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Sonntag, 31. März 2019

Als wäre die Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz nicht schon groß genug: strecken auch die Finger nach FCA aus.


Mittwoch, 06. März 2019

Neuer Peugeot 208 mit 3 Antriebsarten: Diesel, Benzin, Elektro.

Ziemlich zeitgleich haben Peugeot und Renault ihren kleinen Flitzer erneuert: den 208 auf der einen und den Clio auf der anderen Seite.

Die französische Revolution gewinnen die Löwen, denn den 208er gibt es mit drei Motorvarianten: Diesel, Benziner und Elektro. Kein Hybrid, sondern richtiger BEV.

Mike Frison / renn.tv

Damit ist Peugeot meines Wissens der erste Hersteller, der es schafft eine BEV Entwicklung in den ganz normalen Produktzyklus zu integrieren - in ein ganz normales Großserienauto.

Dabei hätte Renault die viel bessere Ausgangsposition gehabt, da sie schon lange mit ZOE (und Nissan Leaf) sehr erfahren auf dem Gebiet der Elektrifizierung sind.

Die Zeit ist mehr als reif für eine solche Vorgehensweise und ich prognostiziere mal, dass wir das in Zukunft öfter erleben werden: Elektro als zusätztliche Variante im normalen Modellangebot. Der BEV ist damit im Mainstream angekommen und wird mehr und mehr zur Normalität - das Mystische der Vergangenheit schon fast vorbei. Erinnert Ihr Euch an den Moment, als Ihr das erste Mal einen i3 gesehen habt? Dem hat man noch hinterhergeguckt.

Interessant wird es, wenn man einem Fahrzeug mit Auspuff hinterherguckt, weil es sich aus der Masse abhebt ;)

Peugeot | e208 | Renault | Clio |


Sonntag, 13. Januar 2019

Carlos Ghosn nach wie vor inhaftiert.

Kein Ende in Sicht - und die Gesundheit nimmt so langsam Schaden:

The 64-years old Ghosn, who is, by the way, a U.S. citizen, has been in detention since November 19, and is rejecting all allegations (basically every day). He is not even allowed to contact family and every day is interrogated. The situation already caused him to lose 10 kg of weight and according to the to latest reports – he is tired and “suffering from a high fever at the detention center in Tokyo”. Ghosn’s Lawyer said that he expects that the first trial (out of three) will start maybe in six months.

Ghosn | Gefängnis | Renault | Nissan | Japan |


Mittwoch, 03. Oktober 2018

Die EU hatte vor 2 Jahren ein LKW Kartell trockengelegt - knapp 3 Mrd. Euro Strafe wurde fällig. Beteiligt waren MAN, Volvo/Renault, Daimler, Iveco und DAF.

Die Geschädigten haben daraufhin ebenfalls Klagen eingereicht - auch die Kommunen, die ja zur Wahrung ihrer Aufgaben ordentlich viele LKWs im Einsatz haben.

Und als wäre das alles nicht dreist genug, jetzt dieser Klopper:

Interessant die Position der Verteidigung. Denn der Stadt sei ja gar kein Schaden entstanden. Die vermeintlich überhöhten Preisen seien zum Beispiel über Gebühren an die Bürger weitergegeben worden.

Alles kein Problem, das Geld ist ja nicht weg. Das haben jetzt nur andere!


Montag, 09. Juli 2018

The Future of Racing - Workshop in Goodwood von Roborace.

Roborace wird beim Festival of Speed in Goodwood das erste Mal eine Rennstrecke autonom in Angriff nehmen und Rod Chong - den ich ja kürzlich erst in Berlin zum Stickertausch getroffen hatte:

Mike Frison / renn.tv

... hat einen Workshop angekündigt:

The Future of Racing.

Ein Thema, das ich hier regelmäßig anschneide, denn meiner Meinung nach wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

Dieses Jahr bin ich nicht in Goodwood, daher hatte ich mir erlaubt ihm in Linkedin direkt zu antworten. Und zwar so:

Great subject Rod and one I’m investigating closely. I would love to be around, but as I’m unfortunately not I hope you don’t mind I share my thoughts just here.

I think by now we can all agree that in the future our mobility will be electric, shared and autonomous (“modules” for short). The timeframe can lead into wild discussions, but I’m with Tony Seba and around 2030 the transition will be all over.

Motorsport has historically been driven by competition and the desire to win (to be the fastest). It has been (and still is) heavily funded by OEMs, who not only compete directly, but have also found a huge playground within current GTs. What started as a business case for cup cars (Renault, Porsche) has now an open door for many more OEMs to sell their GT3s worldwide.

In contrast public traffic of the future will not be against other participants, but closely networked and aligned with them. The smoother, the better.

In the future Motorsport can’t sell any viable marketing message anymore.

Also brands in general as we know them will fade, while user experience (of the mobility service) and competing eco systems will take over.

Even rich people will have trouble to licence a human driven vehicle on public roads (statistically much higher accident rates vs defensive driven modules with 360° view).

Motorsport will still be happening, but less funded (without OEM support). As a consequence racetrack venues will face financial challenges (high fixed costs, but less funding without OEMs plus less utilisation).

On the other side electric power will enable a complete new range of sports utilities (skate boards, light weight but powerful bikes (10kW / 50 kg), … and many more, which we have not seen yet. The much easier to install electric power will enable amazing future sports tools - for much lower prices. They are slowly appearing as we speak.

Racing sport will become much more accessible and emission-free - therefore moving closer to or directly into cities. We lose - but we also gain. The spectators of today are the participants of tomorrow.

Great times ahead - difficult to digest for the established OEMs though.

I’m looking forward to comments and the outcome of your conference! :)

Um es hier auch zur Diskussion zu stellen. Bin gespannt, ob die Konferenz Früchte trägt.

Zukunft | Roborace | Goodwood |


Sonntag, 03. Juni 2018

Die Grenzen zwischen Marktpreis-Analyse und Kartellverdacht sind fließend.

PSA und Renault treiben dank Accenture ihre Ersatzteilpreise hoch.


Donnerstag, 29. März 2018

Fusion von Renault und Nissan?

Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls.


Sonntag, 25. März 2018

Besuch bei VLN 1.

Am Samstag war ich seit langer Zeit nochmal bei der VLN - das Tempolimit hatte mir damals den Rest gegeben. Immerhin für 3 Jahre, ohne dass ich groß etwas vermisst hätte. Das 24h-Rennen habe ich zwar immer mitgenommen, aber für mich persönlich war bei der VLN irgendwie die Luft raus.

Die Starterliste macht dieses Jahr jedenfalls einen interessanten und abwechslungsreichen Eindruck - also Akkus geladen und warme Klamotten eingepackt, die Warnungen waren ja deutlich.

Ich hatte mich auch auf einige Überraschungen vorbereitet - und wurde nicht enttäuscht.

André Lotterer musste sich den Permit erfahren:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… den KTM hatte ich auch noch nicht von Nahem …

VLN 1/2018 - Mikebericht

… bzw. im Einsatz gesehen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und an die rosanen Mücke-Autos müssen sich wohl alle erst noch gewöhnen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass auch Uwe Alzen wieder ein eigenes Auto am Start hat - auch wenn es der einzige Alzen ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Das Dorint ist eingerüstet und wird auf Vordermann gebracht:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… was interessante Motive bietet, die man sonst eher von den Gerüsten auf der Nordschleife kennt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Als einer, der noch mit Kamera fotografiert, fühlt man sich irgendwie oldschool:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und bei dem L konnte ich auf die Schnelle nicht raufinden, ob es für langsam, laut oder Linkslenker steht:

VLN 1/2018 - Mikebericht

In der Box teilweise eine Atmosphäre wie im VIP-Biergarten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der Dörr-Lambo sieht von vorne scharf aus:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… aber von hinten noch viel schärfer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön auch, dass der Renault wieder dabei ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Ein exotischer und ziemlich purer Rennwagen:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und Lexus sorgt auch immer wieder für schöne Farbtupfer im Feld:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Farbe ist ein gutes Stichwort, denn da gibt Manthey den (Grell-) Ton an:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die haben am Ende auch das Ding gemacht.

Nicht mehr bei Manthey ist der Wochenspiegel-Porsche Ferrari:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Georg Weiss:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… hat ja vor einer Weile zu Michele Rinaldi gewechselt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der gleich zwei der 488 GT3 einsetzt, einen Gelbspiegel und einen Rotspiegel:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Dass es gut läuft merkt man gleich, wenn Georg den Zeiten-Screen abfotografiert:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Nicht gewechselt hat die Mannschaft in seinem Ferrari mit Weiss/Kainz/Krumbach - ebenso wenig wie Jochen seine Frisur:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und Oli seine gute Laune:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Er hat übrigens den Start-Stint gefahren und gegen die ganzen Werksfahrer eine Megaleistung gezeigt.

Ich schwöre, dass dieses Bild in der Reihenfolge das Nächste war und nichts mit dem davor zu tun hat:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Vom Klima her war es ziemlich frisch - hier zwei Symbolbilder, eins für Zivilisten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und eins für normale Leute:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Schön, dass FEV auch wieder/noch dabei ist:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… inklusive Erkennungszeich-N:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der Martin Kohlhaas:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… hat dieses Jahr ein strammes Programm: deutsche TCR und europäische GT4 mit jeweils 2 Autos - da ist die VLN mit dem bewährten 458er Ferrari fast schon wie Urlaub:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Das Team hat am Wochenende wieder die SP8 gewonnen - ich weiss jetzt auch das Erfolgsgeheimnis:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Sehr geschmeckt hat mir auch die Vielfalt der Autos:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die H2 war mit 12 Startern richtig stramm besetzt und hatte einiges an Patina zu bieten:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Fehlende Leistung wird durch unterdimensionierte Hinterachsbremsen kompensiert:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und wann gab es das letzte Mal einen Jetta bei der VLN?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Was kommt als nächstes? Ein Käfer?

Calibra ist jedenfalls schon da, sogar mit Carlos Tavares am Steuer:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und ein Kadett war auch mit dabei:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… aber der Chef im Ring ist und bleibt der Manta:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Der erste Unter–8-Fahrer Jens Klingmann ist nach wie vor eine Bank bei BMW:

VLN 1/2018 - Mikebericht

… und Land Motorsport fest etabliert bei Audi:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Bei der Altreifenentsorgung werden bewährte Methoden eingesetzt:

VLN 1/2018 - Mikebericht

“Historic of Nürburgring” klingt irgendwie unflüssig:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Ich kenne nur den Original Gerri:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Patchwork mal anders:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und was ist das? Bushubschrauber? Hubschrauberbus?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Und was empfängt man wohl hiermit?

VLN 1/2018 - Mikebericht

Aber es wurde auch Tacheles geredet - Jörg und Mackie können halt nicht raus aus ihrer Haut:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Blogger und Bus haben sich jedenfalls wohl gefühlt am Fuße der Nürburg:

VLN 1/2018 - Mikebericht

Die VLN Seite ist ja neu und ich hatte schon Befürchtung, dass das Archiv darunter gelitten hätte. Keine Sorge: die alten Daten werden noch migriert - prima!

Nicht so prima war, daß der Audio-Stream nicht mehr scharfgeschaltet wurde - die Nachfrage war verglichen mit dem Video Livestream zu gering und man überlegt die Audio Variante wegzulassen. Fände ich persönlich schade. Ich hoffe man kann noch auf die englische Variante zurückgreifen von Radio Le Mans.

Wer zum Abschluss noch ein paar von meinen Bildern sehen möchte - bitteschön - alle wieder sehr bandscheibenschonend mit der inzwischen schon 5 Jahre alten zierlichen Canon 100D geschossen:

VLNLangstrecke | Mikebericht |


Montag, 26. Februar 2018

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

VW hat die Porsche-Familie, BMW die Quandts - und Daimler? Der größte Anteilseigner war bisher ein Investmentfonds aus Kuwait (6,8%).

Das hat sich schlagartig geändert, als am Freitag überraschend bekannt wurde, dass der chinesische Milliardär Li Shufu sich über die frei gehandelten Aktien an den Börsen fast 10% zusammengekauft hat. Das hat ihn 7,5 Milliarden € gekostet.

China´s Geely und Li Shufu kaufen sich mal eben 10% Daimler.

Der Mann ist kein Unbekannter: er hat 1986 in China den Autobauer Geely gegründet, die 2010 Volvo von Ford übernommen haben. Vor 8 Jahren hat ihn das 1,8 Milliarden USD gekostet - für 100% Volvo. Daran sieht man mal, wie wichtig ihm die 10% Daimler sein müssen, die mit 9,2 Milliarden USD 5x so teuer waren.

Und schwierige Zeiten für Daimler, bei allen aktuellen Beschwichtigungen. Denn bisher blieb ihnen starke Einflussnahme von außen erspart - den Konzern trifft es völlig unvorbereitet. Ich persönlich empfinde es sogar als einen Mini-Hostile-Takeover, wobei das “Mini” sich sowohl auf “Hostile” als auch auf “Takeover” bezieht.

Wenn man sich mal die Aktienwerte von Autokonzernen anschaut, dann hätte Li Shufu mit seinem Budget auch 1/3 von Renault übernehmen können - oder gut 20% von Ford.

Kurz gesagt: keiner ist mehr sicher. Das sind die ersten Vorboten einer großen Konsolidierungswelle, die die Autoindustrie auf links drehen wird. Denn im Moment sind die Unternehmen noch relativ gesund - das wird richtig scheppern, wenn sie erst einmal angezählt sind.

Daimler | Shufu | Geely | China | Konsolidierung |


Freitag, 05. Januar 2018

PKW Zulassungen Deutschland 2017 nach Konzernen gruppiert.

Das KBA hat die Statistik für neue PKW, die in 2017 zugelassen wurden, veröffentlicht: insgesamt haben letztes Jahr 3.441.262 neue Autos ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Das entspricht alle 9 Sekunden ein neues Auto (bei 24x7 Betrachtungsweise).

Die Dominanz von VW im deutschen Markt ist nicht zu übersehen:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

… aber ich wollte mal wissen, wie sich der Eindruck noch verstärkt, wenn man die Konzernzugehörigkeit berücksichtigt.

Inklusive der frischen Opel-Übernahme teilen sich die Konzerne die in der KBA Statistik gelisteten Marken so auf (einige fallen unter “Sonstige” in der KBA Aufstellung, daher hier nicht berücksichtigt, z.B. Lamborghini oder Bugatti bei VW):

  • VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche
  • Peugeot, Opel, Citroën, DS
  • Mercedes, Smart
  • Renault, Nissan, Dacia, Mitsubishi
  • BMW, Mini
  • Ford
  • Hyundai, Kia
  • Fiat, Jeep, Alfa Romeo
  • Toyota, Lexus
  • Mazda
  • Volvo (Geely)
  • Suzuki
  • Land Rover, Jaguar (Tata)
  • Honda
  • Subaru
  • Tesla
  • Ssangyong

Und es ergibt sich ein noch dominanteres Bild des VW Konzerns:

Zulassungszahlen 2017 nach Konzernen gruppiert.

  • VW hat über 1/3 des deutschen Marktes im Griff (36,3%) - alle 25 Sekunden wird ein Auto des VW Konzerns zugelassen (24x7).
  • PSA rückt inklusive Opel auf Platz 2 (10,8%).
  • VW, Mercedes und BMW erreichen zusammen 55,8%.
  • Toyota, Mazda, Suzuki, Honda und Subaru kommen zusammen nur noch auf 6,3%.

Mal als Bestandsaufnahme, wenn dann die hier beschriebene Fusionswelle losbricht. So ein Jahresabschluss gibt doch immer einen ganz guten Überblick.

Zulassungszahlen | Kraftfahrtbundesamt | Marken | Konzerne | Deutschland |


Mittwoch, 06. Dezember 2017

1.100 kg wiegt die neue Renault Alpine A110.

Peter Ruch vom Radicalmag durfte ihn testen und - wie war es anders zu erwarten - hat das geringe Gewicht Eindruck hinterlassen. Vielleicht hilft es ja, den Trend der fetten SUVs hinter uns zu lassen.

Ebenso hat auch die Konsequenz dieses Auto in der heutigen Zeit zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, Eindruck hinterlassen. Dafür muss man Renault Respekt zollen - zumal sie gleichzeitig selber und auch über Nissan im EV Bereich den Ton angeben.

Alpine | Radicalmag |


Mittwoch, 22. November 2017

Gordon Murray Podcast.

Schon 3,5 Jahre alt - aber es ist wie mit Wein: wird immer besser mit dem Alter.

Wein ist ein gutes Stichwort, das ist eine der Stories, die Gordon Murray zu erzählen hat. Endlich habe ich es auch selber geschafft diesen Podcast mir anzuhören - ich schleppe ihn schon eine Weile auf meinen Handy mit mir rum.

Und das, obwohl der Meister mir selber kürzlich vor die Linse gefahren ist! Und wir uns sogar mal beruflich ziemlich nahe waren: als Gordon Murray den F1 zur Serienreife brachte, arbeitete ich dort gerade bei TAG Electronics / McLaren in Woking an meiner Diplomarbeit.

Das Interview ist super spannend - z.B. der Le Mans Sieg mit dem Fast-Straßenauto F1, das von ihm konstruiert wurde. Oder seine Lieblingsautos: der erste Renault Espace, der R4, der Kangoo - oder der Mini - Packaging hat es ihm angetan. Und natürlich Leichtbau:

“I can’t get excited about heavy sportscars.”

Meine Rede - Leichtbau FTW!

Aber auch iStream - seine revolutionäre Fahrzeugproduktion.

Hat sich einiges verändert seit 2014 in unserer schnelllebigen Welt, aber seine Aussagen haben nach wie vor Gültigkeit. Wie das immer so ist, wenn sich Denker die Mühe machen ihre Gedanken zu teilen: noch Jahre später wirksam und alles andere als flüchtig.

Genauso wie sein damals skizziertes Konzept für eine bessere Formel 1 - heute noch gültig. Hätten sie besser mal auf das weise Genie gehört.

Murray | iStream | Podcast | Formel1 |


Sonntag, 12. November 2017

Rallye Köln-Ahrweiler - 24.Ausgabe 2017 - Mikebericht.

Das heißt nächstes Jahr steht das 25.Jubiläum in’s Haus und von Veranstalterseite gab es keine Bedenken, dass dieses auch stattfinden wird.

Für mich startete der Ausflug nach Mayschoß am Freitag ungewohnt: mit dem Fahrrad nach Brühl zum Bahnhof, dort den Zug nach Bonn und umgestiegen in die Bahn Richtung Ahrbrück.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Warum? Weil zum einen habe ich inzwischen meine KVB Monatskarte in ein JobTicket umgetauscht, das den gesamten VRS Verkehrsverbund einschließt - und zum anderen war mir immer aufgefallen, dass in Mayschoß das Fahrerlager direkt am Bahnhof eingerichtet wird - höchste Zeit diesen witzigen Zufall auszunutzen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und tatsächlich - nach gemütlicher Fahrt (1:40h, davon 30 Min. Zwischenstopp in Bonn) komme ich DIREKT im K-AW Fahrerlager an. Find ich cool - kein Parkplatzsuchen und unterwegs konnte ich wunderbar mit dem Laptop arbeiten und das Ganze zum Preis zweier Anschlusstickets für je 3,60€ (Mayschoß ist die letzte Station im erweiterten VRS Verbund).

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Es gibt nur 1 Schienenspur - d.h. die Bahn muss hin- und herfahren, daher fährt sie nur jede Stunde.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Im Smalltak im Fahrerlager meinte ein Pärchen zu mir, wenn es das doch bloß auch für den Ring gäbe. Volle Zustimmung von meiner Seite: einfach mit dem Zug anreisen, man läuft sowieso den ganzen Tag durch die Gegend, und dann wieder mit dem Zug zurück.

Überhaupt war es schön wieder viele bekannte Gesichter - und Autos! - zu treffen. Die Gruppe H Fahrzeuge haben schon ein Loch gerissen, aber trotzdem konnte man noch nicht von wenig Autos sprechen. Schwierig ist auch die Situation mit dem KFP - das gärte wohl auch schon eine Weile vor sich hin, weil die Rallye-Autos ja im Straßenverkehr bewegt werden zwischen den Etappen und da ist ein gewisser Standard nicht das Schlechteste.

Bei der K-AW kommen sogar die Schilder mit einer ordentlichen Portion Historie:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Und was ist das denn für ein N?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Büdchen immer gut besucht und lecker - hebe ich mir für später auf:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wann habt Ihr das letzte Mal Windsplits an einem Rallyeauto gesehen?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Darius hatte seinen wunderschönen Escort mitgebracht, der nach meinem Besuch eine farblich passende Nfektion an der Backe hatte. Unser Deal: Darius lässt die beiden Ns ganz! Na - da bin ich mal gespannt - der Attackebruder lässt nämlich freiwillig keine Sekunde liegen.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Über mangelnde Gegner braucht er sich nicht zu beklagen und Opel steht nicht nur bei Mr. K-AW hoch im Kurs.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Das Feld macht sich auf den Weg Richtung Freitags-WP, diesmal um die Ecke in Dernau. Und Gerri dokumentiert:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Opel dort auf der Rampe hatte tatsächlich ein Automatikgetriebe - was es nicht alles gibt.

Georg Berlandy ist inzwischen so eine Größe, dass seine Autos historischen Wert haben. Da gilt es, sie so original wie möglich zu erhalten - da gehört auch der N-Aufkleber dazu:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Vorwagen mit der Nummer 1: Ringmini.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Achim hat aufgerüstet und hinten eine Haldex Kupplung verbaut. Vorher hatte der Wagen permanenten Allradantrieb, der sich natürlich entsprechend verspannt und hohen Verschleiß verursacht. Vor dem Einbau gab es aber einige Aufgaben zu lösen, z.B. die Verzahnung selber anfertigen. Leichte Übung für Flash Korden in Kooperation mit Flex und Drehbank.

Dann wurde es aber Zeit für die Rennpommes - und ein Bierchen passte auch noch rein:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri hat sich unterwegs sogar noch eine Renault Alpine zugelegt - die wollte er immer schon haben:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Rückfahrt war ruhig und komfortabel - eine gute Gelegenheit schonmal ein paar Fotos zu sichten und Instagram zu füttern.

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Der Samstag führte mich nach Reifferscheid - diesmal natürlich mit dem Auto. Das Wetter war zwar leicht ungemütlich, aber bei solchen Augen- und Ohrenschmäusen wird einem schnell wieder warm um’s Herz:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Andere waren besser vorbereitet als ich:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… stellt sich raus das war der Kinderpunsch von Uli:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… der den Mike direkt mal mit einem Becher versorgt hat. Das hat gutgetan und wir hatten interessante Benzingespräche. Der bevorstehende Wandel in der Mobilität beschäftigt alle - und ich habe noch niemanden getroffen, dem die Formel E z.B. gefallen würde.

Da feiern wir lieber den Ringmini - Zeit für ein Gruppenfoto:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

… um dann festzustellen, dass der Wichtigste fehlt! Also Achim geschnappt und weil Karl Mauer auch gerade griffbereit war ein neuer Versuch - danke an Marc für das Bild:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Gerri, Mike, Karl, Ringmini, Kai, Achim, Chris - schön!

Georg Berlandy kam auch vorbei - und wie wir inzwischen wissen auf dem Weg zu seinem 12.Gesamtsieg:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Die Gang macht Planungen für die nächsten WPs, aber ich klinke mich aus:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Wer war das eigentlich?

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Ich bin zu Retti auf einen Kaffee - aber wenn man erstmal da ist, vergehen die Stunden auch wie im Flug. Ich war auch nicht der einzige mit der Idee:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

“Retti Köln-Ahrweiler” quasi und als ich ihm mein Lieblingsauto auf dem Foto zeigt, meinte er nur trocken: “Warte mal …” - verschwand kurz und kam dann damit wieder:

Rallye Köln-Ahrweiler 2017 - Mikebericht

Nicht ohne Grund die beste Tankstelle der Welt! Die übrigens nächstes Jahr 90.Geburtstag feiert und ein Buch steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt schon Pflichtlektüre.

Hier die Foto-Galerie vom Wochenende - ich werde noch weitere Fotolinks als Update in diesem Post hier einfügen. Und freue mich schon auf nächstes Jahr - die 25. Rallye K-AW.

UPDATE:

Wie versprochen noch ein paar Links - to be continued:

RKAW | Rallye | KölnAhrweiler | Ringmini | Berlandy |Mikebericht | Mikefotos | Mayschoß | Meuspath | Reifferscheid |


Montag, 21. August 2017

Video: Der aufgemotzte Renault ZOE e-Sport aus Genf fährt tatsächlich. Und wie!

Alex Kersten von Car Throttle ist ziemlich begeistert nach der Probefahrt:

youtu.be/s5DUd5tgRRo

Elektro | Renault |


Sonntag, 04. Juni 2017

Nissan anstelle von Renault in der Formula E?

Anscheinend wird das firmenintern diskutiert.

Jedenfalls war ich nicht der einzige der sich gewundert hat, dass Nissan beim N24h komplett gefehlt hat. Was auch darauf deutet, dass unter'm Radar einiges umgekrempelt wird.


Dienstag, 16. Mai 2017

Wenn Ihr nicht unbedingt auf dem Mond wohnt, dann habt Ihr ja die Wanna Decryptor Panik am Wochenende mitbekommen - bei Renault/Nissan wurde sogar die Produktion in Mitleidenschaft gezogen.

Besonders interessant ist die Story, wie die Epidemie gestoppt wurde. Das war nämlich - trotz aller Professionalität der Beteiligten - eher ein Zufall:

I believe the malware creators were trying to query an intentionally unregistered domain which would appear registered in certain sandbox environments, then once they see the domain responding, they know they’re in a sandbox and the malware exits to prevent further analysis.

Eher was für IT'ler, aber die Geschichte liest sich recht unterhaltsam.

Ransomware | WannaCry |


Mittwoch, 08. März 2017

Dieser aufgemotzte Elektro-Zoe aus Genf ist eine richtig freche Krawallbüchse geworden.

Obwohl - Krawall ist ja jetzt nicht mehr so passend. Viel Krach macht der wenig.

Aber dafür ist der 1.400kg Stromer ordentlich befeuert: 460 PS, 640 Nm. Und dank Doppelmotor auch mit Allrad.

Approved!

Bei der Farbe fühlt man sich etwas wehmütig sogar an den wilden Benz-Clio erinnert.


Freitag, 13. Januar 2017

Sowohl Fiat Chrysler als auch Renault bekommen Dieselgate Ärger.

Bei Fiat Chrysler ist es die United States Environmental Protection Agency, für die bei VW noch lange nicht Schluß ist. Es handelt sich um Jeep Grand Cherokees und Dodge Ram 1500 mit 3L Motor. Und weil Ferrari auch zum Konzern gehört, liegen in Maranello leicht die Nerven blank.

Während es bei Renault die französische Staatsanwalt ist, die wegen zu hoher Schadstoffemissionen die Ermittlungen aufgenommen haben.

Da könnten in beiden Fällen Motorsport-Programme auf dem Spiel stehen, so wie es die Audi WEC und VW WRC Programme schon dahingerafft hat.


Freitag, 12. Februar 2016

MarcVDS in der Renault Sports Trophy.

Wisst Ihr noch MarcVDS? Wo der Herr van der Straaten so wütend den Tourenwagenstecker gezogen hat?

Nun - er scheint es sich anders überlegt zu haben, denn Marc VDS steht in der Nennliste zur Renault Sports Trophy.

Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Bas Leinders ist inzwischen bei McLaren - als Sportchef für den GT Bereich.

MarcVDS | Leinders |


Dienstag, 05. Januar 2016

GT3 Homologation für Renault Sport R.S. 01.

Ist zwar nur für Frankreich, aber ist doch ein Witz, dass sich heutzutage alles für die GT3 homologieren lassen kann. Reglement? Welches Reglement?

FIAGT3 | Renault |


Montag, 28. September 2015

F1: Renault übernimmt Lotus.

Heute wurde ein Vorvertrag (letter of intent) unterschrieben.

WTF1.com:

Team Enstone have a somewhat confusing history. The were born Toleman, became Benetton were purchased by Renault, then became Lotus Renault, then just Lotus with Mercedes engines and now… *breathes in* they’re becoming Renault once again.

After months and months of speculation, Renault have finally confirmed they will buy the Lotus F1 Team and make their first step towards becoming Renault’s Works F1 Team.

Renault | Formel1 | Lotus |


Donnerstag, 20. Februar 2014

Übrig Ns vom Donnerstag.

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 16. Februar 2014

Mikebericht von der Ringdemo Mainz-Nürburgring.

Gestern war wieder #ringdemo angesagt - schon die 3.Demo innerhalb von zwei Monaten und wieder eine der vielen Aktionen, die von Sabine, Christian und Wir sind Nürburgring organisiert wurde:

und jetzt:

  • 15.Februar: DEMO von Mainz nach Nürburg.

Konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, vor allem weil abends in Nürburg auch noch die After-Demo-Party anstand.

Treffpunkt war ab 9 Uhr in Mainz, um 11 Uhr sollte es dann losgehen durch die Innenstadt:

Die Autos waren alle schön vorbereitet, damit wir auch auffallen in Mainz. So ein großes N habe ich schon lange nicht mehr gesehen:

Und improvisieren geht immer:

Neben Karl Mauer war auch der tapfere Kämpfer Otto Flimm wieder mit dabei:

Sabine natürlich auch an vorderster Front zu finden - wie immer:

Bunt gemischt von überall her, aber auch viele Leute aus MYK, WW oder AW vor Ort:

STR - Save The Ring:

Fabian war mit Claudia wieder aus Zürich angereist - schwer beeindruckender Einsatz, die beiden geben alles. Die #ringdemo Aufkleber wurden von einer freundlichen Druckerei gestiftet - tolle Idee:

Fast wie ein Fahrerlager - nur leider von den bekannten Fahrern bei der Demo kaum jemand zu sehen. Wolfgang Destree hat das ja treffend kommentiert.

Dem Smart steht das STR sehr gut finde ich:

Es war auch jemand mit dem Motorrad dabei:

Und was für eine Maschine das war! Felgen vom Renault Alpine und mitlenkendes Beiboot-Rad:

… und inklusive Frau, Hund und Kind am Start:

Nfiziert sind beide, aber bei wem hättet Ihr die Anhängerkupplung vermutet?

Ankunft in Nürburg:

Und Otto Flimm hat auch ein paar Worte gesprochen:

Ebenfalls auf der Bühne war Guido Nisius:

Das ist der neue Verbandsbürgermeister der VG Adenau (Romes Nachfolger). Immerhin - er hat nicht wie sein Vorgänger gekniffen oder rumgeeiert, sondern klipp und klar gesagt, daß der Nürburgring in der öffentlichen Hand verbleiben soll. Wollen wir hoffen, daß er sich dafür auch stark macht.

Hier noch ein paar mehr von meinen Fotos.

Insgesamt wieder mal ein kräftiger, aber auch Spaß-machender Protest - die Sache zieht immer weitere Kreise. Ich habe ausnahmslos nette Leute getroffen, freundliche Gespräche geführt und viel Optimismus erlebt. Als ich als einer der letzten in Mainz losgefahren bin in der letzten Gruppe, sind die ersten Leute schon in Wehr von der Autobahn abgefahren.

600 Autos waren schon gezählt, als ich in Mainz auf den Parkplatz gefahren bin und unterwegs haben sich auch noch viele Leute auf der Autobahn dazugesellt. Die Feier mit Kölsche Musik war der krönende Abschluss für einen gelungenen Samstagnachmittag!

Ich habe auch das Gefühl die Leute sind jetzt kampfeslustig, das darf gerne so weiter gehen - ruhig noch etwas lauter!

Ich finde es super, daß es soviel Zusammenhalt gibt - und auch wenn die großen Namen lieber auf Tauchstation gehen und uns im Stich lassen, wir kämpfen weiter!

Tag: Demo


Mittwoch, 22. Januar 2014

Nfizierter Nico Otto in Zolder.

Jörg Otto kennt Ihr ja von der Langstrecke, jetzt kommt der Nachwuchs: Nico Otto im verregneten Zolder am Steuer eines Formel Renault 1.6.

Nfiziert, was sonst!

(Danke Sebastian!)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: NicoOtto


Samstag, 09. November 2013

Mikebericht von der Rallye Köln-Ahrweiler.

Heute war Rallyetag in der Eifel und für mich das erste Mal seit 2 Monaten (gefühlt 2 Jahre!), daß ich wieder in die Nähe von Rennautos gekommen bin. Mir war ja das und das dazwischengekommen.

Voll einsatzbereit bin ich noch nicht, aber für eine Pommes bei der traditionellen Meupather Mittagspause reicht es immer. Die Atmosphäre ist unübertroffen:

Der kleine Ort hat auch ohne die Rallye ordentlich Benzin im Blut, da guckt dann auch schonmal ein Rennauto aus einer Scheune.

Achim's 4x4 war immer heftig umlagert und die Familie auch nicht weit:

Hier liegen Alex und Achim allerdings unterm Auto, ...

... es gab nämlich einen kleinen Defekt bei der Kraftübertragung:

Aber wer den Achim kennt, weiß daß ihn solche Kleinigkeiten nicht aufhalten können und rechtzeitig in der Sollzeit war die Krawallbüchse wieder attackebereit:

Was man sonst nicht sieht sind die herrlichen Motorräume, da kann man glatt von essen:

Ja zum Nürburgring - schön das zu lesen:

Apropos lesen - mir dürfte man sowas nicht in die Hand geben, da hätten wir uns längst dreimal um den Baum gewickelt:

Michael Küke mit seinem neuesten Werk:

Also nicht der Kaffee, sondern der Porsche:

Ganz knapp fertig geworden, obwohl seit Jahren sein Privatprojekt. "Wie das immer so ist." Stimmt. Aber für einen Rollout nicht schlecht, sind Gesamtzweiter geworden. Wow.

An dem Rad dreht der Michael:

Und sogar serienmässig Nfiziert:

"Das hat Stil!" ... meint Christian Kohlhaas. Der sich den übrigen Samstag im Ex-RWE in Quiddelbach vergnügt hat - mit "Stihl"!

Kremer-Chef Eberhard Baunach war auch im Einsatz:

Und das ist der frischgebackene deutsche Rallyemeister ...

Georg Berlandy:

Der Servicewagen vorbildlich Nfiziert, ...

... aber das Einsatzfahrzeug nicht! Hab ich direkt mal korrigiert. :)

Sieht doch viel besser aus :)

Georg erzählte mir noch, daß er den Wagen fast versenkt hätte, weil man ihm nach der Nordschleife erzählt hatte, daß Michael Küke 40 Sekunden schneller war. Stellt sich raus, war eine Fehlinfo - stellt Euch mal vor er hätte deswegen das Auto verloren! So hat er das Ding zum 9.Mal gewonnen. :)

Das ist Edwin Wolves, die Frisur passt zu seinem Fahrstil finde ich. Leider hatte er heute einen Unfall, ich hoffe er ist ok.

Also wenn ich bei der Rallye mitfahren würde, das wäre meine Servicestelle, volle Punktzahl:

Das 24h-Rennen fährt immer mit:

Der Einsatzwagen von Patrick Simon und Olli Martini, ...

... machen sich gerade fertig:

Wenn der Patrick so schon zur Mittagspause grinst, wie denn dann heute abend? Sind Gesamt-9. geworden!!!

Das Schöne an der K-AW sind die vielen Exoten, z.B. Lancia Delta:

Renault Alpine:

Lancia Stratos:

... gemischt mit Golf, Polo, Acona und Kadett - herrlich!

Der Preis für das beste Zuschauerauto geht an diesen Wagen aus BM. Obwohl - fahren die nicht alle Unimog in BM? :)

Und wo lässt man so einen schönen Herbsttag am besten ausklingen? Rischtisch - bei Retti! :)

Tags: Mikebericht | RallyeKAW | Ringmini | Berlandy | Küke


Mittwoch, 24. April 2013

Starterliste und Mikebericht von der Pressekonferenz 24h-Rennen.

Das Wichtigste zuerst: die Starterliste.

Bevor es zu den Fotos geht, hier ein paar Facts, die ich aufgeschnappt habe:

  • Donnerstag nachmittag wieder Adenauer Racing Day

  • Begründung warum Sonntag auf Montag: es gibt viele Sportveranstaltungen an dem Wochenende, z.B. letzter Spieltag 1./2.Liga Fussball, Brands Hatch DTM, und noch ein paar.

  • Wenn DTM zuende ist, gibt es ein Flugzeug von Brands Hatch nach Mendig, um die Piloten einzufliegen.

  • Wieder Top 40 Qualifying.

  • Sponsoren vom 24h-Rennen haben 3 Jahre verlängert, TÜV sogar 4 Jahre. (Das hab ich nicht so ganz verstanden - was passiert beim Nürburgring-Verkauf?)

  • Opel mit 500 Mann Zelt für Engländer, die sonst immer nach Le Mans fahren. Bekommen alles in Englisch.

  • Tomczyk & Farfus sind mit dabei, kommen also per Flieger von Brands Hatch.

  • Timo Bernhard - Le Mans Sieger - stapelt tief, wird auch international oft auf das Nürburgring-Rennen angesprochen. Fährt auf der #18, der #50 ist das SP7 Auto. Welches Design für die #18?

  • Bernd Schneider - möchte endlich mal in’s Ziel kommen, hatte er noch nicht beim 24h Nürburgring.

  • Johannes Stuck ist erst 5 Runden mit dem R8 gefahren, Eve Scheer meinte: “Ihr fahrt ja mit dem Vorjahressieger, ähh (stockt ..), Frank Stippler.”

  • Markus Winkelhock und auch Jörg Müller fahren dieses Wochenende GT Masters - dadurch für beide kein VLN Rennen. Jörg Müller zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder in einer deutschen Meisterschaft.

  • Timo Bernhard ist am Wochenende das erste Mal wieder auf der Nordschleife unterwegs, freut sich, daß es endlich losgeht. Konnte ja letztes Jahr nicht dabei sein, ist trotzdem gekommen und hat im Hatzenbach zugeschaut.

  • Nächste Runde war Christian Menzel, Wolfgang Schubauer und Guido “Bugs Bunny” Wirtz.

  • Aston Martin: “Man kann komplett emissionsfrei fahren mit Wasserstoff”, 6L 12 Zyl, VLN #2 war noch ohne Wasserstoffbetrieb - ist komplett neu aufgebautes Fahrzeug, VLN #3 zum ersten Mal im Wasserstoffbetrieb. (Bin gespannt, wieviel normalen Sprit die dabei verbrauchen.)

  • No 8 ist das Haribo Senior Auto - Christian möchte mit dem Junior Team vor denen in’s Ziel kommen! :)

  • Daniel 007 Craig kommt vielleicht auch, aber nicht zum fahren.

  • No 301 ist Guido Wirtz mit Opel Astra und davon werden auch einige mitfahren, allerdings auch vorsichtig, weil Seriengetriebe usw., haben eigene Opel Wertung auch für 24h.

  • Patrick Simon fährt nicht beim 24h mit, aber im Rahmenprogramm bei den Classics, 1600er Scirocco Gruppe 2, 3 Stunden Rennen.

  • Oliver Hilger von Porsche: 50 Jahre 911, diesmal deutscher Carrera Cup als Rahmenrennen. Wären eigentlich bei der DTM, aber so sind sie stattdessen mit 34 Autos auf der Nordschleife. Fahren in einem eigenen Rennen (!) dieses Jahr, eine Einführungsrunde, stehender Start und 4 Runden.

  • Mini Trophy wieder mit dabei, 4 Runden Sprint, Steve Kirch war auf der Bühne. Der Meister der Mini Trophy darf ein Testtag im Z4 GT3 absolvieren.

  • Renault Clio Bohemia Cup fährt auch wieder, auch 4 Runden, Startergruppe vor den Minis. Waren 29 Starter beim Auftakt in Hockenheim, Nordschleife werden wohl 40 Autos.

  • Walter Hornung erzählt dann noch vom RCN Lauf und erlärt die Hierachie über GLP, RCN, VLN zu 24h. Breitensport Unterstützung vom ADAC, auch kommerziell.

  • Der “Action” Teil war dann ein Boxenstopp Training vor der Tür.

Wirklich auffällig, daß das Thema Nürburgring Verkauf mit keinem Wort erwähnt wurde. Das haben dann Dieter und ich zusammen mit Otto Flimm nachgeholt.

Jetzt aber zu den Fotos:

Das ist eine schicke Location der Flughafen Butzweiler Hof, direkt hinter dem IKEA. Kannte ich noch garnicht.

Tolle Sache, daß das Plakat auch ein Zuhause gefunden hat.

Otto Flimm, Dieter Weidenbrück und Winni Berthold.

ISP Grube im Einsatz.

Timo Bernhard mit Jörg Müller.

Nicht nur die Fahrer, auch die Reporter vom Feinsten: Rainer Braun mit Arno Wester.

Bernd Schneider.

Eberhard Baunach und Wolfgang Kaufmann.

Auch innen gab es einiges zu gucken - krass, daß die früher mal mit solchen Kisten ernsthaft in die Luft gegangen sind.

So sah das da aus.

Eve Scheer und Patrick Simon haben moderiert - hat Spaß gemacht!

Der Rennleiter: Walter Hornung.

Jörg Müller, Bernd Schneider, Markus Winkelhock, Johannes Stuck und Timo Bernhard.

Ich war nicht der einzige, der fotografiert hat.

Bei weitem nicht!

Das Kamerateam.

Und noch Stimmungsvolles ...

... zum Abschluss :)


Samstag, 07. Januar 2012

Übrig Ns vom Samstag.

Noch im März 2011 hatte er sich - nur 3 Wochen vor der Landtagswahl - in einem offen Brief für die Nürburgringbetreiber und das neue Privatkonzept stark gemacht: “Bei uns funktioniert bereits vieles viel besser als öffentlich dargestellt.”


Freitag, 08. Juli 2011

Die kleinen Details beim großen Truck-Grand-Prix.

Wenn Antonio Albacete am Wochenende beim Truck Grand Prix an den Start rollt, trägt seine Nummer 1 auf der Windschutzscheibe einen dezenten Gruß an die Ringfans:

Das Rennen kann man auch live im Internet verfolgen.


Sonntag, 19. Juni 2011

Übrig Ns vom Sonntag.

“… die Stellung des Bürgers … zu stärken …” und “auf eine einvernehmliche Erledigung der Angelegenheit hinzuwirken”.

Ich glaube wir sollten dem Bürgerbeauftagten mal vorschlagen, daß er sich in Abgeordnetenbauftragter umbenennt - am besten per Petition. (Via.)


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

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Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)
Montag, 16. Mai 2011

Übrig Ns vom Montag.
Dienstag, 10. Mai 2011

Zeitplan 6-Stunden Rennen.

Am Samstag führt der MSC Adenau erstmals in seiner Geschichte ein VLN 6-Stunden Rennen durch. Als wäre das nicht Herausforderung genug, hier sind noch ein paar:

  • Zwischen Training und Rennen findet ein Rahmenprogramm statt, ein Formelrennen auf der GP-Strecke Kurzanbindung. Hört auf den eleganten Namen “Northern European Cup Formula Renault 2”.

  • Ab 18 Uhr dürfen keine Rennfahrzeuge mehr auf der Strecke fahren - dank der neuen Lärmschutzbestimmungen. Das heißt, daß das Rennen vorher beendet sein muß, also hat man das Ziel auf 17:30 Uhr gelegt. Alles schiebt sich eine halbe Stunde nach vorne, auch das Training. Um nicht das Fahrerlager komplett zu verärgern wird es wohl ausnahmsweise eine zweisprachige schriftliche Fahrerbesprechung geben.

Für das Bochumer 6-Stunden Rennen später im Jahr gilt das natürlich auch.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: über 200 Autos werden erwartet. Das ist schon überraschend, wenn man die Stimmen vom Saisonstart in Erinnerung ruft, als bekanntgegeben wurde, daß es 2 x 6 Stunden Rennen gibt.

Theoretisch dürften 230 Autos in’s Training starten und 210 beim Rennen. Die VLN ist echt auf dem Höhenflug, hoffentlich honorieren die Gesellschafter nächsten Dienstag die Leistungen von Robert Rust, der ruhig und besonnen die VLN auf Kurs hält. Gewisse maNAGer hätten da wohl lieber einen hörigeren Vertreter, Ihr könnt Euch denken, wer da am ehesten in Frage kommt.


Montag, 04. April 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Eurosport hat sich aufgehübscht, nur falls jemand sich in die Designanalyse einlesen will. Den meisten wird’s eh egal sein bzw. nicht auffallen - Hauptsache die halten sich an die Übertragungszeiten, dazu Bier, Chips und Livetiming.

  • Patrick Simon hatte es am Wochenende vorgezogen lieber rennenzufahren als streckenzusprechern. Beim 6-Stunden Rennen der Le Mans Series war er im Dress-for-Less Formula Le Mans unterwegs: Klasse gewonnen und Gesamt 12. Den kann man schicken.

  • Die Congress- und Motorsport Hotel Nürburgring GmbH mit den Geschäftsführern Kai Richter und Erich Geisler hat ihre 2009er Bilanz veröffentlicht. Kann jeder nachlesen und sich seine eigenen Gedanken zu machen:

“Die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft ist durch den qualifizierten Rangrücktritt eines Gesellschafters beseitigt.

Na dann.

  • Eveline Lemke bedankt sich für die Unterstützung und freut sich auf die Aufgaben, die vor ihr liegen. Was das genau sein wird findet sich in den nächsten 4 (?) Wochen, ich drücke feste die Daumen!

  • Das Randalestadl hat mal wieder zugeschlagen, eigentlich schon normal am Wochenende:

“Opfer einer Auseinandersetzung zwischen noch unbekannten Personen im „Eifelstadl“ wurde am Sonntag gg. 02:00 Uhr ein ansonsten unbeteiligter junger Mann, als ihm ein Schlag ins Gesicht versetzt wurde. Der 21-jährige erlitt hierbei eine Nasenbeinfraktur.

Eine Stunde später schlug ein 18-jähriger Mann aus Bad Münstereifel einen anderen Besucher, der seine Freundin im Arm hielt, auf dem Mund.”

  • Am Brünnchen bleibt es auch nicht mehr friedlich:

“Offensichtlich hatten die steigenden Temperaturen am Samstagnachmittag auch die Gemüter zweier Rennbesucher auf dem Parkplatz „Brünnchen“ am Nürburgring erhitzt. Der Streit zwischen zwei Männern endete schließlich in handgreifliche Auseinandersetzungen, in dessen Verlauf der Geschädigte von einem 45-jährigen Mann aus der Kreisstadt zunächst mit dem Ellbogen ins Gesicht geschlagen und anschließend am Boden liegend mit mehreren Fausthieben traktiert wurde.”

  • Zu dem schlimmen Feuerunfall auf der GP-Strecke habe ich immer noch keine Meldung irgendwo gesehen. Laut Polizei wird der Verletzte immer noch intensiv versorgt in einer Spezialklinik in Ludwigshafen. Die Kripo Mayen ermittelt wegen “Betriebsunfall”, der Formel Renault habe sich beim Wieder-Starten entzündet.

  • Mad Max is back!


Sonntag, 27. März 2011

Übrig Ns vom Sonntag.
  • Gewählt wurde heute in RLP, die beiden Großen SPD und CDU haben fast gleich viele Stimmen erhalten und die Grünen ziehen mit strammen 15% neu in den Landtag ein. Spannender als die Wahl werden allerdings die jetzt folgenden Koalitionsverhandlungen.

  • Randale Dorf? Schlägereien in der neuen Staatsdisko zu schlichten ist für die Rennleitung aus Adenau schon öfter vorgekommen. Jetzt ziehen die anderen Retortekneipen nach:

“In der Nacht auf Samstag wurde die Polizei Adenau gegen 03.40 Uhr zu einer Schlägerei zwischen betrunkenen Gästen einer im Eifeldorf am Nürburgring befindlichen Lokalität gerufen.”

  • Kurt Beck sieht die Aktivitäten der EU Kommission zum Vergaberecht gelassen.

  • Gab wohl letzte Woche einen Feuerunfall auf der GP-Strecke. Ich hoffe dem Fahrer geht’s gut, die Gerüchte hören sich nicht so gut an. Offizielles dazu hab ich bisher vergeblich gesucht.

  • Die VLN hat in Zukunft zwei SP3’s (“Special bis 2.000 ccm”): eine Klasse für die Renault Clio und eine für den Rest. Bei den sich anbahnenden Starterzahlen bei den Clio’s kann es für ein konstantes Team die Meisterschaft bringen. Sportlich kann ich dieser Regeländerung nichts abgewinnen.

  • Noch zwei Wochen, dann ist Rudi Adams wieder heile.

  • 3 x 3 = 4. Schubert bleibt der Langstrecke treu - mit 3 Need for Speed GT 3 Z4.

  • Sein Auto konnte er beim Rollout fast live verfolgen über Facebook, nächste Woche möchte Mr.Glickenhaus sein Baby live in Action sehen.

  • Schön Patrick Simon am Ring zu sehen! Neben seinen steigenden Aufgaben im Bewegtbildbereich hat das Nachwuchstalent auch einen schönen Rennsitz für 2011.

  • SAVE THE RING liest man jetzt nicht nur auf Rennautos, sondern auch auf Gartenzäunen. Immer weiter.

  • Ron Simons war für die Scuderia Glickenhaus die Fahrschule der Wahl:

“Larini & Giovinardi where the first guys to use an RSRNurburg car in tourist driving today after RSRNurburg won their court case against the Nurburgring earlier this week.”

“Mika Salo will complete the trio who will run the Glickenhaus Ferrari P4/5 in the Nurburgring 24hour race later this year.”

“Nicola off course won the famous ’90 ‘s DTM race against a fleet of Mercedes on home ground. Fabrizio did the play station thing so he can use a little help.”

Hier die passenden Fotos dazu.

  • Der Neue von Pohlen Racing ist aus jedem Betrachtungswinkel ein technischer Leckerbissen. Schwer zu glauben bei der Kombo Mercedes, Diesel und Dachdeckerfirma. Aber Heftig!!

  • Letztes Jahr wurden wir von R8’s überschwemmt, dieses Jahr sind es die SLS. Müssen 7 oder 8 Stück sein. Bei den Farben geben sich die Benze noch zurückhaltend: weiß, silber oder schwarz sind in freier Wildbahn.

  • Armin Hahne ist auch auf Mercedes umgestiegen und pilotiert den weißen Mamerow SLS zusammen mit Chris Mamerow. Schnelle Paarung das ist.

  • Ist der SLS eigentlich schon ein GT3?

  • Ralf Schall war zwar im SLS unterwegs, hab aber das Comeback des 190er versprochen. Auch wenn er dann manchmal in zwei Autos startet.


Samstag, 20. März 2010

Aktuell sitze ich in der Pressekonferenz der VLN, ein paar Fotos hab ich mal hochgeladen und es geht gleich interessant los. Matthias Wurm von der Wige Media AG hat einen neuen Sponsor für die VLN aus dem Hut gezaubert: Gran Turismo, das als Seriensponsor auf der Heckscheibe der VLN Starter angebracht wird. Der Vertrag wird interessanterweise nicht mit Sony abgeschlossen, sondern direkt mit Polyphony Digital in Japan. Der Vertrag hat erstmal eine Laufzeit von 1 Jahr, zum Erscheinungstermin von GT5 konnte man aber auch nichts neues berichten und geht von "irgendwann in 2010" aus.

Premio steigt als Sponsor in 2010 neu ein, man möchte das ähnlich aufziehen wie seinerzeit bei der V8Star Serie. Das Ganze heißt "Premio Race Cup" und soll über die Händler die Reifenkunden ansprechen.

Sandy Grau wechselt vom Renncockpit ins Business und wird sich in Zukunft stärker bei Uvex einbringen. In der Rennerei kennt er sich schonmal gut aus! Uvex wird auch einen Service vor Ort anbieten, zusätzlich zum racewear24 Shop im Boulevard.

Peter Geishecker hat das TV Paket vorgestellt und hat noch zusätzliche internationale Ausstrahlung in Aussicht gestellt. Das internationale Starterfeld der VLN erlaubt es, auch im Ausland interessant zu berichten. Daher, laut Robert Rust, heißt die neue Strategie der VLN: aktive Vermarktung auch außerhalb von Deutschland. Das DSF sei primär am 24h-Rennen interessiert, hat sich jedoch bereit erklärt 10 x 26 Min. (netto!) auszustrahlen.

Peter Geishecker gibt noch ein paar Infos zur DVB-T Ausstrahlung, der Sender soll stärker werden, um ein besserers Signal auszustrahlen. Das neue Wige Fernsehstudio am Ring erlaubt auch eine Moderation und eventuell auch Werbeeinspielungen. Nach wie vor ein Thema für die Wige ist die Ausstattung der Nordschleife mit Kameras, dafür fehlt allerdings das Geld.

Die VLN baut ihr Rahmenprogramm aus. Geben soll es: Drift Challenge, Sommerfest im Eifeldorf Grüne Hölle, Tourenwagen Revival und Formel Renault Saisonfinale.

Jöckel Hilgeland geht nach den Einschreibungen davon aus, daß das große Starterfeld von 2008 wieder erreicht wird - Krise? Welche Krise? Das Reglement war erfolgreich und man möchte weiterhin die 20-30 ersten individuell anpassen, um die Spannung und Chancengleichheit zu erhalten.

Neu ist auch der Freitag als Trainingstag, damit das Fahrerlager in der Obhut der VLN bleibt. Die Einstellfahrt findet immer Freitag morgens statt.

Klaus von Barby bestätigt nochmal, daß es gegenüber 2009 keine Änderungen im Reglement gibt. Verfeinert wurde der Bereich Aerodynamik, damit es keine Auswüchse gibt. Für die Serienwagen gibt es bei den Benzinern die Neuigkeit, daß auch Turbos eingestuft werden können. Grund sind die neuen kleinen Turbomotoren in der Autoindustrie. Der Hybrid von Porsche ist als Versuch unterwegs in einer eigenen Hybridklasse, der Stromkreis läßt sich zur Sicherheit komplett unterbrechen.

Frank Pohl, der neue Marketing Chef seit 3 Wochen am Ring, bescheinigt der Nordschleife einen hervorragenden Zustand und sie habe den Winter gut überstanden. Die Lärmschutzwand in Breidscheid ist nach seiner Aussage eine Auflage für die Betriebsgenehmigung ab 1.1.2010. Die Bauarbeiten sind bis VLN-Start abgeschlossen. In den vergangenen Wochen und Monaten sei viel für die Sicherheit gemacht worden. "Six Packs" und FIA Zäune hat er dabei betont.

Es gibt auch immer von 17:30 bis 19:30 Uhr Touristenfahrten, außer beim 6-Stunden Rennen.

Die Siegerehrung bleibt jetzt im Eifelstadl und ab 21:00 Uhr soll dann noch gefeiert werden.

Laut Jöckel steht die Graduierung 3 der FIA kurz bevor und erlaubt jetzt internationale Wettbewerbe. Wenn das Zertifikat gültig ist, können sogar GT1 Fahrzeuge auf der Nordschleife fahren. Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr für die Nordschleife.

Marcel Tiemann, Timo Bernhard und Dirk Adorf kamen dann als "Werksfahrer" :) auf's Podium. Marcel gewöhnt sich an den "R", weil der "RSR" nicht mehr konkurenzfähig ist. Der Neue hat noch einiges an Arbeit vor sich. Manthey hat über 20 Fahrer, d.h. könnten eine eigene Meisterschaft veranstalten ;)

Timo hat gestern den Rollout für den "R" gefahren, funktioniert erstmal alles ganz gut. Der Abtrieb ist geringer und noch gewöhnungsbedürftig. Timo hält 10 Autos für siegfähig und sieht die Werks-BMW und Audi als Hauptkonkurenz. Er war auch noch nicht im Hybrid auf der Nordschleife unterwegs, wird aber die Testarbeit begleiten. Es ist noch zu früh die Potentiale aufzuzeigen, aber die Entwicklung wird spanned zu beobachten.

Dirk im schicken weißen Fahreranzug von BMW ist stolz und geht die Sache mit viel Respekt an, aber ist völlig begeistert von seinem neuen Renner. Für ihn ist definitv ein Traum in Erfüllung gegangen und vielleicht ist es auch ein Dank von BMW an die Fans der Nordschleife, einen Privatfahrer in das Werksauto zu setzen. Wie stellen sie die Werksfahrer gegenüber den Nordschleifenfahrern dar? Dirk sei herzlich aufgenommen worden, eine Hackordnung gibt es nicht, aber Uwe und Dirk werden komplett im Team integriert und bringen wertvolle Infos ein. Der Z4 ist auch ein Thema, hört sich super an und sieht geil aus, der Z4 habe auch großes Potential und soll auch in die Runde der Favoriten vorstoßen.

Marcel hält nichts von Pokern, es wird von Anfang an Vollgas gegeben und sie werden versuchen, jedes Rennen zu gewinnen.

Die 2.Runde setzte sich zusammen aus Christer Jöns, Jan Derenbach und Heinz-Jürgen Winz. Christer wird den Black-Falcon Audi steuern, heute war Rollout. Gestern war zu knapp, obwohl heute das Wetter einiges schlechter ist. Klappt aber ganz gut und das Auto macht viel Spaß. Christer hält den Audi nach den ersten GP Runden "für genau mein Auto". Statt Dunlop wird bei Black Falcon Yokohama gefahren, aber es gibt Unterstützung von Audi Sport, um den Wagen in den Griff zu bekommen. Die ersten Rennen sind zum Testen vorgesehen, aber nach dem 24h-Rennen soll auch mal ein Gesamtsieg angepeilt werden. Das sei natürlich der Grund, in die GT3 Klasse zu wechseln. Christer fehlt auch nur noch der Gesamtsieg in seiner Sammlung - Junior Meister und VLN Champion hat er schon im Schrank stehen.

Das Ex-Junior Team der FH Köln ist jetzt erwachsen geworden und mit dem Ford Focus RS in der Specials Klasse SP4T. Gegenüber einem Cup (Honda Civic) sicher 2 große Schritte, aber trotzdem macht es viel Spaß. Die FH arbeitet eng mit der Ford Entwicklungsabteilung zusammen und die beiden sind in Köln nur durch den Rhein getrennt. Die Konkurenz ist eher in der SP3T zu suchen, die 9 Minuten Marke von Christoph Breuer ist nicht das Ziel. Dafür eher seriennah und zuverlässig.

Heinz-Jürgen Winz wird einen Fiat 500 Abarth einsetzen, weil es genausoviel Spaß macht mit kleinen Hubraum zu fahren. Und vielleicht kann man mit dem unterlegenen Fahrzeug den "Großen" ab und zu Paroli bieten. Der 1,4 L Punto sollte eigentlich mit Turbo aufgerüstet werden, aber der 500er war zu verlockend. Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit Turin, um diesen als Cup ausgelegten Wagen für die Nordschleife passend zu machen. Tank, Bremse, Elektrik - alles wird optimiert. Die Winz'ens sind ein Familienteam, Papa und Schwester, aber nach Geschäftsschluß im Autohaus kommen noch jede Menge Leute dazu, um die Rennen am Ring zu ermöglichen. Auch ein Einsatz beim 24h-Rennen ist geplant.

So, jetzt zieh ich mir erstmal einen Kaffee und guck mich nochwas im Fahrerlager um :)
Donnerstag, 11. Februar 2010

Das neue drei°gestirn meinte gestern im Interview: "Es ist jedoch eine absolute Falschinformation .. nein, wir haben für 2010 keine Rennveranstaltung abgesagt."

Wenn man einem Veranstalter eigenes Catering und eigene Beherbergung aufzwingen will, der sich aber nicht knebeln läßt und von Nürburg nach Hockenheim wechselt - stimmt: abgesagt wurde die Veranstaltung nicht. Findet nur nicht mehr statt. Die schlaue Formulierung ändert aber nichts an der Tatsache, daß die World Series von Renault dieses Jahr in Hockenheim ausgetragen wird, inklusive der laut Veranstalter 90.000 Besucher.

Auch das 1000km-Rennen der Le Mans Series des ACO wurde nicht "abgesagt", sondern "ersetzt". Durch die neue FIA GT1 Weltmeisterschaft. Die Le Mans Series wurde im Jahr 2004 vom ACO geschaffen und hat seitdem durchgängig das 1000km-Rennen auf dem Nürburgring ausgetragen. Veranstalter war der ADAC Nordrhein und es war die einzige Möglichkeit in Deutschland Le Mans Prototypen in Aktion zu sehen.

UPDATE:
Herr Hütter von Renault schreibt mir zu den WSR:

"Der "Umzug" der WSR vom Nürburgring weg nach Hockenheim hat NICHTS und rein garnichts mit was auch immer am Nürburgring zu tun. Es ist eine reine Marketingentscheidung von Renault Frankreich [..] Wir haben uns am Ring immer wohl gefühlt und sind dort perfekt und gut behandelt worden!"

Vielen Dank für die Richtigstellung! Die Gründe hatte ich mir nicht ausgedacht, sondern am Ring aufgeschnappt. Da war man wohl falsch informiert. Wer noch etwas zu dem Thema beitragen möchte, kann das gerne im Forum oder direkt bei mir. Einigen wir uns darauf, daß der Nürburgring die Veranstaltung "verloren" hat.
Donnerstag, 28. Januar 2010

Der ADAC Nordrhein als ausrichtender Veranstalter hat den ersten Zeitplan für das 24h-Rennen veröffentlicht. Sogar der Mittwochs-Corso wird offiziell aufgeführt (ab 18:30 Uhr) und trotzdem ist der Plan sehr übersichtlich. Als Rahmenprogramm gibt es nur den RCN (Donnerstags, wie immer), die Classics (die seit letztem Jahr die Youngtimer abgelöst haben und dadurch vom Nordrhein selber durchgeführt werden), Cups von VW (Scirocco) und Mini und das Renault Race Festival (das Schaulaufen von Renault Fahrzeugen wurde letztes Jahr zusammengestrickt, damit überhaupt ein Rahmenprogramm gefüllt werden konnte). Donnerstags geht's los mit Training 24h-Rennen, Driften gibt's wieder Freitag abend auf der Müllenbachschleife. Das Rennen startet um 15 Uhr, der Adenauer Racing Day wird bisher nicht erwähnt.
Positiv ist, daß alle Veranstaltungen über die Gesamtstrecke gehen (Nordschleife plus GP-Strecke). Das war in den vergangenen Jahren oft zerstückelt und sehr unübersichtlich.
Als Partner wird "Sartorius" ausgewiesen, da war doch was. Es sind aber noch 107 Tage bis zum Rennen, da kann noch Einiges passieren.

UPDATE:
Die 24-Stunden Partner sind wohl noch die von 2009, da ist die WIGE MEDIA AG, der die Seite gehört, noch nicht in 2010 angekommen. Peter Geishecker wird auch noch als Vorstandsvorsitzender gelistet, das ist jedoch seit 1.Okt.09 Stefan Eishold. Die Wige hat ja sowieso aktuell ganz andere Probleme.
Montag, 05. Oktober 2009

Renault Renn-Trucks kann man jetzt auch zuhause am PC fahren, hab es aber nicht ausprobiert.
Freitag, 18. September 2009

Renault macht zwar zur Zeit ganz andere Schlagzeilen, aber wer am Sonntag zur World Series am Ring fährt (kostenloser Eintritt!), der kann sich Samstags schon live bei Eurosport einstimmen: 14:00 Uhr, Formula Renault.
Mittwoch, 16. September 2009

The ING Renault F1 Team will not dispute the recent allegations made by the FIA concerning the 2008 Singapore Grand Prix.

It also wishes to state that its managing director, Flavio Briatore and its executive director of engineering, Pat Symonds, have left the team.

Before attending the hearing before the FIA World Motor Sport Council in Paris on 21 September 2009, the team will not make any further comment.


RUMMS! Auf Deutsch: der geschäftsführende Direktor und der technische Leiter sind im Hohen Bogen rausgeschmissen worden ohne Rücksicht auf deren zukünftige Reputation.


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