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Sonntag, 17. März 2019

Buchvorstellung: Built for Speed - von John McGuinness.

Mein Besuch in der Fahrwerksabteilung vom St.Vinzenz in Köln war erfolgreich: ich halte immer noch zusammen, obwohl fünf Schrauben rausgekommen sind!

Mike Frison / renn.tv

Zum Glück bin ich auch ausreichend mit Lesestoff bewafffnet worden - und dank John McGuinness ging die Zeit auch um wie im Flug.

Das Buch ist stark: ein authentischer Racer, der mehr mit dem Herzen erzählt, als frisch aus dem Rethoriker Fortgeschrittenenkurs. Manchmal für einen Non-Native nicht einfach zu entschlüsseln, aber immer noch um Welten verständlicher als Guy Martin im Fernsehen.

Der natürlich auch in dem Buch vorkommt. Eigentlich hatte ich nicht erwartet in dem Text Bekannte zu treffen, aber es gab 3 Überraschungsmomente für mich:

John McGuiness hatte mal die Fuß in der Tür ganz am Anfang bei Shell und war damit Teamkollege von Sean Emmett. Und da wurde ich hellhörig, denn bevor ich zum Studium 1992 nach London übersiedelte, war ich großer Fan der englischen Fast Bikes - wo Sean Emmett der Schnelle Mann vom Dienst war.

Auf der Insel angekommen hatte ich auch mal die Fährte aufgenommen und ihm bei einem Superbikerennen in Brands Hatch zugeschaut. Von meiner Unterkunft in Hertfordshire war die Firma Harris um die Ecke und so hat es sich ergeben, dass ich denen damals als Studentenjob ihren Teilekatalog ge-layoutet habe. Damals hatte ja noch kaum jemand einen Computer - die freuten sich über einen Geek wie mich. Da waren sie kurz vor dem Einstieg in die 500er WM und ich war verblüfft mit welchen bodenständigen Mitteln dort die WM in Angriff genommen wurde. Jedenfalls haben Sean Emmett und Harris dann das Shell Sponsoring abgegriffen und John McGuinness durfte erstmal wieder neue Geldgeber aktivieren.

Mike Frison / renn.tv

Ein weiterer bekannter Name war Gehard Lindner - einige kennen ihn vielleicht besser als “Gegesch”:

Mike Frison / renn.tv

Er ist inzwischen in den Diensten von BMW Motorrad und ich wette immer noch pfeilschnell. Ich war ein paarmal als Schrauber damals mit dabei, u.a. beim Sieg 24h-Rennen Moto Aktiv in Magny Cours 1997 - eine serienmäßige GSX-R 600 reichte für Platz 1. Christian Kohlhaas war damals übrigens auch am Start - im privaten Boxerteam von Romolo Liebchen (wurden Gesamt 9. - war eine kleine Sensation mit dem Boxer). Da schließt sich ja dann der Kreis wieder zu BMW.

Und ich hätte ja mit viel gerechnet, aber nicht mit einem in Macau fahrenden Gegesch im John McGuiness Buch.

Und ganz am Ende noch jemand, den ich eher zufällig in Goodwood getroffen hatte: Dave Hancock (auf diesem Frozenspeed-Foto rechts):

Mike Frison / renn.tv

Man muss dankbar sein für dieses Buch (amzn.to/2ComPHD) und John’s offenherzige Art und Weise der Erzählung - auf jeden Fall eine lohnende Lektüre, sehr zu empfehlen - nicht nur für IOMTT Fans.

Um John McGuinness zu folgen und seinem harten Heilungsweg zurück auf das Rennmotorrad empfiehlt sich Twitter, dort ist er regelmäßig anzutreffen: @jm130tt.

McGuinness | Buchvorstellung |


Donnerstag, 12. April 2018

John McGuiness ist ziemlich am Boden zerstört, dass es mit seinem Bein doch wieder schlimmer geworden ist.

Dabei hatte er sich schon auf die IOMTT mit Norton gefreut. Und auf die Supersport mit einer von Michael Dunlop vorbereiteten Honda (!).

Ein Jahr kämpft er jetzt schon mit den Folgen seines Unfalls.


Mittwoch, 07. Februar 2018

John McGuiness bei der IOMTT 2018 dabei - auf Norton.

Gut, dass er nicht mehr Honda fährt ist jetzt keine so große Überraschung. Eher, dass er überhaupt wieder fährt - aber man möchte sich als Rennfahrer-Legende natürlich auch nicht mit einem Abflug aus dem Sport verabschieden.

I feel a lot sharper and my head is in gear and ready to go. The plan is to get the external fixator cage off my leg by the end of this month and after that we can start working towards getting bike fit and testing.

Oha, die außenliegende Knochenverschraubung ist noch gar nicht ab!

McGuiness | IOMTT | Norton |


Dienstag, 12. Dezember 2017

Die ersten Isle of Man News kommen schon rein - Honda setzt auf Ian Hutchinson and Lee Johnston.

Das geht ja dieses Jahr früh los mit IOM Nachrichten.

Ian Hutchinson ist ein Thema für sich - was hat der Mann schon alles durchgemacht. Gefühlt wahrscheinlich jeder Knochen im Körper mehrfach gebrochen. Aber das Feuer brennt und Honda hat ihn unter Vertrag genommen.

Honda war ja so ein Thema dieses Jahr, Guy Martin und John McGuiness setzen sich wohl so schnell nicht mehr da drauf. Ob und wo sie allerdings fahren ist noch offen.

Ob die 2018er Fireblade auch wieder Gaszüge hat?

IOMTT | Hutchinson | GuyMartin | McGuiness | Johnston |


Mittwoch, 26. Juli 2017

John McGuiness ist überrascht, dass die Superbike Fireblade wieder normale Gaszüge hat. Offensichtlich war das bei ihm nicht so.


Montag, 05. Juni 2017

Übler 4.Gang-Abflug von Guy Martin bei IOM TT Superbike Rennen am Sonntag.

Da macht die Honda Fireblade aber keine so gute Figur, als Guy vom 5. Gang beim Anbremsen runterschalten will, aber statt dem 4. nur den Leerlauf bekommt. Jetzt hat er Ego und Handgelenk angeknackst - und das nachdem Honda Star John McGuiness schon vor der IOM aus dem Rennen war. Eine frustrierende Entwicklung, dabei hatte im Januar alles so vielversprechend ausgesehen.

UPDATE:

Video mit der offiziellen IOMTT Version ersetzt - hier gibt es auch noch etwas Hintergrund.

IOMTT | GuyMartin | McGuiness | Fireblade |


Donnerstag, 18. Mai 2017

John McGuiness kann durch seinen Unfall bei der NW200 leider nicht bei der Isle of Man TT starten.


Mittwoch, 08. Juni 2016

Schnitt von 214,7 km/h - Isle of Man TT Rekordrunde Onboard mit Michael Dunlop.

Im Moment läuft die Isle of Man TT und während die Senior TT am kommenden Freitag als großes Finale stattfindet, sind die Superbikes schon am Samstag gefahren. Alle großen Namen dabei, aber Michael Dunlop war nicht zu schlagen, am Ende nach 6 Runden hatte er 19 Sek. Vorsprung vor Ian Hutchinson - John McGuiness wurde Dritter. Guy Martin ist nicht dabei - er hat seine Gründe.

Zum ersten Mal wurde unter 17 Minuten gefahren, der Schnitt liegt dann bei 133,4 mph - das sind sagenhafte 214,7 km/h. Im Schnitt!

Es wird voll am Limit gefahren. Die Rennen laufen noch, aber zwei Fahrer haben schon mit ihrem Leben bezahlt. Das macht das Zuschauen am TV nicht einfach, man weiss nie, ob es gut geht oder nicht.

Michael Dunlop jedenfalls ist mit dieser Fahrt in die Geschichte eingegangen - nehmt Euch die knapp 17 Minuten und natürlich in 1080p anschauen:

youtu.be/5nlzxR6lN7Q

IsleOfMan | IOMTT | MichaelDunlop | Onboard |




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