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Samstag, 29. September 2018

IDM 2019 - Termine stehen - 8 Rennen geplant.

Kurz vor der Intermot, die nächste Woche ab Dienstag (Public: Mittwoch) startet, hat die IDM ihre Termine für 2019 veröffentlicht:

Lausitzring
17.-19.05.2019
Speedweek Oschersleben
06.-09.06.2019
Zolder (B)
21.-23.06.2019
Most (CZ)
12.-14.07.2019
Truck-GP Nürburgring (SBK 1000)
19.-21.07.2019
Schleizer Dreieck
02.-04.08.2019
Assen (NL)
06.-08.09.2019
Hockenheim
27.-29.09.2019

Schönes Programm und interessant auch, dass der Lausitzring trotz Verkauf noch dabei ist.

IDM1000 |


Freitag, 02. Februar 2018

Die IDM hat in letzter Sekunde noch die Kurve bekommen: alles unter Dach und Fach für 2018.

Zwischen der Arbeitsgruppe Motorsport des Industrieverbande Motorrad e.V. sowie der Wirtschaftsdienst GmbH des Deutschen Motorsportbundes e.V. wurden Kooperationen mit dem neuen Promoter der IDM geschlossen. Diese Funktion übernimmt erstmals die Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, die dafür das hauseigene Motorrad action Team in Position bringt.

8 Läufe sind es geworden, davon 0 am Nürburgring:

  1. bis 29. April 2018: Oschersleben
  2. bis 10. Juni 2018: Speedweek Oschersleben (Superbike 1000)
  3. bis 08. Juli 2018: Zolder
  4. bis 29. Juli 2018: Schleiz
  5. bis 26. August 2018: Lausitzring
  6. bis 09. September 2018: Assen
  7. bis 30. September 2018: Hockenheim

IDM1000 | MotorPresse |


Mittwoch, 20. September 2017

Keine IDM mehr.

Die Meldung der zusammengeschlossenen Motorradindustrie war kurz und knapp, keine Fortsetzung der IDM in 2018:

Trotz zahlreicher intensiver Gespräche konnte kein Konzept gefunden werden, das eine erfolgreiche Umsetzung der IDM im Jahr 2018 gewährleistet würde.

Das ist bitter für den Motorradsport und über die Gründe brauchen wir gar nicht lange spekulieren: zu teuer. Der DMSB lehnt sich zurück bzw. rollte dem Autosport den roten Teppich aus, während der Zweiradsport am langen Arm verhungert. Man hat die Verantwortung auf die Hersteller abgewälzt, die sich in ihrer Not einen Veranstalter suchen mussten. Der das natürlich nicht umsonst macht.

Tschüss IDM.

Die Absage kann man irgendwo auch verstehen, so ein Motorradhersteller bzw. Importeur hat ja eigentlich andere Aufgaben, als eine nationale Rennserie zu organisieren. Man hat es immerhin probiert, das sollte man den Herstellern hoch anrechnen, denn es hat ordentlich Lehrgeld gekostet. Wer hat nochmal die Sporthoheit in Deutschland? Achja, die Linzenzabkassierer in Frankfurt.

Schade für den Sport, ich hatte mir ja extra den Auftakt am Ring angesehen, um mir ein eigenes Bild zu machen - und ich fand es super.

Aber nicht alle sind traurig, es gibt da jemanden der tanzt vor Freude. Selten habe ich zu so einem bitteren Thema einen so euphorischen Beitrag gelesen wie den von Günther Wiesinger in Speedweek.

IDM1000 | Wiesinger | DMSB |


Freitag, 07. Juli 2017

BMW BoxerCup bei der IDM ab 2018.

BMW Presse:

Bis zu 30 Teams treten auf identischen, für den Einsatz auf der Rennstrecke modifizierten BMW R nineT Racer gegeneinander an. (..) In dem klassischen, halbverkleideten Sportmotorrad kommt der luft‑/ölgekühlte Boxer-Motor mit 1 170 cm3 Hubraum und 81 kW (110 PS) Leistung in Kombination mit einem Sechsganggetriebe zum Einsatz.

Diese Sonderversion „BoxerCup“ wird u.a. mit folgendem Zubehör versehen:

  • Gabelumbau von Wilbers
  • Stoßdämpfer von Wilbers
  • Zylinderkopfhauben, Motorspoiler, Heckabschluß von Ilmberger
  • Akrapovič Sportschalldämpfer und Titan-Krümmer
  • Brembo Bremsbeläge
  • Lenkungsdämpfer „High End“ von Müller Präzision
  • BMW Motorrad ABS mit Racing-Software

Seitenständer, Spiegel, Kennzeichenträger, Blinker und Lichtanlage werden für den Renneinsatz entfernt. Das Fahrzeug ist jedoch nach der Saison und nach Rückbau in den Originalzustand straßenzulassungsfähig.

Für absolute Chancengleichheit sind darüber hinaus keinerlei Änderungen – mit Ausnahme optischer Anpassungen wie Lackierung, Folierung oder Aufkleber – zulässig.

Sauber! An den alten BoxerCup kann ich mich noch gut erinnern, da ging es heftig zur Sache - hätte man nicht vermutet. Aber wenn Racer auf identischem Material losgelassen werden, dann wird es immer spektakulär - auch bei nur 110 PS.

Wetten, dass Günther Wiesinger wieder irgendetwas auszusetzen hat?

BoxerCup | IDM1000 | Wiesinger |


Mittwoch, 05. Juli 2017

Günther Wiesinger hat wieder was zum IDM-Lästern gefunden.

Da hat er ganz schön suchen müssen:

Deshalb war es Ehrensache für Herrn Schröter, auf dem Weg zum IDM-Event in Zolder (das ist schon das zweite Rennen in diesem Jahr!) auf dem Nürburgring Station zu machen, genauer gesagt auf der Nordschleife.

Es geht um das M6 Safety Car - jetzt am Wochenende macht die IDM in Zolder Station. Viel verwerflicher wäre es doch, wenn er das NICHT gemacht hätte! Statt sich zu freuen, dass engagierte und benzinverrückte Macher die IDM am Laufen halten, wird jede Mücke aufgegriffen und polemisch durch’s Dorf getrieben - und der Organisator Schrotti zum “ominösen Herrn Schröter” runterstilisiert.

Kann man nicht mehr ernst nehmen.

Wiesinger | Schröter | IDM1000 |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Michael Galinski über die Technik der 2017er IDM Saison.

Schönes Interview beim Gasgriffsalat.

Die Unterschiede zum Vorjahr werden jetzt klarer und wie von vorher 2 Klassen auf eine gemeinsame reduziert wurde. Aber er regt sich auch ein bisschen darüber auf, dass die Hersteller unterschiedliche Mindestgewichte haben - ausgehend vom Serienmaterial. Das variiert immerhin von 170kg bis 175kg Leergewicht.

IDM1000 | Galinski | Yamaha | Gasgriffsalat |


Freitag, 19. Mai 2017

Günther Wiesinger´s Rachefeldzug?

Die Deutsche Superbike-Meisterschaft “IDM” ist gerettet und weil der erste Lauf letztes Wochenende bei uns vor der Haustür stattfand, habe ich es mir direkt mal angeschaut (siehe Mikebericht und Fotos).

Über die letzten Jahre wurde mehr als deutlich, dass der DMSB den Motorradsport eher lästig findet und hat - inklusive ADAC - alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Szene auszutrocknen und den Promotor “MotorEvents” am langen Arm verhungern zu lassen (Bert Poensgen, Josef Meier und Josef Hofmann). Was ihnen ja dann auch gelungen ist.

Das wollten die Hersteller sich aber nicht bieten lassen, vor allem weil gerade wieder eine schöne Supersport-Welle auf uns zurollt - von der beeindruckenden Fireblade durfte ich mir vor 2 Wochen selber einen Eindruck machen. Aber auch BMW, Yamaha, Kawasaki, Suzuki, Ducati, KTM - alle sind bei den 1000er Sportlern sensationell aufgestellt - das gab es in dieser Breite und Kompromisslosigkeit noch nie.

Vorgeprägt durch Günther Wiesinger’s heftige Vorberichte bin ich natürlich entsprechend skeptisch zum Ring gefahren.

Ich kenne aber auch Matthias “Schrotti” Schröter schon ewig und wir haben einige Schlachten zusammen geschlagen. Es kommt mir vor, als ob es gestern gewesen wäre, aber dieses Foto ist tatsächlich von 2001 - wir beide stehen sogar direkt nebeneinander. Wer erkennt es? OK - meine Frisur war schon damals aerodynamisch optimiert. Matthias kommt jetzt jedenfalls die schwere Aufgabe zuteil die IDM zu organisieren - und er hat das Geschäft quasi 1 Minute vor 12 übernommen.

Richtig - das Motorrad Action Team gehört zur Motor Presse Stuttgart Gruppe. D.h. ein Medium organisiert eine Veranstaltung. Ist das ein Konflikt? Natürlich, aber die Alternative wäre der Ausfall der IDM gewesen - das hilft auch niemandem. Und schaut man sich heutzutage in der Motorsport-Szene um, dann fallen einem schnell ähnliche Konstrukte ein: z.B. Eurosport und WTCC, ESPN und die X-Games - und da haben wir noch nicht über die mediale Übermacht RedBull gesprochen.

Womit wir wieder bei Günther Wiesinger wären: wusstet Ihr, dass Speedweek ein RedBull-Unternehmen ist?

Mein Bericht von letzter Woche endet mit einem positiven Fazit:

Ich bin ja gerne jemand, der einen kritischen Blick hinter die Kulissen wirft, aber ganz ehrlich: ich habe nichts Negatives finden können. Also nichts im Sinne von gar nichts.

Und ich hatte die Hoffnung, dass sich auch Günther Wiesinger erfreut an der erfolgversprechenden Entwicklung:

Auch der Speedweek würde kein Zacken aus der Krone brechen, wenn man das positive Fazit groß herausarbeitet - also auf Augenhöhe der Schlammschlacht der letzten Wochen und Monate.

Tja, Pustekuchen - hier sein Beitrag - quasi eine Woche später - von heute - mal in Stichworten:

… einige Schwachstellen … Kritik nicht willkommen … zwiespältiges Bild … Riesentheater … von verbesserter Öffentlichkeitsarbeit nichts zu sehen … Selbstbeweihräucherung … unterwürfige Berichterstatterin … schleppende Infos … totaler Blödsinn … schmalspurige Internet-Seite … Qualität Gruppenfoto erbärmlich … Selbstdarstellung … es wurde verzapft … eine langfristige Planung sieht anders aus … Juhu … alte Ideen aufgewärmt … Ahnungslose lassen sich blenden … Machern fehlt Wertschätzung … überschüssige Energie …

Gibt den Tenor ganz gut wieder.

Und er schreibt auch:

Diese ewigen Übertreibungen wirken peinlich.

Tja. Stimmt.

Was läuft da bei der Speedweek - bzw. Günther Wiesinger? Jedenfalls keine objektive Berichterstattung.

Speedweek | Wiesinger | IDM1000 | Superbike | Schröter |


Sonntag, 14. Mai 2017

Mikebericht vom 1. neuen IDM Motorrad-Rennwochenende.

Gut, dass ich heute meine NRW-Stimme schon per Briefwahl abgegeben hatte, denn so konnte ich mit gutem Gewissen und einem Tankstellenkaffee im Führerhaus das Bloggermobil Richtung Eifel zünden: IDM steht auf dem Programm!

Und was wurde im Vorfeld darüber hergezogen. Kein Wunder, denn vor 2 Monaten stand über der Fortführung der Deutschen Meisterschaft noch ein riesengroßes Fragezeichen. Die Veranstalter-Vorgänger reden nur noch über die Anwälte mit dem DMSB - in der Speedweek unter Günther Wiesinger vergeht gefühlt kein Tag an dem nicht irgendeine IDM bzw. DMSB bzw. ADAC Leiche aus dem Sumpf gezogen wird.

Da gibt’s für mich natürlich nur eins: hinfahren und sich selber ein Bild machen - zumal ausgerechnet der 1.Lauf dieser neuen IDM am Ring stattfindet.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Um es kurz zu machen: ich find’s mega! Meine Wurzeln als Aktiver liegen ja im Motorradsport und mit dem aufgesetzten VIP-Gedöhne, das inzwischen auch VLN und N24h voll erfasst hat, kann ich überhaupt nichts anfangen. Oder anders ausgedrückt: genau das Gegenteil von Hans Joachim Stuck & Co.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Jetzt kommt der Veranstaltung natürlich zugute, dass das Zuschauerinteresse zurückhaltend ist - Motorsport - und speziell die Motorradfraktion - haben es ja schon immer schwer in D. Aber aus Teilnehmer und Fahrersicht ist es ein perfektes langes Wochenende. Soviel Fahrzeit für’s Startgeld gibt es wohl nirgendwo - an allen 3 Tagen kommt die übersichtliche Anzahl von Klassen voll auf ihre Kosten mit Training, Qualifying und 2 Rennläufen. Mehr geht nicht.

Der MSC Freier Grund hatte nicht viel Zeit, um seine 150 Helfer zu mobilisieren: 5 Wochen. Auch die vollen Fahrerfelder sind beeindruckend für die kurze Vorbereitungszeit.

Als Klassen stehen auf dem Programm:

  • 300er, 600er und 1000er
  • Seitenwagen
  • 700er Twin
  • Suzuki Cup (1000er GSX-R)

Der 700er Twin Cup war für mich ganz neu - tolle Serie für den nicht ganz so prall gefüllten Geldbeutel. Und die mit dem besten Sound vom ganzen Wochenende.

Die Hersteller, die sich in ihrer Not zusammengeschlossen haben um die IDM in letzter Sekunde zu retten, werden froh sein, dass alles so glatt und super routiniert über die Bühne geht. Das Motorrad Action Team ist verantwortlich und man merkt überhaupt nicht, dass sie sowas zum ersten Mal machen. Obwohl: zum ersten Mal stimmt nicht ganz, die Erfahrung stammt aus der Durchführung des Triumph Cup z.B. oder die Motorrad Action Trackdays.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Das erste 1000er Rennen am Sonntag war ziemlich unterhaltsam, weil das Eifelwetter die Hauptrolle spielen wollte und pünktlich nach der ersten Rennrunde kam ein kurzer, heftiger Schauer - mehr Drama geht natürlich nicht.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

So wie wir DMSB und ADAC kennen, werden sie jetzt alles dransetzen, den Erfolg zu torpedieren. Ich drücke die Daumen, dass das am geerdeten Organisationsteam abperlt. Auch der Speedweek würde kein Zacken aus der Krone brechen, wenn man das positive Fazit groß herausarbeitet - also auf Augenhöhe der Schlammschlacht der letzten Wochen und Monate. Oder hat Günther Wiesinger noch eine Rechnung mit seinem Ex-Arbeitgeber offen? Ich bin ja gerne jemand, der einen kritischen Blick hinter die Kulissen wirft, aber ganz ehrlich: ich habe nichts Negatives finden können. Also nichts im Sinne von gar nichts.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Was mir auch gut gefallen hat: das überzogenen Nürburgring-Marketing inklusive Ringcard-Gängelei scheint komplett Schnee von gestern zu sein. Ich würde auch das sehr begrüßen - es würde den Sport wieder mehr in den Vordergrund rücken. Dabei war neben IDM noch Driftcup (Müllenbachschleife), eine Classic Veranstaltung und die Touristenfahrten am Ring - also ziemlich was los.

Einen Schwung passender Fotos zum Bericht gibt es hier.

IDM1000 | Superbike | Mikebericht | Motorradrennen |


Mikefotos vom IDM Rennen am Nürburgring.

Einige Highlights vom IDM Sonntag am Nürburgring - siehe auch den passenden Mikebericht dazu.

Mikefotos | IDM1000 | Superbike | Motorradrennen |




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