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Montag, 31. Dezember 2018

Rollt gut rein!

2018 neigt sich dem Ende und rückblickend hatte es Einiges auf Lager. Das Wichtigste sammle ich wie immer im Archiv - da kommt Einiges zusammen - zum Beispiel:

Mikeberichte habe ich mitgebracht von VLN 1 und VLN 8, 24h-Rennen, Formel E, Le Mans bzw. Immekeppel, Eifel-Rallye mit Gruppe B, Intermot, Köln-Ahrweiler Rallye, Retro Classics, und dem Frikadelli Weihnachtsmarkt.

Und ein paar Testfahrten gab es auch mit Honda Motorrädern, elektrischem Mellow Skateboard, und der Vespa Elettrica.

2018 war mein 20-jähriges Bloggerjubliläum - Kinder wie die Zeit rennt.

Noch ein dicker Gruß von mir an Euch während sich das Jahr zu Ende neigt - mit den besten Wünschen für 2019 - kommt nicht unter die Räder und rollt gut rein!

Mike Frison / renn.tv

Bleibt mir treu - wir lesen uns in aller Frische nächstes Jahr!

MikesBlog | Rückblick | Jahresrückblick |


Sonntag, 25. November 2018

Larry Holt und Raj Nair über die Ford GT Entstehungsgeschichte.

Dieses 10 minütige Interview hatte ich noch nicht hochgeladen - stammt vom 24h-Rennen 2017 in Le Mans.

Das war so: ich bin im Fahrerlager in die Ford Hospitality, hauptsächlich um ein paar Aufnahmen von den Fahrern und sonstigen Leuten zu machen. Da saßen dann Raj Nair und Larry Holt relativ entspannt beim Kaffee und ich habe mich einfach mal frech dazugesellt - ich wußte ja, dass sie sich den Ford GT und das Le Mans Projekt ausgedacht hatten.

Das Gespräch entwickelte sich dann ganz schnell ganz interessant und da ich mein Aufnahmegerät für alle Fälle dabei hatte, durfte ich es auf den Tisch stellen:

LM24_FordGT_LarryHolt_RajNair_170616.mp3

Interview ist auch der falsche Begriff, weil die beiden haben sich die Bälle schön zugespielt - ich war quasi überflüssig.

Larry Bold und Raj Nair über die Ford GT Entstehungsgeschichte.

Interessante Hintergründe - z.B. dass man zuerst mit einem Mustang geplant hatte, aber aus Kostengründen der GT in kleiner Stückzahl die bessere Variante war. Und dass der Ford ca. 20 PS weniger als Ferrari und ca. 50 PS weniger als Aston Martin zu Verfügung hat(te) - wie gesagt, das war letztes Jahr.

Damals war ich ja zu Besuch vor Ort - hier auch mein dazugehöriger Bericht. In der Zwischenzeit ist Raj Nair übrigens nicht mehr bei Ford - am Ford GT kann es nicht gelegen haben, denn heute ist er COO von Multimatic. Da schließt sich der Kreis.

Nair | Holt | FordGT | LeMans | LM24 |


Sonntag, 18. Juni 2017

Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Samstag, 25. Juni 2016

Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

There are two major differences to my usual reports:

  • it’s in English only this time and
  • you can click on all pictures to enlarge them.

This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

Ein von renn.tv (@renntv) gepostetes Foto am

This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

… and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

Little camera keeps impressing me.

Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

Somebody you know maybe?

The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

Did I mention that the hotel was rather nice?

After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

GT obviously got a lot of attention:

This is Roelant de Waard:

Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

… or Jörg Bergmeister:

If TV viewers could see how it looks on the other side:

The support race was GT3 with LMP3:

The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

It was good to catch up with Pierre Kaffer:

Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

Inside Raj Nair was present:

… as well as Chip Ganassi:

Allan McNish came by too:

By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

And the team members, who are enjoying the build-up too:

Even kids!

Some took extra risks for that special picture:

While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

Long arms came in handy:

Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

Much nicer.

Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

Time for Mackie to join the party:

I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

On my way back to the hospitality I went shopping first:

Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

When you hear them it’s already too late!

The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

All grandstands were packed! What a massive crowd:

It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

While we got a chance to visit Michelin:

As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

I kept asking questions - here is my take out:

  • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
  • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
  • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
  • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
  • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

While I did that I noticed some bloke gaining attention:

… which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

But wait, it gets even better:

Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

They certainly got a new follower on Instagram now!

Back in the paddock we first went to the team hospitality:

… and to the lounge above the Ford pits afterwards:

You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

… or Fritz Enzinger:

Porsche had their engine on display - really nice:

By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

How about a Lego GT40?

They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

I used the time for some night action shots:

… and it was good to see that Mark Fields was still around:

We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

I love pictures of people shooting pictures:

We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

Back in the paddock I had the best coffee since some time:

I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

After lunch:

… we had the chance to visit Hunaudières:

… which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

… and needless to say it was very special for me too!

I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

These pictures don’t need any explanation:

However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

Clearly Porsche guys were happy:

… but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

While these guys started National Selfie Day:

… I thought it’s time for me too:

I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

I’ve never seen equipment like that before:

When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

One proud Mr Ford:

… correction: 2 proud Mr Ford!

… and Sébastien Bourdais knew what to do:

Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

Only after reading this you realise what a tough job this has been.

The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

Such a remarkable achievement!

Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

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Freitag, 12. Juni 2015

Ford returns to Le Mans.

Auf diese Nachricht habe ich sehnsüchtig gewartet, seid der GT vorgestellt wurde.

Den Offiziellen war nichts zu entlocken - aber die Anzeichen haben sich in den letzten Wochen verdichtet.

Jetzt ganz offiziell - 24h Le Mans 2016 mit 2 Ford GT in der GTE PRO Klasse:

All-new Ford factory program to compete in both the FIA World Endurance Championship and TUDOR United SportsCar Championship with a two-team, four-car effort – operated by Chip Ganassi Racing with Felix Sabates.

Hier schon mal eine Video-Einstimmung - in Kriegsbemalung sieht der Wagen tatsächlich nochmal besser aus:

youtu.be/nVa4mlFZEmM

Raj Nair - den ihr ja schon von der Focus RS Vorstellung kennt - meint:

As we developed the Ford GT, from the outset we wanted to ensure we had a car that has what it takes to return Ford to the world of GT racing.

Also von Anfang an als Rennwagen konzipiert - richtig so! :D

So werde ich dieses Jahr das Rennen noch einmal zuhause verfolgen - siehe Le Mans Essential Links - um dann nächstes Jahr hoffentlich vor Ort zu sein.

Übrigens: ist schon Nfiziert! Also fast ;)

(Disclaimer: im normalen Leben arbeite ich bei Ford - siehe Über mich.)

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Dienstag, 03. Februar 2015

Mikebericht: neuer Ford Focus RS heute in Köln.

Heute wurde in Köln - im Werk! - der neue Focus RS weltweit zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Man konnte sich das im Stream auch live ansehen, aber da mein Büro in Rufweite der W-Halle ist und ich als Blogger dem Event beiwohnen durfte, habe ich mir das natürlich nicht entgehen lassen!

Aus Ford-Sicht waren ziemlich viel hohe Tiere anwesend, der globale Entwicklungschef Raj Nair aus Detroit:

… sein Counterpart in Europa Joe Bakaj:

… der neue Europachef Jim Farley:

… oder auch Tyrone Johnson aus der RS Entwicklung in Merkenich:

… und nicht zu vergessen Ken Block:

Sogar das N war würdig vertreten, was will man mehr?

Die Industrie-Atmosphäre hat sehr gut gepasst, eine RS Ausstellung mit Kundenfahrzeugen hat einen am Eingang begrüsst, so sieht der allererste RS aus:

Bei dem Event selber wurde die gesamte RS Historie aufgefahren - so habe ich das auf einen Blick auch noch nie erlebt:

Ken Block hat sich die Ehre gegeben:

Doch der Star war natürlich der neue RS - optisch ein Hingucker, aber auch technisch vom Feinsten:

Kann sich von allen Seiten gut sehen lassen:

Genaue Daten gibt es noch nicht, aber gut über 320 PS werden angegeben, Allradantrieb mit ausgeklügeltem Torque-Vectoring System, 2.3L Ecoboost Turbomotor. Gewicht, Preis, etc. werden noch offen gehalten, aber es dauert ja auch noch wahrscheinlich bis nächstes Jahr, bis der Renner beim Händler steht.

Ich schätze da werden einige Leute scharf drauf sein den zu sehen. Und zu fahren!

Schön auch ein paar bloggende Kollegen getroffen zu haben, z.B. den Björn oder den Jens! Schaut auch mal bei deren Berichten rein.

So, jetzt düs ich wieder an meinen Schreibtisch - Mittagspause zuende ;)

Tags: Mikebericht | Ford | Köln | FocusRS |




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