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Dienstag, 01. Januar 2019

Top 10 Fotos von 2018.

Da habe ich mir keine einfache Aufgabe gestellt - nicht weil nicht genug Kandidaten zusammengekommen wären - habt Ihr das mal mit Eurer Fotosammlung versucht? Die 10 Favoriten auszuwählen, die bei Euch selber am meisten Eindruck hinterlassen haben?

Das geht am Anfang leicht von der Hand, aber wenn Ihr dann vor 50 oder 100 Bildern sitzt und sollt das auf 10 reduzieren, dann wird es schwer.

Hintergrund ist, dass wir hier zuhause so eine kleine Tradition haben: an Silvester macht der Papa (also ich) immer einen Jahresrückblick als Diashow. Dank Lightroom ist ja immer alles schön chronologisch sortiert und in 20 Minuten kann man bequem um die 200 Bilder durchlaufen lassen. Wir sind immer wieder verblüfft, was alles in so ein Jahr passt und viele Sachen kommen einem viel älter vor - oder man hat sie gar nicht mehr auf dem Schirm. Ist eine schöne Familienbeschäftigung - vielleicht mal so als Anregung. Die Bilder im Digitalformat machen es einem ja in der Beziehung leicht.

Jedenfalls dachte ich, dass ich bei der Gelegenheit ja auch gut ein paar Bilder für den Blog raussuchen kann - wenn ich schonmal komplett durch das Jahr stiefele.

Ich war sogar versucht meine Top 10 in eine Top 25 zu erhöhen, aber das wäre ja unfair. Also nehmen wir es mal als Challenge und hier sind DIE 10 Fotos, die es für mich in 2018 ausgemacht haben.

Und weil es nur 10 sind, habe ich auch zu jedem etwas dazugeschrieben, auch die Kamera und die Settings. Die Reihenfolge orientiert sich an der zeitlichen Chronologie, also keine Einordnung von 1 bis 10 von meiner Seite aus.

Los geht’s!

Ihr kennt das vielleicht, man hat eine Szenerie vor Augen und möchte ein bestimmtes Bild schießen - so wie in diesem Fall hier. Das war das 24h-Rennen am Samstag um kurz nach 18h - ich hatte mich von Nürburg aus in Fahrrichtung schon bis zur Anfahrt Schwedenkreuz vorgekämpft.

Normalerweise hämmern die Autos Krachgas den Berg runter, aber diesmal war ziemlich viel Volk unterwegs: die Leute, die den Start auf der GP Strecke geguckt haben, machten sich wieder zurück in Richtung Zeltplätze.

Ich musste etwas Ausdauer mitbringen, um das Bild dann so hinzubekommen - immerhin 1/90 Sek. mit knapp 150 mm aus der Hand. Scharfgestellt mit manuellem Fokus auf das Auto und die Zuschauer als Bewegungsunschärfe - das Foto ist dann tatsächlich so geworden, wie ich mir das vor meinem gedanklichen Auge vorher ausgemalt habe:

Mike Frison / renn.tv

24h-Rennen, 12. Mai 2018, 18:15 Canon EOS 100D, EF-S 55–250 (146 mm), ISO 100, 1/90 Sek., f 9,5.

Ich bin weiter in Fahrrichtung die Nordschleife entlang und dank Elektroroller war ich gegen 20h im Karussell. Gerade noch rechtzeitig, damit genügend Licht zum Fotografieren übrig ist.

Zufälligerweise ist mir der Gesamtsieger technisch mit am besten gelungen - das ist wieder eine 1/90 Sek. aus der Hand, diesmal sogar mit 235 mm.

Das Foto gefällt mir so gut, weil das Auto mit den starken Kontrasten ein schönes Objekt darstellt - aber auch weil Samstags abends bei dem Rennen die Wagen noch nicht so abgekämpft sind wie Sonntags - trotzdem sind auf dem frischgeputzten Auto schon einige Kampfspuren zu sehen.

Dass das Bild am Ende so gut geworden ist, war natürlich auch wieder Glückssache, aber im Karussell kann man sich prima warmschießen und irgendwann passt es dann.

Ich bin auf meinen Touren übrigens immer noch mit der kompakten 100D von Canon unterwegs - bei mir muss ja nicht zwingend jedes Foto sitzen und inzwischen habe ich mich mit dem Leichtgewicht gut angefreundet und weiß was ich rausholen kann, wenn alles passt:

Mike Frison / renn.tv

24h-Rennen, 12. Mai 2018, 20:18 Canon EOS 100D, EF-S 55–250 (235 mm), ISO 400, 1/90 Sek., f 5,6.

Das war’s dann auch schon mit bewegten Motorsportbildern in dieser Auswahl - interessanterweise haben mich persönlich andere Motive mehr bewegt.

Wie zum Beispiel dieses Treppenhaus - das hat mich nämlich mächtig beeindruckt. Das war in Berlin, als Porsche so nett war mich zur Formel E einzuladen und wir waren im Hotel Orania untergebracht. Ein irres Renovierungsobjekt liebevoll bis in’s letzte Detail umgesetzt - wo sonst würde man so ein Treppenhaus finden.

Zumal die Gäste immer den Aufzug nehmen, aber ich habe immer diesen Weg genommen - und es sehr genossen.

Das Zusammenspiel von fachmännisch bearbeitetem Holz mit dem rustikalen Schmiedegitter - dazu die geometrische Wiederholung und der großzügige Platz - sehr beeindruckend.

Witzigerweise ist das ein iPhone Foto - und weil es so gut gepasst hat habe ich es im Lightroom auch komplett unbearbeitet gelassen:

Mike Frison / renn.tv

19.5.2018, 00:51 h, Berlin Hotel Orania Apple iPhone 5s, 4.15 mm, f/2.2, 1/17 Sek., ISO 320

Wenn man ein Foto macht, versucht man eine bestimmte Stimmung oder ein spezielles Licht für später zu bewahren. So wie in diesem Fall, wo mich die Farben direkt beeindruckt haben, als wir in dem kleinen Shop im Urlaub noch kurz zum Einkaufen abgebogen sind.

Eigentlich reiner Kommerz und Marketing, aber clever gemacht und sagte ich schon, dass mich geometrische Perfektion anzieht? Und wieder ein iPhone Foto - denn die beste Kamera ist die, die man dabei hat:

Mike Frison / renn.tv

4.6.2018, 19:41h, Belgien, Center Parc Erperheide (Peer) Apple iPhone 5s, 4.15mm, f 2.2, 1/50 Sek., ISO 50

Seit einer Weile habe ich eine GoPro Hero6 Black am Start und experimentiere damit so vor mich hin.

Hier ziehe ich motivsuchend durch Köln in Dom-Rufweite und lasse die Kamera bei Gelegenheit im Videomodus mitlaufen. Mir reichen für Schnappschüsse dann die Standbilder aus dem Video.

Der Typ hier hatte gut Schlagseite, war ordentlich vom Leben gezeichnet und beanspruchte auch eine stramme Bürgersteigbreite. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich ihn unauffällig erwischen könnte - je nach Stimmung reagieren die Leute dann schonmal gereizt bis aggressiv.

Von daher finde ich das Foto gut gelungen: aus dem Leben gegriffen, die Szene gut eingefangen, sogar kultiges Lensflare durch die blendende Sonne - aber trotzdem die Privatsphäre der Personen gewahrt:

Mike Frison / renn.tv

2.7.2018, 18:11h, Köln Altstadt GoPro Hero6 Black (HD Video-Standbild)

Ebenfalls mit der GoPro, aber diesmal im Fotomodus, ist dieses Bild - auch aus Köln. Auf meinem Weg zur Arbeit lasse ich mich gerne schonmal treiben, um langsam und kreativ in den Tag zu kommen.

So lag dieser Blickfang auf dem Weg vom Hauptbahnhof Richtung Ebertplatz und eigentlich wollte ich nur die GoPro im Fotomodus etwas testen. Dass zufällig kein Auto fährt und durch den Weitwinkel schöne geschwungene geometrische Formen zustandegekommen sind, habe ich erst später beim Betrachten des Fotos festgestellt, denn ich hatte ein paar Serienaufnahmen durchlaufen lassen:

Mike Frison / renn.tv

11.7.2018, 6:38h, Köln Hbf / Nord-Süd-Fahrt GoPro Hero6 Black, 1/290 Sek., f 2.8, ISO 100, 3 mm

Die Eifel-Rallye in Daun ist immer ein lohnender Event, denn als bekennender Patinafreund komme ich dort voll auf meine Kosten. Ich weiß auch nicht warum, aber ich liebe solche Details: Kampfspuren aus Schlachten vergangener Tage.

Mike Frison / renn.tv

20.7.2018, 10:53h, Eifel-Rallye in Daun Canon EOS 100D, EF-S 55–250 (250 mm), 1/350 Sek., f 6.7, ISO 100

Die nächsten drei Fotos sind zufällig alle von der Intermot - wobei dieses hier auf dem Weg dorthin entstanden ist.

Die strenge geometrische Form gepaart mit den verbogenen Spiegelungen - da zücke ich die Kamera! Ich hatte mir einen Spaziergang über die Zoobrücke gegönnt - bei bestem Sommerwetter ein lohnender Umweg:

Mike Frison / renn.tv

29.9.2018, 12:56h, Köln / Zoobrücke Canon EOS 100D, EF-S 55–250 (250 mm), 1/350 Sek., f 6.7, ISO 100

Sagte ich Patina? Das ist Andrea Dovizioso’s Werks-Ducati - bzw. deren Anker. Was für ein Kunstwerk.

Da ist alles echt, schaut Euch mal die Kabel an. Und ich wette ich habe sie im Einsatz gesehen, denn ich habe (fast) kein MotoGP Rennen in 2018 verpasst.

Die Carbonbremse, die aus dem vollen gefräste und einteilige Gabel-, Rad-, und Bremsaufnahme, der Michelinslick, Titan, noch mehr Kohlefaser, … Form follows Function at its best:

Mike Frison / renn.tv

2.10.2018, 10:29h, Köln / Intermot Canon EOS 100D, EF-S 18–55 (18 mm), 1/30 Sek., f 3.5, ISO 160

Eigentlich nur eine gestripte Kawasaki, aber wie sie da nackt und stolz über dem Messestand tronte - absolut majestätisch.

Nackte Motorräder üben auf mich auch eine große Anziehungskraft aus - schade, dass sie heutzutage potthässlich aus den Designerabteilungen kommen. Wie frisch aus dem Transformerfilm - Kanten, Effekte und Zacken soweit das Auge reicht. Dabei sind sie untendrunter nach wie vor eine Augenweide - warum kann das nicht erhalten werden?

Mike Frison / renn.tv

2.10.2018, 13:41h, Köln / Intermot Canon EOS 100D, EF-S 55–250 (146 mm), 1/180 Sek., f 4.5, ISO 250

Ich hoffe Euch hat meine Foto-Auswahl genauso viel Spaß gemacht wie mir! Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele und wie unterschiedliche Motive über ein Kalendarjahr gesammelt zusammenkommen. Entsprechend freue ich mich auch schon wieder auf das kommende Jahr!

Vielleicht kann ich ja andere Blogger bzw. Fotografen verführen, auch eine Top 10 Auswahl aus ihrem 2018er Archiv zu filtrieren? Würde ich mir gerne anschauen wollen!

Top10Fotos | Mikefotos |


Sonntag, 18. November 2018

Zu Besuch bei der Retro Classics Cologne.

Nachdem ich letztes Jahr bei der 1. Ausgabe dieser Messe am Start war, durfte ich bei der 2. Auflage natürlich nicht fehlen.

Mike Frison / renn.tv

War wieder eine nette Atmosphäre - und natürlich kann einem auch bei dem Anblick von Autoradios das Herz aufgehen:

Mike Frison / renn.tv

Wobei sich bei sowas natürlich der Pulsschlag etwas mehr erhöht:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Jedenfalls viele …

Mike Frison / renn.tv

… vielseitige …

Mike Frison / renn.tv

Einblicke.

Kennt Ihr noch Michael Schratz? War früher mit seinem Steam Racing immer schwer N-fiziert im Einsatz - hier z.B. 2002:

Mike Frison / renn.tv

Hat jetzt ein Projekt im Sim-Racing gestartet, dass über Franchising vertrieben wird:

Mike Frison / renn.tv

Ziemlich beeindruckendes Setup - von Racer für Racer - da wird man ordentlich im Sitz durchgeschüttelt. Hört auf den Namen sim4race.

Aber auch sonst die üblichen Verdächtigen:

Mike Frison / renn.tv

Falls Euch der Herr neben Gerri nichts sagt, hier sein Fahrzeug:

Mike Frison / renn.tv

Damit war er nämlich standesgemäß bei der 40 Jahre dp Motorsport Feier.

Jedenfalls geht einem der Gesprächsstoff nicht so schnell aus, aber wir wollten ja noch etwas über die Messe tigern und Sachen aufspüren.

Der einzige Audi 200, den ich finden konnte, war z.B. dieser hier und ich habe mich gefragt, ob das das Auto ist, das Olaf Manthey besitzt? Mal fragen bei Gelegenheit:

Mike Frison / renn.tv

Der kleine Kai möchte im Kinderparadies abgeholt werden!

Mike Frison / renn.tv

So sehen Verhandlungen mit der Scuderia Colonia aus:

Mike Frison / renn.tv

Kremer Porsche geht immer …

Mike Frison / renn.tv

… vor allem mit echtem Patina N:

Mike Frison / renn.tv

Kai & Mike & Bob Wollek:

Mike Frison / renn.tv

Da war doch mal was?

Mike Frison / renn.tv

Richtig!

Schön auch zu sehen, dass die Lokalmathadoren Toyota mit Museumsbeständen vor Ort waren - der Besuch des Museums steht noch aus:

Mike Frison / renn.tv

Und mein persönlicher Favorit war dieser Renner, der 1971 in Le Mans Gesamt 8. wurde:

Mike Frison / renn.tv

Schön, dass sie die Messe in Köln etabliert - hier noch ein paar Eindrücke:

RetroClassics | Messe | Mikebericht | Mikefotos | Köln |


Dienstag, 24. Juli 2018

Eifel-Rallye in Daun - Mikebericht von der großen Gruppe B Show.

Pikes Peak zu Besuch in Daun - denn das war das Motto der diesjährigen Eifel-Rallye. Der Klassiker zeigte sich wieder von seiner besten Seite und man hat das Gefühl Aktive und Zuschauer kennen sich gegenseitig schon seit Jahren … bzw. Jahrzehnten! Viele Stammgäste jedenfalls von beiden Fraktionen.

Mike Frison / renn.tv

Nachdem ich 2016 und 2017 schon dort war, kann ich mich eigentlich auch dazuzählen. Mit dabei: mein Youngtimer-MTB, das nach dem DNF im Winter auch wieder einsatzbereit ist:

Mike Frison / renn.tv

Fahrrad generell ist ein guter Tipp, so lässt sich manch langer Fußmarsch zur WP abkürzen. Und man kann auch so etwas rumfahren und die Gegend erkunden. Wobei es erstmal natürlich darum geht die ausgestellten Schönheiten zu bestaunen:

Mike Frison / renn.tv

Die beiden waren zwar nur stehend unterwegs, aber trotzdem ein schöner Anblick. Ich habe auch gelernt, dass der LMP 1 Verschnitt 208er im Besitz von Sébastien Loeb ist - war bis vor einem Monat noch Pikes Peak Rekordhalter. Vielleicht erleben wir diese Paarung ja mal zu einem späteren Zeitpunkt?

Alles andere als stehend unterwegs war der Peugeot 208 von Dirk Riebensahm:

Mike Frison / renn.tv

Und wenn Dirk & Chris zusammenstehen, werden natürlich Erinnerungen wach - ja, dem 200er geht es gut :)

Mike Frison / renn.tv

Chris und ich haben auch schon so manches Abenteuer erlebt - die Fahrt auf dem Laacher See haben wir beide noch in guter Erinnerung. Obwohl es schon eine Weile her ist und ich hätte damals auch nicht gedacht, dass dieser schnelle, aber etwas häßliche Audi, irgendwann einmal ein Modellauto wird:

Mike Frison / renn.tv

Gab es bei Audi Tradition am Stand und damals dachte ich der Wagen hätte einen Unfallschaden gehabt - wegen der schwarzen Motorhaube. War aber original. Chris ist Audifan durch und durch und bei den vielen Quattros wurden die Knie ab und zu weich:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Weiße war wirklich ein Traum - neu restauriert nach allen Regeln der Kunst:

Mike Frison / renn.tv

Ich habe auch gelernt, dass die Frontscheibe beim kurzen Quattro steiler steht, weil der komplette Vorderwagen von der Audi 80 B6 Limousine stammt. Inklusive der Türen. Erst hinter der B-Säule geht es los mit Quattro Coupe, aber nicht komplett - ein Stück wurde noch rausgelassen beim Anbauen - daher die Verkürzung. Auch der Radstand ist kürzer, dadurch ist das Auto nicht unbedingt einfacher zu fahren. Aus Performance-Gründen ist der Motor auch 5 cm nach hinten gewandert - die Antriebswellen stehen leicht schräg.

Auch ein Highlight war der Lancia S4:

Mike Frison / renn.tv

Davon wurden nur 71 Stück gebaut, damals das schnellste und aktuellste Auto der Gruppe B - und auch der Grund für deren Ende. Weil es auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut braucht man keinen Überrollkäfig. Und diese Version hier auf der Eifel-Rallye war das Straßenauto - aber genau so ein Straßenauto sei bei der Rallye Monte Carlo 85 (?) am Start gewesen. Jedenfalls habe ich bisher immer nur richtige Rennautos gesehen, nie diese zivile Variante - ziemlich sensationelles Auto. Und weil es sowohl von einem Kompressor als auch einem Turbo zwangsbeatmet wird, hat es auch einen sehr scharfen Sound. Bitte nächstes Mal wiederkommen!

Es gab aber natürlich noch viele weitere Highlights, z.B. dieser VW Bus, der gnadenlos in trabantgrau getüncht wurde:

Mike Frison / renn.tv

Auch bei den Zuschauern wurden einige Register gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Dekorativ ging es im Fahrerlager sogar unter den Autos zu:

Mike Frison / renn.tv

Und der universelle Problemlöser aus Ringminihausen war sich wie immer nicht zu schade seine Künste in den Dienst der Sache zu stellen:

Mike Frison / renn.tv

Liebe Veranstalter: bitte nächstes Mal das Ringmini-Eichhörnchen 4x4 einladen! Das Auto ist absoluter Originalzustand und es gibt den Wagen auf der Welt nur einmal.

Für die Rallye hatte ich mir ordentlich Zeit genommen - habe 2 Nächte im Blogger-Transit übernachtet. Und sogar was gelernt, z.B. dass CO2 nicht nur schlecht ist. Im Sprudelwasser sorgt das aggressive Gas dafür, dass beim kilometerlangen Aufsteigen aus den Gesteinsschichten Mineralien ausgelöst werden. Darum ist z.B. Nürburgquelle Mineralwasser der Magnesium-Rekordhalter. Ich hatte mir sogar mal vor Zeit die Mühe gemacht die Magnesiumwerte der Sprudel zu vergleichen - aber 241 mg/L werdet ihr sonst nirgendwo finden. Guter Tipp für die Sportfraktion. Jedenfalls weiss ich jetzt auch warum:

Mike Frison / renn.tv

Aber auch sonst besteht kein Zweifel: wir sind mitten in der Eifel! Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Hercules im Schaufenster gesehen?

Mike Frison / renn.tv

Das soll aber jetzt nicht abwertend klingen, denn immerhin stand auch das erste Mal eine elektrische Kumpan vor meinen Augen in freier Wildbahn:

Mike Frison / renn.tv

Siehe auch mein Besuch bei der Firma Kumpan in Remagen vor zwei Jahren - bald ist ja wieder Intermot - ich freue mich schon.

Bei meiner ersten Übernachtung auf einer Anhöhe - davon gibt es in Daun reichlich - bot sich diese Aussicht:

Mike Frison / renn.tv

Seht ihr das Bänkchen im Vordergrund? Da hat jemand mal richtig mitgedacht - toller Platz. Wie immer bei Motorsport-Veranstaltungen findet man schnell Anschluss und Bus-Übernachtungs-Nachbar Mosh hatte sogar einen frischen Kaffee für mich parat. Er hatte später im Fahrerlager fleißig Autogramme gesammelt und seine Markenpräferenz war ziemlich eindeutig:

Mike Frison / renn.tv

Wir sind am Samstag auch zusammen zur ersten WP gefahren: die Special Stage in der Nähe von Neichen. Die Zuschauerführung war zwar etwas ungewöhnlich und rustikal - aber liebevoll und sorgfältig:

Mike Frison / renn.tv

Belohnt wurde man vor Ort mit einer Ascona-Hochsprung-Meisterschaft:

Mike Frison / renn.tv

Gerade als ich ankam, war auch Georg Berlandy im Anflug - statt Foto habe ich schnell die GoPro gezündet für den Vorbeiflug.

Der Georg war ja einer der Starter bei der Grabfeld-Rallye, die sich erfolgreich vom DMSB abgewendet hat. Ich hatte Gelegenheit im Gespräch ihm meinen Respekt auszudrücken und er meint er zieht das durch. Hat dem DMSB auch schon einen entsprechenden Brief geschrieben, den die ja unbedingt haben wollten.

Ähnlich gepolt ist Uwe Sturm, der den alten Berlandy Ascona übernommen hat. Wir konnten uns ausgiebig unterhalten, war auch sehr interessant. Und hat mich in meinen Eindrücken bestärkt, die ich bisher auch schon hatte und hier regelmäßig teile. Er meinte auch, dass sich nicht nur mehr Teilnehmer vom DMSB abwenden dürfen, sondern auch Veranstalter. Wenn es gelingt in Deutschland 4 bis 5 Rallyes nach dem neuen, freien Konzept durchzuführen, dann hätte der Breitensport eine DMSB-befreite Basis und die Drohungen der Funktionäre würden komplett ins Leere laufen. Hoffen wir das Beste - jetzt ist Courage auf mehreren Ebenen gefragt.

Uwe Sturm ist großer Georg Berlandy Fan und es ist schön zu sehen, dass dem Georg quasi schon während seiner aktiven Zeit die Ehre zukommt, die ihm gebührt. Das Auto ist original, so wie es Georg eigentlich für sich selber vorbereitet hatte, bevor ihm der neue Kadett über die Füße lief. Und als auch der Mannschaftswagen aufgrund seiner Laufleistung ersetzt werden sollte, hat Uwe Sturm dankbar das Angebot angenommen auch diesen in seinen Fuhrpark aufzunehmen - perfekt!

Mike Frison / renn.tv

Sogar inklusive Motocartoon vom Gerri - die dezenten N’s an markanten Stellen haben sich auch schon das ein oder andere Mal noch mit Georg am Steuer in die Hosen geschissen.

Im Fahrerlager habe ich auch Olaf Manthey nach längerer Zeit mal wiedergesehen und konnte meine Neugierde natürlich nicht im Zaum halten. Hier mal so der grobe Überblick: Renate und er haben sich ein Domizil gesucht und auch in Ahr-Nähe gefunden. Er hat sich auch ein paar eigene Autos aufgehoben auch dafür ein Zuhause gefunden. Fit hält ihn aber auch der große Garten - was er offensichtlich genießt. Natürlich steht er immer noch gerne beratend zur Seite, möchte aber die Zügel übergeben wissen. Und ich finde, das hat man auch in Le Mans z.B. deutlich gesehen, als Nicki und Martin ziemlich oft im Fernsehen gezeigt wurden.

Übrigens hat Olaf auch eine beeindruckende Rallye-Karriere hinter sich: er hat alle Rallyes gewonnen, bei denen er gestartet ist! Um genau zu sein: die Rallye Köln-Ahrweiler 1995 in einem Porsche 914/6.

Zurück in Daun erkennt man die englischen Teilnehmer ziemlich schnell:

Mike Frison / renn.tv

Den Beifahrer-Facepalm lassen wir mal als Entschuldigung gelten.

Für den zweiten Tag hatte ich mir die WP5 ausgesucht - das war hier bei Mehren.

Ich hatte den Bus als Schlafquartier schon abends im Ort in Stellung gebracht und war dann nach dem Kaffee - Kännchen! - beim örtlichen Bäcker froh, das Fahrrad mitgenommen zu haben. Hat die Suche nach der WP doch schon gut erleichtert.

Vor Ort war es zwar staubig, aber quer:

Mike Frison / renn.tv

Irgendwie hatte ich ein Schotter-Näschen dieses Jahr - das war wohl nach der Special Stage die einzige andere WP, die Schotter Anteile hatte.

Das ist der Vater von Sebastian Klos:

Mike Frison / renn.tv

Sagt euch nichts? Sebastian hat den Youtube-Kanal Zeroundersteer gegründet und ist inzwischen mit einem kleinen Team sehr engagiert im Einsatz. Schaut mal vorbei, ich freue mich schon auf das Eifel-Rallye Video.

Noch einen weiteren Youtuber habe ich getroffen: Six Right Over Crest. Da kommen vielleicht auch noch Bilder die nächsten Tage.

Wer sich noch in der Galerie umschauen möchte, ich habe natürlich wieder fleißig Fotos gemacht. Wieder mit meinen kompakten Werkzeug Canon EOS 100D. Auch nicht mehr die Jüngste, aber nach wie vor tadellos und offensichtlich hart im Nehmen.

Insgesamt wieder eine Mega-Veranstaltung, bei mir inzwischen fester Programmpunkt im Jahreskalender. Ich habe jetzt auch die Klasseneinteilung verstanden mit Org (orginal), Slo1 (guter Nachbau), und Slo2 (Nachbau mit Abweichungen). Daun ist sich wieder treu geblieben, auch an so einem Wochenende schließt die Pizzaria gnadenlos um 22h. Das Publikum ist sehr international, nimmt teilweise richtig weite Anreise auf sich. Die WPs sind nicht einfach anzusteuern, entweder Zeit oder gute Ortskenntnisse mitbringen. Dafür ist das Fahrerlager im Stadtzentrum aber so konzentriert aufgrund des Platzmangels, dass man alles gut ablaufen kann. Auf Schotter setzen nicht alle Teams ihre Autos ein - sollte man bedenken bei diesen Prüfungen. Dafür fahren die anderen aber gerne mal eine Runde mehr, wenn es ihnen gefällt - es gibt ja keine Zeitnahme oder Wertung.

Abschließend ein großes Dankeschön nach Daun, wo mit viel Einsatz und Herzblut vieler freiwilliger Helfer ein so schöner Event regelmäßig zelebriert wird.

EifelRallye | Daun | GruppeB | Berlandy | Mikebericht | Mikefotos |


Sonntag, 17. Dezember 2017

Maxime Martin´s BMW-Jahre. Rückblick auf eine wilde Zeit.

Das war auch für mich eine aufregende Zeit - daher bin ich mal im renn.tv Archiv gewesen, um die Highlights rauszusuchen.

Das Ganze ging los 2013 - da war Maxime Martin für mich beim 24h-Rennen der Mann des Wochenendes.

Eigentlich hat es ziemlich harmlos angefangen mit dem MarcVDS BMW mitten zwischen den Werksautos und Werksfahrern:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Das Rennen ging von Sonntag auf Montag und musste wegen starkem Regen in der Nacht unterbrochen werden. Aber die letzten beiden Rennstunden gehörten Maxime Martin - vom 4. auf den 2.Platz vorgefahren - ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich daran denke. Oder meinen Bericht von 2013 durchlese.

Selbst die nachträgliche Analyse zeigte, er fuhr in diesem weltklasse Fahrerfeld in einer eigenen Liga.

Wer mal mitfahren möchte - bitteschön.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

2014 war MarcVDS wieder am Start in der Langstrecke - erstmal ein paar VLN Rennen zum Eingewöhnen:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Bei der 24h-Pressekonferenz zählte er schon zur Interviewrunde - sein 2013er Rennen hat ihn mit einem Schlag bekannt gemacht.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Im Qualirennen dann letzte Vorbereitungen und Marco Wittmann war ebenfalls im Einsatz:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Genauso wie Stefan Reinhold - die 3 bildeten nämlich 2014 das DTM Team RMG. Als das bekannt gegeben wurde, dass Maxime BMW Werksfahrer wird und ausgerechnet beim Steff in der DTM fährt, war ich - verständlicherweise - ziemlich aus dem Häuschen.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime ist, wenn er keinen Helm aufhat, eher der ruhige Vertreter. Fällt in der Boxengasse kaum auf:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Kleiner Gegensatz zu seinen Teamkollegen vom 2014er 24h-Rennen: Jörg Müller, Uwe Alzen, und Marco Wittmann:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Und Steff natürlich auch vor Ort - wünscht seinem Fahrer herzlichst gutes Gelingen:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Da schließe ich mich an - und freue mich über die dezente Nfektion:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Kurioserweise habe ich Maxime in Köln zum ersten Mal im DTM Auto gesehen:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

In Köln? Ja, denn die DTM kam als Werbung für das Nürburgring-Rennen zu Besuch - das lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

Zumal ich auch das Rennen am Ring besucht habe, um einen Bericht zu schreiben - mit Steff & Co. im Mittelpunkt.

In dessen RMG Team #pushpapy Maxime ein tolles Rookie-Jahr hingelegt hat: wurde 7. und Marco Wittmann Meister.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Ein Jahr später - 2015 - konnte hat er sogar am Ring gewonnen!

Und jetzt verlässt er das BMW Werksteam - bzw. BMW lässt ihn gehen. Dass ich es für einen Fehler aus München halte - ausgerechnet jetzt - hatte ich ja schon geschrieben.

Umso mehr bin ich gespannt, was Maxime noch alles erreicht im Rennsport - Pushpapy!

MaximeMartin | Pushpapy | TeamRMG | StefanReinhold | Mikefotos |


Montag, 27. November 2017

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Eigentlich war ich ja erst vor 2 Wochen auf der Messe Köln - zur Motorsport Expo. Aber wenn sie einem schon die Messen nach Hause tragen, dann nehm ich das natürlich mit.

Die Retro Classics war noch nie in Köln und wurde auch von der Messe Stuttgart durchgeführt - bzw. dort musste ich mich akkreditieren.

Bei einer Stadt mit soviel Benzin im Blut - was kann da schon schiefgehen?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Problem war: man konnte sich stundenlang bei den einzelnen Exponaten aufhalten.

Ob Unimog:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… oder Lanz Bulldog - nach meiner 1.Stunde war ich erst einen Messestand weit gekommen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Diese wuchtige Maschine hat mich mächtig in ihren Bann gezogen - es ist ein mobiler Dampfmaschinenantrieb.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Von Lanz. Und kann man sogar kaufen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und an dem Stand wurde man in feinstem Eifler Dialekt über die technischen Raffinessen des Monsters aufgeklärt. Wie z.B. die Holzsorte der Bremsbeläge.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Schöne ist, dass man die Firma auch besuchen kann: Herbert Durben residiert in Rüber und Samstags ist Besuchstag.

Sie hatten aber noch was Feines an dem Stand, nämlich dieses Kettcar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Mit verstellbarer Lenksäule:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und einstellbarem Sitz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich auch einstellbarer Power:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Da haben schon einige Artisten dran gedreht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es gibt sogar einen Ken Block Hebel:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

MADE IN HOLLAND sieht man auf Reifen auch eher selten - könnte noch die Originalausrüstung sein:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Natürlich konnte man das Exponat direkt vor Ort probefahren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der kartende Sprössling gehört übrigens zu Hobscotch - einem bloggenden Kölner, mit dem ich in’s Gespräch gekommen bin. Schaut Euch mal bei ihm um - hobscotch.de - hat interessante Themen am Start. Hier ist er im Einsatz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So richtig vorwärts gekommen auf der Messe war ich zwar noch nicht - war aber auch nicht schlimm, es gab immer was zu gucken und zu erzählen. Zum Beispiel diese Isetta, die keine Isetta ist sondern ein BMW 600:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wer errät denn die Funktion dieses Schlüssels?

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und Automatik war das seltene Stück auch noch:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das Ganze auf zierlichen 12 Zoll Reifen rollend:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Weiter bei BMW das hier - und ich dachte: Faltenbälge habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dem BMW 600 hörte ich von einem elektrischen Microlino, der um die Ecke stehen soll. Nix wie hin:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, der ist von der schweizer Firma Micro Mobility Systems, von der wir auch Tretroller hier zuhause im Einsatz haben.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Dieser Tretroller ist allerdings elektrisch und zaubert stramme 500 Watt an das unauffällige Hinterrad:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ihr wisst schon was jetzt kommt:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Hört auf den Namen eMicro One und im Fahrerlager wohl kaum zu übertreffen. Reichweite in etwa so viel wie er wiegt und ist mit 7,5 kg sehr leicht.

Den Microlino konnte ich leider noch nicht probefahren - aber probesitzen ging:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Das ist der erste Prototyp - ist ein schickes Auto:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und die Ursprünge unverkennbar:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Soll 15kW bekommen, ist vorbestellbar und schon im Frühjahr soll die Auslieferung beginnen: microlino-car.com.

Der Urahn - also die Isetta - ist kein Bug, sondern ein Feature. Das sei auch OK, weil wenn ein Patent bzw. ein Design 50 Jahre nicht genutzt wurde, entfällt es. Da hat sich BMW offensichtlich gut den Rang ablaufen lassen.

Direkt neben dem zierlichen Microlino hatte Tesla sein Model X aufgebaut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Schöner elektrischer Kontrast:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Für mich steht die Testfahrt im Tesla immer noch aus - der extravagante Siebensitzer hat mich wieder daran erinnert.

Zurück zum eigentlich Thema der Messe habe ich aber ganz schnell wieder gefunden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der schicke Kremer Porsche powered by dp Motorsport hat eine irre Präsenz:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Und wenn ein Aufkleber seit den 70ern im Einsatz ist, darf er sich ruhig etwas Patina zulegen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Ich habe sogar noch ein zweites N gefunden - ebenfalls auf einem Kremer Porsche:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

So nahe am Auspuff kommt es gut in’s Schwitzen - hält aber tapfer durch.

Porsche gab es auf der Messe natürlich einige - einer schöner als der andere:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Wobei inzwischen auch die Zettis so langsam auf die Ausstellungsfläche finden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… zumindest für die armen Säcke, die sich keinen M1 leisten können:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Der hatte damals übrigens schon WLAN:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Manchen Gebrauchtwagenhändlern sieht man ihren Beruf schon auf den ersten Blick an:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… bei manchen Gebrauchtwagen das Alter aber erst auf den zweiten oder dritten Blick:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei dieser Zündapp wurde ich stutzig:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Erstmal, weil sie so neu war - und dann wegen der Wasserkühlung. Aber als ich die Pedale gesehen habe, wusste ich nicht mehr weiter.

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Stellt sich raus, das war ein spezielles Modell für Holland, da galt das dann als Fahrrad. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Absolute Augenweide - muss aber erst noch eingefahren werden:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Es wurde dann doch noch etwas sportlicher - ich kann ja auch nicht raus aus meiner Haut:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Bei diesem Formel 1:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… sehe ich im Hintergrund auf einmal diesen Herren:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und es stellt sich raus, dass Formel 1 und Marco Werner zusammengehören: es ist sein eigener. Er hat schöne Geschichten erzählt - von damals und heute - und das Permitgedrisse geht ihm genauso auf den Sack wie mir. Den Formel 1 hatte er sich heftiger vorgestellt - da merkt der LMP1 Fahrer dann auf einmal, dass die Prototypen schon irre schnelle Fahrzeuge sind.

Auch wenn es im Cockpit ziemlich eng zugeht:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… das Gerät ist der Hammer:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Als dann auch noch die Schillers aufgeschlagen sind:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… war für mich klar: mehr Messestände sind heute nicht mehr drin.

Fabian hat eine beeindruckende Saison hingelegt - und in der Blancpain Sprint Serie den Silver Cup gewonnen. Und auf der Nordschleife 8:21 im Cup Porsche gefahren. Den Namen werden wir noch öfter hören, denn er ist erst 20.

Richtung Ausgang ist mir dann noch aufgefallen, dass ein Ferrari auch so aussehen kann:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… die Autos früher einfach mehr Charakter hatten:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… der Porsche Diesel damals noch nicht ahnte, wie er einmal Betrugswerkzeug werden könnte:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

… und ich wohl auch langsam zum alten Eisen gehöre, wenn unsere Autos von damals inzwischen auf der Oldtimermesse stehen:

Erste Retro Classics Cologne Messe - Mikebericht.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich der Ausflug voll gelohnt hat. Ich hoffe die Messe etabliert sich als fester Bestandteil im Kalender!

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Freitag, 17. November 2017

PMW Motorsport Expo 2017 - Mikebericht.

Wenn die World Motorsport Expo schon in Köln stattfindet, dann darf ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Obwohl ich eine Weile nicht mehr dort war - inzwischen ist die Messe nach Halle 10 umgezogen - vorher war sie im Eingang Nord.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Es gibt auch keinen Foyer mehr mit Rennautos, das war eigentlich immer ganz nett. Allerdings wirkt sich jetzt noch professioneller, noch technischer - für jemand neugierigen wie mich nicht das Schlechteste.

Meine Anreise wieder stilvoll: mit dem Rad nach Brühl, mit der Bahn nach Deutz, mit dem KVB-Rad zur Messe. Komfortabel und kostenlos (weil Job-Ticket).

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ich hatte nur den einen Tag, das reicht eigentlich auch, um alles zu sehen, aber ich wäre auch nicht bös gewesen, wenn ich es nicht geschafft hätte. (Spoiler: gerade so bis 16h durchgekommen.)

Das ging schon gut los gleich am ersten Stand bei Drexler. Mit Guido zusammen das Differential erklärt bekommen, das in alle M235i Cup eingebaut wird. Weil serienmäßig wird das elektronisch über Bremseingriff geregelt - das braucht im Rennsport keiner.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Dabei habe ich auch gelernt, dass Drexler-Differentiale in allen AMG verbaut sind. Mal vorne, meistens hinten - aber alle haben eins drin. Und Getriebe bauen sie auch - es ist auch geplant für die TCR eins anzubieten. Die dürfen im Moment von zwei Herstellern aussuchen - unterscheiden sich nur durch die Adapterplatten.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Nimex positioniert sich stärker am Markt - das neue Logo soll das neue Zeitalter einläuten. Auch rücken einige Produkte unter eigenem Label in’s Programm:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Bei ISA-Racing versucht man das alte Gerücht aus der Welt zu räumen, dass Männer keinen Spaß beim Schuhe kaufen hätten:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Wobei man auch sagen muß: diese Schaufenster waren Best of Show!

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Kennt Ihr Wolfgang Zech?

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Kommt aus Andernach - wie ich - und war früher unser lokaler Motorradhändler. Im Industriegebiet, die Größe von 2 Doppelgaragen und eine Mischung aus Theke, Verkaufsraum, Lager, Werkstatt und Lackiererei. Zweitaktspezialist für Yamaha RD und TZ und detailverliebter Lackierer. Dort habe ich meine RD 350 LC gekauft - das ist auch schon wieder 30 Jahre her und ein Wunder, dass ich diese Zeit einigermaßen unbeschadet überlebt habe. “ZEMOTO” war sein Label und um die Ecke in Kruft - bei Juchem - gingen die damaligen Rennsportgrößen ein und aus.

Daran muss ich automatisch immer denken, wenn ich den Wolfgang treffe - kleine Welt. Aber OK - zurück zum Thema.

Diese Box ist ein programmierbarer Schalt- und sicherungskasten:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und das ist das Panel, das man sich frei belegen kann:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Bei Bilstein sammelt man Lorbeerkränze:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und der DMSB:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… meint:

“Trägt Sorge für Qualität und Sicherheit bei ca. 700 Veranstaltungen pro Jahr”

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Also bei den Veranstaltungen, die ich kenne, sorgt der DMSB nur für Frust und Ärger.

An diesem Stand:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… gab es diesen Tisch:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Mega!

Nach den Koreanern scheinen auch die Taiwanesen einen Narren an dem N gefressen zu haben:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Sind Reifenhersteller und hatten sogar 3 Stück mit:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ich weiss zwar nicht, wofür man so einen kleinen Kühler braucht, aber ich fand ihn echt chic:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ein Rollenprüfstandstand:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Inzwischen war Mittag, Zeit für die Pause. Weil die Messe kostenlos ist, versucht man es wohl wieder über den Kaffee reinzuholen. So sieht das 3,50€ Exemplar aus:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und so die Basis für einen 1.500 (!) PS Motor:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Diese Bremsen bzw. Kartachsen haben einen guten Eindruck gemacht. Kleine Firma, faire Preise, saubere Verarbeitung: Kelgate.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Dort gibt es auch ein kompaktes, aber sehr effizientes Laservermessungssystem - wird magnetisch auf der Achse befestigt:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Was hier so unscheinbar aussieht, sind Formel 1 Radlager:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Der Aufwand, der dafür betrieben wird, ist unglaublich. SKF stellt alles selber her und weil das Einzelanfertigungen für Kunden in genau festgelegten Dimensionen sind, kosten sie natürlich viereckig: 1.000 € mal so als Größenordnung für ein Rad.

Das ist ein Formel E Antrieb von Magneti Marelli:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Motor und Controller sind wassergekühlt und dieses kompakte Motörchen ist für 300kW gut. Wird bei der Formel E aber noch nicht ausgereizt - dann sind wohl die Batterien zu schnell leer.

Der Vorteil für eine Sitzfirma auszustellen, ist offensichtlich:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Solche Brembos sind schon irre Kunstwerke - hier ein Formel 1 Anker:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Eine etwas eigentümliche Simulation - was man dort sieht ist das Dashboard - kein Bildschirm. Das ist halt der Unterschied zur Essen Motorshow:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Mit der Elektrifizierung kommen schwere Zeiten auf Getriebehersteller zu. Man passt sich an - hier ein elektrischer Antrieb bei Hewland, dessen zwei Motoren getrennte Ausgänge haben. Und damit die Differentialfunktion direkt mit übernehmen:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Das ist die verstellbare Pedalerie von AP - der Trend geht zu fest eingebauten Sitzen:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Die Motorrad Endurance Weltmeisterwaffe war auch zu Besuch:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ich bin großer GMT94-Guyot-Fan und da ging mir natürlich das Herz auf!

Die ECUs werden immer kleiner:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und dieser Stand hatte eine schwer beeindruckende und liebevolle Simulation aufgebaut - mit Einspritzdüsen und allem drum und dran:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Man konnte in Echtzeit am Computer die Kennfelder verschieben und hat das dann am Klackern in den Einspritzdüsen direkt gehört.

Aber auch dieses Panel sehr anschaulich - inklusive Scheibenwischer und Hupe:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Der Chip im Lenkrad sorgt dafür, dass alle Signale nur über eine Leitung gehen - das heißt, dass trotz der vielen Funktionen nur 4 Leitungen für das Lenkrad nötig sind - Stichwort CAN-Bus:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ladies and Gentleman: das Elektrokart für die erste Rennserie nächstes Jahr! Laut Flyer sogar weltweit:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

2x 10kW von Bosch und das Kart von Mach1 - das würde ich sehr gerne mal probefahren. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es bei mach1kart.de oder Bosch Motorsport.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Es war ein lohnenswerter Besuch mit vielen Infos und Hintergründen - wer es verpasst hat, schonmal den Termin für nächstes Jahr vormerken:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

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Sonntag, 12. November 2017

Rallye Köln-Ahrweiler - 24.Ausgabe 2017 - Mikebericht.

Das heißt nächstes Jahr steht das 25.Jubiläum in’s Haus und von Veranstalterseite gab es keine Bedenken, dass dieses auch stattfinden wird.

Für mich startete der Ausflug nach Mayschoß am Freitag ungewohnt: mit dem Fahrrad nach Brühl zum Bahnhof, dort den Zug nach Bonn und umgestiegen in die Bahn Richtung Ahrbrück.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Warum? Weil zum einen habe ich inzwischen meine KVB Monatskarte in ein JobTicket umgetauscht, das den gesamten VRS Verkehrsverbund einschließt - und zum anderen war mir immer aufgefallen, dass in Mayschoß das Fahrerlager direkt am Bahnhof eingerichtet wird - höchste Zeit diesen witzigen Zufall auszunutzen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und tatsächlich - nach gemütlicher Fahrt (1:40h, davon 30 Min. Zwischenstopp in Bonn) komme ich DIREKT im K-AW Fahrerlager an. Find ich cool - kein Parkplatzsuchen und unterwegs konnte ich wunderbar mit dem Laptop arbeiten und das Ganze zum Preis zweier Anschlusstickets für je 3,60€ (Mayschoß ist die letzte Station im erweiterten VRS Verbund).

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Es gibt nur 1 Schienenspur - d.h. die Bahn muss hin- und herfahren, daher fährt sie nur jede Stunde.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Im Smalltak im Fahrerlager meinte ein Pärchen zu mir, wenn es das doch bloß auch für den Ring gäbe. Volle Zustimmung von meiner Seite: einfach mit dem Zug anreisen, man läuft sowieso den ganzen Tag durch die Gegend, und dann wieder mit dem Zug zurück.

Überhaupt war es schön wieder viele bekannte Gesichter - und Autos! - zu treffen. Die Gruppe H Fahrzeuge haben schon ein Loch gerissen, aber trotzdem konnte man noch nicht von wenig Autos sprechen. Schwierig ist auch die Situation mit dem KFP - das gärte wohl auch schon eine Weile vor sich hin, weil die Rallye-Autos ja im Straßenverkehr bewegt werden zwischen den Etappen und da ist ein gewisser Standard nicht das Schlechteste.

Bei der K-AW kommen sogar die Schilder mit einer ordentlichen Portion Historie:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und was ist das denn für ein N?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Büdchen immer gut besucht und lecker - hebe ich mir für später auf:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wann habt Ihr das letzte Mal Windsplits an einem Rallyeauto gesehen?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Darius hatte seinen wunderschönen Escort mitgebracht, der nach meinem Besuch eine farblich passende Nfektion an der Backe hatte. Unser Deal: Darius lässt die beiden Ns ganz! Na - da bin ich mal gespannt - der Attackebruder lässt nämlich freiwillig keine Sekunde liegen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Über mangelnde Gegner braucht er sich nicht zu beklagen und Opel steht nicht nur bei Mr. K-AW hoch im Kurs.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Feld macht sich auf den Weg Richtung Freitags-WP, diesmal um die Ecke in Dernau. Und Gerri dokumentiert:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Opel dort auf der Rampe hatte tatsächlich ein Automatikgetriebe - was es nicht alles gibt.

Georg Berlandy ist inzwischen so eine Größe, dass seine Autos historischen Wert haben. Da gilt es, sie so original wie möglich zu erhalten - da gehört auch der N-Aufkleber dazu:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Vorwagen mit der Nummer 1: Ringmini.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Achim hat aufgerüstet und hinten eine Haldex Kupplung verbaut. Vorher hatte der Wagen permanenten Allradantrieb, der sich natürlich entsprechend verspannt und hohen Verschleiß verursacht. Vor dem Einbau gab es aber einige Aufgaben zu lösen, z.B. die Verzahnung selber anfertigen. Leichte Übung für Flash Korden in Kooperation mit Flex und Drehbank.

Dann wurde es aber Zeit für die Rennpommes - und ein Bierchen passte auch noch rein:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri hat sich unterwegs sogar noch eine Renault Alpine zugelegt - die wollte er immer schon haben:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Rückfahrt war ruhig und komfortabel - eine gute Gelegenheit schonmal ein paar Fotos zu sichten und Instagram zu füttern.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Samstag führte mich nach Reifferscheid - diesmal natürlich mit dem Auto. Das Wetter war zwar leicht ungemütlich, aber bei solchen Augen- und Ohrenschmäusen wird einem schnell wieder warm um’s Herz:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Andere waren besser vorbereitet als ich:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… stellt sich raus das war der Kinderpunsch von Uli:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… der den Mike direkt mal mit einem Becher versorgt hat. Das hat gutgetan und wir hatten interessante Benzingespräche. Der bevorstehende Wandel in der Mobilität beschäftigt alle - und ich habe noch niemanden getroffen, dem die Formel E z.B. gefallen würde.

Da feiern wir lieber den Ringmini - Zeit für ein Gruppenfoto:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… um dann festzustellen, dass der Wichtigste fehlt! Also Achim geschnappt und weil Karl Mauer auch gerade griffbereit war ein neuer Versuch - danke an Marc für das Bild:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri, Mike, Karl, Ringmini, Kai, Achim, Chris - schön!

Georg Berlandy kam auch vorbei - und wie wir inzwischen wissen auf dem Weg zu seinem 12.Gesamtsieg:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Gang macht Planungen für die nächsten WPs, aber ich klinke mich aus:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wer war das eigentlich?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Ich bin zu Retti auf einen Kaffee - aber wenn man erstmal da ist, vergehen die Stunden auch wie im Flug. Ich war auch nicht der einzige mit der Idee:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

“Retti Köln-Ahrweiler” quasi und als ich ihm mein Lieblingsauto auf dem Foto zeigt, meinte er nur trocken: “Warte mal …” - verschwand kurz und kam dann damit wieder:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Nicht ohne Grund die beste Tankstelle der Welt! Die übrigens nächstes Jahr 90.Geburtstag feiert und ein Buch steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt schon Pflichtlektüre.

Hier die Foto-Galerie vom Wochenende - ich werde noch weitere Fotolinks als Update in diesem Post hier einfügen. Und freue mich schon auf nächstes Jahr - die 25. Rallye K-AW.

UPDATE:

Wie versprochen noch ein paar Links - to be continued:

RKAW | Rallye | KölnAhrweiler | Ringmini | Berlandy |Mikebericht | Mikefotos | Mayschoß | Meuspath | Reifferscheid |


Samstag, 23. September 2017

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest mit Wanderung durch Köln.

Meine Waffe der Wahl ist die Canon EOS 100D - und das schon ein paar Jahre lang. Eigentlich war das nicht geplant, ich wollte ursprünglich was Kleines und Kompaktes, das trotzdem viele Möglichkeiten bietet. Denn bei den Events, die ich besuche, geht es auch darum flexibel und beweglich zu sein - man weiß nie, was auf einen zukommt.

Mein Exemplar ist von 2013, sieht aus wie neu und hat mich noch nie im Stich gelassen. Ich passe zwar auf mein Material auf, aber am Ende ist es ein Werkzeug, das auch im harten Einsatz Leistung zeigen muss. In der Praxis hat mich die Vielseitigkeit dann so sehr überzeugt, dass ich mehr und mehr die große Kamera mit den fetten Objektiven zuhause gelassen habe.

Bei meinen 24h-Donnerstag-Wanderungen um die Nordschleife kann man das ja noch verstehen - wer will schon ein 300er 2.8 beim Wandern schleppen. Aber auch in Le Mans oder Goodwood war ich nur mit der 100D ausgerüstet und ich fand es mega. Es ist aber auch immer eine schöne Herausforderung, trotz des Spiegelreflexzwerges und den Kitobjektiven schöne Bilder zu schießen. Und mit den riesigen Speicherchips heute und einem 2.Akku - der ja auch schön klein ist - kommt man auch nicht an Kapazitätsgrenzen.

Inzwischen hat die 100D einen Nachfolger: die 200D. Und als ich kürzlich von Canon die 7D MkII zum Testen bekommen habe, hab ich mich natürlich direkt im Anschluss mal für die 200D gemeldet. Hat etwas gedauert, weil das neue Modell ist aktuell bei den Magazinen begehrt, aber letzte Woche kam die Nachricht - ich hatte gar nicht mehr dran gedacht und umso schöner, dass Canon mich noch auf dem Zettel hatte. Ein Tag später war das Paket zuhause - voilá:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Der große Unterschied zur 100er: Ausklappbildschirm und eingebautes WLAN:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Und für mich natürlich am spannendsten: ist sie größer geworden? Schwerer?

Der Formfaktor hat sich tatsächlich leicht geändert - der Griff ist jetzt griffiger - links die EOS 200D und rechts im Vergleich meine 100D:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Für meine großen Hände nicht so wirklich von Vorteil, aber wenn man die Kamera in der Hand trägt, dann kann man sie sicher greifen - ist auf jeden Fall auch kein Nachteil und ich habe mich schnell dran gewöhnt. Ich schätze mal, die brauchten bei Canon etwas mehr Raum zur Unterbringung von Komponenten - kann man so machen.

Ansonsten von der Größe her sind die beiden Modelle vergleichbar - von vorne:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

… ebenso wie von hinten:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Und wie sieht es jetzt aus mit dem Gewicht? In der Hand merkt man, dass die Neue schwerer geworden ist - was sich auch auf der Waage bestätigt:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

48 Gramm hört sich jetzt nicht viel an, aber es sind 12% die man merkt. Der Akku ist auch leicht größer geworden - und minimal schwerer - hat jetzt 1.040 mAh und hört auf den Namen LP-E17. Und ist natürlich nicht kompatibel zu dem alten LP-E12 der 100er, der 875 mAh hat:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

In der 200er kam ich mit voller Akkuladung 250 Bilder weit, allerdings hatte ich auch beim Fotografieren den Monitor immer Einsatz, nachdem ich mich mal dran gewöhnt hatte.

Zum Testen war ich diesmal im Gegensatz zur 7D nicht bei einem Rennevent - ich musste nach Köln und hatte den ganzen Nachmittag Zeit - also hab ich mich mal umgesehen und dabei die Kamera ausprobiert:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Das mit dem Ausklappmonitor ist ein großer Zugewinn. Mit ist wieder eingefallen, wie gerne ich über den Monitor arbeite. Das kommt aus der Videofilmerei - statt sich das Gerät vor’s Gesicht zu halten kann man bequem aus der Hüfte arbeiten. Gerade in der Stadt hat das den Vorteil, dass die Leute sich nicht so fotografiert vorkommen und man unbemerkt schöne Schnappschüsse schießen kann:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Sogar Mitzieher sind mit etwas Übung kein Problem. Hier noch einer:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Das Bild mit der Straßenbahn hab ich im Sitzen gemacht - wieder über den Monitor fotografiert - kleine Kaffeepause vor der Bäckerei:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Dieses Selfie-Selfie habe ich natürlich auch über den Monitor ausgerichtet - das wäre mit der 100D eigentlich gar nicht gegangen - dadurch eröffnen sich wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten.

WLAN habe ich auch hinbekommen, aber es war etwas fummelig:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Ähnlich kompliziert wie mit meiner WLAN SD Karte, aber dafür überträgt es ziemlich schnell und das ist ja auch schon was. Und noch ein großer Vorteil: man kann nur in RAW fotografieren und trotzdem die Bilder im Handy in JPEG empfangen. Ich schätze das wird vor der Übertragung konvertiert. Mir ist eigentlich auch egal wie sie es machen - dass man nicht JPEG und RAW gleichzeitig aufnehmen muss, nur um ab und zu was auf Instagram hochzuladen, ist schon ein Vorteil - besonders in der Geschwindigkeit. Klar, die Kamera hat ja auch weniger zu tun.

Apropos RAW: wenn ihr es noch nicht macht, solltet ihr unbedingt umstellen. Die Fülle an Bildinformationen ist ungleich höher und man kann viel besser nachträgliche Korrekturen für Belichtung oder Farbe anwenden. Ich benutze Lightroom für Archivierung und Nachbearbeitung, die Integration der RAW Bilder funktioniert nahtlos - merkt man garnicht.

Doch zurück zur 200D. Eigentlich dachte ich, ich würde wie gehabt meine beiden Objektive einsetzen, aber Canon hat mir den Kit mit dem 18–135mm Objektiv geschickt - das kannte ich bisher noch nicht. Also ausprobieren! Aber erstmal auf die Waage damit, denn wie schon die 200D kam es mir recht schwer vor:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Sogar schwerer als mein 55–250mm Tele, aber es hat dafür auch einen größeren Durchmesser - geht also mehr Licht durch. Und das merkt man - besonders in Situationen mit großem Hell-Dunkel-Spielraum:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Säuft lange nicht so schnell ab, wie ich das eigentlich gewohnt war.

Ist schon eine andere Liga und mit 18–135mm ist man sowohl nah als auch fern super ausgestattet. Besonders auf so einer Sightseeingtour, wie ich das gemacht habe:

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Noch viele weitere Bilder findet ihr unten in der Galerie - mit hat es viel Spaß gemacht damit zu arbeiten. Besonders der Ausklappmonitor hat es mir angetan. Sollte auch den Videofilmern gefallen - bis dahin habe ich mich noch gar nicht vorgerobbt - bin erstmal nur beim Fotografieren geblieben.

Und weil ich das Testexemplar wieder zurückschicken muss, steht für mich jetzt die Frage im Raum: kauf ich mir eine?

Canon EOS 200D im Vergleich zur EOS 100D - Miketest.

Hier wie versprochen noch mehr Beispielbilder und zugleich auch ein kleiner Stadtrundgang durch Köln Sülz und Weyertal. Die Bilder habe ich dezent über Lightroom in der Belichtung angepasst - das wäre sonst unfair der Kamera gegenüber. Die Automatik belichtet tadellos, aber manchmal setzt man nicht den richtigen Belichtungspunkt und das lässt sich am Computerbildschirm dann gut optimieren.

Die Canon EOS 200D gibt es seit Juli bei Amazon z.B. im Programm - entweder nur der Body (540 €) oder mit Kitobjektiv 18–135mm, das ich hier benutzt habe (885 €). Mit dem 18–55mm Objektiv gibt es sie auch für 620 €.

Falls hier auch jemand mit der 100er bzw. 200er fotografiert, würde ich mich über Rückmeldung freuen - natürlich auch, wenn euch der Test gefallen hat oder ich euch Anregungen geben konnte.

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Mittwoch, 30. August 2017

15 Jahre alte digitale (!) Bilder aus dem renn.tv Archiv: 7.VLN Lauf 2002.

Am Wochenende ist ja wieder VLN - ich dachte ich guck mir mal an, wie das Ende August vor 15 Jahren ausgesehen hat. Viele bisher unveröffentlichte Bilder aus meinen renn.tv Archiv - zum Vergrößern einfach anklicken. Damals noch mit dieser Kamera gemacht - digitale Bilder waren zu dem Zeitpunkt eher selten.

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Viele bekannte Gesichter dabei, schaut mal durch: Olaf Manthey, Pierre Kaffer, Timo Frings, Edgar Dören, Harald Thönnes, Arno Klasen, Artur Deutgen, … und natürlich auch schon jede Menge N-Aufkleber.

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Gewonnen hat das Rennen Manthey Porsche mit Klasen, Manthey, Bernhard vor dem Getrag BMW.

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

Aus dem renn.tv Archiv - VLN Lauf 7, 2002

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Sonntag, 06. August 2017

Zu Besuch bei der GT Masters.

Die Rennserie gibt es bereits seit 2007 - ist also jetzt in ihrem 11. Jahr und am Ring fand am Wochenende das 80. Rennen statt. Ich war bisher noch nie bei dieser Veranstaltung - also gute Gelegenheit sich das mal anzuschauen.

Veranstalter ist die Motorsport-Abteilung des ADAC in München und das merkt man der Serie auch an. Alles eine Spur professioneller, aber trotzdem offenes Fahrerlager, zugängliche Boxen und entspannte Atmosphäre.

Ich weiss nicht warum, aber bei mir sind es immer die Nebensächlichkeiten, die mir sofort in’s Auge springen. Zum Beispiel dieser hübsche Clio auf dem Parkplatz:

GT Masters am Nürburgring

… der offensichtlich ein leichtes Aromaproblem im Innenraum hatte - oder jetzt hat:

GT Masters am Nürburgring

Was Fahrerlagermopeds angeht, da reicht die Palette von rustikal:

GT Masters am Nürburgring

… über stilecht:

GT Masters am Nürburgring

… bis High Performance - hier in Version eines Tankwagens:

GT Masters am Nürburgring

Der Nürburgring hat sich zwar rausgeputzt und es war auch was los:

GT Masters am Nürburgring

… aber hier und da blättert schon der Lack ab:

GT Masters am Nürburgring

Neben der GT Masters war u.a. auch die TCR vor Ort, da geht es gut zur Sache:

GT Masters am Nürburgring

Und auch die STT, wo man alte Bekannte wiedersehen konnte:

GT Masters am Nürburgring

Der Getrag M3 hat es mir besonders angetan - wie in alten Zeiten:

GT Masters am Nürburgring

Da kann man schonmal vor Rührung niederknien:

GT Masters am Nürburgring

Hat jetzt ein modernes M3 V8 Herz - inklusive Druckkompressor:

GT Masters am Nürburgring

Und was haben wir hier?

GT Masters am Nürburgring

Ein Gruppe C Porsche mit Früh Werbung bei den Tourenwagen - sowas gibt es auch nur am Ring. Oder sollte ich sagen: nur in Barweiler? Muss an der guten Luft liegen!

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

Hyundai plant auch eine Teilnahme bei der TCR - und macht schon Werbung:

GT Masters am Nürburgring

Wer errät dieses Team:

GT Masters am Nürburgring

Motronic went a long way:

GT Masters am Nürburgring

Und Autogramme wurden wie am Fließband geschrieben:

GT Masters am Nürburgring

Aber eigentlich war ich ja wegen der GT Masters vor Ort - der Grund war, dass ein alter Studienkollege aus Köln - auch schon wieder 25 Jahre her - inzwischen bei kfzteile24 arbeitet und das doch mal eine gute Gelegenheit wäre sich zu treffen. War es - und hat Spaß gemacht! Sein Auto habe ich allerdings nur einmal erwischt - obwohl ich finde, dass mir der Mitzieher dafür noch gut gelungen ist:

GT Masters am Nürburgring

Frank Stippler war auch im Einsatz - und obwohl er eigentlich erst 42 ist, war er der Älteste im Feld.

GT Masters am Nürburgring

Für einen Strategiekaffee mit dem Jan hat es auch gereicht:

GT Masters am Nürburgring

Das ist Jules Gounon - Führender in der GT Masters und hat die 24h Spa gewonnen:

GT Masters am Nürburgring

Und so sehen Sieger aus - Sebastian Asch VOR dem Rennen, das er dann zusammen mit Lucas Auer gewonnen hat:

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

Bei den GTs wird hart gefahren - und die Zuschauer bekommen das auch zu sehen:

GT Masters am Nürburgring

Schön sind die Autos auch:

GT Masters am Nürburgring

… und die Regenreifen waren arbeitslos:

GT Masters am Nürburgring

Ich bin schon am Samstag abend wieder zurück:

GT Masters am Nürburgring

… aber habe natürlich noch eine Bildergalerie mit den schönsten Fotos im Gepäck. Diesmal wieder mit der handlichen Canon EOS 100D:

GTMasters | Mikebericht | Mikefotos | GetragM3 | GruppeC |


Samstag, 22. Juli 2017

Eifel-Rallye mit Gruppe B in Daun - für Rennsport-Gourmets.

Auf die Eifel ist auch kein Verlass mehr: schon wieder strahlender Sonnenschein für die Motorsportfreunde!

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Ein Traumwochenende aber nicht nur wettermäßig, auch für die Sinne wurde einiges geboten: Vollausschlag für Augen und Ohren - und wenn der zweitaktende Trabi vorbeikam dann sogar für die Nase.

Daun und die umliegenden Ortschaften stehen natürlich Kopf, wenn der Rennzirkus kommt und alle packen mit an, damit es ein schönes Fest wird. Immerhin werden die 8.000 Ureinwohner bei der Rallye mal locker verdoppelt oder sogar verdreifacht. Die Gastronomie macht auch ordentlich Umsatz - aber Samstags um halb drei schließt die Pizzeria: Mittagspause! Kann man ihr nichtmal verübeln, denn die Überbleibsel aus ruhigen Tagen machen die Atmosphäre erst so besonders ehrlich und sympathisch.

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Mit Goodwood hat Daun nicht nur die Fläche von 50 km2 gemeinsam - Autos, Atmosphäre und Action sind ebenfalls vergleichbar. Teilweise sogar identisch, die Aufkleber von Lord March verbleiben als Trophäen stolz am Fahrzeug.

Die 7D Mk2 Testkamera hat sich gut geschlagen - natürlich braucht man immer etwas Eingewöhnungszeit, aber als alter Canonianer kam ich mit den Menus direkt klar. Ich werde noch einen detaillierteren Testbericht nachliefern - aber die Bildeindrücke hier sind schonmal ein guter Vorgeschmack: alles mit der 7D - allerdings auch mit meinen bewährten EF-Objektiven.

Im Fahrerlager gibt es immer was zu Sehen, z.B. einen RS 200 wie frisch aus dem Laden:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Oder diesen Toyota Prototyp, den man bisher unter Verschluss gehalten hat:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

… mit interessantem Fahrwerkslayout:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Die Autos sind auch immer in Bewegung:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

… und die Ernährung fahrerlagertypisch:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

An der Strecke wurden die Sportgeräte von fachkundiger Hand bewegt und Georg Berlandy wird den Tag wohl nie vergessen, an dem er den S1 fahren durfte:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Das war auch für die Zuschauer - bzw. fotografierenden Blogger - ein Genuss:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Sein ehemaliger Ascona war auch dabei - wie es sich gehört mit originaler Nfektion:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Und wo wir gerade bei Nfektionen sind, Dirk Riebensahm hat sich den Spaß auch nicht entgehen lassen:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Speedmäßig völlig den Vogel abgeschossen hat Thierry Neuville, Wahnsinn wie schnell das ist:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Da gingen auch alle Handys hoch und es gab Szenenapplaus:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Mein Lieblingsbild ist dieses - war tatsächlich auch mein Letztes! Da werden die Emissionen kurzerhand als Emotionen abgefackelt:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

Hier die komplette Galerie - ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Eifelrallye | GruppeB | 7DMk2 | Mikebericht | Mikefotos |


Dienstag, 04. Juli 2017

Goodwood Festival of Speed - Galerie Teil 2.

Weil’s so schön war, hier Teil 2:

Goodwood | FestivalOfSpeed | Mikefotos |


Montag, 03. Juli 2017

Mikebericht vom Goodwood Festival of Speed: WOW!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll - ich weiss nur soviel: es hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen.

Aber der Reihe nach: eigentlich hatte ich keinen Grund mich über Langweile zu beschweren - 24h Nürburgring, Le Mans, 1 Woche Panigale testen … ziemlich strammes Programm in den letzten Wochen für einen Amateursportler.

Am Ring hatte ich mich gefreut den Sascha zu treffen - inklusive seinem Onkel Manfred - und wir konnten uns intensiv austauschen über alles Mögliche. Von den Anfängen des Motorsports bis hin zum Ausblick auf das autonome Fahren - Sascha ist der perfekte Gesprächspartner. Zusätzlich noch sein kürzlicher Umstieg vom Blogger direkt in’s Daimler-Management, da ist der neugierige Mike natürlich kaum zu halten. Und nebenbei haben wir auch mal locker überlegt, ob ich nicht einen Event der Sterne begleiten könnte - was käme denn da in Frage? “Wie wär’s mit Goodwood?” Ja klar - warum nicht - hab ich schon viel von gehört - wann ist das denn? Oh … schon so bald … na gut - egal - probieren kann man es ja mal.

Goodwood Festival of Speed 2017

Tja, und nur 5 Wochen später sitze ich im Flieger nach Heathrow, Hotel- und Mietwagenbuchung von Mercedes Classic in der Tasche, und sehe ziemlich aufgeregt der Tatsache entgegen, gleich in einem Rechtslenker die M25 Richtung Süden zu schwimmen.

Ich hatte keine Lust mich mit irgendeinem Navi rumzuärgern, in das man sich erst wieder reinfuchsen musste - also hatte ich in weiser Voraussicht auch mein Handyhalter für die Scheibe eingepackt. Dank Ladekabel perfektes Setup und teure Roaminggebühren gibt es auch keine mehr.

Goodwood liegt eine gute Stunde vom Flughafen entfernt und nachdem ich ein paarmal mit der rechten Hand den Ganghebel gesucht hatte und links mal kurz den Bürgersteig rasieren musste, kam ich gut in Schwung - lief besser als befürchtet. Allerdings ohne einen einzigen Pfund in der Tasche und Euro werden sie wohl beim Parken in Goodwood nicht annehmen. Aber ich fahre ja noch durch ein paar Ortschaften, da gibt es sicher einen Automaten.

Pustekuchen! Von der Autobahn runter kamen nach ein paar Kilometern nur idyllische Dorfkulissen verbunden durch enge englische Landstrassen - eigentlich sehr schön, aber natürlich auch sehr geldautomatenarm. Ein bisschen wie am Ring: durch verschlafene Landstriche fahren, um dann bei einer Racing-Location anzukommen.

Meine nächste Erwartung sollte sich genauso schnell in Luft auflösen: konditioniert durch die Gängeleien am Ring dachte ich, dass man bei der Einfahrt zu den Parkplätzen gleich abkassiert wird - daher auch die Suche nach Bar-Pfunden. Nix da - freundliche Menschen, die mir geduldig den Weg zeigen - akkurat wurden die Besucher millimetergenau ausgerichtet, um dann in einem rustikalen, aber schicken Anhänger mit tollem Traktor vorneweg zum Eingang gefahren zu werden - alles für umsonst.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich vor Ort keine Menschenseele kenne - aber der erste, der mir begegnete, war Puffi vom Frikadelliteam - höchste Zeit meine Erwartungshaltungen einmal mit Schwung in die Tonne zu kloppen.

Das war auch gut so, denn die Szenerie vor Ort ist mit nichts vergleichbar, was ich bisher erlebt hatte. Die Qualität der Fahrzeuge, die schiere Menge an Fahrzeugen, die Vielseitigkeit von Motorrad über Auto, von 1900 bis 2017, die Gerüche und Geräusche - man wird konstant mit atemberaubenden Eindrücken geflutet, dass man unmöglich in der Lage ist alles zu verarbeiten. Deswegen kann auch dieser Bericht hier nur grob widerspiegeln, wie das in der Realität vor Ort aussieht.

Was mich bisher immer gestört hatte, wenn man Fotos oder Bewegtbilder aus Goodwood gesehen hat: sie konzentrieren sich auf die Action und es fällt einem schwer sich vorzustellen, wie die knapp 2 km lange Strecke in die Veranstaltung eingebettet ist. Ich habe daher versucht alles etwas weitläufiger und vielseitiger einzufangen, damit es etwas leichter fällt sich das Ganze vorzustellen.

Übrigens wie auch schon in Le Mans alles wieder ohne Akkreditierung und alle Fotos mit der kleinen Canon EOS 100D gemacht.

Die Größe des Geländes ist auch so ein Thema. Ich dachte das sei halt so eine Art Gutshof mit einer Straße - nur größer. Über welche Größe reden wir also hier? Etwas Recherche ergibt, dass das Grundstück des Duke - festhalten! - einer Fläche von etwa 50 km2 entspricht. Wow. Das wären also ungefähr die Abmessungen von Daun.

Jedenfalls habe ich es in meinen 3 Tagen vor Ort nicht geschafft alles einmal gesehen zu haben! Die Rallye Stage z.B., auf die ich unheimlich scharf war, war aufgrund der Entfernungen einfach nicht drin.

Und so reiht sich dann ein WOW! an das nächste. Wenn einem z.B. dieses Fahrzeug vor die Linse fährt:

Goodwood Festival of Speed 2017

… dann denkt man: Mmmh, der Typ sieht aus wie Gordon Murray. Nur in Goodwood IST das dann auch Gordon Murray.

Die Veranstaltung an sich ist unterteilt in Batches, denen verschiedene Klassen zugeordnet sind (Zeitplan). Das hat den Vorteil, dass man an den Programmtagen Fr/Sa/So immer alle Fahrzeuge 2x über den Tag verteilt in Aktion sieht. Das heißt aber auch, dass ständig Fahrzeuge in Bewegung sind, um in das Fahrlager geleitet zu werden oder zurück an ihren Platz - und es laufen sich auch IMMER irgendwo irgendwelche Motoren warm - zusätzlich zu den Geräten, die gerade auf der Bergrennstrecke unterwegs sind. Sowas wie Dezibelbeschränkung kennen die gar nicht - entsprechend lautstark spielt sich das alles IMMER ab.

Und wem das alles noch nicht reicht: 2x am Tag gibt es eine aufwendige Flugshow mit Fighter-Jets. Die fliegen nicht nur einmal drüber so wie in Le Mans, die zeigen 20 Minuten lang die spektakulärsten Manöver inklusive irrsinnigem Getöse.

Bei so einem temporären Veranstaltungsort, dem Mega-Programm, Gewusel und Gelärme sollte man eigentlich denken, dass es drunter und drüber geht. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: perfekter und minutiöser Ablauf, freundliche Marshals und auch jede Menge davon, tolle Details und einheitliches Bild, … also auch ein Fest für die Sinne, das dem Namen “Festival” absolut gerecht wird.

Den Besuchern wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, z.B. habe ich ohne groß danach zu suchen 2 mobile Geldautomaten gesehen. Das ist komfortabel - und hilft natürlich auch dabei den Umsatz für die geschäftstüchtigen Briten nach oben zu schrauben. Apropos Umsatz: das Pflicht-Goodwood-Shirt für die kleine Mia hat mal gerade 20 GBP gekostet. Und die Merchandising-Stände waren ständig gut gefüllt mit kaufwilliger Kundschaft.

Meine Erinnerungen an das 24h-Rennen am Ring oder auch der Besuch in Le Mans vor nur 2 Wochen waren mir noch frisch im Gedächtnis - aber ganz ehrlich: Goodwood stellt die beiden organisatorisch in den Schatten. Und das kann doch eigentlich nicht sein, dass ein temporärer Event die permanenten Rennstrecken alt aussehen lässt. Aber genau so ist es.

Goodwood Festival of Speed 2017

Und da haben wir ja jetzt noch nicht über das Programm gesprochen. Das Besondere in Goodwood ist, wenn der Duke einlädt, dann kommst Du. Da gibt es gar keine Diskussion. Und so präsentiert sich auch das Feld: nur die feinsten und geschichtsträchtigsten Exponate aus den Museen der Werke und reichen Privatiers - insgesamt 600 - und passend dazu natürlich die vorzugsweise weltmeistergeschmückten Fahrer. Die auf dem Weg zu ihrer eigenen Teilnehmer-Hospitality extra einen langen Weg entlanglaufen müssen, damit sich drumherum die Autogrammjäger aufstellen können. Die wissen nicht nur - im Gegensatz zu mir - immer, wer das gerade ist - die haben auch direkt das passende Bild zur Hand:

Goodwood Festival of Speed 2017

Nichts wird dem Zufall überlassen und in völliger Selbstverständlichkeit kommt der Ferrari GTO natürlich quer daher:

Goodwood Festival of Speed 2017

Die Eindrücke werden dir quasi mit 5 bar kontinuierlich in’s Gehirn gepresst und selbst wenn man gar nicht dran denkt, hat man ständig Sensationen vor den Augen. Hinter dem DTM Mercedes - frisch aus dem Museum - Michael Dunlop’s Einsatzgerät. Als wäre es das Normalste der Welt:

Goodwood Festival of Speed 2017

Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, der Event ist gerne ausverkauft und wir reden über 200.000 Besucher auf die 3 Tage verteilt.

Mein großer Dank geht an Mercedes-Benz Classic, die mich sofort herzlich in ihrem Team aufgenommen haben, als wäre es nie anders gewesen. Ich war nämlich der Einzige, der als Externer mitgereist war und man hat mich kurzerhand einfach für das Wochenende adoptiert. Großartig!

Goodwood Festival of Speed 2017

Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht etwas von dem Gefühl vermitteln, das sich vor Ort einstellt. Mir war ja klar, dass das nicht einfach wird. Gerne könnt Ihr Euch auch zurückmelden im Forum oder bei Facebook.

Zum Abschluss noch ein paar schöne Eindrücke - ich wünsche mir, dass ich auch in Zukunft noch einmal Gelegenheit bekomme diesen tollen Event zu genießen:

Goodwood | Mikebericht | Mikefotos | FestivalOfSpeed |


Sonntag, 02. Juli 2017

Goodwood Festival of Speed - Fotogalerie.

Diesen Event in Worte zu fassen wird ein schweres Stück Arbeit, weil eigentlich ist es unbeschreiblich.

Daher fange ich erstmal mit einer Galerie an:

Goodwood | FestivalOfSpeed | mikefotos |


Sonntag, 28. Mai 2017

2017er renn.tv 24h Coverage.

Weil es mehrere Blogeinträge sind, hier als Zusammenfassung, was ich alles über die letzten Tage zusammengetragen habe:

N24h | Mikefotos | Mikebericht |


24h 2017 - Fotogalerie Fahrerlager und Startaufstellung.

Ergänzend zu meinen Eindrücken von Freitag & Samstag noch ein Schwung Bilder:

Inzwischen bin ich wieder zuhause und verfolge das Rennen über den Stream kombiniert mit Radio Le Mans. Und habe die Zeit genutzt, um das Forum wieder scharf zu schalten. Der entsprechende Link oben in der Navigation mit 20832.com/forum funktioniert ebenfalls - schauen wir mal, ob alles sauber dreht.

N24h | Mikefotos |


Samstag, 27. Mai 2017

24h 2017 - Eindrücke Fahrerlager und Startaufstellung.

Der 24h-Freitag war für mich der verdiente Erholungstag - also erstmal das Fahrerlager besuchen.

Der Preis für die alte-Logo-Kappen ist doch schneller gesunken als erwartet:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Auf dem Weg in’s Fahrerlager liessen sich die Leute freiwillig zuqualmen und haben das auch noch fotografiert:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Drinnen trifft man wie gewohnt viele Einheimische, z.B. Jaber:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Christian:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Sascha mit seinem Onkel Manfred:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Sascha - fleissige Blogleser wissen das - hat inzwischen seine Lager bei Daimler aufgeschlagen und schimpft sich “Head of Digital Content”. Aber Ringfan ist er auch und der Grund sitzt auf dem Foto neben ihm: sein Patenonkel Manfred. Cooler Typ, hat schon in den 70ern am Ring mitgemischt und den Sascha eingepackt, sobald man ihn im Fahrerlager frei rumlaufen lassen konnte. Sowas verankert den Virus natürlich unheilbar. Hat tierisch Spaß gemacht mit den beiden zu klönen - die Zeit verging mal wieder wie im Flug.

AMG hat einen fetten Auftritt am Ring - der 50jährige Geburtstag verpflichtet. Da kann man fast froh sein, dass die F1 zeitgleich in Monaco gastiert, sonst hätte man wahrscheinlich vor lauter Rennpromis keinen Fuß vor den anderen bekommen.

Der BMW M Bunker war direkt gegenüber aufgebaut:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und supercool mit herzlichen Geburtstagswünschen an AMG:

24h-Rennen Nürburgring 2017

AMG war auch keine geschlossene Gesellschaft - jeder war eingeladen mitzufeiern und es gab auch eine Tribüne, auf die jeder hochklettern durfte. Mit ordentlicher Aussicht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Die beiden sind mir über den Weg gelaufen - das T-Shirt ist original von 2001:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Im Pressezentrum ist mir der Björn begegnet - und als alter N-Forums-Bewohner habe ich ihn gleich mal testen lassen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Test bestanden - war sogar direkt eingeloggt!

Im Parc Fermé waren die Land Audi überraschend auf Dunlop:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… der Rinaldi Michele happy über Platz 4:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und Norbert Kreyer skeptisch, ob alle - außer der Glickenhäuser - die Karten auf den Tisch gelegt haben:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Am Samstag waren die Reifen dann endgültig Thema Nummer 1:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Beim Manta waren neue Seitenscheiben drin, was ich ein bisschen schade fand, denn die Ns dort waren uralt - hatten noch das originale “nurburgring.de” drauf. Irre, wieviele Ringrunden diese alten Scheiben gesehen haben. Ich würde aber auch ohne Klebepflichten vor dem Auto niederknien:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Cooles Bild, oder? Der LMS Audi:

24h-Rennen Nürburgring 2017

In der Startaufstellung war natürlich wieder die Hölle los, aber auf den Tribünen war noch Platz:

24h-Rennen Nürburgring 2017

OK - Spässle - dort in der Sonne wurde man gegrillt, die Plätze waren komplett voll rundum. Findet sich jemand hier?

24h-Rennen Nürburgring 2017

Hoher Besuch für den Georg, das ist kein Geringerer als Cristiano Michelotto:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Darauf erstmal Prost!

24h-Rennen Nürburgring 2017

Das N mit Marc Basseng:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… ziert jetzt das Auto mit dem Pferdchen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Wobei ich etwa 30 Minuten gebraucht habe, um von der rechten auf die linke Seite vom Ferrari zu kommen. Der Jochen war übrigens einer der Wenigen, seinen Schirm selber halten konnte:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Aber noch ein nettes 488 Detail: die Chromfolio ist aus einem Stück - hat mir Kleber Ludger gesteckt. Und hier - zufällig - steht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

“Geräumig, funktional, sicher, alltagstauglich - diese Attribute machen ein Auto zu einem idealen Familienfahrzeug.”

Passt!

Seit dem Qualifying sind auch den anderen Audis Dunlops gewachsen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Es wird das Thema des Rennens bleiben - auch die Sticker wurden schon angepasst:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Ich zieh mir jetzt gemütlich das Rennen rein - und werde später noch eine Galerie nachlegen. Schaut auch meine anderen Beiträge unter dem N24h Tag.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | Michelotto | Fahrerlager |


Freitag, 26. Mai 2017

Mikewalk Foto-Galerie Teil 2.

Hier kommt der 2.Teil der Galerie meiner Nordschleifen-Wanderung vom 24h-Donnerstag:

N24h | Mikefotos |


Mikewalk: 1 x zu Fuß die Nordschleife entlang.

Wie letztes Jahr auch schon hatte ich am 24-Stunden-Donnerstag meine ganz private Vatertagstour: einmal um den kompletten Kurs.

Während unsere Kleine also zuhause das Setup optimiert hat, hat der Papa sich die Füsse wund gelaufen. Sogar wörtlich, weil ich bei der Reifenwahl daneben gegriffen habe: die Socken waren nix. Hab mich durchgebissen, kuriere jetzt meine Blasen aus und habe heute quasi meinen persönlichen Erholungstag. Hat sich trotzdem gelohnt, denn so kommt man überall mal vorbei und auf der Strecke ist auch immer was los - da konnte ich natürlich wieder gigabyteweise Bilder mitbringen.

Los ging es diesmal in Nürburg statt beim Retti, weil ich die Döttinger Höhe lieber am Anfang hinter mich bringe und gepflegt am Hatzenbach im Ziel einlaufen kann.

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Rennaction gab es dann ab Schwalbenschwanz, ich kam noch pünktlich zur RCN, also erstmal am Posten 184 gemütlich gemacht und warmgeknipst:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Auch die RCN hat schöne Autos im Angebot!

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

An der Strecke ging’s dann weiter und noch mehr als letztes Jahr muss sich der Veranstalter natürlich nicht an seine eigenen Vorgaben halten und die Strecke zugänglich machen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Aber die VIPs sind auch selber schuld, verpassen sie so doch das beste, z.B. die gefährdeten Eifler Tierarten:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… oder Transportmittel:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Unimogs waren dieses Jahr höher im Kurs als Defender, dieser hier hat sogar das superpassende Nummernschild dazu, MO-G 1958:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Darauf sind sogar die versammelten GT3 neidisch, eine Manta Rennreplika auf dem Campingplatz:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Beim Merchandising war das neue Logo noch nicht wirklich angekommen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… und das alte wertstabil:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Weiter Richtung Brünnchen - was mir schon vom Pflanzgarten aus ziemlich evakuiert vorkam:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Der Veranstalter wird es trotzdem irgendwie schaffen, eine Rekordbesucherzahl in Umlauf zu bringen.

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Wie wär’s, wenn man statt Gesamtwochenende einfach das Gesamtjahr nimmt? Vielleicht deswegen diese Überlegungen.

Was soll’s - die, die da waren, hatten ihren Spaß:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Weiter Richtung Wippermann, wo schon die WTCC auf mich wartete:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Und Radio Wippermann! Sehr geil:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Manche hatten allerdings überhaupt keine Probleme damit, denn Weg komplett zuzubauen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Aber nicht nur das Radio wird inzwischen selbstgemacht, aus die Musik kommt nicht mehr vom Band:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Im Karussell war dann mein persönliches Youngtimer Festival:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… und dank der coolen UK Streckenposten dort, kann mal als Knipser die Strecke überqueren:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Zur Steilstrecke bin ich auch runter, Pflichtprogramm:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Der Weg entlang unterhalb vom Kesselchen zieht sich ganz gut und dann ist man froh, endlich wieder in der Zivilisation und bei alten Bekannten aufzuschlagen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

“Bierdose” habe ich genau 1 Jahr nicht gesehen - und wir haben uns letztes Jahr exakt an der selben Stelle getroffen.

Wenn andere in die Oper gehen, lauschen wir der Vollgas-Symphonie im Kesselchen. Hier auch ein kleiner Videoeindruck davon - Lautsprecher aufdrehen!

In Breidscheid wird inzwischen die Wand nicht nur einfach besprüht, sondern stilecht getaggt:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Rutschen waren auch hoch im Kurs, sind die Kinder aus dem Alter raus?

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Weiter Richtung Forst habe ich ein wenig mit der Kamera gespielt - 1/20 funktioniert manchmal:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Das war unterwegs ein Riesen-Ameisenhügel - sehr beeindruckend:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Vorbei am Schwedenkreuz:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… wird man erstmal von der Beck°Bahn begrüsst. Unterwegs dachte ich, dass sie sich doch eigentlich mal gepflegt in Grund und Boden schämen könnte:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Super Stimmung auch am Hatzenbach:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Und für mich oben angekommen noch Zeit für die WTCC und die abschließende Finisher Pommes!

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Eine pralle Galerie gibt es natürlich auch, klickt mal durch - alle Bilder lassen sich durch Anklicken auf HighRes vergrößern:

Teil 2 der Galerie meiner Nordschleifen-Wanderung gibt es hier.

Mikebericht | N24h | Mikefotos |


Mittwoch, 24. Mai 2017

Eindrücke vom Adenauer Racing Day.

Heute habe ich für mich das 24h-Wochenende gestartet - wie viele andere auch mit dem Adenauer Racing Day. Ein gemütlicher Einstieg, denn morgen wird es wieder ernst für mich: 1 Runde Nordschleife zu Fuß über die Campingplätze außenrum - so wie letztes Jahr auch schon.

Mit Sonnenbrille getarnt habe ich mich auf den Weg gemacht:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… dann direkt mal über diesen Kandidaten zu stolpern:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Auf einmal ist alles N am Ring - wie unkreativ sind die Leute denn, dass sie sich nichts eigenes ausdenken können? Man meint wir sind mitten in China, Hyundai reitet ja auch voll die N-Welle.

Es gab aber auch stilechte Aufkleber:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Apropos Aufkleber, der könnte aber auch nochmal neu:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Die Geschäfte in Adenau, die noch übrig sind, freuen sich über den Besucheransturm und trauen keiner Wettervorhersage:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Es war gut was los:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und Olli & Patrick wie immer fachwissend am Mikro:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… wobei es schwer werden wird, in der Eifel mehr versammeltes Fachwissen auf engstem Raum zu finden, wie bei diesen beiden hier.

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Erkannt? Jörg Ufer & Marcel Ebeling - sie werden das Rennen wieder am Ticker begleiten (siehe Essential Links).

Nick Catsburg caught gramming:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ein Autogramm auf einer Bierdose, sowas bringt nur Jörg Müller:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ich glaube aus dem Jungen wird mal was:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Timo Scheider scheint mich auf seinem Film zu haben:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ralf Zensen wieder im Mini dabei, der Gesichtsausdruck spricht Bände:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Der Ferrari ist wieder aufgebaut, die Wochenspiegel-Truppe guter Dinge:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und haben natürlich die geilsten Poster im ganzen Fahrerlager - Weiss Druck halt:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Insgesamt großes Kino wieder auf der Hauptstraße, klickt auch mal durch die Galerie. Ich bereite mich mal auf morgen vor - 30 km zu Fuß laufe ich auch nur einmal im Jahr! Immerhin sind die Energiespeicher gefüllt - dank Eis mit Oese.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | RacingDay | Adenau |


Samstag, 20. Mai 2017

Fotos vom Mittwochscorso 24h-Rennen 2002.

Als kleine Einstimmung zum großen Jahreshöhepunkt bin ich mal in’s Archiv gegangen - damals, vor 15 Jahren - gab es noch den traditionellen Mittwochscorso. Inzwischen leider verboten, stattdessen gibt es nächsten Mittwoch immerhin wieder den Adenauer Racingday ab 16h.

Trotzdem, früher war doch alles besser :) Und auch schon Nfiziert.

24h-Rennen 2002 Mittwochs-Corso

24h-Rennen 2002 Mittwochs-Corso

N24h | Mittwochscorso | Mikefotos |


Sonntag, 14. Mai 2017

Mikefotos vom IDM Rennen am Nürburgring.

Einige Highlights vom IDM Sonntag am Nürburgring - siehe auch den passenden Mikebericht dazu.

Mikefotos | IDM1000 | Superbike | Motorradrennen |


Samstag, 13. Mai 2017

Mikebilder vom Honda Pressefahren in Weibersbrunn.

Ohne Kamera rücke ich natürlich nicht aus, hier noch eine Galerie der Bilder - als Ergänzung zu meinem 3-fachen Miketest vom letzten Wochenende:

Mikefotos | Honda | Fireblade | Weibersbrunn |


Montag, 31. August 2015

Meine Top 10 Fotos vom WEC 6h-Rennen.

Hat Spaß gemacht nach der langen Pause endlich wieder Rennautos zu fotografieren! :D Alle Bilder in HD 1920er Auflösung verfügbar, einfach auf das Bild klicken:

mikefotos | FIAWEC |


Donnerstag, 23. Mai 2013

Meine Top 24 Bilder vom 24h-Rennen 2013.

(Anklicken für High-Res!)

Tags: mikefotos | N24h


Dienstag, 07. Mai 2013

Meine Top 24 Bilder vom 6h-Rennen in Spa.

Zum Vergrößern einfach Bild anklicken:

Dieses Set gibt’s auch in Facebook.

Tags: mikefotos | FIAWEC | Spa6h


Montag, 21. Mai 2012

Meine Top 24 Bilder vom 24h-Rennen.

Das war wieder ein Wochenende nach Maß, erst gefroren bei 0°C am Mittwoch um mir dann am Sonntag die Plääd zu verbrennen. Sind wieder knapp 4.000 Bilder auf meiner Festplatte geworden, so ein Rennen ist halt unheimlich fotogen.

Die 20832.com Galerien wären dann auch fertig.

So Fotos sehen natürlich in groß noch zehnmal besser aus, also hab ich mal meine Lieblingsschüsse rausgesucht. Wollte eigentlich 10 auswählen, aber das war unmöglich. Hab mich dann für 24 Stück entschieden - clever, oder? Wenn man auf’s Bild klickt, bekommt man es in groß angezeigt - könnt Ihr Euch gerne downloaden:

Und so sah ich dann aus, als ich in der Eiskurve stand und am Sonntag um halb fünf keine Autos mehr kamen:

Und um das Ganze perfekt abzurunden, hab ich mich auch noch von der #Retticam knipsen lassen - was muß, das muß:

Tags: mikefotos | N24h




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