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Montag, 24. Juni 2019

Mit Phoenix hat wieder ein Team mit Heimspiel die 24h gewonnen.

Wenn man mal die letzten 20 Sieger auflistet - also ab 2000 - dann kommen nur 3 Teams nicht aus Meuspath oder Niederzissen: Schnitzer (3x), WRT und Land (je 1x).

Die restlichen 15 Sieger heißen Manthey (6x), Phoenix (5x), Zakspeed (2x), und Black Falcon (2x).

N24h | Meuspath | Niederzissen | Manthey | Phoenix |


Freitag, 30. März 2018

Erinnert Ihr Euch noch an Thomas Middelhoff?

Hat vor ein paar Jahren ziemlich Wellen geschlagen, weil er als uneinsichtiger Manager der Untreue schuldig gesprochen wurde - und tatsächlich auch in's Gefängnis wanderte.

Ich hatte es seinerzeit aufgegriffen, weil in Mainz noch viele Schuldige an der Nürburgring Insolvenz unbehelligt frei herumliefen bzw. heute noch laufen. Elegant aus der Schusslinie genommen von einer Ex-Staatsanwältin.

Thomas Middelhoff jedenfalls scheint geläutert, hat sich der Strafe gestellt und offensichtlich harte Zeiten durchgemacht.

Hier ist ein aktuelles Interview mit ihm auf Phoenix - sehenswert.

Dabei fällt mir wieder ein: wieso läuft der vor 4 Jahren auf Gefängnis ohne Bewährung verurteilte Ingolf Deubel eigentlich noch frei herum?

Middelhoff | Deubel | Dreyer | Untreue | Gefängnis |


Dienstag, 20. März 2018

Tödlicher Unfall einer Fußgängerin mit einem autonomen Uber-Volvo.

Elaine Herzberg hat die traurige Ehre als erste von einem autonomen Fahrzeug überfahren zu werden:

Police identified the victim as 49-year-old Elaine Herzberg and said she was walking outside of the crosswalk with a bicycle when she was hit at around 10pm on Sunday. Images from the scene showed a damaged bike. The 2017 Volvo SUV was traveling at roughly 40 miles an hour, and it did not appear that the car slowed down as it approached the woman, said Tempe sergeant Ronald Elcock.

Elcock said he had watched footage of the collision, which has not been released to the public. He also identified the operator of the car as Rafael Vasquez, 44, and said he was cooperative and there were no signs of impairment.

In Tempe bzw. Phoenix / Arizona hat man sich schon an die fahrerlosen Autos gewöhnt - es ist eine der ersten Regionen, in denen das erlaubt ist.

Kennt Ihr den Begriff Bananensoftware?

Reift beim Kunden.

So lustig das bei manchen Anwendungen sein kann, im Fall von autonomem Verkehr darf das natürlich erst dann auf die Öffentlichkeit losgelassen werden, wenn es absolut ausgereift ist - also mehr als sicher. Und einen Fußgänger wahrzunehmen und eine Notbremsung oder ein Ausweichmanöver einzuleiten, gehört zu den Dingen, die ein solches Gefährt als erstes in- und auswendig können muss.

Stellt sich heraus, dass der Unfall vermeidbar war, muss Uber sofort die Lizenz entzogen werden - alles andere wäre fahrlässig von den politisch Verantwortlichen.

Der kommerzielle Druck der Start Up Konzerne mag enorm sein, aber natürlich steht unser aller Gesundheit an erster Stelle. Das ist ja auch einer der Gründe, warum der autonome Verkehr besser ist: keine Unfälle. Das autonome Auto soll besser und schneller reagieren, als das je ein Mensch könnte.

Zu dem Unfall siehe auch New York Times und Jalopnik.

autonom | Unfall | Uber | Volvo | Phoenix |


Mittwoch, 08. November 2017

Waymo (Google) startet als Erster einen Taxiservice mit autonomen Fahrzeugen - komplett ohne Fahrer.

Der 7.November 2017 wird in die Geschichte eingehen:

Starting now, Waymo’s fully self-driving vehicles  (..)  are test-driving on public roads, without anyone in the driver’s seat. To date, Waymo vehicles have been operating on public roads with a test driver at the wheel. Now, in an area of the Phoenix metro region, a subset of our fleet will operate in fully autonomous mode, with Waymo as the sole driver. Over time, we’ll cover a region that’s larger than the size of Greater London, and we’ll add more vehicles as we grow.

Also nicht irgendwann, sondern jetzt. Also sofort. Am 7.November 2017.

Damit hat Google die erste Runde in diesem Rennen schonmal gewonnen.

autonom | Waymo |


Donnerstag, 02. November 2017

Autonomes Fahren? Allan McNish: Not in our lifetime.

Die Motorsportler leben ja gerne in ihrer eigenen Welt. Kann man auch ruhig machen, ist nicht weiter schlimm: die Benzinverrückten bleiben vorzugsweise unter sich und bemühen sich erst gar nicht sich bei den normalen Autofahrern sowas wie Verständnis zu erarbeiten.

Inzwischen sind wir allerdings auf der Schwelle zum autonomen Fahren - wir werden in Zukunft normalerweise unsere Fahrzeuge nicht mehr selber bewegen. Und da halte ich es für den Motorsport schon für sinnvoll, mal aus dem Schneckenhaus herauszuschauen.

Denn während in Phoenix Arizona sich die Bewohner schon an die Selbstfahrer gewöhnt haben und sie dort bereits zum normalen Straßenbild gehören, macht der Sport einfach so weiter als würde das alles gar nicht passieren.

Markus Schurig z.B. schreibt Google ab, obwohl sie in Wirklichkeit mit Waymo eine große Flotte im Testeinsatz haben. Und vor ein paar Tagen meinte Allan McNish auf Twitter, dass wir beide das autonome Fahren wohl selber nicht mehr erleben werden.

Muss man IT'ler sein um zu verstehen, dass die Lösungen, die gerade in der Entstehung sind, blitzschnell skalierbar sind? Die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs ist sehr aufwändig und kostenintensiv - zugegeben eine der größten Herausforderungen, an der die Menschheit aktuell arbeitet. Aber sobald das Konzept steht und ausgereift ist, macht es nur einen marginalen Unterschied, ob man es in 1 oder in 100.000 Fahrzeugen zum Einsatz bringt. Denn die Software wird lediglich kopiert - wenn sie irgendwann mal serienreif ist. Sobald dieser Zeitpunkt erreicht ist, geht alles ganz schnell. Was sollte die Verbreitung aufhalten, zumal ein gigantischer Wettbewerbsvorteil und damit Profit auf dem Spiel steht?

Natürlich kann man argumentieren: was hat das mit dem Motorsport zu tun? Der könnte ja nach wie vor genauso stattfinden wie heute auch. Das Problem: wenn die Hersteller das Interesse verlieren, werden große Geldflüsse versiegen und ich wüsste nicht, was dies kompensieren sollte. Und die Hersteller werden das Interesse verlieren, weil sie keine "dynamischen Fahrer" mehr umwerben müssen in ausgerechnet ihr Fahrzeug zu steigen.

Auch wenn die Akzeptanz für Petrol Heads heute schon sehr gering ist - sie wird weiter sinken. Denn die Renndynamik steht im Widerspruch zur Mobilität von morgen - und die betrifft die Gesellschaft als Ganzes.

Zukunft | Mobilität | McNish | Schurig | autonom | nachgedacht |


Freitag, 14. April 2017

Jetzt ist auch klar, warum Phoenix nicht bei Audi´s 24h-Teams genannt wurde, die dürfen den GT4 R8 einsetzen:

Im Rahmen des Testprogramms wird das erfahrene Team Phoenix Racing aus Meuspath in der Eifel Ende Mai beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zwei R8 LMS GT4 an den Start bringen. Die Auslieferung an Kundenteams soll am Jahresende starten, als Kaufpreis für den je nach Einstufung bis zu 485 PS starken Boliden ruft Audi Sport eine Summe von 198.000 Euro auf.

Ich schätze mal ´netto´- das hat sich ja schon eingebürgert bei diesem sogenannten Breitensport.


Dienstag, 14. März 2017

Land Motorsport ist beim N24h Audi Werksteam und setzt 2 Fahrzeuge ein. Die anderen beiden sind von WRT. Das sind tolle Nachrichten, stände da nicht dieser Elefant im Raum.


Sonntag, 07. Februar 2016

Spannendes Bathurst 12h-Rennen.

John Hindhaugh hat es nach dem Rennen passend zusammengefasst: This is a world class event! … und damit meine Theorie bestätigt, dass sich auf Dauer weltweit pro Wochenende jeweils ein Highlight herauskristallisieren wird, auf das sich die Aufmerksamkeit konzentriert.

Und dieses Wochenende war das - zu Recht - das 12h-Rennen in Australien.

Spannend bis zur letzten Runde, am Ende trennten die Verfolger (Nissan GT-R) vom Gewinner (McLaren 650S) genau 1,267 Sekunden. Nach 12 Stunden Rennen!

Bentley wurde Dritter und der Phoenix Audi aus Meuspath Vierter - und alle Vier waren noch in der Runde der Gewinner.

Wer das Rennen verpasst hat, kein Problem - hier kann man sich die kompletten 12 Stunden noch einmal anschauen. Was für ein Service!

Überhaupt, die Übertragung war vom Feinsten.

Bei mir lief der Stream - in 1.080p HD - auf dem iPad, Timing und Twitter auf dem Computer. Bin auch nicht der einzige mit so einem Setup.

Es gab sogar jemanden, der hat sich die Mühe gemacht den per Scanner abgefangenen Funk der Teams und der Racecontrol zu streamen. Wow. Aber da war ich überfordert - braucht man ja 3 Paar Ohren! Trotzdem, je mehr Info desto besser. Die internationale Community sorgt mit diesem Input dafür, dass keine Frage unbeantwortet bleibt.

Twitter hat im Moment die Nase vorne, wenn es darum geht die Renngemeinde zu vereinen. Ein gemeinsamer Hashtag - in diesem Falle B12Hr - reicht, damit alle zueinander finden.

Da gesellen sich dann auch schonmal so Leute dazu wie die Franchittis - das wäre bei einem Forum oder ähnlichem nicht so problemlos möglich.

Bathurst wird gerne mit der Nordschleife verglichen - zwar nicht so lang, aber ähnlich in die Natur und Berge eingebettet.

Diese Einstellung:

könnte auch von der Antoniusbuche stammen.

Oder die hier Metzgesfeld?

Im Gewinner McLaren saß u.a. Shane van Gisbergen aus Neuseeland - diesen Artikel über ihn bei Jalopnik hatte ich hier schon einmal verlinkt.

Krasser Typ, bei dem sich McLaren schonmal bedanken darf, nach über 20 Jahren ein Langstreckenrennen zu gewinnen. Man kann auch nicht gerade sagen, dass es einfach gewesen sei. Der Wagen hat auch einmal ordentlich gezickt und musste während dem Rennen auf der Strecke rebootet werden - kein Witz! Der Neustart hat 45 Sekunden gedauert.

Twitter Handle der Fahrer werden heute übrigens schon völlig selbstverständlich eingeblendet - das gehört zum guten Ton und ist wichtiger als z.B. die Homepage:

Also bei Rennen im Ausland von Leuten, die etwas davon verstehen. Beim DSMB unvorstellbar - wie soll man da auch einen Eingangsstempel draufmachen und abheften?

Der McLaren hat optisch eine gute Figur abgegeben:

und ist - wie in der VLN die Dörr McLaren auch - auf Pirelli gelaufen.

Bentley war mit 2 Autos am Start - meine Güte sind das Kühlschränke. Da wird sogar der GT-R blaß.

Ich habe mal aus Spaß aus diesem Bild - als im Stream der Audi auf der gleichen Höhe mit dem Bentley war - die beiden übereinandergelegt:

Ist doch nicht normal.

Die GT3 sind inzwischen reine Werks-Prototypen. Die Teams werden reduziert auf ihre Rolle als Einsatzteam, denn wenn einmal homologiert, dann darf der Wagen nicht mehr verändert werden.

So wurde schon am Nürburgring die Selbstbauerszene ausgerottet, weil die SP7/8 vom Reglement her den SP9 (= GT3; das ist ein Witz, dass die auch SP genannt werden) untergeordnet wurden. Damit kein Privatteam gegen die Werke gewinnen kann - wo kämen wir denn da hin!

Ich bin immer neidisch auf die australische V8 Serie, die mit dem Konzept Blechautos mit viel Leistung und wenig Aero sagenhafte Rennaction bietet.

Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass Romolo Liebchen den Audi GT Bereich verlässt. Aber nicht ohne der V8 noch einen mitzugeben: wenn es nach ihm ginge, dann würden sie durch GT3 ersetzt werden. Das muss man sich mal vorstellen. Natürlich geht es wieder mal nur darum möglichst viel Geld für Audi zu verdienen - je mehr GT3 Meisterschaften umso besser. Ich hoffe in Down Under sind sie weise genug zu erkennen, was für eine geile Rennserie sie mit den V8 haben. Damit sie nicht den Fehler wie in der Nürburgring Langstrecke begehen, wo die sündhaft teuren GT3 inzwischen lähmend über den Privatteams liegen und zusätzlich durch ihren Speed die Nordschleife als Rennstrecke gefährden.

Apropos VLN: Patrick Simon war auch am Start in einem privaten Mercedes (der mit der Martini Beklebung) - ist aber leider verunfallt. Ansonsten war er gut unterwegs, das war schade.

War sowieso ein hartes Rennen - von den 36 Startern sind nur 20 ins Ziel gekommen.

Was mich auch überrascht hat, dass kein BMW und nur 2 Porsche (Cup S) bei den GT3 dabei war.

Das Bathurst Rennen zählt nämlich zur neuen International GT Challenge, die Stephane Ratel ins Leben gerufen hat. Es sind nur 3 Rennen und 24h Spa gehört dazu ebenso wie Sepang 12h. Es ist das erste Jahr in dem das stattfindet, soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Eingetragen sind Audi, Bentley, McLaren und Mercedes - sie dürfen jeweils 4 Autos pro Rennen nominieren. Und darum geht’s natürlich wieder einmal: dass die Hersteller mehr GT3 Autos verkaufen bzw. einsetzen und ihre Erfolge vermarkten können.

Trotzdem - unter´m Strich war Bathurst nach den grandiosen Rolex24 in Daytona schon das nächste Highlight im Endurance Kalender, so kann es ruhig weitergehen!

Dass inzwischen einige Veranstalter erkannt haben, dass mittelfristig nur über eine internationale Audience ein Rennen fest etabliert werden kann, das stimmt mich positiv. Auch wenn das Schnarchen des ADAC Nordrhein mit seinem selbst gefeierten RTL TV Vertrag die deutsche Rennsport-Landschaft erschüttert - international wird inzwischen in einer anderen Liga gespielt und wer nicht abgehangen werden will, wird sich zwangsläufig den geänderten Anforderungen stellen müssen.

Bathurst | Gisbergen | Liebchen |


Mittwoch, 27. Mai 2015

Frau Dreyer im Propagandamodus.

Als Vorsitzende der Rundfunkkommission hat sie natürlich leichtes Spiel, um bei den Öffentlich-Rechtlichen Themen ihrer Wahl unterzubringen:

“Den Dauerstreit um die Nürburgring-Pleite hat sie im Winter mit einem radikalen Kabinettsumbau für beendet erklärt. Sie will nun den Blick in ihrem Land wieder nach vorne richten. Mit Michaela Kolster und Michael Hirz spricht sie im Länderforum über Persönliches, ihre nächsten politischen Ziele in Rheinland-Pfalz und die Bundespolitik.”

Bei dem Wort Bundespolitik habe ich ungelogen als erstes Bananenrepublik gelesen. Und beim zweiten Mal lesen dachte ich das passt auch besser.

Dreyer | Phoenix | Propaganda | Ringverkauf |


Sonntag, 17. August 2014

Mikebericht vom DTM Wochenende.

Eigentlich ist DTM ja nicht so mein Ding, aber bei dieser Konstellation bleibt mir ja gar nichts anderes übrig!

Mit dem Steff war das schon länger vereinbart, ich wollte mal ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sowohl BMW als auch DTM fanden das auch gut und so habe ich Fr/Sa eingeplant, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Als ich angekommen bin, wurde ich von diesem Auto begrüsst, wer erinnert sich noch an den privaten Ruch-Mustang?

Und auch schön, mal wieder Land-LKWs zu sehen!

Wolfgang Land war 1990 selber hinter’m Lenkrad am Start und 25 Jahre später ist das Team regelmässig im Carrera Cup vor Ort.

Leider bei der VLN nicht mehr dabei, daher war es schön den Wolle mal wieder zu treffen!

Chippie und Bärchen - wir zwei könnten stundenlang über Opel DTM Zeiten erzählen!

Aber eigentlich war ich ja deswegen hier:

Reinhold Motorsport GmbH - kurz RMG - von Stefan Reinhold.

Dieses Foto habe nicht ich gemacht, sondern Steff’s Sohn, der Emil:

Das haben wir direkt ausgenutzt und ihn um ein Erinnerungsfoto an 20 Jahre Audi 200 gebeten:

Solche Bilder gelingen auch nur, wenn der Emil abdrückt! Da hat der Chris wohl gedacht, das wird nix!? Hehe!

Wo wir gerade beim Emil sind: er war auch zuständig für die Boxenführungen. Keine Frage, die er nicht beantworten konnte und der Junge ist gerade mal 10. Da brauchen wir uns über den Nachwuchs keine Sorgen machen!

Beim Steff fährt der Maxime Martin, wer hier mitliest kennt ihn spätestens seit N24h 2013. Beinahe wäre er Fahrer des Jahres geworden!

Mit dem Olaf geht er dann nochmal den Einkaufszettel für’s Wochenende durch ;)

PUSHPAPY - das steht auch auf dem Käfig:

Marco Wittmann ist der Teamkollege, er führt aktuell in der Meisterschaft:

Und Steff hat einen Traum: er möchte sein Heimrennen am Nürburgring gewinnen!

Die Chancen stehen nicht schlecht, aber dafür muss alles passen.

Beim Training wurde auch Boxenstopp geübt, die Mannschaft steht bereit wie ein Flitzebogen zum Abschuss!

Im Rennen haben sie den Marco beim Boxenstopp in sagenhaften 2,7 Sekunden abgefertigt!

“Ruhe bewahren - Sicherheit ausstrahlen!” Kennt Ihr noch Patrick Elsen? Auch für ihn Heimspiel.

Das Glücksbringer-N am Boxenstand:

Emil hat alles im Griff beim Training:

Für einen Teamchef gibt es jede Menge andere Aufgaben - immer auf der Flucht:

Kurzes Hallo mit Harald Nippel Grohs, bevor es …

… zu Dirk und Sportchef Jens Marquardt zum Interview geht:

Wettermässig ging das Wochenende echt übel los, der Regen wurde immer wieder an- und ausgeknipst. Selbst die Engländer haben den Schirm ausgepackt, das will was heissen!

So kann man natürlich auch fotografieren:

Sehr auffällig war, dass alles was nicht mit DTM zu tun hatte, abgeklebt wurde. Das war soviel, dass es schon peinlich ist. Die Hazet an den Toren …

… oder das Mundorf an den Tankstellen:

Wenn man die Augen offen hält, findet man aber auch noch richtig alte Relikte, das Logo war toll, danach ging’s bergab:

Und es gab Zeiten, da wurde Marek Lieberberg gefeiert - heute tritt man ihn lieber in den Allerwertesten:

Die Nürburgring TV GmbH aus Düsseldorf hat zwar ihre 2012er Bilanz noch nicht veröffentlicht, hat aber dafür jetzt eine eigene Lounge:

Ok, bevor sie leersteht wie die anderen. Noch jemand ohne?

Das ist nicht das Kleingedruckte, das ist der Zeitplan:

Da liegt man echt auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes! :)

Bei der DTM fahren 3 Werke gegeneinander: BMW, Audi und Mercedes. Bis vor kurzem war sogar BMW noch gar nicht dabei. Aber es ist immer noch so wie Fussballspiel, allerdings mit 3 Mannschaften. Die jeweiligen Sportchefs ziehen die Strippen, die Teams sind reine Dienstleister. Sie unterscheiden sich innerhalb der Marke auch nicht voneinander, die CI ist streng vorgegeben.

Und in der Boxengasse stehen erst die BMW Teams …

… die nur durch das kleine Namesschild oben zu identifizieren sind:

Dann die Auditeams …

… wobei Rosberg die Tür zu macht, …

… während es der Eifler Phoenix Mannschaft noch lange nicht kalt ist:

Und dann kommt Mercedes. Die haben natürlich einen Ruf zu verlieren …

… und verlegen mal schnell Parkett in der Box:

Aber auch hier das Setup und Aussehen streng vorgegeben:

Interessante Konstruktionen sind am Start bei den Kameras …

… oder auch bei den Antennen:

Und die Kohle wird mit vollen Händen rausgehauen. Mal als Beispiel die Showbühne am Ende der Boxengasse …

… oder die manuellen Bremsenlüfterföhns aus Kohlefaser:

Die Hubschrauber waren auch ständig in der Luft …

… da kann sich Rheinland-Pfalz natürlich nicht lumpen lassen und schickt die Polizei vorbei. Die Kohle muss raus!

Die Tribünen waren garnicht schlecht gefüllt, das sind Bilder vom Samstag. Fahrerlagertribüne …

… Mercedes-Tribüne …

… und auch T4:

Selbst auf dem Hatzenbachhügel haben sich ein paar Leute eingefunden:

Auch das Fahrerlager war voll Leute, aber ausser Hospitality Palästen und beeindruckenden LKWs in Reih und Glied gab es da nichts zu sehen!

Es sei denn, man konnte eine seltene Boxenbesichtigung mitmachen. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was denn Jens Klingmann so macht, wenn er nicht gerade neuen Nordschleifenrekord fährt:

Immerhin reduzieren die Zuschauer freiwillig die Entsorgungskosten …

… und das nicht zu knapp!

Kaum verheiratet und schon auf Jück …

… aber Timo Glock muss ja Rennen fahren!

Im Regentraining war er sauschnell unterwegs!

Im Qualifying war es aber trocken und ich habe mich mal an der Schikane positioniert. Die anderen guten Stellen - Eingang und Ausgang Arena - waren Sperrzonen. Damit die Fernsehkameras dort ungestört stehen können - na vielen Dank.

Der Oli Walter war auch da, bisher kannte ich ihn nur aus dem Netz.

Hat sich in Müllenbach ein schickes N auf die Jacke sticken lassen und war damit natürlich ohne Umwege sofort für den Mikebericht qualifiziert! ;)

Dann ging es endlich los mit Autos auf der Strecke. Ich muss sagen, für meinen Geschmack sind die viel zu laut. Die hören sich auch nicht gut an, sondern machen einfach nur Krach. Und dann auch noch alle Marken gleich. Man - also zumindest ich - kann sie nicht am Geräusch auseinanderhalten.

Man hört auch keine Schaltvorgänge. Für mich ist das ein monotoner Lärm. Das einzig richtig Geile ist, dass sie ab und zu Feuer spucken. Das war’s dann aber auch schon.

Das fand ich ein gutes Fotomotiv, aber mir fällt kein passender dummer Text ein ;) Die Post scheint jedenfalls mächtig Kohle übrig zu haben, denn sie sind auch auf allen Nummernschildern und ziehen im Fahrerlager eine Tribüne hoch.

Mit dem Auge Unterschiede bei den Fahrern festzustellen, ist echt schwer. Die Autos liegen wie angenagelt auf der Strasse, kein Verbremser oder Quersteher zu sehen.

Da ist man schon froh, wenn jemand die Linie nicht trifft:

Ich hatte Gelegenheit mich mit Maxime Martin zu unterhalten und er ist sehr froh, in der DTM angekommen zu sein. Die Autos seien mit nichts vergleichbar, die japanischen GT kommen dem vielleicht nahe - ansonsten sind sie etwa so wie ein LMP mit viel Gewicht. Ob er nochmal in Le Mans fahren kann, wusste er nicht - er möchte sich auf die DTM konzentrieren und gerne in der Serie bleiben.

Er lernt immer noch dazu, aber auf Strecken, die für alle neu sind, können die anderen ihre Erfahrung nicht mehr so gut ausspielen. Das hat der Sieg in Moskau auch eindrucksvoll gezeigt!

Ich hab ihn auch nach dem Steff gefragt, er sei ein guter Teamchef, würde aber auch ordentlich Druck machen. So kennen wir ihn! :)

In Belgien ist die DTM noch nicht regelmässig im Fernsehen, aber er arbeitet daran. Meine Kritik an der Serie konnte er nicht nachvollziehen - im Cockpit sei es knallhartes Racing mit starker Konkurenz.

Ich finde es schade, dass davon kaum noch etwas übrigbleibt, wenn es beim Zuschauer ankommt.

Als ich diese Autos gesehen habe, dachte ich an Austellungsstücke - Pustekuchen!

Herrlicher Linder E30 M3 mit Harald Grohs am Steuer - ein Genuss für die Sinne! Da habe ich sofort die Ohrschützer abnommen, Traumsound. Und umso krasser der Gegensatz, mit was man heutzutage malträtiert wird.

Natürlich besonders kultig mit Nippel am Steuer mit seinem klassischen Jethelm, da werden Erinnerungen wach!

Schaut Euch das zierliche Auto an. Nicht so ein unförmig zerklüftetes Flügelirgendwas von heute.

Selbst der SLS wirkt trotz Flaps und Megaflügel aufgeräumt im Vergleich. Hier verfolgt Bernd Schneider übrigens Karl Wendlinger!

Und noch ein toller Soundkönig war am Start:

Und wurde richtig schnell bewegt. Kein Wunder, wenn …

… man sieht, wer am Steuer sitzt:

In meinen Augen macht die DTM vieles verkehrt, dabei könnte es so einfach sein. Der grottenschlechte Kommentator - Philipp Sohmer von der ARD - rundet das Ganze passend dazu nach unten ab.

An den Piloten liegt es jedenfalls nicht - die sind Weltklasse!

Ich mache aus meiner Meinung keinen Hehl und so war Charly Lamm auch verdutzt, mich bei der DTM zu treffen. Noch verdutzter war er zu erfahren, dass Steff und ich zusammen zur Schule gegangen sind :)

Aber es war schön Charly zu treffen, der Mann ist ein Herzensguter und macht eine sehr schwere Zeit durch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben bei diesem Film eng zusammengearbeitet. Hach!

Da kommt einiges zusammen, was liegt näher als das passende Selfie dazu! :) Ela - Steff’s bessere Hälfte - meinte dann zu dem Foto: Schön nach Größe sortiert - wie die Orgelpfeifen ;)

Zuhause haben ich natürlich am Rennsonntag ganz feste die Daumen gedrückt - denn nach Marco’s Poleposition war der Heimsieg in Reichweite. Wusstet Ihr, dass die DTM gute Ergebnisse mit Zusatzgewicht belohnt?

Marco war maximal schwer und hat das Ding nach Hause gebracht! Ein Traumstart, fehlerfreie Vorstellung und der 2,7 Sekunden Boxenstopp haben es möglich gemacht.

Steff und Ela im Fernsehen - viele Freunde aus Andernach vor Ort zu Besuch - besser geht es nicht.

Natürlich auch für meinen Mikebericht der perfekte Abschluss:

7 Rennen und 5 Siege bisher auf das Konto von RMG - sehr beeindruckend für einen Newcomer.

Nach dem Ausfall von Verfolger Mattias Ekström heute hat Marco einen satten Vorsprung. Ihm fehlen für die letzten 3 Rennen (Lausitz, Zandvoort, Hockenheim) nur 12 Punkte, um uneinholbar vorne zu liegen. Das heisst, er braucht nur noch einmal einen 4 Platz, um Meister zu werden!!

Mein Appell an die Macher der DTM ist einfach:

  • Wenn man ein Rennen erklären muss, läuft etwas falsch (Reifen, Boxenstopps, Gewichte).

  • Rennautos müssen Sound haben, nicht Krach machen.

  • Mehr Motorleistung als Grip (Stichwort Aerodynamik).

  • Weniger Hightech, dafür mehr Stabilität (Fahrerkönnen statt zerbrechlichen Flügelmonstern).

  • Und dann noch einen Kommentator, der nicht nur bunte Fernsehbilder in ein Hörspiel umwandelt, sondern der in der Lage ist ein Rennen zu lesen und auch Hintergrundwissen mitbringt. Damit meine ich nicht die Hochzeit der Familie Glock.

Für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Doch ganz ehrlich: da ist nichts. Die Autos sind faszinierend und für Ingenieure eine echte Herausforderung. Aber davon bekommt der Zuschauer nichts mit, denn die Details werden alle geheimgehalten. So ein Wagen schätze ich auf 1 Million Euro - das muss nicht sein.

Während den Trainingsläufen stand ich mitten in der Box, näher dran kann man nicht sein. Trotzdem habe ich nichts mitbekommen. Die Abläufe sind zeitlich präzise getaktet, alles funktioniert reibungslos. Wenn die Mechaniker ihre Helme anhaben, dann agieren sie wie ferngesteuerte Roboter: jeder weiss, was zu tun ist - jeder Handgriff sitzt und kommuniziert wird über Funk. Das wirkt für einen Aussenstehenden wie ferngesteuerte Zombies.

So faszinierend das für die Beteiligten sein mag: der Kreis der Aktiven ist sehr begrenzt und der Zuschauer wird regelrecht vom Geschehen ausgeschlossen.

So gesehen ist das der Hintergrund, den ich mitgebracht habe. Und dass die Siegerpokale zu RMG gewandert sind, ist natürlich der krönende Abschluss eines spannenden Wochenendes!

Denn eigentlich haben wir ja 20 Jahre Audi 200 gefeiert :)

Tags: MikeberichtTourenwagenMastersTeamRMG | MarcoWittmannMaximeMartinStefanReinholdEmilReinhold | ChristianKohlhaasAudi200 |


Samstag, 08. Februar 2014

VIDEO: Eine Runde Mount Panorama.

youtu.be/HUxUaIthGyk

Eine wirklich schöne Strecke ist das, so ein paar Berge gehören einfach dazu.

(Via John Dagys / sportscar365.com.)

UPDATE:

Noch zwei Onboardaufnahmen:

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Bathurst | B12Hr


Sonntag, 03. November 2013

Meisterfeier Pheonix Racing im Eifelstadl.

Phoenix hat gestern seinen DTM Meistertitel im Eifelstadl gefeiert. Unsereiner setzt da nichtmal einen Fuß rein, mir fällt sogar das Schreiben des Namens schwer. Da sind die Pluspunkte von der Demo in Mainz alle wieder weg.

Das Randalestadl hat einen Ruf zu verteidigen, das kommt als PM von der Polizei Adenau rein:

“Anlässlich firmeninterner Feierlichkeiten im „Eifelstadl“ schlug ein namentlich noch zu ermittelnder Gast am Samstagmorgen gg. 01:30 Uhr nach Beendigung der Musikdarbieten auf ein Mitglied der engagierten Band ein. Der Geschädigte brachte sich vor dem Angreifer in Sicherheit, was den Täter nicht davon abhielt, auf ein zweites Bandmitglied loszugehen. Bei dem sich anschließenden Gerangel wurde dieser junge Mann zu Boden geworfen und erlitt eine leichte Verletzung an der Hand.”

Tags: Randalestadl | Erlebnisgrab | Phoenix


Dienstag, 21. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Montag.

Tag 5 meiner kleinen Reportage vom 24h-Rennen und Junge, was war das für ein Finale!

Nachdem das Rennen wegen zu starkem Regen abgebrochen wurde, konnte ich natürlich gut den Eintrag vom Sonntag für das Netz fertigmachen und hab mich danach hingelegt. Um vom wohlbekannten Renngeräusch geweckt zu werden - herrlich!

Eigentlich stand uns quasi ein normales VLN-Rennen in's Haus, das geht auch von morgen halb neun bis nachmittags um vier oder sechs.

Wenn das Rennen einen Namen braucht, dann müsste man es nach Maxime Martin benennen. Ich konnte garnicht so schnell am frühen Morgen den Zeitenmonitor aufrufen, da hat der schon die Führung übernommen.

Ich hab mir erstmal genüsslich Radio Le Mans angehört über Stream, damit ich dem Rennen gut folgen kann. Beeilen musste ich mich nicht, denn es ging ja bis abends um fünf, also hab ich mich gegen 14 Uhr aufgemacht das Brünnchen zu besuchen.

Das war schon ziemlich leergeräumt um die Uhrzeit und bei den Zelten konnte man sich auch nicht sicher sein, ob die noch bewohnt sind.

Bei mir konnte man sich aber sicher sein, wie lange ich schon unterwegs bin, der Bart ist dann heute 5 Tage alt ;)

Dafür, daß die echte harte Zeiten hinter sich hatten mit dem Regen, waren sie gut drauf: "Das bisschen machen wir doch jetzt noch mit links."

Die Plakateaktion hat voll gezündet, unübersehbar war der ganze Event damit geflutet. Startaufstellung, Zuschauerplätze, Zäune - quasi alles! Respekt an alle Beteiligten und alle, die sich da reingehangen haben (und nur als Info, damit es keine unbeabsichtigen Missverständnisse gibt: daran war ich völlig unbeteiligt und bin sehr froh, daß was geht!)

Natürlich war das Feld schon reichlich ausgedünnt, den Ferrari 458 hab ich sehr vermisst. Von den insgesamt 173 gestarteten sind 137 gewertet worden.

Hier ist das Endergebnis "Gesamt" als PDF und hier nach Klassen.

Die Locals rund um Stefan Manheller in dem BMW mit der #82 haben es als 128. geschafft, war wohl kein problemloses Rennen!

Die Peugeots waren wirklich Granate und sind bis zum Schluß voll gefahren. Das mussten sie auch, denn sie wurden vom Schirra Mini gejagt - nur leider ist der kurz vor Ende ausgefallen! Also 1-2-3 für die Franzosen, im Gesamt ist das 32., 39., und 46.

Aber der Pokal für die schnellste SP2T Runde geht trotzdem an Schirra: 9:28,8.

Der 125-Jahre-Dunlop-Benz ist 17. geworden.

Weniger Zuschauer als bei jedem beliebigen VLN Rennen waren 2 Stunden vor Schluß noch im Brünnchen. Und vermutlich waren das Tagesgäste, die hatten auf jeden Fall große Auswahl beim Parken. Guter Tipp für die Zukunft, kann man zum Rennende ganz entspannt zum Brünnchen fahren und das Finale genießen.

Da hat jemand mit Isolierband ein Save The Ring gebastelt.

Einige waren ganz schön lädiert, z.B. dieser nfizierte Dörr GT86, auf dem auch Alex Hofmann gefahren ist - wurde 3. in der V3 geworden (96.gesamt).

Der GT-R hatte wohl eine längere Pause, hab da was mit Motorwechsel mitbekommen. Aber haben das Auto als Vorletzte in's Ziel gebracht!

Drifter Kiki Sak Nana muß sich wohlgefühlt haben, 3. in der SP10, nur eine Runde hinter dem Sieger, der auch von Bonk Motorsport kommt.

Wenn Ihr übrigens auch so wie ich Mario Merten vermisst habt, man sagte mir, der müsse sich um seinen Imbiss kümmern, den er irgendwo auf dem Gelände betrieben hat. Was für eine Verschwendung von Fahrgenie!

Die SP10 scheint auch der Grund zu sein, daß das Ergebnis noch "provisional" ist, die ist nämlich ausgesetzt.

Die Bilder, die Ihr hier seht, hab ich danach ausgesucht, ob sie gut geworden sind und das hier ist der 335d aus Argentinien, sind als 132. Gesamt in's Ziel gekommen (als 6.letzter quasi).

Der Haribo Porsche ist 12. geworden, aber das Junior Team muss kurz vor Schluß ausgefallen sein! 2 Stunden vor Rennende waren die Junioren 11. und die Senioren 15.

Das ist der Mann des Wochenendes, Maxime Martin. Sa-gen-haft. Da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die letzten beiden Rennstunden denke. Maxime war Vierter und die beiden ROWE Mercedes #22 und #23 waren bei Start und Ziel 20 Sek vor ihm, aber als sie im Brünnchen durch sind, fehlte nicht mehr viel. Ich hätte gedacht, der schnupft die sich auf dem GP Kurs alle beide, aber überraschenderweise hat das nicht geklappt. Jetzt ist das natürlich schwer, auf der Nordschleife zu überholen und ich dachte schon, da muß er sich jetzt eine Runde lang anstellen. Aber da hab ich ihn schon wieder unterschätzt. Hat sie sich auf der Nordschleife kassiert und war längst durch die Eiskurve weg, als da mal Mercedesse im Brünnchen ankamen. Was für eine Show! Komplett Ntfesselt!

Sind dann 2. gesamt geworden und ich muß sagen, da hab ich mich echt gefreut.

Aber so wirklich entschlüsseln konnte ich das nicht ;)

Der Wasserstoffbomber. Ist 114. geworden. Immerhin. Auf dem Auto ist auch der Chef Ulrich Bez selber mitgefahren.

Hier nochmal das übersichtliche Besucheraufkommen um die Zeit. Jetzt könnte man auch sagen, die waren alle auf der Tribüne, aber kann ich ja nicht beurteilen ;)

Offiziell sollen es 210.000 Zuschauer gewesen sein. "Für das Gesamt-Wochenende", kennen wir ja schon. Nur steht dann wieder in den Pressemeldungen, daß XY "vor 210.000 Zuschauern durch's Ziel gefahren ist". Da passt dann irgendwas nicht zusammen. Also im Brünnchen schätze ich beim Zeileinlauf mal auf so circa 217, falls das irgendeinem hilft bei seiner Pressemitteilung.

Der Subaru ist Zweiter in der SP 3T geworden und nur 54 Sekunden hinter dem Gewinner, dem Audi TT RS von Raeder Motorsport! Im Gesamt bedeutet das 25. und 26.

Ist schon krass, was manche da noch für ein hartes Rennen fahren, während andere winkend durch die Gegend schleichen. Halte ich nicht für ungefährlich.

Auch bei den schnellsten Rundenzeiten liegen die beiden Autos ganz dicht zusammen: 9:23,9 (Audi) und 9:22,9 (Subaru).

Kremer Racing ist mit allen seinen 3 Autos in's Ziel gekommen und das ist der Kleine, auf dem der Chef Eberhard Baunach selber gestartet ist. Sind 74. geworden, die Franzosen 55. (Nummer #38) und der #36 passend 36. Das ist der mit Kaufmann / Schornstein / Posavac und Jürgen Alzen.

Die Ginetta ist 2. in der SP10 und 30. Gesamt - sehr ordentlich!

Dem Rehs-130er hat es jemand von hinten ordentlich besorgt. Sind aber trotzdem auf 119 in's Ziel gekommen.

Der LFA sieht aus wie aus dem Laden und der Firmenchef ist mit seinen Landsleuten damit auf Platz 37 gefahren und 2. in der SP8 geworden hinter der Corvette. Und damit Akio Toyoda ganz locker vor Ulrich Bez. ;)

Der Manta hatte leider auch einige Probleme, dabei war er das schnellste Auto in der SP 3! Da waren 8 Autos am Start und die anderen mal mindestens 30 Sekunden langsamer. Von wegen Alteisen! Sind dann als 6. noch gewertet worden und insgesamt 100.

Der Wochenspiegel - Save It - Don't Sell It - Porsche ist 13. geworden - super Ergebnis! Man darf garnicht an das Drama von letztem Jahr denken. Jochen Krumbach hat die Stammfahrer verstärkt.

Die Frikos sind auf 16. gelandet. Immerhin in's Ziel gekommen, könnte schlimmer sein. Aber da gab es ohne Werksfahrer schon bessere Ergebnisse, hoffentlich sind sie nicht enttäuscht.

Der Dörr Z4 ist 61. geworden und hat die SP 6 gewonnen (10 Starter)! Immerhin ein kleiner Trost für das McLaren Pech.

1 Stunde vor Schluß war der Mini noch unterwegs :/

Der in der SP 7 gestartete STR Porsche aus Perth ist sauber auf 54 gefahren.

112. ist die #113 geworden, die starten als Team Liechtenstein.

Auch der Mini von Ralf Zensen hat die Zielflagge gesehen: 98.

Der Yalla-Yalla-Zetti ist in der V5 Dritter geworden und 65. Gesamt. Stramme Leistung!

Eine der stärkesten Klassen war die V6 mit 13 Startern und die hat mein Talk-Partner Dieter Weidenbrück gewonnen! Gratuliere ganz herzlich, tolle Leistung! Im Gesamt ist das der 41.Platz und aller Ehren wert. Die Kollegen waren Markus Schmickler, Rolf Buchstaller und Klaus Landgraf.

Noch ein Youngtimer, der in's Ziel gekommen ist: 118.!

Damit muss man am Brünnchen immer rechnen, ...

... hat auch keiner Gas rausgenommen. Wahrscheinlich waren die das schon gewohnt im Gegensatz zu mir.

Der Focus RS aus der AT Klasse ist 123. geworden und 2.in der Klasse (4 Starter).

Der Hyundai ist in der SP 2T gefahren und da hängen die Trauben natürlich hoch. Trotzdem heile in's Ziel gekommen auf dem 92. Platz.

Die Peugeot bereiten sich schonmal auf den Paarflug vor. Da ist noch ein Dritter, aber hab ich zu spät gesehen.

Wie, wo kommt denn jetzt der Lotus auf einmal her? Haben die wohl für den Zieleinlauf nochmal fit gemacht: 134. und damit viertletzter in der Wertung.

Das ist übrigens der Grund, warum er nicht weiter vorne gelandet ist.

Das war es dann auch schon wieder das 24h-Rennen, das rauscht immer so schnell durch, so schnell kann man garnicht gucken.

Der 88er Haribo am Haken, was für ein Drama. Da war ein Top 10 Ergebnis in Reichweite und jetzt ist er der Erste der insgesamt 36 Ausgefallenen. :/

Am Brünnchen gehen dann auch so langsam die Lichter - bzw. die Lagerfeuer - aus.

Bei dem Schlamm ist ein Syncro nicht das Schlechteste.

Hätte nicht gedacht, daß noch etwas Brennbares übrigbleibt.

Stufenlose Niveauregulierung dank Wagenheber, gewusst wie. Als langjähriger 24h-Rennen Besucher wird das Konzept über die Jahre halt immer ausgefeilter.

Zum krönenden Abschluß einer ereignisreichen Woche möchte ich Euch noch die Top 10 zeigen. Und weil man Autos besser zuordnen kann als Nummern und Namen, hier sind sie in Bildern:

1) Black Falcon #9: Schneider, Bleekemolen, Edwards, Thiim

2) BMW Sports Trophy Team Marc VDS #25: Martin, Piccini, Buurman, Göransson

3) ROWE Racing #22: Graf, Jäger, Seyffarth, Bastian
4) ROWE Racing #23: Arnold, Roloff, Seyffarth, Jäger

5) G-Drive Racing by Phoenix #1: Rockenfeller, Fässler, Stippler, Winkelhock

6) BMW Team Schubert #20: Adorf, Hürtgen, Klingmann, Tomczyk

7) Manthey Racing #18: Lieb, Dumas, Luhr, Bernhard

8) Phoenix Racing #4: Ammermüller, Stippler, Stuck, Stuck

9) G-Drive Racing by Phoenix #3: Biela, Joens, Ludwig, Rusinov

10) Aston Martin Racing #007: Turner, Mücke, Simonsen, Lamy

Ob wir nächstes Jahr noch ein 24h-Rennen haben werden? Schwer zu sagen. Der Termin ist auf jeden Fall fixiert: das Fronleichnam-Wochenende soll es sein, hab ich im Radio gehört. Das wäre dann 21./22.Juni. Gab's am Ring schonmal im Juni Schnee?

Ich hab dann noch gelesen, daß der Herr Schmidt im TV gemeint hätte, diese ganze STR Sache sei reine Panikmache. Das kann man durchaus als Kompliment sehen, wenn denen schon die Argumente ausgehen. Ich sag mal dranbleiben, das Medienecho international war ganz gut, denn der Protest ist wahrgenommen worden. Wie praktisch, daß Dieter und ich noch vor dem Rennen ein Video in Englisch aufgenommen haben ;)

Im Brünnchen hab ich dann noch die letzte Pommes bekommen und musste die nichtmal bezahlen, weil die Kasse schon zu war :)

Und das ist mein Abschieds-Selfie mit 5-Tage-Bart, mir hat das Bloggen mächtig Spaß gemacht und ich hoffe Euch auch ein bisschen ;) In der Form hatte ich das beim 24h-Rennen noch nie, doch ich glaube die Mikeberichte sind die richtige Richtung ;)

Tags: Mikebericht | N24h | MaximeMartin


Montag, 29. April 2013

Wie sehr die VLN schon Weltklasse-Status erreicht hat ...

… kann man gut erkennen, wenn man die Ergebnisliste von VLN 3 am Samstag mit der Starterliste der WEC Spa 6h am kommenden Wochenende vergleicht - sozusagen Langstreckenpokal trifft Langstrecken-Weltmeisterschaft:

Marcel Fässler

hat am Samstag zusammen mit Frank Stippler im Phoenix R8 gewonnen und startet in Spa im Audi R18 mit der #1.

Pierre Kaffer

3.geworden auf der Nordschleife (Timbuli) und fährt in Spa LMP2 (Pecom Racing #49).

Patrick Pilet

4.Platz im Frikadelliporsche, als Porsche Werksfahrer auf der #91 im Porsche AG Team Manthey.

Stefan Mücke / Darren Turner

5.Platz für den Bilstein Aston Martin, sind in Spa zusammen mit Peter Dumbreck im Aston Martin mit der #97 unterwegs.

Peter Dumbreck

war nicht in einem Aston Martin, sondern im Falkenporsche im Einsatz (Ausfall).

Timo Bernhard / Romain Dumas

sind zusammen mit Jochen Krumbach im Manthey Porsche gefahren (leider ausgefallen), in Spa auch im Porsche Team auf der #91 bzw. #92 am Start.

Richard Lietz

im Pinta Porsche mit Michael Illbruck (auch ausgefallen), in Spa auch Teil des Werksteams (#92).

Hab ich noch jemand vergessen?

Pierre Kaffer und …

… Marcel Fässler am Samstag bei der VLN auf dem Siegerpodest.

Tags: FIAWEC | Spa6h


Donnerstag, 07. Februar 2013

Leckere australische Rennstrecke, inkl. 12h-Rennen.

So schön ist Bathurst Mt Panorama.

(Foto von Marcel Stawiczny, @marcelsta in Instagram)

Das 12h-Rennen wird live gestreamt über:

www.bathurst12hour.com.au

und das Starterfeld ist randvoll - inklusive Phoenix Racing. Mal Rose - der schon oft zum Ring gekommen war mit seinem Holden Commodore V8 - ist auch am Start (#44).

UPDATE:

Live Stream gibt es hier: new.livestream.com/itvl/bathurst12hour


Sonntag, 28. Oktober 2012

Mikebericht von VLN 10.

Rennleiter Andreas Thamm: “Aufgrund der Witterungsbedingungen mussten wir das Rennen schweren Herzens absagen.”

So könnte man den 10.VLN Lauf zusammenfassen.

Oder so:

Die Wettervorsage war alles andere als vielversprechend - eher passend für die K-AW. (… die übrigens in 2 Wochen stattfindet.)

Als ich am Freitag mittag am Ring angekommen bin, ist mir neben dem kalt! als erstes aufgefallen, daß die Phoenix-R8 prominente Lindner-Aufkleber rundum draufhaben. Das war bei VLN #9 noch nicht so. So gesehen natürlich extraschade, daß der Lauf ausgefallen ist, denn so konnte ich garnicht keine Fotos von den beiden machen.

Dann doch lieber BMW - und Schubert hatte dieses Mal drei Z4 dabei. Dieser hier wurde von HGR probepilotiert, es war sogar ein kleines Bärchen drauf.

Die anderen beiden Z4 waren aber spannender, zum einen natürlich der 2.Auftritt des “Ja zum Ring!” …

… und zum anderen der von Uwe Alzen:

Der STR Z4 wieder eine Augenweide und endlich konnte auch “Aziz” Abdulaziz Al Faisal im Auto Platz nehmen, nachdem wir ihm letztes Mal die Nase lang gemacht haben und er zuhause wegen Gallensteinen operiert werden musste.

Mit Rennenfahren war leider wieder nix, dafür konnte er sich aber 1:43 und 1:1 gleichzeitig anschauen:

Es gibt sogar ein Making-Of davon! :)

und zumindest am Freitag ein paar Ründchen drehen:

Aber am Samstag leider nur in der Lounge statt auf der Bahn:

Für Aziz geht im Gegensatz zu uns die Saison erst los, er fährt in der Middle East Championship und ist dort der Mann, den es zu schlagen gilt. Das Design von seinem Auto ist auf jeden Fall schon ein Gewinner - ein echter Andy Blackmore. Fehlt nur noch das N! ;) Apropos: obwohl nur Freitags unterwegs hat das “Ja zum Ring”-N vorne links schon Schrammen für ein ganzes Jahr:

Die Kämpfer-Ns sind sowieso meine Lieblings!

Zu dem Rätsel mit der neuen Nürburgring Betreibergesellschaft wusste man auch im Fahrerlager nichts Neues, dafür gab es aber diesen schönen Aston Martin zum ersten Mal:

Den hat das bewährte Erfolgsteam Farnbacher/Simonsen in die Eifel gebracht.

So sieht der Dominik übrigens aus, wenn er grade den Helm auszieht:

Also so wie immer! :))

Der Wagen ist echt ein Hingucker:

Hoffentlich sehen wir den nochmal!

MarcVDS war mit dem schönen Z4 auch da:

Bei dem Preis für die weiteste Anreise ist Jim Glickenhaus mit dem P 4/5 ganz vorne mit dabei:

Ein paar Infos hab ich dem Jim auch rausgeleiert, so ist der 24h Einsatz vom P 4/5 für 2013 noch nicht fix. Und sein geplanter Start in Le Mans muss auf jeden Fall bis 2014 warten. Er war auch in Woking um sich den P1 anzugucken, soll 1,2 Mio. kosten. Welche Währung oder ob netto bzw. brutto hab ich dann garnicht mehr gefragt. So richtig gefällt er ihm aber nicht, weil ihm fehlt ein bischen der Charakter. Und zeigt dabei an seinem Auto auf ein paar Kratzer bzw. Kohlerfaser-Ausbesserungen, die alle eine Geschichte erzählen und das Auto erst zu dem machen, was es ist. Ein Rennauto mit Historie und Patina. Gefällt mir.

Schön war auch, daß fleissig Fans …

und Streckenposten gegrüsst wurden:

Fabian hat auch Adi in Erinnerung gehalten:

Doch die vielen Grüße und schönen Autos haben nichts genutzt, Adi’s Ampel blieb Rot:

Da nützt auch der fotogene Kehrwagen nix:

Kein Wunder bei dem Wetter:

Eine Begegnung der besonderen Art hatte ich dann noch ausgerechnet in der Phoenix Box - also die mit den neuen Lindner-Aufklebern. Werner Frowein war über die Sticker genauso überrascht wie ich, als genau in diesem Augenblick sich zwei Lindners einen Weg durch die Box bahnten und dabei fröhlich Umsonstkaffee verteilten. Ich hab natürlich dankend abgelehnt mit den Worten “Da verdurste ich lieber, als daß ich einen Kaffee von Lindner trinke” worauf einer der beiden direkt laut wurde.

Stellt sich raus das war der Herr Direktor vom Lindner. Muß ihn mächtig aufgeregt haben, denn zuhause am Computer meinte er auf Facebook ich hätte ihm mit meinem dummen Gequatsche fast den schönen sonnigen Tag kaputtgemacht. Und daß er mir eigentlich eine vor die 12 hauen wollte, aber man sollte lieber eine “alle die finden, dass MF ein depp ist” Facebookgruppe gründen.

Einer von den 15 Leuten, die das liken, ergänzt dann noch den Vorschlag “Radmuttern lösen und Bremssattel entfernen”.

Die Naivchen glauben wahrscheinlich wirklich sie könnten mit ein paar Kannen Kaffee die große Sympathieoffensive starten. Wobei ja noch die Frage zu klären wäre, ob der Kaffee von Lindner bezahlt wurde oder unterm Strich doch nicht vom Steuerzahler. Wie war das nochmal mit den Pachtzahlungen?

Und sollten die nicht im Oktober das Feld räumen? Das wär dann Mittwochabend - packen die schon? Oder alles wieder warme Luft?

Bei meiner Frage an den Dirk Metzner, ob das denn jetzt der Abschiedskaffee sei, ist der zwar fast explodiert, aber Antwort gab es keine. Also zumindest keine zu dem Thema, nur ein Kommentar über meine Eltern (WTF?).

Ein ganz persönliches Jubiläum hatte ich dann auch noch zu feiern, denn am Wochenende hab ich die 70.000 Fotos vollgemacht, die auf 20832.com zu sehen sind seit dem Startschuss als nurburgring.de vor 12 Jahren. Die gesamte Historie ist hier und die von VLN 10 sind hier zu finden.

Und wie jetzt die lange Winterpause überbrücken?

Der Vorschlag von Uwe Alzen:

Die irre DVD Scheibe von Stereoscreen (Tim & Nick Hahne) ist endlich draussen und am Ring wurden die ersten Exemplare verkauft:

Gibt es als DVD und Bluray, ich bin echt froh, daß solche Produkte mit soviel Herzblut und technisch perfekt umgesetzt werden.

Viel Spaß mit der Winterpause haben auf jeden Fall die neuen Meister, demnächst an Ihrer Lieblingsrennstrecke mit der 1 unterwegs:

Obwohl der Scirocco mir besser gefallen hat, als noch Ns draufwaren ;)

Also bleibt nur einpacken und gespannt sein, was 2013 alles aus dem Auflieger geschoben wird!

Und eine kleine Bitte:


Montag, 06. Juni 2011

Übrig Ns vom Montag.
Dienstag, 05. April 2011

Übrig Ns vom Dienstag.

„Früher war die VLN noch richtiger Breitensport in familiärer Atmosphäre, da wurde abends noch gemeinsam gegrillt.“

Abt 1: Abt, Ekström, Scheider, Werner

Abt 2: Abt, Jöns, Ludwig, Mies

Phoenix 1: Stippler, Rockenfeller, Basseng, Fässler

Phoenix 2: Stippler, Haase, Hennerici, Winkelhock

Ist jetzt auch als echter Werkseinsatz deklariert. Da hat Audi bildlich gesprochen mal mit Anlauf den Handschuh in den Ring gefeuert! Da bahnt sich eine heftige Schlacht an ..


Mittwoch, 09. März 2011

Übrig Ns.
Montag, 17. Januar 2011

Remember Marcel Tiemann?You probably know Marcel, if not you know at least his car:



Marcel scored no less than 5 overall victories of the 24 Hours race: 2003 (DTM Opel Astra) and 2006-2009 (Porsche, Manthey Racing).

This year Marcel made a huge impression in the Nordschleife season and has been rewarded by our N forum with the ´Driver of the Year´ title.

However he also added some GT Racing. In Imola he had this unfortunate and massive crash in the Phoenix Audi R8.

Today he sends out a big Thank You! via video message for the Driver award. Even though this is in German, you can see he is recovering, but still some way to go. Biggest problem being that Marcel hasn´t regained vision on his right eye. Currently he can´t drive from A to B, let alone racing. But he is fighting hard and receives many nice messages from around the world.



You can connect with Marcel via his homepage, Twitter or Facebook!
Mittwoch, 28. Juli 2010

Auch im Tippspiel der Phoenix R8 nicht als Sieger im Ziel.Nordschleifenkennerikone Olli Martini sieht den Phoenix Audi R8 auch im 6 Stunden Rennen nicht als Sieger im Ziel, aber immerhin steht er bei ihm hoch im Kurs für die Pole. Im N-Tippspiel machen immer so 50 bis 100 Leute mit und der Punktsieger darf sich ein 24h Buch vom Gruppe C Verlag aussuchen.
Sonntag, 16. Mai 2010

Ein turbulentes 24h-Rennen und obwohl ich nicht mit dem großen Objektiv hinter der Leitplanke hänge fällt es mir schwer, den Rennverlauf zu verfolgen. Hier mal ein paar Highlights, positive :) wie auch negative :(

Mir ist aufgefallen, wie viele Leute meinen Blog lesen - sogar während des 24h-Rennens. Wußten quasi alle schon, daß meine Kamera ausgefallen ist. Und das mit der Ersatzkamera hat mich echt gerührt, feiner Zug!

Die Startphase war beeindruckend und es gab in allen drei Startgruppen keine Probleme mit der ersten Schikane. Marcel Thiemann im Manthey #1 Porsche hat von Startplatz 7 kommend bis Bitkurve noch vor Einfahrt Nordschleife die Führung erobert.

Nachts gabs dann einen Abstecher zum Schwedenkreuz, so um 2 Uhr lagen die Autos vom ersten Bildschirm noch innerhalb von 3 Runden.

Inwzischen sind die Werksaudi von Abt und Phoenix draußen und Black Falcon und Porta Audi auf Platz 5 und 6.

Raeder liefert sich ein hartes Duell mit dem besten Werks-Scirocco und der GT3 mit Patrick Simon mischt dort um Platz 15 auch kräftig mit.

Der Farnbacher Ferrari ist ganz vorne unterwegs auf Platz 3 und bei der Soundwertung auf Augen- bzw. Ohrhöhe mit den neuen Z4. Besonders nachts und beim Anbremsen, traumhaft.

Im Moment ist noch knapp ein VLN Rennen zu fahren (11:30 Uhr) und mit Porsche / BMW / Ferrari sind zur Zeit drei unterschiedliche Autos auf dem Podest. Das Wetter hat sich gut gefangen, die Sonne guckt auch schon zu und medial ist das Rennen so intensiv zu verfolgen wie nie. Rund um die Uhr DVB-T vor Ort zu empfangen mit Regiesignal / Fan-TV inklusive den ersten 3 Zeitenschirmen.

renntv_20100515161904_0459

Trotz TD konnte ich auch mit der kleinen Kamera schöne Impressionen aus der Box einfangen, sind wir gehabt schonmal vorab hier auf flickr.com/renntv per Handy hochgeladen.
Samstag, 10. April 2010

Manthey bleibt siegfähig ohne voll zu fahren, Olaf meinte im Interview: bloß jetzt keinen Unfall mehr vorm 24h-Rennen. Der Hybrid-Porsche ist auch auf's Podium gefahren, von außen kann man schlecht erkennen, ob der kurzzeitige Vorderradantrieb mehr Traktion bringt. Auch auf dem Podium der Audi R8 mit Stippler/Fässler/Rockenfeller. (das Wige Livetiming war etwas hinten dran!)
Peter Venn fährt jetzt in dem roten Subaru, schönen Sound hat der Wagen, aber laut Peter erkennt man von außen immer, wenn er lupft! (Pop Off)
Chris Kohlhaas hatte Pause, weil die Vipertruppe in Hockenheim spielt, so konnten wir mal die neue Gastronomie am Ring erkunden: Retti (die ED Tanke) hat nämlich eine neue schicke Kaffee-Ecke. Volle Punktzahl von uns, Käsebrötchen, Kaffee und Nußecken vom Feinsten und der große Fernseher samt Senderauswahl (VLN TV) auch. Sogar wenn Patrick in der Boxengasse interviewt ist eine Kamera dabei, toll.
Stefan Reinhold aus unserer Andernacher Gang ist jetzt auch öfter am Ring, er hat von Toyota F1 aus bei Phoenix angeheuert. Er hatte auch damals die ersten Audi 200 Einsätze als Teamchef durchgezogen, jetzt also schließt sich der Kreis, denn er betreut wieder einen Audi! Allerdings ist kaum noch ein Audi mit Quattro unterwegs, da muß Dieter Götz wieder die Kohlen aus dem Feuer holen.

flickr.com/renntv

Meine ganz persönliche Schrecksekunde hatte ich, als Chris Mamerow direkt vor mir heftig in die Leitplanke gekracht ist, zum Glück ist weder Chris noch der Streckensicherung noch mir was passiert. Dem Porsche geht's allerdings nicht so gut, links waren beide Räder krumm. Passiert ist das Ganze am Anfang der Links vorm Schwalbenschwanz, da gab es wohl ein Mißverständnis beim Überrunden. Trotz des flachen Winkels ist das schon immer eine heftige Erfahrung, wenn man hinter der Leitplanke denkt: hoffentlich hält sie. Sie hat.
Mittwoch, 17. März 2010

Starkes Team: Pierre Kaffer, Frank Biela, Marc Hennerici und Marcel Fässler im Phoenix R8. (hier gefunden)


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