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Sonntag, 18. August 2019

Die Classic Isle of Man TT musste ihre heute Session absagen, weil nicht genug Marshals gekommen sind.

Das Problem ist durch die Länge 3x größer als an der Nordschleife - ihnen fehlen heute über 80 Marshals! Wieviele brauchen die wohl insgesamt? Und eine Überfahrt ist ja auch ziemlich teuer und die Marshals immer nur von der Insel zu rekrutieren ist nicht so einfach.

Gary Thompson:

What I don’t want to do is close the road, get everyone in place, have everyone waiting and then find we can’t hold the qualifying session, so we have decided to give everyone plenty of notice and cancel today’s session and concentrate on getting Marshal numbers in place for Monday night.

Und natürlich ist es eine - die eine! - öffentliche Straße, die man nicht umsonst sperren möchte.

IOMTT | ClassicTT | Marshals |


Sonntag, 17. März 2019

Buchvorstellung: Built for Speed - von John McGuinness.

Mein Besuch in der Fahrwerksabteilung vom St.Vinzenz in Köln war erfolgreich: ich halte immer noch zusammen, obwohl fünf Schrauben rausgekommen sind!

Mike Frison / renn.tv

Zum Glück bin ich auch ausreichend mit Lesestoff bewafffnet worden - und dank John McGuinness ging die Zeit auch um wie im Flug.

Das Buch ist stark: ein authentischer Racer, der mehr mit dem Herzen erzählt, als frisch aus dem Rethoriker Fortgeschrittenenkurs. Manchmal für einen Non-Native nicht einfach zu entschlüsseln, aber immer noch um Welten verständlicher als Guy Martin im Fernsehen.

Der natürlich auch in dem Buch vorkommt. Eigentlich hatte ich nicht erwartet in dem Text Bekannte zu treffen, aber es gab 3 Überraschungsmomente für mich:

John McGuiness hatte mal die Fuß in der Tür ganz am Anfang bei Shell und war damit Teamkollege von Sean Emmett. Und da wurde ich hellhörig, denn bevor ich zum Studium 1992 nach London übersiedelte, war ich großer Fan der englischen Fast Bikes - wo Sean Emmett der Schnelle Mann vom Dienst war.

Auf der Insel angekommen hatte ich auch mal die Fährte aufgenommen und ihm bei einem Superbikerennen in Brands Hatch zugeschaut. Von meiner Unterkunft in Hertfordshire war die Firma Harris um die Ecke und so hat es sich ergeben, dass ich denen damals als Studentenjob ihren Teilekatalog ge-layoutet habe. Damals hatte ja noch kaum jemand einen Computer - die freuten sich über einen Geek wie mich. Da waren sie kurz vor dem Einstieg in die 500er WM und ich war verblüfft mit welchen bodenständigen Mitteln dort die WM in Angriff genommen wurde. Jedenfalls haben Sean Emmett und Harris dann das Shell Sponsoring abgegriffen und John McGuinness durfte erstmal wieder neue Geldgeber aktivieren.

Mike Frison / renn.tv

Ein weiterer bekannter Name war Gehard Lindner - einige kennen ihn vielleicht besser als “Gegesch”:

Mike Frison / renn.tv

Er ist inzwischen in den Diensten von BMW Motorrad und ich wette immer noch pfeilschnell. Ich war ein paarmal als Schrauber damals mit dabei, u.a. beim Sieg 24h-Rennen Moto Aktiv in Magny Cours 1997 - eine serienmäßige GSX-R 600 reichte für Platz 1. Christian Kohlhaas war damals übrigens auch am Start - im privaten Boxerteam von Romolo Liebchen (wurden Gesamt 9. - war eine kleine Sensation mit dem Boxer). Da schließt sich ja dann der Kreis wieder zu BMW.

Und ich hätte ja mit viel gerechnet, aber nicht mit einem in Macau fahrenden Gegesch im John McGuiness Buch.

Und ganz am Ende noch jemand, den ich eher zufällig in Goodwood getroffen hatte: Dave Hancock (auf diesem Frozenspeed-Foto rechts):

Mike Frison / renn.tv

Man muss dankbar sein für dieses Buch (amzn.to/2ComPHD) und John’s offenherzige Art und Weise der Erzählung - auf jeden Fall eine lohnende Lektüre, sehr zu empfehlen - nicht nur für IOMTT Fans.

Um John McGuinness zu folgen und seinem harten Heilungsweg zurück auf das Rennmotorrad empfiehlt sich Twitter, dort ist er regelmäßig anzutreffen: @jm130tt.

McGuinness | Buchvorstellung |


Montag, 11. Juni 2018

Isle of Man TT mit neuem Rundenrekord, Schnitt von 218 km/h.

Es gibt einen Videoausschnitt von Peter Hickman - abartig:

youtu.be/BVyIZD4Dn-o

Hier ein kurzer Überblick der diesjährigen Ausgabe.

Bei der Senior TT werden 6 Runden gefahren und Gewinner Peter Hickman brauchte knapp 1h 45m für die 360 km (6 x 37,73 Meilen = 226,38 Meilen = 364,32 km). Der Langsamste der 40 Starter ist immerhin auch knapp unter den 2h geblieben.

Mal zum Vergleich: diese Distanz wären 17,5 Runden Nordschleife. Allerdings bei der Zeit mit einer Rundenzeit von jeweils unter 6 Minuten (5:53,4 Min.).

IOMTT |


Freitag, 01. Juni 2018

Die IOMTT hat leider schon ihren ersten Todesfall: Dan Kneen.

Das war noch in der Qualifikation, die Rennen starten morgen (Zeitplan).


Donnerstag, 12. April 2018

John McGuiness ist ziemlich am Boden zerstört, dass es mit seinem Bein doch wieder schlimmer geworden ist.

Dabei hatte er sich schon auf die IOMTT mit Norton gefreut. Und auf die Supersport mit einer von Michael Dunlop vorbereiteten Honda (!).

Ein Jahr kämpft er jetzt schon mit den Folgen seines Unfalls.


Mittwoch, 07. Februar 2018

John McGuiness bei der IOMTT 2018 dabei - auf Norton.

Gut, dass er nicht mehr Honda fährt ist jetzt keine so große Überraschung. Eher, dass er überhaupt wieder fährt - aber man möchte sich als Rennfahrer-Legende natürlich auch nicht mit einem Abflug aus dem Sport verabschieden.

I feel a lot sharper and my head is in gear and ready to go. The plan is to get the external fixator cage off my leg by the end of this month and after that we can start working towards getting bike fit and testing.

Oha, die außenliegende Knochenverschraubung ist noch gar nicht ab!

McGuiness | IOMTT | Norton |


Dienstag, 12. Dezember 2017

Die ersten Isle of Man News kommen schon rein - Honda setzt auf Ian Hutchinson and Lee Johnston.

Das geht ja dieses Jahr früh los mit IOM Nachrichten.

Ian Hutchinson ist ein Thema für sich - was hat der Mann schon alles durchgemacht. Gefühlt wahrscheinlich jeder Knochen im Körper mehrfach gebrochen. Aber das Feuer brennt und Honda hat ihn unter Vertrag genommen.

Honda war ja so ein Thema dieses Jahr, Guy Martin und John McGuiness setzen sich wohl so schnell nicht mehr da drauf. Ob und wo sie allerdings fahren ist noch offen.

Ob die 2018er Fireblade auch wieder Gaszüge hat?

IOMTT | Hutchinson | GuyMartin | McGuiness | Johnston |


Dienstag, 15. August 2017

Onboard: BMW HP4 Race mit Peter Hickman bei der Isle of Man.

Mega - wieviele Kameras haben die denn da eingebaut!?

youtu.be/ugZKd4mqvwQ

Von IOMTT Videos kann ich nicht genug kriegen - quasi die Ersatzdroge, weil auf der Nordschleife keine Motorradrennen mehr gefahren werden.

IOMTT | Onboard | Hickman | HP4Race |


Donnerstag, 10. August 2017

Motofire sagt voraus, dass nur die großen Rennstrecken überleben werden - ich sehe das genau umgekehrt.

So langsam kommen die Diskussionen in Gang, wie die Zukunft des Motorsports aussehen könnte.

motofire.com:

Racing for us is a sensory pleasure. It is all about what we see, hear, smell and feel. (..) At this year’s Isle of Man TT race, we were sitting by the road at Quarterbridge hours ahead of the first practice. We could hear the noise of the Norton as it took off from the start line, and as it got louder, you could sense the anticipation and excitement in the crowd build.

(..) It was when the TT Zero bikes came out that most people started to leave. We decided to stay, although after four bikes had gone past, we were done. They lacked everything we love about racing when you are trackside. The sound, the smell, the excitement. We were bored.

Kann man gut nachvollziehen. Ähnliche Gedanken hatte ich in Goodwood während der Flugshow der Düsenjets. Das sensationellste Element war die Geräuschkulisse kurz vor der Schmerzgrenze. Ohne Geräusch würden die Leute nichtmal gucken und die meisten Elektrorenner hat man verpasst, weil sie lautlos durchgezischt sind.

Ich hatte kürzlich noch neidisch auf die kleinen englischen Rennstrecken geblickt, doch Motofire sieht auch hier Probleme:

This is where we start to worry about the future of our beloved racing, and with it, the future of smaller race circuits such as Croft, Mallory Park, Goodwood, Thruxton.

(..) If the future of racing is electric, the future of circuits will change. Instead of fans being catered for, the people who save all year for a weekend of MotoGP or who wait a lifetime to head out to the IOM TT, circuits will cater only for corporate and sponsors. It will become a track full of pink shirts and plum trousers, of over-weight, new-money lords who gorge on ‘free’ food and booze and rarely look outside the VIP suite to embrace the quality of racing around them. Bigger circuits will thrive, smaller ones will fail.

Ich glaube diese Sorge ist unbegründet und es wird genau andersrum passieren: die großen Rennstrecken können ihre Fixkosten nicht mehr aufbringen, während die kleinen Strecken durch die aktiven Sportler am Leben gehalten werden können. Der historische Motorsport wird einen Aufschwung erleben - hier wird noch nach Belieben gelärmt. Aber die leise - elektrische - Variante wird auf geringeres Zuschauerinteresse stoßen und außerdem fährt z.B. die Formel E schon gar nicht mehr auf permanenten Rennstrecken.

Eine große Chance für die Aktiven, die entweder die veralteten ICEs aufbrauchen oder auf wartungsarme E-Antriebe setzen. Zwar ohne Zuschauer, aber immer noch genauso sensationell wie vorher. Das wird besonders beim Motorrad spannend mit Elektroantrieb, weil man sich noch mehr auf das reine Fahren konzentrieren kann. Wenn - und das ist das große Fragezeichen- die Rennstrecken überleben. Siehe Lausitzring - da kam die Umwidmung schneller als erwartet.

Zukunft | Elektro | IOMTT | FormelE |


Dienstag, 01. August 2017

Neues Michael Dunlop Isle of Man TT Video von Suzuki.

Der Mann, der mit so harmlos aussehend in Goodwood begegnete, ist ohne Zweifel einer der schnellsten Piloten der Welt.

Hier der Beweis:

youtu.be/FuCfXX17CA8

MichaelDunlop | IOMTT | Goodwood | Suzuki |


Donnerstag, 27. Juli 2017

Ist der Motorsport vom Aussterben bedroht? Oder doch noch zu retten?

Nein, das ist keine Clickbait Überschrift - die Tage des Motorsports so wie wir ihn kennen sind gezählt. Aber es gibt Hoffnung.

Ich versuche mich mal an einer Erklärung:

Die Einschläge aktuell sind nicht zu übersehen. Erst hat sich VW aus der Rallye verabschiedet, dann Audi aus Le Mans und diese Woche sogar Mercedes aus der DTM. Und jetzt die Nachrichten von Porsche und deren Le Mans Engagement. Entgegen dem Trend wird allerdings BMW in Le Mans antreten (in der GT) - das wurde aber VOR der Kartellgeschichte entschieden und ich könnte mir vorstellen, dass sie es inzwischen schon wieder bereuen. Ich sehe auch große Fragezeichen für die noch bestehenden Engagements von Toyota (WEC) und Audi/BMW (DTM) - da rauchen in den Zentralen jetzt die Köpfe.

Warum? Weil ICE Autos - also die mit Internal Combustion Engine - ein Auslaufmodell sind. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann sind Verbrennerautos mit Lenkrad so altertümlich, als würde jemand sein Pferd satteln, um zum Einkaufen zu reiten.

Der DTM Ausstieg von Mercedes ist nicht mit Kosten oder DMSB Wirren zu begründen. Motorsport der Hersteller dient dem Imagegewinn und Rennen sind sportlich, dynamisch, spektakulär, laut, Wettbewerb und Kampf. Doch die Zukunft der Mobilität ist eine andere: geräuschlos, harmonisch, unspektakulär, vernetzt, miteinander und friedlich. Da müssen neue Bilder geschaffen werden für den Aufbruch in das neue Zeitalter und wer von Anfang an vorne mit dabei sein will, muss die Antike hinter sich lassen. Wenn nicht, könnte es sogar trotz der hohen Kosten zu einem negativen Effekt kommen, sodass die Marke veraltet und altbacken erscheint. Der Supergau jeder Marketingabteilung.

Fallt nicht auf die Formel E Ausrede rein - die Kosten sind nur ein Bruchteil der bisherigen Rennserien und es war eine willkommene Gelegenheit, um die Öffentlichkeit nicht vor den Kopf zu stoßen. Autohersteller denken nicht von einem Rennen zum anderen, sondern in Fahrzeugzyklen, die 3 … 7 … 10 Jahre umspannen. Da liegen die Pläne nicht nur in der Schublade, sondern der Entwicklungs-Zug ist längst abgefahren und die Prototypen beweisen sich im Testeinsatz.

Jetzt versetzt Euch mal in die Lage der Vorstände, denen die Zukunftsszenarien präsentiert werden: ein massiver Umbruch in der Art und Weise, wie wir Autos benutzen werden. Der Zeitpunkt für den Imagewechsel ist jetzt, wenn man nicht in’s Hintertreffen geraten will. Zumal neben der bisherigen Konkurrenz sich zunehmend neue Player in den Markt drängen.

Bedeutet das jetzt das Aus für den Motorsport?

Nein - nur den Rückzug der Hersteller mit ihren fetten Budgets.

Nur ist dabei relativ, denn aufgrund der satten finanziellen Ausstattung bisher hat sich eine kleine Industrie rund um diesen Sport dieses Marketingvehikel gebildet: Rennstrecken, Fahrer, Agenturen, Fotografen, … alles Profis, die damit bisher gut leben konnten. Doch die Geldgeber werden in Zukunft diese lauten und stinkigen Veranstaltungen meiden wie der Teufel das Weihwasser - und das Feld den Amateuren überlassen. Denn die Aktiven haben immer noch soviel Freude am Selberfahren wie das heute der Fall ist.

Eine sehr schöne Vorstellung, denn wenn sich die Hersteller zurückziehen, verschwinden nicht nur ihre Gelder, sondern auch ihre Einflussnahme. Eine große Chance für den Sport - vielleicht sogar eine Renaissance der Eigenbauten? Wenn es dann überhaupt noch Rennstrecken zum Fahren gibt, denn besonders in Deutschland musste ja unbedingt alles Formel 1 Standard haben. Die Gigantanlagen stehen vor großen Herausforderungen, der Lausitzring wurde aktuell schon vom autonomen Tsunami einkassiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich neidisch auf die Engländer mit ihren kleinen Clubrennstrecken bin.

Kleiner Blick in die Vergangenheit, denn der Motorsport wurde schon einmal totgesagt während der Ölkrise der 70er. Doch im Vergleich zu den heutigen Umwälzungen war das damals eine temporäre Geschichte. Umwälzungen sind endgültig - siehe Musik, Fotografie, oder Kommunikation.

Wie altbacken der Motorsport inzwischen schon ist, sieht man gut an dem Rückstand der Wettbewerbstechnik gegenüber den bereits käuflichen Serienfahrzeugen. Während sich früher technische Entwicklungen vor ihrem Serienstart erst im Sport beweisen mussten, ist heute die Technik der Straße weiter als der Wettbewerb. Pikes Peak oder IOMTT hat elektrische Beispiele gesehen - aber Le Mans wartet immer noch auf seinen ersten rein elektrischen Einsatz - so sehr wird sich an die herkömmliche Technologie geklammert. Natürlich auch durch das Diktat der Hersteller, Audi’s Le Mans Diesel vorneweg. Immerhin können wir uns glücklich schätzen das letzte Aufbäumen der Dinosaurier miterlebt zu haben, die Schlachten in Le Mans, als die Grenzen im Wettkampf komplett ausgelotet wurden. Was wohl die NASCAR macht, wo das V8 Getöse Teil der DNA ist?

Die Reaktionen und Kommentare, die ich zur Zeit zu lesen bekomme, sind weit von diesen Gedanken entfernt. Ähnlich wie die Autoindustrie mit ihrem Diesel klammern sich weltweit die Fans an Sound und Spektakel, als wäre ihnen irgendjemand etwas schuldig. Dass sie sowieso nur Mittel zum Zweck in dem großen Spiel sind, damit die Marketingmillionen auch in einem angemessenen Rahmen zur Geltung kommen, wird verdrängt obwohl es alle wissen.

Vielleicht liegt es an meinem Alter oder dem Tinitus, aber ich freue mich auf den Umbruch. Schlimmer als heute kann es sowieso nicht mehr werden, die Aktiven werden geschröpft und gegängelt bis zur Belastungsgrenze, obwohl sie doch nur mit Freude ihren Sport ausüben wollen. Die Elektrifizierung wird völlig neue Dimensionen der Dynamik eröffnen - wartungsarme Sportgeräte, von denen wir nichtmal zu träumen wagen, werden für alle zugänglich. Lärm- und Umweltschutzbeschränkungen sind Themen von gestern - dadurch eröffnen sich völlig neue Konzepte, Veranstaltungsorte und Formate. Jedes Wochenende 24h-Rennen? Wäre kein Problem mit Elektroantrieb. Eine Crossbahn in der Innenstadt? Ja warum denn nicht, gute Idee.

Lasst uns aufbrechen in das neue Zeitalter! Schneiden wir die alten Zöpfe ab, solange noch Zeit dafür ist. Oder der Motorsport endet wie der Diesel: verachtet, korrumpiert, und furchtbar altbacken.

Zukunft | LeMans | Elektro | Dieselgate | FormelE |


Montag, 12. Juni 2017

Ian Hutchinson verletzt sich wieder schwer am linken Bein - nachdem er dort bereits 30 Operationen hinter sich hat.

Motorradrennfahrer Ian Hutchinson hat ein Riesen-Comeback hinter sich, nachdem er 2010 fast sein linkes Bein verloren hat:

During a British Supersport race held in wet conditions, Hutchinson fell and was then struck by another rider as he lay on the track, sustaining compound fractures to his tibia and fibula in his left leg.

Die Wiederherstellung dauerte ewig:

An 18-month-long recovery period ensued and in September 2013, Hutchinson went under the surgeon’s knife for the 30th and final time.

… um dann 2015 tatsächlich wieder auf der Isle of Man zu gewinnen.

Auch dieses Jahr hatte er bereits zwei Siege eingefahren und alle schauten gespannt auf den großen Abschluss-Fight in der Senior TT.

Wo Ian Hutchinson dann diesen fürchterlichen Unfall hatte und sich das Bein gebrochen hat. Natürlich das Linke.

IOMTT | Hutchinson | Beinbruch |


Wie fährt sich ein Elektro-Motorrad bei der Isle of Man?

Bruce Anstey (1.) und Guy Martin (2.) haben die Mugen Shiden für die eine Runde pilotiert - beide sind begeistert und finden das Elektrobike fährt sich wie eine 250er.

IOMTT | Anstey | GuyMartin | Elektro | Mugen |


Sonntag, 11. Juni 2017

Dieser Artikel der New York Times ist einer der besten Texte, die ich über die Isle of Man TT je gelesen habe.

IOMTT | NewYorkTimes |


Freitag, 09. Juni 2017

Eine Isle of Man TT zum Vergessen für Guy Martin - er freut sich schon auf Montag, um wieder zur Arbeit zu gehen.

Guy Martin ist beim abschließenden Senior TT Event der Isle of Man nicht mehr auf seiner Honda gestartet. Zu wenig Vorbereitungszeit, um das Bike abzustimmen und dann noch sein Sturz letzten Sonntag, als er auf einmal Leerlauf statt dem 4.Gang drin hatte.

Aber solche Statements können nur vom One-And-Only kommen:

*With the weather and my crash I’ve done plenty of tea drinking and dog walking. (..) and I’m looking forward to then getting back to work Monday.”

GuyMartin | IOMTT | IsleOfMan |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Die Isle of Man TT hat schon 3 Todesopfer gefordert.

Und der Event läuft noch bis Freitag:

Three riders have died due to injuries sustained in crashes during the 2017 Isle of Man TT, the Auto-Cycle Union (ACU) Events Ltd. reported on Wednesday. Two days remain before the final race on Friday, the Senior TT.

IOMTT |


Dienstag, 06. Juni 2017

IOM TT Michael Dunlop Onboard Video.

Der offizielle Isle of Man Youtube Kanal ist dieses Jahr ein Quell der ewigen Onboard-Freude - hier Michael Dunlop auf seiner Superbike Suzuki.

Von außen sieht das bei Michael Dunlop ja immer etwas behäbig aus, aber schaut Euch diese Krach-Gas-Orgie an - was für ein Tier, wie er durch die Ortschaften hämmert:

youtu.be/SwWbITe52bQ

MichaelDunlop | IOMTT | Onboard | Superbike |


Montag, 05. Juni 2017

Übler 4.Gang-Abflug von Guy Martin bei IOM TT Superbike Rennen am Sonntag.

Da macht die Honda Fireblade aber keine so gute Figur, als Guy vom 5. Gang beim Anbremsen runterschalten will, aber statt dem 4. nur den Leerlauf bekommt. Jetzt hat er Ego und Handgelenk angeknackst - und das nachdem Honda Star John McGuiness schon vor der IOM aus dem Rennen war. Eine frustrierende Entwicklung, dabei hatte im Januar alles so vielversprechend ausgesehen.

UPDATE:

Video mit der offiziellen IOMTT Version ersetzt - hier gibt es auch noch etwas Hintergrund.

IOMTT | GuyMartin | McGuiness | Fireblade |


Mittwoch, 31. Mai 2017

Isle of Man TT: Zeitplan, Berichte, TV Übertragungen und Stream.

Die IOM TT läuft, die ersten Trainings sind gestartet und auch die ersten Berichte kommen rein. Ernst wird es ab Samstag 3.Juni bis zum darauffolgenden Freitag.

Wer es am TV verfolgen will: entweder über UK Fernsehen und ITV4 oder deutschsprachig über Motorvision, die täglich von allen Rennen eine Zusammenfassung ausstrahlen.

IOMTT | ITV4 | Motorvision |


Montag, 29. Mai 2017

Die Isle of Man TT Woche startet und KTM hat mal einen kleinen Guide gebastelt.

IOMTT |


Mittwoch, 08. Juni 2016

Schnitt von 214,7 km/h - Isle of Man TT Rekordrunde Onboard mit Michael Dunlop.

Im Moment läuft die Isle of Man TT und während die Senior TT am kommenden Freitag als großes Finale stattfindet, sind die Superbikes schon am Samstag gefahren. Alle großen Namen dabei, aber Michael Dunlop war nicht zu schlagen, am Ende nach 6 Runden hatte er 19 Sek. Vorsprung vor Ian Hutchinson - John McGuiness wurde Dritter. Guy Martin ist nicht dabei - er hat seine Gründe.

Zum ersten Mal wurde unter 17 Minuten gefahren, der Schnitt liegt dann bei 133,4 mph - das sind sagenhafte 214,7 km/h. Im Schnitt!

Es wird voll am Limit gefahren. Die Rennen laufen noch, aber zwei Fahrer haben schon mit ihrem Leben bezahlt. Das macht das Zuschauen am TV nicht einfach, man weiss nie, ob es gut geht oder nicht.

Michael Dunlop jedenfalls ist mit dieser Fahrt in die Geschichte eingegangen - nehmt Euch die knapp 17 Minuten und natürlich in 1080p anschauen:

youtu.be/5nlzxR6lN7Q

IsleOfMan | IOMTT | MichaelDunlop | Onboard |


Donnerstag, 02. Juni 2016

Isle of Man TT 2016 läuft - auch im deutschen Fernsehen bei Motorvision.

Die Isle of Man TT ist schon im Gange, ab Samstag schaltet sich Motorvision dazu. Hier der Sendeplan.

Falls jemand englisches Fernsehen bekommt - im Original ist das natürlich viel besser - der wird jeden Tag bei ITV4 bedient.

Hier schonmal ein kleiner Teaser aus den Trainingssitzungen:

youtu.be/8Vxjc5VWjzk

IOMTT | IsleOfMan | Hutchinson | ITV4 |


Sonntag, 31. Mai 2015

Isle of Man TT 2015

Diese Woche wird abends trainiert und nächsten Samstag geht es los mit den Rennen.

Hier der Zeitplan und hier die Sendezeiten vom UK Sender ITV4.

IOMTT | ITV4 |


Dienstag, 13. Januar 2015

VIDEO: Guy Martin

“You go through a lot of grief to sort everything to get here … to sort out work, to sort out bikes, to sort out everything … and sometimes you do ask yourself is it worth it … is it worth it … anyway, and then you go out for the first lap of practice. AAAAHH … yeah … this is why we do it!”

“I don’t know if the English language has got a word to do the TT justice.”

Einfach großartig dieser Typ. Wann passiert das schon, dass man herzlich lachen muss und gleichzeitig Gänsehaut hat? Unbedingt angucken diese 7 Minuten:

youtu.be/MHxnTOCpN5w

Tags: GuyMartin | IOMTT | IsleOfMan |


Montag, 21. Juli 2014

HD Aufnahmen Isle of Man 2013 - TV Sendung aus Australien.

Da darf natürlich ein Mann nicht fehlen: Mick Doohan!

Er war zu Besuch auf der IOM und schwer beeindruckt.

Aber eigentlich geht der Film um den Aussie Cameron Donald, ist letztes Jahr 2. geworden in der Superbike TT.

Starke Aufnahmen …

… aber leider auch ein paar erschreckende Unfälle.

(Direktlink: youtu.be/j7HlrI1COSs - via motorsportretro)

Unbedingt in HD anschauen!

Tags: IsleOfManIOMTT | CameronDonald | MickDoohan |


Dienstag, 03. Juni 2014

VIDEO: Neue Isle of Man TT Rekordrunde.

Bruce Anstey ist am Samstag bei der Superbike TT einen neuen Rekord gefahren: 17 Min. 6,682 Sek - das sind 212,9 km/h im Schnitt.

Von den 6 Runden, die am Samstag gefahren wurden, ist nur die letzte eine fliegende Runde, weil alle 2 Runden getankt werden muss und stehend gestartet wird.

Langer Rede kurzer Sinn - schaut es Euch an:

youtu.be/yyJ7cuMkH2M

Tags: IsleOfMan | IOMTT


Sonntag, 01. Juni 2014

Isle of Man TT 2014 - Superbike.

Hab ich mir heute morgen auf ITV4 angeschaut - hammerhart, was die abziehen!

youtu.be/9VI5GoacJv8

Guy Martin ist unvergleichlich - nur gegen Michael Dunlop, der nach über 70 Jahren BMW wieder einen Sieg einfuhr - war er machtlos.

Das muss man sich mal überlegen: die fahren 6 Runden, d.h. 360 (!) Kilometer - kommen alle 2 Runden zum Tanken rein.

Und dann der Start: im 10 Sekunden Abstand geht es auf die Bahn - keine Einführungsrunde - sofort Knallgas.

Wenn Ihr irgendwie an Aufnahmen oder TV Beiträge kommt, unbedingt ansehen. Die Rennen laufen noch.

Tags: IsleOfMan | IOMTT




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