Vollansicht

Donnerstag, 15. September 2016

Beruhigungspillen fürs Volk mal wieder vom Nürburgring.

Alles in Ordnung, gehen sie weiter - hier gibt es nichts zu sehen.

Im Übrigen gehe es dem Nürburgring laut Markfort gut und es würden erstmals schwarze Zahlen geschrieben.

Kein Wunder, wenn die Baukosten alle zu Lasten des Steuerzahlers gehen. Mit wieviel Prozent Verzinsung geht denn die Kaufsumme in die schwarze Zahlen Berechnung ein?

Der Ring stehe auf gesunden Beinen und da sei es auch für die Region wichtig, dass Ruhe eingekehrt sei, so Markfort.

Erinnert mich an das hier.

Zum 90. Geburtstag des Nürburgrings soll es auf Nachfrage von Bürgermeister Nisius im Jubiläumsjahr 2017 kein großes Festprogramm geben (..)

Warum auch, Tradition und Historie werden sowieso völlig überbewertet.

Markfort | Nisius |


Donnerstag, 14. April 2016

Kriminelle bei der VG Adenau?

Na sowas aber auch.

Gegen einen Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Der Mitarbeiter wird beschuldigt, über einen längeren Zeitraum hinweg öffentliche Mittel im sechsstelligen Bereich veruntreut zu haben.

Wie der Herr, so´s Gescherr.

UPDATE:

Jetzt sogar schon siebenstellig?

Ein Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Adenau soll über einen längeren Zeitraum öffentliche Gelder in Millionenhöhe veruntreut haben.

Wenn sich das bestätigt, dann muss auch der Leiter der Behörde zur Verantwortung gezogen werden, dass so ein Verbrechen so lange unbemerkt bleiben konnte. Millionen (!?) rutschen nicht mal gerade so zwischen die Akten einer Verbandsgemeindeverwaltung, die sowie nicht unbedingt im Geld schwimmt.

UPDATE 2:

Jetzt ist es auch beim SWR wieder 6-stellig - die Redaktion hatte sich vertan und das jetzt korrigiert. Wäre ja mal interessant zu erfahren, über welche Größenordnung wir reden. Weil zwischen 6-stellig und 6-stellig liegen immer noch Welten.

VGAdenau | Untreue | Nisius | Romes |


Dienstag, 03. November 2015

Übrig Ns vom Dienstag.

Habt Ihr schonmal einen 3-Sitzer Formel 1 gesehen? Hat der René Wolff am Start - war in Mexiko im Einsatz. Cooles Geschoss! Aber wie wird der gekühlt, wenn in den Kühlschächten die Passagiere sitzen?

Die VLN Saison wurde am Samstag mit roter Flagge beendet - ein Symbol für die Zukunft? Wilhelm Hahne hat sich umgeschaut und kann keine positive Prognose abgeben. Frust und Ärger soweit das Auge reicht. Und nicht der Nebel hätte die rote Flagge nötig gemacht - so wie die VLN schreibt - sondern 2 auf Bremsflüssigkeit verunfallte Porsche im Brünnchen.

Keiner der üblichen Jubelartikel über die Nürburgring-Situation, aber trotzdem einige Klopper in diesem Artikel der NZZ: da ist von Neuausrichtung die Rede, obwohl doch einfach alles so wie vorher weitergeführt wird. Oder der Weggang von Rock am Ring wird beheult, obwohl man Lieberberg doch arrogant vom Hof gejagt hat. Die größte Gefahr für Bürgermeister Guido Nisius ist nicht etwa die Privatisierung, sondern die Klagen von JzN und Nexovation. Immerhin haben sie Christoph Schäfer ausgegraben, der den Ring noch nicht in der Talsohle bei seiner Abwärtsfahrt sieht. Das sehe ich allerdings auch so.

Shuhei Nakamoto - der Honda-Boss der MotoGP Einsätze - im HRC Interview. Wenig überraschend ist Marc Marquez völlig unschuldig und ein Sportler ohne Fehl und Tadel. Und Rossi hätte ihn vom Motorrad gekickt und sei dabei an seinen Bremshebel gekommen. Haben die da nicht diese Ausleger zum Schutz dran?

3Sitzer | MotorKritik | Ringverkauf | MotoGP |


Samstag, 29. November 2014

Mikebericht von SWR4 Klartext in Adenau.

Gestern - am Donnerstag - gab es eine Live Radiosendung von SWR4 unter dem Titel Klartext.

Ich hatte im Vorfeld kein gutes Gefühl, denn wir hatten vor 18 Monaten diese Sendung schon einmal - damals in Nürburg - und das war eine sehr peinliche Geschichte.

Um es vorwegzunehmen: diesmal war es eine gute Veranstaltung. Moderator Thomas Meyer hat zwar - wie auch in der 1.Ausgabe - deutlich Partei ergriffen, aber es war so offensichtlich, dass es jedem bewusst wurde. Quasi eine gute Schulung zur Meinungsbildung! Denn normalerweise kommen solche Beeinflussungen viel subtiler daher.

Wilhelm Hahne und Christian Menzel haben einen ganz starken Job gemacht auf dem Podium, während die Vertreter von SPD (Marc Ruland) und Grünen (Nils Wichmann) sich bis auf die Knochen blamiert haben.

Von der CDU war Alexander Licht gekommen - die Opposition hat es in RLP wirklich nicht einfach, aber er hat sich nicht provozieren lassen und ist sachlich mit der Diskussion umgegangen.

Hier könnt Ihr Euch die 2 Stunden komplett anhören:

youtu.be/iAmyK_3Alxo

UPDATE:

Hier auch der Link zur SWR Mediathek inklusive Video.

Ich bin dankbar, dass ich auch zu Wort kommen durfte. Das ist keine Selbstverständlichkeit, immerhin hat man mir den Vorzug gegeben vor den Nisiussen und Sattlers dieser Welt. Bei 1h 24:55 geht’s los, wer will kann über diesen Link direkt dort hinspringen bzw. hier direkt anschauen:

youtu.be/_LBaP-pS2Fs

Die Halle in Adenau war gut …

… und schwergewichtig ;) besucht:

Das Moderatorenteam Steffi Lingscheidt und Thomas Meyer:

Das ist Marc Ratlos Ruhland aus Andernach. Seine Gesichtsfarbe war ziemlich schnell ziemlich weiß und er hatte ein Dauerabo auf am-liebsten-im-Erdboden-versinken:

Zwischendrin hat er immer wieder in seinen Notizen gekritzelt - aber das ändert alles nichts an seinem Totalausfall.

Jetzt könnte man sagen: och, der arme Kerl. Voll ausgenutzt von den SPD Hyänen, haben ihn der Meute zum Frass vorgeworfen.

Auf der anderen Seite möchte ich aber zu bedenken geben: dieser Junge Mann Mensch ist MdL - bei 101 Abgeordneten und 4 Mio RLP’ern vertritt er sage und schreibe 40.000 Leute. Das ist 3x die VG Adenau. Also bitte kein Mitleid - bei soviel Verantwortung sind Könner gefragt und keine Loser.

Obwohl das Ganze ab und zu auch seine komischen Momente hatte:

Der Ernst der Lage war aber allen klar - Christian’s Schild hat die letzten Zweifel ausgeräumt:

Bei Uli Adams muss ich sagen: Respekt! Das hätte ich nicht erwartet: klare Ansage von dem RZ-Mann aus der lokalen AW Redaktion, hat passend zum Abend tatsächlich Klartext geredet.

Da stellt sich für mich dann zwangsläufig die Frage: warum liest man solche Töne nicht in der Rhein-Zeitung?

Auch Hanna Breuer verdient Respekt: morgens eine Elbogen-Operation über sich ergehen lassen und abends die Nordschleife verteidigt!

Wilhelm Hahne hat dann - zur Überraschung des Moderators - unsere sogenannte Demokratie in Frage gestellt:

Ihr könnt das auch nochmal genauer in seinem Eintrag von heute nachlesen.

Ich weiß aus Gesprächen, dass es inzwischen vielen Leuten genauso geht wie mir: das Vertrauen in die Politik ist komplett aufgebraucht. Die Erwartungshaltung ist inzwischen so weit, dass man von Vorteilsnahme und Verbrechern ausgeht und eher überrascht ist, wenn man mal eine fähige Person in der Politik trifft. So weit sind wir schon.

Die Fraktion “Begossene Pudel” durfte nicht fehlen, hier in Gestalt der Bürgermeister Hoffmann (Stadt Adenau) und Nisius (VG Adenau):

Einmal kam während der Sendung das abgegriffene “Jatzt muss doch mal Ruhe einkehren” zur Sprache und die beiden waren unterstützt von Peter Nett tatsächlich die Einzigen, die zum Klatschen angesetzt haben. Was sie dann natürlich schnell wieder sein gelassen haben, als keiner mitklatschen wollte.

Das war für mich so ein Schlüsselmoment, dass ein Umbruch stattgefunden haben könnte. Ich bleib mal vorsichtshalber im Konjunktiv. Aber wenn jetzt die Adenauer ihren Kommunalpolitikern klarmachen, dass sie gefälligst zu kämpfen haben, statt sich mit Milliardären zu treffen oder aus Ja zum Nürburgring auszutreten, dann wäre das zwar spät, aber trotzdem erfreulich.

Hintergangen von den Politikern war es dann wieder am Volk die Stimme zu erheben, Dieter Weidenbrück zum Beispiel, der das Thema Stiftungsmodell in’s rechte Licht gerückt hat.

Mein persönliches Highlight war gegen Ende Alexander Kraß, der den taumelnden Marc Ruland endgültig k.o. knockte. Die Vorgeschichte war, dass Christian Menzel ihm eine glatte 6 gegeben hat für die moralischen Abgründe, die seine SPD vorführt und Marc Ruland meinte entgegnen zu müssen, dass es ihm nicht zustehe Noten zu verteilen. 90 Minuten später stellt sich der Alex als Lehrer vor - legitimiert Noten zu verteilen - und vergibt hochoffiziell die glatte 6 noch einmal. Da war der Saal am Toben - man freut sich inzwischen über jede noch so kleine Genugtuung.

Dieser Marc Ruland übrigens, der Christian Menzel das Recht absprechen will über ihn nach Noten zu urteilen, studiert seit 12 Jahren. In Worten: zwölf. Das sind 24 Semester. Kann man auf seiner Homepage nachlesen. Zitat: “Uni Bonn, Abschluss avisiert”.

Keine weiteren Fragen.

Dank Social Media gibt es natürlich schon jede Menge Rückmeldungen, z.B. diesen lesenswerten hier von Christoph Brune oder die Kommentare bei WsN.

Nach meinem Auftritt meinte ein Ur-Eifler zu mir: “Sie haben mir voll aus der Seele gesprochen - vielen Dank dafür!“ Da war ich sehr gerührt und dankbar für die Rückendeckung, damit habe ich eigentlich nicht gerechnet. Bisher fühlte ich mich eher so wie der Revoluzzer, den man besser zurückpfeift, statt ihn zu unterstützen. Also in Adenau jetzt, nicht in Nürburg.

Als die Sendung vorbei war habe ich mich zu diesem Statement hinreissen lassen:

“Was man einmal einem Eifeler antut, das merkt der sich für’s ganze Leben.”

… das ich aber auch wirklich so meine. Wenn ich die gestrige Veranstaltung mit meinem bisher einzigen anderen Besuch in der Hocheifelhalle vergleiche - nämlich Hendrik Hering’s Vorstellung des Richter-Lindner-Vertrages im März 2010 - dann war da gestern doch einiges mehr an Stimmung. Und das wird noch mehr Stimmung, wenn die Folgen des katastrophalen Ringverkaufs bei den Leuten ankommen. Und das werden sie.

Occupy Nordschleife empfiehlt Malu Dreyer schonmal den Helm anzuziehen, denn der Widerstand nimmt Fahrt auf.

Tags: SWR4 | KlartextHocheifelhalle | Ringverkauf |


Sonntag, 23. November 2014

SWR 4 Klartext wieder am Ring.

Die glauben anscheinend wir hätten das Schauspiel vor 18 Monaten schon vergessen (damaliger Mikebericht und kompletter Mitschnitt).

Am meisten hat mich damals geärgert, wie sie Otto Flimm abserviert haben und wie die Moderatoren statt neutral zu begleiten die Diskussion massiv beeinflusst haben.

Die neue Sendung ist für nächsten Donnerstag geplant (27.Nov, 19–21 Uhr, Adenau Hocheifelhalle).

Das Podium lässt leider wenig hoffen: 3 x Politiker und der Axel Heinemann. Die SPD hatte zuerst Carsten Pörksen geschickt, aber der hat wohl zuviel Schiss vor den Versprengten. Jetzt kommt für ihn Marc Ruland - komplett unbedarft was den Ring angeht und auch aus Andernach wie Clemens Hoch.

Leider niemand, der die Bevölkerung, die Anwohner, die Unternehmer, die Sportler und Rennfahrer, die Veranstalter, die Historiker, die Anhänger der Nordschleife, die Gegner des Verkaufes oder andere Betroffene vertreten dürfte.

Ich werde trotzdem da sein und versuchen ausreichend Redezeit zu bekommen und es wäre natürlich gut, wenn der Verkaufsprotest gut hörbar vertreten ist - das ist eine Radio Livesendung.

Die laufen dann wieder mit Mikrofon rum und dann “darf man Fragen stellen”. Nur damit die Rollenverteilung schonmal vorab geklärt ist - das an sich ist ja Frechheit genug.

So soll unsere Lautstärke kleingehalten werden. Hendrik Hering hat es längst nicht mehr nötig, irgendeinen Dialog einzugehen - da wird dann auf Facebook großzügig gesperrt. Das kann der Landesverband der SPD inzwischen auch ganz gut, sperrt Kritiker einfach aus. Oder lässt die Polizei auffahren, wenn man ihnen zu nahe auf die Pelle rückt.

Wenn wir uns diesen Umgang gefallen lassen, dann haben wir es auch nicht besser verdient. Ich warte ja noch auf den Tag, wenn Adenau geschlossen auf den Putz haut. Aber der Guido Nisius trifft sich lieber mit dem Milliardär Chartonin, damit kein Zweifel an seiner Demut aufkommt.

Manchmal habe ich den Eindruck, die VG Adenau sehnt sich den Feudalismus aus dem Mittelalter zurück - die Zeichen dafür stehen aktuell ganz gut.

Das letzte Mal in der Hocheifelhalle war ich übrigens an jenem traurigen Tag, als Hendrik Hering versucht hat, die Richter-Lindner-Verpachtung zu verkaufen.

Tags: Klartext | SWRKlartext | Hocheifelhalle |


Sonntag, 12. Oktober 2014

VG Adenau kehrt Otto Flimm den Rücken.

Die Verbandsgemeinde Adenau ist aus Ja zum Nürburgring ausgetreten. Lieber biedert man sich dem Privatunternehmen Capricorn an, als dass man für den Erhalt des öffentlichen Eigentums und den Betrieb im Sinne des Gemeinwohls kämpft. Die Entscheidung erfolgte einstimmig im Verbandsgemeinderat bei der Sitzung letzten Dienstag. Und überhaupt müsse jetzt endlich Ruhe am Ring einkehren.

Wer wissen will, wer da alles mit abstimmt, hier ist die Aufstellung der Vertreter für die insgesamt 13.000 Einwohner dieses Bezirks, in dessen Gebiet der Nürburgring liegt. Vielleicht möchte der ein oder andere die Möglichkeit nutzen, einem Mitglied dieses Rates seine Meinung dazu zu sagen.

Es ist erst 8 Monate her, da hat Bürgermeister Guido Nisius in Nürburg eine flammende Rede gehalten, dass der Nürburgring in der öffentlichen Hand verbleiben soll. Damals meinte ich: Wollen wir hoffen, daß er sich dafür auch stark macht.

Tja, war ich wohl wieder zu gutgläubig.

Tags: GuidoNisius | OttoFlimm | Verbandsgemeinde | JaZumNürburgring |


Freitag, 18. Juli 2014

Robertino Wild agiert schon wie der Grossmogul ...

… und nutzt eine öffentliche Veranstaltung, um Otto Flimm eins auszuwischen:

Der andere - JzN um Ex-ADAC-Chef Otto Flimm - sei nicht mal im Verfahren gewesen, “redet alles schlecht, hat aber keine bessere Idee. Er sitzt in der Nachbarschaft, agiert total kurzsichtig und schadet der Region.”

Und die Lokalpolitiker lassen es geschehen, sitzen ehrfürchtig daneben und geben der Propaganda die Bühne.

Jaja, die pösen Schlechtredner! Wieso prügelt der wilde Rob eigentlich nicht auf Meyrick Cox ein? Der hat ebenfalls eine Eingabe in Brüssel gemacht, aber bei dem traut er sich wohl nicht. Weil er ihn noch braucht?

Schonmal so als Vorgeschmack, was da inzwischen auf uns zurollt. Wieso erinnert mich das an das hier? Wilhelm Hahne zieht ähnliche Parallelen zu Kai Richter und Dieter Weidenbrück kontert bei JzN:

“Jeder, und zwar ausnahmsloser jeder, der Otto Flimm und dem Verein „Ja zum Nürburgring“ vorwirft, etwas Anderes als das Wohl des Nürburgrings und der Region im Sinn zu haben, sollte dringend einmal in sich gehen und überprüfen, wie viel er von der der langen Geschichte des Nürburgrings und der Rolle Otto Flimms wirklich weiß.”

Es stimmt: ohne Otto Flimm hätten wir all diese Probleme garnicht. Nicht weil Otto Flimm dem Nürburgring schaden würde, sondern weil es ohne Otto Flimm den Ring garnicht gäbe! Was für eine Respektlosigkeit gegenüber dem Mann, der sich so verdient für diese Sportstätte gemacht hat.

Über die Gründe, warum Robertino Wild gegenüber Otto Flimm, der bei der Veranstaltung garnicht vor Ort war, so auftritt, kann man nur spekulieren. Ich glaube nicht, dass es ihm an Intelligenz mangelt, eher an Feingefühl und Bodenhaftung.

Wobei, wenn ich so drüber nachdenke … schlau war das nicht. Besonders in der jetzigen Situation, wo noch garnicht feststeht, dass Capricorn den Zuschlag bekommt, denn die EU Entscheidung wurde jetzt schon zum 4.Mal verschoben - Ende offen.

Das war schon eine seltsame Kommunal-Veranstaltung - ich habe im Vorfeld nichts davon gehört. Ihr? Vielleicht wären dann mehr als 6 Leute dagewesen. Oder hat man es absichtlich still und leise gemacht, damit bloß keiner kommt? Der dann womöglich noch dumme Fragen stellt?

Dabei fällt mir ein, erinnert Ihr Euch noch an den Beirat, der zusammen mit Malu Dreyer gross angekündigt wurde, um möglichst bald zu tagen und die Bevölkerung mit einzubeziehen? Das ist jetzt 10 Wochen her und nichts ist passiert. Auch wenn ich wetten könnte, dass dann da sowieso nur so Darsteller wie Demandt, Sattler & Co drinsitzen, die es mit sich machen lassen. Otto Flimm wurde ja vorauseilend schonmal als Persona non grata gestempelt.

Für mich jedenfalls ist Otto Flimm der Grösste. Kann ich garnicht oft genug wiederholen.

Tags: Capricorn | RobertinoWild | Grossmogul | Nisius | VGAdenau | OttoFlimm | Ringverkauf |


Sonntag, 16. Februar 2014

Mikebericht von der Ringdemo Mainz-Nürburgring.

Gestern war wieder #ringdemo angesagt - schon die 3.Demo innerhalb von zwei Monaten und wieder eine der vielen Aktionen, die von Sabine, Christian und Wir sind Nürburgring organisiert wurde:

und jetzt:

  • 15.Februar: DEMO von Mainz nach Nürburg.

Konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, vor allem weil abends in Nürburg auch noch die After-Demo-Party anstand.

Treffpunkt war ab 9 Uhr in Mainz, um 11 Uhr sollte es dann losgehen durch die Innenstadt:

Die Autos waren alle schön vorbereitet, damit wir auch auffallen in Mainz. So ein großes N habe ich schon lange nicht mehr gesehen:

Und improvisieren geht immer:

Neben Karl Mauer war auch der tapfere Kämpfer Otto Flimm wieder mit dabei:

Sabine natürlich auch an vorderster Front zu finden - wie immer:

Bunt gemischt von überall her, aber auch viele Leute aus MYK, WW oder AW vor Ort:

STR - Save The Ring:

Fabian war mit Claudia wieder aus Zürich angereist - schwer beeindruckender Einsatz, die beiden geben alles. Die #ringdemo Aufkleber wurden von einer freundlichen Druckerei gestiftet - tolle Idee:

Fast wie ein Fahrerlager - nur leider von den bekannten Fahrern bei der Demo kaum jemand zu sehen. Wolfgang Destree hat das ja treffend kommentiert.

Dem Smart steht das STR sehr gut finde ich:

Es war auch jemand mit dem Motorrad dabei:

Und was für eine Maschine das war! Felgen vom Renault Alpine und mitlenkendes Beiboot-Rad:

… und inklusive Frau, Hund und Kind am Start:

Nfiziert sind beide, aber bei wem hättet Ihr die Anhängerkupplung vermutet?

Ankunft in Nürburg:

Und Otto Flimm hat auch ein paar Worte gesprochen:

Ebenfalls auf der Bühne war Guido Nisius:

Das ist der neue Verbandsbürgermeister der VG Adenau (Romes Nachfolger). Immerhin - er hat nicht wie sein Vorgänger gekniffen oder rumgeeiert, sondern klipp und klar gesagt, daß der Nürburgring in der öffentlichen Hand verbleiben soll. Wollen wir hoffen, daß er sich dafür auch stark macht.

Hier noch ein paar mehr von meinen Fotos.

Insgesamt wieder mal ein kräftiger, aber auch Spaß-machender Protest - die Sache zieht immer weitere Kreise. Ich habe ausnahmslos nette Leute getroffen, freundliche Gespräche geführt und viel Optimismus erlebt. Als ich als einer der letzten in Mainz losgefahren bin in der letzten Gruppe, sind die ersten Leute schon in Wehr von der Autobahn abgefahren.

600 Autos waren schon gezählt, als ich in Mainz auf den Parkplatz gefahren bin und unterwegs haben sich auch noch viele Leute auf der Autobahn dazugesellt. Die Feier mit Kölsche Musik war der krönende Abschluss für einen gelungenen Samstagnachmittag!

Ich habe auch das Gefühl die Leute sind jetzt kampfeslustig, das darf gerne so weiter gehen - ruhig noch etwas lauter!

Ich finde es super, daß es soviel Zusammenhalt gibt - und auch wenn die großen Namen lieber auf Tauchstation gehen und uns im Stich lassen, wir kämpfen weiter!

Tag: Demo




Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)