Vollansicht

Sonntag, 03. Februar 2019

In der Sueddeutschen:

Mike Frison / renn.tv

(Danke Kai!)

Charly | Lamm | Schnitzer |


Freitag, 25. Januar 2019

Charly Lamm verstorben.

Oh wie traurig. Einer der Großartigsten der Motorsportszene, der schon den Tod seines viel zu früh gestorbenen Zwillingsbruders verkraften musste und erst vor Kurzem das Ruder übergeben hat, ist am Donnerstag - mit 63 ebenfalls viel zu jung - von uns gegangen.

Charly mit Worten zu beschreiben fällt schwer: er war zurückhaltend und auf eine ganz eigene Art unaufgeregt - dabei aber gleichzeitig total präsent und immer unter Vollgas. Ihn im Fahrerlager zu treffen hatte etwas ganz Besonderes, weil ihm zwar keiner das Wasser reichen konnte, er aber trotzdem nahbar und zugänglich war. Obwohl er schon zu Lebzeiten eine Legende war, war seine Herzlichkeit noch größer als seine Erfolge.

Und würde er das jetzt hier lesen, würde er verlegen abwinken und das Thema wechseln.

Ich glaube ich hab da gerade was im Auge.

Servus Charly.

Diese Bilder sind aus der 2004/2005 Epoche, als ich die Ehre hatte in seinem Umfeld arbeiten zu dürfen:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Charly | Lamm |


Dienstag, 11. September 2018

Charly Lamm gibt Teamführung an Herbert Schnitzer junior ab.

Das hätte sich Charly Lamm auch nicht träumen lassen, dass er mal den Teamchef-Helm an den Nagel hängt.

Geniess den (Un-) Ruhestand lieber Charly - es sei Dir von Herzen gegönnt! Eigentlich schön zu sehen, dass Du Dich dazu durchgerungen hast - ich kann mir vorstellen die Entscheidung ist nicht leicht gefallen.

Jedes Ende ist ein Neuanfang. Bei Deinem Vollgaseinsatz die vielen Jahre und Jahrzehnte könnte ich mir ebenso vorstellen, dass viele schöne Dinge auf der Strecke geblieben sind. Da gibt es sicher einiges nachzuholen.

Super auch, dass die Teamführung in der Familie bleibt: Herbert Schnitzer junior, Sohn von Teamgründer Herbert Schnitzer senior übernimmt das Zepter.

Schnitzer | Lamm |


Samstag, 10. Dezember 2016

Schnitzer und Charly Lamm zurück beim 24h-Rennen.

BMW Pressetext:

2017 verstärkt das BMW Team Schnitzer das ohnehin schon starke Aufgebot von BMW im internationalen GT- und Langstreckensport. Neben ROWE Racing, den Siegern des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps, und Schubert Motorsport wird die Mannschaft um Teamchef Charly Lamm (DE) unter anderem bei den 24 Stunden vom Nürburgring (DE) um den 20. Gesamtsieg von BMW bei diesem Klassiker kämpfen. Außerdem ist der Start des BMW Team Schnitzer mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters geplant. Traditionell werden die drei Teams auch bei vielen weiteren GT-Events – etwa im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) oder der Blancpain GT Series – die BMW Farben vertreten. Neben den in der DTM aktiven Werksfahrern wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter anderem der ehemalige BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) in einem BMW M6 GT3 antreten.

In der DTM werden nur noch 2 Teams je 3 Autos einsetzen: RMG und RBM. Gustl Farfus wechselt dabei zu Stefan Reinhold´s Team.

N24h | Schnitzer |


Dienstag, 19. Mai 2015

Charlie Lamm wird 60.

Ich gratuliere von Herzen! Was dieser Mann schon alles erlebt hat - Wahnsinn. Aber vor allem ist er Mensch geblieben - Racer durch und durch.

Im Interview meint er:

Aber im Motorsport kommt dann eben auch immer eine große Portion Herz dazu.

Wann hat ein Teamchef zum letzten Mal so etwas gesagt? Dem Motorsport würde es besser gehen, wenn Herzblut die Triebfeder ist statt Geld und Einfluss.

Alles Gute Charly! Auch wenn Du es - bescheiden wie Du bist - nicht gerne hörst: Du bist für Viele ein Vorbild!

Charly | Lamm |


Sonntag, 17. August 2014

Mikebericht vom DTM Wochenende.

Eigentlich ist DTM ja nicht so mein Ding, aber bei dieser Konstellation bleibt mir ja gar nichts anderes übrig!

Mit dem Steff war das schon länger vereinbart, ich wollte mal ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sowohl BMW als auch DTM fanden das auch gut und so habe ich Fr/Sa eingeplant, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Als ich angekommen bin, wurde ich von diesem Auto begrüsst, wer erinnert sich noch an den privaten Ruch-Mustang?

Und auch schön, mal wieder Land-LKWs zu sehen!

Wolfgang Land war 1990 selber hinter’m Lenkrad am Start und 25 Jahre später ist das Team regelmässig im Carrera Cup vor Ort.

Leider bei der VLN nicht mehr dabei, daher war es schön den Wolle mal wieder zu treffen!

Chippie und Bärchen - wir zwei könnten stundenlang über Opel DTM Zeiten erzählen!

Aber eigentlich war ich ja deswegen hier:

Reinhold Motorsport GmbH - kurz RMG - von Stefan Reinhold.

Dieses Foto habe nicht ich gemacht, sondern Steff’s Sohn, der Emil:

Das haben wir direkt ausgenutzt und ihn um ein Erinnerungsfoto an 20 Jahre Audi 200 gebeten:

Solche Bilder gelingen auch nur, wenn der Emil abdrückt! Da hat der Chris wohl gedacht, das wird nix!? Hehe!

Wo wir gerade beim Emil sind: er war auch zuständig für die Boxenführungen. Keine Frage, die er nicht beantworten konnte und der Junge ist gerade mal 10. Da brauchen wir uns über den Nachwuchs keine Sorgen machen!

Beim Steff fährt der Maxime Martin, wer hier mitliest kennt ihn spätestens seit N24h 2013. Beinahe wäre er Fahrer des Jahres geworden!

Mit dem Olaf geht er dann nochmal den Einkaufszettel für’s Wochenende durch ;)

PUSHPAPY - das steht auch auf dem Käfig:

Marco Wittmann ist der Teamkollege, er führt aktuell in der Meisterschaft:

Und Steff hat einen Traum: er möchte sein Heimrennen am Nürburgring gewinnen!

Die Chancen stehen nicht schlecht, aber dafür muss alles passen.

Beim Training wurde auch Boxenstopp geübt, die Mannschaft steht bereit wie ein Flitzebogen zum Abschuss!

Im Rennen haben sie den Marco beim Boxenstopp in sagenhaften 2,7 Sekunden abgefertigt!

“Ruhe bewahren - Sicherheit ausstrahlen!” Kennt Ihr noch Patrick Elsen? Auch für ihn Heimspiel.

Das Glücksbringer-N am Boxenstand:

Emil hat alles im Griff beim Training:

Für einen Teamchef gibt es jede Menge andere Aufgaben - immer auf der Flucht:

Kurzes Hallo mit Harald Nippel Grohs, bevor es …

… zu Dirk und Sportchef Jens Marquardt zum Interview geht:

Wettermässig ging das Wochenende echt übel los, der Regen wurde immer wieder an- und ausgeknipst. Selbst die Engländer haben den Schirm ausgepackt, das will was heissen!

So kann man natürlich auch fotografieren:

Sehr auffällig war, dass alles was nicht mit DTM zu tun hatte, abgeklebt wurde. Das war soviel, dass es schon peinlich ist. Die Hazet an den Toren …

… oder das Mundorf an den Tankstellen:

Wenn man die Augen offen hält, findet man aber auch noch richtig alte Relikte, das Logo war toll, danach ging’s bergab:

Und es gab Zeiten, da wurde Marek Lieberberg gefeiert - heute tritt man ihn lieber in den Allerwertesten:

Die Nürburgring TV GmbH aus Düsseldorf hat zwar ihre 2012er Bilanz noch nicht veröffentlicht, hat aber dafür jetzt eine eigene Lounge:

Ok, bevor sie leersteht wie die anderen. Noch jemand ohne?

Das ist nicht das Kleingedruckte, das ist der Zeitplan:

Da liegt man echt auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes! :)

Bei der DTM fahren 3 Werke gegeneinander: BMW, Audi und Mercedes. Bis vor kurzem war sogar BMW noch gar nicht dabei. Aber es ist immer noch so wie Fussballspiel, allerdings mit 3 Mannschaften. Die jeweiligen Sportchefs ziehen die Strippen, die Teams sind reine Dienstleister. Sie unterscheiden sich innerhalb der Marke auch nicht voneinander, die CI ist streng vorgegeben.

Und in der Boxengasse stehen erst die BMW Teams …

… die nur durch das kleine Namesschild oben zu identifizieren sind:

Dann die Auditeams …

… wobei Rosberg die Tür zu macht, …

… während es der Eifler Phoenix Mannschaft noch lange nicht kalt ist:

Und dann kommt Mercedes. Die haben natürlich einen Ruf zu verlieren …

… und verlegen mal schnell Parkett in der Box:

Aber auch hier das Setup und Aussehen streng vorgegeben:

Interessante Konstruktionen sind am Start bei den Kameras …

… oder auch bei den Antennen:

Und die Kohle wird mit vollen Händen rausgehauen. Mal als Beispiel die Showbühne am Ende der Boxengasse …

… oder die manuellen Bremsenlüfterföhns aus Kohlefaser:

Die Hubschrauber waren auch ständig in der Luft …

… da kann sich Rheinland-Pfalz natürlich nicht lumpen lassen und schickt die Polizei vorbei. Die Kohle muss raus!

Die Tribünen waren garnicht schlecht gefüllt, das sind Bilder vom Samstag. Fahrerlagertribüne …

… Mercedes-Tribüne …

… und auch T4:

Selbst auf dem Hatzenbachhügel haben sich ein paar Leute eingefunden:

Auch das Fahrerlager war voll Leute, aber ausser Hospitality Palästen und beeindruckenden LKWs in Reih und Glied gab es da nichts zu sehen!

Es sei denn, man konnte eine seltene Boxenbesichtigung mitmachen. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was denn Jens Klingmann so macht, wenn er nicht gerade neuen Nordschleifenrekord fährt:

Immerhin reduzieren die Zuschauer freiwillig die Entsorgungskosten …

… und das nicht zu knapp!

Kaum verheiratet und schon auf Jück …

… aber Timo Glock muss ja Rennen fahren!

Im Regentraining war er sauschnell unterwegs!

Im Qualifying war es aber trocken und ich habe mich mal an der Schikane positioniert. Die anderen guten Stellen - Eingang und Ausgang Arena - waren Sperrzonen. Damit die Fernsehkameras dort ungestört stehen können - na vielen Dank.

Der Oli Walter war auch da, bisher kannte ich ihn nur aus dem Netz.

Hat sich in Müllenbach ein schickes N auf die Jacke sticken lassen und war damit natürlich ohne Umwege sofort für den Mikebericht qualifiziert! ;)

Dann ging es endlich los mit Autos auf der Strecke. Ich muss sagen, für meinen Geschmack sind die viel zu laut. Die hören sich auch nicht gut an, sondern machen einfach nur Krach. Und dann auch noch alle Marken gleich. Man - also zumindest ich - kann sie nicht am Geräusch auseinanderhalten.

Man hört auch keine Schaltvorgänge. Für mich ist das ein monotoner Lärm. Das einzig richtig Geile ist, dass sie ab und zu Feuer spucken. Das war’s dann aber auch schon.

Das fand ich ein gutes Fotomotiv, aber mir fällt kein passender dummer Text ein ;) Die Post scheint jedenfalls mächtig Kohle übrig zu haben, denn sie sind auch auf allen Nummernschildern und ziehen im Fahrerlager eine Tribüne hoch.

Mit dem Auge Unterschiede bei den Fahrern festzustellen, ist echt schwer. Die Autos liegen wie angenagelt auf der Strasse, kein Verbremser oder Quersteher zu sehen.

Da ist man schon froh, wenn jemand die Linie nicht trifft:

Ich hatte Gelegenheit mich mit Maxime Martin zu unterhalten und er ist sehr froh, in der DTM angekommen zu sein. Die Autos seien mit nichts vergleichbar, die japanischen GT kommen dem vielleicht nahe - ansonsten sind sie etwa so wie ein LMP mit viel Gewicht. Ob er nochmal in Le Mans fahren kann, wusste er nicht - er möchte sich auf die DTM konzentrieren und gerne in der Serie bleiben.

Er lernt immer noch dazu, aber auf Strecken, die für alle neu sind, können die anderen ihre Erfahrung nicht mehr so gut ausspielen. Das hat der Sieg in Moskau auch eindrucksvoll gezeigt!

Ich hab ihn auch nach dem Steff gefragt, er sei ein guter Teamchef, würde aber auch ordentlich Druck machen. So kennen wir ihn! :)

In Belgien ist die DTM noch nicht regelmässig im Fernsehen, aber er arbeitet daran. Meine Kritik an der Serie konnte er nicht nachvollziehen - im Cockpit sei es knallhartes Racing mit starker Konkurenz.

Ich finde es schade, dass davon kaum noch etwas übrigbleibt, wenn es beim Zuschauer ankommt.

Als ich diese Autos gesehen habe, dachte ich an Austellungsstücke - Pustekuchen!

Herrlicher Linder E30 M3 mit Harald Grohs am Steuer - ein Genuss für die Sinne! Da habe ich sofort die Ohrschützer abnommen, Traumsound. Und umso krasser der Gegensatz, mit was man heutzutage malträtiert wird.

Natürlich besonders kultig mit Nippel am Steuer mit seinem klassischen Jethelm, da werden Erinnerungen wach!

Schaut Euch das zierliche Auto an. Nicht so ein unförmig zerklüftetes Flügelirgendwas von heute.

Selbst der SLS wirkt trotz Flaps und Megaflügel aufgeräumt im Vergleich. Hier verfolgt Bernd Schneider übrigens Karl Wendlinger!

Und noch ein toller Soundkönig war am Start:

Und wurde richtig schnell bewegt. Kein Wunder, wenn …

… man sieht, wer am Steuer sitzt:

In meinen Augen macht die DTM vieles verkehrt, dabei könnte es so einfach sein. Der grottenschlechte Kommentator - Philipp Sohmer von der ARD - rundet das Ganze passend dazu nach unten ab.

An den Piloten liegt es jedenfalls nicht - die sind Weltklasse!

Ich mache aus meiner Meinung keinen Hehl und so war Charly Lamm auch verdutzt, mich bei der DTM zu treffen. Noch verdutzter war er zu erfahren, dass Steff und ich zusammen zur Schule gegangen sind :)

Aber es war schön Charly zu treffen, der Mann ist ein Herzensguter und macht eine sehr schwere Zeit durch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben bei diesem Film eng zusammengearbeitet. Hach!

Da kommt einiges zusammen, was liegt näher als das passende Selfie dazu! :) Ela - Steff’s bessere Hälfte - meinte dann zu dem Foto: Schön nach Größe sortiert - wie die Orgelpfeifen ;)

Zuhause haben ich natürlich am Rennsonntag ganz feste die Daumen gedrückt - denn nach Marco’s Poleposition war der Heimsieg in Reichweite. Wusstet Ihr, dass die DTM gute Ergebnisse mit Zusatzgewicht belohnt?

Marco war maximal schwer und hat das Ding nach Hause gebracht! Ein Traumstart, fehlerfreie Vorstellung und der 2,7 Sekunden Boxenstopp haben es möglich gemacht.

Steff und Ela im Fernsehen - viele Freunde aus Andernach vor Ort zu Besuch - besser geht es nicht.

Natürlich auch für meinen Mikebericht der perfekte Abschluss:

7 Rennen und 5 Siege bisher auf das Konto von RMG - sehr beeindruckend für einen Newcomer.

Nach dem Ausfall von Verfolger Mattias Ekström heute hat Marco einen satten Vorsprung. Ihm fehlen für die letzten 3 Rennen (Lausitz, Zandvoort, Hockenheim) nur 12 Punkte, um uneinholbar vorne zu liegen. Das heisst, er braucht nur noch einmal einen 4 Platz, um Meister zu werden!!

Mein Appell an die Macher der DTM ist einfach:

  • Wenn man ein Rennen erklären muss, läuft etwas falsch (Reifen, Boxenstopps, Gewichte).

  • Rennautos müssen Sound haben, nicht Krach machen.

  • Mehr Motorleistung als Grip (Stichwort Aerodynamik).

  • Weniger Hightech, dafür mehr Stabilität (Fahrerkönnen statt zerbrechlichen Flügelmonstern).

  • Und dann noch einen Kommentator, der nicht nur bunte Fernsehbilder in ein Hörspiel umwandelt, sondern der in der Lage ist ein Rennen zu lesen und auch Hintergrundwissen mitbringt. Damit meine ich nicht die Hochzeit der Familie Glock.

Für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Doch ganz ehrlich: da ist nichts. Die Autos sind faszinierend und für Ingenieure eine echte Herausforderung. Aber davon bekommt der Zuschauer nichts mit, denn die Details werden alle geheimgehalten. So ein Wagen schätze ich auf 1 Million Euro - das muss nicht sein.

Während den Trainingsläufen stand ich mitten in der Box, näher dran kann man nicht sein. Trotzdem habe ich nichts mitbekommen. Die Abläufe sind zeitlich präzise getaktet, alles funktioniert reibungslos. Wenn die Mechaniker ihre Helme anhaben, dann agieren sie wie ferngesteuerte Roboter: jeder weiss, was zu tun ist - jeder Handgriff sitzt und kommuniziert wird über Funk. Das wirkt für einen Aussenstehenden wie ferngesteuerte Zombies.

So faszinierend das für die Beteiligten sein mag: der Kreis der Aktiven ist sehr begrenzt und der Zuschauer wird regelrecht vom Geschehen ausgeschlossen.

So gesehen ist das der Hintergrund, den ich mitgebracht habe. Und dass die Siegerpokale zu RMG gewandert sind, ist natürlich der krönende Abschluss eines spannenden Wochenendes!

Denn eigentlich haben wir ja 20 Jahre Audi 200 gefeiert :)

Tags: MikeberichtTourenwagenMastersTeamRMG | MarcoWittmannMaximeMartinStefanReinholdEmilReinhold | ChristianKohlhaasAudi200 |


Sonntag, 10. August 2014

Man wird doch noch träumen dürfen? Die DTM Autos von damals mit den Piloten von heute.

Dieses Foto habe ich gestern gemacht:

(Klick! für gross.)

Inklusive Trauerflor für den verstorbenen Dieter Lamm.

Ich glaube das Auto ist das Meisterauto von ’89 - also 25 Jahre alt. (Update: ’92er Auto - also letzter Stand, schon mit ABS.) Wir sagen immer: das waren noch richtige Tourenwagen! Ja - stimmt, so richtig aus Blech und Stahl. Aber schaut Euch mal den Rest an: relativ schmales Auto, Reifen nicht zu besonders breit, minimale Aerodynamikmittel. Dazu noch leicht, stabil und Dampf in der Hütte, von dem Gänsehautsound ganz zu schweigen.

Eigentlich der perfekte Rennwagen für echte Rennfahrer, noch so richtig mit H-Schaltung und mit ohne-ABS. Danach wurde es eigentlich immer nur noch schlimmer, brauchen wir nicht drüber zu reden, alles bekannt.

Jetzt stellt Euch mal vor: die Autos von damals mit den Piloten von heute - was wäre das für eine Show! Alte Hasen, junge Rabauken - alles dabei.

Was könnten wir für einen grossartigen Sport haben, wenn die Marketingabteilungen weniger zu sagen hätten.

Tags: Schnitzer | TourenwagenMasters |


Freitag, 08. August 2014

Dieter Lamm ist von uns gegangen.

Augusto Farfus:

“They are in my heart. HE is in my heart. Dieter was a man acting always behind the scene. My last race in Schnitzer was in 2011. We won. Today unfortunately he lost his battle. Now he will be watching us from another level. He will never be forgotten. He will always be alive in my heart. My condolences to the entire family. R.I.P Dieter Lamm.”

Sehr traurig, ein grosser Verlust. Mein herzliches Beileid. :/

Tags: DieterLamm | Schnitzer |


Sonntag, 08. Dezember 2013

Buchtipp: Die Meistermacher - Die BMW Schnitzer Story

Stramme 255 Seiten ist das Buch dick, das Gustav Büsing und Uwe Mahla für den Gruppe C Verlag erstellt haben.

Kommen natürlich jede Menge Leute zu Wort, zum Beispiel BMW Sportchef Jens Marquardt:

… oder auch Gerhard Berger:

Die Fotos sind zum Teil großformatig über beide Seiten …

… und das ist auch gut so!

Der Blick geht weit in die Vergangenheit:

… und die jeweiligen Rennfahrzeuge werden einzeln vorgestell:

Sogar Walter Röhrl ist mit dabei:

Ebenso wie die echte DTM:

So geht Tourenwagen:

Aber auch die neuere Geschichte:

Und eine richtig großer Statistikteil:

Ich freu mich schon auf lange Winterabende auf dem Lesesessel!

Das Buch kostet 50 Euro und Ihr könnt es direkt beim Verlag bestellen oder auch im Buchhandel, z.B. Amazon.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Buchtipp | Schnitzer | Lamm | GruppeCVerlag


Sonntag, 28. August 2011

ONE TEAM. ONE TARGET. ONE BIG WOW!

Heute war Duisburg Filmpremiere von Tim und Nick Hahne’s:

24hours. ONE TEAM. ONE TARGET

Wow.

Der Film ist ein RICH-TI-GER Kracher! In Spielfilmlänge werden die Vorbereitungen und das Rennen in tollen Bildern eingefangen. Die Fahrer stehen immer im Mittelpunkt, kommen oft zu Wort und werden auch hautnah zuhause besucht. Die beiden Filmer durften auch bei den Teammeetings mit dabei sein, dadurch bekommt man als Zuschauer das Gefühl ein Teil des Teams zu sein. Die Nordschleife und das 24h-Rennen werden so eingefangen, wie sie es verdienen inklusive der Gänsehautszenen.

Besonders freut mich, daß der Film auch die Arbeit und den Menschen Charly Lamm würdigt. Und natürlich daß dieser extra nach Duisburg gekommen ist:

Die Location war gut gewählt und “ausverkauft”:

Die Hauptdarsteller, die anwesend waren, kamen auch auf die Bühne:

Und Jörg Müller hat eine gute Figur abgegeben!

Jan hat das letzte Plakat ergattert:

Und wer hätte gedacht, daß ich meinen ersten MP4–12C in echt sehe?

Oder mich auf dem Premierenplakat verewigen durfte?

Ist ein Kracherfilm geworden, laßt ihn Euch nicht entgehen.

Wie es weitergeht, steht bestimmt bald auf der Homepage oder dem Facebook stereoscreen.


Sonntag, 03. Juli 2011

Die FH Köln rockt das 24h-Rennen.

Daß die FH die VLN rockt, sind wir ja schon gewohnt. Jetzt ist das 24h-Rennen dran! ;)

Der FH Fokus ist zwar nicht problemfrei durchgefahren, aber wurde in’s Ziel gebracht.

FH Köln Student Tim Scheerbarth hat mit seinen Teamkollegen die V5 gewonnen - das war eine der härtest-umkämpften Klassen im ganzen Rennen. Dabei sind sie mit dem 3-Liter Serienwagen auf Gesamtplatz 31 in’s Ziel gekommen.

Und Jan Derenbach? Der ehemalige Teammanager von FH Köln Motorsport hat sich das Traumpraktikum schlechthin erarbeitet und war die ganze Woche die rechte Hand von Charly Lamm. Das Werksteam ist nur ganz knapp am Sieg vorbeigeschrammt, dabei aber sympatisch und fair aufgetreten: von den Boxenmitbewohnern gab’s nur Respekt und Komplimente - da hab ich bei manch anderem Frontrunner andere Stimmen gehört. Und um das Wochenende stilvoll abzurunden, hat die Siegener Zeitung einen schönen Artikel über Jan veröffentlicht.


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

=====

Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

=====

Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)


Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)

Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring 20832 sucht Sponsor-Partner