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Freitag, 01. März 2019

Mendig, Laacher See und die Vulkanologische Gesellschaft.

Nach diesem Podcast wollte ich mehr über diese Konferenz der vulkanologischen Gesellschaft in Mendig herausfinden.

Der Gast in dem Podcast ist Ulrich Schreiber - ein Geologe, der als Professor in Essen unterrichtet. Der aber auch einen Roman veröffentlicht hat:

Die Flucht der Ameisen.

Darin geht es um einen fiktiven Vulkanausbruch am Rhein in der Gegenwart. Aber nicht vom Laacher See ist die Rede, sondern von “Hohe Buche” - ziemlich harmloser Name für so etwas Mächtiges wie einen Vulkan und alles andere als fiktiv, sondern ziemlich real. War aktiv vor etwa 110.000 Jahren - ungefähr der Zeitpunkt, als der Mensch sich anatomisch zu der heutigen Form ausbildete. Zum Vergleich: die Sesshaftigkeit entwickelte sich vor gut 10.000 Jahren.

Hohe Buche liegt übrigens hier. Und obwohl ich in Namedy aufgewachsen bin (Grundschulzeit), war mir das nicht bekannt. Direkt mal auf die Wunschliste mit dem Roman.

Mike Frison / renn.tv

Zurück zur Konferenz: die habe nicht gefunden, dafür aber die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft - gibt es seit über 30 Jahren und hat ihren Sitz in Mendig. Dort gibt es diese PM mit Verweis auf diese Publikation vom 7.Januar:

Garnicht so einfach zu messen oder gar vorherzusagen was in 10–40 km Tiefe in der Erde passiert - aber dass etwas passiert kann man schlecht verleugnen. Wird halt nie langweilig in der Eifel.

LaacherSee | Mendig | Vulkan |


Donnerstag, 08. März 2018

Aus dem Archiv: Eifelblitz vom Team Scheid zum ersten Mal mit V8 Motor (24.01.2003).

Vor 15 Jahren hatte der Eifelblitz vom Team Scheid den ersten Rollout mit V8 Motor. Neben der versammelten Prominenz war ich damals in Mendig auch mit dabei, als die FEV Mannschaft den dicken Antrieb zum ersten Mal zündete - hier ein paar Fotos aus meinem Archiv:

Aus dem Archiv: Eifelblitz vom Team Scheid zum ersten Mal mit V8 Motor (24.01.2003).

Aus dem Archiv: Eifelblitz vom Team Scheid zum ersten Mal mit V8 Motor (24.01.2003).

Aus dem Archiv: Eifelblitz vom Team Scheid zum ersten Mal mit V8 Motor (24.01.2003).

Aus dem Archiv: Eifelblitz vom Team Scheid zum ersten Mal mit V8 Motor (24.01.2003).

Scheid | Eifelblitz | Mendig | E46M3 |


Montag, 30. Oktober 2017

Rock am Ring 2018 mit Foo Fighters, Thirty Seconds To Mars und Gorillaz.

Vorverkauf startet ab Mittwoch.

2018 wird das 2.Nürburgring-Jahr, nachdem vorher 2 Jahre das Festival nach Mendig verlagert wurde. Und man am Nürburgring in trotziger Besserwissermanier ein Grüne Hölle Konzert aus der Taufe gehoben hat. Was dann wieder in sich zusammengefallen ist.

Hier der Rest vom Line-Up - da werden noch einige Bands dazukommen.

RockAmRing |


Montag, 05. Dezember 2016

Rock am Ring rockt wieder am Ring - schon nächstes Jahr. Mendig war also zweimalige Angelegenheit (2015, 2016).


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Rock am Ring 2017 wieder in Mendig.

Ganz unauffällig wurde der Elefant aus dem Zimmer geschoben.

rock-am-ring.com:

Vom 2. - 4. Juni gehen Rock am Ring auf dem Flugplatz Mendig und Rock im Park auf dem Nürnberger Zeppelinfeld in eine neue, mit Spannung erwartete Runde. Das Programm spiegelt das Spektrum moderner Musik in seiner ganzen Vielfalt. Vorverkaufsstart für die Zwillingsfestivals ist der 20. Oktober.

RockAmRing | Mendig |


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Rock am Ring - und der Elefant im Raum.

Rock am Ring hat erste Bands bekanntgegeben :

Als erste exklusive Headliner stehen Ring- und Park Champions wie Die Toten Hosen, die ihren neuen live-Zyklus hier beginnen, und System Of A Down fest. (..) Rock am Ring und Rock im Park finden vom 2. bis 4. Juni 2017 statt und präsentieren auf vier Bühnen rund 90 Protagonisten der nationalen und internationalen Musikszene. Tickets und die beliebten Hardtickets sind ab 20. Oktober 2016, 10:00 Uhr erhältlich. Alle weiteren Informationen rund um den Vorverkaufsstart folgen in Kürze.

Aber: kein Wort über die Veranstaltungsorte. Vielleicht fällt es ja niemandem auf?

RockAmRing | Mendig |


Sonntag, 02. Oktober 2016

Nürburgring Ojeh - wieder ein Schlagerfestival.

Erinnert Ihr Euch noch an das hier?



Meine Güte war das peinlich.

Wer jetzt meint am Nürburgring würde man die Finger von Schlager lassen, den muss ich leider enttäuschen:



Uns bleibt aber auch nichts erspart.

Ich meinte damals tatsächlich, dass die Schmerzen so tief sitzen und nachhaltig wirken, dass wir kein weiteres Schlagerfestival mehr sehen werden. Da habe ich die Leidensfähigkeit wohl unterschätzt.

Wo wir gerade bei peinlich sind: die englische Variante für diese Seite listet im Text noch den Rock am Ring Clon Mega Reinfall, als man arrogant Marek Lieberberg nach Mendig gekantet hat.

Und verlinkt auf der-ring.de, der Webseite der DEAG, mit der man sich vor Gericht prügelt und die nach dem Rock am Ring Gedrisse kräftigst auf die Nase gefallen ist.

Das soll also tatsächlich der Rock am Ring Nachfolger sein, zumindest auf der englischen Nürburgring Seite ist das der Fall. Wie tief kann man sinken?

RockAmRing | Schlager |


Donnerstag, 02. Juni 2016

Katastrophale Unwetter in der Nürburgring-Region.

Eine Überschwemmung jagt die nächste,Müsch, Adenau, Ahrweiler, ... - alles unter Wasser. Fotos dazu - nichts für schwache Nerven.

Man wundert sich, dass so wenig gewarnt wird - Jörg Kachelmann springt deswegen im Dreieck: Hochwatergate Teil 1 und Teil 2. Auf seiner informativen Seite gibt es aber auch einen Ticker, der aktuell über die Lage informiert.

Es sind aber auch andere Länder betroffen - Schweiz, Frankreich, … es heißt schon, wir müssten uns in Zukunft an sowas gewöhnen. Ich bin gespannt wie lange es dauert, bis die Versicherungsprämien nach oben schießen.

Das hätte übel enden können beim 24h-Rennen für die Camper - gibt es da überhaupt einen (realistischen) Evakuierungsplan?

Jetzt am Wochenende ist Rock am Ring in Mendig - auch ein Tanz auf der Rasierklinge. Die Wetterlage ist nämlich stabil, d.h. das bleibt jetzt erstmal so.

**UPDATE:**

Stefan Niggemeier dokumentiert die Nicht-Warnungen der Öffentlich-Rechtlichen.

Unwetter | Gewitter | Überschwemmung | Klimawandel |


Samstag, 31. Oktober 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Guy Martin hat ein Buch geschrieben: When You Dead, You Dead.

Valentino Rossi hat dann mal Einspruch eingelegt.

Am Wochenende ist wieder WEC und die Audikutscher haben diesen netten Clip mitgebracht.

Die Chance stehen nicht schlecht, dass Juan Pablo Montoya für Porsche in Le Mans startet.

Darren Cox verlässt Nissan nach 18 Jahren.

Für Rock nicht am Ring ist der Vorverkauf gestartet worden - ab 170€ ist man am 3.–5.Juni 2016 mit dabei. Nicht am Ring, da hat man Lieberberg mit maximaler Arroganz den Stinkefinger gezeigt - sondern In Mendig, wo man die Veranstaltung mit offenen Armen empfängt.

Der getarnte Regierungssprecher Dietmar Brück hat in seiner Rhein-Zeitung wieder mal einen Jubelartikel untergebracht - zum Glück gibt es Wilhelm Hahne, der die Alles-super-Alles-toll-Märchen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Von Jörg Lindner haben wir lange nichts mehr gehört. Wie wäre es mit einer Insolvenz eines seiner Medico Fonds?

Schwer verdaulicher Lesestoff zur Deutschen Bank - die kennen wir ja auch aus dem unrühmlichen Nürburgring Verkaufsversuch. Ein paar Einblicke hinter die Kulissen, wie die Vorstände da so ticken.

Der Börsengang von Ferrari hat einige Details das Licht der Welt erblicken lassen: die Einkünfte von Sponsoring, Merchandising und Licensing liegen in der Region von $473m pro Jahr - quasi ein Formel 1 Programm für umsonst.

GuyMartin | Rossi | Montoya | RockAmRing | DarrenCox | Medico | Ferrari | DeutscheBank |


Mittwoch, 09. September 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

ÜbrigNs


Dienstag, 09. Juni 2015

Die Nürburgring-Abwärtsspirale.

Sie haben kein Rezept, treten auf der Stelle und wärmen alte Zukunftsvisionen auf:

Allerdings möchte Schumacher das Geschäftsmodell „als Ganzes“ weiterentwickeln, heißt: „Nicht nur Rennveranstaltungen, sondern den Nürburgring als Event-Location etablieren.“

Stimmt. DAS hatten wir lange nicht mehr. Wie wär’s mit echten Kamelen?

Ringverkauf | Capricorn |


Freitag, 05. Juni 2015

Lewentz tritt zu RAR den Nürburgring mal gepflegt mit den Füssen.

Roger Lewentz - der Nürburgring-Minister aus RLP - ist auch noch stolz auf das Unheil, das er am Ring angerichtet hat:

“Vor 30 Jahren war ich mit meiner Schwester Manuela und gefühlten 100.000 Fans beim 1. Rock am Ring dabei. Auf meinem alten Akai-Plattenspieler ist noch der Aufkleber. Heute sind unsere 4 Kinder mit Freunden und 90.000 Musikfans in Mendig. Viel Spaß beim 30. RAR!”

Kann man die Region noch deutlicher verhöhnen? Als einer der Hauptverantwortlichen der Nürburgring-Katastrophe?

Lewentz | Ringverkauf | RockAmRing | Mendig |


Mittwoch, 03. Juni 2015

Sternfahrt zu Rock am Ring ... nach Mendig.

Eigentlich ein Anblick wie immer - heute waren richtig viele RAR’ler in Köln unterwegs. Die hier kreuzten zufällig meinen Nachhauseweg:

Nur dass sie diesmal nach Mendig fahren, statt an den Ring abzubiegen.

Das arrogante Getöse, dass man für Rock am Ring in erster Linie den Ring braucht, tönt mir noch in den Ohren. Jetzt ist Mendig ausverkauft und der Ring steht mit leeren Händen da - das muss man erstmal hinbekommen!

Nur weil ein paar Leute meinten, sie müssten ihren Hals noch voller bekommen.

Für die Rockfans freut es mich - das wird eine große Party mit tollem Wetter!

Die Sendezeiten bei EinsPlus sind auch mega - da wird sogar das N24h blass: Livestream Fr/Sa/So ab 18h bis Konzertende - kann man sich doch gut merken.

RockAmRing | Mendig | EinsPlus |


Samstag, 23. Mai 2015

Loveparade auf der Nordschleife?

Nicht ganz, aber man spekuliert über ein Elektrofestival am Ring.

Stellt sich raus Lieberberg hat einen 5-Jahresvertrag in Mendig abgeschlossen und Rock am Ring an sich steht am Ring nicht mehr zur Diskussion.

Jetzt kommt das Ring-Management auf einmal angekrochen und gibt sich kleinlaut, aber es ist zu spät.

RockAmRing | Mendig | Lieberberg | Elektrofestival |


Freitag, 03. April 2015

Updates on the Nürburgring Situation.

So much going on, hard to keep track. Find some facts plus my comments on ownership, Formula 1, Rock am Ring and the Nissan GT3 accident.

Ownership

One year ago the Ring has been sold for €77m to Capricorn/Getspeed. It turned out they didn’t have the required funds and in fact failed to pay the 2nd rate. Instead of revisiting the sale process the administrators sold Capricorn’s stake to a Russian investment group, of which only Viktor Charitonin has been made public. As the full sale price is pending, the Ring is now rented out to the Russians and Getspeed. These two stakeholders are fighting each other and have met in court already.

Comment: the sale process was a fake from the start. Government decided behind the scenes to whom to sell and Capricorn did sound like a nice automotive and regional company. As they never had the financial backing they should have never been in the position to buy. It collapsed soon and now it’s all in pieces and the two potential owners fighting each other. We even don’t know who precisely is that Russian group of investors. Recent business decisions and 2016 discussions with organisers however indicate that they are only interested in one thing: money.

Formula 1

The Nürburgring F1 race has been scheduled by FIA for July this year - in line with the alternating Hockenheim agreement. Nürburgring - or rather the Russian/Getspeed group - failed to find an agreement with Ecclestone and the race got cancelled by FIA.

Comment: I’m not a big fan of F1, but the worldwide attention is enormous. Every 2 years media did jump to any F1 related news and Nürburgring participated a lot. As did the region, because the international attendance left a lot of money in the otherwise not-so-busy Eifel region. This is now all gone. Ecclestone’s conditions come as no surprise, but the sudden reluctance to accept them does. Once F1 is gone it’s hard to bring it back - Nürburgring has been without F1 in the 90s and it was tough. If F1 is feasible every two years in Hockenheim, why not at the Ring? I blame the new management and the general lack of promotion skills for losing this important event.

Rock am Ring

This music festival got invented in the 80s and has been a huge success story since. It has been organized by Marek Lieberberg and the Ring got its portion of the profit. New Capricorn/Getspeed management decided that their profit share should be higher - however they failed to seal a contract with Lieberberg. As a consequence Lieberberg moved “Rock am Ring” to nearby Mendig airfield, while Capricorn/Getspeed partnered with DEAG, who invented the “Grüne Hölle Rock”. While Lieberberg’s festival is sold out (>80k tickets), DEAG failed big time. Yesterday they announced to move “Grüne Hölle Rock” to Gelsenkirchen/Schalke04 football arena. For the first time since 20 years Nürburgring is without music festival.

Comment: Thanks to the greedy attitude of (Capricorn)/Russians/Getspeed management they lost it all. Their communication concerning their festival decisions could not have been more arrogant - and their failure they are now faced with could not have been bigger. The Nürburgring brand name has been damaged a lot and the region loses another big turnover generator. Lieberberg couldn’t be happier - it turns out Mendig is much better suited for his event. He is gone for good.

Nissan GT3 Accident.

In the first hour of the first VLN endurance race Jann Mardenborough caught air going over the Quiddelbacher Höhe crest, which ended in a nasty accident. The car hit the tire wall and got catapulted over the FIA fence, killing a spectator and injuring others as a consequence. It was the first time a spectator got harmed or even killed during VLNs long history.

Comment: That accident is a nightmare coming true. GT3s are allowed on Nordschleife only since 2009 and they have build up great performance since then. What was planned as a low budget GT alternative has quickly developed into high level manufacturers sport. While this might be a good idea for modern GP courses, it’s disaster waiting to happen for Nordschleife. GT3 is a homologated international class, which means organizers at Nürburgring have limited influence into the year-over-year development. We now are facing the threat that the track needs to be adopted to the race cars - rather than the other way round. Manufacturers have full control over the organizers decisions and works GT3s racing on Nordschleife pose much risk to the track itself. I’m a big fan of sports cars, but I’m a bigger fan of Nordschleife and I don’t see anybody powerful enough to protect the track against OEM business decisions.

Overall the situation for Nürburgring and Nordschleife in particular couldn’t be worse. The downward spiral is picking up speed and it is becoming increasingly hard to find any remaining optimistic people. Save The Ring.

Tags: English | Insolvency | Formula1 | RockAmRing | Nissan |


Mittwoch, 01. April 2015

Und der Oscar für die beste Widerling-Besetzung geht an Roger Lewentz!

Wechselt schnell auf die Gewinnerseite, nachdem er am Ring nur noch rauchende Ruinen übriggelassen hat.

Immerhin wird die Causa Nürburgring damit ihrer Vorreiterrolle gerechet, alle Höhen und Tiefen unserer Gesellschaft plakativ und ungefiltert aufzuzeigen.

Tags: RockAmRing | Mendig | Lewentz | Lieberberg |


Dienstag, 28. Oktober 2014

15.Nov. in Mainz: SPD Parteitag inklusive Ringverkauf-Protest.

Wir sind Nürburgring:

Am 15.11.2014 findet in Mainz der Landesparteitag der SPD Rheinland-Pfalz statt. Wir halten diesen Termin genau richtig, um noch einmal mit breiter Front auf die Probleme am Nürburgring hinzuweisen. Aus diesem Grund wird es an diesem Tag in Mainz einen Auto-Corso sowie eine Kundgebung geben."

Das ist schon das 2.Mal, dass der Nürburgring nach Mainz fährt - hier mein Bericht vom Februar diesen Jahres.

Reden allein nützt ja nichts, Christian, Sabine und Ossi waren extra in der Staatskanzlei, die Frau Dreyer hat schöne Reden geschwungen in Mendig … und am Ende lässt sich uns doch eiskalt über die Klinge springen.

Da hilft nur eins: Protest!

Hier gibt’s die Veranstaltung auch auf Facebook, bitte fleissig teilen!

Die Rhein-Zeitung hat das Thema heute auch aufgegriffen.

Tags: Demo | ParteitagRingverkaufMainz |


Mittwoch, 08. Oktober 2014

Schluß mit lustig.

Das Capricorn-DEAG Festival hat ein Gutachten in der Presse lanciert (“ … das unserer Zeitung vorliegt …”), um Rock am Ring in Mendig in Frage zu stellen. Wie perfide ist das denn. Statt sich erstmal um sein eigenes Konzert zu kümmern.

Lieberberg kontert und erwirkt erfolgreich eine einstweillige Verfügung gegen DEAG beim Kölner Landgericht.

Wilhelm Hahne glaubt sogar, dass der Schuss schwer nach hinten losgehen könnte, wenn man mal die Genehmigungen am Nürburgring genau durchleuchtet:

“Wie Motor-KRITIK das übersieht, hat sich die DEAG mit der in ihrem Auftrag erstellten „kritischen Rechts-Expertise“ keinen Gefallen getan. Marek Lieberberg kennt nach 29 Jahren Veranstaltertätigkeit alle Möglichkeiten und alle Schwachstellen am Nürburgring. Was wäre, wenn der nun eine „kritische Rechs-Expertise“ erstellen lassen würde?”

Doof, dööfer, DEAG?

Tags: RockAmRingLieberbergDEAG |


Mittwoch, 01. Oktober 2014

EU Kommission segnet Nürburgring- und Nordschleifen-Verkauf ab.

Jetzt hat es Almunia also doch geschafft, als eine seiner letzten Amtsaktionen den Ringverkauf durchzuboxen:

Die Kommission stellte fest, dass das Verfahren offen, transparent und diskriminierungsfrei war und die Veräußerung zum Marktwert erfolgte.

Immerhin haben sie nicht geschrieben: Die Kommission hat geprüft, dass …, weil dann wären sie zu einem anderen Schluss gekommen. So haben sie einfach nur die Darstellungen der Verkaufsbeauftragten Lieser & Schmidt übernommen, aus denen sie das dann festgestellt haben.

Erstaunlich, dass die wirtschaftliche Kontinuität explizit ausgeschlossen wurde:

Dabei legt die Kommission unter anderem folgende Indikatoren zugrunde: Gegenstand der Veräußerung (Aktiva und Passiva, Fortbestand der Belegschaft, gebündelte Aktiva), Kaufpreis, Identität des/der Erwerber(s), Zeitpunkt der Veräußerung und die ökonomische Folgerichtigkeit der Transaktion. Im Falle des Nürburgrings bestand offenbar keine wirtschaftliche Kontinuität.

Doch, das ist doch genau das Problem.

Die EU hat das Unmögliche möglich gemacht und den Weg geebnet, dass zum ersten Mal seit ihrer fast 90-jährigen Geschichte die Nordschleife in Privatbesitz verschoben wird. Volksenteignung vom Feinsten und ein sehr trauriger Tag für alle Nordschleifen-Freunde.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Kaufpreis gezahlt wird. Obwohl - da lässt sich bestimmt noch was machen - bzw. justieren, wenn es klemmt. Und ob es klemmt!

Das werdet Ihr so übrigens nirgendwo in den Nachrichten zu hören bekommen, dass weltweit einmaliges Kulturgut in Privathand verscherbelt wird. Man weiss ja, was sich gehört. So werden wir Zeuge, wie das heutzutage läuft: die Regierung will nichts weiter als die liebgewonnene Macht erhalten, was mit dem Nürburgring passiert, ist ihr völlig egal.

In Mainz finden sie deshalb den Verkauf auch total super, die Region könne aufatmen und man hätte Planungssicherheit.

Malu Dreyer:

Am Nürburgring können wir den Weg, den wir beschritten haben, weitergehen und das ist auch ein gutes Zeichen für die Region.

Auch mit meinem Kommentar Richtung Doktortitelsammler Schmidt hier habe ich richtig gelegen.

Gestern im Interview:

"Tatsache ist, dass die unterlegenen Bieter bei uns angefragt haben, ob man ein Gespräch führen könnte, um ihnen die Gelegenheit zu geben, noch einmal ihre rechtliche Position darzulegen. (..) Herr Lieser ist hingefahren und hat sich die Positionen angehört. Punkt - und das war’s. (..) Aber das war auch der einzige Grund, warum Herr Lieser hingefahren ist.

(Hervorhebung von mir.)

Heute in der Rhein-Zeitung von Regierungsprecher Redakteur Brück:

H.I.G. und Nexovation lassen indes durchblicken, dass sie den Eindruck hatten, es sei bereits nach einem Nachfolge-Käufer gesucht worden.

Genauso ist es gewesen, sie haben nach Möglichkeiten gesucht, wie HIG oder Nexovation in den Capricornvertrag eintreten könnten. Und der Herr Schmidt - der immerhin einen öffentlichen Auftrag erfüllt! - streitet es ab. Allein dafür sollte er schon zur Rechenschaft gezogen werden.

Warum diese Klimmzüge? Weil Capricorn protegiert ist. So wie es Richter/Lindner waren. Wir werden nicht erleben, dass die 25 Millionen Euro Vertragsstrafe fällig werden.

Die Region tut mir sehr leid. Ich prophezeie ein großes Tal der Tränen - dafür muss man kein Hellseher sein, sondern einfach nur 1+1 zusammenzählen. Mit was für Bandagen gekämpft werden wird, kann man heute schon sehen: Das Kai-Richter-Gedenk-Festival “Grüne Hölle” wurde gegenüber Rock am Ring in Mendig um eine Woche vorverlegt:

Unser Hauptinteresse gilt den Fans. Wir möchten, dass sie eine tolle Zeit und viel Spaß mit den coolen Bands am Nürburgring erleben.

Mein Gott, das tut echt weh, für wie doof die einen halten.

Lest Euch mal den Text durch und ersetzt “Festival” bzw. “Konzert” durch “24h-Rennen”, dann könnt Ihr erahnen, was in Zukunft passiert.

Der Zeitpunkt, das ausgerechnet heute bekanntzugeben, ist natürlich kein Zufall. Schön abgelenkt durch die EU Nachrichten wurde das noch schnell untergeschoben. Und so hat Robert Wild noch vor ein paar Tagen getönt.

Der Nürburgring ist übrigens nicht das einzige faule Ei, das Almunia und die scheidende Kommission (gilt noch bis Ende Oktober) durchgeschleust hat.

Auch wenn wir verschaukelt werden dass es kracht, sollten wir nicht resignieren. Es kommen auch wieder bessere Tage, aber ich fürchte erstmal geht es ziemlich bitter bergab.

Tags: AlmuniaEUKommission | Ringverkauf | Capricorn |


Montag, 29. September 2014

Teure Zickerei um Rock am Ring.

Die Verkaufsbeauftragen der Landesregierung haben nichts besseres zu tun, als Marek Lieberberg eine Klage umzuhängen. Gegen die einstweilige Verfügung hatte er sich erfolgreich zur Wehr gesetzt und das kann der Kindergarten Zickenverein stolze Herr Wild sich natürlich nicht gefallen lassen.

Das Beispiel macht aber deutlich, was für Querulatenköpfen die Politiker den Nürburgring übereignen wollen. Denn eigentlich müssten die 4 Millionen Rheinland-Pfälzer - mehr sind es nicht, das sind alle zusammen gerade mal 4x Köln - froh sein, wenn sich in Mendig ein neues großes Rockkonzert etablieren lässt.

Das an sich wird schon nicht einfach, auch wenn die Rahmenbedingungen gut aussehen (kurze Wege bis zur Bühne, zelten direkt auf dem Festivalgelände, große ebene Fläche).

Aber wenn man im eigenen Lager (also RLP) nur 30km entfernt einen Giftzwerg sitzen hat, der wie ein beleidigtes Kind heulend um sich schlägt - na dann viel Spaß beim Schlichten.

Wie gesagt: das gibt nur Verlierer. Bis auf die Anwälte, die reiben sich schon die Hände!

Tags: RockAmRing | Lieberberg | Capricorn | RingverkaufKlage | ProzessMendig |


Montag, 03. März 2014

Werner Langen MdEP: Nürburgring-Rennstrecken können aus dem Verkaufsprozess herausgenommen werden.

MdEP Werner Langen:

“Im Falle der Motorsportanlage Nürburgring, die im Jahr 2010 gesellschaftsrechtlich mit dem ”Vergnügungspark“ zusammengelegt wurde und nur deshalb in den Sog des Beihilfeverfahrens geraten ist, wäre die EU-Kommission nach meiner Überzeugung bereit, den Ring selbst aus dem Verfahren herauszunehmen, wenn dadurch die ”Wiege des deutschen Motorsports“ diskriminierungsfrei für jeden zugänglich bleiben würde. Sozusagen als öffentliche Leistung der Daseinsvorsorge für eine ganze Region, die ”Opfer“ einer Fehlinvestition mit Steuermitteln geworden ist. Dazu sind allerdings der politische Wille, die Verhandlungsbereitschaft sowie ein diskriminierungsfreier Verkauf erforderlich. Ich setze darauf, dass sich Einsicht, Vernunft und regionaler Zusammenhalt doch noch durchsetzen werden.”

Wisst Ihr noch Malu Dreyer vor 4 Wochen in Mendig: die EU lässt keinen anderen Weg zu, als die Rennstrecken zu verkaufen - alternativlos!

Stellt sich raus, stimmt nicht.

Werner Langen ist seit 20 Jahren Abgeordneter im Europäischen Parlament - ich behaupte mal der kennt sich aus.

Tag: Insolvenz | Ringdemo | NordschleifeNotForSale | WernerLangen


Sonntag, 16. Februar 2014

Mikebericht von der Ringdemo Mainz-Nürburgring.

Gestern war wieder #ringdemo angesagt - schon die 3.Demo innerhalb von zwei Monaten und wieder eine der vielen Aktionen, die von Sabine, Christian und Wir sind Nürburgring organisiert wurde:

und jetzt:

  • 15.Februar: DEMO von Mainz nach Nürburg.

Konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, vor allem weil abends in Nürburg auch noch die After-Demo-Party anstand.

Treffpunkt war ab 9 Uhr in Mainz, um 11 Uhr sollte es dann losgehen durch die Innenstadt:

Die Autos waren alle schön vorbereitet, damit wir auch auffallen in Mainz. So ein großes N habe ich schon lange nicht mehr gesehen:

Und improvisieren geht immer:

Neben Karl Mauer war auch der tapfere Kämpfer Otto Flimm wieder mit dabei:

Sabine natürlich auch an vorderster Front zu finden - wie immer:

Bunt gemischt von überall her, aber auch viele Leute aus MYK, WW oder AW vor Ort:

STR - Save The Ring:

Fabian war mit Claudia wieder aus Zürich angereist - schwer beeindruckender Einsatz, die beiden geben alles. Die #ringdemo Aufkleber wurden von einer freundlichen Druckerei gestiftet - tolle Idee:

Fast wie ein Fahrerlager - nur leider von den bekannten Fahrern bei der Demo kaum jemand zu sehen. Wolfgang Destree hat das ja treffend kommentiert.

Dem Smart steht das STR sehr gut finde ich:

Es war auch jemand mit dem Motorrad dabei:

Und was für eine Maschine das war! Felgen vom Renault Alpine und mitlenkendes Beiboot-Rad:

… und inklusive Frau, Hund und Kind am Start:

Nfiziert sind beide, aber bei wem hättet Ihr die Anhängerkupplung vermutet?

Ankunft in Nürburg:

Und Otto Flimm hat auch ein paar Worte gesprochen:

Ebenfalls auf der Bühne war Guido Nisius:

Das ist der neue Verbandsbürgermeister der VG Adenau (Romes Nachfolger). Immerhin - er hat nicht wie sein Vorgänger gekniffen oder rumgeeiert, sondern klipp und klar gesagt, daß der Nürburgring in der öffentlichen Hand verbleiben soll. Wollen wir hoffen, daß er sich dafür auch stark macht.

Hier noch ein paar mehr von meinen Fotos.

Insgesamt wieder mal ein kräftiger, aber auch Spaß-machender Protest - die Sache zieht immer weitere Kreise. Ich habe ausnahmslos nette Leute getroffen, freundliche Gespräche geführt und viel Optimismus erlebt. Als ich als einer der letzten in Mainz losgefahren bin in der letzten Gruppe, sind die ersten Leute schon in Wehr von der Autobahn abgefahren.

600 Autos waren schon gezählt, als ich in Mainz auf den Parkplatz gefahren bin und unterwegs haben sich auch noch viele Leute auf der Autobahn dazugesellt. Die Feier mit Kölsche Musik war der krönende Abschluss für einen gelungenen Samstagnachmittag!

Ich habe auch das Gefühl die Leute sind jetzt kampfeslustig, das darf gerne so weiter gehen - ruhig noch etwas lauter!

Ich finde es super, daß es soviel Zusammenhalt gibt - und auch wenn die großen Namen lieber auf Tauchstation gehen und uns im Stich lassen, wir kämpfen weiter!

Tag: Demo


Dienstag, 28. Januar 2014

Rekord-Convoy zum Nürburgring Protest.

Am Sonntag gab es wieder eine Protestdemo von Wir sind Nürburgring - die Initiative von Christian Menzel, Sabine Schmitz, Ossi Kragl und vielen Helfern im Hintergrund.

Die Polizei spricht offiziell von 450 Autos, die mitgefahren sind, zwischenzeitlich hieß es mal, es seien 700 Autos.

Ich bin auch mitgefahren und es hat richtig Spaß gemacht, soviele Ring-Kämpfer zu treffen! Die Ns waren auch nicht zu übersehen und soviele ZO832 Kennzeichen gibt es sonst nur im Brünnchen - genial.

Nur um mal ein Gefühl zu bekommen, wie lang der Convoy war: ich bin im hinteren Drittel gefahren und Chris (Kohlhaas) ziemlich weit vorne - wie immer halt ;) Als wir Richtung Andernach unterwegs waren, hab ich ihn angerufen, als ich auf der Höhe vom Rasselstein war. Da ist er gerade am Ende der Thomaser Hohl (an der Kaserne) wieder aus Andernach rausgefahren. Und beim Zwischenstopp an der ED Tankstelle Plaidt sind die ersten in Mendig angekommen, als die letzten noch an der Tankstelle waren. Und das war geschlossener Verbund, da hatte die Polizei tatsächlich mal die Straße nach hinten abgesperrt.

Fotos hab ich auch gemacht, könnt Ihr Euch bei STR Facebook anschauen.

Wer nicht dabei war, hier gibt es ein Video von Thomas Bauer, toll gemacht:

youtu.be/crdvQFWt3tQ

Und - wer hätte das gedacht - ein wirklich guter und hintergründiger Bericht vom SWR.

(Den SWR Bericht könnt Ihr Euch auch abspeichern: hier ist der Link.)

Oder um es mit den Worten von Karl Mauer zu sagen:

“Das war doch wirklich eine Super-Nummer heute: Bestens organisiert, freundliche Menschen, disziplinierte Corso-Fahrer und Mega Mucke in Mendig. Herzlichen Dank allen, die sich hier engagiert haben.”

Malu Dreyer hatte zwar nur die üblichen Textbausteine, als sie gesprochen hat - aber immerhin hat sie sich auf die Bühne getraut, das hätten wir unter Kurt Beck nie erlebt. Das war das erste Mal, daß der (die) Ministerpräsident(in) zum Nürburgring-Thema zu den Leuten gesprochen hat! Peinlich genug, daß das so lange dauern musste. Aber das haben wir Christian & Co zu verdanken, die Aktionen haben uns die Tür aufgestoßen. Am Freitag sind sie zu einem Gespräch bei Frau Dreyer in der Staatskanzlei in Mainz, drücken wir die Daumen, daß es vernünftig ist.

Und in der Zwischenzeit machen wir weiter Druck, das klappt ja immer besser!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Demo


Donnerstag, 23. Januar 2014

Deutschlands längster Autokorso.

Die Demo jetzt am Sonntag macht schon ordentlich Schlagzeilen:

“Ermuntert von Kurt Beck, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz („Macht weiter so“) und dem EU-Kommissar Günther Oettinger („Der Nürburgring ist ein Kulturgut“) plant die Initiative „Wir sind Nürburgring“ eine weitere Veranstaltung. Deutschlands längster Autokorso soll sich am kommenden Sonntag, den 26. Januar, von Neuwied-Feldkirchen nach Mendig bewegen.”

Das wird ein großer Spaß, solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen! Auf Facebook haben schon 600 Leute zugesagt.

Treffpunkt ist jetzt am Sonntag (26.Jan.) um 10 Uhr in Feldkirchen, Feldkircher Straße 100.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Demo


Montag, 20. Januar 2014

Am Sonntag gibt´s die nächste Nürburgring Demo - alle mitmachen!

Sabine und Christian geben richtig Gas und überall, wo in letzter Zeit rheinland-pfälzische Politiker aufgelaufen sind, war eine Abordnung Nürburgring Kämpfer vor Ort, um sie in Empfang zu nehmen!

Und so wird es auch am kommenden Sonntag laufen - und weil es soviel Spaß macht, direkt zweimal:

  • Malu Dreyer morgens in Feldkirchen (Neuwied)
  • Andrea Nahles nachmittags in Mendig.

Und von Feldkirchen nach Mendig gibt es einen lustigen Corso - das alles ist als Demo angemeldet.

Und damit der Corso auch was hermacht, sollen möglichst viele Ringtools oder Transportfahrzeuge mitfahren.

Hier der Link zum Facebook-Event von Wir sind Nürburgring mit allen weiteren Details:

fb.com/events/540494689380110

Wir sehen uns!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Demo


Mittwoch, 14. August 2013

Bildershow von dem Jaguar C-X75.

Mir ist der ja beim OGP vor die Linse gesprungen und einige Glückliche konnten ihn wohl in Mendig auf dem Flugplatz ausprobieren. Motortalk hat Bericht und Fotos dazu.

Tags: Jaguar | CX75 | Mendig


Mittwoch, 24. April 2013

Starterliste und Mikebericht von der Pressekonferenz 24h-Rennen.

Das Wichtigste zuerst: die Starterliste.

Bevor es zu den Fotos geht, hier ein paar Facts, die ich aufgeschnappt habe:

  • Donnerstag nachmittag wieder Adenauer Racing Day

  • Begründung warum Sonntag auf Montag: es gibt viele Sportveranstaltungen an dem Wochenende, z.B. letzter Spieltag 1./2.Liga Fussball, Brands Hatch DTM, und noch ein paar.

  • Wenn DTM zuende ist, gibt es ein Flugzeug von Brands Hatch nach Mendig, um die Piloten einzufliegen.

  • Wieder Top 40 Qualifying.

  • Sponsoren vom 24h-Rennen haben 3 Jahre verlängert, TÜV sogar 4 Jahre. (Das hab ich nicht so ganz verstanden - was passiert beim Nürburgring-Verkauf?)

  • Opel mit 500 Mann Zelt für Engländer, die sonst immer nach Le Mans fahren. Bekommen alles in Englisch.

  • Tomczyk & Farfus sind mit dabei, kommen also per Flieger von Brands Hatch.

  • Timo Bernhard - Le Mans Sieger - stapelt tief, wird auch international oft auf das Nürburgring-Rennen angesprochen. Fährt auf der #18, der #50 ist das SP7 Auto. Welches Design für die #18?

  • Bernd Schneider - möchte endlich mal in’s Ziel kommen, hatte er noch nicht beim 24h Nürburgring.

  • Johannes Stuck ist erst 5 Runden mit dem R8 gefahren, Eve Scheer meinte: “Ihr fahrt ja mit dem Vorjahressieger, ähh (stockt ..), Frank Stippler.”

  • Markus Winkelhock und auch Jörg Müller fahren dieses Wochenende GT Masters - dadurch für beide kein VLN Rennen. Jörg Müller zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder in einer deutschen Meisterschaft.

  • Timo Bernhard ist am Wochenende das erste Mal wieder auf der Nordschleife unterwegs, freut sich, daß es endlich losgeht. Konnte ja letztes Jahr nicht dabei sein, ist trotzdem gekommen und hat im Hatzenbach zugeschaut.

  • Nächste Runde war Christian Menzel, Wolfgang Schubauer und Guido “Bugs Bunny” Wirtz.

  • Aston Martin: “Man kann komplett emissionsfrei fahren mit Wasserstoff”, 6L 12 Zyl, VLN #2 war noch ohne Wasserstoffbetrieb - ist komplett neu aufgebautes Fahrzeug, VLN #3 zum ersten Mal im Wasserstoffbetrieb. (Bin gespannt, wieviel normalen Sprit die dabei verbrauchen.)

  • No 8 ist das Haribo Senior Auto - Christian möchte mit dem Junior Team vor denen in’s Ziel kommen! :)

  • Daniel 007 Craig kommt vielleicht auch, aber nicht zum fahren.

  • No 301 ist Guido Wirtz mit Opel Astra und davon werden auch einige mitfahren, allerdings auch vorsichtig, weil Seriengetriebe usw., haben eigene Opel Wertung auch für 24h.

  • Patrick Simon fährt nicht beim 24h mit, aber im Rahmenprogramm bei den Classics, 1600er Scirocco Gruppe 2, 3 Stunden Rennen.

  • Oliver Hilger von Porsche: 50 Jahre 911, diesmal deutscher Carrera Cup als Rahmenrennen. Wären eigentlich bei der DTM, aber so sind sie stattdessen mit 34 Autos auf der Nordschleife. Fahren in einem eigenen Rennen (!) dieses Jahr, eine Einführungsrunde, stehender Start und 4 Runden.

  • Mini Trophy wieder mit dabei, 4 Runden Sprint, Steve Kirch war auf der Bühne. Der Meister der Mini Trophy darf ein Testtag im Z4 GT3 absolvieren.

  • Renault Clio Bohemia Cup fährt auch wieder, auch 4 Runden, Startergruppe vor den Minis. Waren 29 Starter beim Auftakt in Hockenheim, Nordschleife werden wohl 40 Autos.

  • Walter Hornung erzählt dann noch vom RCN Lauf und erlärt die Hierachie über GLP, RCN, VLN zu 24h. Breitensport Unterstützung vom ADAC, auch kommerziell.

  • Der “Action” Teil war dann ein Boxenstopp Training vor der Tür.

Wirklich auffällig, daß das Thema Nürburgring Verkauf mit keinem Wort erwähnt wurde. Das haben dann Dieter und ich zusammen mit Otto Flimm nachgeholt.

Jetzt aber zu den Fotos:

Das ist eine schicke Location der Flughafen Butzweiler Hof, direkt hinter dem IKEA. Kannte ich noch garnicht.

Tolle Sache, daß das Plakat auch ein Zuhause gefunden hat.

Otto Flimm, Dieter Weidenbrück und Winni Berthold.

ISP Grube im Einsatz.

Timo Bernhard mit Jörg Müller.

Nicht nur die Fahrer, auch die Reporter vom Feinsten: Rainer Braun mit Arno Wester.

Bernd Schneider.

Eberhard Baunach und Wolfgang Kaufmann.

Auch innen gab es einiges zu gucken - krass, daß die früher mal mit solchen Kisten ernsthaft in die Luft gegangen sind.

So sah das da aus.

Eve Scheer und Patrick Simon haben moderiert - hat Spaß gemacht!

Der Rennleiter: Walter Hornung.

Jörg Müller, Bernd Schneider, Markus Winkelhock, Johannes Stuck und Timo Bernhard.

Ich war nicht der einzige, der fotografiert hat.

Bei weitem nicht!

Das Kamerateam.

Und noch Stimmungsvolles ...

... zum Abschluss :)


Dienstag, 09. April 2013

Die SPD und Gemeinwohl?

Ratet mal, von wem das stammt:

.., daß wir in einer Situation sind, wo wir mehr sozialen Zusammenhalt brauchen, wo etwas aus dem Lot geraten ist, wenn (..) wir viele haben, die ihre Gewinne privatisieren, aber die Verluste sozialisieren.

Festhalten: von der SPD. Genauer gesagt von Andrea Nahles aus Mendig - sie ist deren Generalsekretärin. Aus Mendig!

Ausgerechnet die SPD, die aktuell die Gemeinwohl-Sportstätte Nordschleife hektisch verschachern will, um eigennützig ihre Freizeitpark-Fehler zu kaschieren, hat ihren Bundestags-Wahlkampf unter das Motto Gemeinwohl und soziale Gerechtigkeit gestellt.

Dann können sie jetzt ja mal zeigen, was sie auf dem Gebiet draufhaben und sofort den Verkaufsprozess der Sportstätte stoppen. Und das Sozialisieren der Verluste rückgängig machen, indem ein paar Nasen haftbar gemacht werden!


Freitag, 29. Juni 2012

Bitte Ohne Porsche.

Hab mir eben die VLN Zusammenfassung auf youtube angeschaut, gut gemacht! Haben sich ein paar Teams/Fahrer rausgesucht und dann darauf konzentriert in dem Bericht. Hoffe nur, daß dann nächstes Mal auch andere gezeigt werden ;)

Die Onboardkamera war im Timbuliporsche mit Marco Seefried eingebaut, die beiden Autos im Team werden ja von Michele Rinaldi in Mendig betreut.

Steht auch oben im Überrollbügel - inklusive einem dezenten Hinweis an die Balance Of Performance Sportverhinderung Einstufung:

Bitte Ohne Porsche.


Freitag, 08. Juli 2011

Übrig Ns vom Freitag.

So sieht die Starterliste aus.

Wundert mich, daß die vor zwei Jahren soviel damit rumfahren durften und heute heißt es, daß die Betriebsgenehmigung noch aussteht.

Stadio? Arena? Nur falls mal irgendjemand meint Ihr dürftet mit Eurem Banner nicht auf die Tribüne. Da hat der BGH sich mit beschäftigt und das Hausrecht eingeschränkt.

Pföhler hat alle Entscheidungen mitgetragen und noch bei der Eröffnung geschwärmt: „Eine Vision wird Wirklichkeit“.


Montag, 31. Januar 2011

Homepage vom Flugplatz Mendig.Schon gesehen? Der Flugplatz in Mendig hat eine Homepage:

www.mendiger-flugplatz.de
Montag, 12. Oktober 2009

Volle Deckung, ich habe jetzt die Lizenz zum Rennen! Im Sportbeamtenjargon heißt das dann weit weniger dynamisch: "Nationale Lizenz Stufe A des DMSB" - ist alles ganz übersichtlich! Richtig verwirrt ist man als Motorradsportler (da komme ich her), denn da ist die A-Lizenz die internationale Lizenz und die B-Lizenz die A-Lizenz. Wäre ja auch viel zu einfach, wenn's einfach wäre!
Michael Holz (rennfahrer-schule.com) und Peter Bonk (Bonk Motorsport) haben auf dem ausgedienten Militär-Flugplatz in Mendig einen Lehrgang für die A-Lizenz durchgeführt. Der Kurs ging den ganzen Tag und gliederte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Alles sehr kurzweilig und informativ, die 30 Teilnehmer aus allen Teilen von Deutschland gehen gut vorbereitet in ihr erstes Rennen demnächst.
Harro Haardt - ehemals Hauptmann am Bundeswehr-Flughafen und jetzt in TÜV-Diensten - war auch vor Ort, wir kennen uns noch von den Gixxerkart-Fahrten, die u.a. auch in DMAX liefen, als Achim im 2-Sitzer die Sabine in der Viper gebügelt hat :)).
Bonk Motorsport hatte auch seinen 318is als Anschauungsobjekt dabei. Witzig, weil Mario Merten damals auf dem Auto Meister geworden ist und er auch in Mendig viele Jahre im Dienst war (heute arbeitet Mario in Köln-Wahn).
So, die Lizenz hätte ich jetzt. Nur, wer macht dann die Fotos? Ach egal, wer also noch einen schnellen Nachwuchsfahrer sucht ... ;)


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