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Freitag, 02. Oktober 2020

Ducati Verkaufsgerüchte machen mal wieder die Runde.

Bugatti und Lamborghini stehen angeblich ebenfalls zur Disposition.

Dank Dieselgate steht Audi mit dem Rücken zur Wand - Rupert Stadler war ja erst gestern hier Thema. Und die großen Umwälzungen, die der Autoindustrie bevorstehen, lassen sich ohne Investitionen nicht stemmen.

Ducati zu verlieren wäre bedauernswert für den VW Konzern, denn bei allen aufkommenden Mobilitätsfragen in der Zukunft kann es nicht schaden Zugriff auf eine Zweiradsparte zu haben. Die Synergien sind erheblich und werden durch Elektrifizierung sogar noch größer.

Mike Frison / renn.tv

Bezüglich Bugatti möchte man das Mate Rimac schmackhaft machen - wobei sein eigener Brand Rimac inzwischen schon positiver besetzt ist, als Bugatti. Und was soll er mit den ganzen Verbrenner-Altlasten?

Für Lamborghini wünscht man sich ein Ferrari-Szenario, wenn man an die Börse geht. Ferrari hat eine Marktkapitalisierung von 45 Mrd. € - liegt also satt zwischen BMW (40 Mrd. €) und Daimler (49 Mrd. €). Für mich wirkt Lamborghini eher wie die Krawallmarke im Konzern - ein Überaudi auf Countach-Drogen. Einzig die lam.bo Shortcut-URL ist mega, aber dafür lohnen sich auch keine 40 Milliarden. (Wobei ich selber ja auch eine emotionale Verbindung zu Lamborghini habe!)

Falls sich die Gerüchte bestätigen, wäre das ein deutliches Signal, dass die Hütte bei VW ordentlich brennt. Womit wir wieder beim Motorsport wären, aber da ist im VW Konzern ja kaum noch was übrig, was man einsparen könnte. Mir fällt da auf Anhieb nur das bereits zusammengestrichene WEC/LM24 Engagement von Porsche im GT Bereich ein, die DTM läuft sowieso aus (Audi) - bleiben nur noch die MotoGP Einsätze von Ducati. Die Elektrorenner-Auftritte von Romain Dumas könnte man noch dazuzählen. Und den Porsche-Cup.

Ist schon irre, wenn man das mit früher vergleicht: LMP1, Paris-Dakar, Rallye WM.

Oh - fast hätte ich die Formel E vergessen. Da war ich zwar mal zu Besuch, nehme sie aber nicht wirklich wahr - kann ich nach wie vor nichts mit anfangen.

Volkswagen | Ducati | Lamborghini | Bugatti | Rimac |


Sonntag, 20. Januar 2019

Radical-Mag Fahrbericht: Lamborghini Urus.

Und das geht auch gleich richtig los:

Es ist dies ein Phänomen der Jetzt-Zeit, all diese Kinderchen, die in angesagten SUV zu ihren Privatschulen gebracht werden müssen.

Dann ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis das Ding hier in Köln aufkreuzt.

2,2 Tonnen Leergewicht, 2,02 Meter Breite ohne Spiegel - da räumt man den Radweg freiwillig frei.

Sein aufgeblasener 4-Liter-Turbo aus dem tiefen Regalen des Volkswagen-Konzern wird erstmals über eine 8-Gang-Wandler-Automatik geschaltet und kommt auf feiste 650 PS sowie 850 Nm maximales Drehmoment, beschleunigt den Wagen in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird erst bei 305 km/h von der Aerodynamik eingebremst.

Das muss dieser Zeitgeist sein.

Lamborghini | Urus | RadicalMag |


Freitag, 30. März 2018

Treffen sich am Carfreitag zwei Lambos auf der Autobahn.


Mittwoch, 21. März 2018

VLN 1 am Samstag.

Diesmal mit Wetter zum Rennenfahren - kann also losgehen.

Wer wie ich auf vln.de die Starterliste sucht, wird erst einmal von einem neuen Design überrascht. Nicht nach meinem Geschmack muss ich ehrlich sagen, ich bin mehr der Form-follows-Function Typ. Die neue Seite versucht aber mit Animationen und riesigen Fotos zu beeindrucken, aber übersichtlicher wird sie dadurch nicht.

Übrigens jetzt basierend auf WordPress - ich hab mal den Quellcode gescannt. Das ist riskant, denn es ist ein sehr dominates CMS im Netz - d.h. ein lohnendes Angriffsziel, weil man bei einer Schwachstelle direkt eine große Reichweite erwirken kann. Naja, ich muss es ja nicht administrieren.

Das Archiv scheint nicht vor 2010 zu gehen - das wäre schade, wenn die alten Rennen dem Design zum Opfer gefallen wären. Die habe ich immer gerne zu Rate gezogen - gerade für die Vor-GT3-Zeit.

Wer direkt zur Starterliste möchte - bitteschön. Die braucht man nämlich, um bei uns im N-Forum beim Tippspiel mitzumachen, das Heiner dankenswerterweise wieder gestartet hat. Falls also jemand mit dem Gedanken spielt mitzutippen - jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Es lohnt sich auch, denn jeder Laufsieger darf sich auf ein Buch vom Gruppe C Verlag freuen. Auch hier ein dickes Dankeschön für die Unterstützung!

Bisher satte 173 Teilnehmer in der Starterliste und immer noch viele Kaufautos (alleine 24 GT3 in der SP9, 7 in der GT 4 also SP10 und 9 in der TCR), aber die große Zeit der Hersteller-Cups scheint sich dem Ende zu neigen: da bleiben noch 6 Porsche (CUP2), 20 mal M235i (CUP5), 1 x KTM (CUPX), und 10 mal Cayman (CUP3). Astra und Toyota finden nicht mehr statt bzw. bekommen keine eigene Klasse mehr. Dafür aber mit 15 Autos erfreulich viele Teilnehmer in der H2 bis 2L - Clio, Manta, Calibra, Kadett, Golf, Jetta ... da scheint die Saat aufzugehen, die Karl Mauer gestreut hat.

Man mag es kaum glauben, aber in 7 Wochen ist schon 24h-Rennen - da wird bei Teams und Fahrern ab Samstag eine ziemlich hohe Taktzahl angeschlagen werden.

In der Starterliste ist mir jetzt nicht so viel aufgefallen, was nicht schon vorher die Runde gemacht hat - außer vielleicht dass Marc Basseng bei Dörr einen Lamborghini lenken wird, Emmanuel Collard Aston Martin fährt, Michael Tischner bei Ring Racing einen GT4 M4, André Lotterer Cayman bei PROsport fährt, Georg Griesemann auch wieder dabei ist, SpeedBeat einen E12 530i in der V4 einsetzt, Neu-Opel-Chef-über-Bande Carlos Tavares wieder Calibra fährt, Guido 'Bugs Bunny' Wirtz auch wieder / immer noch dabei ist, und der Hyundai TCR mit Tarquini/Larini/Lauck gesamtsiegverdächtig besetzt ist.

Ich habe das Gefühl bzw. die Hoffnung, dass die Herstellerdominanz etwas nachlässt oder sich zumindestens etwas breiter verteilt. Würde der Serie gut tun.

VLNLangstrecke |


Montag, 26. Februar 2018

Ein N in Kanada auf dem Auto bedeutet Novize - da kann es dann im Schnee schonmal passieren, dass ein Novizierter Lambo am Bäumchen scheitert.


Mittwoch, 31. Januar 2018

Netflix: Dirty Money. Die Verfilmung von Volkswagen Dieselgate.

Zumindest die Entwicklungen bis zu dem heutigen Zeitpunkt - ich hatte es schon angekündigt.

Folge 1 der 6-teiligen Serie dreht sich komplett um VW und den Abgasskandal - und das in einer Detailtiefe, die wir bisher so noch nicht gesehen haben.

Interessant, dass ein privater Anbieter aus Amerika dazu besser in der Lage ist, als das Fernsehen hierzulande. Der NDR bemüht sich, aber als Anstalt des Landes Niedersachsen, die 25% an VW halten, kann man eine Befangenheit schlecht ausschließen.

Jack Ewing - der Autor von Faster, Higher, Farther - kommt in der Netflix-Folge nicht nur ausführlich zu Wort. Wenn er eine Fortsetzung seines Buches schreiben würde, die dann verfilmt würde - das wäre eine gute Zusammenfassung für die Folge.

Viele Beteiligten kommen ausführlich zu Wort bzw. werden thematisiert, sogar Zeugenaussagen werden im Original verarbeitet:

  • Walter Groth (war auch schon in Faster, Higher, Farther)
  • John German - ICCT
  • Arvind Thiruvengadam - WVU
  • Stuart Johnson - VWOA - Head of Engineering & Environmental Office
  • Alberto Ayala - Deputy Exec Officer - CARB
  • Frank Tuch - VW Quality (2010 - 2016)

… und:

  • Dr. Jacob McDonald - Lovelace Research Institute

Das ist der Leiter des Institut's für den Affenversuch - das Thema, das seit Freitag die Nachrichten rauf und runter läuft. Nur Netflix wird nie erwähnt - warum nicht?

Sie haben sich sogar viel Mühe gegeben, die Szenerie des Laboraufbaus wiederzugeben (nachzustellen?):

Mike Frison / renn.tv

Wir sitzen hier in Deutschland mittendrin in diesem Erdbeben - tuen aber irgendwie so, als würde es garnicht stattfinden. Besonders als Motorsportfans - wo die Marken Porsche, Audi, VW, Seat, Skoda, Lamborghini und Bentley energisch vertreten sind bzw. waren - sind wir direkt und massiv betroffen von den Ausläufern. Auch wenn schon vom höchsten deutschen Motorsportfunktionär versucht wird, die Tatsachen im Nachhinein abzufälschen.

Im Film ist davon die Rede, dass Martin Winterkorn von seinem Amt entbunden ist. Nicht erwähnt wurde, dass er immer noch 3.000 Euro täglich (!) als Gehalt einstreicht - zumindest habe ich noch nichts Gegenteiliges gehört.

Netflix | Volkswagen | Dieselgate | Ewing | Ayala | Winterkorn |


Dienstag, 16. Januar 2018

Der Lamborghini Miura ist ein schickes 70er Jahre Auto aus aus den Anfängen der Firma - Vorgänger des Countach. Grund genug für ein Radical Mag Bilderalbum.


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wolfgang Porsche zu Formel 1 - und Mobilität der Zukunft.

In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten.

Und dem überspezifischen Dementi der Woche: Wolfgang Porsche auf die Frage: “Soll Porsche hinkünftig neben der Formel E auch in der Formel 1 antreten?”

Der Einstieg in die Formel 1 mit einem eigenen Werksteam ist für Porsche derzeit kein Thema.

Oha! So genau wollte es der Fragesteller doch gar nicht wissen. Also dann doch die Variante des Motorenlieferanten?

Bei der Mobilität hat er arge Bedenken. Dass die individuellen Möglichkeiten eingeschränkt werden, daran besteht sogar für ihn inzwischen kein Zweifel mehr. Er hofft nur, dass es nicht allzu schlimm wird.

Das ist auch kein Wunder, denn besonders die Marke Porsche setzt darauf, dass man auch in Zukunft noch selber fahren darf. Ich habe da so meine Zweifel. Und wir dürfen ja nicht verbohrt nur nach Deutschland oder Europa blicken, sondern müssen bei dieser Frage die ganze Welt im Auge behalten. Da wird der Freiraum für Porsche-Automobile eng.

Eine aussterbende Spezies: ähnlich wie zum Beispiel Raubkatzen immer weniger Lebensraum zugestanden wird und sie weiter zurückgedrängt werden bzw. ganz aussterben oder nur noch in Zoos und Reservaten anzutreffen sind, so könnte die individuelle Mobilität - also das Selberfahren - nur noch auf Rennstrecken oder speziell freigegebenen Straßen bzw. Gebieten möglich sein. Das trifft Sportwagen-Hersteller natürlich am härtesten. (Die Motorradfahrer sogar noch härter, aber das ist ein anderes - ungelöstes - Thema.)

Um auf VW zurückzukommen: Porsche, Lamborghini, Bugatti, Ducati - teilweise auch Audi, Seat, und Bentley - wird es schwerfallen mit sportlichem Image zu punkten, während man dem Diktat der mobilen Harmonie unterworfen wird.

Zu der Rolle von Wolfgang Porsche nach Piëch’s Abdankung empfehle ich diesen Film - so anschaulich ist mir die Volkswagen-Familie bisher nirgendwo erklärt worden.

WolfgangPorsche | VWGroup | Mobilität | Zukunft |


Donnerstag, 31. August 2017

Wie geht es weiter mit der WEC - ohne Audi und Porsche?

Macht Toyota weiter? Graham Goodwin spekuliert, dass die Anzahl der Läufe zusammengedampft wird und Toyota sich nicht komplett zurückzieht, sondern vielleicht auf nur 3 Rennen konzentriert (Spa, Le Mans und Fuji?).

Die GTE hat Feuer mit dem Einstieg von BMW nächstes Jahr - und über einen Einstieg von Lamborghini wird ebenfalls spekuliert. McLaren und der von Gordon Murray entworfene TVR GT wären ebenfalls Kandidaten.

John Dagys ist spekulativ in ähnlicher Richtung unterwegs, 3 Rennen könnten wegfallen, der Start der WEC könnte hinter dem Le Mans Termin liegen und die Saison sich über den Winter strecken. Insgesamt müssen es aber 6 Rennen blieben, sonst dürfte es sich nicht mehr Weltmeisterschaft nennen. Bisher waren es seit 2002 immer 8 Rennen, letztes Jahr kam ein 9. dazu.

FIAWEC |


Mittwoch, 05. Juli 2017

Spa 24h am 29./30.Juli.

In Spa findet am 29.Juli ab 16:30 Uhr die 24h GT3 Schlacht statt - 66 Autos treten gegeneinander an: Audi, Aston Martin, Bentley, BMW, Ferrari, Jaguar, Lamborghini, McLaren, Mercedes AMG, Nissan und Porsche sind die Hersteller - die Starterliste findet sich hier.

Die Tour de France hatte auch ein Ründchen auf der Strecke gedreht.

Spa24h | FIAGT3 |


Samstag, 13. Mai 2017

Peter Dumbreck fährt 6:45,9 Min. Rundenrekord im NIO EP9 Elektro-Supersportler.

Damit unterbieten sie nicht nur den Rekord für Elektroautos, den sie übrigens im Oktober selber mit 7:05,12 Min. aufgestellt haben (Onboardvideo), sondern den inoffiziellen Rekord für Produktionsfahrzeuge generell. Denn den hatte vorher Marco Mapelli für Lamborghini im Huracán in 6:52,01 Min. (Onboardvideo), davor war Marc Lieb 2013 mit dem 918 Spyder eine 6:57 Min. Runde gefahren (Onboardvideo).

Peter Dumbreck auf Twitter:

The NIO EP9 and I broke the production car record around the Nordschleife today. Mega (Watt) effort by all in production of this car!

Von der NIO Rekordfahrt gibt's außer der 7:05’er Runde oben noch kein Video - kommt hoffentlich noch.

Der EP9 fährt jedenfalls alles im 1.Gang - mehr hat er nicht. Das war ja auch schon bei der Toyota Rekordfahrt mit Jochen Krumbach so - das war 2012 und da reichte eine 7:22 Min. für Rekord-Schlagzeilen. Die Geräuschkulisse ist jedenfalls krass - hört sich an, als würde das Geschoss jeden Moment Raum und Zeit durchbrechen!

Halten wir den historischen Moment fest - jetzt ist es passiert: ein Elektroauto stellt zum ersten Mal auch auf der Rennstrecke die versammelte weltweite Sportwagen-Elite in den Schatten. Zumindest für eine Runde und mit einem Auto, das nur ein paarmal gebaut wird und 1,5 Mio. US $ kostet.

Schade, dass Martin Leach das nicht mehr erleben durfte.

UPDATE:

NIO hat jetzt auch das Onboardvideo nachgereicht.

NextEV | NioEP9 | Rundenrekord | Elektro | Dumbreck |


Donnerstag, 23. Februar 2017

Die australische GT Meisterschaft besteht zu 70% aus Volkswagen.

Von den 27 gemeldeten Autos sind nur 8 Nicht-Porsche, Bentley, Lamborghini oder Audi.


Sonntag, 10. Juli 2016

DMSB Präsident zwischen Grüßaugust und Märchenonkel.

Hans Joachim Stuck - also der Industrie-Vertreter im Motorsport für VW-Audi-Porsche-Lamborghini-Bentley - auch bekannt als DMSB Präsident - will sich nicht damit abgeben, als Tempolimit-Erfinder in die Geschichtsbücher einzugehen.

Und enthüllt mal wieder, dass in Wirklichkeit Jean Todt der Schuldige sein soll.

Erinnert ein bischen an die LR RLP, die versuchen auch immer die Schuld der EU zu geben.

In der motorsport.com Geschichte steht dann weiter:

Kurz darauf beschlossen Vertreter von DMSB, Rennstrecke, Veranstalter, Hersteller, Teamchefs und Fahrer in einem Expertengremium die Einführung von Speedlimits auf der Nordschleife, um das angedrohte Aus der Rennstrecke abzuwenden.

Was da NICHT steht, dass an dem tragischen Wochenende zufällig Christian Schacht am Ring vor Ort war und in panischem DMSB Aktionismus jede Menge Klassen von SP7 bis SPX erstmal verboten wurden. Das war sogar so panisch, dass die aufgescheuchten Funktionäre die Cup Porsche vergessen haben.

Ich habe damals schon befürchtet, dass die Fahrzeuge unangetastet bleiben werden, während die Nordschleife bluten muss. Und genauso ist es gekommen, der Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe wurde massiv umgebaut, damit die Instustrieveranstaltung 24h-Rennen wir geplant durchgeführt werden konnte. Das Qualirennen stand nämlich vor der Tür - mit nur 2 Wochen Abstand zu den tragischen Ereignissen.

Es ist nicht das erste Mal, dass HJS Jean Todt in’s Spiel bringt. Beim STRassenfest im August letzten Jahres hat er die Theorie zum ersten Mal verbreitet - allerdings in der Variante, dass der Anruf am Sonntag erfolgte und nicht wie jetzt zusammengedichtet “noch am Tag des Unfalls”.

Witzerweise sind ausgerechnet Jean Todt’s Fahrzeuge - die FIA WTCC - vom Tempolimit NICHT betroffen, denn die durften beim 24h 2015 frei blasen.

Die schnellste Runde WTCC war 2015 eine 8:35 - auf dem großen Kurs. Damit hätte man sogar noch eine blaue Lampe bekommen - also gut genug für die 24h Top30.

Na DAS macht ja mal richtig Sinn, aber wer wird sich schon von solchen Details seine schöne Märchengeschichten gefährden lassen.

Hans Joachim Stuck möchte unbedingt als Nordschleifen-Retter in die Geschichte eingehen - da hat er sich ordentlich was vorgenommen als Totengräber aus der ersten Reihe.

Stuck | Tempolimit | Todt | WTCC | Quiddelbacher | Grüßaugust | Märchenonkel |


Freitag, 17. Juli 2015

1955 Onboard Video Nordschleife.

Herrliche Einblicke in die Nordschleife vor 60 Jahren. Man stellt fest, dass sich eigentlich nichts verändert hat:

youtu.be/91Yx3b_Eets

Anfahrt Flugplatz:

Anfahrt Wehrseifen:

Ausfahrt Wehrseifen:

Wippermann:

Außer Brünnchen - da fällt man fast vom Glauben ab - ist kaum wiederzuerkennen. Hier die Anfahrt von Eschbach:

Und hier das Brünnchen selber - alles voller Bäume und ein mächtiger Sprunghügel:

Am besten gefällt mir der überholende Motorradfahrer Richtung Galgenkopf - ob das auch Touristenfahrten waren?

Und der kurze Einblick in’s Fahrerlager ist natürlich auch ein Traum:

Am Steuer der Onboardrunde sitzt kein Geringerer als Geoff Duke - 5facher TT Sieger und 6facher Motorradweltmeister:

Er ist leider verstorben im Mai diesen Jahres - immerhin 92jährig. Hier gibt es ein eindrucksvolles Video der Ehrenrunde des aufgebahrten Sarges auf der Isle of Man kürzlich:

youtu.be/b86YJ3fLYpE

Das Duke in Duke Video hat übrigens auch seinen Ursprung hier, denn es ist die Firma von Geoff’s Sohn Peter.

Und da schließt sich der Kreis, denn ich bin nicht unstolz, dass meine Onboard(!)-Filme (z.B. der hier) auch über Duke vertrieben werden. Bzw. vertrieben wurden, denn stückzahlmäßig ist das vernachlässigbar - trotzdem schön dort aufgeführt zu sein.

Peter Duke ist übrigens schon persönlich beim 24h-Rennen mitgefahren, hier habe ich ihn 2006 abgelichtet:

Was für eine tolle Story rund um diese wunderschönenen historischen Aufnahmen. Danke an Jan-Christoph für den Tipp!

1955 | Onboard | Duke |


Donnerstag, 21. Mai 2015

Den mit Abstand geilsten URL Shortener hat Lamborghini: lam.bo!

http://lam.bo - Cool, oder?

(Ist mir vorgestern bei dem Video aufgefallen.)

Lambo | Lamborghini |


Dienstag, 19. Mai 2015

Doch kein Tempolimit beim Industriepool.

Die ignorieren das einfach. (Die Temposchilder sieht man im Film.)

Hat sich Lamborghini eigentlich mal irgendwann stark gemacht für den Nürburgring-Erhalt? Aber Werbung mit der Nordschleife machen. Das können sie alle.

Wer ist denn der Fahrer? Ist eine gute Runde!

(Via.)

Tags: Lambo | Lamborghini | Aventador | Onboard |


Sonntag, 07. Dezember 2014

Strietzel Stuck kaum zum Aushalten.

Hans-Joachim Stuck - Ihr wisst schon, das ist der, der beim 24h-Rennen auf einem Richter-Lindner-Lamborghini gefahren ist und zum Dank die beiden in der F1 Live-Übertragung als “tüchtige Unternehmer” beschrieben hat - möchte mal eben die Nürburgring-Geschichte umschreiben.

Auf die Frage in seinem Gästebuch (Link/Screenshot), warum er sich nicht für die Nordschleife stark macht:

“(..) Sie können aber sicher sein dass ich an vielen Lösungsvorschlägen aktiv mitgearbeitet habe und auch weiterhin mitarbeiten werde. (..)”

Stimmt:

Wir sind an Dreistigkeit ja schon viel gewohnt von unseren Politikern, aber Strietzel setzt da ganz entspannt noch einen obendrauf.

Im Januar hatte er sich zu dem Thema schonmal geäußert:

wir hätten ja alle keine Ahnung.

Tags: Stuck | StrietzelRingverkauf |


Freitag, 07. März 2014

Übrig Ns vom Freitag.
Sonntag, 09. Februar 2014

Das 12-Stunden Rennen in Bathurst / Australien war mit Abstand das beste Rennen des Jahres.

Ok, wir haben zwar erst Anfang Februar, aber es kann gut sein, daß wir das im Dezember immer noch so sehen.

Das Rennen ist zur absoluten Prime Time in Deutschland - Samstag 20:15 Uhr - gestartet. Mit freiem Livestream und Radio Le Mans Kommentar - so wie sich das gehört.

Und gleich zu Beginn ist Peter Kox im Lamorghini verunfallt.

Aus dem Rennbericht von GT-Eins:

“Der erste Pechvogel des Rennens ist Peter Kox im Lamborghini GT3 #23. In Quarry Bend erwischen er und der Erebus-Mercedes #63 ein über die Strecke hüpfendes Kängeruh. Beim Versuch einer Vollbremsung verklemmt sich eine im Fussraum des Lamborghinis herumrollende Klebebandrolle, die ein Kameramann im Lambo vergessen hat, unter dem Bremspedal. Der Gallardo kracht in die Wand (..)”

Das ist immer mein absoluter Alptraum, wenn ich Kameras in Rennautos montiere. Daß sich a) entweder etwas löst oder b) ich was im Auto vergesse. Wenn man sich unter Zeitdruck und mit allerlei Werkzeug bewaffnet durch die ganzen Rohre zwängt, dann legt man beim Einbauen natürlich auch mal was ab. Wenn man fertig ist, am besten noch einmal genau durchzählen, ob auch alles wieder komplett aus dem Auto raus ist.

Aber das war längst nicht das einzige Missgeschick in Down Under:

“Maxi Bukh übernimmt den HTP-Motorsport Mercedes. Allerdings wird seine Flügeltür nicht korrekt geschlossen und öffnet sich beim Losfahren.”

“In Runde 193 kommt Nico Bastian zu einem regulären Boxenstop in die Pitlane. der Stop fällt viel länger aus als geplant. Offensichtlich gibt es ein Problem an der Bremsscheibe des rechten Hinterrades. Nach gut 8 Stunden in Führung des Rennens verschwindet der Mercedes in der Box.”

“Der Il Bello Rosso Ferrari von Maranello Motorsport übernimmt nun die Führung. (..) Doch das Ferrari Team wird nun mittels einer schwarzen Flagge in die Boxengasse zitiert, weil das Team beim Stop ein Pitboard in der Boxengasse hat liegen lassen.”

Das Finish - schön Sonntagsmorgens beim Frühstück - war nichts für schwache Nerven:

“n einem unglaublich spannenden und packenden Sprintfinale, bei dem der HTP-Mercedes mindestens 2 mal auf gleiche Höhe mit dem Ferrari zieht, setzt sich die Maranello Motorsport Mannschaft mit Mika Salo, John Bowe und Schlussfahrer Craig Lowndes zum ersten Ferrari-Sieg in Bathurst durch. John Bowe ist damit der erste Pilot der sich zum 3. Male in die Siegerlisten der 12h eintragen darf. Nur 0,4s trennen am Ende den HTP-SLS vom Ferrari. Dahinter setzt sich der Erberus-SLS um 0,6s gegen den McLaren im genau so hart geführten Kampf um den letzten Podestplatz durch.”

Auf dem 458 ist letztes Jahr noch Allan Simonsen gefahren und hatte bis gestern auch den Rundenrekord. Das Team hat ihm den Sieg gewidmet.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Bathurst | B12Hr


Samstag, 30. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 07. November 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Am Wochenende ist Rallye Köln-Ahrweiler - und ratet mal wer am Samstag Geburtstag hat? Und stolze 83 Jahre wird? Und sich immer herrlich ärgert, wenn die Leute rausbekommen, daß er Geburtstag hat? Richtig, Rainer Strack!! :)

  • Die VLN Jahressiegerehrung findet im Erlebnisgrab statt. Dabei war das in Koblenz letztes Mal überall gut angekommen und im Dorint gab es auch keine Klagen. Finde ich schade, die Aktiven da rein zu zwingen, um ihre Pokale abzuholen. Ich bekomm keinen, also brauch ich da auch nicht rein. (Via.)

Hat bei Facebook ein paar Diskussionen in Gang gesetzt.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 17. Februar 2012

Do you know Ekkehard Zimmermann?

[ENGLISH]

Never heard of Ekkehard Zimmermann? Or his company dp motorsport he founded back in 1973?

Well, you do know his cars.

Only too often it’s the quiet people in the background who are the real heroes, and he is one of them.

A private Porsche entered by Kremer Racing Cologne came home with the Le Mans 1979 victory (Klaus Ludwig and the Whittington brothers behind the wheel):

It’s the famous “K3” - designed and built by Ekkehard. Like the K1, K2, K3, K4 …

K2

K3

K4

And more recently:

Alzen “Turbinchen”

or the Raeder Lamborghini.

Ekkehard has two sons, Holger running his own composite business and Patrick, who runs the dp workshop now:

and even though Patrick has taken over and things are more modern, it’s absolutely amazing, how much a visit there is a time warp right to the past:

You can’t beat the combination of handcrafted engineering and race-ready Porsches, now mix in some unchallenged racing history and that quiet man Ekkehard, who’s brain and hands have achieved so much in motorsports.

That workshop, sitting shy in a small village near Cologne, is full of highlights and I had a hard time to put it in pictures. Here is one:

The historic photo, which Gerry just got from ebay, matches the parts on the wall.

This is the man himself, showing what he means by “wide bdoy”. See that TOKAI on the wall?

You can still order those historic parts, while we were there a 935-in-a-box got shipped to Ireland …

This is Ekkehard’s own will-probably-never-be-ready-911:

… a mixture of “Chef Spezial …

… and “Rennbreit”:

The most recent model is this beautiful white eye-catcher:

which has been lightened by everything not really neccessary:

And here comes the proof of that professional photo equipment I used for this report:

But the best thing about it is it’s weight, or rather it’s lack of it: 870 kg. You know what that means for a road legal Pokka.

There are more things hanging around worth a look …

… which are …

… beautiful …

… from every …

… angle.

With such a nice workshop you might wonder, why a showroom. But there is one too:

with some rather unfamiliar home-made Porsches:

… and other …

… nice …

… things.

To completely blow us away Ekkehard invited us to his equally beautiful private home, just around the corner.

See this monster flowerpot? It is - of course - selfmade from composite materials.

Setting the stage …

… when coming in …

… Ekkehard opened his drawers for even more time warping:

This one reads “not allowed for publication” … uups.

You knew Rolf Stommelen - now you know Ekkehard Zimmermann too:

Some handmade drawings:

… from the very early days.

In case you wonder what “dp” stands for:

And here we are after hours of great stories:

… to have a look into the garage on our way out. Restoring cars is not enough for Ekkehard, he builds his own:

Many thanks to all at dp for an unforgettable Friday afternoon. And for that original 935 K4 brochure!

If you want to check yourself, have a look at dp-motorsport.de - or even better, stop by next time your a in Cologne. You find dp here.

dpMotorsport | Immekeppel |


Samstag, 09. April 2011

Übrig Ns vom Samstag.

Sind aber auch noch weitere Nordschleifenexperten dabei, Marc Hennerici oder Lucas Luhr zum Beispiel.

  • Formel 1 ist dieses Wochenende auch am Start, das 2.Saisonrennen findet in Malaysia statt. Könnte ganz spannend werden, weil da regnet’s gerne mittendrin - und zwar richtig! Das Rennen startet um 10 Uhr Sonntag früh bei uns im Fernsehen. Wer die Möglichkeit hat englisches BBC Radio zu empfangen: kommt auch als Live Kommentar in Radio 5 live - die Kommentatoren sind erste Sahne.

Neu ist auch eine Timing App für das iPhone, im Web gibt es das schon eine Weile länger. Kostet nix und macht einen guten Eindruck.

Im Qulifying heute morgen wurde immer wieder die Auspufflösung von Adrian Newey erwähnt, die jetzt auch die anderen kopiert haben. Im Prinzip geht es darum, dem Diffusor noch etwas Druck mitzugeben, indem die Auspuffgase mithelfen, Luft unterm Auto hinten rauszuziehen. Eigentlich wollte man das mit den neuen Regeln verhindern, aber wenn man die Auspuffrohre lang genug unterm Auto durchzieht, bekommt man es doch noch hin. Find ich ziemlich krass, daß das geht. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da war die Auspufflänge ein entscheidendes Kriterium für Motorcharakteristik und Leistungsentfaltung. Das läßt sich heute wohl kompensieren, selbst wenn der Auspuff einen Meter länger wird. Hier hab ich ein bischen Hintergrund zu dem Thema gefunden.

Allerdings hat die Nordschleife mit ihrem Baujahr 1927 auch etwas mehr Würde verdient, als ihr eine Kirmes um den Hals zu hängen - passen also gut zusammen die zwei.

  • Am Ring hört man besonders aus der Düsseldorfer Ecke gerne immer wieder das Stichwort “Meilenwerk”. Sollte man vielleicht nochmal vorsichtig überdenken. Der Krach hat schon zu einer Umbenamung geführt: Classic Remise. (Via, via.)



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