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Montag, 02. Juli 2018

Schöner Motorsport ohne den DMSB.

Die deutschen Motorsportbehinderer bekommen jetzt das, worauf sie lange hingearbeitet haben: die Aktiven lassen sich nicht mehr länger aus Frankfurt gängeln, laufen weg und organisieren sich einfach selber.

Der Rallyesport macht den Anfang, dort drohte schon fast der Kahlschlag nach Verbot Gruppe H und Einführung KFP.

Den Auftakt machte am Wochenende die Rallye Grabfeld und damit kein Zweifel aufkommt hat man auf der Homepage direkt mal die Termine der nächsten 5 Jahre gepostet: grabfeldrallye.de.

Anscheinend droht der DMSB den Teilnehmern, dass sie bei DMSB Veranstaltungen gesperrt werden. Gilt auch für die Autos - WTF? Da wünscht man sich doch fast, dass das passiert und jemand dagegen klagt. Zustände wie im Mittelalter sind das.

Demnächst werden dann noch Fotografen, Journalisten, Streckenwarte, Zuschauer, … gesperrt, wenn sie auf einer DMSB Konkurrenzveranstaltung waren?

Wenn der DMSB so weitermacht - und danach sieht es aus - trocknen deren Veranstaltungen sowieso aus und dann erledigt sich das Problem von selber.

Trotzdem hat die Drohung dafür gesorgt, dass einige unter Pseudonym gestartet sind. Georg Berlandy ist auch gestartet, hatte zwar Pech bei der Rallye, aber kein Problem damit stolz unter seinem eigenen Namen zu starten.

Es war die erste Veranstaltung des neuen Motorsportverbandes Rallye Supercup e. V. (RSC e. V.), der es leid war, sich vom DMSB weiter nötigen zu lassen. Und die Sache jetzt selber in die Hand nimmt:

“Mit ganz wenigen Ausnahmen, näheres ist in der Motorsportordnung des RSC e. V. unter www.rallye-supercup.de zu finden, passen alle Fahrzeuge aus den DMSB-, NAVC- und FIA- Gruppen in das Reglement des RSC e. V. Getreu dem Motto vom Gruppe G bis zum WRC kann nahezu jedes Fahrzeug starten.”

Hier gibt es ein Video - sieht nach mächtig Spaß aus - so wie es sein soll. Viel Spielraum für phantasievolle Umbauten und das macht es doch aus.

Rallye | Grabfeld | DMSB | RSCeV |


Sonntag, 23. November 2014

SWR 4 Klartext wieder am Ring.

Die glauben anscheinend wir hätten das Schauspiel vor 18 Monaten schon vergessen (damaliger Mikebericht und kompletter Mitschnitt).

Am meisten hat mich damals geärgert, wie sie Otto Flimm abserviert haben und wie die Moderatoren statt neutral zu begleiten die Diskussion massiv beeinflusst haben.

Die neue Sendung ist für nächsten Donnerstag geplant (27.Nov, 19–21 Uhr, Adenau Hocheifelhalle).

Das Podium lässt leider wenig hoffen: 3 x Politiker und der Axel Heinemann. Die SPD hatte zuerst Carsten Pörksen geschickt, aber der hat wohl zuviel Schiss vor den Versprengten. Jetzt kommt für ihn Marc Ruland - komplett unbedarft was den Ring angeht und auch aus Andernach wie Clemens Hoch.

Leider niemand, der die Bevölkerung, die Anwohner, die Unternehmer, die Sportler und Rennfahrer, die Veranstalter, die Historiker, die Anhänger der Nordschleife, die Gegner des Verkaufes oder andere Betroffene vertreten dürfte.

Ich werde trotzdem da sein und versuchen ausreichend Redezeit zu bekommen und es wäre natürlich gut, wenn der Verkaufsprotest gut hörbar vertreten ist - das ist eine Radio Livesendung.

Die laufen dann wieder mit Mikrofon rum und dann “darf man Fragen stellen”. Nur damit die Rollenverteilung schonmal vorab geklärt ist - das an sich ist ja Frechheit genug.

So soll unsere Lautstärke kleingehalten werden. Hendrik Hering hat es längst nicht mehr nötig, irgendeinen Dialog einzugehen - da wird dann auf Facebook großzügig gesperrt. Das kann der Landesverband der SPD inzwischen auch ganz gut, sperrt Kritiker einfach aus. Oder lässt die Polizei auffahren, wenn man ihnen zu nahe auf die Pelle rückt.

Wenn wir uns diesen Umgang gefallen lassen, dann haben wir es auch nicht besser verdient. Ich warte ja noch auf den Tag, wenn Adenau geschlossen auf den Putz haut. Aber der Guido Nisius trifft sich lieber mit dem Milliardär Chartonin, damit kein Zweifel an seiner Demut aufkommt.

Manchmal habe ich den Eindruck, die VG Adenau sehnt sich den Feudalismus aus dem Mittelalter zurück - die Zeichen dafür stehen aktuell ganz gut.

Das letzte Mal in der Hocheifelhalle war ich übrigens an jenem traurigen Tag, als Hendrik Hering versucht hat, die Richter-Lindner-Verpachtung zu verkaufen.

Tags: Klartext | SWRKlartext | Hocheifelhalle |


Freitag, 24. Oktober 2014

Adenau zurück in´s Mittelalter.

Während die Adenauer versuchen, ihr bankrottes Schwimmbad mit allen Mitteln zu verscherbeln

“Für potenzielle Käufer gibt es aber die Option, dass bei einem geeigneten Konzept, zum Beispiel einer Nutzung als Gewerbehalle, der Flächennutzungsplan durch die Verbandsgemeinde per Ratsbeschluss geändert werden kann.”

… versetzt man sich passend dazu im Stadtzentrum zurück in’s Mittelalter.

LOLWUT?

Tags: AdenauMittelalterSchwimmbad | Badenova |


Donnerstag, 31. Oktober 2013

Die Schaumschläger vom Ring.

Oder wie die WiWo titelt:

PR-Loopings mit der Geisterbahn

Heute soll also - mit nur 4,5 Jahren Verspätung - die Achterbahn in Betrieb gehen. Da fasst man sich natürlich beidhändig an den Kopf, was das jetzt - Anfang November mitten in der Eifel - soll?

Das übliche Getöse auf der offiziellen Webseite, das geht schon auf der Startseite los.

Jetzt ist auch klar, wie die das mit dem Unterfahrschutz gelöst haben: man darf einfach keine Gegenstände mitnehmen. Also nichtmal eine Brille, Uhr oder Schlüssel. Steht in den Nutzungsbedingungen (PDF).

Und Personen über 1,95 dürfen auch nicht mit. WTF? Ist die Bahn aus dem Mittelalter?

Aber der größte Witz ist dieser:

"Da die Fahrt überwiegend im Freien stattfindet, muss der Betrieb möglicherweise aus witterungsbedingten Gründen eingestellt werden, um die Erlebnisqualität nicht zu beeinträchtigen."

Sehr Ihr? Erlebnisqualität! Kein Wort darüber, daß bei Wind, Regen, Kälte, Schnee - also bei Nürburgringwetter - die Fahrt garnicht erlaubt ist. Und bei Rennveranstaltungen sowieso nicht. Wilhelm Hahne ist da mal tiefer eingestiegen.

Ich nenn das mal ganz platt Verarschungsqualität. Die hätten das Ding abreissen sollen, solange noch Zeit dafür war.

Jetzt poltert der Kasperlekarren an den Büros vorbei, verbrät mehr Geld, als er einnimmt, nur weil die Leichenfledderer Insolvenzverwalter gute Nachrichten verbreiten müssen. Die denken, daß sie in 6 Monaten mit vollgestopften Taschen fein raus sind, wenn unsere Enteignung besiegelt wird und das öffentliche Eigentum Nürburgring in private Hand verschoben wird.

Und weil’s gerade so schön zum Thema Verarschung passt: die Schön-Wetter-Abteilung der Landesregierung mit dem Namen “Freunde des Nürburgring” macht auch wieder von sich reden mit diesem Text, den die selber verfasst haben. “Die Teilnehmer waren sehr zufrieden.” DAS glaub ich sogar, die betuteln sich gegenseitig und fühlen sich toll dabei.

In der Region selber leider nur Schockstarre, statt Protest gegen den Ausverkauf einer einmaligen Rennstrecke gibt es nur Werbung für Junggesellenfeste.

Auch im Industriegebiet Meuspath nur Schulterzucken. Entweder haben die sich ihrem Schicksal schon ergeben oder reden sich ein, daß alles gut wird.

Da tut es gut, wenn den Trickspielern die Hosen runtergezogen werden - wie jetzt aktuell in der WiWo. Auch wenn ich meine Zweifel habe, daß das Viele der 13.247 Einwohner der VG Adenau aufrüttelt.

Es ist zwar spät, aber noch nicht zu spät: solange keine Tinte unter dem Verkaufsvertrag steht, kann der Verkauf gestoppt werden!!

Tags: Achterbahn | Insolvenz | Erlebnisgrab | WiWo


Dienstag, 06. Dezember 2011

Übrig Ns vom Dienstag.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler bietet die nächste Bürgersprechstunde am Mittwoch, 18. Januar 2012, ab 14 Uhr an. Bürger können dem Landrat dann wieder direkt ihre Anliegen vortragen.


Freitag, 08. Oktober 2010

Steuern eintreiben wie im Mittelalter.Durch die Hintertür wird den Kommunen in die Tasche gegriffen und auf einmal ist der Nürburgring doch nicht so weit weg und mitten in der Eifel. Sondern beispielsweise mitten in Altenkirchen. ´Entschuldungsfonds´ ist wieder so eine typische Wortneuschöpfung, mit der man Schlechtes gut klingen lassen möchte.


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