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Mittwoch, 06. März 2019

Neuer Peugeot 208 mit 3 Antriebsarten: Diesel, Benzin, Elektro.

Ziemlich zeitgleich haben Peugeot und Renault ihren kleinen Flitzer erneuert: den 208 auf der einen und den Clio auf der anderen Seite.

Die französische Revolution gewinnen die Löwen, denn den 208er gibt es mit drei Motorvarianten: Diesel, Benziner und Elektro. Kein Hybrid, sondern richtiger BEV.

Mike Frison / renn.tv

Damit ist Peugeot meines Wissens der erste Hersteller, der es schafft eine BEV Entwicklung in den ganz normalen Produktzyklus zu integrieren - in ein ganz normales Großserienauto.

Dabei hätte Renault die viel bessere Ausgangsposition gehabt, da sie schon lange mit ZOE (und Nissan Leaf) sehr erfahren auf dem Gebiet der Elektrifizierung sind.

Die Zeit ist mehr als reif für eine solche Vorgehensweise und ich prognostiziere mal, dass wir das in Zukunft öfter erleben werden: Elektro als zusätztliche Variante im normalen Modellangebot. Der BEV ist damit im Mainstream angekommen und wird mehr und mehr zur Normalität - das Mystische der Vergangenheit schon fast vorbei. Erinnert Ihr Euch an den Moment, als Ihr das erste Mal einen i3 gesehen habt? Dem hat man noch hinterhergeguckt.

Interessant wird es, wenn man einem Fahrzeug mit Auspuff hinterherguckt, weil es sich aus der Masse abhebt ;)

Peugeot | e208 | Renault | Clio |


Dienstag, 23. Oktober 2018

Peugeot streicht WRX Einsätze zugunsten neuer elektrischer Sportwägen.

Ein weiterer OEM wendet sich vom verbrennenden Rennmotor ab:

Peugeot will concentrate its resources on developing these new vehicles and has therefore decided to withdraw from the WRX championship at the end of the 2018 season.

Peugeot | Elektro | Rallyecross |


Dienstag, 24. Juli 2018

Eifel-Rallye in Daun - Mikebericht von der großen Gruppe B Show.

Pikes Peak zu Besuch in Daun - denn das war das Motto der diesjährigen Eifel-Rallye. Der Klassiker zeigte sich wieder von seiner besten Seite und man hat das Gefühl Aktive und Zuschauer kennen sich gegenseitig schon seit Jahren … bzw. Jahrzehnten! Viele Stammgäste jedenfalls von beiden Fraktionen.

Mike Frison / renn.tv

Nachdem ich 2016 und 2017 schon dort war, kann ich mich eigentlich auch dazuzählen. Mit dabei: mein Youngtimer-MTB, das nach dem DNF im Winter auch wieder einsatzbereit ist:

Mike Frison / renn.tv

Fahrrad generell ist ein guter Tipp, so lässt sich manch langer Fußmarsch zur WP abkürzen. Und man kann auch so etwas rumfahren und die Gegend erkunden. Wobei es erstmal natürlich darum geht die ausgestellten Schönheiten zu bestaunen:

Mike Frison / renn.tv

Die beiden waren zwar nur stehend unterwegs, aber trotzdem ein schöner Anblick. Ich habe auch gelernt, dass der LMP 1 Verschnitt 208er im Besitz von Sébastien Loeb ist - war bis vor einem Monat noch Pikes Peak Rekordhalter. Vielleicht erleben wir diese Paarung ja mal zu einem späteren Zeitpunkt?

Alles andere als stehend unterwegs war der Peugeot 208 von Dirk Riebensahm:

Mike Frison / renn.tv

Und wenn Dirk & Chris zusammenstehen, werden natürlich Erinnerungen wach - ja, dem 200er geht es gut :)

Mike Frison / renn.tv

Chris und ich haben auch schon so manches Abenteuer erlebt - die Fahrt auf dem Laacher See haben wir beide noch in guter Erinnerung. Obwohl es schon eine Weile her ist und ich hätte damals auch nicht gedacht, dass dieser schnelle, aber etwas häßliche Audi, irgendwann einmal ein Modellauto wird:

Mike Frison / renn.tv

Gab es bei Audi Tradition am Stand und damals dachte ich der Wagen hätte einen Unfallschaden gehabt - wegen der schwarzen Motorhaube. War aber original. Chris ist Audifan durch und durch und bei den vielen Quattros wurden die Knie ab und zu weich:

Mike Frison / renn.tv

Dieser Weiße war wirklich ein Traum - neu restauriert nach allen Regeln der Kunst:

Mike Frison / renn.tv

Ich habe auch gelernt, dass die Frontscheibe beim kurzen Quattro steiler steht, weil der komplette Vorderwagen von der Audi 80 B6 Limousine stammt. Inklusive der Türen. Erst hinter der B-Säule geht es los mit Quattro Coupe, aber nicht komplett - ein Stück wurde noch rausgelassen beim Anbauen - daher die Verkürzung. Auch der Radstand ist kürzer, dadurch ist das Auto nicht unbedingt einfacher zu fahren. Aus Performance-Gründen ist der Motor auch 5 cm nach hinten gewandert - die Antriebswellen stehen leicht schräg.

Auch ein Highlight war der Lancia S4:

Mike Frison / renn.tv

Davon wurden nur 71 Stück gebaut, damals das schnellste und aktuellste Auto der Gruppe B - und auch der Grund für deren Ende. Weil es auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut braucht man keinen Überrollkäfig. Und diese Version hier auf der Eifel-Rallye war das Straßenauto - aber genau so ein Straßenauto sei bei der Rallye Monte Carlo 85 (?) am Start gewesen. Jedenfalls habe ich bisher immer nur richtige Rennautos gesehen, nie diese zivile Variante - ziemlich sensationelles Auto. Und weil es sowohl von einem Kompressor als auch einem Turbo zwangsbeatmet wird, hat es auch einen sehr scharfen Sound. Bitte nächstes Mal wiederkommen!

Es gab aber natürlich noch viele weitere Highlights, z.B. dieser VW Bus, der gnadenlos in trabantgrau getüncht wurde:

Mike Frison / renn.tv

Auch bei den Zuschauern wurden einige Register gezogen:

Mike Frison / renn.tv

Dekorativ ging es im Fahrerlager sogar unter den Autos zu:

Mike Frison / renn.tv

Und der universelle Problemlöser aus Ringminihausen war sich wie immer nicht zu schade seine Künste in den Dienst der Sache zu stellen:

Mike Frison / renn.tv

Liebe Veranstalter: bitte nächstes Mal das Ringmini-Eichhörnchen 4x4 einladen! Das Auto ist absoluter Originalzustand und es gibt den Wagen auf der Welt nur einmal.

Für die Rallye hatte ich mir ordentlich Zeit genommen - habe 2 Nächte im Blogger-Transit übernachtet. Und sogar was gelernt, z.B. dass CO2 nicht nur schlecht ist. Im Sprudelwasser sorgt das aggressive Gas dafür, dass beim kilometerlangen Aufsteigen aus den Gesteinsschichten Mineralien ausgelöst werden. Darum ist z.B. Nürburgquelle Mineralwasser der Magnesium-Rekordhalter. Ich hatte mir sogar mal vor Zeit die Mühe gemacht die Magnesiumwerte der Sprudel zu vergleichen - aber 241 mg/L werdet ihr sonst nirgendwo finden. Guter Tipp für die Sportfraktion. Jedenfalls weiss ich jetzt auch warum:

Mike Frison / renn.tv

Aber auch sonst besteht kein Zweifel: wir sind mitten in der Eifel! Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Hercules im Schaufenster gesehen?

Mike Frison / renn.tv

Das soll aber jetzt nicht abwertend klingen, denn immerhin stand auch das erste Mal eine elektrische Kumpan vor meinen Augen in freier Wildbahn:

Mike Frison / renn.tv

Siehe auch mein Besuch bei der Firma Kumpan in Remagen vor zwei Jahren - bald ist ja wieder Intermot - ich freue mich schon.

Bei meiner ersten Übernachtung auf einer Anhöhe - davon gibt es in Daun reichlich - bot sich diese Aussicht:

Mike Frison / renn.tv

Seht ihr das Bänkchen im Vordergrund? Da hat jemand mal richtig mitgedacht - toller Platz. Wie immer bei Motorsport-Veranstaltungen findet man schnell Anschluss und Bus-Übernachtungs-Nachbar Mosh hatte sogar einen frischen Kaffee für mich parat. Er hatte später im Fahrerlager fleißig Autogramme gesammelt und seine Markenpräferenz war ziemlich eindeutig:

Mike Frison / renn.tv

Wir sind am Samstag auch zusammen zur ersten WP gefahren: die Special Stage in der Nähe von Neichen. Die Zuschauerführung war zwar etwas ungewöhnlich und rustikal - aber liebevoll und sorgfältig:

Mike Frison / renn.tv

Belohnt wurde man vor Ort mit einer Ascona-Hochsprung-Meisterschaft:

Mike Frison / renn.tv

Gerade als ich ankam, war auch Georg Berlandy im Anflug - statt Foto habe ich schnell die GoPro gezündet für den Vorbeiflug.

Der Georg war ja einer der Starter bei der Grabfeld-Rallye, die sich erfolgreich vom DMSB abgewendet hat. Ich hatte Gelegenheit im Gespräch ihm meinen Respekt auszudrücken und er meint er zieht das durch. Hat dem DMSB auch schon einen entsprechenden Brief geschrieben, den die ja unbedingt haben wollten.

Ähnlich gepolt ist Uwe Sturm, der den alten Berlandy Ascona übernommen hat. Wir konnten uns ausgiebig unterhalten, war auch sehr interessant. Und hat mich in meinen Eindrücken bestärkt, die ich bisher auch schon hatte und hier regelmäßig teile. Er meinte auch, dass sich nicht nur mehr Teilnehmer vom DMSB abwenden dürfen, sondern auch Veranstalter. Wenn es gelingt in Deutschland 4 bis 5 Rallyes nach dem neuen, freien Konzept durchzuführen, dann hätte der Breitensport eine DMSB-befreite Basis und die Drohungen der Funktionäre würden komplett ins Leere laufen. Hoffen wir das Beste - jetzt ist Courage auf mehreren Ebenen gefragt.

Uwe Sturm ist großer Georg Berlandy Fan und es ist schön zu sehen, dass dem Georg quasi schon während seiner aktiven Zeit die Ehre zukommt, die ihm gebührt. Das Auto ist original, so wie es Georg eigentlich für sich selber vorbereitet hatte, bevor ihm der neue Kadett über die Füße lief. Und als auch der Mannschaftswagen aufgrund seiner Laufleistung ersetzt werden sollte, hat Uwe Sturm dankbar das Angebot angenommen auch diesen in seinen Fuhrpark aufzunehmen - perfekt!

Mike Frison / renn.tv

Sogar inklusive Motocartoon vom Gerri - die dezenten N’s an markanten Stellen haben sich auch schon das ein oder andere Mal noch mit Georg am Steuer in die Hosen geschissen.

Im Fahrerlager habe ich auch Olaf Manthey nach längerer Zeit mal wiedergesehen und konnte meine Neugierde natürlich nicht im Zaum halten. Hier mal so der grobe Überblick: Renate und er haben sich ein Domizil gesucht und auch in Ahr-Nähe gefunden. Er hat sich auch ein paar eigene Autos aufgehoben auch dafür ein Zuhause gefunden. Fit hält ihn aber auch der große Garten - was er offensichtlich genießt. Natürlich steht er immer noch gerne beratend zur Seite, möchte aber die Zügel übergeben wissen. Und ich finde, das hat man auch in Le Mans z.B. deutlich gesehen, als Nicki und Martin ziemlich oft im Fernsehen gezeigt wurden.

Übrigens hat Olaf auch eine beeindruckende Rallye-Karriere hinter sich: er hat alle Rallyes gewonnen, bei denen er gestartet ist! Um genau zu sein: die Rallye Köln-Ahrweiler 1995 in einem Porsche 914/6.

Zurück in Daun erkennt man die englischen Teilnehmer ziemlich schnell:

Mike Frison / renn.tv

Den Beifahrer-Facepalm lassen wir mal als Entschuldigung gelten.

Für den zweiten Tag hatte ich mir die WP5 ausgesucht - das war hier bei Mehren.

Ich hatte den Bus als Schlafquartier schon abends im Ort in Stellung gebracht und war dann nach dem Kaffee - Kännchen! - beim örtlichen Bäcker froh, das Fahrrad mitgenommen zu haben. Hat die Suche nach der WP doch schon gut erleichtert.

Vor Ort war es zwar staubig, aber quer:

Mike Frison / renn.tv

Irgendwie hatte ich ein Schotter-Näschen dieses Jahr - das war wohl nach der Special Stage die einzige andere WP, die Schotter Anteile hatte.

Das ist der Vater von Sebastian Klos:

Mike Frison / renn.tv

Sagt euch nichts? Sebastian hat den Youtube-Kanal Zeroundersteer gegründet und ist inzwischen mit einem kleinen Team sehr engagiert im Einsatz. Schaut mal vorbei, ich freue mich schon auf das Eifel-Rallye Video.

Noch einen weiteren Youtuber habe ich getroffen: Six Right Over Crest. Da kommen vielleicht auch noch Bilder die nächsten Tage.

Wer sich noch in der Galerie umschauen möchte, ich habe natürlich wieder fleißig Fotos gemacht. Wieder mit meinen kompakten Werkzeug Canon EOS 100D. Auch nicht mehr die Jüngste, aber nach wie vor tadellos und offensichtlich hart im Nehmen.

Insgesamt wieder eine Mega-Veranstaltung, bei mir inzwischen fester Programmpunkt im Jahreskalender. Ich habe jetzt auch die Klasseneinteilung verstanden mit Org (orginal), Slo1 (guter Nachbau), und Slo2 (Nachbau mit Abweichungen). Daun ist sich wieder treu geblieben, auch an so einem Wochenende schließt die Pizzaria gnadenlos um 22h. Das Publikum ist sehr international, nimmt teilweise richtig weite Anreise auf sich. Die WPs sind nicht einfach anzusteuern, entweder Zeit oder gute Ortskenntnisse mitbringen. Dafür ist das Fahrerlager im Stadtzentrum aber so konzentriert aufgrund des Platzmangels, dass man alles gut ablaufen kann. Auf Schotter setzen nicht alle Teams ihre Autos ein - sollte man bedenken bei diesen Prüfungen. Dafür fahren die anderen aber gerne mal eine Runde mehr, wenn es ihnen gefällt - es gibt ja keine Zeitnahme oder Wertung.

Abschließend ein großes Dankeschön nach Daun, wo mit viel Einsatz und Herzblut vieler freiwilliger Helfer ein so schöner Event regelmäßig zelebriert wird.

EifelRallye | Daun | GruppeB | Berlandy | Mikebericht | Mikefotos |


Donnerstag, 21. Juni 2018

Elektro-VW in Pikes Peak im Quali schneller als Loeb´s Rekordauto 2013.

DAS ist mal eine Ansage: Romain Dumas heute 3:16 auf der verkürzten Quali-Strecke - im Vergleich Sébastien Loeb bei seinem Rekord vor 5 Jahren knapp 3:27.

Scheint sich eine fette Sensation anzubahnen, wenn das wirklich vergleichbare Zeiten sind: nicht nur Gesamtsieg eines Elektro-Autos - der VW ist schon 11 Sekunden schneller als der Rest, sondern auch neuer Rekord - gegen den Über-Peugeot, der seinerzeit aus arbeitslosen LMP 1 Teilen zusammengesteckt wurde.

Hätten sie also doch absichtlich tiefgestapelt.

PikesPeak | Volkswagen | Dumas | Loeb | Elektro |


Dienstag, 24. April 2018

VW hat am Sonntag seinen Pikes Peak Renner vorgestellt.

VW hat am Sonntag seinen Pikes Peak Renner vorgestellt.

Hier der Pressetext dazu.

Dort steht:

Das Ziel: beim „Race to the Clouds“ den bestehenden Rekord von 8:57,118 Minuten für Elektro-Fahrzeuge zu unterbieten.

8:13,9 wäre richtige Rekord - von Sébastien Loeb 2013 aufgestellt.

Finde ich schade, dass sie sich nicht die Zeit vorknöpfen.

Zur Feier des Tages hier das Peugeot Video davon.

Wobei mir diese Peinlichkeit aufgefallen ist, die ich auch nicht unkommentiert lassen kann: auf dem Kanal von Peugeot France bekommt man Mercedes-Werbung eingeblendet.

Aber schön zu sehen, dass Maren Braun nach wie vor im Geschäft ist.

Volkswagen | PikesPeak | Dumas | Loeb |


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Donnerstag, 04. Januar 2018

Neuer Peugeot 308 TCR für 109.000 € (netto).

Neuer Peugeot 308 TCR


Montag, 11. Dezember 2017

Peugeot will von GM Geld zurück wegen Opel-Kauf.

Als PSA Opel aufgekauft hat, dachten sie, dass der Ampera-e ihnen hilft den geforderten Flottenverbrauch runterzudrücken.

Prinzipiell ist das richtig, aber unter’m Strich keine so gute Idee, wenn dabei 10.000 € Verlust pro Auto rauskommen. Kein Wunder, dass sich PSA von GM leicht verschaukelt fühlt - you better don’t mess with Carlos Tavares.

Wir hatten ja schon Wind davon bekommen, dass die Verrechnungspreise für den EU Chevy Bolt gestiegen sind.

Peugeot | Opel | Chevy | Bolt | Elektro | Tavares |


Dienstag, 07. November 2017

Der Chevy Bolt - Opel´s Elektro(alb)traum.

Als Chevy den Bolt vorstellte dachte ich noch: was haben die Opels für eine Sonne. Da zaubert ausgerechnet Detroit’s Fast-Pleite-Gigant ein schnittiges und leistungsfähiges Elektroauto aus dem Hut und Opel fällt es als Ampera E quasi für lau auf die Füsse.

Das ist gerade mal 1 Jahr her.

Wie schnell sich das Blatt wenden kann heutzutage. Erst kam GM mit den Stückzahlen nicht in Schwung und hat Elektromärkte wie Norwegen bevorzugt. Dann kommt auf einmal Peugeot um die Ecke und schluckt die Rüsselsheimer. Und um auch den letzten Funken Hoffnung auszulöschen zieht GM jetzt mal die Bolt-Verrechnungspreise kräftig an - in Holland z.B. eine Erhöhung um schlappe 5.700 €.

Chevy | Bolt | Peugeot | Elektro |


Montag, 30. Oktober 2017

WRC: Ein wahr gewordener Traum für M-Sport.

Schwer zu toppen:

M-Sport delivered the dream result at this weekend’s Dayinsure Wales Rally GB – securing the FIA World Rally Championships for Drivers, Co-drivers and Manufacturers as well as the rally win.

Und nicht der neue und alte Weltmeister Sébastien Ogier hat gewonnen, sondern Privatfahrer Elfyn Evans:

As Sébastien Ogier and Julien Ingrassia clinched their fifth FIA World Rally Championship title, Elfyn Evans and Daniel Barritt secured an immensely popular maiden victory – a family team from the edge of the English Lake District succeeding against three of the world’s largest automotive manufacturers.

Malcolm Wilson hat allen Grund stolz zu sein und die Emotionen fuhren Achterbahn:

It’s been a very emotional day and I have to say that there were a few tears during the last stage – firstly when Ott crossed the line to take the manufacturers’ championship, then when Sébastien took the drivers’, and then again when Elfyn crossed the line to the win on our home event. It really was the Triple Crown, and a very emotional day for all of us.

Der Schlüssel für den Rallyesieg lag übrigens bei den Reifen, denn die DMACK Gummis von Elfyn Evans waren den Michelins der anderen Teams überlegen.

Es war nicht nur Elfyn's erster WRC Erfolg, er ist sogar der erste Waliser, der seine Heim-Rallye gewinnen konnte. Und selbst der letzte britische Sieg bei der RAC liegt weit zurück (Richard Burns, 2000).

Und Sébastien Ogier ist erst der dritte Fahrer in der gesamten WRC Historie, der Fahrertitel auf verschiedenen Fabrikaten gewinnen konnte (neben Juha Kankkunen: Peugeot, Lancia, Toyota und Walter Röhrl: Fiat und Opel).

Ford hat sich schon Ende 2012 offiziell aus der WRC zurückgezogen - danach kamen die dominanten VW Jahre. Nachdem VW dieselbedingt letztes Jahr der WRC den Rücken kehrte, witterte Malcolm Wilson seine große Chance - er hat dem Fiesta weiter die Treue gehalten. Der erste Coup ist ihm mit der Verpflichtung von Sébastien Ogier gelungen, jetzt kann er stolz das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte feiern.

UPDATE:

Der World Rallye Blog findet passende Worte für das herausragende Ereignis.

UPDATE 2:

Eine würdevolle Betrachtung von thecheckeredflag.co.uk:

Elfyn Evans took overall honors to win Wales Rally GB last weekend, in the process becoming the first Welshman to have won a WRC round. His first victory was richly deserved, and made all the more remarkable for having been secured a mere 33 miles from his home town of Dolgellau. Has any WRC winner ever triumphed so close to home?

MSport | Wilson | Evans | Ogier | Rallye |


Freitag, 20. Oktober 2017

Peugeot erklärt, warum sie Rallyecross statt Le Mans fahren.

DSC:

We had two scenarios to chose from: on one hand, we had a prestigious and high visibility option that supports the brand and our hybridation strategy for our upscale / high end vehicles. On the other hand, we had a strategy supporting our B segment cars. We chose the latter.

B-Segment, das ist Peugeot´s 208 - das Volumenmodell. Den wird es in Le Mans sicherlich nie geben. Dafür aber im Rallyecross und was sicher auch eine große Rolle gespielt hat: die kurzen Sprints in diesem Wettbewerb sind wie geschaffen für den rein-elektrischen Antrieb. Auch das werden wir in Le Mans so bald wohl nicht sehen.

Peugeot | Rallyecross | LeMans | Elektro |


Donnerstag, 19. Oktober 2017

VW entwickelt Elektrorenner für Pikes Peak.

Auf der Suche nach einer elektrischen Herausforderung für die gelangweilte Sportabteilung ist man also beim berühmten amerikanischen Bergrennen gelandet:

Laut der Pressemitteilung wollen sie sich am elektrischen Rekord messen:

Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom US-Amerikaner Rhys Millen (e0 PP100) aufgestellt.

Das ist zwar richtig, aber es gab schon den Fall, dass ein Elektroauto den Gesamtsieg einfährt (2015) - dafür reichte eine 9:07 Min. Wenn Peugeot mitfährt, dann muss man allerdings mit 8:14 Min. rechnen. Vor allem wenn - wie 2013 - Sébastien Loeb im Cockpit sitzt. Walter Röhrl´s Quattro Auftritt vor 30 Jahren war übrigens nach 10:48 Min. beendet - der Erste unter 11 Min. Damals allerdings noch auf Schotter.

Die Länge der Pikes Peak Strecke ist übrigens 20 km - also in unserer Währung eine Runde Nordschleife. Und natürlich wollen wir den Pikes Peak VW auch auf einer Rekordrunde in der Eifel sehen! Ich wette das steht schon im Lastenheft.

Volkswagen | PikesPeak | Elektro |


Donnerstag, 05. Oktober 2017

WRX: Peugeot bleibt, Ford geht.

Peugeot macht weiter mit Sébastien Loeb in der WRX - da sieht sich sogar der ACO genötigt ein Statement abzugeben. Offenbar hatte man fest mit einem WEC Einstieg gerechnet - die Enttäuschung kann man regelrecht mit Händen greifen.

Während Peugeot den Rallyecross stärkt und auf die E-WRX setzt, zieht sich Ford zurück. Man hätte jetzt ein neues Auto entwickeln müssen, aber nach dem Einstieg von VW hängt die Latte mächtig hoch. Und das Antriebskonzept wird ständig rauf- und runterdiskutiert - zu unsicher. Elektro scheint zu kommen, was sich ja gerade im WRX anbietet, weil die Stints relativ kurz sind und man nie genug Drehmoment haben kann.

Rallyecross | Loeb | KenBlock | FIAWEC | Peugeot | EWRX |


Montag, 11. September 2017

Bei PSA in Frankreich stinkt es auch nach Dieselgate.

Wie bei VW ist beim neuen Opelbesitzer ebenfalls von Abschalteinrichtungen die Rede - statt Akustikfunktion heißen sie in Frankreich LowNox und LowCO2.

Und wie bei uns in Deutschland sickern Details erst durch die Zeitung an die Öffentlichkeit (Le Monde).

Dieselgate | Peugeot | Citroen |


Donnerstag, 24. August 2017

Nach Honda bringt auch Peugeot schon nächstes Jahr einen Elektroroller.


Donnerstag, 18. Mai 2017

Nicky Hayden hatte einen schweren Unfall auf dem Rennrad - liegt anscheinend jetzt in künstlichem Koma. Auf den Bildern sieht man sein zerstörtes Rad und einen Peugeot mit zertrümmerter Windschutzscheibe - muss heftig gekracht haben. War in Rimini und er war mit einer Gruppe von anderen Fahrern auf einer Trainingsrunde.

UPDATE:

Das hört sich gar nicht gut an:

Former MotoGP champion Nicky Hayden has suffered severe brain damage and his condition is “extremely critical” after being hit by a car while cycling in eastern Italy, the American’s Honda World Superbike team said on Thursday.


Mittwoch, 15. Februar 2017

GM will Opel an Peugeot verticken.

Schwerer Schocker in Rüsselsheim, denn die Betroffenen selber haben es als Letzter erfahren:

Die Führung des Rüsselsheimer Traditionsunternehmens wurde nach Informationen von manager-magazin.de erst am Dienstagmorgen telefonisch in die Pläne des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors (GM) eingeweiht.

Grund ist das chronische Geldversenken in Europa - in diesem Jahrhundert hat Opel/Vauxhall noch kein Jahr mit Gewinn abgeliefert. Stattdessen aber über 15 Milliarden Dollar Schulden produziert - Geld, das die Konzernzentrale aus den USA überweisen muss, um die Konten auszugleichen.

Dabei sieht die Zukunft vielversprechend aus: der elektrische Bolt, der rundum gute Kritiken einfährt, läuft gerade in diesem Moment zum ersten Mal als Opel Ampera-e vom Band im GM Werk in Michigan.

Und ratet mal wer jetzt im Dreieck springt, weil eine deutsche Firma unter ausländische Kontrolle geraten könnte? Kommt Ihr nie drauf! Man sollte ihr das Bundesscheinheiligenkreuz verleihen.

Noch ist der PSA Deal nicht in trockenen Tüchern, aber in der Autoindustrie scheint die nächste Konsolidierungswelle eingeläutet. Und Mary Barra scheint kein Interesse mehr am Titel Größter Autohersteller der Welt zu haben.


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Audi verabschiedet sich aus Le Mans.

Nicht 2018, nicht 2017 - nein schon Ende diesen Jahres wird das komplette WEC Programm eingestampft.

Noch 2 Rennen, dann ist Schluss.

Die Einschläge kommen im Moment knüppeldick für VW. Am Dienstag hat VW einem Vergleich in den USA über 14,7 Milliarden (Milliarden!) Dollar zugestimmt, um die 475.000 in Amerika verkauften Green-Diesel als 2 Liter Variante vom Tisch zu bekommen. 85.000 3L warten noch auf eine Lösung. Nicht vergessen, dass es sich insgesamt um 11 Mio. Fahrzeuge handelt - alleine 2,61 Mio. in Deutschland.

Bei VW geht es finanziell an´s Eingemachte und man hat sich sowieso gefragt wie es sich ein Konzern leisten kann, 2 LMP1 Teams - Audi und Porsche - auf allerhöchstem Level gegeneinander antreten lassen kann. Matthias Müller hatte an dieser Entscheidung sicher auch seinen Anteil, denn im Windschatten von Winterkorn ist er 2010 Chef von Porsche geworden. Um 2015 den dann geschassten Winterkorn zu beerben und die Leitung der VW AG zu übernehmen. Wo sich der Kreis wieder schließt, denn dort verantwortet er natürlich auch das Einstampfen des Audi R18.

Vielleicht schlägt sein Motorsport-Herz eher für Porsche, aber Audi über die Klinge springen zu lassen hat noch einen anderen Grund: den Diesel.

Denn Audi setzt als einziges Motorsport-Team einen Diesel als Antriebsquelle ein - aus Marketinggründen. Und zwar schon ewig - nämlich seit 2006. Insgesamt geht Audi seit 1999 in Le Mans am Start und hat ab 2000 eine unvergleichliche Siegesserie hingelegt: nur 2009 konnte Peugeot gewinnen - die Siege 2005 (ADT Champion Racing, R8) und 2003 (Bentley) buche ich mal mit dazu. Geändert hat es sich allerdings mit dem Einstieg von Porsche, denn die Weissacher konnten die letzten beiden Jahre gewinnen. (Das tragische Schicksal von Toyota von diesem Jahr haben wir ja noch gut in Erinnerung.)

Seit Dieselgate hat Audi Sport die Bezeichnung Diesel vermieden wie der Teufel das Weihwasser - wenn es gar nicht mehr anders ging wurde TDI eingesetzt. Was eigentlich nur Auto-Insidern ein Begriff sein dürfte. Damit stand also auch schon 2016 unter einem schlechten Stern, denn selbst Erfolge konnten sich überhaupt nicht vermarkten lassen, da der Ruf des Diesels für immer und ewig vergiftet war. Eigentlich hatte man sich geschämt, einen Diesel einzusetzen - aber das ließ sich ja nicht so schnell ändern. Ich wette es gab im Konzern genug Leute, die nur auf die erste Gelegenheit gewartet haben, das Audi Le Mans Programm über die Klinge springen zu lassen. Einen Sauger neu zu konstruieren machte natürlich noch viel weniger Sinn, das läuft ja schon bei Porsche.

Das ist schon bitter zu beobachten, wie ein Sportteam zum Spielball der Marketing Strategen wird - erst, als ihnen übergedeut wurde doch einen Diesel einzusetzen und jetzt, wo sie ihn ausgereift haben, gehen sie als Opfer mit unter.

Die Era dicker V8 (Toyota), kleiner Turbo (Porsche) und Diesel (Audi) in der LMP1 gegeneinander antreten zu sehen, wird als ausgewöhnlich in die Le Mans Geschichte eingehen. Ich war fasziniert davon, diese grundsätzlichen Konzepte Kopf an Kopf im Rennen zu sehen. Wetten, dass dass sich die Konzepte jetzt wieder aneinander annähern? Wobei ja nur noch Toyota und Porsche übrig sind. Ob jetzt noch ein weiterer Hersteller einsteigt? Die Türen beim ACO werden sperrangelweit offen stehen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die deutsche Autoindustrie beeindruckt aber auch das konsequente Handeln von Audi - durch den Druck von allen Seiten sind sie gezwungen alte Zöpfe abzuschneiden und können sich - ohne Diesel Ballast - voll auf Elektro konzentrieren.

So desaströs die Situation momentan erscheint - es könnte sich hinterher als großer Glücksfall herausstellen.

Bitter ist es für die Fahrer - ich hoffe sie müssen nicht aus der Not heraus noch Formel 1 fahren.

LeMans | AudiLMP1 | Dieselgate | LM24 |


Montag, 03. Oktober 2016

Peugeot fliegt sich schonmal warm für die Paris Dakar.

So langsam nähert sich das Jahresende und da freuen sich immer alle auf Weihnachten die Paris Dakar.



Peugeot hat einen neuen 3008 zur Titelverteidigung auf die Räder gestellt, der jetzt in Marokko seine Feuertaufe bekommt.



Und wenn man Red Bull als Partner hat, dann sind solche tollen Bewegtbilder inklusive:

youtu.be/QkyBtuj2QS8

Etwas un-professionell ist allerdings die Werbe-Einblendung vor dem Youtube Video auf dem offiziellen Kanal von Peugeot Sport: ich hatte da z.B. Jaguar Werbung - uups. Da hat der Praktikant wohl das Häkchen an die falsche Stelle gesetzt.

Peugeot | Dakar |


Freitag, 05. August 2016

Mikebericht: Eifel Rallye Festival mit Gruppe B.

Bei der Eifel Rallye war ich lange nicht mehr - großer Fehler! Was da in Daun - bei bestem Sonnenschein - auf dem Marktplatz und den WPs aufgefahren wird, alle Achtung. Also mit Kamera bewaffnet und ab in die Eifel - den Weg kenn ich ja. Ihr könnt übrigens die Bilder wieder anklicken, um sie zu vergrößern.

Das ging für mich schon richtig los, als ich gerade in den Ort reingekommen bin: da steht dieser R5 unschuldig vor der Bäckerei.

Na DEN Kollegen muss ich mir aber mal genauer angucken:

Auf dem Marktplatz dann richtig großes Kino:

Das Auto habe ich das letzte Mal 1989 gesehen - mit Michèle Mouton am Steuer. Schön, dass sowas wieder dem Publikum vorgeführt wird.

Und direkt daneben dieser Kraftzwerg aus dem Hause Peugeot:

Von mir aus könnten alle Autos den Motor hinter den Vordersitzen haben - so gixxerkartmäßig halt.

Weiter ging der Rundgang und ich glaube so viele Rallye Quattros waren noch nie gleichzeitig auf einem Haufen. Normalerweise verrenkst du dir den Hals, wenn irgendwo einer um die Ecke kommt, aber in Daun waren die so selbstverständlich wie Porsche GT3 an der Zufahrt Nordschleife:

Aber an Quattros sattsehen geht ja sowieso nicht, also laß ruhig kommen.

Die Gruppe S war ja so ein Thema bei der Rallye. Das sollte mal der Nachfolger der Gruppe B werden, aber dazu kam es nicht, als die Gruppe B verboten wurde. Daher sind diese Fahrzeuge nie zum Einsatz gekommen und auch bisher der Öffentlichkeit ziemlich vorenthalten geblieben.

Toyota hat gleich 2 dieser Prototypen mitgebracht: MR2 mit schlappen 700 PS.

Der eine hat den Motor quer, der andere längs eingebaut:

Und um das nochmal in die Perspektive zu setzen: alles mitten in Daun auf dem Marktplatz!

Meine Neugierde kannte natürlich kein Ende - gut wenn man kompetente Gesprächspartner findet:

So sieht der Innenraum der Toyotas aus:

Ich liebe diese handgearbeiteten Renncockpits der Vor-Mickey-Maus-Ära, alles analog und selbstgedengelt.

Am liebsten würde ich darin baden!

Natürlich hat auch Porsche schöne Rallyeautos:

Wer hätte gedacht, dass Audi auch zurückhaltend auftreten kann. Ist doch viel kultiger als die VIP Paläste, die zeitgleich beim WEC Rennen am Ring hochgezogen wurden:

Lancias dürfen natürlich nicht fehlen, die hatten ungefähr den Seltenheitswert wie die Quattros - also überall:

Dann habe ich Tyrone Johnson getroffen, der sich intensiv mit John Wheeler ausgetauscht hat. Da hab ich dann einfach mal nur zugehört:

Während der ein oder andere Quattro an uns vorbei auf die Startrampe gefahren ist:

Pikes Peak Quattros sind normalerweise selten - bzw. einmalig - aber das gilt nicht für die Eifel Rallye. Da gab es 2 davon - kein Witz:

Wer jetzt meint das sei ja langweilig, immer nur Quattros - weit gefehlt, hier ein paar Eindrücke:

In der Fordecke gab es eine hohe RS200 Dichte:

… und da darf der neue RS natürlich nicht fehlen. Dass ich sogar dessen Chefingenieur mit auf’s Bild bekomme, das hätte ich mir nicht träumen lassen:

Dieser Allrad hier von unten:

… ist von oben ein Escort:

OK - genug Ford - ich seh’s ja ein - was haben wir den sonst noch so im Programm? Ach ja, Lancia:

Martinifarben gehen immer:

Weiter geht der Rundgang:

Das ist Rainer mit seinem Quattro, früher ist er mit dem Ringmini Achim auf der Nordschleife unterwegs gewesen in einem orangenen 16V-Corsa - wer erinnert sich?

Aber mit einem Quattro sich das Wochenende auf Rallyes rumschlagen ist auch nicht das Schlechteste:

Nach so vielen Eindrücken erstmal Pause: Kaffee und Nußeckchen!

… während im Hintergrund immer weiter die Schönheiten auf die Startrampe gefahren sind. Während meiner Pause habe ich diesen Kollegen getroffen:

… dem ich den Preis für das korrekteste Gruppe B Outfit verliehen habe. Worauf er sich gelassen eine HB angesteckt hat. Und dieses Fahrzeug zur Startrampe gefahren ist:

Da bin ich dann auch mal hingegangen, denn ich hatte den Eindruck über Lautsprecher etwas von Audi 200 gehört zu haben. Da bin ich sensibel. Und tatsächlich:

Hach Eifel Rallye, wie konnte ich Dich nur so lange vernachlässigen!

Nicht nur die Rallyeautos sind sehenswert, auch die Zuschauer lassen nichts anbrennen:

Ich hab mich mal auf’s Mäuerchen gesetzt und geguckt - fotografiert - was da so alles die Startrampe runterkommt. Bzw. eingesaut wieder zurück von der WP in’s Fahrerlager fährt:

Dann wollte ich aber auch mal WP gucken - die einzige für mich bei der Rallye. Es war Freitag und für Sonntag hatte ich WEC eingeplant. Um den Samstag der Familie widmen zu können. Das hat auch alles prima funktioniert, aber es gab ordentlich Eindrücke zu verdauen.

Natürlich habe ich auf dem Weg zum Auto den Walter Röhrl vor der Eisdiele getroffen - was denn sonst:

So eine Rallye veranstaltet sich auch nicht von selber, also mussten Parkgebühren kassiert werden. Sage und schreibe 1 €. Das tut schon gut, mal nicht immer und überall abgezockt zu werden, so wie man es vom Ring inzwischen kennt:

Das Nummernschild des Tages geht an diesen Vieat 126:

Und Tyrone Johnson wäre nicht Tyrone Johnson, wenn er nicht mit einem Mustang GT 350 zur Rallye gekommen wäre:

Die übrigens gigantisch besucht war. Jede Menge Leute und nur beste Stimmung:

Witzigerweise ging mein WP Besuch genauso los, wie der Rundgang in Daun:

Das hier ist der Audi Gruppe S Prototyp:

Und das der Moment kurz bevor Walter Röhrl den Motor zündet und das Auto zum allerersten Mal überhaupt und weltweit fahrend der Öffentlichkeit gezeigt wird:

Das war schon nicht schlecht. Ging gut der kleine Renner:

Das war die Nacht-WP mit der Sprungkuppe und natürlich habe ich mich fleissig mit der Kamera ausgetobt - bitteschön:

Als es langsam dunkel wurde war nichts mehr mit Fotografieren und ich bin wieder Richtung Heimat. Ich wäre gerne länger geblieben, aber es war schon 21:30 und ich hatte ja 1 Std. Heimfahrt. Die WP war auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende.

Eigentlich unnötig zu erwähnen, aber die Eifel Rallye hat sich ganz entspannt einen festen Stammplatz in meinem Motorsport-Terminkalender erobert!

EifelRallye | Rallye | GruppeB | Röhrl | Mikebericht |


Donnerstag, 19. November 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Was ist besser als eine 500er Vierzylinder 2Takt GP Maschine? Eine 576er Zweitakt! Oder besser gesagt: 99 Stück davon, die man einfach so kaufen kann. Dieses verrückte Projekt hat Eskil Suter auf die Räder gestellt: suter500.com. 195 Zweitakt-PS, 127kg. Shut up and take my money! Oooh, 120.000 Schweizer Franken. Möchte jemand Sponsorfläche kaufen? Ich verspreche auch eine schöne Flugkurve.

Die MotoGP ist in den Kurven schon so schnell geworden, dass bei Abflügen die Fahrer bzw. Mopeds in die Begrenzung knallen können. Deswegen will die Dorna jetzt was unternehmen, um die Kurvengeschwindigkeiten zu senken. Ist meines Wissens das erste Mal, das der Kurvenspeed z.B. durch maximale Reifendimension reduziert werden soll. Bisher war das rein durch den Performancegedanken optimiert worden. Schade eigentlich, dass es am Limit angelangt ist.

Citroen kehrt der WTCC den Rücken und setzt WRC 2016 auch aus. Dabei ist Citroen eine Firma, die keinen Abgasskandal an der Backe hat. Grund ist, um sich auf die WRC in 2017 zu konzentrieren - da gibt es neue, freiere Regeln. Damit bleiben als Teilnehmer der “Tourenwagen Weltmeisterschaft”: Volvo, Lada und Honda. Und wahrscheinlich private Citroens und Chevrolets. Uups.

Der Cayman GT4 Clubsport ist da, wurde gestern auf der LA Autoshow vorgestellt: rennfertige 1.300kg mit 385PS für 165.000 Dollar. In der VLN soll der kleine Feger in einer eigenen Klasse fahren - nach einem Upgrade Kit von Manthey / Raeder. Kann man sich auf der kommenden Essen Motorshow angucken (ab 27.11.).

Wenn Ihr mal einen Ausblick auf die Motorradmodelle des nächsten Jahres werfen wollt.

Romain Dumas sorgt immer wieder für schöne motorsportliche Überraschungen: hat dem Peugeot Werk einen 2008 DKR15+ abgekauft, um damit die Dakar Rallye zu fahren. Ist sein 2. Einsatz bei der Dakar - diesmal geht es durch Bolivien und Argentinien. Beruf: Rennfahrer, Hobby: auch Rennfahrer!

Läuft zwischen IDM und DMSB. Nicht.

Wer erinnert sich noch an die A1 Lückenschluss Planungen? Komisch, bei den Windrädern sind die Politikern mit viel mehr Einsatz bei der Sache, kaum ein Eifelhügel, der noch nicht zugespargelt ist. Liegt es an den Verdienstmöglichkeiten?

Ach der Herr Lewentz. Hat uns schon als Nürburgringminister von seinen Unfähigkeiten überzeugen können und jetzt als Innen- bzw. Terrorminister versucht er es wieder. Und zieht ausgerechnet die Sauerland Gruppe als Erfolgsmodell an.

Aus der Abteilung Dicke Männer im Anzug: Kurt Beck besitzt die Frechheit dem olympischen Komittee vorzuwerfen, es würde den Sport dem Kommerz unterordnen. Wer hat nochmal den Nürburgring geopfert, um sich ein persönliches denk°mal zu bauen? Und wieso sitzt der schwerkranke Mann eigentlich noch an oberster Stelle des öffentlich-rechtlichen Propagandaapparates? Warum kann der nicht einfach in’s Pflegeheim gehen, sich Essen bringen und uns in Ruhe lassen.

Suter | MotoGP | WTCC | Cayman | Dumas | Dakar | Lückenschluss | Lewentz | Beck |


Mittwoch, 09. September 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

ÜbrigNs


Sonntag, 15. Februar 2015

Interessanter Lesestoff über Jim Glickenhaus, ...

… der 2011 zum ersten Mal sein Projekt an den Ring gebracht hat.

dailysportscar.com:

The concept for the SCG003 conforms to an old design ethos where owners could drive their machines to the circuit, compete, and return home in the same vehicle. (..)

I wanted a more basic design; lightweight, reasonable horsepower, not a lot of electronics – a great little sports car that we can use as a racecar. (..)

SCG then recruited Paolo Catone, whose Peugeot 908 HDI FAP won the 24 Hours of Le Mans in 2009. (..)

The first chassis made enough early progress that in January, SCG sold its first customer 003, chassis number two, to noted businessman and Ferrari racer Christopher Ruud. Glickenhaus and his client have started preparations to campaign chassis one and two throughout Europe on a hearty Pro-Am invitational tour.

“Theoretically, the car is built to GTE-legal standards, but it is not homologated”.

Freue mich schon das neue SCG003 Auto zum ersten Mal am Ring in echt zu sehen!

Tags: Glickenhaus |


Sonntag, 03. August 2014

BMW Ringtaxi Crash - im Brünnchen. Und auf Youtube.

Niek Storteboom - einer der ersten Ringer - meinte mal: “Wenn Du schon auf der Nordschleife einen Unfall baust, dann mach es am Brünnchen. Dann haben die anderen wenigstens auch was davon.”

Hat Niek damals dann sogar gemacht und seinen Peugeot stilecht auf dem Dach abgestellt.

Und heute das BMW Ringtaxi. Stramm in der Leiteplanke geparkt, vor aller Leute Augen:

youtu.be/kLdDciLMdv8

Hätten sie besser mal Sabine behalten! Sie wurde - zusammen mit Ossi Kragl - von BMW im März 2011 gedisst.

(Via bridgetogantry.com.)

Tags: RingtaxiBrünnchenCrash |


Donnerstag, 06. Februar 2014

Einen Peugeot mit 700 PS gibt es auch nicht alle Tage zu kaufen.

Aber 1,4 Mio £ war für den 908 von 2008 dann sogar zu wenig, Mindestpreis nicht erreicht.

Macht aber nichts, bei Peugeot Sport ist der Wagen sicher auch gut aufgehoben. Und ein Gutes hat der Verkaufsversuch: richtig schöne Detailsfotos gibt es zu sehen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Peugeot908


Sonntag, 02. Februar 2014

Gruppe B Peugeot 205 zu verkaufen.

Was für ein Auto!

Man hätte den Motorsport zu Zeiten der Gruppe B einfrieren sollen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Peugeot205 | GruppeB


Donnerstag, 22. August 2013

Mikebericht vom Besuch der Rallye-WM in Köln.

Zum ersten Mal war die Deutschland Rallye zu Gast in Köln und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also Tag frei gemacht und die Kamera geschnappt.

Motorsport und Köln - da ist Peter Geishecker natürlich nicht weit.

Hab ihn am Flughafen Butzweiler getroffen.

Die Mechaniker von M-Sport auch schon da und erstmal alles auseinandergebaut.

Langsam trudeln die Autos ein, VW lädt schonmal aus.

So kommt das Citroen Werksteam angefahren - mmh, leicht befremdlich. Vielleicht mussten die Autos ja lüften.

Hab heute wieder die neue EOS 100D ausprobiert, hier mit dem 70-200 2.8, das ich mitgeschleppt habe.

Das mit dem Abladen ist garnicht so einfach, besonders bei 'nem normalen Abschlepper.

Aber dann hat's geklappt, erstmal 'nen Mitzieher :)

Zuschauermäßig ging das in Ossendorf, konnte man sich gut bewegen. Obwohl das eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, aber die waren insgesamt zu allen sehr kulant und haben keinen weggeschickt.

Sollte ich öfter mal zu IKEA fahren!

Ist schon irre, was da für ein Material angekarrt wird, insgesamt 172 Autos.

Und mir als Ford'ler geht natürlich beim Anblick der vielen Fiestas das Herz auf!

Das ist Georg Berlandy's S2000 - scharfes Gerät! Hat sich gleich mal 'ne Nfektion geholt, wer findet das N in dem ganzen Lakritz?

Mikko Hirvonen.

So wurde Mittag gemacht ...

... und Jari Matti Latvala freut sich über das Kölsch!

Nasser Al-Attiyah kennen wir ebenfalls vom Ring - immer gut gelaunt!

Ha! Den Walter beim Fotomachen erwischt! :)

Soll mal einer sagen Motorsport wäre kein Sport. Ganz schön durchtrainiert.

Skoda S2000 - sehr schicke Krawallbüchse.

So sieht der innen aus.

Gerri und Georg Berlandy ...

... mit dem Hitschler Peugeot.

Das ist doch mal ein Rallyewagen! Weißer E-Kadett! Kenn ich :)

Rechts das ist Gerri, in den Tunnels war's am besten. Ich mit dem Roller hinterher.

In der Innenstadt ein Paradies für's fotografieren.

Da stimmen die Haltungsnoten!

Ich bin bei ...

... Mitziehern geblieben. :)

Also ...

... von mir aus ...

... könnte in Köln ...

... jeden Tag ...

... Rallye-WM ...

... stattfinden! Super Motive, klasse Autos und gute Stimmung.

Da hinten sieht man schon den Dom.

Und die Leute haben alle fleissigst fotografiert.

Das ist die berühmte Startrampe ...

... und so hat das dann insgesamt mit dem #homeiswherethedomis ausgesehen.

Dananch ging's dann noch in den Rheinauhafen, Georg Berlandy vor Dirk Riebensahm.

Imprezebra!

Der Rennopel reiht sich nahtlos in die WRCs.

In Köln ist die Nfektionsgefahr fast größer als am Ring!

Georg und Dirk.

Ohne den Dirk gäbe es die Seite hier garnicht. Er hat damals den 200er mit aus der Taufe gehoben zusammen mit Christian Kohlhaas und Dieter Scharpe. Und jetzt geht er als Führender der DRM Tabelle in die Deutschland Rallye, drücken wir ihm und Kendra die Daumen, daß das so bleibt! :)


Dienstag, 21. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Montag.

Tag 5 meiner kleinen Reportage vom 24h-Rennen und Junge, was war das für ein Finale!

Nachdem das Rennen wegen zu starkem Regen abgebrochen wurde, konnte ich natürlich gut den Eintrag vom Sonntag für das Netz fertigmachen und hab mich danach hingelegt. Um vom wohlbekannten Renngeräusch geweckt zu werden - herrlich!

Eigentlich stand uns quasi ein normales VLN-Rennen in's Haus, das geht auch von morgen halb neun bis nachmittags um vier oder sechs.

Wenn das Rennen einen Namen braucht, dann müsste man es nach Maxime Martin benennen. Ich konnte garnicht so schnell am frühen Morgen den Zeitenmonitor aufrufen, da hat der schon die Führung übernommen.

Ich hab mir erstmal genüsslich Radio Le Mans angehört über Stream, damit ich dem Rennen gut folgen kann. Beeilen musste ich mich nicht, denn es ging ja bis abends um fünf, also hab ich mich gegen 14 Uhr aufgemacht das Brünnchen zu besuchen.

Das war schon ziemlich leergeräumt um die Uhrzeit und bei den Zelten konnte man sich auch nicht sicher sein, ob die noch bewohnt sind.

Bei mir konnte man sich aber sicher sein, wie lange ich schon unterwegs bin, der Bart ist dann heute 5 Tage alt ;)

Dafür, daß die echte harte Zeiten hinter sich hatten mit dem Regen, waren sie gut drauf: "Das bisschen machen wir doch jetzt noch mit links."

Die Plakateaktion hat voll gezündet, unübersehbar war der ganze Event damit geflutet. Startaufstellung, Zuschauerplätze, Zäune - quasi alles! Respekt an alle Beteiligten und alle, die sich da reingehangen haben (und nur als Info, damit es keine unbeabsichtigen Missverständnisse gibt: daran war ich völlig unbeteiligt und bin sehr froh, daß was geht!)

Natürlich war das Feld schon reichlich ausgedünnt, den Ferrari 458 hab ich sehr vermisst. Von den insgesamt 173 gestarteten sind 137 gewertet worden.

Hier ist das Endergebnis "Gesamt" als PDF und hier nach Klassen.

Die Locals rund um Stefan Manheller in dem BMW mit der #82 haben es als 128. geschafft, war wohl kein problemloses Rennen!

Die Peugeots waren wirklich Granate und sind bis zum Schluß voll gefahren. Das mussten sie auch, denn sie wurden vom Schirra Mini gejagt - nur leider ist der kurz vor Ende ausgefallen! Also 1-2-3 für die Franzosen, im Gesamt ist das 32., 39., und 46.

Aber der Pokal für die schnellste SP2T Runde geht trotzdem an Schirra: 9:28,8.

Der 125-Jahre-Dunlop-Benz ist 17. geworden.

Weniger Zuschauer als bei jedem beliebigen VLN Rennen waren 2 Stunden vor Schluß noch im Brünnchen. Und vermutlich waren das Tagesgäste, die hatten auf jeden Fall große Auswahl beim Parken. Guter Tipp für die Zukunft, kann man zum Rennende ganz entspannt zum Brünnchen fahren und das Finale genießen.

Da hat jemand mit Isolierband ein Save The Ring gebastelt.

Einige waren ganz schön lädiert, z.B. dieser nfizierte Dörr GT86, auf dem auch Alex Hofmann gefahren ist - wurde 3. in der V3 geworden (96.gesamt).

Der GT-R hatte wohl eine längere Pause, hab da was mit Motorwechsel mitbekommen. Aber haben das Auto als Vorletzte in's Ziel gebracht!

Drifter Kiki Sak Nana muß sich wohlgefühlt haben, 3. in der SP10, nur eine Runde hinter dem Sieger, der auch von Bonk Motorsport kommt.

Wenn Ihr übrigens auch so wie ich Mario Merten vermisst habt, man sagte mir, der müsse sich um seinen Imbiss kümmern, den er irgendwo auf dem Gelände betrieben hat. Was für eine Verschwendung von Fahrgenie!

Die SP10 scheint auch der Grund zu sein, daß das Ergebnis noch "provisional" ist, die ist nämlich ausgesetzt.

Die Bilder, die Ihr hier seht, hab ich danach ausgesucht, ob sie gut geworden sind und das hier ist der 335d aus Argentinien, sind als 132. Gesamt in's Ziel gekommen (als 6.letzter quasi).

Der Haribo Porsche ist 12. geworden, aber das Junior Team muss kurz vor Schluß ausgefallen sein! 2 Stunden vor Rennende waren die Junioren 11. und die Senioren 15.

Das ist der Mann des Wochenendes, Maxime Martin. Sa-gen-haft. Da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die letzten beiden Rennstunden denke. Maxime war Vierter und die beiden ROWE Mercedes #22 und #23 waren bei Start und Ziel 20 Sek vor ihm, aber als sie im Brünnchen durch sind, fehlte nicht mehr viel. Ich hätte gedacht, der schnupft die sich auf dem GP Kurs alle beide, aber überraschenderweise hat das nicht geklappt. Jetzt ist das natürlich schwer, auf der Nordschleife zu überholen und ich dachte schon, da muß er sich jetzt eine Runde lang anstellen. Aber da hab ich ihn schon wieder unterschätzt. Hat sie sich auf der Nordschleife kassiert und war längst durch die Eiskurve weg, als da mal Mercedesse im Brünnchen ankamen. Was für eine Show! Komplett Ntfesselt!

Sind dann 2. gesamt geworden und ich muß sagen, da hab ich mich echt gefreut.

Aber so wirklich entschlüsseln konnte ich das nicht ;)

Der Wasserstoffbomber. Ist 114. geworden. Immerhin. Auf dem Auto ist auch der Chef Ulrich Bez selber mitgefahren.

Hier nochmal das übersichtliche Besucheraufkommen um die Zeit. Jetzt könnte man auch sagen, die waren alle auf der Tribüne, aber kann ich ja nicht beurteilen ;)

Offiziell sollen es 210.000 Zuschauer gewesen sein. "Für das Gesamt-Wochenende", kennen wir ja schon. Nur steht dann wieder in den Pressemeldungen, daß XY "vor 210.000 Zuschauern durch's Ziel gefahren ist". Da passt dann irgendwas nicht zusammen. Also im Brünnchen schätze ich beim Zeileinlauf mal auf so circa 217, falls das irgendeinem hilft bei seiner Pressemitteilung.

Der Subaru ist Zweiter in der SP 3T geworden und nur 54 Sekunden hinter dem Gewinner, dem Audi TT RS von Raeder Motorsport! Im Gesamt bedeutet das 25. und 26.

Ist schon krass, was manche da noch für ein hartes Rennen fahren, während andere winkend durch die Gegend schleichen. Halte ich nicht für ungefährlich.

Auch bei den schnellsten Rundenzeiten liegen die beiden Autos ganz dicht zusammen: 9:23,9 (Audi) und 9:22,9 (Subaru).

Kremer Racing ist mit allen seinen 3 Autos in's Ziel gekommen und das ist der Kleine, auf dem der Chef Eberhard Baunach selber gestartet ist. Sind 74. geworden, die Franzosen 55. (Nummer #38) und der #36 passend 36. Das ist der mit Kaufmann / Schornstein / Posavac und Jürgen Alzen.

Die Ginetta ist 2. in der SP10 und 30. Gesamt - sehr ordentlich!

Dem Rehs-130er hat es jemand von hinten ordentlich besorgt. Sind aber trotzdem auf 119 in's Ziel gekommen.

Der LFA sieht aus wie aus dem Laden und der Firmenchef ist mit seinen Landsleuten damit auf Platz 37 gefahren und 2. in der SP8 geworden hinter der Corvette. Und damit Akio Toyoda ganz locker vor Ulrich Bez. ;)

Der Manta hatte leider auch einige Probleme, dabei war er das schnellste Auto in der SP 3! Da waren 8 Autos am Start und die anderen mal mindestens 30 Sekunden langsamer. Von wegen Alteisen! Sind dann als 6. noch gewertet worden und insgesamt 100.

Der Wochenspiegel - Save It - Don't Sell It - Porsche ist 13. geworden - super Ergebnis! Man darf garnicht an das Drama von letztem Jahr denken. Jochen Krumbach hat die Stammfahrer verstärkt.

Die Frikos sind auf 16. gelandet. Immerhin in's Ziel gekommen, könnte schlimmer sein. Aber da gab es ohne Werksfahrer schon bessere Ergebnisse, hoffentlich sind sie nicht enttäuscht.

Der Dörr Z4 ist 61. geworden und hat die SP 6 gewonnen (10 Starter)! Immerhin ein kleiner Trost für das McLaren Pech.

1 Stunde vor Schluß war der Mini noch unterwegs :/

Der in der SP 7 gestartete STR Porsche aus Perth ist sauber auf 54 gefahren.

112. ist die #113 geworden, die starten als Team Liechtenstein.

Auch der Mini von Ralf Zensen hat die Zielflagge gesehen: 98.

Der Yalla-Yalla-Zetti ist in der V5 Dritter geworden und 65. Gesamt. Stramme Leistung!

Eine der stärkesten Klassen war die V6 mit 13 Startern und die hat mein Talk-Partner Dieter Weidenbrück gewonnen! Gratuliere ganz herzlich, tolle Leistung! Im Gesamt ist das der 41.Platz und aller Ehren wert. Die Kollegen waren Markus Schmickler, Rolf Buchstaller und Klaus Landgraf.

Noch ein Youngtimer, der in's Ziel gekommen ist: 118.!

Damit muss man am Brünnchen immer rechnen, ...

... hat auch keiner Gas rausgenommen. Wahrscheinlich waren die das schon gewohnt im Gegensatz zu mir.

Der Focus RS aus der AT Klasse ist 123. geworden und 2.in der Klasse (4 Starter).

Der Hyundai ist in der SP 2T gefahren und da hängen die Trauben natürlich hoch. Trotzdem heile in's Ziel gekommen auf dem 92. Platz.

Die Peugeot bereiten sich schonmal auf den Paarflug vor. Da ist noch ein Dritter, aber hab ich zu spät gesehen.

Wie, wo kommt denn jetzt der Lotus auf einmal her? Haben die wohl für den Zieleinlauf nochmal fit gemacht: 134. und damit viertletzter in der Wertung.

Das ist übrigens der Grund, warum er nicht weiter vorne gelandet ist.

Das war es dann auch schon wieder das 24h-Rennen, das rauscht immer so schnell durch, so schnell kann man garnicht gucken.

Der 88er Haribo am Haken, was für ein Drama. Da war ein Top 10 Ergebnis in Reichweite und jetzt ist er der Erste der insgesamt 36 Ausgefallenen. :/

Am Brünnchen gehen dann auch so langsam die Lichter - bzw. die Lagerfeuer - aus.

Bei dem Schlamm ist ein Syncro nicht das Schlechteste.

Hätte nicht gedacht, daß noch etwas Brennbares übrigbleibt.

Stufenlose Niveauregulierung dank Wagenheber, gewusst wie. Als langjähriger 24h-Rennen Besucher wird das Konzept über die Jahre halt immer ausgefeilter.

Zum krönenden Abschluß einer ereignisreichen Woche möchte ich Euch noch die Top 10 zeigen. Und weil man Autos besser zuordnen kann als Nummern und Namen, hier sind sie in Bildern:

1) Black Falcon #9: Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim

2) BMW Sports Trophy Team Marc VDS #25: Martin, Piccini, Buurman, Göransson

3) ROWE Racing #22: Graf, Jäger, Seyffarth, Bastian
4) ROWE Racing #23: Arnold, Roloff, Seyffarth, Jäger

5) G-Drive Racing by Phoenix #1: Rockenfeller, Fässler, Stippler, Winkelhock

6) BMW Team Schubert #20: Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk

7) Manthey Racing #18: Lieb, Dumas, Luhr, Bernhard

8) Phoenix Racing #4: Ammermüller, Stippler, Stuck, Stuck

9) G-Drive Racing by Phoenix #3: Biela, Joens, Ludwig, Rusinov

10) Aston Martin Racing #007: Turner, Mücke, Simonsen, Lamy

Ob wir nächstes Jahr noch ein 24h-Rennen haben werden? Schwer zu sagen. Der Termin ist auf jeden Fall fixiert: das Fronleichnam-Wochenende soll es sein, hab ich im Radio gehört. Das wäre dann 21./22.Juni. Gab's am Ring schonmal im Juni Schnee?

Ich hab dann noch gelesen, daß der Herr Schmidt im TV gemeint hätte, diese ganze STR Sache sei reine Panikmache. Das kann man durchaus als Kompliment sehen, wenn denen schon die Argumente ausgehen. Ich sag mal dranbleiben, das Medienecho international war ganz gut, denn der Protest ist wahrgenommen worden. Wie praktisch, daß Dieter und ich noch vor dem Rennen ein Video in Englisch aufgenommen haben ;)

Im Brünnchen hab ich dann noch die letzte Pommes bekommen und musste die nichtmal bezahlen, weil die Kasse schon zu war :)

Und das ist mein Abschieds-Selfie mit 5-Tage-Bart, mir hat das Bloggen mächtig Spaß gemacht und ich hoffe Euch auch ein bisschen ;) In der Form hatte ich das beim 24h-Rennen noch nie, doch ich glaube die Mikeberichte sind die richtige Richtung ;)

Tags: Mikebericht | N24h | MaximeMartin


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Montag, 15. April 2013

Peugeot und Pikes Peak, da war doch was?

Sébastian Loeb wird mit diesem Geschoss den Berg raufkatapultiert …

… und da fällt einem natürlich sofort wieder das unvergessliche Ari Vatanen Video ein. Den Peugeotleuten natürlich auch ;)


Mittwoch, 13. Februar 2013

Peugeot, Le Mans und die €5bn.

Könnte eine Erklärung für Peugeot’s überhasteten Le Mans Ausstieg letztes Jahr sein, PSA’s €5bn loss ist harter Tobak (Group Revenue: €55.4bn) - vor allem für ein Unternehmen, dessen Schwerpunkt im europäischen Süden liegt.

“However, the company suggested that it has taken the right actions to weather the downturn and highlighted cost-cutting – EUR1.18bn of savings last year - which it said has exceeded targets.”

Der Rennerei geht’s halt immer als erstes an den Kragen. Dann gehen auch die Argumente aus, wenn die andere Option Werksschließungen sind. Die automobilen Aussichten sind nicht rosig, da nützen auch die Beschwichtigungsmeldungen in der Tagesschau nichts.


Mittwoch, 18. Januar 2012

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Wilhelm Hahne hat heute Geburtstag (79!) - Alles Gute und bitte schön feiern! :)

  • Riesenschocker in der Motorsport-Szene: Peugeut zieht sich aus seinem Le Mans Engagement zurück! Keine Schlachten mehr mit Audi - das ist jetzt Geschichte. Heute ist auch Einschreibefrist für Le Mans.

  • Eine Stunde Radio-Diskussion im SWR über den Ring. Mit Wilm Hüffer und sehr hörenswert, sind ein paar interessante Sachen dabei. Auch wenn das mit den 50 Euro pro Runde (noch) nicht stimmt.

  • Sag ich doch: Geburtstage.

  • “Sollten die jetzigen Pächter aufgeben, werden wir den Ring-Betrieb neu ausschreiben. Wir arbeiten an verschiedenen Rettungskonzepten, mit denen wir die Übergangszeit überbrücken könnten.”

meint Eveline Lemke heute im Interview. Das klingt doch garnicht mal schlecht!

Sieht so aus, als zeigt das Land Rückgrat beim Pachtvertrag und knickt auch nicht bei der politisch maximal schlechten Arbeitsplätze-in-Gefahr Drohung der NAG ein. Ihren höchsten Trumpf hat die NAG (auf Kosten der Menschen) ausgespielt, die Pacht muß trotzdem bezahlt werden.

Bei der NAG hab ich den Eindruck, daß sie jetzt versuchen, das Thema Arbeitsplätze in den Medien zu halten. Ah ja, geht schon los - und sogar auch international. Bloß nichts anbrennen lassen.

  • Wo wir medientechnisch in Deutschland grade stehe kann man gut daran ablesen, daß die Tatsache, daß der Herausgeber der FAZ selber twittert, einigen Wirbel in eben diesem verursacht hat. Ist noch ein langer Weg!

  • Das mit der Einschwungphase wendet der Jörg Lindner jetzt auch auf eigene Projekte an, bzw. im Namen der an seinem Fond beteiligten Leute. Ob der neue Mieter sich auch damit bedankt, daß er einfach nicht bezahlt?

  • Freizeitpark? Neues Hotels? 400.000 zusätzliche Besucher? Regierungspläne? Sieht so aus, als hätten die “Investoren” jetzt Magny Cours entdeckt. Das ist hier: http://g.co/maps/dp3b4. Fehlt eigentlich nur noch der magny°racer .

Zum Vergleich, Paul Ricard ist hier: http://g.co/maps/w4vh3.

  • Nach NUR 1,5 Jahren soll es dieses Jahr VIELLEICHT SCHON zur Anklage gegen Deubel, Kafitz und Co. kommen.

Vielleicht sollten die es mal mit Rollrasen probieren, das normale Drüber-wachs-Gras wächst so langsam.

Der Harloff wird’s schon richten, daß am Ende doch keiner angeklagt wird.

  • Rock am Ring: ausverkauft (85.000), da freut sich MLK und NAG hat endlich gute Nachrichten. Die erfolgreichste Veranstaltung lehnt die Ringcard ab - na, klingelt’s? Aber Veranstalter: BB Promotion. Nie gehört, was ist mit Lieberberg und MLK?

Auch für die Landesregierung ist die Suche nach guten Nürburgring Nachrichten eine Verzweifelte, also hängen die sich auch mit dran.


Mittwoch, 04. Mai 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Im Moment liest man oft, die Grünen seien gegen die Formel 1 am Nürburgring. Das stimmt ja nicht ganz, sie sind nur berechtigterweise dagegen, daß sich irgendwelche Profiteure auf Steuerzahlerkosten die Taschen voll machen. Zum Beispiel durch ein Kartenkontingent, das man auch als versteckte Subvention verstehen kann.

  • “Eveline Lemke ist keine einfache Frau. Mehrmals, heißt es, sei Kurt Beck bei den Koalitionsverhandlungen fast der Kragen geplatzt.”

Hört sich doch garnicht so schlecht an.

“An seiner Seite trat mit Edzard Plath als Referent ein Vertreter der Düsseldorfer Firma Mediinvest auf, dessen Unternehmen sich auf touristische Erschließungen im größeren Stil spezialisiert hat. Als prominentes Beispiel sei das Feriendorf “Grüne Hölle” am Nürburgring genannt.”

Rein interessehalber wüßte ich gerne mal die Begründung für “prominent” und “Beispiel”.


Freitag, 29. April 2011

Übrig Ns vom VLN-Freitag.
  • Bei Racingblog kann man sich für den VLN Lauf morgen warmlesen.

  • Noch 56 Tage bis zum 24h-Rennen (s. Countdown) und die erste Pressemitteilung spricht mal ganz dezent vom größten Rennen der Welt. Kann man so stehen lassen.

  • Es gibt einen neuen Elektroauto-Nordschleifen-Rekord: 9:01,338. Ist von diesem futuristischen Peugeot gefahren worden.

  • Noch im Fahrerlager aufgeschnappt: beim nächsten Lauf soll der Getrag Z4 in alter Stammbesetzung an den Start gehen.

  • Auch Dirk Müller twittert. Find ich gut!!

  • Die Wikipedia hat schon einen Eintrag über “Kabinett Beck V”:

Das Kabinett Beck V wird die künftige Landesregierung von Rheinland-Pfalz bilden. Es ist das 22. Kabinett von Rheinland-Pfalz.

Die sind sich aber sicher. Was, wenn die Verhandlungen scheitern?

  • Auch die Kölnische Rundschau hat jetzt einen VLN Reporter und aktuelle Artikel.

Sonntag, 13. Juni 2010

Ring-Kämpfer gewinnen Le Mans: Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller im Audi R15.Ein Mega-dramatisches Le Mans 24h Rennen, mit Eurosport und Racingblog gab's rund-um-die-Uhr Komplettversorgung!

Hier ein paar Zahlen:
Rocky war mit 26 Jahren jüngster Sieger.
Der Distanzrekord von 1971 (!) wurde geknackt.
Audi hat das komplette Podium kassiert.
Die 3 Audi haben 28 Runden Vorsprung.
Alle 4 Werks-Peugeot mit TD ausgefallen.
Genau die Hälfte (28) aller Autos (56) kommen ins Ziel.
Auch im Ziel: das private KSM-Team.
Der Farnbacher Ferrari - 2. am Ring beim 24h - wird auch 2. in Le Mans in der GT2 Kategorie und 12. Gesamt. Das BMW Werk, mit dem M3 am Ring noch Gewinner, wird 6. in der GT2 und 19. Gesamt.

Riesen-Glückwunsch an die erfahrenen Ring-Kämpfer, die Platz 1 abgeräumt haben: Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller.
Sonntag, 21. März 2010

"Gestern fand das 12h von Sebring statt. Peugeot sollte dominieren (haben sie letztendlich auch), aber es gab da einen gewissen Emanuele Pirro, der von Audi die Freigabe bekam im Drayson Lola zu starten und hat den Peugeot RICHTIG eingeheizt.

In dem Video siehst Du einmal den Kampf in der GT2 zwischen Porsche, Ferrari, Corvette und BMW und dann wie die Peugeots kommen und sich Pirro mit einem sensationellen Manöver an dem zweitplatzierten vorbei schiebt.

Wen interessiert da noch F1?


Danke Steffen! Das hab ich direkt mal 1:1 zitiert. Nicht zu fassen: "We are 29 minutes into this race .." - also fast ein 24stel rum vom Rennen, na da kann man ruhig mal was riskieren! Hammer.


Sonntag, 27. September 2009

Das Petit Le Mans Rennen wurde seinem Namen gerecht, denn statt der geplanten 1000 km bzw. 10 Stunden wurde nur knapp 5 Stunden gefahren. Wegen heftigem Regen und stehendem Wasser auf der Straße mußte mit roter Flagge abgebrochen werden und Peugeot hat gewonnen. Ist deren erster ALMS Sieg. Pierre Kaffer hat auch gewonnen, und zwar die GT2. Sein Kollege Mika Salo hat einen cleveren frühen Boxenstopp hinterm Safety Car gemacht, eine Runde früher als die BMW-Konkurenz.
Der heftig verunfallte Highcroft Acura konnte repariert werden (!!) und wird 6. mit 4 Runden Rückstand auf die Sieger.
Eine Video-Zusammenfassung gibt's bei SPEED TV und vom Guido Quirmbach geschrieben bei Speedweek.
Freitag, 25. September 2009

Heute ALMS live im Netz: Petit Le Mans Zeittraining kommt bei SPEED TV heute abend um 20:20 Uhr (2:20 pm UTC). Mit dabei: Gabi Reloaded, die nächste Woche zum ersten Mal am Ring ausgeführt wird!

UPDATE: das war eine erstklassige Übertragung, super Kommentar und tolle Rennaction. Die BMW machen einen schlanken Fuß und ein Ford GT steht in der GT2 auf Pole! Bei den LMP 1-2 Peugeot und 3-4 Audi, wird spannend - aber leider diesmal ohne direkte Web-Sendung.


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