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Sonntag, 18. August 2019

Die Classic Isle of Man TT musste ihre heute Session absagen, weil nicht genug Marshals gekommen sind.

Das Problem ist durch die Länge 3x größer als an der Nordschleife - ihnen fehlen heute über 80 Marshals! Wieviele brauchen die wohl insgesamt? Und eine Überfahrt ist ja auch ziemlich teuer und die Marshals immer nur von der Insel zu rekrutieren ist nicht so einfach.

Gary Thompson:

What I don’t want to do is close the road, get everyone in place, have everyone waiting and then find we can’t hold the qualifying session, so we have decided to give everyone plenty of notice and cancel today’s session and concentrate on getting Marshal numbers in place for Monday night.

Und natürlich ist es eine - die eine! - öffentliche Straße, die man nicht umsonst sperren möchte.

IOMTT | ClassicTT | Marshals |


Montag, 03. Juli 2017

Mikebericht vom Goodwood Festival of Speed: WOW!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll - ich weiss nur soviel: es hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen.

Aber der Reihe nach: eigentlich hatte ich keinen Grund mich über Langweile zu beschweren - 24h Nürburgring, Le Mans, 1 Woche Panigale testen … ziemlich strammes Programm in den letzten Wochen für einen Amateursportler.

Am Ring hatte ich mich gefreut den Sascha zu treffen - inklusive seinem Onkel Manfred - und wir konnten uns intensiv austauschen über alles Mögliche. Von den Anfängen des Motorsports bis hin zum Ausblick auf das autonome Fahren - Sascha ist der perfekte Gesprächspartner. Zusätzlich noch sein kürzlicher Umstieg vom Blogger direkt in’s Daimler-Management, da ist der neugierige Mike natürlich kaum zu halten. Und nebenbei haben wir auch mal locker überlegt, ob ich nicht einen Event der Sterne begleiten könnte - was käme denn da in Frage? “Wie wär’s mit Goodwood?” Ja klar - warum nicht - hab ich schon viel von gehört - wann ist das denn? Oh … schon so bald … na gut - egal - probieren kann man es ja mal.

Goodwood Festival of Speed 2017

Tja, und nur 5 Wochen später sitze ich im Flieger nach Heathrow, Hotel- und Mietwagenbuchung von Mercedes Classic in der Tasche, und sehe ziemlich aufgeregt der Tatsache entgegen, gleich in einem Rechtslenker die M25 Richtung Süden zu schwimmen.

Ich hatte keine Lust mich mit irgendeinem Navi rumzuärgern, in das man sich erst wieder reinfuchsen musste - also hatte ich in weiser Voraussicht auch mein Handyhalter für die Scheibe eingepackt. Dank Ladekabel perfektes Setup und teure Roaminggebühren gibt es auch keine mehr.

Goodwood liegt eine gute Stunde vom Flughafen entfernt und nachdem ich ein paarmal mit der rechten Hand den Ganghebel gesucht hatte und links mal kurz den Bürgersteig rasieren musste, kam ich gut in Schwung - lief besser als befürchtet. Allerdings ohne einen einzigen Pfund in der Tasche und Euro werden sie wohl beim Parken in Goodwood nicht annehmen. Aber ich fahre ja noch durch ein paar Ortschaften, da gibt es sicher einen Automaten.

Pustekuchen! Von der Autobahn runter kamen nach ein paar Kilometern nur idyllische Dorfkulissen verbunden durch enge englische Landstrassen - eigentlich sehr schön, aber natürlich auch sehr geldautomatenarm. Ein bisschen wie am Ring: durch verschlafene Landstriche fahren, um dann bei einer Racing-Location anzukommen.

Meine nächste Erwartung sollte sich genauso schnell in Luft auflösen: konditioniert durch die Gängeleien am Ring dachte ich, dass man bei der Einfahrt zu den Parkplätzen gleich abkassiert wird - daher auch die Suche nach Bar-Pfunden. Nix da - freundliche Menschen, die mir geduldig den Weg zeigen - akkurat wurden die Besucher millimetergenau ausgerichtet, um dann in einem rustikalen, aber schicken Anhänger mit tollem Traktor vorneweg zum Eingang gefahren zu werden - alles für umsonst.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich vor Ort keine Menschenseele kenne - aber der erste, der mir begegnete, war Puffi vom Frikadelliteam - höchste Zeit meine Erwartungshaltungen einmal mit Schwung in die Tonne zu kloppen.

Das war auch gut so, denn die Szenerie vor Ort ist mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt hatte. Die Qualität der Fahrzeuge, die schiere Menge an Fahrzeugen, die Vielseitigkeit von Motorrad über Auto, von 1900 bis 2017, die Gerüche und Geräusche - man wird konstant mit atemberaubenden Eindrücken geflutet, dass man unmöglich in der Lage ist alles zu verarbeiten. Deswegen kann auch dieser Bericht hier nur grob widerspiegeln, wie das in der Realität vor Ort aussieht.

Was mich bisher immer gestört hatte, wenn man Fotos oder Bewegtbilder aus Goodwood gesehen hat: sie konzentrieren sich auf die Action und es fällt einem schwer sich vorzustellen, wie die knapp 2 km lange Strecke in die Veranstaltung eingebettet ist. Ich habe daher versucht alles etwas weitläufiger und vielseitiger einzufangen, damit es etwas leichter fällt sich das Ganze vorzustellen.

Übrigens wie auch schon in Le Mans alles wieder ohne Akkreditierung und alle Fotos mit der kleinen Canon EOS 100D gemacht.

Die Größe des Geländes ist auch so ein Thema. Ich dachte das sei halt so eine Art Gutshof mit einer Straße - nur größer. Über welche Größe reden wir also hier? Etwas Recherche ergibt, dass das Grundstück des Duke - festhalten! - einer Fläche von etwa 50 km2 entspricht. Wow. Das wären also ungefähr die Abmessungen von Daun.

Jedenfalls habe ich es in meinen 3 Tagen vor Ort nicht geschafft alles einmal gesehen zu haben! Die Rallye Stage z.B., auf die ich unheimlich scharf war, war aufgrund der Entfernungen einfach nicht drin.

Und so reiht sich dann ein WOW! an das nächste. Wenn einem z.B. dieses Fahrzeug vor die Linse fährt:

Goodwood Festival of Speed 2017

… dann denkt man: Mmmh, der Typ sieht aus wie Gordon Murray. Nur in Goodwood IST das dann auch Gordon Murray.

Die Veranstaltung an sich ist unterteilt in Batches, denen verschiedene Klassen zugeordnet sind (Zeitplan). Das hat den Vorteil, dass man an den Programmtagen Fr/Sa/So immer alle Fahrzeuge 2x über den Tag verteilt in Aktion sieht. Das heißt aber auch, dass ständig Fahrzeuge in Bewegung sind, um in das Fahrlager geleitet zu werden oder zurück an ihren Platz - und es laufen sich auch IMMER irgendwo irgendwelche Motoren warm - zusätzlich zu den Geräten, die gerade auf der Bergrennstrecke unterwegs sind. Sowas wie Dezibelbeschränkung kennen die gar nicht - entsprechend lautstark spielt sich das alles IMMER ab.

Und wem das alles noch nicht reicht: 2x am Tag gibt es eine aufwendige Flugshow mit Fighter-Jets. Die fliegen nicht nur einmal drüber so wie in Le Mans, die zeigen 20 Minuten lang die spektakulärsten Manöver inklusive irrsinnigem Getöse.

Bei so einem temporären Veranstaltungsort, dem Mega-Programm, Gewusel und Gelärme sollte man eigentlich denken, dass es drunter und drüber geht. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: perfekter und minutiöser Ablauf, freundliche Marshals und auch jede Menge davon, tolle Details und einheitliches Bild, … also auch ein Fest für die Sinne, das dem Namen “Festival” absolut gerecht wird.

Den Besuchern wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, z.B. habe ich ohne groß danach zu suchen 2 mobile Geldautomaten gesehen. Das ist komfortabel - und hilft natürlich auch dabei den Umsatz für die geschäftstüchtigen Briten nach oben zu schrauben. Apropos Umsatz: das Pflicht-Goodwood-Shirt für die kleine Mia hat mal gerade 20 GBP gekostet. Und die Merchandising-Stände waren ständig gut gefüllt mit kaufwilliger Kundschaft.

Meine Erinnerungen an das 24h-Rennen am Ring oder auch der Besuch in Le Mans vor nur 2 Wochen waren mir noch frisch im Gedächtnis - aber ganz ehrlich: Goodwood stellt die beiden organisatorisch in den Schatten. Und das kann doch eigentlich nicht sein, dass ein temporärer Event die permanenten Rennstrecken alt aussehen lässt. Aber genau so ist es.

Goodwood Festival of Speed 2017

Und da haben wir ja jetzt noch nicht über das Programm gesprochen. Das Besondere in Goodwood ist, wenn der Duke einlädt, dann kommst Du. Da gibt es gar keine Diskussion. Und so präsentiert sich auch das Feld: nur die feinsten und geschichtsträchtigsten Exponate aus den Museen der Werke und reichen Privatiers - insgesamt 600 - und passend dazu natürlich die vorzugsweise weltmeistergeschmückten Fahrer. Die auf dem Weg zu ihrer eigenen Teilnehmer-Hospitality extra einen langen Weg entlanglaufen müssen, damit sich drumherum die Autogrammjäger aufstellen können. Die wissen nicht nur - im Gegensatz zu mir - immer, wer das gerade ist - die haben auch direkt das passende Bild zur Hand:

Goodwood Festival of Speed 2017

Nichts wird dem Zufall überlassen und in völliger Selbstverständlichkeit kommt der Ferrari GTO natürlich quer daher:

Goodwood Festival of Speed 2017

Die Eindrücke werden dir quasi mit 5 bar kontinuierlich in’s Gehirn gepresst und selbst wenn man gar nicht dran denkt, hat man ständig Sensationen vor den Augen. Hinter dem DTM Mercedes - frisch aus dem Museum - Michael Dunlop’s Einsatzgerät. Als wäre es das Normalste der Welt:

Goodwood Festival of Speed 2017

Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, der Event ist gerne ausverkauft und wir reden über 200.000 Besucher auf die 3 Tage verteilt.

Mein großer Dank geht an Mercedes-Benz Classic, die mich sofort herzlich in ihrem Team aufgenommen haben, als wäre es nie anders gewesen. Ich war nämlich der Einzige, der als Externer mitgereist war und man hat mich kurzerhand einfach für das Wochenende adoptiert. Großartig!

Goodwood Festival of Speed 2017

Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht etwas von dem Gefühl vermitteln, das sich vor Ort einstellt. Mir war ja klar, dass das nicht einfach wird. Gerne könnt Ihr Euch auch zurückmelden im Forum oder bei Facebook.

Zum Abschluss noch ein paar schöne Eindrücke - ich wünsche mir, dass ich auch in Zukunft noch einmal Gelegenheit bekomme diesen tollen Event zu genießen:

Goodwood | Mikebericht | Mikefotos | FestivalOfSpeed |


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

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Dienstag, 26. April 2016

Sir Stirling Moss: im Rennwagen nie mit Sicherheitsgurt.

Schönes Interview in petrolicious.com:

In the times when I raced, if there were trees, marshals put a straw bale in front of it. And, of course, because of possible fires I never raced with a seatbelt.

petrolicious | Moss |


Freitag, 04. Oktober 2013

Die Betriebsgesellschaft der Insolvenzverwalter will sich eine eigene Streckensicherung aufbauen.

Beworben auf der Homepage der Nürburgring GmbH Nürburgring Automotive GmbH Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH und begründet auf der Facebookseite (die auch schon mehrfach den Besitzer gewechselt hat von NG zu NAG und jetzt NBG):

“Der Nürburgring nimmt das Thema Streckensicherung in die eigenen Hände, mit einem eigenen Team, da es zumindest einem unserer bisherigen Partner zunehmend schwer fällt unter rechtlich einwandfreien Bedingungen genügend Marshals bereitzustellen.”

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht sieht das so aus:

“Um im Zuge der Insolvenz und der geplanten Veräußerung dem zufünftigen Privatbesitzer ein möglichst unabhängiges Gesamtpaket anbieten zu können, bietet die Nürburgring Betriebsgesellschaft alle Leistungen aus einer Hand und damit auch eine eigene Streckensicherung. Größtmöglicher Einflussbereich der NBG ist gesichert, denn statt mit einem Dienstleistungsunternehmen zu verhandeln, werden jetzt individuelle Einzelverträge mit dem Streckenpersonal direkt abgeschlossen.”

Alles eine Frage der Sichtweise.

Tags: Betriebsgesellschaft | Insolvenz | Streckensicherung


Sonntag, 08. Januar 2012

Übrig Ns vom Sonntag.
  • die Kohlekarte (Nordschleife nur für VIPs) koppele auf unzulässige Weise die Angebote,
  • die Vergabe an Richter/Lindner sei insgesamt intransparent gewesen, das Land habe seine marktbeherschende Stellung mißbraucht.

Da soll nochmal einer behaupten, Kurt Beck schaffe keine Arbeitsplätze. Inzwischen beschäftigen sich soviele Behörden mit dem Ring, man kommt ja garnicht mehr mit:

  • Staatsanwaltschaft,
  • Landesrechnungshof,
  • EU Kommission,
  • Landeskartellamt und jetzt auch:
  • Bundeskartellamt.
  • Achim’s Tage (Jahre!) als Nordschleifen-Marshall sind vorbei. Grund laut NAG-Rommel: Reduktion. Was ist das denn für eine Logik: weniger Marshals = mehr Sicherheit?

Achim war der erste Auto-Marshall überhaupt - er hat diese Sicherheitsmaßnahme vor knapp 10 Jahren mit erfunden.

Neben der natürlichen Fluktuation hat die NAG die ursprünglichen Mitglieder damit komplett entsorgt.


Sonntag, 17. Juli 2011

Übrig Ns vom Samstag.
  • Auch in Brasilien macht man sich Sorgen um weitere 24h-Rennen auf der Nordschleife.

  • Hier bin ich über eine schöne Seite gestolpert, bei der sich Malcolm Mitchell viel Arbeit macht, Cover von Programmheften zu sammeln. Heftig, was da alles zu finden ist und danke für den SAVE THE RING Link!

  • Der neue DTM BMW ist ganz schön böse geworden.

  • Hendrik Hering ist stolz darauf, das Firmengeflecht am Ring entzerrt zu haben. Nachdem der Ring in Mainz jetzt in’s Innenresort gewechselt ist, kann man ja schön wieder neue Firmen basteln. Zum Beispiel die neue, geheimnisvolle Grand Prix Rheinland-Pfalz GmbH & Co. KG.

  • Die Teilnehmer beim Truck Grand-Prix haben davon berichtet, daß sie Nachts bevorzugt zwischen 23 Uhr und 2 Uhr von lauten Druckluftgeräuschen aus dem Schlaf gerissen wurden. Nicht nur einmal, sondern an allen Tagen. Ist das die neue Masche die Achterbahn so zu testen, daß es keiner sieht? Muß auf jeden Fall ein Höllenlärm gewesen sein.

  • Vor zwei Jahren wurde nicht nur die Erlebnisregion eingewiehen, sondern auch Wilhelm Hahne mit einem Durchsuchungsbeschluß überrascht. Die damalige Sendung bei ZAPP kann man sich hier nochmal anschauen. Trotz dieser skandalösen Vorgänge haben alle so weiter gemacht, als sei nichts passiert.

  • Es gibt immer noch keine 2009er Bilanz der Nürburgring GmbH.

  • Beim Formel 1 wird die ring°arena als Marshals-Area genutzt. (Danke R.!)

  • Meine Einladung zum einladen lassen wurde schon von ein paar Leuten angenommen. Könnt Euch ruhig melden, wenn Ihr Google+ mal testen wollt. So eine Einladung ist mit einem Klick verschickt.

  • Ich hab mich mal wieder hinreissen lassen ein bischen zu coden:

  • In der Suche vom Blog gehen jetzt auch Umlaute (uups)
  • und in der Chronik funktioniert die Verlinkung auf dem “@“ für einzelne Einträge.

Donnerstag, 18. März 2010

Wer noch einen Fernsehtipp für kommenden Sonntag braucht: Lars Riedel in der Promi-Rennfahrerschule um 17:00 bei Vox. Beamt mir grade sein Fahrlehrer (Dirk Adorf) rein und muß gut geworden sein!

Zum Thema Dirk Adorf paßt auch das hier: Die Finalisten der GT Akademy mußten auf ihrem Weg zur Rennlizenz auch als Sportwarte Dienst schieben:

"Having raced on Saturday, Jordan and Luca acted as race marshals on Sunday, which is an important learning activity that also earned them an extra ‘signature’ to build up towards the all-important licence."

Das wurde aus dem Forum heraus auch schon am Ring erfolgreich probiert. (Danke Matthias!)


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