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Montag, 25. April 2016

*Jemand* hat den Nürburgring gekauft.

Jemand deswegen, weil nach wie vor unbekannt ist, welche Personen sich hinter der Käuferfirma verbergen und gekauft, weil die restliche Kaufsumme bezahlt wurde und damit der Vertrag abgeschlossen ist. Wenn man mal die paar Milliönchen außen vor lässt, die gemäß Vertrag auf Raten abgestottert werden.

Und wo Anglizismen im Spiel sind, da ist auch Nuvoloni nicht weit - das von ihm so geliebte Closure ist fast so sexy wie Stresslevelmonitoring und da liegt es doch nahe, dass der Vertrag jetzt geclosed wurde.

Die Rheinlandpfälzer lehnen Mitleid vehement ab und schaufeln sich lieber voller Naivität ihr eigenes Grab.

Logisch betrachtet hat der Käufer jetzt das Risiko an der Backe die 500+ Mio. € Beihilfen zurückzuzahlen, falls eine der beiden Klagen beim Europäischen Gericht gegen den Verkauf Erfolg haben sollte. Da jedoch in der kompletten Beck´schen Ringverkaufsaga überhaupt nichts logisch abgelaufen ist - angefangen bei der wahnwitzigen Idee des Erlebnisparks insgesamt - sind auch meine Hoffnungen auf logische Abläufe relativ weit unten angesiedelt.

Am 19.Nov.2007 wurde die Erlebnisregion beschlossen - am 25.April 2016 ist die Nordschleife russisches Eigentum.

Aber auf mich hört ja keiner.

Nur mein Weltbild hat sich in den vergangenen Jahren stark verschoben. Damit stehe ich auch nicht alleine, das hört man in den Gesprächen am Ring deutlich heraus. Also wenn man die lass-sie-doch-erstmal-machen Delegation ausblendet. Das sind die Leute, die sich mit jeder Situation zufrieden geben, denn damit begründet dieser Personenkreis vor sich und anderen jede Handlungsnotwendigkeit abzulehnen.

Und leider gab es von diesen lethargisch und obrigkeitshörig geprägten Charakteren mehr, als ich das vorher erwartet hätte.

Schwer zu sagen, ob ich mich trotzdem so aufgerieben hätte, wäre mir das Ergebnis vorher bekannt gewesen. Wahrscheinlich hätte ich meine Zeit angenehmer verbringen können, aber ich hätte mir vorwerfen müssen, nicht alles probiert zu haben.

Die Ringgemeinde war früher eine große Familie und ich hatte den Eindruck sie ist zu allem fähig. Heute bin ich schlauer und muss feststellen, dass die meisten erstmal an sich selber denken und danach lange nichts kommt.

Aber es gibt auch aufrechte Kämpfer, die sich nicht den Blick vernebeln lassen und bereit sind für die richtige Sache Opfer zu bringen. Und das ist eigentlich der größte Gewinn in all den frustrierenden Jahren: diese Leute kennengelernt zu haben, die sich nicht unterkriegen lassen und Kontra geben, obwohl sie genau wissen, dass sie im David - Goliath Spiel theoretisch nur eine kleine Chance haben.

Ich gebe auch nach wie vor die Hoffnung nicht auf - auch wenn ich Realist genug bin um zu sehen, dass ein großes Tal der Tränen vor uns liegt.

Ringverkauf | Nuvoloni | Closure | russisch | SPDRLP |


Mittwoch, 20. Januar 2016

ML Dreyer im Postillon.

Na das ging ja schnell!

SPD und Grüne halten sich so lange die Augen zu, bis AfD verschwunden ist.

Ist die AfD bald Geschichte? Mit einer neuartigen Taktik wollen die Regierungsparteien Grüne und SPD in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dafür sorgen, dass die “Alternative für Deutschland” beim Wähler keine Chance hat: Sie halten sich ganz einfach so lange die Augen zu, bis die AfD von alleine verschwunden ist. “Sind sie schon weg? Kann ich wieder gucken?”, fragt Winfried Kretschmann (Grüne) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), und linst vorsichtig zwischen zwei Fingern durch.

Auch ansonsten kein Medium, das sich in Deutschland nicht mit dem Thema beschäftigt hätte. Und die SPD natürlich hoffnungslos überfordert, weil sie es mit einem Mal nicht mit hörigen RLP Quellen zu tun hat.

Aber genießen wir erstmal den heutigen Tag, Dreyer´s Postillon Auftritt war wirklich überfällig.

Dreyer | Postillon |


Dienstag, 19. Januar 2016

SWR bestätigt offen seine Rolle als Regierungssender.

Das passt natürlich gut in die jetzige Debatte, dass der SWR auf Druck der Regierung konkurierende Parteien nicht zu TV Terminen einlädt.

Für unsereins, die wir den unterwürfigen SWR schon länger kennen, ist die Überraschung eher, dass jetzt irgend jemand überrascht ist.

Boudgoust, Boudgoust - da war doch was?

SWR und Regierung sitzen eng an eng zusammen in Mainz - da verschwimmen schonmal die Grenzen.

Die SPD ist seit 1991 ununterbrochen (mit)regierende Partei - die Netzwerke sind inzwischen undurchdringlich. Dass Kurt Beck immer noch beim ZDF - in Mainz! - in führender Position agiert, spricht Bände.

Trotz allem erlebt das unwürdige Schauspiel heute seinen Höhepunkt, denn so klar wurden die Abhängigkeiten bisher nicht nach außen gespült.

Peter Boudgoust windet sich jetzt, dass ihm keine Wahl geblieben sei - alternativlos!

Überlegen wir mal: wie würde ein wirklich unabhängiger Sender vorgehen? Man lädt Politker zu einer Talkrunde ein - wer kommt kommt, wer nicht kommt hat Pech gehabt.

Soweit die normale Logik.

In der rheinland-pfälzischen Parallelwelt ist das Rational leicht verschoben: die Regierung sagt, wenn XY auch eingeladen ist, dann komme ich nicht.

Dass die Regierung nicht kommt, ist für den SWR keine Option. Die Regierung ist gesetzt, egal was passiert. Zu sehr manifestiert sind die Abhängigkeiten, zu offensichtlich das Gefälle von Chef (= Regierung) zu Befehlsempfänger (=SWR). Umso entlarvender die Argumentation von Boudgoust, der im Eifer des Gefechts das Offensichtliche bestätigt.

Wäre die Stimmung in Deutschland gerade nicht so angeheizt, dann würde sich niemand dafür interessieren. Wir - die Leidgeplagten des Nürburgring Disasters - könnten einige Beispiele aufzeigen, die nach ähnlichem Muster abgelaufen sind. Mal mehr, mal weniger offensichtlich. Der vorauseilende Gehorsam spielt eine große Rolle, denn nach so vielen Jahren Anpassungsarbeit sind konkrete Handlungsanweisungen kaum noch notwendig. Vordergründig versucht der SWR die Mär der Unabhängigkeit zu wahren, aber hinter den Kulissen werden kräftig die Strippen gezogen.

Die Rheinland-Pfälzer lassen das alles ehrfürchtig über sich ergehen: was im Fernsehen kommt muss ja stimmen. Und die Regierung nutzt das willenlose Verhalten der abgestumpften Bevölkerung nach allen Regeln der Kunst aus. Wir haben es die letzten Jahre erlebt und konnten nicht fassen, dass das in unserer heutigen - angeblich aufgeklärten Welt - in diesem Umfang möglich ist.

Allerdings kommt jetzt ein interessanter Aspekt dazu, mit dem man in Mainz keine Erfahrung hat und den wir Nürburgring-Kämpfer vergeblich versucht haben zu erreichen: dass die Grenzen von Rheinland-Pfalz überschritten werden und eine zahlenmäßig größere - und hoffentlich kritischere! - Bevölkerung erreicht werden kann.

Das wird noch interessant 2 Monate vor der Landtagswahl, denn mit ihren erprobten Strategien - aussitzen und zeitgleich die Marionetten in günstige Positionen bringen - werden die Mainzer Schauspieler diesmal nicht weit kommen. Und etwas anderes haben sie noch nie probiert.

Der angerichtete Schaden ist übrigens enorm, denn der einzige Profiteur des Skandals ist die AfD, die ohne einen Finger krumm zu machen jede Menge Neu-Sympathisanten in ihre klebrigen Demagogenfinger getrieben bekommt. Man kann es den Leuten nicht mal verdenken, denn sie werden vom Establishment weggetrieben - irgendwo müssen sie ja wieder an Land gehen.

Bei der Gelegenheit sage ich auch schonmal voraus, dass weder Die Grünen noch die SPD ihren Koalitionspartner in Schutz nehmen werden. Weil man sich jeweils die Chancen für eine Regierungsbildung mit der CDU offenhalten möchte. Macht korrumpiert: der eine hält die Hand auf - der andere wirft den Charakter über Bord.

SWRRLP | SPDRLP | Boudgoust | Kuschelkurs |


Dienstag, 02. Juni 2015

Sepp Blatter ist gerade zurückgetreten - wieso muss ich da an Mainz denken?

Das Fifa Management und seine Funktionäre haben sich für unantastbar gehalten und werden jetzt mit Schwung auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Nach außen immer schön den Deckmantel der Gediegenheit und diese staatsmännische Aura - im Inneren jedoch durchtrieben und korrupt bis in die Haarspitzen bzw. Glatzen.

Und wir kleinen Bürger stehen dem Handeln machtlos gegenüber - gelähmt von den Dimensionen an Geldern, die bewegt werden und dann spurlos verdunsten.

Unantastbar scheinen sich die Drahtzieher mühelos jeder Verantwortung entziehen zu können, getragen von der Politik und der Industrie dürfen sich die Heuchler als Ehrenmänner zelebrieren.

Kritiker des Systems werden diskreditiert, zur Schau gestellt und eingschüchtert - die Maskerade wird mit allen Mitteln und aller Macht beschützt - nichts und niemand darf die sorgfältig geschmierten Abläufe stören.

Wenn selbst das Handeln von Behörden und Justiz - bei der Fifa sogar ganzer Staaten - anrüchig und unecht wirkt, dann scheinen wir Bürger dem Treiben nur noch ohnmächtig ausgeliefert zu sein.

Habt Ihr die Parallelen erkannt?

Wenn man die Fifa hochgehen lassen kann, dann sollte das doch auch bei der rheinland-pfälzischen SPD mit ihren grünen Schoßhündchen möglich sein!

Jens Weinreich ist übrigens heute im Schweizer Fernsehen zu Gast - falls das jemand empfangen kann. In seinem Blog ringt er nach Worten. Er begleitet den Skandal schon seit einer Ewigkeit und wurde von den Fifa-hörigen Medien gerne ignoriert - ich hoffe das schlägt jetzt in’s Gegenteil um.

Fifa | Korruption | SPDRLP | Staatskanzlei | Beckwerk |


Freitag, 22. Mai 2015

Die SPD löscht sich mal wieder die Welt passend.

Diesmal in Kaiserslautern.

Was wollen die eigentlich auf Facebook, wenn die sowieso immer alle löschen und blockieren, die ihnen nicht die Füsse küssen?

SPDRLP | Dreyer | Kaiserslautern |


Freitag, 24. April 2015

Bei welchem Thema kennt sich MP Dreyer so gut aus, dass sie ein Buch darüber schreiben könnte?

Probleme aussitzen? Katastrophen weglächeln? Kulturgüter an Russen verschachern? Kritische Facebook-Kommentare löschen? Kabinett auswechseln? Bei Kurt Beck in die Schule gehen? Warm lächeln, aber eiskalt lügen?

Alles falsch. Ich hoffe Ihr sitzt stabil: sie veröffentlicht ein Buch über ehrliche und transparente Politik.

Na klar! Bei dem Thema fällt einem doch als erstes die SPD RLP ein! Nicht.

Tags: Dreyer | SPDRLP | Buchvorstellung | Dreyerbuch |


Mittwoch, 22. April 2015

´Wir sind stolz auf unsere rheinland-pfälzischen Kulturdenkmäler.´

Meint die SPD RLP.

Was für ein gehässiger Verein.

Tags: SPDRLP | Kulturerbe | HambacherSchloss | Kulturdenkmal |


Sonntag, 23. November 2014

Bei der SPD lässt sich die Wahrheit nur noch schwer er-Ahnen!

Ein schönes Beispiel für die große Lücke, die bei der SPD RLP zwischen Fiktion und Wirklichkeit klafft, ist die neue Finanzministerin:

(Klick! für gross. Via Gerri.)

Mutter und Tochter? Oma und Enkelin? Da kann man den Zusammenhang wirklich nur noch erahnen. Einmal Quelle Wikipedia und einmal Quelle SPD.

Und so leben sie weiter fröhlich dahin in ihrer zusammengedichteten und photogeshopten Traumwelt.

Tags: SPDRLP | DorisAhnen | Photoshop |


Montag, 17. November 2014

Freie Wähler RLP: Schlag in´s Gesicht der Bürger.

Freie Wähler / Stephan Wefelscheid zum Parteitag der SPD RLP:

Angesichts einer solchen Lage das legitime Bestreben um Aufklärung und Transparenz als ein Weilen in der Vergangenheit zu bezeichnen und vom Tisch zu wischen, ist arrogant und ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger. Diese vergeudeten Steuermillionen sind von den Bürgerinnen und Bürgern hart erarbeitet worden. Mit öffentlichen Geldern muss daher sorgsam und effizient umgegangen und nicht wie im Casino gezockt werden.

Tags: FWRLP | SPDRLP | Ringverkauf |


Malu Dreyer verbreitet ein neues Imagevideo, ...

… das musste ich mal kurz frisonieren:

Tags: Dreyer | SPDRLP |


Sonntag, 16. November 2014

Das neue Narrativ der SPD.

In der Demo und der Reaktion der (Westerwald = Hering) SPD gestern dazu ist ein Detail etwas untergegangen: die Partei hat ihr - von der Polizei abgeriegeltes - Treffen dazu genutzt, eine neue Sprachregelung zum Nürburgring auszugeben.

  • Dreyer: “Lasst die CDU ruhig weiter in der Vergangenheit weilen. Lasst sie einfach in der Ecke des vergangenen Nürburgrings. Wenn sich die CDU weiter am gestern abarbeiten will, dann ist sie dort gut aufgehoben liebe Genossen und Genossinnen.”

  • Westerwald SPD / Hering: “Es waren einige Versprengte heute der Meinung, dass der Ring der Nabel der Welt ist, er ist es nicht. Fehler wurden gemacht, erkannt und abgestellt.”

Ihr seht schon, worauf das hinausläuft - mal mehr mal weniger deutlich. Natürlich lähmen die 500 Freizeitpark-Steuermillionen jegliche Diskussion über andere Themen - wie soll man auch jemanden ernst nehmen, der dermaßen verkackt hat?

Was also tun? Man erklärkt das Problem einfach für beendet. Das macht die Politik gerne schonmal, wenn sie keinen Ausweg mehr weiss.

Das Ganze wird dann noch positiv klingend garniert, “vorwärtsgerichtet”, “Zurück in der Zukunft” und zusammen mit den Dreyer Hütchenspielen (Politiker Rochade) glaubt man jetzt den Cunning Plan zu haben.

Mit tatsächlichen Lösungen hat das natürlich alles nichts zu tun, eher mit Sand-in-die-Augen-streuen.

Auch Kurt Beck hat mal beteuert, dass sein Freizeitpark den Steuerzahler nichts kosten wird. In Wirklichkeit hat er neben einer 9 bis 10-stelligen Summe Steuergeld noch ein weltweit einmaliges Kulturdenkmal oben draufgelegt, das dem Steuerzahler verloren geht.

Damit ist die einzige Konstante, die sich durch den Ablauf der Jahre hindurchzieht, der Nicht-Wahrheitsgehalt der Aussagen der SPD Politik. Malu Dreyer knüpft da nahtlos an.

So richtig stoppen kann das eigentlich nur die Staatsanwaltschaft, aber die scheint brav mitzumachen bei dem perfiden Schauspiel.

Für uns erst Recht der Grund uns hinzustellen und sowohl Aufarbeitung als auch eine echte Zukunft für Sport und Strecke zu fordern.

Wann ist die nächste Demo/Aktion? Ich stecke zwar noch mitten im Hausbau, aber dafür nehm ich mir immer Zeit, Ehrensache.

Tags: SPDRLP | Dreyer | ParteitagMainzPofalla | Lewentz | Hering | Ringdemo | Narrativ |


Dienstag, 28. Oktober 2014

Ingolf Deubel wird SPD Wahlkampfleiter.

Naja, nicht ganz, aber fast:

“„Es gibt keinen Grund, mit Kurt Beck zu brechen.“ Der SPD-Ehrenvorsitzende werde im Wahlkampf eine Rolle spielen. Wie es in der Partei heißt, ist Beck auf Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz weiterhin ein begehrter Redner.”

Ausgerechnet Kurt Beck!? Für mich gibt es zwei mögliche Erklärungen für die Wiederauferstehung des Problembärs aus der Pfalz:

a) Das RLP Wahlvolk ist tatsächlich so einfältig, dass sie den größenwahnsinnigen Ganoven brav zuhören, anstatt ihn mit faulen Eiern zu bewerfen.

oder/und

b) Der Schwachkopf Schwachstromelektriker befürchtet den SPD-Hyänen zum Opfer zu fallen und hat immer noch genug Netzwerk, um sich nach vorne zu drängeln. Im Rampenlicht ist die Chance geringer geopfert zu werden, so wie Ingolf Deubel schon für diese Rolle herhalten musste. Malu Dreyer hat vorsichtig angedeutet, dass “Fehler gemacht wurden” - und schon kommt die Schlange wieder aus dem Bau. Bevor das noch weiter ausartet oder man gar zur Verantwortung gezogen wird, stürzt man sich halt wieder in’s Rampenlicht und gibt den Ton an. Widerlich.

Jede Wette, die würden liebend gerne Kurt Beck abschütteln. Man könnte dann auch schön so tun, als gäbe es einen Neuanfang. Aber Kurt Beck lässt das nicht mit sich machen, er will seinen Ruf verteidigen. Offensichtlich hat er noch was vor, der arme kranke Mann. Da kann man nur hoffen er reisst die SPD in den Abgrund, und sich gleich mit.

Die Wahl ist übrigens erst im März 2016, die Genossen sind hypernervös. Gab schon schlechtere Ausgangspositionen. Und den Grünen würde ich auch keine Träne hinterherweinen: es gab nichtmal zarte Versuche aufzuräumen, die haben sich einfach komplett einkassieren lassen.

Tags: KurtBeck | Wahlkampf | MaluDreyer | IngolfDeubel |SPDRLP |


Sonntag, 29. November 2009

Die Opposition ist so verzweifelt auf der Suche nach belastenden Informationen, daß sie etwas über´s Ziel hinausgeschossen ist. Durch den Zugriff auf die Polizeidatenbank POLIS wurde nun eine weitere Dimension zugeschaltet: der Datenschutz. Was neben den deutschen "Leitmedien" auch die Kreise auf andere Bereiche erweitert - sogar Heise berichtet und es werden 205 Kommentare zum Thema geschrieben. Am Nürburgring jagt ein Fehlgriff den anderen. Wie die Geier stürzen sich die übrigen Parteien (FDP, Grüne, Linke, SPD) auf diese Entgleisung, der Sache an sich ist damit nicht geholfen. Die wirklich relevanten Informationen bleiben bei Polizei und Ministerien beschützt unter dem Deckmantel "Geheimhaltung" und damit einzig und allein im Zugriff der Landesregierung. Die Gewaltenteilung funktioniert nicht mehr, die Behörde Nürburgring ist ein Paradebeispiel für die politische Struktur in Deutschland. GmbH Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Ministerien und Investoren sind abhängig und absichtlich komplex miteinander verflochten und auf Kritik wird wahlweise mit Staatsgewalt oder Ignoranz geantwortet.


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