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Sonntag, 02. Dezember 2018

Zu Besuch beim Frikadelli Weihnachstsmarkt in Barweiler.

Beim Frikadelli Weihnachtsmarkt platzt traditionell Barweiler aus allen Nähten - und das war dieses Jahr nicht anders. Zumal letztes Jahr ein Boxenstopp eingelegt wurde und sich dieses Jahr nicht nur Sabine, sondern auch die Bläck Fööss angekündigt haben.

Da bildet sich dann schonmal eine Warteschlange bis zur Bundesstraße:

Mike Frison / renn.tv

Aber hat sich gelohnt - die 8. Ausgabe gewohnt Vollgas und viele bekannte Gesichter mit Klaus natürlich voll in seinem Element.

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Der Preis für die weiteste Anreise ging gefühlt an Norbert Siedler und auch sonst eine schöne ausgewogene Mischung von Gästen von beiden Seiten des FIA Zauns.

Eine große Ring- und Motorsportfamilie, das merkt man deutlich bei Festen wie diesen. Danke für den tollen Event, die Stimmung und die Top Verpflegung!

Frikadelli | Weihnachtsmarkt | Barweiler | Sabine | Schmitz |


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Für die skurrile 3-rädrige Niken hat Yamaha in Deutschland 17 Testcenter auserkoren - eins davon bei Zweirad Schmitz in Adenau.


Dienstag, 14. November 2017

IHK Düsseldorf verteidigt die Rückständigkeit.

Sobald man ein Gewerbe angemeldet, kommt sofort die IHK angeschlichen und hält die Hand auf - ob man will oder nicht. Quasi die GEZ für Selbstständige - immerhin gibt es für Mini-Unternehmen eine Untergrenze. Hier im Blog wird ja auch Geld bewegt (Serverkosten, Unterstützer), also brauche ich auch eine Gewerbeanmeldung - zum Glück nicht in Düsseldorf. Die IHK dort ist nur für Düsseldorf und Kreis Mettmann zuständig.

Und sie geht anscheinend davon aus, dass Selbstständige kein Fahrrad fahren, anders kann ich solche Kommentare von Andreas Schmitz - IHK Präsident Düsseldorf - nicht deuten:

Radwege sind schön und gut, aber wir wollen nicht der Fahrradstadt Münster den Rang ablaufen. Fahrradwege mitten in einer dicht befahrenen Innenstadt sehe ich kritisch. Auch ein Blick auf die Bedeutung der Fahrradfahrer für die Einkaufmetropole sollte nachdenklich stimmen: Während diese durchschnittlich 50 Euro bei einem Einkauf in der Stadt lassen, geben Autofahrer im Schnitt 140 Euro aus. Fahrradfahren am Wochenende ist wunderbar, aber in unseren Breitengraden und bei den hohen Pendlerzahlen wird die Bedeutung des Verkehrsmittels Fahrrad für den Weg zur Arbeit in absehbarer Zeit kaum nennenswert steigen.

Man könnte meinen, das sei ein Interview aus den 70ern oder so, aber ist es aktuell. Die Fahrradfahrer und die Autofahrer - da werden direkt mal klare Grenzen gezogen. Dass beide beides sein können, kommt dem Präsident nicht in den Sinn. Ich will gar nicht wissen, wie diese Zahlen erhoben worden sind. Aber wie verbohrt muss man sein, um a) das Verkehrsmittel und b) den Verkehrsfluss an der angeblichen Solvenz festzumachen? Und überhaupt: seit wann diktieren die Einzelhändler die Mobilitätskonzepte? Wie wäre es damit die Einwohner selber zu fragen? Als wäre der öffentliche Verkehrsraum nur dazu da, den Einzelhändlern die Kunden durch die Tür zu tragen.

Bei so einer Rückständigkeit muss man sich nicht wundern, wenn das auf anderen Entscheidungsgebieten ähnlich läuft. Und Amazon & Co. im Handel die Oberhand gewinnen. Wenn man diese Dinosaurier reden hört, wie sie - ähnlich wie Sigmar Gabriel kürzlich auch - verzweifelt versuchen den antiquierten Status Quo zu erhalten, dann muss man sich über die Rückständigkeit nicht wundern. Gehen diese Leute denn nie mal vor die Tür?

Einzelhandel | Amazon | Düsseldorf | Fahrrad | Mobilität |


Sonntag, 15. Januar 2017

Ab morgen kann man den Windkraft-Flächennutzungsplan der VG Kelberg einsehen.

Und ab dann kann man auch als Bürger Stellung beziehen. Zum Beispiel so.

Sabine kämpft - mal wieder - an vorderster Front und bittet um tatkräftige Unterstützung für Sturm im Wald e.V..


Sonntag, 09. Oktober 2016

Wie Walkenhorst GT3 den Speedbeat 3er im Planzgarten entsorgt.

Eigentlich könnte das Team Walkenhorst doch nach dieser Aktion von VLN 9 am nächsten Wochenende geschlossen beim Team Speedbeat antreten, um Beat´s 3er wieder fit zu machen.

Zumindest würde das meine Hoffnung, dass die VLN noch so etwas wie eine Breitensportveranstaltung ist, nicht endgültig sterben lassen.

Da ist das, was noch vor 2 Jahren die Gemüter erhitzt hat, ja schon wieder harmlos im Vergleich.

Außer das Platz da, ich bin ein GT3 - das hat nach wie vor Bestand.


Sonntag, 24. April 2016

Uschi Schmitz erzählt von früher.

Da ist für jeden was dabei.

Schorsch Meier mit einer tollen BMW schlief auch bei uns im Stroh. Mein Vater setzte sich nachts auf die Maschine und rollte los, bergab geradeaus und landete in einem Teich, den es damals noch in Nürburg gab. Es ging gut, die Maschine war noch fahrbereit und Schorsch Meier gewann sogar das Rennen.

Ja, Luki Scheuer ist leider viel zu früh gegangen.

Wenn Uschi Schmitz alte Geschichten auspackt, dann vergeht die Zeit wie im Flug!

Klaus Ridder bemüht sich sehr, um die alten Erinnerungen zu konservieren, aber er engagiert sich auch bei den regierungstreuen Freunde-des-Nürburgring - klassischer Doppelagent.

Uschi | Ridder | Tiergarten | FreundeDesNürburgrings |


Montag, 18. Januar 2016

An Sabine kann es nicht gelegen haben: Unter-Brech-Ung bei Top Gear.

spiegel.de:

Wie der “Daily Telegraph” am Montag berichtete, hat Evans offensichtlich ein ganz grundsätzliches Problem: Ihm wird beim Dreh im Auto schlecht. So soll Evans bei Arbeiten an der Serie bei Testfahrten in einem Audi R8 V10 einen ungeplanten Brech-Stopp eingelegt haben. Co-Moderatorin und Rennfahrerin Sabine Schmitz fuhr den Wagen, Evans saß auf dem Beifahrersitz und vertrug offensichtlich nicht, wie Schmitz den Wagen über den Mazda Racetrack in Monterey prügelte.

Kann die BBC der Sabine mal bitte anständiges Personal besorgen!?

TopGear | Sabine |


Sonntag, 04. Oktober 2015

Sabine lässt kräftig Dampf ab nach VLN 8.

Sabine ist kein Kind von Traurigkeit und hat auch erstmal eine Nacht drüber geschlafen.

Aber wenn man sich nicht nur am BMW GT3 Gegner die Zähne ausbeisst, sondern auch der M3 aus dem selben Team das Vorbeifahren verhindert, dann kann einem schonmal gepflegt der Kragen platzen.

Die Balance of Performance - oder in Sabine-Speak: jeder darf mal gewinnen - hilft dem Racing in ihren Augen nicht, denn sie hält künstlich alles auf einem Niveau. Mehr oder weniger.

Sie hat auch die guten Zeiten noch live miterlebt. Also damals, als einfach stinknormal Rennen gefahren wurde:

Bei solchen armseligen Erlebnissen wünsche ich mir doch die gute alte Rennerei zurück, ohne BoP, mit Turbinchen, Edgar Dören und mit geilen Karren, die keine Konkurrenz hatten- außer sich selbst!

Sabine | Walkenhorst | BalanceOfPerformance | FIAGT3 |


Sonntag, 23. August 2015

Lieber Hans-Joachim Stuck: für wie naiv hälst Du uns.

Am Freitag abend war STRassenfest in Nürburg und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mein erster Ringrennbesuch für dieses Jahr steht noch aus - da freue ich mich auf die WEC nächste Woche.

War ganz gut besucht, man beachte das standesgemäße SAVE THE RING Shirt:

Sabine darf natürlich nicht fehlen:

Wettertechnisch kein Grund zur Klage - die Lenzbühne vom Feinsten:

Nein, auch wenn es so aussieht - die Gesprächspartner wurden nicht der Größe nach aufgereiht:

Pünktlich zu Ossi’s Einführungen auf der Bühne habe ich mein Auto abgestellt und - man hätte es nicht besser inszenieren können - kam die tapfere Kämpferin Uschi Schmitz um die Ecke und als wir gemeinsam Richtung Lenz’schem mobilen Kundgebungstruck gingen ist Ossi kurz auf die STR Historie und das rot-weisse N eingegangen. Und bei der Gelegenheit ist auch mein Name gefallen.

Mein Gehirn hat noch eine der wenigen freien Schubladen Schlüsselmomente aufgemacht und die Situation abgeheftet. Danke Ossi.

Auch ohne diesen persönlichen Seelenbalsam fand ich Ossi’s Moderation und Einleitung richtig gut. Er hat den Gesprächspartnern den Raum gegeben, den sie brauchten - ohne sich selber in irgendeiner Form in den Vordergrund zu rücken.

Trotzdem ist es mir schwergefallen zu bleiben. Der Grund war Hans-Joachim Stuck, der erste der Redner von den insgesamt 9 Leuten auf dem Lenztruck.

Wisst Ihr, wer an dem Tempolimit jetzt Schuld sein soll? Jean Todt, der FIA Präsident.

Der hat nämlich - O-Ton HJS - ebendiesen schon am folgenden Sonntag nach dem folgenschweren Unfall angerufen und gedroht, dass das 24h-Rennen ausfällt, wenn keine einschneidenden Maßnahmen - wie z.B. Tempolimit - ausgesprochen werden.

Was soll man da machen? Da sind selbst dem DMSB Präsidenten die Hände gebunden. Nochmal O-Ton HJS: das ist der Oberchef, das 24h-Rennen ist international ausgeschrieben, dann hat die FIA die Verantwortung - kannste halt nix machen.

Bin ich der einzige, den das an das Vorgehen der RLP Regierung erinnert, die auch versucht hat von der eigenen Schuld abzulenken und den schwarzen Peter Richtung Brüssel bzw. EU geschoben hat?

HJS schiebt ihn noch ein bischen weiter bis nach Paris - Hauptsache: weg.

Und hier spanne ich nochmal den Bogen zurück zu der Überschrift, denn dass der Herr Motorsportpräsident die versammelten Motorsportler für so einfältig hält ihm diese Nummer abzukaufen, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Denn zeitgleich zum 24h-Rennen sind im Rahmenprogramm die WTCC Piloten gefahren - eine direkt von der FIA ausgerichtete Weltmeisterschaft - OHNE TEMPOLIMIT.

Jean Todt ruft also extra an und fordert Maßnahmen für ein Rennen, das nicht in seiner Verantwortung liegt (N24h), während ausgerechnet das Rennen, das in seiner Verantwortung liegt (WTCC) nicht betroffen ist.

Die Begründung des Tempolimits für die arme Nordschleife ist nicht nur unlogisch, es ist auch superpeinlich. Selbst wenn es - hoffentlich bald - aufgehoben wird, die Nordschleife ist die erste Rennstrecke auf der ganzen Welt, die ein 24h-Rennen mit Tempolimit durchgeführt hat. Ausgerechnet die Nordschleife!

Danke an alle Beteiligten.

Wer hier länger mitliest weiss, dass ich ein Freund von Reverse Engineering bin. Manche Sachen werden erst im Nachhinein erklärbar, wenn mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangen bzw. wenn man ein komplexes Konstrukt auseinanderbaut und dabei feststellt, welche Rädchen ineinander greifen.

An dem tragischen Unglückstag war zufälligerweise der DMSB Geschäftsführer Christian Schacht persönlich vor Ort. Kommt nicht so oft vor bei der VLN.

Und um seinem Anspruch als Macher gerecht zu werden - oder aus Angst vor Staatsanwaltschaft? - hat er erstmal den Stecker gezogen und großflächig alles was irgendwie schnell ist von der Nordschleife verbannt. Angefangen von der SP10 (!) bis zur GT3 wurde alles gesperrt.

Ist mir zwar bis heute ein Rätsel wie der DMSB, der gar nicht für die Streckenabnahme zuständig ist, so etwas beschließen kann - aber Schwamm drüber.

Dieser Schnellschuß - noch am selben Tag oder einen Tag später - hat dann natürlich zu reger Betriebsamkeit aus Richtung ADAC Nordrhein geführt, denn das 24h-Rennen stand vor der Tür. Schlimmer noch, das Qualirennen war schon 2 Wochen später (11.–12.4.).

Und so wurden wir dann mit den Massnahmen beglückt, die bis heute gelten - inklusive Tempolimit. Alles wieder vom DMSB.

Dank Tempolimit war das GT3 Verbot vom Tisch, der Goldesel N24h gerettet und was mit der VLN und anderen passiert (sinkende Starterzahlen!) interessiert doch nach dem 24h-Rennen niemanden mehr.

Ebenso zufälligerweise hat ausgerechnet an dem Unfallort Audi seit einiger Zeit seine VIP-Base aufgeschlagen und - der nächste Zufall - ist HJS nach wie vor - neben seiner ehrenamtlichen DMSB-Präsidentschaft - in Lohn und Brot beim Volkswagenkonzern.

Auch diese Location wurde durch das Tempolimit gerettet.

Und wenn man jetzt- reverse engineered - diese ganzen Zufälle aneinanderreiht, dann machen die Entscheidungen auf einmal ganz viel Sinn.

Ich will damit nicht sagen, dass es auch so war - das können nur die Beteiligten offenlegen. Aber die Jean Todt Nummer klingt im Vergleich zu der oben aufgeführten alternativen Handlungsfolge so märchenhaft, dass man uns schon für sehr einfach denkend halten muss, diese Nummer zu kaufen.

Dabei hab ich den Mann mal verehrt :/ Gestern ist er einfach nur noch tiefer gesunken - ein Armutszeugnis. Das ging übrigens nicht nur mir so und der Applaus war eher Mitleid als Anerkennung.

Der CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher meinte bei seiner Ansprache, dass die Veranstaltung ja eigentlich hinfällig sei. Und auf einmal wird es auch dem letzten klar, dass der Runde Tisch letzte Woche auch eine gute Gelegenheit darstellt, dem STRassenfest den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem ich die beiden aber überstanden hatte, hat sich noch eine sehenswerte Diskussion entwickelt - auch wenn nichts neues herausgekommen ist.

Immerhin haben Jürgen Alzen und Klaus Abbelen ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht - Jürgen hat sich in keiner Weise vom Hans beeindrucken lassen und Klaus hat gewohnt hemdsärmelig noch Zebrastreifen und Verkehrskreisel in’s Spiel gebracht.

Leicht geschluckt habe ich, als sowohl Olaf Manthey als auch Klaus Abbelen den Nissan Leuten ordentlich eingeschenkt haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war Stümper das Qualitätsmerkmal für deren technische Leistung das Aufsteigen in den Griff zu bekommen.

Als Karl Mauer zu Wort kam, war ihm auch nicht besonders zu lachen zumute, denn die VLN kämpft mit deutlich sinkenden Starterzahlen. Das ist keine Eintagsfliege, sondern scheint sich bedrohlich zu manifestieren. Gilt auch für die anderen Serien. Der Grund unisono: Tempolimit.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und hier kann man sich das auch im Nachhinein nochmal anschauen.

Es gibt sogar eine schriftliche Zusammenfassung der Redebeiträge.

STRassenfest | CarstenSchumacher | Stuck | Todt | Tempolimit | Nürburg | Schacht | DMSB |


Samstag, 04. Juli 2015

Team Walkenhorst gewinnt VLN 4.

Und Michela Cerruti ist nach Sabine Schmitz die 2. Frau, die ein VLN Rennen gewinnt.

Das Team Walkenhorst - ein waschechtes Privatteam - hat nämlich heute im Z4 GT3 den Gesamtsieg eingefahren.

Hier das Foto mit den strahlenden Siegern.

Cerruti | Walkenhorst


Samstag, 18. April 2015

STR in Autobild.

Sabine FTW! :D

Tags: Sabine | SaveTheRing | AutoBild |


Montag, 01. Dezember 2014

Übrig Ns vom Montag.

Tag: ÜbrigNs


Montag, 23. Juni 2014

Mikebericht vom 24h-Rennen 2014.

Junge, Junge - was war das für ein Rennen! Spannend bis zur letzten Sekunde und über mangelnde Action konnte sich auch niemand beschweren, eher im Gegenteil!

Ich hatte mir Mittwoch bis Sonntag reserviert, wobei ich Montags schon wieder arbeiten musste. Als erstes gab es für mich frische Reifen. Waren noch eingelagert bei meiner Lieblingswerkstatt in Ringminihausen:

Die haben sich zwar etwas gewehrt, aber gegen den Achim ist kein Kraut gewachsen! Nur noch volltanken und ich war einsatzbereit:

Im Fahrerlager ist Mittwochs der richtige Tag zum warm werden, obwohl einige aussehen, als ob sie zum Mond starten wollen:

Für Teambilder …

… ist Tim Upietz der richtige Mann:

Unter seiner Regie entstehen die 24h-Jahrbücher im Gruppe C Verlag.

8 R8 sieht man auch eher selten:

In Ermangelung dynamischer Objekte hab ich schonmal Mitzieher mit dem Marco Werner geübt:

Georg Weiss probiert, ob ihm der Porsche noch passt:

… während Obi den Preis für das skurilste Klapprad bekommt:

Manche reisen schon mit Patina zum Rennen an:

Dirk Adorf hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um Unterschriften für diesen Helm zu sammeln:

… der abends beim großen Rievkooche Essen im Brünnchen versteigert wurde:

Dirk, Dieter Weidenbrück und die vielen Helfer haben über 3.500 Euro für den guten Zweck gesammelt!

Fussball ist nicht so mein Ding, aber ein HD Beamer mitten auf dem Campingplatz: Respekt!

Jetzt war ich ja nicht nur zum Spass da, sondern hatte auch noch wichtige Aufgaben zu erledigen, denn so ein 24h-Starterfeld will ordentlich Nfiziert werden! Schubert hat dem alten Mann freundlicherweise das auf’s Nötigste reduzierte Auto in angenehmer Arbeitshöhe bereitgestellt:

Zum Glück musste ich nicht alles alleine machen, daher geht mein grosser Dank an Tim Scheerbarth und Christian Menzel:

Bas Leinders:

Sabine Schmitz:

… und Marco Schelp:

Hier muss das iPhone von Prinz Aziz dran glauben:

Bei Dörr waren alle Einsatzfahrzeuge perfekt gestylt, sogar die Banner waren schon 1a Nfiziert:

Einfach hatten es die armen Kerlchen nicht, dem Pole Position N hat man seinen Einsatz deutlich angesehen:

Noch schlimmer erwischt hat es die Startnummer 1 bei Black Falcon, das lag schon nach der 1.Trainingsrunde im Müll!

Doch Tim Scheerbarth hatte den richtigen Riecher: nach heftigem Arbeitseinsatz haben es die Vorjahresgewinner auf den 2.Gesamtplatz geschafft:

So sah das Tickerbüro aus:

Und Ralf Zensen’s Mäggie macht mir mit ihren 24h-Aufklebern ordentlich Konkurenz! :)

Tropfende Wasserhähne repariert man am Ring so - Händewaschen wird sowieso überbewertet:

Die Fotografenkollegen hatten wieder einige Tricks auf Lager, sowohl beim Equipment-Transport:

… als auch bei der Haltung:

Den Preis für den wärmsten Helm geht an diesen Kandidaten:

Und der Preis für die meisten Tanker an das Subaru-Team:

Nach dem Tanken haben die den Wagen original in einen dahinter stehenden Astra geschoben - brechendes Kohlefaser ist ein fieses Geräusch.

Und natürlich: kein 24h-Rennen ohne Regen!

Sehr gefreut habe ich mich den Sascha mal wieder in echt zu sehen, regelmässige Blogleser kennen ihn schon länger:

Danke an Audi für das Pilsken und Agnes für das Foto!

Am Freitag bin ich mal in’s Brünnchen und da sind mir gleich die neuen Ns aufgefallen - auf Dieter’s Wagen:

… und dieser dezente Kollege auf der Rennbahn:

Kam auch bei den Historischen gut zur Geltung:

Von den Brünnchenbewohnern hab ich mir sagen lassen, dass es Markierungsfarbe sei mit Quarzsand abgestreut. Ich war trotzdem ganz froh, dass kein Regen gemeldet war, das war schon ordentlich gross! :)

Ansonsten kam mir das eher leer vor …

… was einigen Leuten die Möglichkeit geboten hat, den Standplatz zu optmieren.

Perfekter Sofastandplatz ist nämlich das A und O:

Die Lagerfeuer werden auch immer heisser, das war mal eine Bierflasche:

Frauen findet man nicht viele, kein Wunder bei solchen sanitären Anlagen:

Die Mahlzeiten sind dann auch eher praktisch als lecker:

Gut, wenn man zu zweit auf der Dax anreisen kann:

Auch im Fahrerlager großer Stil, das ist der neue Martini BMW BMW Martini:

Uwe Alzen beim Top 30 Qualifying als Zuschauer, das versteh ich jetzt nicht. Er offensichtlich auch nicht:

Ganz links im Bild Blogger Björn Habbeger - das nennt man dann wohl “behind the scenes” ;)

Mecki Messer hat an einem tollen Le Mans Band mitgewirkt - da kommen Kai und ich mit unserer Radtour sogar auch drin vor:

… und wenn sich dann noch Markus Schurig dazugesellt, dann werden erstmal Le Mans Geschichten austauscht. War ja auch erst eine Woche alt das Rennen.

Sensation! Barzahlung möglich!

Kann der Christian garnicht drüber lachen. Sollte er aber, denn einen Tag später feiert er Geburtstag und den 2.Gesamtrang zusammen! Glückwunsch!!

MarcVDS Cheffe persönlich vor Ort - zusammen mit dem Jörg in der Startaufstellung:

Sehr rührend: Rainer Dörr macht sich ein Erinnerungsbild von seinem McLaren auf Pole Position. “Hat man ja nicht alle Tage”, meint er. War schon eine kleine Sensation!

Ebenso wie der Audi R18, der originale Le Mans Sieger vom Wochenende davor. Fand ich natürlich Mega!

Wobei die Mücken in Frankreich auch nicht anders aussehen als die in der Eifel:

Wie nach einem harten Boxkampf, so sieht die Nase von einem LM Siegerwagen aus:

Und diese Früh-Kiste durfte das Auto nach vorne ziehen:

Wie schnell Marcel Fässler im Cockpit verschwunden ist - da merkte man deutlich, dass war zillionenfach geübt:

Das Startaufstellungs-Foto mit dem Rennleiter Walter Hornung hat auch schon Tradition!

Die Tribünen knallvoll …

… und die Fotografenplätze auch!

Sean Klingelhoefer aus Los Angeles - wenn ihr ihn nicht kennt, schaut mal rein.

2014 ist dann das Jahr, wo ich zum ersten Mal jemand mit iPad fotografieren sehe.

Beim Start wurde im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Staub aufgewirbelt:

Der Eifelblitz - direkt mal 1. in der zweiten Startgruppe:

Ich bin dann an die Strecke, um festzustellen, dass noch Plätze frei waren:

Kein 24h ohne Jägerzaun!

Vorsicht - Wildwechsel!

Save The Ring darf nicht fehlen:

Die Bratpfannen ordentlich wie zuhause:

Im Sonnenuntergang ist der McLaren sowohl von hinten …

… als auch von vorne eine Augenweide:

Der Aston hat schon leichte Verbrennungen:

… und der Eifelblitz Schürfwunden:

So sehen Sieger aus:

Das gibt’s nur am Ring:

Der Platz in der ersten Reihe geht so:

… oder so:

Nur mit dem Biernachschub ist unpraktisch, gut wenn es nette Passanten gibt:

Fussball wurde überall geguckt:

Und Jaber mit Waleed natürlich wieder an der Pommesbude! :)

Kam mir aber garnicht ungelegen, denn die konnten mich zur Mäggie zurückfahren, die stand ja noch am Schwalbenschwanz:

Von da hatte ich es nicht weit, denn mein Hauptquartier war wieder auf Retti’s Wiese, er gewährt mir Asyl für’s 24h-Rennen.

Hab ich gefragt, was ich schuldig bin für Strom und Verpflegung: 50 Euro. Nimmt er die 50 Euro - packt noch 150 Euro drauf und sagt: “Du kennst doch bestimmt ein Tierheim. Da gibst Du das ab.”

Ein echter Retti nach einem Hammer-Wochenende!

Die kürzeste Nacht des Jahres, neuer Distanzrekord (über 4.000 km), die ersten beiden mit 3 Min. Abstand durch’s Ziel, 17 Führungswechsel, der Gesamtsieg schon 4 Jahre in Meuspath - das war vielleicht ein Rennen.

Was sonst noch erwähnenswert ist:

  • Peter Geishecker wurde als Organisationsleiter verabschiedet

  • die 2015er Ausgabe wieder im Mai (schade)

  • ich hab mein 300er Objektiv dieses Mal garnicht ausgepackt

  • meine kompletten Fotos gibt es hier

  • Felix Baumgartner mit Top 10 Ergebnis

  • und als ich den LMP 1 fotografiert habe, hab ich ihn auch mal kurz berührt :)

Leider ist es einem wandernden Zuschauer unmöglich, den Rennverlauf zu verfolgen. Wenn man mal Radioempfang hat - was eher selten der Fall ist - dann kommt entweder Musik oder Nebensächliches und die App kann man komplett vergessen, weil das Handynetz hoffnungslos überlastet ist.

Ich bin am Sonntag im Bus geblieben - Radio Le Mans mit Livetiming - alles andere kann man komplett abhaken. Leider gibt es Radio Le Mans aber nicht über Radiofrequenz so wie in Frankreich, das wäre mal ’ne Massnahme. Da kommt Musik nur am Anfang und am Ende, der Rest ist pures Racing, so wie es sein soll.

Bei den TV Bildern konnte ich überhaupt nicht verstehen, dass so wenig von der Nordschleife zu sehen war. Beim Top 30 Quali war es ganz schlimm, fast ausschließlich nur GP Strecke. Ich hoffe das war nur bei dem DVB-T Signal so!?

Da gibt’s noch ordentlich Luft nach oben, damit auch der Zuschauer vor Ort das Rennen in all seiner Spannung miterleben kann.

Tags: Mikebericht | N24h


Freitag, 28. Februar 2014

Überraschung bei Frikadelli Racing: Porsche Cayman und Audi TTRS für die VLN Serienwagen.

Bei ausgewählten Rennen während der Langstreckenmeisterschaft wird das Frikadelli-Racing Team nämlich zwei zusätzliche Fahrzeuge in den seriennahen Produktionswagenklassen einsetzen. Hierzu wurden die Autos nicht fertig gekauft, sondern von der Rohkarosse an aufgebaut. Im Detail handelt es sich bei den Autos um einen Porsche Cayman und einen Audi TTRS.

Aber keine Sorge, der Elfer ist natürlich auch wieder am Start:

Für das Jahr 2014 wird wieder der Porsche GT3 R zum Einsatz kommen, der im letzten Jahr so hervorragend funktioniert hat, dass es hier nur wenig Verbesserungspotential gab. Das Fahrzeug wurde über den Winter komplett zerlegt, revidiert und wieder akribisch zusammengebaut. Pilotiert wird das Auto übrigens wieder in der bewährten Konstellation bestehend aus Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler), sowie dem Niederländer Patrick Huisman.

frikadelli-racing-team.de

Tags: Frikadelli


Samstag, 01. Februar 2014

Der Besuch bei Malu Dreyer.

Gestern war eine Abordnung von Wir sind Nürburgring in der Staatskanzlei in Mainz, um 1 Stunde mit der Minsiterpräsident von RLP über den Nürburgring zu diskutieren (Sabine Schmitz, Ossi Kragl, Christian Menzel und Claire Craus).

Hier ein paar Links dazu:

Starker Einsatz den Termin hinbekommen zu haben und die Zeit zu opfern, wir müssen weiter kräftig am Ball bleiben.

Eine Wir-sind-Nuerburgring.de Webseite gibt es inzwischen auch.

Wenn es nach den Insolvenzverwaltern geht, soll der Nürburgring am 17.Februar schon verkauft sein, das müssen wir verhindern.

Ecclestone ist dann doch nicht mehr im Rennen, bei Capricorn gibt es viele Fragezeichen - dann bleibt eigenltich nur noch die amerikanische Private-Equity Heuschrecke H.I.G. Capital.

Soweit zu den massig Interessenten, die bei den Insolvenzverwaltern angeblich Schlange stehen.

Und Malu Dreyer verbreitet nach wie vor die Mär, daß sie hofft einen seriösen Investor zu finden. Das Wort Investor kann ich schon garnicht mehr hören und was es bedeutet, wenn der Ring mit Gewinnabsicht statt gemeinwohlorientiert betrieben wird, habe ich ja im Detail hier kommentiert. Kurzfassung: Totalkatastrophe!

In genau 2 Wochen geht es wieder nach Mainz mit einem massiven Korso und einer genauso massiven Party hinterher :)

UPDATE:

Hanna Breuer hat auf der FB-Seite von Malu Dreyer mal im Detail skizziert, wie HIG Capital arbeitet und was das für den Nürburgring bedeutet.

UPDATE 2:

Es gibt auch einen offiziellen Text von Wir sind Nürburgring zu dem Treffen.

Ich hatte einen Link drin, daß B.Ecclestone raus sei aus der Nummer, aber da bin ich einer alten Meldung aufgesessen. (Danke Uli!)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: MaluDreyer | Demo


Dienstag, 28. Januar 2014

Rekord-Convoy zum Nürburgring Protest.

Am Sonntag gab es wieder eine Protestdemo von Wir sind Nürburgring - die Initiative von Christian Menzel, Sabine Schmitz, Ossi Kragl und vielen Helfern im Hintergrund.

Die Polizei spricht offiziell von 450 Autos, die mitgefahren sind, zwischenzeitlich hieß es mal, es seien 700 Autos.

Ich bin auch mitgefahren und es hat richtig Spaß gemacht, soviele Ring-Kämpfer zu treffen! Die Ns waren auch nicht zu übersehen und soviele ZO832 Kennzeichen gibt es sonst nur im Brünnchen - genial.

Nur um mal ein Gefühl zu bekommen, wie lang der Convoy war: ich bin im hinteren Drittel gefahren und Chris (Kohlhaas) ziemlich weit vorne - wie immer halt ;) Als wir Richtung Andernach unterwegs waren, hab ich ihn angerufen, als ich auf der Höhe vom Rasselstein war. Da ist er gerade am Ende der Thomaser Hohl (an der Kaserne) wieder aus Andernach rausgefahren. Und beim Zwischenstopp an der ED Tankstelle Plaidt sind die ersten in Mendig angekommen, als die letzten noch an der Tankstelle waren. Und das war geschlossener Verbund, da hatte die Polizei tatsächlich mal die Straße nach hinten abgesperrt.

Fotos hab ich auch gemacht, könnt Ihr Euch bei STR Facebook anschauen.

Wer nicht dabei war, hier gibt es ein Video von Thomas Bauer, toll gemacht:

youtu.be/crdvQFWt3tQ

Und - wer hätte das gedacht - ein wirklich guter und hintergründiger Bericht vom SWR.

(Den SWR Bericht könnt Ihr Euch auch abspeichern: hier ist der Link.)

Oder um es mit den Worten von Karl Mauer zu sagen:

“Das war doch wirklich eine Super-Nummer heute: Bestens organisiert, freundliche Menschen, disziplinierte Corso-Fahrer und Mega Mucke in Mendig. Herzlichen Dank allen, die sich hier engagiert haben.”

Malu Dreyer hatte zwar nur die üblichen Textbausteine, als sie gesprochen hat - aber immerhin hat sie sich auf die Bühne getraut, das hätten wir unter Kurt Beck nie erlebt. Das war das erste Mal, daß der (die) Ministerpräsident(in) zum Nürburgring-Thema zu den Leuten gesprochen hat! Peinlich genug, daß das so lange dauern musste. Aber das haben wir Christian & Co zu verdanken, die Aktionen haben uns die Tür aufgestoßen. Am Freitag sind sie zu einem Gespräch bei Frau Dreyer in der Staatskanzlei in Mainz, drücken wir die Daumen, daß es vernünftig ist.

Und in der Zwischenzeit machen wir weiter Druck, das klappt ja immer besser!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Demo


Sonntag, 12. Januar 2014

Der Nürburgring-Verkauf kann noch gestoppt werden.

Otto Flimm / JzN haben eine Beschwerde bei der EU eingereicht, weil der Verkaufsprozess weder transparent, noch diskriminierungsfrei abläuft.

Vorausgegangen war ein Schreiben an Malu Dreyer, den sie aber nicht beantwortet hat - naja, das kennen wir ja aus Facebook.

Die WiWo hat einen knackigen Artikel und hier ist auch die Pressemitteilung von JzN.

Da ist bei beiden reichlich Zündstoff drin, das kann auch der umtriebige Herr Nuvoloni nicht mehr schönreden.

  • Die Insolvenzverwalter bevorzugen Angebote zur Gesamtanlage. D.h. inklusive Hotels und Freizeitpark, dadurch würde natürlich die Beihilfe endgültig manifestiert. Das Monopol der Rennstrecken könnte beliebig benutzt werden, um die Hotels zu füllen. Die IV nennen das Synergie, in Wirklichkeit sind es Kopplungsgeschäfte. Und das erklärt auch, warum der ADAC gedisst wurde, der hat nämlich nur auf die Rennstrecken geboten und das passt den IV nicht.

Eigentlich sollte der Verkauf die verbotenen Beihilfen - also die Wettbewerbsverzerrung - auflösen. Das funktioniert aber nicht, wenn man Bieter bevorzugt, die nur alles tutti kompletti kaufen. Denn genau das macht ja die Wettbewerbsverzerrung eben nicht rückgängig.

Das Problem hat auch einen Namen: wirtschaftliche Kontinuität:

Dann würden die Beihilfen auf den Käufer übergehen und die Kommission könnte vom neuen Eigentümer einen dreistelligen Millionenbetrag zurückfordern.

Können die Bieter ja schonmal ordentliche Rückstellungen bilden!

Die Capricorner haben sich sogar schon den Nürburgring-Mitarbeitern vorgestellt, die scheinen sich ihrer Sache ja ganz schön sicher zu sein.

Und damit nichts anbrennt, schaltet Capricorn auch vorsichtshalber Imageanzeigen im lokalen Blick Aktuell. (Danke für das Bild Uwe!)

  • Wenn Otto Flimm jetzt nicht massiv vorgehen würde, dann bekommt der Nürburgring in ein paar Jahren das nächste Problem. Warum? Den aktuellen Verkaufsprozess kann man nur noch als dilettantisch beschreiben, die La Tene Capital Hongkong Nummer sagt ja schon alles. Und weil es um viel Geld geht, ist das quasi eine Einladung für die nächsten Gerichtsprozesse. Der Ring käme immer noch nicht zur Ruhe, auch dem neuen Betreiber droht die Insolvenz - dann lieber einmal jetzt alles richtig auf die Schienen setzen, als ein endloses Tal der Tränen.

  • Jetzt wissen wir auch, woher die Betriebsgesellschaft, die im Oktober 2012 auf einmal als Briefkasten aufgetaucht ist, ihr Geld herhat: 2 Mio Euro von der insolventen Nürburgring GmbH. Und - ZACK! - wieder das nächste Beihilfeproblem. Für normale Insolvenzen, so wie sie Schmidt/Lieser gewohnt sind, mag das der richtige Weg sein. Aber europarechtlich wohl doch nicht so ganz astrein.

Das ganze Gezerre muss endlich ein Ende haben. Hoffentlich kommt Otto Flimm doch noch mit Malu Dreyer in’s Gespräch, was soll das hartnäckige Mauern. Der Verkaufsprozess muss neu konzipiert werden, die Rennstrecken dürfen nicht verkauft werden und der Rest wird meistbietend versteigert. Warum ist das so schwer?

Nachdem Sabine Schmitz vorgestern schon mit einer Abordnung vom Ring auf Kurt Beck getroffen ist, war sie gestern zusammen mit Christian Menzel im Hunsrück. Dort gab es auch eine Veranstaltung - diesmal von der CDU - und auch Gespräche mit EU-Kommissar Günther Oettinger.

Klasse Einsatz und wir merken ja auch so langsam, daß die Aktionen Früchte tragen. Wir dürfen nicht lockerlassen, es gibt eine Chance den Verkauf der Nordschleife zu verhindern!

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: WiWo | WirtschaftsWoche | Flimm | JaZumNürburgring


Freitag, 10. Januar 2014

Kurt Beck meint Sabine Schmitz redet Unfug.

Gerade eben in Simmern bei einer SPD Veranstaltung - Sabine ist mit mehreren Leuten extra hingefahren, um schöne Grüße vom Nürburgring zu bestellen.

(Klick! für gross, Bild von Michael.)

Der Dialog mit den besorgten Bürgern war allerdings nur sehr kurz und Kurt Beck meint immer noch, alles richtig gemacht zu haben.

Kurt Beck:

“Und ich hab’ mich engagiert dort und wir haben vieles getan. Daß da Fehler gemacht wurden - aber liebe Leute: was wäre denn, wenn wir da nicht investiert hätten?”

Sabine Schmitz:

“Dann wär alles gut!!”

Kurt Beck:

“Ach hört doch auf! (winkt ab) Ihr redet doch Unfug hier!” (schüttelt seinem Spannmann die Hand und klatscht in die Hände)

Ossi Kragl:

“Dann wäre der Ring immer noch profitabel.”

Kurt Beck:

(Im Weggehen) “Also gut! Macht weiter so!” (grinst hämisch).

Alle:

Die Regierung hat’s verbockt,
jetzt wird der Ring verzockt!
Der Ring für die Region!
Zurück mit den Millionen!

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Mittwoch, 08. Januar 2014

Sabine besucht dann mal Kurt Beck.

Rhein-Zeitung:

“Erst waren es nur Besuche auf den Facebook-Seiten, jetzt schauen Fans des Nürburgrings auch organisiert bei öffentlichen Terminen von Politikern vorbei.”

“Sabine Schmitz kündigt an, ”der SPD Delegation betroffene Eifelgrüße vom Ring“ mizubringen. Beck ist für die Nürburgringfans einer der Hauptschuldigen an der Schieflage.”

Und auch bei Hendrik Hering. Der löscht ja auf seiner Facebookseite alles, was mit dem Nürburgring zu tun hat. Na da passt es doch prima, daß er sein neues Bürgerbüro eröffnet:

“Geplant ist offenbar auch ein Besuch zur Eröffnung des Bürgerbüros von SPD-Fraktinschef Hendrik Hering. In den vergangenen Tagen hatte Herings Büro seine liebe Mühe mit zahlreichen kritischen Kommentaren auf Facebook, nachdem die Nürburgringfans zuvor die Seite von Ministerpräsidentin Malu Dreyer geflutet hatten. ”

Sehr gut! Die sollen nicht denken, daß wir uns die Zwangsenteignung bieten lassen!

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Montag, 16. Dezember 2013

Was bedeutet das eigentlich, wenn der Nürburgring verkauft wird?

Am Samstag ist die große Protest Demo - ab 5 vor 12 im Brünnchen. Sabine Schmitz und Christian Menzel werden unterstützt von vielen Helfern und wehren sich gegen den Verkauf der Nordschleife.

Doch was würde das bedeuten, wenn die Nordschleife verkauft wird?

1. Öffentliches Eigentum wird Privateigentum.

Damit geht es natürlich direkt mal los, was vorher uns allen gehörte, gehört nach dem Verkauf jemand anderem: einer Firma, einem Fonds, einer Privatperson … wer weiß das schon? Erst einmal vollzogen, ist der Kaufvertrag nicht mehr umkehrbar - dabei ist der Ring seit seiner Eröffnung 1927 fest in öffentlicher Hand.

Dazu kommt der Denkmal-Charakter der Rennstrecke, die es so in dieser ursprünglichen und historischen Form nicht ein zweites Mal auf der ganzen Welt gibt. Wenn man die internationale Resonanz verfolgt, dann kann niemand verstehen, wie man als Staat auf die Idee kommen könnte, sich freiwillig davon zu trennen.

2. Gemeinnützig vs privatwirtschaftlich.

Gehen wir der Einfachheit halber mal von einem Verkaufspreis von 100 Mio Euro aus. Die liegen ja nicht so rum, sondern die muß man sich entweder von der Bank leihen oder man setzt sie im Auftrag von Geldgebern ein. Das Investment den Nürburgring zu kaufen steht in Konkurenz zu vielen anderen möglichen Investments, mit 100 Mio Euro lässt sich eine Menge anstellen.

Die Geldgeber - wer immer das auch ist - wollen natürlich was davon haben, daß sie ausgerechnet in den Nürburgringkauf investieren. Hätten ja auch was anderes mit dem Geld machen können, was ordentlich Gewinn abwirft. Also muß eine Rendite her. Setzen wir die mal niedrig an: 5%. Das sind bei 100 Mio Euro satte 5 Mio Euro pro Jahr, die der Ring mehr abwerfen müsste, als er es bisher getan hat. Wir reden hier nicht von Umsatz, sondern von zusätzlichem Gewinn. Wo das Geld herkommt? Entweder steigen die Preise kräftig oder es wird an der Instandhaltung gespart. Gerne auch eine Kombination aus beidem. Die Anlage wird runtergeritten und ausgesaugt. Und niemand kann etwas dagegen machen.

Gemeinwirtschaftlich betrieben muß der Ring überhaupt keinen Gewinn machen, da reicht eine schwarze Null - also kein Minus. So sollten Sportstätten und Denkmäler - zum Wohle des Volkes - auch betrieben werden normalerweise.

3. Landesgesellschaft vs Privatfirma.

Bisher hatte die Nürburgring GmbH die Zügel in der Hand, sie war wie eine Behörde und wurde auch so behandelt. Der Ring liegt in einem hochsensiblen Gemenge aus Lärmschutz und Umweltschutz - kennt Ihr irgendeine andere Rennstrecke, die in einem Naturschutzgebiet (!) liegt?

Als Behörde lässt sich einfacher mit anderen Behörden zusammenarbeiten, als dies je eine Privatfirma könnte. Erst einmal in privater Hand sind die Probleme vorprogrammiert.

4. Zum Wohle der Region vs zum Wohle des Investors.

Manche haben es schon erfolgreich verdrängt, aber die Era Richter/Lindner vom 2.Mai 2010 bis 27.Nov.2012 hat uns einen deutlichen Vorgeschmack darauf gegeben, was ein Privatbesitzer veranstalten wird. Dabei waren die beiden nur Pächter - wie wird ein Besitzer erst der Region den Hahn zudrehen?

Das Monopol der Rennanlage nutzend werden nach und nach die Dienstleistungsangebote, die sich über Generationen und Jahrzehnte am Nürburgring angesiedelt haben, aus eigener Hand angeboten. Dabei muß man noch nicht einmal den Konkurenzkampf über Preis oder Qualität fürchten, man hat die uneingeschränkte Hoheit über die Strecke, alle Kommunikation gebündelt und kann spielend leicht kleine lokale Dienstleister in’s Leere laufen lassen.

5. Touristenfahrten.

Ganz heikles Thema. Ich hör dann immer gerne von den Leuten: “Die Touristenfahrten wird es immer geben, denn die bringen ja richtig Geld ein.” Das mag kurzfristig richtig sein und in den 2,5 Jahren, als die Richter/Lindner NAG möglichst schnell möglichst viel Geld scheffeln wollte hat man auch gesehen, daß der Verkehrsdurchsatz massiv erhöht wurde.

Wenn man das Ganze aber etwas längerfristig betrachtet, dann sind die TF vor allem eins: ein unkalkulierbares Risiko. Nehmt zum Vergleich 20 reiche Sportwagenfahrer, bietet ihnen die Strecke exklusiv mit allem, was ein VIP so braucht - zu Kosten von 5.000 Euro pro Nase. Machen die sofort, das Geld interessiert sie nicht und wer will nicht in Ruhe mit ein paar Kumpels mal die Nordschleife genießen. Das sind schlappe 100.000 Euro an einem Tag - ohne Aufwand - ohne Risiko. Da sehen die TF ganz schön alt aus. Und die vielen Pensionen und Gästezimmer ganz schön leer.

6. Breitensport.

Schon jetzt sind die Streckenmieten aufgrund der kostspieligen Module, die sich die NAG’ler ausgedacht haben und die deren GF Schmidt jetzt weiterführt, kaum noch zu bezahlen. Bodenständiger, bezahlbarer Motorsport ist am Nürburgring kaum noch zu realisieren, die Vereine, die die VLN Veranstaltungen durchführen, sind froh, wenn das Wetter passt - so sehr ist das alles auf Kante genäht.

Ein privater Besitzer - mit den oben beschriebenen Profit-Zwängen - wird unweigerlich weiter an der Preisschraube drehen oder sich weitere neue Zwangsmodule ausdenken, dann fällt’s weniger auf.

7. Die Region.

Noch ein heikles Thema. In den vergangenen acht Jahrzehnten war die Nürburgring-Führung schlau genug, die Region am Geschäft partizipieren zu lassen. Das wurde unter Kafitz zwar grenzwertig ausgeschöpft, aber auch er war schlau genug, daß er genug Krümmel vom Tisch fallen lassen muß, um den Frieden zu wahren.

Wird ein Privatbetreiber auch so weitsichtig agieren? Sobald die Region sich ausgegrenzt fühlt - oder auch Einzelne, deren Lebensplanung auf einmal ganz neue Wege finden muß - werden die sich überlegen, ob man die Lärm- und sonstigen Unannehmlichkeiten weiter ohne zu murren in Kauf nimmt.

Sicher gibt es noch viele weitere Auswirkungen, die ein Nordschleifen-Verkauf mit sich bringt. Ich hab hier einfach mal runtergeschrieben, was mir so spontan eingefallen ist.

Egal, wie man es dreht und wendet: der Nürburgring - und damit meine ich die Rennstrecken - muß in öffentlicher Hand bleiben und dem Gemeinwohl dienen.

Wir sehen uns am Samstag im Brünnchen!

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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Nürburgring Demo Sa. 21.Dez.!

Sabine Schmitz und Christian Menzel rufen zu einer Protest-Demo, um sich gegen den Nürburgring-Verkauf zu wehren!

Sabine:

“Ich bitte um Teilnahme! Das ist wirklich unsere letzte Chance.”

Christian:

“Es ist 5 vor 12 - oder doch schon zu spät? Der Nürburgring darf nicht verkauft werden!”

Symbolisch startet die Demo um 5 vor 12 - und zwar genau:

Nürburgring, Samstag, 21.Dez., 11:55 Uhr

Ablauf und Ort werden noch bekanntgegeben, aber bitte haltet Euch schonmal den Termin frei, damit richtig viele Leute zusammenkommen.

Am besten gefällt mir diese Antwort auf Facebook von Henrik:

“don’t understand german, but i have nothing to do on the 21 dec. I’ll take the trip from Norway, no problem. Save The Ring”

Save The Ring ist übrigens vorgestern 3 Jahre alt geworden - naja - hat zwar niemand gratuliert, aber so wirklich ein Grund zum Feiern ist es ja auch nicht. Wir kämpfen und strampeln uns ab, doch die Politik interessiert sich nicht die Bohne für die Probleme. Sie wollen einfach nur an der Macht bleiben und dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Kurt Beck verantwortet jetzt bei der Friedrich Ebert Stiftung wieder ein Jahresbudget 139 Millionen und seine Nachfolgerin Malu Dreyer lässt verlauten, daß der Nürburgring ihr keinen Anlass zur Sorge bereitet.

Also Leute, wenn Ihr auch so wütend seid wie ich, dann lasst das nicht auf Euch sitzen und mobilisiert alle Kräfte, damit wir eine kräftige Demo bekommen, deren Wellen auch Mainz erschüttern!

Und ja - Ihr habt Recht - viel können wir nicht mehr ändern. Aber wir sollten ihnen die geplante Zwangsenteignung so schwer wie möglich machen! Und wer weiss? Vielleicht kippen wir es ja doch!

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Sonntag, 10. November 2013

Die Nordschleife ist unverkäuflich - Not For Sale!

Klingt so selbstverständlich, aber ist es leider nicht, denn unsere Regierung setzt alles daran, um die Nordschleife zu Geld zu machen. Dabei wird das kulturelle Erbe mit Füssen getreten und der Willen der Bevölkerung hartnäckig ignoriert.

Nordschleife Not For Sale does sound like the best thing to do, but unfortunately our government makes every possible effort to turn Nordschleife into money. The heritage is ignored as is the will of the people.

Und trotzdem: ich wehre mich gegen den Verkauf der Nordschleife - sie darf nicht privatisiert werden - sie muss Eigentum der Öffentlichkeit bleiben!

But still: I fight against the sale of Nordschleife - it shall not be privatised - is has to stay in public ownership!

Oder kurz: Nordschleife Not For Sale!

Or in short: Nordschleife Not For Sale!

Gerri war so nett das Ganze grafisch umzusetzen und als Hashtag #NordschleifeNotForSale können wir für die Nachwelt verewigen: wir sind gegen den Verkauf!

Gerri has been helpful to come up with the artwork and together with the #NordschleifeNotForSale hashtag we can make our statement: we are against the sale!

Diese Person meint: Nordschleife Not For Sale!

This person says: Nordschleife Not For Sale!

Gerri an der Rettitanke:

Gerri at Döttinger Höhe Petrol Station:

Peter Becker frisch vom Mountainbiken im Batmankostüm:

Peter Becker - long time VLN participant - just coming from mountainbiking in his Batman livery:

Uschi muss man nicht lange bitten Ihre Forderung klazumachen:

Uschi Schmitz - Sabine’s mother and owner of Tiergarten Hotel:

Und Patricio in der Pistenklause auch nicht:

Patricio, who runs Pistenklause:

Das Schild steht jetzt erstmal am Eingang vom Hotel Tiergarten, könnt Ihr Euch gerne nehmen, um Fotos zu machen:

The sign now sits at the entry of Tiergarten Hotel, ready for you to use with your pictures:

Markiert sie in Instagram (oder Facebook, Twitter) mit dem #NordschleifeNotForSale Hashtag und wir bekommen eine nette Fotowall zusammen.

Mark them in Instagram (or Facebook, Twitter) with the #NordschleifeNotForSale hashtag and we will collect a nice picture wall.

Und wer es ganz korrekt machen will, der nimmt sich im Save The Ring HQ das Banner als Hintergrund:

In case you care about the details, use the Save The Ring banner as background:

Sobald ich die Grafik habe, werde ich sie hier auch als File einbinden, dann könnt Ihr es ausdrucken und Euer Bild machen. Oder auch selber etwas entwerfen!

As soon as I have the artwork, I will include the file here too, which you can print out to make your picture. Or you even create your own!

Und selbst wenn sie es wagen über alle unsere Köpfe hinweg den Verkauf der Nordschleife durchzwingen: wir sind dagegen und lassen es jeden wissen!

And even if they dare against all oppostion to push the sale through: we are against it and we let everybody know!

UPDATE:

Hier das Statement als File zum Ausdrucken:

Here the file, if you want to print yourself:

Tags: NordschleifeNotForSale | Insolvenz | Erlebnisgrab | Nordschleifeverkauf


Freitag, 17. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Donnerstag.

Der Höhepunkt des Jahres ist eingeleitet und natürlich bin ich vor Ort. Möchte versuchen abends einen Überblick zu zeigen und hier ist der vom Donnerstag.

Eigentlich traurig, was im Vorfeld passiert ist und nicht Wenige haben mich im Fahrerlager angesprochen mit den Worten: 'Wollen wir mal nicht hoffen, daß es das letzte 24h-Rennen ist.' Aber der Ernst der Lage ist eigentlich allen bewusst.

Im Tiergarten Hotel war es auch ernst, weil die N's alle waren! Betonung liegt auf 'waren'. ;)

An der Strecke standesgemäß - hier exemplarisch Bilder, die einmal von Stefan Kapellen von Hohe Acht / Wippermann (welcher von beiden wird jährlich detailiert ausdiskutiert) und ...

... von Marc Schmitz aus dem Metzgesfeld kommen. Aber den Preis für die erste 24h-Pressekonferenz ...

... geht an the-one-and-only Retti!

Während auf der anderen Seite von seinem Laden das Bezauto ein kräftiges Frühstück einnimmt.

Einer arbeitet, zwei tragen die Verantwortung - die Tasse Kaffee müsst Ihr Euch dazudenken ;)

Piratenflagge gehisst, was soll da noch schiefgehen.

Der Düpré Fünfer wär dann auch designed und wie ich finde sehr kultig! Das sind die Audi quattro Farben, könnte mir vorstellen, daß kommt bei den quattro Fans gut an. Schöne Mischung aus Retro und Modern - toll, daß so ein Auto auf die Räder gestellt wird. Wünschen wir ihm eine glückliche Zielankunft, nfiziert isser ja.

Die BMWs wären dann auch startklar ...

... und von dieser Sorte Reifen wird es wohl diesmal viele brauchen. Aus Sicht der Camper eher ein trauriges Schauspiel, wenn sich wieder ein Gebirgsbach einen Weg durch das Zelt sucht.

Dieser Herr fährt ...

... beim Team Götz und ist wohl einer aus dem Team von Kaz Yamauchi, der fährt selber ja ...

... auf diesem Auto.

Und wo wir schon bei hohem Besuch sind:

Jaber - den brauch ich ja nicht mehr vorstellen - hat Sheikh Salman bin Isa Al Khalifa mitgebracht, das ist der Chef der Bahrain Strecke, die hatten ja kürzlich Formel 1.

Aber es gab auch wichtige Sachen, zwei un-nfizierte Telefone, geht ja garnicht.

Das sind die Autogrammkarten von Kremer. Seht Ihr hinten der Spoiler? Fehlt die Endplatte. Dieter Schornstein hat da eine heftige Geschichte zu erzählt: fährt beim VLN auf dem GP Kurs, Patrick Huisman kommt von hinten im Frikadelliporsche. Vor ihm noch ein kleinerer, den überholt er noch, um dann den Patrick vorbeizulassen - der ist in der Zwischenzeit aber mit den kleineren Wagen aneinandergeraten, Dieter hört ein Knall und quietschende Reifen und guckt auf einmal aus dem Seitenfenster auf die Bodenplatte vom Frikadelliporsche. "Das gibt jetzt einen Megaeinschlag", denkt er - aber der kommt dann zum Glück doch nicht. Die beiden Autos haben sich nur gegenseitig die Spoilerendplatten abrasiert.

Nur damit ihr wisst, was für eine Autogrammkarte Ihr dann einsammelt. Lasst unbedingt den Dieter Schornstein unterschreiben. Und vielleicht auch den Patrick Huisman! Würde dann gern mal dem sein Gesicht sehen ;)

Ich fürchte das kommt dann davon, wenn die anderen Farben alle schon weg sind.

Vorjahressieger Marc Basseng ...

... trägt Miesi-Cosi's durch die Gegend ...

... und begutachtet schonmal die Konkurenz.

Aber die Audileute verstehe wer will. Da gewinnen die 2012 mit einer Supertruppe zum ersten Mal das 24h-Rennen (Basseng, Haase, Winkelhock, Stippler) - haben alle diese 4 Fahrer auch 2013 noch unter Vertrag - und verteilen die dann auf 3 verschiedene Autos. Marc fährt jetzt zum Beispiel bei Mamerow und hat nicht die 1 auf dem Auto. Und Bilstein haben sie sich auch abjagen lassen. Wie cool wäre das doch gewesen, Bilstein Audi mit der 1 und die 4 Gewinner von 2012 wieder als Team.

Übrigens auch René Rast auf dem Mamerow Audi, lief auch gesund und munter durch die Gegend, scheint alles in Ordnung zu sein.

Bei Dörr ist jetzt richtig McLaren Feeling eingezogen!

Außer an den Tischen, da würden sich BMW und Audi als Bayern richtig wohl fühlen :)

Währenddessen werden beim 007 noch ein paar Kleinkaliber nachgerüstet, ...

... bzw. Wasserstoff. Mit Nummernschild!

Dieser Frikadellimann hat noch die falsche Jacke an, kann ja mal passieren: Patrick Pilet - vor 2 Wochen noch in Spa bei der WEC.

Noch ein Patrick - nämlich Kaiser. So sieht ordentliche 24h-Vorbereitung aus! Er fährt zusammen mit Maxi Götz, Alexander Mattschull und Chris Kohlhaas auf dem ...

... 458. Der sich für die 24h-Stunden extraschick gemacht hat und als so eine Art Rossi-Replica daherkommt. Da müsst Ihr mal draufblitzen, dann ...

... wird der so. Krass, oder? Da stimmen die Details, ...

... guckt Euch das mal an. 1000prozentig.

Ist wirklich schick geworden, da hätte @ValeYellow46 auch seinen Spaß dran!

Das Problem war jetzt, der musste noch nfiziert werden und wir haben uns die Flaps vorne ausgeguckt. Waren aber nicht sicher, ob der obere oder der untere.

Haben das dann so gemacht! :)

Schön, daß auch hier ein paar Teams die Flaggen hochhalten! Also ... die Heckscheiben! ;)

Falsche Richtung! :)

Geht doch nichts über Laserlicht. Schön hell!

Moment mal! LOL

Dann gab es noch dieses Spektakel mit einem Audi auf dem Gabelstapler.

Mussten sich natürlich alle angegucken.

AM's gibt's dieses Jahr wirklich wieder genug!

Diese Nummer hab ich nicht verstanden, muß ja auch nicht alles verstehen.

Nein, der stand nicht im Youngtimerlager!

Das ist das Lenkrad von Kiki Sak Nana. Update: das ist natürlich der Schirra Mini, Kiki kommt eins tiefer - danke Marco!

Der ist jetzt auch nfiziert, mal gucken, wie er damit klarkommt! ;)

Harald legendary Grohs ganz entspannt, hab ich ihn gut erwischt, oder? Die Peugeots sind dieses Jahr echt Konkurenten und haben auch gute Fahrer, das wird spannend. Oese fährt LKW EM, aber wegen der So-Mo Geschichte kann er pünktlich zum Ring kommen. DAS ist jetzt das erste Mal, wo das mit dem So-Mo mal wirklich für etwas gut ist.

Gibt auch wieder zwei Stück der schicken Schirras.

Die Peugeots können sich aber auch sehen lassen!

Das hängt jetzt an jeder Box vorne und hinten. Garnicht schlecht, kann man sich gut orientieren.

HG R auf GT3 R - na das passt doch.

Audi Ultra, Freude am Fahren!?

24 ist doch mal ’ne coole Startnummer.

Musste ich in Szene setzen, ging nicht anders :)

Bei Frikadellis alles ruhig, waren sicher feiern.

Der ist voll durch die Boxengasse gebrettert! … Ok, ich geb’s zu - mit 1/40 fotografiert ;)

Schweizer Golf mit selbstgemachtem N - Respekt!

Und hier das Auto von Talk-Kumpane Dieter Weidenbrück. Ja zum Nürburgring, eh klar.

So sieht er aus, also der 175 die Daumen drücken!

Wie jetzt? Sonne? Musste ich fotografieren, glaubt mir sonst doch keiner.

Das ist Enrico Argiolas aus Italien, hat immer vom 24h-Rennen geträumt und ist jetzt als Fotograf dabei. Vorher war er noch in Ringminihausen und hat ein kleines Feature über den Achim gemacht. Besser geht ja garnicht mehr.

Akuratst eingeparkt!!

Der Porsche Auftritt auch nicht undekadent.

Mal ein paar Cup Porsche fotografieren … Uups, was ist das denn? Der Sebastian!

Der will mir wohl Angst machen? Mission accompished! :)

Wer von Euch trinkt den Erzquell Pils?

Meine Rede.

Ach? Du willst ein weißes Auto? Kein Problem, lackier ich Dir schnell um.

So muß Kaffee. Nicht dieses Lindnergesöff. (Ihr erinnert Euch? Letztes Jahr?)

Und noch ein Neumitglied bei den Gruppe N Fahrzeugen. :)

 

Reicht für heute - jetzt erstmal ’ne Runde schlafen! :)

PS: danke für die Korrektur Olli! :)

Tags: Mikebericht | N24h


Dienstag, 19. März 2013

... dann kommt der Nürburgring nach Mainz!

Genauso war es auch, großer Aufschlag der Ring-Gemeinde heute in Mainz! Das sollte den Politikern zu denken geben - mein Lieblingsspruch heute war:

“Das ist doch heute nur zum Üben - wir überlegen schon, was wir nächstes Mal verbessern.”

So weit, wie die meinen, ist es nämlich garnicht nach Mainz und wer die Motorsportler kennt, weiß, daß sie sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen lassen.

Aber der Reihe nach:

Der Korso baut sich auf - schonmal jemand 2 Ringminis auf einmal im Einsatz gesehen?

Originaler Erlebnisgrab-Flyer von 2007, damals hätte es noch verhindert werden können.

Ich hab es nicht geschafft, innerhalb von einer Stunde die ganze Länge abzulaufen.

Und wie!

Die denken nämlich, mit uns könnte man es machen!

Die LKW's rücken an!

Hallo Ossi!

Der Audi mit dabei, Ehrensache.

Occupy Autobahn!

Manthey Racing Truck.

Sabine kämpft für uns und den Ring.

Otto Flimm, kämfperisch - viel Publikum!

Hanns-Martin Fraas und Ernst Moser.

Uschi Schmitz und Hannes Scheid.

Mein Bild auf der Bühne, hatte ich auch noch nicht!

Hallo Mainz! Wir können gerne nochmal kommen!

N-fiziert!

Karl Mauer on stage.

STR ^2

Karl Mauer ...

... und Georg Weiss.

Alexander Licht und Julia Klöckner.

Otto Flimm kann es nicht fassen, wie uns mitgespielt wird.

Ringminibesatzung.

Schmitz und Schmitz.

Dieter Weidenbrück - hat die ganzen Frontscheiben-Aufkleber gestiftet!

Pro-Steilstrecke!

Tolle Bühne, gute Stimmung.

Auch der kleinste Nürburgring-Nachwuchs!

Staatssekretär Häffner - kaum auszuhalten, nur Ausreden und die üblichen Textbausteine. Die führen uns komplett vor!

Erstmal über 10.000 Unterschriften überreichen.

SAVE THE RING!

VLN meets STR.

Ringlegende Helmut Dähne und Ringlegendin Sabine Schmitz - machen sich Sorgen.

Karl Mauer.

Otto Flimm gibt alles.

Und die Politdarsteller? Auf dem Sprung zum nächsten Termin.

Dieter Frey on Stage.

Autogramme gehen immer!

Schnelle Runde, Zweiradhelden: Helmut Dähne, Kalle Müller, Jürgen Müller.

Schnelle Leute? Da darf Christian Kohlhaas nicht fehlen.

OK, fahren wir wieder nach Hause. Aber keine Sorge: wenn das nicht läuft, wir kommen wieder! Jetzt kennen wir ja den Weg.

Hier noch ein schöner Bericht aus der Rhein-Zeitung, hätte ich mir fast das Bloggen sparen können ;) Toll gemacht, und viele Sachen von anderen Leuten eingebunden - gefällt mir!


Samstag, 16. März 2013

Am Dienstag schlägt der Ring in Mainz auf.

Bei der Otto Flimm Veranstaltung vor genau 2 Wochen am 2.März in Nürburg waren breit gefächert alle verantwortlichen Politiker aus der Mainzer Landesregierung eingeladen - und keiner ist gekommen.

Das war nicht nur eine bittere Enttäuschung, sondern (wieder einmal) ein überdeutliches Signal, daß man ausgerechnet mit denen, die diese Sportstätte am meisten angeht, nämlich DIE SPORTLER, nicht gewillt ist zu reden.

Doch Otto Flimm gibt nicht nach und daraus ist die Idee der Demo in Mainz geboren. Es haben sich Viele solidarisiert und inzwischen ist klar:

Wenn die Politiker nicht zum Nürburgring kommen, dann kommt der Nürburgring zu den Politikern!

Der Aufstand in der Region um den Ring ist zwar nach wie vor eine bittere Enttäuschung, aber ich hatte ja 5 Jahre Zeit mich daran zu gewöhnen, von daher keine Überraschung.

Was mich aber positiv stimmt, daß zum letzten Gefecht auch reichweiten-gewaltige Personen wie Peter Meyer aufbrechen oder Organisationen wie der ADAC-Nordrhein. Die wissen genau, daß der deutsche Motorsport schon mächtig auf Kante genäht ist und jeder private, gewinnorientierte Betrieb mit den Folgen für Streckenmiete und Zugänglichkeit das Fass zum Überlaufen bringt.

So wird dann auch ohne lang drumrum zu reden der Abzug der ADAC Veranstaltungen in Aussicht gestellt, sollten GP-Strecke und Nordschleife tatsächlich den Besitzer wechseln.

Dann gehen am Ring nicht nur für die Zuschauer mächtig die Lichter aus, sondern auch für die Breitensportler. Wer aktiv mit etwas Dynamik und Wettbewerb auf solchen Veranstaltungen unterwegs ist, weiß wieviel ehrenamtliches Engagement nötig ist, um einigermaßen mit einer schwarzen Null solche Rennen zu stemmen. Und trotzdem muss mit ordentlichem Startgeld das Fahrerfeld zur Kasse gebeten werden.

Zwei deutliche Artikel heute, einmal in der Rhein-Zeitung mit Bezug auf Otto Flimm:

“Finger weg von der Nordschleife: Demo gegen Verkauf des Nürburgrings”

Zum ersten Mal lese ich etwas in den Medien, das den Bezug zur Nordschleife deutlich herstellt! Das hatte ich ja schon im Talk erwähnt, daß durch gezielte Wortverdrehungen die Öffentlichkeit eingelullt werden soll:

Die Verscherbler nennt man lobend Sanierer und der gescheiterte Beck°Park wird allumfassend Nürburgring genannt.

Beides völlig an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man es lange genug macht, glaubt man es irgendwann sogar selber.

Das Ziel dieser Manipulation ist ganz klar: die Nordschleife ist das wertvollste Asset im Nürburgring-Angebot und man möchte es sich unauffällig zunutze machen, um mit dem Verkauf Geld für die Freizeitpark-Insolvenz herbeizuschaffen.

Bisher sah es auch so aus, als kämen sie damit durch. Buchstäblich in letzter Sekunde scheint es langsam durchzusickern, was das für den Ring und den Sport bedeuten würde und der Widerstand formt sich viel massiver und geschlossener als vorher.

Das ist auch für die Regierenden eine neue Situation und wer die Motorsportler kennt: einmal in Bewegung gesetzt hält die so schnell keiner auf. Die tragen auch ein 2. oder 3.mal den Ring nach Mainz und auch wenn die nächsten Wahlen noch 3 Jahre entfernt scheinen im Frühjahr 2016 - wenn man jetzt weiter versucht, die Ring-Nutzer zu übergehen bzw. zu übertölpeln, könnte das für die jetzt Handelnden bei den nächsten Wahlen noch ein ziemlich bitteres Ende bedeuten.

Dietmar Brück - den wir versuchen auch mal für einen Talk zu gewinnen - schreibt heute morgen:

“Der ADAC-Ehrenpräsident hat Expertise einholen lassen und ist fest davon überzeugt, dass das EU-Beihilfeverfahren keinen schnellen Verkauf nötig macht. „Wir haben Zeit für eine gute Lösung, die auch in Zukunft Breitensport zu bezahlbaren Preisen am Nürburgring garantiert“, so Flimm. Den Ring-Sanierern unterstellt er Profitstreben. Und: Nach einem Verkauf, fürchtet Flimm, „kann der neue Besitzer machen, was er will“. Ein öffentliches Zugangsrecht wird einen Investor seiner Ansicht nach kaum daran hindern, vorrangig auf seinen eigenen Profit zu schauen.”

(Da waren sie ja wieder, die Sanierer - habt Ihr’s gemerkt?)

Und später heute dann dieser Artikel in der WiWo vom ringerprobten Florian Zerfaß:

“Nürburgring Verkauf: Die große Koalition gegen die Regierung.”

"(..) Jetzt hat Meyer die Notwendigkeit gesehen, sich nach langer Zeit mal wieder zu Wort zu melden: Wegen des anstehenden Verkaufs der Rennstrecke attackiert der ADAC-Boss die rot-grüne rheinland-pfälzische Landesregierung um Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) – und droht mit dem Wegzug aller ADAC-Rennveranstaltungen aus der Eifel.

„Ich habe den Eindruck, dass sich die Regierung mit einem Verkauf einfach des Problems entledigen will. Zu Lasten der Automobilindustrie, die auf dem Nürburgring testet, zu Lasten des Motorsports und der Großregion Eifel“, sagt Meyer im Gespräch mit der WirtschaftsWoche."

Das tut gut, Rückendeckung zu bekommen, wenn man auf die Straße geht.

Denn die Argumente sind da:

"Doch der ADAC verweist auf ein Gutachten, das der gemeinnützige Verein „Ja zum Nürburgring e.V.“ bei dessen Rechtsanwalt, Dieter Frey aus Köln, in Auftrag gegeben hat. Das Gutachten kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Sportstätte sei grundsätzlich förderungsfähig, anders etwa als die mit Landesgeld erbauten Hotels und der Freizeitpark. Mehr noch: Die Sportförderung genieße in Rheinland-Pfalz sogar Verfassungsrang, und europarechtlich „spiegelt besonders Art. 165 AEUV die besondere Bedeutung des Sports und die Verpflichtung der Union, zu seiner Förderung beizutragen, wider.“

Die Veranstaltungen auf dem Nürburgring sind laut Frey zu mehr als 90 Prozent Breitensportveranstaltungen, zudem sind in die Rennstrecken selbst praktisch keine Beihilfen geflossen."

Und auch die Demo mit ihrer Entstehungsgeschichte wird angesprochen:

"Dem immer lauter werdenden Protest wird die Landesregierung vor der eigenen Haustür in Mainz nicht so leicht ausweichen können wie der Mitgliederversammlung von „Ja zum Nürburgring“ vor zwei Wochen in Nürburg. Mehrere Regierungsmitglieder waren eingeladen, unter anderem auch Ministerpräsidentin Dreyer und ihre Stellvertreterin Eveline Lemke (Grüne), der für den Nürburgring zuständige Innenminister Roger Lewentz (SPD) und SPD-Fraktionschef Hendrik Hering.

Dem Verein um seinen Vorsitzenden, den früheren ADAC-Chef Otto Flimm, stieß bitter auf, dass alle eingeladenen Regierungsvertreter absagten, mitunter sogar recht kurzfristig."

Es braut sich was zusammen, nur noch 3x schlafen!

Das hatten wir in der Form erst einmal, am 24.Juli 2011:

Das ist auch nicht das erste Mal, daß Sabine mit ihrer tapferen Mutter Uschi auf die Straße geht:

Damals dachten wir noch, wir hätten Verbündete in Mainz:

Hat sich rausgestellt: iss nich wegen iss nich.

War auch so eine Lektion. Für uns.

Die Lektion für die Regierung kommt dann am Dienstag! Daher nochmal mein Appell: alles was Beine hat in alles was Räder hat und auf zum Regierungssitz am Dienstag! So eine Chance, zu zeigen wer wir sind und wieviele wir sind bekommen wir nicht so schnell nochmal.


Samstag, 02. März 2013

Audio Mitschnitt von JzN / Otto Flimm gestern.

Erstmal die Fakten: Audiomitschnitt von gestern (147 MB, 100 Min.)

Alternativ hier das MP3-File zum Anklicken/Download.

Dann der Link zur JzN Homepage mit der Pressemitteilung und den PDFs:

Nordschleife Verkauf stoppen! als Hintergrundbild.

Es war auch Presse vor Ort, aber so wie ich das mitbekomme nur:

Und zu meiner Wertung:

Die Veranstaltung insgesamt fand ich sehr gut, Termin war gut, der Verein bestens vorbereitet und die Halle in Nürburg eignet sich gut für solche Veranstaltungen.

Unterstützer: die Halle war gefüllt, knapp über 100 Leute hab ich geschätzt. An bekannten Sportlern waren nur einige wenige gekommen - aber die gekommen sind, lohnt sich einzeln aufzuzählen:

  • Sabine
  • Christian Menzel
  • Marc Hennerici
  • Ed Nicelife

Dazu auch noch Organisatoren des Breitensports, z.B. Karl Mauer von der VLN und Kalle Breidbach, Hans-Werner Hilger und Werner Klasen vom RCN.

Karl Mauer, Christian Menzel und Marc Hennerici.

Super enttäuschend wieder die Lethargie der Leute vor Ort, man könnte meinen die ganze Eifel besteht nur aus Uschi Schmitz. Die Kennzeichen der Autos vor der Halle waren alle von außerhalb, K, BM, EU, usw. - gezielt hab ich mal versucht jemanden aus dem Industriegebiet Meuspath auszumachen, aus Adenau oder sonstige Anwohner - Fehlanzeige. Auch von den 300 Mitarbeitern vom Nürburgring keine Spur, außer einer kleinen Betriebsratsdelegation. (Ich kann mir nicht vorstellen, daß die 300 (!) Leute aktuell mit dem Arbeitspensum überlastet sind.)

Reinhold Schüssler, Uschi Schmitz, Otto Flimm und Dieter Frey.

Ist schon grotesk, unsereins nimmt sich Urlaub, setzt sich von Köln aus in Bewegung und in Nürburg, Adenau usw. geht alles auf Tauchstation. Reinhold Schüssler hat das ganz am Anfang auch als Aufhänger genommen, könnt Ihr im Audio reinhören.

Auch die dünne Reaktion in der Presse ist heftig verglichen zum einen mit der massiven Insolvenzverwalter-Propaganda am Tag zuvor und den schweren Vorwürfen, die Otto Flimm zusammen mit Dieter Frey ausführlich dokumentiert haben.

Wirkt auch mich eher wie eine Pflichtübung statt engagiertem Journalismus. Sehr einseitig, was da abgeht. Das SWR Fernsehen lässt Landesregierung und Insolvenz-Anwälte ausführlich im Fernsehen zu Wort kommen und die sind sich im Schulterschluss einig das Volkseigentum Nordschleife zu versteigern.

Dabei ist das garnicht so notwendig wie immer wieder dargestellt, denn eine Sportstätte ist beihilfefähig, da sie dem Allgemeinwohl dient. Wenn das auf die Nordschleife nicht zutrifft, dann weiß ich nicht, auf welche Sportstätte es sonst zutreffen würde. Zumal der Sport in der Verfassung von Rheinland-Pfalz fest verankert ist.

Offensichtlich wurde auch die perfide Art und Weise, wie hier gespielt wird, denn Otto Flimm hat keinen Hehl daraus gemacht, wie man ihn erst mit Versprechungen gelockt hat, um ihn dann zu hintergehen.

Schön auch der Fragenkatalog des Vereins:

Denn er spricht an, daß der Verdienst der Insolvenzverwalter gewöhnlich an die Höhe des Verkaufspreises gekoppelt ist. Dadurch wird natürlich deren Verlangen gesteigert, die Rennstrecke unbedingt zu verkaufen.

Oder wie Dieter Weidenbrück es formuliert:

"(..) Nun wäre es eine gute Idee gewesen, dass sich Politiker aus Mainz, Insolvenzverwalter, Gläubigerausschuss und der Verein an einen Tisch setzen, um aus diesem Ansatz einen Plan zu machen, diesen dann in Brüssel vorzustellen, um damit das Beihilfeverfahren abzuwenden. Damit wäre dann der Weg frei gewesen für eine Neuausrichtung des Nürburgrings (hier nun nur die motorsportliche Seite der Anlage gemeint) im Sinne des Breitensports. Leider wurden alle Ansätze dieser Art abgeblockt, in der Hauptsache von den Insolvenzverwaltern. Der Motorsport wurde bewusst aus allen Gremien herausgehalten, warum auch immer. Offensichtlich verfolgen die Insolvenzverwalter das Ziel, die gesamte Anlage so schnell wie möglich irgendwie zu verkaufen. Das ist aus ihrer Sicht der einfachste und schnellste Weg, und für sie selbst wohl auch der lukrativste. (..)

Bezeichnend ist dabei die Flut von Presseartikeln, die am gestrigen Donnerstag wie bestellt losgelassen wurden. Die Pressevertreter wurden von den Insolvenzverwaltern informiert, durften aber nur nach einer Sperrfrist bis Donnerstag morgen die Fakten publizieren. Genau also einen Tag vor der Versammlung des Vereins “Ja zum Nürburgring”. Wer da nicht an Absicht denkt, dem ist wohl nicht zu helfen."

(Ich weiß, ist Facebook - gibt es hier auch nochmal.)

Abends nach der Veranstaltung formte sich noch spontan ein langer Tisch in der Pistenklause, der war ja mal kultig besetzt. Die Pistenklause ist übrigens auch schon über 40 Jahre alt - und so jung wie am ersten Tag.

Gut, daß sie uns wenigstens die nicht wegnehmen können, aber was ist eine Pistenklause ohne Nordschleife?


Sonntag, 17. Februar 2013

Otto Flimm: Es soll der Eindruck vermittelt werden, alle Probleme des Nürburgrings seien gelöst.

Es ist alarmierend, wie skrupelos Politik im Schulterschluss mit den Insolvenzverwaltern den Nürburgring inklusive Nordschleife zum Verschachern aufhübscht. Das soll das letzte Kapitel werden und jetzt müssen die Rennstrecken endgültig bluten für das Erlebnisgrab Desaster.

Breitensport, Historie und Volkseigentum werden völlig ignoriert und daher lädt Otto Flimm noch einmal ein

zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins „Ja zum Nürburgring“ e.V.

einfach zu merken:

1.März, Freitag - 16.00 Uhr - Nürburg Gemeindehalle.

(Gäste sind willkommen!)

Dort kommt auch die Unterschriften-Aktion auf den Tisch, die u.a. auch ich im August letzten Jahres zusammengeschustert habe und die Uschi Schmitz und viele andere kräftig unterstützt haben.

“Was für eine Schmach, dass sich der Insolvenzverwalter um diese geschichtsträchtige Rennstrecke kümmern muss!”

zitierte mich die Rhein-Zeitung von diesem 2.Aug.2012, als die Idee zur Unterschriftenaktion geboren wurde, die nochmal klipp und klar die Forderungen zusammenfasst (Trennung Erlebnisgrab von Rennstrecke, Betrieb durch öffentliche Hand, freier Zugang und Verwertung vom Rest).

Bis jetzt habe ich immer alle Veranstaltungen von Otto Flimm besucht und darüber berichtet, und es wäre wirklich gut, wenn möglichst viele am 1.März ihr Gesicht zeigen.

So viele Chancen die Nordschleife zu verteidigen werden wir nicht mehr bekommen.


Freitag, 04. Januar 2013

TV Tipp: Sabine bei Mensch Leute im SWR.

“Die Vollgasfrau Sabine Schmitz und ihr Leben am Limit”

Kommt um 18:15 Uhr.

UPDATE:

Jetzt ist der Film auch in der Mediathek - hier der Link.

Ist eine schöne Reportage geworden, Sabine at her best, N und Save The Ring sind auch mit dabei, Klaus, Uschi, die Frikadellis … so wie’s halt ist am Ring.


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Freier Eintritt beim 24h-Rennen!

Das Renngeschehen im Dubai Autodrome live zu sehen, ist natürlich der beste Weg, die Dunlop 24H DUBAI (10.–12. Januar 2013) zu erleben. Für diejenigen, die das Glück haben, selber vor Ort zu sein, ist der Eintritt kostenlos. Für die Daheimgebliebenen gibt es mehrere Möglichkeiten, das Rennen zu verfolgen. Live-Sendungen auf Motors TV und vielen weiteren Sendern, das Youtube-Kanal der 24H Series, Kommentar auf radiolemans.com sowie Live-Timing und News auf live.24hseries.com geben einen aktuellen Überblick über das Renngeschehen. Auch auf Facebook (24hseries) und Twitter (@24HSERIES) kann man das Rennen verfolgen.

Radio Le Mans und Live Streaming, das hört sich gut an!

Schonmal Termin vormerken: 10.–12.Januar.

Der Ja zum Ring! Z4 wird ebenso dabei sein wie auch Sabine Schmitz oder Marc Basseng, hier ist die aktuelle Entry List. Hat sich schwer gemausert das Rennen, sind 85 Autos am Start.

Bei der Erstauflage vor sieben Jahren hatte ich auch Gelegenheit mir das anzusehen:

Kann man mal machen!


Donnerstag, 22. November 2012

Emotionaler Save The Ring Artikel in der Aachener Zeitung.

Ein ganzes Dorf bangt um seine Existenz
(von Manfred Kutsch):

(..) Die zierliche, aber energische Ursula Schmitz kann so schnell nichts schrecken. Jüngst stand sie bei einer Tour in Ruanda Auge in Auge mit Gorillas, im Winter fährt sie in den Alpen auf den schwarzen Pisten Ski – aber wenn die Frau an die Macher der Eifler Insolvenz-Katastrophe denkt, überkommt sie nur Angst und Schrecken und Wut: „Selbstdarsteller“, „Blender“, „Betrüger“. Die 68-Jährige ist davon überzeugt: „Die Nürburgring GmbH war und ist stark genug zum Überleben, wenn sie sich auf den Motorsport konzentriert und den ganzen Protz abspaltet. (..)“


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Radio Tiergarten.

Der Radiobeitrag heute live aus Nürburg ging über 1 Stunde und man kann das MP3 File hier runterladen (Rechte Maustaste … Speichern unter).

Meine Prognose von gestern hat sich bestätigt, die Frau BSR hat nicht den Hauch eines Schimmers. Das war aber nicht weiter schlimm, denn der Naivste konnte gleich merken, daß außer ihren brav gelernten Worthülsen Strukturförderung … blah … aus Fehlern gelernt … blah … Runder Tisch … blah … Gutachten … blah … Alles wird gut nichts weiter zu holen war. Sie meinte sogar, daß an einigen Stellen zu groß gebaut wurde (Gähn!), dafür aber an anderen Stellen zu klein. WTF?!

Uschi Schmitz hat den Zahn von wegen strukturschwach gleich zu Beginn gezogen: es hat nie was Strukturschwaches gegeben. Im Gegenteil: vor dem Eingriff der Politik lief alles bestens - mal abgesehen von der Kafitz’schen Misswirtschaft.

Save The Ring wurde auch genannt, Ossi Kragl meinte, daß man nicht nur nicht von der Politik gehört wurde, sondern mundtot gemacht wurde mit allen Kräften: durch Medien, Experten, Agenturen und Politik.

Die Grünen haben Nils Wichmann geschickt, das ist der, der auch kürzlich in der Debatte die üblichen Luftblasen schwadroniert hat. Man habe ja aus den Fehlern gelernt und die Region sei jetzt eingebunden.

Daß ich nicht lache - das läuft doch genauso geheim weiter wie vorher. Der berühmte Runde Tisch hat sich einmal (!) getroffen und war größtenteils von NAG Leuten und Politikern besetzt. Und nachdem sich alle vorgestellt hatten - war es auch schon vorbei. Nicht nur Otto Flimm war stinksauer.

Insolvenz-Geschäftsführer Schmidt meinte, daß er keine Aussage treffen könne, wohin das ganze Geld am Ende geflossen ist. Mit der NAG gäbe es Gespräche, man sei optimistisch, aber es gibt auch in fast allen Punkten Streit. Einsicht in die Zahlen habe man keine.

Der Beste war Marek Lieberberg - das war ein echter Höhepunkt. Den hatten sie per Telefon aus London dazugeholt. Die Gigantomanie ist aus seiner Sicht nicht anderes als ein Schildbürgerstreich - und zu allem Elend nehmen die nutzlosen Bauten auch noch wertvolle Flächen Weg.

Meine Rede, gut der Mann!

Er meinte auch noch in den Planungen habe man den Nürburgring zum Zentrum der Welt erklärt, so wäre das auf den Karten auch immer eingezeichnet gewesen.

(Ab 33:40 Min. in dem Audio-File.)

Alexander Licht meinte jetzt sei doch Oktober und zum Oktober sollten Richter&Lindner geräumt haben? Thomas Schmidt konterte der Monat sei noch nicht rum und man ist optimistisch, daß der Nürburgring geräumt würde. Man suche aber das Gespräch und möchte die beiden Herren nicht aussperren.

Die Formel 1 Verhandlungen würden auch von RiLi geführt und da wolle man nicht stören. Na das ist doch nett und höflich.

Reinhold Schüssler war zum Glück gewohnt erfrischend, man sei belogen und betrogen worden und am Ring haben sich viele schuldig gemacht - und die müssen auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Mit dabei waren auch noch Sabine, Henning Meyersrenken, der Herr Lieser, und die zwei Moderatoren (Tekla Jahn, Michael Röhn).

Ach, was red ich - hört es Euch doch selber an! ;)


Dienstag, 28. August 2012

Freut euch gefälligst und hört auf zu dummschwätzen.

Heute kam eine 6-minütige Ringreportage im ARD Morgenmagazin: Die Nürburgring-Pleite und ihre Folgen.

Starring (in sequence of appearance):

  • “Retti” Retterath
  • Uschi Schmitz
  • Reinhold Schüssler und
  • Jörg Lindner mit seinem Fahrer Andy Gülden

Retti:

“Diese Erlebniswelt hat ja eigentlich keiner gebraucht und auch keiner gewollt - und auch die Kritiker haben das schon richtig erkannt, aber es war ja nichts zu machen! Es war eine politische Sache und es wurde durchgezogen. Man galt hier als Nestbeschmutzer, als Behinderer des Fortschritts und es war nichts dran zu machen.”

Sowohl Uschi …

… als auch Reinhold Schüssler drücken ihre großen Sorgen aus.

Dann kommen Andreas Gülden und Jörg Lindner.

Wir haben jetzt mit vielen Menschen in der Region gesprochen, die haben gesagt, daß das Ding ‘ne Nummer zu groß war hat man vorher schon gewusst. Waren die schlauer?

Jörg Lindner (Andi Gülden fährt, grinst):

“Keine Ahnung ob die schlauer waren - ich hab auch keine Ahnung ob die das tatsächlich vorher alle gewusst haben - was ich ganz sicher weiß ist, daß das völlig irrelevant ist.”

Warum?

“Ja weil es jetzt da ist. Und mein Appell an die Region ist eigentlich der Folgende: aufhören zu schwätzen, die Leute hier in der Region sollen sich freuen, daß der Nürburgring da ist, das ist in Europa eine einmalige Rennstrecke - gerade mit den Gebäuden drumherum - und die Leute sollen sich einfach freuen, daß der Umsatz hier des Nürburgrings sich zum Wohle aller in der Region verdreifacht hat. Und die Dummschwätzerei soll aufhören.”

Also zusammengefasst: während die Angst um sich greift verlangt der als “Nürburgring Pächter” seit 7.Februar gekündigte Nürburgring-Pächter, daß wir uns gefälligst zu freuen haben, daß es den Nürburgring gibt und er sich auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen vollschaufelt - achja, und die Dummschwätzerei: aufhören gefälligst. Ende der Durchsage. (Andi grinst.)


Montag, 06. August 2012

Unterschriftenaktion zur Ringrettung.

Am Wochenende ist auf die Schnelle und relativ spontan unter Mitwirkung von Otto Flimm eine Unterschriften-Aktion gestartet.

Uschi Schmitz hat gleich am ersten Tag schon über 200 Unterschriften gesammelt.

Die Forderungen sind knackig auf 1 Seite zusammengefasst:

  1. Trennung der Sportinfrastruktur des Nürburgrings von Hotellerie- und Freizeitaktivitäten

  2. Betrieb der Sportstätten des Nürburgrings durch eine Gesellschaft in öffentlicher Hand

  3. Diskriminierungsfreier Zugang zu der Rennstrecke, insbesondere für den Breitensport

  4. Verwertung der sportfremden Wirtschaftsaktivitäten

Damit es jeder ausdrucken und verteilen kann zum Unterschreiben, hier die Vorlage als PDF:

Unterschriftenliste “Sag JA! zum Nürburgring”

Da steht jetzt auch keine Partei, kein Save The Ring oder sonstwas dahinter, das sind klar formuliert die Forderungen, damit die Nordschleife nicht untergeht oder verkauft wird.

Bitte druckt das aus und legt es in den Geschäften, Restaurants, usw. aus.

Falls wir überhaupt noch eine Chance haben, dann wäre das wohl die letzte.

UPDATE:

Bin gefragt worden, wohin denn mit den Listen, wenn man fertig ist mit Sammeln?

Da fallen mir spontan 2 Adressen ein

a)

Am Tiergarten
Kirchweg 4
53520 Nürburg

(kann man auch da abgeben, wenn man am Ring ist)

b)

“Ja zum Nürburgring” e.V.
Kölnstraße 221-225

50321 Brühl

Vielen Dank an alle, die da mitmachen, fleissig ausdrucken und sammeln - hab schon viele postive Resonanz bekommen, bin gespannt was dabei rauskommt.

Einen Zeitrahmen kenn ich auch nicht, werde mal rumhören, was sinnvoll ist.


Mittwoch, 08. Februar 2012

Ihr könnt nach Hause gehen!

Der 7.Februar 2012 ist ein geschichtsträchtiger Tag am Nürburgring, denn heute wurden Richter/Lindner offiziell von der Regierung rausgeschmissen. Sie wollen zwar nicht gehen, aber von so Kleinigkeiten laß ich mir doch heute nicht den Tag versauen.

Obwohl die Pressekonferenz der Regierung in Mainz erst um 13:30 Uhr losging, hat die NAG schon um 10 Uhr morgens einen Brief an die Belegschaft geschickt. Und darin auch ihr klebriges Bleibebedürfnis zum Ausdruck gebracht. Die Gewerkschaft war - wenig überraschend - völlig überrascht.

Die PK in Mainz schien etwas improvisiert, von daher hat auch der ebenso improvisierte Livestream über Handy gut dazu gepasst. Die Neusprechvokabel Neuausschreibung (gab es jemals eine Altauschschreibung? Nein.) wird zwar immer wieder fleißig bemüht, aber es gesellen sich jetzt auch solche schönen Worte wie Rückbau dazu.

So wurde das heute von der Rhein-Zeitung “übertragen”.

Der feine Herr Kühl, der als einer der 4 Aufsichtsräte den ganzen Zir°kus mit abgesegnet hat, saß ungeniert als Finanzminister in der PK und hat weitere Ringmillionen in Aussicht gestellt. Natürlich ohne Belastung des Steuerzahlers, weil dazu eine Reserve angezapft würde. Als ob das einen Unterschied machen würde - er gibt nach wie vor unser Geld aus.

Der Hendrik Hering, der so stolz den tollen 30-jährigen Vertrag ausgehandelt hat, der nichtmal die 2-jährige Einschwungphase (grmpf!) überstanden hat, war vor einem Rücktritt sicher, weil er ist ja vorsichtshalber kein Minister mehr.

Und Kurt Beck? Ich muß weg …

Ich prognosiziere immer noch für kommenden Donnerstag ein vernichtendes Gutachten vom Landesrechnungshof - was auch die heutige Hektik erklären würde: die Regierung sieht keinen anderen Ausweg mehr, als die Flucht nach vorne. Naja, lieber ein Ende mit Schrecken …

Die Verkündung hat ein großes Echo hervorgebracht, kein Wunder, denn die hochtrabenden Pläne, die Beck im Wunderland sich mit seinen Spielzeugsoldaten ausgedacht hatte, haben einen richtig schmerzhaften Bauchflatscher hingelegt (Kopfkino: Beck, 10 Meter Turm, …). Bei dem juristischen Gezerre, das die NAGler selbstbewußt ankündigen, kann man sich regelrecht vorstellen, wie sie gierig und händereibend am Schreibtisch über den Textbausteinen hocken.

Damit wir im Trubel nicht den Überblick verlieren, hier die massive Linksammlung von heute:

Lindner/Kafitz/Richter beim Grabschaufeln.

Gute Erziehung ist alles und so lassen es sich die Ringfans auch nicht nehmen die NAG mit einem kleinen Gruß zu verabschieden. Mein Favorit ist der hier.

War wäre der Ring ohne seine Fans, gemeinsam können wir das wieder hinbiegen. Wird aber noch ein anstrengender Weg.

Am meisten Sorge macht mir die Neuausschreibung. Sollten die Rennstrecken wieder in private Hände fallen, dann kämen wir vom Regen in die Traufe. Neue Betreiber wären viel stärker legitimiert, da ja “fair” ausgeschrieben wurde und es besteht die Gefahr, daß der Ring noch viel stärker als bisher geschröpft wird. Als Volkseigentum sollte er jedoch so betrieben werden, daß der dem Volk zugute kommt. Also durch die öffentliche Hand oder auch eine gemeinnützigen Organisation. Aber mit viel stärkeren Kontrollmechanismen, die auch ihren Namen zu Recht tragen.

“Investoren” brauchen wir wirklich nicht mehr. Gebt uns den Ring zurück!

Da das Forum wieder da ist: hier die Kommentare zum Erlebnisgrab.

UPDATE:

Hier noch weitere Links, die zum Thema eingedrudelt sind:


Mittwoch, 17. August 2011

Facettenreiche Unterhaltungs- und Erholungsmöglichkeiten für 6.000 Gäste.

Gestern bin ich am Ring durchgekommen und hab mal im Eifeldorf geschaut, was da so los. Immerhin ist ja Ferienzeit. Meine kühnsten Erwartungen wurden noch weit untertroffen. Trotz schönem Wetter hatten nur zwei Läden auf und die waren auch nur dürftig besucht. Das Ganze hatte was Gespenstiges: künstliche Bauten, Beton, Leere - und alles hell erleuchtet. Auf der Bundesstraße kein einziges Auto, Fußgänger sowieso keine - dafür aber Neonreklame im Las Vegas Style. Grotesk. Ab und zu sieht man mal einen Nachtwächter oder jemand vom Personal, der eine rauchen geht.

Hier ein paar Bilder (Di, 21 Uhr):


Hell beleuchtet, aber trostlos. Die Stromrechnung möcht ich nicht bezahlen.


Im Lindner gehen die Lichter aus. Was ich mich immer gefragt habe: wem gehört eigentlich dieses “Lindner” Schild? Würde mich nichtmal wundern, wenn das auch Volkseigentum ist - so wie das Hotel.


Einfach zu. Kein Hinweisschild, Öffnungszeiten, … nichts.


Immerhin wird so nichts schmutzig, aber armotisieren geht anders.


“Das Eifeldorf Grüne Hölle (..) bietet seinen bis zu 6000 Gästen facettenreiche Unterhaltungs- und Erholungsmöglichkeiten.” Steht hier.


Insgesamt hatten nur 2 Läden auf - und die waren ziemlich leer. Also bei 6.000 Gästen Kapazität würd ich mal schätzen 1–2% Auslastung.


Für Leute zu empfehlen, die die Einsamkeit suchen.


Wem’s gefällt.


Mythos?


Irgendwie wirkt das auf mich alles ziemlich verkrampft.


Wenn wenig Lichter an sind, kommt wenigstens der Mond besser zur Geltung.

Ich bin dann zur Pistenklause. Nett wie immer, ein paar bekannte Gesichter getroffen, schnell eine leckere Pizza gegessen, natürlich bar bezahlt und noch ein paar Sachen erfahren, die ich noch nicht wußte:

  • daß der Retti genau auf der AW/MYK Grenze liegt und sein Auto ja auch MYK drauf hat,
  • daß die Pistenklause an Heiligabend 1972 vom Günther Schmitz eigenhändig zusammengenagelt wurde - und heute noch so im Einsatz ist,
  • und was ein Strichwein ist! :)

Mittwoch, 20. Juli 2011

SAVE THE RING Demo am Formel 1 Sonntag.

Kommenden Sonntag direkt vor dem Formel 1 Grand Prix steht uns am Ring eine waschechte Demo bevor. Ausgehend von den beiden Initiatoren Axel/Werner auf Facebook und dem Titel

“Save The Ring Action Day”

ist das Ganze offiziell genehmigt und mit deutscher Gründlichkeit in entsprechende Schranken gewiesen, z.B.:

“5. Es dürfen 3 – 4 Personen nebeneinander gehen, so dass sich eine Zugbreite von ca. 3,00 m ergibt. Transparente und Trageschilder dürfen diese Breite nicht überschreiten.

Treffpunkt ist die Gemeindehalle in Nürburg (neben Getränke Schmitz in der Nähe vom Hotel Tiergarten) und der Protestmarsch setzt sich um 11:45 Uhr in Bewegung.

Hier gibt es alle Details auf Deutsch oder Englisch und sogar einen Link für Facebook-Verweigerer.

Ich finde die Initiative klasse und sie zeigt, daß die Leute inzwischen die Ärmel hochkrempeln. Noch ist es nicht zu spät den Ring zu retten und es werden immer mehr Aktionen, die deutlich machen, daß die Entwicklung in eine falsche Richtung gesteuert wird.

Mir persönlich gefällt sehr, daß diese Demonstration ohne mein Mitwirken zustande gekommen ist. Von mir aus könnte jeden Tag Demo am Ring sein! Je mehr Aktionen gezündet werden, umso mehr wird der Widerstand nach außen sichtbar.

Die Initiatoren geben sich viel Mühe und lassen keine Gelegenheit aus, um auf den Termin hinzuweisen. Die Gradwanderung fällt nicht immer leicht und nicht alle Reaktionen sind positiv.

Ich jedoch lasse mir den Marsch nicht entgehen und hoffe, daß möglichst viele Leute dabei sind. Die Route ist recht übersichtlich und geht so wie ich das verstehe von der Nürburger Gemeindehalle bis zum letzten Kreisel an der Fahrerlager-Einfahrt.

Es wird garnicht so einfach sein in dem ganzen Formel 1 Andrang aufzufallen, wäre also schon gut, wenn wir da nicht alleine rumdackeln. Verkehrstechnisch ist wie immer Ausnahmezustand, von daher ist eine frühe Anreise sehr empfehlenswert ;)

Das wird sicher lustig und auch ein bischen geschichtsträchtig, also laßt Euch das nicht entgehen. So ein paar Schilder und Spruchbänder kommen bei einer Demo auch immer ganz gut ;)

Ich werd auch zeitnah berichten und ein paar Bilder machen - Ehrensache! Save The Ring.


Freitag, 15. Juli 2011

Lindner, Ecclestone und Save The Ring.

Bei Zur Sache Rheinland-Pfalz ging es gestern um die Zukunft der Formel 1, dabei kamen u.a. Renate Manthey, Jörg Lindner und Uschi Schmitz zu Wort.

Während Jörg Linder verregnet auf seinem neuen Siegerpodest stand und von Bernie Ecclestone schwärmte, hatte man bei Frau Schmitz einen schönen Überblender direkt von den SAVE THE RING Aufklebern gewählt. Paßt!

Hier kann man sich den Beitrag nochmal anschauen: “Ecclestone und die Eifel.”


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

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Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)
Mittwoch, 11. Mai 2011

Richter ./. Hahne Verhandlung heute am LG Köln.

Es gab heute am Landgericht Köln mal wieder eine Verhandlung zum Thema Nürburgring, dabei ging es um eine Klage von Kai Richter gegen die Eifelzeitung und auch gegen Wilhelm Hahne, aufgrund der Hartnäckigkeit und der Summe der Berichterstattung der Eifelzeitung.

Ich habe dazu auch nichts Schriftliches, habe aber heute bei der Gerichtsverhandlung einige Eindrücke sammeln können. Es waren auch ein paar Nürburgring Anhänger gekommen und besonders gefreut habe ich mich, daß Sabine Schmitz die Zeit gefunden hat, bei Gericht vorbeizuschauen.

Ich dachte bisher, es ginge hier um “Schmerzensgeld” oder “Schadenersatz”, der korrekte Ausdruck allerdings lautet “Geldentschädigung”. Konkret 20.000 Euro, die Kai Richter einfordert aufgrund der Vielzahl und der Hartnäckigkeit der gegen ihn gerichteten Berichterstattung. Der Anwalt sprach von einem “medialen Stalking” gegen seinen Mandaten. (Sowas Ähnliches haben wir doch gestern erst gelesen aus Olpe, “.. mediale Gewalt ..”.) Er würde als Geschäftsmann kriminalisiert oder soll systematisch zerstört werden. Dabei würde die gesamte Berichterstattung immer wieder auf freien Erfindungen basieren. Der Anwalt zeichnete das Bild eines verzweifelten Mandaten, der nicht mehr weiter wüßte, um seine Privatsphäre zu schützen.

Er hat sich dabei ordentlich in Fahrt geredet und wurde mehrmals heftig laut im Gerichtssaal, um sich Gehör zu verschaffen. Er hat auch vorgetragen, daß man versuche, eine Verbindung herzustellen zu kriminellen Finanzvermittlern, nach denen gefahndet würde.

Das mit der Fahndung war mir bis dahin garnicht bekannt. Bisher wußte ich nur, daß die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen mehrere Personen wegen Betrug und Untreue ermittelt - und zwar seit 22.Juni 2010. Darunter auch “den Verantwortlichen der Pinebeck Nürburgring GmbH” (die Finanzvermittler?) und “den Geschäftsführer der Mediinvest”. Das Ganze begründet sich laut Staatsanwaltschaft so:

“Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat aufgrund der Erkenntnisse aus dem wegen des Verdachts des Provisionsbetruges am 30.07.2009 förmlich eingeleiteten Verfahrens zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass diese Beschuldigten an der missbräuchlichen Verwendung staatlicher Mittel mitgewirkt haben.”

Ist die Staatsanwaltschaft jetzt auch ein Stalker? Auf die Pelle gerückt ist sie den Leuten ja schonmal ganz ordentlich:

“Zur Zeit laufen Durchsuchungsmaßnahmen durch mehr als zwanzig Kräfte des Polizeipräsidiums Koblenz und der Staatsanwaltschaft Koblenz an sechs Orten, über die ich keine näheren Angaben machen kann. Ich rechne mit der Sicherstellung umfangreicher Beweismittel, deren Auswertung Monate in Anspruch nehmen wird.”

Seitdem haben wir nichts mehr gehört und ich hoffe, daß aus den Monaten nicht Jahre werden, denn eins ist schon fast rum.

Zur “Verbindung” Mediinvest / Pinebeck flechte ich hier mal kommentarlos ein Statement von Finanzminister Carsten Kühl vom Sep.2009 ein:

“In einem bei der ISB am 2. Dezember 2008 geführten Gespräch zwischen Vertretern von Mediinvest/MSR, der Nürburgring GmbH, der Pinebeck GmbH und Vertretern der ISB GmbH wurden Überlegungen angestellt, mit welchen Finanzierungsinstrumenten eine weitere Überbrückungsfinanzierung dargestellt werden könne, bis eine angestrebte Fonds-Finanzierung umgesetzt werden könne.”

Das war übrigens nur 2 Monate nach dem Spatenstich für das “Eifeldorf Grüne Hölle” (4.Okt.2008). In der damaligen Pressemitteilung der MSR (Motorsport Resort Nürburgring, Geschäftsführer Kai Richter) klingt das so:

“Rund 35 Millionen Euro investiert Projektentwickler Mediinvest GmbH (Düsseldorf) mit seinen Partnern und privaten Geldgebern in das nur rund 100 Meter von der Grand-Prix-Strecke entfernte Objekt.”

“Neben dem Eifeldorf Grüne Hölle gehört ein neues 4-Sterne-Hotel sowie ein Ferienressort in Drees zum Paket, das der Düsseldorfer Projektentwickler Mediinvest und seine Partner als private Investoren zum Projekt „Nürburgring 2009“ beisteuern.”

Zum Zeitpunkt dieses Gesprächs bei der ISB am 2.Dezember 2008 hat die Mediinvest bereits 14 Mio. Euro als stille Beteiligung durch die Landesbank RIM erhalten (insgesamt 85,512 Mio. Euro).

In Köln war ich ganz froh zu hören, daß das Gericht der Thematik durchaus ein berechtigtes öffentliches Interesse zugesteht - ein Minister sei bereits zurückgetreten.

Der Prozessverlauf hat heute kein Urteil ergeben, denn zum einen wurden wohl zwei Verfahren ineinander vermengt und müssen getrennt werden und zum anderen ist von Beklagtenseite noch ein Schriftsatz übergeben worden, auf den die klagende Seite noch Stellung nehmen kann. Das nennt man wohl “Schriftsatznachlaß”.

Das Urteil wurde terminiert auf den 13.Juli.

Ich muß ganz ehrlich sagen, daß es mir bei der Verhandlung schwer gefallen ist, die Haltung zu bewahren. Der Betreiber des Nürburgrings möchte gefälligst in Ruhe gelassen werden. Hallo? Der Nürburgring gehört uns allen, dem Volk! Schlimm genug, daß wir weder informiert werden noch mitbestimmen dürfen, was mit dem Ring geschieht - anscheinend dürfen wir das noch nichtmal hinterfragen oder in Frage stellen! Könnte ja mediales Stalking sein. Die neuen Bauten liegen in der Größenordnung von 400 Millionen. Wieviel ist der originale Nürburgring mit GP-Strecke, Nordschleife und jeder Menge Historie wert? Verglichen mit den neuen Investitionen sicher das 10-fache, aber einigen wir uns mal unter Freunden auf das 1,5 fache, also 600 Millionen Euro. Eine Milliarde Euro (!!) Volksvermögen werden hier von privater Hand verwaltet, aber uns hat nichts anzugehen, wer dahinter steckt.

Ich als Nürburgringfan bin jedenfalls froh über die Hartnäckigkeit solcher Journalisten wie Peter Doeppes oder Wilhelm Hahne, denn ohne sie wären noch viel mehr Ungereimtheiten kommentarlos unter den Teppich gekehrt worden. Sie nehmen ihre Aufgabe als unabhängige Journalisten ernst. So wie wir es uns von der 4.Gewalt wünschen, recherchieren und dokumentieren sie den Umgang mit unseren Steuergeldern.


Sonntag, 17. April 2011

Übrig Ns vom Sonntag.

  • Sabine und Klaus gewinnen den RCN Lauf. Schnellste-Schmitz-Zeit: 7:04,0 Min. für 20,832 km.

  • Manchmal werden bei der Formel 1 auch noch Traditionen gepflegt und so findet sich im 2011er Streckenplan auch wieder die Bitkurve.

  • Freund Eppe vom Team Eich 1 hat den Strongmanrun in 1:44,18 bewältigt, Platz 117. Glückwunsch! Jörg Lindner vom Team Nürburgring Automotive GmbH war knapp eine Stunde und 2.701 Plätze dahinter.


Sonntag, 13. März 2011

Übrig Ns.
  • Das Jim Glickenhaus Ferrari Projekt hat jetzt eine eigene Homepage: p45competizione.eu.

  • Auf der GP-Strecke wird die Ziellinie 200m weiter nach vorne gelegt. Die Bauarbeiten kann man sich auf der Webcam anschauen. Den Fahrern ist die alte Version lieber, damit sich das Feld vor der ersten Kurve besser auseinanderziehen kann. Aber wen interessieren schon die Fahrer?! Hauptsache man bekommt etwas Action vor die neue Haupttribüne. Wer bezahlt den Spaß eigentlich?

  • Es ist ein neuer Schwung SAVE THE RING Aufkleber eingetroffen, danke an den edlen Spender! :) Bei Uschi Schmitz / Hotel Tiergarten ist eine gute Adresse, um sich kostenlos welche abzuholen.


Dienstag, 08. Februar 2011

Bonner General Anzeiger: Du hast mich 1.000 Mal belogen.

Gleich 2 Artikel heute im General Anzeiger aus Bonn:

Die Leere der Erlebniswelt und Mit Vollgas aus der Kurve geflogen.

Uschi Schmitz kommt zu Wort:

zur Achterbahn:

"Das Ding sollte hier abmontiert und auf dem Vorplatz des Mainzer Landtages wieder aufgebaut werden"

oder den neuen Nürburgring Betreibern:

"Ehrlich und anständig" sei sie in der Eifel aufgewachsen, sagt Ursula Schmitz. Deshalb wolle sie "mit diesen Leuten", den jetzigen Betreibern, "nichts zu tun haben".

Aber auch Eddy Mathey oder Hannes aus Breidscheid wurden von dem Autor besucht.

Und Andrea Berg hat das Schlußwort:

"Du hast mich 1.000 Mal belogen."


Samstag, 18. Dezember 2010

Season´s Greatings from Sabine Schmitz (Video).

The Ring is in deep trouble, find more info at facebook.com/SaveTheRing.
Mittwoch, 08. Dezember 2010

There is only one Sabine in Petrol Land.Die Schmitzens mal wieder in Jalopnik, unsere Ringlady ist auf der ganzen Welt minus Deuschland berühmt.
Freitag, 06. November 2009

Uschi Schmitz - Mutter von Sabine und Inhaberin vom Hotel Tiergarten und der Pistenklause in Nürburg - macht ihrem Ärger im Regionalfernsehen Luft (ab 4:13 Minuten). Große Kunden müssen ihre Zimmerkontingente bei Lindner buchen und die 8 Fress°buden zur Verköstigung nutzen, wenn sie attraktive Termine auf der Rennstrecke erhalten wollen. Der Geschäfts°führer weiß natürlich von Nichts.
Leider hat bisher niemand das Rückgrat Belege für solche Geschäfte zu veröffentlichen.

UPDATE: Nürburg macht ernst und schaltet die Landeskartellbehörde ein.

UPDATE: Guido Quirmbach greift das Thema auch heute in der Speedweek nochmal auf.


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