob Carsten Schumacher die klare Eifelluft gut bekommt. Aber falls er nur Schlagzeilen machen wollte: Mission completed.

Die Dieselgate Lawine droht nicht nur den Motorsport zu überrollen, sondern auch Bereiche, die man im ersten Moment gar nicht so auf dem Schirm hat.

Valentino Rossi’s Versetzung auf den letzten Startplatz ist bestätigt worden. Am Sonntag ab 13:45 ist High Noon - live aus Valencia auf Eurosport 1 das letzte Rennen der Saison: Rossi 312 Punkte, Lorenzo 305 Punkte.

In 8 Tagen ist wieder Rallye Köln-Ahrweiler, hier geht’s zur Webseite.

HondaNSX | Senna | Priaulx | Gisbergen | FormelE | McQueen | Dieselgate | Rossi | MotoGP | RallyeKAW |


Dienstag, 03. November 2015

Übrig Ns vom Dienstag.

Habt Ihr schonmal einen 3-Sitzer Formel 1 gesehen? Hat der René Wolff am Start - war in Mexiko im Einsatz. Cooles Geschoss! Aber wie wird der gekühlt, wenn in den Kühlschächten die Passagiere sitzen?

Die VLN Saison wurde am Samstag mit roter Flagge beendet - ein Symbol für die Zukunft? Wilhelm Hahne hat sich umgeschaut und kann keine positive Prognose abgeben. Frust und Ärger soweit das Auge reicht. Und nicht der Nebel hätte die rote Flagge nötig gemacht - so wie die VLN schreibt - sondern 2 auf Bremsflüssigkeit verunfallte Porsche im Brünnchen.

Keiner der üblichen Jubelartikel über die Nürburgring-Situation, aber trotzdem einige Klopper in diesem Artikel der NZZ: da ist von Neuausrichtung die Rede, obwohl doch einfach alles so wie vorher weitergeführt wird. Oder der Weggang von Rock am Ring wird beheult, obwohl man Lieberberg doch arrogant vom Hof gejagt hat. Die größte Gefahr für Bürgermeister Guido Nisius ist nicht etwa die Privatisierung, sondern die Klagen von JzN und Nexovation. Immerhin haben sie Christoph Schäfer ausgegraben, der den Ring noch nicht in der Talsohle bei seiner Abwärtsfahrt sieht. Das sehe ich allerdings auch so.

Shuhei Nakamoto - der Honda-Boss der MotoGP Einsätze - im HRC Interview. Wenig überraschend ist Marc Marquez völlig unschuldig und ein Sportler ohne Fehl und Tadel. Und Rossi hätte ihn vom Motorrad gekickt und sei dabei an seinen Bremshebel gekommen. Haben die da nicht diese Ausleger zum Schutz dran?

3Sitzer | MotorKritik | Ringverkauf | MotoGP |


Sonntag, 25. Oktober 2015

Rossi vs Marquez Drama beim Malaysia GP.

Heute morgen wurde der vorletzte MotoGP-Lauf ausgefahren in Malaysia - und schon im im 1.Rennviertel ist das hier passiert - Rossi und Marquez im Kampf um Platz 3:

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Dem ist allerdings einiges vorausgegangen, denn Rossi fühlte sich schon im letzten GP (Australien) durch Marquez behindert und machte seinen Unmut in einer PK deutlich. Er wirft den beiden Spaniern (Lorenzo, kämpft mit Rossi um den Titel & Marquez, kann nicht mehr Meister werden) vor gemeinsame Sache zu machen.

Im Training hatte Rossi ganz am Ende Lorenzo (beide Yamaha) knapp um Platz 3 geschlagen - Lorenzo hat sich leicht blamiert, als er in den Platz 1 bis 3 Parc Fermé einfahren wollte - er aber nicht durfte. Triumph Moment für Rossi. Dazu kommt, dass er in Reihe 1 startete - Lorenzo in Reihe 2. Rossi braucht tendenziell ein paar Runden, um auf Speed zu kommen - Lorenzo ist ab Meter 1 bei Topspeed.

Soweit die Vorgeschichte. Beim Rennstart hat Rossi alles richtig gemacht, war für seine Verhältnisse schnell unterwegs - vor allem vor Lorenzo. In Runde 2 überholt dieser Rossi und macht Jagd auf die 2 Honda (Pedrosa, überragend schnell an diesem Wochenende und Marquez). Marquez macht öfter Fehler und Lorenzo überholt - ist jetzt Zweiter.

In der 4.Runde schnappt sich Rossi auch Marquez und hat nur noch Pedrosa und Lorenzo vor sich.

Ich mache mir es auch nochmal auf dem Sofa gemütlich und freue mich auf ein Mega-Rennen - in der 4.Runde schon mehr oder weniger alles aussortiert - jetzt geht es darum mit Kondition und Reifen sorgsam umzugehen.

Doch dann kam alles anders.

Marquez wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass Rossi schneller ist. Auch schien er kein Verständnis dafür aufzubringen, dass die beiden einzigen WM Kandidaten - Lorenzo und Rossi vor ihm - es unter sich ausmachen und er vom Logenplatz die beste Aussicht der Welt auf diesen Fight hat.

Und hat einige heftige Harakiri-Aktionen geritten, um an Rossi vorbeizugehen. Was dieser sich natürlich nicht gefallen lassen konnte - so ging das eine Weile hin und her und war auch durchaus unterhaltsam. Aber auch nicht für schwache Nerven! Und vor allem gut für Lorenzo, der sich absetzen konnte.

Rossi sucht sogar den Blickkontakt mit Marquez und macht Handzeichen, bis ihm dann in der 6. (?) Runde der Kragen platzt, er überholt Marquez und lässt ich neben ihm nach außen treiben - siehe Video oben.

Nach dem Rennen wurde entschieden, dass Rossi beim letzten Lauf als Letzter starten muss.

Drama Grande und Einiges lässt sich auf die Heißblütigkeit der beiden zurückführen - aber unter dem Strich unnötig. So eine geile WM, die sich extrem zuspitzt und sensationellen Sport bietet, hat heute eine heftigen Dämpfer erfahren. Sicher nicht das, was alle Beteiligten wollten, aber nicht mehr zu ändern.

Egal, wie heiß sich die Situation zuspitzt: die Fairness sollte nie auf der Strecke bleiben. Ich sehe die Sache neutral 50:50 und hoffe, dass sich Rossi und Marquez bald wieder die Hand geben. Was die beiden auf der Strecke veranstalten ist alles andere als ungefährlich und sollte mit Respekt, aber nicht mit Wut im Bauch ausgetragen werden.

MotoGP | Rossi | Marquez |


Sonntag, 04. Oktober 2015

Dax-Liebe auf den ersten Blick.

Ich verstehe zwar nicht, warum die Hondaleute den Grom 50 Scrambler Concept-One nicht einfach Dax nennen, aber wollen wir uns mal nicht über Kleinigkeiten streiten.



Der kleine Feger sieht aus, als könnte er der Mäggie Konkurrenz machen. Genau das Richtige für Zwischendurch. Quasi die perfekte Übergangsjacke.

Gibt’s beim Gasgriffsalat zu sehen in der Übersicht für die diesjährige Tokio Motorshow.

Liebes Honda: unbedingt bauen & importieren, die wird Euch aus den Händen gerissen!

HondaDax | SuzukiTR50 | StreetMagic | Grom50 |


Samstag, 26. September 2015

400 kg, 200PS - Honda Kartwaffe mit MotoGP Motor und Strassenzulassung.

Aus der Reihe - Kleines Auto mit dickem Motor - hat Honda für die IAA mal alle Register gezogen, um zu zeigen, was möglich ist.

Und herausgekommen ist so mit das Schärfste, was wir bisher in dem Bereich gesehen haben: der (die? das?) Honda 2&4 powered by RC213V. Hammer! Bitte sofort in Serie bauen!

Im Grunde genommen ist es das Gixxerkart auf die Spitze getrieben: leichtes Chassis mit fettem Motorradmotor kombinieren. Ob die bei Honda das Problem mit der Ölschmierung (Fliehkräfte) auch so lösen wie der Achim? Der kippt nämlich einfach einen Liter Öl mehr rein. :D

Liebe Hondaleute: darf ich mir den mal ausleihen für einen Miketest? Was soll da schon schiefgehen!?

RC213V | Honda | Gixxerkart |


Dienstag, 22. September 2015

Honda NSX schon als Prototyp Nfiziert.

Das Auto meint es ernst und zeigt schon als Prototyp Flagge:

Feiner Zug der Honda-Ingenieure, daran erkennt man die Guten!

Bei dem Namen NSX hätte ich mir das auch nicht entgehen lassen ;)

Ich dachte erst: na gut, schnell mal für’s Foto draufgeklebt.

Doch dieses Video ist von letzter Woche:

youtu.be/jZQzLOwmY60

… und wenn man genau hinschaut, kann man es erkennen:

Die fahren das schon eine Weile spazieren - bzw. testen, ob es auch hält, was es verspricht ;)

Eigentlich nur eine kleine Geste, aber trotzdem tun sich gerade die Hersteller schwer, mal nicht alles so bierernst zu nehmen - schließlich entwickelt man doch auf der Nordschleife Autos, die Spaß machen sollen!

Ich finde gerade diese kleine Geste zeigt die Menschlichkeit und den N’thusiasmus, die hinter so einem Projekt stecken.

Denn am Ende sind es Menschen wie Du und ich - ringverseucht bis in die Haarspitzen - die so einem Auto das Laufen beibringen.

Normale Leute also.

Mit Erk-N-ungszeichen!

HondaNSX | Nfiziert | Prototyp |


Donnerstag, 24. Juli 2014

Der NSX Prototyp von gestern ist schon Geschichte.

Sieht aus, als wäre er ausgebrannt. Und wenn man sieht, was da alles verbrannt ist, dann scheint auch ziemlich viel Verbundwerkstoff bei dem Auto verbaut zu sein.

(Via reddit.)

Tags: HondaNSX | ausgebranntIndustriepool |


Freitag, 04. April 2014

Isle of Man HD Onboard Runde mit 600er Gewinner Michael Dunlop.

Ganz feine Motorsport Action von Duke Video, eine Runde auf der Honda 600 mit Michael Dunlop.

youtu.be/YWZG1nhgwgg

18 Minuten für eine Runde, hier hatten wir ja den Größenvergleich erst am Dienstag - gegen die Isle of Man ist Nordschleife ein Micky Maus Kurs! :)

Die 600er fahren einen Schnitt von 125 mph - das sind auf der 60,7 km langen Strecke über 200 km/h! Im Schnitt! Das hat auf der Nordschleife nur Stefan Bellof geschafft.

Das Motorrad ist natürlich vom Feinsten, aber auf dieser Bahn so anzugasen, das ist schon von einer anderen Welt! Warum sind eigentlich Motorradrennen auf der Nordschleife verboten? Schön, daß es sowas heutzutage noch gibt, IoM FTW! :)

Tags: IsleOfMan | MichaelDunlop


Freitag, 28. Februar 2014

VIDEO: Das Büro von Simon Pagenaud im Honda IndyCar.

Toller Film, bei dem wir den ganz normalen Alltag eines Rennfahrers miterleben dürfen und es entsteht eines der besten Onboardvideos ever:

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Tags: IndyCars | Pagenaud


Übrig Ns vom Freitag.

Tags ÜbrigNs


Donnerstag, 20. Februar 2014

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 19. Januar 2014

KTM-Blog mit Heinz Kinigadner Interview.

Der Blog bei KTM hat immer mal wieder Lesenswertes, diesmal von dem 2-fachen MX Weltmeister und Dakar Gewinner Heinz Kinigadner:

Ich war nicht mehr der Jüngste, als ich als Ex-Motocrosser mit der Dakar anfing. Trotzdem war es nicht so einfach, eine Balance zu finden zwischen Speed auf der einen und Sicherheitsdenken auf der anderen Seite – wobei mir Letzteres zunächst ziemlich egal war. Für mich war die Dakar Abenteuer pur. Volles Rohr. Alles was ging.

Das Konzept der Rally hat sich stark verändert. Heute kreuzen überall entlang der Strecke Zuschauer auf, in Gruppen, ganze Familien, manche sogar mit dem Motorhome. Das ist kein Vergleich mehr mit dem, was man in Afrika gewohnt war. In Mali kreuzte man ein Städtchen, danach kam 800 Kilometer nichts mehr; man war alleine unterwegs, fast einsam. In Südamerika ist das komplett anders. Marc Coma und einige andere Fahrer haben mir erzählt, dass man glaubt sich verirrt zu haben, wenn man einmal ein paar Kilometer keinen Zuschauer oder keine Häuser mehr sieht. Das Rennen hat sich toll entwickelt. Auch wenn man sich die Rally-Bikes anschaut. KTM und Honda schicken neue Bikes an den Start. Es sind großartige, konsequent durchdachte Maschinen, da muss man einfach den Hut ziehen. Würde man die neue KTM 450 RALLY, deren Handling stark verbessert wurde, unserem mehrfachen MX1 Weltmeister Cairoli in die Hand drücken, würde er auf einer MX-Piste wahrscheinlich sehr ordentliche Rundenzeiten fahren. Moderne Rally-Bikes von heute unterscheiden sich dramatisch von den – wie wir sie nannten – Afrika-Dickschiffen vergangener Tage, die in erster Linie querbeet mit Vollgas geradeaus laufen mussten.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: Kinigadner


Freitag, 08. November 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 18. Oktober 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Falls Ihr Links für mich habt: Danke, immer her damit! :) Aber bitte vorher prüfen, ob ich das schon hatte. (Email steht ganz oben.)

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 18. August 2013

Haben die das von Honda wirklich gemacht? Die Nordschleife mit Holzfarbe bepinselt?

Ein Type R Logo als Werbung in Metall- und Holzfarbe …

… auf die Nordschleife gepinselt?

Wenn der Kommerz die Fanbräuche übernimmt, dann ist das gewöhnlich der Anfang vom Ende.

Via Touriforum, hier das Werbevideo dazu, aus dem die Screenshots sind. Das Video wurde offiziell von Honda ganz aktuell am Freitag hochgeladen.

Tags: Graffiti | TypeR


Freitag, 26. Juli 2013

Schöne Überraschung: Lucas Luhr startet bei den IndyCars.

“Ich wollte immer einmal bei den IndyCars starten”, sagte Luhr gegenüber den Kollegen von ‘Autosport’. “Schon als ich bei Penske den Porsche RS Spyder fuhr und man mich als Gast zum Indy 500 eingeladen hat, hat es mich umgehauen. Für diese Chance habe keinen Druck gemacht, aber ich ließ die Leute bei Honda Performance Development schon wissen, dass ich Interesse hätte. Das jetzt kam völlig aus dem Nichts.”

(Via.)

Tags: LucasLuhr | Indycars


Mittwoch, 08. Mai 2013

Ausklang WEC Spa 6h-Rennen.

Nachdem ich 3 Renntage in Spa hatte und Donnerstag, Freitag und am Renn-Samstag einen längeren Blogbericht geschrieben habe, wollte ich mich am Sonntag früh nach Hause machen, denn da war ich ja schon lange nicht mehr.

Doch das Wetter in Spa war super, also bin ich nochmal was durch die Gegend gerollert und was soll ich sagen, auch für den Sonntag ist ein Bericht bei rausgekommen. ;)

Das ist der Campingplatz, auf dem ich mich niedergelassen haben, hört auf den schönen Namen Camping Eau Rouge und kann man echt empfehlen. Und ist ziemlich nah an der Strecke, aber trotzdem ein familiärer, ruhiger Platz:

Waren auch ein paar Rennfans da, aber relativ übersichtlich.

Mini-Sträßchen und leicht zu übersehende Schilder.

Hat ein bisschen was von Eifel!

War ich mit dem Roller natürlich bestens motorisiert.

Und hat die Kühe nicht weiter interessiert, ...

... und davon gibt es in der Gegend um Spa viele!

Seht Ihr das tolle Haus dahinten?

Bin mir nicht sicher, was es ist, aber kam gut!

Das ist der kleine Ort Rivage, ...

... wo auch das tolle Haus zuhause ist. Direkt neben dem Campingplatz.

Aber es gibt viele Blickfänge, ...

... und natürlich darf auch die Friterie nicht fehlen.

Hier geht es ab nach Rivage und ...

... an dem Sonntag war auch eine Oldtimer-Rallye. Tolle Autos auf der Straße zu sehen! Auch ein bisschen wie in der Eifel.

Bin dann noch in's Fahrerlager und da war es überhaupt nicht langweilig, weil nämlich Touristenfahrten angesagt waren.

War auch einigermaßen was los, ...

... aber lange nicht so ein aufdringliches Marketing-Getöse, wie das in den letzten Jahren am Ring Einzug gehalten hat.

Eher geerdet und Eau Rouge immer im Blick.

An Fahrzeugen alles dabei, was man so als Ringtools kennt.

Und auf gefühlt jedem Zweiten ein Nürburgring-Logo, oder in gross ...

... oder eher ...

... dezent.

Auf dem A6 genauso …

… wie auf dem Type Ring.

Die Russen …

… mit stolzer Nummerschildhaltertrophäe …

… und hier und da auch ein deutsches Nummerschild.

Im Gegensatz zu dem neuerdings grellen und lauten Nürburgring stimmen in Spa die Details, wie zum Beispiel dieses Honda-Schild, das zu neuen Ehren gekommen ist in dem schönen Bruchstein-Haus.

Währenddessen packt auch die WEC ihre Sachen, …

… wobei das bei den Audi-Leuten eine längere Geschichte wird.

Ein verlorenes Rennauto ist auch noch übrig geblieben.

Mit viel Liebe zum Detail wurden sogar die Verbindungsstraßen innerhalb der Rennstrecke angelegt. Diese hier ist eine original Nachbildung der Nürburgring Hatzenbach Sektion, …

… sogar einen Bach hat man angelegt!

Die Audianer parken noch in Reih und Glied.

Und auf der Kartbahn ist sogar Renntag.

Kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen, …

… und die Audianer auch nicht! :)

Die Bahn gibt’s auch in Facebook!

Unter’m Strich wirklich ein tolles Rennwochenende in Spa, kann man nur empfehlen. Hier noch ein paar Links zur Übersicht:

Das war’s dann erstmal von der WEC, jetzt geht’s als nächstes zum Nürburgring 24h-Rennen, aber danach steht dann das große Le Mans Rennen an!

Tags: Mikebericht | FIAWEC | Spa6h


Montag, 15. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Richter bekommt 28 Jahre Haft. (Via.)

  • Flash Korden @ Autoblog.

  • Neulich an der Nordschleife. Kunst? Meinungsfreiheit? Beleidigung? Satire? Karrikatur? Ich jedenfalls glaube nicht, daß der Nürburgring in seiner 84-jährigen Historie jemals unbeliebtere Geschäftsführer hatte.

  • Wie bei VW die Talente firmenintern umplaziert werden, kann man hier gut erkennen: Audi - VW - Porsche in einem Atemzug.

  • Aus der Welt:

“.. Beck, der zudem unter dem erfolglosen Nürburgring-Großprojekt leidet, ..”

Bevor er sich am Ende noch selber leidtut, ich finde die Schmerzgrenze besonders bei den ursprünglichen Ringfans ist längst überschritten. Das sind die wahren Leidenden.

  • “Offenbar wird auch die Variante in Betracht gezogen, dass ein privater Investor baut und das Gebäude dann (..) vermietet. (..) Ein solches Bauprojekt müsste allerdings ausgeschrieben werden, möglicherweise europaweit.”

Erstaunlich, so etwas aus RLP zu hören. Und dann auch noch aus der Ringstraße.


Mittwoch, 09. Juni 2010

Andi Mansfeld im neuen Honda Sporthybrid CR-Z.Der neue Honda Sporthybrid CR-Z hat seine ersten Motorsport-Lorbeeren verdient - in Wesseling! Andy Mansfeld hat ihn durch den Slalom gescheucht.


Samstag, 20. März 2010

Aktuell sitze ich in der Pressekonferenz der VLN, ein paar Fotos hab ich mal hochgeladen und es geht gleich interessant los. Matthias Wurm von der Wige Media AG hat einen neuen Sponsor für die VLN aus dem Hut gezaubert: Gran Turismo, das als Seriensponsor auf der Heckscheibe der VLN Starter angebracht wird. Der Vertrag wird interessanterweise nicht mit Sony abgeschlossen, sondern direkt mit Polyphony Digital in Japan. Der Vertrag hat erstmal eine Laufzeit von 1 Jahr, zum Erscheinungstermin von GT5 konnte man aber auch nichts neues berichten und geht von "irgendwann in 2010" aus.

Premio steigt als Sponsor in 2010 neu ein, man möchte das ähnlich aufziehen wie seinerzeit bei der V8Star Serie. Das Ganze heißt "Premio Race Cup" und soll über die Händler die Reifenkunden ansprechen.

Sandy Grau wechselt vom Renncockpit ins Business und wird sich in Zukunft stärker bei Uvex einbringen. In der Rennerei kennt er sich schonmal gut aus! Uvex wird auch einen Service vor Ort anbieten, zusätzlich zum racewear24 Shop im Boulevard.

Peter Geishecker hat das TV Paket vorgestellt und hat noch zusätzliche internationale Ausstrahlung in Aussicht gestellt. Das internationale Starterfeld der VLN erlaubt es, auch im Ausland interessant zu berichten. Daher, laut Robert Rust, heißt die neue Strategie der VLN: aktive Vermarktung auch außerhalb von Deutschland. Das DSF sei primär am 24h-Rennen interessiert, hat sich jedoch bereit erklärt 10 x 26 Min. (netto!) auszustrahlen.

Peter Geishecker gibt noch ein paar Infos zur DVB-T Ausstrahlung, der Sender soll stärker werden, um ein besserers Signal auszustrahlen. Das neue Wige Fernsehstudio am Ring erlaubt auch eine Moderation und eventuell auch Werbeeinspielungen. Nach wie vor ein Thema für die Wige ist die Ausstattung der Nordschleife mit Kameras, dafür fehlt allerdings das Geld.

Die VLN baut ihr Rahmenprogramm aus. Geben soll es: Drift Challenge, Sommerfest im Eifeldorf Grüne Hölle, Tourenwagen Revival und Formel Renault Saisonfinale.

Jöckel Hilgeland geht nach den Einschreibungen davon aus, daß das große Starterfeld von 2008 wieder erreicht wird - Krise? Welche Krise? Das Reglement war erfolgreich und man möchte weiterhin die 20-30 ersten individuell anpassen, um die Spannung und Chancengleichheit zu erhalten.

Neu ist auch der Freitag als Trainingstag, damit das Fahrerlager in der Obhut der VLN bleibt. Die Einstellfahrt findet immer Freitag morgens statt.

Klaus von Barby bestätigt nochmal, daß es gegenüber 2009 keine Änderungen im Reglement gibt. Verfeinert wurde der Bereich Aerodynamik, damit es keine Auswüchse gibt. Für die Serienwagen gibt es bei den Benzinern die Neuigkeit, daß auch Turbos eingestuft werden können. Grund sind die neuen kleinen Turbomotoren in der Autoindustrie. Der Hybrid von Porsche ist als Versuch unterwegs in einer eigenen Hybridklasse, der Stromkreis läßt sich zur Sicherheit komplett unterbrechen.

Frank Pohl, der neue Marketing Chef seit 3 Wochen am Ring, bescheinigt der Nordschleife einen hervorragenden Zustand und sie habe den Winter gut überstanden. Die Lärmschutzwand in Breidscheid ist nach seiner Aussage eine Auflage für die Betriebsgenehmigung ab 1.1.2010. Die Bauarbeiten sind bis VLN-Start abgeschlossen. In den vergangenen Wochen und Monaten sei viel für die Sicherheit gemacht worden. "Six Packs" und FIA Zäune hat er dabei betont.

Es gibt auch immer von 17:30 bis 19:30 Uhr Touristenfahrten, außer beim 6-Stunden Rennen.

Die Siegerehrung bleibt jetzt im Eifelstadl und ab 21:00 Uhr soll dann noch gefeiert werden.

Laut Jöckel steht die Graduierung 3 der FIA kurz bevor und erlaubt jetzt internationale Wettbewerbe. Wenn das Zertifikat gültig ist, können sogar GT1 Fahrzeuge auf der Nordschleife fahren. Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr für die Nordschleife.

Marcel Tiemann, Timo Bernhard und Dirk Adorf kamen dann als "Werksfahrer" :) auf's Podium. Marcel gewöhnt sich an den "R", weil der "RSR" nicht mehr konkurenzfähig ist. Der Neue hat noch einiges an Arbeit vor sich. Manthey hat über 20 Fahrer, d.h. könnten eine eigene Meisterschaft veranstalten ;)

Timo hat gestern den Rollout für den "R" gefahren, funktioniert erstmal alles ganz gut. Der Abtrieb ist geringer und noch gewöhnungsbedürftig. Timo hält 10 Autos für siegfähig und sieht die Werks-BMW und Audi als Hauptkonkurenz. Er war auch noch nicht im Hybrid auf der Nordschleife unterwegs, wird aber die Testarbeit begleiten. Es ist noch zu früh die Potentiale aufzuzeigen, aber die Entwicklung wird spanned zu beobachten.

Dirk im schicken weißen Fahreranzug von BMW ist stolz und geht die Sache mit viel Respekt an, aber ist völlig begeistert von seinem neuen Renner. Für ihn ist definitv ein Traum in Erfüllung gegangen und vielleicht ist es auch ein Dank von BMW an die Fans der Nordschleife, einen Privatfahrer in das Werksauto zu setzen. Wie stellen sie die Werksfahrer gegenüber den Nordschleifenfahrern dar? Dirk sei herzlich aufgenommen worden, eine Hackordnung gibt es nicht, aber Uwe und Dirk werden komplett im Team integriert und bringen wertvolle Infos ein. Der Z4 ist auch ein Thema, hört sich super an und sieht geil aus, der Z4 habe auch großes Potential und soll auch in die Runde der Favoriten vorstoßen.

Marcel hält nichts von Pokern, es wird von Anfang an Vollgas gegeben und sie werden versuchen, jedes Rennen zu gewinnen.

Die 2.Runde setzte sich zusammen aus Christer Jöns, Jan Derenbach und Heinz-Jürgen Winz. Christer wird den Black-Falcon Audi steuern, heute war Rollout. Gestern war zu knapp, obwohl heute das Wetter einiges schlechter ist. Klappt aber ganz gut und das Auto macht viel Spaß. Christer hält den Audi nach den ersten GP Runden "für genau mein Auto". Statt Dunlop wird bei Black Falcon Yokohama gefahren, aber es gibt Unterstützung von Audi Sport, um den Wagen in den Griff zu bekommen. Die ersten Rennen sind zum Testen vorgesehen, aber nach dem 24h-Rennen soll auch mal ein Gesamtsieg angepeilt werden. Das sei natürlich der Grund, in die GT3 Klasse zu wechseln. Christer fehlt auch nur noch der Gesamtsieg in seiner Sammlung - Junior Meister und VLN Champion hat er schon im Schrank stehen.

Das Ex-Junior Team der FH Köln ist jetzt erwachsen geworden und mit dem Ford Focus RS in der Specials Klasse SP4T. Gegenüber einem Cup (Honda Civic) sicher 2 große Schritte, aber trotzdem macht es viel Spaß. Die FH arbeitet eng mit der Ford Entwicklungsabteilung zusammen und die beiden sind in Köln nur durch den Rhein getrennt. Die Konkurenz ist eher in der SP3T zu suchen, die 9 Minuten Marke von Christoph Breuer ist nicht das Ziel. Dafür eher seriennah und zuverlässig.

Heinz-Jürgen Winz wird einen Fiat 500 Abarth einsetzen, weil es genausoviel Spaß macht mit kleinen Hubraum zu fahren. Und vielleicht kann man mit dem unterlegenen Fahrzeug den "Großen" ab und zu Paroli bieten. Der 1,4 L Punto sollte eigentlich mit Turbo aufgerüstet werden, aber der 500er war zu verlockend. Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit Turin, um diesen als Cup ausgelegten Wagen für die Nordschleife passend zu machen. Tank, Bremse, Elektrik - alles wird optimiert. Die Winz'ens sind ein Familienteam, Papa und Schwester, aber nach Geschäftsschluß im Autohaus kommen noch jede Menge Leute dazu, um die Rennen am Ring zu ermöglichen. Auch ein Einsatz beim 24h-Rennen ist geplant.

So, jetzt zieh ich mir erstmal einen Kaffee und guck mich nochwas im Fahrerlager um :)
Freitag, 19. Februar 2010

Focus RS für die FH Köln: nachdem Honda sein Engagement in der Landstrecke zurückfährt und das Interesse an einem FH-Juniorteam bei der VLN Führung eher gering war, haben sich die Motorsportler der FH Köln nach neuen Aufgaben umgeschaut. Quasi erwachsen geworden ist jetzt Schluß mit Junior und es wird ein Angriff bei den Specials gestartet auf Basis des Ford Focus RS. Und wie man es von der professionellen Arbeit der Studenten kennt: alles sauber finanziert und medientechnisch aufbereitet. In der aktuellen sport auto steht der erste Bericht.






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