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Sonntag, 02. Februar 2020

Ist Porsche Sportwagenbauer oder SUV-Hersteller?

Hier die Produktionszahlen für 2018:

Mike Frison / renn.tv

Die SUVs - also Macan und Cayenne - machen inzwischen mehr als die Hälfte der Produktion aus (64,5%).

Eigentlich sollte man Porsche als SUV Hersteller bezeichnen, der auch Sportwagen baut.

Der Elfer liegt nur bei 13,5%.

Porsche | Sportwagen | Produktion |


Samstag, 25. Januar 2020

Mercedes mit dem EQC und Audi mit dem e-tron quattro haben Probleme mit der Batterie-Verfügbarkeit: anscheinend Produktion gekürzt.


Mittwoch, 04. Dezember 2019

Wieder mal eine Dieselgate-Razzia bei Volkswagen.

Was glaubt die Staatsanwaltschaft eigentlich nach 4 Jahren zu finden?

Ich weiss gar nicht mehr die wievielte Razzia das ist - habe hier einige gelistet.

Diesmal geht es allerdings nicht um den EA 189, sondern den Nachfolger EA 288:

Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig hat am Dienstag eine Durchsuchung von Büroräumen beim Volkswagen-Konzern in Wolfsburg angeordnet. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht laut Agenturberichten der VW-Dieselmotor EA 288. Er ist in vielen aktuellen Fahrzeugen von VW, Skoda und Seat eingebaut und der Nachfolger des EA 189, der im Zentrum des ersten Dieselskandals stand.

Und Audi doch auch?

Dabei hatte das Scheuer Ministerium im April 2016 den EA 288 freigesprochen:

Hinweise, die aktuell laufende Produktion der Fahrzeuge mit Motoren der Baureihe EA 288 (Euro 6) seien ebenfalls von Abgasmanipulationen betroffen, haben sich hierbei auf Grundlage der Überprüfungen als unbegründet erwiesen.

Keine Messung auf dem Prüfstand, sondern mit PEMS (Portable Emission Measurement System) - so wie das in den USA auch gemacht wurde, als der ganze Betrug aufflog.

Falls sich der Verdacht bestätigt, haben das KBA und das Verkehrsministerium einiges zu erklären. Wobei wir ja im Fall Nürburgring gelernt haben, dass die Staatsanwaltschaften die Regierung und ihre Organisationen eher beschützt als anklagt. Vielleicht war das auch der Grund für die Durchsuchung, um die Gefahrenlage zu sondieren und dann gezielt abzuwehren. Es wäre noch nicht einmal jemand überrascht.

Der eigentliche Skandal ist meiner Meinung, dass nach wie vor kein dokumentierter Quellcode den Behörden veröffentlicht werden muss. Da müsste der gesellschaftliche Druck viel stärker werden, dass wir Bürger ein Recht darauf haben zu erfahren, wie das im Einzelnen programmiert ist. Zumal ja die Gefährdung unser aller Gesundheit im Raum steht.

Diesen fehlenden Druck führe ich auf das fehlende Wissen der Gesellschaft im Zusammenhang mit Computern zurück. Das wird noch lustig, wenn künstliche Intelligenz, die natürlich alles andere als intelligent ist, tiefer und weitgreifender integriert wird.

Volkswagen | Dieselgate | EA288 | Razzia |


Donnerstag, 29. November 2018

24h-Rennen wird jetzt von einem Ölkonzern gesponsert.

Nämlich Total. Hat die Wige Sporttotal Firma als Vermarkter bekanntgegeben. Zum Beispiel hier auf der Motorsport-Total Webseite.

Zeitgleich wird der Sprit knapp, weil der Rhein nur noch ein Rheinchen ist und deswegen Raffinerien - wie zum Beispiel deren Größte hier um die Ecke - schon die Produktion runterfahren mussten. Das steht nicht im Wesselinger Werbekurier, sondern bei Bloomberg.

Und während die Nachrichten so auf einen eintröpfeln, frage ich mich wie lange es wohl dauert, bis auch der Letzte den direkten Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen wahrnimmt. Und dann statt faul in’s Auto zu plumpsen sich vielleicht doch mal auf das Rad schwingt. Und sogar den Motorsport hinterfragt. So wie es in letzter Zeit öfter auch Aktive beim Smalltalk machen, das hat mich im K-AW Fahrerlager überrascht. Bisher war das immer so eine imaginäre Grenze, die den militant-grünen Lärmgegnern vorbehalten war.

Und wann hört man beim ADAC den Knall? Bzw. in der neuerdings Ölindustrie-gepimpten Sportabteilung? Ohren + Augen zu … und durch. Wie auch mit den angeblich 210.000 Zuschauern, die anläßlich der Total-Schmierung wieder unter die Leute gebracht wurden. Allerdings von der börsennotierten Wige Sporttotal - die Grenzen zwischen Volksverdummung und Anlegerbetrug sind fließend. Ob bei den Vertragsverhandlungen zwischen den Totalkonzernen (also zwischen dem Vermarktenden einerseits und dem Öligen auf der anderen Seite) mit offenen Karten gespielt wurde?

N24h | Wige | Sporttotal | Total | Ölindustrie |


Dienstag, 09. Oktober 2018

Tesla konnte ordentlich die Produktion - und damit die Verkäufe - hochfahren.

Um das mal in's Verhältnis zu setzen, Tesla hat in den USA im letzten Quartal mehr Autos verkauft als Mercedes.

Also nicht Elektroautos - alle Mercedes PKW Verkäufe in den USA insgesamt.

Oder noch ein Vergleich: in den ersten 9 Monaten des Jahres hat Tesla weltweit mehr Autos verkauft als Jaguar.

Tesla | Mercedes | Jaguar | Absatz |


Donnerstag, 26. Juli 2018

BMW verkauft von dem elektrischen Roller C evolution 1.700 Stück pro Jahr. Und meint das wäre zu wenig.

Ich habe noch die große Enttäuschung von der Intermot 2016 im Hinterkopf, als ich erfahren habe, dass das Ding 270 kg wiegt und über 120 km/h nicht hinauskommt. Da werden dann auch solche Details wie Preis zum Beispiel nebensächlich.

Wenn sie es den Chinesen wenigstens schwer machen würden!


Donnerstag, 22. Februar 2018

Toyota baut eine Mini-Nordschleife in Japan nach.

Die 5,3 km lange Zwillingsstrecke der Nürburgring Nordschleife soll bergige Straßen mit vielen Kurven und einem Höhenunterschied von etwa 75 Metern beinhalten.

Insgesamt soll das neue Testgelände in Aichi 650 Hektar groß sein.


Mittwoch, 21. Februar 2018

Wirbel um Porsche´s Diesel.

Große Nervosität - Meldungen von heute:

Porsche | Dieselgate |


Samstag, 18. November 2017

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Dass der Semi von Tesla zum ersten Mal gezeigt wird - das war soweit klar. Und hätte als News auch gereicht, um Schlagzeilen zu machen.

Aber nicht für Tesla:

Elon Musk promised a surprise during the Tesla semi unveiling event, and boy did he deliver: the return of the Roadster. But it’s no repeat performance. The stunning four-seater roadster boasts jaw-dropping numbers, that if they measure up to Musk’s claims, will make it the world’s fastest production car.

Wurde effektvoll aus dem neuen LKW gefahren - und auch direkt mal stramm durchgezündet auf dem Rollfeld, wo der Event am Donnerstag stattfand.

Über welche Zahlen reden wir denn bei den Leistungsdaten?

Acceleration 0–60 mph: 1.9 sec
Acceleration 0–100 mph: 4.2 sec
Acceleration 1/4 mile: 8.8 sec
Top Speed: Over 250 mph
Wheel Torque: 10,000 Nm
Mile Range: 620 miles
Seating: 4+ trunk

WTF? Was sind das für Werte? Formel 1? 0 auf 160 in 4,2 Sekunden? Das schafft man nichtmal mit dem Motorrad.

Alles Weltrekorde - das gibt auch Elon Musk zu. Das Auto kommt erst in 3 Jahren, aber ich bin mir sicher, dass es aktuell in Stuttgart für jede Menge Überstunden sorgt. Porsche’s Mission E soll 2019 auf den Markt kommen und natürlich will man Tesla zeigen wo der Hammer hängt. DEN Schuss hat der raffinierte Elon Musk mal schön nach hinten losgehen lassen. Denn 620 Meilen Reichweite sind exakt 1.000 km - Eat this Porsche! Von den Performancewerten mal ganz abgesehen. Da sind die angepeilten 200.000 $ Kaufpreis schon fast ein Schnäppchen.

Die Frage bleibt, ob Tesla die angepeilten Ziele erreicht. Denn die Model 3 Produktion hängt aktuell enttäuschend hinter dem selbstgesteckten Zeitplan her. Aber eines muss man Tesla lassen: was die reine - kurzfristige - Performance angeht, ist gegen das elegante Coupé bisher kein Kraut gewachsen.

Und mit dem neuen Roadster setzt Tesla die Konkurrenz schon weit vor der Serienreife mächtig unter Druck. Von der edlen Optik mal ganz abgesehen.

Für uns ist dieses Aufrüsten natürlich fein: wenn die Autos nur noch leise sind, dann sollen sie wenigstens ordentlich Bums haben.

Tesla | TeslaRoadster | TeslaSemi | Elektro | Musk |


Mittwoch, 20. September 2017

StreetScooter expandiert nach Düren.

Das wird nach Aachen der zweite Standort - in Düren gab es leerstehende Hallen des Zulieferers Neapco. Produktionsstart ab Sommer nächsten Jahres, eine 5-stellige Jahresproduktion wird angepeilt.

Neapco war ursprünglich Visteon und da schließt sich der Kreis, denn dahinter verbergen sich ausgegliederte Ford-Standorte. Und Ford hat ja auch StreetScooter in Auftrag gegeben.

StreetScooter | Elektro |


Dienstag, 16. Mai 2017

Wenn Ihr nicht unbedingt auf dem Mond wohnt, dann habt Ihr ja die Wanna Decryptor Panik am Wochenende mitbekommen - bei Renault/Nissan wurde sogar die Produktion in Mitleidenschaft gezogen.

Besonders interessant ist die Story, wie die Epidemie gestoppt wurde. Das war nämlich - trotz aller Professionalität der Beteiligten - eher ein Zufall:

I believe the malware creators were trying to query an intentionally unregistered domain which would appear registered in certain sandbox environments, then once they see the domain responding, they know they’re in a sandbox and the malware exits to prevent further analysis.

Eher was für IT'ler, aber die Geschichte liest sich recht unterhaltsam.

Ransomware | WannaCry |


Donnerstag, 04. Mai 2017

Tesla dreht in Prüm alles auf Links - Klaus Grohmann nicht mehr an Board.

Es sieht so aus, als hätte sich Klaus Grohmann das etwas anders vorgestellt, als Elon Musk im November seine Firma in Prüm übernommen hat.

Nur ein paar Monate später sind alle Verträge mit anderen Herstellern gekündigt und Klaus Grohmann hat die Firma verlassen. Während sich Tesla inzwischen mit der IG Metall rumschlagen darf.

Ich würde mich ja freuen, wenn sich die stoischen Eifler zur Revolution aufschwingen - allein mir fehlt der Glaube. Ich bin aber auch ein verbranntes Kind und man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

Klaus Grohmann hat jedenfalls einen illustren Werdegang hinter sich und macht trotz seines Alters von 74 noch einen recht umtriebigen Eindruck. Ich könnte mir vorstellen, dass er noch ein Ass im Ärmel hat.

Grohmann | Tesla | Prüm | Elektro |


Samstag, 29. Oktober 2016

Ausgerechnet GM aus Amerika bringt Schwung in den E-Auto Markt.

GM ist der erste, der ein E-Auto in größeren Stückzahlen herstellen wird.

In Amerika als Chevrolet Bolt EV:

… und in Europa als Opel Amera-E:

… wobei für England anscheinend kein eigener Rechtslenker geplant ist.

In US hat die Produktion bereits gestartet und das Auto wird die Kunden weniger als 30.000 $ kosten:

The Bolt starts at $37,495 in LT trim, but a $7500 federal tax credit will pull the price under $30,000. Some states and municipalities offer incentives beyond that.

Und die Reichweitenphobie?

In our most recent rendezvous with the Bolt, we performed a real-world range test that mimics a long highway road trip. With the cruise control set to 75 mph and the climate system set to 72 degrees, we drove the battery to exhaustion in 190 miles.

Das sind etwa 305 km. Stolzer Wert - wobei Opel sogar eine Reichweite von über 500 km angibt. Allerdings kommt das europäische Modell erst im Frühjahr - die ersten US Kundenautos werden noch dieses Jahr ausgeliefert - erste Presseautos sind schon unterwegs.

Von 0 auf 60 mph vergehen nur 6,5 Sekunden - das ist sportlich.

Vor allem weil das Gerät auch ziemlich schwer ist: knapp über 1.600 kg.

Das sieht man auch:

Im Motorraum sieht das komplexer aus, als ich erwartet hätte. Ich bin mir auch noch nicht so sicher, wie das getriebemässig gelöst ist.

Interessant auch:

A 10.2-inch touchscreen is standard equipment, but a navigation system isn’t offered. Instead, you’ll have to rely on a connected phone to pull up Android Auto or Apple CarPlay.

Kein Navi mehr fest eingebaut. Macht meiner Meinung nach auch wenig Sinn - sowas hat heute jeder im Handy mit Google Maps z.B. - inklusive dem Vorteil aktueller Verkehrsinformation. Ob sich das als Trend durchsetzt, kein Navi mehr anzubieten?

Dass ausgerechnet ein US Unternehmen, das normalerweise eher sowas im Angebot hat den Elektromarkt in Schwung bringt, hat schon etwas Skurriles. Oder liegt es einfach nur daran, dass man in Deutschland die Tür zu diesem Markt meilenweit offenstehen lässt?

Nächste Woche bin ich in München 2 Tage auf der TU Auto Konferenz, um zu ergründen wo die Reise hingeht. Auch in Bezug auf autonomes Fahren, das meiner Meinung nach eine Gefahr für den Motorsport an sich sein könnte.

Bold | Ampera | Elektro |


Donnerstag, 20. Oktober 2016

VLN - Audi RS3 TCR - Nettopreise - Breitensport.

Die VLN ist so sehr Breitensport, dass sie es gar nicht mehr nötig hat die Autopreise als Netto zu kennzeichnen. Denn so ein gestandener Breitensportler hat natürlich ebenso selbstverständlich eine Firma, in der das Sportgerät abgeschrieben wird.

Zur Neuvorstellung des Audi RS3 TCR:

Der Kaufpreis liegt bei 129.000 Euro für die TCR-Variante mit sequenziellem Sechsgang-Renngetriebe und 99.000 Euro für eine Clubsport-Version.

129.000€ oder 153.510€ - wer wird sich schon an solchen Details aufhalten.

Der Begriff Breitensport (auch Freizeitsport) bezeichnet sportliche Aktivitäten, die hauptsächlich der körperlichen Fitness, dem Ausgleich von Bewegungsmangel sowie dem Spaß am Sport dienen. Damit grenzt sich der Breitensport vom wettkampforientierten und trainingsintensiven Leistungssport ab. Breitensport wird häufig in der Freizeit betrieben, umfasst aber auch Schulsport und Betriebssport.

Meint Wikipedia zum Thema Breitensport.

Sollten die TCR nicht ursprünglich unter 100.000€ kosten? So auch im Reglement verankert?

Audi selber macht inzwischen auch keinen Hehl mehr daraus um was es geht: Geld verdienen.

Chris Reinke, Leiter Audi Kundensport:

Mit der TCR-Version des RS 3 erreichen wir auch Länder, in denen es keine GT3- Rennen gibt. Und natürlich kann sich nicht jeder einen Audi R8 LMS leisten. Die Kosten für einen TCR-Rennwagen sind deutlich niedriger. Dadurch werden wir auch neue Kunden für Audi Sport gewinnen. 2016 haben wir den 200. Audi R8 LMS ausgeliefert. Ich hoffe, dass wir diese Zahl mit dem Audi RS 3 LMS schnell übertreffen werden. Derzeit planen wir mit einer Produktion von fünf Autos pro Woche.


Tesla will Ende 2017 autonomen Level 5 erreichen - Hardware ab jetzt in allen Modellen vorinstalliert.

Gestern gab es eine heftige Ankündigung von Tesla bzw. Elon Musk:

All Tesla Cars Being Produced Now Have Full Self-Driving Hardware

Und die Hardware, von der da die Rede ist, hat es in sich:

Eight surround cameras provide 360 degree visibility around the car at up to 250 meters of range. Twelve updated ultrasonic sensors complement this vision, allowing for detection of both hard and soft objects at nearly twice the distance of the prior system. A forward-facing radar with enhanced processing provides additional data about the world on a redundant wavelength, capable of seeing through heavy rain, fog, dust and even the car ahead. To make sense of all of this data, a new onboard computer with more than 40 times the computing power of the previous generation runs the new Tesla-developed neural net for vision, sonar and radar processing software.

8 Kameras, 12 Ultraschallsensoren und ein Radar - das ganze überwacht von einem Tesla-eigenen neuralen Netzwerk (eine Art der künstlichen Intelligenz), das von einem Computer mit richtig Leistung im Auto verwaltet wird.

Allerdings noch nicht scharfgeschaltet, das kommt per Update irgendwann in der Zukunft. Aber die Technik ist bei allen Autos, die ab jetzt ausgeliefert werden, eingebaut. Und sogar richtig schick im Fahrzeug-Design integriert. Die 8 Kameras sorgen für eine 360° Abdeckung rund um das Auto.

Das sind ziemlich sensationelle Nachrichten und da wird es heute einige Krisensitzungen bei der Konkurenz - also quasi der gesamten restlichen Automobilindustrie - gegeben haben. Denn - wie im autoblog.com so schön zu lesen steht - Put simply, Level 5 is the holy grail of autonomous driving. Level 5 ist die höchste Stufe - mehr geht nicht. Da kann man während der Fahrt Kaffee trinken, lesen, schlafen … und eigentlich braucht man auch kein Lenkrad mehr im Auto.

© Tesla, Model X

Das Tempo, das Tesla hier vorlegt, ist gigantisch und sie selber müssen auch erst einmal tief Luft holen, um richtig in Fahrt zu kommen. Da der bisherige Autopilot ersetzt wird, aber die neue technische Umsetzung noch nicht kalibriert ist, fallen sogar Assistenzsysteme im ersten Schritt weg, die heutzutage fast Standard sind:

Before activating the features enabled by the new hardware, we will further calibrate the system using millions of miles of real-world driving to ensure significant improvements to safety and convenience. While this is occurring, Teslas with new hardware will temporarily lack certain features currently available on Teslas with first-generation Autopilot hardware, including some standard safety features such as automatic emergency braking, collision warning, lane holding and active cruise control.

Also quasi 1 Schritt rückwärts (von aktuell Level 2 auf Level 1), um 3 Schritte nach vorne zu kommen (von Level 2 direkt auf Level 5).

So harmlos sich das vielleicht alles anhört - das ist ein großes Erdbeben und die Umsetzung ist Tesla tatsächlich zuzutrauen. Ein sehr mutiger Schritt noch dazu, denn kein etablierter Autohersteller hätte diese Strategie gewählt - das geht nur mit einem beweglichen und revolutionären Start-Up, wie es Tesla nunmal ist. Stellt Euch so ein Vorgehen mal bei Mercedes oder BMW vor - unmöglich!

Tesla kennt seine Kunden genau, um abschätzen zu können, ob diese Strategie Umsatzverluste mit sich bringen wird. Das können sie im Moment nämlich überhaupt nicht gebrauchen, weil sie Geld für das (Volumen-) Model 3 sammeln müssen, das zu einem Preis ab 35.000 $ Ende 2017 auf die Straße kommen soll. Wobei die ersten 12 Monate der Produktion schon ausverkauft sind. Aktuell kann man das Model S (Limousine, ab 77.000 €) und das Model X (SUV, der mit den Flügeltüren, ab 99.000 €) kaufen.

Umsonst ist der autonome Spaß natürlich auch nicht:

Tesla’s website/order configurator has already been updated, and “Enhanced Autopilot” adds $5,000 to the cost ($6,000 after delivery) – up from $3,000 earlier. And the promise of “Full Self-Driving Capability” in the future (without a date due to regulatory issues) adds another $3,000 ($4,000 after delivery).

Also 8.000 $ - ohne zu wissen wann es aktiviert werden wird.

Zur Demonstration hat Tesla heute ein Video veröffentlicht, wo man ohne Fahrer-Eingriff unterwegs ist und das Auto am Ende alleine einen freien Parkplatz sucht und einparkt. Was manchen Leuten schwer fällt sich gedanklich vorzustellen, ist bei Tesla inzwischen Realität:

Vom Timing her hat sich Elon Musk vorgenommen Ende 2017 eine Demonstrationfahrt zu realisieren von LA nach New York:

Our goal is, and I feel pretty good about this goal, that we’ll be able to do a demonstration drive of full autonomy all the way from LA to New York, from home in LA to let’s say dropping you off in Time Square in New York, and then having the car go park itself, by the end of next year. Without the need for a single touch, including the charger.

Was zufälligerweise in etwa mit den ersten Model 3 Auslieferungen zusammenfallen dürfte.

Ganz schön irre wie das abgeht. Einmal Schleudergang bitte für für den Rest der bräsigen Automobilindustrie.

Tesla | Musk | Elektro | autonom |


Mittwoch, 12. Oktober 2016

Danny MacAskill hat wieder zugeschlagen - Wee Day Out.

Irre, wie er die Gravitation spielerisch außer Kraft setzt:

youtu.be/K_7k3fnxPq0

Das Video ist auch als 4K verfügbar - Hammer Produktion.

Könnte auch locker als Tourismuswerbung für Schottland durchgehen - fast so schön wie die Eifel.

MacAskill | Schottland |


Montag, 21. April 2014

TV Doku über Ecclestone, Gribkowski - aber auch Kafitz, Beck und Co - und die Formel 1 Milliarden.

Ein sehr guter 45-Minüter, der da letzte Woche in der ARD als Produktion von Süddeutsche TV GmbH gezeigt wurde:

Link zur Mediathek: Milliardenpoker Formel 1 - Die Akte Bernie Ecclestone.

Klaus Ott, der als Redakteur der Süddeutschen den Prozess gegen Bernie Ecclestone in’s Rollen brachte, kam oft zu Wort und hat die Details gut verständlich erläutert.

Insgesamt wurde ein sehr großer Bogen gespannt und die Formel 1 zusammen mit Ecclestone’s Werdegang beleuchtet. Das macht die Doku wirklich sehenswert - zum einen natürlich wegen der hintergründigen Information, zum anderen aber auch wegen der tollen Bilder aus gegangenen Tagen.

Weniger erfreulich, als von der Rennstrecke, die mal Rheinland-Pfalz gehörte die Rede war - da bekommt man schon einen Kloß in den Hals. Umso mehr, als auch die beiden Verantwortlichen Beck und Kafitz ausgiebig zu Wort kamen.

Der Bogen wurde gespannt über Jochen Rindt, Hans-Joachim Stuck, Jochen Mass, Max Mosley, Helmut Thoma, Willi Weber bzw. Michael Schumacher und Norbert Haug - da hat man sich echt Mühe gegeben.

Wobei bei Michael Schumacher man dann den nächsten Kloß im Hals hat.

Das wird auf jeden Fall ein spannender Prozess in München. Bernie Ecclestone nimmt die Sache sehr ernst und nicht umsonst hat er dem Deutschen Fernsehen die Möglichkeit gegeben ein Interview zu führen. Damit ist er sonst immer ziemlich sparsam.

Tags: Ecclestone | Gribkowski | Formel1


Mittwoch, 22. Januar 2014

Spannender Film über die Audi R8 Produktion.

Der Unterscheid zwischen dem R8 für die Straße und dem R8 für die Rennbahn: die Lufthebeanlage. Witzig, daß der Renn-R8 immer nur am Wochenende gebaut wird, kann er sich schonmal drauf vorbereiten auch immer nur am Wochenende im Einsatz zu sein. :)

Erstaunlich viel Handarbeit im Einsatz, sogar beim Schweißen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: AudiR8


Freitag, 15. November 2013

Übrig Ns vom Freitag

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 07. November 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Am Wochenende ist Rallye Köln-Ahrweiler - und ratet mal wer am Samstag Geburtstag hat? Und stolze 83 Jahre wird? Und sich immer herrlich ärgert, wenn die Leute rausbekommen, daß er Geburtstag hat? Richtig, Rainer Strack!! :)

  • Die VLN Jahressiegerehrung findet im Erlebnisgrab statt. Dabei war das in Koblenz letztes Mal überall gut angekommen und im Dorint gab es auch keine Klagen. Finde ich schade, die Aktiven da rein zu zwingen, um ihre Pokale abzuholen. Ich bekomm keinen, also brauch ich da auch nicht rein. (Via.)

Hat bei Facebook ein paar Diskussionen in Gang gesetzt.

Tag: ÜbrigNs


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Freier Eintritt beim 24h-Rennen!

Das Renngeschehen im Dubai Autodrome live zu sehen, ist natürlich der beste Weg, die Dunlop 24H DUBAI (10.–12. Januar 2013) zu erleben. Für diejenigen, die das Glück haben, selber vor Ort zu sein, ist der Eintritt kostenlos. Für die Daheimgebliebenen gibt es mehrere Möglichkeiten, das Rennen zu verfolgen. Live-Sendungen auf Motors TV und vielen weiteren Sendern, das Youtube-Kanal der 24H Series, Kommentar auf radiolemans.com sowie Live-Timing und News auf live.24hseries.com geben einen aktuellen Überblick über das Renngeschehen. Auch auf Facebook (24hseries) und Twitter (@24HSERIES) kann man das Rennen verfolgen.

Radio Le Mans und Live Streaming, das hört sich gut an!

Schonmal Termin vormerken: 10.–12.Januar.

Der Ja zum Ring! Z4 wird ebenso dabei sein wie auch Sabine Schmitz oder Marc Basseng, hier ist die aktuelle Entry List. Hat sich schwer gemausert das Rennen, sind 85 Autos am Start.

Bei der Erstauflage vor sieben Jahren hatte ich auch Gelegenheit mir das anzusehen:

Kann man mal machen!


Freitag, 30. November 2012

Die Rückgabe des Nürburgrings.

Ich bin dann mal durch den Vergleichsvertrag gestiefelt und hab mitnotiert, was mir so aufgefallen ist.

“Die Rückgabe des Nürburgrings erfolgt dabei insbesondere, um den Klägern die Möglichkeit zu geben, den Nürburgring nach Rückerhalt im Rahmen eines EU-konformen Verfahrens an Dritte zu veräußern.”

So schön Rückgabe klingt, so bedrohlich schließt sich Veräußerung an.

“Für den Zeitraum vom Rückabwicklungsstichtag bis zum Rückgabestichtag ist kein Pachtzins mehr zu bezahlen.”

Heißt also der November war schon NAG-frei.

“Die Pachtsache geht ohne jede Gewährleistung in dem Zustand über, in dem sich die Pachtsache zu diesem Zeitpunkt befinden wird.”

So einen Mietvertrag hätte ich auch gerne mal.

“Hohen Rain 1”

Ist das das Haus in Nürburg, das die NAG komischerweise mal über eine Mittelsfrau gekauft hat? Und keiner sich einen Reim machen konnte, was sie damit wollen? Das hängen sie jetzt dem Nürburgring um?

“Die NAG verpflichtet sich () die Bezeichnung ”Nürburgring“ für geschäftliche Angelegenheiten() nicht mehr zu verwenden”

LIKE!!

“In der () Aufstellung sind alle wesentlichen Verträge () aufgeführt”.

Betonung liegt auf “alle”, d.h. die Zeitbombe ist dann doch eher ein Bömbchen. Super! Denn es kann eben kein “wesentlicher” Vertrag aus dem Hut gezaubert werden wie befürchtet. “Alle” Verträge, die 50k übersteigen können, sind in der Anlage aufgeführt.

“Die NBG tritt () in () noch bestehende Verträge ein. Ausgenommen sind Verträge () der NAG-Parteien mit verbundenen Unternehmen.”

Liest sich für mich so, daß die ganzen Kai Richter Unter-firmchen von Jung Produktion bis Nürburgring TV ihre künstliche Bevorzugung verloren haben. Willkommen auf dem freien Markt! Ob die Kai Richter Ring1 Kabelträger jetzt immer noch “Nürburgring” Arbeitsausweise zur Schau tragen?

“() dass sämtliche Erträge () der NBG zustehen ()”

Erträge! D.h. eventuelle Vorauszahlungen - also Einzahlungen - sind noch nicht erfolgswirksam geworden (noch keine Leistung) - und stehen der NBG zu. Also auch ein Punkt von hier, der adressiert wurde.

WH Sport - (Werner Heinz) - bekommt noch Geld von der NAG? 425k für Borisbeckervermittlung? 86k für Warsteiner Lieferrechte? Krass. Sogar die Instandhaltungsrücklage 600k wird erlassen?

“Der () zwischen NAG und der GHB abgeschlossene () Betriebsüberlassungsvertrag () wird () aufgehoben.”

Sehr gut, diesen Vertrag hat sowieso keiner verstanden. Weil da noch nichtmal Inventar dabei war und die Gebäude usw. gehören sowieso längst uns Steuerzahlern. Das gilt auch für die CST.

Die nennen das Geld auf den verhassten Ringkarten “Fanguthaben”? Was für ein Unwort.

Für die Formel 1 würden die Düsseldorfer Nasen die Anlage für 2 Wochen kostenlos bekommen inklusiver aller Sachleistungen (bis 1 Mio Wert). Personal gibt’s für Nullinger obendrauf. Wir reden hier über Steuergeld und Volkseigentum, wie geht sowas?

“dass () ein gesetzeskonformes Verwertungsverfahren des Nürburgrings nicht möglich ist.”

Meine Rede: nicht verkäuflich!

“Der zwischen der NG und der NAG ab dem 1.5.2010 bestehende Geschäftsbesorgungsvertrag (ohne Datum) …”

Der WAS? Kennen wir den? Helf mir mal einer.

Die CST wird Kai Richter für 1,- Euro abgekauft (MIBV). Jetzt müsste man die aktuellen Zahlen der CST kennen, die letzte veröffentlichte Bilanz (2010) war so gnadenlos rot und wurde erst im Mai 2012 veröffentlicht. Durch Gerd Weisel:

“Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Der Ausweis des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags beläuft sich nach Abzug des Jahresfehlbetrags auf EUR 4.087.668,40.”

Und die wird für 1 Euro gekauft? Vorher war der Geschäftsführer Michael Nuss-Kaltenborn, der eigentlich Michael Nuss heißt und sich aktuell im Koblenzer Untreueprozess verantworten muss.

“Der NG und der MSR ist bekannt (), dass die GHB und die MFM demnächst liqudiert werden sollen”.

Jep, braucht kein Mensch.

“Soweit ein Liquidationsüberschuss entsteht …”

Tja, äh … wie soll ich das jetzt sagen … Also der Edzard Andres Plath, das ist der Geschäftsführer von Grüne Hölle Betriebsgesellschaft und von Marketing & Facility Management Nürburgring. Naja und diese beiden Firmen, also die Position “nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag” - also ähm … siebenstellig (1,2 bzw. 5,4).

“Zwischen der Lindner Hotels AG und der MSR wurden am 26.2.2008 drei Managementverträge abgeschlossen ()”.

Sooo früh?! Am 19.Nov.2007 wurde das Projekt abgesegnet und erst am 12.April 2008 der Grundstein gelegt.

Diese “Lindner-Managementverträge” würd ich ja gerne mal sehen. Als Steuerzahler sollte ich da auch ein Recht drauf haben.

“.. stellt die NAG () die zur bisherigen erweiterten Geschäftsleitung der NAG zählenden Mitarbeiter zur Verfügung ..”

Muss das sein?

“Die NAG ist schließlich bereit, die NBG nach Bedarf bei der Fortentwicklung der Geschäftsbereiche der NBG aus vornehmlich strategischen Gesichtspunkten zu unterstützen. Wird die NAG tätig, erfüllt sie ihre Aufgaben mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns.”

Du - nöö - lass mal.

“.. und der NAG () ein Recht zur (Mit)Benutzung dieser Domains eingeräumt wird.”

Wieso das denn? Die haben doch eine tolle Domain.

Und was ist z.B. mit Facebook und Twitter? Das ist doch komplett NAGverseucht.

“Die NBG wird der NAG () angemessene Räumlichkeiten im Businesscenter zur Verfügung stellen.”

Wo iss’n das? Wir wär’s alternativ mit einer angemessenen Freifahrt mit dem ring°roster?

Unter’m Strich muß man sagen, endlich mal ein Vertrag, der die Bezeichnung auch verdient. Das amtilche Zuschanzdokument vom Hendrik Hering war ja eher ein Nürburgring-Ausbeutungs-Freibrief. Steh ich auch nicht alleine mit der Meinung.

Hätte doch der Jurist Hendrik Hering im März 2010 nur annähernd einen Pachtvertrag dieser Qualität entworfen, dann wäre uns das ganze Theater erspart geblieben. Aber er wollte ja garkeinen guten Pachtvertrag, er wollte bloß die Wahl retten und sein schönes Ministerpöstchen behalten. Und da ist dann so ein Pachtvertragsmüll bei rausgekommen.


Freitag, 20. Januar 2012

Massenentlassungen? Halbe Milliarde verzockt? Insolvenzgefahr? Regierungszoff? Ach, alles unwichtige Details ...

… meint Jung Produktion Rhetorik Steinkühler das Marketing der NAG und haut lieber ihre oberpeinliche LOVE THE RING Propaganda raus.

Da kann der Herr Stromberg in der Kategorie Fremdschämen noch richtig was lernen.


Freitag, 13. Januar 2012

2010er Bilanzen der ganzen Seil°Schaften.

So wie ich das GmbH Gesetz als juristischer Laie verstehe, sind diese verpflichtet innerhalb eines Jahres ihre Bilanzen zu veröffentlichen.

Bezüglich des Zeitpunkts der Offenlegung bleibt es grundsätzlich bei der Maximalfrist von 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag. Entspricht das Geschäftsjahr – wie in den meisten Fällen – dem Kalenderjahr, ist der Abschluss für das Geschäftsjahr 2006 also spätestens bis zum Ende des Jahres 2007 einzureichen und bekannt zu machen.

Das ist wohl mit ein Preis dafür, daß sie mit “begrenzter Haftung” Geschäfte machen dürfen.

Am Ring gibt es jede Menge dieses Firmentyps - und auch jede Menge, deren Zahlen noch ausstehen.

Ich hab mich mal bei bundesanzeiger.de umgeschaut (gibt es auch kostenlos als praktische App) und nichts 2010-mäßiges gefunden für:

  • Nürburgring GmbH (die Landesgesellschaft)
  • Nürburgring Automotive GmbH (die je 50% Mediinvest & Lindner gehört)
  • Cash Settlement & Ticketing GmbH (Ring Card)
  • Mediinvest GmbH
  • nürburgring.tv Media Services GmbH

(soweit ich weiß 90% im Besitz der Jung Produktion GmbH, die wiederum zur Hälfte der Mediinvest gehört. Ich hab die Frage nach der Veröffentlichung der Bilanz mal in deren brandneuer Facebookseite gestellt, doch ich wurde prompt gesperrt LOL und die Frage gelöscht. DAS ist doch mal lösungsorientiert. Wenn Ihr nochmal probieren wollt …)

  • MI-Haus GmbH
  • Marketing & Facility Management Nürburgring GmbH
  • Grüne Hölle Betriebsgesellschaft mbH
  • Motorsport Resort Nürburgring GmbH
  • MI-Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH
  • Congress- und Motorsport Hotel Nürburgring GmbH

Gefunden habe ich

  • Companion 67 Visuelle Kommunikation GmbH (21.12.2011)

… muß man ja auch mal lobend erwähnen.


Sonntag, 08. Januar 2012

Unsere Kollegen.

Der Praktikant, Die Werbeagentur, Das Social Media Team, Die Person, die den Nürburgring Twitter Account befüllt, schreibt im Zusammenhang mit der Firma Nürburgring TV von Kollegen.

Das ist sicher salopp formuliert, hat aber vor dem Hintergrund der aktuellen Entlassungen einen faden Beigeschmack: während die Mitarbeiter der NAG auf die Straße gesetzt werden, können die Leute aus Kai Richter’s undurchsichtigem Firmengeflecht sich die Nürburgring-Bälle gegenseitig zuschieben. Da wundert man sich dann auch nicht mehr, wenn diese Leute mit Nürburgring Arbeitsausweisen ausgestattet sind. Oder die Gewinne für die NAG ausbleiben.

Oder müssen sich Jung Produktion bzw. Nürburgring TV auch neue Aufgaben suchen? DAS wäre doch mal Solidarität. Während normalerweise bei angespannter Geschäftssituation Arbeitsumfänge nach intern verlagert werden hat man am Ring das Gefühl, daß es genau umgekehrt läuft.

Für 2010 hat die Jung Produktion eine Bilanzsumme von 1,5 Mio. Euro ausgewiesen (2009 1,6 Mio / 2008 1,3 Mio / 2007 1,1 Mio / 2006 0,8 Mio). Wäre mal interessant zu wissen, wieviel Umsatz davon am Ring generiert wird, aber sowas bekommt man natürlich nicht zu sehen.

Ebenfalls noch nicht zu sehen ist die 2010er Bilanz der nürburgring.tv Media Services GmbH, die eigentlich bis zum Ende letzten Jahres hätte veröffentlicht werden müssen. Gehört auch zu den Jung/Mediinvest Firmen und hat erst einmal eine Bilanz veröffentlicht (7-12/2009, 60k Euro Bilanzsumme).

UPDATE:

(Hier war ursprünglich ein Bild von Nürburgring-TV. Da waren allerdings 2 Personen drauf, die das nicht wussten bzw. wollten und so hab das Bild wieder rausgenommen, damit nicht der falsche Eindruck entsteht, sie würden mit Nürburgring-TV zusammenarbeiten.)


Dienstag, 06. Dezember 2011

Übrig Ns vom Dienstag.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler bietet die nächste Bürgersprechstunde am Mittwoch, 18. Januar 2012, ab 14 Uhr an. Bürger können dem Landrat dann wieder direkt ihre Anliegen vortragen.


Samstag, 01. Oktober 2011

Übrig Ns vom Samstag.

Denen scheint keine Krise zu groß - was hat man da vor bei der NAG?

  • In diesem Artikel wird der RLP Finanzminister beschrieben, er hätte sich jetzt freigeschwommen. Also ich finde seine Verantwortung im Aufsichtsrat der Nürburgring GmbH, als er das Erlebnis°Grab authorisierte, ist noch lange nicht aufgeklärt. Denn aus den ursprünglichen 135 Millionen wurden inzwischen 330 Millionen (und das ist die offizielle Zahl). Und selbst zum Zeitpunkt der Eröffnung war von einer Finanzierung weit und breit nichts zu sehen.

  • Den Steuerzahlern der VG Adenau rinnt das Hallenbad durch die Finger. Die neueste Idee sind jetzt Spenden, um - festhalten -

die Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass die Bevölkerung hinter ihrem Schwimmbad steht.

Wäre ich Einwohner der VG Adenau, würde ich erstmal die Entscheidungsträger davon überzeugen, den Schaden wiedergutzumachen, den sie mit den versenkten Millionen in’s beton°grab angerichtet haben. Und zwar vorzugsweise mit ihrem eigenen Privatvermögen.

Hier eine kleine Erinnerung.

Laut RZ-Artikel ist: Die aktuelle Spendensumme auf der Internetseite www.mein-badenova.de einsehbar. Ich weiß ja nicht, ob das jemand gemacht hat, dort steht:

Aktueller Spendenstand: 70 Euro.

  • So langsam gehen dem NAG-Sprech die positiv klingenden Wörter aus, um die Katastrophe nicht beim Namen nennen zu müssen. Man spricht von einer optimierten Vermarktungsposition, die jetzt gesucht werden muß.

Ich plädiere für ein°stampfen.


Montag, 05. September 2011

Übrig Ns vom Montag.
Montag, 21. März 2011

Übrig Ns.
  • Die Zubetonierer lassen gegen die pöse, pöse Berichterstattung wettern. Ich wär nichtmal überrascht, wenn die Rechnung für die Umfrage nach Mainz gehen würde. Obwohl: ist eigentlich egal, am Ende blecht in beiden Fällen der Steuerzahler. Die Medien sind aber auch sowas. Von schuld. An allem.

  • Da beißt sich die Katze in den Schwanz: gerne würde ich dem Staat helfen und die mir zugeschickten PMs der Exekutive bzw. der Polizei Adenau veröffentlichen, das ging früher prima über das Forum. Aber die Judikative bzw. das Landgericht Köln haben meinem Forumsbetrieb so starke Auflagen gemacht, daß ich gezwungen bin ihn einzustellen.

Klassisch von hinten durch’s Knie direkt in’s Auge würd ich mal sagen.

“Während beim Nürburgring die Millionen nur so rausgehauen werden, bleiben die Investitionen in das Personal bei der Polizei weit hinter dem Notwendigen zurück.”

Mir persönlich kommt die Polizeipräsenz am Nürburgring deutlich höher vor als vor dem Betonzeitalter.

UPDATE:

Der “schuld” Link ging wohl nur temporär, hier nochmal.


Mittwoch, 21. Oktober 2009

Der Lexus LFA wurde auf der Tokyo Motorshow vorgestellt, obwohl die Produktion erst für Ende 2010 geplant ist. Die Produktionszahlen sind auch eher übersichtlich: nur 500 Stück sollen gebaut werden. Dafür wird er aber für einen Toyota ziemlich teuer: 369.000 Euro sind angepeilt. Dafür, daß es das Auto noch lange nicht geben wird, hat es ziemlich oft beim 24h-Rennen mitgemacht: 2008 und 2009.


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