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Freitag, 02. Oktober 2020

Ducati Verkaufsgerüchte machen mal wieder die Runde.

Bugatti und Lamborghini stehen angeblich ebenfalls zur Disposition.

Dank Dieselgate steht Audi mit dem Rücken zur Wand - Rupert Stadler war ja erst gestern hier Thema. Und die großen Umwälzungen, die der Autoindustrie bevorstehen, lassen sich ohne Investitionen nicht stemmen.

Ducati zu verlieren wäre bedauernswert für den VW Konzern, denn bei allen aufkommenden Mobilitätsfragen in der Zukunft kann es nicht schaden Zugriff auf eine Zweiradsparte zu haben. Die Synergien sind erheblich und werden durch Elektrifizierung sogar noch größer.

Mike Frison / renn.tv

Bezüglich Bugatti möchte man das Mate Rimac schmackhaft machen - wobei sein eigener Brand Rimac inzwischen schon positiver besetzt ist, als Bugatti. Und was soll er mit den ganzen Verbrenner-Altlasten?

Für Lamborghini wünscht man sich ein Ferrari-Szenario, wenn man an die Börse geht. Ferrari hat eine Marktkapitalisierung von 45 Mrd. € - liegt also satt zwischen BMW (40 Mrd. €) und Daimler (49 Mrd. €). Für mich wirkt Lamborghini eher wie die Krawallmarke im Konzern - ein Überaudi auf Countach-Drogen. Einzig die lam.bo Shortcut-URL ist mega, aber dafür lohnen sich auch keine 40 Milliarden. (Wobei ich selber ja auch eine emotionale Verbindung zu Lamborghini habe!)

Falls sich die Gerüchte bestätigen, wäre das ein deutliches Signal, dass die Hütte bei VW ordentlich brennt. Womit wir wieder beim Motorsport wären, aber da ist im VW Konzern ja kaum noch was übrig, was man einsparen könnte. Mir fällt da auf Anhieb nur das bereits zusammengestrichene WEC/LM24 Engagement von Porsche im GT Bereich ein, die DTM läuft sowieso aus (Audi) - bleiben nur noch die MotoGP Einsätze von Ducati. Die Elektrorenner-Auftritte von Romain Dumas könnte man noch dazuzählen. Und den Porsche-Cup.

Ist schon irre, wenn man das mit früher vergleicht: LMP1, Paris-Dakar, Rallye WM.

Oh - fast hätte ich die Formel E vergessen. Da war ich zwar mal zu Besuch, nehme sie aber nicht wirklich wahr - kann ich nach wie vor nichts mit anfangen.

Volkswagen | Ducati | Lamborghini | Bugatti | Rimac |


Sonntag, 10. Mai 2020

Porsche halbiert den Rest von seinem Werkseinsatz.

Nachdem Porsche sein LMP1 Werksteam nach 2017 in Rente geschickt hat und dafür in 2018 seinen GT Einsatz von 2 auf 4 Autos aufgestockt hat - wird jetzt wieder auf 2 Autos reduziert. Aus Kostengründen.

Man spürt, wie die Luft von Jahr zu Jahr dünner wird. Auch wenn erst Diesel und jetzt Corona als Brandbeschleuniger wirken - die Einschläge sind deutlich.

Aktuell läuft für das Porsche Werksteam die erste Formel E Saison - wobei "läuft" ist der falsche Ausdruck, weil ja gerade alles steht. Aber zum Glück gibt es ja den Simracing Rettungsanker und man kann begeistert aus Monaco berichten.

LeMans | LM24 | Porsche |


Dienstag, 18. Juni 2019

ACO knickt ein - neue Hypercar Kategorie für Le Mans.

Der Anfang vom Ende in Motorsportkategorien beginnt immer dann, wenn die Veranstalter nachgeben und hechelnd den Herstellern den roten Teppich hinterhertragen.

Der ACO wurde vom Rückzug von Audi und kurz danach Porsche kalt erwischt - Kollateralschäden der Heizölbomberabteilung. Blieb nur noch Toyota - die die Durchmärsche verständlicherweise kräftig abfeiern.

Und die Zukunft? Wurde jetzt bekanntgegeben:

(..) teams could bring a prototype hybrid, a prototype non-hybrid, a road car hybrid, and a road car non-hybrid, plus in year one they will also grandfather the current LMP1 cars that wish to race.

Erinnert so ein bisschen an den alten Spruch aus der VLN Langstrecke: bei uns darf alles fahren, was 4 Räder hat.

Aber der Sargnagel ist das hier:

The key to the 2020/21 Hypercar regulations will be the ability to performance balance the concepts.

Auch bekannt als BoP - Balance of Performance.

Die ersten Hypercars sind noch garnicht auf der Rennstrecke, da sehnt man schon die nicht zu alten Zeiten herbei, als Werkssport mit völlig unterschiedlichen Konzepten und Feuer frei in Le Mans in die Schlacht geschickt wurde.

Dekadent, aber geil.

Jetzt droht der Sport endgültig zum Marketing zu verkommen - ich schätze mal die Leute werden es sich trotzdem anschauen. Erleben wir ja auch am Ring: rennfertige Kaufautos für die Leute mit den dicken Schecks - Erfindergeist und Kreativität beschränkt sich auf die Gestaltung der Lackierung Folierung der ansonsten identischen Serienprodukte.

Es gibt Hardcorefans, die sich angewidert abwenden - aber das interessiert die Veranstalter nicht: zum einen werden sie zahlenmäßig kompensiert von weniger anspruchsvollen Nachzüglern und zum anderen stimmt die Kasse.

Erfolgreich die Leute für dumm verkauft und die finden es auch noch gut.

Gibt es eigentlich eine andere Sportart, die Performance balanciert - d.h. Können und Überlegenheit bestraft? Man sollte diese künstliche Perversion des sportlichen Gedankens umbenennen - Sport ist das nicht mehr.

LeMans | BalanceOfPerformance | Hypercar | LM24 |


Mittwoch, 05. Juni 2019

Rundenrekord: 6:05 (!) im VW Elektro-Rennwagen mit Romain Dumas.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat VW bei dem Pikes Peak Rennen für heftige Schlagzeilen und eine schnelle Rundenzeit gesorgt: der hektisch zusammengedengelte und “ID-R” getaufte Rennwagen, der auf dem Norma basierte, den Romain Dumas schon selber in Pikes Peak privat eingesetzt hatte (mit Gesamtsieg!), hatte den Fabelrekord von Sébastien Loeb gebrochen.

Wir erinnern uns: damals hatte Peugeot den Le Mans Stecker ziehen müssen und so standen sie ohne Motorsportprogramm, aber mit ganz vielen LMP1 Ersatzteilen arbeitslos in der Werkstatt rum. Was lag näher, als einen 208 T16 Pikes Peak zu bauen.

Ob das schon der Zenit des Verbrennermotors war?

Jedenfalls meinte ich letztes Jahr im Juni, dass die 19,99 km von Pikes Peak ziemlich genau den 20,832 km der Nordschleife entsprechen - und VW sieht das wohl ähnlich. Denn gestern - nach akribischer Vorbereitung - haben sie mit 6:05 die Eifel elektrisiert. 6:05! Gäbe es nicht die 5:19 vom Porsche LMP1 und Timo Bernhard vom letzten Jahr - man würde vor dem Elektroauto auf den Knien rutschen. Denn bisher war Stefan Bellofs 6:11 das Maß der Dinge - und diese Zeit ist von 1983. Unvorstellbar!

Die Stefan Bellof Runde bleibt für mich persönlich das Größte - egal was passiert - aber der Respekt vor den VW-Konzern-Runden wird dadurch nicht geschmälert. Ob die 5:19 jemals unterboten werden wird? Ich glaube nicht.

Dass es jedoch noch einmal gelingt, die 6:11 zu schlagen, das hat schon Klasse. Und ist eigentlich nur mit Konzern-Power möglich - echtem Werkssport also. VW hatte für den Rekord 2 (!) identische Autos vor Ort, da wurde nichts dem Zufall überlassen.

In den Diskussionen, die natürlich jetzt emotional entbrannt sind, sollte man nicht vergessen, dass die 20,832 km Streckenlänge tatsächlich 1983 zum letzten Mal vom Top-Motorsport benutzt wurde (Langstrecken WM / Gruppe C). Weil nebenan die Grand Prix Strecke gebaut wurde - dank Otto Flimm! - die dann 1984 eingeweiht wurde. Da kamen also einige Zufälle zusammen - später wurde diese Streckenvariante von der sport auto für ihren Supertest entdeckt. Und hat bis heute einen hohen Stellenwert - die Grenzen zum Touristenverkehr sind fließend und in so manchem Ringtool wird leider auch die Stoppuhr aktiviert.

Brendan Keirle - leider nicht mehr unter uns - hat es mit BTG noch einmal vereinfacht - Dale Lomas führt die Tradition fort.

Und wo wir schon bei dem Thema Rundenzeiten sind: der Nürburgring - oder wie auch immer sie sich heute offiziell nennen - will es jetzt sogar als Geschäftsmodell ausschlachten. Wer mich länger kennt, weiß dass ich seit den Anfängen hier (2000) gegen Rundenzeiten argumentiere. Aus einfachem Grund: den Touristenfahrten den Renncharakter und damit die Schärfe zu nehmen, ist nicht einfach - man fährt auf einer RENNstrecke, mit Zuschauern, Curbs, Start + Ziel - inzwischen sogar Streckenposten. Jede Maßnahme, die den Charakter entschärft, ist sinnvoll. Wenn jetzt der Veranstalter und Organisator der Touristenfahrten ebenfalls Rekordfahrten durchführt, dann schneidet er sich in´s eigene Fleisch - langfristig gedacht ist das jedenfalls nicht. Sind wir wieder auf Richter-Lindner-Niveau? Mitnehmen was geht?

In zwei Wochen wissen wir mehr, dann wird in Luxemburg beim EuG das Ja zum Nürburgring Urteil erwartet.

Jetzt bin ich ordentlich abgedriftet, aber allgemein werden die Zusammenhänge leider auch zu oberflächlich betrachtet. Etwas Einordnung kann ja nie schaden - und 6:05 sind ein gigantischer Erfolg. Es wird auch der Elektromobilität helfen, denn die volle Leistung für diese Distanz abzurufen, erfordert einige technische Klimmzüge. Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung, aber eine elektrische Rennserie würde dem Ring gut zu Gesicht stehen. Die bräsige VLN wird das nicht gebacken bekommen - modern kommt in deren Wortschatz nicht vor.

Vielleicht erkennen Andere die Zeichen der Zeit besser - wie wäre es mit einem 4 Runden Rennen? WTCC oder die alte DTM fahren auch kurze Distanzen - Spannung pur. Energiemanagement wäre die große Herausforderung, nachtanken kommt ja eher nicht in Frage aufgrund der Zeitdauer. Und einen zakspeedmäßigen Tankwechsel würde ich vom Reglement her auch ausschließen - zu einfach.

Die Formel E fährt inzwischen ihre Rennen durch - immerhin schnell genug für Stadtkurse. Da müsste es doch auch für den Tourenwagensport Varianten geben. Ich fände es jedenfalls sehr spannend und technisch reizvoll: dicke Batterien und schweres Auto - oder lieber Leichtbau?

Viele elektrische Rundenrekorde werden wir jedenfalls erstmal nicht mehr sehen, dafür hat VW die Latte zu hoch gelegt. Also niedrig - bezogen auf die Rundenzeit. Ihr wisst was ich meine. Oder verschiebt die elektrische Ära die Dimensionen? Müssen wir uns an solche Zeiten gewöhnen? Die 6 Minutengrenze, die geknackt werden will? Ich kann es mir nicht vorstellen.

VW hat auch eine Onboard veröffentlich - jedenfalls nennen sie es so:

youtu.be/9iZY5IMn0wg

Bei Pikes Peak hatten sie ja ordentlich verwachst - Ton und Bild asynchron. Da kennt sich der renn.tv Mike aus! Aber warum müssen die das mit Hubschrauberaufnahmen mixen? Gerade dann umblenden, wenn man anfängt sich einzugrooven? Warum fragen die nicht jemand, der Ahnung hat? Besser als nichts - aber das kann ja wohl nicht der Maßstab sein. Bitte VW: pure ungeschnittene Onboard ohne alles, ok?

Volkswagen | Rundenrekord | Elektro | Dumas |


Sonntag, 13. Januar 2019

VW hat sich Alexander Hitzinger von Apple geangelt.

Soll die Entwicklung der Nutzfahrzeuge leiten, aber auch beim Autonomen Fahren mitreden.

Bei Toyota Motorsport hat er seine Karriere 1997 begonnen - war später auch technischer Leiter bei Porsche's LMP1.

Hat er es aber nicht lange bei Apple ausgehalten, würde trotzdem gerne mal hören, was er zu berichten hat. Johann Jungwirth ist sicher auch schon ganz heiß auf die Stories - der kam auch von Apple und ist jetzt schon ein paar Jahre in Wolfsburg.


Mittwoch, 09. Januar 2019

Nach Abschluss seiner Karriere hat der Porsche 919 LMP1 mal für die Journalisten blank gezogen.


Montag, 20. August 2018

Im Grunde kann sich Toyota in der WEC nur selber schlagen.

Haben sie dann mal gemacht: Disqualifikation, nachdem sie die Silverstone 6h als Doppelsieg mit 4 Runden Vorsprung gewonnen hatten.

The two Toyotas were found to be in non-conformity of Article 3.5.6.d of the 2018 LMP1-H Technical Regulations which covers the deflection of the skid block. Toyota intends to appeal the Decisions and therefore the race results remain provisional.


Freitag, 29. Juni 2018

Onboard Video Nordschleife - 919 in 5:19 - Schnellster für immer?

Mike Frison / renn.tv

Ich habe mir ja schon einige Onboards angeschaut, unter renn.tv auch fleißig selber Onboardvides veröffentlicht - aber so etwas habe ich auch noch nicht gesehen.

Schnell war Porsche mit dem 919 Evo nicht nur auf der Nordschleife, sie waren auch schnell im Veröffentlichen der Onboardrunde - hier ist sie - schaut sie euch an - dauert ja nicht lange:

youtu.be/PQmSUHhP3ug

5:19,546 - war für eine unglaubliche Zeit. Kann man sich auch gut merken, denn die 9 vorne beim Porsche 919 ist umgedreht eine 5.

Die Leistung von Timo Bernhard ist mega - bei den Geschwindigkeiten wirken Riesenkräfte.

Mal ein paar Geschwindigkeiten:

  • Anfahrt Quiddelbacher Brücke: 307 km/h
  • Schwedenkreuz langsamste Stelle: 293 km/h
  • Fuchsröhre Senke: 328 km/h
  • Brücke Breidscheid: 210 km/h an der Einfahrt
  • Lauda Links: voll mit 308 km/h
  • Kesselchen schnellste Stelle: 349 km/h
  • Karussell wird außen gefahren
  • Mutkurve Hohe Acht: voll mit 270 km/h
  • Eschbach mit 180 km/h
  • Pflanzgarten großer Sprung - der Bellof Hügel: voll mit 270 km/h
  • Schwalbenschwanz kurz innen reingehangen
  • Galgenkopf Bremspunkt langsamste Stelle: 201 km/h
  • Döttinger Höhe: 369 km/h ausgedreht
  • Antonius Buche fast voll mit 350 km/h

Die Zeit wurde übrigens für eine volle Runde gestoppt und nicht so wie bei sport auto mit der fehlenden Gerade an T13.

Von den Temperaturen her war es relativ warm, d.h. theoretisch würde das noch schneller gehen. Aber ich bin ehrlich gesagt froh, dass die das im Kasten haben und nichts passiert ist. Das ist schon alles sehr grenzwertig. Anfahrt Schwalbenschwanz drehen mal kurz alle 4 Räder durch - auch ingesamt hat Timo ordentlich fliegen lassen.

Wie man es von einem 5-fachen N24h-Gewinner auch nicht anders erwarten würde!

Wenn BMW das 2007 mit dem Formel 1 und Nick Heidfeld voll durchgezogen hätte, das wäre wahrscheinlich schneller gewesen. Die Soundwertung gewinnen sie jedenfalls mit Abstand - hier ist mein Video von damals.

Ich für meinen Teil finde es stark, dass Porsche die Aktion gemacht hat. Zwar viel Marketing mit dabei, aber es sind doch die verrückten Sachen, die am meisten Freude machen. Und verrückt ist diese Geschichte ja wohl bis zum Anschlag. Ich meine: 1.160 PS bei 849 kg im Renntempo auf der Nordschleife losgelassen - auf die Idee muss man auch erstmal kommen!

Schade nur, dass Timo nicht diesen Helm genommen hat.

Ist das jetzt die schnellste Runde EVER? Schwer vorstellbar, dass jemand die Zeit jemals knacken kann - da hat heute und auch in der Konstellation mit dem LMP 1 und dem 919 Tribute Programm vom Porsche Motorsport Werksteam wirklich alles zusammengepasst.

Zusammen mit Pikes Peak war das ja eine heftige Rekordwoche bei der VW Gruppe.

Große Verneigung und danke für die Show!

Porsche | 919Tribute | LMP1 | TimoBernhard | Rekord | Rundenrekord | Onboard | 919Evo |


Donnerstag, 07. Juni 2018

Zu dem Video des LMP1+ von Porsche auf der Nordschleife gibt es noch zwei andere Aufnahmen hier und hier.


Mittwoch, 06. Juni 2018

Porsche und Timo Bernhard waren mit dem 919 Evo auf der Nordschleife.

Aber nicht für Demorunden, sondern für einen ernsthaften Rekordversuch (kurzes Video).

Das waren bisher nur Testfahrten, die nehmen die Sache ernst.

Wird aber vorher wohl nicht angekündigt, das handhaben die so wie in Spa. Ist nicht ohne und kann immer was schiefgehen.

Das wird dann für Mercedes eher schwer mit einem frisierten LMP1 mitzuhalten.

Porsche | 919Evo | Rundenrekord |


Mittwoch, 11. April 2018

Matthias Müller bei VW vor der Ablöse? Durch Herbert Diess?

Macht jedenfalls jedenfalls gerade die Runde - offiziell liest sich das so.

Ich hatte immer den Eindruck, Matthias Müller fühlt sich an der Strecke in der LMP1 Box wohler als in Wolfsburg am Schreibtisch.

Und der Selbstbedienungs-Versprecher - der war großartig.


Freitag, 12. Januar 2018

Toyota mit LMP1 Ableger für die Straße und LC 500 für N24h.

Toyota hat in Tokio eine Studie für einen neuen Supersportwagen vorgestellt, der auf dem LMP1 Renner basiert: GR SUPER SPORT CONCEPT.

GR SUPER SPORT CONCEPT

GR SUPER SPORT CONCEPT

GR SUPER SPORT CONCEPT

Und das 24h-Rennen werden sie mit dem LC 500 fahren - das ist der, den ich hier kennenlernen durfte:

LC 500

Ich hatte ja schon sowas geahnt, dass das Auto auch im Rennsport eingesetzt wird. Ob Akio Toyoda auch wieder in’s Steuer greift?


Samstag, 23. Dezember 2017

Nachdem in Le Mans GTE und neu auch die LMP1 BOP´d werden, war die LMP2 noch verschont. Geht natürlich gar nicht.


Donnerstag, 21. Dezember 2017

ACO BOP´d LMP1.

Was so kryptisch daher kommt führt im Grunde den Motorsport ad absurdum:

Bei jedem Rennen werden zur Beurteilung der Leistungen der einzelnen Wagen 20% der schnellsten Runden einer jeden LMP1-Konstruktion gesammelt und innerhalb der Kategorien verglichen. Sind die Rudenzeiten unter regulären Bedingungen zustande gekommen und gibt es nennswerte Abweichungen im Vergleich zum schnellsten Wagen einer jeden Kategorie, dann behält der ACO sich Anpassungen bei den langsameren Wagen vor um diese an die schnellsten Wagen heran zu bringen.

Wie eigentlich jede BOP - Balance of Performance. Zieht sich wie eine Seuche durch den Rennsport. Erst die GT Klassen, jetzt sogar die Prototypen.

Stellt Euch das mal in anderen Sportarten vor: im Radsport, beim Schwimmen, bei Pferderennen - oder bei der MotoGP. Nein, so etwas gibt es nur im Auto-Rennsport - was für eine enttäuschende Entwicklung.


Donnerstag, 14. Dezember 2017

So ganz ohne LMP1 kommen André Lotterer und Neel Jani dann doch nicht aus - sind jetzt bei Rebellion unter Vertrag.

So ganz ohne LMP1 kommen André Lotterer und Neel Jani dann doch nicht aus - sind jetzt bei Rebellion unter Vertrag.


Samstag, 09. Dezember 2017

Während der Verabschiedung des Porsche LMP1 in den Ruhestand wurde ein Wort gemieden wie vom Teufel das Weihwasser: DIESEL.

Ist Euch das auch aufgefallen? Alle haben dem Ausstieg hinterher getrauert, aber niemand hat es gewagt den Grund zu nennen - am allerwenigsten Porsche selber.

Dabei ist es ausgerechnet der verhaftete Wolfgang Hatz, der den LMP1 als Porsche Entwicklungsvorstand zu verantworten hatte.

Dieselgate | Porsche | Hatz | LMP1 | FIAWEC |


Montag, 27. November 2017

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Eigentlich war ich ja erst vor 2 Wochen auf der Messe Köln - zur Motorsport Expo. Aber wenn sie einem schon die Messen nach Hause tragen, dann nehm ich das natürlich mit.

Die Retro Classics war noch nie in Köln und wurde auch von der Messe Stuttgart durchgeführt - bzw. dort musste ich mich akkreditieren.

Bei einer Stadt mit soviel Benzin im Blut - was kann da schon schiefgehen?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Problem war: man konnte sich stundenlang bei den einzelnen Exponaten aufhalten.

Ob Unimog:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… oder Lanz Bulldog - nach meiner 1.Stunde war ich erst einen Messestand weit gekommen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Diese wuchtige Maschine hat mich mächtig in ihren Bann gezogen - es ist ein mobiler Dampfmaschinenantrieb.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Von Lanz. Und kann man sogar kaufen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und an dem Stand wurde man in feinstem Eifler Dialekt über die technischen Raffinessen des Monsters aufgeklärt. Wie z.B. die Holzsorte der Bremsbeläge.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Schöne ist, dass man die Firma auch besuchen kann: Herbert Durben residiert in Rüber und Samstags ist Besuchstag.

Sie hatten aber noch was Feines an dem Stand, nämlich dieses Kettcar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Mit verstellbarer Lenksäule:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und einstellbarem Sitz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich auch einstellbarer Power:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Da haben schon einige Artisten dran gedreht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es gibt sogar einen Ken Block Hebel:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

MADE IN HOLLAND sieht man auf Reifen auch eher selten - könnte noch die Originalausrüstung sein:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich konnte man das Exponat direkt vor Ort probefahren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der kartende Sprössling gehört übrigens zu Hobscotch - einem bloggenden Kölner, mit dem ich in’s Gespräch gekommen bin. Schaut Euch mal bei ihm um - hobscotch.de - hat interessante Themen am Start. Hier ist er im Einsatz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So richtig vorwärts gekommen auf der Messe war ich zwar noch nicht - war aber auch nicht schlimm, es gab immer was zu gucken und zu erzählen. Zum Beispiel diese Isetta, die keine Isetta ist sondern ein BMW 600:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wer errät denn die Funktion dieses Schlüssels?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und Automatik war das seltene Stück auch noch:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Ganze auf zierlichen 12 Zoll Reifen rollend:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Weiter bei BMW das hier - und ich dachte: Faltenbälge habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dem BMW 600 hörte ich von einem elektrischen Microlino, der um die Ecke stehen soll. Nix wie hin:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, der ist von der schweizer Firma Micro Mobility Systems, von der wir auch Tretroller hier zuhause im Einsatz haben.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Dieser Tretroller ist allerdings elektrisch und zaubert stramme 500 Watt an das unauffällige Hinterrad:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ihr wisst schon was jetzt kommt:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Hört auf den Namen eMicro One und im Fahrerlager wohl kaum zu übertreffen. Reichweite in etwa so viel wie er wiegt und ist mit 7,5 kg sehr leicht.

Den Microlino konnte ich leider noch nicht probefahren - aber probesitzen ging:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das ist der erste Prototyp - ist ein schickes Auto:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und die Ursprünge unverkennbar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Soll 15kW bekommen, ist vorbestellbar und schon im Frühjahr soll die Auslieferung beginnen: microlino-car.com.

Der Urahn - also die Isetta - ist kein Bug, sondern ein Feature. Das sei auch OK, weil wenn ein Patent bzw. ein Design 50 Jahre nicht genutzt wurde, entfällt es. Da hat sich BMW offensichtlich gut den Rang ablaufen lassen.

Direkt neben dem zierlichen Microlino hatte Tesla sein Model X aufgebaut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Schöner elektrischer Kontrast:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Für mich steht die Testfahrt im Tesla immer noch aus - der extravagante Siebensitzer hat mich wieder daran erinnert.

Zurück zum eigentlich Thema der Messe habe ich aber ganz schnell wieder gefunden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der schicke Kremer Porsche powered by dp Motorsport hat eine irre Präsenz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und wenn ein Aufkleber seit den 70ern im Einsatz ist, darf er sich ruhig etwas Patina zulegen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ich habe sogar noch ein zweites N gefunden - ebenfalls auf einem Kremer Porsche:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So nahe am Auspuff kommt es gut in’s Schwitzen - hält aber tapfer durch.

Porsche gab es auf der Messe natürlich einige - einer schöner als der andere:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wobei inzwischen auch die Zettis so langsam auf die Ausstellungsfläche finden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… zumindest für die armen Säcke, die sich keinen M1 leisten können:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der hatte damals übrigens schon WLAN:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Manchen Gebrauchtwagenhändlern sieht man ihren Beruf schon auf den ersten Blick an:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… bei manchen Gebrauchtwagen das Alter aber erst auf den zweiten oder dritten Blick:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dieser Zündapp wurde ich stutzig:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erstmal, weil sie so neu war - und dann wegen der Wasserkühlung. Aber als ich die Pedale gesehen habe, wusste ich nicht mehr weiter.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, das war ein spezielles Modell für Holland, da galt das dann als Fahrrad. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Absolute Augenweide - muss aber erst noch eingefahren werden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Es wurde dann doch noch etwas sportlicher - ich kann ja auch nicht raus aus meiner Haut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei diesem Formel 1:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… sehe ich im Hintergrund auf einmal diesen Herren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es stellt sich raus, dass Formel 1 und Marco Werner zusammengehören: es ist sein eigener. Er hat schöne Geschichten erzählt - von damals und heute - und das Permitgedrisse geht ihm genauso auf den Sack wie mir. Den Formel 1 hatte er sich heftiger vorgestellt - da merkt der LMP1 Fahrer dann auf einmal, dass die Prototypen schon irre schnelle Fahrzeuge sind.

Auch wenn es im Cockpit ziemlich eng zugeht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… das Gerät ist der Hammer:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Als dann auch noch die Schillers aufgeschlagen sind:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… war für mich klar: mehr Messestände sind heute nicht mehr drin.

Fabian hat eine beeindruckende Saison hingelegt - und in der Blancpain Sprint Serie den Silver Cup gewonnen. Und auf der Nordschleife 8:21 im Cup Porsche gefahren. Den Namen werden wir noch öfter hören, denn er ist erst 20.

Richtung Ausgang ist mir dann noch aufgefallen, dass ein Ferrari auch so aussehen kann:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… die Autos früher einfach mehr Charakter hatten:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… der Porsche Diesel damals noch nicht ahnte, wie er einmal Betrugswerkzeug werden könnte:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und ich wohl auch langsam zum alten Eisen gehöre, wenn unsere Autos von damals inzwischen auf der Oldtimermesse stehen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich der Ausflug voll gelohnt hat. Ich hoffe die Messe etabliert sich als fester Bestandteil im Kalender!

RetroClassics | Messe | Mikebericht | Mikefotos | Köln |


Samstag, 18. November 2017

Toyota bestätigt Fernando Alonso LMP1 Rookie-Test in Bahrain.

Fernando is very interested by Le Mans as well as endurance racing in general and he is keen to drive a state-of-the-art hybrid LMP1 car, extensively developed for the WEC’s top category. The Bahrain rookie test is the perfect opportunity for this and TOYOTA GAZOO Racing is honoured to run its 1,000hp TS050 HYBRID for Fernando for an activity which will positively enhance awareness of endurance racing.

In Köln war er auch schon:

To prepare for the test, Fernando visited the TOYOTA GAZOO Racing facility in Cologne, Germany on Tuesday 7 November for a seat fitting and simulator session.

Toyota | Alonso | LMP1 |


Freitag, 10. November 2017

Alonso in Le Mans? Im Toyota LMP1?


Dienstag, 05. September 2017

Der Zug einer gemeinsamen ACO und IMSA Prototypen-Formel ist doch noch nicht abgefahren.

sportscar365.com:

“We have to open the discussion,” Fillon told Sportscar365 in Mexico City. “What is the future of LMP1 and what is the future of DPi? Remember that I was very enthusiastic about a common prototype between [ACO and IMSA] and for me it’s not a dream. I think we can work on that.” While Fillon felt IMSA’s DPi concept drifted too far away from the FIA and ACO’s new-for-2017 LMP2 regulations, he now sees a potential opportunity with LMP1.

Na das wär’s doch!

FIAWEC | IMSA |


Freitag, 28. Juli 2017

ACO/WEC über den Porsche LMP1 Ausstieg: ´not amused´.

fiawec.com:

Porsche, which recently confirmed its participation in the FIA ​​LMP1-H World Endurance Championship as a manufacturer up to the end of the 2018 season, and which has been actively involved in the development of the technical regulations that will come into force in 2020, has just announced the withdrawal of its LMP1 hybrids from the end of the 2017 season. The Automobile Club de l’Ouest, promoter of the WEC and organiser of the 24 Hours of Le Mans, regrets this precipitous departure, as it does the abruptness of the decision from one of endurance racing’s most successful and lauded manufacturers.

Man hat den dicken Hals der Veranstalter förmlich vor Augen. Und - falls es noch an Beweisen fehlte - zeigt dies Porsche’s Hektik bei diesen Entscheidungen. Die Disruption gewinnt an Energie und die Industrie springt umher wie eine Schar aufgeschreckter Hühner. Was gestern als Strategie verabschiedet wurde, wird heute schon wieder in die Tonne gekloppt. Aber gut zu sehen, dass man bei Porsche beweglich ist - nichts anderes erwartet man auch von einem durchtrainierten Sportler.

Wie ACO/WEC wohl reagieren, wenn sich jetzt auch Toyota zurückzieht?

Jedenfalls ist ihre Meldung auch mit heißer Nadel gestrickt:

Clearly, the reduction of costs and stability, but also inventiveness and audacity, will be vital in making it possible to stage an increasingly spectacular and attractive championship with the sport of endurance racing at the forefront.

Sehr zweideutig und nicht Korrektur gelesen: Reduction of stability? Ich glaube das ist umgekehrt gemeint - und hier genau zeigt sich, wie wenig die Organisatoren verstanden haben. Die Kosten waren nicht Porsche’s Hauptgrund - und Stabilität kann man inzwischen vergessen, denn die Nachrichtenlage ändert sich täglich und das Verhalten erinnert mich an die selbstgefälligen DTM/DMSB Funktionäre.

Die letzte Juliwoche im Jahr 2017 wird jedenfalls in die Geschichte eingehen, denn sie hat endgültig und für alle sichtbar das Ende der Verbrennertechnologie besiegelt. Da gibt es kein Zurück mehr. Und wenn Mercedes (DTM Ausstieg) und Porsche (WEC Ausstieg) so deutliche Signale setzen, werden die anderen Hersteller natürlich hinterherrennen, um nicht den Anschluss zu verpassen. Brechen jetzt die Dämme?

Porsche schreibt heute morgen:

Die erfolgreiche LMP1-Mannschaft bleibt Porsche voll erhalten. Dies gilt auch für die beteiligten Werksfahrer.

So eine tolle Infrastruktur mit einer weltmeisterlichen Mannschaft gibt man nicht einfach auf. Und für normalen Motorsport wie z.B. Formel E ist es viel zu groß. Nein, hier sollen anspruchsvolle Aufgaben gelöst werden, die sich aus den neuen E Konzepten für den Straßenverkehr ergeben - da bin ich mir ziemlich sicher.

FIAWEC | LeMans | LMP1 | Elektro | Dieselgate | Disruption |


Samstag, 17. Juni 2017

VIDEO: Kamui Kobayashi mit der perfekten Le Mans Runde.

Die perfekte Runde - davon träumt jeder Rennfahrer. Für Kamui Kobayashi ist der Traum am Donnerstag wahr geworden, seine Pole-Runde war über 2 Sekunden schneller als die des Zweiten. Hier das Video dazu - sehr geschichtsträchtig und ein Genuss für jeden Rennfan:

youtu.be/Sy91BcB8pRQ

Hier das Video komplett als Onboard und das offizielle Qualifying Endergebnis, die Resultate für die LMP1 sehen so aus:

Toyota #7: 3:14,791 (Session 2)
Toyota #8: 3:17,259 (Session 3), Gap +2,227
Porsche #1: 3:17,259 (Session 2)
Porsche #2: 3:18,067 (Session 2)
Toyota #9: 3:18,625 (Session 2)

LeMans | LM24 | Poleposition | Kobayashi | Onboard |


Samstag, 10. Juni 2017

Le Mans 24 Stunden Rennen 2017 - Essential Links und Live Stream - renn.tv/go/lemans24.

Wieder einmal habe ich alle wichtigen Links zusammengetragen, die man braucht, um das Rennen im Detail zu verfolgen. Wenn es Updates gibt oder ihr noch etwas ergänzen wollt, dann packe ich das hier mit rein.

Dieses Jahr werde ich auch wieder vor Ort sein, auch wenn sich das ganz spontan erst dieses Wochenende für mich ergeben hat, weil ein Journalist absagen musste und man mir - wieder von Ford - diesen Platz angeboten hat. Danke - nehme ich gerne!

Die kurze URL für die Le Mans Essential Links ist auch wieder im Einsatz:

renn.tv/go/lemans24

Offiziell vom Veranstalter:

Live Stream, Timing, Kommentar:

Teamberichte und Live-Bilder:

News:

Sonstige Helferlein:

LEMANS24 | LeMans | LM24 | EssentialLinks |


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Audi verabschiedet sich aus Le Mans.

Nicht 2018, nicht 2017 - nein schon Ende diesen Jahres wird das komplette WEC Programm eingestampft.

Noch 2 Rennen, dann ist Schluss.

Die Einschläge kommen im Moment knüppeldick für VW. Am Dienstag hat VW einem Vergleich in den USA über 14,7 Milliarden (Milliarden!) Dollar zugestimmt, um die 475.000 in Amerika verkauften Green-Diesel als 2 Liter Variante vom Tisch zu bekommen. 85.000 3L warten noch auf eine Lösung. Nicht vergessen, dass es sich insgesamt um 11 Mio. Fahrzeuge handelt - alleine 2,61 Mio. in Deutschland.

Bei VW geht es finanziell an´s Eingemachte und man hat sich sowieso gefragt wie es sich ein Konzern leisten kann, 2 LMP1 Teams - Audi und Porsche - auf allerhöchstem Level gegeneinander antreten lassen kann. Matthias Müller hatte an dieser Entscheidung sicher auch seinen Anteil, denn im Windschatten von Winterkorn ist er 2010 Chef von Porsche geworden. Um 2015 den dann geschassten Winterkorn zu beerben und die Leitung der VW AG zu übernehmen. Wo sich der Kreis wieder schließt, denn dort verantwortet er natürlich auch das Einstampfen des Audi R18.

Vielleicht schlägt sein Motorsport-Herz eher für Porsche, aber Audi über die Klinge springen zu lassen hat noch einen anderen Grund: den Diesel.

Denn Audi setzt als einziges Motorsport-Team einen Diesel als Antriebsquelle ein - aus Marketinggründen. Und zwar schon ewig - nämlich seit 2006. Insgesamt geht Audi seit 1999 in Le Mans am Start und hat ab 2000 eine unvergleichliche Siegesserie hingelegt: nur 2009 konnte Peugeot gewinnen - die Siege 2005 (ADT Champion Racing, R8) und 2003 (Bentley) buche ich mal mit dazu. Geändert hat es sich allerdings mit dem Einstieg von Porsche, denn die Weissacher konnten die letzten beiden Jahre gewinnen. (Das tragische Schicksal von Toyota von diesem Jahr haben wir ja noch gut in Erinnerung.)

Seit Dieselgate hat Audi Sport die Bezeichnung Diesel vermieden wie der Teufel das Weihwasser - wenn es gar nicht mehr anders ging wurde TDI eingesetzt. Was eigentlich nur Auto-Insidern ein Begriff sein dürfte. Damit stand also auch schon 2016 unter einem schlechten Stern, denn selbst Erfolge konnten sich überhaupt nicht vermarkten lassen, da der Ruf des Diesels für immer und ewig vergiftet war. Eigentlich hatte man sich geschämt, einen Diesel einzusetzen - aber das ließ sich ja nicht so schnell ändern. Ich wette es gab im Konzern genug Leute, die nur auf die erste Gelegenheit gewartet haben, das Audi Le Mans Programm über die Klinge springen zu lassen. Einen Sauger neu zu konstruieren machte natürlich noch viel weniger Sinn, das läuft ja schon bei Porsche.

Das ist schon bitter zu beobachten, wie ein Sportteam zum Spielball der Marketing Strategen wird - erst, als ihnen übergedeut wurde doch einen Diesel einzusetzen und jetzt, wo sie ihn ausgereift haben, gehen sie als Opfer mit unter.

Die Era dicker V8 (Toyota), kleiner Turbo (Porsche) und Diesel (Audi) in der LMP1 gegeneinander antreten zu sehen, wird als ausgewöhnlich in die Le Mans Geschichte eingehen. Ich war fasziniert davon, diese grundsätzlichen Konzepte Kopf an Kopf im Rennen zu sehen. Wetten, dass dass sich die Konzepte jetzt wieder aneinander annähern? Wobei ja nur noch Toyota und Porsche übrig sind. Ob jetzt noch ein weiterer Hersteller einsteigt? Die Türen beim ACO werden sperrangelweit offen stehen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die deutsche Autoindustrie beeindruckt aber auch das konsequente Handeln von Audi - durch den Druck von allen Seiten sind sie gezwungen alte Zöpfe abzuschneiden und können sich - ohne Diesel Ballast - voll auf Elektro konzentrieren.

So desaströs die Situation momentan erscheint - es könnte sich hinterher als großer Glücksfall herausstellen.

Bitter ist es für die Fahrer - ich hoffe sie müssen nicht aus der Not heraus noch Formel 1 fahren.

LeMans | AudiLMP1 | Dieselgate | LM24 |


Dienstag, 27. September 2016

Einen LMP1 sieht man im Londoner Berufsverkehr auch nicht alle Tage.

Heute morgen war aber einer unterwegs: Mark Webber in seinem 919:

Grund war der neue Panamera:

This morning, the two most advanced Porsche cars built so far, the Le Mans-winning 919 Hybrid LMP1 and the all-new Panamera made history; the world’s fastest petrol: electric race car took to the London streets, alongside the new Panamera 4 E-Hybrid, to demonstrate how Porsche is translating its race-winning Hybrid technology from the track to the road.

Ich kann ja nicht verstehen, dass sich überhaupt irgendein Porsche LMP noch mit einem Panamera oder Cayenne abgibt - nach DER Nummer damals.


Sonntag, 25. September 2016

Formel 1 wird nächstes Jahr wohl NOCH langweiliger werden - weil sie ca. 4,5 Sek. schneller werden sollen.

Wer gehofft hatte, dass die F1 nächstes Jahr schöner anzuschauen wäre -

das wird wohl nichts:

In der kommenden Formel-1-Saison werden die Autos gemäss unserer Berechnungen um 4,5 Sekunden pro Runde schneller. Von den Reifen kommen dabei 2,5 Sekunden, von der Aerodynamik die anderen zwei.

Na super.

Besser wäre: weniger mechanischer Grip (Reifen), aber noch viel wichtiger: weniger aerodynamischen Grip. Damit man auch als Zuschauer wieder eine Chance hat zu sehen, was passiert. Dass sich Autos bewegen, driften oder überfahren werden.

Aber das will von den abgehobenen F1-Machern natürlich niemand hören, denen geht es nur darum schneller als die LMP1 zu sein.


Donnerstag, 15. September 2016

Geheimer Porsche LMP1 von 1998.

Spannender Lesestoff bei mulsannescorner.com über das geheime Porsche LMP1 Projekt, dessen Existenz Porsche bisher geleugnet hat.

Und warum ist es nie vollendet worden?

Various reasons for the cancellation have been stated, the most nefarious being to provide engineering manpower to develop the Cayenne SUV. Today it is accepted, and confirmed by insiders, that a deal was struck between Ferdinand Piech, then chairman of the VW-Audi board, and Porsche’s Wendelin Wiedekin to co-operate on the SUV project. The VW Touareg and Porsche Cayenne are indeed the same car underneath except for engine specification and exterior styling. At the same time it was agreed that Porsche would halt its LMP project, and withdraw from top-echelon sportscar racing for a 10 year period.

Der Cayenne ist schuld! Und gleichzeitig gab es einen Nichtangriffspakt, damit Audi in Le Mans dominieren kann. Jetzt ist Porsche wieder von der Leine und Audi muss sich ordentlich strecken um hinterherzukommen.

LeMans | Piech | Cayenne |


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

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Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Freitag, 29. April 2016

FIAWEC Spa 6h Essential Links.

Nächstes Wochenende steht Spa auf dem Programm und ich freue mich wieder als Fotograf akkreditiert worden zu sein. Das 6h-Rennen hat sich für mich zu einem persönlichen Highlight entwickelt: gut zu erreichen (1,5h von Köln), weitläufige Naturstrecke mit vielen verschiedenen Perspektiven, entspannte Atmosphäre rund um die Strecke, mit Eau Rouge die geilste Kurve überhaupt (310 km/h gerade so flat im LMP1!) und natürlich nicht zu vergessen: leckere belgische Pommes.

Das Rennen findet traditionell Samstags statt, Start ist um 14:30 und Zieleinlauf um 20:30.

FIAWEC | EssentialLinks | Spa6h | LeMans | LM24


Dienstag, 09. Februar 2016

Wolfgang Ullrich fiel aus allen Wolken, als ihm der 3. Le Mans Audi weggestrichen wurde.

Stellt sich raus, dass der Wegfall des 3.Le Mans Audis sogar für Dr. ‘Timo-schieb-ihn-raus’ Ullrich überraschend kam:

Filipe Albuquerque im Interview mit Daily Sportscar:

We never know what’s going to happen each year, for example this call-up, it was a shock. Dr Ullrich was shocked about all this because everything was settled, I’d driven the new car and Me, Marco (Bonanomi) and René (Rast) were all ready to do Le Mans. And then he got the call to say my car wouldn’t be racing.

LeMans | LM24 | Ullrich | Albuquerque | Dieselgate |


Freitag, 05. Februar 2016

Le Mans Starterliste 2016 mit 60 Fahrzeugen.

Heute hat der ACO bei einer Pressekonferenz die 2016er Starterliste veröffentlicht. Statt 56 gehen dieses Jahr 60 Teilnehmer an den Start: 9 LMP1 (davon je 2 Audi, Porsche, und Toyota), 22 LMP2 und 28 GT (je 14 AM und 14 PRO).

Ford tritt mit insgesamt 4 GT in der PRO Kategorie an, also nicht nur die beiden WEC Fahrzeuge, sondern zusätzlich auch die beiden aus der IMSA Serie.

Und Toyota hat kürzlich sein 2016er Auto vorgestellt - gefällt mir sehr gut!

UPDATE:

Der Toyota auf dem Bild ist noch der TS040 - das Nachfolgemodell TS050 wird erst bei den Tests in Paul Ricard vorgestellt. (Danke!)

LeMans | LM24 | FordGT |


Dienstag, 22. Dezember 2015

Nissan zieht sich leise aus der WEC zurück.

Immerhin sind sie ehrlich:

The company concluded that the program would not be able to reach its ambitions.

Hier zum Vergleich zu der mageren Pressemitteilung von heute die gar nicht so leise Hero comes Home Werbung von Anfang des Jahres, mit der das LMP1 Projekt vorgestellt wurde.

Ich finde es schade - es hatte viel Mut dazugehört den unkonventionellen Wagen zu entwickeln. Das ist doch das Spannende am Motorsport: ausgetretene Pfade verlassen und kreativ Neues ausprobieren.

NissanLMP1 | Nismo | LeMans | LM24 |


Sonntag, 30. August 2015

Mikebericht WEC 6h-Rennen.

Endlich wieder Autorennen - das war mein erster Rennstreckenbesuch für dieses Jahr! Das Tempolimit auf der Nordschleife hat mir kräftig den Spaß versaut - na gut, anderes Thema.

Dieses Wochenende war Le Mans Atmosphäre angsagt und das ist natürlich Rennsport genau nach meinem Geschmack. In Spa und Le Mans hatte ich die Serie schon mehrfach besucht und bin nie enttäuscht worden.

Am Ring habe ich zur Abwechselung mal Heimspiel und passend zur Eifel wurde ich direkt mal von einem Traktor begrüßt:

Aber auch Sonnenuntergänge wie diese sind Eifel und zusammen mit dem stylischen Setup der WEC ein großartiges Schauspiel:

Wie gewohnt hat Audi dicker aufgetragen als alle anderen und diesen Palast in das Fahrerlager geklotzt:

Und zur Vollendung der Romantik gab es am Wochenende sogar Vollmond:

Ich selber war Freitag und Samstag vor Ort. Während es am Freitag noch übersichtlich war und man sich gemütlich auch in der Boxengassen abends das Treiben angucken konnte, war es am Samstag schon richtig voll:

Und das, obwohl am Samstag nur eine Stunde morgens (Freies Training) und 20 Minuten nachmittags (Qualifying) die LMP zu sehen waren.

Auf den Zuschauerrängen ebenso wie im Fahrerlager:

Diese Audiwerbung wirkte irgendwie deplaziert:

Und erinnert auch daran, dass Audi nichts unternommen hat, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu bewahren.

Und weil wir schon im alten Fahrerlager sind - hier ist die Webcam untergebracht:

Und Andre Lotterer’s sport quattro - hab ich ihn doch gefunden:

Adventure GmbH? Ich dachte das ganze verschachtelte Sub-Firmen Konstrukt sei aufgelöst? Das sind die Relikte der Zakspeed Rennfahrerschule, die den Nürburgring bzw. den Steuerzahler viel Geld gekostet haben:

Im Pressezentrum war ich froh zu sehen, dass Gustav Büsing würdig vertreten war. Hat mich positiv überrascht und eine schöne Ergänzung zu der Beerdigung in Oldenburg, wo ich einige bekannte Gesichter vermisst habe:

Aber nicht nur eine kleine Gedenkfeier, sondern sogar einen eigenen Baum - die Gustav-Büsing-Blutbuche - ist zu seinen Ehren gepflanzt (?) worden:

Der Jochen ist jetzt auch feuerfest, aber dass meine kleine Kamera mit ihrem billigen Kitobjektiv so weitwinkelig kann, damit hat er wohl nicht gerechnet ;)

Und so ein N im prall gefüllten Presseraum macht sich natürlich immer gut - Olli’s Berichte könnt Ihr hier lesen, wenn sie fertig getippert sind:

Als ich im Juni vorletztes Jahr zum ersten Mal alleine nach Le Mans gefahren bin nach unserer Radtour in 2012, war Lorens der erste, den ich im Fahrerlager gesprochen habe.

Da habe ich mich natürlich sehr gefreut, ihn am Ring wiederzutreffen. War sein erster Besuch in der Eifel!

Mit Franz Konrad lässt sich natürlich prächtig fachsimpeln.

Nicht nur, dass KCMG ein glänzend schönes Auto haben, sie haben auch beim 6h-Rennen die LMP2 gewonnen! Sind Gesamt 7. geworden hinter den Werks-LMP1.

So gemütlich sieht das Freitags abends in der Boxengasse aus - also wenn das nächstes Jahr wieder stattfindet und ihr mal nahe an die Autos kommen wollt, den Termin solltet Ihr mitnehmen:

Da wurden dann die letzten Vorbereitungen getroffen. Allerdings habe ich auch noch nie vorher gesehen, dass jemand Klebestreifen auf den Boden hämmert:

Markus Schurig war auch da - natürlich. Ein WEC Rennen lässt er sich nicht entgehen - von daher praktisch, dass mal eins in Deutschland stattfindet:

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um ihm zu diesem Artikel über die DTM zu gratulieren. Da hat er mal richtig ausgeholt und Wahrheiten ausgesprochen, die man so bisher nicht in der Zeitung lesen konnte:

“Wird sich die DTM jetzt ändern? Nein. Das primäre Ziel ist nicht Rennsport, sondern Marketing. Den Ansatz hat man so lange weitergedreht, dass man sich ziemlich weit vom Rennsport entfernt hat. Sportlichkeit ist das hübsche Gewand, in das sich die DTM kleidet. Blöd ist halt nur, wenn der Rock hochrutscht.”

Das passt gut zu diesem Text, den ich zu dem Thema geschrieben habe.

Grund war natürlich die Schieb-ihn-raus Nummer. Dass er sich mit so einem Text nicht nur Freunde macht, dürfte klar sein. Aber gerade deswegen bewundere ich seinen Mut und die Aufrichtigkeit, das gibt mir den Funken Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles verloren ist.

Die sport auto hat in der Industrie nach wie vor ein Standing und vielleicht ist das der Weckruf für ein paar Entscheidungsträger die aktuelle Sportlandschaft zu überdenken. Von DMSB über DTM bis hin zu GEZ.

Und falls jemand Dr.Wolfgang Ullrich in Moskau beim DTM Rennen vermisst hat - wo er ja Boxenverbot hat - hier ist er:

Die Pose passt. Vor seinem Audi-Palast trotzt er der öffentlichen Meinung und zieht gnadenlos sein Ding durch.

Das soll mir mal einer erklären: da wird jemand von dem deutschen Sportgericht verurteilt, während der DTM keine Boxengasse mehr betreten zu dürfen. Die Strafe ist übrigens rechsgültig, keine Revision eingelegt. Und zeitgleich tritt er bei einer anderen Rennserie auf, als wäre nichts passiert?

Das ist so, als würde man seinen Führerschein verlieren, aber nur für die Strecke, wo man zu schnell gefahren ist.

Andre Lotterer war am Ring voll in seinem Element. Rattenschnell und super geerdet - für jeden Zeit für ein Foto oder Schwätzchen. Und dann noch mit dem eigenen sport quattro angereist, was will man mehr. OK - gewinnen - da war Porsche dann doch schneller.

Die haben im Ringboulevard mal ein paar Gewinner ausgestellt, davon haben sie ja genug. Schöner Fuhrpark, angeführt vom diesjährigen Le Mans Sieger:

Wer nicht weiss, was DMG MORI so macht - die Infografik hilft:

Coole Frästeile, das liebe ich am Werkssport:

Ich wollte dann aber auch mal wissen, wie die Autos auf der Strecke abgehen und habe mir die Dunlopkehre ausgesucht. Waren auch ein paar Zuschauer da:

Aber die T8 (Dunlopkehre) und T9 (Schumacher S) waren leider zu:

Verstehe ich nicht - sind die baufällig oder was? Gerade das Schumacher S halte ich mit diesen schnellen Autos für einen der besten Zuschauerpunkte.

Erinnert Ihr Euch noch an das alte Logo? Hier ist es:

Da war die Welt noch in Ordnung.

Anders als beim Einchecken, da wurde man nämlich in die Akkreditierungsstelle der Kai-Richter-Dorfkulisse gezwungen:

Überhaupt fällt auf, dass an vielen Stellen der Lack ab ist:

Wie war das noch mal mit den Premiummarken auf der Flaniermeile? Die Träumerei ist jetzt in der Realität angekommen:

Warum ist denn in der Retti-Außenstelle das Presse abgeklebt? Haben die Fotografen versucht sich da zu akreditieren? Werde ich wohl hoffentlich beim nächsten Mal Tanken erfahren :)

Widerwillig bin ich auch mal in den Boulevard, eigentlich nur um ein paar Fotos mitzubringen. Neudeutsch heißen die Imbisse da jetzt Food - ich musste an den Begrüßungstraktor denken:

Beim Tritt in den Allerwerten läuft alles höflich ab mit Bitte und Danke:

Welches Verständnis?

Selbst bei Mertens gibts es Food. Aber auch Nachwuchs - Glückwunsch an den schnellen Mario mit dem Vorschlaghammerhändedruck! Alle gesund und munter und die kleine Familie ist jetzt zu Viert!

Der Ringroster - hier das Beweisbild:

Lack ab oder Patina?

Kreativer Kabelkanal:

Das ist die Müllenbachschleifen-Kurzanbindung.

Was machen eigentlich diese grünen Säulen da? Von der F1 übriggeblieben?

Ich hab dann auch mal die Reifenstapellackiererei gefunden:

Auf der Strecke sehen die LMP super aus, sind ja auch mächtig schnell und vielseitig mit den unterschiedlichen Konzepten. Aber aus manchen Perspektiven sind sie auch grottenhässlich. Die Lackierung kaschiert da einiges, aber stellt den Euch mal in einer anderen Farbe vor - und guckt mal wo der Fahrer sitzt:

Dass ein Rennauto mit Platten in die Rettungsstrasse abbiegt, kommt wohl auch eher selten vor:

Da waren die Fotografen verdutzt - um mit der großen Brennweite drauf natürlich auch leicht überfordert ;)

FCY - Full Course Yellow:

Dann müssen alle 80 fahren, das soll das Safety Car ablösen.

Keep Fightig Michael:

Habt Ihr an dem Audi mal die Rückspiegel gesehen? Krass:

Das Qualifying habe ich mir vom 6.Stock des TÜV Tower angeschaut. Und mich gewundert, dass einige die NGK Schikane (Motorradvariante) im Adenauer-Forst-Stil genommen haben:

Und so kommt zusammen, was zusammen gehört: Radio Le Mans und 87,7 Ringradio mit Lars und Olli. Daran könnte ich mich gewöhnen!

Unter’m Strich eine Mega-Veranstaltung, man hat gemerkt, dass die Mannschaft am Ring alle Register gezogen hat, damit es ein Erfolg wird. Das mächtige Zuschauerinteresse wird für die Anstrengungen entschädigen - ich hoffe es sind sich alle einig, dass das nächstes Jahr fortgesetzt werden muss! :)

Bei so einer sonnigen Paradeveranstaltung denkt natürlich jeder, dass es mit dem Ring wieder aufwärts geht. Aber realistisch betrachtet ist der Komapatient immer noch zwangsbeatmet und die Heilungschancen sind nicht vorhersehbar.

Oder wisst Ihr, wer aktuell Besitzer ist? Was aus den Gerichtsprozessen zwischen den jetzigen Geschäftsführern wird? Wer hinter dem russischen Konsortium steckt, wenn schon der Vorzeigekopf selber Oligarch ist? Wie der Prozess beim Europäischen Gericht ausgeht? Und wann?

LeMans | FIAWEC | Mikebericht |


Montag, 18. Mai 2015

Gerüchte über einen Le Mans Einstieg von BMW.

Ob da was dran ist?

Racecar Engineering:

Well sourced reports in the German press explain that a project to design a new LMP1 design are well underway. BMW Motorsport personnel have been seen at both WEC rounds so far and taking a specific interest in the car contesting the LMP1 class rather than those in the GTE field where they may be expected.

Auf jeden Fall das richtige Zuhause für ausgewachsenen Werkssport und deren Prototypen.

LM24 | LeMans | BMWMotorsport |


Sonntag, 29. März 2015

Das war sowas von klar, dass die Springermedien jetzt den Todesfahrer verschlagzeilen.

Jann Mardenborough ist eines der größten Talente des Motorsports und Nissan hat mit seiner Academy einen Weg gefunden, diese Talente zu entdecken. Dass das über die Playstation geht ist überraschend und beeindruckend, aber man steigt nicht vom Sofa auf und fährt dann in Le Mans in einem Prototypen auf’s Podest.

Der 23-Jährige hat sogar so beeindruckt, dass er dieses Jahr den neuen LMP1 Nissan fahren wird.

Und was macht die Springerpresse daraus?

BILD: Horror-Crash auf der Nordschleife | Auto rast Zuschauer tot

(Link)

DIE WELT: Todesfahrer kam durch Playstation-Sieg ans Steuer

(Link)

Mit Journalismus hat das nichts zu tun, das ist ein elendes Hetzergesindel - ohne Rücksicht auf Verluste sabernd und gierig auf der Suche nach Klickzahlen.

Tag: Springer


Dienstag, 03. Februar 2015

Nissan´s LMP1 schießt komplett den Vogel ab!

Habt Ihr gesehen, was für einen mutigen LMP1 Nissan für Le Mans vorgestellt hat?

Wir waren ja schon froh, dass Toyota und Porsche die übermächtigen Audi herausfordern - alle drei sind mit unterschiedlichen Konzepten am Start (Diesel - V8 - Turbo).

Und Nissan? Schießen komplett den Vogel ab: Frontantrieb! Kein Witz.

Gestern war offizielle Vorstellung mit diesem stark gemachten Spot beim Super Bowl:

youtu.be/_Gx_E23VpQQ

Die Gerüchte um das Auto gibt es schon länger. Damals ging es um FrontMOTOR, aber nicht FrontANTRIEB.

Was soll ich sagen: ich find’s toll! Beeindruckend, wie Nissan - mal wieder - ausgetrampelte Pfade verlässt und etwas völlig Neues probiert. Das ist doch das, was wir in Le Mans sehen wollen: Prototypen!

Sieht doch scharf aus!

Hier die technischen Details.

Und großartig filetiert und kommentiert bei MulsanneCorner.com.

Tags: Nissan | Nismo | LMP1 | LeMans | LM24 |


Montag, 19. Januar 2015

Nissan verblüfft die Le Mans Szene.

Die Japaner sind immer für eine Überraschung gut. Ob sie mit der GT Academy Simracer zu Le Mans Siegern machen oder ob sie den innovativen Deltawing an den Start rollen: immer muss es etwas sein, was vorher noch niemand gemacht hat.

Demnächst ist der Einsatz eine LMP1 Prototypen geplant und heute sind erste Bilder aufgetaucht, die auf einen Frontmotor (!!) schließen lassen.

Wenn das wirklich so kommt, dann entwickelt sich die LMP1 zu dem, was die F1 damals® einmal war: ein Paradies für Tüftler und Ingenieure.

Tags: Nissan | LMP1 | LM24 | LeMans |


Sonntag, 28. September 2014

Ferrari LMP1 Render - Yes Please!

Wenn Ferrari mit einem LMP1 nach Le Mans kommt, dann könnte das nach den Vorstellungen von Photoshopkünstler Oriol Folch Garcia so aussehen:

What a beauty!

(Via WTF1.)

Tags: LeMansFerrariLMP | LM24 |


Montag, 05. Mai 2014

Mikebericht vom WEC 6h-Rennen in Spa.

Auf dieses Rennen hab’ ich mich sehr gefreut, denn es ist immer sehr gemütlich in Spa …

… und das mit der Akkreditierung klappt auch ganz gut. Nicht, dass ich die jetzt unbedingt bräuchte, um Spass bei einem Rennen zu haben, aber es macht die Sache einfacher.

Man trifft dann nämlich Leute, die einem sonst nicht so über den Weg laufen, z.B. Bruno Senna. Der ist auch gleich mal nfiziert worden! :)

Kennt Ihr den?

Schwer interessanter Mann: David Heinemeier-Hansson. Ist letztes Jahr bei OAK im LMP2 gefahren und dieses Jahr GTE bei Aston Martin.

Das ist aber eigentlich garnicht das spannende, sondern, dass er Programmierer ist, Ruby on Rails entwickelt hat, weiter bei 37signals an Basecamp arbeitet und auch schonmal ein Buch schreibt: Rework. Ein gutes Buch, hab es durch (als Audiobook in englisch) und kann es nur empfehlen!

Wer hätte es gewusst?

Ihn jedoch kennt Ihr alle: Dr. Wolfgang Ullrich. Hat sich geduldig den Fragen der Journalisten gestellt - gibt ja doch einige technische Neuerungen dieses Jahr.

Das ist natürlich auch für Gustav Büsing von Interesse …

… hier im Gespräch mit Ulrich Baretzky, Audi’s Motorenmann:

Gustav bei der Langstrecke zu treffen ist immer eine Freude - er hat immer ein paar Tipps und Geschichten auf Lager und auch immer ein paar Minütchen Zeit! :)

Bei dem Bild …

… konnte ich nicht anders, als TomK eine Teilnahme an DSDS anzudichten - Steilvorlage! :)

Während André Lotterer - der in Belgien aufgewachsen ist - hier mal eine Runde in Le Mans beschreibt:

Aber eins der größten Highlights des Rennens war André’s privater sport quattro, den er standesgemäss abstellen durfte:

Vor einem Jahr hat er sich den zugelegt, da kann natürlich kein aktueller Audi Dienstwagen mithalten!

Hier mal mein Versuch, soviel sport quattro wie möglich in ein Instagrambild zu bekommen:

Natürlich waren auch Eifeler vertreten, der Nicki zum Beispiel:

… oder Olaf Manthey:

… und Jörg Bergmeister:

Die Deko bei Porsche hätte ich am liebsten mitgenommen! :)

Oliver Hilger hat selber auch ein paar Fotos gemacht, sicher ist sicher:

Und das ist Harald Gallinnis, der Editor von GT-Eins.de. Auch überall anzutreffen, wo es um Langstrecke geht!

Als nächstes bei Porsche ist dann die LMP1 Fraktion aufgelaufen, Marc Lieb:

… Brendon Hartley:

… Romain Dumas:

… und natürlich Mark Aussie Grit Webber:

Er war immer heftigst umlagert:

Das ist Pascal Vasselon:

… von Toyota. Die kommen mit ihrer Hospitality relativ hemdsärmelig daher und ich muss sagen, das gefällt mir ganz gut. Ist bei den anderen manchmal schon etwas übertrieben.

An Technik wurde nicht gespart, so sieht die LED Wand im Fahrerlager von hinten aus:

Porsche hat sogar ein Austellungs-LMP1 mit dabei:

Was Einsatz angeht, so sind aber auch die Journalisten mit Vollgas dabei, das ist der neue schwere Gasfuss von John Dagys:

Die Audifahrer waren heftigst umlagert, TomK meinte, er habe 1.200 Karten unterschrieben!

… inklusive meinem Remote-Shutter :)

Dann ging’s aber los mit Action, das Rennen lief von 14:30 bis 20:30.

6 Ferrari hintereinander, das sah ziemlich scharf aus:

Die LMP 1 fahren in die Startaufstellung, der Audi R18 e-Tron Quattro:

der Toyota TS040 Hybrid:

… und der neue Porsche 919 Hybrid:

Normalerweise bin ja ich der, der die Fotos macht, aber Atze hat sich kurzerhand meine Kamera geschnappt …

… und dieses Erinnerungs-Bild gemacht! Danke Atze! :)

Auch sonst gut, dass der Atze wieder dabei ist, hat mir schon gefehlt. Achja - so sehen Sieger aus! Toyota auf 1 und 3 gelandet sechs Stunden später.

Schicken Helm hat der Loic Duval, …

… hier nochmal ohne Helm:

Den Mann kennt Ihr auch alle: Jochen Mass. Hat ’89 Le Mans gewonnen und durfte in Spa das Rennen starten:

Alex Wurz, BMX Weltmeister von 1986:

Und Hisatake Murata mit der besten Brille im Fahrerlager:

Die zwei kenne ich leider nicht vom Namen (weiss das jemand?), aber …

… kurze Zeit später haben sie das Rennen angeführt:

Ziemlich grosser Rummel an den Fotolöchern bei so einem WEC Lauf, ich hab mich dann mal in die 3.Reihe gestellt. Das reicht mir völlig, muss man halt improvisieren. Sind ja auch nur zur Doku für den Blog die Bilder! :)

Auch wenn ich sonst meine Nase überall reinstecke, mit dieser hier hatte ich etwas Mitleid:

Der Start gab schonmal einen Vorgeschmack auf Le Mans:

Die Tribünen in Spa waren alle voll, so sieht z.B. eine überdachte Tribüne aus, die ihren Namen verdient. Könnt Ihr mal mit dem Nürburgring vergleichen - für teuer Geld wurde eine Tribüne gebaut, die null Wetterschutz bietet.

Das ist nach der Spitzkehre:

Und man kann auch sonst sehr gut gucken:

Manche bauen sich auch schnell eine eigene Tribüne:

Und natürlich rumlaufen, ich habe die 6 Stunden Renndistanz genutzt, um tatsächlich einmal aussenrum zu gehen:

Unterwegs gab es immer wieder neue Blickwinkel:

… auch zum fotografieren:

Der kleine Zaun erinnert einen an den Ring von früher - schön auflehnen und Rennen gucken:

Aber es geht auch ohne Zaun:

Man sollte aber aufpassen, wo man steht, hier bin ich nicht lange geblieben:

In Belgien sieht man immer die dollsten Kreationen für Fotopunkte:

… und man lässt die Leute auch machen.

Auch durch den Zaun fotografieren geht:

Oder durch die Gitter. Moment mal! Die Gesichter kenn ich doch!! Richtig …

Ulli Andree und Andy Middendorf - zweite echte Nürburgring Urgesteine! :)

Und Bilder durch den Zaun müssen auch nicht schlechter sein, im Gegenteil:

Eine belgische Pommes darf natürlich nicht fehlen, bei dieser Bude war ich letztes Jahr auch, sehr lecker:

Zum Abschluss ging es dann …

… in die Eau Rouge:

Und als wäre die nicht schon spektakulär genug, der 919 hat jedesmal aufgesetzt und Funken geschlagen:

Endurance schön und gut, aber hier fehlt eine Strecke:

Duval / di Grassi und Kristensen sind nicht letzter geworden, aber als 2. fühlen sie sich zumindest optisch als erster Verlierer:

Ich fand das garnicht so schlimm - die 3 LMP1 sind trotz komplett unterschiedlicher Konzepte ziemlich gleichauf. Ich bin ja kein Freund des ganzen Balancegedrisse, aber was der ACO da hinbekommen hat, ist ziemlich beeindruckend.

Der nächste Rennen ist dann schon Le Mans und nach Le Mans werden die Fahrzeuge noch ein letztes Mal eingestuft, wenn nötig. Dann werden die Parameter nicht mehr angefasst bis nach Le Mans 2015. Das ist doch mal ’ne Ansage!

Meinen kompletten Foto-Report findet Ihr hier - inklusive der Bilder aus dem Mikebericht, die Ihr auch liken bzw. kommentieren könnt. :)

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Freitag, 02. Mai 2014

Schöne Einstimmung von Paul Truswell für das Spa 6-Stunden Rennen der WEC.

trussers.blogspot.com:

“To my mind, the two season-long Audi entries, despite the strains of the past fortnight spent preparing the cars, will arrive at Spa-Francorchamps as the favourites: primarily because theirs will be the only LMP1 cars running without compromise. It is not in my nature to stick my neck out, but I would not be surprised to see them a lap or two ahead of the field at the end of six hours racing.”

Tags: Trussers | FIAWEC | Spa6h


Sonntag, 20. April 2014

FIAWEC Live Stream nur noch gegen Bezahlung.

Der Saisonstart der WEC heute in Silverstone mit Audi, Porsche und Toyota Werksteams in der LMP1 - also eigentlich eine spannende Geschichte - wurde hinter eine Paywall gepackt.

Der Shitstorm auf Facebook nimmt dann mal Anlauf, denn in den Vorjahren gab es immer eine vernünftige kostenlose Internet-Coverage. Waren gut unterwegs sich eine solide Fanbasis aufzubauen. Prima Idee, denen wegen ein paar Euro Fünfzig die Tür vor der Nase zuzuhauen.

Ob sich Porsche seine Le Mans Rückkehr so vorgestellt hat?

Radio Le Mans ist zum Glück auf Sendung, Live Timing geht auch.

Tags: FIAWEC | LeMans | LM24


Freitag, 14. Februar 2014

Alle 56 Teams von Le Mans 2014 vorgestellt - und nach 36 Jahren auch ein neues 24h Logo.

Hier die komplette Entry List als PDF vom ACO, von den 56 Teams sind 31 Teams fest für die WEC eingeschrieben. Auch die ELMS ist stramm unterwegs: 42 Autos.

Ein paar Highlights von der gestrigen Pressekonferenz:

“Interestingly, it has also taken on board the need to communicate the rule changes to the general public. A 30 per cent reduction in fuel economy year on year, at the same speed; that’s the first message, and there are 11 more to follow. I quite like this approach.”

“Small American Team Presence at Le Mans”

Und es gibt ein neues Logo!

Gefällt mir richtig gut, auch wenn es ein wenig bei der Formel 1 abgeguckt ist. Ich mag solche symmetrischen Formen und das Logo funktioniert auch sehr gut nur 2-farbig.

Ich hab es direkt mal frisoniert, damit es schön in den Blog passt ;)

Das alte Logo war seit 1978 im Dienst - 36 Jahre! Wow, das ist eine lange Zeit, könnt ich gut nachvollziehen, wenn die Leute noch am alten Logo hängen. Auf jeden Fall die alten T-Shirts nicht aussortieren, die sind jetzt Retro! :)

Die Vorschau auf die Teams gibt es sogar als Video, 4 Monate vor dem Rennen:

youtu.be/Id72AL7B5T4

Ich glaube das wird ein ganz gutes Rennen! :)

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Dienstag, 11. Februar 2014

Am Donnerstag wird die Entry List von Le Mans 24 Stunden bekanntgegeben.

sportscar365.com:

The entry lists for the FIA World Endurance Championship, European Le Mans Series and 24 Hours of Le Mans are set to be released on Thursday as part of the ACO’s traditional press conference in Paris. (..)

The ACO confirmed the list will see a 50/50 split between prototypes and GT entries, with 28 cars having been selected for LMP1 and LMP2 combined, plus the previously confirmed Nissan ZEOD RC, which will compete in Garage 56.

Das Ganze wird live übertragen von radiolemans:

This Thursday at 2pm join John Hindhaugh and guests as the ACO reveals the full list of 56 cars invited to compete in the 2014 Le Mans 24 hours.

We’ll have live coverage from the Eurosites George V in Paris throughout the afternoon. In addition to confirming the entrants for the 82nd running of the 24 hours, the ACO will also announce the cars granted full-season entries to the FIA World Endurance championship.

Im Vergleich dazu läuft beim 24h-Rennen am Nürburgring alles viel gemütlicher: Nennungsschluß ist erst am 28.April, obwohl das Rennen nur eine Woche später stattfindet.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: LM24 | LeMans


Donnerstag, 09. Januar 2014

Woran erkennt man einen LMP1?

Motorvision:

“(Er) hat aber zusätzlich einen sehr großen festen Heckspoiler und viele Lufteinlässe an Front, Seite, Heck und Dach.”

(Danke Oli Ver!)


Donnerstag, 07. November 2013

VIDEO: 850 PS, 4.000 Nm und alles im 1.Gang - der elektrische Drayson LMP1.

Da ist sogar Chris Harris sprachlos, Lord Drayson’s Elektroauto schiebt, das ist nicht mehr normal. Ich mag die Performance und ganz ehrlich: ich mag auch, daß es so unspektakulär leise ist - oder genauer gesagt regelrecht geräuschlos!

Wie gerne würde ich dieses Auto mal probefahren!

Großen Respekt an Paul Drayson diesen Prototyp real werden zu lassen, es war ihm wichtig unter 1.000 kg zu bleiben - was er auch geschafft hat. Auch wenn die Batterien erst 15 Minuten halten, in Zukunft werden sie leistungsfähiger sein und solche beeindruckenden Gefährte werden zahlreicher.

Was ich auch spannend fand: das Auto lässt sich anscheinend sehr angenehm bei langsamer Geschwindigkeit bewegen - also 5 bis 10 km/h zum Beispiel. Das probier mal mit einem hochgezüchteten Verbrenner!

Auf jeden Fall ein beeindruckender Film, unbedingt anschauen - oder um Chris Harris zu zitieren:

“Mindblowing - this is the future!”

Tags: Drayson | ChrisHarris


Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Am Wochenende ist Rallye Köln-Ahrweiler - und ratet mal wer am Samstag Geburtstag hat? Und stolze 83 Jahre wird? Und sich immer herrlich ärgert, wenn die Leute rausbekommen, daß er Geburtstag hat? Richtig, Rainer Strack!! :)

  • Die VLN Jahressiegerehrung findet im Erlebnisgrab statt. Dabei war das in Koblenz letztes Mal überall gut angekommen und im Dorint gab es auch keine Klagen. Finde ich schade, die Aktiven da rein zu zwingen, um ihre Pokale abzuholen. Ich bekomm keinen, also brauch ich da auch nicht rein. (Via.)

Hat bei Facebook ein paar Diskussionen in Gang gesetzt.

Tag: ÜbrigNs


Montag, 14. Oktober 2013

Schöner Film vom Porsche LMP1 Projekt.

Tags: LeMans | PorscheLMP1 | LM24


Freitag, 30. August 2013

6 Stunden Sao Paulo - in Gedenken an Allan Simonsen.

Die WEC, eine große Familie! Im ersten Rennen nach Le Mans und dem tragischen Unfall von Allan Simonsen im Aston Martin bringt die WEC ihre Trauer zum Ausdruck. In Sao Paulo ist am Wochenende 6 Stunden Rennen und es scheint so also würden alle mitmachen, großer Sport. Vor dem Rennstart gibt es auch noch eine Schweigeminute und alle tragen Trauerbinden - hat mir Atze eben gemailt (der ist mit Manthey vor Ort im Einsatz).

Toyota LMP1.

Marcel Fässler präpariert seinen Helm.

Unten auf der Seite bei den Aston Martins - das ist Bruno Senna’s Auto.

Beim Manthey Werksporsche direkt an dem 50 911 auf der Seite und ganz vorne.

Rechts vorne beim Audi - das ist der Wagen von Mr Le Mans, der Fellow-Däne Tom Kristensen.

Die Bilder sind über Instagram eingebettet und wenn Ihr auf das Bild klickt kommt Ihr zu den Profilen.

Tags: LeMans | LM24 | AllanSimonsen | SaoPaulo


Donnerstag, 27. Juni 2013

Who will be the two remaining drivers for Porsche´s LMP1 adventure?

We know:

Who would be your favorite for the two remaining seats?


Mittwoch, 12. Juni 2013

Porsche LMP 1: läuft!

Heute hat Timo Bernhard zum ersten Mal den neuen Porsche rollen lassen und auch zum ersten Mal bekommen wir Bilder zu sehen.

Die sind offiziell von Porsche, aber alle 4 von der gleichen Perspektive vorne links unten.

Ihr könnt auf die Bilder klicken für groß, die sind 2048x1366:

Sieht dem Audi ziemlich ähnlich, aber ich glaube die Aerodynamik ist jetzt noch konservativ. Denen geht es sicher erstmal um den Antriebsstrang und man weiß noch nicht, was da für ein Triebwerk drinsteckt.

Hier mal im Vergleich mit dem Audi aus ähnlicher Perspektive - gut, wenn man ein sortiertes Archiv hat ;)

Wenn man sich mal Lampen & Lackierung wegdenkt, dann wird es auf einmal ganz schwer, die beiden auseinanderzuhalten!

Aber auf jeden Fall klasse Neuigkeiten, den Porsche endlich zu Gesicht zu bekommen - und dann auch noch so kurz vor dem Le Mans Rennen. Das wird eine heiße Nummer 2014!

Tags: LeMans | Porsche | LMP1 | TimoBernhard


Freitag, 03. Mai 2013

WEC 6h Spa - Donnerstag.

Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen mal wieder nach Spa zu fahren und da bietet sich natürlich das 6h-Rennen der WEC an. Das Rennen steigt am Samstag - wird live übertragen, aber man kann auch hinfahren, 30 Euro sind doch übersichtliche Eintrittsgebühren.

Eine Linkliste für das Rennen hab ich hier zusammengestellt: mikefrison.com/2086.

Hier ein paar Eindrücke von vor Ort vom Donnerstag:

Nick Heidfeld war der erste, der mir begegnete. Hab ihn mal kurz drauf angesprochen, daß jetzt Michael Schumacher auch mit dem F1 über die Nordschleife fährt, aber er ist nicht drauf eingestiegen.

Der Donnerstag bietet sich immer gut an, um Boxenstopps zu üben. Wenn's ernst wird aber nicht mehr mit kurzer Hose.

Der Pierre Kaffer! Frisch vom Podest der VLN letztes Wochenende, um in Spa LMP2 zu fahren.

Wurde direkt von einem Autogrammjäger abgefangen.

Und noch einer! Das ging immer so weiter.

Aber das ist sein Lieblingsingenieur aus dem Team.

Hatte ich schon erwähnt, daß der Pierre beliebt ist?

Das Einsatzgerät.

FIA WEC - weisste Bescheid.

Da bekommt der Audi wieder sein Gesicht zurück.

Vor dem Atze ist keiner sicher!

Aber er hält die Fahnen hoch!

Wer findet Atze's Helm?

Das Ufo, inklusive Ufoflatterband.

Bei Aston Martin ist sogar der Galgen aus Kohlefaser?

Der neue 7er - also das 2013er Model vom Toyota LMP1.

Sogar das Safety Car bekommt einen Transponder!

So sehen in Spa die E-Units aus.

Am Donnerstag war das Pressezentrum noch übersichtlich besetzt, aber ...

... der Gustav Büsing war schon fleissig.

Bowie? Really?

Gab noch einiges zu Schrauben ...

... und zu filmen.

Die Boxenstopps werden geübt, ...

... bis ...

... jeder Handgriff sitzt. Taugt auch ganz gut für Fotografierende, um sich warzuschiessen :)

Einer von 5 Astonbausätzen.

Der Timo Bernhard ...

... und sein Einsatzgerät. Porsche Team Manthey!

Die Kollege muss nochmal ran und ...

... Atze dreht den Schlüssel rum.

Läuft!

Das 50-Jahre-911 findet sich überall wieder.

Das ist der 3er, also der Long-Tail bzw. Short-Nose. Soll schonmal die Aerodynamik für Le Mans testen.

Das sind die 5 identischen Aston Martins, die am Start sind. Passen nichtmal auf ein Bild!

Ansonsten eine schicke Anlage in Spa.

Da wird am Samstag der Knopf gedrückt.

Kommt man auch gut überall rein in die Boxen, fast wie bei VLN.

Kann man den Mechanikern über die Schulter gucken ...

... und fleissig Fotos machen.

Aber vorsicht! Die Safety Cars haben nochmal ganz schön brennen lassen.

Flügelverstellung gibt's dann jetzt genug, bitte kein Loch mehr bohren.

So eine Runde Benzintalk geht immer ...

... bevor es durch das Gate ...

... per Roller wird nach Hause geht ;)

Tags: FIAWEC | Spa6h | Mikebericht


Sonntag, 09. Dezember 2012

Die Porsche Werksfahrer ...

… behalten auch 2013 alle 9 ihren Job:

Jörg Bergmeister, Patrick Long, Timo Bernhard, Richard Lietz, Patrick Pilet, Marc Lieb, Romain Dumas, Marco Holzer, und Wolf Henzler.

Und wo trifft man sie alle? Natürlich am Ring zum Nordschleifefahren, deswegen ist wohl auch dieses Bild dort gemacht worden. Obwohl es ziemlich schüttet!

(Bild in gross, Via)


Samstag, 06. August 2011

Übrig Ns vom Samstag.
  • Hat ein bischen gedauert (technisch bedingt), aber hier sind meine Fotos vom 6.VLN-Lauf. Ist ja jetzt auch das neue 20832.com Startseitenbild und hat die Demo abgelöst.

  • Der 2011er Ring GP ist inzwischen auch bei progcovers.com gelistet. Riesensammlung von “Motor Racing Programme Covers”, natürlich auch Nürburgring. STR’d 2! Tolle Arbeit von Malcolm Mitchell.

  • Der Scirocco Cup heute (DTM) gibt’s auch als Live Streaming von Wige/VW. Heute Sa. 17:00 Uhr.

  • VLN bei Tchibo. Mit 190 bunten Teilnehmerfahrzeugen. (Danke Harald!)

  • Mal ’ne gedankliche Anregung für den Nürburger Pfarrer. (Danke Frithjof!)

  • Der 2011 Mid Ohio Sports Car ChallengeSpotter Guide ist online. Tolle Arbeit wieder mal von Andy Blackmore. Sind nur 4 LMP1 am Start, aber wird sicher trotzdem ein Top Rennen.

  • Die Webcam an der GP-Strecke ist zum gefühlten 50.Mal außer Funktion. In der Vergangenheit hat man schonmal einen Hinweis gepostet in dem Stil “Habt Ihr schon gesehen? Eure Cam streikt, könnt Ihr da mal schauen?”. Es gab auch immer eine zuckersüße Antwort “Vielen Dank für den Hinweis, wir werden das weiterleiten …”, aber wenn sie immer wieder aussteigt, gibt man das auch dran. Ist ja ’ne Mietsache schätze ich und hoffentlich machen die alles wieder schön ganz, wenn sie (bald?) ausziehen müssen.

  • Die Sache mit eben-mal-das-OLG-Koblenz-auflösen wird eine heiße Kartoffel für Kurt Beck. Richtig so! Was der Feudalherr als “untergeordnete Behörde” bezeichnet ist im Sinne der Gewaltenteilung zur Machtbegrenzung vorgesehen. Ein Wort, das der Herr Beck garnicht gerne hört. Ich hoffe sein über Jahrzehnte gesponnenes Netz fliegt ihm so richtig um die Ohren. Und sein weltfremder Leuchtturm in der Eifel gleich mit. Nachhaltig!




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