Vollansicht

Sonntag, 09. Dezember 2018

24h-Buch 2018.

Pünktlich für die Winterpause frisch aus der Druckerei vom Gruppe C Verlag:

Mike Frison / renn.tv

Knapp 2 Kilo Lesestoff - inklusive großformatiger Fotos:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Aber auch die Rahmenrennen kommen nicht zu kurz:

Mike Frison / renn.tv

Und das sonstige Nebenprogramm:

Mike Frison / renn.tv

Sogar die Nordschleife wird nochmal erklärt - kann man nicht oft genug machen:

Mike Frison / renn.tv

Werbung gibt es natürlich auch, aber das hält zum einen den Preis konstant - 40€ - und zum anderen ist die Werbung immer rennbezogen:

Mike Frison / renn.tv

Zweisprachig in deutsch/englisch mit großem Statistikteil - das Rennen zum Nachlesen wie immer tiptop aufbereitet - auch dank Autor Jörg Ufer, der die Szene kennt wie kein anderer.

Mike Frison / renn.tv

Das Buch ist inzwischen vorrätig bei den üblichen Verdächtigen oder direkt über den Gruppe C Verlag. Ein Bundle inklusive 2 Tickets für das 2019er Rennen gibt es auch - kostet komplett mit dem Buch 129,00 €.

An der Stelle sei auch ein dankeschön erlaubt an den Gruppe C Verlag, die uns immer mit Buchgewinnen beim Tippspiel unterstützen.

GruppeCVerlag | Upietz | JörgUfer | N24h | Buchvorstellung |


Donnerstag, 29. November 2018

24h-Rennen wird jetzt von einem Ölkonzern gesponsert.

Nämlich Total. Hat die Wige Sporttotal Firma als Vermarkter bekanntgegeben. Zum Beispiel hier auf der Motorsport-Total Webseite.

Zeitgleich wird der Sprit knapp, weil der Rhein nur noch ein Rheinchen ist und deswegen Raffinerien - wie zum Beispiel deren Größte hier um die Ecke - schon die Produktion runterfahren mussten. Das steht nicht im Wesselinger Werbekurier, sondern bei Bloomberg.

Und während die Nachrichten so auf einen eintröpfeln, frage ich mich wie lange es wohl dauert, bis auch der Letzte den direkten Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen wahrnimmt. Und dann statt faul in’s Auto zu plumpsen sich vielleicht doch mal auf das Rad schwingt. Und sogar den Motorsport hinterfragt. So wie es in letzter Zeit öfter auch Aktive beim Smalltalk machen, das hat mich im K-AW Fahrerlager überrascht. Bisher war das immer so eine imaginäre Grenze, die den militant-grünen Lärmgegnern vorbehalten war.

Und wann hört man beim ADAC den Knall? Bzw. in der neuerdings Ölindustrie-gepimpten Sportabteilung? Ohren + Augen zu … und durch. Wie auch mit den angeblich 210.000 Zuschauern, die anläßlich der Total-Schmierung wieder unter die Leute gebracht wurden. Allerdings von der börsennotierten Wige Sporttotal - die Grenzen zwischen Volksverdummung und Anlegerbetrug sind fließend. Ob bei den Vertragsverhandlungen zwischen den Totalkonzernen (also zwischen dem Vermarktenden einerseits und dem Öligen auf der anderen Seite) mit offenen Karten gespielt wurde?

N24h | Wige | Sporttotal | Total | Ölindustrie |


Freitag, 29. Juni 2018

Onboard Video Nordschleife - 919 in 5:19 - Schnellster für immer?

Mike Frison / renn.tv

Ich habe mir ja schon einige Onboards angeschaut, unter renn.tv auch fleißig selber Onboardvides veröffentlicht - aber so etwas habe ich auch noch nicht gesehen.

Schnell war Porsche mit dem 919 Evo nicht nur auf der Nordschleife, sie waren auch schnell im Veröffentlichen der Onboardrunde - hier ist sie - schaut sie euch an - dauert ja nicht lange:

youtu.be/PQmSUHhP3ug

5:19,546 - war für eine unglaubliche Zeit. Kann man sich auch gut merken, denn die 9 vorne beim Porsche 919 ist umgedreht eine 5.

Die Leistung von Timo Bernhard ist mega - bei den Geschwindigkeiten wirken Riesenkräfte.

Mal ein paar Geschwindigkeiten:

  • Anfahrt Quiddelbacher Brücke: 307 km/h
  • Schwedenkreuz langsamste Stelle: 293 km/h
  • Fuchsröhre Senke: 328 km/h
  • Brücke Breidscheid: 210 km/h an der Einfahrt
  • Lauda Links: voll mit 308 km/h
  • Kesselchen schnellste Stelle: 349 km/h
  • Karussell wird außen gefahren
  • Mutkurve Hohe Acht: voll mit 270 km/h
  • Eschbach mit 180 km/h
  • Pflanzgarten großer Sprung - der Bellof Hügel: voll mit 270 km/h
  • Schwalbenschwanz kurz innen reingehangen
  • Galgenkopf Bremspunkt langsamste Stelle: 201 km/h
  • Döttinger Höhe: 369 km/h ausgedreht
  • Antonius Buche fast voll mit 350 km/h

Die Zeit wurde übrigens für eine volle Runde gestoppt und nicht so wie bei sport auto mit der fehlenden Gerade an T13.

Von den Temperaturen her war es relativ warm, d.h. theoretisch würde das noch schneller gehen. Aber ich bin ehrlich gesagt froh, dass die das im Kasten haben und nichts passiert ist. Das ist schon alles sehr grenzwertig. Anfahrt Schwalbenschwanz drehen mal kurz alle 4 Räder durch - auch ingesamt hat Timo ordentlich fliegen lassen.

Wie man es von einem 5-fachen N24h-Gewinner auch nicht anders erwarten würde!

Wenn BMW das 2007 mit dem Formel 1 und Nick Heidfeld voll durchgezogen hätte, das wäre wahrscheinlich schneller gewesen. Die Soundwertung gewinnen sie jedenfalls mit Abstand - hier ist mein Video von damals.

Ich für meinen Teil finde es stark, dass Porsche die Aktion gemacht hat. Zwar viel Marketing mit dabei, aber es sind doch die verrückten Sachen, die am meisten Freude machen. Und verrückt ist diese Geschichte ja wohl bis zum Anschlag. Ich meine: 1.160 PS bei 849 kg im Renntempo auf der Nordschleife losgelassen - auf die Idee muss man auch erstmal kommen!

Schade nur, dass Timo nicht diesen Helm genommen hat.

Ist das jetzt die schnellste Runde EVER? Schwer vorstellbar, dass jemand die Zeit jemals knacken kann - da hat heute und auch in der Konstellation mit dem LMP 1 und dem 919 Tribute Programm vom Porsche Motorsport Werksteam wirklich alles zusammengepasst.

Zusammen mit Pikes Peak war das ja eine heftige Rekordwoche bei der VW Gruppe.

Große Verneigung und danke für die Show!

Porsche | 919Tribute | LMP1 | TimoBernhard | Rekord | Rundenrekord | Onboard | 919Evo |


Montag, 21. Mai 2018

105.203 Zuschauer beim Le Mans Frankreich MotoGP.

Und zwar am Renntag:

Mike Frison / renn.tv

Eine Formulierung und Definition, die ich mir auch für die schöngerechneten deutschen Rennen wünschen würde. Die das ganze Rennwochenende zusammenaddieren.

So ein Wochenende dauert beim 24h-Rennen zum Beispiel 4 (!) Tage, um die Zahlen zusammenzukratzen, die das Marketing gerne hätte.

Was natürlich totaler Quatsch ist, denn die Person, die Donnerstags anreist, ist genau die selbe Person, die dann bis Sonntag vor Ort bleibt. Aber in der Aufblähsprache werden daraus 4 "Zuschauer".

Bewegt sich meiner Meinung nach hart am Rande der Legalität, denn es gibt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das irreführende Werbung verbietet.

Zuschauerzahlen | MotoGP | N24h | LeMans |


Dienstag, 15. Mai 2018

N24h bei WTF1.

Da muss schon einiges passieren, damit das 24h-Rennen bei WTF1 Erwähnung findet. Zum Beispiel das hier:

Maxi Götz was barreling out of the pits when his left-rear wheel shot off, leaving the car dragging a trail of sparks before spinning at the first corner. But instead of leaving it to the recovery crews to get the car back to the pits for repairs, a couple of ‘brave’ mechanics made the bold decision to run out of the pits and down and across the live race track to try and reattach the wheel, all whilst wearing nice shiny, highly-visible black overalls.

Ergebnis: Rad wieder dran, Maxi zurück im Rennen, 2.000€ Strafe.

Sind am Ende noch 17. geworden.


Sonntag, 13. Mai 2018

Der ADAC Nordrhein vermeldet wenig überraschend 210.000 Zuschauer für das 24h-Rennen.

N24h | Zuschauer | Besucherzahlen |


N24h - Besuch am Samstag.

Das Rennen läuft noch - gerade war Re-Start - und es tobt ein gigantischer Kampf um die Führung.

Gestern wollte ich mir den Start anschauen und auch einmal ausprobieren, ob der Elektroroller mich eine Runde um die Strecke trägt.

Zum Glück gibt es im Fahrerlager einen Rollerpark:

N24h 2018 - Samstag.

Die Startaufstellung wie immer ein komplettes Menschenmeer - versucht mal die Autos zu finden:

N24h 2018 - Samstag.

Ich habe mir mal den Weg durch die Menge gebahnt - und nicht nur Christian Menzel war skeptisch, als ich mit der niedlichen GoPro ein Selfie machen wollte:

N24h 2018 - Samstag.

Aber da passen sogar noch mehr Wochenspiegler drauf - gut dass ich einen langen Arm habe:

N24h 2018 - Samstag.

Was ist das denn? Elektro-Skateboard in der Startaufstellung?

N24h 2018 - Samstag.

Ja - hier der dazugehörige Fahrer - hat damit Kamerafahrten gemacht:

N24h 2018 - Samstag.

Wo es diese Aufnahmen wohl zu sehen gibt?

Die Ruhe vor dem Sturm - die Tribünen brechend voll:

N24h 2018 - Samstag.

Ich habe mich und den Roller mal in Position gebracht:

N24h 2018 - Samstag.

… und ich wundere mich immer, dass die Fotografen irgendwie scharf darauf sind, alle das gleiche Foto zu machen:

N24h 2018 - Samstag.

Ich halte mich mal an diese Perspektive, obwohl die Nürburg kaum noch auszumachen ist:

N24h 2018 - Samstag.

Dafür aber eine schöne Zuschauerkulisse im Hintergrund:

N24h 2018 - Samstag.

Schön, dass direkt 2 Mustangs dabei waren:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

… und auch klassische Opel wieder stark vertreten sind:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Von Dörr kamen direkt 2 dieser Lambos und irgendwie ist es den Veranstaltern gelungen, sie in letzter Sekunde in eine eigene SP-Y Klasse zu packen. Hauptsache Nfiziert:

N24h 2018 - Samstag.

Genug gearbeitet, erstmal Mittagspause. Wofür habe ich mir denn meine Brote geschmiert?

N24h 2018 - Samstag.

Weil ich schon gerade an der Grand-Prix-Strecke war, bin ich auch noch runter zur Dunlopkehre gescootert. So oft wird die ja leider nicht befahren.

Dort war ein VIP Bereich eingerichtet:

N24h 2018 - Samstag.

Aber auch die Drohnies unterwegs:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Sind schon scharfe Geräte.

Ich bin dann mal weiter über Hatzenbach Richtung Schwedenkreuz, um dann nach der Quiddelbacher Brücke diesen schönen Fotospot zu finden:

N24h 2018 - Samstag.

Im Vergleich zum Donnerstag war es an der Strecke rappelvoll. Hier der Anblick im Wehrseifen:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Erstmal Mittagspause in Breidscheid und dann die lange Auffahrt im Kesselchen Richtung Karussell. Immer ein lohnendes Ausflugsziel - besonders zum Fotografieren:

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

N24h 2018 - Samstag.

Der Roller hat tapfer durchgehalten und ich war dann auch soweit durch.

Noch ein Pflicht Check-In an der Retticam:

N24h 2018 - Samstag.

… und natürlich noch Fachsimpeln mit dem Chef des Hauses (Retti). Wo es inzwischen sogar solche Aufkleber gibt:

N24h 2018 - Samstag.

Der Roller war nach der Strichanzeige auf den Akkus zu folgern noch halbvoll - ordentlich für die ganzen Steigungen. Ich wurde schon gefragt, was das für ein Hersteller sei - sorry, Eigenbau. Ausgangspunkt war Thomas mit diesem Gefährt, den ich dann in feinster Chinamanier kopiert habe.

Jetzt reicht mir die Zeit noch genau, um mir den Schlußspurt anzuschauen - spannend!

N24h | Mikebericht |


Samstag, 12. Mai 2018

N24h - 24h-Rennen Essential Links.

N24h | EssentialLinks |


Freitag, 11. Mai 2018

Schöner N24h Freitag.

Heute hat für mich der Tag am Ring erst nachmittags angefangen, weil ich ja noch den Beitrag über gestern schreiben musste. Also entspannt im Kesselchen mit dem Elektroroller hochgesurft - und es hat sich gelohnt: noch etwas Qualifying vom N24h mitbekommen …

N24h 2018 - Freitag.

N24h 2018 - Freitag.

.. auch wenn ich hier keinen Mut hätte zu campen:

N24h 2018 - Freitag.

Und dann die WTCR über die letzte Kurve fliegen zu sehen, um für die Steilstreckenkurve zu ankern - das ist schon ein Spektakel.

Ich wollte mal den Roller an der Steilstrecke testen - aber das kannste vergessen. Ich schätze da bräuchte er doppelte Leistung:

N24h 2018 - Freitag.

Über den normalen Weg hat es aber gut geklappt - und der ist ja auch nicht unsteil.

Das Top 30 Qualifying dann an der Hohen Acht bzw. Wippermann angeschaut und es ist beängstigend, wie schnell die Autos dort dank Aerodynamik um’s Eck pfeilen.

Das Wetter war Hammer - wird immer besser und es war noch genau so wenig los wie gestern.

N24h 2018 - Freitag.

Was gut ist, denn man hat am Zaun freie Auswahl was den Sichtplatz angeht und mit dem Fahrrad oder Roller kann man prima am Zaun langfahren - sehr angenehm.

N24h 2018 - Freitag.

Auch sind die Leute alle sehr entspannt, weil man sich nicht so dicht auf der Pelle hockt und alle sich streßfrei ordentlich breit machen können. Das hebt die Stimmung.

Zum Abschluss noch ein Bierchen im Brünnchen …

N24h 2018 - Freitag.

... und der Rückweg wurde standesgemäß über die Nordschleife angetreten - super Erlebnis und der Roller ist jetzt offiziell eingeweiht worden.

N24h 2018 - Freitag.

N24h | WTCR | Elektroroller |


N24h - Nordschleifenwanderung.

Als Karl Mauer sich Ende letzten Jahres von der VLN verabschiedet hat, fand ich das verständlich - aber auch etwas traurig. Uns verbinden viele Erlebnisse - das reicht zurück bis 1990, seit er mir als Student ein Praktikum in der Opel Motorsport-Abteilung ermöglicht hat. Und so waren meine Wünsche für die Zukunft auch begleitet mit der Hoffnung, dass wir uns trotzdem wiedersehen.

Gerne - meinte er - wie wäre es bei meiner traditionellen Nordschleife-Umwanderung beim 24h-Rennen? OK - sage ich - 24h Donnerstag um 9h bei Uschi zum Kaffee und los geht’s.

Gestern hab ich erstmal standesgemäß auf dem Grosse-Ford-Parkplatz das Bloggermobil einquartiert:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und mich Richtung Nürburg aufgemacht. Eine Mann - ein Wort und so sitzt Karl um 9h im Hotel Tiergarten.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und weil es so schön ist, hat sich auch Christian Kohlhaas dazugesellt - mit dem mich natürlich auch einiges verbindet. So sind wir vor 30 Jahren beim 24h-Rennen aufgelaufen. Von der gemeinsamen Fahrt AUF dem Laacher See ganz zu schweigen. Er wäre zwar lieber selber beim 24h-Rennen am Start gewesen, hat sich aber dieses Jahr nicht ergeben. Da kommt so ein Wandertermin genau richtig als Plan B.

Nach einem Kaffee ging es los entgegen der Fahrtrichtung - für mich nach 2016 und 2017 die dritte 24h-Do-Umwanderung - also inzwischen zementierte Tradition.

Wir wussten auch sofort, dass wir hier richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Harald Grohs residiert dieses Jahr auch lieber neben der Strecke:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wenn man nicht alleine wandert, vergeht die Zeit viel schneller - es gibt viel zu erzählen.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Kein Wunder bei diesen Autos …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und diesen Streckenabschnitten:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Hier noch mehr Eindrücke vom Schwalbenschwanz:

Weiter ging es Richtung Pflanzgarten und Brünnchen und wir waren verblüfft vom Zuschaueraufkommen. Bzw. das Fehlen dessen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Zum Wandern war das super, man hatte immer freien Blick auf die Strecke und auch keine Wartezeiten an den Büdchen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und konnten die phantasievollen Aufbauten bewundern, vom Profi-Container bis Rettungskapsel:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und es gab nie Zweifel, dass wir richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Brünnchen …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… bot sich uns dieses Bild. Sagte ich schon, dass wenig los war?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Wippermann haben wir dann auch das Nummernschild des Tages gefunden:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und uns zu einem Bierchen überreden lassen. Wer kann schon Nein sagen zu Mühlen Kölsch?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Was Chris zu völlig neuen Talenten beflügelt hat:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Gut gelaunt und durstig - so kennen wir das Wippermann Veedel:

Richtung Karussell war der Weg gut ausgeleuchtet:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und während die Wanderpraktikanten im Gespräch vertieft waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… dachte ich es wird mal Zeit für ein paar Rennfotos. Denn inzwischen war nach der WTCR und das 24h Feld auf der Strecke:

Wie man auf den Bildern sieht, waren wir inzwischen schon im Kesselchen auf dem Weg zur Mittagspause in Breidscheid.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wo für diesen Boliden tatsächlich eine Garage eingerichtet war:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Durch den Tunnel oberhalb Wehrseifen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… Richtung Adenauer Forst. Wo die Prioritäten klar zu erkennen waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Aber auch an die Kinder wurde gedacht:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und dieses Häuschen-Kunstwerk erfreute das Auge:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Die Krönung war aber das hier:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Ich war ja schon oft beim 24h-Rennen und habe viel gesehen - aber ein Boot ist neu. Das Rätsel war schnell gelöst: die Frage war Boot oder Wohnwagen, weil beides gerade rumstand. Die Wahl fiel auf Boot und es stellte sich raus, dass der auch viel billiger auf dem Zeltplatz ist als ein Wohnwagen. Ich schätze die Bootquote wird in Zukunft zunehmen. Den Bootbewohner ausfindig zu machen war auch nicht schwer:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Weiter ging es für uns Richtung Schwedenkreuz und hier waren schon fast fertig mit unserer Runde. Dort im Hatzenbach haben wir uns in Ruhe das erste WTCR Rennen anschauen können - ging gut ab.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

War ein toller Tag und diesmal bin ich ohne Zecken (2016) und Blasen an den Füßen (2017) durchgekommen - und freue mich schon auf nächstes Jahr!

Vielen Dank an Karl und Chris für die nette Begleitung, das hat die Sache noch einmal extra aufgewertet. Jetzt kann das Rennen kommen.

Ringwalk | N24h | Mikebericht | KarlMauer | Kohlhaas |


Montag, 07. Mai 2018

Der DMSB Präsident gibt sich beim 24h-Rennen die Ehre.

Ob er nur 956 fährt und im Porsche-Jäckchen rumläuft - oder auch für die Aktiven und deren Probleme ansprechbar ist?

Stuck | Porsche | N24h |


Freitag, 27. April 2018

Pünktlich zum 24h-Rennen geht auch das Hashtag-Raten wieder in die nächste Runde.

Jetzt gibt es sogar schon 2 offizielle Varianten:

Ich mache es wie jedes Jahr so: #N24h.


Donnerstag, 25. Januar 2018

N24 nennt sich um - heißt jetzt WELT.

Damit könnte man dann sogar #N24 als Hashtag für das 24h-Rennen verwenden - wäre ja jetzt frei.

Wobei mein Favorit immer noch #N24h ist - weil es eindeutiger ist.

Offiziell möchte man, dass #24hNurburgring verwendet wird - habe ich nie verstanden.

N24h | Hashtag |


Freitag, 12. Januar 2018

Toyota mit LMP1 Ableger für die Straße und LC 500 für N24h.

Toyota hat in Tokio eine Studie für einen neuen Supersportwagen vorgestellt, der auf dem LMP1 Renner basiert: GR SUPER SPORT CONCEPT.

GR SUPER SPORT CONCEPT

GR SUPER SPORT CONCEPT

GR SUPER SPORT CONCEPT

Und das 24h-Rennen werden sie mit dem LC 500 fahren - das ist der, den ich hier kennenlernen durfte:

LC 500

Ich hatte ja schon sowas geahnt, dass das Auto auch im Rennsport eingesetzt wird. Ob Akio Toyoda auch wieder in’s Steuer greift?


Freitag, 22. Dezember 2017

Überraschung aus Ingolstadt: Land Motorsport hat jetzt auch einen N24h-Pokal.

Chris Reinke und Dirk Spohr von Audi haben ein besonderes Geschenk für Wolfgang Land und Team: eine Kopie der 24h-Trophäe vom Nürburgring Triumph.

Übrigens: die Wege von Wolfgang Land und Dirk Spohr haben sich schon öfters gekreuzt.

Reinke | Spohr | Land | N24h | Pokal |


Montag, 04. Dezember 2017

VLN und N24h Termine 2018.

Auf der Essen Motorshow wurde der vorläufige Terminkalender 1:1 bestätigt, so sieht die Langstrecken-Planung für nächstes Jahr aus:

17.03.2018 – VLN Test
24.03.2018 – VLN 1
07.04.2018 – VLN 2
14./15.04.2018 - N24h Qualirennen
10.-13.05.2018 - N24h (Christi Himmelfahrt)
23.06.2018 – VLN 3
07.07.2018 – VLN 4
18.08.2018 – VLN 5 (6h-Rennen)
01.09.2018 – VLN 6 (ZO832-Treffen)
22.09.2018 – VLN 7
06.10.2018 – VLN 8
20.10.2018 – VLN 9

Ich habe mal die N24h Termine ergänzt und das ZO832-Treffen. Eigentlich wäre der 20.8. ein Montag - wir hatten uns bei dem letzten Treffen darauf geeinigt, dass wir einfach den VLN-Samstag nehmen, der nach dem 20.8. kommt. Das wäre dann VLN 6 am 1.Sep. Die Zahl der ZO832 Rumfahrer, die aus der Nähe kommen, ist ja relativ übersichtlich, weil nur 1x pro Zulassungsgebiet. Wobei - in Mayen geht es zweimal: MY und MYK.

N24h | VLNLangstrecke | Termine | ZO832 |


Sonntag, 19. November 2017

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Soll 400.000 Dollar kosten und erstmalig eine höhere Serienproduktion von 250 Fahrzeugen pro Jahr ermöglichen - allerdings dauert es bis dahin noch 3 bis 4 Jahre.

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Zur Finanzierung hat sich Jim Glickenhaus von Tesla inspirieren lassen:

To Order: Pre Order Purchase Option requires 40K against purchase price upon signing.

40.000 Dollar Anzahlung bei Vorbestellung - also 10%.

Auch N24h ist wieder geplant, diese Werbemöglichkeit nutzt J.G. seit Anfang an. Zumal im auch immer der rote Teppich ausgerollt wird und das Fahrzeug, obwohl es keiner Klasse zugehörig ist, immer zugelassen wird. Von dem neuen Modell ist allerdings auch eine GT3 Homologierung geplant - sogar von GTE ist die Rede!

Der erste Prototyp soll erst Mitte 2018 rollen - die Bilder stammen bisher alle aus dem Computer.

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Die Spec liest sich jedenfalls ganz gut:

  • Carbon fiber chassis and body
  • Weight around 2600 pounds
  • Three seats, driver center
  • 5 liter TT engine around 650HP and 720 NM of torque, red line around 8200rpm

Neues Glickenhaus Modell: SCG 004S.

Bleibt nur noch die Frage, ob der Vierer schon 2018 beim N24h auftritt.

Glickenhaus | N24h | SCG004S |


Freitag, 17. November 2017

Paul Truswell über das 24h-Rennen.

Paul Truswell blickt zurück auf seine Langstreckensaison - und da ist das 24h-Rennen vom Nürburgring auch dabei.

Es ist immer interessant Einblicke zu bekommen von Leuten, die zwar Ahnung haben, aber dem Ganzen etwas distanziert gegenüberstehen. Unsereins ist da viel zu viel mittendrin, auch wenn man in der Lage ist, über den Tellerrand hinauszuschauen. Viele Dinge nimmt man nicht mehr wahr - sie sind selbstverständlich und nicht der Rede wert.

Wie zum Beispiel, dass die Presseleute mitten im Wald parken müssen. Oder man das 24h-Rennen schon riecht, bevor man überhaupt angekommen ist. Oder das alte Fahrerlager, oder die Fangio Statue.

Allerdings meint er auch, dass das Rennen die besten Zeiten hinter sich hat (… some of its sharper teeth have been pulled …) und man sich besser beeilen sollte, wenn man das Rennen noch nie besucht hat.

Mir ist beim Lesen auch klar geworden, dass das Rennen so ziemlich das Einzige ist, das einen Stand-Alone Status hat - also nicht einer Meisterschaft zugehörig ist. Und das massive Gewusel in der Startaufstellung seinesgleichen sucht - DAS lasse ich mir allerdings auch nie entgehen.

N24h | Truswell | Trussers | 24hRennen |


Samstag, 04. November 2017

Das neue 2017er N24h-Buch.

Kommt am Donnerstag raus und kann ab jetzt beim Gruppe C Verlag für 40€ bestellt werden.

N24h | GruppeCVerlag | Upietz | 24hRennen | Jahrbuch |


Freitag, 08. September 2017

24h-Rennen Termine 2018 bis 2023.

Nein, kein Witz, ADAC Nordrhein und Nürburgring haben mal in die Zukunft geplant und grob die nächsten 6 Jahre festgezurrt:

10.-13. Mai 2018 (Christi Himmelfahrt)
20.-23. Juni 2019 (Fronleichnam)
21.-24. Mai 2020 (Christi Himmelfahrt)
3.-6. Juni 2021 (Fronleichnam)
16.-19. Juni 2022 (Fronleichnam)
8.-11. Juni 2023 (Fronleichnam)

Als Begründung wurde hauptsächlich Rock am Ring genannt, weil diese beiden riesigen Veranstaltungen - N24h und RaR - sich besser nicht in’s Gehege kommen sollten.

Da wird Euer Chef aber blöd gucken, wenn Ihr ihm diese Urlaubsplanung einreicht. Und ich bin mal gespannt, ob Lieberberg jetzt auch die Rock am Ring Termine für die nächsten 6 Jahre bekanntgibt.

N24h | RockamRing | Nordrhein | Termine |


Dienstag, 01. August 2017

Der Gewinner-Audi aus Spa war vorher der Land Audi beim N24h mit der Nummer 28.


Donnerstag, 08. Juni 2017

Luigi Stanco scheiterte am Permit-Gedrisse bzw. Michael Günther vom DMSB und konnte nicht am 24h-Rennen teilnehmen.

Fazit des Teams: Die Willkür des DMSB muss ein Ende haben.

DMSB | N24h | Permit |


Sonntag, 04. Juni 2017

Nissan anstelle von Renault in der Formula E?

Anscheinend wird das firmenintern diskutiert.

Jedenfalls war ich nicht der einzige der sich gewundert hat, dass Nissan beim N24h komplett gefehlt hat. Was auch darauf deutet, dass unter'm Radar einiges umgekrempelt wird.


Donnerstag, 01. Juni 2017

N24h bei WTF1.

Das hätte ich so bisher auch nicht für möglich gehalten - aber Recht haben sie.

N24h | WTF1 |


Mittwoch, 31. Mai 2017

Zu Besuch beim 24h-Rennen: Sascha Pallenberg hat das Bloggen nicht verlernt.

Auch dann nicht, wenn man als “Head of Digital Content” zu Daimler berufen wird.

Lest Euch Sascha’s Artikel im Daimler-Blog durch, dann wisst Ihr was ich meine:

Während all meine Freunde im Kindergarten die Matchbox-Autos durch selbstgebaute Nürburgring-Klone im Sandkasten schoben, saß ich mitten in der Eifel und jubelte den Helden meiner Kindheit zu. Wobei, der größte von allen kam erst in der zweiten Startgruppe und das auf einem 1600er Golf GTI (bevor die Poppnieten-Verbreiterungen in Mode kamen), mit dem wir noch selber zum Ring gefahren sind. Mein Patenonkel Manfred Birk war und ist nicht nur ein genialer Mechaniker, sondern hat auch den Rennsport-Virus in mich eingepflanzt, der mich bis zum heutigen Tage nicht mehr loslässt.

Genau der Manfred, den ich auch kennenlernen durfte und der zugegebenermaßen ein Pfundskerl ist.

Das sind genau die Geschichten, die für das Benzin in unseren Adern verantwortlich sind. Und alle haben wir auf die ein oder andere Art und Weise unsere ganz spezielle Verbundenheit zum Ring.

N24h | Pallenberg | Daimler |


Dienstag, 30. Mai 2017

N24h Highlight Video.

Das 24h-Rennen auf ein 240stel zusammenzudampfen ist keine leichte Übung - dieses offizielle 6 Minuten Video hat es aber ganz gut geschafft.

N24h |


WTCC hatte auch mit Reifenschäden zu kämpfen.

Nicht nur beim N24h, auch beim WTCC Lauf gab es Reifenprobleme:

Die Nürburgring-Nordschleife bleibt für WTCC-Reifenlieferant Yokohama ein schwieriges Pflaster. Auch 2017 traten in den Trainings und den Rennen mehrere Reifenschäden auf, woraufhin der japanische Hersteller im Kreuzfeuer der Kritik steht.


Montag, 29. Mai 2017

ADAC Nordrhein meldet 205.000 Zuschauer für das 24h-Rennen.

„Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten.

Schwer nachzuvollziehen, wenn man sich wie ich ein komplettes Bild vor Ort gemacht hat, aber die Presseabteilungen werden es wieder dankbar aufgreifen.

Zuschauerzahlen | N24h |


Sonntag, 28. Mai 2017

2017er renn.tv 24h Coverage.

Weil es mehrere Blogeinträge sind, hier als Zusammenfassung, was ich alles über die letzten Tage zusammengetragen habe:

N24h | Mikefotos | Mikebericht |


24h 2017 - Fotogalerie Fahrerlager und Startaufstellung.

Ergänzend zu meinen Eindrücken von Freitag & Samstag noch ein Schwung Bilder:

Inzwischen bin ich wieder zuhause und verfolge das Rennen über den Stream kombiniert mit Radio Le Mans. Und habe die Zeit genutzt, um das Forum wieder scharf zu schalten. Der entsprechende Link oben in der Navigation mit 20832.com/forum funktioniert ebenfalls - schauen wir mal, ob alles sauber dreht.

N24h | Mikefotos |


Samstag, 27. Mai 2017

24h 2017 - Eindrücke Fahrerlager und Startaufstellung.

Der 24h-Freitag war für mich der verdiente Erholungstag - also erstmal das Fahrerlager besuchen.

Der Preis für die alte-Logo-Kappen ist doch schneller gesunken als erwartet:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Auf dem Weg in’s Fahrerlager liessen sich die Leute freiwillig zuqualmen und haben das auch noch fotografiert:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Drinnen trifft man wie gewohnt viele Einheimische, z.B. Jaber:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Christian:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… oder Sascha mit seinem Onkel Manfred:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Sascha - fleissige Blogleser wissen das - hat inzwischen seine Lager bei Daimler aufgeschlagen und schimpft sich “Head of Digital Content”. Aber Ringfan ist er auch und der Grund sitzt auf dem Foto neben ihm: sein Patenonkel Manfred. Cooler Typ, hat schon in den 70ern am Ring mitgemischt und den Sascha eingepackt, sobald man ihn im Fahrerlager frei rumlaufen lassen konnte. Sowas verankert den Virus natürlich unheilbar. Hat tierisch Spaß gemacht mit den beiden zu klönen - die Zeit verging mal wieder wie im Flug.

AMG hat einen fetten Auftritt am Ring - der 50jährige Geburtstag verpflichtet. Da kann man fast froh sein, dass die F1 zeitgleich in Monaco gastiert, sonst hätte man wahrscheinlich vor lauter Rennpromis keinen Fuß vor den anderen bekommen.

Der BMW M Bunker war direkt gegenüber aufgebaut:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und supercool mit herzlichen Geburtstagswünschen an AMG:

24h-Rennen Nürburgring 2017

AMG war auch keine geschlossene Gesellschaft - jeder war eingeladen mitzufeiern und es gab auch eine Tribüne, auf die jeder hochklettern durfte. Mit ordentlicher Aussicht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Die beiden sind mir über den Weg gelaufen - das T-Shirt ist original von 2001:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Im Pressezentrum ist mir der Björn begegnet - und als alter N-Forums-Bewohner habe ich ihn gleich mal testen lassen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Test bestanden - war sogar direkt eingeloggt!

Im Parc Fermé waren die Land Audi überraschend auf Dunlop:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… der Rinaldi Michele happy über Platz 4:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… und Norbert Kreyer skeptisch, ob alle - außer der Glickenhäuser - die Karten auf den Tisch gelegt haben:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Am Samstag waren die Reifen dann endgültig Thema Nummer 1:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Beim Manta waren neue Seitenscheiben drin, was ich ein bisschen schade fand, denn die Ns dort waren uralt - hatten noch das originale “nurburgring.de” drauf. Irre, wieviele Ringrunden diese alten Scheiben gesehen haben. Ich würde aber auch ohne Klebepflichten vor dem Auto niederknien:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Cooles Bild, oder? Der LMS Audi:

24h-Rennen Nürburgring 2017

In der Startaufstellung war natürlich wieder die Hölle los, aber auf den Tribünen war noch Platz:

24h-Rennen Nürburgring 2017

OK - Spässle - dort in der Sonne wurde man gegrillt, die Plätze waren komplett voll rundum. Findet sich jemand hier?

24h-Rennen Nürburgring 2017

Hoher Besuch für den Georg, das ist kein Geringerer als Cristiano Michelotto:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Darauf erstmal Prost!

24h-Rennen Nürburgring 2017

Das N mit Marc Basseng:

24h-Rennen Nürburgring 2017

… ziert jetzt das Auto mit dem Pferdchen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Wobei ich etwa 30 Minuten gebraucht habe, um von der rechten auf die linke Seite vom Ferrari zu kommen. Der Jochen war übrigens einer der Wenigen, seinen Schirm selber halten konnte:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Aber noch ein nettes 488 Detail: die Chromfolio ist aus einem Stück - hat mir Kleber Ludger gesteckt. Und hier - zufällig - steht:

24h-Rennen Nürburgring 2017

“Geräumig, funktional, sicher, alltagstauglich - diese Attribute machen ein Auto zu einem idealen Familienfahrzeug.”

Passt!

Seit dem Qualifying sind auch den anderen Audis Dunlops gewachsen:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Es wird das Thema des Rennens bleiben - auch die Sticker wurden schon angepasst:

24h-Rennen Nürburgring 2017

Ich zieh mir jetzt gemütlich das Rennen rein - und werde später noch eine Galerie nachlegen. Schaut auch meine anderen Beiträge unter dem N24h Tag.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | Michelotto | Fahrerlager |


Freitag, 26. Mai 2017

Mikewalk Foto-Galerie Teil 2.

Hier kommt der 2.Teil der Galerie meiner Nordschleifen-Wanderung vom 24h-Donnerstag:

N24h | Mikefotos |


Mikewalk: 1 x zu Fuß die Nordschleife entlang.

Wie letztes Jahr auch schon hatte ich am 24-Stunden-Donnerstag meine ganz private Vatertagstour: einmal um den kompletten Kurs.

Während unsere Kleine also zuhause das Setup optimiert hat, hat der Papa sich die Füsse wund gelaufen. Sogar wörtlich, weil ich bei der Reifenwahl daneben gegriffen habe: die Socken waren nix. Hab mich durchgebissen, kuriere jetzt meine Blasen aus und habe heute quasi meinen persönlichen Erholungstag. Hat sich trotzdem gelohnt, denn so kommt man überall mal vorbei und auf der Strecke ist auch immer was los - da konnte ich natürlich wieder gigabyteweise Bilder mitbringen.

Los ging es diesmal in Nürburg statt beim Retti, weil ich die Döttinger Höhe lieber am Anfang hinter mich bringe und gepflegt am Hatzenbach im Ziel einlaufen kann.

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Rennaction gab es dann ab Schwalbenschwanz, ich kam noch pünktlich zur RCN, also erstmal am Posten 184 gemütlich gemacht und warmgeknipst:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Auch die RCN hat schöne Autos im Angebot!

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

An der Strecke ging’s dann weiter und noch mehr als letztes Jahr muss sich der Veranstalter natürlich nicht an seine eigenen Vorgaben halten und die Strecke zugänglich machen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Aber die VIPs sind auch selber schuld, verpassen sie so doch das beste, z.B. die gefährdeten Eifler Tierarten:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… oder Transportmittel:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Unimogs waren dieses Jahr höher im Kurs als Defender, dieser hier hat sogar das superpassende Nummernschild dazu, MO-G 1958:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Darauf sind sogar die versammelten GT3 neidisch, eine Manta Rennreplika auf dem Campingplatz:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Beim Merchandising war das neue Logo noch nicht wirklich angekommen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… und das alte wertstabil:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Weiter Richtung Brünnchen - was mir schon vom Pflanzgarten aus ziemlich evakuiert vorkam:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Der Veranstalter wird es trotzdem irgendwie schaffen, eine Rekordbesucherzahl in Umlauf zu bringen.

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Wie wär’s, wenn man statt Gesamtwochenende einfach das Gesamtjahr nimmt? Vielleicht deswegen diese Überlegungen.

Was soll’s - die, die da waren, hatten ihren Spaß:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Weiter Richtung Wippermann, wo schon die WTCC auf mich wartete:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Und Radio Wippermann! Sehr geil:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Manche hatten allerdings überhaupt keine Probleme damit, denn Weg komplett zuzubauen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Aber nicht nur das Radio wird inzwischen selbstgemacht, aus die Musik kommt nicht mehr vom Band:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Im Karussell war dann mein persönliches Youngtimer Festival:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… und dank der coolen UK Streckenposten dort, kann mal als Knipser die Strecke überqueren:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Zur Steilstrecke bin ich auch runter, Pflichtprogramm:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Der Weg entlang unterhalb vom Kesselchen zieht sich ganz gut und dann ist man froh, endlich wieder in der Zivilisation und bei alten Bekannten aufzuschlagen:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

“Bierdose” habe ich genau 1 Jahr nicht gesehen - und wir haben uns letztes Jahr exakt an der selben Stelle getroffen.

Wenn andere in die Oper gehen, lauschen wir der Vollgas-Symphonie im Kesselchen. Hier auch ein kleiner Videoeindruck davon - Lautsprecher aufdrehen!

In Breidscheid wird inzwischen die Wand nicht nur einfach besprüht, sondern stilecht getaggt:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Rutschen waren auch hoch im Kurs, sind die Kinder aus dem Alter raus?

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Weiter Richtung Forst habe ich ein wenig mit der Kamera gespielt - 1/20 funktioniert manchmal:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Das war unterwegs ein Riesen-Ameisenhügel - sehr beeindruckend:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Vorbei am Schwedenkreuz:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

… wird man erstmal von der Beck°Bahn begrüsst. Unterwegs dachte ich, dass sie sich doch eigentlich mal gepflegt in Grund und Boden schämen könnte:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Super Stimmung auch am Hatzenbach:

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Und für mich oben angekommen noch Zeit für die WTCC und die abschließende Finisher Pommes!

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

24h-Rennen 2017 - Mikewalk, 1 Runde Nordschleife

Eine pralle Galerie gibt es natürlich auch, klickt mal durch - alle Bilder lassen sich durch Anklicken auf HighRes vergrößern:

Teil 2 der Galerie meiner Nordschleifen-Wanderung gibt es hier.

Mikebericht | N24h | Mikefotos |


Mittwoch, 24. Mai 2017

Hochkarätiges Starterfeld bei der GT Open in Spa - dieses Wochenende.

Zeitgleich zum N24h findet in Spa das GT Open Wochenende statt. Eigentlich müsste man meinen, dass bei den über 30 GT3s am Ring nicht mehr viel übrig bleibt für die GT Open. Weit gefehlt! Sogar Nelson Piquet Jr. ist dabei - den hatte ich erst gestern hier im Blog. Und während am Ring 1 Ferrari 488 GT3 startet (der von Wochenspiegel), sind in Spa direkt mal 5 davon am Start.


Eindrücke vom Adenauer Racing Day.

Heute habe ich für mich das 24h-Wochenende gestartet - wie viele andere auch mit dem Adenauer Racing Day. Ein gemütlicher Einstieg, denn morgen wird es wieder ernst für mich: 1 Runde Nordschleife zu Fuß über die Campingplätze außenrum - so wie letztes Jahr auch schon.

Mit Sonnenbrille getarnt habe ich mich auf den Weg gemacht:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… dann direkt mal über diesen Kandidaten zu stolpern:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Auf einmal ist alles N am Ring - wie unkreativ sind die Leute denn, dass sie sich nichts eigenes ausdenken können? Man meint wir sind mitten in China, Hyundai reitet ja auch voll die N-Welle.

Es gab aber auch stilechte Aufkleber:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Apropos Aufkleber, der könnte aber auch nochmal neu:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Die Geschäfte in Adenau, die noch übrig sind, freuen sich über den Besucheransturm und trauen keiner Wettervorhersage:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Es war gut was los:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und Olli & Patrick wie immer fachwissend am Mikro:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… wobei es schwer werden wird, in der Eifel mehr versammeltes Fachwissen auf engstem Raum zu finden, wie bei diesen beiden hier.

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Erkannt? Jörg Ufer & Marcel Ebeling - sie werden das Rennen wieder am Ticker begleiten (siehe Essential Links).

Nick Catsburg caught gramming:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ein Autogramm auf einer Bierdose, sowas bringt nur Jörg Müller:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ich glaube aus dem Jungen wird mal was:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Timo Scheider scheint mich auf seinem Film zu haben:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Ralf Zensen wieder im Mini dabei, der Gesichtsausdruck spricht Bände:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Der Ferrari ist wieder aufgebaut, die Wochenspiegel-Truppe guter Dinge:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

… und haben natürlich die geilsten Poster im ganzen Fahrerlager - Weiss Druck halt:

24h-Rennen 2017 Adenauer Racing Day

Insgesamt großes Kino wieder auf der Hauptstraße, klickt auch mal durch die Galerie. Ich bereite mich mal auf morgen vor - 30 km zu Fuß laufe ich auch nur einmal im Jahr! Immerhin sind die Energiespeicher gefüllt - dank Eis mit Oese.

N24h | Mikebericht | Mikefotos | RacingDay | Adenau |


N24h Essential Links - wird während der nächsten Tage weiter aktualisiert.

Inoffizieller Hashtag: #N24h
Offizieller Hashtag: #24hNurburgring
Start: Samstag 27.Mai 2017 - 15:30 Uhr

Falls Ihr die 24h-App sucht, die gibt es nicht mehr.

TV Übertragung wie letztes Jahr über RTL Nitro.


… to be continued :) …

N24h | EssentialLinks |


Dienstag, 23. Mai 2017

Johnny Cecotto gaststartet im Audi TT Cup (N24h Rahmenrennen).


Die 24h-Classic versprechen wieder ein schönes Highlight zu werden.
  • Achim Heinrich fährt mit Marco Schelp im M1.
  • Daniel Schrey wieder im Porsche 935 K1.
  • Olaf Manthey wieder dabei - diesmal im Schumann 635 CSi.

Zeitplan:
Donnerstag 13:15 - 15:15 Qualifying
Freitag 15:30 - 16:00 Startaufstellung
Freitag 16:20 - 19:20 3h-Rennen

youngtimer.de

24hClassic | N24h | Manthey | Heinrich | Schumann |


Ich bin mit dem Forum-Update jetzt fast fertig - wer hat Lust zu testen?

Bitte kurze Email an mich, danke schicke ich den Link - danke!

UPDATE:

Nochmal zum Stand der Dinge: bis jetzt läuft es, aber leider melden sich kaum Tester. Und es jetzt freizuschalten, damit dann was schiefläuft, während ich beim N24h irgendwo im Wald ohne Netz stehe, war mir dann doch zu riskant. Also verschieben wir es auf nächste Woche - und wenn Ihr dann wieder zuhause seid: bitte zum Testen melden :)


Montag, 22. Mai 2017

Falls jemand die 24h-Rennen App sucht: gibt es leider nicht mehr.

Wurde mir so auch aktuell vom Mediateam bestätigt.

N24h |


Sonntag, 21. Mai 2017

Ist das wirklich die Wettervorhersage für die N24h-Woche?

Da stimmt doch was nicht?!

N24h |


Samstag, 20. Mai 2017

Fotos vom Mittwochscorso 24h-Rennen 2002.

Als kleine Einstimmung zum großen Jahreshöhepunkt bin ich mal in’s Archiv gegangen - damals, vor 15 Jahren - gab es noch den traditionellen Mittwochscorso. Inzwischen leider verboten, stattdessen gibt es nächsten Mittwoch immerhin wieder den Adenauer Racingday ab 16h.

Trotzdem, früher war doch alles besser :) Und auch schon Nfiziert.

24h-Rennen 2002 Mittwochs-Corso

24h-Rennen 2002 Mittwochs-Corso

N24h | Mittwochscorso | Mikefotos |


Freitag, 19. Mai 2017

WTCC Starterfeld beim N24h mit 16 Teilnehmern.

Hier die Fahrer / Fahrzeuge:

N24h | WTCC |


N24h Fan TV: nach wie vor auf DVB-T (nicht DVB-T2).

Kam vom 24h-Rennen rein:

Das Fan-TV des 24h-Rennens wird via DVB-T übertragen – es findet keine Umstellung auf DVB-T2 statt. Das Signal ist an den meisten Streckenabschnitten zu empfangen, teilweise empfiehlt sich eine leistungsstarke Antenne.

N24h | DVBT | FanTV |


Dienstag, 16. Mai 2017

Am N24h Mittwoch ist wieder Adenauer Racing Day.

Oder anders ausgedrückt: am 24.Mai.

24h-rennen.de/tipps-fuer-fans-2017:

Um 16:00 Uhr startet auf der Hauptstraße in Adenau der Adenauer Racing Day. Rund zweieinhalb Stunden lang gibt es rund um die Bühne Infos und Autogramme von den Piloten aus 24h-Rennen, ETCC und WTCC. Die Teams verteilen dort traditionell Give-aways, die Sport-Holzfäller von Stihl demonstrieren ihren Sport – ein entspannter, gemeinsamer Startschuss für ein aufregendes Wochenende.

Ansonsten den Zeitplan für Do-So gibt es hier.

N24h | Racingday | Adenau |


Eine gemeinsame Nordschleifen-Langstrecken-Serie und -Wertung von VLN und ADAC Nordrhein?

Zu schön um wahr zu sein. Eigentlich ja grotesk, dass man sich als Konkurrenz sieht, anstatt im Sinne des Sports gemeinsame Sache zu machen. Aber die Egos und die wirtschaftlichen Interessen sind zu groß, um die Hürden zu überwinden. Auch die Ausrichtung ist zu unterschiedlich: während die VLN zumindest noch theoretisch sich selber als Breitensportserie sieht, hat sich der Nordrhein einen Hersteller nach dem anderen geangelt, die wollen sie jetzt - nachdem alle mitspielen - natürlich auch ordentlich melken.

Ich drücke trotzdem die Daumen, dass es klappt - dem Sport wäre damit geholfen. Aber wenn es schiefgeht, dann wird wieder viel Porzellan zerschlagen - und soviel ist jetzt davon auch nicht mehr übrig.

Vor Jahren hatte ich ja schon in Eigeninitiative eine gemeinsame Wertung geführt, die ohne Berücksichtigung der Klassen das Gesamtergebnis in der Langstrecke berücksichtigt - und das 24h-Rennen mit einschließt. Mit den bevorteilten GT3 ist mir aber der Spaß vergangen.

Inzwischen ist wohl jedem klar, dass die getrennte Durchführung von VLN & 24h ein Relikt aus alten Tagen ist - und damit die Rückständigkeit offen zur Schau getragen wird.

N24h | Nordrhein | VLNVV |


Sonntag, 14. Mai 2017

Mikebericht vom 1. neuen IDM Motorrad-Rennwochenende.

Gut, dass ich heute meine NRW-Stimme schon per Briefwahl abgegeben hatte, denn so konnte ich mit gutem Gewissen und einem Tankstellenkaffee im Führerhaus das Bloggermobil Richtung Eifel zünden: IDM steht auf dem Programm!

Und was wurde im Vorfeld darüber hergezogen. Kein Wunder, denn vor 2 Monaten stand über der Fortführung der Deutschen Meisterschaft noch ein riesengroßes Fragezeichen. Die Veranstalter-Vorgänger reden nur noch über die Anwälte mit dem DMSB - in der Speedweek unter Günther Wiesinger vergeht gefühlt kein Tag an dem nicht irgendeine IDM bzw. DMSB bzw. ADAC Leiche aus dem Sumpf gezogen wird.

Da gibt’s für mich natürlich nur eins: hinfahren und sich selber ein Bild machen - zumal ausgerechnet der 1.Lauf dieser neuen IDM am Ring stattfindet.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Um es kurz zu machen: ich find’s mega! Meine Wurzeln als Aktiver liegen ja im Motorradsport und mit dem aufgesetzten VIP-Gedöhne, das inzwischen auch VLN und N24h voll erfasst hat, kann ich überhaupt nichts anfangen. Oder anders ausgedrückt: genau das Gegenteil von Hans Joachim Stuck & Co.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Jetzt kommt der Veranstaltung natürlich zugute, dass das Zuschauerinteresse zurückhaltend ist - Motorsport - und speziell die Motorradfraktion - haben es ja schon immer schwer in D. Aber aus Teilnehmer und Fahrersicht ist es ein perfektes langes Wochenende. Soviel Fahrzeit für’s Startgeld gibt es wohl nirgendwo - an allen 3 Tagen kommt die übersichtliche Anzahl von Klassen voll auf ihre Kosten mit Training, Qualifying und 2 Rennläufen. Mehr geht nicht.

Der MSC Freier Grund hatte nicht viel Zeit, um seine 150 Helfer zu mobilisieren: 5 Wochen. Auch die vollen Fahrerfelder sind beeindruckend für die kurze Vorbereitungszeit.

Als Klassen stehen auf dem Programm:

  • 300er, 600er und 1000er
  • Seitenwagen
  • 700er Twin
  • Suzuki Cup (1000er GSX-R)

Der 700er Twin Cup war für mich ganz neu - tolle Serie für den nicht ganz so prall gefüllten Geldbeutel. Und die mit dem besten Sound vom ganzen Wochenende.

Die Hersteller, die sich in ihrer Not zusammengeschlossen haben um die IDM in letzter Sekunde zu retten, werden froh sein, dass alles so glatt und super routiniert über die Bühne geht. Das Motorrad Action Team ist verantwortlich und man merkt überhaupt nicht, dass sie sowas zum ersten Mal machen. Obwohl: zum ersten Mal stimmt nicht ganz, die Erfahrung stammt aus der Durchführung des Triumph Cup z.B. oder die Motorrad Action Trackdays.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Das erste 1000er Rennen am Sonntag war ziemlich unterhaltsam, weil das Eifelwetter die Hauptrolle spielen wollte und pünktlich nach der ersten Rennrunde kam ein kurzer, heftiger Schauer - mehr Drama geht natürlich nicht.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

So wie wir DMSB und ADAC kennen, werden sie jetzt alles dransetzen, den Erfolg zu torpedieren. Ich drücke die Daumen, dass das am geerdeten Organisationsteam abperlt. Auch der Speedweek würde kein Zacken aus der Krone brechen, wenn man das positive Fazit groß herausarbeitet - also auf Augenhöhe der Schlammschlacht der letzten Wochen und Monate. Oder hat Günther Wiesinger noch eine Rechnung mit seinem Ex-Arbeitgeber offen? Ich bin ja gerne jemand, der einen kritischen Blick hinter die Kulissen wirft, aber ganz ehrlich: ich habe nichts Negatives finden können. Also nichts im Sinne von gar nichts.

IDM Motorrad 2017, Nürburgring

Was mir auch gut gefallen hat: das überzogenen Nürburgring-Marketing inklusive Ringcard-Gängelei scheint komplett Schnee von gestern zu sein. Ich würde auch das sehr begrüßen - es würde den Sport wieder mehr in den Vordergrund rücken. Dabei war neben IDM noch Driftcup (Müllenbachschleife), eine Classic Veranstaltung und die Touristenfahrten am Ring - also ziemlich was los.

Einen Schwung passender Fotos zum Bericht gibt es hier.

IDM1000 | Superbike | Mikebericht | Motorradrennen |


Montag, 08. Mai 2017

Starterliste 24h-Rennen.

Ist jetzt veröffentlicht.

N24h |


Montag, 24. April 2017

Mit welcher heißen Nadel diese Logo-Nummer gestrickt wurde, kann man gut daran erkennen, dass die Pokale für das Qualirennen noch mit dem alten Logo ausgegeben wurden. Dafür kann man dann auch schonmal ein N opfern (wurde so zerrupft überreicht).

(Btw.: falls jemand noch ein N fehlt …)

N24h | Logo |


Freitag, 21. April 2017

Neues Logo für N24h.

Das 24h-Rennen gibt es seit 1970 - ebenso wie das Logo mit der Stoppuhr:

Bis heute:

Das ADAC Zurich 24h-Rennen erhält für seine 45. Auflage einen neuen Look: Die fast fünf Jahrzehnte lang als Erkennungsmerkmal genutzte schwarz-weiß-karierte Hand mit Stoppuhr wird ab diesem Jahr durch ein neues, grafisches Logo ersetzt.

Wenigstens ist das Rennen jetzt auch grafisch dahin gesunken, wo es sportlich schon angekommen ist: ganz unten.

Die analoge Stoppuhr steht für die mechanische Vergangenheit – in einer Zeit von Hybridmotoren und Livestreams passt dieses Bild nicht mehr zur Kernbotschaft des Events.

Stimmt - der ursprünglich sportliche Charakter des Rennens wurde längst durch Marketing und Kommerz abgelöst - siehe Mikebericht vom letzten Jahr. So gesehen passt das neue Logo zu dem neuen Event.

Vielleicht erhofft man sich auch von dem neuen Merchandising ein großes Geschäft - oder man hat kreativ nach Möglichkeiten gesucht, noch mehr Geld innerhalb Kölns vom ADAC Nordrhein zur Wige zu schieben?

Übrigens: wie man ein gutes kultiges Logo durch ein noch besseres ablöst hat 2014 der ACO in Le Mans vorgeführt.

Falls Ihr noch alte 24h-Aufkleber habt: haltet sie in Ehren.

UPDATE:

Der Vorteil von diesem Social Media ist die zeitnahe Rückmeldung bei Ereignissen. 155 Kommentare nach einem halben Tag für das Logo - doch die positiven muss man mit der Lupe suchen. Es melden sich auch einige Grafiker, die die vielen handwerklichen Fehler in der Gestaltung auflisten.

N24h | Logo | ADAC | Wige |


Mittwoch, 12. April 2017

N24h Ticketaktion vom Gruppe C Verlag.

In 6 Wochen startet schon das 24h-Rennen. Wer noch kein Ticket hat, wird bei (20832.com Unterstützer) Tim Upietz fündig: Jahrbuch und 2 Tickets für 115€. Das ist günstiger als 2 Tickets einzeln. Details gibt es hier und das Angebot läuft noch bis Sonntag (16.April).


Dienstag, 14. März 2017

Land Motorsport ist beim N24h Audi Werksteam und setzt 2 Fahrzeuge ein. Die anderen beiden sind von WRT. Das sind tolle Nachrichten, stände da nicht dieser Elefant im Raum.


Mittwoch, 08. Februar 2017

Marc Basseng neuer BMW Werksfahrer - insgesamt sechs (!) Werks-BMW beim N24h am Start.

Nachdem Audi sich dank Dieselgate selbst aus dem Rennen geschossen hat, werden bei BMW alle Register gezogen und 6 - Werks-GT3 eingesetzt. Die Pressemitteilung ist da zwar nicht so ganz eindeutig:

Wie im Vorjahr werden auch 2017 die Teams von Schubert Motorsport und ROWE Racing je zwei BMW M6 GT3 ins Rennen schicken. Das BMW Team Schnitzer, das bereits fünf Mal bei dieser Veranstaltung gewinnen konnte, verstärkt das ohnehin schon schlagkräftige Aufgebot weiter.

… aber 21 Fahrer kann man schlecht auf 5 Autos verteilen. Oder 5 Autos und 1 Fahrer ist nur Ersatz? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schnitzer nur 1 Auto einsetzt. Dann doch eher 3er und 4er Teams auf 6 Autos verteilt, das geht nämlich genau auf (3x3 und 3x4 = 21).

Die Fahrerbesetzungen in den Teams stehen auch noch nicht fest, aber dafür die Fahrer - hier in order of appearance laut der PM:

  • Marco Wittmann
  • Bruno Spengler
  • Maxime Martin
  • Augusto Farfus
  • Tom Blomqvist
  • Martin Tomczyk
  • Alexander Sims
  • John Edwards
  • Kuno Wittmer
  • Nick Catsburg
  • Richard Westbrook
  • Markus Palttala
  • António Félix da Costa
  • Jörg Müller
  • Philipp Eng
  • Jens Klingmann
  • Jesse Krohn
  • Timo Scheider
  • Tom Onslow-Cole
  • Marc Basseng
  • Alex Lynn

Das freut mich riesig für den Marc, das ist doch mal eine gute Nachricht!

BMW lässt jedenfalls nichts anbrennen - da zählt nur der Sieg.

N24h | Basseng | M6GT3 |


Samstag, 10. Dezember 2016

Schnitzer und Charly Lamm zurück beim 24h-Rennen.

BMW Pressetext:

2017 verstärkt das BMW Team Schnitzer das ohnehin schon starke Aufgebot von BMW im internationalen GT- und Langstreckensport. Neben ROWE Racing, den Siegern des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps, und Schubert Motorsport wird die Mannschaft um Teamchef Charly Lamm (DE) unter anderem bei den 24 Stunden vom Nürburgring (DE) um den 20. Gesamtsieg von BMW bei diesem Klassiker kämpfen. Außerdem ist der Start des BMW Team Schnitzer mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters geplant. Traditionell werden die drei Teams auch bei vielen weiteren GT-Events – etwa im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) oder der Blancpain GT Series – die BMW Farben vertreten. Neben den in der DTM aktiven Werksfahrern wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter anderem der ehemalige BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) in einem BMW M6 GT3 antreten.

In der DTM werden nur noch 2 Teams je 3 Autos einsetzen: RMG und RBM. Gustl Farfus wechselt dabei zu Stefan Reinhold´s Team.

N24h | Schnitzer |


Donnerstag, 01. Dezember 2016

Das 24h-Rennen Buch ist draußen.

Ist ein dicker Schmöker geworden mit 274 Seiten.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

Erhältlich ab jetzt beim Gruppe C Verlag für 40€ - oder als Fanpaket zusammen mit 2 Eintrittskarten 24h 2017 für 119 €.

N24h | GruppeC |


Freitag, 10. Juni 2016

N24h: Müll am Ring.

Hier hat sich mal einer die Mühe gemacht und nach dem 24h-Rennen die Hinterlassenschaften dokumentiert.

youtu.be/pn47cOzm7S0

Das lässt einen ziemlich sprachlos, nichts für schwache Nerven.

Der Filmersteller meint zwar: Ein großes Lob an den Nürburgring. Am Montagabend war fast alles wieder sauber.

Aber ob es bei den Leuten zuhause auch so aussieht? Ist das so schwer den Platz so zu verlassen, wie man ihn angetroffen hat? Und in Zukunft wahrscheinlich auch wieder antreffen möchte?

(Danke für den Link.)

N24h | Müll | Ballermann |


Montag, 06. Juni 2016

ADAC Nordrhein treibt VLN in die offenen Arme der Ringrussen.

Heute gab es eine kurze PM, dass die VLN - schon kurz vor dem 24h-Rennen - mit den neuen Nürburgring Besitzern eine Firma gegründet hat: die VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH.

Zur Einordnung hole ich mal etwas weiter aus: die VLN mit ihren 10 Rennen ist das Rückgrat des Nürburgrings, denn hier steht die einmalige Nordschleife im Mittelpunkt. Weltweit herausragend ist auch die hohe erlaubte Starterzahl, wenn auch die aktuellen Nennergebnisse die Möglichkeiten nicht ganz ausschöpfen.

Normalerweise würde man davon ausgehen, dass sich so ein Konstrukt professionalisiert und mit der Zeit auf der Suche nach Mehr und Größer dem internationalen Wettbewerb stellt. Aber nicht die VLN.

Irgendwie schrullig, wie die Veranstaltung sich immer treu geblieben ist und das meine ich überhaupt nicht negativ. Schon immer dem Breitensport gewidmet wird die VLN von 10 Motorsport-Clubs getragen, die sich auch bei der Ausrichtung der Samstags-Rennen abwechseln.

Eigentlich ist es ein kleines Wunder, dass es nach all den Kapriolen am Ring die VLN überhaupt noch gibt. Denn die Gier greift maßlos um sich und hat natürlich längst auch die Finger Richtung VLN ausgestreckt.

Das 24h Qualirennen ist so ein Indiz, das für jeden sichtbar ist. 2014 wurde es eingeführt und wildert ohne Hemmungen im VLN Revier. Und es gehört nicht viel Phantasie dazu sich auszumalen wie die feuchten Träume der 24h Veranstalter aussehen: weniger Rennen als bei der VLN bisher, dafür aber aufgeblasener - damit so schön gemolken werden kann wie beim 24h-Rennen: das wäre die VLN der Zukunft nach Nordrhein-Geschmack.

Das hätte die Langstrecke nicht verdient, so ausgebeutet zu werden und zum Glück gibt es Karl Mauer, der jetzt schon eine Weile die Geschicke der Serie leitet. Für die VLN ist er ein Riesen-Glücksfall, denn zum einen ist er lange genug dabei (z.B. Gesamtsieger 24h 1979 auf Ford Escort) und zum anderen ausgefuchster Stratege, der immer das große Ganze im Blick behält.

Und da hat der neue Nürburgring Besitzer ein Pfund, das der ADAC Nordrhein niemals bieten kann: nämlich die Nordschleife.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass der Nürburgring selber eine Nordschleifen-Serie in’s Leben ruft - aber offensichtlich ist man zur Vernunft gekommen, dass das Ausrichten dieser Rennen - mit den vielen ehrenamtlich Beteiligten - in den Händen von Motorsport Clubs besser aufgehoben ist. Und das ist die eigentlich gute Nachricht bei diesem Deal: der Nürburging hat jetzt ein großes Eigeninteresse die Serie auf der Erfolgsspur zu halten. Und gegen Konkurenz zu schützen.

Da werden - ausgerechnet beim 24h-Rennen - einige Nordrhein’ler fassungslos in ihre VIP-Sessel geplumpst sein, denn der schöne Traum des Hostile Takeover ist geplatzt. Da nützen auch keine Intrigen oder Charitonin-Treffen mehr. Dass der Notartermin zur Vertragsunterzeichnung an einem Feiertag stattgefunden hat, dokumentiert die zeitliche Brisanz der Abläufe.

Man muss diese Entwicklungen nicht gut finden, aber nüchtern betrachtet war es die einzige Option. Und es sei ein fairer Vertrag mit langer Laufzeit.

Zum einen dient das natürlich in erster Linie der Sicherung der VLN als Rennserie. Zum anderen eröffnen sich aber auch bisher nicht dagewesene Möglichkeiten, denn der Bruch mit dem ADAC Nordrhein kann für den Sport nur Gutes bedeuten. Aus der ursprünglich übermächtigen Bedrohung könnten VLN und Sport als große Sieger hervorgehen.

Von mir aus darf sich die VLN jetzt auch gerne noch vom DMSB verabschieden!

VLNVV | Charitonin | Nordrhein | DMSB | Mauer | N24h |


Donnerstag, 02. Juni 2016

24h-Rennen oder Ballermann?

Diese Email habe ich noch zum 24h-Rennen bekommen. Ich freue mich übrigens immer über Rückmeldungen von Leuten, die sich nicht unbedingt bei Facebook & Co. mitteilen wollen. Hier einmal Erfahrungen aus Zuschauersicht - das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten - danke für die Einschätzungen:

Als bekennendem Ring-Süchtigen seit dem 1. Besuch mit Papa 1977 beim 1.000 km-Rennen (da war ich 10) missfallen mir die »Geschehnisse« rund um die Privatisierung und die Vermarktung des Nürburgrings genauso wie den meisten echten Ring-Fans. Ich denke, hierzu ist mittlerweile alles gesagt und deswegen äußere ich mich auch nicht weiter dazu.

Was mir am 24h-Wochenende mal wieder aufgefallen ist: ich schätze mal 2/3 der Besucher kommen mittlerweile nur noch zum Saufen und Abfeiern in die Eifel. Nichts gegen beheizte Pools oder die ein oder andere Disco.

Nichts gegen den ein oder anderen 6er-Pack oder ein paar Schnäpperken nach durchfrorener Nacht am Zaun. Aber dieser Ballermann-Zirkus geht mir mittlerweile gehörig auf den Sack! Das Rennen, der Sport – es scheint kaum noch jemanden zu interessieren. Jedenfalls habe ich – bis auf ganz wenige Ausnahmen – nie Leute gesehen, die das Renngeschehen auch nur ansatz- weise mitverfolgen. Live-Timing, DVBT-TV, Ring-Radio? Fehlanzeige! Dafür die ganze Nacht Proletentechno und Kotzflecken-Slalom.

Und spätestens Sonntagmorgen packt man das Gelumpe zusammen und um 11.00 Uhr ist der halbe Campingplatz leer. Und ich gehe mal nicht davon aus, dass die Leute alle zum Zieleinlauf auf die Tribünen abgezogen sind – die waren in früheren Jahren weitaus voller.

Dazu kommt die »sportliche« Einstellung der Leute: da fliegen im Hagel reihenweise die Autos ab – wohlgemerkt unkontrollierbar – und die »Fans« feiern jeden Einschlag wie Bolle. Kein Gedanke daran, dass es die »Kleinen« besonders hart getroffen hat. Das ganze Jahr haben die am Auto gebastelt, Urlaub und ne Menge Kohle geopfert – und dann werden sie nach 4 Runden ausgelacht. Bei den Youngtimern konnte man das i.ü. auch »erleben«.

Und anstatt das Handy zu zücken sind früher in solchen Momenten reihen- weise die Werkzeugkisten über den Zaun geflogen und man hat die Fahrer in der nächstgelegenen Notbucht unterstützt bis zum Gehtnichtmehr.

Ich erinnere mich an eine solche Szene, als Anfang der 2000er Sonntag- morgens dem Strycek in seinem Stufenheck-Astra im Brünnchen das linke Vorderrad weggebrochen ist…

DIESER Spirit ist m.M. nach mittlerweile völlig abhanden gekommen. Die Zeiten von Käptn Ahab sind vorbei. Die RTL-Welt hat auch bei den Zuschauern gewonnen.

N24h | Blickwinkel | Werkzeugkisten | Ballermann |


Montag, 30. Mai 2016

N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

Ob altes Fahrerlager …

… neues Fahrerlager …

… Auffahrt Nordschleife …

… oder Nordschleife an sich:

Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

(1/60, 55mm)

(1/40, 55mm)

Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

… aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

… oder ein beheizten Swimmingpool:

… ein Bett in Mercedes-Style …

… das auch durchaus burnoutfähig war:

… oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

Hier bin ich richtig!

Bei den Kollegen:

… war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

Der Weg jedenfalls war komfortabel:

… und die Ausblicke sehenswert:

(1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

(1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

(1/60, 233 mm)

(1/60, 250 mm)

Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

Wobei gering natürlich relativ ist.

Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

… diskutieren:

… oder chillen:

Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

(1/100, 250 mm)

Auch das Brünnchen übersichtlich:

… und dünn besiedelt:

Moment mal:

N Fan Zone! Wie originell!

Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

(1/100, 18 mm)

MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

… und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

(1/160, 200 mm)

… muss ich mir mal merken:

(auch 1/160, 200 mm)

In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

(1/250, 163 mm)

(1/60, 183 mm)

(1/60, 113 mm)

(1/60, 100 mm)

In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

(1/125, 18 mm)

(1/60, 18 mm)

Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

… hatten diese Drohne im Einsatz:

Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

Es gab auch bauliche Veränderungen:

Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

… und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

(1/125, 183 mm)

Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

… wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

… und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

So sieht das Tor am Eingang aus:

Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

… während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

Das Auto macht einen guten Eindruck:

Manche Probleme lösen sich von alleine:

… und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

Der Calibra macht es sich bequem:

… inklusive Save The Ring auf dem Dach:

Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

… was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

Mein N bin dann doch noch losgeworden:

… wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

Ich bin dann mal zur T13:

Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

Hat sich gelohnt:

Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

N24h | Mikebericht | FIAGT3 |


Montag, 23. Mai 2016

Die große 24h-Fake?-Show.

Die N24h versprechen wieder ein großes Fest zu werden. Das Tempolimit ist vom Tisch, also werde ich mir es dieses Jahr auch wieder reinziehen. Ganz entspannt - soll ja Spaß machen. Ich freue mich auch auf’s Berichten - Schnappschüsse auf Instagram und ausführlicher später im Blog.

Wir dürfen bei aller Euphorie aber nicht aus den Augen verlieren, wohin sich die Veranstaltung in den letzten 10 Jahre entwickelt hat: zu einer großen Marketing- und Geld-Umverteilungs-Maschinerie.

Die Situation um die GT3s habe ich schon oft hier angesprochen - meine ursprünglichen Befürchtungen haben sich noch weiter verstärkt, denn die Prototypen-Kaufautos sind wieder schneller geworden, noch austauschbarer und noch zahlreicher. Allein 9 (!) der brandneuen Mercedes werden in die Schlacht geschickt.

In den meisten Fällen besetzt von Bezahlfahrern - so nenne ich die Werksfahrer mal - denn die Profis schreiben für ihren Einsatz eine Rechnung an den jeweiligen Hersteller bzw. das Team.

Momentmal: Marketingveranstaltung, Prototypen, Bezahlfahrer - das kommt einem doch bekannt vor? Stimmt, DTM. Und tatsächlich: die 24h sind gar nicht mehr so weit von der DTM entfernt. An Stelle der bei der DTM vereinheitlichten Technik tritt bei der Langstrecke die BoP, die alle Autos auf einen gemeinsames Level bringt. Zumindest theoretisch.

Das sind keine Prototypen meint Ihr? Und wie soll der Bentley dann 1.000kg (!) von der Straßenversion zum Rennwagen verlieren?

Das mit Porsche habt Ihr sicher mitbekommen. 25kg weniger Gewicht waren nicht genug, Frikadelli droht mit Rückzug. Ein Update erlaubt jetzt 1mm mehr Ansaugluft. Und Frikadelli fährt dann doch mit. Die Werksporsche haben sich bei der Diskussion schön bedeckt gehalten, profitieren aber automatisch auch von dem Millimeter.

Ok, ein Millimeter - ist ja nicht viel. Oder?

Was schätzt Ihr, wieviel Prozent mehr Fläche im Ansaugkanal dieser klitzekleine Millimeter ausmacht?

Der Porsche hat 2 davon und die sind von 33,5mm auf 34,5mm gewachsen - das sind 6% mehr in der Fläche. Klingt doch schon ganz anders.

Aber eigentlich ist es egal ob mehr oder weniger - man hat den Eindruck, dass sowieso alle gewaltig bluffen - wie beim Poker. Warum? Weil hinterher sowieso keiner mehr Fragen stellt. Die Konzernvorstände nicht, der Veranstalter sowieso nicht, und die angereisten Zuschauer (Partygäste?) haben - nachdem der Kater mühevoll auskuriert ist - erstmal genug damit zu tun, die Ausrüstung wieder sauber zu bekommen. Wird schon alles seine Richtigkeit haben. Hauptsache Party.

Oder kräht heute noch irgendein Hahn danach, dass das letztjährige Rennen unter Tempolimit veranstaltet wurde?

Was mich zugegebenermaßen nervt, ist die gegenseitige Beweihräucherung, wie super und spannend alles sei - dabei ist es mehr gescriptet als Schwiegertochter Gesucht.

Alle einmal im Kreis aufstellen, 90° im Uhrzeigersinn drehen und dem Vordermann auf die Schulter klopfen.

Dabei würde etwas mehr Ehrlichkeit ausgerechnet dem Nürburgring gut zu Gesicht stehen. Stattdessen wird der große Sport vorgegaukelt - und alle machen mit. Bzw. liken sich gegenseitig bis der Arzt kommt und merken gar nicht, dass sie sich freiwillig selber zur Marionette derjenigen machen, die die dicken Rechnungen schreiben.

Die gefakten 200.000 Zuschauer passen zu der Unterhaltungs-Show - wer will es schon nachprüfen? Das Gedränge in der Startaufstellung wirkt beeindruckend, die Zeltstädte nehmen viel Raum ein und eine sechsstellige Zahl ist sowieso Pflicht.

Alle die mitmachen - Fahrer, Teams, Hersteller, Sponsoren, Veranstalter, … - greifen die hohe Zahl dankbar auf, um ihr Engagement in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Die Sieger werden argumentieren, dass das Serienprodukt ebenfalls ein Siegertyp ist - vom großen Bluff spricht dann niemand. Und die Fahrer machen das, was man ihnen sagt - wessen Brot ich ess, …

Unter der Hand wird mir das auch von allen bestätigt, aber in der Öffentlichkeit traut sich keiner was zu sagen.

Teuer war der Spaß schon immer. Nur die Vorzeichen haben sich umgekehrt: früher hat man Geld verdient, um Motorsport zu machen. Heute macht man Motorsport, um Geld zu verdienen.

Ich liebe den ursprünglichen, ehrlichen Sport, doch den muss man inzwischen in der Langstrecke mit der Lupe suchen. Quasi eine gefährdete Tierart, die kurz vor der Ausrottung steht. Was aber niemanden zu interessieren scheint. Mein Herz schlägt für die Außenseiter: die Selberbauer, die Underdogs, die Unbezahlten. Wann fährt ein Privatteam den Werken nochmal so richtig um die Ohren - so wie damals Edgar Dören?

N24h | Besucherzahlen | scripted | Marketing | FIAGT3 | Böhmermann |


Sonntag, 22. Mai 2016

170.000 Zuschauer beim Mugello GP.

Schwer beeindruckende Kulisse:

Oder um im ADAC-Nordrhein-Speak zu bleiben:

170.000 Zuschauer am Gesamtsonntag.

Daran musste ich nämlich denken, wenn sie uns nächstes Wochenende wieder was von 200.000 Zuschauern erzählen wollen.

Mugello | MotoGP | Zuschauer | Besucherzahlen | N24h |


Sonntag, 15. Mai 2016

Übrig Ns vom Pfingstsonntag - Update 3.

Diesmal habe ich etwas übrig, was man in zwei Wochen gut gebrauchen kann:

Was soll ich mit 6 Gastkarten für das 24h-Rennen? Ich möchte die treuen Blogleser belohnen, die kein Facebook oder Twitter benötigen, um hier vorbeizuschauen.

Die ersten 6, die mir eine Email schreiben mit ihrer Adresse und 24h-Rennen im Betreff, bekommen je eine der Gastkarten, die mir der ADAC zur Verfügung gestellt hat, zugeschickt. Kein Liken oder Sharen Bohei, sondern einfach so.

Wenn die ersten 6 Emails bei mir angekommen sind, werde ich den Eintrag updaten.

UPDATE:

Und aus - alle Karten weg! :) Danke für die Mails, Glückwunsch an die Gewinner und viel Spaß beim Rennen!

UPDATE 2:

Ich bekomme immer noch Mails von Leuten, die die Karten möchten. Daher nochmal deutlicher: leider alle weg! Das war nach 30 Minuten erledigt ;)

UPDATE 3:

Genau das habe ich gemeint mit Bohei.

N24h | Gastkarten |


Sonntag, 17. April 2016

Heftiger Unfall von Nico Bastian beim N24h Qualirennen.

Quasi ungebremst in der Hohenrain Schikane in die Reifenstapel (Video) - der Alptraum an der schnellsten Stelle der Nordschleife. Gut, dass er ..



.. unverletzt aussteigen konnte und sich auch schon gemeldet hat, dass es ihm gut geht.

Er erwähnt auch, dass nach der Unfallursache geforscht wird, wodurch ein Fahrfehler ja mehr oder weniger ausgeschlossen ist.

Wie sieht das eigentlich mit der Haftung des Herstellers aus bei diesen Kaufautos?

Die Ergebnisse der 72 (!) Starter sind hier und die Rundenzeiten sind ziemlich exakt auf dem Niveau des Vorjahres (schnellste Runde 8:19,226 gegenüber 8:18,690 von N24h 2015).

FIAGT3 | N24h | AMGGT3 | Bastian |


Mittwoch, 30. März 2016

Über 180 Nennungen für VLN1 am Samstag.

Da wird den Verantwortlichen ein Stein vom Herzen fallen, dass soviele Fahrzeuge beim ersten Lauf starten. Wobei die Rennen vor dem N24h immer stark besetzt sind, danach wird sich zeigen, wer der VLN treu bleibt. 82 Fahrzeuge sind inzwischen reine Kaufautos (GT3 und Cup), die nicht verändert werden dürfen. In der GT3 Klasse sind 30 Fahrzeuge genannt. Beim Astra Cup nur noch 6 Teilnehmer, dafür bei BMW 20 und beim neuen Cayman 11.


Mittwoch, 03. Februar 2016

Motorsport-Übertragungen in der Zukunft.

Wir erleben gerade eine sehr spannende Phase, denn viele althergebrachte Traditionen in der Übertragung von Motorsport-Veranstaltungen werden durch moderne Ansätze abgelöst. Rolex24 hat die Latte wieder etwas höher gelegt mit einer durchdachten IMSA Live-App, Bathurst kündigt erweiterte Timing-Funktionen an - während das 24h-Rennen am Ring bzw. ADAC Nordrhein bzw. Wige meint, dass ein neuer TV Vertrag das Gelbe vom Ei sei. Und MotoGP will uns 21 USD für eine Timing App abknöpfen!

Durch die an Fahrt gewinnenden technischen Möglichkeiten der Rennübertragungen sind völlig neue Konkurrenzsituationen entstanden. Eine etablierte Veranstaltung wie Dakar sieht sich auf einmal mit einem Endurancerennen in Dubai konfrontiert und Schwergewichte wie MotoGP, Formel 1 oder Le Mans bemühen sich in fremden Gewässern zu fischen, denn neue Anhänger zu gewinnen und damit zu wachsen, wird zunehmend schwieriger. Da gräbt man dann schon-Motorsport-Fans bei existierenden Veranstaltungen ab.

Ein weiterer Aspekt ist, dass sowohl die Werbetreibenden als auch die teilnehmenden Marken global auf allen Märkten vertreten sind. Ein Rennen in Australien macht z.B. für Audi oder Aston Martin genauso viel Sinn wie ein Rennen in Amerika, Asien oder Europa. Und noch viel mehr Sinn macht es, wenn es den Veranstaltern gelingt, ein weltweites Publikum zu erreichen.

Der Rolex24 Hashtag war am Sonntagmorgen trending - in Deutschland! Alles richtig gemacht Daytona.

Zusätzlich kommt es den Verantwortlichen zugute, dass es auch den Zuschauern einfacher gemacht wird zueinander zu finden. Wo man früher gut versteckte Special Interest Foren ausfindig machen musste, reicht es heute den richtigen Twitter Hashtag zu kennen.

Die Fahrer, die natürlich auch in einer besonderen Konkurrenzsituation zueinander stehen, haben den Trend als erste erkannt und arbeiten fleissig daran ihre Follower zu bedienen. Als ich 2013 zum ersten Mal die Social Media Aktivitäten des kompletten Le Mans Starterfeldes untersucht habe, war das Thema noch relativ jungfräulich. Heute veröffentlicht der ACO Twitter/Facebook/Homepage aller Teilnehmer mit gelassener Selbstverständlichkeit. Besonders engagierten Fahrern gelingt es ihren Marktwert durch ihre eigene Reichweite nach oben zu kurbeln - im Windschatten von Ken Block, der es allen vorgemacht hat.

Schöne neue Welt, doch sie birgt auch einige Risiken. Denn das Jahr hat nur 52 Wochen und es kommt zwangsläufig zu Überschneidungen. Wem es gelingt, den Fan für die gesamte Saison zu begeistern, der sitzt bei solchen Konflikten in der Pole Position.

Es ist immer noch alles im Fluss und sortiert sich - eine gute Gelegenheit für die Serien, sich zu profilieren. Als Zuschauer steht man nämlich immer noch vor dem Problem, auf Anhieb die richtigen Quellen für den perfekten Renngenuss zu finden. Auch kommen die Zuschauer mit unterschiedlicher Vorbildung, was es den Kommentatoren nicht einfacher macht, den richtigen Informationsgrad zu finden. Merkt man jedesmal erschreckend bei RTL und F1, wobei sich auch die Theorie tapfer hält, dass die es einfach nicht besser wissen.

Was wäre also das optimale Setup? Veranstaltungen müssen zwingend kostenlos (!) und weltweit (!) frei empfänglich sein. Wer das versteht, wird sich durchsetzen und andere verdrängen - und damit die Reichweite in die Höhe schrauben.

Über die hohe Reichweite wird die Vermarktung erzielt, denn für die Sponsoren der Teams und der Serie an sich ist das die einzige Kenngröße, die zählt. Wer hier vorne mit dabei ist, kann die Reklamekosten diktieren!

Wenn die etablierten Serien die Zeichen der Zeit nicht bald erkennen, dann sind sogar Newcomer Serien in der Lage ihnen das Wasser abzugraben. Wenn sie von Anfang an mit dem richtigen Konzept (s.o.) die Zuschauer fesseln und an sich binden. Der Druck auf die Veranstalter wird sich weiter erhöhen, denn Werbetreibende fordern möglichst hohe Reichweiten.

Goldene Zeiten für Motorsport-Zuschauer - auch wenn einige Serien noch hinterherhinken. In diesem Zusammenhang könnte man den N24h TV Vertrag zwar nett finden, aber viel wichtiger sind Stream, Timing und Hintergrundinformationen für eine globale Zuschauerschaft. Und solange es an den essentiellen Grundlagen krankt, sollte man sich nicht mit so etwas nebensächlichem wie TV Rechten aufhalten. Diese nützen nämlich nur einem: demjenigen, der sie verkauft. Sowohl Zuschauer als auch Veranstaltung wäre mit frei und stabil laufendem Stream viel mehr geholfen!

Vor ziemlich genau 3 Jahren habe ich das Thema schon einmal aufgegriffen und die Situation prognostiziert, die wir heute erleben. Inklusive den Essentials, die das 24h-Rennen braucht, um sich international durchzusetzen.

Da steht nichts von neuem TV-Vertrag.

Geoblocking | DigitalGrid | Stream | Hashtag | Prognose | nachgedacht |


Mittwoch, 04. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

Den trollenden Sebastian Vettel find ich super.

Rad am Ring hat einen 3-Jahres Vertrag ausgehandelt. Termin nächstes Jahr: 29.–31.7.2016. Anmeldungen sind jetzt freigeschaltet, Preise wurden nicht erhöht. Das war nicht immer so friedlich.

Kai Richter - der Immobilienexperte mit 20 Jahren Erfahrung.

Ken Block macht Werbung für Unity Media. Gibt es schon länger, aber ist mir gerade aufgefallen, ich guck ja sonst nicht soviel Fernsehen. Bzw. Werbung.

Walter Eichin ist verstorben.

BOP Ärger in der GTE.

Jörg Ufer hat das N-Forum Tippspiel gewonnen. Jetzt hab ich ein Problem, denn der Gewinner bekommt das neue N24h Buch. Ihr wisst schon, das der Jörg Ufer geschrieben hat.


Donnerstag, 01. Oktober 2015

Neuer TCR Astra von Kissling für Opel entwickelt.

Soll noch im Oktober vorgestellt werden.

Vor einer Woche wurde bekanntgegeben, dass die TCR Klasse auch beim 24h-Rennen antreten kann.

Da ist wohl einiges im Vorfeld besprochen worden.

AstraTCR | N24h |


Samstag, 26. September 2015

Selten so einen schlechten 24h-Rennen Film gesehen.

EDIT: Filmkritik gelöscht, weil die Produktionsfirma mit Klage droht.

Was wäre das für eine Zeitverschwendung - für einen Film, der mir nicht gefällt. Den ich dann evtl. ein zweites Mal ansehen müsste.

Trotzdem will ich Euch - als Gegenbeispiel - diesen guten Film nicht vorenthalten: ein Zuschauerfilm vom Spa F1. Aus der Zuschauerperspektive - also unter ziemlich erschwerten Bedingungen. Der geht runter wie Öl: schön die Stimmung eingefangen und das Beste aus den Bildern gemacht.

GranTurismo | N24h | Blackmonkey |


Donnerstag, 24. September 2015

TCR Tourenwagen bekommen eigene Klasse beim 24h-Rennen.

Hört sich ganz interessant an.

Werden hier schon Alternativen ausgelotet, um die GT3 abzusägen? OK, Wunschdenken ;)

N24h |


Sonntag, 23. August 2015

Lieber Hans-Joachim Stuck: für wie naiv hälst Du uns.

Am Freitag abend war STRassenfest in Nürburg und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mein erster Ringrennbesuch für dieses Jahr steht noch aus - da freue ich mich auf die WEC nächste Woche.

War ganz gut besucht, man beachte das standesgemäße SAVE THE RING Shirt:

Sabine darf natürlich nicht fehlen:

Wettertechnisch kein Grund zur Klage - die Lenzbühne vom Feinsten:

Nein, auch wenn es so aussieht - die Gesprächspartner wurden nicht der Größe nach aufgereiht:

Pünktlich zu Ossi’s Einführungen auf der Bühne habe ich mein Auto abgestellt und - man hätte es nicht besser inszenieren können - kam die tapfere Kämpferin Uschi Schmitz um die Ecke und als wir gemeinsam Richtung Lenz’schem mobilen Kundgebungstruck gingen ist Ossi kurz auf die STR Historie und das rot-weisse N eingegangen. Und bei der Gelegenheit ist auch mein Name gefallen.

Mein Gehirn hat noch eine der wenigen freien Schubladen Schlüsselmomente aufgemacht und die Situation abgeheftet. Danke Ossi.

Auch ohne diesen persönlichen Seelenbalsam fand ich Ossi’s Moderation und Einleitung richtig gut. Er hat den Gesprächspartnern den Raum gegeben, den sie brauchten - ohne sich selber in irgendeiner Form in den Vordergrund zu rücken.

Trotzdem ist es mir schwergefallen zu bleiben. Der Grund war Hans-Joachim Stuck, der erste der Redner von den insgesamt 9 Leuten auf dem Lenztruck.

Wisst Ihr, wer an dem Tempolimit jetzt Schuld sein soll? Jean Todt, der FIA Präsident.

Der hat nämlich - O-Ton HJS - ebendiesen schon am folgenden Sonntag nach dem folgenschweren Unfall angerufen und gedroht, dass das 24h-Rennen ausfällt, wenn keine einschneidenden Maßnahmen - wie z.B. Tempolimit - ausgesprochen werden.

Was soll man da machen? Da sind selbst dem DMSB Präsidenten die Hände gebunden. Nochmal O-Ton HJS: das ist der Oberchef, das 24h-Rennen ist international ausgeschrieben, dann hat die FIA die Verantwortung - kannste halt nix machen.

Bin ich der einzige, den das an das Vorgehen der RLP Regierung erinnert, die auch versucht hat von der eigenen Schuld abzulenken und den schwarzen Peter Richtung Brüssel bzw. EU geschoben hat?

HJS schiebt ihn noch ein bischen weiter bis nach Paris - Hauptsache: weg.

Und hier spanne ich nochmal den Bogen zurück zu der Überschrift, denn dass der Herr Motorsportpräsident die versammelten Motorsportler für so einfältig hält ihm diese Nummer abzukaufen, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Denn zeitgleich zum 24h-Rennen sind im Rahmenprogramm die WTCC Piloten gefahren - eine direkt von der FIA ausgerichtete Weltmeisterschaft - OHNE TEMPOLIMIT.

Jean Todt ruft also extra an und fordert Maßnahmen für ein Rennen, das nicht in seiner Verantwortung liegt (N24h), während ausgerechnet das Rennen, das in seiner Verantwortung liegt (WTCC) nicht betroffen ist.

Die Begründung des Tempolimits für die arme Nordschleife ist nicht nur unlogisch, es ist auch superpeinlich. Selbst wenn es - hoffentlich bald - aufgehoben wird, die Nordschleife ist die erste Rennstrecke auf der ganzen Welt, die ein 24h-Rennen mit Tempolimit durchgeführt hat. Ausgerechnet die Nordschleife!

Danke an alle Beteiligten.

Wer hier länger mitliest weiss, dass ich ein Freund von Reverse Engineering bin. Manche Sachen werden erst im Nachhinein erklärbar, wenn mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangen bzw. wenn man ein komplexes Konstrukt auseinanderbaut und dabei feststellt, welche Rädchen ineinander greifen.

An dem tragischen Unglückstag war zufälligerweise der DMSB Geschäftsführer Christian Schacht persönlich vor Ort. Kommt nicht so oft vor bei der VLN.

Und um seinem Anspruch als Macher gerecht zu werden - oder aus Angst vor Staatsanwaltschaft? - hat er erstmal den Stecker gezogen und großflächig alles was irgendwie schnell ist von der Nordschleife verbannt. Angefangen von der SP10 (!) bis zur GT3 wurde alles gesperrt.

Ist mir zwar bis heute ein Rätsel wie der DMSB, der gar nicht für die Streckenabnahme zuständig ist, so etwas beschließen kann - aber Schwamm drüber.

Dieser Schnellschuß - noch am selben Tag oder einen Tag später - hat dann natürlich zu reger Betriebsamkeit aus Richtung ADAC Nordrhein geführt, denn das 24h-Rennen stand vor der Tür. Schlimmer noch, das Qualirennen war schon 2 Wochen später (11.–12.4.).

Und so wurden wir dann mit den Massnahmen beglückt, die bis heute gelten - inklusive Tempolimit. Alles wieder vom DMSB.

Dank Tempolimit war das GT3 Verbot vom Tisch, der Goldesel N24h gerettet und was mit der VLN und anderen passiert (sinkende Starterzahlen!) interessiert doch nach dem 24h-Rennen niemanden mehr.

Ebenso zufälligerweise hat ausgerechnet an dem Unfallort Audi seit einiger Zeit seine VIP-Base aufgeschlagen und - der nächste Zufall - ist HJS nach wie vor - neben seiner ehrenamtlichen DMSB-Präsidentschaft - in Lohn und Brot beim Volkswagenkonzern.

Auch diese Location wurde durch das Tempolimit gerettet.

Und wenn man jetzt- reverse engineered - diese ganzen Zufälle aneinanderreiht, dann machen die Entscheidungen auf einmal ganz viel Sinn.

Ich will damit nicht sagen, dass es auch so war - das können nur die Beteiligten offenlegen. Aber die Jean Todt Nummer klingt im Vergleich zu der oben aufgeführten alternativen Handlungsfolge so märchenhaft, dass man uns schon für sehr einfach denkend halten muss, diese Nummer zu kaufen.

Dabei hab ich den Mann mal verehrt :/ Gestern ist er einfach nur noch tiefer gesunken - ein Armutszeugnis. Das ging übrigens nicht nur mir so und der Applaus war eher Mitleid als Anerkennung.

Der CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher meinte bei seiner Ansprache, dass die Veranstaltung ja eigentlich hinfällig sei. Und auf einmal wird es auch dem letzten klar, dass der Runde Tisch letzte Woche auch eine gute Gelegenheit darstellt, dem STRassenfest den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem ich die beiden aber überstanden hatte, hat sich noch eine sehenswerte Diskussion entwickelt - auch wenn nichts neues herausgekommen ist.

Immerhin haben Jürgen Alzen und Klaus Abbelen ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht - Jürgen hat sich in keiner Weise vom Hans beeindrucken lassen und Klaus hat gewohnt hemdsärmelig noch Zebrastreifen und Verkehrskreisel in’s Spiel gebracht.

Leicht geschluckt habe ich, als sowohl Olaf Manthey als auch Klaus Abbelen den Nissan Leuten ordentlich eingeschenkt haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war Stümper das Qualitätsmerkmal für deren technische Leistung das Aufsteigen in den Griff zu bekommen.

Als Karl Mauer zu Wort kam, war ihm auch nicht besonders zu lachen zumute, denn die VLN kämpft mit deutlich sinkenden Starterzahlen. Das ist keine Eintagsfliege, sondern scheint sich bedrohlich zu manifestieren. Gilt auch für die anderen Serien. Der Grund unisono: Tempolimit.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und hier kann man sich das auch im Nachhinein nochmal anschauen.

Es gibt sogar eine schriftliche Zusammenfassung der Redebeiträge.

STRassenfest | CarstenSchumacher | Stuck | Todt | Tempolimit | Nürburg | Schacht | DMSB |


Samstag, 18. Juli 2015

3 Jahre Nürburgring Insolvenz.

Heute vor 3 Jahren hat Kurt Beck die Nürburgring GmbH der Insolvenzverwaltung zum Fraß vorgeworfen. Und wie sie den Ring seitdem ausgeweidet haben!

Florian Zerfaß hat die komplexen Vorgängen seit dem traurigen 18.Juli 2012 noch einmal so übersichtlich wie möglich zusammengefasst:

Der Nürburgring in lähmender Starre

Da sind einige neue brisante Informationen dabei:

  • Zwischen Getspeed (20% Anteil) und Charitonin / Russenholding (80%) laufen aktuell etwa 10 Gerichtsprozesse.

  • Insolvenzer Schmidt streicht wohl Monat für Monat 17.850 Euro ein. Wohlgemerkt: aus der Insolvenzmasse. Für was eigentlich?

  • Die Hintermänner der russischen Holding sind nach wie vor unbekannt, aber es gibt im Aufsichtsrat einen Platz für einen gewissen Andrej Osipov - nie gehört den Namen, aber wie man lesen kann kein Unbekannter in Oligarchenkreisen.

Ich bin froh, das Florian am Ball bleibt. Sein umfangreiches Hintergrundwissen steigt immer weiter und er hält auch mit Wertungen nicht hinter’m Berg. Davon profitiert man als Leser auf der Suche nach einer eigenen persönlichen Meinung.

Wobei mir Kai Richter viel zu gut wegkommt - für mich gibt es einen großen Unterschied, ob man seine Cleverness perfide zur Mehrung des persönlichen Wohlstandes einsetzt oder ob man sein Geld eben ehrenhaft verdient, ohne ein Schlachtfeld zu hinterlassen.

Natürlich bleibt mir nicht verborgen, dass in unserer heutigen Gesellschaft die hemmungslose Gier kein gesellschaftlicher Makel mehr ist - aber meine Werte sind das nicht. Glücklicherweise habe ich besonders auch durch den Ringk(r)ampf viele wertvolle Menschen kennengelernt, die das Herz am rechten Fleck tragen. Für mich stellt ein aufrechter Charakter jedes Bankkonto in den Schatten und ich empfinde es als große Ehre Seite an Seite mit Gleichgesinnten dem Kampf um den Erhalt der Nordschleife ein Gesicht zu geben.

Wie ist der Nürburgring eigentlich in die katastrophale Situation gekommen, in der er sich heute befindet?

Die Wurzel allen Übels ist die Entscheidung Ende 2007 die Erlebnisregion an die Rennstrecke zu betonieren.

Schon die damals offiziell veranschlagten 215 Mio € hätten den Ring in ein fatales Schuldengrab gestürzt - in Wirklichkeit lag die Gesamtsumme eher 3x so hoch! Damit war die Insolvenz von Anfang an besiegelt, denn alleine die Zinslast war unmöglich zu erbringen.

“Mein hoffentlich gesunder Menschenverstand verurteilt die letzten 5 Jahre am Ring als kriminell, ob das durch Gerichte bestätigt wird oder nicht.”

… habe ich vor 3 Jahren geschrieben, als die Insolvenz bekanntgegeben wurde.

“Ein nicht wiederbringliches Erbe unserer Vorfahren wurde mit Füßen getreten und hoffnungslos in die Pleite geritten. Die Profiteure haben sich hemmungslos bedient und ihre politische Karriere oder den persönlichen Wohlstand gefördert.”

Ich stehe felsenfest hinter meiner damals niedergeschriebenen Meinung, lest Euch den Text vom 17.Juli 2012 gerne noch einmal in Ruhe durch:

Wie konnte es dazu kommen, daß der Nürburgring in nur 5 Jahren in den Bankrott getrieben wird?

Und lässt man die jetzt zusätzlich vergangenen 3 Jahre ebenfalls Revue passieren - so wie es Florian in seinem Artikel akribisch gemacht hat - dann stellen wir fest: es wird immer schlimmer, je länger es dauert.

Wann erreichen wir endlich die Talsohle?

Ich wage es nicht zu prognostizieren. Ich fürchte jedoch wir können uns noch nicht vorstellen, wie weit es noch bergab gehen wird.

Ich bin von Natur aus Optimist - sehe immer das Gute in Ereignissen - egal was passiert. Aber am Ring bin ich am Ende mit meinem Optimismus. Die Faktenlage ist zu erdrückend, als dass man sich vormachen könnte, es würde bald wieder aufwärts gehen.

Die erste Jahreshälfte ist vorbei, doch mein erster Ringbesuch für dieses Jahr muss erst noch stattfinden. Selbst wenn HJS in der Fahrerbesprechung das Tempolimit salopp für den Rest der Saison ausruft gibt es niemanden, der ihn mal nachhaltig einnordet. Die zweck-pragmatische Lass-uns-so-weitermachen-als-wäre-nichts-passiert Atmosphäre stinkt zum Himmel - aber alle so: “Ich rieche nichts!?

Ein kleiner Lichtblick ist der neue 3-jährige VLN-Vorvertrag, der dem emsigen Karl Mauer zu verdanken ist. Wenn man dann jedoch liest, wie sehr der ADAC bemüht ist seinen Machtanspruch durchzusetzen, dann bekommt man sofort wieder Bauchschmerzen.

Aber es würde mich freuen, wenn sich die VLN endlich emanzipiert und auch strategisch den Ton für den Motorsport auf der Nordschleife angibt - anstatt sich wie in der Vergangenheit vor den Kommerzkarren des N24h ADAC Nordrhein spannen zu lassen. Dafür sollten wir Karl Mauer die größtmögliche Rückendeckung geben.

Der Nordschleife stehen schwere Zeiten bevor - deshalb hat sie unsere Unterstützung nötiger denn je. Was vor 3 Jahren passiert ist, ist heute schon Geschichte - so wie unsere Handlungen, die wir heute anstrengen, bald auch als Geschichte festgeschrieben sein werden.

Save The Ring!

Insolvenz | WiWo | Zerfaß |


Montag, 13. Juli 2015

24h-Rennen: Marcus Schurig spricht noch einmal offen aus, was längst alle denken.

Die Starterzahlen sinken im Sturzflug - kein Wunder bei Tempolimit, Nordschleifen-Permit und dem roten Teppich nur für die Werke.

Den GT3 - also den Werken - wird jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, alle anderen können gucken wo sie bleiben:

Nicht nur der DMSB hat da seine Kunden aus den Augen verloren, auch der Veranstalter des 24h-Rennens. Das mag hart klingen, ist aber offenbar ein Teil der Wahrnehmung im Fahrerlager. Es herrscht der Eindruck vor, es ginge nur noch um die GT3-Werke, der Rest sei bloß Staffage.

Leider sind es die Werke, die mit den dicken Schecks winken. Und so lange Geschäftemacher die Geschicke des 24h-Rennens lenken - so lange wird der Sport darunter leiden.

N24h | FIAGT3 | Schurig | Geishecker |


Freitag, 12. Juni 2015

VIDEO: Die 8:18 Runde von Nick Catsburg beim N24h.

Schon gesehen? Marc VDS hat das interne Video veröffentlicht - vielen Dank dafür! Sind zwar auch die Daten eingeblendet, was normalerweise ein Team nicht macht - aber der Z4 GT3 geht in Rente, von daher nicht so schlimm.

(Klick! für Video.)

Der Nick lässt schon ordentlich fliegen - bis auf die Tempolimitzonen. Booh was sind die nervig. Hoffentlich werden bald die Autos auf die Strecke angepasst - und nicht umgekehrt.

Catsburg | N24h | MarcVDS | Onboard |


Mittwoch, 03. Juni 2015

Sternfahrt zu Rock am Ring ... nach Mendig.

Eigentlich ein Anblick wie immer - heute waren richtig viele RAR’ler in Köln unterwegs. Die hier kreuzten zufällig meinen Nachhauseweg:

Nur dass sie diesmal nach Mendig fahren, statt an den Ring abzubiegen.

Das arrogante Getöse, dass man für Rock am Ring in erster Linie den Ring braucht, tönt mir noch in den Ohren. Jetzt ist Mendig ausverkauft und der Ring steht mit leeren Händen da - das muss man erstmal hinbekommen!

Nur weil ein paar Leute meinten, sie müssten ihren Hals noch voller bekommen.

Für die Rockfans freut es mich - das wird eine große Party mit tollem Wetter!

Die Sendezeiten bei EinsPlus sind auch mega - da wird sogar das N24h blass: Livestream Fr/Sa/So ab 18h bis Konzertende - kann man sich doch gut merken.

RockAmRing | Mendig | EinsPlus |


Montag, 01. Juni 2015

Christian Krognes erklärt, warum er das Tempolimit bei seinem N24h Bericht nicht erwähnt.

Auf seiner Homepage:

"As a driver, my job was to make sure that I pushed that button on the steering wheel every lap to limit my speed, and after a lap or two the fact that I drove through zones with speed limitations blended in among all other factors you need to consider as a driver during a lap on the Nordschleife.

It was just part of the whole package this weekend. Indirectly, that answers point 1 as well; I had fun, heaps of fun. The field still felt just as competitive as before, everyone were just as hungry for results as before, and generally I heard very little to no chat about it in the paddock.

It resulted in me forgetting the whole thing, even in the report that I posted on Monday – it didn’t play any role with need of much mentioning. Had it been a frustrating factor I am sure I would have posted it, but it just wasn’t."

Fair enough - schön, dass er sich die Zeit genommen hat das zu erklären und seinen Bericht zu ergänzen.

Krognes | N24h | Tempolimit |


Sonntag, 31. Mai 2015

250.000 Zuschauer am Nürburgring?

Beim 24h-Rennen? Werden ja immer mehr.

Zum Beispiel bei GQ in England:

N24h is a weekend-long celebration of racing, beer, and burning things where over 250,000 spectators stay up all night to watch 150 overpowered and stripped down racing cars loop a 14 mile long track.

Vom Tempolimit natürlich kein Wort.

Zuschauerlüge | Tempolimit | N24h | GQMagazine |


Mittwoch, 27. Mai 2015

Tempolimit? Welches Tempolimit?

Christian Krognes schreibt einen langen Rennbericht über das 24h-Rennen, aber das Tempolimit erwähnt er nicht einmal in einem Nebensatz. Dabei kommt die Döttinger Höhe sogar vor.

Ich finde, wenn man sich schon auf solche paradoxen Einschränkungen einlässt, dann sollte man auch dazu stehen. Anstatt kontroverse Themen einfach wegzublenden.

Krognes | N24h | Tempolimit |


Montag, 25. Mai 2015

DSK - der neutrale Partner.

So kann man das natürlich auch formulieren, wenn man sich geschmeidig um jede Verantwortung drückt und geselliges Fassbier wichtiger ist als klar Stellung zu beziehen.

DSK e.V.:

„Mit dem Bürgermeister-Stammtisch bieten wir allen Beteiligten Akteuren beim 24h-Rennen eine Plattform für ungezwungene Gespräche“, erklärt Dr. Ziegahn. „Wir freuen uns, dass die Ortsbürgermeister, die Organisatoren des Rennens und Vertreter des Nürburgrings unsere Einladung angenommen haben und den DSK als kompetenten und neutralen Partner verstehen.“

Gibt es nur einen einzigen in der illustren Liste, der nicht mit eigener Agenda unterwegs ist?

Und wieso nimmt der ehemalige N24h Organisationsleiter teil statt dem jetzigen?

DSKeV | Ziegahn | Geishecker | PeterMeyer | ChristianSchacht |


Donnerstag, 21. Mai 2015

Sogar Rob Huff wurde vom DMSB auf die Schulbank geschickt.

Der war da gar nicht glücklich drüber - besonders weil ihn der Spass stramme 1.000€ gekostet hat.

Immerhin für uns Gelegenheit festzustellen, dass er einen schönen Blog schreibt:

Of course, I’ve always believed you can’t put a price on safety, but, apparently I’m wrong. It turns out you can charge 64 “inexperienced” professional racing drivers/students 1000 Euros in tuition fees.

Tja, lieber DMSB: jeder blamiert sich halt so gut er kann.

Huff | Permit | DMSB | N24h | WTCC |


Montag, 18. Mai 2015

Win on Sunday, sell on Monday.

Die machen da gar keinen Hehl draus.

Heinz Hollerweger von Audi::

Aber natürlich haben wir durch den Sieg nun den Druck auf uns, noch mehr Autos zu bauen und zu verkaufen.

Es geht nur noch um’s Geschäft :/ Hab ich ja vor dem Rennen schon detailliert ausgeführt.

N24h | AudiR8 | quattroGmbH | Hollerweger |


24h-Rennen 2016 vom 26. bis 29.Mai.

Gute Nachrichten für alle, die am Wochenende gefroren haben.

Speedweek:

Am gleichen Wochenende findet der Grand-Prix von Monaco statt und das Indy 500, das 2016 besonders im Interesse stehen wird, da es zum 100. Mal ausgetragen wird. Dazu wird geht am gleichen Datum voraussichtlich auch der Le-Mans-Testtag über die Bühne.

Später ist nicht automatisch besser.

N24h


Donnerstag, 14. Mai 2015

24h Livetiming mit Sektorzeiten.

Das ist das erste Mal, dass ich Sektorzeiten sehe für die Nordschleife:

livetiming.tracktime.info/nurburgring#screen-results

Ich schätze das hat mit dem WTCC Rennen zu tun? Wäre aber schön, wenn uns das für die VLN erhalten bleibt.

N24h | Livetiming | Sektorzeiten |


Sport1 hat seinen Quali-Livestream ohne Vorwarnung beendet.

Das 1.Qualifying geht von 19:25 bis 23:25 Uhr, doch der groß beworbene Livestream wurde um 21:30 Uhr - 2 Stunden vor Schluß - einfach abgeschaltet.

Jetzt hagelt’s natürlich böse Kommentare - verständlich, wenn man sich den Abend so eingerichtet hat - und die lapidare Begründung von Sport1:

Leider durften wir nur bis 21:30 übertragen…

Zum Glück gibt es noch Radio Le Mans.

N24h | Sport1 |


24h-rennen.de: Diese Webseite wurde möglicherweise gehackt.

Wenn man in Google nach 24h-Rennen sucht, dann kommt da das:

(Klick! für gross.)

Auf mich macht 24h-rennen.de zwar keinen gehackten Eindruck, aber Google meint:

Die Meldung “Diese Website wurde möglicherweise gehackt” wird angezeigt, wenn wir vermuten, dass eine Website gehackt wurde. Der Hacker hat möglicherweise einen Teil der bestehenden Seiten der Website geändert oder neue Spam-Seiten hinzugefügt. Wenn Sie die Website besuchen, könnten Sie zu Spam oder Malware weitergeleitet werden.

Wir empfehlen Ihnen, die Website nicht zu besuchen, solange diese Meldung in den Suchergebnissen erscheint.

24hRennen | N24h | gehackt |


Drastische Strafen für Tempolimitsünder.

Ohne Toleranz:

Weiß jemand, warum man auf so krumme Zahlen gekommen ist? Und warum die Standzeiten so ewig lang sind?

(Quelle.)

N24h | Tempolimit


Mittwoch, 13. Mai 2015

N24h: alle Neuerungen auf einen Blick.

Tempolimit? Welches Tempolimit?

Tags: N24h | Tempolimit | Capricorn |


Nur 17 Starter beim N24h WTCC Rennen.

So wenig gab es bestimmt noch nie bei einem Nordschleifenrennen. Trotzdem werden sie viel Spaß haben! Ich auch, kommt Samstag vormittag live auf Eurosport. :)

Tags: N24h | WTCC |


Dienstag, 12. Mai 2015

Bester N24h Grill?

Ich glaube ich leg mich schonmal fest.

Tags: N24h | Grill |


Sonntag, 10. Mai 2015

Für mich fällt das 24h-Rennen dieses Jahr aus.

Das hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das mal sage / schreibe. Das Rennen war für mich immer der Jahresmittelpunkt - so wie für normale Leute Weihnachten. Nach dem Rennen war vor dem Rennen und ich habe regelmäßig die Tage gezählt, bis es wieder losgeht.

Kaum vorstellbar, aber die ersten Rennbesuche liegen soweit in der Vergangenheit, da hatte ich sogar noch Haare!

Mit 16 ging der erste Ausflug mit der 50er in die Eifel - das ist jetzt über 30 Jahre her. Dann kam die glorreiche Zeit des Audi 200, der von uns zum ersten Mal 1994 an den Start geschoben wurde.

Seitdem hat sich viel verändert - leider hauptsächlich zum Schlechten. Das, was für mich persönlich die große Anziehungskraft damals ausgemacht hat, ist nur noch als Überbleibsel vorhanden - manchmal sogar nur noch aus Überlieferungen.

Mir fallen so Begriffe ein wie: Fairness, Sportsgeist, Kameradschaft, Ursprünglichkeit, Herausforderung, Erfindungsgeist, Purismus, Rennsport mit Herzblut und dem gewissen Extra, das die Nordschleife in ihrer weltweiten Alleinstellung so besonders und anspruchsvoll gemacht hat.

Leider bin ich nie in den Genuss gekommen, auf der Nordschleife Rennen zu fahren - das letzte Motorradrennen war 1994 und damit vor meiner eigenen aktiven Zeit. Die VLN zu verfolgen war für mich als nicht-mehr-Aktiver die beste Möglichkeit, so hautnah wie möglich dabei zu sein. Und ich habe keine Gelegenheit ausgelassen - seit über 20 Jahren.

Im vergangenen Jahr habe ich das Rennen verfolgt und viel Spaß gehabt - siehe Mikebericht - um mich danach komplett in den Haus(um)bau zu stürzen. Dadurch war ich quasi gezwungen die Dinge mit Abstand zu betrachten.

Natürlich gibt es immer Sachzwänge und besondere Umstände zu berücksichtigen - aber spätestens, wenn Probleme Handlungen erfordern erlauben die Ergebnisse deutliche Rückschlüsse auf die Intention der Handelnden.

Was früher einmal durch den sportlichen Ehrgeiz begründet war, reduziert sich heute immer mehr auf ein Geschäft. Oder Neudeutsch: den Business Case.

Die Teams - die Fahrer - die Hersteller - alle scheinen nur noch ein Ziel zu verfolgen: Geld zu verdienen.

Das klingt erst einmal paradox, denn normalerweise ist besonders der Motorsport dafür bekannt Geld zu verbrennen. Und das nicht zu knapp.

Aber die Gemengelage aus GT3 und deren Vermarktung lässt die eigenartige Situation entstehen, dass es auf einmal einen Markt gibt, für den es sich lohnt, Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Auf die GT3 Problematik an sich bin ich ja schon vor 4 Wochen detailiert eingegangen.

Die vergangenen Jahre haben den Ring, seinen Mythos und die Region in einem mächtigen Strudel immer weiter in die Tiefe gezogen. Ihr wisst was ich meine, das beck°werk wird den kommenden Generationen als mahnender Koloss für durchgeknallte Politiker erhalten bleiben.

Parallel dazu hat aber auch in der Sportlerszene ein Wandel stattgefunden: früher sind die Rennfahrer angetreten, weil sie die Herausfoderung liebten - heute geht es immer mehr um den pünktlichen Gehaltsscheck.

Dazu kommt, dass die Fahrzeuge größtenteils nur noch aus Kaufautos bestehen, denn die überwiegende Anzahl des Starterfeldes setzt sich aus GT3 und Cup Fahrzeugen zusammen. Die nicht verändert werden dürfen.

Und jetzt kommt das Wort, auf das alle schon warten: Tempolimit. Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass die Fahrer, die so große Stücke auf sich halten, diese Demütigung einfach über sich ergehen lassen.

Protest dagegen kann man an einer Hand abzählen - alle fügen sich unkritisch dem Schicksal, weil das so von ihren Geldgebern erwartet wird.

Werksfahrer verkommen zu beliebig austauschbaren Arbeitnehmern, die sich kritikfrei durch die Mikrofone aalen.

Das erinnert mich an die Gleichgültigkeit, mit der die Entscheidungen zur Erlebnisregion und deren Bau kommentiert wurde: keine Kritik - kein Widerstand, stumpfsinniges Hinnehmen hirnrissiger Entscheidungen - die Erwartungen des Arbeitgebers stehen an erster Stelle und dann kommt erstmal lange nichts. Vor allem keine eigene Meinung.

Dem Langstreckensport wird die Seele genommen und alle finden es super. Was für eine Enttäuschung.

Stellt Euch mal vor, in einem anderen Sport gäbe es diese Situation: alle 5 Minuten eine kurze Pause. Im Radsport z.B. die Beine hängen lassen - das gesamte Feld neutralisiert. Die würden doch - zu Recht - ziemlich ausgelacht werden.

Früher wurden im N-Forum die ehrlichen Rennberichte aus erster Hand geteilt - heute gibt es kaum noch ein Team ohne ‘Pressesprecher’ - egal wie klein das Team ist. Dort werden weichgespülte Presseberichte produziert - einer erfolgreicher als der andere mit gefühlt Dutzenden von Gesamtsiegern pro Rennen.

Und macht Euch bitte nichts vor: auch die Zuschauer sind längst nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Aus der VLN-Familie, die durch dick und dünn geht ist nur noch eine Kulisse geworden, mit deren Hilfe man in den Vorständen die neuen Programme durchdrücken kann.

Die Klimmzüge, mit denen beim 24h-Rennen irgendwie 200.000 Zuschauer zusammengerechnet werden, sind längst allen bekannt und trotzdem werden sie von den Marketingabteilungen wieder rausposaunt werden, weil große Zahlen immer toll klingen. Dass bei dem Rennen tatsächlich nicht mehr Zuschauer vor Ort sind, als bei jedem x-beliebigen Bundesligaspiel, wird von niemandem hinterfragt.

Für mich jedenfalls ist mit dem Tempolimit das Fass übergelaufen, das in den letzten Jahren stetig gefüllt wurde. Wenn man gefühlt etwas schon immer gemacht hat, heißt das nicht, dass es nicht auch einmal auf den Prüfstein gestellt wird.

Der Bogen wurde - quasi mit Ansage - überspannt. Die sogenannten Sicherheitsmaßnahmen, die in erster Linie das Ziel haben, das Rennen auf Biegen und Brechen durchführen zu können, haben meiner Meinung nach das Unfallrisiko sogar noch weiter erhöht.

Der typische GT3 Nordschleifenunfall - das Disaster waiting to happen - ist meiner Meinung nach ein anderer, als der, den wir so tragisch erlebt haben.

Aufgrund der künstlich zusammengestauchten Leistungsdichte werden höhere Risiken in Kauf genommen, um einen kleinen Vorteil zu erkämpfen. Jetzt wird die Döttinger Höhe vom Renngeschehen ausgeklammert, d.h. dort kann man nicht mehr überholen - man kann aber - und das ist das Entscheidende - auch nicht mehr überholt werden.

Vor dem Tempolimit musste man die Aerodynamik so einstellen, dass man auf der langen Geraden nicht zur leichten Beute wird. Das fällt jetzt weg und die GT3 haben große Einstellmöglichkeiten für ihre mächtigen Flügelwerke. Resultat: noch höhere Kurvengeschwindigkeiten, anspruchsvolleres Fahrverhalten und höhere Belastungen für die Reifen. Gepaart mit der hohen Verkehrsdichte, den Herausforderungen bei Nacht und Wetter und teilweise Gentlemanfahrern hinter dem Lenkrad, eine tickende Zeitbombe.

Ich halte es einfach nur für Glück, falls nichts passieren sollte und möchte nicht erleben, dass meine Befürchtung wahr wird. Deren Ursache nur im Geldverdienen Einzelner begründet ist, die ihr Geschäftsmodell nicht aufgeben wollen, bevor zu Ende gemolken ist.

Wenn der Jahreshöhepunkt quasi zum Tiefpunkt wird, dann läuft etwas gewaltig verkehrt. Das ist nicht mehr meine Welt. Da erhalte ich mir lieber die Erinnerung wach an Zeiten, als der Ring und seine Aktiven mich wie ein Monstermagnet in seinen Bann gezogen hat. Widerwillig zum Ring zu fahren, einfach nur weil es immer schon so war, macht nüchtern betrachtet keinen Sinn.

Und damit geht für mich eine Ära zu Ende, die mein Leben bestimmt hat, wie nichts anderes auf der Welt.

Natürlich bin ich nicht glücklich über diese Situation - aber auf der anderen Seite bin ich froh das erkannt zu haben und ohne irgendwelche Abhängigkeiten die Schlüsse ziehe, die ich für richtig halte.

Tags: N24h | Tempolimit | Mikebericht |


Donnerstag, 16. April 2015

Wie fährt sich das denn so mit ´Tempozone´?

Tempozone ist das neue Wort für Geschwindigkeitslimit - und von Falken gibt es eine Onboard vom Start des Qualirennens:

youtu.be/zrACnE8KXQY

Da beisst Du als Fahrer doch in’s Lenkrad.

Tags: Tempolimit | N24h | Qualirennen | Falken | Onboard |


Samstag, 11. April 2015

Tempolimit ist das Beste seit geschnitten Brot.Eins muss man den Beteiligten beim Tempolimit ja lassen: sie sind sich für nichts zu schade. Zurich Versicherung (N24h Hauptsponsor) macht sogar Werbung damit.

Tags: N24h | Tempolimit | Zurich |


Hast Du einen besseren Vorschlag?

Ja, hab’ ich - und erzähle ich seit Jahren. Immer und immer wieder. Will aber keiner hören. VLN & 24h hatten sie sogar mal konkurenzfähig im Einsatz: die SP Klassen.

Auf die Nordschleife hin entwickelte Rennwagen, die es so auf der ganzen Welt nur einmal gibt und die auf der Nordschleife am besten funktionieren. Mit der Technikhoheit in den eigenen Händen - und nicht wie die GT3 ausgelagert an SRO/FIA.

Mit Hilfe dieser Technikhoheit die Aeropakete runtergeschraubt, keine Unterböden - Jahr für Jahr die Leistung und Geschwindigkeit behutsam im Griff behalten - eingepegelte Rundenzeiten bei 8:30 im Auge behalten.

Ganz einfach.

Warum das nicht gemacht wird, bzw. nicht schon längst gemacht wurde?

Zum einen weil dann das Risiko besteht, dass ein ambitionierter Amateur die Werksteams blamiert mit seiner Eigenkonstruktion. Und das geht ja mal gar nicht.

Und zum anderen, weil dann das tolle Geschäftsmodell der OEMs zusammenbricht, mehr GT3 Autos verkaufen zu können.

Tags: FIAGT3 | N24h | Tempolimit |


Donnerstag, 09. April 2015

Warum die GT3 an allem schuld sind.

Ja ja, die bösen GT3! Natürlich sind nicht die GT3 schuld, das Problem ist viel komplexer. Da wir aktuell den Tiefpunkt der GT3 Problemtik erleben mit der Entscheidung ein Tempolimit auf einer Rennstrecke einzuführen, möchte ich mal etwas weiter ausholen.

Erstmal ein kleiner Rückblick: 2005 wurden die GT3 von Stéphane Ratel und der SRO in’s Leben gerufen als günstige Alternative zu GT1/GT2, die dem Werkssport vorbehalten bleiben sollten. Leistungs- und Preismäßig sollten sie sich in der Region vom Porsche Cup ansiedeln - was am Anfang auch so war. Inzwischen sind über 30 verschiedene Fahrzeuge homologiert.

Auf der Nordschleife wurden die Autos zum ersten Mal 2009 zugelassen, dafür wurde die SP9 erschaffen - eine 1:1 Übernahme der homologierten GT3 Klasse. Die Mintgen Viper war in 2009 das erste GT3 Auto auf der Strecke.

Und jetzt wird’s kompliziert - ich versuche das mal einzeln aufzubröseln.

Die Hersteller haben immer neidisch auf Porsche geschaut, die es tatsächlich fertig bringen mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell ist bei Audi die Idee geboren, basierend auf dem schon sportlichen R8 einen günstigen, aber trotzdem schnellen, Rennwagen zu erschaffen, der dann - und das ist der wichtige Teil - in großen Stückzahlen verkauft werden soll. Und bei einem Rennwagen reden wir schon von großen Stückzahlen bei 50 oder so. 50 mal 400.000 € Kaufpreis sind immerhin 20 Millionen Euro.

Gesagt - getan! Und weil bei der Langstrecke so viele potentielle Kunden unterwegs sind, sollte das auch der große Aufschlag vom R8 werden. Dazu musste man das neue Auto aber auch schmackhaft machen und das geht natürlich am besten, wenn man das 24h-Rennen gewinnt.

Audi war sich nichtmal zu schade Einfluss auf das Reglement zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Win on Sunday - sell on Monday - allerdings nicht auf die Serienfahrzeuge bezogen, sondern die Kunden sollten den Renn-R8 kaufen, mit dem das Werk so erfolgreich Motorsport betreibt.

Black Falcon hatte damals freudig auf den R8 gesetzt und nach den ersten Fahrten den Audi ganz schnell wieder entsorgt.

Es war wie verhext - 4 Anläufe brauchte Audi, um endlich den Gesamtsieg feiern zu können. Der Aufwand wurde in schwindelerregende Höhen getrieben - nichts dem Zufall überlassen.

Die anderen Hersteller - auch nicht blöd - haben gesehen, was Audi vorhat und haben ähnliche Programme in kleinerem Maßstab gestartet. Die GT3 Szene fing an sich auszubreiten, allerdings nicht aus sportlichen, sondern vielmehr aus geschäftlichen Gründen.

Und als die Hersteller einmal Blut geleckt hatten, wurden sie auch schnell die eigentlichen Kräfte hinter Reglement und Veranstalter.

Peter Geishecker reibt sich die Hände - auf einmal stehen die zahlungskräftigen Industriekunden bereit für VIP und LKW Flächen, Filmproduktionen und sonstige Leistungen, die von der Wige angeboten werden. Endlich! Auch haben die Hersteller ihre ausgefahrenen Kommunikationskanäle mit N24h Meldungen gefüttert - ein Traum für Wige/Geishecker, dem die Vermarktungsrechte für das Rennen zugesprochen wurden.

Die VLN war zur Tatenlosigkeit verurteilt und durfte die Bühne bereiten für die 24 Stunden. Hersteller und ADAC Nordrhein haben mit DMSB & Co leichtes Spiel, Audi wurde mit Spezialregeln wettbewerbsfähig gemacht. Auf einmal wurden Tankkannen und Boxenstopp Mindestzeiten zur Pflicht - ein eigener Technikausschuss durfte von Rennen zu Rennen neue Gesetze für einzelne Fahrzeuge erlassen.

Eine VLN BOP (Balance of Performance) wurde über die GT3 Homologations-BOP gestülpt. Witzigerweise betraf das hauptsächlich Porsche, deren Leistungs- und Verbrauchsvorteil einfach rausgekürzt wurde - als Stellschrauben gibt es Gewicht, Restriktor, Leistung, Tankinhalt (!) und Tankkannenrestriktor (!).

Mit sportlichem Wettbewerb hat das Ganze natürlich nichts mehr zu tun, mit Breitensport schonmal garnicht. Rennsieger werden von Norbert Kreyer am Mischpult zusammengemixt und im Hintergrund sorgt eine undurchschaubare Gemengelage von monetären Einzelinteressen zu einem Politikdickicht, das kaum zu durchschauen ist.

Wenn Ihr jetzt meint das seien weltfremde Verschwörungstheorien, dann habe ich hier einen praktikablen Sanity Check für Euch: die Entscheidungen von vorgestern - aber auch der vergangenen Monate und Jahre kamen vielen Leuten unlogisch und geradezu dumm vor. Als hätten die Entscheider keine Ahnung vom Motorsport. Wenn Ihr jetzt meine Erklärung als Antrieb für die Entscheidungen anzieht, dann sind sie auf einmal gar nicht mehr so dumm und unerklärlich. Reverse Engineering nennt man das.

Ab und zu führen einige Leute vertrauliche Gespräche mit mir, man ist sogar der Meinung, dass meine freche Schnauze wichtig ist als Gegengewicht zu den Bücklingen in der Motorsport Presselandschaft. Die habe ich dann auch genutzt, um meine Theorie auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und sie hat immer gehalten.

Wir haben uns Schritt für Schritt vom Sport verabschiedet, Marketing und Unternehmensinteressen haben das Sagen. DMSB und ADAC Nordrhein haben es forciert, die VLN hat sich nicht gewehrt - und jetzt ist es zu spät.

Meiner Meinung waren die GT3 auf der Nordschleife ein Desaster waiting to happen. 20 Autos in irrer Geschwindigkeit, die um jeden technischen Vorteil untereinander beraubt wurden, jagen im Verkehr um die Strecke. Die Risiken, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, werden automatisch größer und die hohe Dichte an Fahrzeugen fordert einen Unfall mit mehreren Beteiligten geradezu heraus. Meiner Meinung nach ist die fatale Nissan Katastrophe diesem viel wahrscheinlicheren Szenario einfach nur zuvorgekommen.

Die Langstrecke ist längst zum Spielball von Konzernen geworden und so passiert tatsächlich das Lächerlichste, was man sich auf einer - auf DER - Rennstrecke vorstellen kann: Tempolimit. Einzig und allein geschuldet den Geschäftsplänen von Unternehmen. Viele davon mit hohem Ansehen im Motorsport: BMW, Audi, Porsche, usw. Es muss weitergehen - der große Marketingaufschlag 24h-Rennen steht vor der Tür!

Wenn man dann noch weiß, das Hans-Joachim Stuck Repräsentant des VW Konzerns ist (Audi, Porsche, Bentley), dann schließt sich der Kreis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: diese Unternehmen haben schon tatenlos mit angesehen wie der Nürburgring von Politik und Gier zerfressen wurde - jetzt sind sie sich nicht zu schade dem halbtoten Komapatienten noch ein Clownsgesicht zu malen - nur damit die Euro wie geplant in der Kasse klingeln.

Was ich davon halte? Es widert mich einfach nur noch an.

Save The Ring.

Tags: Tempolimit | DMSB | FIAGT3 |


Mittwoch, 08. April 2015

Der DMSB legt nochmal nach.

Die Fahrer vom 24h Top 30 Qualifying müssen vor dem Start ihren Namen tanzen - kam gerade frisch reingeflattert.

Tags: Stuck | Gaudibursch | N24h | DMSB | Tempolimit |


Dienstag, 07. April 2015

Rennsport und Tempolimit? Ich bin dann mal weg.

Der DMSB hat es tatsächlich geschafft den Nordschleifensport ad absurdum zu führen, nur um die GT3 nicht nach Hause schicken zu müssen.

Statt das Problem zu lösen wird eine komplette Meisterschaft in Schutzhaft genommen. Der Cunning Plan vom DMSB ist nämlich - Festhalten! - Tempolimit. Kein Witz.

Für die Rennfahrer empfinde ich das schon als Demütigung, wenn das wirklich so kommt. Ausgerechnet die fahrerischen Schlüsselstellen wie Schwedenkreuz oder Metzgesfeld - oder eine der wenigen Stellen zum Überholen (Döttinger Höhe) werden quasi vom Renngeschehen ausgeklammert - Runde für Runde.

Da verliert man doch als Fahrer den Fluss und selbst die Nordschleife - die größte und schönste Rennstrecke auf der ganzen Welt - kann dann auf einmal nur noch nervig werden.

Der DMSB hat zwar Motorsport im Namen, aber er sollte sich lieber umbennen in DHVB - Deutscher Herstellervertreter Bund oder so. Die Interessen des Sport werden mit den Füssen getreten zugunsten Marketing & Co - mir tun die Leute leid, die dieses Trauerspiel auch noch gut finden.

Ich habe den Nordschleifensport noch erlebt, als er richtig geil war, das was wir jetzt vorgesetzt bekommen sollen ist nur noch das kastrierte Überbleibsel. Mag sein, dass es Leuten gefällt, die es nicht anders kennen, aber ich leide zu sehr.

Auch wenn ich mich innerlich sträube mich mit dem Tempolimitthema überhaupt auseinanderzusetzen, so wirft es doch mehr Fragen auf, als es beantwortet:

  • Was ist mit dem Pflanzgarten? Bellof hat vor über 30 Jahren schon vorgeführt, dass man dort Unterluft bekommen kann.
  • Was ist bei den Touristenfahrten? Auch Tempolimit? Wer kontrolliert das? Was passiert, wenn man zu schnell fährt - auf einer Privatstraße?
  • Wenn die GT3 wegen der fehlenden Döttinger Höhe die Flügel nicht mehr flach zu stellen brauchen, sind die dann in den Kurven nicht viel schneller als jetzt? Und ist das dann nicht sogar gefährlicher?
  • Wieso gibt es zusätzlich ein Zuschauerverbot, wenn die Autos sowieso nur Halbgas fahren? Damit sich das Elend keiner angucken muss?
  • Mit was für Umbaumaßnahmen wird denn da gedroht - sollen etwa Schikanen eingebaut werden auf dem Kulturgut Nordschleife?
  • Was machen die jetzt mit der WTCC?
  • Wie will man bei einem GT3 5% weniger Motorleistung einbauen? Sollen jetzt neue - homologierte? - Kennfelder rausgefahren werden? Und wie will man das dann nachprüfen?

Die haben sich verzockt mit Ansage - 2009 ging das los, als der GT3 Tür und Tor geöffnet wurde. Eine Klasse, die nicht kontrollierbar von einer anderen Organisation homologiert wird, um dann auf der Nordschleife Rennen zu fahren: Rezept für Desaster und jetzt - wie gesagt - ist die Can of Worms sperrangelweit offen und statt eine Lösung zu finden, die echten SPORT ermöglicht, werden Fahrer, Strecke und Zuschauer vergewaltigt, damit die Hersteller ihren Präsentierteller nicht verlieren.

Ganz ehrlich: ich bin raus.

Ich verkrafte nicht Rennfahrern zuzuschauen, die Runde für Runde kastriert werden und den rechten Fuss nicht auf das Bodenblech pressen dürfen.

Der Reiz der Nordschleife liegt darin mit ihr zu kämpfen - ob mit dem Fahrrad oder einem 600 PS Auto. Runde für Runde und im Langstreckensport einen möglichst langen Stint - echter Sport. Schlimm genug, dass es kaum eine freie Runde ohne Unfall (= Gelbphase) gibt - jetzt werden die Gelbphasen schon fest eingebaut. Das ist doch eine Zumutung für jeden Vollblutracer.

Richtig wäre gewesen die Leistung der Fahrzeuge so zu balancieren, dass sie nicht unendlich weiterentwickelt und schneller werden, aber gleichzeitig eine Herausforderung für Fahrer und Strecke bleiben.

Man hatte diese Möglichkeit eines Nordschleife-spezifischen Reglements mit den SP-Klassen - eine über Jahrzehnte gewachsene Szene, denen man mit der priviligierten GT3 die Pistole an den Kopf gesetzt hat.

Jetzt sind den Machern die GT3 fatal über den Kopf gewachsen und statt die falsche Entwicklung zu korrigieren und gegenzusteuern wird im Schnellschuss eine Hindernisbahn aufgebaut, die einfach nur ätzend ist und die einzige Herausforderung, die übrig bleibt, ist es bei dieser Gängelei nicht die Nerven zu verlieren. Da ist ja jeder Stau im Kreuz Köln West besser zu ertragen.

Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist und die schönste Zeit haben wir schon eine Weile hinter uns gelassen. Artur mit der Diva und Drosselklappe auf Vollanschlag über Flugplatz und Schwedenkreuz - das möchte ich im Gedächtnis behalten. Und keine bunten €400k Kaufautos, die im 200 km/h Limiter Angst haben müssen kalt zu werden.

Wer lupft verliert und hier wird eine ganze Szene zum lupfen verdonnert. Und verliert gewaltig.

Dieser Kommentar trifft es:

Vom Mythos zur Lachnummer in … 3 … 2 … 1 ….

Ich komme gerne wieder zurück, wenn sich die Fahrer ihre geliebte Herausforderung zurückerkämpft haben.

Save The Ring.

Tags: DMSB | Tempolimit | VLNLangstrecke | N24h |


Freitag, 03. April 2015

Marcus Schurig: Die Nordschleife ist schützenswertes Kulturgut.

Es gibt sie, die ein paar Wenige, die sich schützend vor die Nordschleife stellen in der aktuellen GT3 Diskussion.

Marcus Schurig gehört dazu:

“Bei den Sofortmaßnahmen muss zwischen Strecke und Autos unterschieden werden. Eines ist klar: weder kann der Streckenverlauf der Nordschleife kurzfristig geändert werden, noch die GT3-Rennautos. Die Strecke sollte meines Erachtens auch nicht verändert werden, sie ist schützenswertes Kulturgut.”

Ein wirkliche Lösung hat er aber auch nicht, er schlägt als kurzfristen Kompromiss allen Ernstes vor:

“Man könnte zum Beispiel eine permanente Gelbphase über 200 oder 300 Meter hinter dem Streckenabschnitt Hocheichen einrichten, die die Geschwindigkeiten auf dem Weg zum Flugplatz und Schwedenkreuz wirkungsvoll begrenzen.”

Gut, wenn es das 24h-Rennen rettet, bleibt wohl auch nicht viel anderes übrig.

Denn soviel ist mal sicher:

“Eine solche Tragödie darf sich nicht noch einmal wiederholen, denn das könnte unter Umständen dazu führen, dass der gesamte Motorsport von der Nordschleife verbannt wird.”

Tags: N24h | Schurig |


Samstag, 28. März 2015

Ein schlimmer Unfall hat die neue VLN Saison schon nach 70 Minuten gestoppt.

Eigentlich hatte ich mich gefreut meinen ersten Blogpost nach längerer Zeit mit etwas Erfreulichem zu füllen - aber das wird im Umfeld des Rings zunehmend schwerer.

Heute haben wir unsere alte Wohnung in Köln an den Vermieter übergeben, um nach 8 Monaten Renovierung unser neues Zuhause zu beziehen. Deshalb kann ich VLN auch nur online verfolgen.

Unterwegs habe ich schon versucht ein paar Infos aufzuschnappen - aber es kam von 11 bis 12 Uhr nur Musik - bittere Umsetzung eines “Livestreams”. Wie man unterwegs das iPhone für VLN Streaming nutzen kann: renn.tv/2269.

Bei Twitter das gleiche Trauerspiel: die VLN hat ungelogen 5 Tweets dieses Jahr abgesetzt - mit “Das Rennen wurde gestartet” hat die Follower für 2015 begrüsst.

Nach 70 Min. ist das Rennen abgebrochen, ich höre dass der Nissan GT3 am Flugplatz über den FIA Zaun in die Zuschauer geflogen ist.

Ganz bittere Geschichte, da hat man sofort einen Kloß im Hals. Als Fotograf geht man freiwillig einige Risiken ein, aber als Zuschauer?!

Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist, wie es sich anhört. Da rollt jetzt schon - nach nur 70 Minuten - eine Lawine auf VLN, Nürburgring und das 24h-Rennen zu: ist die Nordschleife noch sicher genug für GT3s? Sollen GT3s verbannt werden - oder die Zuschauer? Wie sieht es mit der Haftung aus bei einer privat betriebenen Rennstrecke: haftet der Veranstalter oder der Betreiber?

Da wackelt nach nur 70 Minuten schon wieder das ganze Kartenhaus.

UPDATE:

Sehr traurig - bei dem Unfall hat es unter den Zuschauern mehrere Verletzte und ein Todesopfer gegeben (vln.de).

Tags: VLNLangstrecke | N24h |


Montag, 19. Januar 2015

Das 24h-Qualirennen ist für den 11./12.April geplant.

Man kann sogar schon Eintrittskarten kaufen.

Tags: N24h | Qualirennen |


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Great 1979 BFGoodrich movie of 24 Hours Race.

Watch the 1st American team to enter the Nürburgring 24 Hours - this was back in 1979. 35 years ago - as you can tell from both the music and the cars.

youtu.be/qNPk_9nxfiQ

I once had this clip on CD, but couldn’t find it anymore - so glad somebody uploaded to youtube (where WTF1 picked it up). The cars are nice little V8s (AMC Spirit AMX, more details here, here and here). Including classy BFGoodrich sponsoring - and driven by “Team Highball” prinicpals Amos Johnson, Dennis Shaw, factory Mazda driver Jim Downing, actor James Brolin, IndyCar driver Lyn St James and journalist Gary Witzenburg:

“Two street-stock cars (both with AMC 5.0 L V8 and four-speed transmission) were supplied to ”Team Highball“ for Group One race modifications less than three weeks before a transport ship would sail to Europe.” (Wikipedia)

Also having a part in the movie is Heinz Hennerici, brother of Günther “Eifelland” Hennerici and grandfather of Marc Hennerici. Watch him explaining the track with one arm while driving - and he only got one arm!

Fantastic movie and great documentary, amazing how little the actual track has changed.

Tags: N24h1979 | Onboard | BFGoodrich | AMCSpiritTeamHighballHennerici |


Montag, 29. September 2014

VIDEO: Schmerzbefreite 24h Pole-Position-Runde von Kévin Estre / Dörr McLaren.

Kévin Estre haut eine der knallgasigsten Runden, die ich je gesehen habe, raus! Da ist der N-Aufkleber aber redlich verdient - und die Pole Position für das 24h-Rennen auch.

youtu.be/ajN5fVVOLOw

Kann keiner sagen, er wäre nicht an’s Limit gegangen!

Und auch sehr sportlich von Dörr Motorsport bzw. McLaren Feuer frei! zu geben. 8:10,921 heisst die neue Bestzeit für die Streckenvariante N24h (Mercedes-Arena abgekürzt, Rest großer Kurs über Dunlopkehre und Nordschleife).

Die Tonqualität ist zwar nicht so gut (bzw. schlecht), aber Hauptsache wir bekommen die Bilder überhaupt zu sehen!

Sieht von außen immer so einfach aus, aber bei dem Video rettet man sich von einem Herzstillstand zum nächsten! Ziemlich digitaler Fahrstil - es ist noch garnicht so lange her, da war auf der Nordschleife rundes Fahren angesagt. Scheint mit den neuen Autos anders zu sein - wie seht Ihr das?

Tags: OnboardMcLarenN24hPolePositionKevinEstre |


Sonntag, 17. August 2014

Mikebericht vom DTM Wochenende.

Eigentlich ist DTM ja nicht so mein Ding, aber bei dieser Konstellation bleibt mir ja gar nichts anderes übrig!

Mit dem Steff war das schon länger vereinbart, ich wollte mal ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sowohl BMW als auch DTM fanden das auch gut und so habe ich Fr/Sa eingeplant, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Als ich angekommen bin, wurde ich von diesem Auto begrüsst, wer erinnert sich noch an den privaten Ruch-Mustang?

Und auch schön, mal wieder Land-LKWs zu sehen!

Wolfgang Land war 1990 selber hinter’m Lenkrad am Start und 25 Jahre später ist das Team regelmässig im Carrera Cup vor Ort.

Leider bei der VLN nicht mehr dabei, daher war es schön den Wolle mal wieder zu treffen!

Chippie und Bärchen - wir zwei könnten stundenlang über Opel DTM Zeiten erzählen!

Aber eigentlich war ich ja deswegen hier:

Reinhold Motorsport GmbH - kurz RMG - von Stefan Reinhold.

Dieses Foto habe nicht ich gemacht, sondern Steff’s Sohn, der Emil:

Das haben wir direkt ausgenutzt und ihn um ein Erinnerungsfoto an 20 Jahre Audi 200 gebeten:

Solche Bilder gelingen auch nur, wenn der Emil abdrückt! Da hat der Chris wohl gedacht, das wird nix!? Hehe!

Wo wir gerade beim Emil sind: er war auch zuständig für die Boxenführungen. Keine Frage, die er nicht beantworten konnte und der Junge ist gerade mal 10. Da brauchen wir uns über den Nachwuchs keine Sorgen machen!

Beim Steff fährt der Maxime Martin, wer hier mitliest kennt ihn spätestens seit N24h 2013. Beinahe wäre er Fahrer des Jahres geworden!

Mit dem Olaf geht er dann nochmal den Einkaufszettel für’s Wochenende durch ;)

PUSHPAPY - das steht auch auf dem Käfig:

Marco Wittmann ist der Teamkollege, er führt aktuell in der Meisterschaft:

Und Steff hat einen Traum: er möchte sein Heimrennen am Nürburgring gewinnen!

Die Chancen stehen nicht schlecht, aber dafür muss alles passen.

Beim Training wurde auch Boxenstopp geübt, die Mannschaft steht bereit wie ein Flitzebogen zum Abschuss!

Im Rennen haben sie den Marco beim Boxenstopp in sagenhaften 2,7 Sekunden abgefertigt!

“Ruhe bewahren - Sicherheit ausstrahlen!” Kennt Ihr noch Patrick Elsen? Auch für ihn Heimspiel.

Das Glücksbringer-N am Boxenstand:

Emil hat alles im Griff beim Training:

Für einen Teamchef gibt es jede Menge andere Aufgaben - immer auf der Flucht:

Kurzes Hallo mit Harald Nippel Grohs, bevor es …

… zu Dirk und Sportchef Jens Marquardt zum Interview geht:

Wettermässig ging das Wochenende echt übel los, der Regen wurde immer wieder an- und ausgeknipst. Selbst die Engländer haben den Schirm ausgepackt, das will was heissen!

So kann man natürlich auch fotografieren:

Sehr auffällig war, dass alles was nicht mit DTM zu tun hatte, abgeklebt wurde. Das war soviel, dass es schon peinlich ist. Die Hazet an den Toren …

… oder das Mundorf an den Tankstellen:

Wenn man die Augen offen hält, findet man aber auch noch richtig alte Relikte, das Logo war toll, danach ging’s bergab:

Und es gab Zeiten, da wurde Marek Lieberberg gefeiert - heute tritt man ihn lieber in den Allerwertesten:

Die Nürburgring TV GmbH aus Düsseldorf hat zwar ihre 2012er Bilanz noch nicht veröffentlicht, hat aber dafür jetzt eine eigene Lounge:

Ok, bevor sie leersteht wie die anderen. Noch jemand ohne?

Das ist nicht das Kleingedruckte, das ist der Zeitplan:

Da liegt man echt auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes! :)

Bei der DTM fahren 3 Werke gegeneinander: BMW, Audi und Mercedes. Bis vor kurzem war sogar BMW noch gar nicht dabei. Aber es ist immer noch so wie Fussballspiel, allerdings mit 3 Mannschaften. Die jeweiligen Sportchefs ziehen die Strippen, die Teams sind reine Dienstleister. Sie unterscheiden sich innerhalb der Marke auch nicht voneinander, die CI ist streng vorgegeben.

Und in der Boxengasse stehen erst die BMW Teams …

… die nur durch das kleine Namesschild oben zu identifizieren sind:

Dann die Auditeams …

… wobei Rosberg die Tür zu macht, …

… während es der Eifler Phoenix Mannschaft noch lange nicht kalt ist:

Und dann kommt Mercedes. Die haben natürlich einen Ruf zu verlieren …

… und verlegen mal schnell Parkett in der Box:

Aber auch hier das Setup und Aussehen streng vorgegeben:

Interessante Konstruktionen sind am Start bei den Kameras …

… oder auch bei den Antennen:

Und die Kohle wird mit vollen Händen rausgehauen. Mal als Beispiel die Showbühne am Ende der Boxengasse …

… oder die manuellen Bremsenlüfterföhns aus Kohlefaser:

Die Hubschrauber waren auch ständig in der Luft …

… da kann sich Rheinland-Pfalz natürlich nicht lumpen lassen und schickt die Polizei vorbei. Die Kohle muss raus!

Die Tribünen waren garnicht schlecht gefüllt, das sind Bilder vom Samstag. Fahrerlagertribüne …

… Mercedes-Tribüne …

… und auch T4:

Selbst auf dem Hatzenbachhügel haben sich ein paar Leute eingefunden:

Auch das Fahrerlager war voll Leute, aber ausser Hospitality Palästen und beeindruckenden LKWs in Reih und Glied gab es da nichts zu sehen!

Es sei denn, man konnte eine seltene Boxenbesichtigung mitmachen. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was denn Jens Klingmann so macht, wenn er nicht gerade neuen Nordschleifenrekord fährt:

Immerhin reduzieren die Zuschauer freiwillig die Entsorgungskosten …

… und das nicht zu knapp!

Kaum verheiratet und schon auf Jück …

… aber Timo Glock muss ja Rennen fahren!

Im Regentraining war er sauschnell unterwegs!

Im Qualifying war es aber trocken und ich habe mich mal an der Schikane positioniert. Die anderen guten Stellen - Eingang und Ausgang Arena - waren Sperrzonen. Damit die Fernsehkameras dort ungestört stehen können - na vielen Dank.

Der Oli Walter war auch da, bisher kannte ich ihn nur aus dem Netz.

Hat sich in Müllenbach ein schickes N auf die Jacke sticken lassen und war damit natürlich ohne Umwege sofort für den Mikebericht qualifiziert! ;)

Dann ging es endlich los mit Autos auf der Strecke. Ich muss sagen, für meinen Geschmack sind die viel zu laut. Die hören sich auch nicht gut an, sondern machen einfach nur Krach. Und dann auch noch alle Marken gleich. Man - also zumindest ich - kann sie nicht am Geräusch auseinanderhalten.

Man hört auch keine Schaltvorgänge. Für mich ist das ein monotoner Lärm. Das einzig richtig Geile ist, dass sie ab und zu Feuer spucken. Das war’s dann aber auch schon.

Das fand ich ein gutes Fotomotiv, aber mir fällt kein passender dummer Text ein ;) Die Post scheint jedenfalls mächtig Kohle übrig zu haben, denn sie sind auch auf allen Nummernschildern und ziehen im Fahrerlager eine Tribüne hoch.

Mit dem Auge Unterschiede bei den Fahrern festzustellen, ist echt schwer. Die Autos liegen wie angenagelt auf der Strasse, kein Verbremser oder Quersteher zu sehen.

Da ist man schon froh, wenn jemand die Linie nicht trifft:

Ich hatte Gelegenheit mich mit Maxime Martin zu unterhalten und er ist sehr froh, in der DTM angekommen zu sein. Die Autos seien mit nichts vergleichbar, die japanischen GT kommen dem vielleicht nahe - ansonsten sind sie etwa so wie ein LMP mit viel Gewicht. Ob er nochmal in Le Mans fahren kann, wusste er nicht - er möchte sich auf die DTM konzentrieren und gerne in der Serie bleiben.

Er lernt immer noch dazu, aber auf Strecken, die für alle neu sind, können die anderen ihre Erfahrung nicht mehr so gut ausspielen. Das hat der Sieg in Moskau auch eindrucksvoll gezeigt!

Ich hab ihn auch nach dem Steff gefragt, er sei ein guter Teamchef, würde aber auch ordentlich Druck machen. So kennen wir ihn! :)

In Belgien ist die DTM noch nicht regelmässig im Fernsehen, aber er arbeitet daran. Meine Kritik an der Serie konnte er nicht nachvollziehen - im Cockpit sei es knallhartes Racing mit starker Konkurenz.

Ich finde es schade, dass davon kaum noch etwas übrigbleibt, wenn es beim Zuschauer ankommt.

Als ich diese Autos gesehen habe, dachte ich an Austellungsstücke - Pustekuchen!

Herrlicher Linder E30 M3 mit Harald Grohs am Steuer - ein Genuss für die Sinne! Da habe ich sofort die Ohrschützer abnommen, Traumsound. Und umso krasser der Gegensatz, mit was man heutzutage malträtiert wird.

Natürlich besonders kultig mit Nippel am Steuer mit seinem klassischen Jethelm, da werden Erinnerungen wach!

Schaut Euch das zierliche Auto an. Nicht so ein unförmig zerklüftetes Flügelirgendwas von heute.

Selbst der SLS wirkt trotz Flaps und Megaflügel aufgeräumt im Vergleich. Hier verfolgt Bernd Schneider übrigens Karl Wendlinger!

Und noch ein toller Soundkönig war am Start:

Und wurde richtig schnell bewegt. Kein Wunder, wenn …

… man sieht, wer am Steuer sitzt:

In meinen Augen macht die DTM vieles verkehrt, dabei könnte es so einfach sein. Der grottenschlechte Kommentator - Philipp Sohmer von der ARD - rundet das Ganze passend dazu nach unten ab.

An den Piloten liegt es jedenfalls nicht - die sind Weltklasse!

Ich mache aus meiner Meinung keinen Hehl und so war Charly Lamm auch verdutzt, mich bei der DTM zu treffen. Noch verdutzter war er zu erfahren, dass Steff und ich zusammen zur Schule gegangen sind :)

Aber es war schön Charly zu treffen, der Mann ist ein Herzensguter und macht eine sehr schwere Zeit durch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben bei diesem Film eng zusammengearbeitet. Hach!

Da kommt einiges zusammen, was liegt näher als das passende Selfie dazu! :) Ela - Steff’s bessere Hälfte - meinte dann zu dem Foto: Schön nach Größe sortiert - wie die Orgelpfeifen ;)

Zuhause haben ich natürlich am Rennsonntag ganz feste die Daumen gedrückt - denn nach Marco’s Poleposition war der Heimsieg in Reichweite. Wusstet Ihr, dass die DTM gute Ergebnisse mit Zusatzgewicht belohnt?

Marco war maximal schwer und hat das Ding nach Hause gebracht! Ein Traumstart, fehlerfreie Vorstellung und der 2,7 Sekunden Boxenstopp haben es möglich gemacht.

Steff und Ela im Fernsehen - viele Freunde aus Andernach vor Ort zu Besuch - besser geht es nicht.

Natürlich auch für meinen Mikebericht der perfekte Abschluss:

7 Rennen und 5 Siege bisher auf das Konto von RMG - sehr beeindruckend für einen Newcomer.

Nach dem Ausfall von Verfolger Mattias Ekström heute hat Marco einen satten Vorsprung. Ihm fehlen für die letzten 3 Rennen (Lausitz, Zandvoort, Hockenheim) nur 12 Punkte, um uneinholbar vorne zu liegen. Das heisst, er braucht nur noch einmal einen 4 Platz, um Meister zu werden!!

Mein Appell an die Macher der DTM ist einfach:

  • Wenn man ein Rennen erklären muss, läuft etwas falsch (Reifen, Boxenstopps, Gewichte).

  • Rennautos müssen Sound haben, nicht Krach machen.

  • Mehr Motorleistung als Grip (Stichwort Aerodynamik).

  • Weniger Hightech, dafür mehr Stabilität (Fahrerkönnen statt zerbrechlichen Flügelmonstern).

  • Und dann noch einen Kommentator, der nicht nur bunte Fernsehbilder in ein Hörspiel umwandelt, sondern der in der Lage ist ein Rennen zu lesen und auch Hintergrundwissen mitbringt. Damit meine ich nicht die Hochzeit der Familie Glock.

Für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Doch ganz ehrlich: da ist nichts. Die Autos sind faszinierend und für Ingenieure eine echte Herausforderung. Aber davon bekommt der Zuschauer nichts mit, denn die Details werden alle geheimgehalten. So ein Wagen schätze ich auf 1 Million Euro - das muss nicht sein.

Während den Trainingsläufen stand ich mitten in der Box, näher dran kann man nicht sein. Trotzdem habe ich nichts mitbekommen. Die Abläufe sind zeitlich präzise getaktet, alles funktioniert reibungslos. Wenn die Mechaniker ihre Helme anhaben, dann agieren sie wie ferngesteuerte Roboter: jeder weiss, was zu tun ist - jeder Handgriff sitzt und kommuniziert wird über Funk. Das wirkt für einen Aussenstehenden wie ferngesteuerte Zombies.

So faszinierend das für die Beteiligten sein mag: der Kreis der Aktiven ist sehr begrenzt und der Zuschauer wird regelrecht vom Geschehen ausgeschlossen.

So gesehen ist das der Hintergrund, den ich mitgebracht habe. Und dass die Siegerpokale zu RMG gewandert sind, ist natürlich der krönende Abschluss eines spannenden Wochenendes!

Denn eigentlich haben wir ja 20 Jahre Audi 200 gefeiert :)

Tags: MikeberichtTourenwagenMastersTeamRMG | MarcoWittmannMaximeMartinStefanReinholdEmilReinhold | ChristianKohlhaasAudi200 |


Freitag, 08. August 2014

VIDEO: N24h für Geniesser.

youtu.be/YZ12J-wCQVU

(Via.)

Tag: N24h


Donnerstag, 24. Juli 2014

Den Glickenhaus-Ferrari gibt es jetzt als Modellauto.

Der P4/5 von 2012 in 1:43 als Spark-Modell, nur 1.500 Stück - mit knapp 60 Euro etwas günstiger als das Original - bei raceland.de.

(Klick! für gross.)

Schön, dass der aufgelegt wurde.

Tags: GlickenhausRacelandModellauto | N24h |


VIDEO: Kazunori Yamauchi´s 24h-Rennen - Rise After Falling.

Starker Film von Mr Playstation:

youtu.be/BoUwzuFll_E

Tags: YamauchiN24h | SchulzeMotorsport |


Sonntag, 06. Juli 2014

WRC Hubschrauber sollen TV Bilder von Nordschleife WTCC einfangen.

Eurosport überlegt schon, wie sie die WTCC nächstes Jahr beim 24h-Rennen schön für den Fernseher aufbereiten können. Sehr löblich! Eigentlich würde man denken, dass das Wige Großaufgebot doch sowieso schon vor Ort ist für N24h, aber damit ist man wohl nicht so glücklich. Kein Wunder, dieses Jahr war echt enttäuschend, man hätte meinen können, das 24h-Rennen wurde auf dem GP-Kurs ausgetragen, so wenig Nordschleifenbilder gab es im Fernsehen.

Die Lösung: die verwegenen Hubschrauber-Piloten der Rallye WM.

“Diese Jungs sind vertraut damit, Rallye-Autos zu filmen, die schnell fahren. Gleichzeitig fliegt diese Crew sehr tief über die Strecke hinweg, macht spektakuläre Aufnahmen”, erklärt Ribeiro. So wollen die Verantwortlichen die spezielle Nordschleifen-Atmosphäre in die heimischen Wohnzimmer bringen. Ribeiro: “Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, das Rennen mit der Hubschrauber-Kamera zu verfolgen.”

Ob die mit dem engen Wald zurechtkommen? Ich würd’s ihnen zutrauen.

Aber jetzt haben wir ein neues Problem: lieber am Fernseher oder an der Strecke zuschauen?

Tags: WTCC


Brünnchen desNfiziert.

Die Saubermänner vom Nürburgring konnten sich die Nfektion im Brünnchen nicht länger mitanschauen und haben gründlich Ntfernt überpinselt.

Vorher:

Nachher:

Tags: Brünnchen | desNfiziert | N24h


Montag, 30. Juni 2014

MarcVDS hatte ein fürchterliches 24h-Rennen, doch sie nehmen es sportlich!

youtu.be/NBDEUWPwFy4

Tags: MarcVDS | | N24h


Samstag, 28. Juni 2014

Geniales 24h Wochenende für die Mamerows.

Nicht nur dass Christian Mamerow im #4 Audi R8 das 24h-Rennen gewonnen hat, sein Vater Peter Mamerow hat am Samstag auch das STT Rennen gewonnen.

(Ergebnisse STT / 24h.)

Tags: N24h | Mamerow


Montag, 23. Juni 2014

Mikebericht vom 24h-Rennen 2014.

Junge, Junge - was war das für ein Rennen! Spannend bis zur letzten Sekunde und über mangelnde Action konnte sich auch niemand beschweren, eher im Gegenteil!

Ich hatte mir Mittwoch bis Sonntag reserviert, wobei ich Montags schon wieder arbeiten musste. Als erstes gab es für mich frische Reifen. Waren noch eingelagert bei meiner Lieblingswerkstatt in Ringminihausen:

Die haben sich zwar etwas gewehrt, aber gegen den Achim ist kein Kraut gewachsen! Nur noch volltanken und ich war einsatzbereit:

Im Fahrerlager ist Mittwochs der richtige Tag zum warm werden, obwohl einige aussehen, als ob sie zum Mond starten wollen:

Für Teambilder …

… ist Tim Upietz der richtige Mann:

Unter seiner Regie entstehen die 24h-Jahrbücher im Gruppe C Verlag.

8 R8 sieht man auch eher selten:

In Ermangelung dynamischer Objekte hab ich schonmal Mitzieher mit dem Marco Werner geübt:

Georg Weiss probiert, ob ihm der Porsche noch passt:

… während Obi den Preis für das skurilste Klapprad bekommt:

Manche reisen schon mit Patina zum Rennen an:

Dirk Adorf hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um Unterschriften für diesen Helm zu sammeln:

… der abends beim großen Rievkooche Essen im Brünnchen versteigert wurde:

Dirk, Dieter Weidenbrück und die vielen Helfer haben über 3.500 Euro für den guten Zweck gesammelt!

Fussball ist nicht so mein Ding, aber ein HD Beamer mitten auf dem Campingplatz: Respekt!

Jetzt war ich ja nicht nur zum Spass da, sondern hatte auch noch wichtige Aufgaben zu erledigen, denn so ein 24h-Starterfeld will ordentlich Nfiziert werden! Schubert hat dem alten Mann freundlicherweise das auf’s Nötigste reduzierte Auto in angenehmer Arbeitshöhe bereitgestellt:

Zum Glück musste ich nicht alles alleine machen, daher geht mein grosser Dank an Tim Scheerbarth und Christian Menzel:

Bas Leinders:

Sabine Schmitz:

… und Marco Schelp:

Hier muss das iPhone von Prinz Aziz dran glauben:

Bei Dörr waren alle Einsatzfahrzeuge perfekt gestylt, sogar die Banner waren schon 1a Nfiziert:

Einfach hatten es die armen Kerlchen nicht, dem Pole Position N hat man seinen Einsatz deutlich angesehen:

Noch schlimmer erwischt hat es die Startnummer 1 bei Black Falcon, das lag schon nach der 1.Trainingsrunde im Müll!

Doch Tim Scheerbarth hatte den richtigen Riecher: nach heftigem Arbeitseinsatz haben es die Vorjahresgewinner auf den 2.Gesamtplatz geschafft:

So sah das Tickerbüro aus:

Und Ralf Zensen’s Mäggie macht mir mit ihren 24h-Aufklebern ordentlich Konkurenz! :)

Tropfende Wasserhähne repariert man am Ring so - Händewaschen wird sowieso überbewertet:

Die Fotografenkollegen hatten wieder einige Tricks auf Lager, sowohl beim Equipment-Transport:

… als auch bei der Haltung:

Den Preis für den wärmsten Helm geht an diesen Kandidaten:

Und der Preis für die meisten Tanker an das Subaru-Team:

Nach dem Tanken haben die den Wagen original in einen dahinter stehenden Astra geschoben - brechendes Kohlefaser ist ein fieses Geräusch.

Und natürlich: kein 24h-Rennen ohne Regen!

Sehr gefreut habe ich mich den Sascha mal wieder in echt zu sehen, regelmässige Blogleser kennen ihn schon länger:

Danke an Audi für das Pilsken und Agnes für das Foto!

Am Freitag bin ich mal in’s Brünnchen und da sind mir gleich die neuen Ns aufgefallen - auf Dieter’s Wagen:

… und dieser dezente Kollege auf der Rennbahn:

Kam auch bei den Historischen gut zur Geltung:

Von den Brünnchenbewohnern hab ich mir sagen lassen, dass es Markierungsfarbe sei mit Quarzsand abgestreut. Ich war trotzdem ganz froh, dass kein Regen gemeldet war, das war schon ordentlich gross! :)

Ansonsten kam mir das eher leer vor …

… was einigen Leuten die Möglichkeit geboten hat, den Standplatz zu optmieren.

Perfekter Sofastandplatz ist nämlich das A und O:

Die Lagerfeuer werden auch immer heisser, das war mal eine Bierflasche:

Frauen findet man nicht viele, kein Wunder bei solchen sanitären Anlagen:

Die Mahlzeiten sind dann auch eher praktisch als lecker:

Gut, wenn man zu zweit auf der Dax anreisen kann:

Auch im Fahrerlager großer Stil, das ist der neue Martini BMW BMW Martini:

Uwe Alzen beim Top 30 Qualifying als Zuschauer, das versteh ich jetzt nicht. Er offensichtlich auch nicht:

Ganz links im Bild Blogger Björn Habbeger - das nennt man dann wohl “behind the scenes” ;)

Mecki Messer hat an einem tollen Le Mans Band mitgewirkt - da kommen Kai und ich mit unserer Radtour sogar auch drin vor:

… und wenn sich dann noch Markus Schurig dazugesellt, dann werden erstmal Le Mans Geschichten austauscht. War ja auch erst eine Woche alt das Rennen.

Sensation! Barzahlung möglich!

Kann der Christian garnicht drüber lachen. Sollte er aber, denn einen Tag später feiert er Geburtstag und den 2.Gesamtrang zusammen! Glückwunsch!!

MarcVDS Cheffe persönlich vor Ort - zusammen mit dem Jörg in der Startaufstellung:

Sehr rührend: Rainer Dörr macht sich ein Erinnerungsbild von seinem McLaren auf Pole Position. “Hat man ja nicht alle Tage”, meint er. War schon eine kleine Sensation!

Ebenso wie der Audi R18, der originale Le Mans Sieger vom Wochenende davor. Fand ich natürlich Mega!

Wobei die Mücken in Frankreich auch nicht anders aussehen als die in der Eifel:

Wie nach einem harten Boxkampf, so sieht die Nase von einem LM Siegerwagen aus:

Und diese Früh-Kiste durfte das Auto nach vorne ziehen:

Wie schnell Marcel Fässler im Cockpit verschwunden ist - da merkte man deutlich, dass war zillionenfach geübt:

Das Startaufstellungs-Foto mit dem Rennleiter Walter Hornung hat auch schon Tradition!

Die Tribünen knallvoll …

… und die Fotografenplätze auch!

Sean Klingelhoefer aus Los Angeles - wenn ihr ihn nicht kennt, schaut mal rein.

2014 ist dann das Jahr, wo ich zum ersten Mal jemand mit iPad fotografieren sehe.

Beim Start wurde im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Staub aufgewirbelt:

Der Eifelblitz - direkt mal 1. in der zweiten Startgruppe:

Ich bin dann an die Strecke, um festzustellen, dass noch Plätze frei waren:

Kein 24h ohne Jägerzaun!

Vorsicht - Wildwechsel!

Save The Ring darf nicht fehlen:

Die Bratpfannen ordentlich wie zuhause:

Im Sonnenuntergang ist der McLaren sowohl von hinten …

… als auch von vorne eine Augenweide:

Der Aston hat schon leichte Verbrennungen:

… und der Eifelblitz Schürfwunden:

So sehen Sieger aus:

Das gibt’s nur am Ring:

Der Platz in der ersten Reihe geht so:

… oder so:

Nur mit dem Biernachschub ist unpraktisch, gut wenn es nette Passanten gibt:

Fussball wurde überall geguckt:

Und Jaber mit Waleed natürlich wieder an der Pommesbude! :)

Kam mir aber garnicht ungelegen, denn die konnten mich zur Mäggie zurückfahren, die stand ja noch am Schwalbenschwanz:

Von da hatte ich es nicht weit, denn mein Hauptquartier war wieder auf Retti’s Wiese, er gewährt mir Asyl für’s 24h-Rennen.

Hab ich gefragt, was ich schuldig bin für Strom und Verpflegung: 50 Euro. Nimmt er die 50 Euro - packt noch 150 Euro drauf und sagt: “Du kennst doch bestimmt ein Tierheim. Da gibst Du das ab.”

Ein echter Retti nach einem Hammer-Wochenende!

Die kürzeste Nacht des Jahres, neuer Distanzrekord (über 4.000 km), die ersten beiden mit 3 Min. Abstand durch’s Ziel, 17 Führungswechsel, der Gesamtsieg schon 4 Jahre in Meuspath - das war vielleicht ein Rennen.

Was sonst noch erwähnenswert ist:

  • Peter Geishecker wurde als Organisationsleiter verabschiedet

  • die 2015er Ausgabe wieder im Mai (schade)

  • ich hab mein 300er Objektiv dieses Mal garnicht ausgepackt

  • meine kompletten Fotos gibt es hier

  • Felix Baumgartner mit Top 10 Ergebnis

  • und als ich den LMP 1 fotografiert habe, hab ich ihn auch mal kurz berührt :)

Leider ist es einem wandernden Zuschauer unmöglich, den Rennverlauf zu verfolgen. Wenn man mal Radioempfang hat - was eher selten der Fall ist - dann kommt entweder Musik oder Nebensächliches und die App kann man komplett vergessen, weil das Handynetz hoffnungslos überlastet ist.

Ich bin am Sonntag im Bus geblieben - Radio Le Mans mit Livetiming - alles andere kann man komplett abhaken. Leider gibt es Radio Le Mans aber nicht über Radiofrequenz so wie in Frankreich, das wäre mal ’ne Massnahme. Da kommt Musik nur am Anfang und am Ende, der Rest ist pures Racing, so wie es sein soll.

Bei den TV Bildern konnte ich überhaupt nicht verstehen, dass so wenig von der Nordschleife zu sehen war. Beim Top 30 Quali war es ganz schlimm, fast ausschließlich nur GP Strecke. Ich hoffe das war nur bei dem DVB-T Signal so!?

Da gibt’s noch ordentlich Luft nach oben, damit auch der Zuschauer vor Ort das Rennen in all seiner Spannung miterleben kann.

Tags: Mikebericht | N24h


Samstag, 21. Juni 2014

Le Mans Sieger Marcel Fässler fährt im R18 eine Runde Nordschleife vor dem 24h Start.

Motorsport-Total:

“Der frischgebackene Le-Mans-Sieger Marcel Fässler wird vor dem Start des 24-Stunden-Rennens um 15:20 Uhr mit dem Audi R18 e-tron quattro eine Runde um die Nordschleife fahren.”

Klasse Aktion, besser kann man die Brücke nicht von Le Mans nach Nürburg schlagen! Ausser man fährt die Strecke mit dem Fahrrad natürlich ;)

Tags: N24h | LM24


Freitag, 20. Juni 2014

WTCC auf der Nordschleife!

Falls das jemand verpasst hat, beim 24h gab es heute (Donnerstag) eine Pressekonferenz, wo offiziell bekanntgegeben wurde, dass nächstes Jahr beim 24h-Rennen die WTCC im Rahmenprogramm fährt.

Hier der offizielle Trailer dazu (Min. 0:25!):

youtu.be/hHxu-Mam_F8

Tags: N24h | WTCC


Mittwoch, 18. Juni 2014

24h-Rennen Essential Links.

(… to be continued …)

Tags: N24h | EssentialLinks


Freitag, 13. Juni 2014

Nächste Woche N24h Mittwoch: Rievkooche-Alarm!

Dirk Adorf und Dieter Weidenbrück:

“Die Fahrer großer Autos reiben sich an den Kleinen, die Sportwarte reiben sich an den Fahrern, die Fans reiben sich untereinander? Völlig überholt! Das Einzige, was jetzt gerieben wird, sind Reibekuchen für den guten Zweck.”

Ex-Korso Mittwoch (18.6.) ab 20 Uhr im Brünnchen - da simma dabei! :)

Tags: Rievkooche | DirkAdorf | DieterWeidenbrück | N24h


Die alljährliche Zuschauerlüge.

“… startet das Team am 21. Juni 2014 vor über 200.000 Besuchern beim diesjährigen ADAC 24h-Rennen auf der traditionellen Nürburgring-Nordschleife.”

Das werden wir vor, während und nach N24h noch öfter hören leider. Mir wär’s ja egal, aber unsere Nürburgring-Enteignung hat ihren Ursprung in den gefälschten Zuschauerzahlen und der doppelten Buchführung. Damit wurde von Kafitz & Co die Begründung gebastelt, so überdimensioniert zu bauen und als dann - Überraschung!! - keine Zuschauer kamen, hat man einfach Insolvenz angemeldet für alles komplett.

(Rhein-Zeitung, Nov. 2011)

Tags: Zuschauerlüge | Besucherzahlen | Zuschauerzahlen


Sonntag, 08. Juni 2014

Smudo rockt den Ring!

Hammerkritik für Fanta4 und Smudo! Übernächstes Wochenende ist er wieder am Ring dabei: N24h auf dem Scirocco mit der 425 in der Klasse AT.

Tags: Fanta4 | Smudo


Mittwoch, 04. Juni 2014

Mini Pressekonferenz zum 24h-Rennen.

Heute gab es in kleinem Kreis ein gemütliches Pressegespräch in den Kölner Rheinterrassen:

Das darf ich mir nicht entgehen lassen, vor allem weil ich als Kölner kurze Anreise habe.

Walter Hornung und Peter Geishecker haben die letzten Neuigkeiten mitgebracht:

  • Der Adenauer Race-Day findet - wie letztes Jahr - wieder statt.

  • Freitags gibt es abends wieder Driftshow in der Müllenbachschleife und danach noch eine Redbull MX Show.

  • Sport1 TV zeigt 20 Stunden live.

  • 45 Kameras werden rund um die Nordschleife installiert.

  • Der Event hat grosses Interesse in Japan (Nissan, Lexus, Sponsor Sony, …)

  • Das Rennen für 2015 wird aktuell verhandelt, in 2 Wochen rechnet man mit der Bekanntgabe des Termins.

  • Fussball (WM) wird im Boulevard auf der Videowand gezeigt.

Live Stream ist ebenso am Start wie Live Timing und Radio Le Mans - einem 24h Genuss steht also auch zuhause nichts im Wege.

Neben den Journalisten …

… waren auch ein paar Fahrer da: Dirk Werner (BMW), Christopher Mies (Audi), Lance David Arnold (Mercedes) …

… und Volker Strycek - Manta ;) Die Corvette ist leider nicht am Start, aber er wird auch noch in einem Cup Astra mitfahren. Und nächstes Jahr vielleicht Strycek/Strycek/Strycek mit Tocher und Sohn :)

Die Kulisse vor dem Dom darf man sich natürlich nicht entgehen lassen …

… und ohne Selfie kommt auch keiner davon!

Nichtmal Mies und Fries ;)

SAVE IT - DON’T SELL IT - auf der Pressemappe vom Wochenspiegel Team Manthey.

Und zum wem gehört dieses Tattoo?

Auflösung hier ;)

Der Countdown läuft, heute in 2 Wochen ist auch für mich Anreise :)

Tags: N24h


Montag, 28. April 2014

Nissan greift mit 3 Autos und Nick Heidfeld beim 24h-Rennen an.

Endurance-Info:

GT Academy Germany Judge, Nick Heidfeld, will race the No.80 Nissan GT-R NISMO GT3, numbered to celebrate Nissan’s 80th year. He will team up with the most recent GT Academy Germany winner, Florian Strauss, who was chosen by Nick to make the transition from virtual to reality just eight months ago. Florian will be glad to be racing with his mentor at the Nurburgring as this will be only the fourth international race of his career. Nick and Florian will be joined by the two men who know the GT3 GT-R better than most: another GT Academy graduate, Lucas Ordonez, and Alex Buncombe.

Lining up alongside them will be the No.30 Nissan GT-R NISMO GT3, which celebrates 30 years of NISMO. This car will be engineered predominately by a team from NISMO who will travel from Japan for this event. Nissan Super GT racers, Michael Krumm and Kazuki Hoshino, will team up with Nismo Global Exchange Driver Katsumasa Chiyo and ‘Ring regular Tetsuya Tanaka in this car.

The third Schulze GT-R has another star driver from the virtual world, the creator of Gran Turismo, Kazanori Yamauchi and the 2009 winner of GT Academy, Jordan Tresson.

Da wittern wohl einige ihre Chance, weil der Dicke von Manthey nicht an den Start geht. Sowohl der #80 als auch der #30 ist einiges zuzutrauen. Alex Buncombe hat bei VLN 3 das Auto gleich mal auf Pole gestellt.

Tags: N24h | Nissan


Donnerstag, 10. April 2014

Mikebericht vom 24h Qualirennen.

Zum ersten Mal gab es also im Vorfeld der 24h Stunden eine Rennveranstaltung des ADAC Nordrhein - ein 6 Stunden Rennen am Sonntag mit Training am Samstag.

Außerdem wurde die Pressekonferenz, die ich die letzten Jahre auch immer in hier in Köln besucht hatte, in das Wochenende am Ring integriert.

Nach der Starterliste war klar, daß man nicht mit allzuviel Teilnehmern rechnen durfte, knapp 50 Teams hatten sich angemeldet.

Ich war sehr gespannt, was da auf uns zukommt und um es kurz zu machen: ich fand die Veranstaltung super. Der Samstag war noch gemütlicher als ein normaler VLN Freitag, man konnte in Ruhe mit allen reden und sich alles anschauen - da freut sich das Bloggerherz! :) Auch die Teams und Fahrer waren zufrieden: massig Fahrzeit und wenig Verkehr auf der Strecke, dazu die Möglichkeit im Dunkeln zu fahren.

Weil die Pressekonferenz:

… integriert wurde, lassen sich ein paar Kosten einsparen - wenn also nächstes Jahr vielleicht 80 Teams antreten ist alles bestens.

Wie es sich für einen Mikebericht gehört habe ich wieder versucht ein paar interessante Dinge aufzuschnappen.

Zum Beispiel den 24h-Ticker - das her ist der Arbeitsplatz. Erstmals wurde ein Spotter-System getestet, das man in den Ticker einfliessen lassen möchte - klingt sehr vielverprechend!

In der Startaufstellung konnte man schon mal Mini–24h-Rennen Atmosphäre schnuppern:

Von dem üblichen Startprozedere mal abgesehen war es aber sehr ruhig und es gab viel Zeit zum Austausch. Zum Beispiel zwischen Blogger und Pressedirektor:

Das sind Björn Habegger und Ralph Caba - letzterer arbeitet normalerweise bei Ford und treibt sich am Wochenende bevorzugt am Nürburgring rum. Momentmal - das kenn ich doch irgendwo her! ;)

Wir treffen uns tatsächlich ab und zu im Treppenhaus und Ihr könnt Euch vorstellen über welches Thema wir dann reden :)

Wolfgang Kaufmann - Mazda - Jota Sport … was ist denn das? Der Wolfgang im LMP?

Nicht ganz. Zusammen mit Stefan Johansson - richtig: DEM Stefan Johansson

… auf diesem Auto:

Also ich bin da nicht so richtig schlau draus geworden, anscheinend ein Mazda Werkseinsatz und bestimmt auch ein schickes Auto, …

… aber einen Werkseinsatz stellt man sich irgendwie anders vor.

So sieht das innen aus in dem Rechtslenker:

Ich bin sicher, wir werden noch dahinter kommen ;)

Hinterherfahren mussten ein paar Amis hinter diesem Mann: Arno Klasen.

Fast wie beim Sportfahrertraining:

Am anderen Ende des Spektrums - nämlich vorneweg - dieser Mann: Jeroen Bleekemolen.

Sean Edwards fährt auf seinem Helm immer mit:

Er hat an Aziz übergeben - der hat von Schubert (Ja zum Ring Z4) zu Black Falcon gewechselt und wird auch die komplette Blancpain Endurance im SLS fahren. Inklusive 24h Spa. Und Le Mans vielleicht auch.

Und als Christian Menzel - unser amtierender Fahrer des Jahres - dann das Lenkrad übernommen hat …

… konnten sich Aziz und Jeroen ausruhen:

Die 1 steht dem Wagen auf jeden Fall richtig gut!

BMW wird eine harte Nuss werden, hier der Schubert:

… und hier übernimmt der Dirk den von Marc VDS.

Olli war auch da:

… aber mein Highlight des Wochenendes war der überraschende Besuch von Stefan Reinhold, der mir dann auch seine 2014er BMW DTM-Fahrer vorgestellt hat: Maxime Martin und Marco Wittmann.

Zwei sauschnelle Leute und ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht!

Stefan ist genauso wie Jürgen Bach (Bale / Haribo) und auch ich ein Andernacher Jung - schön sich an der Rennstrecke zu treffen. Den Abend haben wir in der Pistenklause ausklingen lassen :)

Zum Thema BMW gab’s natürlich noch andere Themen. Die 2er sieht man inzwischen immer öfter, aber es gibt noch Probleme mit der Ersatzteilversorgung. Und wir kennen das ja, bei Rennautos geht schonmal was kaputt:

Das ist der offizielle Werkseinsatz mit der Nummer 235, …

… auf dem auch Alex66 antreten wird. Wir haben uns auch kurz unterhalten und ich war überrascht zu hören, daß er mit dem Motorrad die Nordschleife noch nicht unter die Räder genommen hat. Und wusstet Ihr, daß er wegen Fukushima nicht zum Japan GP gereist ist?

Kundenautos waren auch unterwegs und Wilhelm Hahne hat herausgefunden, daß man inzwischen auf Bilstein umgestellt hat.

Apropos Bilstein: Sportchef Martin Flick musste beim Interview ausgerechnet mit Ex-Bilstein-Porsche-Fahrer Patrick Simon lachen, als der ihn fragte, wie man denn ein Auto für die Nordschleife abstimmen muss: “Das weisst Du doch am besten Patrick!”

Mehr zur ausgereiften Sorte zählte der Golf - ein Ex-Werkswagen - und auch …

… das Grillen hinter der Box - gehört am Ring einfach dazu!

Pierre Kaffer fährt inzwischen Audi …

… und hat das Auto nach seinem Startturn …

… auf P1 liegend an Felix Baumgartner übergeben.

Sepp Haider - rechts im Bild - ist sein ständiger Schatten:

Der Hashtag heisst #felix24hours, aber noch ist es sowohl bei Twitter als auch bei Instagram ziemlich ruhig. Wird sich hoffentlich bald ändern!

Konzentriert hat er sich an’s Werk gemacht …

… und Sepp Haider wird deutlich, wenn ihm was nicht passt.

Da hört dann sogar Marco Werner - 3facher Le Mans Gewinner - erstmal zu.

Wer wissen will, was Sepp Haider mit Karl Mauer zu tun hat, der kann das in meinem Über mich nachlesen ;)

Auf der Strecke hat die #502 auf jeden Fall eine gute Figur gemacht …

… und sah im Parc Fermé auch immer noch aus wie neu.

Nicht mehr so neu dürfte das Modell sein, daß Felix am Donnerstag in der Fuchsröhre verbraucht hat …

Roman Rusinov war letztes Jahr in Le Mans im LMP 2 unterwegs, aber als ich ihn treffen wollte, …

… war er wohl auf der Strecke! :)

Im G-Drive Audi R8.

Blechschäden gab es auch, aber das mit dem Tape üben wir nochmal ;)

Auch der Hyundai ist wieder dabei:

Und was ist das? Das ist doch der Götz Audi RS4? Besitzer gewechselt? RACE THE RING steht auf der Seite - schön und gut, aber nur mit draufrumfahren bleibt er uns leider auch nicht erhalten, das haben wir ja deutlich zu spüren bekommen. Das ist übrigens das Auto von Bill Caswell.

Wo wir gerade bei Save The Ring sind, Adam Osieka lässt immer noch keine Gelegenheit aus, die Nordschleife zu umkreisen.

Neu bei Getspeed sind die Franzosen, die vorher bei Kremer Racing waren:

Und ebenfalls keine Gelegenheit zum Nordschleifefahren auslassend: Meyrick Cox.

Nach dem Rennen bin ich …

… auf dem Weg zur A1 bei Tom Rausch vorbeigekommen:

Da schliesst sich dann wieder der Kreis - STR! :)

Tags: Qualirennen | N24h


Mittwoch, 02. April 2014

24h-Qualirennen: Zeitplan, Starterliste mit Boxenbelegung.

Am Wochenende startet zum ersten Mal das Qualirennen für die 24h - ein komplett neues Format, damit zum einen die Teams es einfacher haben, ihre Fahrer zu qualifizieren und zum anderen, damit der ADAC Nordrhein auch etwas von dem Hype abbekommt, den sein 24h-Rennen immer am Anfang der Saison verbreitet.

Hier die wichtigsten Infos als PDF:

Daß nur 47 Autos eingeschrieben sind, mag enttäuschend klingen - aber wenn ich ehrlich bin: da hab ich überhaupt nichts dagegen. Nagut, ich muss auch nicht für die Strecke aufkommen und die Veranstaltung finanziell stemmen, aber ich freue mich auf ein entspanntes Wochenende. Genauso, wie die Teams und Fahrer sich auf die Dunkelheit einschiessen können, werde ich auch Gelegenheit nutzen und nachts Fotos machen - das gab es bisher noch nie. Das Training geht am Samstag abend bis 21:20 Uhr - also wird es gut eine Stunde lang dunkel sein.

Das 6h-Stunden Rennen am Sonntag geht von 12 bis 18 Uhr. Auf der einen Seite eine gute Gelegenheit, den GTs auf der Nordschleife bei wenig Verkehr mal richtig freien Auslauf zu geben - auf der anderen Seite kennen wir das vor dem 24h-Rennen: da wird gemauert bis zum Anschlag und auf der Döttinger Höhe gerne schonmal Halbgas gefahren.

Ich kenne die Hintergründe zu diesem Rennen nicht, könnte mir aber vorstellen, daß die großen Teams bzw. Werke nach einer effizienteren Lösung gefragt haben, um ihre Fahrer zu qualifizieren. Ein richtig spannendes Rennen erwarte ich nicht unbedingt, aber viel Atmosphäre und eventuell nicht soviel Hektik wie sonst, das klingt gut! :)

Auf der Homepage 24h-Rennen gibt es noch ein paar mehr Infos, z.B. zu den Preisen (Fahrerlager 15 €, Nordschleife Parkgebühr 5 €) oder zum DVB-T bzw. Live Stream.

Tags: N24h | Qualirennen


Montag, 03. März 2014

BMW gibt richtig Gas beim 24h-Rennen mit 2 Topteams, 4 Werksautos und 16 ganz schnellen Leuten.

Schubert und Marc VDS sind die beiden Werksteams:

Schubert

Nummer 19

Lucas Luhr
Dirk Müller
Alexander Sims
Dirk Werner

Nummer 20

Dominik Baumann
Claudia Hürtgen
Jens Klingmann
Martin Tomczyk

Marc VDS

Nummer 25:

Uwe Alzen
Maxime Martin
Jörg Müller
Marco Wittmann

Nummer 26:

Dirk Adorf
Nicky Catsburg
Bas Leinders
Markus Palttala

Was für eine Streitmacht! Bei dem offiziellen Foto fährt die Nummer 20 gerade über das große SAVE THE RING in Wehrseifen - wollen wir hoffen, daß das ein gutes Omen ist.

Bei den Meldungen zum 24h-Rennen hab ich immer so ein dumpfes Gefühl in der Magengegend, daß die Nordschleife dann im Juni schon verkauft sein könnte.

Tags: N24h | Schubert | MarcVDS


Mittwoch, 19. Februar 2014

Jetzt hat der ADAC Skandal auch das 24h-Rennen erreicht, nämlich die Zuschauerzahlen.

DIE ZEIT macht gerade ein Fass auf, dass der ADAC Nordrhein die Besucherzahlen für das 24h-Rennen schönrechnet:

“Der ADAC Nordrhein hat nach Informationen der ZEIT über Jahre hinweg Zuschauerzahlen seiner Veranstaltungen übertrieben hoch ausgewiesen. Der Zeitung liegen Dokumente zu Fällen vor, bei denen vom ADAC genannte Besucherzahlen von Veranstaltungen wie dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring bis zu viermal höher ausfallen als die Zahl der Ticketverkäufe.”

Damit kommen die jetzt? Wieso nicht 2010 oder 2011?

Geht aber noch weiter:

“Die früheren Betreiber des Nürburgrings kritisierten schon 2012 in einem Schreiben an den gerade zurückgetretenen ADAC-Präsidenten Peter Meyer, dass es ”eine Tradition der falschen und weit überhöhten Angabe von Besucherzahlen“ gebe. Konkret nehmen die Autoren des Briefes Bezug auf das 24-Stunden-Rennen von 2012. ”So hat der ADAC Nordrhein in diesem Jahr 235.000 Besucher beim 24-Stunden-Rennen vermeldet, obwohl nur 49.048 Eintrittskarten und 16.418 Karten für das Camping an der Rennstrecke verkauft wurden.“ Meyer ist nach wie vor Vorsitzender des Regionalclubs ADAC Nordrhein.”

Die Betreiber, die der Artikel nicht namentlich nennt, waren Kai Richter und Jörg Lindner. Das war vor nicht allzulanger Zeit die heiße Phase, als sie gekündigt waren (7.Feb.2012), aber nicht gehen wollten. Dann wurde fleißig steingekühlert, wie z.B. am 6.Juli 2012 mit dieser Pressemitteilung (!!), die die DIE ZEIT jetzt als große Recherche verkauft. Und das sogar von allen anderen Blättern willenlos übernommen wird.

Wobei man sagen muß, der ADAC eiert aber auch kräftig durch die Gegend mit dieser Darstellung:

Der ADAC erklärt die Diskrepanz zwischen der verbreiteten Zuschauerzahl und den Ticketverkäufen mit den vielen Extrazugängen für die Teilnehmer: “Neben den verkauften Tickets fließen ebenso Tickets für Fahrer, Teams und deren Gäste, Freikarten, Fia- oder Permanent-Pässe in die Statistik ein. Aufgrund des weitläufigen Gebietes einer Rallye werden darüber hinaus auch Luftaufnahmen und entsprechende Schätzungen der Behörden in die Ermittlung der Zuschauerzahlen miteinbezogen und entsprechend abgestimmt.”

Das kann sich doch jeder Laie an 2 Fingern abzählen, daß es nicht 4x mehr Aktive als Zuschauer gibt. Und was hat das 24h-Rennen denn bitte mit einer Rallye zu tun?

Die Erklärung, die ich mir immer anhören muß: die 4 Tage werden zusammengezählt und nennen sich dann “Gesamt-Wochenende”. Geht mir schon ewig gegen den Strich - also quasi immer - denn die Medien lassen das mit dem “Gesamt-Wochenende” dann einfach weg und Porsche gewinnt vor 250.000 Zuschauern. Wer käme schon auf die Idee, daß so ein “Gesamt-Wochenende” Donnerstags anfängt und die Camper tageweise addiert werden?

Wann verabschiedet man sich endlich von diesen Tricksereien? Der Beck°Beton wurde schon mit solchen Wunschzahlen begründet und jetzt fällt es sogar dem ADAC selber auf die Füße. Ob es was nützt? Am 22.Juni werden wir es wissen.

Tags: ADAC | N24h | Zuschauer | Zuschauerzahlen


Sonntag, 02. Februar 2014

VIDEO: 24h-Rennen 1995.

Ein Film von Saab, Volker Strycek fährt mit im Team. Der Audi ist auch mit dabei! (2.Einsatz, DNF wegen Motorschaden, lag nachts noch in den Top20.)

youtu.be/3nTAueab_VE

Da werden Erinnerungen wach!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: N24h | Video


Freitag, 10. Januar 2014

24h 2014: Subaru.

Die ersten Teilnehmer für’s 24h-Rennen melden sich zu Wort:

(Klick! für gross.)

Clever gemacht :)

(Foto: Subaru. Danke Patrick!)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: N24h | Subaru


Freitag, 06. Dezember 2013

Maxime Martin wird BMW Werksfahrer.

Er selber gerade auf Facebook:

“I’m very pleased to announce my participation in the DTM next season with BMW Motorsport. My dream came true and I’m very excited to start the season.”

Tolle Sache, da trifft es doch mal den Richtigen! Garnicht mal wegen der DTM - wo es hoffentlich oft regnet! - sondern weil die BMW Werksfahrer gerne auch beim 24h-Rennen im Werksauto kurbeln. :)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: MaximeMartin | N24h


Freitag, 15. November 2013

Übrig Ns vom Freitag

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Freitag, 08. November 2013

Faszinierende Bildreportage vom 24h-Rennen.

Das scheint ein guter Winter zu werden, denn nachdem gestern das tolle Südschleifen-Feature in SPEEDHUNTERS zu sehen war [renn.tv/2309], gibt es heute bei Stance Works eine beeindruckende Fotoreportage von Jordan Butters zum 24h-Rennen:

stanceworks.com/2013/06/24-hours-in-the-green-hell

Auch sehr schön alle Bilder betextet:

“I was happy just watching the spectacle at the Karussell. The cars dropping in at the entrance, almost like a skateboarder entering a half-pipe, before hugging the inside of the steep banking and popping out on the other side, throwing a wheel or two into the air.”

Ihr könnt alle Bilder anklicken für 1200x800 Größe.

Bei so einem Resultat darf das auch ruhig ein paar Monate später kommen - tolle Arbeit!

UPDATE:

Sehe jetzt erst, das ist ja schon im Juni veröffentlicht worden - nehme alles zurück! :)

Tags: N24h | StanceWorks | JordanButters


Dienstag, 15. Oktober 2013

Termine VLN 2014.

Das gab’s so auch noch nicht: die alte Saison ist noch garnicht zuende, da gibt die VLN schon die vorläufigen Termine für 2014 bekannt:

21.–22.03.2014 - Einstellfahrt (2 Tage!)
29.03.2014 - VLN1
12.04.2014 - VLN2
26.04.2014 - VLN3
17.05.2014 - VLN4
05.07.2014 - VLN5
02.08.2014 - VLN6
23.08.2014 - VLN7
13.09.2014 - VLN8
11.10.2014 - VLN9
25.10.2014 - VLN10

Das Ganze erstreckt sich wieder von März bis Oktober, aber diesmal ist es Le Mans kompatibel!

Le Mans ist am Wochenende 14./15.Juni und das 24h-Rennen am Nürburgring am darauffolgenden Wochenende.

Tags: N24h | LM24 | LeMans


Felix Baumgartner will 24h-Rennen fahren.

Aus autorevue.at:

“ Ich habe jetzt ein sehr gutes Angebot von Audi bekommen, im kommenden Jahr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring als vierter Fahrer dabei zu sein. Darauf werde ich mich sehr gewissenhaft vorbereiten, immerhin bin ich der Schwächste aus dieser Fahrergruppe. Wie immer, wenn ich etwas mache, suche ich mir die richtigen Leute, hole mir Tipps, trainiere viel am Simulator und nehme das Thema sehr, sehr ernst.”

Ich vermute mal das läuft über die Audi Race Experience rund um Sepp Haider, Marco Werner, usw. Da könnte man sich ja auch ganz normal als Kunde einbuchen und eventuell kam jemand bei Audi oder Red Bull auf die Idee.

Den Sprung hatte ich mir live angeschaut, das war der Kracher. Das ist jetzt genau 1 Jahr her (14.Okt.2012).

Dem N24h Rennen hilft es für mehr Publicity und es sind ganz bestimmt schon langsamere Leute mitgefahren als Felix Baumgartner.

Tags: Baumgartner | N24h


Traurige Nachricht aus Australien: Sean Edwards - der Gewinner des 24h-Stunden Rennens 2013 - ist bei Unfall verstorben.

Das ist ein echter Schocker. Mit 26 Jahren hinterlässt Sean eine junge Familie und eine unvollendete Karriere zurück.

Das Tragische an der Sache: er war als Beifahrer in einem Porsche, als der Unfall passierte und die Familie (Edit: die Familie des Fahrers) hat von der Tribüne zugeschaut. Hier und hier ist es in den Nachrichten in Australien.

Sean hat nicht nur das 24h-Rennen am Nürburgring dieses Jahr gewonnen, er führt aktuell auch im Porsche Supercup, nur noch das Doppelrennen in Yas Marina steht aus.

Mein herzliches Beileid an die Angehörigen und Freunde, das ist wirklich bitter. :/

Tags: SeanEdwards | Queensland | N24h


Donnerstag, 03. Oktober 2013

Buchvorstellung: 24 Stunden Rennen 2013 vom Gruppe C Motorsport Verlag.

24h Buch

Das Buch zum 24 Stunden Rennen ist ganz frisch rausgekommen - ich hatte ja schon einen kleinen Teaser in meinem instagr.am/renntv Feed.

Hier jetzt eine detailliertere Vorstellung: 240 Seiten mit insgesamt 1,7 kg! Top Druckqualität und richtig schöne Bilder, da lohnt sich jede einzelne Seite.

Wie gewohnt der Gesamtsieger auf dem Titel:

... und innendrin Topbilder, natürlich von den großen Autos:

... genauso wie z.B. dem Manta:

... oder dem den kleinen Autos, hier der Zensen-Mini:

Das Ganze ist zweisprachig deutsch-englisch, so wie bei den vorangegangenen Büchern auch:

Werbung gibt es auch, aber wenn, dann ist sie ganzseitig und immer mit Rennbezug:

Und natürlich übelst Nfiziert ...

... das wäre ohne ja auch nicht vorstellbar :)

Chronologisch lässt sich der Rennverlauf anschauen, ...

... inklusive der langen Regenunterbrechung:

Man sieht aber immer, wo man gerade ist:

Und die Klassen bekommen einen Extrateil:

Aziz - STR'd - und Jaber - nfiziert - dürfen natürlich auch nicht fehlen! :)

Und die SAVE IT - DON'T SELL IT Posteraktion ist ordentlich vertreten:

Keine Frage, ein ganz wertvolles Stück Literatur, für 35 Euro direkt bei Gruppe C oder z.B. auch bei Amazon bestellbar.

Ich bin sehr froh, daß der Gruppe C Verlag auch als Unterstützer hier bei 20832.com mitmacht (siehe unten) und es gibt auch noch eine kleine Überraschung: der bald zu kürende Sieger unseres Tippspiels für VLN9 und VLN10 bekommt als Gewinn ein Buch druckfrisch nach Hause geschickt!

Tags: N24h | 24hBuch | GruppeCVerlag | Tippspiel


Sonntag, 08. September 2013

Neue Tradition am Ring: 24h-Rennen wegen Weltuntergangswetter unterbrechen.

Hatten wir dieses Jahr bei den Autos und am Wochenende auch bei den Fahrrädern:

Zwei Stunden mussten die Extrem-Radler wegen des starken Regens aussetzen.

Falls einer mal in die Ergebnisse gucken will: Mika Timing. Der Klassiker - das 24h 4er Team - brauchte wohl 27 Runden zum gewinnen. (Die Ergebnisse sind noch zweigeteilt.)

Tags: RadAmRing | N24h


Freitag, 30. August 2013

Minichamps-Manta

Schon gesehen?

(Foto von Minichamps - klick! für gross)

Nur original mit Fuchsschwanz und Nfiziert! :)

Tags: Manta | Minichamps | Nfiziert | N24h


Donnerstag, 08. August 2013

VIDEO: Lexus LFA Onboard mit Kazuya Oshima.

Der LFA schiebt ordentlich an und der Sound ist schon krass. Schöne Attackerunde vom 24-Stunden Qualifying:

Tags: N24h | LexusLFA | Onboard


Donnerstag, 04. Juli 2013

Onboard: Die schnellste Nfizierte Runde beim 24h-Rennen mit Maxime Martin.

Was die Runde wert ist im Vergleich mit der Konkurenz hatte ich hier ja schon, jetzt können wir mitfahren:

Bei 6:26 sieht man mich hinter der Leitplanke stehen - also man muß schon genau hingucken, aber ich weiß ja wo ich war :)

Und da hab ich dann dieses Bild gemacht :)

Tags: N24h | MaximeMartin | MarcVDS | Onboard


Mittwoch, 26. Juni 2013

24 Hours 2014 Date: June 21/22.

24 Hours 2014 Date:

Le Mans: 14./15.Juni 2014
Nürburgring: 21./22.Juni 2014

UPDATE: Now officially confirmed by ADAC too.

UPDATE: ACO confirmed their date too.

Tags: LM24 | N24h | Termin | Schedule


Dienstag, 18. Juni 2013

Video: Maxime Martin 24h-Rennen Onboard.

Darauf haben wir gewartet! Das Marc VDS Team hat mal die Maxime Martin Highlights vom 24h-Rennen zusammengestellt - sensationelle Aufnahmen!

Und toll, nicht nur das Auto, sogar die Onboard nfiziert :)

Maxime’s Fahrstil ist wirklich was Besonderes, ganz ruhig mit wenig Lenkradarbeit und sanftem Gasfuß.

Danke an MarcVDS für den schönen Film und hoffentlich sehen wir das Team bald wieder auf der Nordschleife! :)

Tags: MarcVDS | MaximeMartin | N24h | Onboard


Sonntag, 16. Juni 2013

Hirundo meets Ringmini - great feature on Achim´s Project Squirrel.

Remember Enrico, who came to the 24 Hours for the first time? He not only is a big Nordschleife fan, but also a big Ringmini fan too. The two go hand in hand anyways ;)

In addition to their great coverage of the race - here is their report on Achim and the Ringminis in general and the project Squirrel in particular:

> > hirundomotorsport.com

(Click!)

Another great work by Enrico and Riccardo for their Hirundo photography!

Tags: Ringmini | AchimKorden | Hirundo | N24h


Mittwoch, 29. Mai 2013

Aus Italien als Fotograf zum ersten Mal beim 24h-Rennen.

Enrico ist Riesen-Nürburgring-Fan, aber da er in Italien lebt, hat er es noch nie geschafft vorbeizukommen.

Er klebte an meinen Fotos und Facebook-Stream und dieses Jahr sollte es endlich soweit sein und dann sogar beim 24h-Rennen: der Besuch der Nordschleife.

Und jetzt sieht sein Facebook-Profil so aus:

Enrico als stolzer Eichhörnchen-Beifahrer!

Stellt sich raus, er ist auch Riesen-Ringmini-Fan und kennt alle Achimprojekte in-und-auswendig. Zusammen mit seinem Fotografen-Kumpel sind die beiden direkt nach Ringminihausen und dann dauert es natürlich nicht lange bis zu Probefahrt. Unbezahlbar.

Eigentlich ist das 24h-Rennen dann nur noch Rahmenprogramm - aber Holla die Waldfee - was haben die beiden Anfänger (!!) für Kracher-Bilder mitgebracht!

Ich hatte Euch den Enrico ja schon in meinem Donnerstag-Beitrag vom 24h-Rennen vorgestellt (renn.tv/2113)

hirundomotorsport.com heißt seine Seite und hier ist der Bericht vom 24h-Rennen.

800 km Anfahrt und wie nett, daß ich auch in dem Bericht vorkomme. Jetzt kann er endlich seine eigenen Fotos genießen.

Tags: N24h | Hirundo | Ringmini


Gruppe C Verlag mit durchsuchbarer Fotodatenbank zum 24h-Rennen.

Habt Ihr das gesehen?

Große Fotosammlung vom Gruppe C Verlag (auch Unterstützer dieser Seite! s.u.):

www.gruppec.de/datenbank2/

Einfach Startnummer eingeben, z.B. so:

161 Treffer alleine vom Ferrari! Wow.

Sehr umfangreiche Sammlung aller Teilnehmer, toll gemacht.

Tags: Fotosammlung | N24h | GruppeCVerlag


Dienstag, 28. Mai 2013

Ein neues Meisterwerk von stereoscreen - Tim Hahne: 24h-Rennen 2013.

Ein herrlicher Film, der das 24h-Rennen in atemberaubenden Bildern zusammenfasst.

Hier habe ich Tim Hahne in der Mercedes Arena getroffen beim Filmen.

Meine Lieblingsszene bei 3:30.

SAVE IT, DON’T SELL IT

JA ZUM NÜRBURGRING

MarcVDS

Maxime Martin

Tags: N24H | stereoscreen | Video | TimHahne


Montag, 27. Mai 2013

Maxime´s Papa ist aber auch nicht schlecht.

Stellt sich raus, der Vater von Maxime Martin ist die belgische Tourenwagen-Legende Jean-Michel Martin.

Wird noch besser: Jean-Michel Martin hat 1992 das 24h-Rennen gewonnen. Zusammen mit Johnny Cecotto, Marc Duez und Christian Danner im E30 M3 vom “BMW M-Team Fina”.

Und schon fast krotesk: auch 1992 ist das Rennen unterbrochen worden, nachdem es hinter dem Pace Car gezuckelt ist weil erst zuviel Regen und dann zuviel Nebel. War quasi ein 14 Stunden Rennen - fast wie letztes Wochenende!

Kann man schön nachlesen beim Rudi, dort findet sich die sport auto 8/1992 mit den Seiten 86, 87, 88, und 89.

Paul Truswell hat das heute gebloggt und witzigerweise bin ich beim Weitersuchen über Google im N-Forum gelandet ;) Und dadurch beim Rudi - da schließt sich der Kreis!

Genau wie in der belgischen Rennfahrerfamilie Martin. Maxime’s Vater legt ordentlich vor: 4 x 24h Spa und 1 x Nürburgring gewonnen plus Le Mans Klassensieg GTP.

Von dem ’92er Rennen hab ich auch Bewegtbild gefunden, einmal dieser Teaser einer Kauf-DVD von dem Rennen und zum anderen diese leider stark verwackelten Amateuraufnahmen. Aber wir können froh sein, überhaupt Material aus dieser Zeit zu sehen. Der Filmer - frankyopc1 - konzentriert sich zwar auf den Omega - eh klar - aber den BMW hat er auch einmal schön drauf:

Man sieht auch ganz gut, daß damals die Graffities bereits ordentlich angesagt waren.

Der DVD-Film hat dagegen ganz andere Highlights: wenn mich nicht alles täuscht Burkhard Bechtel als Kommentator und der Kracher ist …

… Wilhelm Hahne mit trendy Pilotenbrille …

… zusammen mit Karl Mauer auf einem Auto.

Und wie bekomm ich jetzt wieder die Kurve zur heutigen Generation? Ich zeig Euch einfach noch ein Bild von Maxime Martin, das ich kurz vor dem Start letzte Woche gemacht habe:

Und verweise auf die 8:22, die er letzten Montag kurz vor Rennende rausgehauen hat. 5,7 (!) Sekunden schneller als das Zweitschnellste Auto.

Tags: N24h | MaximeMartin | 24h92 | WilhelmHahne | KarlMauer | PaulTruswell | RudiIzdebski | BurkhardBechtel | sportauto


Sonntag, 26. Mai 2013

24h-Rennen, Wrap up.

Ein aufregendes 24h-Rennen liegt hinter uns. Und ähnlich der Linkliste vor dem Rennen habe ich hier die Links nach dem Rennen gesammelt, was an Inhalten alles hier im Blog zusammengekommen ist.

Ich hatte mir vorgenommen jeden Abend einen ausführlich bebilderten Blogeintrag zu schreiben und das hat gut funktioniert. Alle Mikeberichte eignen sich natürlich auch gut, um hinterher nochmal gelesen zu werden.

Tages-Reportage

Ergebnis

Fotos

Onboard-Video

Da kommen sicher noch ein paar, aber Leh Keen im Farnbacher Porsche bei heftigsten Regen ist schon ’ne Hausnummer. Gibt es auch im Nachgang ein schönes Interview zu.

Besucherzahlen

Der Veranstalter zählt 210.000 Besucher. Für das Gesamtwochenende, was immer das auch heisst. Von geleakten internen Dokumenten wissen wir, daß man den Faktor 5 anwenden muß, um zu wissen, wieviele Karten verkauft wurden. 2007 wurden schon einmal 210.000 Zuschauer vermeldet und es stellte sich heraus, daß dem 41.424 Tickets gegenüber standen.

40.000 Zuschauer könnte hinkommen, wenn man sich die Zeltplätze anschaut. Und alle Teilnehmer mitzählt. Zum Rennende waren Brünnchen z.B. noch höchstens 300 - mit einbezogen.

Wer sich soviel Mühe wie ich macht “in’s Internet zu schreiben”, der möchte natürlich auch, daß es gelesen wird. Und mit Google Analytics gibt es ziemlich genaue und belastbare Zahlen. Ich hatte im Vorfeld gehofft mal einen Tag über 10.000 Besucher zu schaffen - und das hat der Sonntag geschafft (11.279). Insgesamt hatten wir hier in der Woche Do 16.5. bis Mi 22.5.:

  • 59.021 Besuche
  • von 31.338 Besuchern (“Unique Visitors”)

Das sind wieder stramme Zahlen und sag ich mal ganz herzlich Dankeschön! :)

Forum

Der 24h-Thread im Forum steht zum Diskutieren parat und hat schon einige nette Kommentare hervorgebracht.

Und was kommt als nächstes?

Mein nächster großer Aufschlag heißt Le Mans, hoffentlich etwas besseres Wetter als am Ring ;) Und diesmal nicht mit dem Fahrrad, sondern schön im Bloggermobil mit heruntergeklappter Armlehne und lässig aktiviertem Tempomat! ;)

Tags: N24h | WrapUp | LeMans | Linkliste | Mikebericht


Freitag, 24. Mai 2013

Wieviel die 8:22 von Maxime Martin wirklich wert ist, ...

… kann man ganz gut sehen, wenn man die schnellsten Rundenzeiten vergleicht.

Bei Wige haben sie noch den Zieleinlauf im Live Timing, das konnte ich mir ohne großen Aufwand in Excel laden, hier seht Ihr alle besten Runden, die unter 9 Min geblieben sind. Das haben insgesamt 32 Teams geschafft:

(Anklicken für Gross!)

Da kann man gut erkennen, daß der Maxime auch im Trockenen in einer anderen Liga unterwegs ist. 4 Runden vor Rennende!!

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann war das sein 2.Rennen auf der Nordschleife. Und das, obwohl er erst seit letztem Jahr auf der Nordschleife fährt (paarmal mit Markus Palltala auf Teichmann Porsche, danke für die Hinweise!).

Da fällt einem die Kinnlade bis in’s zweite Kellergeschoss!

Im Nassen musste ja sogar Peter Kohl einsehen, daß das irgendwann nicht mehr alleine auf das ESP zu schieben ist und vielleicht doch auch ein bisschen an dem liegt, der da gerade am Lenkrad dreht.

UPDATE:

Noch ein Hinweis zu den Fahrernamen: leider gibt es ja keine Fahrer-spezifischen Transponder bei VLN oder 24h, d.h. was dort steht muß nicht zwingend der Fahrer sein, der diese Rundenzeit gefahren hat. Es steht halt für das Team, genauso wie bei den Zeitenmonitoren in der Boxengasse. Beim Maxime Martin stimmt es zufällig. Ich stand zum Rennende im Brünnchen und hab versucht ihn zu fotografieren - ging nicht - zu schnell!! :)

UPDATE 2:

Eben in Facebook: “Maxime Martin hat wenn ich mich nicht täusche 2 VLN-Rennen (jeweils 3. Rennen 2012 und 2013) und jetzt 2 24h (2012 und 2013) gefahren. Auf dem Cup-Porsche von Teichmann 2012 war Markus Palttala unterwegs, der auch für Marc VDS fährt.”

Tags: N24h | MaximeMartin | Rundenzeiten


Donnerstag, 23. Mai 2013

Meine Top 24 Bilder vom 24h-Rennen 2013.

(Anklicken für High-Res!)

Tags: mikefotos | N24h


Alle Rundenzeiten vom 24h-Rennen 2013.

Es gibt das Endergebnis jetzt auch mit den einzelnen Rundenzeiten:

Tags: N24h | Ergebnisliste | Rundenzeiten


Video: 24h, Farnbacher Porsche, Leh Keen, Weltuntergangsregen, Helmkamera.

Ich hab ja schon viele Nürburgring Videos gesehen, aber sowas auch noch nicht: Leh Keen mit Helmkamera im Farnbacher Porsche kurz bevor die rote Flagge rauskam:

Tags: N24h | Video | Farnbacher | LehKeen


Mittwoch, 22. Mai 2013

24h / Christian Menzel: Daumen runter zur Achterbahn!

(Klick für gross!)

Ring retten - Rest verschrotten! :)

Tags: N24h | Menzel | Erlebnisgrab


Seltener Porsche 356 am 24h-Rennen-Freitag gestohlen worden.

Sehr traurige Geschichte, der Besitzer versucht jetzt über www.356-diebstahl.de wieder an sein geliebtes Auto zu kommen:

Bitte fleißig weiterteilen, vielleicht kommt dann ein Hinweis!

Tags: N24h | Diebstahl


Dienstag, 21. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Montag.

Tag 5 meiner kleinen Reportage vom 24h-Rennen und Junge, was war das für ein Finale!

Nachdem das Rennen wegen zu starkem Regen abgebrochen wurde, konnte ich natürlich gut den Eintrag vom Sonntag für das Netz fertigmachen und hab mich danach hingelegt. Um vom wohlbekannten Renngeräusch geweckt zu werden - herrlich!

Eigentlich stand uns quasi ein normales VLN-Rennen in's Haus, das geht auch von morgen halb neun bis nachmittags um vier oder sechs.

Wenn das Rennen einen Namen braucht, dann müsste man es nach Maxime Martin benennen. Ich konnte garnicht so schnell am frühen Morgen den Zeitenmonitor aufrufen, da hat der schon die Führung übernommen.

Ich hab mir erstmal genüsslich Radio Le Mans angehört über Stream, damit ich dem Rennen gut folgen kann. Beeilen musste ich mich nicht, denn es ging ja bis abends um fünf, also hab ich mich gegen 14 Uhr aufgemacht das Brünnchen zu besuchen.

Das war schon ziemlich leergeräumt um die Uhrzeit und bei den Zelten konnte man sich auch nicht sicher sein, ob die noch bewohnt sind.

Bei mir konnte man sich aber sicher sein, wie lange ich schon unterwegs bin, der Bart ist dann heute 5 Tage alt ;)

Dafür, daß die echte harte Zeiten hinter sich hatten mit dem Regen, waren sie gut drauf: "Das bisschen machen wir doch jetzt noch mit links."

Die Plakateaktion hat voll gezündet, unübersehbar war der ganze Event damit geflutet. Startaufstellung, Zuschauerplätze, Zäune - quasi alles! Respekt an alle Beteiligten und alle, die sich da reingehangen haben (und nur als Info, damit es keine unbeabsichtigen Missverständnisse gibt: daran war ich völlig unbeteiligt und bin sehr froh, daß was geht!)

Natürlich war das Feld schon reichlich ausgedünnt, den Ferrari 458 hab ich sehr vermisst. Von den insgesamt 173 gestarteten sind 137 gewertet worden.

Hier ist das Endergebnis "Gesamt" als PDF und hier nach Klassen.

Die Locals rund um Stefan Manheller in dem BMW mit der #82 haben es als 128. geschafft, war wohl kein problemloses Rennen!

Die Peugeots waren wirklich Granate und sind bis zum Schluß voll gefahren. Das mussten sie auch, denn sie wurden vom Schirra Mini gejagt - nur leider ist der kurz vor Ende ausgefallen! Also 1-2-3 für die Franzosen, im Gesamt ist das 32., 39., und 46.

Aber der Pokal für die schnellste SP2T Runde geht trotzdem an Schirra: 9:28,8.

Der 125-Jahre-Dunlop-Benz ist 17. geworden.

Weniger Zuschauer als bei jedem beliebigen VLN Rennen waren 2 Stunden vor Schluß noch im Brünnchen. Und vermutlich waren das Tagesgäste, die hatten auf jeden Fall große Auswahl beim Parken. Guter Tipp für die Zukunft, kann man zum Rennende ganz entspannt zum Brünnchen fahren und das Finale genießen.

Da hat jemand mit Isolierband ein Save The Ring gebastelt.

Einige waren ganz schön lädiert, z.B. dieser nfizierte Dörr GT86, auf dem auch Alex Hofmann gefahren ist - wurde 3. in der V3 geworden (96.gesamt).

Der GT-R hatte wohl eine längere Pause, hab da was mit Motorwechsel mitbekommen. Aber haben das Auto als Vorletzte in's Ziel gebracht!

Drifter Kiki Sak Nana muß sich wohlgefühlt haben, 3. in der SP10, nur eine Runde hinter dem Sieger, der auch von Bonk Motorsport kommt.

Wenn Ihr übrigens auch so wie ich Mario Merten vermisst habt, man sagte mir, der müsse sich um seinen Imbiss kümmern, den er irgendwo auf dem Gelände betrieben hat. Was für eine Verschwendung von Fahrgenie!

Die SP10 scheint auch der Grund zu sein, daß das Ergebnis noch "provisional" ist, die ist nämlich ausgesetzt.

Die Bilder, die Ihr hier seht, hab ich danach ausgesucht, ob sie gut geworden sind und das hier ist der 335d aus Argentinien, sind als 132. Gesamt in's Ziel gekommen (als 6.letzter quasi).

Der Haribo Porsche ist 12. geworden, aber das Junior Team muss kurz vor Schluß ausgefallen sein! 2 Stunden vor Rennende waren die Junioren 11. und die Senioren 15.

Das ist der Mann des Wochenendes, Maxime Martin. Sa-gen-haft. Da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die letzten beiden Rennstunden denke. Maxime war Vierter und die beiden ROWE Mercedes #22 und #23 waren bei Start und Ziel 20 Sek vor ihm, aber als sie im Brünnchen durch sind, fehlte nicht mehr viel. Ich hätte gedacht, der schnupft die sich auf dem GP Kurs alle beide, aber überraschenderweise hat das nicht geklappt. Jetzt ist das natürlich schwer, auf der Nordschleife zu überholen und ich dachte schon, da muß er sich jetzt eine Runde lang anstellen. Aber da hab ich ihn schon wieder unterschätzt. Hat sie sich auf der Nordschleife kassiert und war längst durch die Eiskurve weg, als da mal Mercedesse im Brünnchen ankamen. Was für eine Show! Komplett Ntfesselt!

Sind dann 2. gesamt geworden und ich muß sagen, da hab ich mich echt gefreut.

Aber so wirklich entschlüsseln konnte ich das nicht ;)

Der Wasserstoffbomber. Ist 114. geworden. Immerhin. Auf dem Auto ist auch der Chef Ulrich Bez selber mitgefahren.

Hier nochmal das übersichtliche Besucheraufkommen um die Zeit. Jetzt könnte man auch sagen, die waren alle auf der Tribüne, aber kann ich ja nicht beurteilen ;)

Offiziell sollen es 210.000 Zuschauer gewesen sein. "Für das Gesamt-Wochenende", kennen wir ja schon. Nur steht dann wieder in den Pressemeldungen, daß XY "vor 210.000 Zuschauern durch's Ziel gefahren ist". Da passt dann irgendwas nicht zusammen. Also im Brünnchen schätze ich beim Zeileinlauf mal auf so circa 217, falls das irgendeinem hilft bei seiner Pressemitteilung.

Der Subaru ist Zweiter in der SP 3T geworden und nur 54 Sekunden hinter dem Gewinner, dem Audi TT RS von Raeder Motorsport! Im Gesamt bedeutet das 25. und 26.

Ist schon krass, was manche da noch für ein hartes Rennen fahren, während andere winkend durch die Gegend schleichen. Halte ich nicht für ungefährlich.

Auch bei den schnellsten Rundenzeiten liegen die beiden Autos ganz dicht zusammen: 9:23,9 (Audi) und 9:22,9 (Subaru).

Kremer Racing ist mit allen seinen 3 Autos in's Ziel gekommen und das ist der Kleine, auf dem der Chef Eberhard Baunach selber gestartet ist. Sind 74. geworden, die Franzosen 55. (Nummer #38) und der #36 passend 36. Das ist der mit Kaufmann / Schornstein / Posavac und Jürgen Alzen.

Die Ginetta ist 2. in der SP10 und 30. Gesamt - sehr ordentlich!

Dem Rehs-130er hat es jemand von hinten ordentlich besorgt. Sind aber trotzdem auf 119 in's Ziel gekommen.

Der LFA sieht aus wie aus dem Laden und der Firmenchef ist mit seinen Landsleuten damit auf Platz 37 gefahren und 2. in der SP8 geworden hinter der Corvette. Und damit Akio Toyoda ganz locker vor Ulrich Bez. ;)

Der Manta hatte leider auch einige Probleme, dabei war er das schnellste Auto in der SP 3! Da waren 8 Autos am Start und die anderen mal mindestens 30 Sekunden langsamer. Von wegen Alteisen! Sind dann als 6. noch gewertet worden und insgesamt 100.

Der Wochenspiegel - Save It - Don't Sell It - Porsche ist 13. geworden - super Ergebnis! Man darf garnicht an das Drama von letztem Jahr denken. Jochen Krumbach hat die Stammfahrer verstärkt.

Die Frikos sind auf 16. gelandet. Immerhin in's Ziel gekommen, könnte schlimmer sein. Aber da gab es ohne Werksfahrer schon bessere Ergebnisse, hoffentlich sind sie nicht enttäuscht.

Der Dörr Z4 ist 61. geworden und hat die SP 6 gewonnen (10 Starter)! Immerhin ein kleiner Trost für das McLaren Pech.

1 Stunde vor Schluß war der Mini noch unterwegs :/

Der in der SP 7 gestartete STR Porsche aus Perth ist sauber auf 54 gefahren.

112. ist die #113 geworden, die starten als Team Liechtenstein.

Auch der Mini von Ralf Zensen hat die Zielflagge gesehen: 98.

Der Yalla-Yalla-Zetti ist in der V5 Dritter geworden und 65. Gesamt. Stramme Leistung!

Eine der stärkesten Klassen war die V6 mit 13 Startern und die hat mein Talk-Partner Dieter Weidenbrück gewonnen! Gratuliere ganz herzlich, tolle Leistung! Im Gesamt ist das der 41.Platz und aller Ehren wert. Die Kollegen waren Markus Schmickler, Rolf Buchstaller und Klaus Landgraf.

Noch ein Youngtimer, der in's Ziel gekommen ist: 118.!

Damit muss man am Brünnchen immer rechnen, ...

... hat auch keiner Gas rausgenommen. Wahrscheinlich waren die das schon gewohnt im Gegensatz zu mir.

Der Focus RS aus der AT Klasse ist 123. geworden und 2.in der Klasse (4 Starter).

Der Hyundai ist in der SP 2T gefahren und da hängen die Trauben natürlich hoch. Trotzdem heile in's Ziel gekommen auf dem 92. Platz.

Die Peugeot bereiten sich schonmal auf den Paarflug vor. Da ist noch ein Dritter, aber hab ich zu spät gesehen.

Wie, wo kommt denn jetzt der Lotus auf einmal her? Haben die wohl für den Zieleinlauf nochmal fit gemacht: 134. und damit viertletzter in der Wertung.

Das ist übrigens der Grund, warum er nicht weiter vorne gelandet ist.

Das war es dann auch schon wieder das 24h-Rennen, das rauscht immer so schnell durch, so schnell kann man garnicht gucken.

Der 88er Haribo am Haken, was für ein Drama. Da war ein Top 10 Ergebnis in Reichweite und jetzt ist er der Erste der insgesamt 36 Ausgefallenen. :/

Am Brünnchen gehen dann auch so langsam die Lichter - bzw. die Lagerfeuer - aus.

Bei dem Schlamm ist ein Syncro nicht das Schlechteste.

Hätte nicht gedacht, daß noch etwas Brennbares übrigbleibt.

Stufenlose Niveauregulierung dank Wagenheber, gewusst wie. Als langjähriger 24h-Rennen Besucher wird das Konzept über die Jahre halt immer ausgefeilter.

Zum krönenden Abschluß einer ereignisreichen Woche möchte ich Euch noch die Top 10 zeigen. Und weil man Autos besser zuordnen kann als Nummern und Namen, hier sind sie in Bildern:

1) Black Falcon #9: Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim

2) BMW Sports Trophy Team Marc VDS #25: Martin, Piccini, Buurman, Göransson

3) ROWE Racing #22: Graf, Jäger, Seyffarth, Bastian
4) ROWE Racing #23: Arnold, Roloff, Seyffarth, Jäger

5) G-Drive Racing by Phoenix #1: Rockenfeller, Fässler, Stippler, Winkelhock

6) BMW Team Schubert #20: Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk

7) Manthey Racing #18: Lieb, Dumas, Luhr, Bernhard

8) Phoenix Racing #4: Ammermüller, Stippler, Stuck, Stuck

9) G-Drive Racing by Phoenix #3: Biela, Joens, Ludwig, Rusinov

10) Aston Martin Racing #007: Turner, Mücke, Simonsen, Lamy

Ob wir nächstes Jahr noch ein 24h-Rennen haben werden? Schwer zu sagen. Der Termin ist auf jeden Fall fixiert: das Fronleichnam-Wochenende soll es sein, hab ich im Radio gehört. Das wäre dann 21./22.Juni. Gab's am Ring schonmal im Juni Schnee?

Ich hab dann noch gelesen, daß der Herr Schmidt im TV gemeint hätte, diese ganze STR Sache sei reine Panikmache. Das kann man durchaus als Kompliment sehen, wenn denen schon die Argumente ausgehen. Ich sag mal dranbleiben, das Medienecho international war ganz gut, denn der Protest ist wahrgenommen worden. Wie praktisch, daß Dieter und ich noch vor dem Rennen ein Video in Englisch aufgenommen haben ;)

Im Brünnchen hab ich dann noch die letzte Pommes bekommen und musste die nichtmal bezahlen, weil die Kasse schon zu war :)

Und das ist mein Abschieds-Selfie mit 5-Tage-Bart, mir hat das Bloggen mächtig Spaß gemacht und ich hoffe Euch auch ein bisschen ;) In der Form hatte ich das beim 24h-Rennen noch nie, doch ich glaube die Mikeberichte sind die richtige Richtung ;)

Tags: Mikebericht | N24h | MaximeMartin


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Sonntag, 19. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Samstag.

Tag 3 meiner Mikeberichte vom 24h-Rennen und heute stand 2x Training an: normales Zeittraining um halb zwölf und abends um 6 das Top 40 Qualifying.

Nachmittags um 3 war aber noch Pressekonferenz mit Otto Flimm, also dachte ich, ich lass es ruhig angehen und gönn mir das Zeittraining mal abseits der Strecke. Schön mit Live Timing, Radio Le Mans und DVB-T in meinem Bloggermobil - fast so wie zuhause!

War echt wieder eine Wohltat den Engländern zuzuhören, das musste ich dann auch mal tweeten ;)

Danach dann zur Pressekonferenz in's Dorint gescootert, zum Glück war das Wetter sonnig und trocken. Wer hätte das gedacht.

Manfred Sattler (links) mit auf dem Podium ...

... und die Veranstaltung gut besucht. Anlass war die Gründung der Interessengemeinschaft Nürburgring.

Stellt sich raus: Otto Flimm hat Geburtstag! 84 ist er geworden mit seinem 29er Baujahr, meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Schade, daß es ihm nicht gegönnt ist, in Ruhe zu feiern, sondern stattdessen wieder für den Erhalt der Nordschleife zu kämpfen.

Danach hab ich mich aufgemacht zum Hatzenbach, dachte mir das passt ganz gut mit der prallen Sonne.

Unterwegs schon den ersten Unfall gesehen, ...

... aber ich glaube ...

... der liegt da schon eine Weile, da wächst obendrauf schon wieder neuer Wald.

Als nächstes sind dann Aliens gelandet, aber sie sind gleich wieder weg, als sie mich gesehen haben.

Seltsame Sachen wachsen da im Wald, z.B. kleine Bierfässer ...

... und solche seltsamen Gewächse.

Kein Wunder, denn wir sind ohne Zweifel - mitten in der Eifel!

Am Hatzenbach wird man freudig von einer großen SAVE THE RING Fahne in Empfang genommen ...

... und auch einem frischen Propeller.

Die haben da einiges an Wald abgeholzt, kann man jetzt besser in die Hatzenbach-Sektion reingucken schätze ich mal.

Dank perfektem Ablaufplan ;) war ich früh genug da und konnte mir die Konstruktionen rundum angucken.

Also das wird bei Regen nicht viel bringen sag ich mal voraus. Leichter Sonnenschutz ja, aber mehr auch nicht.

Die Leute hängen einiges auf, den Herrn Bitburger zum Beispiel ...

... oder orange Bären.

Orange Bären?

Mike Du Spinner, der ist doch garnicht echt! :) Lustige Truppe mit dicken Armen, Bier in der Hand und kräftig Spaß in den Backen! Gibt schlimmeres! ;)

Das ist Peter Philippi! Das weiß ich, weil er mir später das Revanchebild geschickt hat :) Ich glaub ich brauch dringend eine neue Tarnung, jeder erkennt mich :)

Gibt's jetzt auch noch blaue Lätzchen? Hätt ich auch lieber als das in Lila.

Die Streckenwarte nehmen's gelassen und binden sich erstmal die Hosen zu.

Und die 24h-Party-Crew stapelt hoch statt tief.

Sogar der Kameramann grüßt mich! Achnee, zieht sich die Jacke an.

Kurzer Blick auf die Uhr ...

... ach ist nochwas Zeit, wen haben wir denn noch?

Bei dem Wetter lässt es sich aushalten.

Die Fernsicht ist auch nicht schlecht. Immer wieder lustig: die Notausgangschilder. Ich glaub im Falle einer Panik sollen einfach alle durcheinanderrennen, dann klappt das schon!

Wie gerne würde ich jetzt hier wirklich Radio Le Mans hören! Geht aber nicht, hab bis jetzt zumindest noch nichts anderes gehört.

Da ist doch noch was besonderes: ein Unimog California! Die sind superselten und der hier ist top in Schuss.

Bei Getränke Zimmer mächtig was los, aber ...

... dann kommen endlich die Top 40. Nimmt nicht jeder den Curb mit, ...

... das hat mich überrascht. Der ist doch ziemlich flach dachte ich.

Maxi Götz hat den 458er auf 32 gefahren, ...

... kein Wunder bei Doppel-N!

Beim McLaren gab es Drama noch vor dem Start, da hat sich ein Rad selbstständig gemacht hörte ich im Radio. Hier sind jetzt alle wieder dran, aber hat wohl keine Zeit gewertet bekommen - schade.

Hier sind alle Ergebnisse vom Top40-Qualifying.

Das ist Frank Stippler - Vorjahressieger und dieses Jahr Polesetter im Stuckaudi. Kann ja sein, daß ich mich täusche, aber das sah sehr entspannt aus. Hat nichtmal den Curb mitgenommen.

Ganz anders bei Frikadelli, starten am Sonntag von Position 13. In der Ergebnisliste stehen die mit "No team name", also das ist ja wohl ein Gerücht.

Das ist die #26 und der startet von 11.

Der rote der zwei gelben Mantheys ist die #18 aus der SP7, startet von 19.

Pedro Lamy fährt auf Platz 2, der Bilstein-Aston hat ein Fahrwerk - von Bilstein natürlich - das rein aus der Theorie am Computer entworfen und aus dem Baukastensystem gebaut wurde und auf Anhieb auf der Strecke funktioniert. Da hat auch Martin Flick seine Finger mit drin und den haben sie ja jetzt auch zum Chef gemacht. Manchmal erwischt es doch die Richtigen!

Der SAVE IT - DON'T SELL IT Porsche ist auf 23 gelandet und startet damit aus der zwölften Reihe.

Und der grüne der gelben Mantheys ist das #50 Auto aus der SP9 - also GT3 - und startet von Position 4 aus der zweiten Reihe.

Im Fahrerlager ...

... musste ich dann noch ein paar ramponierte Ns ersetzen, aber die müssen jetzt halten bis Sonntag abend! ;)

Mit dem Christian Menzel hab ich dann noch auf der Haribocouch abgehangen, aber dann hatte er wichtigeres zu tun:

Autogramme schreiben!

Das ist Bodo Kräling - bei romantischem Sonnenuntergang im Rollerlager ;)

Das bischen Licht wollte ich noch nutzen für ein paar Bilder, bis die Sonne dann ganz weg ist.

Titus ist auch wieder da ...

... und hat einen standesgemäßen Auftritt. Die graue Mütze, mit der ich da rumgedackelt bin, hatte ich erst vor dem Wochenende im Kölner Titus-Shop gekauft ;)

Der Ja-zum-Nürburgring Stand gleich daneben, könnt Ihr mal vorbeischauen.

Freude am Fahren! Schräglage geht auch auf der Zielgeraden, alles eine Frage der Technik.

Wir haben das mal im Detail diskutiert.

Wie auch den Start von der Pole Position.

Der geht nämlich so!

Wub - der Autoblogger! Der hat User-ID 68 bei uns im N-Forum. Dafür muss man weit zurückblättern!

Auch wenn noch so viel Ferrari beim Chris auf der Jacke steht, innendrin ist er Audi. Nur der 200er hatte nie eine blaue Lampe (oder doch? bin nicht sicher)

Der Ferrari schon. Die wurde dann fachmännisch vom Team eingebaut. Also gebaut hat eigentlich nur einer, und die anderen 10 haben zugeschaut. Dafür haben sie sogar extra Taschen den Teamkleidungsjacken.

Bei GT Corse wird halt an alles gedacht.

Wenn Ihr jetzt meint, das mit den "10" war doch übertrieben, diese 9 und ich dazu = 10.

Richtig zugucken kann auch nicht jeder, das ist hart einstudiert.

Im Fahrerlager finden sich inzwischen auch dezente Protesthinweise.

Wurde aber auch sonst noch fleißig geschraubt.

Bei Gazoo zum Beispiel.

Ringcoach René Wolff!

Die Leute hatten ordentlich was zu gucken.

Der Ralf Zensen hat den besten Parkplatz im Fahrerlager!

Hier wurde auch fleissig geschraubt, ...

... und ich fürchte das wird heute was länger. Der arme LMS Scirocco hat einen ordentlichen Treffer gelandet. Hoffentlich bekommen die den wieder fit, Karosse musste auf die Richtbank.

Das ist die mobile Werkstatt von Carl-Frans van Vliet.

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch über die Mikrofone, die in den Helmen im Einsatz sind. Bin da sowieso beeindruckt, seit ich damals die Aufnahmen mit Dirk gemacht hatte. Er hatte für die DVD eine Runde beim Fahren kommentiert und die Stimme kommt klar und deutlich, weil die Mikrofone auch den Gegendruck (die anderen Geräusche) mit berücksichtigen.

Dann bin ich in diese Truppe Osnabrücker gestolpert, die campieren im Schwalbenschwanz und einer kannte mich wohl. Da muss natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht werden. "Sollen wir uns vor den Porsche legen? Kein Problem!"

Durch das Fenster hab ich dann ...

Obi und Mecki gesehen - muß ich doch Hallo sagen.

Und der Jack bei MarcVDS hat mir noch ein Bit spendiert - was soll da noch passieren. Leider ist sein Shuttlekollege dann los, konnten wir nicht mehr zusammen trinken. Wird nachgeholt!

Zum Abschluss gab's dann noch einen schicken babyblauen Landy an der Tankstelle. Der englische Vorbesitzer hatte die Zahlen bei der RAL Angabe durcheinandergebracht, das ist dann dabei rausgekommen. Und zum Andenken hat der jetzige Besitzer ihn auch wieder in dieser Farbe restauriert.

Und um den Tag abzurunden ein M6 aus München mit selbstgemachtem N und SAVE THE RING drunter.

"Die machen sowieso mit uns was sie wollen, aber wir zeigen wenigstens Flagge."

Seh ich auch so!

Für den Rennsonntag ist auch noch trockenes Wetter tagsüber angesagt, aber für die Nacht gibt es Unwetter-Vorhersagen. Also nehmt die Schuhe besser mit in's Zelt rein ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Samstag, 18. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Freitag.

Heute der zweite Tag meiner 24h-Berichte - und zwar der Freitag, aber nach 24h-Zeitrechnung der Donnerstag. Da haben echt alle Probleme, mit denen man redet, in einen Rhythmus zu kommen, man muß das immer erst in alte 24h-Zeitrechnung umrechnen. Wie früher mit Euro und DM.

Der Tag war bestimmt vom Wetter, das war nämlich echt übel. Und leider ist die RCN dem dann auch zum Opfer gefallen. Das war so neblig, da ging garnix. Und großartig verschieben kann man ja auch nicht. Also wurde es nur eine Runde hinterm Safety Car - fertig.

Einige hatten am Abend vorher noch Riesen-Klimmzüge gemacht, um überhaupt dabei zu sein.

Aber auch im Fahrerlager nicht besser, Regen^3 den ganzen Vormittag. Da muß man sich schonmal was einfallen lassen:

Aber nicht überarbeiten, das ist auch keine Option! ;)

Die Youngtimer auch bei ziemlichem Sauwetter raus auf die Strecke.

Michael's Miene sagt alles.

Dörr's McLaren ist startklar und mit Rudi Adams, Arno Klasen und Peter Kox gut besetzt!

Das arme Auto hat keine Kapuze und muß trotzdem raus in den Regen.

Wenn es auf den letzten Schliff ankommt, dann läßt Lucas Luhr nichts anbrennen. Schwer gejetlagged von Laguna Seca tuned er noch sein Visier und Marc Lieb assistiert. Ist schon krass, wo die immer unterwegs sind - vor zwei Wochen kam mir Lucas Luhr noch so:

Bei Manthey könnt Ihr Euch sehr schicke Poster mitnehmen. Aber fragt mich bitte nicht, wie Ihr die trocken nach Hause bekommt! :)

Das ist doch DAS Symbolbild für: Raeder und Manthey spannen zusammen.

Der Aston ist schon Hightec vom Feinsten, die haben extra ein Klappe eingebaut, um den Sponsor besser zu präsentieren.

Das schärfste N vom Ring!

Ich hab mir dann auch mal erklären lassen, warum das "wetterfeste Tribüne" heißt. Ich mein, die war ja nicht gerade billig. Also "wetterfest" nicht in dem Sinne, daß man da irgendwie trocken sitzen könnte oder so - nein, die ist "wetterfest", weil die geht nicht gleich bei jedem Wetter kaputt. Hätte man ja auch gleich drauf kommen können. Und natürlich, sowas kostet.

Freies Training macht sich vom Acker, der LFA ist schon ein schickes Gefährt.

Der GT3 GT-R auch.

Und auch der Subaru.

MarcVDS nicht zu vergessen!

Bin dann mal hoch auf’s Boxendach, kann man ja schön die Gischt fotografieren. Dachte ich finde ein trockenes - also überdachtes - Plätzchen. Guckt Euch mal das Zelt an. Ich weiß nicht wie das geht, aber unter dem kompletten Zelt war es überall am Regnen. Kein Witz jetzt. Ich dachte ich spinne. Der kommt am Ring echt aus allen Richtungen.

Hab dann nach ein paar Versuchen - wie diesem hier - frustriert wieder aufgegeben.

Und bei der Suche nach einem warmen Unterschlupf DEN Pokal gefunden. Auf den sind sie alle scharf.

Nur mal so als Anregung für zuhause, was heutzutage geht. Also falls Ihr überhaupt so eine große Wand irgendwo habt.

Das war mal die NAG Lounge. Betonung liegt auf "war".

Jetzt ist Peter Meyer da Chef.

Und hat aus dem rot schön gelb gemacht. Gleich viel besser. Aber obwohl ich ziemlich durchfroren war, den Kaffee hab ich nicht angerüht. Stand Lindner drauf.

Eigentlich ist es ja immer so, daß hinter der Boxengasse mehr los ist, als vorne. Heute war das wohl umgekehrt und Schubert hat das Schrauben nach hinten verlegt.

Und die Fahrer nach oben. Die hausen in ihrer Lounge wie in der Jugendherberge. Hat auch was!

Bin dann zum Pressezentrum und der Kaffee da: super! Der Preis für den Größten geht an GT-Eins.

Die sport auto will uns in Zukunft wieder richtig Spaß machen und "ohne dem Horst zu nahe zu treten" können die Autoren - wie hier Christian Gebhardt - irgendwie befreiter agieren. Spannend! Das Layout hat sich schon erfrischt und da geht bestimmt noch was. Auf jeden Fall hab ich Markus Schurig bisher an allen Rennstrecken getroffen, wo ich in den letzten Monaten war. Da kommt das sport vielleicht jetzt nochmal ganz anders zur Geltung, weil er ja Chefredakteur geworden ist. Christian fährt übrigens gleich auf 2 Autos beim 24h mit - beim Mini - und noch einem (hab ich vergessen …) (Nachtrag: GT86 ist es!)

Der Preis für den Kleinsten geht an ... ?

24h-Ticker Team, ausgetickert.

Saudi Falcons! Gut zu erkennen am N bzw. STR. :)

Ups, ich hab Bridge to Gantry gehackt! ;)

War auch gerade zufällig eine kleine Pressekonferenz, war ganz interessant. Bernd Schneider meinte das ist echt brandgefährlich, wenn manche nur rumrollen und Du Vollgas fährst - weil durch die Gischt sieht man das nicht und auf einmal steht einer vor Dir. Im Rennen sei das ja nicht mehr so, daß die Rumrollen. Hofft er zumindest!

Für's Foto wurde aber nochmal dirigiert.

Und auf einmal stellt sich raus, daß der Oliver Hilger Geburtstag hat! Das sind dann so Gelegenheiten, wo Dir der Timo Bernhard in den Armen liegt. Sehr nett :)

Die Minis laufen super, aber leuchten schlecht. So ein Kabelwirrwarr hatte der Achim doch auch kürzlich ;)

Das Thema mit dem Gelb geschwenkt bzw. gehalten nachts hat die Gemüter erhitzt. Haben die sich irgendwie neu ausgedacht, obwohl es das eigentlich garnicht gibt. Ich fürchte das wird noch ein Spaß werden.

Der Jörg Müller hat ganz andere Probleme: wo ist der Roller!?

Hier natürlich, wo er hingehört ;)

Und dann hab ich doch noch Sabine getroffen. Dachte schon, die wär garnicht da. Hat auch nicht lange gedauert, dann durfte sie wieder ihren Namen malen.

Ich wollte mal wissen, wer so endlos an einem Stück ohne Pause reden kann. Sehen aber aus wie normale Leute. Scheint sogar auch Spaß zu machen.

Ich weiß jetzt nicht wie ich es sagen soll, aber wir leben ja nicht in einem Vakuum. Und wenn man dann Radio Le Mans hört, dann denkt man das ist ein anderer Event. Also ein ganz anderer. Ich will echt keinem zu nahe treten, aber im Vergleich zu John Hindhaugh und Team sind die deutschen Kommentatoren einfach nur Scheiße. Sorry, aber das muß man jetzt mal so deutlich sagen. Das ist echt nicht zum aushalten und ich bin froh, wenn ich genug Netz hab, daß ich mir den englischen Stream über iPhone anhören kann. Weil den deutschen machst Du einfach am besten aus. Oder wenn's nicht geht (Lautsprecher an der Strecke) die Ohrstopfen rein. Bekommt man Radio Le Mans auch über Radiofrequenz? Ich glaube nicht, das ist schade. In Spa bei der WEC vor zwei Wochen gab es dafür extra 2 Frequenzen. Wir haben hier DVB-T, aber keinen englischen Kommentar? Kann doch eigentlich nicht sein.

Endlich hab ich den Ansgar mal bei der Arbeit erwischt! :)

Der Focus RS von Ralph Caba und Co hatte einen Steinschlag und der wird nicht nur repariert, da kommt auch gleich eine Folie drauf, damit das nicht nochmal passiert.

Eichhörnchen! Ist es nicht süß? Haben Achim und ich uns mal schön ein Retticam Bild gemacht. So harmlos der kleine Mini aussieht, so böse geht der ab! Bekommt demnächst noch das große N vorne links über den Kotflügel genau wie bei dem Kombi - das kommt gut.

Sind doch schick die neuen Felgen. Hat der Sponsor spendiert für Sonntags.

Bin dann zum Brünnchen - innen. Bei den Wolken ist es Nebel oder Grill. Das hier war Grill.

Save The Ring Tribüne, komplett ausverkauft.

Ein echter Quattro! Also für den würde ich mich ja gerade noch so nassregnen lassen.

Dieter Weidenbrück auf Ideallinie unterwegs.

Ganz ehrlich, das hab ich bei VLN schon voller gesehen.

Das sind die Schweizer.

Luca's STR, super!

Sitz ich eben beim Retti und der Wolfgang kommt rein. Ich so: Super Sound habt ihr! Er dann: ja, echt toll, ist zu laut und jetzt dürfen wir einen anderen Auspuff dranbauen.

Uups. Also so laut fand ich das nicht, hat sich wirklich gut angehört.

Hier nochmal, wie wenig eigentlich los ist. Kommt vielleicht noch. Auch gut zu erkennen, wer da vorbeifährt ;)

Der 163er Posten hat auf jeden Fall alles im Griff. Die schicken blauen Mützen haben nicht nur alle Fahrer bekommen, sondern auch alle Streckenwarte. Sehr gut! Ich hätte gerne eine gekauft, aber hab bisher noch keinen Merchandising Stand gefunden. VLN, ADAC, alles schon gesehen - aber nicht 24h. Steht jetzt auf der To-Do-Liste.

Das war lustig, weil ich wollte wissen wie schwer der Trümmerrucksack ist - und ein Bild machen. Dachte aber das Licht reicht nicht - "nimm doch meinen Blitz - hinten unten rechts".

Die richtig guten Leute haben halt alle Canon im Einsatz ;)

SAVE THE RING - hart an der Klippe.

Aber die Stimmung wie immer großartig.

So richtig echtes Männercamping.

Der Trend geht dieses Jahr eindeutig zum Vorvorzelt.

Und an der Theke ist es doch immer noch am schönsten!

Oder am Ofen. Den mußte erst mal von der anderen Seite sehen!

Stimmt!

Sehr schick!

Mach ich immer gerne, Knipser abknipsen :)

Gemeinde Brünnchen, Gemarkung Nordschleife.

Ganz großes Kino!

Das ist ein Running Gag, wir treffen uns echt jedes 24h-Rennen. Also den Linken. Der rechte hat sich den Fuß gebrochen (war das gestern? oder doch die Hand?), deswegen ersetzt ihn seine Schwester. Kann man gelten lassen.

Sagt eigenlich alles.

Jetzt fragt Ihr Euch wahrscheinlich so wie ich: wasndas? Stellt sich raus, sind 4 bar Druck drauf, Wasserleitung dran und der Typ da hinten im Relaxsessel hat einen Knopf, dann kommen aus versteckten Leitungen vor dem Wagen Wasserstrahlen. Um die Leute zu bespassen. Oder besser gesagt, um sich selber zu bespassen beim Leute bewässern. Ist zwar nicht das passende Wetter, aber die Idee allein: volle Punktzahl!

Das ist der Laden.

Statement inklusive!

Weil's so schön war.

Weisste Bescheid.

Mit Drehnordschleifen-LEDs.

Hotel Schöne Aussicht.

Da geht selbst mir als Vegetarier das Herz auf!

Steakbrötchen, Brünnchen Art.

Wisst Ihr noch? Beim letzten VLN? Der Waleed ist schon wieder da aus Bahrain. Ich glaube der zieht bald hierhin ;)

Das ist kein Rennabbruch, das ist normal im Brünnchen.

4 Sauerländer, kannten 20832 nicht. Aber der mit dem Heiligenschein hat es sich gemerkt ;) Vielleicht finden sie es!

Word!

Hier auch Word.

Aber das Zelt - puuh. Das ist echt für die ganz Harten.

Das wär eher so mein Ding. Steht auch im Brünnchen! Respekt.

Hoffe es hat Euch gefallen, mal gespannt, ob ich das die nächsten Tage auch noch so durchhalte! ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 17. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Donnerstag.

Der Höhepunkt des Jahres ist eingeleitet und natürlich bin ich vor Ort. Möchte versuchen abends einen Überblick zu zeigen und hier ist der vom Donnerstag.

Eigentlich traurig, was im Vorfeld passiert ist und nicht Wenige haben mich im Fahrerlager angesprochen mit den Worten: 'Wollen wir mal nicht hoffen, daß es das letzte 24h-Rennen ist.' Aber der Ernst der Lage ist eigentlich allen bewusst.

Im Tiergarten Hotel war es auch ernst, weil die N's alle waren! Betonung liegt auf 'waren'. ;)

An der Strecke standesgemäß - hier exemplarisch Bilder, die einmal von Stefan Kapellen von Hohe Acht / Wippermann (welcher von beiden wird jährlich detailiert ausdiskutiert) und ...

... von Marc Schmitz aus dem Metzgesfeld kommen. Aber den Preis für die erste 24h-Pressekonferenz ...

... geht an the-one-and-only Retti!

Während auf der anderen Seite von seinem Laden das Bezauto ein kräftiges Frühstück einnimmt.

Einer arbeitet, zwei tragen die Verantwortung - die Tasse Kaffee müsst Ihr Euch dazudenken ;)

Piratenflagge gehisst, was soll da noch schiefgehen.

Der Düpré Fünfer wär dann auch designed und wie ich finde sehr kultig! Das sind die Audi quattro Farben, könnte mir vorstellen, daß kommt bei den quattro Fans gut an. Schöne Mischung aus Retro und Modern - toll, daß so ein Auto auf die Räder gestellt wird. Wünschen wir ihm eine glückliche Zielankunft, nfiziert isser ja.

Die BMWs wären dann auch startklar ...

... und von dieser Sorte Reifen wird es wohl diesmal viele brauchen. Aus Sicht der Camper eher ein trauriges Schauspiel, wenn sich wieder ein Gebirgsbach einen Weg durch das Zelt sucht.

Dieser Herr fährt ...

... beim Team Götz und ist wohl einer aus dem Team von Kaz Yamauchi, der fährt selber ja ...

... auf diesem Auto.

Und wo wir schon bei hohem Besuch sind:

Jaber - den brauch ich ja nicht mehr vorstellen - hat Sheikh Salman bin Isa Al Khalifa mitgebracht, das ist der Chef der Bahrain Strecke, die hatten ja kürzlich Formel 1.

Aber es gab auch wichtige Sachen, zwei un-nfizierte Telefone, geht ja garnicht.

Das sind die Autogrammkarten von Kremer. Seht Ihr hinten der Spoiler? Fehlt die Endplatte. Dieter Schornstein hat da eine heftige Geschichte zu erzählt: fährt beim VLN auf dem GP Kurs, Patrick Huisman kommt von hinten im Frikadelliporsche. Vor ihm noch ein kleinerer, den überholt er noch, um dann den Patrick vorbeizulassen - der ist in der Zwischenzeit aber mit den kleineren Wagen aneinandergeraten, Dieter hört ein Knall und quietschende Reifen und guckt auf einmal aus dem Seitenfenster auf die Bodenplatte vom Frikadelliporsche. "Das gibt jetzt einen Megaeinschlag", denkt er - aber der kommt dann zum Glück doch nicht. Die beiden Autos haben sich nur gegenseitig die Spoilerendplatten abrasiert.

Nur damit ihr wisst, was für eine Autogrammkarte Ihr dann einsammelt. Lasst unbedingt den Dieter Schornstein unterschreiben. Und vielleicht auch den Patrick Huisman! Würde dann gern mal dem sein Gesicht sehen ;)

Ich fürchte das kommt dann davon, wenn die anderen Farben alle schon weg sind.

Vorjahressieger Marc Basseng ...

... trägt Miesi-Cosi's durch die Gegend ...

... und begutachtet schonmal die Konkurenz.

Aber die Audileute verstehe wer will. Da gewinnen die 2012 mit einer Supertruppe zum ersten Mal das 24h-Rennen (Basseng, Haase, Winkelhock, Stippler) - haben alle diese 4 Fahrer auch 2013 noch unter Vertrag - und verteilen die dann auf 3 verschiedene Autos. Marc fährt jetzt zum Beispiel bei Mamerow und hat nicht die 1 auf dem Auto. Und Bilstein haben sie sich auch abjagen lassen. Wie cool wäre das doch gewesen, Bilstein Audi mit der 1 und die 4 Gewinner von 2012 wieder als Team.

Übrigens auch René Rast auf dem Mamerow Audi, lief auch gesund und munter durch die Gegend, scheint alles in Ordnung zu sein.

Bei Dörr ist jetzt richtig McLaren Feeling eingezogen!

Außer an den Tischen, da würden sich BMW und Audi als Bayern richtig wohl fühlen :)

Währenddessen werden beim 007 noch ein paar Kleinkaliber nachgerüstet, ...

... bzw. Wasserstoff. Mit Nummernschild!

Dieser Frikadellimann hat noch die falsche Jacke an, kann ja mal passieren: Patrick Pilet - vor 2 Wochen noch in Spa bei der WEC.

Noch ein Patrick - nämlich Kaiser. So sieht ordentliche 24h-Vorbereitung aus! Er fährt zusammen mit Maxi Götz, Alexander Mattschull und Chris Kohlhaas auf dem ...

... 458. Der sich für die 24h-Stunden extraschick gemacht hat und als so eine Art Rossi-Replica daherkommt. Da müsst Ihr mal draufblitzen, dann ...

... wird der so. Krass, oder? Da stimmen die Details, ...

... guckt Euch das mal an. 1000prozentig.

Ist wirklich schick geworden, da hätte @ValeYellow46 auch seinen Spaß dran!

Das Problem war jetzt, der musste noch nfiziert werden und wir haben uns die Flaps vorne ausgeguckt. Waren aber nicht sicher, ob der obere oder der untere.

Haben das dann so gemacht! :)

Schön, daß auch hier ein paar Teams die Flaggen hochhalten! Also ... die Heckscheiben! ;)

Falsche Richtung! :)

Geht doch nichts über Laserlicht. Schön hell!

Moment mal! LOL

Dann gab es noch dieses Spektakel mit einem Audi auf dem Gabelstapler.

Mussten sich natürlich alle angegucken.

AM's gibt's dieses Jahr wirklich wieder genug!

Diese Nummer hab ich nicht verstanden, muß ja auch nicht alles verstehen.

Nein, der stand nicht im Youngtimerlager!

Das ist das Lenkrad von Kiki Sak Nana. Update: das ist natürlich der Schirra Mini, Kiki kommt eins tiefer - danke Marco!

Der ist jetzt auch nfiziert, mal gucken, wie er damit klarkommt! ;)

Harald legendary Grohs ganz entspannt, hab ich ihn gut erwischt, oder? Die Peugeots sind dieses Jahr echt Konkurenten und haben auch gute Fahrer, das wird spannend. Oese fährt LKW EM, aber wegen der So-Mo Geschichte kann er pünktlich zum Ring kommen. DAS ist jetzt das erste Mal, wo das mit dem So-Mo mal wirklich für etwas gut ist.

Gibt auch wieder zwei Stück der schicken Schirras.

Die Peugeots können sich aber auch sehen lassen!

Das hängt jetzt an jeder Box vorne und hinten. Garnicht schlecht, kann man sich gut orientieren.

HG R auf GT3 R - na das passt doch.

Audi Ultra, Freude am Fahren!?

24 ist doch mal ’ne coole Startnummer.

Musste ich in Szene setzen, ging nicht anders :)

Bei Frikadellis alles ruhig, waren sicher feiern.

Der ist voll durch die Boxengasse gebrettert! … Ok, ich geb’s zu - mit 1/40 fotografiert ;)

Schweizer Golf mit selbstgemachtem N - Respekt!

Und hier das Auto von Talk-Kumpane Dieter Weidenbrück. Ja zum Nürburgring, eh klar.

So sieht er aus, also der 175 die Daumen drücken!

Wie jetzt? Sonne? Musste ich fotografieren, glaubt mir sonst doch keiner.

Das ist Enrico Argiolas aus Italien, hat immer vom 24h-Rennen geträumt und ist jetzt als Fotograf dabei. Vorher war er noch in Ringminihausen und hat ein kleines Feature über den Achim gemacht. Besser geht ja garnicht mehr.

Akuratst eingeparkt!!

Der Porsche Auftritt auch nicht undekadent.

Mal ein paar Cup Porsche fotografieren … Uups, was ist das denn? Der Sebastian!

Der will mir wohl Angst machen? Mission accompished! :)

Wer von Euch trinkt den Erzquell Pils?

Meine Rede.

Ach? Du willst ein weißes Auto? Kein Problem, lackier ich Dir schnell um.

So muß Kaffee. Nicht dieses Lindnergesöff. (Ihr erinnert Euch? Letztes Jahr?)

Und noch ein Neumitglied bei den Gruppe N Fahrzeugen. :)

 

Reicht für heute - jetzt erstmal ’ne Runde schlafen! :)

PS: danke für die Korrektur Olli! :)

Tags: Mikebericht | N24h


Mittwoch, 15. Mai 2013

Was für ein falsches Spiel.

Die Insolvenzverwalter haben heute die Nordschleife-Verkaufsanzeigen in den Zeitungen geschaltet - und zeitgleich missbrauchen sie die Fans über Facebook, die schon zum 24h-Rennen angereist sind, um mit “Alles toll, alles super!” den Preis hoch zu treiben.

Ob die Leute wissen, wofür sie benutzt werden?

Tags: Insolvenz | Ringverkauf | N24h

UPDATE:

Bekomme aktuell diese Mail zu dem Thema:

“Wir haben gerade das Bild mit unseren Leuten von der facebookseite nehmen lassen. Der Typ sah nicht wie Presse aus und unsere Mädels hielten ihn für privat.”

Wie kackdreist die sind, fotografieren STR-Supporter und packen die dann auf ihre Facebookseite, um den Nürburgringverkauf aufzuhübschen. Und geben sich noch nichtmal entsprechend aus, laufen Undercover “privat” durch die Gegend.

Am besten haltet ihr immer ein SAVE THE RING mit in’s Bild, dann seid Ihr auf der sicheren Seite ;) Die haben echt Mühe, damit davon bei denen nichts zu sehen ist!


Aus der Christian Menzel Kolumne, ...

… wenigstens einer, der sich traut die Wahrheit offen auszusprechen.

“Ganz traurig, dass sich nur so wenige Aktive Rennfahrer für den Ring einsetzen - so ist das heutzutage leider, immer schön ”korrekt“ bleiben. Lacht Ihr ruhig über mich, aber ich kann am Ende noch zufrieden in den Spiegel gucken. Am Wochenende ist das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – hoffentlich nicht das letzte!”

Das kenn ich auch, was sind wir in der Vergangenheit verhöhnt worden, diese wenigen ewig Gestrigen.

Wetten, beim 24h-Rennen sind die Top Fahrer alle politisch korrekt, höflich und dienstleistend. Wo sind die unbequemen Leute mit Ecken und Kanten? Der Ring hat sie, die Fans haben sie, aber die Fahrer und Teams (fast) alle dreifach weichgespült.

Tags: Menzel | Erlebnisgrab | N24h


Dienstag, 14. Mai 2013

Ich weiss, Euch ist schon schlecht, ...

.. aber lest Euch mal bitte dieses Gesülze durch.

Während sich bei unsereiner die Kehle zuschnürt, geht den Sanierern einer ab reiben sich die Profiteure die Hände. Trauerspiel elendiges.

Tags: Insolvenz | N24h | Erlebnisgrab


Sehr traurig: morgen wird der Nürburgring offiziell zum Verkauf ausgeschrieben.

Falls jemand gehofft hatte, daß man in Mainz Alternativen ausarbeiten würde, um den bevorstehenden Aus-Verkauf noch einmal zu überdenken … so weit geht das Engagement unserer Politiker dann doch nicht.

Ein Brief wurde geschrieben, doch Papier ist geduldig. Im Hintergrund wurde fleissig die Ausschreibung ausgearbeitet vom Hypnosedoppeldoktor und seiner Mannschaft. Da muss ja auch der Rubel rollen, schließlich haben die auch Familien zu ernähren. Oder wie erklären diese Leute sich gegenüber solch ein Verbrechen an Region und Motorsport?

Der SWR nimmt - mal wieder - die Rolle des Propaganda-Organs wahr und posaunt (Kopie) die alternativlose Begründung in die Welt: pöhse EU, drohende Schließung, etc. - kennen wir ja alles.

Am besten finde ich, daß die die immer noch SANIERER nennen, was für eine Farce. SAVE IT, DON’T SELL IT! kann ich da nur sagen, wenn das mit dem Sanieren ernst gemeint ist. Das einzige, was sie im Moment sanieren, ist ihr persönlicher Wohlstand, davon hat der Ring auf seinem Weg in’s Grab inzwischen einige durchfüttern müssen.

Otto Flimm warnt derzeit zur Vorsicht, denn die Kaputtierer suchen im Moment das Einzelgespräch mit den Veranstaltern. Hier ist sein Rundschreiben. (Non-FB-Link).

Und hier nochmal der Hinweis zu unserem Podcast von gestern, falls Ihr in Eurem internationalen Freundeskreis Leute mit vielen Fragen zum Thema habt - wir haben versucht sie auf Englisch (!) zu beantworten.

UPDATE:

Siehe auch: motor-kritik.de/node/648

Tags: Insolvenz | N24h | Erlebnisgrab


Sonntag, 12. Mai 2013

Im Talk: 24h-Rennen und Nürburgring-Verkauf.

Einen neuen Talk mit Dieter aufgenommen mit den Themen:

  • SWR4 Podiumsdiskussion am 25.4.,
  • die aktuelle Rolle der Landesregierung und Malu Dreyer,
  • natürlich dem bevorstehenden 24h-Rennen und auch Dieter’s Teilnahme(n!),
  • trotzdem vermutlich die Verkaufsausschreibung am kommenden Mittwoch und
  • wie können wir alle helfen, daß der Ring nicht in private Hände fällt, sondern gemeinnützig und dem Sport dienend betrieben wird?

Schaut es Euch an, knapp 22 Min. diesmal:

Die im Beitrag versprochenen Links sind diese:

Zum Abschluss noch als Vorbereitung für das 24h-Rennen:

Tags: Talk | N24h | Erlebnisgrab | Hangout


Samstag, 11. Mai 2013

Nächste Woche startet das 24h-Rennen, doch kommenden Mittwoch soll der Nürburgring zum Verkauf ausgeschrieben werden.

Wie passt das zusammen?

Allein der Gedanke daran schnürt mir die Kehle zu. Dieter - Ihr kennt ihn auch aus den Hangouts - hat sich den Frust von der Seele geschrieben. Obwohl er als Teilnehmer beim 24h-Rennen eigentlich andere Sorgen hat:

facebook.com/577654788934254

(Hier nochmal kopiert für Nicht-Facebooker.)

Doch gerade deswegen ist er von dem drohenden Verkauf direkt betroffen und sieht die Bedrohungen im Umfeld.

Ich darf garnicht daran denken, wenn nächste Woche Mittwoch “Nürburgring zu verkaufen” als große Anzeigen in den Zeitungen geschaltet werden soll.

(siehe auch mein Eintrag vom 22.April: Das traurigste 24h-Rennen ever?)

Tags: N24h | Erlebnisgrab


Freitag, 10. Mai 2013

Linkliste 24 Stunden Rennen.

Als Hashtag bietet sich #N24h an, deswegen halte ich das hier im Blog und auch auf Twitter (@renntv) so.

Tags: N24h | Linkliste


N_achschub.

Da wird der Beat sich freuen, daß die N-Aufkleber endlich eingetrudelt sind.

Bring ich nächsten Mittwoch mit zum Ring, d.h. ab 15.Mai könnt Ihr wieder bei ihm im Tiergarten vorbeischauen, extra-niedrige 2 Euro das Stück.

Und weil immer wieder gefragt wird: Nein, ich verschicke die nicht. ;)

Tags: NAufkleber | Tiergarten | N24h


Donnerstag, 09. Mai 2013

Die Gewinner Fotowettbewerb ...

stehen jetzt auch fest, herzlichen Glückwunsch und danke an alle, die wieder mitgemacht haben!

(beim dritten Bild muß man schon genau hingucken, aber das N ist groß genug! ;)

Tags: N24h | Fotowettbewerb


Mittwoch, 08. Mai 2013

24h: bebilderte Starterliste.

Da hat sich das Team von Sportscar-Info.de aber mal richtig Arbeit gemacht! Super!

Die Starterliste zum 24h-Rennen mit aktuellen Fotos ergänzt und sogar eine druckbare PDF-Version gibt es dazu.

Hier ist der Link zur Liste.

Tags: N24h | Starterliste


Montag, 06. Mai 2013

Boxenbelegung 24h, ...

… schonmal so zur Orientierung (Danke Ernst!).

Tags: N24h | Starterliste | Boxenplan


Mittwoch, 30. Januar 2013

Zeitplan 24h-Rennen 2013.

Die erste Version ist auf der offiziellen Webseite gelandet:

Damit der Zieleinlauf um 17 Uhr nicht so ungewöhnlich erscheint, hat man ihn auf Montag gelegt! :P

Start: Sonntag 19.Mai 17 Uhr

Wer am Samstag zur gewohnten Zeit an der Nordschleife steht um den Start zu gucken, wird glauben er sei in eine Zeitmaschine gefallen. Dann fahren nämlich grad die 24h Klassiker ihr Rennen.

Tags: N24h | Zeitplan


Montag, 21. Mai 2012

Meine Top 24 Bilder vom 24h-Rennen.

Das war wieder ein Wochenende nach Maß, erst gefroren bei 0°C am Mittwoch um mir dann am Sonntag die Plääd zu verbrennen. Sind wieder knapp 4.000 Bilder auf meiner Festplatte geworden, so ein Rennen ist halt unheimlich fotogen.

Die 20832.com Galerien wären dann auch fertig.

So Fotos sehen natürlich in groß noch zehnmal besser aus, also hab ich mal meine Lieblingsschüsse rausgesucht. Wollte eigentlich 10 auswählen, aber das war unmöglich. Hab mich dann für 24 Stück entschieden - clever, oder? Wenn man auf’s Bild klickt, bekommt man es in groß angezeigt - könnt Ihr Euch gerne downloaden:

Und so sah ich dann aus, als ich in der Eiskurve stand und am Sonntag um halb fünf keine Autos mehr kamen:

Und um das Ganze perfekt abzurunden, hab ich mich auch noch von der #Retticam knipsen lassen - was muß, das muß:

Tags: mikefotos | N24h




Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)

Studie AG Japan Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Wochenspiegel Live - Die Onlineausgabe Ihres Anzeigenblatts
Fahrzeugbeschriftungen Teil und Vollverklebung. Folieren statt Lackieren. Glastec Racing Tearoffs Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring Freiberger Sicherheitssysteme, Köln-Sülz
Das Buch zum Rennen 24 Stunden Nürburgring Save The Ring! 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner