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Donnerstag, 19. März 2020

Weitere Formel 1 GPs abgesagt.

Holland, Spanien und Monaco.

In Monaco rollt der Virus übrigens das Feld von oben auf.

Coronavirus | Formel1 | Monaco |


Sonntag, 26. Januar 2020

Buchvorstellung: Total Competition von Ross Brawn und Adam Parr.

Wenn Ross Brawn anfängt zu erzählen, dann hört man automatisch zu. Denn zum einen kommt das nicht so oft vor und man möchte nichts verpassen - und zum anderen ist der Mann auch nicht auf den Kopf gefallen, d.h. das was er zu sagen hat, ist es wert angehört zu werden.

Mike Frison / renn.tv

Rückblickend ist Total Competition ein sehr wertvolles Buch, denn es ist mehrere Bücher in einem!

Man erfährt sehr viel über die Personen Ross Brawn und Adam Parr - aber auch über Michael Schumacher, Ron Dennis oder Bernie Ecclestone. Da wird ziemlich freizügig aus dem Nähkästchen geplaudert - eher so, als würde man die beiden in vertrauter Atmosphäre abends an der Hotelbar treffen. Zum Beispiel damals, als Michael Schumacher beim Qualifying in Monaco 2006 sein Auto in der Rascasse parkte.

Mike Frison / renn.tv

Das ganze Buch ist in diesem Erzählstil in Frage-Antwort gehalten und man fühlt sich gleich als Teil der Unterhaltung. Man würde wahrscheinlich auch im realen Leben den beiden nicht ins Wort fallen, sondern andächtig zuhören und froh sein, dass man das darf.

Neben diesen Insidern aus dem Motorsport-Bereich ist das Buch aber auch ein Managementbuch, denn es beschreibt in einprägsamer Deutlichkeit, wie man erfolgreich mit Wettbewerb umgeht, was es heißt ein Team zu formen und welche Lehren man aus den - erfolgreichen - Formel 1 Abenteuern ziehen kann. Man kann nicht lernen, wie man Formel 1 Weltmeister wird als Team - da gibt es keinen passenden Studiengang. Aber wenn Leute, die es geworden sind, erzählen wie sie es angestellt haben, dann wird es interessant.

Mike Frison / renn.tv

So ein Erfolg fällt nämlich nicht einfach so vom Himmel, sondern ist hart erarbeitet!

Als roter Faden zieht sich durch das Buch der Vergleich zur strategischen und taktischen Kriegsführung. Ja - richtig gelesen: Kriegsführung. Allerdings auf sehr sachlicher Ebene und mit Rückgriff auf antike Schriften - aus China zum Beispiel. Das sind durchaus sinnvolle Vergleiche und man bekommt einen Insider-Einblick, warum Toyota in der Formel 1 - trotz überwältigender Ressourcen - nicht den erwünschten Erfolg verbuchen konnte.

Mike Frison / renn.tv

Inzwischen ist Ross Brawn ja Teil der Formel 1 Organisation und unterstützt Liberty Media bei der Entwicklung des zukünftigen Reglements. Mit welcher Akribie er das macht kann im Detail hier nachgelesen werden - absolut beeindrucken, aber nicht überraschend. Besonders nicht, wenn man das Buch gelesen hat.

Mike Frison / renn.tv

Es besteht also durchaus Hoffnung für die Formel 1 und Total Competition bekommt von mir das Prädikat Pflichtlektüre.

Das Werk ist von November 2016 und nur auf Englisch verfügbar (10€ bei Amazon als Taschenbuch).

Buchvorstellung | Brawn | Parr | Formel1 |


Freitag, 24. Mai 2019

Niki Lauda.

Dieses Interview ist von 2003 - die Chance hatte sich bei den Ferrari Days ergeben.

Mike Frison / renn.tv

Daran musste ich denken, als ich die Bilder von den Nikifizierten Toro Rosso's aus Monaco gesehen habe:

Danke NIKI - Toro Rosso Monaco 2019

War ein Guter - und wird ewig mit der Nordschleife verbunden bleiben. Das mit dem Schriftzug ist wahrscheinlich österreichischer Zufall - aber die Idee, dass sich die Freunde der Nordschleife verbinden - siehe Interview - gefällt mir viel besser. Und überhaupt: es gibt keine Zufälle.


Samstag, 02. Juni 2018

Diese Aufnahmen haben Toro Rosso / Pierre Gasly beim Monaco GP mit dieser Kamera gemacht.

Dürfen sie gerne öfter einsetzen!


Freitag, 27. April 2018

Nico Rosberg hat Mika Häkkinen besucht, um dessen McLaren P1 heftig durch Monaco zu scheuchen.


Freitag, 16. März 2018

Übersicht über private Autosammlungen, von denen einige auch öffentlich gezeigt werden.

Von Ion Tiriac über Sheikh Hamad Bin Hamdan al Nahyan, Prince Rainier von Monaco, Ralph Lauren und Jay Leno - alleine schon bei den Bildern läuft einem das Wasser im Mund zusammen.


Donnerstag, 25. Januar 2018

Senna´s MP 4/8 wird versteigert - hat 1993 Monaco gewonnen.


Sonntag, 19. November 2017

Schumacher-Ferrari bei Contemporary Art Evening Auction von Sotheby´s.

Sotheby's hat in New York eine Versteigerung für zeitgenössische Kunst durchgeführt - und zum ersten Mal einen Ferrari als Kunstobjekt versteigert.

Da bin ich wohl nicht der Einzige, der meint, dass Ferraris Kunstwerke sind.

Die Auktion hat Sotheby's Recht gegeben: Item Nummer 55 wurde für 7.504.000 USD verkauft - Schumacher's 2001er Monaco Race-Winning F1.

Die Calalogue Note trieft nur so von Superlativen - natürlich über Michael's bedauernswerte jetzige Situation kein Wort - stattdessen nur:

"(..) Michael Schumacher himself – a man of such physical and mental discipline, that his professional achievements may never be bested, including 7 world championships and 91 victories in 306 F1 starts. He is not only the winningest racing driver of all time but also the most successful, well compensated and wealthiest athlete of any sport."

Insgesamt hatte Sotheby's 72 Kunstwerke verkauft und 310 Mio. USD erzielt. Das Teuerste war THREE STUDIES OF GEORGE DYER von Francis Bacon (38 Mio. USD), gefolgt von Andy Warhol's MAO (32 Mio. USD).

Insgesamt wurde der Ferrari bei Sotheby's 10. - um mal im Competition Modus zu bleiben.

Ferrari | Schumacher | KeepFightingMichael | Kunst | Sothebys |


Mittwoch, 07. Juni 2017

Cal Crutchlow befürchtet italienische Reifen-Verschwörung beim Mugello GP.

Er wurde im Rennen ausgerechnet von seinem Honda Teamkollegen Dani Pedrosa abgeräumt, war entsprechend geladen und hat Michelin beschuldigt, für Ducati gearbeitet zu haben. Weil Italien. Dabei sind die Michelinis doch Franzosen.

Da war Toto Wolff näher dran, als er kürzlich nach Monaco eine Ferrari-Pirelli Connection angedeutet hat. Beides Italien.

Wobei noch zu klären wäre, wie man denn ein Fabrikat bevorteilen kann, wenn doch die Reifen ausgelost werden. Oder werden sie nicht?

Crutchlow | MotoGP | Michelin | Pirelli | Verschwörung |


Montag, 29. Mai 2017

Fernando Alonso hat ja am Wochenende den Monaco GP sausen lassen, um zusammen mit Honda beim Indy 500 anzutreten:

Fernando Alonso enjoyed his first Indy 500, in which he led for a while and was in contention for victory in the clising stages when the Honda engine failed on his car.

Uups.


Samstag, 27. Mai 2017

24h 2017 - Eindrücke Fahrerlager und Startaufstellung.

Der 24h-Freitag war für mich der verdiente Erholungstag - also erstmal das Fahrerlager besuchen.

Der Preis für die alte-Logo-Kappen ist doch schneller gesunken als erwartet:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Auf dem Weg in’s Fahrerlager liessen sich die Leute freiwillig zuqualmen und haben das auch noch fotografiert:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Drinnen trifft man wie gewohnt viele Einheimische, z.B. Jaber:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Christian:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Sascha mit seinem Onkel Manfred:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Sascha - fleissige Blogleser wissen das - hat inzwischen seine Lager bei Daimler aufgeschlagen und schimpft sich “Head of Digital Content”. Aber Ringfan ist er auch und der Grund sitzt auf dem Foto neben ihm: sein Patenonkel Manfred. Cooler Typ, hat schon in den 70ern am Ring mitgemischt und den Sascha eingepackt, sobald man ihn im Fahrerlager frei rumlaufen lassen konnte. Sowas verankert den Virus natürlich unheilbar. Hat tierisch Spaß gemacht mit den beiden zu klönen - die Zeit verging mal wieder wie im Flug.

AMG hat einen fetten Auftritt am Ring - der 50jährige Geburtstag verpflichtet. Da kann man fast froh sein, dass die F1 zeitgleich in Monaco gastiert, sonst hätte man wahrscheinlich vor lauter Rennpromis keinen Fuß vor den anderen bekommen.

Der BMW M Bunker war direkt gegenüber aufgebaut:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und supercool mit herzlichen Geburtstagswünschen an AMG:

24h-Rennen Nürburgring 2017

AMG war auch keine geschlossene Gesellschaft - jeder war eingeladen mitzufeiern und es gab auch eine Tribüne, auf die jeder hochklettern durfte. Mit ordentlicher Aussicht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Die beiden sind mir über den Weg gelaufen - das T-Shirt ist original von 2001:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Im Pressezentrum ist mir der Björn begegnet - und als alter N-Forums-Bewohner habe ich ihn gleich mal testen lassen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Test bestanden - war sogar direkt eingeloggt!

Im Parc Fermé waren die Land Audi überraschend auf Dunlop:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… der Rinaldi Michele happy über Platz 4:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und Norbert Kreyer skeptisch, ob alle - außer der Glickenhäuser - die Karten auf den Tisch gelegt haben:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Am Samstag waren die Reifen dann endgültig Thema Nummer 1:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Beim Manta waren neue Seitenscheiben drin, was ich ein bisschen schade fand, denn die Ns dort waren uralt - hatten noch das originale “nurburgring.de” drauf. Irre, wieviele Ringrunden diese alten Scheiben gesehen haben. Ich würde aber auch ohne Klebepflichten vor dem Auto niederknien:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Cooles Bild, oder? Der LMS Audi:

24h-Rennen Nürburgring 2017

In der Startaufstellung war natürlich wieder die Hölle los, aber auf den Tribünen war noch Platz:

24h-Rennen Nürburgring 2017

OK - Spässle - dort in der Sonne wurde man gegrillt, die Plätze waren komplett voll rundum. Findet sich jemand hier?

24h-Rennen Nürburgring 2017

Hoher Besuch für den Georg, das ist kein Geringerer als Cristiano Michelotto:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Darauf erstmal Prost!

24h-Rennen Nürburgring 2017

Das N mit Marc Basseng:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… ziert jetzt das Auto mit dem Pferdchen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Wobei ich etwa 30 Minuten gebraucht habe, um von der rechten auf die linke Seite vom Ferrari zu kommen. Der Jochen war übrigens einer der Wenigen, seinen Schirm selber halten konnte:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Aber noch ein nettes 488 Detail: die Chromfolio ist aus einem Stück - hat mir Kleber Ludger gesteckt. Und hier - zufällig - steht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

“Geräumig, funktional, sicher, alltagstauglich - diese Attribute machen ein Auto zu einem idealen Familienfahrzeug.”

Passt!

Seit dem Qualifying sind auch den anderen Audis Dunlops gewachsen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Es wird das Thema des Rennens bleiben - auch die Sticker wurden schon angepasst:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Ich zieh mir jetzt gemütlich das Rennen rein - und werde später noch eine Galerie nachlegen. Schaut auch meine anderen Beiträge unter dem N24h Tag.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | Michelotto | Fahrerlager |


Freitag, 14. April 2017

Fernando Alonso fährt Indy 500 statt Monaco GP.

Damals® war Monaco in einem McLaren Formel 1 das Größte - heute kann man es schonmal zugunsten Indy 500 sausen lassen:

McLaren announced today that they would be racing a car, powered by Honda, in the Indy 500 event set to take place in May. The team’s car will be run by Andretti Autosport, and will be driven by the one and only Fernando Alonso.

Jenson Button so.


Montag, 14. November 2016

Verstappen - Senna - Monaco? Christian Horner vergleicht mit Monaco GP 1984.

Die grandiose Fahrt von Max Verstappen gestern vergleicht Christian Horner mit Senna´s Monaco Grand Prix 1984.

Eine gute Gelegenheit, das Rennen von damals noch einmal aufleben zu lassen - vor allem weil ein gewisser Stefan Bellof im einzigen Nicht-Turbo genauso göttlich unterwegs war:

youtu.be/D8swEjfVku0

Die besten Rennen der Formel 1 sind Regenrennen - das sollte doch zu denken geben. Weniger Grip = bessere Rennen. Achja, die technischen Änderungen für 2017 sind übrigens massiv mehr Grip: breitere Reifen und verbesserte Aero. Weil irgendwelche überalterten Funktionärshonks meinen die F1 wird besser, wenn man sie schneller macht.

Formel1 | Senna | Monaco | Verstappen | Bellof |


Sonntag, 31. Mai 2015

Wenn der Sohn ohne Führerschein den Vater spazieren fährt.

Auf abgesperrter Strecke. In Monaco. Volle Kanone. Mit Kameras an Bord.

Dann kann es sich nur um um einen Familienausflug der Verstappens handeln!

youtu.be/zKhDNNvoBEg

Verstappen | Monaco | ToroRosso |


Montag, 25. Mai 2015

F1 Monaco: der Computer ist Schuld?

Den GP von Monaco zu gewinnen steht neben dem WM Titel ganz oben auf der Wunschliste aller Fahrer.

Lewis Hamilton hat dieses Wochenende alles richtig gemacht: zum ersten Mal in seiner Karriere von der Pole gestartet (0,342 Sek. vor dem Rest) und 15 Runden vor Schluß uneinholbar mit 25 Sek. Vorsprung in Führung gelegen - alle Pflichtboxenstopps erfolgreich abgehakt.

Dann so: Safety Car wegen Unfall und sein Team schickt ihn noch einmal zusätzlich in die Box, um nochmal neue Reifen aufzuziehen. WTF? In Monaco, wo überholen quasi unmöglich ist? Warum dieses Risiko? Durch die Nummer wurde er einkassiert von Rosberg und Vettel und am Ende nur Dritter.

Oh je.

Man weiss ja nie ob’s stimmt, aber wer nimmt schon freiwillig seinen führenden Piloten aus dem Rennen. Beim Monaco GP! Es scheint so zu sein, als hätte man falschen Zahlen vertraut, die der Computer ausgespuckt hat in Bezug auf den Abstand von Hamilton auf Rosberg.

Toto Wolff:

“We have to follow the data. This is how the sport works.”

Und das GPS Signal sei in Monaco so schlecht.

Klar sucht man jetzt händeringend nach Ausreden, weil die Nummer ist schon schwer peinlich. Besonders, da Mercedes dieses Jahr keine Gegner hat und nur über seine eigenen Füsse stolpern kann. Was sie ja dann mit Anlauf gemacht haben.

Gerade für eher rechthaberischen Lauda / Zetsche / Wolff keine einfache Situation.

Für mich macht es den Eindruck, als hätte man sich in der Zahlen- und Computerflut verhaspelt. Nicht über den Dingen stehend entschieden, sondern getrieben - ohne den Überblick zu behalten.

Was mich aber am meisten in der aktuellen Berichterstattung ärgert: dass der Computer schuld sei. Das ist ein Ausblick auf unsere Zukunft, wenn wir Menschen uns der künstlichen Intelligenz hingeben und dem Computer blind vertrauen. Wenn wir gar nicht mehr in der Technik-getriebenen Welt als Mensch dominant genug sind, um Entscheidungen zu treffen.

Die Formel 1 als Vorreiter für ein unter dem Strich sehr bedrohliches Szenario, bei dem wir nur noch Passagier sind. Vor dem auch Steven Hawking eindringlich warnt.

Und mit Sport hat das Ganze natürlich auch schon lange nichts mehr zu tun - das sind Technologieschlachten, bei denen der Fahrer so vernetzt integriert ist wie die ECU. Und einfach nur funktionieren muss im Spiel von Input und Output.

Und wo wir schon im Nerdbereich unterwegs sind: da liegt es in der Natur der Sache, dass ab und zu ein paar Nullen dabei sind! :D

Formel1 | Hamilton | Monaco | Computer | KünstlicheIntelligenz | Hawking |


Montag, 18. Mai 2015

24h-Rennen 2016 vom 26. bis 29.Mai.

Gute Nachrichten für alle, die am Wochenende gefroren haben.

Speedweek:

Am gleichen Wochenende findet der Grand-Prix von Monaco statt und das Indy 500, das 2016 besonders im Interesse stehen wird, da es zum 100. Mal ausgetragen wird. Dazu wird geht am gleichen Datum voraussichtlich auch der Le-Mans-Testtag über die Bühne.

Später ist nicht automatisch besser.

N24h


Freitag, 06. Juni 2014

30 Minuten feinste Onboardaufnahmen vom Monaco Formel 1 GP.

Ohne lästigen Kommentar, das Rennen erzählt mithilfe der Onboardkameras:

Videolink.

Auch schön die Details, wenn 2 Kamerabilder links und rechts gezeigt werden, dann ist auch deren Sound jeweils auf dem linken und rechten Kanal.

Fettes Danke an die Leute von Canal+, die wissen was wir sehen wollen! :)

(Via.)


Sonntag, 01. Juni 2014

Unfall statt Werbung - und die Sensationsblätter sofort zur Stelle: der verunglückte Rosberg/Wehrlein Marketing Stunt.

Das ist schon sehr bitter, wenn sich jemand beim Motorsport verletzt - aber leider lässt sich das nicht 100%ig ausschliessen.

Noch viel bitterer ist es aber, wenn die Rennfahrer für Marketing eingesetzt werden und sich dann jemand verletzt.

Nico Rosberg war 2 Tage nach seinem Monaco Sieg in Diensten von Mercedes in Südtirol/Italien unterwegs zusammen mit Pascal Wehrlein.

Und da kam es zu einem Unfall bei einem Werbedreh.

So wie ich das verstehe hatten die dort eine kleine Strasse gesperrt und dann in relativ gesitteten Mercedesmodellen mit Nationalspieler-Beifahrer irgendein Programm abgezogen. Rosberg fuhr vorneweg, Wehrlein knapp dahinter, Rosberg muss auf einmal bremsen, Wehrlein weicht aus, fährt eine Einfahrt hoch … und erwischt 2 Leute, die dort stehen.

Sehr unglückliche Geschichte. Macht natürlich in den Medien komplett die Runde und Bild hat sogar ein Video ausgegraben - besonders schnell fahren die meiner Meinung nach nicht.

Schmerzhaft für die Verletzten - aber auch die beiden Pilooten. Muss man denn als Werksfahrer wirklich jeden Scheixx über sich ergehen lassen? Pascal Wehrlein ist gerade mal 19 Jahre alt - er hat sich auf Facebook kurz gemeldet und ist schwer geknickt: fb.com/829118473783740.

Das mit der Werbung ist auf jeden Fall auch komplett nach hinten losgegangen.

Ironischerweise wurde zeitgleich bekannt, dass Nivealöw den Führerschein für 6 Monate abgeben darf.

Zum Thema DTM: super Ergebnis für Steff Reinhold’s Team - Marco Wiedmann nach Pole auf 1 und Maxime Martin nach Quali 4 auf 6. RMG führt nach 3 Rennen jetzt auch die Teamwertung und Marco die Fahrerwertung an! :)

Für Pascal Wehrlein war das natürlich ein schweres Rennen, ist 14. geworden (bester Mercedes 11. - tun sich schwer dieses Jahr).

Tags: Wehrlein | Rosberg | Mercedes


Montag, 26. Mai 2014

Bahnt sich da etwas an zwischen Rosberg und Hamilton?

Klasse Formel 1 Nachbericht aus Monaco von Mark Hughes:

"The Mercs, despite a safety car a third of the way through the race, had lapped everyone from fifth place back. Rosberg’s victory puts him back at the head of the table, Hamilton a long-faced second and not even exchanging looks with his team-mate on the podium, let alone words, Danny standing to their side with his perma-grin in stark contrast to the stony straight-ahead stare of Lewis. In the press conference Hamilton made pointed comments that he would be competing hard and fairly in the coming races and asked if he was planning to talk his issues through with Rosberg, replied: “I don’t have an answer for you on that one.”

Das könnte sich noch heftig zuspitzen!

Wisst Ihr noch? Rosberg und Hamilton in Kerpen? Das war 2001. Michael Schumacher war natürlich auch dabei - #KeepFightingMichael!

Tags: Formel1


Samstag, 24. Mai 2014

Im GP2 den Berg rauf!

Mit dem Formel 1 in Monaco ist schon eine Hausnummer, aber David Hauser im Dallara GP2 beim Bergrennen kann da locker mithalten:

youtu.be/cxMZwfkQHco

Heftig!

(Via Speedhunters. David Hauser / Racing Experience auf Facebook.)


Montag, 13. Januar 2014

Wie man mit einem Formel 1 schnell in Monaco ist.

Jackie Stewart erklärt beim Frühstück, wie man schnell in Monaco fährt. Hab ich vorher noch nie gesehen, weltklasse!

(Via.)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: JackieStewart


Montag, 17. Dezember 2012

Ja zum Ring BMW gewinnt 24h-Rennen.

Letztes Wochenende gab es ein 24h-Rennen auf dem Nürburgring, organisiert von Sim-Racing.org. Das Ganze basiert auf der rFactor Simulation, wurde live im Netz übertragen rund um die Uhr mit wahlweise englischem oder deutschem Kommentar.

Wer sich mal ein Bild machen möchte von dem Stream, hier die englische Variante der letzten Stunden:

28 Teams sind gestartet, deren Fahrer sich aus 20 Ländern zusammengefunden haben. Manche haben sich tatsächlich getroffen, aber die meisten sind an ihrem Ort geblieben, um am Rennen teilzunehmen. Von dem Alpina B6 GT3 im Ja zum Ring Design sind sogar 3 Stück mitgefahren, sie wurden am Ende 1., 3. und 5. Glückwunsch für den tollen Erfolg und vielen Dank an Carsten Wilhelm, der die Autos so schön gestaltet hat.

Ich kenn mich nicht so aus im Sim-Racing, wenn ich damit auch noch anfange … au weia! Aber neugierig bin ich schon und es war spannend zu verfolgen, wie so ein Event abläuft und wie es organisiert wird.

Da ist zum Beispiel das Live Timing: im Vergleich zum echten 24h-Rennen hat man immer den exakten Abstand nach vorne, also immer. Nicht nur, wenn man über die Ziellinie fährt.

Ein weiterer großer Unterschied sind Unfälle: ein Totalschaden kostet 8 Min. plus den Rest der Runde als exakt berechnete Fahrzeit. Man drückt dann Escape und steht wieder in der Box. Das wär doch mal was für die VLN ;)

Dann ist da noch Teamspeak. Das ist eine Software, die man installiert, um miteinander über Headset reden zu können. Bei dem Rennen gab es viele Kanäle, zum Beispiel hatten die Teams alle einen Kanal, aber auch die Broadcaster vom englischen und deutschen Kommentar. Eigentlich sollte ich nur kurz für ein Interview vorbeischauen, aber das sind dann doch ein paar Stunden geworden, um über Ring und STR zu erzählen. Das funktionierte wirklich gut! Auch spannend, daß sich die Fahrer von einem Team auch während ihres Turns unterhalten können. D.h., sie begegnen sich auf der Strecke und können sich absprechen, ob das jetzt ein einfacher oder doch eher ein schwerer Überholvorgang wird.

Die Kameraführungen sind vorher einprogrammiert und man kann auf Knopfdruck jedem Fahrzeug folgen oder auch Onboard mitfahren - sowas wollte man doch schon immer! Die Designs der Autos entstehen in Photoshop, die Fahrzeuge haben Layer und Templates, die einzeln gestaltet werden.

Wer tiefer einsteigen möchte, hier ist die sim-racing.org Seite von Lutz Enger, der auch simrace.tv für die Übertragungen betreut.

Ich bin mir sicher, in dieser Richtung wird noch einiges gehen die nächsten Jahre. Find ich gut! :)

Übrigens, heute abend fahren die in ihrer Porsche Cup Meisterschaft mit 40 Autos in Monaco. Livestream beginnt um 19:45 Uhr.


Sonntag, 29. Mai 2011

Übrig Ns vom Sonntag.
Freitag, 27. Mai 2011

Übrig Ns vom Freitag.
Sonntag, 07. Februar 2010

"Der größte Fahrer der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft", so hat Ferdinand Porsche über Tazio Nuvolari geurteilt. Wenn er nicht grade damit beschäftigt war die 24h Le Mans, die Mille Miglia, den GP von Monaco, auf der Nordschleife usw. zu gewinnen, hat er auch fleißg fotografiert. Das kann man sich in seiner Heimatstadt Mantua anschauen in einer Ausstellung. Ist vielleicht etwas weit für einen Wochenendtrip, aber wer schonmal in der Nähe ist? (hier gefunden.)
Montag, 25. Januar 2010

Wer hat die schnellste Achterbahn der Welt? Während der ring°roster im Schnee und ohne TÜV vor sich hin rastet, macht sich Abu Dhabi startklar für die Eröffnung. Das Promi-Rennen haben die Araber schonmal gewonnen: am Ring wurde Boris Becker mit dickem Scheck verpflichtet, in der Wüste überzeugt sich ein motorsportverrückter und neugieriger Prinz Albert von Monaco jetzt schon vom Stand der Dinge:

"January 25 2010, Abu Dhabi: Prince Albert II of Monaco, ruler of the Principality of Monaco and renowned Ferrari fan, was given an exclusive tour of Ferrari World Abu Dhabi, the world’s first Ferrari and largest indoor theme park, set to open on Yas Island in the second half of the year. Prince Albert, a passionate car collector, was offered a private tour inside the 86,000m2 park, during his recent visit to Abu Dhabi."




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