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Dienstag, 28. April 2020

Die Geschichte zum Foto - Nick Heidfeld im F1 auf der Nordschleife - heute vor 13 Jahren.

Das war ein bewegender Moment und es gab richtig viele Zuschauer - keiner wollte den Formel 1 auf der Nordschleife verpassen.

Es war zwar meine Idee, aber an der Durchführung selber war ich nicht mehr beteiligt.

Dafür konnte ich mir in Ruhe überlegen, wo und wie ich das wohl als Foto festhalte.

Da es nach dem VLN Lauf geplant war, war es schon recht spät - der Stand der Sonne spielt auf der Nordschleife beim Fotografieren immer eine große Rolle. Also entschied ich mich für Hatzenbach in Fahrtrichtung links von der Strecke, um etwas Zuschauer und Atmosphäre einfangen zu können.

Und es war klar: der Schuss musste sitzen - diese Gelegenheit kommt nie wieder.

Mein bestes Objektiv - das 300 / 2.8 - erlaubt auch nicht soviele Varianten, zu nah darf man damit nicht an der Strecke sein.

Es ist schon erstaunlich, was einem alles gelingt, wenn man konzentriert arbeitet und im Vorfeld gut plant.

Hier ist das Resultat - 1/640 bei 3,5er Blende und ISO 100 (Canon 1D MkII) - ohne Crop und Nachbereitung:

Nick Heidfeld im F1 auf der Nordschleife - heute vor 13 Jahren.

Bin ich heute noch mächtig stolz drauf - das können wahrscheinlich eher Leute nachvollziehen, die selber schonmal versucht haben etwas ernsthafter zu fotografieren. Man wächst mit seinen Aufgaben! Zumal ich ja nur zum Spaß fotografiere.

Ein kleines Video hatte ich auch erstellt bei der Gelegenheit - aber da ging es mir mehr um die akustische Kulisse. Man ahnt aber auch die Geschwindigkeit - also wegen dem Foto jetzt ;)

Was man alles so findet, wenn man etwas Zeit hat im Müßiggang und die Festplatte durchforstet.

SauberF1 | Nordschleife | Heidfeld | Mikefotos |


Dienstag, 29. September 2015

Formel 1: Sauber und Force India reichen Beschwerde bei der EU ein.

Die beiden Teams finden die Geldverteilung ungerecht und auch, dass die F1 Strategy Group das Sagen hat - das würde gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen.

Jetzt hat die Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager den nächsten Motorsportfall auf dem Tisch: die Formel 1.

James Allan:

The news from Brussels is that two current F1 teams, Sauber and Force India, have made an official complaint to the European Union that the sport is managed and governed in an anti-competitive way. This has been on the cards since the summer and now the two teams have taken a deep breath and decided to go for it.

Allerdings ist noch überhaupt nicht klar, ob die Beschwerde überhaupt angenommen wird. Aber - das wissen wir als Kommissions-Experten ja inzwischen - das öffnet dann den Weg der Klage.

Von außen betrachtet stört mich persönlich ein ganz anderer Aspekt an dem ganzen Konstrukt: dass die FIA die Sporthoheit hat und damit machen kann, was sie will. Und sich dieses Prinzip auch in den Ländern fortsetzt. Monopol und Gelddruckmaschine, da müsste man meiner Meinung nach mal ansetzen.

Nicht, dass der Schuss noch nach hinten losgeht!

Formel1 | ForceIndia | SauberF1 | Vestager |




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