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Freitag, 08. September 2017

24h-Rennen Termine 2018 bis 2023.

Nein, kein Witz, ADAC Nordrhein und Nürburgring haben mal in die Zukunft geplant und grob die nächsten 6 Jahre festgezurrt:

10.-13. Mai 2018 (Christi Himmelfahrt)
20.-23. Juni 2019 (Fronleichnam)
21.-24. Mai 2020 (Christi Himmelfahrt)
3.-6. Juni 2021 (Fronleichnam)
16.-19. Juni 2022 (Fronleichnam)
8.-11. Juni 2023 (Fronleichnam)

Als Begründung wurde hauptsächlich Rock am Ring genannt, weil diese beiden riesigen Veranstaltungen - N24h und RaR - sich besser nicht in’s Gehege kommen sollten.

Da wird Euer Chef aber blöd gucken, wenn Ihr ihm diese Urlaubsplanung einreicht. Und ich bin mal gespannt, ob Lieberberg jetzt auch die Rock am Ring Termine für die nächsten 6 Jahre bekanntgibt.

N24h | RockamRing | Nordrhein | Termine |


Dienstag, 06. Juni 2017

War Rock am Ring selber schuld an der Terrorwarnung?

Sieht fast so aus:

Die Männer seien bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstag Abend bei Koblenz aufgefallen. Sie hätten mit ihren Bändchen Zugang zu allen Festivalbereichen gehabt, waren aber nicht auf den Mitarbeiterlisten verzeichnet, die der Veranstalter der Polizei übergeben hatte.

Da war die Polizei aber schwer aufmerksam, solche Bändchen-Details zu bemerken.

Später stellte sich heraus, dass die beiden von einem kurzfristig eingesprungenen Subunternehmer engagiert und an den Nürburgring geschickt worden waren.

Schnell und billig - und dann auch noch lästige Listen aktualisieren?!

RockAmRing | Terrorgefahr | Lieberberg |


Sonntag, 02. Oktober 2016

Nürburgring Ojeh - wieder ein Schlagerfestival.

Erinnert Ihr Euch noch an das hier?



Meine Güte war das peinlich.

Wer jetzt meint am Nürburgring würde man die Finger von Schlager lassen, den muss ich leider enttäuschen:



Uns bleibt aber auch nichts erspart.

Ich meinte damals tatsächlich, dass die Schmerzen so tief sitzen und nachhaltig wirken, dass wir kein weiteres Schlagerfestival mehr sehen werden. Da habe ich die Leidensfähigkeit wohl unterschätzt.

Wo wir gerade bei peinlich sind: die englische Variante für diese Seite listet im Text noch den Rock am Ring Clon Mega Reinfall, als man arrogant Marek Lieberberg nach Mendig gekantet hat.

Und verlinkt auf der-ring.de, der Webseite der DEAG, mit der man sich vor Gericht prügelt und die nach dem Rock am Ring Gedrisse kräftigst auf die Nase gefallen ist.

Das soll also tatsächlich der Rock am Ring Nachfolger sein, zumindest auf der englischen Nürburgring Seite ist das der Fall. Wie tief kann man sinken?

RockAmRing | Schlager |


Freitag, 15. Januar 2016

DEAG vs CNG Prozess

Die Rock-am-Ring-Nachfolge-Pleite, die mit Pauken und Trompeten im Gulli versenkt wurde, beschäftigt immerhin fleissig Anwälte und Richter.

Florian Zerfaß in WiWo bleibt am Ball.

Da stehen ein paar lustige Sachen drin, z.B. was einzelne Bands so an Gage aufrufen (Metallica für 2 Konzerte 7,3 Mio USD). Oder dass das große börsennotierte Unternehmen bei Künstler-Millionenzahlungen sich auf mündliche Absprachen oder Emails beruft.

Mich wundert nur wie Marek Lieberberg das überleben kann vor lauter totlachen.

DEAG | RockAmRing |


Dienstag, 03. November 2015

Übrig Ns vom Dienstag.

Habt Ihr schonmal einen 3-Sitzer Formel 1 gesehen? Hat der René Wolff am Start - war in Mexiko im Einsatz. Cooles Geschoss! Aber wie wird der gekühlt, wenn in den Kühlschächten die Passagiere sitzen?

Die VLN Saison wurde am Samstag mit roter Flagge beendet - ein Symbol für die Zukunft? Wilhelm Hahne hat sich umgeschaut und kann keine positive Prognose abgeben. Frust und Ärger soweit das Auge reicht. Und nicht der Nebel hätte die rote Flagge nötig gemacht - so wie die VLN schreibt - sondern 2 auf Bremsflüssigkeit verunfallte Porsche im Brünnchen.

Keiner der üblichen Jubelartikel über die Nürburgring-Situation, aber trotzdem einige Klopper in diesem Artikel der NZZ: da ist von Neuausrichtung die Rede, obwohl doch einfach alles so wie vorher weitergeführt wird. Oder der Weggang von Rock am Ring wird beheult, obwohl man Lieberberg doch arrogant vom Hof gejagt hat. Die größte Gefahr für Bürgermeister Guido Nisius ist nicht etwa die Privatisierung, sondern die Klagen von JzN und Nexovation. Immerhin haben sie Christoph Schäfer ausgegraben, der den Ring noch nicht in der Talsohle bei seiner Abwärtsfahrt sieht. Das sehe ich allerdings auch so.

Shuhei Nakamoto - der Honda-Boss der MotoGP Einsätze - im HRC Interview. Wenig überraschend ist Marc Marquez völlig unschuldig und ein Sportler ohne Fehl und Tadel. Und Rossi hätte ihn vom Motorrad gekickt und sei dabei an seinen Bremshebel gekommen. Haben die da nicht diese Ausleger zum Schutz dran?

3Sitzer | MotorKritik | Ringverkauf | MotoGP |


Samstag, 31. Oktober 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Guy Martin hat ein Buch geschrieben: When You Dead, You Dead.

Valentino Rossi hat dann mal Einspruch eingelegt.

Am Wochenende ist wieder WEC und die Audikutscher haben diesen netten Clip mitgebracht.

Die Chance stehen nicht schlecht, dass Juan Pablo Montoya für Porsche in Le Mans startet.

Darren Cox verlässt Nissan nach 18 Jahren.

Für Rock nicht am Ring ist der Vorverkauf gestartet worden - ab 170€ ist man am 3.–5.Juni 2016 mit dabei. Nicht am Ring, da hat man Lieberberg mit maximaler Arroganz den Stinkefinger gezeigt - sondern In Mendig, wo man die Veranstaltung mit offenen Armen empfängt.

Der getarnte Regierungssprecher Dietmar Brück hat in seiner Rhein-Zeitung wieder mal einen Jubelartikel untergebracht - zum Glück gibt es Wilhelm Hahne, der die Alles-super-Alles-toll-Märchen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Von Jörg Lindner haben wir lange nichts mehr gehört. Wie wäre es mit einer Insolvenz eines seiner Medico Fonds?

Schwer verdaulicher Lesestoff zur Deutschen Bank - die kennen wir ja auch aus dem unrühmlichen Nürburgring Verkaufsversuch. Ein paar Einblicke hinter die Kulissen, wie die Vorstände da so ticken.

Der Börsengang von Ferrari hat einige Details das Licht der Welt erblicken lassen: die Einkünfte von Sponsoring, Merchandising und Licensing liegen in der Region von $473m pro Jahr - quasi ein Formel 1 Programm für umsonst.

GuyMartin | Rossi | Montoya | RockAmRing | DarrenCox | Medico | Ferrari | DeutscheBank |


Mittwoch, 09. September 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

ÜbrigNs


Freitag, 12. Juni 2015

Rock am Ring Plagiat landet vor Gericht.

Von Wir erobern zusammen die Welt! bis Klage eingereicht in nur 12 Monaten.

Also DAMIT konnte ja wohl niemand rechnen.

DEAG | Lieberberg | RockAmRing | Capricorn |


Dienstag, 09. Juni 2015

Die Nürburgring-Abwärtsspirale.

Sie haben kein Rezept, treten auf der Stelle und wärmen alte Zukunftsvisionen auf:

Allerdings möchte Schumacher das Geschäftsmodell „als Ganzes“ weiterentwickeln, heißt: „Nicht nur Rennveranstaltungen, sondern den Nürburgring als Event-Location etablieren.“

Stimmt. DAS hatten wir lange nicht mehr. Wie wär’s mit echten Kamelen?

Ringverkauf | Capricorn |


Samstag, 23. Mai 2015

Loveparade auf der Nordschleife?

Nicht ganz, aber man spekuliert über ein Elektrofestival am Ring.

Stellt sich raus Lieberberg hat einen 5-Jahresvertrag in Mendig abgeschlossen und Rock am Ring an sich steht am Ring nicht mehr zur Diskussion.

Jetzt kommt das Ring-Management auf einmal angekrochen und gibt sich kleinlaut, aber es ist zu spät.

RockAmRing | Mendig | Lieberberg | Elektrofestival |


Sonntag, 05. April 2015

Wenn es sogar die BILD schon peilt.

“Insgesamt 456 Millionen Euro hatte bereits das Land Rheinland Pfalz zwischen 2007 und 2012 an Steuergeldern am Ring versenkt, ein riesiger Erlebnispark sollte entstehen. Daraus wurde nichts.”

Kann man jetzt schon in der BILD lesen. In der BILD! (Achtung, Link geht auch dorthin.)

“Keine Formel 1, keine Festivals | Liegt ein Fluch auf dem Nürburgring?”

Nein. Kein Fluch. Nur das Erbe Kurt Becks. Wo hat der sich eigentlich versteckt?

Ansonsten geht es in dem Artikel um Rock am Ring:

“Vorerst fordert Schwenkow rund zwei Millionen Euro von seinen ehemaligen Partnern.”

Ach? Nur 2 Millionen? Da muss auch ein Oligarch zweimal hingucken. Von den Verkäufern bzw. Insolvenzverwaltern Schmidt und Lieser hört man auch nichts mehr.

Und Marek Rock-am-Ring Lieberberg?

Eine Rückkehr zum Ring kann sich auch Marek Lieberberg nicht vorstellen. Zu BamS sagte er: „Die Frage stellt sich überhaupt nicht.“

Natürlich nicht - der ist doch nicht blöd.

Tags: BILD | Erlebnisgrab | RockAmRing |


Freitag, 03. April 2015

Updates on the Nürburgring Situation.

So much going on, hard to keep track. Find some facts plus my comments on ownership, Formula 1, Rock am Ring and the Nissan GT3 accident.

Ownership

One year ago the Ring has been sold for €77m to Capricorn/Getspeed. It turned out they didn’t have the required funds and in fact failed to pay the 2nd rate. Instead of revisiting the sale process the administrators sold Capricorn’s stake to a Russian investment group, of which only Viktor Charitonin has been made public. As the full sale price is pending, the Ring is now rented out to the Russians and Getspeed. These two stakeholders are fighting each other and have met in court already.

Comment: the sale process was a fake from the start. Government decided behind the scenes to whom to sell and Capricorn did sound like a nice automotive and regional company. As they never had the financial backing they should have never been in the position to buy. It collapsed soon and now it’s all in pieces and the two potential owners fighting each other. We even don’t know who precisely is that Russian group of investors. Recent business decisions and 2016 discussions with organisers however indicate that they are only interested in one thing: money.

Formula 1

The Nürburgring F1 race has been scheduled by FIA for July this year - in line with the alternating Hockenheim agreement. Nürburgring - or rather the Russian/Getspeed group - failed to find an agreement with Ecclestone and the race got cancelled by FIA.

Comment: I’m not a big fan of F1, but the worldwide attention is enormous. Every 2 years media did jump to any F1 related news and Nürburgring participated a lot. As did the region, because the international attendance left a lot of money in the otherwise not-so-busy Eifel region. This is now all gone. Ecclestone’s conditions come as no surprise, but the sudden reluctance to accept them does. Once F1 is gone it’s hard to bring it back - Nürburgring has been without F1 in the 90s and it was tough. If F1 is feasible every two years in Hockenheim, why not at the Ring? I blame the new management and the general lack of promotion skills for losing this important event.

Rock am Ring

This music festival got invented in the 80s and has been a huge success story since. It has been organized by Marek Lieberberg and the Ring got its portion of the profit. New Capricorn/Getspeed management decided that their profit share should be higher - however they failed to seal a contract with Lieberberg. As a consequence Lieberberg moved “Rock am Ring” to nearby Mendig airfield, while Capricorn/Getspeed partnered with DEAG, who invented the “Grüne Hölle Rock”. While Lieberberg’s festival is sold out (>80k tickets), DEAG failed big time. Yesterday they announced to move “Grüne Hölle Rock” to Gelsenkirchen/Schalke04 football arena. For the first time since 20 years Nürburgring is without music festival.

Comment: Thanks to the greedy attitude of (Capricorn)/Russians/Getspeed management they lost it all. Their communication concerning their festival decisions could not have been more arrogant - and their failure they are now faced with could not have been bigger. The Nürburgring brand name has been damaged a lot and the region loses another big turnover generator. Lieberberg couldn’t be happier - it turns out Mendig is much better suited for his event. He is gone for good.

Nissan GT3 Accident.

In the first hour of the first VLN endurance race Jann Mardenborough caught air going over the Quiddelbacher Höhe crest, which ended in a nasty accident. The car hit the tire wall and got catapulted over the FIA fence, killing a spectator and injuring others as a consequence. It was the first time a spectator got harmed or even killed during VLNs long history.

Comment: That accident is a nightmare coming true. GT3s are allowed on Nordschleife only since 2009 and they have build up great performance since then. What was planned as a low budget GT alternative has quickly developed into high level manufacturers sport. While this might be a good idea for modern GP courses, it’s disaster waiting to happen for Nordschleife. GT3 is a homologated international class, which means organizers at Nürburgring have limited influence into the year-over-year development. We now are facing the threat that the track needs to be adopted to the race cars - rather than the other way round. Manufacturers have full control over the organizers decisions and works GT3s racing on Nordschleife pose much risk to the track itself. I’m a big fan of sports cars, but I’m a bigger fan of Nordschleife and I don’t see anybody powerful enough to protect the track against OEM business decisions.

Overall the situation for Nürburgring and Nordschleife in particular couldn’t be worse. The downward spiral is picking up speed and it is becoming increasingly hard to find any remaining optimistic people. Save The Ring.

Tags: English | Insolvency | Formula1 | RockAmRing | Nissan |


Donnerstag, 02. April 2015

Neues aus der Rubrik Zukunftskonzept.

Was lange von Region und Regionalpolitik gefordert wurde, tritt jetzt nach und nach ein: der Ring muss endlich zur Ruhe kommen!

Langsam trudeln Resultate ein, denn heute wurde bekannt, dass dem Nürburgring zum ersten Mal seit 20 Jahren die Ausrichtung eines Rockfestivals erspart bleibt. Nach erfolgreicher Beendigung zäher Verhandlungen endlich ein Stück Vergangenheitsbewältigung - jetzt heißt es den Blick nach vorne zu richten!

Nanu? Eine russische Schlachtbank? Was macht die denn da?

Tags: RockAmRing | Lieberberg | GrüneHölleRock | RockImRevier |


Mittwoch, 01. April 2015

Und der Oscar für die beste Widerling-Besetzung geht an Roger Lewentz!

Wechselt schnell auf die Gewinnerseite, nachdem er am Ring nur noch rauchende Ruinen übriggelassen hat.

Immerhin wird die Causa Nürburgring damit ihrer Vorreiterrolle gerechet, alle Höhen und Tiefen unserer Gesellschaft plakativ und ungefiltert aufzuzeigen.

Tags: RockAmRing | Mendig | Lewentz | Lieberberg |


Montag, 30. März 2015

Wisst Ihr was das Wichtigste an einem Rockfestival ist?

Nicht WO es stattfindet - nein - das ist auf einmal furchtbar egal - wichtig ist nur DASS es stattfindet.

Meinen auf jeden Fall die Loser vom Rock-am-Ring-Klon nachdem sie festgestellt haben, dass keiner ihre Karten kaufen will. Jetzt ist ein Umzug nach Gelsenkirchen geplant - die Kommentare auf Facebook sind eindeutig. Ist auch kein Wunder nach dem arroganten “Was andere können, können wir schon dreimal” Auftritt - jetzt ernten sie nur noch Spott und Hohn.

WiWo hat wieder mal die Hintergründe.

Marek Lieberberg kriegt vor lauter Lachen kaum noch Luft und die Lasst-sie-doch-erstmal-machen-Leute haben jetzt was sie wollten.

Realistisch betrachtet liegt am Ring alles in Trümmern - hoffentlich sind am Ende noch ein paar Leute übrig um die Scherben zusammenzukehren.

Tags: RockAmRing | GrüneHölleRock |


Mittwoch, 08. Oktober 2014

Schluß mit lustig.

Das Capricorn-DEAG Festival hat ein Gutachten in der Presse lanciert (“ … das unserer Zeitung vorliegt …”), um Rock am Ring in Mendig in Frage zu stellen. Wie perfide ist das denn. Statt sich erstmal um sein eigenes Konzert zu kümmern.

Lieberberg kontert und erwirkt erfolgreich eine einstweillige Verfügung gegen DEAG beim Kölner Landgericht.

Wilhelm Hahne glaubt sogar, dass der Schuss schwer nach hinten losgehen könnte, wenn man mal die Genehmigungen am Nürburgring genau durchleuchtet:

“Wie Motor-KRITIK das übersieht, hat sich die DEAG mit der in ihrem Auftrag erstellten „kritischen Rechts-Expertise“ keinen Gefallen getan. Marek Lieberberg kennt nach 29 Jahren Veranstaltertätigkeit alle Möglichkeiten und alle Schwachstellen am Nürburgring. Was wäre, wenn der nun eine „kritische Rechs-Expertise“ erstellen lassen würde?”

Doof, dööfer, DEAG?

Tags: RockAmRingLieberbergDEAG |


Montag, 29. September 2014

Teure Zickerei um Rock am Ring.

Die Verkaufsbeauftragen der Landesregierung haben nichts besseres zu tun, als Marek Lieberberg eine Klage umzuhängen. Gegen die einstweilige Verfügung hatte er sich erfolgreich zur Wehr gesetzt und das kann der Kindergarten Zickenverein stolze Herr Wild sich natürlich nicht gefallen lassen.

Das Beispiel macht aber deutlich, was für Querulatenköpfen die Politiker den Nürburgring übereignen wollen. Denn eigentlich müssten die 4 Millionen Rheinland-Pfälzer - mehr sind es nicht, das sind alle zusammen gerade mal 4x Köln - froh sein, wenn sich in Mendig ein neues großes Rockkonzert etablieren lässt.

Das an sich wird schon nicht einfach, auch wenn die Rahmenbedingungen gut aussehen (kurze Wege bis zur Bühne, zelten direkt auf dem Festivalgelände, große ebene Fläche).

Aber wenn man im eigenen Lager (also RLP) nur 30km entfernt einen Giftzwerg sitzen hat, der wie ein beleidigtes Kind heulend um sich schlägt - na dann viel Spaß beim Schlichten.

Wie gesagt: das gibt nur Verlierer. Bis auf die Anwälte, die reiben sich schon die Hände!

Tags: RockAmRing | Lieberberg | Capricorn | RingverkaufKlage | ProzessMendig |


Sonntag, 17. August 2014

Mikebericht vom DTM Wochenende.

Eigentlich ist DTM ja nicht so mein Ding, aber bei dieser Konstellation bleibt mir ja gar nichts anderes übrig!

Mit dem Steff war das schon länger vereinbart, ich wollte mal ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sowohl BMW als auch DTM fanden das auch gut und so habe ich Fr/Sa eingeplant, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Als ich angekommen bin, wurde ich von diesem Auto begrüsst, wer erinnert sich noch an den privaten Ruch-Mustang?

Und auch schön, mal wieder Land-LKWs zu sehen!

Wolfgang Land war 1990 selber hinter’m Lenkrad am Start und 25 Jahre später ist das Team regelmässig im Carrera Cup vor Ort.

Leider bei der VLN nicht mehr dabei, daher war es schön den Wolle mal wieder zu treffen!

Chippie und Bärchen - wir zwei könnten stundenlang über Opel DTM Zeiten erzählen!

Aber eigentlich war ich ja deswegen hier:

Reinhold Motorsport GmbH - kurz RMG - von Stefan Reinhold.

Dieses Foto habe nicht ich gemacht, sondern Steff’s Sohn, der Emil:

Das haben wir direkt ausgenutzt und ihn um ein Erinnerungsfoto an 20 Jahre Audi 200 gebeten:

Solche Bilder gelingen auch nur, wenn der Emil abdrückt! Da hat der Chris wohl gedacht, das wird nix!? Hehe!

Wo wir gerade beim Emil sind: er war auch zuständig für die Boxenführungen. Keine Frage, die er nicht beantworten konnte und der Junge ist gerade mal 10. Da brauchen wir uns über den Nachwuchs keine Sorgen machen!

Beim Steff fährt der Maxime Martin, wer hier mitliest kennt ihn spätestens seit N24h 2013. Beinahe wäre er Fahrer des Jahres geworden!

Mit dem Olaf geht er dann nochmal den Einkaufszettel für’s Wochenende durch ;)

PUSHPAPY - das steht auch auf dem Käfig:

Marco Wittmann ist der Teamkollege, er führt aktuell in der Meisterschaft:

Und Steff hat einen Traum: er möchte sein Heimrennen am Nürburgring gewinnen!

Die Chancen stehen nicht schlecht, aber dafür muss alles passen.

Beim Training wurde auch Boxenstopp geübt, die Mannschaft steht bereit wie ein Flitzebogen zum Abschuss!

Im Rennen haben sie den Marco beim Boxenstopp in sagenhaften 2,7 Sekunden abgefertigt!

“Ruhe bewahren - Sicherheit ausstrahlen!” Kennt Ihr noch Patrick Elsen? Auch für ihn Heimspiel.

Das Glücksbringer-N am Boxenstand:

Emil hat alles im Griff beim Training:

Für einen Teamchef gibt es jede Menge andere Aufgaben - immer auf der Flucht:

Kurzes Hallo mit Harald Nippel Grohs, bevor es …

… zu Dirk und Sportchef Jens Marquardt zum Interview geht:

Wettermässig ging das Wochenende echt übel los, der Regen wurde immer wieder an- und ausgeknipst. Selbst die Engländer haben den Schirm ausgepackt, das will was heissen!

So kann man natürlich auch fotografieren:

Sehr auffällig war, dass alles was nicht mit DTM zu tun hatte, abgeklebt wurde. Das war soviel, dass es schon peinlich ist. Die Hazet an den Toren …

… oder das Mundorf an den Tankstellen:

Wenn man die Augen offen hält, findet man aber auch noch richtig alte Relikte, das Logo war toll, danach ging’s bergab:

Und es gab Zeiten, da wurde Marek Lieberberg gefeiert - heute tritt man ihn lieber in den Allerwertesten:

Die Nürburgring TV GmbH aus Düsseldorf hat zwar ihre 2012er Bilanz noch nicht veröffentlicht, hat aber dafür jetzt eine eigene Lounge:

Ok, bevor sie leersteht wie die anderen. Noch jemand ohne?

Das ist nicht das Kleingedruckte, das ist der Zeitplan:

Da liegt man echt auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes! :)

Bei der DTM fahren 3 Werke gegeneinander: BMW, Audi und Mercedes. Bis vor kurzem war sogar BMW noch gar nicht dabei. Aber es ist immer noch so wie Fussballspiel, allerdings mit 3 Mannschaften. Die jeweiligen Sportchefs ziehen die Strippen, die Teams sind reine Dienstleister. Sie unterscheiden sich innerhalb der Marke auch nicht voneinander, die CI ist streng vorgegeben.

Und in der Boxengasse stehen erst die BMW Teams …

… die nur durch das kleine Namesschild oben zu identifizieren sind:

Dann die Auditeams …

… wobei Rosberg die Tür zu macht, …

… während es der Eifler Phoenix Mannschaft noch lange nicht kalt ist:

Und dann kommt Mercedes. Die haben natürlich einen Ruf zu verlieren …

… und verlegen mal schnell Parkett in der Box:

Aber auch hier das Setup und Aussehen streng vorgegeben:

Interessante Konstruktionen sind am Start bei den Kameras …

… oder auch bei den Antennen:

Und die Kohle wird mit vollen Händen rausgehauen. Mal als Beispiel die Showbühne am Ende der Boxengasse …

… oder die manuellen Bremsenlüfterföhns aus Kohlefaser:

Die Hubschrauber waren auch ständig in der Luft …

… da kann sich Rheinland-Pfalz natürlich nicht lumpen lassen und schickt die Polizei vorbei. Die Kohle muss raus!

Die Tribünen waren garnicht schlecht gefüllt, das sind Bilder vom Samstag. Fahrerlagertribüne …

… Mercedes-Tribüne …

… und auch T4:

Selbst auf dem Hatzenbachhügel haben sich ein paar Leute eingefunden:

Auch das Fahrerlager war voll Leute, aber ausser Hospitality Palästen und beeindruckenden LKWs in Reih und Glied gab es da nichts zu sehen!

Es sei denn, man konnte eine seltene Boxenbesichtigung mitmachen. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was denn Jens Klingmann so macht, wenn er nicht gerade neuen Nordschleifenrekord fährt:

Immerhin reduzieren die Zuschauer freiwillig die Entsorgungskosten …

… und das nicht zu knapp!

Kaum verheiratet und schon auf Jück …

… aber Timo Glock muss ja Rennen fahren!

Im Regentraining war er sauschnell unterwegs!

Im Qualifying war es aber trocken und ich habe mich mal an der Schikane positioniert. Die anderen guten Stellen - Eingang und Ausgang Arena - waren Sperrzonen. Damit die Fernsehkameras dort ungestört stehen können - na vielen Dank.

Der Oli Walter war auch da, bisher kannte ich ihn nur aus dem Netz.

Hat sich in Müllenbach ein schickes N auf die Jacke sticken lassen und war damit natürlich ohne Umwege sofort für den Mikebericht qualifiziert! ;)

Dann ging es endlich los mit Autos auf der Strecke. Ich muss sagen, für meinen Geschmack sind die viel zu laut. Die hören sich auch nicht gut an, sondern machen einfach nur Krach. Und dann auch noch alle Marken gleich. Man - also zumindest ich - kann sie nicht am Geräusch auseinanderhalten.

Man hört auch keine Schaltvorgänge. Für mich ist das ein monotoner Lärm. Das einzig richtig Geile ist, dass sie ab und zu Feuer spucken. Das war’s dann aber auch schon.

Das fand ich ein gutes Fotomotiv, aber mir fällt kein passender dummer Text ein ;) Die Post scheint jedenfalls mächtig Kohle übrig zu haben, denn sie sind auch auf allen Nummernschildern und ziehen im Fahrerlager eine Tribüne hoch.

Mit dem Auge Unterschiede bei den Fahrern festzustellen, ist echt schwer. Die Autos liegen wie angenagelt auf der Strasse, kein Verbremser oder Quersteher zu sehen.

Da ist man schon froh, wenn jemand die Linie nicht trifft:

Ich hatte Gelegenheit mich mit Maxime Martin zu unterhalten und er ist sehr froh, in der DTM angekommen zu sein. Die Autos seien mit nichts vergleichbar, die japanischen GT kommen dem vielleicht nahe - ansonsten sind sie etwa so wie ein LMP mit viel Gewicht. Ob er nochmal in Le Mans fahren kann, wusste er nicht - er möchte sich auf die DTM konzentrieren und gerne in der Serie bleiben.

Er lernt immer noch dazu, aber auf Strecken, die für alle neu sind, können die anderen ihre Erfahrung nicht mehr so gut ausspielen. Das hat der Sieg in Moskau auch eindrucksvoll gezeigt!

Ich hab ihn auch nach dem Steff gefragt, er sei ein guter Teamchef, würde aber auch ordentlich Druck machen. So kennen wir ihn! :)

In Belgien ist die DTM noch nicht regelmässig im Fernsehen, aber er arbeitet daran. Meine Kritik an der Serie konnte er nicht nachvollziehen - im Cockpit sei es knallhartes Racing mit starker Konkurenz.

Ich finde es schade, dass davon kaum noch etwas übrigbleibt, wenn es beim Zuschauer ankommt.

Als ich diese Autos gesehen habe, dachte ich an Austellungsstücke - Pustekuchen!

Herrlicher Linder E30 M3 mit Harald Grohs am Steuer - ein Genuss für die Sinne! Da habe ich sofort die Ohrschützer abnommen, Traumsound. Und umso krasser der Gegensatz, mit was man heutzutage malträtiert wird.

Natürlich besonders kultig mit Nippel am Steuer mit seinem klassischen Jethelm, da werden Erinnerungen wach!

Schaut Euch das zierliche Auto an. Nicht so ein unförmig zerklüftetes Flügelirgendwas von heute.

Selbst der SLS wirkt trotz Flaps und Megaflügel aufgeräumt im Vergleich. Hier verfolgt Bernd Schneider übrigens Karl Wendlinger!

Und noch ein toller Soundkönig war am Start:

Und wurde richtig schnell bewegt. Kein Wunder, wenn …

… man sieht, wer am Steuer sitzt:

In meinen Augen macht die DTM vieles verkehrt, dabei könnte es so einfach sein. Der grottenschlechte Kommentator - Philipp Sohmer von der ARD - rundet das Ganze passend dazu nach unten ab.

An den Piloten liegt es jedenfalls nicht - die sind Weltklasse!

Ich mache aus meiner Meinung keinen Hehl und so war Charly Lamm auch verdutzt, mich bei der DTM zu treffen. Noch verdutzter war er zu erfahren, dass Steff und ich zusammen zur Schule gegangen sind :)

Aber es war schön Charly zu treffen, der Mann ist ein Herzensguter und macht eine sehr schwere Zeit durch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben bei diesem Film eng zusammengearbeitet. Hach!

Da kommt einiges zusammen, was liegt näher als das passende Selfie dazu! :) Ela - Steff’s bessere Hälfte - meinte dann zu dem Foto: Schön nach Größe sortiert - wie die Orgelpfeifen ;)

Zuhause haben ich natürlich am Rennsonntag ganz feste die Daumen gedrückt - denn nach Marco’s Poleposition war der Heimsieg in Reichweite. Wusstet Ihr, dass die DTM gute Ergebnisse mit Zusatzgewicht belohnt?

Marco war maximal schwer und hat das Ding nach Hause gebracht! Ein Traumstart, fehlerfreie Vorstellung und der 2,7 Sekunden Boxenstopp haben es möglich gemacht.

Steff und Ela im Fernsehen - viele Freunde aus Andernach vor Ort zu Besuch - besser geht es nicht.

Natürlich auch für meinen Mikebericht der perfekte Abschluss:

7 Rennen und 5 Siege bisher auf das Konto von RMG - sehr beeindruckend für einen Newcomer.

Nach dem Ausfall von Verfolger Mattias Ekström heute hat Marco einen satten Vorsprung. Ihm fehlen für die letzten 3 Rennen (Lausitz, Zandvoort, Hockenheim) nur 12 Punkte, um uneinholbar vorne zu liegen. Das heisst, er braucht nur noch einmal einen 4 Platz, um Meister zu werden!!

Mein Appell an die Macher der DTM ist einfach:

  • Wenn man ein Rennen erklären muss, läuft etwas falsch (Reifen, Boxenstopps, Gewichte).

  • Rennautos müssen Sound haben, nicht Krach machen.

  • Mehr Motorleistung als Grip (Stichwort Aerodynamik).

  • Weniger Hightech, dafür mehr Stabilität (Fahrerkönnen statt zerbrechlichen Flügelmonstern).

  • Und dann noch einen Kommentator, der nicht nur bunte Fernsehbilder in ein Hörspiel umwandelt, sondern der in der Lage ist ein Rennen zu lesen und auch Hintergrundwissen mitbringt. Damit meine ich nicht die Hochzeit der Familie Glock.

Für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Doch ganz ehrlich: da ist nichts. Die Autos sind faszinierend und für Ingenieure eine echte Herausforderung. Aber davon bekommt der Zuschauer nichts mit, denn die Details werden alle geheimgehalten. So ein Wagen schätze ich auf 1 Million Euro - das muss nicht sein.

Während den Trainingsläufen stand ich mitten in der Box, näher dran kann man nicht sein. Trotzdem habe ich nichts mitbekommen. Die Abläufe sind zeitlich präzise getaktet, alles funktioniert reibungslos. Wenn die Mechaniker ihre Helme anhaben, dann agieren sie wie ferngesteuerte Roboter: jeder weiss, was zu tun ist - jeder Handgriff sitzt und kommuniziert wird über Funk. Das wirkt für einen Aussenstehenden wie ferngesteuerte Zombies.

So faszinierend das für die Beteiligten sein mag: der Kreis der Aktiven ist sehr begrenzt und der Zuschauer wird regelrecht vom Geschehen ausgeschlossen.

So gesehen ist das der Hintergrund, den ich mitgebracht habe. Und dass die Siegerpokale zu RMG gewandert sind, ist natürlich der krönende Abschluss eines spannenden Wochenendes!

Denn eigentlich haben wir ja 20 Jahre Audi 200 gefeiert :)

Tags: MikeberichtTourenwagenMastersTeamRMG | MarcoWittmannMaximeMartinStefanReinholdEmilReinhold | ChristianKohlhaasAudi200 |


Samstag, 12. Juli 2014

Friedhelm Fähnchen-im-Wind Demandt.

rp-online.de:

“Als 2011 mit der Insolvenz das Ende der legendären Rennstrecke drohte, war der Wickrather bei der Gründung des gemeinnützigen Vereins ”Freunde des Nürburgrings“ dabei. In ihm haben sich Sport, Kultur, Medien und Persönlichkeiten aller Lebensbereiche zusammengeschlossen, die eines eint: die Faszination des ”Rings“.”

Also wenn diese Leute eins eint, dann ist das übersteigertes Geltungsbedürfnis oder die Gier nach Geld. 2011 hat von denen ganz bestimmt keiner von einer drohenden Insolvenz gesprochen - da wurden die blühenden Landschaften besungen, die Henrik Hering in Aussicht gestellt hatte, nachdem er alle Immobilien aufgekauft und die Gesamtanlage an die NAG verpachtet hat.

Die größte Katastrophe überhaupt und ein klarer Fall für den Staatsanwalt.

Der FDP Politiker Demandt gibt eine beeindruckende Schlagzahl von Seitenwechseln vor. Kaum hat jemand Neues das Regiment am Ring übernommen - was in der letzten Zeit ja öfters passiert ist - steht er schon für’s Thumbs Up Bild parat.

(Quelle: Nürburgring NAG Geschäftsbrief 1/2011)

Kai Richter? Super Typ, Spitzen Unternehmer. Ringcard, Arena oder Achterbahn? Die größte Erfindung seit geschnitten Brot!

Wer ihn auf der denkwürdigen SWR4 Veranstaltung in Nürburg live erlebt hat, der wird ihn vielleicht so wie ich in Erinnerung behalten haben: trauriges Überbleibsel eines senilen Wichtigtuers.

Aber die Darstellung solcher Zusammenhänge kann man heutzutage leider nicht mehr vom Zeitungsjournalismus erwarten. Da werden Loblieder gesungen, statt kritisch zu recherieren. Wobei Recherche ist auch übertrieben, da braucht man nur mal kurz Google anzuschmeissen.

Müssen sie sich wieder vom Blogger vorführen lassen - nützt ja alles nix.

Die Gründung des Vereins geht übrigens auf Hendrik Hering zurück, mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Alles in diesem Geschäftsbrief nachzulesen.

Mich haben die sauberen Freunde schon von Anfang an von ihrer Facebookseite verbannt - ohne Begründung. Da schließt sich dann der Kreis wieder zu Hendrik Hering.

Tags: Demandt | FreundeDesNürburgrings | Hering | KaiRichter


Freitag, 13. Juni 2014

Rock am Ring landet vor Gericht.

musik express:

“Ende nächster Woche soll es eine mündliche Verhandlung geben, bei der die Nürburgring GmbH erreichen möchte, dass Lieberberg sein Festival unter dem Namen ”Rock am Ring“ an einem anderen Veranstaltungsort als dem Nürburgring nicht ohne Zustimmung der Nürburgring GmbH i.E. ankündigt, bewirbt oder veranstaltet.”

Tags: RockAmRing


Dienstag, 10. Juni 2014

Marek Lieberberg´s Ansprache bei Rock am Ring.

So ganz ohne Tschüss zu sagen konnte Marek Lieberberg dann doch nicht gehen - hier seine Ansprache:

youtu.be/xpocrqlzep8

Aber mein persönlicher Held des Tages ist dieser vielversprechende junge Mann:

(Bei 1:13 Min. Klick! für gross.)

Ich halte die ganze Nummer nach wie vor für ein unnötiges Eigentor.

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Sonntag, 08. Juni 2014

Während der Ring rockt zieht der PR Supergau weiter seine Kreise.

Westfälischer Anzeiger:

“Capricorn, die neuen Herren am Nürburgring, hatten versucht, Marek Lieberberg neue Konditionen für die Traditionsveranstaltung aufzuzwingen, die vor 29 Jahren hier ihre Geburtsstunde erlebte. Lieberberg blieb hart und zog sich schließlich zurück. Capricorn suchte sich Unterstützung und will künftig in Konkurrenz zu Lieberberg treten, der die Marke ”Rock am Ring“ an anderem Ort weiterführt. Am Ring will man zeitgleich zu Lieberbergs Veranstaltung ein neues Musikfestival an den Start bringen: Es soll ”Grüne Hölle“ heißen, ebenso wie die Partymeile an der Nordschleife des Nürburgrings.”

(Hervorhebungen von mir.)

Der Schaden, der PR-mässig inzwischen entstanden ist, übersteigt nach meinem Gefühl jetzt schon die Mehreinnahmen, die Capricorn sich durch den Wechsel erhofft.

Und nächstes Jahr, wenn zeitgleich (!) die beiden Konzerte stattfinden sollen, werden sie versuchen sich gegenseitig sowohl die Bands abzujagen - was den Preis wieder höher treibt - als auch die Kunden. Bei dem dann zu erwartenden PR Krieg wird Rock am Ring immer das Originale und Verjagte sein und Grüne Hölle die Kopie.

UPDATE:

Siehe auch Wiesbadener Tagblatt zu der Stimmung unter den Besuchern.

Tags: RockAmRing


Montag, 02. Juni 2014

Zoff am Ring.

Die Rock am Ring Kündigung schlägt mächtig Wellen - alle großen Medien berichten darüber.

Capricorn will jetzt selber ein Konzert aufsetzen für 2015 und völlig ungeniert beschreibt man den Kopiervorgang.

Das erinnert mich an die Situation bei Rad am Ring 2012, als die NAG ebenso ungeniert den Kunden vor Ort einen neuen - eigenen - Event angepriesen hat.

Während man bei der Rhein-Zeitung wie gewohnt Lobeshymnen singt, kommt Marek Lieberberg bei Spiegel oder FAZ zu Wort:

“Die Verhandlungen mit Capricorn, den neuen Herren am Nürburgring, ziehen sich seit Januar hin.”

Wie geht das denn - die haben doch erst am 11.März den Zuschlag bekommen?

Lieberberg nutzt natürlich die mediale Aufmerksamkeit um klarzustellen, dass er weiter Rock am Ring veranstalten wird - nur Not auch einem anderen Ort. Immerhin besitzt er schon ewig die Markenrechte. Mönchegladbach rollt auch schon den roten Teppich aus.

Als neuen Nürburgring-Rock-Veranstalter hat man sich DEAG (Deutsche Entertainment AG) ausgeguckt, denn die haben schon Rock the Ring im Programm: mit Peter Maffay und Bryan Adams … im Autobahnkreisel in Hinwil (kein Witz!).

Der Schlagabtausch findet jetzt - also kurz vor dem Event - statt, der am Wochenende 5.–8.Juni steigt. So eine vergiftete Athmosphäre, wo Festivals doch zum Feiern da sein sollten.

Man kann sich leicht ausrechnen, wie das weiterläuft:

  • MLK und DEAG werden Druck auf ihre Bands/Agenturen machen, damit diese nicht überlaufen.

  • Sooo lukrativ ist die Festivallandschaft in Deutschland nicht, dass man gerade mal eben eine neues “größtes deutsches Festival” aus dem Boden stampft. Sowohl MLK als auch DEAG werden um die Kundschaft buhlen - da kann es nur Verlierer geben.

  • MLK meldet jetzt schon den 2015er Termin an (erstes Juni Wochenende - so wie immer) - das Ganze läuft ja seit einiger Zeit auch immer parallel in Nürnberg. Da darf man sich am Ring jetzt überlegen ob man parallel ein 3.Konzert auflegt (unwahrscheinlich) oder einen neuen Termin findet (ohne Tradition).

  • Die Fangemeinde ist nicht zu unterschätzen. Auch wenn der Ring eine kultive Austragungsstätte ist, spätestens wenn Rock am Ring in - z.B. - Mönchengladbach ausgetragen wird, will jeder die Hintergründe wissen - da kommt Capricorn nicht gut weg. Und wenn die Zuschauer MLK treu bleiben, dann darf man am Ring erstmal neue Festivalbesucher anwerben.

  • Die Signal für aussenstehende Geschäftspartner ist - mal wieder - veheerend. Wenn man die Rhein-Zeitung ausblendet der mediale Super GAU - garnicht gut für das neue Image, das quasi nahtlos an beste Richter/Lindner Manier anknüpft. In der Woche vor der Veranstaltung die Situation so eskalieren zu lassen, dass sie in voller Breite in der Öffentlichkeit diskutiert wird, ist ganz schlechter Geschäftsstil und wird keinem zukünftigen Geschäftspartner gefallen.

Marek Lieberberg ist sicher kein Kind von Traurigkeit - aber: er hat dem Ring die Treue gehalten - er hatte ein großes Risiko und hat 3 Jahrzehnte alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Schaut Euch das Line Up von 1985 an, wie sehr sich die Musik und die Leute verändert haben. Hier ist übrigens meine Karte von damals. MLK war (fast) immer auf der Höhe der Zeit und der Ring hat finanziell, aber auch vom Image her, partizipiert.

Da geht man doch nicht im Streit auseinander.

Tags: RockAmRing


Freitag, 30. Mai 2014

Rock am Ring gekündigt.

Aus der Reihe “Alles wird gut”:

“Die neuen Betreiber des Nürburgrings haben sich gegen das Musikfestival ”Rock am Ring“ ausgesprochen. Der Vertrag für das Spektakel sei gekündigt worden, sagte der Veranstalter Marek Lieberberg. Der neue Betreiber der insolventen Rennstrecke, der Düsseldorfer Autozulieferer Capricorn, habe einen größeren Anteil am Gewinn gefordert. ”Das ist wirtschaftlich nicht vertretbar“, sagte Lieberberg.”

Als ich das letztes Jahr prophezeit hatte, meinte Manfred Strack lässig mit PM kontern zu müssen:

“Deutschlands populärstes Open Air Festival, das mittlerweile zum 28sten Mal am legendären Nürburgring stattfindet, wird auch künftig seinen traditionellen Standort in der Eifel behalten. Darin sind sich Produzent Marek Lieberberg, die Nürburgring GmbH als Betreiber und alle anderen Beteiligten einig.”

Uns als ich vor 3 Jahren - im März 2011 - Marek Lieberberg per Email um Unterstützung für Save The Ring gebeten habe, meinte dieser zu mir:

“(..) Rock am Ring ist von all diesen Dingen völlig unabhängig. (..)”

Tja.

Was würde ich dafür geben, nicht immer Recht zu behalten.

Wenn schon eine Veranstaltung, die es seit knapp 30 Jahren am Ring gibt, über die Klinge springen muss, dann braucht man nicht viel Phantasie um vorherzusagen, dass kein Stein auf dem anderen bleiben wird.

Super! Alles wird gut! Nicht.

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Dienstag, 26. Februar 2013

Desaster Recovery Plan für Rock am Ring?

Eigentlich ist das ein Begriff aus der IT im Rahmen von Risk Management, aber ich musste daran denken, als Lieberberg heute zwei Konzerte bekanntgegeben hat:

An sich ja nichts Ungewöhnliches, wenn ein Konzertveranstalter Konzerte veranstaltet.

Wenn er aber seine breit ausgefahrenen Rock am Ring Kommunikationskanäle dafür nutzt - wie zum Beispiel den Rock am Ring Newsletterverteiler, oder Facebook - dann bekommt das schon eine würzige Note.

Kann ich auch gut verstehen, nachdem sie letztes Jahr in luftiger Höhe aus dem Fenster gehalten wurden.

Denn die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Nürburgring-Desasters - um wieder Risk Management Vokabeln zu bemühen - hat sich deutlich erhöht.

Da ist man bei MLK jetzt besser vorbereitet, wer will es ihnen verübeln.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Radio Tiergarten.

Der Radiobeitrag heute live aus Nürburg ging über 1 Stunde und man kann das MP3 File hier runterladen (Rechte Maustaste … Speichern unter).

Meine Prognose von gestern hat sich bestätigt, die Frau BSR hat nicht den Hauch eines Schimmers. Das war aber nicht weiter schlimm, denn der Naivste konnte gleich merken, daß außer ihren brav gelernten Worthülsen Strukturförderung … blah … aus Fehlern gelernt … blah … Runder Tisch … blah … Gutachten … blah … Alles wird gut nichts weiter zu holen war. Sie meinte sogar, daß an einigen Stellen zu groß gebaut wurde (Gähn!), dafür aber an anderen Stellen zu klein. WTF?!

Uschi Schmitz hat den Zahn von wegen strukturschwach gleich zu Beginn gezogen: es hat nie was Strukturschwaches gegeben. Im Gegenteil: vor dem Eingriff der Politik lief alles bestens - mal abgesehen von der Kafitz’schen Misswirtschaft.

Save The Ring wurde auch genannt, Ossi Kragl meinte, daß man nicht nur nicht von der Politik gehört wurde, sondern mundtot gemacht wurde mit allen Kräften: durch Medien, Experten, Agenturen und Politik.

Die Grünen haben Nils Wichmann geschickt, das ist der, der auch kürzlich in der Debatte die üblichen Luftblasen schwadroniert hat. Man habe ja aus den Fehlern gelernt und die Region sei jetzt eingebunden.

Daß ich nicht lache - das läuft doch genauso geheim weiter wie vorher. Der berühmte Runde Tisch hat sich einmal (!) getroffen und war größtenteils von NAG Leuten und Politikern besetzt. Und nachdem sich alle vorgestellt hatten - war es auch schon vorbei. Nicht nur Otto Flimm war stinksauer.

Insolvenz-Geschäftsführer Schmidt meinte, daß er keine Aussage treffen könne, wohin das ganze Geld am Ende geflossen ist. Mit der NAG gäbe es Gespräche, man sei optimistisch, aber es gibt auch in fast allen Punkten Streit. Einsicht in die Zahlen habe man keine.

Der Beste war Marek Lieberberg - das war ein echter Höhepunkt. Den hatten sie per Telefon aus London dazugeholt. Die Gigantomanie ist aus seiner Sicht nicht anderes als ein Schildbürgerstreich - und zu allem Elend nehmen die nutzlosen Bauten auch noch wertvolle Flächen Weg.

Meine Rede, gut der Mann!

Er meinte auch noch in den Planungen habe man den Nürburgring zum Zentrum der Welt erklärt, so wäre das auf den Karten auch immer eingezeichnet gewesen.

(Ab 33:40 Min. in dem Audio-File.)

Alexander Licht meinte jetzt sei doch Oktober und zum Oktober sollten Richter&Lindner geräumt haben? Thomas Schmidt konterte der Monat sei noch nicht rum und man ist optimistisch, daß der Nürburgring geräumt würde. Man suche aber das Gespräch und möchte die beiden Herren nicht aussperren.

Die Formel 1 Verhandlungen würden auch von RiLi geführt und da wolle man nicht stören. Na das ist doch nett und höflich.

Reinhold Schüssler war zum Glück gewohnt erfrischend, man sei belogen und betrogen worden und am Ring haben sich viele schuldig gemacht - und die müssen auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Mit dabei waren auch noch Sabine, Henning Meyersrenken, der Herr Lieser, und die zwei Moderatoren (Tekla Jahn, Michael Röhn).

Ach, was red ich - hört es Euch doch selber an! ;)


Mittwoch, 18. Januar 2012

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Wilhelm Hahne hat heute Geburtstag (79!) - Alles Gute und bitte schön feiern! :)

  • Riesenschocker in der Motorsport-Szene: Peugeut zieht sich aus seinem Le Mans Engagement zurück! Keine Schlachten mehr mit Audi - das ist jetzt Geschichte. Heute ist auch Einschreibefrist für Le Mans.

  • Eine Stunde Radio-Diskussion im SWR über den Ring. Mit Wilm Hüffer und sehr hörenswert, sind ein paar interessante Sachen dabei. Auch wenn das mit den 50 Euro pro Runde (noch) nicht stimmt.

  • Sag ich doch: Geburtstage.

  • “Sollten die jetzigen Pächter aufgeben, werden wir den Ring-Betrieb neu ausschreiben. Wir arbeiten an verschiedenen Rettungskonzepten, mit denen wir die Übergangszeit überbrücken könnten.”

meint Eveline Lemke heute im Interview. Das klingt doch garnicht mal schlecht!

Sieht so aus, als zeigt das Land Rückgrat beim Pachtvertrag und knickt auch nicht bei der politisch maximal schlechten Arbeitsplätze-in-Gefahr Drohung der NAG ein. Ihren höchsten Trumpf hat die NAG (auf Kosten der Menschen) ausgespielt, die Pacht muß trotzdem bezahlt werden.

Bei der NAG hab ich den Eindruck, daß sie jetzt versuchen, das Thema Arbeitsplätze in den Medien zu halten. Ah ja, geht schon los - und sogar auch international. Bloß nichts anbrennen lassen.

  • Wo wir medientechnisch in Deutschland grade stehe kann man gut daran ablesen, daß die Tatsache, daß der Herausgeber der FAZ selber twittert, einigen Wirbel in eben diesem verursacht hat. Ist noch ein langer Weg!

  • Das mit der Einschwungphase wendet der Jörg Lindner jetzt auch auf eigene Projekte an, bzw. im Namen der an seinem Fond beteiligten Leute. Ob der neue Mieter sich auch damit bedankt, daß er einfach nicht bezahlt?

  • Freizeitpark? Neues Hotels? 400.000 zusätzliche Besucher? Regierungspläne? Sieht so aus, als hätten die “Investoren” jetzt Magny Cours entdeckt. Das ist hier: http://g.co/maps/dp3b4. Fehlt eigentlich nur noch der magny°racer .

Zum Vergleich, Paul Ricard ist hier: http://g.co/maps/w4vh3.

  • Nach NUR 1,5 Jahren soll es dieses Jahr VIELLEICHT SCHON zur Anklage gegen Deubel, Kafitz und Co. kommen.

Vielleicht sollten die es mal mit Rollrasen probieren, das normale Drüber-wachs-Gras wächst so langsam.

Der Harloff wird’s schon richten, daß am Ende doch keiner angeklagt wird.

  • Rock am Ring: ausverkauft (85.000), da freut sich MLK und NAG hat endlich gute Nachrichten. Die erfolgreichste Veranstaltung lehnt die Ringcard ab - na, klingelt’s? Aber Veranstalter: BB Promotion. Nie gehört, was ist mit Lieberberg und MLK?

Auch für die Landesregierung ist die Suche nach guten Nürburgring Nachrichten eine Verzweifelte, also hängen die sich auch mit dran.


Freitag, 28. Mai 2010

25 Jahre Rock am Ring - Redesign mit tiefem Griff in die braune Kiste 25 Jahre Rock am Ring war für die Lieberberger Anlass das Design zu ändern. Achim Schaffrinna, dessen Design-Blog ich sehr gerne lese (Grimme Preisträger!), hat die Neuerungen untersucht. Ich finde auch, daß man nicht so tief 'in die braune Kiste' hätte greifen müssen.



Meine Eintrittskarte vom Eröffnungskonzert halte ich nach wie vor in Ehren! :) Im Kölner-Stadtanzeiger gibt's ein tolles Interview mit Marek Lieberberg zum ersten Konzert von 1985 inklusive den passenden Fotos.


Montag, 03. Mai 2010

Rock am Ring - bzw. Lieberberg - beugt sich nicht dem Ringkarten-Diktat: Nur Barzahlung!




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